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Josef J. Pöllmann
Stadt Waldkraiburg > Neumarkt St. Veit > Gemeinde Ampfing > Stadt Altötting > Mühldorf-TV ist durch die BLM lizenziertes Lokalfernsehen
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Das gab's 2010 bei Mühldorf-TV und bei Altötting-TV
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Nr.
Thema LZ Archiv KW Ersch.
106
Das dritte Bezirkszeltlager der Jugendfeuerwehren in Kraiburg: "saugeil"!
6:50
22 03.06.10
Die Feuerwehren im Landkreis haben sich sehr viel Mühe gegeben, das „Wolfgang Esterbauer Gedächtniszeltlager“ vorzubereiten, das nur alle vier Jahre stattfindet. Erstmals 2000, dann 2004 konnte es 2008 nicht abgehalten werden. So kamen jetzt Feuerwehren im Landkreis zum Zug. Und dann das: Gerade als das die Jugendfeuerwehren aus dem ganzen Regierungsbezirk Oberbayern und noch einige Gäste dazu sich in der Zeltstadt häuslich eingerichtet hatten, ging ein regelrechter Wolkenbruch nieder. Wasser überall. Gut, dass das Zelt Schutz bot - - und Unterhaltung.
Erst mal was essen! Die Küche musste ständig Spaghetti nachkochen, so groß war der Hunger der Jungfeuerwehrler.
Die Situation war aber alles andere als lustig. Die Gruppenleiter waren sich der Verantwortung für die Mitglieder ihrer Jugendgruppen bewußt und so holte sie Michael Matschi zusammen und stellte ihnen „Plan B“ vor, den Kreisbrandinspektion und Polizeiinspektion Waldkraiburg in der Hinterhand hatten: Wer wollte, konnte das Zeltlager verlassen und in den umliegenden Turnhallen übernachten. Während sich die Leiter berieten, vertrieben sich die jungen Leute die Zeit mit Darten und im Internet-Cafe.
Regierungspräsident Christoph Hillenbrand, stellvertretende Landrätin Eva Köhr, Bürgermeister Günther Knoblauch, zugleich zweiter stellvertretender Landrat, Kreisbrandrat Karl Neulinger und viele andere mussten abwarten, wie’s weitergeht.
Dann sorgte „Reckless“ für Unterhaltung. Sie sollten eigentlich erst später den Abend gestalten.
Na ja – in Alabama ist bestimmt besseres Wetter....
Regierungspräsident Christoph Hillenbrand wollte sich selber ein Bild machen: Er schlüpfte in die Kleidung von Kreisbrandrat Karl Neulinger und stapfte los. Mit Rücksicht auf unsere Technik haben wir ihn dabei nicht begleitet. Passiert wäre sicher nichts – es war ja genung Feuerwehr da – und auch das THW....
Herr Regierungspräsident, die Feuerwehren haben sich so viel Arbeit gemacht und die Jugendfeuerwehren sich so auf dieses Zeltlager gefreut und jetzt so ein Wetter? (O-Ton – )
Die Situation hat bewirkt, dass die feierliche Lagereröffnung ausgefallen ist, die Blasmusik gar nicht spielen durfte. Was hätten Sie denn den jungen Leuten in Ihrer Ansprache gesagt? (O-Ton)
Inzwischen hatten die Gruppen sich entschieden: Etwa 80 Teilnehmer fuhren wieder nach Hause. 80 andere zogen um, von den Zelten in die bereitgestellten Turnhalen. 610 Teilnehmer trotzten dem Wetter – sie blieben. Einen echten Feuerwehrler haut so ein bisschen Regen halt nicht um!
Am nächsten Tag sah das schon wieder ganz anders aus: Zwar stand noch immer das Wasser im Zeltlager, die Wege waren aber mit Hackschnitzeln begehbar gemacht. In den Zelten hingen die feuchten Klamotten zum Trocknen. Die jungen Leute trugen’s aber mit Humor: Wie habt Ihr denn die Nacht verbracht? (O-Ton) Ist es nicht feucht geworden? (O-Ton) Und heute is’s dampfig? (O-Ton)
draußen liefen allerlei Wettbewerbe, eine Löschwassersuchwanderung, ein Crosslauf, ein Kleinfeld-Fußballturnier. Die geplanten Besuche in den Freibädern in Kraiburg und Waldkraiburg sind wohl eher buchstäblich ins Wasser gefallen.
Die Kletterwand, das Maßkrugschieben, der Aero-Trim fanden viel Beachtung. Genau so, wie das „Human Table-Kicker“ – man würde sagen, ein Tischkicker, an dem die Feuerwehrler selbst an den Stangen hängen. Ständig stark belagert waren natürlich die Computer.
Beim Schachturnier musste man schon dem einen oder anderen erklären, dass man den König nicht schlagen darf....
Natürlich maßen sich die Jungfeuerwehrler. Hier die bayerischen Meister aus Oberneukirchen: Laufen, spritzen, wieder laufen und am Ende einen Rettungssack werfen.
Am Sonntag hat’s leider wieder geregnet. Die Veranstalter haben aber alles unternommen, aus der Situation das beste zu machen. Trotz aller Unbill waren die Jungfeuerwehrler am Ende der Meinung: „Das 3. Wolfgang-Esterbauer-Gedächtniszeltlager in Kraiburg war sau-geil!“!
107 Das Ergebnis jahrelanger Vorbereitung: Die Kreiskliniken stellen das Gefäßzentrum vor 6:45
Kreiskliniken-Geschäftsführer Heiner Kelbel freute sich, dass an diesem Tag, an dem das vorherrschende Thema der Ärztestreik war, doch so viele Ärzte dabei war, um das Gefäßzentrum vorzustellen. Es hätte doch einige Zeit gedauert, das Gefäßzentrum vorzubereiten. Er wäre nun froh, dass dies nun gelungen wäre. Wir hatten Gelegenheit, während einer Operation Chefarzt Dr. Rainhard Lerch über die Schulter zu schauen. Mit diesen Bildern wollen wir Chefarzt Dr. Reinhard Lerch’s Erklärung veranschaulichen.
Chefarzt Dr. Reinhard Lerch erläuterte, dass sich das Gefäßzentrum der Behandlung von Blutgefäßen verschrieben hätte. Mit dem zunehmenden Alter der Bevölkerung steige die Zahl der Gefäßerkrankungen. Seit langer Zeit hat man diesem Umstand an der Klinik Mühldorf bereits Rechnung getragen. Als Chefarzt Dr. Wolfgang Richter und Dr. Thierfelder an die Kreisklinik kamen entstand entstand eine eigene Struktur für die Gefäßmedizin, die es bis dahin nicht als eigenständige Fachabteilung gab. Diese Struktur verstärkt seit dem 1. April Dr. Rauch. Dr. Rauch erhielt seine Ausbildung an der Universtität in Regensburg und arbeitete seit 2005 an der Klinik in Altötting als Gefäßchirurg.
Als er selbst am 1. Januar 2008 die Nachfolge von Chefarzt Dr. Thierfelder angetreten hatte, war ihm bewußt, dass er die Vision eines Gefäßzentrums umsetzen musste. Einzelkämpfer werden heute nicht mehr akzeptiert. Die Gefäßmedizin an der Klinik kann nur glaubwürdig auftreten und anerkannt werden, wenn sich die Klinikabteilung mit den externen Kooperationspartnern zusammenschließt. Nur so kann die Qualität der Behandlung der Patienten dauerhaft gesichert werden.
Er unterstrich, dass das Gefäßzentrum aus der Geschichte heraus entstanden ist. Jetzt wäre es Realität, auch wenn noch Entwicklungspotential darin stecke.
Die Leitlinie des Gefäßzentrums wäre eine Diagnostik und Behandlungsmöglichkeiten für Gefäßerkrankungen auf höchstem Niveau. Schließlich akzeptierten auch die Kostenträger das Gefäßzentrum nur dann, wenn sie adäquate Qualitätsstandards bieten würden.
Er stellte seine Kooperationspartner vor, ergänzte aber gleichzeitig, dass sich viele weitere niedergelassene Ärzte bereiterklärt hätten, mit ihnen zusammenzuarbeiten.
Im Haus wären dies Radiologe Dr. Stocker, Kardiologe Dr. Kain, Dr. Hahn und Dr. von Clarmann an der Klinik in Haag, die Doktoren Haneder und Rauschhuber von der Dialysestation darüber hinaus Dr. Kahl und Dr. Landauer, Leiter der physikalischen Therapie.
Besonders freute er sich über die Zusammenarbeit mit den externen Kollegen: Dr. Engelmann aus Waldkraiburg, Dr. Baumgartner aus Mühldorf, Dr. Janda, Dr. Prohaska, Frau Dr. Schön, Dr. Feige und Dr. Rochlitz, Dr. Roßberg und weitere in Trostberg und Altötting.
Wichtig wäre ihm noch zu betonen: Das Gefäßzentrum bietet den Patienten wohnortnah eine hochwertige Versorgung ihrer Leiden. Kein Patient müsse weggeschickt werden. Alle Patienten, die hier behandelt werden, können sicher sein, dass sie nach modernsten Methoden behandelt werden. Das Gefäßzentrum unterwirft sich – zur dauerhaften Sicherung der Qualität – ständigen externen Kontrollen. Außerdem trägt man mit dem Gefäßzentrum dazu bei, Mehrfachuntersuchungen zu vermeiden und die Behandlungswege zu optimieren.
Er schloss mit einem persönlichen Dank an die Klinikleitung und den ärztlichen Direktor dafür, dass Sie die stürmische Entwicklung der Klinik in den zurückliegenden Jahren so stark unterstützt und mitgetragen haben. Er wünschte dem Gefäßzentrum „Glück auf“.
Chefarzt Dr. Wolfgang Richter beruhigte die Zuhörer: Für den Rest des Jahres wird es wohl nicht mehr so viele Neuvorstellungen geben wie das in den zurückliegenden Monaten der Fall war. Auch wenn jetzt vieles in kurzer Zeit vorgestellt wurde, war doch für jeden Bereich jahrelange Vorbereitung nötig gewesen. Die viele Vorbereitung war nur möglich, weil jemand da war, der diese Themen durchgezogen hat. So jemand wäre Dr. Lerch, der nun einen besonderen Tag erlebt. Auch wenn er nun das Ziel der Errichtung des Gefäßzentrums erreicht hätte, stünde er vor der nächsten Aufgabe: Die Qualität des Gefäßzentrums durch die Zertifizierung zu untermauern. Nochmal ein ganz erhebliches Stück Arbeit. Außerdem müssen sich die verschiedenen Zentren nun ergänzen und optimal zusammenarbeiten. Nur so biete die Klinik nach außen ein rundes Bild.
Chefarzt Dr. Wolfgang Richter dankte allen Mitarbeitern und Kollegen für die viele Arbeit, den externen Kollegen besonders für das Vertrauen, das sie in den Jahren gewonnen haben.
Er wünschte dem Gefäßzentrum viel Glück und den Patienten viele Vorteile daraus.
Landrat Georg Huber erinnerte sich an die Zeit von Dr. Goppel, der schon damals die Gefäßmedizin einführte. Dr. Richter und Dr. Thierfelder haben damit fortgesetzt. Nun führt Dr. Rauch die Arbeit fort. Zusammen legen sie alle großen Wert darauf, das Gesamtangebot der Klinik abzurunden. Nun müsse die Bevölkerung erkennen, dass hier Krankenhausärzte und niedergelassene Ärzte ein Team bildeten, das zusammen mit dem Pflegepersonal die bestmögliche Versorgung bietet. Er dankte Kliniken-Geschäftsführer Heiner Kelbel dafür, dass er das Konzept der Kooperation mit niedergelassenen Ärzten und Fachärzten so mittrage. Er war sich sicher, dass sich die Kreiskliniken auch in der Zukunft behaupten, wenn man diese Linie so fortsetze. Er bat darum, diese Kooperation so aufrecht zu erhalten. Wenn nun die Patienten die Mühldorfer Klinik annehmen, werden auch die Krankenkassen die Klinik weiter unterstützen – und das wäre für alle Beteiligten dringend nötig.
Für das neue Gefäßzentrum wünschen wir den Kreiskliniken und den angeschlossenen Ärzten viel Erfolg.
108 Wo kann die Bundesregierung sparen? Ein Gespräch mit dem Mitglied des Haushaltsausschusses des Deutschen Bundestages Ewald Schurer (SPD) 7:00
Text nicht vorhanden.
109 Ausflugsziel und mehr: Der "Wald der Bilder" in Schafdorn 7:20
Im Dreieck zwischen Schwindegg, Ampfing und Buchbach lieg Schafdorn – ein Einödhof, der längst nicht mehr klein ist und auch nicht mehr in erster Linie Landwirtschaft. Dort vereinen sich Bio-Bauernhof, Hotel und Theater. Der perfekte Ort um ein Fest feiern zu können, ohne in jeder Minute auf die Kinder aufpassen zu müssen.
Nahe diesem Idyll gibt es den „Wald der Bilder“. Gemeindetags-Kreisvorsitzender und Schwindeggs Bürgermeister Dr. Karl Dürner lud zu einem Rundgang.
Nachdem es am Nachmittag stark geregnet hatte, bewaffneten sich die Teilnehmer mit festem Schuhwerk, wetterfester Kleidung und Regenschirmen.
Zunächst stellte Dr. Karl Dürner Hans Reichl vor, den Inhaber des Anwesens, der mit seinen Ideen und seiner Kreativität die Umgestaltung des landwirtschaftlichen Anwesens vollzogen hätte. Die Idee zum Wald der Bilder hätte Stefan Asenbeck von der Gruppe „Kreativo“ umgesetzt. Irgendwo in Spanien hätte es vor Jahren einen Wald gegeben, der mit Bildern und Skulpturen künstlerisch ausgeschmückt worden war, gleichermaßen interessant für Kinder, Erwachsene und ältere Leute.
Nun wäre dieses Projekt eine Ökologie- und Kunstprojekt der Gemeinde Schwindegg geworden, gefördert aus dem Umweltfonds der Regierung von Oberbayern und zahlreichen Unterstützern aus der örtlichen Wirtschaft. Die Gemeinde hatte lediglich die Abwicklung der Zuschüsse übernommen.
Dr. Karl Dürner dankte Hans Reichl und der Gruppe Kreativo für die Umsetzung des Projekts, Hans Reichls Vater für die Erlaubnis, seinen Wald nutzen zu dürfen und dem Team des AmVieh-Thaters für die organisatorische Begleitung der Besuchergruppe.
Dann machte sich die kleine Gruppe – es waren nur 14 Personen gekommen – zu Fuß auf den Weg in den fünf Minuten entfernten Wald. Über die tropfnassen saftigen Wiesen bot sich ein bezaubernder Blick auf die Kirche von Walkersaich, einem kleinen Ort, der zu Schwindegg gehört.
Hier lang zum Wald der Bilder....
Dort hinten geht es zur Pforte. Schon gleich am Eingang empfangen bemalte Bäume die Besucher. Seite Kurzem steht hier auch ein Baumstamm, der mit einer Geldkassette lockt. Um die Kosten zu decken, freuen sich die Künstler über einen Euro je Besucher.
Stefan Asenbeck hieß nun die Besucher willkommen und erklärte, dass sich die Gruppe Kreativo als „Serviceanbieter für Einrichtungen im Sozial- und Bildungsbereich mit Schwerpunkt Kreativität und Gestaltung“ versteht. Er erzählte, wie es zu dem Projekt kam und auf welche Widerstände sie bei anderen Waldbesitzern gestoßen waren. Da wäre er schon froh, mit Hans Reichl einen kunstsinnigen Waldbesitzer gefunden zu haben.
Aber – schauen wir uns den Wald der Bilder an:
Am Eingang empfängt ein Pavillion die Besucher. Auf Hackschnitzel-bedeckten Wegen geht man trockenen Fußes durch den Wald. Tatsächlich wurde hier nichts künstlich erbaut. Nur die Wege etwas verbreitert und abgesichert. Die Farben, mit denen die Werke aufgebracht wurden, sind unschädlich für die Bäume. Wenn die Sonne scheint, wirken sie natürlich viel bessern.
Zunächst geht es durch einen lichten Wald.
Am Wegrand findet sich ein Baum, in dem ein Gesicht eingeschnitzt ist. Sieht man ihn ganz und stellt man ihn sich stehend vor....
Dann das erste Bild, das zugleich das Logo ist: Ein Auge. Aus diesem Blickwinkel erkennt man kaum, was es sein soll. Man muss schon die richtige Position einnehmen, um es sehen zu können.
So wie diesen flüchtenden Mann, der ganz anders aussieht, wenn man nur einen Meter weiter geht.
Pflöcke mit aufgemalten Augen signalisieren, von wo aus das nächste Werk am besten zu sehen ist.
Erkennen Sie, was das sein soll? Ein Smily.
Oder hier – eine Raupe. Oder da: „Roden verboten“ – die durchgestrichene Axt. Oder hier: Ein Schaf. Steht man nicht richtig, sieht’s so aus.
Schulklassen oder Kindergartengruppen können hier auch selbst kreativ mitmachen. Dabei ist keine Beschränkung auferlegt: Von diesem Stuhl etwa hat eine Betreuerin ihren behinderten Kindern erzählt. Die Kinder wollten dann auf dem ganzen Weg nur diesen Stuhl sehen, so fasziniert waren sie davon.
Hier lief jemand an den Bäumen entlang durch den Wald – so sieht’s zumindest aus. Die Katze wacht darüber, wer auf denWegen unterwegs ist.
Während man so geht, bekommt man am Wegrand die Noten für ein fröhliches Liedchen.
Irgendwo lauert auch der Drache.
Ein Fotograph tat sich selbst schwer, dieses Gebet so auf die Bäume zu reproduzieren, dass man es noch lesen kann.
Einer Kindergruppe fehlte eine Sitzgelegenheit: Sie baute sie selbst aus Ästen.
Die Besucher, waren fasziniert von dem Wald und staunten über die Kreativität, die hier von über 500 Künstlern und Künsterlinnen umgesetzt wurde. Buchbachs Bürgermeister Thomas Einwang machte sich so seine Gedanken, während Erhartings Bürgermeister Georg Kobler den besten Punkt suchte, von wo aus er die Taube gut sehen konnte. Weil viele Kinder daran mitgewirkt hätten und die Kinder die Werke auch gut sehen können sollen, sind die Betrachtungspunkte recht niedrig angelegt. Man muss sich schon etwas bücken. Die Augen an den Pflöcken geben hier gute Hilfestellung.
Die Sonne kam heraus und brachte den Wald der Bilder zum Leuchten.
Ein Elefant am Wegrand, oder ein Herz – oder auch ein Regenbogen – hier eindrucksvoll von der abendlichen Sonne ins beste Licht gesetzt.
Ganz am Ende des Weges findet sich diese Burg aus Baumstammsegmenten. Hier können Kinder spielen und sich austoben. Den Bürgermeistern machte der Spaziergang sichtlich Freude. Sie überlegten, wie sie den Wald der Bilder in das Ausflugsangebot ihrer Schulen einbinden könnten. Schließlich ist kaum ein Ausflugsziel, das zugleich Fantasie und Kreativität der Kinder anregt so nah.
Auf dem Rückweg – vorbei an Entenweihern und künstlerischen Installationen geht’s zum Ausgang aus dem Wald. Dort bietet ein Häuschen Prospekte und allgemeine Informationen über das Projekt. Wenn man den Wald verlässt, erkennt man, dass der Ausgang gerade einmal 50 m vom Eingang entfernt liegt.
Zum Abschluss des Rundgangs lud das Team des AmViehtheaters zu einem Imbis. Der Wald der Bilder ist jeden Tag für Besucher geöffnet. Wer eine Führung wünscht, kann sich an Stefan Asenbeck wenden. Weitere Informationen finden sie auf der Internetseite von Kreativo unter dieser Adresse. Wir meinen: Der Wald der Bilder ist ein schönes Ziel für einen gemütlichen Waldspaziergang. Da kann man viel sehen und anschließend einen gemütlichen Kaffe oder ein Bierchen auf der Terrasse beim AmViehtheater trinken. Ein Ziel für die ganze Familie – und für Kindergartengruppen und Schulklassen sowieso.
110 Fußball-Bezirksoberliga: TSV Ampfing gegen FC Unterföhring 10:00
Bei besten Bedingungen ließen die Gäste von Anfang an ihre Absicht erkennen, hier als Sieger vom Platz zu gehen. dass sie dafür etwas tun müssten, war nach der Niederlage gegen Ampfing in der Vorrunde klar.
Ampfing spielte vor 400 Zuschauern in weiß von rechts nach links und musste sich von Anfang an starkter Unterföhringer Angriffe erwehren.
Gelegentliche Vorstöße wie hier mit Birol Karatepe kamen gar nicht bis zum Strafraum.
Dieser Schuß von Boran Turgut blieb zwischen den Beinen stecken. Schiedsrichter Manuel Sellmeier hatte ohnehin bereits Abseits gepfiffen.
Nach diesem Foul gabs Freistoß für Unterföhring. Karim Centinkayas scharfer Schuß ging knapp übers Tor der Schweppermänner.
Die nächste Chance für die Gäste: Erkan Maraz hatte sich frei gelaufen, traf aber nicht.
Francesco Berardi bereteite seine gelbe Karte vor. Der Freistoß ging aber am Tor vorbei. Ampfings Trainer Michael Kostner: nachdenklich. Das Spiel lief überwiegend in der Hälfte der Ampfinger.
Der nächste Angriff: Karim Centinkaya lässt sich Zeit und spielt zurück auf Ferdinand Grund der einfach drauf haut. 0:1 Führung für den FC Unterföhring in der 21. Minute. Ampfings Thomas Süßmaier war chancenlos.
Francesco Berardi arbeitete weiter an seiner gelben Karte. Diesmal hatte er es schon bis zur Ermahnung gebracht. Der Freistoß - - - folgenlos.
Dann kam Ampfing besser ins Spiel: Maximilian Ultsch spielt zurück, der Schuß aufs Tor ist aber kein Problem für die Abwehr der Gäste.
Das Spiel hing nun lang nicht mehr so sehr auf die Seite der Schweppermänner, auch wenn Thomas Süßmaier hier hoch springen musste, um den Ball zu entschärfen.
Es fehlte den Schweppermännern das Glück im Abschluss, als sie sich hier nach Doppelpaß fast gegen die Verteidiger durchgesetzt hatten.
Oder hier, als Christian Richter Maximilian Ultsch’s Paß nicht hoch genug über Igor Pintar heben kann.
Die nächste Szene: ähnlich: Flanke von rechts in den Strafraum. Christian Richter kommt einen Schritt zu spät, es gibt Ecke.
Dann wieder eine Chance der Gäste: Thomas Süßmaier kann den Ball nach dem ersten Schuß nicht festhalten. Den Nachschuß auch nur abwehren.
Dann der Pausenpfiff. Die Gäste hatten furios begonnen und den Führungstreffer erzielt. Davon ließen sich aber die Hausherren nicht aus der Ruhe bringen und übernahmen immer mehr Spielanteile. In der Pause ließen sich die Gäste Kaffee und Kuchen schmecken, die der Verein zum Abschluss der Saison spendiert hatte. Da war bald nichts mehr übrig.
Anstoß zur zweiten Hälfte. Jetzt Ampfing von links nach rechts.
Es waren etwa fünf Minuten gespielt, als Unterföhring von rechts kam. Heinz Sichort zunächst weiter auf Erkan Maraz, der zurück zu ihm. Und der kann Thomas Süßmeier überwinden. 0:2 Führung für den FC Unterföhring in der 51. Minute. Der Vorsprung machte die Gäste siegessicher und damit aufstiegssicher. Sie feierten schon einmal.
In der 52. Minute brachte Trainer Michael Kostner Daniel Neumeier für Boran Turgut.
Erneut Gefahr für das Tor der Schweppermänner: Sie verlieren gleich zwei Mal den Ball und haben Glück, dass Heinz Sichort das Tor nicht trifft. Sven Harlander hatte sich bei dieser Aktion verletzt und musste zunächst behandelt werden. Weil es nicht weiterging, kam dann für ihn Andreas Zeiller.
Wieder Ampfing: Daniel Neumeier und Christian Richter können sich zwar durchsetzen, der Ball geht aber übers Tor. Ohnehin hatte der Linienrichter die Fahne oben.
Francesco Berardi kann sich dann durchsetzen und wird zwanzig Meter weiter selbst von den Beinen geholt. Die gelbe Karte für dieses Foul sah Erkan Maraz. Den Freistoß können die Gäste zunächst abwehren, auch Stefan Sperrs Versuch. Erst Daniel Neumeier kommt durch: 2:1 Anschlusstreffer in der 65. Minute. Wird’s jetzt nochmal eng für Unterföhring?
Sie versuchten noch ein Tor draufzulegen und versuchten es über rechts. Heinz Sichort kam aber an Sperls Flanke nicht heran.
Für dieses Foul an Michael Kain sah dann Birol Karatepe gelb. Der Freistoß - - folgenlos.
Unterföhring wechselte aus: Für Erkan Maraz kam Markus Rufle.
Eine weitere Möglichkeit für die Schweppermänner: sie bekommen aber den Paß von Florian Losbichler nicht unter Kontrolle. Unterföhring klärt zur Ecke. Und die ändert nichts.
Ampfing in dieser Phase spielbestimmend (1:30:57:06) auch wenn hier Thomas Süßmann alles geben musste um den Abstand gleich zu halten. Pures Glück, dass nach Francesco Berardis mißglückter Abwehr kein Unterhachinger Stürmer an den vorbeikullernden Ball rankommt.
Dann wieder Ampfing: Maximilian Ultsch kann sich durchsetzen, flankt und trifft die Latte. Erstaunlicherweise pfeift der Schiedsrichter Ecke. Aber die beleibt ohne Folgen.
Der nächste Wechsel bei Unterföhring: Für Ferdinand Grund kommt Omar Gebesci.
Auch Ampfing wechselte: Patrick Martinek kam für Florian Losbichler.
Die nächste Chance für Ampfing. Birol Karatepe in den Strafraum wo Igor Pintar einen halben Schritt schneller ist als Maximilian Ultsch. Der Nachschuß geht ins Tor-Aus.
Nochmal Ampfing: Francesco Berardis Freistoß kommt zu Lukas Stamm, der aus vollem Lauf abzieht und Igor Pintar zwingt, sein Können zu zeigen.
Dann wieder die Gäste: Diesmal hat’s geklappt: Gelb für Francesco Berardi! Der Freistoß ist nicht weiter erwähnenswert.
In der 88. Minute brachte Gästetrainer Alexander Ebner noch Taran Nimat für Paul Sperl.
Das wars. Ampfing verliert 1:2 und findet sich am Ende auf Tabellenplatz 7 ein.
Die Gäste sind mit diesem Sieg aufgestiegen und spielen in der nächsten Saison in der Landesliga Süd. Die Freude war riesig und die Weißbierdusche folgte sofort. Dann nahmen sie den Pokal des Meisters der Bezirksoberliga entgegen.
Die Saison in der Bezirksoberliga ist vorbei. Sie haben ja einen ziemlich schlechten Start erwischt und heute auch noch trotz eines guten Spiels knapp verloren. Wie würden Sie die Saison einschätezn? (O-Ton)
Mit dem siebten Tabellenplatz sind sie zufrieden? (O-Ton)
Für die neue Saison haben Sie sich eine gute Ausgansposition geschaffen. Wie sehen die Pläne für die neue Saison aus? (O-Ton)
Jetzt geht’s aber erst einemal in den Fußballurlaub? (O-Ton)
Vielen Dank.
111 Landrat Georg Huber übergibt die Verdienstmedaille des Bayerischen Ministerpräsidenten für Alois Herb und Herbert Kroiß sowie weitere Ehrungen und Auszeichnung 6:25
In den kleinen Sitzungssaal im Landratsamt in Mühldorf lud Landrat Georg Huber diesmal ein um Ehrungen zu überreichen und einen verdienten Mitarbeiter zu verabschieden.
Die Gäste wurden von ihren Bürgermeistern begleitet: von Mühldorfs Bürgermeister Günther Knoblauch und von Buchbachs Bürgermeister Thomas Einwang.
Landrat Georg Huber würdigte zunächst Alois Herb, der seit 1992 zweiter Vorstand der Krieger- und Soldatenkameradschaft in Altmühldorf ist. Von 2007 bis 2008 war er kommissarischer erster Vorstand. Als junger Mann hätte er selbst die Greuel des Krieges noch erlebt. Seit Jahren engagiere er sich überdurchschnittlich für die KSK, wäre dort zuständig für die Durchführung des Volkstrauertages und die Instandhaltung des Kriegerdenkmales und für die Finanzen des Vereins. Darüber hinaus war er Gemeinderat und Vorstand des Kindergarten-Fördervereins. Seit Januar 2010 ist er außerdem kommissarischer Vorstand der „Egerländer Gmoa“, deren Vorstand schwer erkrankt ist. Er wäre immer zur Stelle, wenn Not am Mann ist. Landrat Georg Huber dankte Alois Herb besonders für sein Engagement in der Krieger- und Soldatenkameradschaft, ein Thema, das in der heutigen unruhigen Zeit immer wichtiger werde. Da Leute wie er, die aus ihrer eigene Erfahrung berichten können, wie es ist, wenn die Gesellschaft nicht mehr so friedlich ist, würden immer seltener. Deshalb regte er an, dass er seine Erinnerungen für die Nachwelt in geeigneter Form erhält. Sein ehrenamtliches Engagement verdient ohnehin höchste Anerkennung.
Nun würdigte Landrat Georg Huber Herbert Kreuss, der seit 1975 die Wanderungen und Radtouren des Geschichtsvereins „Heimatbund“ betreut – 35 Jahre lang. Seither hätte er 148 Wanderungen, 139 Radtouren und 77 Busfahrten organisiert und durchgeführt. Immer zu historisch interessenten Zielen. Mit seinem fachkundigen Führungen brächte er den Teilnehmern die Geschichte der Heimat näher, zeige unbekannte Kleinode abseits der bekannten Wege und trage so zum Schutz der Heimat bei. Er wäre ein unverzichtbarer Mitstreiter bei der Erhaltung des geschichtlichen Erbes des Landkreises und der gesamten Region. Seine Bemühungen um den Erhalt der Wanderwege hat der Heimatbund in der Publikation „Steig‘ aus und wandere“ festgehalten.
Landrat Georg Huber würdigte Herbert Kreuss‘ Wirken als unverzichtbarten Beitrag zum Erhalt der Heimat, eines Begriffs, dessen Bedeutung in der globalisierten Welt immer mehr zunehme.
Es wäre steit Jahren sein Anliegen, das Bewußtsein um die Geschichte der ländlichen Heimat zu stärken, den Blick dafür zu schärfen, dass Geschichte nicht nur in den Großstädten zu Hause ist. Herbert Kreuss – ein sehr ruhiger und nachdenklicher Bürger - hätte hieran großen Anteil.
Landrat Georg Huber dankte besonders auch den Ehefrauen der Geehrten, deren unschätzbarer Anteil an den Leistungen ihrer Männer nicht genug gewürdigt werden könne – auch wenn sie meist im Hintergrund wirkten.
Dann verlas Landrat Georg Huber die Verleihungsurkunde von Ministerpräsident Horst Seehofer, gratulierte zur Auszeichnung und steckte Alois Herb die Nadel an. Zusätzlich überreichte er ihm den Ehrenteller des Landkreises und eine Flasche für eine feierliche Stunde.
Auch Herbert Kreuss überreichte er die Urkunde und steckte ihm die Ehrennadel an. Auch er erhielt den Ehrenteller und eine Flasche Sekt.
Bürgermeister Günther Knoblauch schloss sich den Glückwünschen von Landrat Georg Huber an.
Dann würdigte Landrat Georg Huber die Inhaber der Buchbacher Firma Syncor – Josef Müller und Michael Müller, die Ende März auf der Messe „Intervitis“ für ihr neues Produkt „Glas-Twister“ den Innovationspreis entgegennehmen konnten. Den Innovationspreis erhalten Firmen, die Neuentwicklungen vorstellen, die einen bemerkenswerten Fortschritt darstellen. So ein Produkt ist der „Glas-Twister“, eine Kombination aus einem SchraubverSchluss, einer Glaslinse und einer Kunststoffdichtung. Der Flascheninhalt kommt nur mit der Glaslinse in Kontakt.
112
Er hat die CSU mit geprägt: Nikolaus Asenbeck feierte seinen 80. Geburtstag
15:00
23 11.06.10
Nach einer kurzen Begrüßung der Festgäste durch CSU Kreisvorsitzenden Dr. Marcel Huber widmeten sich die Gäste erst einmal einem gemütlichen Abendmahl. Natürlich gabs viel zu diskutieren über tagespolitische Themen in Bund und Land, im Landkreis und in den Gemeinden. Viele der Gäste sind amtierende Bürgermeister oder Gemeinde- oder Stadträte, manche haben das aktive politische Leben auch schon hinter sich und können ihre Erfahrung weitergeben. Bis das Essen aufgetragen wurde, dominierte das „Woaßtas no... „ oder „Konnst De no erinnern...“
Die Oberberbergkirchner Blaskapelle hatte es sich nicht nehmen lassen, die Geburtstagsfeier musikalisch zu umrahmen. Ganz so, wie es sich halt gehört in Bayern....
Es wäre zu umfangreich, alle Gäste aufzuzählen, die in den zurückliegenden Jahrzehnten Verantwortung für unseren Landkreis, unsere Städte, Märkte und Gemeinden getragen haben. Es waren aber nicht alle solchen CSU-Mitglieder da, so dass wir in den Anwesenden die Weggefährten und Freunde Nikolaus Asenbecks sehen wollen. Und da nimmt es nicht Wunder, dass ihn kaum einer dieser Freunde oder Weggefährten „Nikolaus“ nennt. Er ist für sie einfach nur der „Nick“.
An der Leinwand hinter der Blaskapelle waren Wahlplakate aus seiner Zeit im bayerischen Landtag, von den Wahlkämpfen im Landkreis, den Besuchen hochrangiger Bundespolitiker und von Festlichkeiten zu sehen, an denen er teilnahm.
Die Geburtstagsrede für die CSU im Landkreis und den Landkreis selbst hielt Landrat Georg Huber. Nikolaus Asenbeck wäre sicher schon oft frü seine Verdienste um Landkreis, Region und Bayern geehrt worden. Trotzdem gebühre ihm auch jetzt nochmal alle Ehre, weil er mit die Grundlagen einer Geschichte geschaffen hat, in der wir selbst unsere Wurzeln sehen und aus der heraus wir unsere Stärke ziehen. Ohne diese Wurzeln könnte man es nicht schaffen, konservative Werte in die Zukunft zu tragen. Landrat Huber ersparte den Mitgliedern nicht, ihnen den Spiegel vorzuhalten: Auch sie hätten sich zu Individualisten und sogar zu Egoisten entwickelt. Er wünschte sich, dass die CSU-Familie wieder stärker zusammenwächst und sie so den Nachkommen ein stärkeres Fundament hinterlassen. Dann könnte auch der Kreisverband wieder stärker werden.
Georg Huber anerkannte, dass man vielfach erst heute die gute Arbeit erkenne, die Nikolaus Asenbeck in seiner Zeit im Landtag geleistet hat und für die er damals stark kritisiert wurde – auch von seinen damaligen Weggenossen.
Aus zahlreichen Besuchen wüßte er – setzte Georg Huber fort – dass Nikolaus Asenbeck seine Kraft und seine Gesundheit aus seiner starken Familie schöpft. Damit hätte er im Landkreis viele Eckpunkte gesetzt. Alle seine Ämter hätte er mit viel Leidenschaft ausgefüllt.
Nikolaus Asenbeck kenne das Wort „Aufgeben“ nicht! Er schätze ihn als geradlinigen Menschen mit ehrlichem Charakter. So hätte er ihm selbst schon von Anfang seiner Kandidatur um das Amt des Bürgermeisters in Schwindegg an unterstützt und ihm das Laufen auf dem politischen Parkett beigebracht: Viele Abende lang.
Er hätte ihn kennengelernt, als Kämpfer, als einen, der Menschen versteht, der mit ihnen reden kann, der sich die Zeit für sie nimmt, sie nicht drängt und doch klar sagt, was er will. Er wäre immer souverän und hart gewesen, auch gegen sich selbst. Bei allen Anliegen hätte er nie auf sich geschaut und immer das Anliegen des Menschen im Auge gehabt. Er wäre immer nah am Menschen gewesen. So wäre er eines der Vorbilder gewesen, für den Slogan der CSU: „Näher am Menschen“
Auch für ihn als Bürgermeister und Landrat wär er immer Vorbild gewesen, so etwas wie sein Vater in der CSU. Vielen anderen hier im Raum wäre es genau so ergangen. Viele hätten nach langen politischen Diskussionen festgestellt: (O-Ton: „A sturer Hund is a scho – aba Recht hatta!“)
Und das fehlt heute. Man müsse wieder lernen, füreinander Zeit zu haben, miteinander zu reden und den Menschen wieder zu zeigen, dass man sich auf sie verlassen kann. Dann könne man sich auch in großen Angelegenheiten durchsetzen, so wie er es damals getan hat, etwa bei der Gebietsreform. Ähnliche große Themen sind heute der Denkmalschutz, der Autobahnbau und der Bahnausbau.
Es hätte aber auch Themen gegeben, die zu internem Streit geführt haben, etwa die Müllentsorgung und die Wasserversorgung „Neumarkter Gruppe“. Man hätte aber alles einvernehmlich regeln können.
Noch heute besuche er ihn gern, diskutiert viel mit ihm, weil er auch noch heute über alle politischen Themen immer bestens informiert ist. Er wünschte ihm für die Zukunft viel Gesundheit und noch viele Jahre im Kreis seiner Familie.
Sein Dank galt auch Nikolaus Asenbecks Ehefrau Ursula, die ihn immer in allen Bereichen unterstützt hatte.
Und weil er nicht wusste, was er ihm hätte schenken können, hatt er den Porzellanlöwen des Landkreises, der ihn symbolisiert, wenn er mit Zähnen und Klauen den Landkreis bewacht. Und den Schirm möge er auch zukunftig über der CSU aufspannen.
Für Nikolaus Asenbecks Frau Ursula hatte Georg Huber einen schönen Strauß Blumen.
Dann war erst einmal wieder Zeit für die Oberbergkirchner Blasmusik.
Zu „Laudatio – Teil 2“ holte dann Kreisvorsitzender Dr. Marcel Huber aus. Er sprach aus Münchner Sicht - die doch oft etwas anders ist - und aus der Sicht des Kreisvorsitzenden der CSU.
Nikolaus Asenbeck war 1955 der CSU beigetreten und hatte 1956 den Ortsverband Zangberg gegründet. Schon 1956 wurde er zum stellvertretenden Kreisvorsitzende gewählt, 1967 dann zum Kreisvorsitzenden. Das blieb er bis 1994. Seither ist er deren Ehrenvorsitzender. Bei der Wahl am 30. Mai 1967 hätten 38 von 97 Delegierten gegen ihn gestimmt, ein Zeichen, dass es auch damals schon nicht immer nur einfach war. Viele wären damals dabei gewesen, deren Namen noch heute einen guten Klang hätten. Nur drei Jahre nach seiner Wahl zum Kreisvorsitzenden wurde er in den Landtag gewählt: 1970. Das blieb er auch ungewöhnlich lang, bis 1994. Es im bayerischen Landtag 24 Jahre lang auszuhalten, das wäre schon eine stattliche Leistung – meinte Dr. Marcel Huber.
Um zu verstehen, was das bedeutet, fügte er an, das wären zwei Legislaturperioden unter Ministerpräsident Goppel gewesen, zweieinhalb Legislaturperioden unter Ministerpräsident Franz-Josef Strauß, eine Legislaturperiode unter Max Streibl und noch ein Jahr unter Edmund Stoiber: Sechs Legislaturperioden und vier Ministerpräsidenten. Da wäre es kein Wunder, dass er so viele Leute kennen würde.
Er begnügte sich nicht mit dem schlichten Dasein eines Abgeordneten sondern engagierte sich in mehreren Ausschüssen: „Ernährung und Landwirtschaft“, „Verfassungs-, Rechts- und kommunale Fragen“ und „Staatshaushalt und Finanzen“. Dazu auch noch die zwar interessanten aber zeitraubenden Untersuchungsausschüsse! Ein fleißiger, vielseitiger und versierter Landtagsabgeordneter.
Und dabei hätte er ein echtes Problem gehabt: Mit seinem Namen wäre er bei jeder Abstimmung als erster aufgerufen worden. Dadurch haben ihn wirklich alle gekannt. Aber nicht nur deshalb: Er hätte immer deutlich seine Meinung gesagt. Wenn Autoren eines Buches über das Maximlianeum beklagten, dass nach 1994 keine schlitzohrigen Landbürgermeister mehr im Landtag waren: (O-Ton 1:30:05) Er hätte es sogar in ein Buch geschafft. Das alles hätte sich nicht erst entwickelt, er hätte vom ersten Tag an seinen Mund aufgemacht und schon 1970 die Regierungsbildung des damaligen Ministerpräsidenten Alfons Goppel kritisiert. „Der schwächste Goppel, den es je gab!“ (O-Ton)
So kennt man ihn auch im Stimmkreis. In der Sache war er immer sehr bestimmt. Er erinnerte an den „Casus Flugbenzin“, als er Franz-Josef Strauß Paroli geboten hat. Noch vor fünf Jahren hat Theo Waigel auf der Geburtstagsfeier für Helmuth Kohl Nikolaus Asenbeck zitiert du daran erinnert, dass Kohl seinen Rücktritt anbot, weil eine von ihm angeführt Gruppe Strauß beinahe eine Abstimmungsniederlage bzugefügt hätte. Damals musste eine bereits beschlossene Gesetzesänderung zurückgenommen werden. Er hätte schon immer Mut bewiesen - viele könnten sich heute ein Beispiel daran nehmen. So hat er sich Glaubwürdigkeit verdient.
Schon 1983 war der Bau der Autobahn A94 beschlossen worden. Seither arbeiten sie gemeinsam auf deren Fertigstellung hin, wobei sich an den Mechanismen nicht viel geändert hat. Es braucht halt sehr viel Geduld.
dass das alles aber Sinn hat, zeigen die vielen Bagger, die derzeit im Landkreis am Werk wären.
Jetzt sieht es so aus, als könnten sie langsam zu Ende bringen, was er damals begonnen hatte.
Viele Ehrungen hätte Nikolaus Asenbeck in diesen Jahren erhalten, Medaillen und Orden. Besonders erwähnte er die Medaille um die Verdienste in der kommunalen Selbstverwaltung in Silber, die Verfassungsmedaille in Silber, das Bayerische Verdienstkreuz, das erste und damals persönlich überreicht von Ministerpräsident Franz-Josef Strauß und auch das Bundesverdienstkreuz am Bande: Eine stolze Bilanz, zu der man kaum etwas hinzufügen könne.
Abschließend dankte er Nikolaus Asenbeck für alles, besonders aber dafür, dass er mit ihm nach der tierärztlichen Behandlung hätte politisieren dürfen. Wer weiß, vielleicht würde er sonst ... (O-Ton immer noch Deine Ferkel betreuen...) Er dankte ihm auch dafür, dass er die CSU im Landkreis geeint und stark gemacht hatte. Daraus resultierten zahlreiche hervorragende Wahlergebnisse. Er überbrachte auch den Dank der Bürger in der Region, die am meisten von seiner Arbeit haben.
Schließlich galt sein Dank Nikolaus Asenbeck’s Frau, die ihn immer bestens unterstützt hatte. Er wünschte im viel Gesundheit, Gottes Segen und noch viele Jahre im trauten Kreis seiner Familie.
Weil er an einem Sonntag geboren wäre, konnten sie ihm keine Zeitung von seinem Geburtstag besorgen. Aber eine andere Zeitung von diesem Tag gabs doch: Die Zeitung „Bayerische Zeitung – Bayerische Heimat“ vom 25. Mai 1930. Und da stand erstaunliches drin: (O-Ton ¾ Milliarden Defizit – irgendwie ham se de Zeiten üüüberhaubt ned gändert...)
Schließlich kam der Jubilar selbst zu Wort und meinte erst mal, vieles, wofür er jetzt so gelobt worden ist, war nicht allein seine Leistung. Sie hätten es gemeinsam geschafft. Er dankte ihnen dafür, dass sie ihm auch verziehen haben, wenn er manchmal recht hart war.
In der Summe waren sie in dieser Zeit so erfolgreich, dass sie heute noch stolz drauf sein können. Aber auch heute wären sie mit Dr. Marcel Huber und mit Schorsch Huber (O-Ton „bei uns Hubert’s ja zur Zeit ) gut dabei. Trotz allem würde er sich in der gesamten Bayerischen Politik schon eine klarere Linie wünschen. Auch wenn er nicht aktiv dabei wäre, wünschte er sich klarere Aussprachen in der CSU-Fraktion im Landtag – ohne, dass die Presse jedes Wort mitkriegt! Zu seiner Zeit hätten sie in der Fraktion hart gekämpft, ohne gleich aufeinander böse zu sein. (O-Ton: Auch wenns a baar Tag dauert hat... ) Und sogar Edmund Stoiber hat seinen Rat sehr geschätzt.
Weil Schorsch Huber und Dr. Marcel Huber schon viel über ihn gesagt hatten, wollte er sich darauf beschränken, zu erzählen, wie er in die Politik gekommen ist. Schon kurz nach siener Geburt herrschten in Deutschland die Nazis – eine schwierige Zeit. Weil sein Vater ein großer Nazi-Gegner war, hätte Politik bei ihm zu Hause schon immer eine große Rolle gespielt. Das wäre die Grundlage für sein politisches Interesse gewesen. Später hat er mit 13 Gleichgesinnten den Ortsverband der CSU in Zangberg gegründet. Vom Ortsvorsitzenden bis zum stellvertretenden Kreisvorsitzenden wars dann nicht mehr weit. Alles andere haben die Hubers schon erzählt.
Fehler hat die Politik immer gemacht, davon war auch seine Generation nicht ausgenommen. Trotzdem ist er der Meinung: (O-Ton: De bessan in ganz Deitschland – des san scho no imma de Unsan!!!) Deshalb sollte man den Mut nicht verlieren und statt zu Schimpfen Verantwortung übernehmen und mitmachen.
Schließlich dankte er allen Weggefährten und den beiden Laudatoren, die es schon sehr gut mit ihm gemeint hätten. Besonders dankte er Dr. Marcel Huber, der es als Mitglied des Kabinetts sicher schwerer hätte, die Interessen des Landkreises zu vertreten, als wenn er einfacher Abgeordneter wäre. Allerdings war er der Meinung, hätte man überall in Bayern so einen Landrat und so einen Abgeordneten, dann könnte die CSU viel bessere Wahlergebnisse erzielen. Aber – er wollte doch Optimist bleiben.
Er dankte auch allen anderen Mandatsträgern, dem Kreisverband, den Arbeitsgemeinschaften und den Anwesenden für die gute Zusammenarbeit und die vielen Glückwünsche. Sein besonderer Dank galt seiner Familie, die es nicht leicht mit ihm gehabt hätte.
Er schloss mit dem eindringlichen Apell, die Familienmitglieder, die Kinder, Freunde und Bekannte zu motivieren, gestaltend mit zu machen. Es nützt gar nichts, nur zu Kritisieren und zu Schimpfen. Wenn man Deutschland betrachte und schaue, wo’s Leben am Schönsten ist, die Leute am erfolgreichsten sind, dann ist das in Bayern! Das hätten auch die Norddeutschen erkannt. So schlecht kann’s also nicht gewesen sein, was sie gemacht haben. Damit das so bleibt, muss die CSU stark bleiben und ihre Mandatsträger unterstützen, die’s ohnehin nicht leicht haben. (O-Ton ... ).
Mit der Bayernhymne schloss die Blaskapelle den offiziellen Teil. Später hat Nikolaus Asenbeck mit seiner Familie und seinen Weggefährten noch lang gefeiert. Aber dabei haben wir die CSU dann schon allein machen lassen...
113 Glückwünsche an Nikolaus Asenbeck 7:50
Texr nicht vorhanden.
114 Ende nach 40 Jahren: Kreisklinik verabschiedet Augenarzt Dr. Steinmetz 4:50
„Refektorium“ nennt die Kreisklinik den kleinen Erholungs- und Schulungsraum im vierten Stock, von dem aus man bei schönem Wetter einen herrlichen Blick auf Sankt Nikolaus und das Spittal hat. Diesmal hatte die Klinikleitung Dr. Bernhard Steinmetz und die ehemaligen Mitarbeiterinnen der Augenheilkunde in dieses Refektorium geladen um ihn feierlich zu verabschieden.
Kreiskliniken-Geschäftsführer Heiner Kelbel erinnerte daran, dass es Zeiten gab, als ausschließlich Belegärzte das Haus erhalten haben. Die positive Entwicklung einer Klinik bedingen gut aufgestellte Hauptabteilungen UND Belegärzte. Ein Krankenhaus müsse sich ständig an sich ändernde Rahmenbedinungen anpassen um sich weiter zu entwickeln. Die Rahmenbedingungen – also das gesamte Gesundheitswesen – hätten sich in den zurückliegenden Jahren rasant entwickelt. Augenerkrankungen, die vor Jahren noch den Aufenthalt in der Klinik erfordert hatten, werden seit Jahren nur noch ambulant behandelt und auch nur so bezahlt. So hätte sich auch die Klinik Mühldorf dazu entschlossen, ab dem 1. Januar 2010 keine augenärztliche Behandlung mehr anzubieten und die Belegabteilung zu schließen. Im Bedarfsfall hat die Klinik seither die niedergelassenen Augenärzte hinzugezogen.
Dann dankte er Dr. Steinmetz für die 40 Jahre, in denen er als Belegarzt an der Klinik tätig war, und wünschte ihm alles Gute.
Auch Landrat Georg Huber stellte fest, dass es heute nicht mehr möglich ist, ein Haus wie die Klinik Mühldorf nur über Belegbetten zu erhalten. Die Augenheilkunde hätte an der Klinik in Mühldorf nicht mehr gehalten werden können. Er dankte Dr. Steinmetz dafür, dass er dies eingesehen hatte und sein langjähriges Engagement nun beende – auch wenn es ihm schwer fallen würde.
Auch weiterhin ist das Krankenhaus stark auf die Zusammenarbeit mit den niedergelassenen Ärzten angewiesen. Nur gemeinsam können die Kosten für die teuere Apparatemedizin getragen werden. Das nötige Vertrauen zwischen Klinik und niedergelassenem Arzt wurde in den zurückliegenden Jahren aufgebaut und wird auch in Zukunft noch weiter gefestigt werden.
Landrat Georg Huber würdigte Dr. Bernhard Steinmetz‘ Lebensleistung, der ein Workoholic gewesen wäre, zeitlebens einen ausgezeichneten Ruf genossen hätte und dabei auch noch Zeit für die Kommunalpolitik gehabt hätte. Allerdings hätte man bei ihm immer sehr lang warten müssen, bis man ins Sprechzimmer gekommen wäre.... Dr. Steinmetz wäre so einer gewesen, der nicht in erster Linie aufs Geld geschaut hätte sondern einer, der die Patienten im Mittelpunkt seines Handelns gesehen hätte.
Landrat Georg Huber wünschte ihm, dass er die musse finden möge, seine Praxis weiter zu betreiben und irgendwann auch geordnet zu übergeben. Er wünschte ihm viel Zeit fürs Reisen und dazu beste Gesundheit. Besonders wünschte er sich aber, dass sie sich auch weiterhin in Freundschaft begegnen können...
Dr. Bernhard Steinmetz wollte nicht viel hinzufügen: Er war schon traurig, dass er nun hier nicht mehr arbeiten kann. Er wies darauf hin, dass es seit 1936 eine Augenabteilung an der Kreisklinik gegeben hat und diese von nur zwei Ärzten betreut wurde: Sein Vorgänger – Dr. Nagl von 1936 bis 1970 und er selbst seit 1970. Und wenn sich auch die Zeiten nun geändert haben, werde er trotzdem die Augenheilkunde in seiner Praxis weiter anbieten. dass das auch so weitergeht, dafür sorgt Frau Dr. Andrea Stojanov, die seit 10 Jahren in Mühldorf wohnt und bei ihm arbeitet. Ob sie die Praxis übernimmt, ist aber noch nicht klar.
Schließlich verabschiedeten sich die Schwestern seiner ehemaligen Station – und das fiel dem leicht erkälteten Dr. Steinmetz schon schwer...
Mit einem Gläschen Sekt und Häppchen stieß Landrat Georg Huber auf die Gesundheit von Dr. Steinmetz an und wünschte ihm viel Kraft und Freude weiterhin.
115 Ein Unfallschwerpunkt weniger: Spatenstich zum Kreisverkehrsneubau in Brodfurth 6:50
Die Kreuzung der Staatsstraßen 2086 und 2091 bei Brodfurth hat seit Jahren immer wieder für Schlagzeilen gesorgt. Viele Unfälle haben hier sogar Menschenleben gefordert. Nun haben sich die Gemeinde Lohkirchen und Schönberg entschlossen, diese Kreuzung durch einen Kreisverkehr zu entschärfen.
Und weil heuer noch kein Eregnisse auf unseren Straßen bei Sonnenschein stattfand, hat’s auch an diesem Tag kräftig geregnet: Staatssekretär Dr. Marcel Huber, die Bürgermeister Sedlmaier und Lantenhammer, die Mitarbeiter von Straßenbauamt und den beteiligten Firmen hatten so nur eine Hand frei, in der anderen hielten sie den Regenschirm. Da hatten’s die Bauarbeiter in ihren Maschinen schon besser: Sie saßen im Trockenen....
Lohkirchens Bürgermeister Konrad Sedlmaier freute sich, trotz dieses Wetters so viele Teilnehmer am Spatenstich begrüßen zu können. Er hoffte, dass sie mit dem Bau des Kreisverkehrs diese Kreuzung so ändern können, dass solche Unfälle wie in der Vergangenheit nicht mehr passieren werden. Es war nicht ganz einfach, die Grundstücke bereitzustellen: 1.600 Quadratmeter Grund brauchten die Gemeinden vom Ordinariat. Konrad Sedlmaier dankte Pfarrer Janßen aus Oberbergkirchen für seine Unterstützung bei den Grundstücksverhandlungen. Auch die weiteren Grundstückseigentümer waren nicht begeistert davon, 800 Quadratmeter Grund abgeben zu müssen. Er hoffte, dass die Skepsis der Anlieger nach Abschluss der Bauarbeiten in Zustimmung umschlagen werde. Besonders freute er sich über die gute Zusammenarbeit mit der Nachbargemeinde Schönberg. Nur gemeinsam wäre dieses Projekt machbar gewesen.

Schönbergs Bürgermeister Alfred Lantenhammer stimmte dem zu und blickte zurück auf die Geschichte dieser Baumaßnahme, die mit einem Besuch der Abgeordneten und Vertreterdn der obersten Baubehörde begonnen hätte. Etwa 6.000 Fahrzeuge passierten damals täglich diese Kreuzung. Die zahlreichen Unfälle machten einen Umbau dringend nötig. Durch Gelder aus den Konjunkturpaketen der Bundesregierung wurde der Bau des Kreisverkehrs mit den Gemeinden als Bauherren erst möglich. Gemeinderatsbeschlüsse, Planung und Genehmigungsverfahren wurden schnell durchlaufen, so dass der Bauauftrag vergeben werden konnte. Die geschätzten Baukosten belaufen sich auf ca. 485.000 Euro, der Zuschuß der Staatsregierung auf 360.000 Euro. Die Gemeinden müssen also je etwa 62.000 Euro dazuzahlen. Aber das wäre ihnen die Verbesserung der Verkehrslage wert. Und die Beteiligung seiner Gemeinde an dem Projekt auf Lohkirchner Grund wäre schon deshalb gerechtfertigt, weil über 70% seiner Gemeindebürger täglich diese Stelle passieren würden – vom guten Verhältnis der Gemeinden schon ganz abgesehen. Alfred Lantenhammer dankte allen Beteiligten - von den Grundstückseigentümern übers Landratsamt bis hin zu Innenminister Joachim Herrman - und stellte fest, dass sie nur gemeinsam ihre Region vorwärts bringen können.
Staatssekretär Dr. Marcel Huber meinte, es wüßte sowieso jeder, dass er Bagger liebt, besonders natürlich die, die im Landkreis Mühldorf baggern. Mit dieser Arbeit verbesserten sie die Infrastruktur und die Sicherheit im Landkreis, ein Anliegen, das er besonders verfolge. Diese Kreuzung war seit Jahrzehnten als neuralgischer Punkt bekannt und hat sehr viel Leid verursacht. Wenn mit dieser Maßnahme den Menschen dieses Leid erspart werden kann, dann wäre es ihm ziemlich gleichgültig, ob das in erster Linie den Schönbergern oder den Lohkrichnern zu Gute käme. Auch er dankte allen, die dazu beigetragen haben, dieses Projekt so schnell umzusetzen. Auch wenn die Gemeinden vergleichsweise wenig dazuzuzahlen haben, müsste das Geld erst aufgebracht, und die Ausgabe hier den Bürgern plausibel gemacht werden. Es wäre aber gut angelegtes Geld.
Er freute sich auch, dass die beiden Kommunen hier so gut zum Vorteil der Bürger interkommunal zusammenarbeiten, was absolut nicht selbstverständlich wäre.
Er wünschte Gemeinden, Baufirmen und Mitarbeitern unfallfreien Verlauf der Bauarbeiten, termingerechte und kostengünstige Ausführung und vor allem, besseres Wetter....
Dann schritten 10 Mann zum Spatenstich. Inzwischen hatte es etwas aufgehört zu regnen, so dass sie die Gelegenheit nutzten und gleich mal richtig zupackten.
Man könnte meinen, hier würde die Verkehrsinsel inmitten des Kreisverkehrs ausgehoben. Aber dafür wars wohl noch zu früh.
Der Kreisverkehr soll Mitte Juli fertig sein und dem Verkehr übergeben werden. Wir freuen uns darauf, dann einen weiteren Unfallschwerpunkt im Landkreis weniger zu haben – den Konjunkturpaketen und der schnellen Entscheidung der Bürgermeister und ihrer Gemeinderäte sei Dank.
116 Schletter in Kirchdorf fordert Kontinuität bei der Photovoltaikförderung 6:10
Alles zusammengenommen beschäftigt die Firma Schletter, die sich aus kleinen Anfängen in Haag heraus entwickelt hat etwa 13-Hundert Mitarbeiter. Der große Schub kam für die Firma Anfang des Jahrzehnts mit der Förderung der Photovoltaikanlagen und der Notwendigkeit, die neuen Module sicher auf den Dächern zu befestigen. Solche Systeme gab es damals nicht, erinnert sich Inhaber Ludwig Schletter, als er Dr. Bärbel Kofler und Ewald Schurer durch das Haus führt.
Das Produktionsgebäude auf Kirchdorfer Gemeindegebiet ist über 300 m lang und ein Beispiel für kreatives Bauen. Als solches diente es der Bauabteilung des Landkreises schon öfters als Vorzeigeobjekt. Hinter einem repräsentativen Teil mit Kantine und großzügigem Foyer folgt der Bereich mit Werkstätten und Lagern. Von einem Mittelgang in dessen Obergeschoß sich Büros, Aufenthaltsräume und Funktionsräume abwechseln, geht man links und rechts in die Werkstätten, in denen teils automatisiert, teils manuell produziert wird.
Natürlich ist auf dem gesamten Dach eine Photovoltaikanlage, die in der Spitze 2 Megawatt bringt. Damit produziert Schletter 70% des verbrauchten Stroms selbst – und das ist nicht gerade wenig. Jeder der hier installierten Umsetzter hatte an diesem Tag gegen Mittag bereits etwa 18 kWh Strom ins Netz eingespeist. lässt man die Investitionskosten außer acht: kostenloser Strom!
Erst kürzlich wurde ein Anbau in Betrieb genommen, eine Erweiterung mit einem Logistikzentrum ist gerade in Bau.
Die nötigen Aluminiumprofile zieht Schletter auf einer neuen Anlage selbst. Bei ca. 600°C wird das Aluminium durch ein Mundstück gepreßt, dann abgekühlt und noch einmal nachgezogen. Dann abgelängt und der weiteren Produktion zugeführt. Alles automatsich.
Ewald Schurer war beeindruckt von der installierten Technik, die natürlich erhebliche Investitionen bedeutet.
Da für die meisten Kunden der finanzielle Gewinn durch die Förderung des Baus von Photovoltaikanlagen entscheidend ist, befürchtet Schletter ein Einbrechen der Investitionen, sollte die Förderung dieser Technik reduziert werden. Die Bundestagsabgeordneten Dr. Bärbel Kofler und Ewald Schurer diskutierten über zwei Stunden lang die Problematik, bevor sie sich gemeinsam unseren Fragen stellten:
Die Sparmaßnahmen der Bundesrgierung zielen darauf ab, die Förderung erneuerbarer Energiequellen zu kürzen. Wo trifft Sie das besonderes ? O-Ton
Frau Kofler, Sie sind gegen die Kürzung der Förderung. Welche Lösung würden Sie vorschlagen? (O-Ton)
Die Kürzungsabsicht resultiert ja aus der Schieflage im Bundeshaushalt heraus. In welchem Maß hilft die Streichung dieser Förderung dabei, den Bundeshaushalt zu konsolidieren? (O-Ton)
Vielen Dank für das Gespräch.
Der Bundesrat hat inzwischen die Pläne zur Kürzung der Förderung zurückgewiesen und an den Vermittlungsausschuß weitergeleitet. Man wird sehen müssen, wie sich dieses Thema weiter entwickelt.
117 Waldkraiburg feiert: 60 Jahre Gemeinde 50 Jahre Stadt: Der Festakt 10:50 24 18.06.10
„Suchet der Stadt Bestes“ – unter diesen Vers aus Jeremia Kapitel 29 stellten Pfarrer Martin Garmeier und die evangelischen Pfarrer Peiser und Schmitt-Lanzeratt den ökumenischen Gottesdienst in der Christkönigkirche in Waldkraiburg, mit dem die Stadt die Feierlichkeiten zum Jubiläun eröffnete.
Im Haus der Kultur fanden sich danach zum Festakt zahlreiche geladene Gäste ein. An ihrer Spitze Ministerpräsident Horst Seehofer, Oberbayerns Regierungspräsident Christoph Hillenbrand, MdB Stephan Mayer und Landrat Georg Huber. (O-Ton: Jugendblaskapelle der Sing- und Musikschule Waldkraiburg)
Das Thema „Zeitreise“ zog sich als roter Faden durch das Rahmenprogramm der Veranstaltung, durch die Barbara Schlute-Rief und Hansjörg Malonek führten. Sie fingen an mit dem Bahnhof, wo alles begann, in der Stadt, in der heute über 70 Nationalitäten zusammenleben.
Bürgermeister Siegfried Klika begrüßte zunächst Ministerpräsident Horst Seehofer und dankte ihm und den anderen Ehrengästen dafür, dass sie durch ihre Anwesenheit der Stadt die Ehre erweisen würden. Die Aufarbeitung der Vergangenheit wäre für Waldkraiburg eine zentrale Aufgabe. Dazu trügen die noch lebenden Zeitzeugen bei, mit denen man zusammen Mahnmale und Museen errichtet hätte. Ungläubig staunten viele Besucher darüber, dass diese Stadt mit ihren heute 24.000 Einwohnern in nur 60 Jahren entstanden ist. Unter dem Motto „Arbeit schafft Heimat“ hätten damals die Neuankömmlinge angepackt und aufgebaut. Und daran hätte sich bis heute nichts geändert. Trotz allen Wandels ist die Stadt auch heute ein starker und verläßlicher Partner für die Bürger der Region. Und so wird es auch bleiben, wenn man den Tugenden der Gründer treu bleibt: Fleiß, Beharrlichkeit, Gemeinschaftssinn und Zuversicht. Daran, dass das auch so beiben wird, zweifelte Siegfried Klika nicht.

Ministerpräsident Horst Seehofer meinte, es wäre eine Premiere: sonst käme er in Städte zu 1000- und Zwölfhundert-Jahr-Jubiläen. Diesmal wäre er bei 60 Jahren Gemeinde und 50 Jahren Stadt Waldkraiburg. Ein solches Doppeljubiläum wäre einzigartig, weil es sich hier um gelebte Geschichte handeln würde.
Waldkraiburg stünde exemplarisch für Bayern insgesamt. Ihr Schicksal selbst in die Hand nehmen wollten 1949 die Waldkraiburger und gründeten 1950 eine eigene Gemeinde.
(O-Ton: „Bayern ist ein Premiumland und in diesem Premiumland ist die Stadt Waldkraiburg ein Diamant“) Dazu gratulierte Horst Seehofer im Namen der bayerischen Staatsregierung und sprach Waldkraiburg seinen Respekt aus. (Applaus)
„Können“ und „Gemeinsinn“ wären ein Geschwisterpaar. „Eigenverantwortung“ und „Gemeinsinn“ wären auch ein Geschwisterpaar. Diese wären hier gepflegt worden. Gemeinsam hätte man diese Stadt gebaut – genau so wie auch Bayern funktionieren würde. Er ermunterte die Waldkraiburger, diesen Geist weiterzutragen in die junge Generation.
Auch wenn Waldkraiburg zu Altbayern gehören würde, reichten die Wurzeln ins Sudentland, nach Schlesien, nach Ostpreußen und so weiter. Daraus resultiert die Kraft Bayerns: aus der Vielfalt der Stämme: Altbayern, Franken, Schwaben und der vierte Stamm, die Heimatvertriebenen. (Applaus)
Die Kraft Bayerns zeigt, dass diese Menschen nach dem Krieg nicht resigniert haben sondern aus Trümmerfeldern die stabilste und beste Demokratie aufgebaut haben, die es jemals auf deutschem Boden gegeben hat. (Applaus)
Städte schaffen ein Heimatgefühl, Geborgenheit und damit Vertrauen. Sie sind damit das Widerlager für die Globalisierung. Die Bilder hätten ihm gezeigt, wen der Herrgott liebt, den lässt er hier leben. Er sicherte die Unterstützung der Bayerischen Staatsregierung und des Bayerischen Landtages zu. Er schloss mit einem Zitat eines der Gemeindegründer: (O-Ton 58:56:10 – Gott mit Dir – schöne Stadt Waldkraiburg – Gott mit Dir – Du Land der Bayern!)
Das Ensemble „Zitherrausch“ begeisterte dann mit Salsa-Rhythmen.
MdB Stephan Mayer überbrachte die Grüße der Vorsitzenden des Bundes der Vertiebenen Erika Steinbach. Er dankte Horst Seehofer für die Anerkennung der Aufbauleistung der Vertriebenen hier in Waldkraiburg, die er duch seinen Besuch ausdrücken würde. Stephan Mayer würdigte die Integrationsleistung des gesamten Deutschen Volkes, das nach dem Krieg 25 Millionen Heimatvertriebene eingegliedert hatte. Symbolisch dafür stünde die Stadt Waldkraiburg. Man könne stolz darauf sein, dass es hier schon längst ein Mahnmal gegen die Vertreibung gebe, während man sich in Berlin noch immer schwer damit täte.
Er wünschte der den Waldkraiburgern Gottes Segen und alles Gute für die Zukunft.
Landrat Georg Huber gratulierte herzlich im Namen des gesamten Landkreises. In einer Region mit jahrhundertealten gewachsenen Strukturen eine neue Gemeinde zu gründen hätte schon Mut, Fleiß, Können und großen Zusammenhalt erfordert um so manchen Widerstand überwinden zu können. Nun könnte die junge Stadt stolz zurückblicken selbstbewußt in die Zukunft gehen. Viele der Neuansiedler könnten heute in ihren Gärten auf große, dicke Bäume schauen. Damit bewahrheite sich das russische Sprichwort: „Heimat ist da, wo Dich die Bäume kennen“
Er bedankte sich sehr für die ausgezeichnete Zusammenarbeit mit der Stadt Waldkraiburg und überreichte Bürgermeister Siegfried Klika einen Gutschein in Form eines symbolischen Baumes.
Bürgermeister Franz Parzinger aus Traunreuth grüßte Waldkraiburg im Namen der Schwesterstädte Neutraubling, Geretsried und Traunreuth. Er betonte die Parallelen zwischen den vier Städten, die alle einen schwierigen Start gehabt hatten. Weil alle vier Städte heuer ihr Gründungsjubiläum feiern würden, überreichten die Schwesterstädte ihre Stadtwappen Bürgermeister Siegfried Klika.
Ein Gast fehlte noch –- - ja wo bleibt der denn???? (O-Ton Peter Maffay von Video)
Peter Maffay grüßte per Video. Er erinnerte an seine musikalischen Wurzeln in Waldkraiburg und sagte sein Kommen zum nächsten Jubiläum in 50 Jahren zu. Das Ensemble „Zitherrausch“ um Rosalin Sabo unterhielt ein weiteres Mal.
Die Delegation aus Sartrouville erinnerte daran, dass nach Jahrhunderten geprägt von Kriegen nun seit 60 Jahren Friede in Europa herrscht. Dieser Friede ermöglicht das gegenseistige Kennenlernen und damit den Aufbau von Vertrauen. Vertrauen aber verhindert Kriege. Und dazu trägt auch die Städtepartnerschaft zwischen Waldkraiburg und Sartrouville bei, die seit 1996 besteht.
Nun überreichte Ministerpräsident Horst Seehofer das Bundesverdienstkreuz am Bande an Fritz und Peter Schmitt, die frühzeitig Verantwortung übernommen hätten und maßgeblich am Aufbau von Waldkraiburg mitgewirkt haben. Beide hätten einen ausgeprägten Unternehmergeist, unermüdlichen Einsatz und Leistungswillen gezeigt. Darüber hinaus sich stark ehrenamtlich engagiert. Ministerpräsident Horst Seehofer überreichte das Bundesverdienstkreuz am Bande zunächst Peter Schmidt, dann Fritz Schmitt.
Nun boten die Tänzer des TSC Weiß-Blau eine Reise durch die sechs Jahrzehnte der Gemeinde Waldkraiburg.
Dann trug sich Ministerpräsident Horst Seehofer ins Goldene Buch der Stadt Waldkraiburg ein. Bürgermeister Siegfried Klika hatte ein Geschenk für ihn: Ein „Waldkraiburg-W“ aus Sinterkeramik der Firmen Haldenwanger und EMG. Das wäre extrem hart. Horst Seehofer meinte: (O-Ton das eignet sich fürs Kanzleramt!)
Peter Köhr – Ehrenvorstand des Modelleisenbahnclubs hatte noch ein Geschenk für den Modelleisenbahnfan Horst Seehofer: Einen nummerierten Jubiläumswagon für seine Modelleisenbahnanlage.
Und auch Pater Damian aus Gol in Sri Lanka, wo Waldkraiburg Tsunami-Opfern hilft, hatte ein Geschenk für Bürgermeister Siegfried Klika zum Stadtjubiläum: Eine Glasskulptur. Für Ministerpräsident Seehofer Eine Nachbildung des Kreuzes in der Christ-König-Kirche.
Nachdem sich auch noch Oberbayerns Regierungspräsident Christoph Hillenbrand und weitere Ehrengäste ins Goldene Buch eingetragen hatten, zeigte die Waldkraiburger Kabarettgruppe „Saftladen“ einen Ausschnitt aus ihrem aktuellen Programm „Bingo-City“. Zunächst spielten sie Landkreis-Monopoly. Alle hatten fürchterlich viele Schulden, nur Aschau hatte Guthaaabeeeen! Das wäre im Endeffekt wurscht, nur in Mühldorf schaut halt alles viel besser aus. Sogar die Schulden!
Im zweiten Stück probten sie die Aufstellung für den Jubiläumsfestzug. Aber das glückte nicht so besonders. Schließlich kamen sie zu dem Schluss: „Wir machen doch das mit den Fähnchen!“
Im letzten Sketch feierten Sie Geburtstag mit dem Udo Jürgens-Lied von den 66 – äh – 60 Jahren...
Im Anschluss feierten die Ehrengäste an einem Buffet – bevorzugt vor dem Haus der Kultur. Alle Teilnehmer waren begeistert von der dreieinhalbstündigen Veranstaltung, die ein schönes Beispiel von der Vielfalt der jungen Stadt bot, dem Diamanten im Premiumland!
118 "Aktion Freundlichkeit" und "Nightshopping" jetzt auch in Mühldorf 3:50
Nur eine kleine Zahl Mitglieder kam zur diesjährigen Jahreshauptversammlung in den Saal des Turmbräugarten in Mühldorf. Vorsitzender Markus Luczay erstattete Bericht über die Ereignisse des abgelaufenen Jahres, bevor er zur Wahl des Nachfolgers für den zurückgetretenen Christian Kühl kam. Er schlug Johanna Herzog vom gleichnamigen Büchergeschäft vor.
Johanna Herzog stellte sich kurz vor, wurde einstimmig gewählt und kündigte an, sich voll einsetzen zu wollen. Markus Luczay freute sich auf die gute Zusammenarbeit im neuen Vorstand.
Markus Luczay führte in die neue „Aktion Freundlichkeit“ ein und meinte, das Thema, das alle Branchen einer Stadt angeht, wäre eben das Thema „Freundlichkeit“. Gerade in den ruhigeren Sommermonaten wollte man versuchen, mit dieser Aktion noch mehr als bisher bei den Kunden zu punkten.
Zur „Aktion Freundlichkeit“ legen die teilnehmenden Firmen Flyer aus, auf denen Kunden ihre besonderen Erlebnisse aufschreiben sollen. Etwa, wenn ihnen beim Tragen ihrer Einkäufe geholfen wurde oder ihnen Personal besonders freundlich gegenüber trat.
Auf diesen Flyern werden alle teilnehmenden Firmen aufgelistet, so dass gleich erkennbar ist, wer sich um Freundlichkeit in seinem Geschäft bemüht. Die Einsendungen nehmen an regelmäßigen Verlosungen teil, wo es Einkaufsgutscheine oder Eintrittskarten für das Freibad oder ähnliches zu gewinnen geben wird.
Am Ende der sechsmonatigen Laufzeit der Aktion wird der „freundlichste Händler“, der „freundlichste Gastronom“ oder der „freundlichste Dienstleister“ auf einer Abschlussveranstaltung prämiert. Die Sieger wählt eine unabhängige Jury.
Obwohl die Aktion am besten für den Handel geeignet ist, rief er auch Gastronomie, Dienstleister und Handwerker auf, daran teilzunehmen.
Um die Kunden zum Mitmachen zu motivieren finden laufend Verlosungen von Einkaufsgutscheinen, Freibadkarten etc. statt.
Die Aktionsgemeinschaft wird begleitend Schulungen für die Mitarbeiter der teilnehmenden Mitgliedsfirmen anbieten. Dazu wird für mehrere Termine ein Trainer engagiert.
Natürlich ist die Teilnahme an dieser Aktion nicht kostenlos: Jeder Teilnehmer muss - entsprechend der Mitarbeiterzahl - von 60 bis 160 Euro beisteuern. Die Stadt Mühldorf fördert diese Aktion mit 1.000 Euro.
Thomas Lepping erläuterte zunächst Sinn und Zweck der Stadtgespräche und warb unter den Teilnehmern dafür, sich daran zu beteiligen.
Die Aktion „Freundliches Mühldorf“ startet am 15. Juli und wird ein halbes Jahr laufen.
Er rief alle Mühldorfer Unternehmen auf, an der Aktion mitzumachen. Egal ob Einzelhändler, Arzt, Zahnarzt, Rechtsanwalt, Dienstleister, Gastronom, Hotelier oder Handwerker. Die Aktion „Freundliches Mühldorf“ wird keine Eintagsfliege bleiben sondern auch nützliche Ergebnisse für die jeweiligen Firmen bringen. Da zu erwarten ist dass Teilnehmer nicht nur positive sondern auch negative Erlebnisse aufschreiben, wird die Aktion auch dabei helfen, eventuelle Mißstände abzubauen.
Im weiteren stimmten die Mitglieder dem Vorschlag der Vorstandschaft zu, während der Musiknacht, die heuer am 16. Oktober stattfinden wird, die Geschäfte bis Mitternacht offen zu halten. Damit folgen die Mühldorfer Geschäftsleute dem Vorbild der Nachbarstädte Neuötting und Waldkraiburg.
119 Ehrensache eV: SOB-Mitarbeiter bauen Beschattung im Kinderhort in Neumarkt-St. Veit 5:10
Vor zwei Jahren entstand am städtischen Kindergarten in Neumarkt-St. Veit ein Anbau für einen Kinderhort. Wir haben damals darüber berichtet.
Nun fehlte gerade in den Sommermonaten im Garten dahinter ein bisschen Schatten. Da wäre ein Baldachin oder eine abgedeckte Pergola schön – meinte Kindergartenleiterin Heidi Braun.
Da Neumarkts Bürgermeister Erwin Baumgartner im Vorstand des Vereins „Ehrensache eV“ ist – der Freiwilligenagentur des Landkreises – fügte sich eins ans andere und so kam es, dass Ehrensache-Geschäftsführerin Claudia Wagner gerade zufällig bei der Südostbayernbahn war...
Jetzt haben Mitarbeiter der Südostbayernbahn diese Beschattung an zwei Tagen installierten.
Herr Zeiler, wie kam es denn dazu, dass Sie hier aktiv geworden sind? (O-Ton)
Herr Kraller, die „Freiwillige Aktion“ läuft ja bei der Südostbayernbahn schon länger? (O-Ton)
Sicher sind Sie damit unter den ersten, die sich an Projekten der Freiwiligenagentur beteiligen. Ist das auch für die Südostbayernbahn das erste Projekt außer Haus? (O-Ton)
Ging es bei diesem Projekt rein um die Arbeit oder haben Sie auch den finanziellen Aufwand der Beschaffung der Bauteile getragen? (O-Ton)
Und der Kindergarten profitiert davon? (O-Ton)
Wenn man das so sieht, sind die Erfahrungen so, dass Sie jederzeit wieder mitmachen? (O-Ton)
(O-Ton: Dank an Elternbeirat)
Heidi Braun hatte für die fleißigen Helfer einen Geschenkkorb als kleines Dankeschön und
Bürgermeister Erwin Baumgartner bedankte für das Engagement der Mitarbeiter der Südostbayernbahn mit kleinen Geschenken und dem neuen besonderen Schirm der Stadt, der von selbst auf - - - und wieder zu geht.
Den letzten Handgriff hatten sie sich aufgehoben, um ihn gemeinsam zu erledigen. Sie hängten die letzte Plane ein, die den neuen Schattenspender hinter dem Kinderhort in Neumarkt-St. Veit fertig stellte.
Wenn man sieht, wie viel Freude das neue Sonnendach sowohl den Kindergartenverantwortlichen, als auch Bürgermeister Baumgartner und erst recht den fleißigen Südostbayernbahnern gemacht hat, dann kann man das ehrenamtliche Helfen nur zur Nachahmung empfehlen.
120 25 Jahre Buchbacher Blasmusik: Der Festabend 10:50
Nach einem feierlichen Gottesdienst kamen Gäste und Blaskapelle ins Festzelt am Rand von Buchbach. Kurz noch ein Ständchen vor dem Zelt und dann rauf auf die Bühne. Das Zelt war fast bis auf den letzten Platz besetzt, die Küche und die Bedienungen hatten alle Hände voll zu tun. Vorstand Hans Ecker begrüßte die Gäste, Bürgermeister Thomas Einwang, die Nachbarbürgermeister Dr. Karl Dürner aus Schwindegg, Michael Hausperger aus Oberbergkirchen und sogar MdB Stephan Mayer hatte es sich nicht nehmen lassen zu kommen. Den Musikbund Ober- und Niederbayern vertrat Bezirksleiter Walter Steigthaler. Natürlich war Monsignore Engelbert Wagner da und viele Firmen mit ihren Mitarbeitern, die Vereine und viele andere. Das große Zelt war fast bis auf den letzten Platz besetzt.
Und weil so ein großes Fest die Blaskapelle nicht allein hat stemmen können, dankte er auch den anderen Buchbacher Vereinen, die fleißig mitgeholfen hatten, das Fest vorzubereiten.
MdB Stephan Mayer gratulierte der Blaskapelle zum 25-jährigen Bestehen. Sie setzten damit die Tradition einer Kapelle fort, die es schon in den 20er Jahren in Buchbach gegeben hatte, dann aber wieder eingeschlafen ist. Er fände es schön, dass vor 25 jahren die Hochzeit eines Brautpaares Auslöser für die Gründung der Kapelle war und auch an diesem Tag wieder eine Hochzeit zu feiern gewesen wäre. Schließlich gehöre Blasmusik zu Bayern wie die Luft zum Leben, sie wäre Kulturträger und gäben Städten und Gemeinden ein eigenes Gesicht. Es wäre deshalb schön, dass sie diese wunderbare Tradtition pflegen würden. Dazu trüge auch die großartige Jugendarbeit bei. Er wünschte der Blaskapelle ein gelungenes Fest und Gottes Segen. („und alles Gute für die Zukunft“)
Dirigent Franz-Georg Wastl ließ ihn aber nicht einfach so gehen: Er musst dirigieren. Da nützte auch sein Einwand nichts, der Bayerische Defiliermarsch wäre nur was für Ministerpräsidenten!
Irgendwie hat’s aber dann doch funktioniert und die Gäste hatten ihren Spaß daran.
Thomas Keller lud die beiden Hochzeitspaare auf die Bühne, also die vor 25 Jahren geheiratet haben: Ludwig und Annemarie Mottinger und die, die jetzt geheiratet haben: Elisabeth und Franz Oberbauer. Für sie wollten sie einen Walzer spielen. Und weil der Franz sich ein bisschen verausgabt gehabt hat, ist der Thomas Keller gleich selber eingesprungen.
Hernach gabs natürlich noch einen Schluck aus dem Maßkrug.
Dann gabs viele Ehrungen: Die aktiven Musiker erhielten erst Ehrungen vom Verein und dann nochmal vom Musikbund Ober- und Niederbayern. Für 15 Jahre Mitgliedschaft: Andreas Marsmann Angela Rosner, Bernhard und Matthias Tafelmaier, Hans Wagner und Rudi Vettel. Sie alle erhielten eine Urkunde und eine Ehrennadel in Silber.
Musiker-Leistungsabzeichen übergaben Walter Steigthaler und Hans Ecker an Patrick Gabri, Sonja Hartmann, Johanna Huber, Lucia Mangstl, Lisa Pfeiffer, Benedikt Rolft, Theresa Rüdesheim und Stefanie Sellmeier.
Schließlich hatte Walter Steigthaler einen Bierkrug für Gründungsvorstand Schorsch Maierhofer. Und der freute sich riesig.
Es war heiß an diesem Abend im Zelt.
Die Trachtler sorgten mit dem „Chiemseer“ für Abwechslung.
„Alles sitzenbleiben“ hieß es dann, als es die Goaßlschnalzer zu den „lustigen Holzhackerbuam“ krachen ließen.
Die Trachtler mit dem „Bankal-Tanz“ (sprich: Bankal = offenes „a“ wie „Trachtler“)
Die Gäste waren fasziniert!
Und weiter ging's...
Bis spät Abends gabs dann viel Musik mit der Buchbacher Blasmusik, die Tags darauf ihr großes Bezirksmusikfest feierte.
121 Das Ärztehaus in Mühldorf - nicht nur für Ärtze: Die Einweihung 6:40
Sehr modern sieht es schon aus, das neue Ärztehaus neben der Kreisklinik: So recht will es sich nicht einfügen in den Gesamtkomplex. Die Farben antrazith-weinrot und weiß finden in der Umgebung so gar keine Entsprechung. Vielleicht ist das ja auch gewollt, um Piloten von anfliegenden Rettungshubschrauber gleich von weitem zu signalisieren: „Hier steht ein neues Gebäude!“
Im Untergeschoß hat Apotheker Locker mit einem neuen Konzept die „Apotheke im Ärztehaus“ eröffnet. Dort gibt es sogar einen besonderen Platz zur Bedienung von Kunden im Rollstuhl. Gegenüber eine Niederlassung des Sanitätshauses Sax aus Haag.
Im ersten Stock finden Patienten nun die Kinderärzte, die früher am Stadtwall ihre Praxis hatten. Landrat Georg Huber schaute mal kurz rein.
Die Räume der Verwaltung der Kreisklinik sehen aus wie Büros halt aussehen – wir haben uns den Blick da hinein noch gespart.
Von der Terasse im Obergeschoß hat man einen wunderbaren Blick auf die Altstadt, auf den Inn und auf den Friedhof. Hier ist eine Wohngruppe für Intensivpflege untergebracht. Es war sozusagen ihre Terasse, auf der sich die Gäste einfanden um die Einweihung zu feiern.
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Bauherr Thomas Trettenbacher und Kreisklinikengeschäftsführer Heiner Kelbel begrüßten die Gäste. Heiner Kelbel meinte, auch wenn sich „Einweihung des Ärztehauses“ banal anhöre, stelle dies doch den Schlusspunkt einer jahrelangen Entwicklung dar. Das Ärztehaus wäre ein weiterer Schritt hin zur Umsetzung des Ziels der Kreisklinik, das Gesundheitszentrum im Landkreis zu sein. Er wäre froh, dass sich das Haus weiter entwickelt, weil das ein Zeichen ist, dass auch die Kliniken selbst sich entwickeln. Und dass Landrat Georg Huber und Bürgermeister Günther Knoblauch gemeinsam an der Einweihung teilnehmen würden, das zeige, welche Bedeutung dies für die Stadt und den Standort Mühldorf hat.
Thomas Trettenbacher beschrieb das Gebäude: Es biete 2.400 Quadratmetern Nutzfläche und darunter eine Tiefgarage. Zu den Nutzern, die schon jetzt eingezogen sind, kommt im Juli die internistische Facharztpraxis Dr. Reinhard Baumgartner, der bislang seine Praxis am Stadtplatz hat.
Carsten Plösser – Geschäftsführer des außerklinischen Intensivpflegedienstes PGS, der Patienten von den Kreiskliniken übernimmt um sie weiter zu pflegen, die etwa beatmet oder anderweitig intensiv betreut werden müssen.
Chefarzt Dr. Christian Wiesner wunderte sich, dass es in den unteren Stockwerken hier im Ärztehaus zwar eine Apotheke, ein Sanitätshaus, eine podologische Praxis und die Verwaltung der Klinik gebe, aber keine Ärzte. Endlich im zweiten Stock die Kinderärzte und später im dritten Stock Dr. Baumgartner rechtfertigten doch den Namen des Hauses.
Die Chefärzte freuen sich über diese nahe Kooperation.
Er ging dann auf die Notwendigkeit einer außerklinischen Intensivpflege ein: Viele der Patienten sind oder waren in einer lebensbedrohlichen Situation. Die Klinik ist nicht darauf eingerichtet, Patienten zu betreuen, die nicht akut leiden, aber jederzeit intensivhilfebedürftig werden können. Bisher wurden solche Patienten in ganz Südostbayern untergebracht – eine große Belastung für Patient und Angehörige. Dies übernimmt nun der außerklinische Intensivpflegedienst PGS. Er erachte es als Glücksfall, dass mit PGS im Ärztehaus nun die optimale Weiterversorgung solcher Patienten realisiert werden konnte. Er bedankte sich bei Landrat Georg Huber für die Unterstützung und bei allen, die dabei mitgewirkt haben, diese Lösung zu realisieren.
Bürgermeister Günther Knoblauch freute sich über diese Erweiterung des Gesundheitsangebotes in der Kreisstadt. Er gratulierte allen Beteiligten dazu, mit der Neuorientierung der Kreisklinik und allen Anbietern darum herum die Gesundheitsvorsorge der Bevölkerung auch für die Zukunft zu sichern. Alles zusammen trägt dazu bei, die Attraktivität der gesamten Region zu steigern. Den Mietern im Haus wünschte er viel Erfolg und bedankte bei den Familien Trettenbacher für das Engagement in Mühldorf, meinte aber, über die Farbe des Ärztehauses müsste man schon nochmal reden....
Landrat Georg Huber meinte an Bürgermeister Knoblauch gerichtet (O-Ton Wenns a bissi meara rot waaar.... ? ) Aber es wäre halt ein bissl mehr schwarz... Dann – im Ernst – bedankte er sich bei Chefarzt Dr. Wiesner, der sofort die Möglichkeiten erkannt hatte, die sich mit der außerklinischen Intensivmedizin verbinden ließen. Er hätte geprüft, wer hier was anbieten wollte, stellte aber fest, die neue Firma biete zusammen mit der Kreisklinik einen wesentlichen Fortschritt bei der Versorgung der Patienten im Landkreis. Er trat klar Befürchtungen entgegen, aus dem Gebäude werde ein medizinisches Versorgungszentrum. Das könne er definitiv ausschließen. Die Kreisklinik wird dem eingeschlagenen Weg der Zusammenarbeit mit Kooperationen treu bleiben. Vielmehr könne er versichern, dass die Klinik sich sogar vergrößern wird. Wenn nun die Klinik kostendeckend arbeitet ist das Gesundheitswesen zukunftsfähig aufgestellt. Und dazu tragen auch die neuen Partner bei. Er dankte allen Beteiligten für ihr Mitwirken und sicherte die Fortsetzung des eingeschlagenen Weges zu. Er dankte auch den Familien Trettenbacher für ihr Engagement und überreichte den Geschäftsführern der Firma PGS das Glaswappen des Landkreises.
Stadtpfarrer Ljubisic und Pfarrer Benecker erteilten schließlich dem neuen Gebäude und allen, die darin Hilfe suchten den kirchlichen Segen.
Mit dem obligatorischen Gläschen Sekt und Häppchen feierten Investoren, Mieter, Klinik, Landrat und Bürgermeister das neue Ärztehaus, zu dem auch wir herzlich gratulieren wollen – wenn nur diese Farben nicht wären!!
122 Auftakt zum Megawochendende in Waldkraiburg: Fußball beim VfL und Nightshopping 6:50 25 24.06.10
Trotz des Regenwetters und der wenig sommerlichen Temperaturen waren zahlreiche Zuschauer ins Jahnstadion gekommen um dabei zu sein, wenn die Fußball-Legenden aus Rumänien gegen die alten Herren des VfL antraten. Obwohl die großen Zeiten der Akteuere lang zurück lagen, interessierten sich auch junge Leute für dieses Freundschaftsspiel. Der Verein hatte für ein Fußballfest vorbereitet: Gegrillt und eine Bar aufgebaut....
Zur Pause stand es 0:1 für die Gäste aus Rumänien, ein Spielstand, der für die zweite Halbzeit einiges zu hoffen übrig ließ. Beide Mannschaften litten unter den geöffneten Schleusen des Himmels: Es begann erst einmal kräftig zu regnen. Aber das hielt sie nicht davon ab, richtigen Fußball zu zeigen. Vielleicht waren sie nicht mehr so schnell und so wendig wie die jungen, aber trickreich und konditionsstark waren sie allemal. So zogen die Gäste auf 0:3 davon. Das schmeckte der AH des VfL natürlich nicht und so erzielten sie auch zwei Tore. Damit endete das Spiel 2:3, aber das war eigentlich Nebensache - - obwohl - - da gab’s schon Zuschauer, die sich ordentlich über so manche Trainerentscheidung aufgeregt haben und so manchen ehrgeizigen Trainer....
Herr Kletter 2:3 verloren, schmerzt das? (O-Ton)
Wie ist das Spiel zustandegekommen? (O-Ton)
Und Sie sind nach Waldkraiburg gekommen um das Stadtjubiläum mitzufeiern? (O-Ton)
Wer hat den auf rumänischer Seite aller mitgespielt? (O-Ton)
Herr Duckadam, Ihre Mannschaft setzt sich aus ehemaligen Profis zusammen. Spielen Sie häufig zusammen? (O-Ton)
Sie sind ja auch nicht mehr die jüngsten. Trotzdem haben sie hier 90 Minuten guten Fußball gezeigt. Trainieren Sie denn regelmäßig? (O-Ton)
Einmal Fußball gelernt – verlernt man nicht mehr – oder? (O-Ton)
Nachdem alle aus den Kabinen zurück waren, ging's im Zelt bei Life-Musik und guter Unterhaltung noch eine ganze Zeit weiter.
In der Stadt hatten die Geschäfte zum „Nightshopping“ bis Mitternachte geöffnet. Wir sind mit Willi Engelmann, Vorsitzendem der Aktionsgemeinschaft Handel und Handwerk in Waldkraiburg losgezogen um zu schauen, was sich in den Geschäften tut. Viele Inhaber hielten für diesen Abend besondere Angebote bereit oder boten Stadtjubiläumsrabatte an. Man kann nicht sagen, dass sich die Kunden in den Geschäften drängten. Die Landebesitzer waren trotzdem nicht unzufrieden. Bürgermeister Siegfried Klika und Gattin Helga kamen jedenfalls gerade vom Einkaufen...
Das Wetter hielt die Gäste aber nicht nur von den Geschäften fern, auch das Sternenzelt vor dem Rathaus wartete vergeblich auf Gäste.
Einzig vor der Bühne versammelten sich hartgesottene und hatten ihre Freude am Rock’n’Roll der Rockagilly’s. Die „Luckyliners“ – die Westerntänzer untersützten sie dabei, was zusammen ein spaßiges Bild bot.
Ein Auftakt mit Hürden in das Mega-Wochenende zum Stadtjubiläum, auf das sich die Stadt so lange vorbereitet hatte und auf das sich so viele Waldkraiburger sehr gefreut hatten.
123 Stadtjubiläum Waldkraiburg: Der große Festzug 7:50
Dunkelgraue Wolken hingen tief über dem Stadtplatz in Waldkraiburg, zu dem vorzudringen nicht so einfach war. Weiträumig hatte die Stadt den Innenbereich abgesperrt, um viel Platz für die Feierlichkeiten zu haben. So war aus dem gesamte Bereich von der Prager Straße bis zum Festplatz und von der Adlergebirsstraße bis zur Teplitzer Straße eine große Fußgängerzone und aus Stadtplatz und Braunauer Straße die große Feiermeile geworden.
Noch ein bisschen Stärkung – dann konnte der Festzug kommen, der zweimal über den Stadtplatz ziehen sollte. Und das war gut – wie wir gleich sehen werden.
(45:26:12) Würde der Zug kommen? „Oder machen wir doch das mit den Fähnchen“ wie die Kabarettgruppe „Saftladen“ beim Festakt vor einer Woche gespottet hatte?
Dann kam, was nicht abzuwenden war: Es begann zu regnen. Und wir sahen vom Moderatorenturm fast nur noch Schirme. Die waren zwar schön bunt....
Während der Festzug näher kam, erinnerte Moderator Norbert Meindl an die Geschichte Waldkraiburgs, die in den zurückliegenden 60 Jahren praktisch aus dem Nichts entstanden ist. Zu jeder Gruppe wusste er etwas zu berichten – wann sie entstanden sind, welche Aktivitäten sie ausüben und was sie für die Menschen tun.
Angeführt wurde der Zug von der Sambagruppe Bragada des Sonderpädagogischen Förderzentrums.
Die Kindergärten hatten sich einheitliche T-Shirts angezogen, jeder in einer anderen Farbe.
Das Gymnasium in Waldkraiburg gibt es als eigenständige Schule seit 1998.
Dem Vorbild der Kindergärten folgten auch die Schulen. Auch sie hatten ihre Schüler und Lehrer farblich einheitlich gekleidet.
Hier einige Bilder vom Zug, den wir auf dem Rückweg doch lieber aus der Perspektive der Zuschauer und Teilnehmer begleitet haben: Regen hin oder her!
Die Franz Liszt-Schule hat den Schritt zur Mittelschule schon vollzogen und präsentierte sich mit vielen Waldkraiburger „W“s in den Stadtfarben blau und gelb.
Die erste Blaskapelle war die Egerländer. Sie ist aus Waldkraiburg nicht wegzudenken.
Dann folgten die Landsmannschaften: Die Egerländer Gmoi.
Die Adlergebirgler.
Der deutsche Böhmerwaldbund.
Rübezahl durfte natürlich auch nicht fehlen.
Die Schlesier folgten - - - und dann die Banater Schwaben.
Die Landsmannschaft der Siebenbürger Sachsen.
Den Zug der Nachbargemeinden führte der Musikverein Aschau an.
Gefolgt von der Feuerwehr und der Krieger- und Soldatenkameradschaft Ebing.
Der Schützenverein, die Freiwillige Feuerwehr und der Eisschützenverein aus Pürten.
Der Radlerverein und die Krieger- und Soldatenkameradschaft aus Pürten.
Der Sportverein aus St. Erasmus.
Aus Ampfing, die Blasmusik, die Bürgermeister Ottmar Wimmer und Georg Buchner gefolgt vom Trachtenverein „Isentaler“.
Aschau’s Bürgermeister kamen in einer Kutsche.
Heldenstein hatte seine Kirchen geschickt – Jettenbach die Brauerei mit Graf Ignaz zu Toerring-Jettenbach. Aber auch einen Wagen mit Loren drauf, mit denen in den 20er Jahren der Innkanal gebaut worden ist. Die Kanalarbeiter kamen hinterher.
In Kraiburg steht das Marktjubiläum an. Bürgermeister Michael Loher kam als Ritter.
Mettenheims Bürgermeister Stephan Schalck hatte die Kirche St. Michael dabei.
Die Kreisstadt vertrat die Feuerwehr Altmühldorf, das THW und der Trachtenverein „Edelweiß“.
Die Blaskapelle Kraiburg führte die Vereine aus Waldkraiburg an und denen voran ging der VfL mit einer geradezu unübersehbaren Zahl Teilnehmer. Auch sie nach Sparten farblich gekleidet.
Die Rock’n’Roller der Hot-Socks taten sich schwer, im Regen etwas vorzuführen.
Der Laufclub Bayern diesmal nicht ganz so schnell....
Die Schützengilde Waldkraiburg hat Welt- Europa- und Deutsche Meister in ihrer Mitte.
Den nächsten Zug führte der Städtepartnerschaftsverein Sartrouville an.
Ihnen folgte die Faschingsgesellschaft Waldburgia.
Die Theatergruppe „Saftladen“ feierte auf seine Weise.
Die Krieger/Soldaten- und Reservistenkameradschaft Waldkraiburg.
Der Förderverein der Pfadfinder hatte ein Zelt dabei...
Ihnen folgte der Deutsche Gewerkschaftsbund, der Gartenbauverein und die Rettungshundestaffel Waldkraiburg.
Den alten Bahnhof hatte die Stadtbau mitgebracht.
Im geschlossenen Auto: Stadtpfarrer Garmeier und Pater Damian aus Sri-Lanka.
Staatssekretär Dr. Marcel Huber – cheauffiert vom Mühldorfer Franz Strohmaier.
MdB Stephan Mayer saß bei Miß Waldkraiburg Olga Bohrer und Stadtmarketing-Geschäftsführer Markus Stern im offenen Auto.
Einen amerikanischen Straßenkreuzer hatten sich die Landräte ausgesucht.
Für Altbürgermeister und Ehrenbürger Jochen Fischer blieb da nur ein Skoda-Oldtimer übrig.
Nach den Stadträten schlossen die Bürgermeister – wie immer zu einem Spaß aufgelegt.
Inzwischen hatte der Regen stark zugelegt. Und so hatte niemand mehr einen Blick für die Stände des VfL entlang der Feiermeile und am Haus der Kultur. Jeder wollte nur so schnell wie möglich ins Zelt - - ins Trockene.
Da hatte es sich Stadtrat Gustl Schenk schon lang gemütlich gemacht.
Auf der großen LED-Wand lief das Fußballspiel und die Gäste ließen es sich gut gehen.
Vor dem Fußballspiel traten später die Kleinen der Eislauf-Sparte des VfL auf und bewegten die Zuschauer. Man hatte den Eindruck, die waren viel interessanter als das Spiel dahinter....
Schließlich machte sich Bürgermeister Siegfried Klika mit Gatten Helga auf, das Stadtfest zu besuchen, das sich auf der Feiermeile anschließen sollte. Aber das fiel buchstäblich ins Wasser. Schade drum. Nicht nur die Waldkraiburger hatten sich sehr darauf gefreut. Na ja, mit dem Volksfest steht die nächste Gelegenheit schon im Terminkalender. Und auch da kann man das Jubiläum noch gebührend feiern.
124 Das 46. Volksfest in Waldkraiburg: Auch dieses Jahr familienfreundlich 5:20
Im Stüberl beim Klosterbräu in Au fanden sich die Beteiligten am Waldkraiburger Volksfest ein um zu hören, was es in diesem Jahr alles zu sehen, zu erleben und zu genießen gibt. Und auch wenn es in diesem Jahr ein Problem mit dem Stadthaushalt gebe, freuten sich die Waldkraiburger aufs Volksfest – meinte Bürgermeister Siegfried Klika. So wie die Waldkraiburger halt sind: Sie haben schon immer Erfolge und Feste gemeinsam gefeiert. Und dass das alles auch in diesem Jahr gut wird, dafür dankte er Brauereien, Festwirten, Schaustellern, Rettungsdiensten, Polizei, Feuerwehr und allen anderen Anbietern.
Dann hatte er vorab die gute Botschaft, die Schicksalsfrage: (O-Ton – 3:58:22 – Der Bierpreis bleibt stabil bei 6 Euro 40)

Das wäre besonders deshalb wichtig, weil das Waldkraiburger Volksfest ja auch ein familienfreundliches Volksfest bleiben soll. dass das so bleibt – dazu hat auch die Stadt beigetragen und die Gebühren für die Anbieter nicht erhöht. Allerdings fiele der Volksfestbus dem Sparzwang zum Opfer. Der wäre heuer einfach nicht zu finanzieren.
Die Miß und Mister Waldkraiburg-Wahl wird diesmal vor dem Volksfest am 8. Juli stattfinden. Da würde sich die Stadt noch über mehr Bewerber freuen, besonders Kandidaten für Mister Waldkraiburg wären noch gewünscht.
Siegfried Klika dankte auch der Festwirtsfamilie Mörz dafür, dass sie das Festzelt so frühzeitig aufgestellt hatten und es so für viele weitere Veranstaltungen zur Verfügung steht.
Dann wünschte er dem 46. Volksfest viel Erfolg und den Besuchern viel Vergnügen. Er hoffte, dass es heuer mehr werden, als die 80.000, die im vergangenen Jahr gekommen waren. Aber da war er sich sicher, schließlich steht ja das Volksfest auch im Zeichen des Stadtjubiläums.
Volksfestbürgermeister Norbert Meindl stellte dann das Programm für die 10 Tage Volksfest vor. Zunächst findet am 8. Juli die Miß und Mister Waldkraiburg Wahl statt. Zwei politische Veranstaltungen am 6. Und am 22. Juli umrahmen das Volksfest. Der Auszug findet am 9. Juli ab 17 Uhr mit dem Standkonzert statt. Dann freuen sich die 40 Schausteller auf die Besucher, die dann bis 0 Uhr ihre Dienste anbieten. Im Festzelt gibt es ab 22 Uhr keine Musik mehr und ab 23 Uhr wird der Ausschank eingestellt. Das Sternenzelt hält an Freitagen und Samstagen bis 2Uhr 30 offen, sonst bis 1 Uhr oder 1 Uhr 30. Das Volksfestbier kommt auch heuer von der Klosterbrauerei in Au und die alkoholfreien Getränke von der Graf-Toerring-Brauerei in Jettenbach. Auch heuer gibt es tagsüber verbilligten Mittagstisch.
Erstmals seit langer Zeit wird es in diesem Jahr kein Riesenrad geben. Dafür gibt es eine große Wasserrutsche und natürlich auch etwas für Bürgermeister Siegfried Klika....
Bayern-Breaker, Autoscooter und viele andere Fahrgeschäfte sind wie in den vorangegangenen Jahren wieder vertreten sein. Neu, wenn auch uralt, ist das „Haus Gloria“, eine Losbude, die von 1969 bis 1998 schon auf dem Volksfest gestanden ist. Nun kommt das „Haus Gloria“ wieder aufs Volksfest.
Neben den bekannten Thementagen nimmt zunächst das Public Viewing der Fußballspiele der Fußball-Weltmeisterschaft breiten Raum ein. So wird das Enspiel am 9. Juli Abends natürlich zu sehen sein.
Am Sonntag 18. Juli ab 11 Uhr findet der 1. Lederhosen und Dirndl-Lauf statt, eine offizielle Laufveranstaltung des LC-Bayern. Die Laufstrecke ist vom Festzelt-Eingang über den Festplatz, dann rund um den Stadtplatz und wieder zurück – knapp 1.000 m. Für besonderen Spaß sorgt ein Paar-Lauf, wo Männlein und Weiblein zusammengebunden werden und gemeinsam laufen müssen. Jeder Teilnehmer erhält eine Breze und eine Maß Bier – oder Radler.... Das verspricht eine riesen Gaudi zu werden.
Das Volksfest endet am Montag 19. Juli – wie schon in den Vorjahren mit einem Feuerwerk.
Bürgermeister Siegfried Klika freute sich, dass Norbert Meindl wieder ein Volksfest zusammengestellt hat, das sich von denen in den umliegenden Orten abhebt.
Nach den Erfahrungen des Mega-Wochenendes bleibt nur zu hoffen, dass die gute Vorbereitung der Stadt durch gutes Wetter belohnt wird. Wir werden’s sehen.

125 Schulkultur trifft Baukultur: Die Einweihung der Ganztagsbetreuung an der Hauptschule Ampfing 9:30
Die Gemeinde Ampfing ist stolz darauf, ihren Bürgern ein modernes Schulzentrum anbieten zu können. In den zurückliegenden Jahren flossen deshalb erhebliche Mittel in den Ausbau der Hauptschule, den Neubau und die Erweiterung der Grundschule und jetzt in eine neue Erweiterung der Hauptschule.
Bürgermeister Ottmar Wimmer strahlte, als er die Gäste zur Einweihungsfeier empfing, die sich vor dem neuen Gebäude zusammenfanden.
Im Foyer der Hauptschule, unterhielt „Pentasax“, die diesmal nur zu viert spielten. Unter den Gästen waren neben Dekan Roland Haimerl und der evangelischen Pfarrerin Gundi Krischok, Landrat Georg Huber, die Bürgermeister der Gemeinden, die zum Schulverband gehören, die Gemeinderäte und natürlich Vertreter des Schulamtes, der Firmen, die am Bau mitgewirkt haben.
Bürgermeister Ottmar Wimmer begrüßte die Gäste und meinte, Bildung wäre das wichtigste Gut, das man den Kindern mitgeben könnte. Sie wäre auch teuer. Aber den Kindern keine Bildung zu geben, wäre noch viel teuerer! Und so hatte er eine Menge Gäste zu begrüßen, die alle daran mitarbeiteten, den Kindern die bestmöglichen Bedingungen bereitzustellen.
Wie das wirkt, zeigte die Theater-AG, mit mehreren Einlagen. Sie begannen mit dem bekannten Lied vom kleinen grünen Kaktus....
Dekan Roland Haimerl und Pfarrerin Gund Krischok dankten für die Gelegenheit, die Räume zu segnen. Dabei betonte Dekan Haimerl, gelte der Segen Gottes nicht in erster Linie den Räumen sondern den Menschen, die hier Lernen, Speisen – Leben. Pfarrerin Gundi Krischok nahm das Gleichnis von der Speisung der 5000 zum Ausgangspunkt um auf die Eßkultur hinzuweisen, die für das seelische Wohlbefinden wichtig ist, ein Wissen, das heute vielfach verloren gegangen ist. Wenn nun die neuen Räume dazu beitragen würden, dass die Schüler wieder Gemeinschaft haben und ihr Mal genießen könnten, dann hoffte sie, dass dabei auch der Segen Gottes spürbar werde.
Schließlich erteilten sie den Segen.
Dekan Roland Haimerl weihte auf einem gemeinsamen Rundgang die neuen Räume.
„Kindern müsse man immer genug und niemals zu viel geben“ zitierte Bürgermeister Ottmar Wimmer einen alten pädagogischen Grundsatz. Diesem Grundsatz folgend hätte die Gemeinde in den zurückliegenden Jahren den Ausbau der Grund- und Hauptschule realisiert. Nun hätte die Gemeinde mit der Unterstützung des Freistaates Bayern knapp 2,7 Millionen Euro in ein, in Form und Funktionalität beeindruckendes Bauwerk investiert. Hier trifft Schulkultur Baukultur.
Ideale Bedingungen schafften hier Sülern und Lehrern Freude am Lernen. Im neuen Gebäude finden sich nun: Ein Werkraum mit Nebenraum, ein Gruppenraum, ein Stuhllager und ein Archiv im Keller – Küche und zwei Speiseräume, zwei Klassenzimmer und Nebenräume im Erdgeschoß sowie zwei Klassenzimmer und ein Büro im Obergeschoß. Dieser Anbau sorgt mit seiner hellen freundlichen Atmosphäre dafür, dass die Schüler hier motiviert lernen können.
Dann blickte er auf die Entstehungsgeschichte zurück: Nach dem GemeinderatsbeSchluss zur Einrichtung von Ganztagsklassen im Februar 2007 ging bereits im Oktober 2007 die Zuschußzusage der Regierung von Oberbayern ein. Schon im März 2008 erhielt die Gemeinde die Zuschußzusage für die Erweiterung der Hauptschule auf 16 Klassen. Schon zweieinhalb Monate nach Antragstellung erhielt die Gemeinde die Baugenehmigung vom Landratsamt Mühldorf. So konnte im November 2008 der Spatenstich erfolgen. Ein Jahr später war das Gebäude fertig.
Zusammen mit der Hauptschule in Buchbach bietet die Hauptschule nun die Voraussetzung, „Mittelschule“ werden zu können. Voraussichtlich Anfang August erhält die Hauptschule nun die Bezeichnung „Mittelschule“ verliehen. Den Kooperationsvertrag mit der Hauptschule Buchbach haben sie jedenfalls schon im April geschlossen.
Bürgermeister Ottmar Wimmer dankte allen Planern und ausführenden Firmen für die gute Arbeit, dem Landratsamt für die gute Begleitung, dem Schulamt für die Unterstützung und den Handwerkern für die gute Arbeit. Den Schülern wünschte er allzeit erfolgreiches Lernen und eine große Zukunft.
Die Theater-AG wollte sich dann mit dem besten Naturfoto an einem Fotowettbewerb beteiligen.
Für Landrat Georg Huber ist die Einweihung dieses Neubaus ein gutes Zeichen für die Bildungslandschaft in der Gemeinde Ampfing und im gesamten Landkreis. Wenn man den Zustand einer Gemeinde am besten an seinen Kindergärten und Schulen erkennen kann, dann steht es um die Gemeinde Ampfing sehr gut. Mit großer Weitsicht hätte man dieses Gebäude für die Ganztagsbetreuung errichtet, das unverzichtbar ist, um das Gütesiegel „Mittelschule“ erhalten zu können. Landrat Georg Huber gratulierte herzlich allen Verantwortlichen in Gemeinde und Schule zu dieser zukunftsträchtigen Investition. Er dankte auch dem Freistaat Bayern für die Unterstützung trotz aller Sparzwänge. Er wünschte Schulleitung, Lehrern und Schülern viel Freude und Erfolg an der Schule und überreichte Rektor Franz Grießer einen Gutschein für eine Zierpflanze für den Speisesaal.
Schulamtsdirektor Paul Schönstetter schließlich meinte, die Hauptschule Ampfing wäre nicht irgend eine beliebige Hauptschule. Diese Schule war und ist die Keimzelle für die Hauptschulentwicklung. Schon viele Versuche und neue Projekte hätte diese Schule hervorgebracht und betreut. Aber nicht nur darauf wäre das Schulamt stolz: Ampfing hätte sehr früh die Zeichen erkannt und den Mut aufgebracht, die Umgestaltung der Hauptschule zur Mittelschule mitzutragen. Seit drei Jahren haben hier alle Schüler die Möglichkeit der offenen Form der Ganztagesbetreuung in Anspruch zu nehmen. Dann beschreib Paul Schönstetter die verschiedenen Formen der Ganztagesbetreuung in Grund- und Hauptschule.
Schließlich lobte er das neue Gebäude, das auch mit seiner Ausstattung die Wertschätzung der Gemeinde für ihre Schüler und Lehrer ausstrahlen würde. Damit nimmt die Gemeinde indirekt Anteil an der Ausbildung der Kinder. Dafür dankte er der Gemeinde herzlich.
Mit einem weiteren – mit ziemlich schwarzem Humor durchsetzten Sketch unterhielt die Theater-AG.
Schließlich dankte Rektor Franz Grießer der Gemeinde und den Partnern in Verwaltung und Schulamt, die ihre Wünsche so wohlwollend eingebunden haben. Die zusätzliche Arbeit hätten sie alle gern geleistet. Nun werde die Schule zum ganztägigen Lebensmittelpunkt, in dem der dauernde Kontakt zu den Mitschülern einen neuen sozialen Stellenwert in der Entwicklung der Kinder erhalten – eine ganz neue Erfahrung. Jugendsozialarbeit und viele Angebote der Schule sowie die Berufsorientierung kompensieren den Verlust des häuslichen Umfeldes in einer Zeit, in der beide Elternteile gezwungen sind, einer Erwerbstätigkeit nachzugehen. Dies zu ermöglichen, dienen die vielen neuen Räume mit ihrer hervorragender Ausstattung.
Pentasax schloss die Feierstunde.

Nach der Besichtigung des Gebäudes wartete bereits das Buffet, das die Gäste vor die Qual der Wahl stellte, und mit dem sich die Speisesääle gleich einmal bewähren mussten.
Wir gratulieren der Gemeinde Ampfing zu diesem gelungenen Neubau. Nun steht dem erfolgreichen Lernen hier nichts mehr im Weg – zumindest nicht von Seiten der Schule.
126 Bierprobe in Ampfing: Auftakt zu einem familienfreundlichen Volksfest 5:30
Bürgermeister Ottmar Wimmer freute sich, dass sich Festwirt Hubert Baumann und Brauereivertreter Charly Minks so prächtig weiterentwickelt hatten, seit dem letzten Volksfest. Er begrüßte zahlreiche Gemeinderäte und Mitarbeiter der Gemeinde, Vereinsvorstände und natürlich die Bedienungen, die während des Volksfestes immer dafür sorgen, dass es allen so gut geht.
Er freute sich, dass es die Brauerei nun schon 20 Jahre mit ihnen aushalten würde. Vermutlich würde das nur das Oktoberfest übertreffen! (O-Ton)
Allerdings hätte der „Event-Manager“ nicht an dieses Jubiläum gedacht und so gibt’s halt kein Brauereigespann. Aber – dafür muss er ihm während des Volksfestes seine Zeche zahlen!!!
Dann wünschte er sich noch das passende Wetter.
Nach dieser schwungvollen Einleitung stießen sie erst einmal an!
Da hatten die Kollegen was zu knipsen!
Dann meinte Charly Minks: (O-Ton)
Festwirt Hubert Baumann wollte sich nicht mehr vorstellen: Nach zwei Jahren kennt ihn sowieso jeder. Diesmal hätte er seine Frau mit nach vorn genommen. Letztes Jahr hätte er an sie alle Beschwerden richten lassen. Beschwerden hätte es zwar keine gegeben... (O-Ton – aber alle ham gfragt, wer mei Frau is!)
Er sicherte zu, dass sie auch dieses Jahr wieder alles dafür tun werden, dass es ein schönes Volksfest wird.
Nach einem gemütlichen Schweinsbraten wollten wir dann von Eventmanager Thomas Hell noch so einiges wissen. Herr Hell, die Schicksalsfrage: Was kostet denn die Maß Bier auf dem Ampfinger Volksfest? (O-Ton)
Sind die Standpreise für die Schausteller gleich geblieben? (O-Ton)
Also bleibt das Ampfinger Volksfest wie auch in den vergangenen Jahren ein familienfreundliches Volksfest? (O-Ton)
Wie sieht das Musikprogramm aus? (O-Ton)
Also können wir uns auf das Volksfest in Ampfing freuen? (O-Ton)
Vielen Dank.
127 Stehen nicht im Regen! Delegation der Landtagsfraktion der SPD zu Besuch im Landkreis 13:20
Vom Bahnhof Mühldorf ging es zunächst nach Neumarkt-St. Veit zur Baustelle der Umgehungsstraße. Zunächst stellte Bürgermeister Erwin Baumgartner zusammen mit Vertretern des Straßenbauamts Landshut das Projekt vor, das den Abschluss einer 70-jährigen Planungs- und Diskussionsphase darstellt.
Die 3,7 Kilometer lange Umgehungsstraße ist auf der ganzen Länge im Bau. Mit Hilfe der Konjunkturprogramme konnte auch die Finanzierung schnell sichergestellt werden. So weit erkennbar, ist die Realisierung zeitlich im Plan, kostenseitig wird der Rahmen durch eine Umplanung überschritten werden. Auf Grund des Umfangs des Projekts und des Vergaberechts können einheimische Firmen nicht besonders berücksichtigt werden. So hätten die Aufträge an Firmen aus ganz Bayern erteilt werden müssen.
In der Baustelle stand das Wasser. Da war es verständlich, dass an diesem Tag nicht gearbeitet werden konnte. Die schweren Baumaschinen wären im weichen Boden steckengeblieben.
Gut zu sehen war von der bereits fertigen Brücke unter der Straße nach Teising der Verlauf der künftigen Umgehungsstraße, die hier aus Richtung Egglkofen da Richtung Mühldorf verlaufen wird. Die Delegation erkundigte sich nach der Akzeptanz der Baumaßnahme in der Bevölkerung, den geplanten Lärmschutzmaßnahmen. Gemeinsam kam man zu dem Schluss, dass die Realisierung so eines großen Projektes problemlos verlaufe, die Fertigstellung eine erhebliche Erleichterung für Neumarkt-St. Veit bringen wird und zudem einen Schlusspunkt unter eine 70 Jahre andauernde Diskussion setzen wird.
Nächstes Ziel der Rundfahrt war das Haus der Begegenung in Mühldorf. Hier erwarteten AWO Vorsitzende Klara-Maria Seeberger und Haus der Begegnungsleiterin Marianne Zollner die Gäste.
Diana Stachowitz freute sich, im Haus der Begegnung zu sein. Das Projekt „Haus der Begegnung“ ginge auf die frühere Bundesfamilienministerin Renate Schmidt zurück, wurde dann aber sehr erfolgreich von Ursula von der Leyen umgesetzt. So ginge es auch mit vielen anderen Dingen – etwa im Seniorenbereich.
Da Bürgermeister Günther Knoblauch einen anderen Termin wahrzunehmen hatte, überreichte sie ihm einen Bierkrug als Gastgeschenk. Der versprach ihr, sich mit dem Mühldorfer Jubiläumskrug zu revanchieren. Sozialdemokratische Politik könnte man nur von der Spitze aus machen. Das gelte für die Familienpolitik, den Bau von Kinderkrippen und viele andere Bereiche. Er kündigte eine gemeinsame Veranstaltung zur Familienpolitik an. Dann hatte er noch ein Erinnerungsgeschenk: Unter dem Mühldorfer Schirm fanden sich dann immer mehr ein.
SPD Kreisvorsitzender Richard Fischer beschrieb seine Initiative, die Mitglieder wieder zu aktivieren und neue Mitglieder zu werben. Dabei hätte bräuchte er ihre Unterstützung.
Dann stellte Marianne Zollner das Haus der Begegnung und die zahlreichen Aktivitäten vor. Dabei
Frau Stachowitz, Sie sind die neue Betreuungsabgeordnete der SPD für unseren Wahlkreis. Würden Sie sich bitte kurz vorstellen. (O-Ton)
Frau Zollner – die Finanzierung des Hauses der Begegnung basiert ja zum großen Teil auf Bundesmitteln. Wenn nun das Projekt Mehrgenerationenhaus ausläuft und – gerade jetzt in Zeiten großer Sparanstrengungen – auch die Gelder spärlicher fließen – haben Sie dann Quellen, auf die Sie zurückgreifen können? Wie sieht die Zukunft aus? (O-Ton Zollner)
Frau Stachowitz, Sie haben uns vorhin erklärt, Sie wurden zur Betreuungsabgeordneten der SPD-Fraktion im Landtag bestimmt. Erklären Sie uns bitte, was das für die Bürger im Landkreis bedeutet: ( O-Ton)
Herr Fischer, nun sind Sie heute mit Frau Stachowitz und Herrn Ritter im Landkreis unterwegs. Wie kam es zu diesem Besuch? (O-Ton)
Später sahen die Gäste das Fußballspiel Deutschland gegen Serbien und besichtigten den Rot-Kreuz-Shop in Waldkraiburg.
128 Der Geschichtspreis 2010 des Vereins "Heimatbund" für Diakon Manfred Scharnagl 8:40
Auf amüsante Weise stellte Diakon Manfred Scharnagl zunächst in der Kirche in Mettenheim die Engel und ihre Geschichte vor, wie sie von der Kirche und der Überlieferung bekannt ist. Er ging nicht nur auf die Engel ein sondern erklärte den zahlreichen Zuhörern auch die Fresken und Bilder in der Kirche, die allesamt aus dem 17. Jahrhundert stammen.
Später eröffnete Martin Lamprecht mit seinen Mettenheimer Bläsern die Feierstunde im Mettenheimer Kulturhof.
Bürgermeister Stephan Schalck freute sich, dass der Geschichtsverein Heimatbund seine Verleihung hier abhalten und er so viele Gäste im Kulturhof willkommen heißen konnte. Der Kulturhof als Bestandteil des ehemaligen Lufwaffenstützpunktes der Wehrmacht wäre ja selbst schon ein geschichtsträchtiger Ort. Er regte an, dass sich der Geschichtsverein auch dieses Themas annehmen könnte.
Die Mettenheimer Bläser zeigten ein weiteres Beispiel ihres Könnens.
Auch der Vorsitzende des Geschichtsvereins Dr. Reinhard Wanka begrüßte die Gäste. Er dankte und beglückwünschte Gemeinderat und Bürgermeister für die freundliche Aufnahme, die Bewirtung und natürlich zum Kulturhof, den er als äußerst gelungen sah. Er nahm die Anregung von Bürgermeister Stephan Schalck auf, sich der Geschichte des Kulturhofes anzunehmen, sie aufzubereiten und zu veröffentlichen.
Nach einem weiteren Musikstück erläuterte Restauratorin Ulrike Merz die Restaurierung der sieben Mettenheimer Engel. Als sie 2001 in ihr Atelier nach München kamen, sahen sie so aus. 1920 hatte man sie in rosafarbiger Hautfarbe und einer Art Versilberung gestaltet. Diese Versilberung ist im Lauf der Zeit schwarz geworden. Während Malerarbeiten in der Kirche St. Michael war aufgefallen, dass es wohl vor der Fassung von 1920 zahlreiche weitere Farbgebungen gab. Diakon Scharnagl ist es zu verdanken, dass 2001 eine umfassende Renovierung in Angriff genommen wurde. Ulrike Merz erläuterte die Komplexität der Restaurierung. Angefangen von der mechanischen Sicherung der geschnitzten Holzfiguren über die Bestimmung der ursprünglichen Farben bis hin zur Beschaffung originalgetreuer Farben und Lacke. Nachdem die alten Farben entfernt waren, trat eine feine detaillierte Schnitzarbeit zu Tage. Diese wurde in viel Kleinarbeit nun wieder zur Geltung gebracht. Nach acht Jahren Detailarbeit konnten die Engel 2009 wieder in die Pfarrkirche nach Mettenheim zurückkehren.
Dr. Reinhard Wanka meinte – man könnte den Titel des vorangegangene Musikstück auch ergänzen zu „Wonderful World of Angels“.
Dann nahm er sich „Zeit für die Metteneimer Engel“, ein Zitat aus dem Pfarrbrief der Pfarrgemeinde Mettenheim. Weil schon viel über die Mettenheimer Engel gesprochen worden war. ergänzte er die Geschichte des Geschichtspreises und begann dazu mit Geschichte und Aufgabenstellung des Vereins „Heimatbund“. Der Geschichtspreis, der dem ehemaligen zweiten Vorsitzenden und langjährigen Museumsleiter Dr. Hans-Rudolf Spagl gewidmet ist, wurde erstmals im vergangenen Jahr verliehen. Er ist mit einem eher symbolischen Geldpreis dotiert.
Die Geschichte der Mettenheimer Engel schließt sich fast nahtlos an die kirchengeschichtlichen Darstellungen von Dr. Hans-Rudolf Spagl an. Es wäre im 21. Jahrhundert nicht mehr so selbstverständlich, dass sich Einzelpersonen mit so viel Engagement für etwas so Altes wie die Mettenheimer Engel einsetzen. Um so mehr, als diese Engel weder wichtig noch wirtschaftlich interessant sind. Es ginge ja hier nicht nur um Überlieferung, Kunstgegenstände, Schmuck für eine barocke Dorfkirche. Es ginge hier um eine besondere Form der gelebten Volksfrömmigkeit früher und heute. Hier wird Tradition weitergereicht an kommende Generationen. Ein ehrenamtliches Engagement, das Anerkennung verdient. Vor dieser Anerkennung erfuhr Diakon Scharnagl auch eine Menge Ablehnung. Nun möchte der Geschichtsverein zeigen, dass hier der Prophet auch im eigenen Land etwas gilt.
Dann trug er die Würdigung der Preiskommission vor. (O-Ton)
Schließlich überreichte Dr. Reinhard Wanka Diakon Scharn den Preis.
Der ausgezeichnete dankte den Mettenheimern, die auch einen Teil dazu beigetragen hatten, dass die Engel restauriert werden konnten. Er hätte in diesen acht Jahren die Leute besser kennengelernt. Er dankte Altbürgermeister Josef Gründl für seine Unterstützung und auch den Sponsoren und Geldgebern. Am meisten dankte er aber seiner Frau Brigitte, die ihn immer wieder aufgerichtet hatte, wenn er mal ein Tief hatte und die ihn auch wieder auf den Boden holte, wenn er mal zu überschwenglich war. (O-Ton: Brigitte vageits God)
Die Mettenheimer Bläser führten über in ein gemütliches Beisammensein, in dem die Gäste bei Häppchen und einem Gläschen Sekt viel sinnierten über Gabriel, Raphael, Uriel, Barachiel, Jehudiel und Sealtiel – die sieben Mettenheimer Engel.
129 Vier neue Trainer und zehn neue Spieler beim TSV Buchbach 6:30
Pressesprecher Erich Haider begrüßte das neue Trainerteam und acht der 10 neuen Spieler.
Günther Neef trainiert nun die zweite Mannschaft des TSV, Josef Kupper und Anton Bobenstetter sind das Trainerteam für die Bayernliga-Mannschaft, Torwarttrainer ist wie bisher Ralf Wagner und als zweiter Co-Trainer und Scout ist Sepp Harlander nun mit an Board.
Anton Bobenstetter zeigte sich stolz darauf, wieder da weitermachen zu können, wo er vor drei Jahren aufgehört hatte. Und er freute sich auch darüber, dass er das mit den selben Leuten machen kann, die auch schon vorher den Weg des TSV Buchbach durch die verschiedenen Klassen mitgemacht hatten. Er zeigte sich hoch erfreut darüber, dass auch während seiner Abwesenheit hier hervorragende Arbeit geleistet worden ist.
Dann stellte er die neuen Spieler vor:
Der 23-jährige Angreiffer Thomas Eckmüller kommt vom Bezirksoberligisten SE Freising nach Buchbach. Er ist von Beruf Bankkaufmann.
Der 20-jährige Thomas Hamberger aus Schnaittsee kommt aus der Jugend des SV Wacker Burghausen. Von Beruf ist auch er Bürokaufmann.
Maximilian Hain ist 21 und kommt vom Bezirksoberligisten TSV Wasserburg nach Buchbach. Er spielt in der Abwehr. Und auch er ist von Beruf Bankkaufmann.
Sein Bruder Hannes Hain kommt ebenfalls vom TSV Wasserburg. Er ist der ältere der beiden Brüder, ist 24 Jahre alt und studiert in München.
Patrick Scheibenzuber ist Abwehrspieler und kommt vom FC Dingolfing, also aus der Landesliga Mitte. Er ist von Beruf Versicherungskaufmann.
Der gebürtige Schweinfurter Dominic Kupfer kommt vom TSV Großbardorf. Ihn zieht es zur Freundin nach Buchbach! Er ist Student und absolviert ein Fernstudium zum Sportmarketingmanager.
Sandro Volz muss sich an Thomas Penker und Franz Demmel messen lassen: Der 23-jährige ist der neue Torwart in Buchbach. Er kommt aus der Landesliga vom SV Pullach und ist von Beruf Verwaltungsfachangestellter.
Der letzte anwesende Neue war Patrick Irmler. Er kommt aus der Bezirksliga vom BC Attaching. Mit seinen 23 Jahren hat er sogar schon in Amerika gespielt. Er ist Sportstudent an der TU München.
Nicht da waren Alexander Kurz, der von Jahn Regensburg kommt und Florian Gögl der vom Landesligisten FC Dingolfing zum TSV Buchbach wechselt.
Anton Bobenstetter freute sich, junge Spieler mit 2- bis 3-Jahresverträgen, und so die Basis für eine längerfristige Arbeit zu haben. Kontinuität wäre ihm für die Planung wichtig.
Er legte auch Wert auf die Feststellung, dass am Ende der letzten Saison zwar 9 Spieler weggegangen, aber 11 Top-Spieler geblieben sind.
Abteilungsleiter Günther Grübl sah das Erfolgsrezept des TSV Buchbach im Zusammenhalt. Von der Putzfrau bis zum Abteilungsleiter hielten hier alle zusammen und zögen an einem Strang. Wenn es so weiterginge, hätte er keine Angst um die Zukunft des Vereins. Sie dürfen und werden allerdings nicht nachlassen. Jeder wäre aber bis zum Äußersten gefordert. Die erkennbare Aufbruchstimmung im Verein unterstützt aber dieses Engagement, das in der zurückliegenden Saison doch sehr auf die Probe gestellt worden ist.
Es ist auch wichtig, dass alle wieder dabei sind. Absagen hätte er nicht bekommen.
Von Co-Trainer Josef Kupper – früher als Spieler unter Trainer Bobenstetter Garant für „zu-Null-Spiele“ - wollte Erich Haider wissen, welche Rolle er in Zukunft einnehmen wird. Anton Bobenstetters Bitte wäre er gern und gleich nachgekommen, meinte Sepp Kupper. Bobenstetter wird die Richtung vorgeben und die Verantwortung tragen. Er freut sich auf die gute Zusammenarbeit mit ihm.
Günther Neef kam mit Bobenstetter aus Markt Schwaben. Er übernimmt das Traineramt für die zweite Mannschaft des Vereins. Der 51-jährige Versicherungsangestellte ist seit 20 Jahren Trainer und hat bereits alle Amateurligen trainiert. Er sieht die zweite Mannschaft als die Seele des Vereins in der die einheimischen Nachwuchsspieler herangeführt werden. Er freut sich, bei der guten Adresse TSV Buchbach aktiv werden zu können.
Auch der zweite Co-Trainer Sepp Harlander hat reichlich Erfahrung. Auch er kam mit Bobenstetter aus Markt Schwaben. Gemeinsam hätten sie die Mannschaft dort auf- und ausgebaut. Mit seiner Kenntnis der Ligen kann er viele Informationen beschaffen, die für den Verein wertvoll sein können. Er denkt, dass sich die gute Zusammenarbeit aus Markt Schwaben auch hier fortsetzen wird.
Nun wollte Erich Haider wissen, wie die Integration der zahlreichen Neuzugänge stattfinden wird. Bobenstetter meinte, die Mischung aus erfahrenen Spielern, die schon eine/zwei Bayernliga-Saisonen hinter sich haben und 10 Neuen, die spielen wollen, stellt natürlich eine Herausforderung an. dass das aber gelingen wird, da wäre er sich sicher – vorausgesetzt natürlich, dass die Heimspiele wieder zu Fußballfesten werden, so, wie das in Buchbach eigentlich üblich ist.
Später startete die Mannschaft ins Training für die neue Saison und die Neuzugänge stellten sich den Fotographen. Und spätestens da ist der Optimismus auch auf uns übergesprungen, mit dem Offizielle und Neuzugänge in die neue Saison starten.
Auch wir werden wieder dabei sein: Mit dem Liveticker und mit Fernsehberichten. Der erste Einsatz ist schon in der kommenden Woche, wenn zu einem ersten Testspiel Drittligist SV Wacker-Burghausen nach Buchbach kommt.

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