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Josef J. Pöllmann
Stadt Waldkraiburg > Neumarkt St. Veit > Gemeinde Ampfing > Stadt Altötting > Mühldorf-TV ist durch die BLM lizenziertes Lokalfernsehen
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Das gabs 2009 bei Mühldorf-TV und bei Altötting-TV
Hier können Sie nachlesen, worüber wir im Juli 2009 berichtet haben.
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Nr.
Thema LZ Archiv KW Ersch.
104
Die 36. Sportlerehrung des Landkreises
14:40
27 06.07.09
Man könnte sagen, der Landkreis Mühldorf ist eine Hochburg der Einradfahrer. Sie fehlen auf keinem Event. Diesmal eröffneten sie die 36. Sportlerehrung des Landkreises und zeigten eine Choreographie zu Whitney Houstons „One Moment in Time“.
Landrat Georg Huber konnte Mettenheims Bürgermeister Stephan Schalck, BLSV Kreisvorsitzenden Sepp Elsberger und Gauschützenmeister Anton Müller begrüßen, mußte aber Staatssekretär Dr. Marcel Huber und Bundestagsabgeordneten vorerst entschuldigen. Sie würden später dazu kommen. Mehrere andere Gäste mußte er entschuldigen, konnte aber die Sprecher der Fraktionen im Kreistag willkommen heissen, die einträchtig nebeneinander saßen.
Und weil sie die Hauptpersonen waren, galt sein besonderer Gruß den den Sportlern und Funktionären, die er ehren durfte und ihren Familien.
Neben den 137 Sportlern konnte er auch noch 10 ehrenamtliche Funktionäre auszeichnen, die sich mindestens 20 Jahre um ihre Vereine verdient gemacht haben.
Mit ihren Erfolgen haben sie sich auch für den Landkreis verdient gemacht. Auf den Wettkämpfen waren sie gleichzeitig auch Botschafter für unseren Landkreis. Dafür dankte er ihnen sehr.
Landrat Georg Huber lobte die Sportler für den Fleiß und die viele Arbeit, die nötig waren, um diese großartigen Erfolge zu erzielen. Nun könnten sie es genießen im Rampenlicht zu stehen.
Mit ihren Tugenden bereicherten sie die gesamte Gesellschaft und bewirkten, daß sie die Herausforderungen der Zeit erfolgreich meistern kann.
Er würdigte aber auch die Leistung der Menschen hinter den Erfolgen, Vereinsvorständen, Abteilungsleitern, Übungsleitern, Betreuern, Kampfrichtern, Platzwarten, allen Helfern und natürlich den Eltern. Ihnen allen galt sein Dank.
Mit Blick auf den demographischen Wandel in der Gesellschaft mahnte er, die Sportler und die Funktionäre als Beispiel dafür zu nehmen, wie die Gesellschaft der Zukunft funktionieren könnte: Mit viel ehrenamtlichem Einsatz.
Landrat Georg Huber rief abschließend dazu auf, anstatt die Zeit aktiv zu verbringen und sich in Vereinen zu engagieren. Nur mit langfristigem Engagement wären die Vereine überlebensfähig und diese wären unersetzlich. Schließlich gelte nach wie vor: Sport ist im Verein am schönsten.
Außerdem machten Vereine unsere Städte und den Landkreis attraktiv. Und da wären wir wirklich gut aufgestellt. Er wünschte allen weiterhin viel Freude am Sport und eine unfallfreie Saison.
Bürgermeister Stephan Schalck freute sich, die Sportlergemeinde im Kulturhof in Mettenheim begrüßen zu dürfen. Als ehemaliger Vereinsgründer und Vereinsvorstand weiß er ganz genau, was alles dahinter steht – meinte Bürgermeister Stephan Schalck. Dann beschrieb er das Areal, zu dem der Kulturhof gehört und das 1938 als Fliegerhorst gebaut worden war. Heute gehört neben dem Kulturhof auch das Rathaus zu dem Ensemble. Er lud die Gäste ein, auch die weiteren Veranstaltungen zu besuchen. Auch er wünschte den Sportlern eine erfolgreiche und unfallfreie Saison. Auch die Funktionäre rief er auf, trotz gelegentlicher Schwierigkeiten nicht aufzuhören und weiter zu machen.
BLSV-Vorsitzender Sepp Elsberger scherzte, er und Landrat Georg Huber würden die 50 Ehrungen schon noch voll machen! Auch wenn im Landkreis vorwiegend Breitensport betrieben würde, freute er sich so viele Spitzensportler hier ehren zu können. Dann gab er ein bißchen Statistik: Im Landkreis Mühldorf gibt es 108 Sportvereine die 35.000 Mitglieder ausweisen. Die Vereine bieten 38 Sportarten an, wobei die Stockschützen mit 37 Vereinen die Mehrzahl darstellen. Allerdings haben diese Vereine kaum Nachwuchs. In 32 Vereinen wird geturnt, in 31 Vereinen Fußball gespielt und in 25 Vereinen wird Tennis gespielt.
Auch er wünschte, daß jeder Sportler Weltmeiste werden möge und von Verletzungen verschont bleibt.
Gauschützenmeister Anton Müller meinte, es wäre ein herrliches Bild, auf so viele Spitzensportler hinunterschauen zu können. Und noch schöner wäre, daß alle Altersgruppen vertreten wären. Er gratulierte den Spitzen der Vereine, die hier eingeladen worden sind. Er gratulierte aber auch Landrat Georg Huber für so viele Sportler, die schon durch ihr Auftreten hervorragende Botschafter des Landkreises wären.
Der stellvertretende BLSV-Landesvorsitzende Otto Marchner dankte Landrat Georg Huber, daß er den erfolgreichen Sportlern hier ein Forum bietet, sie der Öffentlichkeit näher zu bringen. Der Landkreis demonstriert damit, daß er hinter den Sportlern steht. Er bat die Kommunen, besonders jetzt, in der wirtschaftlich schwächeren Zeit weiter hinter den Vereinen zu stehen und in ihrer Unterstützung nicht nachzulassen. Sportler und Funktionäre bat er, in ihrem Streben nicht nachzulassen. Dann gewännen alle davon.
Inzwischen war Kultusstaatssekretär Dr. Marcel Huber eingetroffen. Er bestätigte gleich, daß das Kultusministerium weiter plant, die dritte Sportstunde wieder einzuführen. Diese Pläne konkretisierten sich zunehmend. Allerdings gäbe es auch Bestrebungen, in Zusammenarbeit mit den Vereinen das Sportangebot im Rahmen der Ganztagsschule weiter auszubauen. Das Projekt „Sport-nach-Eins“ wäre sehr erfolgreich. Derzeit gebe es 2.850 solcher Sportarbeitsgemeinschaften von Schulen und Vereinen, die Vorteile für beide Seiten bringen.
Sport wirkt sich auch auf das Berufsleben aus: Jeder will besser sein und gewinnen. Wer unter Anleitung lernt zu gewinnen, kann dieses Können auf sein Leben übertragen und davon profitieren.
Er dankte allen und wünschte ihnen, den Landkreis weiterhin als einen der sportlichsten zu erhalten.
Die Veranstaltung lockerten Dennis Kolb und Markus Müller mit ihrer Nummer aus der Müll-Tonne!  Wer sie bei Wetten Dass... gesehen hat, der kennt Denis Kolb. Er macht in 1 Minute 15 Handstände in der Altpapiertonne. Da Dennis seit Wetten-Dass 5 cm gewachsen wäre, würde diese Übung immer schwieriger. Es wäre deshalb das letzte Mal, daß sie das zeigten. Das Publikum zählte und .. stoppte die Zeit. Er schaffte 16 Handstände.
Denis ist übrigens der zweitbeste Schülerturner seines Alters in Deutschland. Markus wurde vor wenigen Tagen deutscher Vizemeister am Porsche-Pferd geworden.
Dann begann der Reigen der Ehrungen zunächst mit den Funktionären. Landrat Hubers Pressesprecherin Karin Huber trug jeweils die Erfolge und Leistungen vor, für die die Auszeichnungen übergeben wurden. Die Auszeichnungen überreichten Landrat Georg Huber, Bürgermeister Stephan Schalck und Staatssekretär Dr. Marcel Huber.
Beim DJK SG Ramsau kam Lorenz Gropp. Er ist seit 29 Jahren im Vorstand zuständig für Kinderskikurse und Skiausflüge.
Dietmar Heller von der Schützengilde Waldkraiburg ist seit 29 Jahren Mitglied im Vorstand und bekleidet noch weitere Ämter. Zudem ist er seit 25 jahren Sportreferent der Stadt Waldkraiburg.
Reiner Nenkel ist 27 vom TC Weiding ist 27 Mitglied in der Vorstandschaft.
Anton Probst vom TSV 66 Polling ist 24 Jahre ehrenamtlich beim Verein.
Michael Kappsegger ist seit 39 Jahren Schriftführer des SV St. Erasmus.
Josef Schnürer engagiert sich seit 27 Jahren beim SV Niederbergkirchen, wobei er lange Jahre deren Vorstand war.
Georg Stöckl ist seit 26 Jahren im Vorstand vom SV DJK Ramsau und seit 1987 dessen zweiter Vorstand.
Frau Elisabeth Striegl vom Bogensportclub Mühldorf ist seit 20 Jahren deren Kassierin.
Nun folgten die Sportler:
Damian Dziurowicz, Michael Haberger, Krzysztof und Nicole Skrzydel und Jürgen Altmannsberger vom Bogensportclub Mühldorf erreichten als Mannschaft den zweiten Platz in der Regionalliga allerdings waren nur Damian Dziurowicz und Michael Haberger gekommen.
Pierre Finck und seine Kollegen vom DC Horizont wurden deutsche Meister im Mannschafts-Dart.
Die Damenmannschaft des EC Frauendorf stieg in die Bundesliga Süd der Eisstock-Schützinnen auf: Monika Adamhuber, Erna Baumgarten, Rita Bollner, Marianne Gropp und Sylvia Wagner.
Die Eishockey-Mannschaft des EHC Waldkraiburg wurden bayerische Meister. Sie waren aber nicht gekommen.
Tamara Wolf, Stefanie Wolfgruber, Franziska Meinicke und Julia Klose vom EHC Waldkraiburg erzielten mit anderen Vereinen sehr gute Platzierungen in der deutschen Eishockey-Damen Bundesliga.
Inzwischen war MdB Stephan Mayer eingetroffen, den Landrat Georg Huber gleich mit auf die Bühne bat.
Thomas Berger, Ludwig Hallhuber und Gerhard Huber von der Feuerschützengesellschaft Mühldorf haben so viele Titel erreicht. Sie aufzuzählen würde den Rahmen sprengen.
Auch Manuel Drechsel und Andreas Mirbek von der Königlich privilegierten Feuerschützengesellschaft Kraiburg erzielten vordere Plätze in bayerischer und deutscher Meisterschaft.
Dann die Laufgemeinschaft Mettenheim: Thomas Eichel, Albert Reindl, Heinz Sommer und Gerhard Troch waren erfolgreich unterwegs, wobei Gerhard Troch am Ironman auf Hawaii teilnahm.
Immer dabei ist Katrin Esefeld. Ihre Erfolge aufzuzählen ist kaum möglich.
Noch schwieriger wird’s bei den Einradlern: Man könnte fast sagen, Barbara Hörl, Jürgen Markus, Stfanie Jürgens, Jan-Lukas Krichel, Anna Menth, Bernd Möller, Lisa Speckbacher, Franziska Steiglechner Andras Weis, Thomas Weis, Werner Weis und Marina Wimmer sahnten fast alles ab, was zu bekommen war.
Nur Sophia Plininger von den „Red Hot Unicycles“ aus Mühldorf konnte ihnen Paroli bieten.
Erdogan Günes vom Schachclub Waldkraiburg wurde 2. Bei der Computer-Schach-WM der Anwender und bei der Computer-Blitzschach-WM.
Dann die Schützengilde Wldkraiburg: Emily Caruso, Hubert Hackner, Josef Neumaier und Bernd Schott waren auch in der zurückliegenden Saison wieder sehr erfolgreich.
Auch die Stockschützen vom SV 66 Oberbergkirchen waren sehr erfolgreich: Christian Engelbrecht Roland Liebl und Stefan Thurner.
Die nächsten war die Tischtennismannschaft des SV Niederbergkrichen, die die bayerische Pokalmeisterschaft der Mannschaften gewonnen haben: Julia Kahler, Simone Kranzfelder und Andrea Loher.
Einen etwas anderen Sport betreiben Daniel Axenböck und Franziska Wimmer: Sie tanzen beim TSC Weiß-Blau 70 in Waldkraiburg.
Sehr erfolgreich war auch die Volleyball-Mannschaft des TSV 1860 Mühldorf. Thomas Brandstätter, Alexander Brandstätter, Alexander Demcenko, Niklas Frischmann, Haucke Ferch, Frederic Krieger, Daniel Thomas, Leonhard, Johannes und Ferdinand Tille, Sebastian Wapler, Leopold Angerer, Severin Bienek und Korbinian Brückner.
Ebenfalls vom TSV 1860 Mühldorf kommen die Turner Thomas Engel, Felix Häglsperger, Michael Herdt, Ramona Horner, Denis Kolb, Daniel Kräuter, Tim und Max Ludwig, Alexander Maier, Stefan Miedl, Markus Müller, Alexander Petri, Alexander Schönfeld, Franzi Strohmaier, Von der Leichtathletik-Abteilung des TSV 1860 Mühldorf kamen Hansi Lohr, Ruben Mayer und Hanna Beneker.
Nadine Herbst vom TSV 1864 Haag wurde bayerische Meisterin im Tischtennis.
Vom TSV 66 Polling kommt Sebastian Buchner. Er erzielte viele gute Ergebnisse mit dem Einrad.
Vom TSV aus Neumarkt St. Veit komen die Leichtathleten Stephanie und Julia Auer, Sabine Beckerle, Elke Boxhammer, Michaela Salzinger, Raffaela Wiebeck und Verena Schröder.
Von der Karate-Abteilung erzielten 1. Plätze in ihren jeweiligen Meisterschaften: Eugen Kloos, Roman Kraft, Hans Senftl, Martina Wagner und Carmen Ziegler.
Die Stockschützen des TSV Taufkirchen gewannen die Bayernliga Süd der Herrn: Hans-Georg Baumann, Georg Bichler, Matthias Meindl senior und Josef Reindl. Matthias Meindl junior wurde Europameister U 16 und 3. Bei der deutschen Meisterschaft.
Maria Unterholzer vom TV Altötting wurde bayerische Meisterin im Bahngehen und erreichte noch weitere Titel.
Auch die Boxer des VfL Waldkraiburg waren sehr erfolgreich: Musa Avdimetaj, Kevin-Anton Baumstark, Niklas Krieger, und Erick Sokolov.
Auch der erfolgreichste Schwimmer des VfL Waldkraiburg erhielt seine Auszeichnung: Michael Kryukow
Der 70-jährige Peter Deuß un der Speerwerfer Reinhold Paul schlossen die Liste der erfolgreichen Mitglieder des VfL Waldkraiburg.
Die letzten auszuzeichnenden kamen von den Western-Freunden Flossing. Manfred Gaulinger, Werner Mildenberger und Gerhard Wajand waren sehr erfolgreich in Disziplinen wie sie im Wilden Westen zu finden waren.
Damit war die Ehrung der Sportler abgeschlossen.
Weil er erst später gekommen war, schloß MdB Stephan Mayer die Runde der Grußworte ab. Er dankte zunächst Landrat Georg Huber dafür, daß er durch diese Veranstaltung in so feierlichem Rahmen sich klar zum Vereinssport bekennt und so ihnen die Wertschätzung des Landkreises entgegenbringt. Auch MdB Stephan Mayer würdigte den vielen Schweiß, der nötig ist um hier kurz auf der Bühne gefeiert werden zu können. Er gratulierte allen gleichermaßen, egal ob Welt-/Europa/Deutscher oder bayerischer Meister.
Er unterstrich, daß Breitensport und Leistungssport gleich wichtig sind. Allerdings sind die ausgezeichneten als Leistungssportler auch Vorbilder für die Breitensportler. Beide bedingen einander. Allerdings hätte die Politik die Aufgabe, leistungwilligen Sportlern und engagierten Funktionären die nötigen Bedingungen zu schaffen.
Dann gabs noch eine Ehrung: BLSV-Vize-Landesvorstand ehrte den BLSV-Kreisvorsitzenden Sepp Elsberger für 20 Jahre Mitwirkung im BLSV. Im Namen des Präsidenten überreichte er ihm eine Ehrenurkunde und eine Ehrennadel in Gold. Landrat Huber spendierte ncoh eine Flasche Sekte dazu.
Die Sportlerehrung schlossen die Tänzer des TSC Weiß-Blau 70 aus Waldkraiburg.
Danach trafen sich die Gäste am Buffet und hatten sich sicher viel zu erzählen oder viel zu planen für die neue Saison, die ja schon längst läuft.
105
Landrat Gg. Huber ehrt Ehrenamtliche und Retter und übergibt Urkunde über die Aufnahme der Stiftung Ecksberg in den Umweltpakt
4:40
106
Das 20. internationale Jugendturnier der Kunst- und Turmspringer in Waldkraiburg
5:00
Es war kalt an diesem Morgen und der Wind blies von Westen durchs Waldkraiburger Waldbad. Eigentlich keine Bedingungen, an denen man schwimmen geht.
An diesem Morgen trafen sich Nachwuchssportler zum Jugendwettbewerb der Turmspringer. Und die sind es gewöhnt, ihren Sport auch dann auszuüben, wenn die Bedingungen nicht optimal sind.
Die Mannschaften zogen ins Stadion ein: Georgien, Kanada, Niederlande, Polen, Rumänien, die Schweiz und Deutschland hatten ihre Jugendmannschaften entsandt um in vielen Disziplinen die Besten zu ermitteln.
Sportreferent Dietmar Heller begrüßte die Mannschaften, Bürgermeister Siegfried Klika und VfL Vorsitzende und die Stadträtinnen Annemarie Deschler und Stadträtin Inge Schnabl.
Bürgermeister Siegfried Klika freute sich, daß rechtzeitig zum Beginn des Wettkampfes die Sonne zum Vorschein gekommen war. Er freute sich auch, daß dieser Wettkampf nun schon zum 20. Mal in Waldkraiburg ausgetragen werden kann. Er dankte allen Organisatoren für die Vorbereitung und dafür, daß in diesen Jahren eine regelrechte Sportfamilie rund um diesen Wettbewerb entstanden ist. Dann wünscht er den Teilnehmern viele sportliche Erfolge und daß alle Wettkämpfe unfallfrei ausgetragen werden können. In diesem Sinn eröffnete er den internationalen Kunst- und Trumspring-Wettbewerb.
Nachdem die Kampfrichter Platz genommen hatten, begannen die Wettbewerbe vom 1-m-Brett. Hier einige Eindrücke.
In den folgenden drei Tagen folgten zahlreiche verschiedene Disziplinen vom 1- und vom 3-m-Brett und vom 10-m-Turm.
Trotz breiter Ankündigung waren kaum Zuschauer ins Waldbad gekommen. So bevölkerten hauptsächlich die Sportler die Tribüne, die gerade nicht dran waren.
Die Wertungen der Punktrichter reichten von 9 Punkten bis zu 0 Punkten für eine regelrechte Wasserbombe. Die war natürlich nicht beabsichtigt, der Sprung ging dem Sportler schlicht schief.
Nach einer Stunde war der erste Wettbewerb abgeschlossen. Die Siegerehrung folgte.
Mit über 497 Punkten belegte Andrzej Rzetuszek aus Polen den Ersten Platz. Zweiter wurde Martin Wolfram aus Deutschland, der 451 Punkte erreicht hatte. Dritter wurde Wompna Stocklan aus der Schweiz. Er erreichte 431,7 Punkte. Alle erhielten eine Urkunde und eine Medaille.
Zur Ehre des Siegers erklang die Nationalhymne.
Ähnlich verleifen auch die weiteren Wettkämpfe.
Das Turnier schloß eine Vorführung der „Donaunixen“ ab. Die Synchronschwimmerinnen zeigten ein allseits bejubeltes Wasserballet.
107
Die bayerische Vermessungsverwaltung stellt digitale Radwegekarten vor
10:50
Um Mühldorf herum gibt es eine große Zahl Radwege. Die nutzten Landrat Georg Huber, Bürgermeister Günther Knoblauch und der Präsident des Landesamtes für Vermessung und Geoinformation Dr. Klement Aringer um zu zeigen, wofür das neue Angebot gut ist. Sie wurden begleitet von den Radlern des Heimatbundes, des ADFC und der Radsportfreunde aus Töging, die mit der Fähre über den Inn kamen. Nach einem kurzen Fototermin machten sich die Radler auf den Weg durch die Stadt zum Haberkasten.
Dort wurden sie von den Turmbläsern empfangen. Hier stieß auch Regierungspräsident Christoph Hillenbrand zu der Gruppe dazu, der auch Vorsitzender des Tourismusverbandes Oberbayern ist.
Mühldorfs Vermessungsamtsdirektor Karl Schulz begrüßte die Gäste im altehrwürdigen Haberkasten und meinte, das E-Governement in der öffentlichen Verwaltung hätte zum Ziel, den Bürgern eine effiziente Verwaltung bieten zu können. Er freute sich deshalb ganz besonders, daß die Freigabe der digitalisierten Radwanderwege hier in Mühldorf erfolgen könne. Er erwartete, daß damit auch der Startschuß für entsprechende Aktionen in anderen Regionen Bayerns fallen würde.
Neben den genannten begrüßte er zahlreiche Mitarbeiter von Stadtverwaltung und Landratsamt, die allesamt ihr Teil dazu beigetragen hätten, die Radwege zu erfassen und zu beschreiben.
Dr. Klement Aringer dankte den Gästen für ihr Kommen. Daß dies gerade in Mühldorf geschehe, liege daran, daß sich hier Stadt und Landkreis gleichermaßen stark für den Ausbau der Radwege engagieren. Mühldorf liegt im Zentrum eines Fahrradsterns, wo zahlreiche Radwege aus verschiedenen Richtungen aufeinandertreffen. Die Möglichkeit, mit der Bahn nach Hause zu fahren – sollte man einmal müde werden – ergänzt diese Fahrradfreundlichkeit des Landkreises zudem.
Sein besonderer Dank galt Rudi Gassenhuber, dem begeisterten Radlfahrer, der die Themenradwege initiiert hatte.
Die Zusammenarbeit des Landesamtes für Vermessung und Geoinformation mit Stadt und Landkreis Mühldorf hatte schon seit langem das Ziel, der Öffentlichkeit auf moderne Weise die Radwege näher zu bringen. Während das Landesamt die topaktuellen Basisdaten einbringe, steuerten die Kommunalverwaltungen die Fachinformationen aus erster Hand bei.
Dann blickte er in die Geschichte der Kartographie, die vor etwa 200 Jahren begann und seither vielen Bereichen von Verwaltung, Wirtschaft und Gesellschaft von Nutzen ist.
Heute wäre ihnen wichtig, die junge Generation für die Nutzung ihrer Daten zu gewinnen. Diese Daten stammten aus erster Hand und wären deshalb nicht nur immer akutell sondern auch amtlich.
Diese Daten, die im System Atkis zusammengetragen und ständig ergänzt werden, hat Rupert Joachimbauer für den Landkreis Mühldorf bearbeitet. Dafür galt ihm sein besonderer Dank. Für die außergewöhnlich gute Mithilfe von Stadt und Landkreis an der Erstellung der Daten in Atkis revanchiert sich nun das Landesamt damit, daß sie das Copyright der Daten frei geben und damit den Bürgern die Daten für den nicht-kommerziellen Gebrauch zum Download bereitstellen.
Ein weiterer Grund für die Freigabe ist die Förderung des sanften Tourismus entlang des Inn. Nachdem Dr. Klement Aringer weitere Vorzüge des neuen Systems beschrieben hatte, schritt man zur Freischaltung. Gemeinsam schickte man sich an, durch Drücken dieses roten Knopfes das System in Betrieb zu setzen. Erst mußten die Fotographen aber noch ihre Fotos machen.
Dann endlich wars so weit. Der rote Knopf gab die Daten im Internet zum Download frei. Sie können unter http://maps.oberbayern.de aufgerufen werden.
Als Dankeschön überreichte Dr. Aringer je einen Satz der Kartendaten auf DVDs an Landrat Georg Huber, Bürgermeister Günther Knoblauch und Regierungspräsident Christoph Hillenbrandt.
Regierungspräsident Christoph Hillenbrandt meinte, das neue Angebot hänge natürlich an der Versorgung der Region mit schnellen Internetanschlüssen. In der DSL-Diaspora, in der er selbst lebt, dauert es unglaublich lang, bis man etwas davon hat. Über das aktuelle System hinaus gibt es noch zahlreiche weitere Pläne für Erweiterungen. So sollen die Daten des Landesamtes etwa mit dem Satellitennavigationssystem Galileo kombiniert. Viele weitere Anwendung schwebten den Touristikern noch vor. Viele Fremdenverkehrs-Internetseiten weltweit machen es vor, wie man es machen könne. In Bayern gebe es da viel Nachholbedarf. Das gegenwärtige System wäre erst die Plattform, auf die die zukünftigen Anwendungen aufbauen werden. Christoph Winkler dankte für die Gelegenheit, die Vorteile dieses neuen Systems so plastisch vorstellen zu können, wie dies mit dem Druck auf den Roten Knopf geschehen ist.
Auch Bürgermeister Günther Knoblauch freute sich, diesen besonderen Anlaß in Mühldorf begehen zu können. Mit den Stadttürmern begrüßt die Stadt seit 500 Jahren besondere Gäste. Dazu kämen vielleicht jetzt auch besondere Radfahrergruppen. Seit mehr als einem Jahr hatte man versucht, die Radwege als Karten zupublizieren. Aber das hätte sich als sehr aufwändig erwiesen. Nun hätten die hervorragenden Daten des Landesamtes dazu beigetragen, diese Pläne zu verwirklichen. Wenn dann auch noch das Internetangebot dazukomme, biete sich den Freizeitsporterlern ein Angebot, das seinesgleichen sucht. Auch er denke, es kommt noch viel zum gegenwärtigen Angebot dazu, das den Tourismus in der Region stark unterstützen wird. So möchte die Stadt Mühldorf die besondere Lage in der Region und den Radlstern herausstellen. Der Radlstern resultiert aus den 7 Eisenbahnlinien, die sich in Mühldorf treffen. Von Mühldorf ausgehend, kann man so Salzburg, den Chiemsee, München oder Landshut bequem erreichen und dann mit der Bahn zurückfahren. Die bekannten Radwege erforderten das Übernachten jede Tag an einem anderen Ort. Mit dem Radlstern fiele das weg.
Bürgermeister Günther Knoblauch dankte allen, die mitgeholfen hatten, dieses neue Angebot auszuarbeiten. Er schloß: Packma’s an und bringen wir die Leute auf die Radl. Zeigen wir den Leuten, was es bei uns alles gibt und was sie hier alles erleben können.
Landrat Georg Huber wollte diesen Tag unter die Überschrift stellen: „Ein weiterer Erfolg der interkommunalen Zusammenarbeit!“ Nur in der Partnerschaft von Stadt/Landkreis/Tourismusverband und Landesamt für Vermessung konnte dieses System realisert werden, das viele Probleme beseitigen hilft, die derzeit belasten. In vielen Gesprächen über viele Jahre hinweg wäre es nun gelungen, die vielen Karten, die es bisher gab, zusammenzufassen und die Informationen in einer gut lesbaren Karte darzustellen. Nur so könnte die wunderschöne Kulturlandschaft Oberbayerns dargestellt werden. Er wär stolz, diese digitale Rad- und Wanderwegekarte als erster Landkreis in Bayern zur Verfügung stellen zu können. Für die herausragende Arbeit, die hinter diesem Angebot steht, bedankte sich Landrat Georg Huber ganz herzlich bei Vermessungsamtsleiter Karl Schulz, bei Rupert Joachimbauer und allen anderen, die es erarbeitet haben. Den vielen Kurzurlaubern und Radlausflüglern aus dem Großraum München bietet das neue System nun Orientierung. Zusammen mit der kostenlosen Fahrradmitnahme in den Landkreisen Mühldorf-Altötting-Pfarrkirchen-Passau und Traunstein biete sich damit eine touristische Region, die ihresgleichen sucht. Abschließend forderte er die Öffentlichkeit auf, unser wunderschönes, nicht so bekanntes Oberbayern mit seiner Vielfalt an Landschaften, Städten und Gemeinden zu erkunden. Die Wege dafür und die Transportmöglichkeiten stehen nun zur Verfügung.
Rupert Joachimbauer stellte das neue System vor. Unter der Domain gibt es nun die 15 Themenradwege zur Ansicht und zum Download für USB-fähige Handys oder Navigationssysteme. Die Daten sind sehr detailiert und umfassen vom Feldkreuz bis zur Sehenswürdigkeit alle Merkmale einer Landschaft. Sie werden jährlich akutalisiert. Das Fernradwegenetz und das Bayernnetz findet man seit 1. März unter www.geodaten.bayern.de.
Dort gibt es den Bayernviewer, wo man etwa ganz Oberbayern herunterladen kann. Das sind nur 4,48 Megabyte an Daten. Diese Daten kann man auf handelsübliche GPS-Navigationsgeräte laden.
Die Themenradwege findet man unter http://maps.oberbayern.de. Derzeit gibt es im Landkreis 30 Themenradwege, die über die diversen Icons angeklickt werden können. Klickt man ein Icon an, erscheint die Länge der Tour, ein Routenplaner zum Start- und Zielpunkt sowie ein Bild, das einen Eindruck von der Tour vermitteln kann. Die Daten können direkt auf ein GPS-Navigationsgerät oder ein iPOD heruntergeladen werden.
Mit diesem Angebot gibt es nun keine Gründe mehr, sich aufs Rad zu setzen und loszuradeln. Bei 30 Themenradwegen allein im Landkreis Mühldorf werden wohl die Wochenenden eines Sommers nicht ausreichen, alle zu erkunden. Wozu also verreisen?
108
Telekom stoppt Ausbau des DSL-Netzes: MdB Stephan Mayer informiert die Bürgermeister der Region
5:50
Die Bürgermeister der Gemeinden in den Landkreisen Mühldorf und Altötting lud Bundestagsabgeodneter Stephan Mayer nach Mettenheim ein um die Situation nach dem Ausbaustopp des DSL-Netzes durch die Telekom zu diskutieren.
Besonders in unserer Region bewege dieser Ausbaustopp die Bürger sehr. Deshalb hätte er sich im Vorfeld bemüht, einen Referenten der Telekom einzuladen. Dr. Rummenhohl von der Deutschen Telekom hätte auch zunächst zugesagt, dann seine Zusage aber revidiert und angegeben, er müsse sich an einen Vorstandsbeschluß der Telekom halten, der es derzeit Repräsentanten der Telekom nicht erlaubt, zu solchen Informationsveranstaltungen zu kommen.
Stephan Mayer äußerte sich enttäuscht darüber und meinte, es wäre schon schön gewesen, dem Hauptanbieter in diesem Feld direkt sagen zu können, was die Bürger der Region erwarteten.
Während die Bürgermeister im Landkreis Mühldorf sehr gut informiert wären, bestünde bei den Kollegen im Landkreis Altötting Nachholbedarf.
Ähnlich wie gute Straßen und Schienen fällt heute dem Ausbau der Telekommunikationssysteme entscheidende Bedeutung zu. Auch wenn es heute schon viele ländliche Bereiche mit ausreichender Versorgung gibt, besteht doch in anderen Teilen noch erheblicher Nachholbedarf.
Während die Politik schon lang über Lösungsmöglichkeiten diskutiert und etwa die Breitbandinitiative der Bundesregierung und der bayerischen Staatsregierung in die Wege geleitet hat, äußerte er sich verstimmt darüber, daß die Initiativen der Politik kaum Entsprechung in der Realität gefunden haben. Auch wenn es interessante Förderprogramme gebe, stecke wohl der Teufel im Detail. Um dies zu ändern, hätte die Bundesregierung die Mittel für die Breitbandinitiative im Konjunkturpaket II deutlich aufgestockt. Danach wird es eine Anschlußfinanzierung geben. Auch Bayern stocke die Mittel auf, die nötig wären, die ehrgeizigen Ziele zu erreichen, die die Bundesregierung im Februar so definiert hätte: Bis 2014 sollen 75% aller Haushalte über einen Internetanschluß mit 50 MegaBit pro Sekunde verfügen. Bis 2018 sollen 100% der Haushalte so ans Internet angeschlossen sein. Heute wären manche froh, wenn sie 2 Megabit pro Sekunde zur Verfügung hätten.
Aus vielen Gesprächen weiß Stephan Mayer, daß hier die ehrgeizigen Ziel und die Realität weit auseinander klaffen. Dabei handle es sich hier nicht um ein Thema für Freaks oder IT-Spezialisten. Jeder Gewerbetreibende, jeder Einzelhändler und auch jeder Bürger muß Zugang zu Internet haben und sich darauf verlassen können, daß es auch reibungslos funktioniert.
Und wenn immer von der Aufwertung des ländlichen Raumes gesprochen werde, gäbe es hier ein Themenfeld, wo man konkrete Schritte unternehmen könne.
Zunächst erläuterte Bernhard Amler von der Regierung von Oberbayern die Hintergründe der Entscheidung der Telekom, keine Angebote mehr zu schreiben und damit keine neuen Aufträge mehr zu akquirieren. Die Entscheidung der Bundesnetzagentur, das Nutzungsentgelt für die lezte Meile von 10€60 auf 10€20 zu senken veranlaßte die Telekom, ihre Kalkulation zu überprüfen und kam zu dem Schluß, daß damit nicht mehr gewinnbringend gearbeitet werden kann. Allerdings konnte er mitteilen, daß die bereits erstellten Angebote innerhalb der Angebotsfrist auch realisert werden.
Bernhard Amler zeigte die Möglichkeiten, die die Breitbandinitiative der Landesregierung biete und was Gemeinden konkret unternehmen müssen, um in den Genuß der Fördergelder zu kommen. Er zeigte aber auch auf, welche Möglichkeiten es abseits des Angebotes der Telekom gibt, Bürger ans Internet anbinden zu können.
In der folgenden Diskussion konnten die Bürgermeister ihre Erfahrungen austauschen und technische Details diskutieren. Dabei stellte sich heraus, daß die Zusammenarbeit mit der Telekom nicht unporblematisch ist und viel Geduld erfordert.
Bernhard Amler bedauerte mehrfach, daß kein Vertreter der Telekom anwesend war. Die Fragen der Bürgermeister waren sehr detailliert und fanden nur unzureichende Antworten.
Abschließend bedankte sich MdB Stephan Mayer bei Bernhard Amler, der Auskünfte für zwei Partner hatte geben müssen: Für die Regierung von Oberbayern, die mit der Breitbandinitiative den Ausbau fördert und für die Telekom, die Hauptansprechpartner in diesem Feld ist. Er meinte, es werde wohl nötig sein, solche Treffen häufig zu wiederholen um alle Gemeinden auf dem selben Stand zu halten. Dann hoffte er, auch einen Vertreter der Telekom dazu bekommen zu können. Als kleines Dankeschön gab es abschließend eine Flasche Wein. Bei aller Innovation und Technik – meinte Stephan Mayer - wäre es dringend nötig, ab und an bei einem guten Glas Wein auch die anderen Freuden des Lebens zu genießen.
109
Die Bierprobe zum Volksfest in Waldkraiburg
3:45
28 11.07.09
Die Damen waren zuerst da und warteten schon auf das, was kommen sollte. Nach und nach kamen auch die anderen Gäste zur Bierprobe in den Graf-Toerring-Hof: Stadträte, Pfarrer Martin Garmeier, natürlich die Mitarbeiter der Brauereien, die Chefs der städtischen Gesellschaften und natürlich die Kollegen von der Presse.
Das – zu neudeutsch: „Promotionteam“ verteilte Programme für das Volksfest in Waldkraiburg, während die Herrschaften von der SPD wohl noch schwerwiegende Diskussionen führten.
Aber dann gabs erst einmal einen Schluck fürs Pressefoto. Noch schnell die Gästeliste überprüfen und schauen, ob man auch ja niemand vergessen hat, und schon konnte es losgehen.
Weil Andreas Hummel bei der Toerring-Brauerei eine andere Funktion übernommen hat, mußte sich sein Nachfolger erst einmal vorstellen. Neuer Verkaufsdirektor ist jetzt Hauke Winterer.
Er begrüßte alle Gäste und freute sich auf ein unterhaltsames und abwechslungsreiches Volksfest.
Bürgermeister Siegfried Klika bedankte sich bei den Brauereien und bei der Festwirtsfamilie Mörz für die Einladung.
Wie schon im vergangenen Jahr, gibt’s auch heuer wieder den Volksfestbus auf vier Linien. Im Gegensatz zum vergangenen Jahr fahren diese Busse heuer jeden Tag. Neu ist auch das Angebot von Ochsenfleisch auf dem Volksfest. Schließlich bezieht das Spatenzelt auf dem Oktoberfest in München seine Ochsen für die Ochsenbraterei auch vom Schlachthof in Waldkraiburg. Da wäre es doch schade, wenn das nur in München ginge. Aber – meinten die Damen – jetzt wird’s Zeit für Konkretes: Anzapfen!
Weil er sich wie jedes Jahr vornahm, das Faß mit nur einem Schlag anzuzapfen, mußte Siegfried Klika den Wechsel schon genau vorbereiten.
Und ohne Miss Waldkraiburg wollte er auch nicht anzapfen....
Dann endlich! Braumeister Gassner und Festwirt Mörz schauten sich vielsagend an, als Bürgermeister Siegfried Klika wieder seinem Namen als „Ein-Schlag-Anzapfer“ alle Ehre machte.
Dann floß der Gerstensaft in die Maßkrüge.
Schließlich konnte man auf ein erfolgreiches und friedliches Volksfest in Waldkraiburg anstossen.
Bevor es ans Buffet ging, holten die Mitarbeiter erst noch das Spanferkel in die Küche. Dort zerteilte es der Chef selbst. Die Knödel warteten schon im Topf und die Gäste holten sich erst einmal die Vorspeise.
So viel Arbeit darin steckte, so schnell war alles aufgegessen. Der Abend dauerte noch einige Zeit und alle freuten sich auf das Volksfest, das schon bald seine Pforten öffnet.
110
ISW Remixed präsentiert: "Regional next Superstar"
16:15
Die Schenkerhalle in Waldkraiburg war der Austragungsort von „Regional next Superstar“, das die Jugendsendung „Remixed“ von ISW anläßlich ihres 5-jährigen Bestehens ausrichtete. Nach einem Casting und einer Vorentscheidung hatten sich 8 Finalistinnen qualifiziert. Nun stand das Finale auf dem Programm, durch das Remixed-Moderator Thomas Gierlich führte.
Zunächst eröffnete die Waldkraiburger Hip-Hop-Gruppe „Brokers“.
Die vierköpfige Jury bildeten Marvin Michl, Franziska Auer, Fritz Killermann und Magdalena Kellndorfer.
Als erste der Finalistinnen kam Vera Mittermeier auf die Bühne. Ihr folgte Tamara Rupprecht. Nummer drei hatte Simone Mittermeier Nummer vier Rosi Meinusch, Nummer fünf Romina Marazzo, die sechs Michaela Franke und nummer sieben Lisa Kerbinger, die 8 war Lucy Willis.
Natürlich waren alle nervös, auch wenn sie sich auf ihre Auftritte freuten.
Den ersten Auftritt hatte Vera Mittermeier. (O-Ton Gierling: Was willst Du singen.... )
Die Konkurrentinnen verfolgten den Auftritt in der Kandidaten-Lounge und die Jury beobachtete genau.
Magdalena Kellndorfer meinte: (O-Ton) Fritz Killermann schätzte ihren Auftritt so ein. (O-Ton)
Tamara Rupprecht war die nächste: „The Show“ von „Lenka“
Tamara Rupprecht war zufrieden mit ihrem Auftritt. Franziska Auer auch? (O-Ton )
Marvin Michl? (O-Ton)
Nach zwei Kandidatinnen lockerte Sabine Heimhilger die Veranstaltung auf: „Splendid“
Kandidatin Nummer drei war Simone Mittermeier: „Rolling on the river“ von Tina Turner.
Magdalena Kellndorfer: O-Ton: – Franziska Auer: O-Ton
Die nächste Kandidatin war Rosi Meinusch mit „Halleluja“ von Alexandra Börg.
Fritz Killermann meinte: O-Ton:
Marvin Michl machte es kurz: O-Ton
Die Hip-Hop Formation „Brooks“ lockerte die Show auf.
Romina Marazzo aus Buchbach wählte ein anspruchsvolles Musikstück aus: „Memories“ aus dem Musical „Cats“
Magdalena Kellndorfer sah ihren Auftritt so: (O-Ton)
Fritz Killermann wertete so: (O-Ton)
Kandidatin Nummer sechs, Michaela Franke, erinnerte sich nicht mehr an den Titel des Silbermond-Liedes. Aber mit der Musik käme der Text schon wieder, war sie sich sicher.
Franziska Auer sah den Auftritt von Michaela Franke so: (O-Ton)
Und Marvin Michl meinte: (O-Ton)
Thomas Gierling führte mit viel Charme und Witz durchs Programm. So wollte er von den Jury-Mitgliedern wissen, ob sie sich schon festgelegt hätten.
Kim brachte Abwechslung in die Show.
Die vorletzte Kandidatin: Die 14-jährige Lisa Kerbinger aus Reichertsheim. Sie brachte „Hero“ von Mariah Carey.
Magdalena Kellndorfer bewertete Lisas Auftritt so: (O-Ton)
Und Franziska Auer faßte sich kurz: (O-Ton)
Die letzte Kandidatin war gleichzeitig die Lokalmatadorin. Sie hatte ihren Fanclub dabei, der sie sehr unterstützte. Die 13-jährige Lucy Willis aus Mettenheim.
Fritz Killerman: (O-Ton)
Marvin Michl: (O-Ton)
Nun begann das Abrechnen und zusammenzählen. Magdalena Kellndorfer meinte, es würde jetzt schwer, sich für eine der Finalistinnen zu entscheiden. Franziska Auer meinte, so eine Veranstaltung müßte man unbeding wiederholen. Es wäre großartig, was die Finalistinnen hier geboten hatten. Marvin Michl fand alles super, auch die Moderation. Es werde wohl jetzt schwer, sich für eine Kandidatin zu entscheiden.
Die knappe Stunde bis zur Bekanntgabe der Sieger überbrückte die Band .. aus dem Raum Trostberg.
Inzwischen war die Spannung stark spürbar. Als die Finalistinnen zur Bekanntgabe der Siegerin auf die Bühne kamen, meinten alle Finalistinnen, sie wären mit ihren Auftritten zufrieden und würden auf jeden Fall weiter singen, auch wenn sie den Plattenvertrag nicht gewinnen würden.
Magdalena Kellndorfer meinte, es wäre schwer gewesen, sich zu einigen. (O-Ton)
Dann sollten vier einer Vorauswahl nach vorne treten. Magdalena Kellndorfer rief die erst der vier nach vorne. Michaela Franke. Franziska Auer rief Simone Mittermeier, Marvin Michl rief Tamara Rupprecht nach vorne. Und Fritz Killermann berief Rosi Meinusch in die Riege der Sieger. Alle vier waren jetzt noch nervöser.
Den Namen der Siegerin brachte Marvin Michl in einem Brief auf die Bühne. Und dann machten es Thomas Gierling und Marvin Michl spannend.
Die Freude bei Tamara Rupprecht war riesengroß. Und weil aus den Konkurrentinnen inzwischen Freundinnen geworden waren, gratulierten alle sehr.
Dann gratulierte sie ihrem Papa zum Geburtstag und alle sangen ein gemeinsames Geburtstagsständchen.
Bevor Tamara Rupprecht ihren Titel noch einmal sang, verabschiedete sich Thomas Gierling und dankte allen Mitwirkenden.
Die gebotenen Leistungen waren auf erstaunlich hohem Niveau, kaum zu glauben, welche Talente in unserer unmittelbaren Umgebung schlummern. Thomas Gierling trug mit seiner lockeren Moderation wesentlich dazu bei, daß keine Sekunde Langeweile aufkam. Wir können Franziska Auer nur zustimmen: Diese Veranstaltung sollte unbedingt wiederholt werden!
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Volksfest in Ampfing mit Rosmarie und Lisbeth und ...
8:56
Schon bei der Bierprobe im Gasthaus Hinterecker in Ampfing freute sich Bürgermeister Ottmar Wimmer, mit Festwirt Hubert Baumann und seiner Frau Monika auf das kommende Volksfest. Neu in der Runde war Karl Minks, der die Nachfolge von Peter Bichlmaier angetreten hatte und die Löwenbrauerei vertrat. Ottmar Wimmer ernannte Thomas Hell zum Volksfestbürgermeister, weil er wieder so ein attraktives Programm zusammengestellt hatte.
Dann probierte man das Festbier, das wieder nicht teuerer geworden war.
Ein paar Tage später. Die Oberbergkirchner Blasmusik eröffnete auf dem Platz vor dem Rathaus in Ampfing mit einem Standkonzert. Die Böllerschützen dürfen in Bayern natürlich nicht fehlen. So mancher mußte sich da schon die Ohren zuhalten.
Und weils so heiß war, versorgten die Bedienungen schon einmal die Teilnehmer.
(Ein bißchen spöttisch lesen: - ich hab nur die Namensschilder am Dirndl – ohne die Gesichter:) Ja die Bedienungen! Die hatten ein paar arbeitsreiche Tage vor sich, also die Rosemarie, und die Anneliese und – ah – ohne Namen und die Lisbeth und die – na ja - auch ohne Namen.
Auch den Musikern wars heiß.
Während die Böllerschützen weiter schossen, fanden sich immer mehr Teilnehmer am Auszug vor dem Rathaus ein.
Schließlich setzte sich der Zug in Bewegung, angeführt von der Blaskapelle. Bürgermeister, Festwirtsfamilie und Brauereivertreter folgten die Bedienungen, also die Rosemarie und die Anneliese und die Lisbeth und die paar ohne Namen.
Nach den Gemeinderäten marschierten die Vereine in einem beeindruckenden Zug durchs Dorf. Im Hintergrund türmten sich die Wolken hoch auf. An diesem Abend blieb Ampfing aber von Gewittern verschont.
Langsam gings Richtung Volksfestplatz.
Im Festzelt angekommen erwarteten schon die ersten Gäste die Teilnehmer am Festzug.
Während sich die Gemeinderäte erwartungsvoll aufstellten, machte sich Bürgermeister Ottmar Wimmer bereit. Ja ja, ein echtes Holzfass anzapfen, das ist nicht so einfach. Da müssen schon zwei kräftige Männer das Faß festhalten. Aber dann:
Das wär beinahe schiefgegangen. Auch wenns ein bißchen gepritschelt hat, ozapft war und die Gemeinderäte erwarteten ihre erste Maß zum anstossen. Da hatten die Kollegen ´was zu fotografieren!
Die jungen Trachtler haben natürlich kein Bier bekommen, die ein bissl älteren schon.
Und dann hatten die Rosemarie und die Anneliese und die Lisbeth und die anderen ohne Namen viel zu tun. Fünf Tage lang.
Festwirtsgattin Monika Baumann – die – glaubt man ihrem Mann für die Reklamationen zuständig ist – schien eher für die gute Küche zuständig zu sein. Jedenfalls fehlte es an nichts, was eine gute Volksfestküche ausmacht.
Bevor‘s weiterging mußte Bürgermeister Ottmar Wimmer erst noch einen Pflichttermin absolvieren: Das Volksfest eröffnen, die Gäste begrüßen und natürlich: Dirigieren. Er freute sich, zum 20. Mal das Volksfest eröffnen zu können und wünschte den Besuchern einen vergnüglichen Aufenthalt. Charly Minks und Hubert Baumann machten es kurz und meinten, was sich niemand auf einem Volksfest wünschte, wären lange Reden. Deshalb wünschten sie sich und allen Besuchern ein vergnügliches Volksfest. Also: (O-Ton: Ein Prosit....)
Ob die Oberbergkirchner so schön spielten weil Ottmar Wimmer so schön dirigierte – oder obwohl er so dirigierte, konnten wir nicht herausfinden. Jedenfalls hatte er seine Freude dran und die Gäste ihren Spaß.
Und weil an diesem Nachmittag auch Tag der guten Nachbarschaft war, hatte die Gemeinde Nachbarsgemeinden aus dem ganzen Landkreis eingeladen. MdB Stephan Mayer schaute persönlich vorbei um die Reise nach Berlin zu verlosen, die er gestiftet hatte.
Schulamtsdirektor Peter Krell war genauso da wie Bürgermeister Michael Loher aus Kraiburg und Franz Märkl aus Zangberg.
Am Ehemaligen-Tisch gibt es jetzt einen Gast mehr: Zu Altbürgermeister Josef Federer und Altlandrat Erich Rambold kam nun Aschaus Altbürgermeister Josef Huber dazu.
Auf der Bühne hatte inzwischen Volksfestbürgermeister Thomas Hell das Mikrophon übernommen. Er und sein Helfer, der kleine Michael verlosten die gestifteten Preise.
Die Reise nach Berlin, die MdB Stephan Mayer gestiftet hatte, gewann Michaels Mamma!
Viele weitere Preise gingen an glückliche Gewinner, Bierfässer, Geschenkkörbe und Brotzeiten fanden dankbare Abnehmer. Der kleine Michael kassierte fleissig Taschengeld.
FDP Kreisvorsitzende Sandra Bubendorfer-Licht spendierte eine Reise und überreichte sie selbst dem glücklichen Gewinner.
Bürgermeister Ottmar Wimmers Geschenkkorb gewann sein Kollege und Nachbarsbürgermeister Konrad Sedlmaier.
Viele Bürgermeister und Mitarbeiter von Landratsamt und Behörden hatten ihre Freude, wie hier Mühldorfs Stadt-CSU-Vorsitzender Georg Grundner.
Die Realschüler aus Waldkraiburg hatten gerade ihre Abschlußprüfungen hinter sich und feierten ausgelassen und draussen vergnügten sich die jungen Leute an den Fahrgeschäften.
Manche Schönheiten kamen spät, aber sie kamen, während Grünen-Gemeinderat Rainer Stöger gerade bei der Arbeiterwohlfahrt lose kaufte. Und schließlich haben wir noch Waldkraiburgs Volksfestbürgermeister Norbert Meindl erwischt, wie er nochmal nachschaute, wie das in Ampfing so läuft.
Am letzten Abend sorgten die Mühldorfer Musikanten für Stimmung. Mit Partyhits und Stimmungsmusik heizten sie so ein, daß die zahlreichen Gäste ihren Spaß hatten und auf den Tischen tanzten. Die Rosemarie und die Anneliese und die Lisbeth und die anderen ohne Namen waren aber schon mehr damit beschäftigt, die gelehrten Maßkrüge einzusammeln.
Vor dem Zelt machten sich die Kollegen einen Spaß daraus, Gäste zu fotografieren und die hatten wieder ihren Spaß an den Kollegen.
Schließlich schloß das Feuerwerk ein Volksfest ab, mit dem alle trotz des teilweise schlechten Wetters sehr zufrieden waren. Wir freuen uns mit den Ampfingern schon auf das Volksfest 2010. Vorher sehen wir uns aber noch im Festzelt beim 100-jährigen Gründungsfest des Schützenvereins Almenrausch und Edelweiß. Ach ja, die Rosemarie und die Anneliese und die Lisbeth und die anderen ohne Namen sehen wir dann auch wieder – versprochen!
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Sommerfest bei der Islamischen Gemeinschaft Milli Görüs in Mühldorf
3:15
VO Im Innenhof der islamischen Gemeinschaft Milli Görüs in Mühldorf versammelten sich die Mitglieder um ihr Sommerfest zu feiern. Frauen und Kinder hatten ihre Tische zur linken und die Männer zur rechten Seite des Haupteingangs. Die Gemeinschaft hat derzeit 80 Mitglieder. Fast alle leben in der Kreisstadt.
Generalkonsul Rifat Köksal hielt seine Ansprache in türkischer Sprache. Nach Übersetzung seines Sprechers sagte er, er freue sich, am Sommerfest der Gemeinschaft teilnehmen zu dürfen. Er unterstrich die Wichtigkeit der Bildung und des Erlernens der deutschen Sprache. Darüber hinaus forderte er die Gleichbeahndlung aller Religionen in Deutschland und die Überwindung der Benachteiligung der türkischen Bevölkerung.
Auf die Ängste in der deutschen Bevölkerung vor der Organisation „Milli Görüs“ ging Generalkonsul Rifat Köksal ein, in dem er erleuterte: „Milli“ entstamme dem Koran und bedeute „friedliches Zusammenleben aller monotheistischen Religionen“
Milli Görüs hätte hier schon viel Vorleistungen erbracht, auf die nun aufgebaut werden kann.
Inzwischen bruzzelten auf dem Grill die Spieße und die Salatbar versorgte die Gäste.
Natürlich gabs Döner.
Die Mühldorfer Gemeinschaft bedankte sich bei Generalkonsul Rifat Köksal mit einem Strauß Blumen.
Zu dieser Zeit hatten die jungen Damen an der Kuchentheke noch nicht viel zu tun.
Özlem Yalav von der Mühldorfer Gemeinschaft dankte Generalkonsul Köksal und wünschte allen Gästen ein friedliches Zusammenleben und viel Vergnügen beim Sommerfest.
Stadtrat Franz Essl und Gattin genossen schon einmal Ihr Dönerfleisch.
Gleich zwei Immame riefen zum Gebet.
Inzwischen fanden sich auch deutsche Gäste ein und genossen die türkischen Speisen.
Bürgermeister Günther Knoblauch kam etwas später vorbei. Kreisrätin und AWO-Vorsitzende Klara-Maria Seeberger initiierte erst kürzlich „ISIS“, die „Initiative für Soziales, Integration und Schützenhilfe“, die in Vortragsveranstaltungen bei der Gemeinschaft versucht, auf Probleme der Zeit aufmerksam zu machen.
Im Rahmen der Gespräche am Rand des Sommerfestes haben wir mit Özlem Yalav und Klara-Maria Seeberger für den Herbst weitere gemeinsame Aktivitäten vereinbart, die zum Ziel haben sollen, das gegenseitige Verständnis zu fördern. Darauf freuen wir uns schon heute.
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Das Altstadtfest in Mühldorf: 30.000 feierten friedlich
7:30
Durch das altehrwürdige Münchner Tor strömten tausende Gäste auf Mühldorfs geschäftigen Stadtplatz, der an diesem Abend zur Partyzone geworden war. Schon am Nachmittag hatten die Kinder auf dem Platz vor dem Haberkasten ihren Spaß. Im überdachten Haberkasten-Innenhof spielte die Stadtkapelle Mühldorf auf, die sich jetzt „Mühldorfer Musikanten“ nennt.
Ja und die Martina hat am nächsten Tag geheiratet und ihren Junggesellenabschied mit ihren Freundinnen auf dem Mühldorfer Altstadtfest ausgelassen gefeiert.
Acht Bands hatte die Stadt aufgeboten. Die unterschiedlichsten Musikstile waren zu hören. Alle hatten aber nur ein Ziel: Stimmung machen. Und das gelang!
Vor dem Rathaus wuchsen plötzlich Palmen!
Am Horizont begann sich schon etwas zusammenzubrauen.
Während das Bierkarussel bis auf den letzten Platz besetzt war, zeigte Gregor Belczyk mit sienen Coffee-BreakZ, was so abgeht! DAS ist der Manager der Coffee-BreakZ. Wenn da was reinkommt, dann zeigen sie was sie können.
Die Creedence Choogle Rockers fehlen nie auf dem Mühldorfer Altstadtfest. Die jungen Leute hatten ihren Spaß und manche ganz besonders! Na ja, vielleicht war auch schon ein Bierchen zuviel im Spiel?
Bei Einbruch der Dämmerung war kaum mehr ein Durchkommen.
Das Haus der Begegnung hatte seine Türen geöffnete und bot eine Insel zum Ausruhen.
Beim Museumsbräu auf der Wies war kein Platz mehr zu bekommen. Außer drinnen. Aber wer wollte an diesem lauen Sommerabend schon drinnen sitzen. Das sollte sich später aber ändern.
Bryan Adam’s „Summer of 69“ brachte viel Stimmung für jung und alt. „Move“ heizten richtig ein. Manche tanzten ausgelassen, andere genossen gemeinsam.
Ja die Mädels: Erst gefilmt werden wollen, und wenn dann das Licht angeht!!!
Es waren wirklich viieeellleee Leute da.
Auch das gabs: Obwohl „Stressless“ gute Musik bot gingen die Leute achtlos vorbei. Nicht so bei den Apollos. Egal ob Joe Cocker, Lynyrd Skynyrd oder Whitney Houston, da war immer `was los.
Manche waren zu so später Stunde schon etwas müde, andere von der Musik inspiriert und in Gedanken.
Traditionell schlossen wir unseren Rundgang am Sternenzelt, wo so mancher noch lange hängengeblieben ist.
Der Blick zum Himmel mahnte uns, das Altstadtfest zu verlassen und tatsächlich, 10 Minuten später begann es zu regnen. Dem Vernehmen nach, ging es dann unter den Arkaden weiter allerdings nicht mehr ganz so ausgelassen. Bis auf einige kleinere Auseinandersetzungen hatten weder Polizei noch BRK zu tun. So friedlich verlief das Mühldorfer Altstadtfest schon lange nicht mehr, auch wenn heuer die großen Attraktionen fehlten, die in verangenen Jahren zur Attraktivität beigetragen hatten.
114
TSV Buchbach vor der zweiten Saison in der Bayernliga: Die Neuzugänge
13:05
Ganz jungfräulich und unbenutzt präsentierte sich der Rasen im Buchbacher Jahnstadion als der TSV zur Pressekonferenz lud um die neuen Spieler vorzustellen und einen Ausblick auf die zweite Saison in der Bayernliga zu geben.
Pressesprecher Erich Haider begrüßte die Runde und stellte die neuen Akteure des TSV Buchbach vor. Neben ihm Platz genommen hatte der neue Cheftrainer Richard Nitzl, neben ihm sein Assistent Herrmann Eberl.
Zu seiner Rechten stellte er die Neuzugänge vor, die das rot-weisse Trikot mit viel Engagement, Kampf und viel Ehre werden tragen dürfen: Bernd Blumoser, Bernd Brindl und Stefan Lex. Franz Demmel würde später dazustossen.
Zunächst stellte Abteilungsleiter Günther Grübl seine Einschätzung für die Situation des TSV Buchbach für die zweite Saison in der Bayernliga so dar: (O-Ton: 3:41:02)
Richard Nitzl und Herrmann Eberl wären den Zuschauern noch nicht bekannt. Deshalb bat Erich Haider die beiden, sich vorzustellen. (O-Ton)
Sportlicher Leiter Walter Bootz, der schon früh in der zurückliegenden Saison damit beginnen konnte, für die neue Saison zu planen, erläuterte die Schwierigkeiten, mit denen er bei der Suche nach neuen Spielern zu kämpfen hatte: (O-Ton)
Wie wird die Mannschaft taktisch ausgerichtet werden, war die nächste Frage an Trainer Richard Nitzl. (O-Ton: 14:02:03)
Co-Trainer Herrmann Eberl zeigte sich sehr beeindruckt vom TSV Buchbach. Es wäre schön, zu sehen, wieviele Leute hier engagiert wären und wie hier ein Rädchen ins andere griffe. Auch die Mannschaft hätte ihn beeindruckt, die hochmotiviert und sehr professionell zu Werke ginge.
Worauf wird es denn ankommen, den Erfolg auch in der kommenden Saison zu halten? (O-Ton)
Was zeichnet die Neuzugänge aus? (O-Ton)
Wie sieht’s mit dem Torhüter aus? Thomas Penker hat ja nun die Latte sehr hoch gelegt? (O-Ton)
Der 21-jährige Wartenberger Zahntechniker Bernd Blumoser kommt von der Kreisklasse direkt in die Bayernliga. Wie werden Sie diesen großen Sprung bewältigen? (O-Ton)
Der 19-jährige Oberflossinger angehende Student Bernd Brindl kommt von der A-Jugend-Mannschaft des SV Wacker-Burghausen zum TSV Buchbach. Wie sehen Sie den Unterschied? (O-Ton) Was denken Sie, was erwartet der TSV Buchbach von Ihnen? (O-Ton)
Auch der ebenfalls 19-jährige Eitinger Stefan Lex hat vor kurzem sein Abitur gemacht. Er kommt von SE Freising aus der Bezirks-Oberliga. Sehen Sie einen Vorteil darin, daß sie aus einer höheren Liga kommen als ihre Kollegen? (O-Ton)
Sie haben in Freising in der letzten Saison 20 Tore erzielt. Denken Sie, daß Sie hier auch so viele Tore werden schießen können? (O-Ton)
Inzwischen stieß Franz Demmel zu der Runde hinzu. Der 24-jährige gelernte Fliesenleger studiert derzeit Landschaftsbaumanagement in Freising und wohnt in Freising. Er kommt vom Landesligateam von Wolfratshausen nach Buchbach. Wie gedenken Sie Thomas Penker zu ersetzen? (O-Ton)
Wie schätzen Sie den Unterschied zwischen der Landesliga und der Bayernliga ein? (O-Ton)
Erich Haider schloß: (O-Ton)
115
Alle 75 haben bestanden: Abiturfeier am Ruperti-Gymnasium
16:15
29 17.07.09
Mit „Godbye“ eröffnete der Chor der Abiturienten die Abschlußfeier.
Studiendirektor Josef Unterreiner, begrüßte Abiturientinnen und Abiturienten sowie deren Gäste von denen diesmal so viele gekommen waren wie selten zuvor, an diesem besonderen Tag. Er konnte neben MdB Stephan Mayer auch die Bürgermeister Günther Knoblauch, Erwin Baumgartner, Georg Kobler, Thomas Einwang und sowie zahlreiche Stadt- und Kreisräte begrüßen. An die Abiturientinnen und Abiturienten gerichtet, meinte Studiendirektor Josef Unterreiner: All die Wünsche, Sorgen, Erwartungen und Befürchtungen hätten sie in den vergangenen Jahren für die Zukunft geprägt. Nun wäre der Lebensabschnitt „Schule“ nur noch ein Bündel Erinnerungen.
MdB Stephan Mayer gratulierte den Abiturientinnen und Abiturienten zum erfolgreichen Abschluß dieses langwierigen und zeitweise mühevollen Weges. Er zitierte Heinrich Heine, der gemeint hatte: „Geld ist rund und rollt weg, aber Bildung bleibt“. Da hätte er wohl die derzeitige Wirtschafts- und Finanzkrise vorhergeahnt, tatsächlich aber zum Ausdruck gebracht, daß man auf Bildung stolz sein kann. Wenn ihnen nun das Zeugnis der allgemeinen Hochschulreife ausgehändigt werde, könnten sie zu Recht stolz auf ihre Leistungen sein. Auch wenns vielleicht hier und dort Probleme gegeben hätte, wäre er sicher, daß sie von ihren Lehrkräften gut geleitet wurden. Dies zeige etwa die Auszeichnung der Schülerzeitung „Innfloh“ als beste Schülerzeitung Deutschlands durch den „Spiegel“ Zu diesem erfolgreichen außerschulischen Engagement gratulierte er herzlich.
Mit dem Heinrich Heine Zitat: „Ein bißchen Bildung ziert den Menschen“, dankte Stephan Mayer Eltern und Lehrkräften und der Lokalpolitik, mahnte aber die Abiturienten, sich nun auf diesem Erfolg nicht auszuruhen und weiter zu lernen und sich weiter zu bilden.
Der Bund trägt dazu bei, indem er in der vergangenen Legislaturperiode das Bafö-Gesetz geändert und 300 Millionen Euro mehr zur Verfügung gestellt. Damit kommen mehr in den Genuß des Bafög und die Sätze wurden erhöht. Er schloß, in dem er den Abiturienten zurief, sie sollten diesen Tag und die kommenden Wochen genießen, weil dann ein neuer Weg für sie beginne. O-Ton „Gottes Segen“.
Bürgermeister Günther Knoblauch sprach auch als stellvertretender Landrat. Er gratulierte den Abiturientinnen und Abiturienten zu ihrem Abschluß. Dann freute er sich auch jetzt - mit Oberstudiendirektor Anselm Räde an der Spitze - auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit zwischen Gymnasium und Stadt. Schließlich stellte er - an die Abiturienten gewandt - fest, daß sie nun vergleichsweise das Qualifying eines Formel-1-Rennens überstanden haben. Sie befänden sich nun in der Pole-Position. Das Rennen läge erst noch vor ihnen. Die Pole-Position hätten sie nur erreichen können, weil ein ganzes Team aus Eltern/Lehrern/Gemeinschaft und Staat gute Arbeit geleistet hätte. So wie bisher das Qualifying, werden sie auch das Rennen auch nur als Teil eines Teams bestehen können, in das sie sich einfügen müssen. Wenn sie nun das Abitur hätten, hätte auch die Gesellschaft einen Anspruch an sie. Sie müssen ihren Platz in der Gesellschaft einnehmen und ihren Platz ausfüllen. Dann werden sie lernen, daß menschliche und ethische Werte einen besonderen Stellenwert in ihrem Leben einnehmen werden. Nachdem er Eltern und Lehrkräften für ihren Beitrag an diesen Erfolgen gedankt hatte, wünschte er den Abiturienten viel Erfolg, Glück und Gottes Segen für ihren weiteren Lebensweg.
Auch der Vorsitzende des Fördervereins - Dr. Georg Gafus – gratulierte zum bestandenen Abitur. Dann meinte er, das Leben wäre eine Baustelle. Dies zeigt sich in allen Bereichen des Lebens und auch in der Bildungslandschaft. Mit Spaß, harter Arbeit und Faulenzerei hätten manche gemeint, das Gymnasium absolviert zu haben. Die Faulenzerei nahm er ihnen aber nicht ab, er nannte es vielmehr die „nötige Ruhe“, die man brauche um große Leistungen vollbringen zu können. Er wünschte ihnen, im Leben immer die Balance halten zu können, zwischen Arbeit und nötigen Pausen. Dann wünschte er ihnen vielmals 13 Jahre mit Freude, einer erfüllenden Arbeit und vielen kreativen Pausen. Auch Dr. Georg Gafus dankte allen Unterstützern und wünschte ihnen alles Gute für ihre Zukunft.
Auch Elternbeiratsvorsitzende Petra Lang gratulierte zum Abitur und äußerte ihr Verständnis dazu, daß viele nun nichts mehr mit der Schule zu tun haben wollten, auch wenn sie aus ihrer Perspektive das ganz anders sieht. Es war eine tolle Zeit! Es war eine tolle Gemeinschaft und sie hätten viel miteinander gelacht. Das wünschte sie auch ihnen: Daß sie sich gern an ihre Schulzeit erinnern mögen und viel Positives aus dieser Zeit mit in die Zukunft nehmen können, für die sie ihnen viel Erfolg wünschte.
Schülersprecherin ... leitete ihr Grußwort damit ein, daß sie die Bilder der Aibirutenten aus der sechsten Klasse also aus dem Jahr 2002 zeigte, was für viel Erheiterung sorgte. In den letzten Wochen hätten sie sich sicher viel mit den zurückliegenden Jahren beschäftigt. Sie hätten in dieser Zeit nicht nur viel gelernt, sondern wären auch characterlich gereift und hätten auch die Schule mitgestaltet. Nun erhielten sie ihr Reifezeugnis. Dazu gratulierte sie den Abiturienten im Namen der ganzen Schülerschaft. Sie schloß mit den Worten von Willy Brandt: O-Ton: Der beste Weg, die Zukunft vorauszusagen, ist, sie selbst zu gestalten.
Dann brachte die Querflötistin Veronika Lägel Arthur Honeggers „Danse de la „Chévre“ zu Gehör.
Die Abiturrede hielten Barbara Juranek und Raphael Grötsch. Sie freuten sich über die zahlreichen Gäste, die ihrer Abschlußfeier durch ihr Kommen würdigten. Auch wenn sie nun das Abitur erreichten, hätten sie mangels Ideen bis zur Abi-Fahrt gewartet, die Abiturrede zu schreiben. Das gelang aber nicht. Erst auf dem Rückflug hatten sie die Idee und verglichen ihren Weg zum Abitur mit einem Flug. Der erst Kurzstreckenflug war die Grundschule. Das Ticket zum Weiterflug am Gymnasium hatten nur einige. Hier wiederum hatten nicht alle das selbe Ticket, manchen machten zwischendurch sogar Rundflüge. Turbulenzen, Triebwerksausfälle, und bei manchen sogar Abstürze hätten für Abwechslung gesorgt. Abwechslung sorgten Landschulaufenthalt, Skikurs, Tanzkurs, Berlinfahrt und Kollegstufenfahrt, während derer sich Traumpaare bildeten, die dann auch wieder auseinander gingen. Sie erinnerten an ihre Erlebnisse innerhalb und außerhalb der Schule.
Weil es durch die Einteilung der Kurse Anfangs der Kollegstufe viele Freistunden gab, diskutierte man lang um die Gestaltung dieser Zeit, in der die Schüler lieber Schafkopfen wollten. Wäre nicht so viel Zeit für die Diskussion darüber mit der Schulleitung aufgewendet worden, wären wohl jetzt sehr viel mehr Einserschüler unter ihnen.
Auch auf den Kollegstufenfahrten nach Venedig, Weimar und Straßburg galt das Interesse mehr dem nächtlichen Kontrastprogramm als der Besichtigung von Kirchen und Kulturdenkmälern.
Manche schrieben die letzten Worte ihrer Facharbeit noch wenige Stunden – oder gar Minuten vor dem Abgabetermin - gemäß dem Motto „Auch Kohle wird erst unter Druck zu Diamanten“.
Allerdings erinnerte sie Chefstewardesse Elfriede Eimannsberger unermüdlich, ihre Sitze aufrecht zu stellen und die Tische vor sich hochzuklappen. So stand am 8. Mai das erste Grundkursabitur vor der Tür. Nach wenigen Wochen konnte dann endlich weiter gefeiert werden. Das erfolgte in Spanien, Italien oder Bulgarien. Nun endlich konnten sie sich abschnallen und die Paßkontrolle passieren. Nur einer mußte genauer geprüft werden. Aber auch der durfte sein Gepäck abholen. Hier warten sie nun auf ihre Koffer. Der nächste Flug steht aber schon bevor. Dazu wünschten sie viel Erfolg und viele nette Flugbegleiter.
Dann nahmen sie die Gelegenheit wahr und bedankten sich bei Chefpilot Anselm Räde, bei Josef Unterreiner, bei den Mitarbeiterinnen im Sekretariat, Christa Wohlfahrt und .. Ring, Frau Rausch und Frau Wilfer, die immer sehr geduldig mit ihnen waren. Ihr besonderer Dank galt Frau Elfriede Eimannsberger für ihre Einsicht und ihre starken Nerven, die durch sie sicher noch stärker geworden sind. (O-Ton Eimannsberger: „Ich war gerne die Chefstewardess“)
Dann etwas besonders: Im Namen aller dankten sie ihrem Jahrgangsbesten: Thomas Gründl dafür, daß er ihnen so sehr geholfen hat. Er erhielt genauso ein Partyfaß Bier, wie Chefpilot Anselm Räde. Ganz zum Schluß dankten sie allen Eltern, Lehrern und allen Unterstützern, ohne die sie es nicht geschafft hätten.
Nun trug Jonas Örtel das Menuett von Boccerini vor. Er wurde am Klavier dabei begleitet von Aygul Weimer.
Mit seinen Gedanken, wie das mit der Abiturfeier hier in Mühldorf wohl sein werde, begann Oberstudiendirektor Anselm Räde seine Abiturrede. Vor Jahren, als es in Waldkraiburg noch keine Abiturfeiern gab, kam er nach Mühldorf um Maß zu nehmen. Dann feierten sie in einer Turnhalle. Da wäre der Stadtsaal in Mühldorf schon ein würdigeres Ambiente.
Heute wäre er der Meinung, die jungen Leute machten das gut. Sowohl der mit viel Liebe gestaltete Gottesdienst als auch die schöne Rede mit dem Flugvergleich. (O-Ton: Alle Achtung – toll gemacht )
Nachdem er aus einem 1905 erschienenen Aufsatz von Albert Einstein zitiert hatte, der dort dargelegt hatte, daß Gleichzeitigkeit keineswegs etwas so selbstverständliches ist, wie wir dies im Alltag immer vermuten würden. Auch wenn man es nicht glauben will, unterscheidet sich die Zeitangabe auf baugleichen Uhren eines dagebliebenen und eines weltumreisenden nach seiner Rückkehr. Die Uhr des Reisenden wird der des Dagebliebenen hinterhergehen. Man könnte es salopp zusammenfassen: (O-Ton: „Bewegte Uhren gehen langsamer“
Einsteins Theorie wurde schon damals nicht verstanden und abgelehnt. Gleichzeitig klagte er: (O-Ton: „Woher kommt es, daß mich niemand versteht und jeder mag? )
Inzwischen wurde seine These bestätigt.
Dann erinnerte er an die Uraufführung von der neunten Symphonie von Ludwig van Beethoven, der zum diesem Zeitpunkt bereits gänzlich Taub war und den Jubel gar nicht mitbekam. Er vertonte dazu Friedrich Schillers „Ode an die Freude“ und verwendete erstmals Gesang in einer Symphonie, damals ein großes Wagnis. Heute wissen wir, daß die Kritiker nicht Recht behalten haben.
Beide großen Persönlichkeiten haben dazu beigetragen, daß Deutschland noch heute den Ruf als Land der Ideen genießt – NOCH!
Die 75 stolzen Abiturienten, alle, die zu den Prüfungen angetreten sind und bestanden haben, wären die künftigen Ideengeber. Elf von ihnen hätten eine eine 1 vor dem Komma, einer hinter der eins vor dem Komma sogar eine „0“. Sie alle hätten nun viel Grund gemeinsam zu feiern.
Schon bisher sind sie ihm als besonders ideenreich aufgefallen, wie etwa der Auftritt von 15 von ihnen in seinem Büro vor den Pfingstferien. In einer Pollonaise wären sie in sein Büro gestürzt, auf die Knie gefallen und hätten rhythmische Gesänge vorgetragen. Eine beeindruckende Szene voller Urgestalt. (O-Ton. Solches habe ich nur von den Mühldorfer Abiturienten erlebt
Die Abiturzeitung hätte ihm gut gefallen, besonders die Fotovergleiche der 5. Klassen mit der aktuellen Zusammensetzung, die eine nicht zu vernachlässigende Schwundquote aufzeigt.
Dann machte er sich über die Rubrik „Wer-mit-wem“ lustig, besonders über die Mehrfachnennung mancher Namen in wechselnden Beziehungen.
Er würdigte besonders das Engagement zweier Mitschüler für die Vorbereitung eines Mitschülers zur letzten und entscheidenden Prüfung, die er dann auch bestanden hat.
Dann stellte er heraus, daß das alles gute Ideen waren, also die Kombination mehrerer Ideen zu etwas Neuem. So wären die meisten Erfindungen das Ergebnis solcher Verbindungen.
Sicher reicht das Erlernte noch nicht ganz aus, bildet aber ein gutes Rüstzeug auf dem Weg zu einem Experten auf einem bestimmten Fachgebiet, den sie nun einschlagen werden. Da beschreiten sie ein breites Spektrum: 11 wollen Lehrer werden, 11 wollen Naturwissenschaften und Technik studieren, manche gehen in die Medienbranche, manche studieren Medizin, Jura oder Wirtschaft oder beginnen eine Banklehre. Mit Spannung wird man verfolgen können, wie sich dies entwickeln wird. Auch Ideen kann man nicht erzwingen. Sie entstehen eher beiläufig. Und man gilt so lange als Spinner, bis sich die Ideen durchgesetzt haben. So wünschte er ihnen die allerbesten Ideen, die Zeitspanne, in der sie als Spinner gelten, kurz ist und sich selbst die Erkenntnis der Abiturienten, daß das Ruperti Gymnasium für ihre Ideen eine gute, wenn nicht die beste Schule war. (O-Ton...)
Nach der Band der Abiturienten, zeichnete Oberstudiendirektor Anselm Räde die Abiturienten aus.
Um es zu beschleunigen, rief er alle mit einer 1 vor dem Komma nach vorn. Sie erhielten eine besonder Auszeichnung. Bernd Freudenstein, Nele Schultheiss, Jaqueline Scholiboa, mit einem Schnitt von 1,7 Pamela Zotz, weiters Raphael Grötsch, Martin Schlederer, der einen Schnitt von 1,5 erzielt hatte. Er erhielt zusätzlich eine einjährige Mitgliedschaft in der deutschen physikalischen Gesellschaft. Weitere Auszeichnungen überreichte Anselm Räde an Stephanie Karl, Theresa Senftl, Stefan Junk, der auch noch einen Preis für seine super Facharbeit erhielt: eine einjährige Mitgliedschaft in der deutschen Mathematikervereinigung. Weiter gings mit zwei ganz besonderen jungen Herren: Tom Auer, der einen Notenschnitt von 1,2 erzielt hat. O-Ton
Jahrgangsbester ist Thomas Gründl mit einer Note von 1,0. Er wurde von seinen Mitabiturienten mit stehendem Beifall bedacht. Er erhielt zusätzlich den Ruperti-Taler. Er hatte auch die Begabtenprüfug bereits locker bestanden. Thomas Gründl erhielt zusätzlich einen Buchpreis mit Urkunde und eine goldene Ehrennadel vom Altphilologenverband.
Dann erheilten alle anderen ihre Abiturzeugnisse.
Auch wir gratulieren allen Abiturienten und wünschen für ihren weiteren Lebensweg alles erdenklich gute und Gottes reichen Segen.
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Trotz Regen gemütlich: Der Auftakt zum Volksfest in Waldkraiburg
7:25
Während die Egerländer Trachtenkapelle auf den Stufen vor dem Rathaus ihr Standkonzert spielte feixten Gäste und Stadträte und freuten sich auf die kommenden 10 Tage. Kollegin Andrea Klemm sammelte schon mal für ihre Wiesensplitter während sich so mancher besorgte Blick gen Himmel richtete. Während sich die Kapelle den „Blauen Augen“ widmete, warteten Altbürgermeister Jochen Fischer, SPD Unterbezirksvorsitzender Richard Fischer gleichermaßen geduldig auf den Festzug wie die Landräte Georg Huber und Eva Köhr.
Dann kam der Zug, der – anders als in anderen Städten – vom Volksfestplatz aus losgezogen war um Bürgermeister und Stadträte abzuholen. Die Landsmannschaften in ihren Trachten, und natürlich das Gespann der Brauerei. Die schweren Zugtiere scheuten ein bißchen vor den vielen Zuschauern auf dem Waldkraiburger Stadtplatz.
Aber schließlich konnten Bürgermeister Siegfried Klika und die Stadträte Bräu und Festwirt in begrüßen. Während die Altmühldorfer Blaskapelle vorüberzog, hatte sich Volksfestbürgermeister Norbert Meindl eine neue Regie ausgedacht: Die Honoratioren sollten erst den Zug an sich vorbeiziehen lassen und erst dann mitmarschieren. Das wäre aber beinahe schief gegangen, weil es plötzlich anfing zu regnen. Da mußten wir Zuflucht unter einem Vordach suchen.
Schließlich erreichte der Zug den Volksfestplatz.
Bevors ins Zelt ging zeigten erst noch die Schützen aus Kraiburg, was sie drauf haben.
Dann mußten alle in Deckung gehen: Bürgermeister Siegfried Klika schickte sich an, das erste Faß Festbier anzuzapfen. Ein kräftiger Schlag und es hieß (O-Ton: O-zapft is.)
Es dauerte ein bißchen, bis alle einen Krug in der Hand hatten, aber dann konnte man auf ein fröhliches und erfolgreiches Volksfest anstoßen.
Es gab noch zwei Geburtstagskinder zu feiern, Caro Esefeld und Stadträtin Gabriele Brosch-Nikolaus. Ihnen brachte die Kapelle ein Ständchen.
Und natürlich mußte Bürgermeister Siegfried Klika an den Taktstock: der bayerische Defiliermarsch. Dann war’s so weit, die Gäste zufrieden und Volksfestbürgermeister Norbert Meindl hatte den ersten Teil seiner Mammutaufgabe erfolgreich hinter sich gebracht.
Die Bedienungen hatten alle Hände voll zu tun, die Hendl warteten auf Abnehmer und die Schützen prosteten sich schon mal zu. Auch die Schützen aus Kraiburg hatten sich einen Schluck aus dem Maßkrug verdient. Da wanderten die Markerl von einem zum anderen.
Und weil wir schließlich keine Fotos machen, mußten wir den Stadträten schon sagen, daß sie die Bierkrüge aufnehmen, dann anstoßen und schließlich trinken sollten. Sie waren alle recht gehorsam. Am Tisch der Landräte kam uns die Blaskapelle zu Hilfe. Damit wars eröffnet, das Volksfest in Waldkraiburg, das noch bis 20. Juli dauert und dann mit einem großen Feuerwerk zu Ende geht.
117
Kein Fahrgeschäft ist zu wild: Rundgang mit Bürgermeister Siegfried Klika
7:35
Nach dem Auszug und der Eröffnung des Volksfestes hatte sich sogar die Sonne durch die Wolken gekämpft, die besten Voraussetzungen für den Rundgang mit Bürgermeister Siegfried Klika, den er dazu nutzt, alle Anbieter persönlich zu begrüßen und ihnen viel Erfolg zu wünschen.
Weil dieser Rundgang inzwischen berüchtigt ist, haben sich ihm nur wenige Stadträte angeschlossen. Wie immer begleiteten ihn neben seiner Frau Helga, zweiter Bürgermeister Harald Jungbauer, Vize-Miss-Bayern Tanja Maderholz, Frauenunionsvorsitzende Charlotte Konrad und einige Kollegen. Er hatte für jeden ein nettes Wort und freute sich über die bevorstehenden 10 Tage. Geisterbahn? Nein, damit fahren wir nicht, das ist zu harmlos!
Hier? Ja hier fahren wir schon. Die Kollegen fuhren mit ... und sollten noch erfahren, was das bedeutet. Wie wars? Aha!
Den großen? Damit meinte er das hier! 50 m im freien Fall. Da gehen nur die ganz mutigen hinein, Andrea Klemm schon mal nicht. Auch Tanja Maderholz brauchte eine besondere Einladung vom Bürgermeister. Schuhe aus und rauf auf den Schalensitz. Der Sicherheitsbügel klemmt so richtig fest. Dann los: 50 m rauf und 50m runter. Zwischendurch 100km/h schnell werden. Das ist nicht jedermanns Sache? Gut, daß wir da nicht mit mußten!
Frau Köhr – geben Sie’s zu, Sie kommen jetzt erst zur Gruppe dazu, weil die harten Dinge vorbei sind?
Ein anderes Fahrgeschäft hat sich zweiter Bürgermeister Harald Jungbauer ausgesucht. In dem Polizeiwagen hat er sich gleich zu Hause gefühlt.
Das Schießen gehört jedes Jahr zum Rundgang. Allerdings schoß Rainer Zwislsperger außer Konkurrenz: Der Chef der Polizeidienststelle Haag ist sozusagen ein Profi. Da hatten die Amateuere – wie hier Tanja Maderholz – keine Chance. Bürgermeister Siegfried Klika hatte auch eine Ausrede: Er konnte nicht so genau zielen, weil er noch mit diesem Dings da gefahren ist....
Kollege Ludwig Stuffer hat sich da richtig in Gefahr begeben, um gute Fotos zu bekommen.
Immer wieder faszinierte das Dings da.
Jetzt fahren wir mit dem Riesenrad! Nein, meinte da Rainer Zwislsperger, als wir letztes Jahr gefahren sind, waren wir grad ganz oben, als der Regen anfing. Das riskieren wir heuer nicht! Und – was sollen wir Ihnen sagen – er hatte Recht! Als sie alle im Riesenrad waren, fing es an zu regnen.
Da machte die ganze Runde einfach Pause im Sternenzelt und wartete bei einem Caipirinha das Ende des Regenschauers ab. Das dauerte allerdings eine ganze Weile.
Weiter gings im Autoscooter. Während Volksfestbürgermeister Norbert Meindl ein paar ruhige Minuten genoß, bekriegten sich das Team Bürgermeister und das Team „Miß“. Schnee und Nebel erhöhten den Schwierigkeitsgrad.
Schließlich zeigte ein Regenbogen über dem Volksfest das Ende des Regengußes an. Die nächste Herausforderung stand an: Tropical Trip. Unnötig zu sagen, daß Bürgermeister Siegfried Klika nicht ohne seine Miß Waldkraiburg antrat. Da flogen die Röcke. Aber, es reichte noch nicht. Diesmal anders herum. Und nochmal, diesmal mit den Händen an den Füßen und viel Nebel.
Wie war das? O-Ton Helga.
Die letzte Herauforderung war der Bayern-Breaker.
Fast zwei Stunden waren wir unterwegs und – unnötig zu sagen – danach brauchten wir erst einmal eine kühle Maß und ein bißchen bayerische Gemütlichkeit. Weiter geht’s mit einem bunten Programm bis zum 20. Juli. Dann beendet das große Feuerwerk das diesjährige Volksfest in Waldkraiburg.
118
Feuerwehr Mühldorf stellt Wildwasser-Rettungsschwimmer vor
9:17
In einem Pressegespräch stellten Kommandant Günther Starzengruber, Leiter der Wasserrettung Heinrich Tratzl, der stellvertretende Leiter der Wasserrettung Fritz Konrad, Rettungsschwimmerin Marion Maier und Robert Niederschweiberer die Ausbildung vor, die sie nun zu Wildwasserrettungsschwimmern gemacht hat.
Kommandant Günther Starzengruber stellte zunächst die Motivation so dar, Wildwasserretter auszubilden. (O-Ton)
Hinrich Tratzl erinnerte daran, daß man schon 2004 aktiv geworden war. Schon damals wären zusammen mit der Polizeihubschrauberstaffel Rettungsschwimmer ausgebildet worden. Dabei setzt die Feuerwehr Mühldorf auf die jungen Leute im Team. Zusammen mit Polizei und Rettungshubschrauber hätte man nun ein Team, das vom Boden und von der Luft aus eingreifen kann. (O-Ton Mia hamma Rettungsschwimma ausgebildet.... )
Fritz Konrad hat an der Schulung teilgenommen. Er berichtete davon, wie sie dazu gekommen sind. (O-Ton)
Worum geht’s beim Wildwasser-Retter? (O-Ton:)
Wie und wo ist bei uns in der Gegend der Wildwasserretter vonnöten? (O-Ton Tratzl)
Marion Maier erzählte, was sie bei dem Kurs gelernt haben
Robert Niederschweiberer bestätigte und ergänzte. (O-Ton...)
Nach welchen Gesichtspunkten haben Sie die Kursteilnehmer ausgewählt? (O-Ton Tratzl)
Nun gibt’s beim Wildwasser Schwierigkeitsstufen. Auf welchem Bach und bis zu welcher Stufe habt ihr denn geübt? (O-Ton Marion Maier)
Nun sind ja inzwischen durch den Einbau der Buhnen die Einsatzmöglichkeiten für die Boote sehr beschränkt. Wie können Sie trotzdem helfen. (O-Ton Starzengruber)
Können Sie auf diese Ausbildung noch aufbauen, also weiter lernen? (O-Ton Maier)
An Hand vieler Bilder erläuterten Fritz Konrad, Marion Maier und Robert Niderschweiberer dann, worauf es beim Wildwasserretten ankommt. Wichtigstes Prinzip ist die richtige Einschätzung der eigenen Fähigkeiten und die eigene Sicherheit. Dann muß man die Strömungsverhältnisse im Fluß erkennen und ein gute Timing entwickeln. Weil man in so schnell strömendem Wasser kaum steuern kann, sind die Möglichkeiten allerdings begrenzt. Nur im Team kann eine Rettung gelingen. Nur wenn an Land Hilfskräfte helfen, und den Schwimmer unterstützen und sichern, ist es möglich, Personen zu retten. Wird das Wildwasser schwieriger als Stufe vier, geht kaum noch etwas. Dann ist es schlicht für die Retter zu gefährlich. Auch wenn die Feuerwehr Mühldorf nun Wildwasserrettungsschwimmer in ihren Reihen hat, dauert es eine gewisse Zeit, bis sie nach einem Alarm am Einsatzort ankommen. Bei einer Wassertemperatur von 8 bis 10 oder 12 Grad, wie der Inn es hat, kann es für manchen Freitzeitsportler dann schon zu spät sein. Es gilt also weiterhin: Auf dem Inn schippern ist ein schönes Vergnügen. Unvorbereitet und ohne die nötige Sicherheitsausrüstung darf es aber niemand wagen.
119
Netzsch in Waldkraiburg eröffnet neues Werk für "Dosiertechnik"
11:05
Hohen Besuch empfing die Geschäftsleitung anläßlich des neuen Werks in Waldkraiburg, das hier an der Daimler Straße eröffnet werden sollte.
Felix Kleinert, Geschäftsführer der Netzsch Mohnopumpen GmbH in Waldkraiburg begrüßte die Gäste, unter ihnen Mitglieder der Familie Netzsch, Landrat Georg Huber und Bürgermeister Siegfried Klika. Aber auch zahlreiche Kunden und Partner bei der Errichtung des Werkes.
Dr. Otto Max Schäfer, der geschäftsführende Gesellschafter der Erich Netzsch GmbH & Co. Holding KG aus Selb stellte zunächst die Geschäftsbereiche vor und berichtete dann über die aktuelle Situtation der Gesellschaft.
Netzsch betreibt drei Geschäftsbereiche: Der Geschäftsbereich „Analysieren und prüfen“ erwirtschaftet etwa 15% des Umsatzes der Firmengruppe. Der Bereich „Malen und Dispergieren“ erwirtschaftet etwa 35 % und der Bereich „Pumpe“ die restlichen 50% des Gruppenumsatzes, der 2008 bei knapp 300 Millionen Euro liegt. Derzeit sieht es so aus, als läge der Gruppenumsatz etwa 5% unter den Vorjahreszahlen. Weltweit beschäftigt Netzsch etwa 2.300 Mitarbeiter, davon 1.300 im Ausland, 1.000 in Deutschland. Gut 500 davon im Norden Bayerns, ca. 400 in Waldkraiburg und die restlichen in anderen Standorten.
Der Blick auf die derzeitige Krise lasse ihn mit Demut und Zuversicht in die Zukunft schauen.
Es klingt zwar eigenartig, aber Netzsch ist mit dem Umsatzrückgang von 5% durchaus zufrieden. Verglichen mit Wettbewerbern und dem Maschinenbau insgesamt, wären die 5% Rückgang geradezu vernachlässigbar. Netzsch wäre trotz des Rückgangs ein kerngesundes Unternehmen. Auch die Kreditklemme betrifft Netzsch nicht. Gute Kunden, ein ordentliches Finanzmanagement und eine konservative Ausschüttungspolitik hätten dafür gesorgt.
Dazu beigetragen hat, daß Netzsch ein sehr diversiviziertes Unternehmen ist, das einerseits gute Produkte anbietet und andererseits drei völlig unterschiedliche Geschäftsbereiche hat. Nie waren alle drei Geschäftsbereiche gleichzeitig von Rückgängen betroffen. Gleichzeitig haben neue innovative Produkte dazu beigetragen haben, Kunden attraktive neue Angebote bieten zu können. So wäre auch das Geschäftsfeld „Dosiertechnik“ so ein neues Geschäftsfeld, das dazu beitragen würde, die Gruppe noch breiter aufzustellen.
Mit diesen innovativen Produkten ist Netzsch in allen Märkten der Welt ein signifikanter Anbieter.
In Brasilien, China und Rußland war Netzsch schon aktiv, als sich die ersten Chancen dazu boten. Netzsch sieht diese Länder aber nicht nur als Absatzmärkte sondern auch als Produktionsstandorte, wo Wissen hineingetragen, aber auch wieder herausgeholt wird.
Darüber hinaus hat Netzsch auch viele neue Kunden gewonnen. Und auch hier geht es nie allen gleichzeitig schlecht.
Ein wesentliches Kapital sind sicher die Mitarbeiter, die eine – sicher schwierig zu beschreibende – weltumspannende Unternehmenskultur pflegen. Netzsch ist ein guter und verläßlicher Arbeitgeber und attraktiv für Arbeitnehmer.
Schon früh hätte Netzsch die Krise kommen sehen und durch „Einsparungen ohne zu zerstören“ reagiert. Weil ein Familienbetrieb wie Netzsch in aller Ruhe agieren kann ohne ständig Aktivismus melden zu müssen, konnte man dies ruhig und im Hintergrund abfangen.
Schließlich blickte er auf die aktuelle Krise und kritisierte den zunehmenden Einfluß der Politik auf Unternehmen. Das wäre kreuz gefährlich und sollte schnellstmöglich wieder beendet werden.
Auch wenn er optimistisch in die Zukunft blickte, denke er, das laufende Geschäftsjahr werde das schwierigste werden. Mit dem Wachstumspotential, das in der Firma steckt, kann der Absturz anderswo aufgefangen werden, so daß er optimistisch ist, auch dieses Jahr erfolgreich überstehen zu können. Die neue Firma in Waldkraiburg ist eine dieser neuen Aktivitäten, die dazu beitragen wird. Da Netzsch in allen Geschäftsbereichen ein „Spieler auf Weltniveau“ ist, erwarte er auch vom neuen Geschäftsbereich ähnliches. Er schloß, indem er sein Vertrauen darauf ausdrückte, daß sie diese Position auch mit dem neuen Geschäftsbereich erreichen werden.
Felix Kleinert griff den Ball auf und meinte, er und Frau Weiss hätten die Message verstanden....
(O-Ton: Es ist klar, wir müssen also hier die Weltmarktführerschaft erreichen... )
Allerdings hätten sie damit Erfahrung. Sie werden es genau so machen wie mit der Netzsch Mohnopumpe! O-Ton: Sie ham ja nicht gesagt, welchen Zeitraum sie dafür veranschlagen!
Felix Kleinert wollte noch einige Informationen über den Geschäftsbereich „Pumpe“ geben, beschränkte sich aber auf einige Zahlen: Etwa 145 Millionen Euro Umsatz, etwa 4% weniger als im Vorjahr und das vorwiegend in Europa. Netzsch in Waldkraiburg arbeitet derzeit kurz, einen Tag weniger pro Woche. Auch wenn die Mitarbeiter so 60 € pro Woche weniger verdienen würden, behielten sie doch ihre Arbeitsplätze und das wäre der neuen Politik der Bundesregierung zu danken.
Um den neuen Geschäftsberich vorzubereiten wurden in den zurückliegenden 12 Monaten umfangreiche Vorbereitungsarbeiten erledigt, dieses Anwesen gekauft und um- und ausgebaut und schließlich die Fertigung eingerichtet.
Er lobte die Zusammenarbeit mit allen beteiligten Firmen, der Stadt Waldkraiburg und dem Landratsamt, die alle dazu beigetragen hätten, daß die Investition schnell umgesetzt werden konnte.
Schließlich dankte er Marianne Weiss, die das darniederliegende Geschäftchen zum Geschäftsbereich gemacht hätte und nun die Aufgabe hätte, das zum Weltmarktführer zu entwickeln. Daß sie das auch schafft, das traut er ihr auch zu.
Felix Kleinert stellte ein Werbevideo vor, das Laien erklären soll, die technischen Produkte der Firma näher zu bringen.
Marianne Weiss, Geschäftsfeldleiterin Dosiertechnik, erläuterte die Produkte ihres Geschäftsfeldes, die in Nahrungsmittelindustrie, Autoindustrie, Umwelttechnik und im Bereich erneuerbare Energien Anwendung finden.
Eine Produktreihe ist die sogenannte Nemo-Behälterentleertechnik, die dazu dient, hoch konzentrierte und dickflüssige Produkte aus Fässern oder anderen Gebinden zu entnehmen. Die zweite Produktreihe sind die sogenannten Dispenser, also Pumpen, mit denen man etwa Kleber oder flüssige Dichtungen auf Gehäusehälften auftragen kann. Weiters fertigt der Geschäftsbereich komplette Dosierzellen und viele Sonderanlagen die für jeden Einsatz eine passende Lösung bieten.
Sie schloß, indem sie sich bei den Gesellschaftern für die getätigten Investitionen bedankte und ihnen zusicherte, der Geschäftsbereich Dosiertechnik wird sie nicht enttäuschen.
Landrat Georg Huber würdigte den Mut der Gesellschafter, auch in Krisenzeiten zu investieren. Auch wenn er die Meinung teilt, daß sich die Politik aus der Wirtschaft heraushalten soll, würde sowohl der Landkreis als auch die Kreissparkasse ihre Positionen stärken um der Wirtschaft noch stärker unter die Arme greifen zu können. Allerdings wäre er sich sicher, hier von Netzsch nicht in Anspruch genommen werden zu müssen. Netzsch würde mit dieser Eröffnung ein Zeugnis für die ganze Region geben, das zeigt, daß auch in Krisenzeiten Investitionen möglich wären. Netzsch wäre durch ihr gutes Wirtschaften ein Stabilitätsfaktor in der Region, und eröffne damit den Mitarbeitern Perspektiven. So bedankte er sich bei den Gesellschaftern und beglückwünschte sie zur Eröffnung des neuen Werkes. Marianne Weiss wünschte er alles erdenklich Gute und, daß sich auch dieses Geschäftsfeld schnell zum Weltmarktführer entwickeln und wesentlich zum Gruppenumsatz beitragen wird. Er überreichte ihr einen Strauß bunter Blumen und Felix Kleinert das Glaswappen des Landkreises.
Bürgermeister Siegfried Klika wollte alles unterschreiben, was gesagt worden war. Während er von vielen Firmen Klagen höre, geniesse er hier den Optimismus. Er blickte auf die Vergangenheit dieses Gebäudes, das den letzten Hersteller von Damen- und Herren-Oberbekleidung beherbergte, einer Branche, die früher in Waldkraiburg einmal 1.600 Menschen Arbeit und Brot gab. Seit 2002 stand es leer. Nun wäre er glücklich, daß Netzsch es zu neuem Leben erweckte. Auch Bürgermeister Siegfried Klika gratulierte zur Eröffnung und bedankte sich für das Lob, das die Stadt bekommen hatte. Er wünschte viel Erfolg und auch weiterhin eine gute Zusammenarbeit mit der Stadt Waldkraiburg.
Dann schritt man zur Eröffnung und durchschnitt unter dem Beifall der Gäste ein grünes Band. Von von links Christian Netzsch, Dr. Claudia Netzsch, Moritz Netzsch und Dr. Otto Max Schaefer.
Marianne Weiss lud nun die Gäste in die „Heiligen Hallen“ ein und demonstrierte mit ihren Mitarbeitern die Technik. Die Gäste hörten den Ausführungen der Mitarbeiter aufmerksam zu.
Den Rundgang schloß die Gruppe in einem Teil des Werkes ab, wo bereits der Ochse am Spieß auf sie wartete. Mit vielen bayerischen Köstlichkeiten feierten die Gäste die Eröffnung des neuen Werkes. Später gesellten sich die Mitarbeiter dazu und feierten ihr Betriebsfest, das heuer etwas kleiner ausfiel, als in früheren Jahren.
Wir gratulieren Firma Netzsch zu ihrem Mut, nicht nur ein neues Werk zu eröffnen, aber auch ein in ein neues Geschäftsfeld zu investieren, in Zeiten, die überwiegend von schlechten Wirtschaftsnachrichten geprägt sind und in der weltbekannte Traditionsunternehmen ohne Staatshilfe nicht überleben können.
120
Der Partnerschaftsabend in Mühldorf mit Gästen aus Cegled/Ungarn - Bürgermedaille an B. Ott und Sepp Rauch
11:20
Die Blaskapelle Altmühldorf umrahmte den Partnerschaftsabend im überdachten Haberkasten-Innenhof, zu dem die Stadt Vertreter der Partnerstädte Cegled in Ungarn und Iraklio in Griechenland eingeladen hatte. Gekommen waren aber nur Gäste aus Cegled. Natürlich waren fast alle der Mühldorfer Stadträte gekommen und auch zahlreiche Vereine waren vertreten. Leider nahm die Bevölkerung nicht so großen Anteil, wie dies zu wünschen gewesen wäre. Und das, obwohl man für 15 Euro so viel zu essen bekam, wie man nur schaffen konnte.
Bürgermeister Günther Knoblauch begrüßte die Gäste und besonders Landrat Georg Huber, der schon den ganzen Nachmittag auf einem Fest im Landkreis unterwegs gewesen war. Sein besonderer Gruß galt aber Cegleds zweitem Bürgermeister Lorant Toltin und seiner Mannschaft.
Und weil im Rahmen des Partnerschaftsabends zwei verdiente Bürger mit der Bürgermedaille ausgezeichnet werden sollten, freute sich Bürgermeister Günther Knoblauch, die bisherigen Träger der Medaille begrüßen zu dürfen: Dr. Wolfgang Jacobi und Frau Margarethe Anders.
O-Ton Toltin: da hatte Istvan Molnar gar nichts zu übersetzen. Weiter gings aber dann doch auf Ungarisch. Lorant Toltin erinnerte sich an den Besuch Mühldorfer Vereine in Cegled vor wenigen Wochen. Da hätte er sich sehr gefreut, eine sehr große Zahl Mühldorfer in Cegled begrüßen zu können, vor allem die Inntalia und die Boxer. Durch diesen regen Austausch wurde die ohnehin schon sehr gute Partnerschaft weiter gepflegt - und Istvan Molnar fügte hinzu, sie sind mit den Boxern richtig liebevoll umgegangen.
Lorant Toltin wies auf die kulinarischen Köstlichkeiten hin, die sie mitgebracht hätten. Er freute sich über die gute Partnerschaft zwischen Mühldorf und Cegled, die beispielhaft wäre für andere Städtebeziehungen. Für dieses gute Miteinander bedankte er sich bei Bürgermeister Günther Knoblauch und allen, die mithelfen, diese Beziehung pflegen.
Bürgermeister Günther Knoblauch ergänzte, diese Partnerschaft wird von vielen Gruppierungen und Vereinen intensiv gepflegt. So wird sich im kommenden Jahr ein Brautpaar aus Cegled in Mühldorf das Ja-Wort geben um dann tags darauf in Cegled Hochzeit zu feiern. Darauf freute er sich schon sehr.
Die Blaskapelle unterhielt und die ungarischen Gäste zeigten Folklore.
Bei diesem Können müssen sich unsere Trachtler in Acht nehmen: Schuhplattln auf Ungarisch!
Bevor das Buffet eröffnet wurde, kochten Bürgermeister und Landrat erst einmal für die Fotographen.
Bevor das Buffet aber eröffnet wurde, zeigten die Mitglieder der Inntalia ihren Showtanz, in dem sie die Geschichte von Gut und Böse ganz eigenwillig interpretieren.
Die Bläsergruppe des Kreisverbandes des Landesjagdverbandes eröffneten den offiziellen Teil des Abends mit der Ehrenfanfare.
Bürgermeister Günther Knoblauch erinnerte daran, daß die Mühldorfer Bürgermedaille seit einigen Jahren im Ehrenamt besonders verdienten Bürgern verliehen wird, oder solchen, die sich anderweitig um die Stadt verdient gemacht haben. Im vergangenen Jahr hätte nun der Stadtrat einstimmig beschlossen, zwei Personen zu ehren, die sich kulturellen Leben der Stadt und auch im Stadtrat besondere Verdienste erworben haben: Benedikt Ott und Josef Rauch. Beiden gemeinsam ist, daß sie keine gebürtigen Mühldorfer sind. Beide kamen 1958 nach Mühldorf, der eine aus Pfarrkirchen, der andere aus München. Beide haben sich eingelebt und sich eingebracht in die Gemeinschaft der Stadt Mühldorf. Beide waren etwa 30 Jahre Mitglieder des Stadtrates, wobei Benedikt Ott der CSU-Fraktion vorstand und Sepp Rauch der SPD-Fraktion. Mit dem Namen von Benedikt Ott ist das kulturelle Leben der Stadt Mühldorf untrennbar verbunden. Als Kulturreferent hat er Zeichen gesetzt und Herausragendes geleistet», erklärte Knoblauch. Auf seine Initiative ging die Gründung der Musikschule zurück. Auch der Mühldorfer Volkshochschule galt das Augenmerk von Benedikt Ott. «Benedikt Ott hat mit Herzblut für unsere Stadt gearbeitet“.
Sepp Rauch steht für ein unermüdliches Engagement bei der Mühldorfer Inntalia und beim Zucht- und Trabrennverein sowie beim Kappenabend. «Er hat dafür gesorgt, dass Mühldorf neben Daglfing und Pfaffenhofen zu der Traberhochburg in Bayern wurde. Unter seiner Ägide konnte die Garde der Inntalia sechsmal die bayerische Meisterschaft im Gardetanz erringen. Dies wäre ohne sein herausragendes Engagement nicht möglich gewesen», sagte Knoblauch.
Benedikt Ott konnte auf Grund seiner Gesundheit nicht an der Feier teilnehmen, Josef Rauch kam zu Bürgermeister Günther Knoblauch ans Rednerpult.
Die Jagdhornbläser beendeten den offiziellen Teil und man ging zum gemütlichen über. Die Gäste genossen die ungarischen und bayerischen Köstlichkeiten.
Später am Abend unterhielten die Mitglieder des Trachtenvereins und die Mitglieder der Mühldorfer Showtanzgruppe „Fashion of Dance“ zeigten ihr Können. Den bayerischen Defiliermarsch dirigierte Cegleds Polizeichef Zoltan Ambrosch – Und weil er das so gut gemacht hatte, bedankte sich Bürgermeister Günther Knoblauch mit einem Mühldorfer Maßkrug. Bei den Gästen von der Schauspielschule in Cegled bedankte er sich mit einem Mühldorfer Schirm.
Cegleds zweiter Bürgermeister Lorant Toltin revanchierte sich bei Bürgermeister Günther Knoblauch und Landrat Georg Huber mit einem Gastgeschenk.
Den Abend beendete zunächst die Mitglieder des Trachtenvereins, die dann alle mit auf die Bühne holten, zu einem gemeinsamen Tänzchen.
121
TSV Buchbach: Das Mannschaftsfoto
3:20
Alle Beteiligten auf ein einziges Foto zu bringen ist schon in manchen Familien schwierig. Umso mehr bei einer Fußballmannschaft, wie der des TSV Buchbach. Weil sich ausgerechnet Vereinsvorstand Anton Maier verspätet hatte, wurde erst einmal Probe gestanden. Dann warteten alle geduldig. Schließlich wurde er mit Beifall empfangen. Dann konnte das offizielle Foto für die Saison geschossen werden. Und dann noch eins für den einen Sponsor, und noch eins für den anderen Sponsor und noch eins für den dritten Sponsor und ein ganz besonderes für die Brauerei.
Bevors dann endlich gemütlich wurde, noch schnell die Portraitfotos von den Spielern, den Trainern und den Neuzugängen. Dann endlich konnten Günther Grübl und Erwin Bierofka zur Grillkohle greifen und das Fleisch und die Würste auflegen.
Wir haben die Gelegenheit genutzt und die beiden Neuzugänge gebeten, sich vorzustellen, die nach der kürzlichen Pressekonferenz noch zur Mannschaft gestoßen sind. (O-Ton)
Sie sind ja erst seit Kurzem hier in Buchbach. Haben Sie Ihren Platz in der Mannschaft schon gefunden? (O-Ton) Welche Position spielen Sie? – Vielen Dank.
Und daß in Buchbach das „außersportliche“ einen Teil des Erfolgs ausmacht, zeigte das Grillfest, mit dem sich die Aktiven und ihre besseren Hälften gemeinsam den Nachmittag vertrieben.
Ach ja, der Verein hat extra fürs Fernsehen diese Plattform errichten lassen. Damit erhalten wir in der kommenden Saison eine neue Perspektive für unsere Berichte. Nicht nur, daß wir die große Zahl Zuschauer auf der Tribüne besser überblicken können, auch das Geschehen in den jeweiligen Kabinen haben wir damit besser im Blick. Wir werden schon in Kürze sehen, wie wir Ihnen die neue Bayernliga-Saison werden zeigen können. Darauf freuen wir uns schon jetzt.
122
Kreiskliniken Mühldorf erhalten KTQ-Zertifikat
7:20
Weil man anschließend das Betriebsfest in Waldkraiburg veranstaltete, traf man sich im Sitzungssaal des Rathauses um den Abschluß der Zertifizierung der Kreiskliniken feierlich zu begehen. So begann Kreiskliniken-Geschäftsführer Heiner Kelbel damit, sich bei Bürgermeister Siegfried Klika für die Überlassung des Saales zu bedanken. Er erläuterte, der Name „KTQ“ stünde für Kooperation, Transparenz und Qualität im Gesundheitswesen. Hinter „KTQ“ stünden die Spitzenverbände aller im Gesundheitswesen Tätigen. Ziel wäre es, jedem Patienten in allen Kliniken Leistungen auf gleich hohem Niveau bieten zu können und diese permanent zu verbessern. Dabei nutze KTQ ein Zertifizierungsverfahren, das die wissenschaftlich fundierte Analyse des Qualitätsmanagements eines gesamten Krankenhauses ermöglicht.
Die Kreiskliniken haben sich der Zertifizierung unterzogen, um die erheblich angestiegene Leistungs- und Angebotsvielfalt zu überprüfen. Nun wurde nach fast zweijähriger Arbeit die Zertifizierung bestanden. Heiner Kelbel dankte den engagierten Mitarbeitern, ohne deren Einsatz das nicht zu schaffen gewesen wäre.
Andrea Krüger, Visitationsbegleiterin der Zertifizierungsstelle SAMA Cert aus Stuttgart gratulierte zum Bestehen der Zertifizierung. Die Kreiskliniken erhalten damit die Bestätigung für ihr hohes Engagement für fortschrittliches Qualitätsmanagement in allen Bereichen der Klinik. Sie lobte die besondere Stärke, die in einer hohen Patientenorientierung läge und Patienten individuell und professionell behandeln würde. Eine vertrauensgestütze mitarbeiterorientierte Führung fördere das kollegiale Miteinander. Andrea Krüger lobte auch die konstruktiven, offenen und ehrlichen Gespräche, die sie mit den Mitarbeitern hätten führen können, die zudem viele Ideen zum weiteren Ausbau des Qualitätsmanagements eingebracht hätten. Wichtig war für sie am Ende die Erkenntnis: Sie würde diese Klinik als Patient selbst wählen und weiterempfehlen.
Mit dem KTQ-Zertifikat erhalten sie nun die Bescheinigung, daß die gesamte Klinik bereits einen sehr hohen Standard erreicht hat und auch weiterhin die kontinuierliche Verbesserung der Qualitätsstandards anstreben wird. Andrea Krüger gratulierte und mahnte, nicht nachzulassen, schließlich stünde schon in drei Jahren die Rezertifizierung an. O-Ton (Nach der Zertifizierung ist vor der Zertifizierung)
Chefarz Dr. Wolfgang Richter damlte Andrea Krüger für ihre wunderschöne Zusammenfassung dieses harten Stückes Arbeit. Es mache ihnen allen unheimlich Spaß, in dieser hohen Geschwindigkeit Erfolgsgeschichten schreiben zu können. Die Zertifizierung wäre ein großer Meilenstein, den zu erreichen großer Anstrengungen bedurfte. Allerdings wäre ihnen allen im Lauf der Arbeiten das Erfolgsrezept der Kliniken immer wieder vor Augen gekommen: Der Teamgeist, dessen Existenz alle erleben können, die mit den Kreiskliniken zu tun haben.
Viele ihrer herausgehobenen Mitarbeiter haben ein klares Bild davon, wie ihr Bereich aussehen soll und setzen diese Visionen auch um. Dies wäre gelungen, indem man die Mitarbeiter faszinieren konnte, gemeinsam Dinge voran zu treiben. Es wäre das große Verdienst von Georg Forster, diese Sache so ins Rollen zu bringen, daß sie eine Eigendynamik entwickelt hätte, so, daß alle nur noch über ihre Mitarbeiter gestaunt hätten.
Dies alles hat dazu beigetragen, daß Mitarbeiter in den Kreiskliniken etwas werden können. Georg Forster hätte früher etwas ganz anderes gemacht, wäre aber inzwischen der „Qualitäts-Forster“, der gar nicht mehr aus dem Klinik-Alltag weg zu denken wäre. Auch Dr. von Clarmann hätte als Assistenzarzt angefangen und wäre inzwischen Chefarzt. O-Ton „Wer sich in Mühldorf reinhängt, der kann auch was werden... absolut überzeugt davon.“
Auch Landrat Georg Huber gratulierte zu dieser hervorragenden Leistung der Mannschaft, die eine Gemeinschaftsleistung aller wäre, vom Patienten bis zur Reinigungskraft. Der Landkreis wäre stolz auf diese innere Leistung der Kreisklinik. Er wäre aber auch stolz darauf, daß der Landkreis die Bedingungen geschaffen hat, der Kreisklinik den Weg selbst bestimmen zu lassen. Eine Grundlage dafür wäre das hohe Vertrauen zur Leitung der Kreisklinik, die für ihre Mitarbeiter immer Vorbilder wären. Nur so hätte sich der Erfolg einstellen können, der Andrea Krüger dazu brachte, die Kreisklinik nicht nur selbst aufsuchen zu wollen sondern auch weiter empfehlen zu wollen. Er gratulierte zur Zertifizierung, bat, nun nicht nachzulassen und freute sich auf das, was später kommen sollte.
Am Abend feierten die Kreiskliniken ihr Betriebsfest im Sternenzelt auf dem Volksfest in Waldkraiburg, das noch gar nicht eröffnet hatte. Event-Managerin Dr. Anja Mundweil hatte nicht nur allen Gästen einen Blumenkranz umhängen lassen sondern war selbst ins Kostüm einer Pirtenbraut geschlüpft. Mit lateinamerikanischen Klängen überbrückten die Gäste die Zeit, in der sie keins der Fahrgeschäfte nutzen konnten, die nacheinander für sie öffneten – wie hier das Riesenrad. Im Sternenzelt ließen sie es sich gut gehen und ließen es so richtig krachen, so, wie Landrat Georg Huber es ihnen gegönnt hatte, nach diesem erreichten großen Meilenstein, wie die Zertifizierung nach KTQ-Standards es eben ist.
Die Beiträge aus KW 30 erschienen in den folgenden Wochen 30
123
Die Leitung der Fußballabteilung des VfL Waldkraiburg zur bevorstehenden Saison in der Bezirksliga Ost
7:30
31 28.07.09
Text nicht vorhanden.
124
SPD-Fraktionsvorsitzender Franz Maget in Waldkraiburg
16:25
Es ist schon ein paar Tage her, daß Bayerns SPD-Landtags-Fraktionsvorsitzender Franz Maget in Waldkraiburg war. Er wurde am Eingang zum Volksfest von Unterbezirksvorsitzendem Richard Fischer, Bundestagskandidaten Werner Groß und den Vorsitzenden der Waldkraiburger SPD Alexander Will, Bernd Wegmann und natürlich drittem Bürgermeister Rainhard Babiak empfangen.
Auf dem Weg zum Bierzelt kam der Gruppe Bundestagsabgeordneter Ewald Schuerer entgegen.
Im Zelt angekommen gabs erst einmal eine kühle Maß Festbier. Aber dazu kam Franz Maget kaum, mußte er doch immer neue Gäste willkommen heissen.
Alexander Will begrüßte die Anwesenden und Gäste, besonders Bundestagskandidaten Werner Groß, Bundestagsabgeordneten Ewald Schurer, den Fraktionsvorsitzenden Franz Maget und die zahlreichen Bürgermeister aus den umgebenden Städten und Gemeinden. Seine besondere Freude war, daß auch Bürgermeister Siegfried Klika und CSU Fraktionsvorsitzender Anton Sterr sowie weitere CSU-Mitglieder zu dieser Veranstaltung gekommen waren. Er meinte, die SPD wollte mit dieser Veranstaltung in Erinnerung bringen, daß sie immer noch eine gute Alternative zur geplanten schwarz/gelben Koalition im Bundestag wäre, auch wenn die aktuellen Umfragen etwas anderes andeuteten.
Unterbezirksvorsitzender Richard Fischer freute sich, daß nach langer Zeit wieder einmal eine Kundgebung im Festzelt in Waldkraiburg stattfinden konnte. Er dankte Franz Maget für seine wertvolle Unterstützung dabei, die Mehrheit im Bundestag zurückzuerobern, soziale Gerechtigkeit in Deutschland wieder herzustellen und Arbeitnehmern wieder zu ihren Rechten zu verhelfen. Allerdings bräuchte man dazu die Hilfe aller.
In ihrer 150-jährigen Geschichte hätte die SPD bewiesen, daß sie sich den Herausforderungen stellen würde. Er denke, die SPD werde auch jetzt die Probleme der Zukunft lösen können. Deshalb wäre es wichtig, daß die SPD wieder an maßgeblicher Stelle an der Regierung mitmischt.
Gerade in Krisenzeiten wäre die SPD gefordert, die Weichen für die Zukunft so zu stellen, daß der kleine Mann sein Leben wieder selbst gestalten kann. In diesem Sinn wird mit den Menschen diskutiert werden müssen um wieder einen der Ihren nach Berlin schicken zu können: Werner Groß.
Wer gute Arbeit, starke Arbeitnehmerrechte, menschenwürdige und faire Löhne will, wer Kinderarmut verhindern und Alleinerziehende stützen will, wer einen handlungsfähigen Sozialstaat will, wer eine faire Lastenverteilung will, der muß SPD wählen. O-Ton: „Laßt es uns anpacken...
Bundestagskandidat Werner Groß begrüßte die Genossinnen und Genossen und die „andersfarbigen“ Gäste. Am 27. September stünde eine Richtungsentscheidung an, deren Tragweite viele nicht erkennen würden. Es ginge nicht einfach um den Gewinn einer Wahl. Es ginge vielmehr darum, wer in den nächsten vier Jahren das Land durch diese schwere Krise hindurchführen kann. Und das könnten schließlich nicht diejenigen sein, die das Land in die Krise hineingeführt haben. Nicht die Manager wären die Leistungsträger der Gesellschaft sondern die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Die SPD hat in den zurückliegenden Jahren bewiesen, daß sie die richtigen Ansätze hat um auf die Herausforderungen zu reagieren. (O-Ton: Die Union würde ohne SPD ganz schön alt ausschauen...!!!)
Er kritisierte den ehemaligen Wirtschaftsminister Michael Glos, der zu Beginn der Krise regelrecht abgetaucht wäre. Die CSU wäre damals viel zu viel damit beschäftigt gewesen, ihre Macht zu erhalten. Die Partei wäre ihnen wichtiger gewesen, als die Menschen im Land. Sie wäre des „C“ in ihrem Namen nicht mehr würdig. Die CSU würde sich auch gegen Europa wenden und damit GEGEN Bayern. Das wäre ein Skandal. Bayern bräuchte – gerade jetzt unter Seehofer – eine Politik der Zuverlässigkeit und Verläßlichkeit. Dafür stünde der SPD-Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier. Er forderte die Einführung des Mindestlohnes, die Kontrolle der Finanzmärkte, die Nutzung alternativer Energiequellen, Chancengleichheit in der Bildung, die Stärkung der Kommunen statt Privatisierung, eine solidarische Gesundheitspolitik. Die SPD hätte die besseren Konzepte. Aus dieser Überzeugung heraus kandidiere er und wäre zuversichtlich, die Gesellschaft neu gestalten zu können.
Bundestagsabgeordneter Ewald Schurer scherzte mit Blick auf die vielen leeren Tische im Bierzelt, wenn sie jetzt 50 Jahre durchhalten und jedes Jahr zwei Tische mehr Gäste hätten, dann bekämen sie das Zelt schon voll!! Dann dankte er Alexander Will und Richard Fischer für die Durchführung dieser tollen Veranstaltung.
Als Betreuungsabgeordneter wäre es sein großer Wunsch, am 27. September einen Kollegen aus der Region im Bundestag begrüßen zu dürfen um dann gemeinsam für die Region kämpfen zu können. Dann forderte er den Weiterbau der A94 und den zweigleisigen Ausbau der Bahnstrecke nach München, die für die Region besonders wichtig wären.
Dann würdigte er die Leistung vor allem der Sozialdemokraten, aus dem Konjunkturprogramm I 150 Millionen Euro für den Ausbau der Bahnstrecke bekommen zu haben. Nun müsse der Freistaat die Planungskapazitäten bereitstellen, die nötig wären, den Abschnitt Mühldorf-Tüssling bauen zu können. Er wünschte der Veranstaltung einen guten Verlauf und war denke: (O-Ton...)
Nun spielte erst einmal die Kapelle des Musikvereins Waldkraiburg. Richard Fischer nutzte die Zeit und diskutierte mit seinen Stadtratskollegen von der CSU. Es war offensichtlich, daß sie nicht einer Meinung waren – auch wenn sie sich dann wieder gut verstanden.
SPD-Fraktionsvorsitzender Franz Maget begann damit, daß es gut wäre, in dieser spannenden Zeit auch miteinander zu feiern. Allerdings wäre es auch Zeit, darüber zu reden, wie es nun weiter gehen soll. Er meinte, weil das Volksfest erst am kommenden Tag eröffnen würde und die SPD schon am Vortag da wäre, daß die SPD ihrer Zeit voraus ist. Das wäre wie im Landtag, wo auch die anderen seit Jahren von der SPD abschreiben würden. Man könne sich auf die SPD verlassen. Für sie stünden die Menschen im Mittelpunkt und nicht das große Geld.
Um dies zu erreichen, wären Vertreter in den Parlamenten nötig, die sie dort anständig vertreten. Da wäre Werner Groß einer, der sich wunderbar vorgestellt hätte, anständig, ehrlich, mit Familie und Kindern, aber auch einer, der beruflich erfolgreich, und mit einem sozialen Herzen ausgestattet wäre. Er lobte die bayerische Staatsregierung dafür, daß sie Werner Groß ausgebildet und angestellt hätte. Solche Lehrer, wie Werner Groß es wäre, bräuchte das Land viel mehr. Er verdiene die Unterstützung aller.
Dann wollte er einige ernsthafte Themen ansprechen und begann mit der Wirtschaftskrise. Die gegenwärtig schwierige wirtschaftliche Lage verunsichere die Menschen. Da müßten die Sozialdemokraten um das Vertrauen der Menschen ringen.
Die gegenwärtige Wirtschaftskrise wäre mit der von 1929 vergleichbar, die in den Nationalsozialismus und zu Hitler geführt hätte. Das ließe die heutige starke Demokratie hoffentlich nicht mehr zu. Neonazis und Rechtsextreme bräucht niemand mehr, dazu müßten alle Demokraten beitragen. (Applaus)
Aber wie ist es überhaupt zur Krise gekommen? Ein Grund wäre (O-Ton: die Gier, die Unersättlichkeit einiger ... Es müsse diesen deutlich gesagt werden, daß der Anspruch, Renditen von 20-25% erwirtschaften zu wollen die Wirtschaft zerstört, die das niemals erwirtschaften kann. Es muß wieder Vernunft einkehren und das muß die Politik bewerkstelligen.
Ein weiterer Grund wäre die Verantwortungslosigkeit einiger, wie bei der bayerischen Landesbank, einer Bank, die der Allgemeinheit gehört und mittleren und kleineren Unternehmen helfen soll. Sie wäre nicht dazu da, in den USA mit Immobilien zu spekulieren. Das wäre verantwortungslos gewesen, die Folgen hätten jetzt alle zu tragen.
Der dritte Grund wäre die Dummheit der Bänker und ihrer Aufsichtsräte, die das alles jahrelang gewußt haben und jetzt nicht die Verantwortung übernehmen wollen. (O-Ton: 2:22:24:09: Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer wissen es besser.... die verlieren immer ihren Arbeitsplatz)
Es müssen Regelungen geschaffen werden, die dazu führen, daß auch Manager die Verantwortung für ihre Fehler übernehmen müssen. (Applaus) Anders könnte man den Menschen das nicht mehr verständlich machen. Gelänge das nicht, verlöre man das Vertrauen der Menschen in die Demokratischen Institutionen und dann könnte vielleicht doch wieder eine Situation wie in der Weimarer Republik entstehen.
Ein weiterer Grund für die Krise wäre das kurzfristige Denken von Politikern und Wirtschaftsführern. Jeder Handwerksmeister denke langfristig und plane seine Zukunft. Industriemanager denken dagegen von Quartalsbericht zu Quartalsbericht, mit denen sie ihren Aktionären schnelles Geld beschaffen müssen, oftmals ohne Rücksicht sogar auf die Existenz des Unternehmens. Deshalb wäre er dankbar für die Betriebsverfassung, Betriebsräte und Mitbestimmung. (O-Ton 2:25:48:00 weil ich weiß... als die Eigentümer selbst – Applaus)
Der letzte Grund wäre die Überheblichkeit der großen Bankdirektoren, die überheblich auf die kleinen Sparkassen und Genossenschaftsbanken herabgeschaut hätten. Heute könnte man für die Sparkassen und Genossenschaftsbanken dankbar sein. Er rief dazu auf, diese Banken zu stützen, ohne die die Wirtschaft vor Ort gar nicht mehr funktionieren würde.
In der gegenwärtigen Krise hätte die Politik zahlreiche gute Entscheidungen getroffen. Diese Entscheidungen wären vorwiegend von Sozialdemokraten initiiert worden: Mit dem Kurzarbeitergeld versuchte Bundesarbeitsminister Olaf Scholz sehr erfolgreich den Menschen trotz der Krise die Arbeitsplätze zu erhalten.
Die öffentliche Hand muß jetzt Aufträge erteilen und damit die Wirtschaft stützen. Daraus resultiert das Konjunkturpaket II. Es wäre auch gut gewesen, die Innkraftwerke wieder in kommunales Eigentum zurückzuführen anstatt sie einem privaten österreichischen Investor zu überlassen! Damit wären auch Arbeitsplätze erhalten geblieben. Die Liste insolventer Firmen wäre inzwischen endlos lang und damit die Zahl verlorener Arbeitsplätze riesig. Man müsse deshalb alles tun, Arbeitsplätze zu erhalten. ( O-Ton: Ich sage Ihnen....nie mehr wieder)
Würde man nicht eingreifen, gäbe es in Deutschland und in Bayern schon bald keine Industrie mehr. Die Politik wäre hier sehr gefordert.
Dann kritisierte Franz Maget die Deutsche Bahn, die vor lauter Transrapid-Träumen vergessen hätte, die wichtigen Projekte zu forcieren, wie es die Anbindung des Chemiedreiecks gewesen wäre.
Dann erinnerte er an Artikel 14 der bayerischen Verfassung, wo es heißt, „Eigentum verpflichtet – sein Gebrauch hat dem Allgemeinwohl zu dienen“. Das haben einige vergessen und ihr Eigentum ausschließlich für sich allein genutzt. Wenn manche sagen "Geld regiert die Welt“, dann sagen die Sozialdemokraten: (O-Ton 2:36:56:00- Nein Geld darf die Welt niemals regieren... )
Deshalb könne er Peer Steinbrück nur in seinem Kampf gegen die Steueroasen in Europa unterstützen. Es wäre unerträglich, daß es in Europa Länder gibt, die davon leben, daß sie Steuerflüchtlingen eine Heimat geben.
Weil klar ist, daß die Schulden zurückbezahlt werden müssen, die gegenwärtig wegen der Krise gemacht werden müssen, könnten die Steuern in den kommenden Jahren nicht gesenkt werden. Wenn nun die Union verspricht, die Steuern in Milliardenhöhe zu senken: (O-Ton dann ist das eine glatte Lüge....)
Er dagegen wäre der Meinung: (O-Ton: Poltik muß ehrlich sein ... )
Man werfe ihm immer vor, er wäre zu anständig, zu ehrlich und müsse auch „a Hund“ sein. Er dagegen wäre der Meinung, daß es Eigenschaften wie Anstand und Ehrlichkeit auch in der Politik wieder mehr geben müßte. Dann würde die Politik auch wieder geschätzt werden.
Franz Maget mahnte, auch in diesen Zeiten der Krise die Jugendlichen nicht zu vergessen und jedem Jugendlichen einen Ausbildungsplatz zur Verfügung zu stellen. Den Jugendlichen schrieb er aufs Tablett, sich anzustrengen und gute Schulabschlüsse zu erzielen. Nur dann hätten sie eine echte Lebenschance. Sie wären mit einer hohen Ausbildung und Qualifikation die Zukunft unseres Industrielandes.
Es ginge nicht an, Guido Westerwelles Philosophie zu übernehmen: (O-Ton Wenn jeder an sich denkt... ) Auch wenn er damit Recht hätte, müsse man sich fragen, was das für eine Gesellschaft ergäbe: Ellbogen und Durchsetzer! Dabei wäre Deutschland auf dem Globus verschwindend klein, auch wenn es wirtschaftlich eines der stärksten Länder auf der ganzen Welt. Das wäre das Resultat des Sozialstaats der vergangenen Jahrzehnte. Auch wenn manche zu viel Sozialstaat wittern würden, wäre er der Meinung, dieser Sozialstaat wäre sogar die Voraussetzung für den Erfolg dieses Landes. Die SPD wird die sozialen Errungenschaften verteidigen, was aber nur möglich wäre, wenn sie weiter in der Regierungsverantwortung bleibe. Sonst wären Kündigungsschutz, Betriebsverfassung und Mitbestimmung gefährdet. Das rief er auch den Gewerkschaften zu, die hierin einen Kampfauftrag sehen müßten.
Auch das Gesundheitssystem mit einer gesetzlichen Krankenversicherung wäre keine Selbstverständlichkeit. In anderen Demokratien dieser Welt müsse man erst einmal die Kreditkarte abgeben, bevor man behandelt würde. Die solidarische Krankeversicherung müsse auf jeden Fall beibehalten werden. (O-Ton: Wir brauchen eine gute gesetzliche Versicherung! – 2:47:04:14) Die große Masse der Menschen in Deutschland brauche die sozialen Sicherungssysteme, die Schwarz/Gelb abschaffen, und die Sozialdemokraten verteidigen wollen.
Es wäre auch jetzt schon unerträglich, daß Menschen trotz Vollzeitbeschäftigung von der Gemeinde Aufstockung ihres Einkommens bekommen müssen. Das wäre mit der Würde der Menschen nicht vereinbar und grundgesetzwidrig.
Der Wert einer Gesellschaft bemesse sich nicht an ihrer Wirtschaftskraft sondern an ihrem Umgang mit den sozial schwachen. Die Sozialdemokratie will erreichen, daß jeder mitgenommen wird und jeder seinen Anteil am Gemeinwohl hat. Eine Ellbogengesellschaft könne nicht das Ziel sein. Die vielen Ehrenamtlichen müssen unterstützt werden, die es ohnehin nur gebe, weil diese Menschen soziales Verantwortungsgefühl besitzen.
Zusammenfassend forderte er die Einführung des Mindestlohnes, der auch für die älteren Leute wichtig wäre: Viele heutige Niedrig-Renten wären das Ergebnis der Niedriglöhne von früher. Altersarmut wurde damals schon vorprogrammiert. Übrigens sicherten Mindestlöhne auch Handwerkern ihr Einkommen, weil sie Dumpingangebote anderer Anbieter verhindern.
Die SPD will, daß Deutschland das bleibt, was es in vielen Jahren war: eine erfolgreiche soziale Marktwirtschaft.
Schließlich blickte er auf die lange Geschichte der SPD, die schon zu Zeiten der Einführung von Frauenwahlrecht und Krankenverischerung dabei war. Alles mußte erst erkämpft werden. Oft wurde die SPD schon totgesagt und immer ist sie wieder auferstanden. Auch die 60 Jahre Frieden in Europa ist unter anderem ein Erfolg der Entspannungspolitik von Willy Brandt. Er rief die Anhänger der SPD an, aufzustehen und sich anzustrengen um die kommende Wahl erfolgreich bestehen zu können. Er dankte Richard Fischer für sein Engagement in der Gewerkschaft IG Bau und Werner Groß für seine Kandidatur und wünschte allen Zuhörern viel Erfolg bei der Bundestagswahl.
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Landrat Georg Huber ehrt verdiente Bürger: Das Ehrenamt hoch halten
7:45
Als endlich alle Gäste – auch alle Kollegen gekommen waren, konnte Landrat Georg Huber die Gäste begrüßen, unter denen neben Bundestagsabgeordnetem Stephan Mayer auch Altbürgermeister Josef Huber aus Aschau und Bürgermeister Franz Märkl aus Zangberg waren. Dazu hatte Landrat Georg Huber zahlreiche Personen geladen, die er auszeichnen wollte.
Er betonte, er freue sich jedesmal sehr, wenn er Personen ehren dürfe, die sich jahrzehntelang für das Gemeinwohl eingesetzt hatten. Er freute sich auch sehr, daß er Kommunalpolitiker ehren durfte, die sonst gern in die Ecke abgeschoben werden würden. Er freute sich auch, Pfarrer Andreas Beneker begrüßen zu dürfen, der sich sehr für die soziale Entwicklung von Jugend und Familie im Landkreis einsetzen würde. Er begrüßte auch Stadt- und Kreisrätin Susanne Engelmann, die auch Vorsitzende des BRK Kreisverbandes ist. Leider schaffte es Dr. Marcel Huber nicht, an diesem Festakt teilzunehmen, ließ aber den Geehrten seinen Dank und seine Gratulation ausrichten.
Ohne Ehrenamtlichkeit ginge nichts mehr, das könne man überall erleben. Besonders in der gegenwärtigen Krise zeige sich, daß das Materielle und besonders das Geld nicht mehr den Stellenwert haben wird, den es vor der Krise gehabt hat. Man wird sich umstellen müssen. Landrat Georg Huber meinte: Gott sei Dank! Der Mensch und der Wert seiner Arbeit muß unbedingt wider mehr gewürdigt werden. Schaut man auf die Demographie, wird schnell klar, man wird den gegenwärtig hohen Lebensstandard in Zukunft nicht mehr bezahlen können. Wie kann man also Abhilfe schaffen? Der Landkreis versucht mit dem seniorenpolitischen Konzept eine Gemeinschaft zu bauen, die schon im Alter von 40/50 Jahren ansetzt und Gemeinschaften entwickelt, die gegenseitige Hilfe zur Selbstverständlichkeit werden lassen. Dazu soll auch der landkreisweite öffentliche Personennahverkehr weiter ausgebaut werden.
Es ist deshalb wichtig, solchen Menschen, die sich jahrzehntelang ehrenamtlich engagieren und oft auch viel eigenes Geld investieren, die Anerkennung der Gesellschaft auszudrücken. So ein Festakt ist da ohnehin ein kleines Dankeschön.
Dann gratulierte Landrat Georg Huber Bürgermeister Franz Märkl, der vor wenigen Tagen das „Bundesverdienstkreuz am Bande“ überreicht bekommen hatte. Er ist seit Anfang der 70er Jahre ehrenamtlich aktiv und seit 1978 Mitglied im Gemeinderat von Zangberg und seit 1981 erster Bürgermeister der Gemeinde und seit 1990 ist er Vorsitzender der Verwaltungsgemeinschaft Oberbergkirchen. In seiner Zeit als Bürgermeister hat er die Dorferneuerung von Zangberg massiv voran gebracht, eine neue Grundschule gebaut und zahlreiche neue Wohngebiete erschlossen. (1:51:22:00: „Gemeinde, die der Zukufnt gewachsen is...einsetzt) Landrat Georg Huber wünschte Bürgermeister Franz Märkl alles Gute für die Zukunft, und gratulierte mit einer Flasche Sekt und drückte seine Hoffnung aus, daß sie auch weiterhin so kollegial würden zusammenarbeiten können wie bisher.
Die kommunale Verdienstmedaille in Silber hatte Aschaus Altbürgermeister Josef Huber vor Kurzem erhalten. Von 1982 bis 2008 war Josef Huber Bürgermeister von Aschau am Inn. Von 2002 bis 2008 Kreisrat und Bürgermeistersprecher. Darüber hinaus war Josef Huber Mitglied im Pfarrgemeinderat und im Diözösanrat der Katholiken. Er persönlich kenne Josef Huber als geradlinigen prinzipientreuen Menschen, der seine Familie in den Mittelpunkt gestellt hatte.
Landrat Georg Huber dankte Altbürgermeister Josef Huber für die geleistete Arbeit und wünschte ihm viel Kraft für viele weitere Jahre ehrenamtlicher Arbeit zum Wohl seiner Gemeinde.
Christine Müller gründete 1984 den evangelischen Posaunenchor Mühldorf-Ampfing und leitet ihn bis heute! Unter der Leitung von Christine Müller etablierte sich der Posaunenchor als feste Größe im Kirchenleben und begleitete seither unzählige Gottesdienste, Veranstatlungen und Feste der Kirchengemeinde. Darüber hinaus fördert sie besonders junge Musiktalente, beschafft geeignete Noten und Instrumente. Es gelang ihr, den Posaunenchor im kulturellen Leben des Landkreises zu etablieren. Besonders bemerkenswert wären dabei die alljährlichen Weihnachtskonzerte.
Mit ihrer Jugendarbeit leistet sie einen besonderen Beitrag zum Erhalt des Chores aber auch zur Freizeitgestaltung junger Menschen. (O-Ton: Ich darf ihnen sehr herzlich....)
Landrat Georg Huber äußerte sich stolz darüber, daß sich die evangelische Kirchengemeinde auch mit dem Posaunenchor in der Öffentlichkeit so stark bemerkbar macht. Dann verlas er die Verleihungsurkunde. (O-Ton...)
Vom Landkreis gab es noch einen Andenkenteller und weitere Geschenke.
Nun kam Landrat Georg Huber zu den Mitgliedern des Bayerischen Roten Kreuzes. Es wäre sehr wichtig, daß das Rote Kreuz allen Vereinen und der gesamten Bevölkerung immer mit Rat und Hilfe zur Seite stünden. Mit ihrem Wissen und Können stünden sie für jedes kleine Weh-Wehchen bereit. Für diese jederzeitige Bereichtschaft zu helfen dankte er ihnen herzlich. Er wünschte sich, daß das Ehrenamt innerhalb des Roten Kreuzes immer an erster Stelle stünde. Nur so könnten die Dienste des Roten Kreuzes auf Dauer gewährleistet werden. Er bat sie, in ihrem Engagement nicht nachzulassen und weiter bereit zu stehen und weiter mitzumachen. Dann überreichte Landrat Huber Urkunden und Auszeichnungen.
Zunächst an Bertha Ott aus Waldkraiburg, die seit 40 Jahren dabei ist. Sie erhielt das Ehrenzeichen am Bande von Bayerns Innenminister Joachim Herrmann.
Auch Gerd Steffen ist seit 40 Jahren dabei. Auch er erhielt das Ehrenzeichen am Bande.
Auch Kreisverbandsvorsitzende Susanne Engelmann gratulierte zur Auszeichnung.
Die weiteren Auszeichnugen für 25-jähriges Engagement überreichten Landrat Huber und Susanne Engelmann gemeinsam an Christoph Haider, .. Hohenadler, Frau Marianne Haindl, Martina Karl, Franz Herrieder, Peter Maier, Christian Niedermeier und Andreas Wittmann.
Ihnen allen gratulierte Landrat Georg Huber und bat sie, in ihren Anstrengungen nicht nachzulassen.
Bundestagsabgeordneter Stephan Mayer dankte Landrat Georg Huber sehr dafür, daß er stets so einen würdigen Rahmen schaffe für die Ehrung seiner verdienten Mitbürger. Er gratulierte allen Geehrten und würdigte die Leistungen, die ihnen zu Teil geworden sind.
Dann hob er die hohe Bedeutung des Ehrenamtes hervor, die nie so hoch war wie heute. Es wäre auch nie so stark im Bewußtsein der Menschen gewesen wie jetzt, wo wir uns vieles nicht mehr leisten könnten, wenn es dieses Engagement nicht gäbe. In Bayern ist etwa jeder Dritte ehrenamtlich aktiv. Er blickte zurück auf die Errungenschaften des Deutschen Bundestages zur Förderung des Ehrenamtes in der zurückliegenden Legislaturperiode, die so zahlreich wären wie nie zuvor. Stephan Mayer dankte Landrat Georg Huber für seine Untersützung von Vereinen und Rettungsdiensten und warnte davor, in Krisenzeiten am Ehrenamt zu sparen. Dann gratulierte er und wünschte allen alles Gute für die Zukunft.
Abschließend dankte Landrat Georg Huber den Ehegatten der Geehrten, die viel in Kauf nehmen würden um ihrem Partner das Engegement überhaupt erst zu ermöglichen. Ohne ihre Hilfe wäre alles gar nicht möglich. Dann genossen die Gäste ein gemeinsames Mittagsmahl und feierten ihre Auszeichnungen noch lang in den Nachmittag hinein.
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Die "kleinen Löwen" - die U23-Mannschaft des TSV 1860 München zu Gast beim TSV Buchbach
10:15
Schon einige Testspiele hatte der TSV Buchbach absolviert und Trainer Richard Nitzl war auf einem guten Weg, die Mannschaft für die neue Saison fit zu machen. Da kam ein Regionalligist als Gegner gerade recht. Allerdings kann man dieses Spiel nicht so genau werten: Die Trainer nutzten vielmehr die Gelegenheit, Spielpraxis aufzubauen und an der einen oder anderen Position die Alternativen zu testen.
Von unserer neuen Kameraposition können wir Schiedsrichter und Spielführer nicht mehr bei der Platzwahl beobachten, haben dafür aber einen guten Blick in die Kabinen der Mannschaften.
Zunächst verabschiedete der TSV Buchbach Andi Bichlmeier, der zum FC Töging gewechselt war.
Abteilungsleiter Günther Grübl überreihte ihm einen großen Strauß Blumen und sportlicher Leiter Walter Bootz ein Trikot als Erinnerung.
Der Fanclub hatte sich über die Sommerpause eine neue – VIEL lautere Trommel beschafft – und durfte dann später nicht mehr trommeln: Sie war einfach zuuu laut!
Die Auslosung ergab, daß Buchbach die erste Halbzeit von links nach rechts und 1860 von rechts nach links bestreiten würde. Buchbach – ganz in schwarz spielend – hatte Anstoß – und versuchte gleich Druck zu machen.
Schon nach wenigen Minuten gelang Buchbach vors Münchner Tor zu kommen. Weiter kam’s aber nicht. Allerdings war Buchbach’s Neuzugang Stefan Lex erstmals in Aktion.
Der zweite Angriff brachte eine Ecke für Buchbach. Und dann gleich noch eine. An die kommt Stephan Hillinger zwar heran, bekommt den Ball aber nicht ins Tor.
Gleich drauf schubst hier Alex Neulinger seinen Gegenspieler unsanft zur Seite: Freistoß in der Mitte der Spielfeldhälfte. Nico Hammann nimmt ihn direkt. Aber Franz Demmel ist zur Stelle. Der Nachschuß geht neben’s Tor. Franz Demmel hatte gut aufgepaßt und diesen schwierigen Ball gehalten.
In den nächsten Minuten wogte das Spiel von links nach rechts und wieder nach links.
Nach diesem Einwurf wurde es gefährlich fürs Buchbacher Tor. Allerdings ging der Direktschuß weit übers Tor.
Das Spiel schien sich gerade eingelaufen zu haben, als Ralf Klingmann mit diesem Direktschuß für einen Weckruf sorgte. Allerdings landete der neben dem Tor.
Vom Pech verfolgt waren die Gäste hier: Gleich mehrere Angreifer kommen nicht an den Ball heran, so daß der ins Aus geht. Allerdings kam auch kein Buchbacher Abwehrspieler heran!! So gabs Abstoß.
Aus dieser mißglückten Weitergabe von Markus Gibis an Ralf Klingmann resultierte die nächste Aktion der Löwen: ---- Aber Franz Demmel war zur Stelle.
Dieser Zuschauer berichtete live vom Spielgeschehen.
Wieder veruschten es die Gäste über links. David Manga-Lembe (a Schwoaza! – nur falls es Dich interessiert !) auf Max Knauer, der auf Dominik Stahl und der setzt den Ball gefährlich nah am Buchbacher Tor vorbei ins Toraus.
Keine Minute später: Wieder über links, diesmal zieht Mathias Fetsch ab und Franz Demmel muß sich schon sehr lang machen um den Ball am Tor vorbei zu bekommen. Die folgende Ecke verpuffte über dem Tor.
Foul pfiff der Schiedsrichter nach dieser Aktion von Claus Bückle gegen Markus Gibis. Eine gute Freistoßposition und ein Fall für Ralf Klingmann. Allerdings kam niemand an seinen Ball heran.
Hier sprintet Stefan Lex über das halbe Spielfeld, muß dann auf Mitspieler warten und gibt ab an Stefan Bernhardt, der weiter an Ralf Klingmann, der paßt quer übers Spielfeld zum frei stehenden Markus Gibis.... Eine Ecke sprang immerhin dabei heraus.
Kurz vor Schluß der ersten Halbzeit machten sich schon alle Spieler der Löwen warm. Die Bank war verwaist.
Auch wenn dieser Schuß aus der Hüfte übers Tor ging, man mußte in jeder Sekunde mit den Löwen rechnen.
Buchbachs zweiter Torhüter Lukas Rieder wartete hinter dem Tor bereits auf seinen Einsatz.
Es gab Freistoß nahe der Kabine der Gastgeber. Stefan Bernhardt hatte Holger Knartz zu Fall gebracht. Christopher Schindler verlängerte den Ball per Kopf und der schlut unhaltbar für Franz Demmel ein. Gleich danach der Pausenpfiff.
Im Lauf der Pause näherte sich das angekündigte schlechte Wetter. Beide Mannschaften wechselten aus, wobei bei den kleinen Löwen nur zwei Spieler aus der ersten Halbzeit die zweite mitspielten: Julian Leist und David Manga-Lembe. Beim TSV Buchbach spielte nun Lukas Rieder im Tor, für Stefan Hillinger, Stefan Lex und Marcus Gibis kamen Philipp Maier, Florian Trochovski und Thomas Götzberger.
Nun spielt Buchbach also von rechts nach links und 1860 von links nach rechts.
Buchbach machte nun Druck. Zwei lange Einwürfe von rechts konnten die Gäste parieren, brachten den Ball aber nicht aus der Gefahrenzone hinaus. Dann Ecke: Und gleich noch eine. Der Ball wollte einfach nicht ins Tor.
Diese Phase dauerte aber nicht lange. Dann kamen die 60er. (2:30:54:00) Glück, daß Niklas Horn hier nicht herankam.
Dann wechselte Trainer Richard Nitzl dreifach aus: Für Michael Pointvogel kam Daglas Numanovic, für Oliver Hrnecek Bernd Blumoser und für Stefan Bernhardt kam Bernd Brindl ins Spiel.
Mitte der zweiten Halbzeit spielte sich fast alles in der Buchbacher Hälfte ab. Vorstöße vor das Tor der Münchner waren eine Seltenheit.
Wie heir:
Hier gelange es Buchbach, den Ball vors Münchner Tor zu bringen: Daglas Numanowic, Doppelpaß Philipp Maier. Aber das wars dann auch schon.
Zu einem Schuß aufs Tor kam Daglas Numanovic nach Zuspiel von Philip Maier hier. Der Ball war aber leichte Beute für Torhüter Sebastian Seibold.
Gefahr fürs Buchbacher Tor drohte nach dieser Ecke. Lukas Rieder kann den Ball zunächst nur wegfausten. Er bekommt ihn aber im zweiten Anlauf zu fassen.
Den folgenden Konterangriff Buchbachs bekommt keiner der Stürmer ins Tor.
Dann ein erneuter Wechsel bei den Münchner Löwen: Für David Manga-Lembe kommt Roman Langer. Damit war nur noch einer aus der Startaufstellung auf dem Platz.
Hier leitet Philip Maier einen Konterangriff ein, den Bernd Brindl weiterleitet. Tim Bauernschusters Lupfer über den weit herausgelaufenene Münchner Torwart ist leider etwas zu hoch und geht hinter dem Tor nieder. Das war die beste Chance Buchbachs in der zweiten Hälfte des Spiels.
Die Gäste kamen wieder, und Buchbach hatte Mühe, den Ball weg zu bekommen.
Die Ecke nach dem Konterangriff war wieder Sache für Ralf Klingmann. Thomas Götzbergers Schuß ging aber am Tor vorbei. Wir dachten, der Ball wäre im Toraus, war aber noch im Spiel und kam zurück, wieder zu Thomas Götzberger und der köpfte ihn weit übers Tor. Wieder eine Großchance vergeben.
Bei dieser Aktion verletzte sich Alex Neulinger und mußte behandelt werden. Dann der Schlußpfiff. Es blieb bei dem einen Tor kurz vor dem Pausenpfiff. Auch wenn es ein Testspiel war, und sicher nicht alle mit letztem Ernst zur Sache gingen, hatten doch beide Mannschaften Chancen. Es fehlte oft das kleine Quentchen Glück...
Wir haben nach dem Spiel die beiden Trainer um ihre Einschätzung gebeten: (O-Ton: .. )
Viererkette war ein gutes Stichwort! Herr Nitzl, wie sah es beim TSV Buchbach damit aus? (O-Ton)
Die Neuzugänge haben sich gut geschlagen? (O-Ton)
Also sind Sie insgesamt zufrieden? (O-Ton)

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