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Josef J. Pöllmann
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Das gab's 2010 bei Mühldorf-TV und bei Altötting-TV
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Nr.
Thema LZ Archiv KW Ersch.
1
Sportliches Highlight zum Jahresbeginn: Bayer. U19-Fußball-Hallen-Turnier in Mühldorf
6:30
01 06.01.10
Acht Mannschaften hatten sich für die Endrunde der bayerischen Meisterschaft der A-Junioren qualifiziert. Mit Ausnahme von Nürnberg und Fürth stammten alle aus dem südbayerischen Raum. Nach der Begrüßung, bei der lediglich die Vereine vorgestellt wurden, starteten die Spiele der Vorrunde. Da nur zweimal sieben Minuten gespielt und auf eine Pause verzichtet wurde, trafen alle 15 Minuten neue Gegner aufeinander. Los ging's mit dem Spiel des Titelverteidigers 1. FC Nürnberg gegen den Lokalmatador aus Burghausen, den SV Wacker. Lange Zeit blieb das Spiel torlos, bis schließlich der 1. FC Nürnberg in Führung ging. Erst kurz vor dem Schlusspfiff konnte Wacker ausgleichen. Das erste Spiel endete ein zu eins unentschieden.
Im zweiten Spiel trafen der FC Augsburg und die Spielvereinigung Greuther Fürth aufeinander.
Schon um diese mittägliche Stunde waren die Zuschauerränge gut besetzt
Im dritten Spiel standen sich TSV 1860 München und SSV Jahn Regensburg gegenüber. Durch die kurzen Spiele und die schnellen Wechsel von Spielen aus A- und B-Gruppe kam weder bei den Zuschauern noch bei den Spielern selbst Langeweile auf. Aus dem ganzen Landkreis und von weit darüber hinaus waren die Zuschauer gekommen.
Als erstmals die Mannschaft des FC Neustadt 04 ins Turnier Eingriff machten sich die mitgereisten Fans lautstark bemerkbar. Auch Schirmherr und Bürgermeister Günther Knoblauch nahm auf der Tribüne Platz und beobachtete den Turnierverlauf.
Es wurde um jeden Ball und um jedes Tor hart gekämpft.
Nach den Halbfinalspielen, in denen sich Wacker Burghausen gegen Jahn Regensburg mit eins zu null und die Spielvereinigung Unterhaching Greuther Fürth mit 3 zu 6 im Siebenmeterschießen bezwungen hatten, begannen die Spiele um die Platzierungen. Auch zwei der drei Platzierungsspiele mussten im Siebenmeterschießen entschieden werden, wie hier im Spiel um Platz sieben zwischen dem 1. FC Nürnberg und dem FC Ingolstadt. Ingolstadt gewann dieses Spiel mit fünf zu sieben Toren was auch bedeutete, dass die Vorjahressieger, der 1. FC Nürnberg das Turnier als Letzter beendeten.
Auch das Spiel um Platz fünf musste im Siebenmeterschießen entschieden werden. Hier setzte sich die Mannschaft des TSV 1860 München gegen die des FC Augsburg mit sechs zu vier durch.
Eine ganz klare Entscheidung brachte dagegen das sogenannte kleine Finale um Platz drei zwischen Greuther Fürth und Jahn Regensburg. Die Regensburg gingen mit eins zu acht Toren regelrecht unter.
Damit war ein Teil der Sensation bereits perfekt: Wacker Burghausen stand im Endspiel gegen die Spielvereinigung Unterhachging. Beide Mannschaften spielen in der A-Junioren Bayernliga, und sind dort Tabellennachbarn. Sie haben sich gegen die Bundesligisten erfolgreich durchgesetzt.
Auch das Endspiel blieb lange Zeit ohne Torerfolg. Zur Pause führte die Spielvereinigung Unterhaching mit 0 zu 1. Anfangs der zweiten Halbzeit konnte Burghausen ausgleichen und dann sogar mit zwei zu 1 in Führung gehen. Dieses Resultat brachten sie über die Zeit und so war der Jubel nach dem Schlusspfiff groß.
Zur Siegerehrung hatte der Bayerische Fußballverband zusammen mit Sponsor E-On nicht nur Urkunden und Medaillen vorbereitet sondern auch Trikot-Sätze. Der BFV-Bezirksvorsitzende Horst Winkler meinte, bei diesem Turnier hätte alles gepasst, und er hätte den Eindruck, in dieser wunderschönen neuen Halle hätte er eben den Start einer neuen Hallenfußball-Hochburg miterlebt.
Er bedankte sich bei Organisator FC Mühldorf und Schirmherr Bürgermeister Günther Knoblauch und kündigte an, dass der Bayerische Fußballverband gerne wieder nach Mühldorf kommen werde. Bürgermeister Günther Knoblauch gratulierte allen Teilnehmern, die tollen Sport und spannende Spiele gezeigt hätten. Er freute sich auch über die zahlreichen Zuschauer und hoffte, dass es einmal wieder die Möglichkeit geben wird, hier so ein Turnier austragen zu können.
Dann erhielten die Mannschaften ihre Urkunden und Preise. Auch die Schiedsrichter wurden nicht vergessen. Der drittplatzierte Spielvereinigung Reuter führt. - - -
Die Spielvereinigung Unterhaching. - - - - Und schließlich Turniersieger Wacker Burghausen. - - - Sie freuten sich riesig über den Titel des bayerischen Hallenmeisters der au Junioren im Jahr 2010.
Große Anerkennung erntete der FC Mühldorf, der das Turnier perfekt organisiert hatte. Nicht nur die Rahmenbedingungen stimmten sondern sogar der Zeitplan wurde auf die Minute eingehalten. Das war auch nötig, sonst wäre Bürgermeister Günther Knoblauch zu spät zum Stadtball gekommen - - - und wir auch!
2
Beschwingt ins neue Jahr: Das Neujahrskonzert der Blaskapelle Altmühldorf
14:43
Text nicht vorhanden.
3
Silvestermarathon in Waldkraiburg: Den Rekord gebrochen? 5:30
Text nicht vorhanden.
4
60 - Landrat Georg Huber feiert Geburtstag
12:50
02 14.01.10
Als wir Landrat Georg Huber im Dezember auf seinem bevorstehenden Geburtstag angesprochen hatten, meinte er, er würde an diesem Tag lieber nach Südtirol flüchten. So weit kam es dann aber doch nicht. Am 6. Januar weckten ihn die Böllerschützen vor seinem Privathaus und die Blaskapelle Schwindegg brachte ihm ein Ständchen. Am Morgen des 7. Januar feierte der Landkreischef mit den Mitarbeitern mit einem köstlichen Büffet.
Die Kreisräte und zahlreiche Ehrengäste lud stellvertretende Landrätin Eva Köhr zu einem Stehempfang in die Aula des beruflichen Schulzentrums. Es kamen so viele Gäste, dass es uns unmöglich ist, sie alle aufzuzählen. Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 11b/Kinderpflege des beruflichen Schulzentrums umrahmten den Stehempfang musikalisch.
Eva Köhr und ihr Stellvertreter, Mühldorfs Bürgermeister Günther Knoblauch, hatten diese Geburtstagsfeier organisiert und in mühevoller Kleinarbeit ein humorvolles Programm ausgearbeitet, zu dessen Gelingen auch die Gratulanten maßgeblich beitrugen.
Weil sich die meisten Gäste seit dem Jahreswechsel zum ersten Mal wieder trafen, galt es natürlich erst einmal Neujahrswünsche auszutauschen. Ein Trommelwirbel der Klasse 11b – Kinderpflege – rieß sie aus diesem Ritual: Der Jubilar und seine Familie betraten über den Seiteneingang die Aula und wurden gleich vom ehemaligen Sparkassendirektor Ludwig Bronold empfangen.
(19:10: 08) (O-Ton Eva Köhr Glückwunsch)
Gemeinsam stieß man mit einem Gläschen Sekt auf den runden Geburtstag an. Zum Trinken kamen Georg und Eva Huber freilich nicht, weil ihnen so viele Gäste zuprosteten.
Eva Köhr und Günther Knoblauch führten durch den weiteren Nachmittag.
Als erster Gratulant betrat Oberbayerns Regierungspräsident Christoph Hillenbrand das Podium.
Er überbrachte auf humorvolle Art die Glückwünsche der Regierung von Oberbayern. 60 Jahre wären für den jung-dynamischen Georg Huber ja sowieso überhaupt gar nichts. Er sähe ja ohnehin aus wenn 59einhalb! Schließlich ermögliche ihm das bayrische Wahlrecht auch die neuerliche Kandidatur im Jahr 2014.
Trotz allem wäre der 60. Geburtstag Anlass, einen Moment inne zu halten und sich einige Gedanken zu machen. Mit dem früheren Ministerpräsidenten Max Streibl wäre ihm gemeinsam, dass er seinen Geburtstag an einem Feiertag feiern könne. Allerdings wäre er der einzige bedeutende Prominente, der seinen Geburtstag an einem 6. Januar feiern könne. Das wäre schon etwas Besonderes. So wäre es auch kein Wunder gewesen, dass er sich schon früh für das „Mitgestalten“ entschieden hätte. Zunächst 22 Jahre Bürgermeister in Schwindegg und seit 2002 Landrat des schönen Landkreises Mühldorf - wo er fest im Sattel sässe - da hätte er schon gelernt wo es langgeht.
Seine jetzige Funktion hätte ihm auch schon sein Vorname in die Wiege gelegt. Schließlich hieße altgriechisch „Ge“ Erde und „org“ Arbeiter, also Landarbeiter – die frühe Form des Landrates!
Dann würdigte er ausführlich die Erfolge Georg Hubers. Er sicherte ihm seine Unterstützung in allen diesen vielen Aktivitäten zu. Er freute sich auch, dass Georg Huber nun auch noch eine Stiftung zu Gunsten benachteiligter Kinder gründete. Und weil seine Behörde die Rechtsaufsicht über Stiftungen inne hat, machte er dem Publikum sofort klar, dass eine Stiftung mit weniger als 50.000 Euro Stiftungskapital kaum anerkennungsfähig ist. Die Anwesenden hätten allerdings die Möglichkeit, das ihre dazu zu tun, diese Stiftung zum Leben zu erwecken. (O-Ton gehen sie mit Stiften) er wünschte ihm viel Glück für die Zukunft weil ohne Glück ginge es auch nicht: Auf der Titanic wären alle reich gewesen, hätten aber kein Glück gehabt! Als Geschenk hatte er eine Rosette aus der renovierten Fassade des Regierungsgebäudes mitgebracht, die als Buchstütze verarbeitet war. (O-Ton nehmen sie das ....)
Nächster Gratulant war der Erdinger Landrat Martin Bayerstorfer als Vertreter der CSU in Oberbayern. Er würdigte Georg Huber als Mitglied des „Vereins der klaren Sprache“, er wäre durchsetzungsstark, und manchmal auch halsstarrig. Gemeinsam kämpften sie für viele Dinge, wobei Georg Huber häufig an vorderster Front stünde. Er wäre aber auch ein guter Partner, der sein Wissen der kommunalpolitischen Familie gern zur Verfügung stelle. Er drückte seine Hoffnung aus, noch lange Zeit mit ihm gemeinsame Ziele verfolgen zu können.
Bundestagsabgeordneter Stephan Mayer freute sich aus diesem Anlass eine Auszeit von der Klausurtagung in Wildbad Kreuth bekommen zu haben. Er verband seine Gratulation mit den besten Wünschen für beruflichen Erfolg viel Gesundheit und Kraft. Er könne Landrat Georg Huber mit 3 Begriffen beschreiben: Er wäre ein kompetenter Kämpfer für die kommunalen Belange, ein echter Bürger-Landrat. Er wäre auch ein Partner, der erkannt hätte, dass nur in der Zusammenarbeit Erfolge zu erzielen sind. Darüber hinaus wäre er ein Freund mit dem er eine außerordentlich einvernehmliche Zusammenarbeit und ein freundschaftliches Verhältnis pflege. Er schloss mit einem Zitat von Anthony Quinn, der meinte man könne sich auch mit 60 noch fühlen wir mit 40, aber nur noch eine halbe Stunde am Tag.
Staatssekretär Dr. Marcel Huber konnte persönlich nicht anwesend sein. Er gratulierte mit einer Videobotschaft.
Der Sprecher der oberbayerischen Landräte - Fürstenfeldbrucks Landrat Thomas Karmasin überbrachte gleich drei Glückwünsche: vom bayerischen Landkreistag, von den oberbayerischen Landräten und seine eigenen als Freund und Kollege.
Letzter Gratulant war sein Nachfolger als Bürgermeister von Schwindegg - Dr. Karl Dürner. Als Vorsitzender des Bayerischen Gemeindetages, als Sprecher der Bürgermeister im Landkreis, und als gelegentlicher Wadlbeisser überbrachte er die besten Glückwünsche. Für Bürgermeister wäre 60 Jahre ein Problem. Er aber wäre sein eigener König – ihm würde das nichts ausmachen! In der Reihenfolge der Redner wäre er schon ein ganz Besonderer meinte Dr. Dürner: Erstens würde er ihn am längsten kennen und zweitens wäre er nicht Bürgermeister wenn der Huaba Schorsch nicht Landrat geworden wäre! und dabei wollte er selbst gar nicht unbedingt Bürgermeister werden. (O-Ton I woitz überhaupt ned wern! Aba ea woit unbedingt Landrat wern! Gelächter!)
Dabei wäre er als Landrat genauso ehrgeizig wie er selber als Bürgermeister. Er hätte das Erbe, das im Georg Huber hinterlassen hätte wirklich gut verwaltet und sogar noch stark ausgebaut. Er hätte auch die richtigen Voraussetzungen dafür mitgebracht: (O-Ton)
Allerdings bedankte er sich auch dafür, dass Georg Huber die Bürgermeister und ihre Anliegen versteht - auch wenn er denkt, dass hier und dort nachhaltige Kritik durchaus berechtigt ist. Und so kommt es, dass er in 18 Jahren unter Georg Huber im Gemeinderat nie widersprochen hätte und jetzt .... Für dieses Verständnis bedankte er sich. Er schloss mit dem Dank der Bürgermeister für die Arbeit die Georg Huber für den Landkreis leistet. Und weil schwere Zeiten bevorstehen, wo Georg Huber sicher die Hosen wird herunter lassen müssen, überreichte er ihm ein Paar Hosenträger. Und damit er immer den richtigen Weg findet hatte er noch eine Stirnlampe für ihn.
Nun gratulierten die Mitglieder des Kreistages und überreichten Schorsch Huber Rosen. Dabei hatten sie peinlich darauf geachtet, dass die Rosen nicht nur rot waren.
Mit einer Bilderschau gratulierten dann die stellvertretenden Landräte Eva Köhr und Günther Knoblauch. Sie würdigten sein Leben und Schaffen und nutzten allerhand Fotos die sie auf eigenwillige Weise interpretierten. Er wäre der beste Vater und Großvater, der Löwe, sich manchmal ausruhen müsse, von der Bevölkerung bewundert, manchmal übermütig, manchmal anlehnungsbedürftig. Abschließend begrüßten sie ihn im Klub der 60-jährigen.
Schließlich trat das Geburtstagskind selbst ans Mikrofon. Er dankte vor allem seiner Familie für die Entbehrungen, dies sein Engagement in der Kommunalpolitik mit sich brachte. Er hatte sich sehr über die guten Wünsche die netten Worte und die vielen Geschenke gefreut. Er gab zu, dass er stur, durchsetzungswillig und pragmatisch wäre, auf keinen Fall ein Dampfplauderer. Allen Spendern für seine neue Stiftung „Mehr Licht für Kinder“ zu Gunsten benachteiligter Kinder dankte er schon jetzt und versicherte, die Gelder nur für Kinder zu verwenden, die anderes keine Chance hätten, ihr Leben selbst zu gestalten, oder für Kinder, die an schweren Krankheiten leiden. Das schönste Geschenk aber wäre die Zeit, die die Gäste mit ihm zusammen verbringen würden. Er dankte den beiden Stellvertretern dafür, dass sie diese Veranstaltung so schön vorbereitet hatten. Auch den Mitarbeitern im Landratsamt und den Schülern des Beruflichen Schulzentrums galt sein Dank für die viele Arbeit, die sie in der Vorbereitung geleistet hatten.
Auch mit 60 gebe es noch etwas wofür man noch zu jung ist: (O-Ton für die Altersweisheit Herr Dr. Dürner!)
Mit einer Geschichte von einem Philosophieprofessor, der den Studenten mit einem Einmachglas und verschieden großen Steinen klarmachte, dass sich das Leben aus wichtigen, weniger wichtigen und unwichtigen Dingen zusammensetzt, machte er den Zuhörern klar, dass alles nichts wird, wenn die großen Dinge nicht funktionieren. In seinem Leben paßten die großen Steine: seine Familie und seine Freunde. Für alles Wunderbare, das ihm in seinem Leben wiederfahren ist, sagte er dem Herrgott Dank. (O-Ton)
Dann hatte eine lange Reihe Gratulanten hatte Aufstellung genommen, dem Schorsch Huber alles Gute zum Geburtstag zu wünschen. Das Büffet war eröffnet und die Gäste ließen es sich schmecken. Auch wir möchten uns bei unserem Landrat für die gute Zusammenarbeit in den zurückliegenden fast vier Jahren bedanken, gratulieren nachträglich nochmals zum Geburtstag und freuen uns darauf, ihn wo pro in den kommenden Jahren mit so viel Elan erleben zu dürfen, wie wir das gewohnt sind. Über eines sind wir uns sicher: Anthony Quinn hat im Fall von Schorsch Huber nicht recht: ER kann sich auch mit 60 noch so fühlen wie mit 40 - und zwar mindestens eine Stunde am Tag!
5
Der Stadtball in Mühldorf: Eine rauschende Ballnacht
13:45
Wie jedes Jahr, so war auch in diesem Jahr der neue Mühldorfer Stadtsaal bis auf den letzten Platz besetzt. Bürgermeister Günther Knoblauch tat sich schwer, die Gäste angemessen zu begrüßen: Zu hoch-karätig war die Besucherschar. Besonders hieß aber dann willkommen: Staatssekretär Dr. Marcel Huber mit Gattin, Bundestagsabgeordneten Stephan Mayer, Landrat Georg Huber, Bayern-Bahnchef Klaus-Dieter Josel, die Mitglieder vom Stadt- und Kreistag, und die zahlreichen Vertreter aus Wirtschaft und Gesellschaft.
Die Polka-Formation der Kindergarde eröffnete das Unterhaltungsprogramm.
Seinen großen Auftritt hatte der kleine Faschungsprinz „Sammy der Erste vom Rockpalast“ mit einem Motorrad. Prinzessin „Nadine II. vom schloss der lustigen Töne“ erwartete ihn auf der Tanzfläche. Sie eröffneten zur Musik aus Dirty Dancing: „Time of My Life“
Der Showteil der Kindergarde ließ etwas auf sich warten, machte dafür umso mehr Spaß.
Einen begeisternden Marschtanz versprach Inntalia-Präsident Peter Mück dann: Den zeigte die Garde der Inntalia, die zu Bürgermeister Knoblauchs Freude in den Stadtfarben gekleidet war: Rot und weiß – Tradition muss schließlich Tradtion bleiben!
Die Stadttürmer eskortierten die Kutsche in den Saal, mit der das Faschings- Prinzenpaar einzog. Bürgermeister Günther Knoblauch half den Tollitäten aus ihrem edlen Gefährt.
Peter Mück stellte dann Prinzessin „Silke I. vom Palais der lachenden Kinder“ und „Prinz Daniel 1. aus dem Reich der klingenden Saiten“ vor.
Dann war es vorbei mit Bürgermeisters Regentschaft: Er musste den Schlüssel zur Stadt an die Tollitäten übergeben. Das fiel ihm aber gar nicht schwer: er tat es mit einem „dreifach kräftigen Innau“.
Nun verkündete das Prinzenpaar die Proklamation für den diesjährigen Fasching. (O-Ton)
Weil er den Stadtschlüssel so bereitwillig herausgerückt hatte, erhielt Bürgermeister Günther Knoblauch gleich noch den Hoforden.
Es folgte der Eröffnungswalzer.
Mit einem dreifachen „Innau“ beendete Inntalia-Präsident Peter Mück das offizielle Programm. Die Gardemädchen schwärmten aus und forderten die Gäste zum Eröffnungstanz. Und wie man sieht, ließen die sich nicht lange bitten.
Für die gute Stimmung sorgte - wie schon im Vorjahr - die Showband Smile. Ohne auf ein Notenblatt zu schauen, spielten sie einen Hit nach dem anderen, so dass es kaum jemanden auf den Plätzen hielt. Die seltenen Pausen waren kurz und wurden mit Musik vom Band überbrückt.
So war es nicht verwunderlich, dass auf der Tanzfläche bald dichtes Gedränge herrschte.
Zwischendurch überbrachte UWG Kreisrat Christian Funiok seine Geburtstagswünsche an Landrat Georg Huber. Ihn und seine Gattin holten danach die Tollitäten schnell zurück aufs Parkett.
Die Ballbesucher genossen die gute Musik das Sehen und Gesehen werden. Auch Prinz Thomas III. und Prinzessin Verena I. aus dem letzten Fasching mischten sich unters gemeine Ballvolk.
Nach einigen Tanzrunden war Zeit für eine kleine Pause. Die nutzte die Inntalia um Orden zu verleihen: zunächst an Geburtstagskind Landrat Georg Huber, an Staatssekreträr Dr. Marcel Huber, Bundestagsabgeordneten Stephan Mayer CSU Kreistag Fraktionsvorsitzende Anton Sterr und Waldkraiburgs Bürgermeister Siegfried Klika, die Vorstände der Sparkasse am Altötting-Mühldorf Herbert Langstein und Dr. Bill, den Industrie- und die Wirtschaftsverbundsvorsitzenden Ulrich Burkhard und Thomas Trettenbacher sowie an Maximilian Kammermeier und seiner Mutter. Dann war erst einmal genug und es durfte getanzt werden.
In der 2. Ordnensverleihungsrunde waren die Stadträte dran. es waren nicht alle Stadträte zum Ball gekommen. Von der CSU-Fraktion waren nur Ilse Preisinger-Sontag, Marianne Pfaffeneder, Rupert Rigam und Franz Strohmaier da. Zweiter Bürgermeister Paul Schwarz fehlte wie jedes Jahr. Bälle sind nicht seine Sache – sagt er.
Weitere Orden erhielten Markus Honervogt, Ludwig Stuffer und Josef Pöllmann.
Dann heizte Smile die Stimmung weiter an.
Es gab nocheinmal Orden: für die Partnerstadtbetreuer Dr. Rainhard Wanka, Istvan Molnar und Roswitha Mayerhofer, ODU Geschäftsführer Dr. Wölfl, den ehemaligen „VV“ der Kreissparkasse Ludwig Bronold, für Bahn-Bayern-Chef Klaus-Dieter Josel und die Chefs der Kreisklinik und viele weitere.
Schließlich lud die Dance-Nation der Inntalia zu ihrem Showprogramm, das diesmal unter dem Motto „Magic Power“ steht.
Smile sorgte dann dafür, dass die Stimmung auf hohem Niveau blieb.
Um 23:59 Uhr zeigte die Bühne plötzlich die Uhrzeit. Das hatte einen besonderen Grund:
Das Ständchen, das Band, Inntalia-Vorstandschaft und Bürgermeister Günther Knoblauch darbrachten, galt Staatssekretär Dr. Marcel Huber. Neben einem umfangreichen Geschenkkorb mit Produkten der weltbekannten örtlichen Weißbierbrauerei hatte Bürgermeister Günther Knoblauch ein Taschenmesser in den Farben des Freistaates für ihn. Ein Geschenk mit Hintergedanken: (O-Ton) der Beschenkte bedankte sich so: (O-Ton)
Inntalia-Präsident Peter mit schloss sich den Glückwünschen an. Neben einem Gläschen Sekt für alle gabs noch ein Küßchen für Ehefrau Adelgunde. Und natürlich kamen noch viele weitere Gratulanten.
Bis um 4:00 Uhr früh - lange nachdem die Musik aufgehört hatte zu spielen - feierten die Mühldorfer in diesen kurzen Fasching hinein. Ein äußerst gelungener Stadtball lässt viel Freude in den kommenden fünf Wochen erwarten.
6
Gelungener Faschingsauftakt inWaldkraiburg: Der Ball der CSU
11:35
Die Kindergarde der Tanzschule „Sonay“ aus Aschau eröffnete den Ball des CSU-Ortsverbandes Waldkraiburg im großen Saal im Haus der Kultur.
Prinz Maximilian von der Goldschmiederei und Prinzessin Nadja vom Herzoghof verlasen die Proklamation und freuten sich über einen harmonischen Faschingsball. Dann eröffneten sie – ganz wie die Großen – den Ball mit einem Walzer.
Die Garde mit dem Gardemarsch.
Für den veranstaltenden Ortsverein Waldkraiburg eröffneten Vorsitzender Harald Jungbauer und Lebensgefährtin Geri-Linda Metterle. Sie blieben nicht lange allein auf der Tanzfläche, die heuer größer ausgefallen ist, als in den Vorjahren. Drei Tische weniger fanden deshalb Platz im Saal.
Auf der Tanzfläche fanden sich dann Bundestagsabgeordneter Stephan Mayer mit Begleitung, Bürgermeister Siegfried Klika, stellvertretende Landrätin Eva Köhr mit Gatten Peter, CSU Kreistagsvorsitzender Anton Sterr, die Kreisvorsitzenden der Frauenunion Ilse Preisinger-Sontag und der Jungen Union, Richard Huber und viele Vorstände der umliegenden CSU-Ortsvereine ein. Neben ihnen waren auch SPD-Ortsvorsitzender Alexander Will, SPD-Kreistagsfraktionsvorstand Richard Fischer, SPD Stadtratsfraktionsvorsitzende Susanne Engelmann mit Ehemann Willibald, sowie zahlreiche Vertreter aus Wirtschaft, Gewerbe und Banken gekommen. Und natürlich waren die CSU-Stadträte fast vollständig vertreten.
Nach dem Motto „1001-Nacht“ ist der Saal im Haus der Kultur heuer geschmückt. Auch wenn der Name der Band „Jailhouse“ nicht zu diesem Thema paßt, sorgten die sechs Musiker doch den ganzen Abend lang für den guten. Ton.
Nach Westernmotiven zeigte die Kindergarde der Tanzschule Sonay aus Aschau ihr Showprogramm.
Harald Jungbauer hatte für die jungen Tänzerinnen kleine Dankeschön-Geschenke.
Um dem Jugendschutze Genüge zu tun, hatten die Veranstalter die Kinder zuerst auftreten lassen. So kam es, dass Harald Jungbauer erst jetzt die Gäste begrüßte und den Besuchern einen beschwingten Ballabend wünschte. Er dankte Bürgermeister Siegfried Klika für die Verschiebung des Stadtballs, die durch terminliche Überschneidungen mit den Bällen anderer CSU Ortsverbände nötig geworden war, und die damit verbundene Ehre, den Fasching in der Industriestadt eröffnen zu dürfen. Landrat Georg Huber musste er entschuldigen, weil der noch beim Neujahrsempfang des Bayerischen Ministerpräsidenten weilte. Er sollte aber später noch kommen.
Mit einem großen Applaus schloss die Runde der Begrüßungen und es durfte wieder getanzt werden. Dabei fiel uns auf, dass wohl die Bevölkerung immer größer wird: Die großen Politiker ragen nicht mehr so über das Ballvolk heraus, wie wir das noch vor einigen Jahren beobachtet haben.
Ja – ja – Matthias – gegen unser Licht kann Dein Blitz nicht viel ausrichten!!! (39:19:23)
Die Formation „Members of Dance“ aus Grüntegernbach sorgten für das Mitternachtsprogramm. Bevor sie auftreten durften, konnte Harald Jungbauer Landrat Georg Huber und Staatssekretär Dr. Marcel Huber begrüßen, die inzwischen aus München gekommen waren.
Die „Members of Dance“ hatten eine begehbare Bühne aufgebaut, unter der sich die Tänzer umzogen. Unter dem Titel „Mondo Lonzano“ zeigten sie eine Art Musical, in dem es um Licht und Schatten, Eis, Regen und Sonne, Liebe und Kälte, König Falamir und seine Liebste Aliseja ging.
Mit viel Akrobatik und zahlreichen Bühnentricks, zu denen auch das Umblättern des Bühnenbildes gehörte, begeisterten sie die Zuschauer. Und – wie könnte es anders sein – siegte das Gute.
Harald Jungbauer meinte, es war ... (O-Ton – ein Auftritt der Extraklasse)
Dann holte Harald Jungbauer seine Geburtstagswünsche für Landrat Georg Huber nach. Die Flasche edlen Rotweins war aber nur ein Teil der Überraschung. Er gab ihn für die Garde frei zum Zuabussln!
Die Herren beließen es aber beim Händedruck. Nach einem dreifachen Zicke-Zacke ging's dann an die Bar, wo sich der Landrat für die Geburtstagswünsche bedankte.
Einen besonderen Gast ehrte die Band dann mit einem bekannten Lied: (Stern)
Gegen Mitternacht gabs einen Geburtstag zu feiern: Harald Jungbauer gratulierte Andrea Schmieder zum 21. Geburtstag und freut sich, dass sie ihren Geburtstag auf dem Ball der CSU feierte. Dann trafen sich zwei Geburtstagskinder.
Jailhouse heizte weiter ein und so dauerte die Nacht noch lang. Harald Jungbauer meinte, ein rundum gelungener Auftakt in den Fasching 2010 in der größten Stadt im Landkreis.
7
Die Stadtmeisterschaft der Eisstockschützen: Vorjahressieger abgelöst!
7:25
18 Mannschaften waren angetreten um den Wanderpokal des Stadtmeisters der Stadt Mühldorf zu gewinnen. Seit 7:00 Uhr früh schossen die Eisstöcke quer über die Eisbahn in Mühldorf auf die Dauben. Mühldorfs Sportreferent Sepp Wimmer hatte auch dieses Jahr alle Hände voll zu tun um den Wettbewerb erfolgreich auszutragen. weil der Eisenbahner Sportverein einen Mitspieler zu wenig hatte trat er selbst bei dieser Mannschaft mit an. Dass er das wirklich nicht schlecht kann, zeigt diese Schuss.
Ob die Mannschaft des Landratsamtes ihren Titel aus dem Vorjahr wird verteidigen können? Die Skepsis im Blick verheißt nichts gutes.
Die Wahl der richtigen Platte hatte bei den optimalen Bedingungen sicher nicht den größten Einfluss auf das Ergebnis. Jedenfalls war nebenbei immer noch viel Zeit zum Fachsimpeln.
Welche Chancen haben sie denn noch? (O-Ton)
Das ist aber schade oder? (O-Ton)
Das so genannte schwache Geschlecht war in diesem Jahr recht stark vertreten.
Und wenn er auch unzufrieden war mit diesem Schluss, so werden wir ihn doch später in ganz anderer Pose wieder sehen!
Die Mannschaften arbeiten vorbildlich zusammen: während sich die Schützen bemühten genau zu zielen zeigten die Kameraden wo der Stock am besten liegen bleiben sollte.
(5:03:05) DER Stock hätte uns beinahe voll erwischt.
Der Altersdurchschnitt der Teilnehmer war heuer niedriger als in den Vorjahren. Das zeigt das das Eisstockschießen im Wintersport ist der auch jüngeren Leuten Freude macht.
Natürlich wurde alles genau festgehalten. Die wenn nicht klar ersichtlich war, wissen Stock mehr an der Daube liegt, wurde nachgemessen. Manchmal sogar zweimal.... und wenn alle mit den Maßen zufrieden waren stand das Ergebnis fest und wurde notiert.
trotz der Kälte war heuer nicht so viel Zielwasser nötig wie in den zurückliegenden Jahren.
Zuschauer waren heuer nicht so viele da. Blaskapellen Chef Sepp Bernhardt ließe sich aber nicht nehmen die Wettkämpfe zu beobachten.
Schließlich standen gegen 11:30 Uhr die Teilnehmer der Finalkämpfefest: um den Sieg kämpften die Volksfestfreunde und die Mitglieder der Mannschaft des BLSV Kreisverbandes.
Um den dritten Platz schossen die jungen Mößling ihr und der Stammtisch Turmbräugarten.
Sepp Wimmer der mit seiner Mannschaft bereits aus dem Turnier ausgeschieden war, beobachtete und protokollierte.
Schließlich stand das Ergebnis fest: die Volksfestfreunde hatten sich gegen die Mannschaft des BLSV durchgesetzt.
Eine knappe Stunde später hatte man sich im Gasthaus Jettenbacher Hof versammelt um sich aufzuwärmen und die Sieger zu Ehren. nach so einem anstrengenden Vormittag schmeckte das dunkle Weißbier besonders.
Seitdem das Gattin hatte Widder keine Mühe gescheut und einen Sieg prämieren Tisch aufgebaut der sich nur so bog. Wir waren es schon wert, fotografiert zu werden bevor die Sieger ihre Preise mitnehmen würden.
3. Bürgermeister Christian Funiok und SPD-Stadtrat Hans Liebl studierten noch einmal die Liste mit den Platzierungen bevor Sepp Wimmer die Siegerehrung eröffnete.
Sepp Wimmer begrüßte die Gäste, bedankte sich bei Helmut Lohr und seinem Bruder Franz, die ihm bei der Organisation des Turniers geworfen hatten, bei den Stadtwerken die das Eisstadion kostenlos zur Verfügung gestellt hatten und bei den zahlreichen Spendern der Sachpreise.
3. Bürgermeister Christian Funiok vertrat Bürgermeister Günther Knoblauch, der mit Gästen aus der ungarischen Partnerstadt Cegled unterwegs war. Auch wenn das Turnier ein fester Bestandteil im Jahreskreis wäre - meinte Christian Funiok - wäre es doch jedes Jahr wieder schön zu sehen, wie viele Teilnehmer sich so früh aufmachten um dabei zu sein. Er dankte September und dem ganzen Organisationsteam und freute sich, dass das Turnier auch in diesem Jahr so erfreulich verlaufen war.
Auch SV-Altmühldorf-Vorstand Helmut Lohr freute sich, das Turnier unfallfrei über die Bühne gebracht haben. Auch er dankte Sepp Wimmer, der die ganze Arbeit fast alleine gemacht hatte.
Nach dem Motto: „wer zuletzt kommt - muss nehmen was dann übrig bleibt“ Ehrte Sepp Wimmer die Sieger zuerst. sie erhielten eine Urkunde und hatten dann die Qual der Wahl am Preisetisch.
Und wie man sieht viel es gar nicht so leicht das Richtige zu wählen.
Auch die zweitplatzierten, die Mannschaft des BLSV musste sich noch entscheiden.
Die drittplatzierten - die junge Mößlinger - taten sich dann schon leichter.
Während sich die Gäste gemütlich machten, erhielt so jeder Teilnehmer seinen Preis. Natürlich stieß man mit einem kühlen Bierchen auf den erfolgreichen Vormittag an.
Für Abwechslung sorgten die Sternsinger. sie trugen ihr Liedchen, segneten Haus und Gäste und sammelten dann für die Kinder im Senegal. Den Segen schrieben sie auch an die Haustüre: „Christus Segen der dieses Haus“ – „C + M + B“ Schließlich blieb noch ein einziger Preis übrig.
Zum Schluss gab den Wanderpokal für die Sieger. Und es wäre kein Gründer Abschluss gewesen, hätten sie ihn nicht mit Weißbier aufgefüllt und herumgehen lassen. der Nachmittag klang in der warmen Stube in gemütlicher Runde irgendwann aus.
8
Landrat Georg Huber ehrt verdiente Bürger
8:10
Kurz vor Weihnachten lud Landrat Georg Huber zur Ehrungszeremonie. Er konnte die Bürgermeister von Erharting – Georg Kobler, von Obertaufkirchen – Franz Ehgartner – von Buchbach – Thomas Einwang und Dr. Dieter Soltmann begrüßen, den ehemaligen Präsidenten der IHK und Präsident des Wirtschaftsbeirates der Union.
Die erste Auszeichnung übergab Landrat Georg Huber an Frau Monika Kirsch und ihren Lebensgefährten Jan Winkler. Sie pflegen seit 9 Jahren ihren behinderten Sohn. Auch wenn die Pflegemedaille die Leistung nicht entlohnen könne, wäre sie doch ein öffentliches Zeichen für die praktizierte Liebe, die sie in der häuslichen Stille erbringen würden. Die Pflegemedaille wäre aber auch ein Zeichen dafür, dass Menschen mit Behinderungen ein Weg in die Öffentlichkeit geebnet werden muss. Integration beginnt hier und nicht bei Zuwanderern. Georg Huber wünschte Frau Monika Kirsch viel Kraft für die Zukunft. Ihr Lebensgefährte konnte nicht kommen, er war bei dem behinderten Kind zu Hause.
Landrat Georg Huber verlas die Urkunde von Sozialministerin Christine Haderthauer: (O-Ton – 2:54:36:18) Ihr Mann erhielt die selbe Urkunde und ebenfalls die Pflegemedaille.
Die nächste Auszeichnung erhielt Kreisbrandinspektor Franz Oberpaul, der sich bei zahlreichen Brand- und Hilfeleistungseinsätzen hervorragend bewährt hatte. Besonders bei schweren Unfällen auf der B12, bei Notfällen in der chemischen Industrie und bei Hochwassereinsätze konnten die Einsätze durch sein vorbildliches Verhalten regelmäßig zu einem guten Ende geführt werden. Außerdem engagiere er sich in der Jugendarbeit. Landrat Georg Huber stellte fest, dass sich die Anforderungen an die Feuerwehren in den zurückliegenden Jahren stark erhöht haben. Es wäre schon eine sehr verantwortungsvolle Aufgabe, in dieser schwierigen Situation den Kameraden das nötige Wissen zu vermitteln. Die Verkehrsunfälle haben heute immer schrecklichere Folgen. Die Feuerwehrleute müssen nicht nur Hilfe leisten, sondern auch psychisch mit dem Leiden und den Schrecken dieser Ereignisse fertig werden. Er äußerte große Hochachtung vor Menschen, die zu jeder Tages- und Nachtzeit dazu bereit stehen. Für diese außergewöhnliche Leistung dankte Landrat Georg Huber – auch stellvertretend für alle Feuerwehrleute – Franz Oberpaul.
Da Franz Oberpaul das Feuerwehrsteckkreuz schon am 25. September in St. Bartholomä am Königssee aus der Hand von Regierungspräsident Christoph Hillenbrand entgegennehmen konnte, gratulierte Landrat Georg Huber und überreichte eine Flasche Landkreissekt.
Altbürgermeister Rudolf Hartinger aus Obertaufkirchen überreichte Landrat Huber dann die kommunale Verdienstmedaille in Bronce. Hartinger war von 1978 bis 1992 Gemeinderat, von 1990 bis 1992 dritter und von 1992 bis 2008 erster Bürgermeister der Gemeinde Obertaufkirchen. Außerdem ist er seit 1996 Mitglied im Kreistag. Außerdem engagierte er sich in zahlreichen Vereinen und anderen Ehrenämtern. Er war etwa Vorstand der Feuerwehr und über 30 Jahre lang Schriftführer bei den Hubertusschützen in Obertaufkirchen. Erst 2009 hat er die Ahnentafeln zahlreicher Bürgermeister und Landräte im Landkreis dargestellt. Eine weitere Dankurkunde hatte er an Johann Stockmann zu überreichen, der jahrelang in der Gemeinde Erharting ehrenamtlich aktiv war.
Weil beide durch ihr Ehrenamt gezeigt hätten, dass nur im Miteinander die Gesellschaft zusammenhalten und weiter bestehen könne, dankte ihnen Landrat Georg Huber für ihre Engagement. Altbürgermeister Rudolf Hartinger erhielt die Medaille für kommunale Verdienste in der Selbstverwaltung. (O-Ton)
Johann Stockmann übergabe Landrat die Dankurkunde von Innemninister Joachim Herrmann.
Die nächste Ehrung hatte Landrat Georg Huber für drei Handwerksmeister, die bei der Handwerkskammer für ihre Abschlüsse bei der Meisterprüfung den Titel Bestmeister erhalten hatten. Georg Huber betonte, es mache Mut, zu sehen, wie junge Menschen über die Hauptschule kämen und auch erfolgreiche ihren Weg meisterten. Es wäre sein Ziel, das Studium zu Gunsten der handwerklichen Ausbildung in den Hintergrund zu drängen. dass dies sinnvoll ist, zeigten die drei jungen Leute.
Die letzte Ehrung an diesem Tag hatte Landrat Georg Huber für Franziska Bauer aus Buchbach. Er würdigte den Mut und das Engagement des ehemaligen Handwerksbetriebes, der heute weltweit agiert. Trotzdem hätten sie die Rechtsform des vollhaftenden Familienbetriebes beibehalten – stünden also bis zum letzten Cent gerade, wenn etwas schief laufen würde. Trotzdem wäre das Inhaberehepaar Bauer immer auf dem Boden geblieben. Landrat Huber zählte die zahlreichen Funktionen auf, die sie neben ihrem Arbeitsalltag auch noch ausfüllten: (O-Ton)
Eine Gemeinde, die solche Unternehmer hätte, könne sich glücklich schätzen. Sie wäre auch immer treu zu ihrer Heimatgemeinde gestanden. Und er wäre sicher, dass sie auch dort bleiben würde. Unternehmer wie Franziska Bauer wären auch Garanten für das gesellschaftliche Leben in ihren Heimatgemeinden. Da zählt nicht in erster Linie das Geld sondern das erfolgreiche Leben – und zwar nicht nur das eigene Leben sondern das Leben der Mitarbeiter und damit der ganzen Gemeinde. Er dankte Franziska Bauer sehr dafür, dass sie so maßgeblich zum Gelingen des Lebens in Buchbach beiträgt. Franiska Bauer steht deshalb das Bundesverdienstkreuz wirklich zu. Er gratulierte sehr zu dieser Auszeichnung und hoffte, dass sie noch sehr lange dieses segensreiche Werk werde tun können. O-Ton
Anschließend genoß man gemeinsam die gute Küche der Ratsstubn in Schwindegg und tauschte die eine oder andere Erinnerung aus.
9
BFV-Hallenfußball-Turnier der A-Junioren: Sieg für den Lokalmatador
6:45
Text nicht vorhanden.
10
Vornehm, elegant, gelungen: Der Stadtball in Waldkraiburg
11:30
03 28.01.10
dass dieser Stadtball etwas ganz anderes werden würde, als in den Jahren vorher, das zeigte sich schon vor dem Haus der Kultur. Ein roter Teppich, Feuerschalen, ein Feuerkünstler und eine Bar im Freien empfingen die Gäste. Es war ein ganz anderes Gefühl, so feierlich empfangen zu werden.
So staunten die Ballbesucher nicht schlecht.
Die Ballbesucher! Da waren diesmal viele neue Gesichter. Weil etwa die Stadträte - wie früher auch – bis zur letzten Minute gewartet hatten, ihre Karten abzuholen, haben sie die Veranstalter nach und nach anderen Gästen gegeben. Es gab sogar eine Warteliste! Kein Wunder – ist doch der große Saal im Haus der Kultur mit seinen gut 400 Plätzen nicht gerade groß für eine Stadt mit über 24.000 Einwohnern!
Eine geradezu monumentale Eröffnung zelebrierte Norbert Meindl, der seinen Auftritt von Richard Strauß‘ „Also sprach Zarathustra“ ankündigen ließ!
Norbert Meindl führte gekonnt durch den Abend, gab das Mikrophon aber erst einmal weiter an Bürgermeister Siegfried Klika.
Dem Jubiläumsjahr gemäß sollte dieser Abend anders verlaufen, als in den zurückliegenden Jahren – meinte Siegfried Klika. Er dankte allen, die so viel Kreativität und Arbeit in die Vorbereitung dieses Balles gesteckt hatten. Auch wenn er Aladins Wunderlampe nicht dabei hätte, freute er sich auf den Fasching unter dem Motto 1001 Nacht.
Nachdem Norbert Meindl die zahlreichen Ehrengäste begrüßt hatte – unter ihnen Landrat Georg Huber mit Gattin und stellvertretende Landrätin Eva Köhr mit Gatten Peter sowie Bürgermeister Michael Loher mit Gattin aus Kraiburg.
Zum Schluss der Begrüßungsrunde dankte Bürgermeister Siegfried Klika der Leiterin des Hauses der Kultur Barbara Schulte-Rief und ihrer Mitarbeiterin Alexandra Lausmann für die vielen Ideen, die sie in die Organisation des Balls gesteckt hätten. O-Ton
Weil die Organisatoren vor allem auf heimische Künstler gesetzt hätten, stellte er dann die Band vor, die den Abend musikalisch begleiten sollte: „Carambolage“ (sprichs Französisch.... )
Damit gab er die Tanzfläche frei. Bürgermeister Siegfried Klika und Gattin Helga blieben nicht lang allein....
Schnell wurde es eng auf der Tanzfläche.
Auch das Foyer hatte eine Wandlung erfahren: Eine gemütliche Sitzecke lud zum Ausruhen und zum Plauschen ein. Charlotte Konrad und Manuela Keller demonstrierten so etwas wie Partnerlook. Oder hatte es etwas damit zu tun, dass hier die Vorstandschaft des Vereins „Sterntaler“ beieinander saß?
Der Matthias hatte es wie immer auf die Mädels abgesehen ....
Die Besucher von der Kreisklinik unterhielten sich an der Bar während Carambolage den Gästen ordentliche einheizte.
Das Faschingsprinzenpaar des Vorjahres vertrat allein die Faschingsgesellschaft Waldburgia. Tanja I. und Stefan I. bedauerten, dass niemand sonst von der Waldburgia gekommen war und dass es keinen Auftritt einer Garde oder eines aktuellen Prinzenpaares geben würde.
Der erste Showauftritt kam aus 1001 Nacht: Die Münchner Inhaberin einer Tanzschule für orientalischen Tanz, Monika Monika Kaiblinger-Ickert entführte in die sinnliche Welt des Orients.
So mancher Gast zog seine Schleife enger während die Gattinnen nur so staunten.
Natürlich bedankte sich Bürgermeister Siegfried Klika mit einem Blumenstrauß und einem Küßchen.
Dann war erst mal wieder Carambolage dran. Und Jugendparlament und Kreisklinik hatten ihre Freude.
Während es drinnen etwas lichter wurde, war die Bar im Foyer dicht umlagert – nicht nur von Landratspaar Huber sonder sogar interfraktionell von Anton Sterr und Richard Fischer.
Die Mitternachtsshow bot Rudi Stey und sein Showteam, der Ausschnitte aus verschiedenen Musicals bot.
Er wurde unterstützt von Mara Illner am Trapez, die mit ihrer Vorführung in luftiger Höhe den Zuschauern beinahe den Atem stocken ließ.

Orientalisches Flair, eine Bauchtanzkünstlerin, ein Showact der Sonderklasse und eine Zirkuseinlage boten einen Stadtball, der alles Gewesene vergessen macht. Auch wenn es Stimmen gab, die bedauerten, dass das Fehlen des Auftritts einer Garde und eines Prinzepaares dem Ball den Character eines Faschingsballs nahmen, feierten die Waldkraiburger einen eleganten stilvollen Stadtball auf hohem Niveau. Diesen Ball zu toppen wird schwer sein.
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Bundesverdienstkreuz am Bande für Günther Knoblauch
8:20
Mitten in München, am Odeonsplatz, nahe der Feldherrenhalle befindet sich das Bayerische Staatsministerium des Inneren. Davor parkte die Limousine von Bürgermeister Günther Knoblauch.
Im Büro von Staatssekretär Gerhard Eck fanden sich zu der kleinen Zeremonie, seine Gattin Karin Martini-Knoblauch, seine beiden Töchter Susanne und Christine sowie Landrat Georg Huber und der stellvertretende Regierungspräsident von Oberbayern Ulrich Böger ein.
Es wäre ihm ein großes Bedürfnis, ihm Hochachtung und Respekt für die großartigen Leistungen auszusprechen, die er für die Allgemeinheit erbracht hatte – begann Staatssekretär Gerhard Eck seine Laudatio.
Er gratulierte persönlich und im Namen des Ministerpräsidenten und der Bayerischen Staatsregierung. Nur an Bürger, die sich ganz besondere Verdienste um die Bürger der Bundesrepublik erworben haben, werde dieser Orden ausgehändigt. Staatssekretär Ecke kritisierte den zunehmenden Egoismus in der Gesellschaft: Heute suche man zuerst, was man bekommen könne, bevor man darüber nachdächte, was man der Gesellschaft geben könne.
Knoblauchs Leistung werde über alle Parteigrenzen hinweg hoch geschätzt und anerkannt. Dies zeige auch Landrat Georg Huber und oberbayerns Vizepräsident Ulrich Böger durch ihre Anwesenheit.
Dann trug er die Leistungen Günther Knoblauchs vor, der schon 1978 in den Mühldorfer Stadtrat gewählt worden ist. Schon damals hätte er als Referent für Feuerwehr und Jugend beachtliches geleistet. Seit 1990 wäre er hauptamtlicher erster Bürgermeister und seit 1984 Mitglied des Kreistages, wo er seit 2002 auch den Landrat vertritt.
Da selbst Bürgermeister einer kleineren Gemeinde war, könne er beurteilen, was alleine in diesen Tätigkeiten schon Engagement und Herzblut stecke – flocht Staatssekretär Gerhard Eck ein.
Seit 1996 wäre Günther Knoblauch Mitglied in der Vollversammlung und im Hauptausschuß des bayerischen Städtetages sowie in mehreren Gremien dieses Verbandes – fuhr Gerhard Eck fort.
Seit 1990 Mitglied im regionalen Planungsausschuß – und seit 2002 als dessen stellvertretender Vorsitzender gestalte er die Geschicke einer ganzen Region entscheidend mit.
2001 hätte sich auf Günther Knoblauchs Initiative der Städtebund Inn-Salzach gegründet, ein ZusammenSchluss von 11 Kommunen. Aus eigener Erfahrung wisse er – meinte Staatssekretär Eck – welche Überzeugungskraft nötig wäre, um 11 Kommunen in eine Organisation einzubinden – eine gewaltige Leistung!
Die interkommunale Zusammenarbeit, die gemeinsamen Marketing- und Messeaktivitäten, sowie die Vorstellung des Wirtschaftsraumes Inn-Salzach, die durch den Städtebund durchgeführt wurden, lenkten große Aufmerksamkeit auf die Region.
Auch seine Aktivitäten zur Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur, die Gründung des Vereins „Ja-zur-A94“ und seine Mitarbeit bei der Aktion „Magistrale für Europa“ verdienten besondere Anerkennung. Insbesondere deshalb, weil es heute immer schwieriger werde, sich FÜR Verkehrsprojekte einzusetzen.
Dies alles zeige, dass Günther Knoblauch stets über die Stadtgrenzen hinausgeblickt hätte und trotzdem die Interessen der Stadt nicht vernachlässigt hätte. So hätte er die Stadt in allen Bereichen erheblich vorangebracht, 1994 den Linienstern eingeführt und ein Kulturprogramm initiiert, das seinesgleichen sucht. Auch den Weiterbau der Autobahn A94 ginge sehr auf seine Initiative hin.
(O-Ton ) Sehr geehrter Herr Knoblauch....
Staatssekretär Eck gratulierte nochmals und meinte, er würde sich wünschen, wenn es noch mehr so engagierte Bürger geben würde. Dann verlas er die Urkunde von Bundespräsident Dr. Horst Köhler. (O-Ton)
Dann steckte er Günther Knoblauch den Orden an.
Günther Knoblauch zeigte sich gerührt und bedankte sich herzlich für den Orden und die anerkennenden Worte. Er meinte aber auch, alle Erfolgen wären nur gemeinsam mit seinen Mitarbeitern und Mitstreitern möglich geworden. Alle Behörden und gesellschaftlichen grußßen zusammenzubringen und einen positiven Effekt für die Gesellschaft zu erzielen, das wäre immer sein Ziel gewesen. So war er der Meinung, diese Auszeichnung gebühre auch allen anderen, die am Erreichten tatkräftig mitgewirkt hätten.
Staatssekretär Eck bedankte sich auch bei Karin Martini-Knoblauch und den Familienmitgliedern, deren Beitrag am Erfolg von Günther Knoblauch nicht unerheblich wäre und jede Beachtung verdiene.
Regierungsvizepräsident Ulrich Böger gratulierte im Namen von Regierungspräsident Christoph Hillenbrand und der Regierung von Oberbayern. Er kenne ihn als jemand, mit dem man hervorragend zusammenarbeiten könne. So hätten sie gemeinsam im vergangenen Jahr die unheimliche Menge Geld des Konjunkturpaketes II außerordentlich problemlos und klug verteilt, so dass es kaum Kritik gab.
Landrat Georg Huber gratulierte nur kurz. Wie immer wird er Günther Knoblauchs Leistungen in einer besonderen Feierstunde im Landkreis nochmals besonders darstellen. Er hob aber Günther Knoblauchs Leistungen heraus, die größtenteils in der Freizeit erbracht worden wären, wenn andere genüßlich im Garten lägen. Solche wie Günther Knoblauch gebe es nur noch wenige!
Sicher wäre er nicht immer der Angenehme. Aber auch wenn man gelegentlich verschiedener Meinung wäre, blieben die Auseinandersetzungen immer sachlich und glitten nie auf die persönliche Ebene ab. Er dankte Günther Knoblauch für sein außergewöhnliches Engagement und hoffte, dass er darin nicht nachlassen werde.
Günther Knoblauch ergänzte, er sehe den Erfolg nur in der gemeinsamen Arbeit. Wenn jeder seine Aufgaben erfülle und man darüber hinaus erkennen würde, was man NOCH tun könne, dann wäre die Grundlage gelegt, das Ganze vorwärts zu bringen. Und das hätte er versucht.
Dann widmete man sich dem gemütlichen Teil und stieß mit einem Gläschen Sekt auf die Auszeichnung an. Aber vorher gabs noch ein Küßchen für Ehefrau Karin und die Töchter.
Wir gratulieren unserem Bürgermeister sehr herzlich und sind auch ein bisschen besorgt! Wer nur soll 2014 in seine Fußstapfen treten, wenn er nicht mehr wiedergewählt werden kann, wenn DIE jeden Tag größer zu werden scheinen!
13
Mit Pinsel und Feder unterwegs - Horst Gärtner stellt aus
6:20
Der Mühldorfer Horst Gärtner hat bei einem Bekleidungsfachgeschäft das Dekorateuershandwerk gelernt und ist erst später zum Malen gekommen. Er zeigt ein breites Spektrum, das sich jedoch vor allem der Darstellung von Landschaften und Städten widmet.

Herr Gärnter, ihre Ausstellung steht unter einem Motto? (O-Ton)
Wie kamen Sie vom Dekorateur zur Malerei? (O-Ton)
Sie zeigen die verschiedensten Maltechniken, von Aquarellen bis zu Tuschezeichnungen. Haben Sie eine Vorliebe? (O-Ton)
dass Ihre Werke ankommen zeigt auch die Tatsache, dass sie eingeladen wurden, Plakate zu entwerfen? (O-Ton)
Sie verfassen auch Urkunden und Diplome etwa für Schulen oder Vereine. Kann man bei Ihnen auch bestellen? (O-Ton)
Wie lange sind denn die Bilder hier noch zu sehen – und – wie kann man mit Ihnen in Kontakt treten? (O-Ton)
14
Neujahrsempfang von IVM und IGW mit Randolf Rodenstock Präsident der vbw
14:45
04 28.01.10
„Mittelstand – Rückgrat der Wirtschaft“ – unter diesem Motto stand der Neujahrsempfang in diesem Jahr. Während bisher Industrie- und Wirtschaftsverbund Mühldorf und Industriegemeinschaft Waldkraiburg eingeladen hatten, standen diesemal weitere fünf Veranstalter auf der Einladung - allesamt Banken: Commerzbank AG, HypoVereinsbank AG, Sparkasse Altötting-Mühldorf, VR meine Raiffeisenbank eG und VR-Bank Burghausen-Mühldorf eG. Sie würden später noch ihre „Freude“ am Vortrag von Randolf Rodenstock haben. Alle Redner waren sich in ihren guten Wünschen für das junge Jahr einig.
Zunächst begrüßte IVM-Vorsitzender Ulrich Burkhard die Gäste, die am Sonntag Vormittag trotz Eisregens und des zeitgleich stattfindenden Neujahrsempfangs im Landkreis Altötting den Weg in den Mühldorfer Stadtsaal gefunden hatten: Neben Bundestagsabgeordnetem Stephan Mayer, Staatssekretär Dr. Marcel Huber und Landrat Georg Huber auch die Bürgermeister Günther Knoblauch, Siegfried Klika, Michael Loher und viele weitere aus dem ganzen Landkreis.
Zunächst erinnerte Ulrich Burkhard an Dominik Brunner, der sein engagiertes Eingreifen auf einem S-Bahn-Steig in München mit dem Leben bezahlte. Auch ein Super-Wahljahr hätten wir 2009 erlebt: 6 Landtags- eine Bundestags- und eine Europawahl, den Amoklauf von Winnenden und den Friedensnobelpreis für Barak Obama. Michael Jackson ging von uns.
Als Fan der Sissy-Verfilmungen wäre ihm ein Zitat von Herzog Max zum Motto geworden: (O-Ton) Ein Waldspaziergang hätte mit dem Wirtschaftsempfang viel gemeinsam: (O-Ton)
Die Wirtschaft beruhe auf einem Fundament, vergleichbar mit dem Waldboden, der wiederum vergleichbar wäre mit der Politik. Nach dem Sturm von 2008 waren zahlreiche Maßnahmen nötig, den Boden wieder fruchtbar zu machen. Die Düngung in Form von Konjunkturprogrammen trug zwar zur Gesundung der Wirtschaft bei, die zusätzliche Liquidität kam jedoch viel zu spät und zu spärlich bei den Pflanzen im Waldboden an. Zudem kam zu viel bei den großen Bäumen und zu wenig bei kleinen Pflanzen – dem Mittelstand – an. Daraus resultierten für Ulrich Burkhard folgende Apelle:
Die Politik forderte er auf, bei der Schaffung von positiven Rahmenbedingungen auch die kleinen Betriebe im Auge zu behalten. Schnellstmöglich sollten die Staatshaushalte konsolidiert werden und Politiker sollten nicht immer nur bis zur nächsten Wahl denken. Das Reformieren von Reformen müsse endlich aufhören und endlich müssten Konsequenzen aus der Finanzkrise gezogen werden. (O-Ton Leerverkäufe.... Gesellschaft spalten kann.“)
Die Wirtschaft rief er auf, vom kurzfristigen Gewinnmaximierungsdenken abzurücken und die Unternehmen wieder langfristig auszurichten, so wie es die vielen Familienunternehmen seit Jahrzehnten vormachten.
Die Banken rief er auf, wieder zu Kreditinstituten zu werden: (O-Ton – einige von Ihnen sollten diesen Namen momentan nicht führen dürfen! ...Geld weg war...)
Hätten sich die Banken auf ihr Kerngeschäft beschränkt, hätte es die Finanzkrise nicht gegeben. Ulrich Burkhard forderte die befristete Aussetzung oder Abmilderung von Basel II, dem Regelwerk, das die Kreditvergabe an kleine Firmen praktisch unmöglich macht. Es wäre auch nicht mehr zu verstehen, dass manche Bankmanager jetzt schon wieder handelten, als wäre nichts geschehen. (O-Ton und dafür auch noch Boni einschieben....)
Die Volkswirte und Wirtschaftsinstitute und alle anderen mahnte Ulrich Burkhard nicht alles ständig schlecht zu reden. Von den vorhergesagten 4,8 Millionen Arbeitslosen ist nichts eingetroffen. Also: Mund halten!
Der Gesellschaft sprach er Mut zu, sich zu engagieren und einzubringen. Dies erleuterte er mit einer Geschichte, die klar machte, dass jeder sein Teil zum Gelingen des Ganzen beitragen müsse. Er schloss, indem er feststellte, dass Deutschland ein sehr schweres Jahr 2009 hinter sich hätte, sich aber auf einem guten Weg befände. Wenn alle gemeinsam diesen Weg beschritten – so, wie es der Mittelstand seit Jahrzehnten vormache - wäre die Krise bald überwunden.
Bürgermeister Günther Knoblauch freute sich, den Wirtschaftsempfang in diesem Jahr in Mühldorf zu haben. Er selbst ginge mit Zuversicht aber auch mit Sorge in dieses Jahr. Während etwa bei der Autobahn mehrere Abschnitte fertiggestellt und andere in der Vorbereitung weit vorangeschritten sind, und auch bei der Bahn einiges vorwärts ginge, wobei er große Hoffnungen auf Bundesverkehrsminister Ramsauer setzte, wäre er aber auch in Sorge: Die Kommunalpolitik - das Rückgrat der Demokratie – müsse die Bedingungen bereitstellen, die Firmen bräuchten, um erfolgreich zu sein. Trotzdem stünden die Kommunen oft am Ende der Entscheidungskette und würden unter den Folgen der Gesetze leiden, die weit weg in Berlin oder München gemacht werden. Trotz allem müsse man zuversichtlich ins neue Jahr gehen: Ohne Zuversicht hätte man schon verloren! Allerdings müsse man gemeinsam schauen, was jeder für sich zur Überwindung der Krise beitragen könne.
Landrag Georg Huber meinte, schon das Thema des Empfangs zeige den Weg aus der Krise: Besonders die kleinen und mittleren Betriebe stabiliserten die Wirtschaft und gäben den Menschen Zukunft. Nur wenn die örtlichen Betriebe sich gegen Konkurrenten aus der globalen Welt behaupten würden, könnte der Lebensstandard in der Region gesichert werden. Der Landkreis fordere deshalb dringend den weiteren Ausbau der Infrastruktur – der Autobahn, der Bahn und des schnellen Internets.
Der Landkreis trüge dazu mit der Bildungsinitiative bei: Nur mit qualifizierten Fachkräften könnten die Betriebe wettbewerbsfähig bleiben. Es wäre das Ziel, in Zusammenarbeit mit den Fachhochschulen ein berufsbegleitendes Bachelor-Studium anbieten zu können. Gelänge dies nicht, würden junge Leute in die Großstädte abwandern und nicht zurückkommen: Fachkräftemangel im ländlichen Bereich und Abwanderung der Wirtschaft wären die Folgen.
Georg Huber freute sich über das Engagement und die fortgesetzte Unterstützung der heimischen Wirtschaft in diesem Anliegen.
Nun trat Festredner Randolf Rodenstock ans Pult, der Präsident der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft „vbw“ .
Er stellte fest, die Soziale Marktwirtschaft hätte in den zurückliegenden sechs Jahrzehnten gezeigt, dass sie eine Erfolgsstory wäre, die Deutschland zur drittgrößten Volkswirtschaft der Welt hatte werden lassen. Man könne sagen, es ginge uns heute fünfmal so gut wie unseren Eltern. Auch die gleichmäßige Verteilung von Einkommen spräche für sich. Trotzdem hätte die soziale Marktwirtschaft an Ansehen verloren. Schon im Mai 2008 hätten 38% die soziale Marktwirtschaft nicht mehr positiv gesehen und nur 31% hätten sie positiv erlebt. Die Finanzkrise hätte diese negative Beurteilung noch verstärkt. (O-TonH:)
Bei allem glaube er nicht an eine Systemkrise. Er denke vielmehr, dass die soziale Marktwirtschaft den Weg aus der Krise weise, die erst durch die Außerkraftsetzung einiger Grundregeln entstanden ist – im Bankensektor etwa! (O-TonH – gute Freunde...!)
Vielen Ungereimtheiten im Regelwesen für Banken müssten dringend bereinigt werden. Auch müssten die einzelnen Manager wieder mehr Verantwortung tragen. Man bräuchte nicht MEHR sondern BESSERE Regeln. Und dafür böte die soziale Marktwirtschaft die beste Grundlage.
Randolf Rodenstock betrachtete als nächstes die vielbesprochene Gier. Er sieht Gier bei jedem Marktteilnehmer, weil jeder sich freue, mehr zu bekommen. Allerdings kritisierte er das Zuviel an Materialismus, was aber uns allen zu eigen wäre.
Das Problem, das sehr viele Zahlen beschreiben würde, die er nun vortragen könnte wäre aber die Staatsverschuldung, die durch die Krise schon sehr gestiegen wäre. Nun kämen weitere 500 Hunder Milliarden Euro dazu, auf über 2 Billionen Euro 2013. Und trotzdem gebe es auch dann noch jedes Jahr eine erhebliche Neuverschuldung. Steuersenkungen paßten überhaupt nicht in dieses Szenario. Man müsste dringend eine Haushaltsstrategie entwickeln. Dies wäre man den nachfolgenden Generationen schuldig. Und weil es so eine Strategie nicht gebe, laufe man Gefahr, in alten Aktionismus zu verfallen. Es gebe nur einen Weg aus der Krise: Wachstum! Und das ginge wiederum nur mit der sozialen Marktwirtschaft.
Nach den richtigen Aktionen im vergangenen Jahr, fehlten jetzt Finanzierungsmöglichkeiten für Unternehmen, auch wenn es den Unternehmen jetzt schlechter erginge, als vor zwei Jahren. Da die Banken aber selbst Probleme haben, müsste die Politik sie vom Druck befreien. Auch dafür gibt es schon Ansätze.
Die Politik hätte auch andere gute Ansätze geboten, etwa die Kurzarbeiterregelung. Es wäre erfreulich zu sehen, wie wenig Jobs in der Krise bisher verlorengegangen wären. Allerdings werden sich die 500.000 Kurzarbeitsplätze auf Dauer nicht halten lassen. Allerdings ginge es auch nicht an, dass der Staat sich überall einmischt. Und weil es nicht möglich wäre, alle Firmen gleich zu unterstützen, rate er dem Staat, sich lieber erst gar nicht einzumischen.
Er denke, der Mittelstand hätte die Kraft, aus der Krise herauszukommen. Auf einem guten Weg wäre er, auch deshalb, weil der Mittelstand nicht so sehr unter der Krise zu leiden hatte, wie die Großunternehmen.
Randolf Rodenstock sieht großes Potential bei den mittelständischen Firmen. Nur wenige sind international aktiv und viel zu wenige treiben Forschung und Entwicklung. Dies wäre auf Dauer bedrohlich, müsse schnellstmöglich geändert werden.
Wenn die Überschrift des Vortrags laute „Mittelstand – Rückgrat der Wirtschaft“ dann wäre er der Meinung, der Mittelstand wäre DIE Wirtschaft. 99,7% der Firmen in Deutschland machen mehr als 50% des Umsatzes in Deutschland. Alles, was der deutsche Mittelstand brauche, wäre Luft zum Atmen, also von der Politik und von den Banken.
Er forderte die Rückkehr zum Leitbild des Ehrbaren Kaufmanns, der ehrlich, vorsichtig, redlich, tüchtig und fleißig ist, der seinen Mitarbeitern und Kunden gegenüber fair auftritt, die Menschenwürde achtet, sich sozial engagiert und eine offene und aufrichtige Kommunikation betreibt. Einen Kaufmann, der sich aber auch dazu bekennt, dass die Firmen auch für die Menschen da sind und die Rolle der Unternehmen in der Gesellschaft vertritt. Das Bild des Unternehmers in der Öffentlichkeit müsse zurechtgerückt werden. Dazu dürfe man nicht nur rational argumentieren und müsse auch `mal darüber reden, wie schwer manche Entscheidungen fallen.
Allerdings müsse man auch etwas an der sozialen Marktwirtschaft ändern. Das wäre bei der Wiederereinigung leider unterlassen worden. Leider konnten wir lange Zeit die Wachstumschancen nicht nutzen, die der Weltmarkt geboten hatte. Bis etwa 2005 hatte die Regelungsdichte dies verhindert. Bis dahin erstickte die Bürokratie jede Entwicklung. Auch die Leistungsbereitschaft der Menschen müsse gefördert werden, genau so wie die Eigenverantwortung. Statt dies zu tun, gebe Deutschland sieben Mal so viel Geld für Soziales aus wie für Bildung. So wäre der Sozialhaushalt von 29% in den 70er Jahren auf über 40% gestiegen. Nach Randolf Rodenstocks Meinung gebe es Sozialabbau in Deutschland nicht.
Den Mut, den die Rot-Grüne Regierung mit der Agenda 2010 gezeigt hätte, wünschte er sich erst recht von der Schwarz-Gelben Bundesregierung.
Es müsse wieder Gerechtigkeit hergestellt werden, und zwar Chancengerechtigkeit und Generationengerechtigkeit.
Subventionen müssten abgebaut, das Steuersystem vereinfacht und Bildungsanstrengungen verstärkt werden. Nur mit bestmöglicher Qualifikation der Mitarbeiter wären die Chancen auf dem Weltmarkt zu erhalten. Er forderte 30 Milliarden zusätzliche Ausgaben für die Bildung. Dieses Geld könnte aus dem Sozialhaushalt kommen, der langfristig sinken würde.
Schließlich müsse man den Menschen erklären, wie sie durch die Reformen profitieren könnten. Er meinte, mit den geforderten Reformen könnten die Netto-Haushaltseinkommen in Deutschland bis in 20 Jahren um 40% höher liegen als heute. Diese Zahl ermutige ihn, weiter für die Neugestaltung der sozialen Marktwirtschaft zu kämpfen. Daran mitzuhelfen rief er die Zuhörer auf und wünschte für das neue Jahr viel Erfolg, Glück und alles Gute....
IVM-Vorsitzender Ulrich Burkhard dankte für die engagierte Rede und überreichte eine Drei-Liter-Flasche des besten Weißbiers Europas. Dann widmeten sich die Gäste dem Buffet und ließen den Vormittag bei anregenden Diskussionen über das Gehörte ausklingen
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Kreiskliniken werden Lungenzentrum
7:00
Kreisklinikengeschäftsführer Heiner Kelbel freute sich, schon gleich am Anfang des neuen Jahres die Gründung des Lungenzentrums bekanntgeben zu können. Durch die Genehmigung einer neuen Chefarztstelle hätte der Aufsichtsrat die Grundlage für die Schaffung einer Abteilung für Pneumologie gelegt. Zusätzlich konnte Dr. Wolfgang Richter Professor Dr. Olaf Thetter gewinnen, der ihn zukünftig im Bereich Thoraxchirurgie unterstützen wird – ein regelrechter Ritterschlag für die Kreiskliniken.
Dr. Wolfgang Richter war es wichtig zu betonen, dass Teamwork, für die die Kreiskliniken schon bisher bekannt waren, sich auch auf die niedergelassenen Ärzte erstrecke.
Die Ärzte stellten sich und ihre neuen Funktionen vor:
Die Internistin Dr. Susanne Modabberi ist Anfang Januar an die Kreisklinik gekommen. Sie absolvierte ihre Ausbildung zur Pneumologin in Bad Reichenhall und hat seither an einem Kreiskrankenhaus die Fachrichtung alleine betreut. Dies, die Bekanntschaft mit Chefarzt Dr. Wiesner und private Gründe hätten sie bewogen, nach Mühldorf zu kommen und beim Aufbau des Lungenzentrums mitzuhelfen.
Schon lange bei den Kreiskliniken ist Christina Bartosch, die Leiterin des Schlaflabors in Haag, wo die Lungenpatienten untersucht werden. Das Lungenzentrum soll dazu beitragen, die Kooperation der beiden Standorte Mühldorf und Haag zu verstärken.
Die niedergelassenen Lungenfachärzte Dr. Friemel und Dr. Leierseder stellen weiterin die ambulante internistisch-pneumologische Betreuung der Patienten sicher.
Chefarzt Dr. Wolfgang Richter war stolz, Universitäts-Professor Dr. Olaf Thetter vorstellen zu können, der lange Zeit Chefarzt an der Klinik in Gauting war. Er war auch lange Jahre Präsident der deutschen Gesellschaft für Thoraxchirurgie. Es wäre schön, dass er nicht zur Ruhe finden will und sich stattdessen hier in Mühldorf einbringt.
Er wäre Thoraxchirurg aus Leidenschaft – meinte Professor Thetter. Nach einer Umstrukturierung am Klinikum Gauting hätte man gemeint, mit 65 beginne der Ruhestand. Dieser Meinung wären er und die Universität aber nicht gewesen, und so hätte man ihn ans Krankenhaus Bogenhausen berufen um dort das Lungenzentrum zu eröffnen. Das wäre abgeschlossen, weshalb man ihn nach Schwabing berufen hätte um auch dort ein Lungenzentrum einzurichten. Wenn dies im Mai abgeschlossen sein wird, stünde er konsiliarisch für die Kreisklinik bereit, Wolfgang Richter im Fachgebiet Thoraxchirurgie zu unterstützen. Dies würde in den kommenden Woche organisert und in die Wege geleitet.
Die Voraussetzungen wären bestens: Nicht nur, dass Wolfgang Richter ein hervorragender Thoraxchirurg wäre, hätten auch beide niedergelassenen Ärzte bei ihm ihre Ausbildung absolviert.
Schließlich stellte sich der frischgebackene Chefarzt Dr. Christian Wiesner vor, der aus Pfarrkirchen im Rottal stammt und einen Großteil seiner Ausbildung in Traunstein absolviert hat. Dort hätte er Dr. Wolfgang Richter kennengelernt, später in Sachsen seine Spezialisierung zum Lungenfacharzt gemacht, wonach ihn Dr. Richter 2003 nach Mühldorf gelotst hätte, zunächst als Oberarzt für Innere Medizin. Er wertete die Gründung des Lungenzentrums als Zeichen der erfolgreichen Arbeit in den zurückliegenden sechs Jahren.
Ziel des Lungenzentrums wäre es, die bisher erfolgreiche Zusammenarbeit der beteiligten Fachbereiche weiter zu verbessern. Es sollen gemeinsame Sprechstunden angeboten werden, in denen Patienten sehr zeitnah von internistischer und chirurgischer Seite untersucht werden können. Ziel wäre es, eine hochqualifizierte, hochkompetente Behandlung von Patienten mit Lungenerkrankungen für die Region anbieten zu können. Die Überweisung von Lungenpatienten nach Gauting soll nicht mehr nötig sein. Er denke, gemeinsam könne man hier etwas wirklich Gutes für die Region schaffen.
Landrat Georg Huber meinte, wenn es manchmal so aussähe, als würde hier nur eine neue Leistungen nach der anderen nur angekündigt, dann erinnere er an das Jahr 2003, als die Kreisklinik kurz vor der Schließung stand. Damals hätte man das große Glück gehabt, Dr. Wolfgang Richter und Dr. Thierfelder gewinnen zu können. Ein großes Glück deshalb, weil der Ruf der Kreisklinik es eigentlich nicht wahrscheinlich erscheinen ließ, überhaupt jemanden zu finden.
Von damals jährlichen Verlusten von über 3 Millionen Euro schriebe man heute – trotz Investitionen von über 17 Millionen Euro – eine schwarze Null. Eine enorme Leistung, die nur möglich wurde, weil das Haus sich komplett neu aufgestellt hat, mit den niedergelassenen Ärzten kooperiert und Kapazitäten wie Professor Thetter gewinnen konnte. Nur so konnte das Vertrauen der Patienten zurückgewonnen werden. Für diese großartige gemeinsame Leistung dankte Landrat Georg Huber allen Beteiligten. Und weil die Ärzte noch jung wären, wäre er sich sicher, da stecke noch viel Potential drin. Um die Zukunft der Kreiskliniken wäre ihm deshalb nicht bang.
Besonders freute er sich auch über die hervorragende Zusammenarbeit mit den niedergelassenen Ärzten, die erkannt hätten, dass hier offen und ehrlich agiert wird. Er warb darum, das Kooperationsangebot der Kreisklinik auch weiterhin so gut anzunehmen wie bisher.
Mit der Etablierung des Lungenzentrums und der Errichtung einer Fachabteilung für Lungenheilkunde verbreitert die Kreisklinik nicht das Angebotsspektrum sondern erhöht die Qualität der Angebote, die im kleineren Rahmen schon seit mehreren Jahren angeboten werden. Zudem erhält Chefarzt Dr. Wolfgang Richter mehr Raum, sich um die Leitung der Kliniken zu kümmern. Mit der Verpflichtung von Professor Thetter sind die Kreiskliniken auf einem Weg, der noch vor wenigen Jahren undenkbar war. Wir sind schon neugierig, was als nächstes folgt.
16
Wenn die Mülltonne eine SMS schickt...! Der Tonnenalarm
5:10
Zunächst dankte Landrat Georg Huber seinem Team „Abfallwirtschaft“ dafür, dass sie immer wieder neue Ideen einbrächten und das Theman „Entsorgung“ tatsächlich als „Wirtschaft“ betrachteten. Weil es nicht möglich wäre, die Entsorgung immer am gleichen Tag durchzuführen, weil Feiertage und Urlaub zu Verschiebungen führten und weil die Entsorgung für die verschiedenen Abfallgefäße zu verschiedenen Zeiten stattfindet, wäre es für die Bürger schwieriger geworden, alle Termine im Auge zu behalten. Deshalb hätte man den neuen Service eingerichtet, der per SMS oder Email daran erinnert, die jeweilige Tonne rauszustellen.
Abfallwirtschaftschefin Anna Bichlmeier stellte dann den kostenlosen Bürgerservice „Tonnenalarm“ vor, den einzurichten die zahlreichen Anrufe von Bürgern geraten schien, die vergaßen, ihre Müllgefäße rauszustellen. Weil man dann nie nachweisen konnte, ob sie’s tatsächliche vergessen hätten, oder ob die Entsorger das Anwesen nicht angefahren hatten. Jedenfalls wäre es ja auch nicht einfach, sich 65 Termine im Lauf des Jahres zu merken. So unterstützt das neue System nun dabei.
Auf der Internetseite des Landratsamtes findet sich seit Anfang Januar ein Button, der zur Seite des Fachbereiches Abfallwirtschaft führt. Von dort geht’s weiter zur Anmeldung beim „Tonnenalarm“
Auf dieser Seite wählt man zunächst den Ort und – bei größeren Orten – die Straße. Dann werden im Kalender darunter schon die Abholtermine für die verschiedenen Entsorgungsgebinde angezeigt.
Nun kann man wählen, ob man sich an jeden Termin erinnern lassen will, oder nur dann, wenn die Entsorgung außertourlich verschoben werden muss, weil etwa ein Feiertag in der Woche liegt.
Unterhalb des Kalenders findet sich ein Button mit der Aufschrift „Benachrichtigen lassen“. Nach klick auf diesen Button erscheint ein Fenster, in dem man auswählen kann, für welche Gebinde die Benachrichtigung erfolgen soll und ob sie per Email oder SMS geschehen soll.
Natürlich müssen je nach Wahl noch Emailadresse oder Handynummer eingegeben werden und die Anmeldung mit klick auf den „OK-Button“ bestätigt werden.
Erfolgt die Anmeldung für die Benachrichtigung per SMS, sendet das System zunächst eine Nummer auf das angemeldete Handy, die als Bestätigung eingegeben werden muss. So ist sichergestellt, dass nur das eigene Handy angemeldet wird.
Das ist schon alles. Die Anmeldung wird in einem Meldungsfenster bestätigt.
Ab sofort erhält der angemeldete am Vortag der Abholung eine Erinnerung.
Die Abmeldung – etwa bei einem Umzug – erfolgt genau so, nur dass das System erkennt, dass sich derjenige abmelden will, der seine Emailadresse oder seine Handynummer bereits angemeldet hat.
Die Erfahrung aus anderen Landkreisen zeigt, dass etwa die Hälfte der Nutzer sich per SMS und die andere Hälfte per Email benachrichtigen lässt.
Der Kalender bietet auch einen guten Überblick über die die Entsorgungstermine, wenn man sich nicht benachrichtigen lassen will: Nur Ort und Straße eingeben und schon erscheinen die Entsorgungstermine für den laufenden Monat im Kalender darunter. Über Pfeile in der Kopfzeile des Kalenders können andere Monate ausgewählt werden, so dass alle Termine eines Jahres angezeigt werden können.
Sollte jemand kein Internet haben, trotzdem aber per SMS benachrichtigt werden wollen, so kann er die Anmeldung auch telefonisch bei der Abeilung Abfallservice des Landratsamtes telefonisch beantragen.
Und wer weder Handy noch Internet, aber ein SMS-fähiges ISDN-Telefon hat, kann sich die SMS auch dahin schicken lassen. Die Möglichkeiten sind fast unbegrenzt.
Die Kosten in Höhe von 6.500€ für die Software und den Versand der SMS in Höhe von jährlich 6.500€ für diesen neuen Service trägt der Landkreis.
Landrat Georg Huber fasste zusammen, dieser Service stelle die Zukunft dar, weil er immer aktuell gehalten werden kann, was der Abfallkalender nicht leisten kann.
Übrigens: Sie finden den „Tonnenalarm“ auch auf unseren neuen Serviceseiten. Klicken Sie doch mal rein.

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Dallmayr, Advent 2009