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Victoria Pöllmann Landkreis Mühldorf > Stadt Mühldorf >
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Josef J. Pöllmann
Stadt Waldkraiburg > Neumarkt St. Veit > Gemeinde Ampfing > Stadt Altötting > Mühldorf-TV ist durch die BLM lizenziertes Lokalfernsehen
Josef J. Pöllmann ist Mitglied im Deutschen Presse Verband
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Das gabs 2009 bei Mühldorf-TV und bei Altötting-TV
Hier können Sie nachlesen, worüber wir im Dezember 2009 berichtet haben.
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Nr.
Thema LZ Archiv KW Ersch.
216
Der Mühldorfer Weihnachtsturm
3:00
49 10.12.09
Auf einer Reise nach Österreich hatte Bürgermeister Günther Knoblauch einen beleuchteten Turm entdeckt, der ihm so gefallen hatte, dass er sich diese Technik auch als Ersatz für die alte Weihnachtsbeleuchtung in Mühldorf vorstellen konnte. So kam es dazu, dass mit der neuen Technik der Nagelschmidturm nun zum können wir nur Motion Tours „Weihnachtsturm“ werden konnte. Er freute sich, so die Einkaufsstadt Mühldorf so nun auch weithin sichtbar zu machen. Weil der Weihnachtsturm ein erster Schritt zur neuen Adventsbeleuchtung sein kann, lud Bürgermeister Günther Knoblauch zahlreiche Gäste ein, um die neue Beleuchtung feierlich einzuschalten. Zunächst aber nannte er einige Zahlen: die gesamte Beleuchtung besteht aus 4.500 m Leuchtkabel, die 36.000 Leuchtdioden enthalten. Jedes der Leuchtkabel, die im Abstand von 15 cm angebracht sind, enthält 225 Leuchtdioden. Die gesamte Beleuchtung verbraucht nur ein Zehntel des Stroms, den eine vergleichbare Beleuchtung mit herkömmlicher Technik verbrauchen würde: 4 Kilowatt. Die Investitionskosten beliefen sich auf ca. € 19.000,- .
Und weil das ganze ein Projekt für die Zukunft ist, also für mindestens 15 Jahre, lud Bürgermeister Günther Knoblauch zahlreiche Gäste ein, gemeinsam das Einschalten bei Glühwein, Stollen und Lebkuchen zu feiern.
Nachdem man mit einem Schluck Glühwein angestoßen hatte, gab er das Zeichen zum Einschalten.
- - - - Dem folgte Applaus und viele OH’s und AH’s und die einhellige Meinung: Das ist eine gelungene Sache! - - - - Auch wenn die Uhr während der Zeit abgeschaltet werden muss, in der der Turn als Weihnachtsturm fungiert.
Was sagen Sie dazu, gefällt ihnen der Weihnachtsturm? (O-Ton)
Und auch die Stimmung passt? (O-Ton)
Nun leuchtet er also, der Weihnachtsturm, bis er dann nach Neujahr wieder zum Münchner Tor wird.
217
Ampfinger Advents-Themenweg: "Heilige Nacht"
3:30
Weil Dekan Roland Heimerl auf einer Dekanatskonferenz bei Erzbischof Reinhard Marx war, konnte er die Eröffnungsandacht in diesem Jahr nicht selbst feiern. Gemeinsam eröffneten Gemeinderäte, Geschäftsleute und Bürgermeister die Adventszeit, der in Ampfing besondere Bedeutung im Jahreskreis zukommt. Heuer veranstaltet der Kulturkreis während des Ampfinger Adventszaubers ein Straßentheater. Dazu schrieb Dr. Christian Gebauer Ludwig Thomas „Heilige Nacht“ um und ergänzt den Text so, dass er in die Zeit um 1900 und nach Ampfing paßt. Herausgekommen wäre die „Ampfinger Heilige Nacht“. So, wie in den vergangenen Jahren die Geschäftsleute ihre Schaufenster mit Weihnachtsschmuck oder Krippen geschmückt hatten, zieren heuer großformatige Fotos von Szenen dieser Aufführung ihre Schaufenster. Die Fotos entstanden während der Proben. Kulturkreisvorsitzender Heinz-Rudolf Huber führte die Teilnehmer am Rundgang zu den einzelnen Schaufenstern und erläuterte die Bilder und die Szenen, die sie darstellen. Dabei zeigte er sich glücklich darüber, dass sich so viele Ampfinger an den intensiven Vorbereitungsarbeiten mit so großer Freude beteiligt hätten. Auch die 20 Mitwirkenden hatte er schnell zusammen.
Die Aufführung der „Ampfinger Heiligen Nacht“ findet auf mehreren Bühnen statt, so dass die Zuschauer mitwandern müssen. Die erste Vorstellung gibt es am 10. Dezember im Rahmen der Eröffnung des Ampfinger Adventszaubers.
Nach dem Rundgang über den Themen weg Heilige Nacht gab's im fast fertig fertig gestellten Pfarrheim über ein und ein Stück Stollen. Wir freuen uns auf den Ampfinger Adventszauber und werden selbstverständlich davon berichten.
218
Richtfest im "Wasserschloss" - Die neue Attraktion in der Kreisstadt
7:00
Da hinten leuchtet er - der Weihnachtsturm. In Sichtweite - am Stadtwald - baut Bernard Söllner das alte Wasserschloss um - zu einem Restaurant. Vor einigen Monaten war Baubeginn. Nun wurde der Dachstuhl montiert und es konnte Richtfest gefeiert werden. Aus diesem Anlass lud er Handwerker, Stadträte und Bürgermeister zu einem gemeinsamen Abendessen.
Bevor es aber soweit war, haben wir uns die Baustelle angesehen: Hinter dem alten Gebäude sind schon die neuen Funktionsräume erkennbar. Wie vom Denkmalschutz gefordert, stehen die Erker über das Dach hinaus. Hier erkennt man im Hintergrund St. Nikolaus. Pünktlich fanden sich die Gäste ein.
Dann hob Zimmerermeister Bock aus Schönberg sein Glas: (O-Ton)
Nachdem er die Gäste begrüßt, und das Fest durch die geleistete Arbeit gerechtfertigt hatte, genehmigte er sich den ersten großen Schluck aus dem Glas. (O-Ton)
Sein zweiter Absatz widmete sich Brauerei und Küche des neuen Gasthauses. Dem folgte der zweite tiefe Blick ins Glas. (O-Ton)
Nun konnte die Festversammlung einen ersten Eindruck davon gewinnen wie es später mal werden wird, wenn das Restaurant fertig ist. Natürlich drehten sich die Gespräche um das neue Haus, Europas bestes Weißbier, die Steigerung der Attraktivität der Kreisstadt durch die neue Gaststätte und viele andere Themen. Charly Minks von der Spaten-Brauerei interessierte sich sehr für die neue Gaststätte. Und außerdem hatten die beiden Brauerei-Manager viele wichtige Themen zu besprechen!
Wie es für einen Küchenchef typisch ist, nutzte Bernard Söllner den Schöpflöffel als Taktstock, als er seine kleine Ansprache begann. Die Anwesenden wären die ersten Gäste im neuen Restaurant - und darüber freute er sich sakrisch! - meinte Bernhard Söllner, während ihn Kulturreferent Rainer Schratt in sein iPhone bannte.
Bis jetzt wäre die Baustelle eine sehr Schwierige gewesen. Es wäre aber alles gut gelaufen. Die Neugierde in der Bevölkerung wäre groß und so freuten sich schon alle auf den Tag der Eröffnung. Er dankte den Handwerkern dafür, dass sie alle Aufgaben sensationell gut und schnell erledigt hätten. Besonders bedankte er sich bei der Stadt Mühldorf, die zusammen mit der Regierung von Oberbayern den Bau erst ermöglicht hätten. Ohne ihre Unterstützung wäre die Umsetzung seiner Pläne nicht möglich gewesen. Sein Dank galt auch seinen Eltern und allen anderen Unterstützern.
Dann stießen Bauherr, Bürgermeister und Stadträte erst einmal auf die Handwerker an.
Nachdem Bernhard Söllner in sein Kochgewand geschlüpft war, gratulierte Weißbräu Wolfgang Unertl zum Neubau und überreichte schon einmal eine Dreiliterflasche seines preisgekrönten Bieres. Auf gute Zusammenarbeit dann!
In einer Nische des Anbaus warteten bereits die Enten im Grill. Bevor Sie aber verspeist werden konnten, bedankte sich Bürgermeister Günther Knoblauch für die Einladung und die gute Zusammenarbeit mit Bernhard Söllner. Schon vor Jahren hätten die Stadtwerke Pläne geschmiedet, dieses Gebäude einem ähnlichen Zweck zuzuführen. Dazu ist es aber nie gekommen. Nun wäre Bernard Söllner auf dem Weg, diesen Traum zu verwirklichen. Dann gratulierte er auch im Namen des Stadtrates und dankte Architekt und Handwerkern für die hervorragende Arbeit, die bisher geleistet wurde. Er freute sich auch, dass viele Mühldorfer Firmen hier arbeiten würden, weil dies wiederum den Stadtsäckel füllen würde! Schließlich stellte er fest, dass dieses neue Restaurant ein weiteres Highlight in der Gastronomie der Kreisstadt werde, die sich schon in den letzten Jahren stark entwickelt hätte. Dieses exzellente Speiselokal runde das Gesamtangebot ab. Und darauf freue er sich sehr. Und dass es schnell fertig gebaut werden sollte, den Kostenrahmen nicht übersteigen sollte, darum bat er Handwerker und Architekt.
Schließlich konnten die Enten zerteilt, Knödel und Blaukraut aufgetischt werden.
Während sich’s die Gäste schmecken ließen, erläuterte Bernhard Söllner die Entwürfe der Gemälde von Eduard Sommer, die später die Räume schmücken werden. Um den Bezug zum Leidensweg der Mühldorfer Hex herzustellen, werden diese Masken über dem offenen Kamin ihren Platz finden. Frau Dießner – wie wird das aussehen? (O-Ton)
Wie bei jedem Neubau geht es ziemlich schnell voran bis das Dach drauf ist. Die meiste Zeit erfordert dann der Innenausbau. Wir werden immer wieder darüber berichten und freuen uns auf die Eröffnung für die Bernhard Söllner eine große Überraschungen bereithält. Sie werden staunen!
219
30 Jahre Kanzlei Oelmaier - Eine Erfolgsgeschichte
8:45
Etwa 300 Gäste lud Max Oelmaier ins Kino in Mühldorf, viele von ihnen aus dem Landkreis manche auch von weit her. Nachdem man sich das Buffet schmecken ließ, bedankte sich Max Oelmaier zunächst für das zahlreiche Erscheinen. Nicht zu kommen hätte sich niemand leisten können, schließlich stand auf der Einladung, dass die Abwesenheit des Geladenen dem Abend den Glanz genommen hätte - und das wollte schließlich niemand riskieren.
Er wäre schon stolz darauf, dieses Jubiläum feiern zu können begann Max Oelmaier seine kleine Ansprache. Dass dies möglich wäre, verdankte er den Anwesenden und so wollte er ein bisschen etwas davon zurückgeben, was er mit ihrer Hilfe erreicht hätte. Außerdem wäre es sicher sein letztes rundes Jubiläum - beim nächsten Runden wäre er ja schon im Ruhestand. Auch wenn keiner seiner Söhne die Nachfolge antreten werde, stünde doch die nächste Generation schon bereit, um die Arbeit fortzuführen. Aber soweit wäre es noch lange nicht.
Dann blickte er zurück auf die Entstehungsgeschichte der Kanzlei. Da er sein Leben nicht bei der Flughafen München GmbH beschließen wollte, machte er sich am 1. Dezember 1919 mit tatkräftiger Unterstützung seiner damaligen Frau Monica selbstständig. Viele glückliche Umstände hätten dazu geführt, dass sich die Kanzlei schnell entwickelte. Ende der achtziger Jahre konnte er sogar die Prüfung zum Wirtschaftsprüfer ablegen und mehrere Großmandate übernehmen. Eine Erweiterung wurde nötig: 1992 stieß Diplomvolkswirt Georg Zehentner hinzu. Mit ihm als Verstärkung konnte das Wachstum der Kanzlei verstetigt werden. Leider verstarb seine Frau 1998 nach fast zehnjährigem Kampf gegen eine heimtückische Krankheit. Diese Zeit erforderte von dem Mandanten viel Geduld. In der Folgezeit gewann er neue Mitarbeiter und neue Partner, die das Leistungsspektrum der Kanzlei stark erweiterten. Diplomkaufmann Johann Schranner, Rechtsanwalt Florian Loserth und zuletzt Diplomkaufmann Johannes Hinterberger im Büro in Altötting trugen dazu bei, dass die Kanzlei heute eine der führenden Steuerberatungs und Wirtschaftsprüfungskanzlei in der Region ist. Max Oelmaier bedankte sich bei seinen Partnern für die gute Zusammenarbeit und das gute persönliche Verhältnis. Neues privates Glück schenkte ihm neue Kraft. Allerdings wären das Wichtigste für eine Kanzlei ihre Mandanten. Ihnen galt sein ganz besonderer Dank, weil nur durch ihre Treue der Erfolg der Kanzlei möglich geworden ist. Auf diesen gemeinsamen Erfolg stieß man schließlich mit einem Gläschen Sekt an.
Rolf von Hohenau, der Vorsitzende des Bundes der Steuerzahler in Bayern würdigte dann die gute Zusammenarbeit mit Max Oelmaier, der dem Bund im Landkreis vorsteht. Er hätte für die Bürger des Landes hervorragendes geleistet und wäre im Landesverband sehr hoch angesehen. Sein Rat wäre wichtig für die Arbeit des Verbandes. Außerdem wäre Max Oelmaier nun eingebunden in den Europäischen Wirtschaftssenat - auch dies eine Funktion mit Bedeutung für die ganze Bundesrepublik. Er gratulierte persönlich und im Namen des Bundes der Steuerzahler zum Jubiläum.
Dann haben wir einige Gäste gefragt, wie das so ist, mit der Kanzlei Oelmaier! (O-Töööööneee)
Schließlich gab’s für jeden der Gäste eine Tüte Popcorn und eine Cola und den neuen Film von und mit Till Schweiger. Da durften wir natürlich nicht drehen.
Bleibt uns nur Max Oelmeier seiner Familie und seinen Partnern zu gratulieren und alles Gute zu wünschen für die nächsten 30 Jahre.
220
Eine von nur 30 in Deutschland: Klinik Mühldorf wird "Schmerzfreie Klinik"
5:35
Kreiskliniken-Geschäftsführer Heiner Kelbel freute sich über das große Interesse, das die nächste Zertifizierung der Klinik hervorrief. Ein schmerzfreies Kreiskrankenhaus wäre eine tolle Erfindung, führte er in das Thema ein. Auch wenn dieses Ziel nie ganz erreichbar wäre, hätten die Kreiskliniken Standards erarbeitet, die es ermöglichten, mit den Schmerzen der Patienten besser zurechtzukommen. In ganz Deutschland gäbe es nur 30 Krankenhäuser, die mit dem Zertifikat „Schmerzfreies Krankenhaus“ ausgezeichnet worden wären. Die Kreisklinik wäre stolz darauf, eine von diesen 30 Kliniken zu sein. Heiner Kelbel bedankte sich bei Chefarzt Dr. Kahl, Frau Koch und Oberarzt Richl, die dieses Projekt sehr erfolgreich betreut hätten.
Chefarzt Dr. Martin Kahl ist ausgebildeter Schmerztherapeut und kam vor knapp vier Jahren an die Kreisklinik. Schon unmittelbar nach dem er an die Klinik gekommen war, hatte er damit begonnen dieses Fachgebiet auszubauen. 2006 eröffnete er eine kleine Schmerzambulanz, die so großen Zulauf hatte, dass sie erweitert werden musste. Oberarzt Dr. Matthias Richl verstärkte diese Aktivitäten ab 2007. Schließlich entschied die Klinikleitung, die Zertifizierung anzustreben.
Oberarzt Dr. Richl erläuterte dann, dass es bei der Zertifizierung nicht um die Einführung neuer Verfahren gehe, sondern um die Zufriedenheit der Patienten. Es ginge also nicht darum, ob man Schmerztherapie anbieten könne oder nicht - sondern darum, ob die Patienten mit der Behandlung zufrieden sind oder nicht. Ein Zertifikat mit diesen Voraussetzungen wäre wesentlich schwieriger zu erreichen als die anderen Zertifikate. Im Lauf von eineinhalb Jahren wurden Patientenbefragungen durchgeführt, die als Grundlage für die Weiterentwicklung der Therapieangebote dienten. So wurde auf jeder Station eine „Schmerz-Schwester“ etabliert, die mit einer besonderen Ausbildung dafür zuständig ist, dass die Patienten schmerzfrei sind. In einer zweiten Befragung beurteilten die Patienten die Leistungen der Klinik als sehr gut. Auf Grund dieser Beurteilung fand im Juli diesen Jahres eine Visitation der Zertifizierungsstelle statt. Weil die Ergebnisse dieser Überprüfung die Angaben in den Anträgen bestätigten, konnte nun das Zertifikat erteilt werden. Die Klinik wäre sehr stolz darauf, dass mit diesen Zertifikat die gute Zusammenarbeit zwischen Ärzten und Pflegern bestätigt wurde.
Chefarzt Dr. Wolfgang Richter stellte fest, der Mensch könne sich an alles gewöhnen. Die einzige Ausnahme von dieser Regel bildeten Schmerzen. Vielmehr werden nicht behandelte Schmerzen immer schlimmer. Die meisten Menschen hätten - wenn sie ins Krankenhaus müssten - Angst vor den Schmerzen. Deshalb wäre die Schmerztherapie eines der wichtigsten Themen in der Medizin. Die Klinikleitung hätte Wert darauf gelegt, dass alle medizinisch Tätigen in diese Schulung mit einbezogen wurden. Jeder sollte das Thema Schmerztherapie als eines der wichtigsten Themen seiner Arbeit erkennen. Und das wäre ganz hervorragend gelungen.
Landrat Georg Huber gratulierte zum neuen Zertifikat. Er hätte schon aus der Bevölkerung gehört, dass der Ruf der Kreisklinik als schmerzfreie Klinik dazu geführt hätte, dass die Angst vor einem Aufenthalt im Krankenhaus kleiner geworden ist. Er dankte den Beteiligten für das Erreichte und betonte, dass eine gelungene Schmerztherapie auch dazu beitrage, dass die Patienten ruhiger, friedlicher und geduldiger ihre Genesung erwarten. Schließlich dankte er der Leitung der Klinik für die vielen Erfolge, die in den zurückliegenden Monaten erzielt wurden und die aus der guten Kooperation von Ärzten, Pflegekräften und Klinikleitung resultieren. Er dankte auch dafür, dass die Klinik die Aufgaben der Zertifizierung zusätzlich zum Alltagsbetrieb übernommen hätte: kontinuierliche Weiterbildung und Ausbau des Erreichten. Schließlich gelten die Zertifikate nur für einen bestimmten Zeitraum und müssten dann erneuert werden.
Landrat Georg Huber sieht die Kreiskliniken auf einem guten Weg. Sie sind heute so gut aufgestellt, dass - sollten Sie in einigen Jahren in Schwierigkeiten geraten - andere Häuser längst nicht mehr existieren. Allerdings dürfte man jetzt nicht stehen bleiben. So forderte er auf, weiterhin so engagiert zu arbeiten wie bisher.
Und weil am selben Tag Kreiskliniken-Geschäftsführer Heiner Kelbel Geburtstag feierte, gab es noch einen Strauß Blumen. Wir gratulieren den Kreiskliniken zum neuen Zertifikat und Geschäftsführer Heiner Kelbel nachträglich zum Geburtstag.
221
Adventsingen in Oberornau
8:30
50 15.12.09
Ein bisschen klein ist der Altarraum in der wunderschön renovierten Kirche in Oberornau schon, für die vielen Musiker und ihre Instrumente, die dort Platz finden sollten. Die Bänkei im Krichenschiff waren bis auf den letzten Platz besetzt, als Sepp Hansmaier die Zuhörer und die Musiker begrüßte. Aus Aschau im Chiemgau, aus Au bei Bad-Feilnbach, aus Mitterskirchen, aus Burgkirchen und aus Töging waren sie gekommen, um gemeinsam die Zuhörer in adventliche Stimmung zu versetzen. Zwischendurch las Heldensteins Heimatpfleger Gerhard Kollmannsberger kleine Geschichten, die heiter stimmten oder nachdenklich machten.
Die Laubensteiner Bläser aus Aschau im Chiemgau eröffneten das Adventsingen.
Die Geschwister Forster aus Au bei Bad Feilnbach setzten fort mit „Tauet ihr Himmel“
Es folgte die Holzkastl-Musi aus Burgkrichen: „A viereckerts Wieserl“
Aus Töging kommen die Entsfellner Dirndln, die von einer Harve begleiet wurden: „O himmlischa Vadda“
Die Mitterskirchner Volksmusik mit einer außergewöhnlichen Besetzung: Gitarre, Flöte und Geige: „Es wird ein Stern aufgehn“
Mit kräftigen Klängen füllten die vier Laubensteiner Weisenbläser den Kirchenraum.
Der Oberwöhrer Zwoagsang aus der Nähe von Rosenheim musste ohne Begleitung singen: „Sing Sing Sing.“
Dann las Gerhard Kollmannsberger die Geschichte vom Nikolaus und seinem Knecht Rupprecht, der gar nicht so heilig war, wie er hätte sein sollen.
So ging es weiter und langsam breitete sich eine adventlich-ehrfürchtige Stimmung aus. Ehe man sich versah, war eine Stunde um und das Adventsingen vorbei.
Da freute sich Sepp Hansmaier über das gelungene Singen. Er dankte den Sponsoren, ohne die es nicht mehr möglich wäre, so ein Adventsingen in dieser Güte durchzuführen. Den Musikern galt sein Dank dafür, dass sie die Zuhörer so schön auf Weihnachten eingestimmt hatten. Er verabschiedete die Zuhörer und wünschte eine besinnliche und staade Zeit in der Vorbereitung auf Weihnachten und das Fest der Geburt unseres Herrn Jesus Christus.
222
Benefizkonzert des Lions-Club Mühldorf-Waldkraiburg mit dem Polizeiorchesters München zu Gunsten Sternstunden
11:00
Fast ausverkauft war der Stadtsaal als der Lions Klub zum Benefizkonzert zu Gunsten der Sternstunden des Bayerischen Rundfunks einlud. Unter den Gästen waren natürlich die Mitglieder des Lions Klub aber auch zahlreiche Interessierte, unter ihnen Bürgermeister aus den umliegenden Gemeinden Stadt- und Gemeinderäte sowie Vertreter der beiden großen Kirchen. Sogar Altmeister Ambros Seelos hatte sich eingefunden. Der Präsident des Lions Klub Mühldorf-Waldkraiburg Dr. Stefan Trabhardt begrüßte die Gäste und freute sich auf den Erlös, der bedürftigen Kindern.
Das Polizeiorchester engagiere sich seit Jahren für die Sternstunden und spielte deshalb auch an diesem Abend ohne Gage. Dr. Stefan Trabhardt bestätigte, dass alle Einnahmen aus vielen Konzert ohne jegliche Abzüge den Sternstunden zugute kommen werden. Auch die Stadt Mühldorf beteiligte sich, indem sie den Stadtsaal kostenlos zur Verfügung stellte dafür dankte er Bürgermeister Günther Knoblauch.
Dann unterhielt das Polizeiorchester mit einem außergewöhnlichen Repertoire. Von klassischen Melodien bis zum Swing-Rhythmen und Big-Band-Sound war alles vertreten. Durchs Programm führte Christiane Jungbauer, die zu jedem Musikstück Hintergrundgeschichten und Informationen für die Zuhörer hatte. Hier einige Ausschnitte.
In der Pause verkaufte das Orchester CDs, die Dirigent und Orchesterchef Professor Hans Mösenlechner auch gleich signierte. Wir haben die Gelegenheit genutzt und mit dem Präsidenten des Lions Klub gesprochen. Herr Dr. Trabhardt, welche Rolle spielt der Lions Klub bei diesem Benefizkonzert des Polizei Orchesters? (O-Ton)
Warum geht der Erlös gerade an Sternstunden? (O-Ton)
Herr Professor Mösenlechner, so wie Ihr Orchester spielt, haben Sie ja lauter Profis dabei. Was machen Ihre Musiker, wenn sie gerade nicht auf Benefizkonzertreise sind? ( O-Ton)
Also ist ihr Hauptaufgabengebiet im Bereich von Polizei und Ministerien? (O-Ton)
Gegen Ende des zweiten Teils stellte Professor Mösenlechner seine Solisten vor, von denen manche aus dem Ausland kämen, einer aus Bulgarien, einer aus Italien, er selbst aus Österreich und einer aus Baden-Würtemberg. Diese heizten dem Publikum dann besonders ein.
Nach über 2 h waren die Zuhörer restlos begeistert und Dr. Stefan Trabhardt konnte sich bei Orchester und Dirigent mit kleinen Geschenken für ihren Auftritt bedanken. Er bescheinigte den Musikern Spielfreude und Virtuosität.
Und natürlich musste das Orchester noch die eine oder andere Zugabe geben, bevor’s dann weiter ging zum nächsten Benefizkonzert. Auch das wieder zu Gunsten der Sternstunden.
223
Adventszauber in Ampfing - Mitgeh-Theater "Heilige Nacht"
10:30
Viele bayrische Orte besitzen einen Dorfplatz. In Ampfing gibt es gleich zwei davon: einen vor der Kirche und einem vor dem Rathaus. Auf dem Platz vor der Kirche kann so jedes Jahr in der Adventszeit der „Ampfinger Adventszauber“ stattfinden. An vier Tagen bieten Fieranten ihre Waren und Gemeinde und Gewerbeverband ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm. Die Bläsergruppe - die Chorgemeinschaft - verschiedene Blaskapellen und andere Künstler unterhielten mit vorweihnachtlicher Musik für jeden Geschmack.
Bürgermeister Ottmar Wimmer freute sich, schon am Eröffnungstag so viele Besucher beim Ampfinger Adventszauber begrüßen zu dürfen. Er dankte Dieter Spielmann und Thomas Hell, denen es wieder gelungen wäre, einen traditionellen Weihnachtsmarkt zu organisieren. Er freute sich auch, Dekan Roland Heimerl an seiner Seite zu haben, der es sich - wie auch schon in früheren Jahren - nicht nehmen ließ, die Adventszeit mit einem Gottesdienst zu eröffnen. Den Besuchern wünschte er besinnliche Stunden und gute Unterhaltung, besonders beim Mitgeh-Theater des Kommunalen Kulturkreises, das es weit und breit nicht gebe, und das am selben Abend Premiere feiern würde.
Dekan Roland Heimerl freute sich, dass der Adventszauber auch in diesem Jahr wieder stattfinden könne, auch wenn sehr viel Arbeit damit verbunden ist. Wenn man allerdings sieht, mit welcher Freude die Menschen den Adventszauber besuchen, dann ist dies den Aufwand wert. Auch er wies auf das Mitgeh-Theater hin, das sichert dem Höhepunkt des diesjährigen Adventszaubers darstellen werde. Er wünschte den Besuchern viel Vergnügen.
Auch Gewerbeverbandschef Gerhard Kohlschmid freute sich über die zahlreichen Besucher und stellte das abwechslungsreiche Programm vor, das sie in den nächsten Tagen bereit hielten.
Nach einem weiteren Stück der Bläser kam das Ampfinger Engerl auf seiner Kutsche vorgefahren.
Das Engerl und seine beiden Begleiter weckte die Vorfreude aufs Weihnachtsfest – jedoch nicht ohne zu mahnen, auch die armen Kinder nicht zu vergessen.
Dann gab es für jedes Kind einen Lebkuchen. Und die schmeckten – viel besser als zuhause!
Was übrig blieb brachten die drei unter die Besucher.
Wie jedes Jahr, eröffnete die Chorgemeinschaft Ampfing das Veranstaltungsprogramm auf der Bühne.
In den Buden boten die Kaufleute viel selbstgemachtes oder Dinge, die man nicht in jedem Geschäft bekommt: Strickmützen, Christbaumschmuck, Filzhüte und dicke Socken, Krippen und Krippenfiguren, Kerzen und Marmelade und allerlei Dekoratives. Bürgermeister Ottmar Wimmer und Gattin Christl verschafften sich schon mal einen Überblick.
Später eröffnete eine Bläsergruppe das Mitgeh-Theater, das Dr. Christian Gebauer auf der Basis von Ludwig Thomas „Heilige Nacht“ verfaßt hatte. Ein Nachtwächter und ein Erzähler führen die Zuschauer von der Bühne über mehrere Schauplätze bis in den Stall von Bethlehem. Hier einige Ausschnitte. Josef - dargestellt von Markus Buchner - hat gerade den Brief erhalten, der ihn und Maria – Felicitas Huber - auffordert nach Nazareth zu gehen und sich einschreiben zu lassen.
Nachtwächter Georg Buchner führte das Paar von einer Station zur nächsten.
Unterwegs treffen sie einen Handwerksburschen, der hilft, die müde Maria ein paar Meter zu tragen. Bei der ersten Wirtschaft, bei der sie nach einer Unterkunft fragen, weist sie der Hausknecht barsch ab. Auch beim Lampl-Bräu kommen sie nicht unter.
Da kommt Josef die rettende Idee: Der Vetter Josias! Mit frischer Kraft geht es weiter. Allerdings weisen sie auch Josias und seine Frau brüsk ab. Da hilft auch der Hinweis auf die Verwandtschaft nichts. Plötzlich kommt ein Fremder zu Hilfe und führt sie zu Simmei, der ihnen zwar auch keinen Platz im Haus, aber eine Unterkunft im Stall anbieten kann.
Aber - es ist eine ganz besondere Nacht! Ein heller Schein über dem Stall und diese Unruhe, die den Simmei nicht schlafen lässt! Als dann plötzlich helles Licht aus dem Stahl dringt, öffnen Sie das Tor....
Fast 200 Zuschauer je Aufführung sahen die Herbergssuche, die Regisseurin Anita Hell, Autor Dr. Christian Gebauer und Kulturkreisvorstand Heinz-Rudolf Huber so an die Gegebenheiten anpassten, dass nicht wenige am Ende Tränen in den Augen hatten. Die einhellige Meinung der Zuschauer war: Ein sehr gelungenes Experiment, das den Ampfinger Adventszauber weit über alle Weihnachtsmärkte in der Region herausgehoben hat. Auch wenns sehr viel Arbeit gemacht hat.
224
Bayernliga Spitzenspiel: TSV Buchbach - FSV Erlangen-Bruck
13:35
Um gut 30 m hatte der TSV die Stehtribüne auf der Ostseite des Spielfeldes verlängert um noch mehr Besuchern einen guten Blick auf das Geschehen auf dem Spielfeld zu ermöglichen.1350 Zuschauern nutzten die Gelegenheit und kamen am Samstag vor dem zweiten Adventssonntag ins Stadion um das Spitzenspiel in der Bayernliga an diesem 22. Spieltag mitzuerleben. Seit mehreren Wochen sind die Kicker des FSV Erlangen-Bruck auf dem Weg nach oben in der Tabelle. Anteil an diesem Aufwärtstrend hat sicher auch der ehemalige Profi und tschechische Nationalspieler Thomas Galasek. auf ihn würden die Buchbacher ein besonderes Auge haben müssen.
Helmut Wirth ließ seine Mannschaft mit etwas anderer Startformation auflaufen als sonst: Michael Pointvogel und Stefan Lex blieben zunächst auf der Bank. Dort hat auch Bernd Brindl Platz genommen, der nach langer Verletzungspause wieder einsatzbereit ist. Auch Florian Trojowsky steht Helmuth Wirth wieder zur Verfügung.
Buchbach - ganz in Rot - hatte Anstoß und begann von links nach rechts.
zunächst versuchten die Mannschaften, sich an den tiefen Boden zu gewöhnen, der so manchen Spielzug anderes verlaufen ließ, als er gedacht war.
Buchbach musste sich zunehmend der Angriffe die Erlanger erwehren. Franz Demmel hatte einen sehr guten Tag erwischt.
Aber auch Buchbach hatte Chancen wie hier, wo Markus Gibis nach Paß von Thomas Götzberger Stefan Hillinger in aussichtsreicher Position nicht erreicht.
oder hier, als es Alex Neulinger gelingt Roland Grafs Ball abzufangen und auf Thomas Götzberger weiterzuspielen, der versucht, Manuel Neubauer in Szene zu setzen.
Der Gegenzug über rechts geht jedoch weit über Franz Demmels Gehäuse.
Wieder die Gäste im Vormarsch. Hans Attenberger kann Christopher Schaab nur regelwidrig stoppen. Freistoß für Erlangen knapp vor der Strafraumgrenze. Thomas Galaseks trickreicher Freistoßversuch landet in den Armen von Franz Demmel.
Gleich darauf auf der anderen Seite: Thomas Götzberger kann sich durchsetzen aber Markus Gibis kommt zu spät.
noch in derselben Minute kann Tim Bauernschuster in letzter Sekunde vor Christopher Schaab zur Ecke retten. Die Ecke selbst ändert nichts am Spielstand.
Wieder die Gäste über rechts. Zunächst kommt niemand an die Flanke heran und auch der Nachschuß geht übers Tor.
Pass Ralf Klingmann auf Stefan Hillinger, die regelwidrig zu Fall gebracht wird. Den Freistoß führt er selbst aus. Kein Problem für Gäste-Torhüter Rainer Hausner.
der tiefe Boden bildete sich auch auf den Trikots der Akteure ab.
die Gäste diesmal über links: zunächst kann sich Franz Demmel gegen David Wägner behaupten, Serdal Gündogans Nachschuß geht über das Tor.
Tomas Galasek ist bis zu diesem Moment noch nicht sonderlich in Erscheinung getreten.
Dann erkämpft sich Tim Bauernschuster den Ball, spielt über das halbe Spielfeld um Markus Gibis vorzulegen. Der rutscht aber auf dem weichen Boden aus. Auch Stefan Hillingers zweite Chance kann er nicht nutzen, ebenso wie Ralf Klingmanns dritte Chance. Die Bodenverhältnisse machten es einem Spieler wie Markus Gibis besonders schwer.
Seine Klasse konnte Franz Demmel bei dieser Ecke unter Beweis stellen, die Bastian Lunz blitzschnell verwandeln wollte.
Dann scheitert Alex Neulinger nach Vorarbeit von Ralf Klingmann und Thomas Götzberger kann Gäste-Torhüter Rainer Hausner.
das Spiel fand nun überwiegend in der Hälfte der Gäste statt. Buchbach brachte einen Angriff nach dem anderen vor das Tor der Gäste. Die blieben aber durch blitzschnelle Konter weiter gefährlich. wie hier:
bei dieser Ecke versuchen sie dieselbe Variante wie vor einigen Minuten. Alex Neulinger kann den Ball neben das Tor lenken wodurch die Ecke wiederholt wird. Aber auch die Wiederholung und der nachfolgende weite Einwurf ändern nichts am Spielstand.Vielmehr ermöglichen sie Stefan Hillinger einen Pass auf Thomas Götzberger, der sich frei gelaufen hatte. Götzberger kam aber nicht heran.
Dann versuchte es Dennis Hahn mit einem Distanzschuß.
Hier setzt sich Ralf Klingmann gegen Thomas Galasek durch - Manuel Neubauer kann Stefan Hillinger vorlegen, dessen Ball aber Roland Graf zur Ecke abfälscht.
ein paar Sekunden später setzt Thomas Götzberger Manuel Neubauers Flanke per Kopf neben das Tor. der Schiedsrichterassistent hatte ihn aber im Abseits gesehen.
mit Null zu Null ging's in die Pause.
Nach dem Seitenwechsel Buchbach jetzt von links nach rechts.
Kurz nach Wiederanpfiff kommen die Gäste hier gefährlich vors Buchbacher Tor. Der Ball fällt Bastian Lunz so knapp vor die Beine, dass er zunächst nicht regieren kann. Buchbach kann mit vereinten Kräften klären und auch den Nachschuß von Aubrey Dolan blockieren. Dolan bleibt verletzt liegen und muss behandelt werden.
Stadionsprecher Erich Haider hatte nach der Pause festgestellt dass keine der Mannschaften ausgewechselt hatte - es wären alle noch genauso schmutzig wie vor dem Pausenpfiff.
die Gäste waren anfangs der zweiten Halbzeit stärker, konnten aber kein Tor erzielen.
Schiedsrichter Rainer Pongratz, der ansonsten souverän agierte, sah hier ein Foul von Alex Neulinger, der diese Entscheidung nicht verstand. Der Freistoß blieb zunächst ohne Folgen und ermöglichte Markus Gibis einen bemerkenswerten Sprint über das ganze Spielfeld. Seine Flanke für Stefan Hillinger blieb jedoch bei den Gästen hängen.
Buchbachs Siegeswillen zeigt die Einsatz hier: trotz schwieriger Bodenverhältnisse brachten sie Ball für Ball nach vorne.
Hans Attenberger auf Markus Gibis, der zu Stefan Hillinger, der an Rainer Hausner scheitert.
Wieder Gefahr für das Buchbacher Tor: Christopher Schaab auf Dennis Hahn, der Franz Demmel zu einer Glanzparade zwingt. Schaabs Nachschuß geht weit übers Tor. Franz Demmel an diesem Nachmittag in Hochform.
In der 69. Minute brachte Helmuth Wirth Stefan Lex für Thomas Götzberge.Stefan Lex griff gleich ordentlich ins Geschehen ein. Hier spielt Stefan Hillinger auf ihn weiter und der erkämpft sich den Ball von Damian Kandora. Weil der ihn regelwidrig behinderte gab's Freistoß an der linken Strafraumecke. Stefan Hillingers Freistoß krachte an die Latte und ging dann ins Aus. Auch Manuel Neubauers weiten Einwurf können die Gäste entschärfen.
etwa drei Minuten später kommen die Gäste durch die Mitte mit Aubrey Dolan und Christopher Schaab. Franz Demmel Kim Helmer und Tim Bauernschuster gelingt es mit vereinten Kräften Schaab zu stoppen im Gegenzug setzt sich hier Manuel Neubauer gegen den x-fachen tschechischen Nationalspieler Thomas Galasek durch. an seine Flanke kommt aber Stefan Lex nicht heran, auch Ralf Klingmanns Nachschuß können die Gäste abwehren.
für dieses Festhalten von Alex Neulinger kassierte Manuel Kilger eine gelbe Karte von Schiedsrichter Rainer Pongratz.
während Buchbach mit allen verfügbaren Kräften stürmte, schickten die Gäste nur Einzelkämpfer nach vorne. Hier stoppen Kim Helmer und Tim Bauernschuster nicht ganz fair Dennis Hahn. Tomas Galaseks Freistoß ging ins Fangnetz.
es war ordentlich kalt an diesem Nachmittag und der TSV schenkte den zahlreichen Zuschauern ab Anpfiff der zweiten Halbzeit kostenlos Glühwein aus.
In der 80. Minute etwas seltenes im Fußball: ein Dreifachwechsel bei den Gästen aus Erlangen. Für Aubrey Dolan kam Adem Selmani, für David Wägner Stefan Marxer und für Dennis Haan Jochen Strobel.
das Lauf Duell der beiden Nummern 18, Markus Gibis und Serdal Gündogan entschied Markus Gibis für sich. Seine Flanke ging an Rainer Hausners Tor vorbei.
Helmuth Wirth konnte mit dem Spiel seiner Mannschaft zufrieden sein auch wenn es den Zuschauern auf der Bank langweilig zu sein schien.
den Abstoß von Franz Demmel nimmt hier Manuel Neubauer per Kopf und verlängert zunächst ohne Ziel. Stefan Lex ist aber blitzschnell zur Stelle, schnappt sich den Ball und schießt zum Führungstreffer ein. 86. Minute.
keine zwei Minuten später: Manuel Neubauer an allen Gegenspielern vorbei zu Ralf Klingmann, der weiter auf Stefan Hillinger, wieder zurück zu Klingmann, der den Ball allerdings neben das Tor setzt.
30 s später wieder Manuel Neubauer. Roland Graf kann ihn nur mit der Hand aufhalten. Der Schiedsrichter zeigt ihm dafür Gelb. Buchbach jetzt wie entfesselt!
kurz vor Spielende kamen die Gäste noch einmal vor Franz Demmels Tor. Der eingewechselte Adem Selmani flankt herein, Kim Helmer kann klären, Selmani nochmal nachlegen, scheitert aber an der vielbeinigen Buchbacher Abwehr.
Und was dann kommt ist absolut sehenswert: Manuel Neubauer in den freien Raum für Stefan Hillinger, der aber nicht heran kommt. Rainer Hausners gespielter Ball landet wieder bei Manuel Neubauer, der wieder auf Stefan Hillinger weitergibt. Diesmal kommt er heran und flankt herein – wieder zu Manuel Neubauer, der weiter auf den heranstürmenden Stefan Lex.
Zwei zu null in der 90. Minute.
Kurz vor Spielende brachte Helmuth Wirth den wiedergenesenen Florian Trojowsky für Manuel Neubauer, der großen Applaus für die vorhergegangenen Szenen erhielt.
Dann der Abpfiff.
22 Spiele seit Saisonbeginn steckten in den Beinen der Akteure. in den vorangegangenen Begegnungen hatte man schon hin und wieder den Eindruck, eine Pause täte ihnen gut. Das Spiel gegen Erlangen-Bruck begeisterte dagegen wie kaum eines davor. Mit diesem Sieg stand die Mannschaft des TSV Buchbach auf Platz drei der Tabelle der Bayernliga, ein Ergebnis, das zu Saisonbeginn kaum jemand erwartet hatte. So war die Freude natürlich groß.
Gästetrainer Gerd Klaus sah die Leistung seiner Mannschaft so: (O-Ton)
Helmuth Wirth war sichtlich zufrieden. (O-Ton)
225
Zum Jahreswechsel: Staatssekretär Dr. Marcel Huber
2:45
51 22.12.09
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226
Zum Jahreswechsel: MdB Stephan Mayer
8:00
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227
Zum Jahreswechsel: Landrat Georg Huber
12:55
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228
Zum Jahreswechsel: Bürgermeister Günther Knoblauch
7:00
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229
Zum Jahreswechsel: Ein Gespräch mit Bürgermeister Siegfried Klika
8:35
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230
Zum Jahreswechsel: Ein Gespräch mit Bürgermeister Erwin Baumgartner
12:45
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231
Einweihung von Ampfings neuer Turnhalle bei der Grundschule: Ein gelungenes Bauwerk
9:55
Sepp Eibelsgruber und hier seiner Bekannten Freunde der Blasmusik hatte die Gemeinde engagiert, um die Eröffnungsfeier zu um Rahmen. Dass hier die besten Blasmusiker im Landkreis am Werk waren, hörte man gleich.
Zur Eröffnungsfeier waren die Mitglieder des Gemeinderates ebenso gekommen wie die Lehrkräfte der Grundschule, Vertreter der Firmen, die an Planung und Bau mitgearbeitet haben, Vertreter des Schulamtes, und natürlich die Hauptpersonen: die Schüler.
Da Dekan Roland Heimerl und Pfarrerin Gundi Krischok viele Termine wahrzunehmen hatten, stellten die Veranstalter die kirchliche Segnung an den Anfang der Einweihungsfeier. Dekan Roland Heimerl unterstrich, dass der Segen natürlich nicht dem Gemäuer gelte, sondern den Nutzern dieser Halle. Er mahnte, bei allem sportlichen Wettkampf nicht das eigentliche Ziel des Lebens aus den Augen zu verlieren, das schon der Apostel Paulus als Ziel des Weltlaufes bezeichnet hätte: die Auferstehung nach dem Tod. Er meinte aber auch, die Nutzer sollten gegen über der Gemeinde Dankbarkeit empfinden, die hier so viel Geld investiert hat. Mit diesem Gedanken segneten sie die neue Halle.
Eine weitere musikalische Einlage brachte die Klasse 4a mit dem Lied „Muskeln müssen stark sein!“
Bürgermeister Ottmar Wimmer war stolz darauf, die Turnhalle ein rein zu dürfen und stellte fest: (O-Ton: das Werk ist gelungen) die Investition hätte sich gelohnt und kam gerade zur rechten Zeit. Die Turnhalle hätte gerade in Zeiten, in denen Fitness und Gesundheit stark in den Vordergrund rückten, optimale Bedingungen geschaffen, dies den Kindern schon in der Grundschule beizubringen. Auch als Veranstaltungsort mit kompletter Hightech-Ausstattung genüge die Halle höchsten Ansprüchen. Bis zu 300 Gäste finden bei Kulturveranstaltungen Platz.
Bei der 40 Jahre alten Turnhalle fehlte es schon an allem. Eine Generalsanierung war unmöglich, so dass im Januar 2005 der Beschluss gefasst wurde, sie abzureißen und eine neue zu bauen. Diesen Beschluss untermauerten zahlreiche Untersuchungen und Gutachten. nach einigem hin und her konnte am 27. Mai 2008 der Spatenstich begangen werden. Nun könne man sich gemeinsam über den ästhetischen Neubau freuen. In den 900 Quadratmeter großen Gebäude belegt die Sportfläche 455 Quadratmeter, den Rest teilen sich Umkleideräume, Bühne, Foyer, Technikräume und Sportgerätelager. Dem Umweltgedanken dient eine Fotovoltaikanlage auf dem Dach und die Wärmeisolierung nach dem KfW-40-Standard. Stolz stellte Bürgermeister Ottmar Wimmer fest es wäre halt wie immer in Ampfing, wenn die Gemeinde etwas mache mache sie es g‘scheid!
Die Baukosten beliefen sich auf € 2,4 Millionen, alleine die Bühne und die technische Ausstattung der Bühne hätte € 200.000,- verschlungen. Der Verbindungsgang zur Grundschule hätte € 100.000,- und die Außenanlagen € 228.000,- gekostet. Der Freistaat Bayern hätte sich an den Baukosten mit ihren Zuschuss von € 350.000,- beteiligt.
Mit dem Neubau der Turnhalle, der Erweiterung der Hauptschule und der energetische Sanierung der Dreifachturnhalle bei der Hauptschule hätte die Gemeinde wieder bewiesen, welch hohen Stellenwert sie dem Schulstandort Ampfing beimesse. abschließend dankte Bürgermeister Ottmar Wimmer allen, die an Planung und Bau des neuen Gebäudes beteiligt waren.
Auch im Gemeinderat, dem Landratsamt und besonders der Regierung von Oberbayern galt sein Dank. Er wünschte allen Nutzern der Halle stets unfallfreien Sport und gelungene Kulturveranstaltungen.
Im Schulchor waren nun die an der Reihe, für die die Halle gebaut wurde: die Kinder.
Regierungsschuldirektorin Elfriede Endl freute sich, an der Einweihung der wunderschönen neuen Halle teilnehmen zu können. Helligkeit, Materialauswahl und Technik hätten sie schon beeindruckt. Sie betonte die Wichtigkeit der sportlichen Betätigung für die Entwicklung der Kinder. Kinder, die sich täglich bewegen, würden nachweislich besser lernen und zu einem sozialverträglicheren Klima an der Schule beitragen. Durch den Sport trainiere man nicht nur den Körper, sondern auch die Anpassungsfähigkeit des Gehirns, eine Grundvoraussetzung für effektives Lernen und eine hohe Gedächtnisleistung. Und außerdem mache Sport Spaß.
Sie zeigte sich überzeugt, dass jeder hier investierte Euro gut investiert worden wäre.
Schulamtsdirektor Peter Krell zitierte den römischen Staatsmann Cicero, der schon seinerzeit festgestellt hätte, dass die Schüler im antiken Griechenland schon jeden Philosophen stehen gelassen hätten, wenn der Gong zum Sport gerufen habe. Daran hätte sich bis heute nichts geändert. Wenn man damals wäre die Schule ein Ort gewesen an dem Körper und Geist geübt worden wären. Dann gratulierte er der Gemeinde Ampfing und überbrachte die Glückwünsche der Lehrerschaft des gesamten Landkreises. Er war sicher, dass diese Halle zum Mittelpunkt des Schullebens und zu einem wichtigen Teil des gesellschaftlichen Lebens in Ampfing werden wird.
Sie verbessere die Lebensqualität und erhöhe die Attraktivität Ampfings. Als Schulrat wünschte er sich, dass hier ein guter und fröhlicher Geist herrsche der sich auf alle übertrage, die hier ein und ausgingen.
Die Kinder der Klasse 3b zeigt in eine Sportvorführung zum „Fluch der Karibik“
Auch Schulleiter André Wiesmann betonte die Wichtigkeit des Sportunterrichts besonders in Zeiten, in denen die Freizeit der Schüler von Fernsehen und Computerspielen beherrscht wird. Die neue Turnhalle wäre ein mustergültiges Beispiel dafür, wie sich eine Gemeinde gegen diese gesellschaftlichen Entwicklungen stelle. Er bedankte sich bei der Gemeinde für die neue Sportstätte und den großen Kraftakt der sie erst möglich gemacht hätte.
Schließlich bedankte sich auch der Architekt für den Auftrag und die gute Zusammenarbeit mit der Gemeinde und besonders mit Bauleiter Bürgermeister Ottmar Wimmer.
Nun kehrte die Kultur in die neue Halle ein: die Theatergruppe der Grundschule zeigte ein Schauspiel mit dem Titel „Duell“.
Die Bläsergruppe um Sepp Eiblsgruber beendete Einweihungsfeier mit einem Streifzug durch ihr außergewöhnlich umfangreiches Repertoire.
Mit einem Gläschen Sekt ging es dann auf Besichtigungstour, geleitet von Bürgermeister Ottmar Wimmer. Wir gratulieren der Gemeinde Ampfing zur neuen Halle und freuen uns schon auf zahlreiche Veranstaltungen.
232
Milchbauern protestieren in Mühldorf mit einem Fackelzug
8:00
52
04.01.10
Um 20:30 Uhr und bei klirrender Kälte versammelten sich etwa 150 Landwirte vor dem Landratsamt in Mühldorf um später in einem Fackelzug zum Startplatz zu ziehen.
Der Kreisvorsitzende des Bundes der Milchviehhalter – Aschaus Bürgermeister Alois Salzeder - erläuterte, worum es bei dem Streik geht. (O-Ton)
Was passiert, wenn sie mit allen Maßnahmen, die sie inzwischen begonnen haben, keine Änderung bewirken können? (O-Ton)
Wie sehen dann unsere Dörfer aus? (O-Ton)
Martin Hahn vom Bund der Milchviehhalter und Organisator der Demonstration begrüßte erst einmal die Teilnehmer die teils von weit her angereist waren. Obwohl Alois Salzeder eine Mitgliederzahl von 1000 Milchbauern nannte, waren aus dem Kreisverband Mühldorf nur eine kleine Zahl gekommen um ihre Interessen einzutreten. ÖDP-Kreisvorsitzender Reinhard Retzer zitierte Mahadma Ghandi, der meinte, es gebe auf der Welt genug für jedermann - nur nicht für jedermann‘s Gier. Dabei beschränkte er den Vorwurf der Gier nicht allein auf die Bänker sondern weitete ihn auf jeden einzelnen aus, der meine, allein von Einkünften aus Kapitalvermögen leben zu können. Er forderte die Abkehr von der Philosophie des stetigen Wachstums und mahnte, mehr Gewicht auf den Erhalt einer lebenswerten Welt zu legen. Dies wäre nur möglich, wenn man sich zu einem qualitativen Wachstumsbegriff hinwende. Er dankte den Mitgliedern des BDM dafür, dass sie durch ihre spektakulären Aktionen dazu beitragen würden, in der Gesellschaft einen Denkprozess in dieser Richtung in Gang zu setzen. Es ginge nicht an, dass Bänker erst Milliarden von Kundengeldern vernichteten, und nach ihrem Rauswurf auch noch entgangene Gehälter einklagen würden. Reinhard Retzer forderte die Wiedereinführung ethische Grundsätze im Umgang miteinander.
Dann zogen die Bauern mit ihren Fackeln den Krankenhausberg hinunter zum Stadtplatz.
Wie wirkt sich der niedrige Milchpreis bei ihnen aus? (O-Ton)
Die Polizei, die mit einem starken Aufgebot vor Ort war, brauchte nicht einzuschreiten.
Als erster Redner betonte vor der Frauenkirche Gewerkschaftssekretär Georg Schneider die Solidarität der Beschäftigten im Gastgewerbe mit den Bauern. Er freute sich einerseits darüber, dass die Bauern sich nun nicht mehr damit zufrieden geben, was ihnen vorgesetzt wird, und versuchen würden, ihre Ziele auch abseits des er laut und deutlich zu vertreten.
Dann zitierte Irmgard Edmüller aus einer Liste von Forderungen, die die Politik an die Milchbauern herangetragen hätte: (O-Ton)
Sie sprach Funktionären – und damit meinte sie die Funktionäre des Bauernverbandes - die Kompetenz ab, für die Milchbauern zu sprechen, weil selbst seit Jahren - teilweise seit Jahrzehnten - keinen eigenen Hof mehr geführt haben und gar nicht mehr wüßten, was die Landwirte drücke.
Alois Salzeder beschloss die Veranstaltung in dem er den Bauern Mut machte: inzwischen hätten sich Milchbauern aus 10 europäischen Ländern zusammengeschlossen und würden gemeinsam handeln - so etwas gab es noch nie. Man wollte schauen, ob es möglich wäre, nach dem Vorbild der Montagsdemonstrationen in der ehemaligen DDR auch in ihrem Interesse Montagsdemonstrationen zu organisieren.
233
Bürgerversammlung in Neumarkt-St. Veit - Ein erfolgreiches Jahr
13:40
Was in Neumarkt St. Veit Rang und Namen hat Wahl zur Bürgerversammlung im Fruhmannhaus gekommen. Auch Landrat Georg Huber hatte sich eingefunden um Informationen aus erster Hand zu erhalten.
Zunächst erhoben sich die Gäste im Gedenken an Altbürgermeister und Ehrenbürger August Spirkl, der am 5. Juni verstorben ist.
Bürgermeister Erwin Baumgartner versuchte, das Geschehen in den zurückliegenden 12 Monaten so kurz wie möglich wiederzugeben, hatte aber trotzdem 173 Abbildungen zu 13 Themenbereichen vorbereitet.
Die Einwohnerzahl Neumarkt St. Veits ist in den zurückliegenden zwei Jahren zurückgegangen, dabei werden die Einwohner immer älter.
Der Rückgang um 72 Einwohner ergibt sich aus den negativen Salden bei Zu- und Wegzügen sowie bei Geburten und Sterbefällen.
Weiterhin ist Neumarkt St. Veit die größte Gemeinde im Landkreis, was natürlich überdurchschnittliche Aufwendungen etwa für Infrastruktureinrichtungen bedeutet.
Die Zahl der Arbeitsplätze und der Arbeitslosen ist in etwa gleich geblieben.
Sehr viel getan hat sich im Bereich des Tiefbaus. Am 27. April konnte der Spatenstich für die Ortsumgehung Neumarkt St. Veit der Bundesstraße 299 begangen werden. Damit wird ein Projekt realisiert, für das es bereits 1936 Pläne gegeben hat. Die 3,7 Kilometer lange Straße wird Ende 2011 dem Verkehr übergeben werden. Erste Brücken an der Alten Teisinger Straße und über die Rott sind bereits fertig.
Ein weiterer neuralgischer Punkt wurde am 10. Dezember beseitigt: der Bahnübergang in Hörbering wurde umgebaut und technisch gesichert. Auch damit geht ein Projekt zu Ende, über das jahrelang diskutiert worden war.
Bürgermeister Erwin Baumgartner berichtete auch über weitere Straßen, die in Bau sind, oder bereits beendet werden konnten.
Einen Fußgängerüberweg am Kreisverkehr an der Bahnhofstraße wird es nicht geben, das ergab eine Ortsbesichtigung zusammen mit den Verantwortlichen des Landratsamtes.
Fertiggestellt werden konnte die Kartbahn und der Wertstoffhof. Entgegen ursprünglicher Pläne musste doch eine zweite Zufahrt eingerichtet werden weil es mit nur einer Zufahrt nicht ging.
Auch der Ausbau des Kanalnetzes, der noch bis 2021 dauern wird, konnte fortgesetzt werden. Im vergangenen Jahr wurden hier € 600.000,- investiert. Um Kosten zu sparen wurde eine Firma damit beauftragt, die Rohre einzupflügen.
Auch im Bereich des Hochbaus hat sich viel getan:
Mit 700.000 € aus dem Konjunkturpaket 2 konnten Grund- und Hauptschule energetisch saniert werden.
Das Bahnhofsgebäude, das die Stadt 1993 für 360.000 DM gekauft hatte, wurde saniert und innen ausgebaut. Dafür wurden insgesamt € 2,9 Millionen aufgewandt - Geld, das zum Teil aus der Städtebauförderung kam. Erste Veranstaltungen haben gezeigt, dass Umbau und Renovierung erfolgreich verlaufen sind.
Ein Projekt für die Zukunft ist die Sanierung des Leichenhauses, das unter Denkmalschutz steht. Ein schönes Gebäude und zudem ein Symbol für Neumarkt St. Veit.
Das Sportheim der Fußballer wird an anderer Stelle neu gebaut. Die Stadt beteiligt sich mit einem Zuschuss in Höhe von 20 Prozent der Baukosten.
Das Grabbe-Anwesen hat die Stadt erst kürzlich für den Weihnachtsmarkt genutzt. Gebäude und Garten haben ein schönes Ambiente für diesen Markt abgegeben.
Auch Kinderspielplätze waren wieder ein Thema. Der Bau weiterer Kinderspielplätze kann aber nur mit Beteiligung der Bürger erfolgen.
Im kommenden Jahr wird ein Beachvolleyballplatz für Schul- und Vereinssport errichtet. Die Gerätschaften hierfür sind bereits beschafft.
Auch der neue digitale Behördenfunk wirft seine Schatten in Neumarkt St. Veit voraus. Für den Masten, der die Stadt versorgen wird, konnte nun ein Standort auf einem Privatgrundstück gefunden werden.
Die sieben Feuerwehren sind für Neumarkt St. Veit ein besonderes Thema: die Feuerwehr in Feichten erhält ein neues Fahrzeug, das € 70.000,- kosten wird.
Ein spektakulärer Unfall in der Altöttinger Straße machte die Problematik älterer Feuerwehrfahrzeuge deutlich: Ein Fahrzeug Baujahr 1992 verlor in einer Kurve einen 2einhalb Tonnen-schweren Aufbau weil die Befestigung des Aufbaus durchgerostet war. Auch wenn die Fahrzeuge wenige Kilometer laufen, erfordere ihre Wartung großem Aufwand.
Das Ersatzfahrzeug kostet die Stadt € 350.000,- wo für sie € 95.000,- Zuschuss erhält.
Da jedoch die Zuschüsse für 20 Jahre gebunden sind, das Fahrzeug aber erst 17 Jahre alt war, muss die Stadt jetzt den Zuschuss für drei Jahre zurückzahlen. Dies, und die Anschaffungskosten für das Ersatzfahrzeug stellt für die Stadt eine erhebliche Belastung dar.
Erwin Baumgartner bedankte sich bei der Stadt Töging, die der Feuerwehr ein Ersatzfahrzeug für die Dauer eines Jahres kostenlos zur Verfügung stellt.
Auch die Anschaffung eines Rüstwagens stünde an, eine Anschaffung für ca. € 400.000,-.
(O-Ton- die Feuerwehren sind uns sehr teuer, aber wenn wir sie nicht hätten...)
Das nächste Themenfeld war die Stadtplanung und Stadtentwicklung.
Der Flächennutzungsplan wurde fortgeschrieben. Ein Arbeitskreis Stadtentwicklung traf sich erstmals am 6. Oktober 2009. Ein erstes Ziel wird sein, wieder mehr Einwohner und Besucher nach Neumarkt St. Veit zu bekommen. Man will die Menschen überraschen, die nach Neumarkt St. Veit kommen.
Die zahlreichen historischen Gebäude in Neumarkt sollen durch solche Schilder gekennzeichnet werden. Dies dient der Förderung des Tourismus in der Stadt.
Der Landkreis wird ein Bürgerbüro nach dem Vorbild der Büros in Haag und Waldkraiburg einrichten. Derzeit werde hierfür das Büro vorbereitet.
Erwin Baumgartner beteuerte, alles getan zu haben um die Firma Streumaster in Neumarkt St. Veit zu halten. Einziger Grund für den Wegzug war das Gelände, das für die Firma nicht geeignet war. Er zeigte sich aber froh darüber, dass die Arbeitskräfte weiterhin bei der Firma arbeiten können die jetzt in Egglkofen ihren Firmensitz hat.
Verschiedene Beschwerden aus der Bevölkerung betrafen das Gewerbegebiet. Bürgermeister Baumgartner nahm zu den Problemen Stellung, stellte den Stand der Behandlung der Probleme dar und versprach für manche Fälle Abhilfe.
Erwin Baumgartner beklagte sich über Reaktionen aus der Bevölkerung, die auch Eingang in die Tagespresse gefunden hätten. Er verurteilte die Negativdarstellung der Situation in der Stadt, die keineswegs den Tatsachen entspreche – der Stadt nur schade.
Eine besondere Attraktion ist das Freibad - eines von dreien im Landkreis. Leider wurde zweimal in das Kiosk Gebäude eingebrochen. Beute gabs nicht, nur kaputte Fensterscheiben.
Kindergarten und Kinderkrippe wären ausreichend vorhanden, der Bau einer weiteren Kinderkrippe wäre angedacht. Die Bücherei im Herzoglichen Kasten mit ihrem 17.900 Medien und 45.000 Ausleihungen hätte sich inzwischen einen Namen gemacht. Sie könne im kommenden Jahr ihr 20-jähriges Bestehen feiern. Auch das Schulmuseum im Dachgeschoss des Rathauses wäre eine Attraktion, die Besucher von weit her anzieht.
Das nächste Themenfeld war das Rathaus selbst. Im ablaufenden Jahr ginge nur 12 solche Zettel ein, was bedeute, dass die Leute immer zufriedener werden. Viele der dort erwähnten Vorschläge und Hinweise wurden bereits bearbeitet, betreffen nicht die Stadt, oder sind für die Stadt nicht realisierbar.
Mit den Paten, die ehrenamtlich bestimmte Bereiche in der Stadt in Ordnung halten, traf er sich auch heuer wieder zum traditionellen Abendessen. Er dankte diesen Bürgern, die viel Arbeit leisten, die andernfalls dem Bauhof große Kosten verursachen würden.
Der Stadtrat war fleißig im abgelaufenen Jahr und hatte viele Themen zu bewältigen. Die Anzahl öffentlich verhandelter Anliegen zeige, dass der Stadtrat durchaus ein öffentliches Gremium ist.
Start und Verwaltungsgemeinschaft beschäftigen eine große Anzahl von Mitarbeitern. Weitere Kräfte beschäftigt der Hauptschulverband, der ebenfalls fünf Personen Arbeit gebe.
Ein großes Thema wäre die Hauptschulen/Mittelschulreform. die Hauptschule in Neumarkt St. Veit bietet alle Voraussetzungen für eine Mittelschule. Da sich jedoch die Zahl der Schüler reduziert, ist es nötig eine Kooperation mit einer benachbarten Hauptschule einzugehen. Dafür kommt entweder die Hauptschule in Mühldorf oder die Hauptschule in Ampfing in Frage. In jedem Fall werden die Schüler an drei Tagen in der Woche an eine andere Schule fahren müssen. Eine Entscheidung darüber wird im Januar kommenden Jahres fallen.
Auch die Versorgung mit dem Breitband-Internet ist ein Problem. Da Neumarkt St. Veit an der Bezirksgrenze liegt und zudem mehrere Telefon-Vorwahlbereiche zusammentreffen, ist es nicht so einfach die neue Technik einzuführen, die das schnelle Internet über herkömmliche Telefonleitungen mit größerer Reichweite verteilt. Allerdings gebe es Gespräche mit den umliegenden Gemeinden deren Ergebnis noch nicht absehbar ist.
26 Schüler mit einer 1 vor dem Komma konnte er in diesem Jahr ehren - ein sehr angenehmer Termin.
Erfreulich auch die Eröffnung des BRK-Shops im Oktober. Dort kann jedermann Second-Hand- Sachen kaufen und Bedürftige Lebensmittel auf Bezugsschein.
Es gab zahlreiche Veranstaltungen im ablaufenden Jahr: Am Georgi-Tag erinnerte die Stadt an die Schlacht bei Neumarkt St. Veit vor 200 Jahren. Auch das Volksfest war wieder sehr erfolgreich. Am Ferienprogramm beteiligten sich 1250 Kinder.
Das Schlossgartenfest am 14. August zog wieder zahlreiche Besucher an. 11.000 Besucher kamen zur Bayern-1 Sommerreise am 30. August. Diese Veranstaltung war für die ganze Stadt ein organisatorischer Gewaltakt - es hat aber alles wunderbar funktioniert.
Ü-60 Messe und Weihnachtsgarten rundeten das Veranstaltungsprogramm des Jahres ab.
Dann trug Stadtkämmerer Lothar Witte die Situation der Stadt aus der Sicht der Finanzen vor. Das Haushaltsvolumen belief sich im Bereich des Wirtschaftshaushaltes auf € 8,5 Millionen und den Bereich des Vermögenshaushaltes auf 2 Millionen Euro. Die wirtschaftliche Situation mache sich auch in Neumarkt St. Veit bemerkbar. So wären die Einnahmen aus der Einkommensteuer stark rückläufig. Als Ausgleich für die unterdurchschnittliche Steuerkraft erhalte die Stadt eine Schlüsselzuweisung in Höhe von € 1,7 Millionen, ein erheblicher Einnahmeposten. Die Einnahmen aus der Gewerbesteuer entwickeln sich entgegen dem allgemeinen Trend: sie sind um € 100.000,- angestiegen und belaufen sich auf ca. € 975.000,-
Für Personalkosten wendet die Stadt € 1,2 Millionen auf, für Schach und Betriebsausgaben € 1,4 Millionen, 40 Prozent der Ausgaben gingen an den Landkreis, die Verwaltungsgemeinschaft und als Gewerbesteuerumlage. Während die Stadt 2008 noch € 1,8 Millionen an den Langkreis bezahlt hätte, wäre es in diesem Jahr genau € 2,- Millionen . Anfang 2009 hätte die Stadt über Rücklagen von 1,2 Millionen Euro verfügt. Seit 2003 hätte die Stadt € 1,5 Millionen Schulden getilgt und damit den Schuldenstand halbiert. Im Mittel hätte jeder Neumarkter € 240,- Schulden. Wie gut Neumarkt steht, zeigen Vergleichszahlen ähnlicher Städte in denen jeder Bürger mit durchschnittlich € 860,- verschuldet wäre.
Bürgermeister Erwin Baumgartner berichtete dann von seiner eigenen Arbeit. Etwa 100-Mal hätte er Bürgern zum Geburtstag oder zur Hochzeits Jubiläem gratuliert. da er bei der Hälfte der Geburtstage ein Stück Torte verspeise, hätte er heuer schon 10 Torten gegessen. bei der anderen Hälfte der Geburtstag Weg gebe es Weiss wünschte: (O-Ton)
Nach einer kurzen Pause gab es die Möglichkeit Fragen zu stellen. Als einziger Fragesteller wollte Unternehmer Günther Bachmann wissen, ob sich die Stadt die ganzen Investitionen alle leisten könne, die vorgetragen worden waren. Bürgermeister Erwin Baumgartner und Stadtkämmerer Lothar Witte bestätigten, die Stadt werde nie mehr ausgeben als sie zu bezahlen in der Lage ist.
Nachdem keine weiteren Fragen kamen, bedankte sich Bürgermeister Erwin Baumgartner und sicherte den Zuhörern zu, auch weiterhin den Weg der Haushaltskonsolidierung beizubehalten.

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