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Josef J. Pöllmann
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Nr.
Thema LZ Archiv KW Ersch.
130
Bürgermeister oder Nobelpreisträger? Die Abiturfeier des Rupertigymnasiums Mühldorf
12:50
26 04.07.10
Oberstudiendirektor Josef Unterreiner begrüßte die Abiturienten und ihre Gäste im Stadtsaal in Mühldorf zu diesem herausgehobenen Tag, DEM Feiertag im Schuljahr. Dazu begrüßte er zahlreiche Ehrengäste, Bürgermeister, Stadträte und Vertreter von benachbarter Schulen.
Melina Mayer spielte eine Nummer von Dave Brubek: „It’s a raggy Waltz“
Bürgermeister Günther Knoblauch, zugleich zweiter stellevertretender Landrat überbrachte die Grüße des Landkreises und der Stadt. 2011 werde es wohl Probleme geben, wenn mit dem Ende des neunjährigen Gymnasiums zwei Jahrgänge gleichzeitig ihre Abiturfeier abhalten werden. Und für das 90-Jahr-Jubiläum müsse man auch etwas besonderes vorbereiten.
Wenn sie nun ihr Abiturzeugnis erhalten würden, könnten sie zu Recht stolz sein. Trotzdem wäre das Abiturzeugnis kein Freibrief und begründe auch keinen Anspruch auf besondere Behandlung. Vielmehr wäre es eine Verpflichtung gegenüber der Gesellschaft. Wie in der Formel 1 hätten sie nun das Qualifying überstanden. Das Rennen läge noch vor ihnen. Aber ohne tolles Team werden sie das Rennen nicht gewinnen.
Er bat sie auch – bei all dem Fachwissen, das sie nun erworben hätten – die menschlichen Werte hochzuhalten, zu praktizieren und sich in die Gesellschaft einzubringen. Die Finanzkrise hätte gezeigt, wohin Rücksichtslosigkeit und Verantwortungslosgkeit geführt hätten. Er ermunterte sie, „Nein“ zu sagen, wenn sie „nein“ meinen und „Ja“ zu sagen, wenn sie „ja“ meinen. Er dankte den Lehrkräften, gratulierte den Eltern und wünschte den Abiturienten alles Gute und viel Erfolg.
Elternbeiratsvorsitzende Petra Lang erinnerte an so manchen Rückschlag, die Fragen nach Sinn und Zweck des Lernens und schließlich das Erfolgserlebnis, alles geschafft zu haben. Auf den nun gelegten Grundstein für ihr weiteres Leben könnten sie stolz sein. Sie wünschte ihnen alles Gute für ihren weiteren Weg.
Fördervereinsvorsitzender Dr. Georg Gafus gab zu bedenken, dass mit dem Abgang des Jahrgangs auch Unterstützer für den Förderverein abgehen. Mit so mancher Investition hätte der Förderverein am Erfolg teilgenommen. Vielleicht möchte ja jemand Mitglied werden? Er wünschte den Abiturienten alles Gute und Gottes Segen.
Personalratsvorsitzende Daniela Gabler verkehrte die oft zitierte Mahnung, man lerne nicht für die Schule sondern fürs Leben und zitierte damit Seneca im Original. Die Lehrkräfte am Gymnasium hätten versucht, ihnen bleibendes und fundamentales mitzugeben. Der grundlegende Aussspruch der griechischen Philosophie „Erkenne Dich selbst“ wäre die Grundlage für ihre Anstrengungen gewesen. Dieser Prozess wäre mit dem Erhalt des Abiturzeugnisses noch nicht abgeschlossen, es wäre eine Lebensaufgabe. Allerdings wäre der Weg dahin für Menschen leichter, die über profundes Wissen verfügen. Die Möglichkeiten, dieses Wissen zu erwerben, hätten sie ihnen zahlreiche Chancen gegeben!!! (24:09:17)
Es wäre ihnen aber auch die Vermittlung von Werten und von Anstand wichtig gewesen. Sie gab ihnen mit auf den Weg: „Der Mensch findet sich selbst nicht, wenn er nur auf sich blickt. Er findet sich nur in seinen Mitmenschen. Der Maßstab des Handelns müsse so die Würde des anderen sein. DA müssten sie sich in Zukunft beweisen!“
Sie mahnte, dass sie Staat und Gesellschaft gegenüber die Verpflichtung hätten, sich einzubringen. Sie endete mit einem Zitat von Cicero, der schon damals forderte, alle Fähigkeiten dem Staat zur Verfügung zu stellen. Als Lehrkräfte hätten sie sei ein Stück auf diesem Weg begleitet. Sie hoffte, dass sie die Schule in guter Erinnerung behalten und wünschte ihnen viel Glück und Erfolg.
Schülermitverantwortungsvorsitzender Alexander Braun, der bis kurz vor seiner Ansprache noch geschrieben hatte, zählte herunter, was jetzt alles zu Ende wäre: 13 Jahre Schule, Lernen, früh Aufstehen, 12. Klasse Studienfahrten, 11 Jahre Fremdsprachen und Noten, 10.000 Mal „Psst“, 9 Jahre Gymnasium, 8 Monate Schule im Schuljahr, 7 Jahre zweite Fremdsprache, 6 Notenstufen, Fünf Tage lang Schule in der Woche, Vier Monate Ferien, Drei Minuten Zuhören, Zwei Jahre Kollegstufe und Punkte, eine Facharbeit ein letztes Zusammensein als Klasse, ein letzter Abend – das alles wäre jetzt vorbei!
Franziska Reinhart, Fabian Stark und Cornelia Schinnerl zeigten dann einen Sketch von Otto, in dem sich der Vater so sehr schwer tat, ein Beispiel zu finden, wie er seiner Tochter erklären könnte, wieviel 28 durch 7 ist.
In ihrer Rede erinnerten Sina Baierlein und Waltraud Rottach an ihre Schulzeit und verglichen sie mit dem Schwimmen gegen den Strom. Die multimediale Unterstützung blieb allerdings aus, so dass sie ohne weiter machten.
Vor 13 Jahren saßen sie unbeschwert im Plantschbecken. Dann steckten die Eltern sie ins Nichtschwimmerbecken – in die Grundschule. Die besten Schwimmer haben dann ins Schwimmerbecken übergewechselt, ins Gymnasium. Da haben sie neue Schwimmlehrer und neue Schwimmstile kennengelernt. Beim Skilager gabs erste Versuche im Paarschwimmen. Später folgte der Wettkampf in zwei Lieblingsschwimmstilen. Dazu wurde ihnen ein eigener Baywatch-Rettungsschwimmer zugewiesen – Herr Schwägerl. Auch wenn sie mit vielen Wellen kämpfen mussten, hätten sie alle Stürme überstanden und jetzt den finalen Wettkampf gemeistert. Sie dankten ihren Eltern, Freunden und Verwandten für ihre Unterstützung, aber auch ihren Lehrkräften und schließlich lautstark verkünden: (O-Ton 10- 9... – 41.30:19)
Nun hatten sie zahlreiche Geschenke, mit denen sie ihren Dank untermauerten: Für Oberstudiendirektor Räde, für die stellvertretenden Schulleiter Christine (?) Neumeier, Josef Unterreiner und .. Günther
Auch für Bürgermeister Günther Knoblauch hatten sie etwas vorbereitet. So, wie für die Damen aus dem Sekretariat und natürlich für ihre geliebte Teamleiterin Erika Wilfer.
Und natürlich auch für Baywatch-Rettungsschwimmer Schwägerl.
Die K13-Abiband gab dann Alice Cooper’s „School’s out“ zum Besten.
Oberstudiendirektor Anselm Räde erinnerte an das Schulwesen im 19. Jahrhundert, als etwa in Preußen 1835 ganze 956 Schüler das Reifezeugnis erhielten. Heute dagegen 35.000 allein in Bayern. 1835 war keine Frau unter den Absolventen. Dies alles stellte er in Zusammenhang mit der Familiengeschichte „Die Buddenbroocks“ dem ersten Roman von Thomas Mann. Damals stellte sich die Frage, ob es für die Kinder sinnvoller wäre, in die elterliche Firma einzutreten und Geld zu verdienen oder besser die Schulbank zu drücken. Erst um 1900 herum führte eine Schulreform das Realgymnasium und das Gymnasium zusammen. Seither hätten sich die Zeiten doch kräftig geändert. Die Absolventen hätten vergleichsweise ihre Schulzeit an einem Realgymnasium verbracht, also nicht Griechisch gelernt und auch nur einige hatten Latein.
Wenn nun 96 stolze Absolventen, 48 Abiturientinnen und Abiturienten vor ihm säßen, gäbe es doch Grund zur Freude. Aber auch die Schule wäre stolz, hatte doch noch kürzlich ein Lehrer gemeint: (O-Ton) Dieses Kompliment hätten sie sich mit einer Durchschnittsnote von 2,41 redlich verdient. 24 hätten mit 1,9 oder besser abgeschnitten.
Zwei junge Frauen sogar 1,0, eine 1,1. Es hätte sich also gegenüber 1835 einiges geändert.
In Erinnerung werde der Schule auch die Gruppe bleiben, die jahrelang außerordentlich erfolgreich den „Innfloh“ angefertigt hatte.
Lehrerschaft, Schulleitung und Eltern blickten nun stolz auf sie und wären jetzt froh über das gute Ergebnis. So wäre dies für sie alle ein schöner Tag.
Nachdem er humorvoll verschiedene Ereignisse ihres Schullebens nachgezeichnet hatte, legte er ihnen verschiedene Perspektiven vor: Ein Viertel von ihnen wird wohl die Ausbildung in naturwissenschaftlich-technologischen Bereich aufnehmen, einige ein soziales Jahr absolvieren. Alle werden ihren Weg vinden. (O-Ton 1:12:47:00) Das wäre Thomas Buddenbrook nicht möglich gewesen. Thomas Mann hätte jedenfalls den Nobelpreis bekommen. Das wäre ihr Anforderungsprofil an sie: Bürgermeister oder Nobelpreisträger. Bis dahin wünschte Ihnen Anselm Räde viel Erfolg und Gottes Segen (!).
Nachdem Marion Bauer, Florian Wapler und Jonas Kollenda den „Peter-Paul and Mary“-Hit „If I had a hammer“ zum Besten gegeben hatten, rief Heinrich Schwägerl besonders engagierte Absolventen auf die Bühne um sich für ihren Einsatz zu bedanken und ihnen kleine Geschenke zu überreichen. Eileen Weiß und Andrea Graatz haben einen schlagkräftigen Sanitätsdienst eingerichtet.
Waltraud Rottach und Veronika Schmidt hatten die Abiturfeier vorbereitet und Waldtraud Rottach hatte sich zudem als Schülersprecher sehr für die Belange der Schüler engagiert.
Dann baten sie die 7 Redakteuere zu sich, die jahrelang die Schülerzeitung „Innfloh“ herausgegeben haben – eine riesige Leistung, die auch dazu geeignet war, das Rupertigymnasium und den Namen der Stadt bundesweit bekannt zu machen. Ihrem Redaktionsbetreuer Christian (?) Böhm fiel der Abschied von „seinem Team“ sichtlich schwer. Er hätte eine fantastische Zeit mit ihnen verbracht.
Dann bat Heinrich Schwägerl die 24 auf die Bühne, die besser als 2,0 abgeschnitten hatten. Sie alle erhielten einen Buchpreis. Einige besondere Preise für besondere Leistungen in den Abiturprüfungen.
Besonders ehrte die Schule Anna-Lisa Behnke und Veronika Widmann, die mit einem Notendurchschnitt von 1,0 abgeschlossen haben. Sie erhielten den Ruperti-Taler.
Schließlich gabs die Abiturzeugnisse – und diesmal funktionierte die multimediale Unterstützung. Zu jedem Absolventen gabs einige Bilder und ihr Lieblingslied.
Wir gratulieren allen Absolventen und schließen uns den Wünschen von Oberstudiendirektor Anselm Räde an: Wir wünschen viel Erfolg auf ihrem weiteren Weg und Gottes Segen.
131 Zukunft geht uns alle an! - Das Symposium der Wirtschaftsjunioren 8:30
Text nicht vorhanden.
132 Der FC Mühldorf wird DFB Stützpunkt zur Nachwuchsförderung 6:30
Zu einem erfreulichen Anlass begrüßte Bürgermeister Günther Knoblauch die Vertreter des Bayerischen Fußballverbandes, Peter Wimmer und Bernd Eimannsberger sowie die Vertreter des FC Mühldorf, zweiten Vorstand Alfons Wimmer und Jugendleiter Walter Krohe. Außerdem konnte er den langjährigen Trainer Helmut Laggerbauer begrüßen.
Peter Wimmer ist beim Deutschen Fußballbund für die Talentförderung verantwortlich und betreut mehrere Stützpunkte. Zur neuen Konzeption des DFB gehört, dass Vereine Städte und Gemeinden erkennen, dass Erfolg nur mit vereinten Kräften zu erzielen ist. Schon vor einem Jahr hätte der Fußballbund der Stadt die Frage vorgelegt, ob hier in Mühldorf ein Ausbildungszentrum für Fußballspieler, Trainer, Vereine und alles was dazu gehört, eingerichtet werden soll. Jeweils Montags wird an einem DFB-Stützpunkt diese Ausbildung angeboten. Er sah Mühldorf bestens dafür gerüstet: (O-Ton: 1:37:18:17 – bei einer interessanten Stadt....)
Dann erläuterte Peter Wimmer, wie das konkret aussehen soll: Zunächst übernehmen Verein und Stadt erhebliche Pflichten, profitieren aber auch vom DFB-Stützpunkt. Stadt und Verein müssen die Sportplätze und Hallen bereitstellen und dort das Training ermöglichen. Der Verein muss dynamisch für die kooperative Zusammenarbeit mit demVerband offen sein.
Durch die Kooperation der Stützpunkttrainer mit den Vereinstrainern ergeben sich natürlich Vorteile für den Verein. Natürlich werden auch Spieler des FC Mühldorf am Stützpunkt trainieren. Darüber hinaus nehmen Spieler aus der Region am Training teil. Auch die Trainer von den Vereinen aus der Umgebung sollen sukzessive ins Training am Stützpunkt integriert werden. Neben dem Training werden Schulungen abgehalten. Will ein Trainer eine Lizenz erwerben, muss er am Standort Mühldorf „hospitieren“, also ein viertel Jahr als Gast mitwirken. Das kommt auch den Trainern des FC Mühldorf zu Gute. Man hätte einfach auch erkannt, dass man gute Leute nicht kaufen könne. Man muss sie schon selbst ausbilden und heranziehen. Und dafür sind nur gut ausgebildete Trainer nötig.
Der Verband will zudem einen Großteil seiner Aktivitäten nach Mühldorf verlegen.
Auslöser für den Umzug des Stützpunktes aus Waldkraiburg nach Mühldorf wären unter anderem die Verfügbarkeit der Halle an der neuen Hauptschule, die Infrastruktur, die Bereitschaft der Stadt, die Akzeptanz im Verein – es paßt einfach alles.
Die Förderung der jungen Fußballer bezieht sich auf die Altersgruppen von 12 bis 15 Jahren.
Bürgermeister Günther Knoblauch ergänzte, dass der FC Mühldorf und die Stadt bereit sind, Stützpunkt zu werden. Der FC befinde sich in der Umstrukturierung und werde in Altmühldorf zusätzliche Plätze schaffen, zudem einen Kunstrasenplatz. Da wäre es natürlich das Ziel, die Plätze dann auch intensiv nutzen zu können.
Bernd Eimannsberger ist seit 2002 Stützpunkttrainer und war bisher in Waldkraiburg aktiv. Nun ziehen er und sein Kollege Harald Mothes nach Mühldorf um. Er hätte in Waldkraiburg acht schöne Jahre erlebt und auch immer ein offenes Ohr bei allen Waldkraiburgern gehabt. In acht Jahren hätten sie nur zwei oder drei Mal den Platz nicht nutzen können. Trotzdem freute er sich auf Mühldorf, weil es hier eben die Halle gibt. Außerdem war die Zeit reif für eine Veränderung. Als Lehrer am Ruperti-Gymnasium hätte er auch die besten Voraussetzungen, junge Nachwuchsspieler zu gewinnen und sah auch Möglichkeiten, eine Zusammenarbeit mit der Schule zu initiieren.
Bürgermeister Günther Knoblauch sah außerdem eine gute Möglichkeit zu einer Kooperation mit den Volleyballern des TSV 1860 Mühldorf. Zusammen könnte Mühldorf ein bemerkenswertes Sportzentrum werden. Er würdigte das ehrenamtliche Engagement der Aktiven und sagte die Unterstützung der Stadt zu.
Jugendleiter Walter Krohe stellte die Situation des Vereins dar, der zur Zeit mit 16 männlichen und 2 weiblichen Nachwuchsmannschaften aktiv spielt. Die Mannschaften spielen auf dem Groß- und auf dem Kleinfeld. 18 Trainer und 8 bis 10 Co-Trainer engagieren sich für die 250 Jugendlichen, die beim FC Mühldorf ständig trainieren. Neben den leistungsorienterten Mannschaften hat der Verein auch Bereiche für Freizeitsportler. Sogar eine Trainingsgruppe für die Geburtsjahrgänge 2004 und 2005 mit 20 jungen Leuten sorgt beim FC Mühldorf für Zukunftshoffnung. Ähnlich aktive Vereine gibt es vermutlich erst wieder in Rosenheim oder in Burghausen.
133 "Kontraste" - Kunstausstellung im Kulturbahnhof in Neumarkt-St. Veit 7:00
Bürgermeister Erwin Baumgartner begrüßte die Künstler und die zahlreichen Gäste im Mehrzweckraum im neuen Kulturbahnhof. Er meinte, die Ausstellung passe sehr gut in die Räume und wünschte erst einmal Klaus Grimm gute Besserung, der während des Aufbaus der Ausstellung von der Leiter gefallen war. Dann erläuterte er die Geschichte des Gebäudes, das 1875 als Bahnhof gebaut worden ist. Seine lange Geschichte endete mit der Außerdienststellung, dem Ankauf durch die Stadt und schließlich mit dem Umbau zum Kulturbahnhof. Als solcher wird er in Kürze offiziell eingeweiht werden.
Die Mühldorfer Autorin und Kunsthistorikerin Sabine Komarek-Moritz würdigte nun Künstler und Kunstwerke. Das Motteo der Ausstellung „Kontraste“ zieht sich durch alle Felder: Ein Bahnhof böte viele Atute: Begegnungsort, Öffentlicher Raum, Mittel um Ziele zu erreichen...
Wenn hier Gusti Markefka, Silke Markefka, Manfred Bugl und Klaus Grimm ganz verschiedene Arbeiten einbrächten, könne man trotzdem gemeinsames ausmachen. Das Motto „Kontraste“ zeige dies schon auf.
Dann beschrieb sie die Künstler.
Silke Markefka wäre Meisterschülerin von Professor Günther Föhr an der Akademie der bildenden Künste und Villa-Romana-Preisträgerin. Kennzeichnend für ihre Arbeit wäre der Balanceakt zwischen gegenständlichen und abstrakten Bildinhalten. Ihre Arbeiten lassen den Glanz vergangener Zeit erkennen – Erinnerungen.
Gusti Markefka widmet sich seit 15 Jahren dem Werkstoff Glas. Im Spiegelkabinett beschreitet sie einen neuen Weg: Das begeh- und erlebbare Kunstwerk. Erst wenn man hineingeht, kann man die Werke erleben. Dabei öffnen die Spiegel auf so manchen Blick ins Innere und auf die Vergangenheit und die Mobiles zeigen die vielfältigen Möglichkeiten dieses Werkstoffes.
Manfred Bugl lebt in Tafelberg bei Perach, einen Fleckchen, das an Arkadien denken lässt. Der bekannte Künstler schöpft seine Inspiration aus der sanften Natur um seinen Heimatort. Dabei wandelt er die visuelle Wahrnehmung zu außergewöhnlichen Bildern mit tiefen Farben. Sie strahlen Ruhe und inneres Gleichgewicht aus. Dieses Gleichgewicht findet sich auch im Gleichgewicht zwischen abstrakten und gegenständlichen Werken.
Klaus Grimm wäre inspiriert durch einen Freund erst 2000 zur Kunst gekommen und hätte seither Skulpturen aus Holz, Metall und Stein geschaffen. Die Fähigkeiten dazu hätte er sich selbst beigebracht. In seinen Skulpturen kontrastieren rauh mit geschliffen, hell mit dunkel und geometrische Formen mit der organischen Formenwelt. Sie beschrieb Klaus Grimms Werke als leise, schlicht und archaisch zeitlos. In der Form ist der Geist.
Allerings müsse man sich Zeit nehmen, um die Werke zu verstehen. Einem hastigen Betrachter erschließen sie sich nicht.
Manfred Bugl dankte den zahlreichen Besuchern und besonders dem lieben Gott für seine schützende Hand über Klaus Grimm. Die Gäste genossen die Kunstwerke während draußen ein Gewitter niederging und Song and Joy für gute Unterhaltung sorgte.
134
Wirtschaftspreis "Goldjupiter" für EMG Casting AG in Waldkraiburg. Manuela Keller wird Senatorin h. c.
9:50
27 09.07.10
Das „Wirtschaftskommittee Deutschland“ - kurz WBA - ist ein ZusammenSchluss profitabel arbeitender und sozial engagierter Unternehmen. Es sieht sich als innovative, soziale und nachhaltige Kraft, die parteipolitisch unabhängig als non-profit-Organisation für die Förderung von Wirtschaft-Bildung-Arbeit eintritt. Für einhundert herausragende mittelständische Betriebe hat der gemeinnützige Bundesverband den "Goldjupiter® Wirtschafts- und Ausbildungspreis Soziale Marktwirtschaft"gestiftet. In diesem Jahr erhielt die Waldkraiburger EMG Guß diesen Preis. Im Rahmen einer Feierstunde im Sitzungssaal des Waldkraiburger Rathauses konnten Manuala Keller und Albert Tauschhuber den Preis entgegennehmen. Am Festakt nahmen neben Bürgermeister Siegfried Klika auch Landrat Georg Huber und Staatssekretär Dr. Marcel Huber teil sowie zahlreiche weitere Gäste aus Politik und Wirtschaft. Außerdem begleitete Hubert Schöffmann von der IHK München Siegfried Auffermann, den Vorsitzenden des Wirtschaftskommittees.
EMG Vorstandssprecherin Manuela Keller begrüßte die Gäste unter denen auch Senator Hans Demmelhuber aus Töging war, der dem Ehrenpräsidium des Wirtschaftskommittees angehört.
Mit anfänglichem Unglauben reagierten sie im Herbst 2009 auf ein Schreiben des Wirtschaftskommitees aus Berlin, in dem ihnen die Auszeichnung angekündigt wurde. Schließlich mutet die Geschichte der EMG bis 2003 eher an wie ein Krimi als wie eine Erfolgsstory. Zusammen mit Albert Tauschhuber hatten sie damals allen Mut zusammengenommen und 50% der Firma übernommen, und so 80 Arbeitsplätze gesichert. Heute beschäftigt EMG 125 Mitarbeiter. Diese Mitarbeiter wären für sie ein kostbarer Schatz, den sie auch weiterhin mit Respekt behandeln wollten – fuhr Manuela Keller fort. Selbstverständlich wollen sie auch weiterhin die Jugend fördern, Ausbildungsplätze anbieten und das Gemeinwohl nicht vergessen.
Sie wären sehr stolz auf diese Auszeichnung, wären sich aber dessen bewußt, dass sie sie auch zu eienm großen Teil ihren Mitarbeitern verdanken würden, die sie immer unterstützt hatten.
Für Bürgermeister Siegfried Klika wäre es schon ein besonderer Moment, diese Auszeichnung verleihen zu können – gerade im Jubiläumsjahr.
Waldkraiburg wäre ja aus der Industriegemeinschaft hervorgegangen und von Neubürgern gegründet worden, die nach ihrer Vertreibung aus ihrer alten Heimat hier eine neue Existenz aufgebaut hatten. Dieses dunkle Kapitel der Geschichte der Waldkraiburger zeigt das Gemälde an der Rückwand des Sitzungssaales.
Ähnliche Stürme wie viele Waldkraiburger Bürger hat die EMG erlebt: 1948 gegründet ging die Firma durch sehr große Turbulenzen und ist heute ein äußerst stabiler Partner in der Industriegemeinschaft und dem Leben in Waldkraiburg. Hier wird die Kultur des Zusammenlebens gepflegt. Dann ging er auf die Geschichte der Gemeinde ein, die gerade ihr 60-jähriges Bestehen feiert. Die Uhren in Waldkraiburg gingen deshalb etwas anders als anderswo.
Mit dem Zitat „Leistung zieht nicht unbedingt Erfolg nach sich aber Erfolg ohne Leitung ist nicht möglich“ dankte er Manuela Keller und Albert Tauschhuber für ihr Engagement in ihrer Firma und im Leben der Stadt. Ginge es in Waldkraiburg so weiter, dann sähe er überhaupt nicht schwarz schloss Bürgermeister Siegfried Klika.
Staatssekretär Dr. Marcel Huber erzählte, München wäre gerade „filmnarrisch“. Wenn man dann so eine Statue sieht, fällte einem gleich der „Oscar“ ein... Was hier bei EMG geleistet wurde, wäre sicher oskar-verdächtig. Er freute sich, dass er der Verleihung beiwohnen konnte. Außerdem freute er sich über die Verleihung des Titels „Senator h. c.“ an Manuela Keller. „h. c.“ hieße „Honoris Causa“ also ehrenhalber oder „wohl verdient“. Deshalb gratulierte er Manuela Keller ganz besonders.
Dann würdigte er die Leistungsfähigkeit und Innovationskraft des Mittelstandes wärhend der Finanz- und Wirtschaftskrise. Damals wäre die Wirtschaft beispiellos eingebrochen. Heute wiesen Arbeitsagentur und Statistikamt geradezu phantastische Zahlen aus. Auftragslage und Erwartungshaltung der Firmen wären so gut wie Jahre nicht mehr. Das läge zum Teil an richtigen Weichenstellungen der Politik, vor allem aber am Mittelstand, der alle Möglichkeiten genutzt hat und bereit war mit Risiko und Mut diese schwierige Situation zu meistern. Das verdiene öffentliche Anerkennung.
Er dankte dem Wirtschaftskommittee für die Auslobung des Preises „Goldjupiter“, der sowohl wirtschaftliches als auch soziales Engagement belohnt, eine Verbindung, die Deutschland erst zu dem gemacht hat, was es heute ist.
Landrat Georg Huber war wieder einmal stolz auf die Wirtschaft im Landkreis, die mit solchen Unternehmen auf gutem Weg ist, zu Freising und Eichstätt aufzuschließen! Die Auszeichnung hätte Signalwirkung für den ganzen Landkreis und weit darüber hinaus. Die Verleihungskriterien für den Goldjupiter entsprechen genau dem, was man den DAX-notierten Konzernen vorwirft, die dem Wirtschaftskreislauf Geld entziehen um es an Finanzmärkten zu platzieren. Damit käme es nicht mehr den Menschen zu Gute. EMG dagegen zeige, dass hier nicht der Shareholder-Value oberste Priorität genießt sondern der Arbeitsplatz der Mitarbeiter.
Das zeige sich auch daran, dass EMG ausbildet. Nur Firmen, die selbst ausbilden würden, schätzten ihre Mitarbeiter und sicherten gleichzeitig ihre Zukunft ab. Das wäre ihm besonders wichtig hervorzuheben. Wenn endlich wieder der Mensch im Mittelpunkt stünde, werde sich auch der wirtschaftliche Erfolg wieder einstellen.
Zu so einem Unternehmen wie der EMG stehe die Region. Und so könne auch eine Eisengießerei hier Erfolg haben, deren Geschäftsfeld ja nicht gerade typisch ist für unsere Gegend. Er wünschte der Firma viel Glück auch weiterhin.
Auch Hubert Schöffmann von der IHK in München äußerte sich stolz, ein solches Unternehmen in ihren Reihen zu wissen. Die EMG wäre ein würdiger Preisträger, der die Ausbildung zu einem Teil der Unternehmenskultur gemacht hätte, und damit den Jugendlichen nicht nur Wissen vermittelt, sonder sie zum Teil der Gesellschaft macht. Er stellte fest, die EMG wäre ein Arbeitgeber mit Herz und Verantwortungsbewußtsein – was würde man sich mehr wünschen?
Wirtschaftskommittee-Vorsitzender Siegfried Auffermann erläuterte zunächst Ziele und Aufgaben des Wirtschaftskommittees, in dem in Deutschland 3,8 Millionen Mitglieder zusammengeschlossen sind. Dann erinnerte er an Firma Demmelhuber, die vor Jahren als erste Firma in Bayern mit dem Goldjupiter ausgezeichnet worden ist.
Auch Siegfried Auffermann würdigte die Rolle des Mittelstandes als tragende Säule der Deutschen Wirtschaft, die maßgeblich zum Gemeinwohl beigetragen hätte. Nicht die Großkonzerne sondern eben der Mittelstand, der getragen wird von Unternehmerpersönlichkeiten, die mit Augenmaß und gesundem Menschenverstand ihre Unternehmen leiten und neben ihrem Erfolg auch das Wohl der Mitarbeiter im Auge haben und immer auch Ausbildungsplätze anbieten.
Der Goldjupiter wäre die Nachbildung einer alten römischen Statue. Der oberste römische Gott „Jupiter“ stünde als Symbol für die Begegnung zwischen Jung und Alt und wurde als „Lichtbringer“ verehrt.
Dann überreichten Landrat Georg Huber, Bürgermeister Siegfried Klika, Staatssekretär Dr. Marcel Huber, Siegfried Auffermann und Hubert Schöffmann Manuela Keller den Goldjupiter und gratulierten herzlich zu dieser besonderen Auszeichnung.
Siegfried Auffermann trug sich noch ins Goldene Buch der Stadt ein und Bürgermeister Siegfried Klika überreichte das keramische „W“, das Jubiläumsgeschenk der Stadt.
dass die Auszeichnung zu Recht verliehen wurde, bewies EMG gleich darauf und lud Gäste und Belegschaft zu einer gemeinsamen Feier ein. Dazu hatte die Firma eine mobile Küche bestellt und eine Halle geschmückt. Bevor es jedoch ans Feiern ging, stieß man auf die Auszeichnung an – bei der Hitze an diesem Tag eine willkommene Erfrischung.
Nachdem die Stadträtinnen Inge Schnabl und Annemarie Deschler gratuliert hatten, eröffnete Albert Tauschhuber pünktlich die Küche. Belegschaft und Gäste ließen es sich schmecken und feierten gemeinsam den Goldjupter, der hinten ganz einsam von seinem Podest aus zusah, wie hier Politik, Firmenleitung, Gäste und Mitarbeiter eine Firma feierten, deren Unternehmenskultur zu den besten 100 in Deutschland zählt.
Wir gratulieren herzlich der Vorstand und Mitarbeitern der „EMG-Casting“ zum Goldjupiter und Frau Manuela Keller zur Ernennung zur „Senatorin h. c.“
135 Seit 625 Jahren Markt: Kraiburg versetzt sich ins Mittelalter und feiert zwei Tage lang 11:50
Im 14. Jahrhundert entstand das osmanische Reich. In Europa raffte erstmals nach 600 Jahren wieder die Pest ein Drittel der Bevölkerung dahin. 1378 gibt es in der Katholischen Kirche zwei Päpste gleichzeitig. Turmuhren, das Spinnrad und die Buchführung wurden gerade erst erfunden. Die Schlacht bei Ampfing beendete das Zeitalter der Ritterschlachten und eröffnete das Zeitalter der Kriege mit Gewehren und Kanonen. Das war keine 10 Kilometer von Kraiburg entfernt. Eine kriegerische, unruhige Zeit war dieses Mittelalter in unserer Region.
Der Ort Kraiburg geht vermutlich schon auf eine römische Siedlung zurück. Er wurde 770 erstmals urkundlich erwähnt. Bedeutung erlangte Kraiburg im Mittelalter, nachdem um 1100 die Grafen aus dem Geschlecht der Sponheimer eine wehrhafte Burg auf dem strategisch günstigen Bergkegel erbauten und die Innschifffahrt Geld in die Kasse schwemmte. 150 Jahre lang blieb die „Creiburch“ Stammsitz der Kraiburger Grafen, das nach den Wittelsbachern angesehenste Adelsgeschlecht Bayerns.
1384 vernichteten Krieg und Feuer die Burg, die 1259 an Herzog Heinrich XIII. von Niederbayern - einen Wittelsbacher übergegangen war. Kraiburg lag danieder.
1385 befreiten die niederbayerischen Herzöge Kraiburg für 10 Jahre von außerordentlichen Steuern und gewährten die Durchführung von zwei Märkten und einem Wochenmarkt.
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Auf dieses Ereignis wurde Bürgermeister Michael Loher aufmerksam, als er im Archiv suchte. Für ihn und die Kraiburger Vereine ein willkommener Anlass, den Markt ins Interesse der Öffentlichkeit zu rücken. So machte man sich ein Jahr lang Gedanken, plante und bereitete vor. Nun versetzte sich Kraiburg zurück ins Mittelalter und beging dieses wichtige Ereignis an zwei Tagen.
Auf dem Marktplatz standen neben einem großen Zelt zahlreiche Verköstigungsstände. Die Kraiburger Ritterschaft grillte am offenen Feuer, für die Unterhaltung der Kinder war gesorgt.
Hofnarr, Fahnenschwinger, Minnesänger und Spielmannsleut ließen mittelalterliches Flair einziehen. An der Langgasse gabs Stockbrot, also am offenen Feuer gebackene Semmeln.
Zwischen Remise und Museum hatte sich ein historischer Handwerkermarkt aufgebaut und bot allerlei Dinge feil, die man vor Jahrhunderten gut hatte gebrauchen können. Und die heute noch so manchen reizen. Anbieter und Gäste kamen passend gewandet.
Vorführungen ließen erkennen, wie mühsam es war, einen Teppich zu weben.
Aus Haag, kam die Renaissance-Tanzgruppe. Sie zeigten auf der Bühne am Marktplatz, wie man vor 600 Jahren tanzte.
Schirmherr Graf Ignaz zu Toerring-Jettenbach kam im Stil der damaligen Zeit. Cheforganisatorin Annette Lehmann und Bürgermeister Michael Loher in der Tracht eines Ratsherren, empfingen ihn während die Zigeunerinnen die Zuschauer begeisterten.
Als es dunkel geworden war, zogen die hohen Herren aus Niederbayern ein um dem Markt die Rechte zu verleihen.
Pünktlich zum Schlag der Glocke schickte sich Ratsherr Loher an, die ehrwürdigen Rittersleut und ihre Gäste zu begrüßen. (O-Ton)
Aus den Tränen der Trauer machte Graf Ignaz mit seiner Botschaft nun Tränen der Freude: O-Ton Graf Ignaz
Da war der Jubel groß! Und Ratsherr Michael Loher bedankte sich, ganz im Stil der damaligen Zeit.
Graf Ignaz hatte noch ein persönliches Wort: Mit diesem Fest hätten sie einen wunderbaren Beitrag dazu geleistet, das Selbstbewußtsein und das Verständnis zu festigen. Er hätte die Schirmherrschaft übernommen, weil so die enge Verbundenheit zwischen seiner Familie und dem Markt Kraiburg dokumentiert wird, die nun schon 800 Jahre andauert. Er wäre stolz darauf, diese jahrhundertealte Verbindung fortführen zu dürfen. Und außerdem freute er sich, dass seine Brauerei mit ihrem guten Bier zum Gelingen des Festes beitragen dürfe. Dazu hätte das Brauhaus extra historische Etiketten gedruckt. (O-Ton ... bürgermeister glückliche Hand... )
Später trug sich Graf Ignaz zu Toerring-Jettenbach ins Goldene Buch des Marktes ein.Auf dem Marktplatz ging's weiter mit einem Feuerjongleur. Den ersten Tag schloss der Nachwächter und schickte die Gäste ins Bett.
Tags darauf zog die Festgesellschaft nach einem ökumenischen Gottesdienst über den Marktplatz und feierte weiter, wobei sich viele der Programmpunkte wiederholten. Ein durchaus gelungenes Fest, an dem sich alle Vereine und Gruppen zur Freude von Bürgermeister Michael Loher mit großem Eifer beteiligt hatten. Eine Feier, die angetan war, etwas von dem Glanz zurückzubringen, aus einer Zeit, in der Kraiburg der reichste, größte und wichtigste Ort in der ganzen Gegend war. Lang – lang ist’s leider her.
136 Ein Gespräch mit dem Vizepräsidenten des Bayerischen Landtages Franz Maget (SPD) 9:50
Text nicht vorhanden.
137 Volksfest in Ampfing: Erst Regen dann Hitze - trotzdem gemütlich 8:40
Dicke graue Regenwolken drohten über dem Rathaus in Ampfing und vereinzeltes Donnergrollen deutete auf nichts Gutes hin, als sich Vereine und Gäste unter dem Maibaum einfanden um Aufstellung zum Auszug zu nehmen. Die Oberbergkirchner Blasmusik stimmte ihr Standkonzert an, während Bürgermeister Ottmar Wimmer und Brauereivertreter Charly Minks schon mal einen Schluck aus dem Maßkrug nahmen.
Die Schützen nahmen Aufstellung und versuchten dem Donnern aus den Wolken das Donnern ihrer Böller entgegenzusetzen. Dafür gabs natürlich a Massal.
Die Rosemarie, und die Anneliese und die Lisbeth und die paar ohne Namen waren auch da, diesmal für alle Eventualitäten gerüstet.
dass auch in Ampfing gespart werden muss, machte der Gemeinderat vor: Die Gemeinderäte teilten sich zwei Maß Bier. Und davon bekam auch noch der Kameramann ein Schluckal ab.
Irgendwie hatten sie Erfolg, die Böllerschützen, die dicken Wolken hielten dicht.
Trotzdem sparte man sich die Schleife und marschierte auf direktem Weg zum Festplatz. Voraus die Blaskapelle, gefolgt von Bürgermeistern und Dekan, danach Festwirt und Brauerei.
Dann die Rosemarie und die Anneliese und - - – Sie wissen schon!
Dem Gemeinderat folgten die Vereine mit ihren prächtigen Trachten und Fahnen. Der Trachtenverein Isentaler, probte schon einmal für sein großes Gaufest in ein paar Wochen.
Langsam ging's zum Festplatz und es begann zu nieseln. Vielleicht hätten die Böllerschützen hier auch nochmal schießen sollen?
Rein ins Festzelt und ran ans Fassl.
Während die Kapelle sich auf der Bühne einfand, suchte Bürgermeister Ottmar Wimmer erst noch den Wechsel.
Aber dann: Festwirt Hubert Baumann und Charly Minks halten das Faß fest – und ...
Zwei Schläge! Auch wenn Charly Minks gleich „Reiß-Aus“ genommen hat, es ist doch kaum was daneben gegangen.
Dann floß der Gerstensaft und Bürgermeister, Dekan, Festwirt und Gemeinderat konnten auf ein fröhliches Volksfest anstoßen.
Inzwischen hatte es draußen ordentlich angefangen zu Schütten. Das machte aber gar nichts: die Küche war vorbereitet, das Bier floß, die Musik spielte....
Da konnte Bürgermeister Ottmar Wimmer die Gäste herzlich willkommen heissen. Von den Gemeinden im Landkreis, den Behörden, der Polizei – von überall her waren die Gäste gekommen um gemeinsam die gute Nachbarschaft zu feiern. Allen wünschte er vergnügte Stunden.
Brauereivertreter Charly Minks freute sich darüber, dass Löwenbräu nun schon 20 Jahre das Volksfest in Ampfing beliefert. Deshalb hätten sie sich mit dem Festbier in diesem Jahr besondere Mühe gegeben. Er wünschte den Ampfingern – wen wundert’s? – ein besonders durstiges Fest.
Festwirt Hubert Baumann ist kein Freund großer Worte: Er meinte, wenn die einen das schlechte Wetter und die andern die große Hitze beklagen, dann stört ihn das überhaupt gar nicht. Sie machen das Volksfest so, wie es ihnen gefällt: Gemütlich halt!
Und die Oberbergkirchner, die auch schon 20 Jahre dabei sind, setzten eins drauf: O-Ton Ein Prosit
Dann eröffneten Bürgermeister und Blaskapelle.
Wie immer beim Tag der guten Nachbarschaft verlost die Gemeinde Geschenke an die Gäste. Die Gewinner zog die kleine Maxime. Einen der ersten Geschenkkörbe holte sich Chefbürgermeister Dr. Karl Dürner aus Schwindegg ab. Neben Körben gab es Partyfässer, Brotzzeiten und vieles mehr zu gewinnen. MdB Stephan Mayer hatte wieder eine Reise nach Berlin gestiftet. Er selbst war verhindert und so überreichte Bürgermeister Ottmar Wimmer den Preis.
Zweiter Bürgermeister Josef Buchner überreichte seinen Geschenkkorb selbst an Maria Pfeilstetter vom Landratsamt Mühldorf. Dann zog Maxime die Polizeiinspektion Mühldorf als Gewinner. (O-Ton) Den Geschenkkorb von Staatssekretär Dr. Marcel Huber gewann Autobahnpolizeichef Scheibl.
Der Hauptpreis von Bürgermeister Ottmar Wimmer – traditionell ein mit italienischen Köstlichkeiten gefüllter Korb – ging an Bürgermeister Michael Loher aus Kraiburg.

Schließlich widmeten sich die Gäste aus dem ganzen Landkreis dem Sehen und Gesehen-Werden und Festwirt und Gemeinde freuten sich auf sechs Tage Volksfest in Ampfing.
Ein paar Tage später: Die jungen Leute genossen den Autoscooter und die fliegenden Raketengondeln während im Festzelt die Rottaler einheizten. „Einheizen“ war das richtige Wort: Hatte es beim Auftakt noch geschüttet, lag Brut-Hitze über dem Volksfest während der folgendend Tage. Den Bedienungen, also der Rosemarie, und der Anneliese und der Lisbeth und den paar ohne Namen merkte man die Strapazen von sechs Tagen Volksfest nicht an – Respekt!
Die Küche war am letzten Abend schon geschlossen, die Grills blitzblank geputzt. Die letzten Giggerl gingen gerade über die Theke. Während die letzten Massen noch warteten, feierten die Gäste. Und die Rottaler sorgten für Stimmung.
draußen wurde es in zwischen Nacht und ein Donnerschlag rief zum Feuerwerk. Das wollte Volksfestchef Thomas Hell schon genau sehen – und Bürgermeister Ottmar Wimmer auch.
Da gabs dann die Ahhh!s und die Ohhhh!s, auch wenn Ottmar Wimmer meinte, es wär‘ schade, dass da nicht „Ampfing“ am Himmel geschrieben stand! Es gibt halt immer etwas zu verbessern für das Volksfest in Ampfing 2011!

In KW 28 konnten wir wegen grundlegenden technischen Änderungen im Studio kein Programm anbieten 28
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Das 120. Gaufest in Ampfing - 9.000 Trachtler ziehen durchs Dorf
13:30
29 24.07.10
Sonntag sechs Uhr früh ist nicht unbedingt die Zeit, in der Blasmusiker und Böllerschützen unterwegs sind. An diesem Sonntag gab’s aber einen triftigen Grund: Der Schirmherr des 120. Gaufestes des Trachtengaus I sollte aufgeweckt werden. Und so spielte die Ampfinger Blasmusik vor der „Hoamat vom Schirmherrn“ auf – grad vor dem Schild, das ihm die Isentaler vor sein Haus gestellt haben. Nur wenige Zuschauer waren um diese Zeit gekommen: Dekan, Bürgermeister und einige Trachtler.
Spätestens als die Böller krachten wusste ganz Ampfing, was los war und den Schirmherrn und seine Familie hielt’s nicht mehr im Bett: (O-Ton Marcel: Guat dass‘ me aufgweckt habts....)
Den Böllerschützen reichte es nicht, dass der Schirmherr nun schon auf war. Ganz Ampfing sollte wissen, dass es los ging - das Gaufest. Und dazu gabs dann noch ein Ständchen.
Nach einem letzte Böllerschuß ließen sich die Musiker, die Schützen und die Gäste ein gutes Weißwurstfrühstück schmecken. Die Instrumente hatten derweil Pause.
So gestärkt konnte es hineingehen in diesen Sonntag mit dem 120. Gaufest in Ampfing.
draußen am Festzelt erhielten gerade die 200 Feuerwehrler ihre Aufgaben zugewiesen. Auch das BRK hatte schon sein Lager aufgeschlagen und genoß das Frühstück. Viele Aufgaben waren zu erledigen: Festschriften verteilen, an die Gästevereine Unterlagen ausgeben, Besteck vorbereiten – kurz – sich vorbereiten auf den Ansturm von 9.000 Trachtlern aus dem ganzen Gau.
Auch am Kirchenplatz machten sich Mitglieder des BRK bereit um Hilfe zu leisten, wenn jemand in Not kommen sollte. Die Polizei war nur mit einer kleinen Abordnung da. Obwohl sich hoher Besuch angekündigt hatte. Trachtler sind halt brave Leut....
Dekan Roland Haimerl bereitete sich auf den Feldgottesdienst vor und genoß die morgendliche Stille.
Dann tönten von weit erste Blasmusikklänge. Der Kirchenzug kam vom Festzelt. Die 9.000 Trachtler boten ein imposantes Bild, als sie auf der Wiese vor dem Altar ihre Positionen einnahmen.
Tief hängende Wolken ließen manch bangen Blick gen Himmel gehen. Es blieb aber trocken.
Immer mehr Trachtenvereine und Musikkapellen marschierten auf, bis die Menge unübersehbar wurde.
Gauvorstand Peter Eicher begrüßte erst die Gäste und vor allem Ministerpräsident Horst Seehofer und Ehefrau Karin. Außerdem natürlich Schirmherren Dr. Marcel Huber, MdB Stephan Mayer, Bezirksrätin Annemarie Haslberger, Landrat Georg Huber und Bürgermeister Ottmar Wimmer und den ganzen Gemeinderat. Von den Trachtlern war der Vorstand des Landesverbandes Otto Dufter gekommen, und natürlich viele Vereinsvorstände aus dem ganzen Gau und darüber hinaus.
Die Blaskapelle Buchbach begleitete die „Deutsche Messe“ von Franz Schuberth, die von Dr. Christof Hentschel zelebriert wurde, der erst kürzlich Primiz gefeiert hatte. In seiner Predigt ging er humorvoll von einem Zitat von Karl Valentin aus: „Heute besuche ich mich – mal sehen, ob jemand zu Hause ist!“ Damit mahnte er, im hektischen Alltagsleben immer wieder inne zu halten und zu sich selbst zu finden, bei den vielen Beschäftigungen und der vielen Arbeit das Wesentliche im Leben nicht zu vergessen, die Vorbereitung auf das Ewige Leben.
Während die Kommunion ausgeteilt wurde hatten wir einen guten Blick auf die vielen vielen Trachtler, die froh waren, dass die dicken Wolken sie vor der Hochsommersonne schützten.
Am Ende des Gottesdienstes erteilte Dr. Christof Hentschel den Primizsegen. (O-Ton)
Gauvorstand Peter Eicher gratulierte dann den Isentalern in Ampfing zum 100-jährigen Jubiläum und dankte für ihre immerwährende Treue zum Gauverband. Er dankte sehr für die Vorbereitung und die Durchführung des Gaufestes und natürlich auch dem Schirmherrn, der seine Arbeit besser nicht hätte machen können.
So ist Bayern, wie es leibt und lebt, meinte er dann, eingebunden in Tradition und Fortschritt. Viel ehrenamtliches Engagement stecke dahinter, dass hier die Tradition so lebendig gehalten werden könnte. dass man das Ehrenamt nicht noch zusätzlich mit Bürokratie strapazieren dürfe, darauf machte er Ministerpräsident Horst Seehofer und MdB Stephan Mayer besonders aufmerksam. Schließlich forderte er die Zuhörer auf, die Trachten auch im Alltag zu zeigen, den Dialekt zu pflegen und damit dazu beizutragen, die bayerische Eigenständigkeit und Identität zu erhalten. Das Gute erhalten und das Neue mit gestalten, das müsse die Devise sein.
Schirmherrn Dr. Marcel Huber hatten die Trachtler ein paar Mal gesagt, er möchte sich kurz fassen. Er dankte sehr dem Ehepaar Seehofer für ihren Besuch, der sie sehr ehre. Weiter galt sein Dank allen, die mithalfen, dieses Gaufest durchzuführen, angefangen von der Gemeinde Ampfing bis hin zu Privatleuten, die einfach so gekommen wären um zu helfen. Er konnte Ministerpräsident Horst Seehofer vermelden: (O-Ton 2:05:55:00 – Das Dorf Ampfing funktioniert! – und i bin stolz ein Ampfinger zu sein!)
Schließlich dankte er allen Trachtlern, die dazu beitragen würden, dass das wunderschöne Bayernland auch lebt und lebendig bleibt. Er wünschte den Teilnehmern einen schönen Umzug und wies sie besonders auf die Bar am Festzelt hin, wo’s richtig scheeee is..... ?
Ministerpräsident Horst Seehofer lobte erst Schirmherrn Dr. Marcel Huber und dankte dann Dr. Christof Hentschel für seine würdige Gestaltung des Gottesdienstes.
Er gratulierte dem Gau zum 120. Gaufest und dem Jubelverein zum 100. Jubiläum. „Bewahret treu und echt der Väter gute Sitten, der Heimat heilig Recht“ zitierte er den Wahlspruch der Burschen, die 1910 den Trachtenverein Isentaler gegründet hatten. Dann stellte er fest, Bayern wäre ein fünf-Sterne-Land, ein Premiumland. Diese Gewißheit hätte erst kürzlich der Ländervergleich an den Schulen wieder bestätigt: Bayern wäre in allem Spitze. Bayern können alles – sogar Hochdeutsch!
Dann zählte er die drei Punkte auf, die Bayern nach seiner Ansicht einzigartig machen: Seine über 1000-jährige Geschichte, die Verwurzelung im Christentum und seine Weltoffenheit. dass die Tradition lebendig bleibt, das verdankt Bayern den Trachtlern. Dafür dankte er ihnen und versprach, die Bürokratie zu bekämpfen, wenn die ihr einziges Problem wäre. So rief er ihnen zu: (O-Ton: Gott mit Dir Du Land der Bayern!) Mit der Bayernhymne endete der Festgottesdienst.
Schließlich setzte sich der Festzug in Bewegung. Auf dem Platz vor dem Rathaus teilte er sich in zwei Züge, die auf unterschiedlichen Wegen durch Ampfing zogen. An der Kreuzung der Straße von Waldkraiburg nach Zangberg und der Straße von Mettenheim nach Heldenstein fanden die Züge wieder zusammen. Wir haben hier Eindrücke vom Zug, die wir auf Sie wirken lassen wollen.
Den ersten Zug mit dem Gauvorstand führte Franz Seidler an. Ihnen folgte die Kutsche mit Ministerpräsident Horst Seehofer und Schirmherrn Dr. Marcel Huber.
Bürgermeister und Gemeinderat folgten zu Fuß während Landrat Georg Huber, MdB Stephan Mayer und die hohe Geistlichkeit in der zweiten Kutsche fuhren.
Der Jubelverein, die Isentaler. Sie fallen immer auf, mit ihren vielen Kindern.
Die Blaskapelle Ampfing macht gerade ein Päuschen.
Bürgermeister Michael Loher begleitete die Trachtler aus Guttenburg.
Die Blakapelle Altmühldorf und die Edelweißtrachtler aus Mühldorf.
Aus Teisendorf, aus Schnaittsee, aus Burghausen, aus Reichertsheim, von überall her waren sie gekommen um mitzumarschieren. Manche hoch zu Roß, andere hoch auf demWagen.
Auch die Taubenbergler aus Neumarkt St. Veit haben eine große Kinderschar dabei gehabt.
Da freute sich der Maibaum über so viel Brauchtum zu seinen Füßen.
Die Holzlandler aus Pleiskirchen waren stark vertreten. Auch sie hatten eine Kutsche dabei.
Dort, wo die beiden Züge wieder zusammentrafen stießen wir wieder auf die Kutsche mit Ministerpräsident Horst Seehofer und Schirmherrn Dr. Marcel Huber.
Ab hier marschierten beide Züge nebeneinander zum Festzelt.
Also hat sich das Maibaum-Klauen rentiert? (O-Ton ja hat se rentiert...) Die Turnerinnen hatten nichts zu bereuen!
Von da oben aus hatte man sicher einen schönen Blick auf den Zug.
Kurz vor dem Festzelt hatten die Ehrengäste auf einer Tribüne Platz genommen und ließen die Teilnehmer vorbeiziehen.
Gerade rechtzeitig kam die Sonne heraus und brachte die Farbenpracht der Trachten und Fahnen so richtig zur Geltung.
Während hinten auf dem Hügel die Böllerschützen feuerten, zogen die Trachtler ins Festzelt ein. Dreieinhalb Kilometer Festzug lagen hinter ihnen und da hatten sie natürlich Durst und Hunger. Die Giggerl warteten schon und der Kartoffelsalat auch. Alles war bestens vorbereitet und die zahlreichen Helfer brachten alles schnell zu den Gästen. Ah ja, unsere Maibaumdiebe von der Perleshamer Hüttn waren auch da und haben ihr Versprechen eingelöst. Die Michaela Aimer ist nur schnell an uns vorbei gehuscht.
Während die Gäste sich stärkten, dirigierte Schirmherr Dr. Marcel Huber.
Isentaler-Vorstand Schorsch Eisner bat dann Ministerpräsident Horst Seehofer auf die Bühne. Er sollte einen Blick werfen, auf seine Untertanen in dem riesigen Zelt. Er dankte dem Ehepaar Seehofer, deren Besuch ein Jahrhundertereignis wäre mit einem kleinen Aussteuerschrankal und einem Kaffeehaferl.
Während Ministerpräsident Horst Seehofer Autogramme geben musste zeigten die Isentaler ihren Gaufest-Tanz und bekamen dafür viel Bewunderung und Applaus.
Später dankte Landrat Georg Huber Schorsch Eisner und gratulierte zur perfekten Organisation von Festwoche und Gaufest.
Inzwischen war der Kaffee fällig und so belagerten die Damen die Kaffeetische. Und auch die Anni fand langsam ihre Stimme wieder.
Und wer meint, die Trachtler wären müd, nach so einem Festgottesdienst und so einem langen Festzug, der irrt: Noch lang an diesem Nachmittag tanzten sie und feierten und genossen die Gemeinschaft. Ein durchweg gelungenes Gaufest 2010.
Nur eine Frage ist bis heute offen: Wie haben sie es nur gemacht – die Isentaler - dass nach dieser heißen Woche ausgerechnet am Gaufestvormittag Wolken die Sonne verdeckten und dass die Sonne genau dann wieder zum Vorschein gekommen ist, als der Festzug im Zelt angekommen ist? Hm..... ???
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141 Das 46. Volksfest in Waldkraiburg - im Zeichen des Stadtjubiläums 9:10
Die Bierprobe zum Volksfest in Waldkraiburg fand – wie all die Jahre vorher auch im Brauerstüberl des Graf-Toerring-Hof statt. Anders als in den Jahren zuvor, hatten sich wesentlich weniger Gäste eingefunden. Brauereivertreter Hauke Winterer war schnell fertig, die Gäste zu begrüßen.
Bürgermeister Siegfried Klika meinte, es wäre schon hart, sich nach den vielen Feierlichkeiten zur Stadterhebung nun wieder neu zu motivierten, ein erfolgreiches Volksfest zu feiern. Die Stadt hat sich vorgenommen, sich von der Ebbe in der Stadtkasse die Lust am Feiern nicht verderben zu lassen. So schickte sich Siegfied Klika an, das erste Fass Festbier anzustechen. Und das machte er in geübter Art und Weise mit einem einzigen Schlag worauf er sichtlich stolz war.
Dann floß der Gerstensaft. und so konnte man auf das 46. Volksfest in Waldkraiburg anstoßen. Hauke Winterer und Pfarrer Pfeiser diskutierten lange, bevor sie zum Schluss kamen, dass sie hier gutes Festbier in Händen hielten. Dieser Einschätzung schlossen sich die Stadträte und Stadträtinnen fraktionsübergreifend an.
Später genossen die Gäste die kulinarischen Genüsse und bereiteten sich so vor auf das 46. Waldkraiburger Volksfest.
Ein paar Tage später: Es lag brütende Hitze über dem Stadtplatz in Waldkraiburg – 30 Grad im Schatten. Kein Wunder, dass sich die Egerländer ein schattiges Plätzchen für ihr Standkonzert suchten. Lang ließen die Zuschauer auf sich warten – und wer gekommen war, blieb irgendwo im Schatten stehen. Den Musikern war anzumerken, wie schwer es war, bei dieser Hitze gute Musik zu machen.
Die Damen hatten sich fein gemacht, Charlotte Konrad trug sogar die Deutschlandfahne im Haar. Es war ja noch Fußball-Weltmeisterschaft....
Sogar Landrat Georg Huber und Gattin Evi kamen in Tracht, nur Altbürgermeister und Ehrenbürger Jochen Fischer nahm‘s locker.
Dann bog der Festzug in den Stadtplatz ein, mit dem in Waldkraiburg traditionell Bürgermeister und Stadtrat abgeholt werden. Landsmannschaften, Blaskapellen und natürliche die geschmückten Wagen der Brauerei boten ein buntes Bild Waldkraiburger Lebens.
Festwirt Mörz und Festbier-Bräu Hubert Gassner luden die Honoratioren ein mitzuziehen. Die Regie hatte aber andere Pläne.
Erst zogen die Bedienungen auf ihrem feuerroten Spielmobil vorbei, dann folgten die Feierwehr und die Schützengilde Waldkraiburg. Dann die Schützen aus Kraiburg.
Der Blaskapelle folgten die Banater Schwaben und die vielen anderen Landsmannschaften. Das Rote Kreuz. Die Waldburgia.
Dem Auto mit Miß und Mister Waldkraiburg, die erst am Vorabend gewählt wurden durften sich endlich auch Stadträte und Bürgermeister anschließen. Es ist halt ein bissl anders in Waldkraiburg als anderswo in Bayern, wo Bürgermeister, Stadträte und Festwirte gemeinsam ausziehen. Hier folgen die Honoratioren den Schönheitskönigen.....
Vom folgenden LKW regneten Süßigkeiten, Freifahrtscheine für die Fahrgeschäfte und andere kleine Präsentchen.
Dann endlich kam der Festzug auf dem Volksfest an. Vor dem Festzelt nahmen die Kraiburger Schützen Aufstellung zum Salut.
Dann der Moment der Wahrheit: Würde Bürgermeister Siegfried Klika auch diesmal nur einen Schalg brauchen um das Faß Festbier anzuzapfen? Und tatsächlich: Weder den Kameraleuten noch den umstehenden gönnte er einen zweiten oder gar einen dritten Schlag und natürlich auch keinen einzigen Spritzer!
Und so hieß es nach einem einzigen Schlag: „Ozapft is!“ Schließlich bedankte er sich bei den Bauereien und den neuen Missen und dem neuen Mister Waldkraiburg, die in den kommenden Monaten das Bild der Stadt nach außen prägen werden. Schließlich stießen sie auf ein erfolgreiches 46. Volksfest in Waldkraiburg an.
Etwas später – die Stadträte hatten es sich gerade in ihrer Box gemütlich gemacht und bekämpften die Hitze mit dem kühlen Gerstensaft – schickte sich Siegfried Klika an, einer weiteren Tradition zu folgen: den Bayerischen Defiliermarsch zu dirigieren.
In der Zwischenzeit füllten sich die Tischreihen und die Bedienungen hatten alle Hände voll zu tun um Bratwürste, Gickerl und Brezen zu den Hungrigen zu bringen – das gute Festbier nicht zu vergessen!
Nach 10 Tagen mit Public Viewing und Volksfest bei großer Hitze kam der letzte Abend. Die Wildwasserbahn lockte Fahrgäste, die Abkühlung suchten: Jeder Spritzer war willkommen. Der Autoscooter war an diesem Abend heiß umkämpft. Zu viele Gäste oder zu wenige Fahrzeuge? Mancher versuchte es 5 Mal, einen Platz zu bekommen. Da war Diplomatie gefragt! Fahrzeug reservieren und nach der nächsten Tour schnell laufen!
Solche Probleme hatten die Kleinen nicht. Für sie war genug Platz im Kinderkarussell. Und wo eine Kamera auftauchte hieß es: Fotografieren Sie uns???? Kollege Ludwig Stuffer nahm jede Aufforderung wahr.
Als es dunkel wurde kamen die vielen bunten Lichter so richtig zur Wirkung. Beim Autoscooter tobte noch immer der Wettbewerb um die Fahrzeuge... während die Stimmung in der Alpenland-Festhalle ihrem Höhepunkt zustrebte. Dafür sorgte „Tropical Rain“. Die Massen (also die Bier-Mass-Krüge ? ) warteten auf die Bedienungen, die an diesem Abend noch einmal alles geben mussten. Die Stadträte hatten es sich im Biergarten gemütlich gemacht, manche aber auch drinnen. Gemeinsam genossen sie den letzten Abend.
Auch ausländische Besucher warteten dann auf das Feuerwerk und nutzten die Wartezeit für das eine oder andere Erinnerungsfoto.
Dann rief ein erster lauter Knall zum Feuerwerk. Leider war die Musik zum Feuerwerk von unserem Standort aus kaum zu hören. Vielmehr die Aaaah’s und Oooooh’s der Zuschauer.
Das wars dann, das 46. Volksfest in Waldkraiburg, mit dem nicht alle zufrieden waren. Festwirt Mörz war unzufrieden mit dem Bierausschank, weil die Leute bei der Hitze nicht so gern im Zelt sitzen wollten – Die Schausteller waren nicht so zufrieden, weil den Leuten das Geld nicht mehr so locker in der Tasche saß wie früher, Festbierbräu Gassner war nicht zufrieden, weil sein Bier in der Alpenland-Festhalle nicht ausgeschenkt werden konnte und manche Besucher waren nicht zufrieden, weil sie mal was Neues erleben wollten. Es gab aber auch zufriedene Stimmen: Sternenzeltwirt Schillhuber zum Beispiel und die vielen Besucher und natürlich Volksfestbürgermeister Norbert Meindl, die Bürgermeister und die Mitglieder des Stadtrates. Und das war schließlich die große Mehrheit, die es genossen hat, das 46. Volksfest in Waldkraiburg und die sich schon freut, auf das 47. im kommenden Jahr.
142 Aenus, der Inn, der Frosch und der rote Schorsch - das neue Stück des Kulturschupp'n 7:10
Viel werden die Zuschauer am Beginn des Stücks nicht verstehen, wenn sich Aenus und seine Nixen und die Huchen und der Aal der Kultur widmen – unter Wasser – versteht sich.
Wir haben die Probe beim Kulturschuppen beobachtet und dürfen hier einige Szenen zeigen.
Unruhe kommt in die friedliche Szene, als der Frosch nachdrücklich Änuns mahnt, sich doch den braunen Wurm anzuschauen, der ihnen unaufhaltsam das Wasser abgräbt. Gänzlich aus den Fugen gerät das Paradies im Inn, als eine Wasserleiche angeschwemmt wird: Der rote Schorsch! – ein berüchtigter Arbieterführer und Revoluzzer.
Ein trickreicher Plan führt dazu, dass Aenus in den Körper des roten Schorsch steigt um nach dem braunen Wurm zu sehen. Die Kanaler – also die Bauarbeiter, die den Innkanal ausgraben erkennen aber nicht Aenus sondern den roten Schorsch. Das führt natürlich zu einigen Verwicklungen.
So kommt der Roßtäuscher Siegfried Hellmann auf die Baustelle und überbringt dem Fischerssohn vom Chiemsee – dem Ferdl - eine Nachricht von seinem Vater. Er soll heimkommen und die Großbauerntochter heiraten. Aber da ist die Theres, die ihm viel lieber wär‘. Aber da gibt’s natürlich noch einige Verwirrung und einiges Durcheinander.
Herr Luber – das Stück dreht sich um den Kanalbau in den 20er Jahren. Die ersten Szenen muten wie ein Märchenstück an. Darum geht’s aber gar nicht. Wie könnte man den Inhalt zusammenfassen? (O-Ton )
Worum dreht sich die Handlung hauptsächlich? (O-Ton)
Sie haben das ja selbst geschrieben. Wie sind Sie denn auf diesen Stoff gekommen? (O-Ton)
Wieviele Akteure sind auf der Bühne zu sehen, und wie lang wird’s dauern? (O-Ton)
Die Inszenierung ist recht aufwändig, mit vielen Kostümen und Kulissen. Da sind sicher alle Mitglieder des Kulturschupp’n eingebunden? (O-Ton)
Wann führen Sie das Schauspiel auf? (O-Ton)
Dann wünschen wir Toi-Toi-Toi.
Natürlich gibt’s noch einige Verwicklungen, so zum Beispiel, dass Änus in Gestalt des roten Schorsch die losen Damen nicht bezahlen kann, dass die Theres den Ferdl mit der Nachricht konfrontiert, dass er Vater wird und ihn damit vor eine große Entscheidung stellt. Wie das alles ausgeht, das wollen wir Ihnen nicht verraten. Dazu müssen Sie nach Mühldorf kommen und sich „Aenus – der Inn, der Frosch und der rote Schorsch“ im überdachten Innenhof des Haberkasten schon selber anschauen. Dazu haben sie fünf Mal Gelegenheit – - - - vorerst.
143 Der Ausbau des schnellen Internet im Mühldorfer Industriegebiet hat begonnen 3:10
Der Anschluss an das weltweite Datennetz ist heute so wichtig wie die gute Verkehrsanbindung an das Autobahnnetz. Das Industriegebiet im Mühldorfer Norden ist zwar hervorragend an das Straßennetz angebunden, mit dem verfügbaren Internet waren jedoch keine neuen Investoren anzulocken: 3000 kilobit pro Sekunde Download waren schon das höchste der Gefühle.
Nach langen Verhandlungen konnte die Stadt nun der Telekom den Ausbau der Internetversorgung in Auftrag geben. Kürzlich rückten LKWs an und brachten Bagger, Schalt- und Verteilerschränke und – vor allem – Kabel. Keine gewöhnlichen Kabel! In diesen Glasfaserkabeln finden sich bis zu 72 Lichtwellenleiter, die eine Bandbreite ermöglichen, die weit in die Zukunft hinein für die Versorgung der Betriebe im Industriegebiet und im Gewerbegebiet Nord ausreichen wird. Telekomprojektleiter Anton Raischl erklärte Bürgermeister Günther Knoblauch und Wirtschaftsförderin Astrid Reber Aufbau und Verwendung dieses Kabels.
Das Internet kommt an der Telekomzentrale am Bonimeierring an. Von dort führt eine Leitung zum neuen Knotenpunkt an der Edisonstraße. Im diesem neuen Schrank wird ein Computer installiert, der die Lichtsignale in elektrische Signale umsetzt, die dann über die herkömmlichen Telefonleitungen zu den Nutzern gelangen.
Im Umkreis von etwa 1,5 km stehen so minimal 16.000 kilobit pro Sekunde zur Verfügung, in näherem Umkreis sogar 25.000 kilobit pro Sekunde. Sogar für die Bewohner des Gebietes an der Äußeren Neumarkter Straße bis zur Mößlinger Straße bringt die neue Technik Vorteile.
Da die Telekom sehr zurückhaltend in den Netzausbau investiert, mussten bei Gesamtkosten von 75.000 Euro 49.000 Euro „Deckungslücke“ geschlossen werden: 35.000 Euro dafür steuerte der Freistaat über die Breitbandinitiative bei, 15.000 Euro schoß die Stadt zu. Die Bauarbeiten sollen im September abgeschlossen sein. Dann steht – zumindest von Seiten des schnellen weltweiten Netzes – der Neuansiedlung von Betrieben und dem weiteren Ausbau bestehender Betriebe nichts mehr im Weg. Zumindest so lang, bis neue Anwendungen NOCH mehr Kapatzität erfordern....
Ach ja: Mühldorf-TV schau’n kann man über das neue Netz und mit unserem neuen Server auch absolut ruckel- und störungsfrei!
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100 Jahre "Isentaler" in Ampfing und 120. Gaufest: Die Festwoche
11:40
30 29.07.10
Nach dem Gaufest-Sonntag und dem Besuch der Trachtler aus ganz Oberbayern waren erst einmal zwei Tage Pause angesagt – aber nur für die Besucher. Die Isentaler nutzten die Zeit und bauten zwei Drittel vom Festzelt wieder ab. Und – fleißig wie sie nun einmal sind - war das am Montag schon vorbei, kaum dass man geschaut hat. Keine Spur mehr von dem großen Zelt, in dem hier noch vor zwei Tagen 9.000 Trachtler das 120. Gaufest gefeiert hatten.
Die schwarzen Wolken am Horizont versprachen nichts Gutes, sollten aber an diesem Abend ihr Versprechen nicht halten, an dem sich die Bauern aus dem ganzen Landkreis zusammenfanden um Landesbäuerin Annemarie Biechl zuzuhören.
Kreisverbandsobmann Otto Baumgarten begrüßte Mitglieder und Gäste und besonders Annemarie Biechl, Staatssekretär Dr. Marcel Huber und natürlich Bürgermeister Ottmar Wimmer.
Der Landfrauenchor sorgte für die musikalische Gestaltung der Veranstaltung und damit für die richtige Stimmung.
Isentaler-Vorstand und Ampfings Bauernverbands-Ortsvorsitzender Schorsch Eisner freute sich, im Rahmen des Gaufestes einen Kreisbauerntag abhalten zu können, der ja wirklich gut passen würde. Brauchtumspflege und Landschaftspflege gehörten schließlich zusammen.
Jetzt freute er sich, nach Landesvater Horst Seehofer die „Landesmutter“ der bayerischen Bäuerinnen zu Gast zu haben.
Kreisbauernobmann Otto Baumgarten blickte zunächst zurück auf das Jahr: Bodendenkmäler, Bodenerosionsschutzkataster, die Schließung des Ladens am Schlachthof und die Unterschriftenakiton dagegen, das alles hätte sie auf Trab gehalten. Geplante gesellschaftliche Ereignise mussten erst einmal zurückstehen - aber das Jahr ist ja noch nicht zu Ende.
Er widmete sich dem Thema des Treffens: „Landwirtschaft – Herausforderung und Chance“ – Beides hätte es in der Landwirtschaft schon immer gegeben, man müsse sie nur konsequent nutzen. Das könne man aber nur, wenn man zusammensteht und gemeinsam agiert – so wie die Trachtler es vormachen. Leider wäre das bei den Bauern verlorengegangen. Er rief sie deshalb auf, gemeinsame Ziele zu verfolgen und einen gemeinsamen Verband zu formen, der für ihre Ziele einsteht.
Die Landwirte wären sich bewußt, dass ihre Produktion Anteil am Klimawandel hat. Es ginge halt nicht anders, wenn die Menschen etwas essen wollen. Vielmehr sollte man überlegen, ob man wirklich mit dem Flugzeug nach Thailand fliegen muss um dort Urlaub zu machen....
Staatssekretär Dr. Marcel Huber – von Beruf Tierarzt – freute sich, seine Landtagskollegin Marianne Biechl zu Gast zu haben, mit der er sich so gut versteht, dass er sie sich selber ausgesucht hätte. Er unterstützte die Forderung nach einer gemeinsamen Stimme aller Bauern und war schon gespannt darauf, wie Marianne Biechl das sehen würde.
Nicht nur die Landwirtschaft sondern auch die Trachtensache läge ihr am Herzen – meinte Marianne Biechl, die selbst vor Jahren Schirmherrin bei einem Trachtenfest war. Sie wäre gern der Einladung von Dr. Marcel Huber gefolgt, dessen Sympathie auf Gegenseitigkeit beruht.
Dann würdigte sie den Jubiläumsverein, die Isentaler. In 100 Jahren hat der Verein seine Aufgabe hervorragend umgesetzt. Dabei darf man nicht vergessen, dass vor 100 Jahren noch Prinz Luitpold 6 Millionen Bayern regiert hat und Ludwig Thoma gerade sein Stück „Erster Klasse“ uraufgeführt hat: Es war die „guade oide Zeit“ – die ja sowieso in Ampfing zu Hause ist!
Gerade in Zeiten der Globalisierung sind Wurzeln besonders wichtig. Da wäre es erfreulich, dass die Pflege der Tradition immer mehr Zulauf findet, und Bayern und besonders Oberbayern sind besonders reich darin. Auch sie rief dazu auf, Trachten, Dialekt und besonders den Glauben nicht zur Sonntagsschau verkommen zu lassen, sondern zu leben: Das bayerische Leben ohne Gottesdienst ist nicht denkbar! Damit einher geht auch die Aufrechthaltung der traditionellen christlichen Werte für deren Pflege sie den Trachtenvereinen und der Landbevölkerung herzlich dankte.
Dann ging sie in einem Rundblick ausführlich auf Aspekte und Probleme der Landwirtschaft ein, was wir hier nicht so ausführlich behandeln wollen.
Nach der Ansprache überreichte ihr Kreisbäuerein Anna Senftl einen Scheck über 2.000 Euro um damit ein soziales Werk zu unterstützen.
Zum Schluss verlosten sie unter den Besuchern zahlreiche Preise, angefangen von Aufenthalten in Kurhotels bis hin zu einem Traktor – natürlich nur einen kleinen...
Danach ließen sie den Abend bei gemütlicher Unterhaltungsmusik langsam ausklingen.
Tags darauf ein ganz anderes Szenario: Gau-Volkstanz- und Brauchtumswartin Hildegard Kallmaier lud zusammen mit den Isentalern zum Volkstanz, der – wie jeder Volkstanzabend - mit dem Auftanz begann. Viele Trachtenvereine pflegen den Volkstanz, so dass auch an diesem Abend viele Trachtler teils von weit her gekommen waren. Volkstanz kann jeder – heißt es, und das zeigte sich an den Teilnehmern: von 9 bis 90 waren alle dabei und hatten ihren Spaß – und wir auch! Erst haben uns die Tänzer eingekreist bis fast kein Ausweg mehr war. Und dann ging’s durch den Tunnel....
Bei manchen geht’s schneller, bei anderen halt langsamer – das macht aber gar nichts, so lang der Spaß nicht auf der Strecke bleibt.
Natürlich wird auch Walzer getanzt.
Für die musikalische Begleitung sorgten die bekannten „Jungen Riederinger“ und die Oakarrer-TanzlMusi, die wir von vielen Veranstaltungen kennen.
Dann zeigten die Plattler erst einmal, was so ein echter Boarischer ist. Da vibrierte die Bühne!
Hildegard Kallmaier moderierte in bekannt gekonnter Weise. Sie wusste zu jeder Gruppe etwas zu sagen und sorgte so für eine Menge zusätzlicher Information.
So ging's den ganzen Abend fort: Der Auftritt von Gruppen wechselte sich mit allgemeinen Tanzrunden ab. Hier die Mühldorfer Edelweiß-Trachtler mit dem „Mühlradl“
Und weil die Edelweiß-Trachtler die Paten der Isentaler sind, gratulierte Vorstand Georg Waldinger Schorsch Eisner besonders und überreichte ihm ein Geburtstagsgeschenk. Was allerdings auf dem Gutschein draufstand, der oben an den Weißbierspezialitäten dranhing – dadrauf sind wir nicht gekommen. Schorsch Eisner meinte, das Weißbier könnten sie beim Abbau vom Zelt gut gebrauchen. Er revanchierte sich mit einem Schnappsal für alle Mühldorfer Trachtler.
Die „Urchigi Ämmätter Trychler“ aus der Schweiz hatten in München vom Gaufest erfahren und soften dann für ein bisschen einen exotischen Klecks: Mit ihren 15 bis 19 Kilogramm schweren Glocken produzierten sie eine Geräuschkulisse, die ihresgleichen suchte.
Da staunten die Trachtler.
Die Besonderheit war die Francaise, in der die Tanzpaare auf Anweisung von Hildegard Kallmaier verschiedenste Figuren zeigten.
Die Isentaler schlossen den Abend mit ihrem Gaufesttanz ab, für den sie auch diesmal wieder viel Beifall erhielten.
Tags darauf genossen über 530 Zuhörer bayerisches Musikkabarett mit „Da Huaba, da Meia und i“
Die drei nahmen auf humorvolle Weise das heutige Leben aufs Korn – vorwiegend aus dem niederbayerischen Blickwinkel.
Der Sonntag gehörte wieder dem Trachtengau: Über 150 Burschen traten gegeneinander an und suchten die besten Plattler, die dann in der neuen Gaugruppe ein Jahr lang den Trachtengau repräsentieren dürfen. Von 9:30 Uhr früh bis fast 18 Uhr dauerte es, bis in vier Altersgruppen die besten ermittelt waren.
Zum Schluss gabs viele Pokale und den Auftritt der überglücklichen Sieger, also der neuen Gaugruppe des Jahres 2010.
Das Gaufest 2010 und das 100-jährige Jubiläum der Isentaler ging nach 10 Tagen zu Ende. Besucher, Verantwortliche und Gäste waren voll Lobes für die organisatorische Leistung der Vereinsmitglieder, die viele Unterstützung der Ampfinger, angefangen von der Gemeinde, den anderen Vereinen bis hin zur Bevölkerung. Auch wenn’s unheimlich viel Arbeit war, wenns zeitweise an die Grenzen ihrer Kräfte gegangen ist und so manche schlaflose Nacht gekostet hat – es war’s wert. Weil‘s schön war und weil‘s Bayern in seiner ursprünglichen Form nach Ampfing geholt hat, dieses große Dorf, das funktioniert, wie der Ampfinger Staatssekretär Dr. Marcel Huber am Gaufestsonntag Ministerpräsident Horst Seehofer stolz vermeldet hatte.
145 Stadtjubiläum: Die Banater Schwaben in Waldkraiburg feiern mit einem Trachtenfest 10:40
„Sie wissen doch – in Waldkraiburg regnet’s immer, wenn Festzüge anstehen“ meinte eine charmante Stadträtin auf ihrem Weg ins Haus der Vereine, gerade als die Banater Schwaben Aufstellung nahmen, um zur Kirche zu ziehen. Dem Wetter trotzten die Banater und verhüllten ihre wertvollen Trachten mit langen Regenumhängen und großen Schirmen. Und so bekamen wir kaum etwas zu sehen von der Pracht der Trachten.
Die Musiker hatten es nicht so leicht: Instrument spielen und Schirmhalten geht halt nicht.
Von weit her waren die etwa 150 Teilnehmer am Trachtenfest gekommen. Ihrer Einladung waren auch die Siebenbürger Sachsen und die Egerländer Gmoi gefolgt. Mit dem „Banater Echo“ nahm sogar eine zweite Kapelle am Zug teil.
Auf dem kürzesten Weg vom „Haus der Vereine“ zur Christ-König-Kirche zogen sie dann – und trotzten so dem widrigen Wetter.
Bürgermeister Siegfried Klika, die Stadträte Inge Schnabl, Charlotte Konrad, Heinz Hampl und Annemarie Deschler vertraten die Stadt – und natürlich Georg Ledig, der Vorsitzender der Banater Schwaben in Waldkraiburg und ihr stellvertretender Bundesvorsitzender ist.
In der Kirche nahmen die Trachtenpaare neben dem Altar Aufstellung.
Die Blaskapelle der Banater Schwaben gestaltete den Festgottesdienst mit der „Deutschen Messe“ von Franz Schuberth, den Heimatpfarrer Peter Zillich zelebrierte.
Peter Zillich begann auf seine Weise – mit dem Banater Heimatlied. Die Glocken von Christkönig unterbrachen ihn. Er setzte später fort.
In seiner Predigt dankte er seinen Landsleuten dafür, dass sie ihre alte Heimat so lebendig halten und in ihre Sitten und Gebräuche in ihrer neuen Heimat so positiv darstellen würden. Er dankte auch dafür, dass sie in ihrer neuen Heimat nicht nur willkommen geheissen wurden, sondern sogar gern gesehen wären. Er rief sie auf, sich in ihrer neuen Heimat zu engagieren, sich einzubringen und mit zu gestalten. Bei aller Akzeptanz und allem Glück, das sie hier gefunden hätten, würden sie trotzdem ihre alte Heimat nicht vergessen, würden gern wieder barfuß über feuchte grüne Wiesen schlendern und glücklich sein wie Kinder.
Ihren Dank und ihr Glück brachten sie mit einem Lied zum Ausdruck: (O-Ton)
Am Ende des Gottesdienstes setzte er das Banater Heimatlied fort. (O-Ton)
Das Trachtenfest sollte auf dem Platz vor dem Rathaus abgehalten werden. Der Regen verhinderte das, so dass der nächste Teile ins Haus der Kultur verlegt wurde.
150 Trachtenträger zogen dann in den großen Saal im Haus der Kultur ein. und nahmen dort Aufstellung.
Georg Ledig bedauerte, dass das Fest nicht vor dem Rathaus stattfinden konnte. Sie ließen sich aber vom Wetter nicht entmutigen. Dann begrüßte er die zahlreichen Gäste: Bürgermeister und Schirmherr Siegfried Klika, seine Stadtratskollegen, zu denen sich nun auch Kulturreferentin Gertrud Kesselgruber gesellt hatte und natürlich die Vertreter der Banater Schwaben: Bundesvorsitzenden Bernhard Krastl und den Landesvorsitzenden Peter-Dietmar Leber. Sein Gruß galt auch den Abordnungen aus Altötting, Würzburg, München, Crailsheim und Spaichingen/Siegmaringen.
Bürgermeister Siegfried Klika war gesundheitlich etwas angeschlagen, freute sich aber über das Fest, das anfangs ziemlich umstritten war. Jedenfalls würde er nach dem Stadtjubiläums-Festzug nie wieder sagen: (O-Ton 2:19:29:08 – bei schönem Wetter kann jeder feiern!) Offenstichtlich wird der Bürgermeister jetzt für diese etwas überhebliche Äußerung bestraft!... Er freute sich natürlich über die zahlreiche Teilnahme, die eindrucksvoll die Heimatverbundenheit und die Liebe zur neuen Heimat verdeutlicht. Auch die Verbundenheit zur Kirche lobte Bürgermeister Siegfried Klika: Ein Gottesdienst gehöre einfach dazu.
Er erinnerte an das Mahnmal der Vertreibung neben dem Rathaus, das nach langer Diskussion und gemeinsam mit allen Landsmannschaften realisiert werden konnte. Das Denkmal wäre sehr symbolträchtig und äußerst gelungen. Er dankte Georg Ledig und den Gästen, die der Stadt und dem Stadtrat zum Stadtjubiläum mit diesem Fest ein tolles Geschenk machten.
Die Trachtengruppen zeigten dann typische Tänze. Den Anfang machte die Tanzgruppe aus München, deren Mitglieder alle noch im Banat geboren sind. Sie trugen die original Wetschhauser Tracht.
Bundesvorstand Bernhard Krastl war gern aus Saarbrücken nach Waldkraiburg gekommen. Er gratulierte dem Kreisverband Waldkraiburg zum 50-jährigen Bestehen und dankte der Stadt Waldkraiburg für die Aufnahme der Landsleute. Sein Dank galt auch der gesamten Gesellschaft in Deutschland und seinen Landsleuten, die es vorgemacht hätten, wie Eingliederung funktionieren kann. Er wünschte dem Kreisverband Waldkraiburg, dass sie weiter so am Erhalt ihrer Traditionen, ihrer Musik und ihrer Trachten weiterarbeiteten, und so das Leben in Waldkraiburg bereichern.
Die Trachtentanzgruppe aus München zeigte, was so ein junger Bursche mit zwei Mädels alles anstellen kann.....
Die Zuschauer waren begeistert.
Der Vorsitzende des Landesverbandes Bayern Peter-Dietmar Leber kam über bayerische Landstraßen nach Waldkraiburg. Dabei hätte er festgestellt, dass die junge Stadt Waldkraiburg eine große Ausnahme im bayerischen Umfeld ist. Eine Schieflage gebe es trotzdem nicht: Auch wenn die Stadt jung wäre, hätten ihre Bewohner ihre jahrhundertealten Traditionen mitgebracht – ihre Wurzeln. Und wie man gesehen hat, pflegten sie ihre Wurzeln auch weiter. Nur so könnte der „Baum Waldkraiburg“ gesund wachsen. So dankte er allen, die in ihren Vereinen ihre Tradition und damit ihre Geschichte weiter pflegten. Diese Wurzeln und diese machte er Bürgermeister Siegfried Klika und der Stadt zum Geschenk.
Nun zeigte die Egerländer Gmoi Tracht und Tänze.
Das Original Banater Echo sorgte für Stimmung und begleitete die Tanzgruppe aus Spaichingen/Siegmaringen, die sich kurzfristig zusammengefunden hatte um hier präsent sein zu können. Sie hatten das Tanzprogramm erst am Wochenende vorher eingeübt.
An den Schluss des Programms hatten die Veranstalter die Tanzgruppe der Waldkraiburger Banater Schwaben gestellt. Bevor sie jedoch tanzen durften, dankte ihnen Georg Ledig für ihre Brauchtumspflege. Alle Trachtenträgerinnen stellten ihre Trachten und erzählten ihre Geschichte und ihre Herkunft. Viele der Trachten sind bereits sehr alt und entsprechend wertvoll.
Dann schlossen sie die Veranstaltung mit dem Kranz-Tanz und weiteren Tänzen.
Am Abend folgte ein festlicher Ball, ebenfalls im Haus der Kultur, mit dem die Banater ihre Jubiläumsfeier und ihren Anteil am Stadtjbiläum langsam ausklingen ließen.
146 Die Landtagsfraktion der FDP zu Besuch in Mühldorf: Gespräch mit MdL Tobias Thalhammer 6:00
Die Glocken der Frauenkirche machten gerade klar, dass Mittagszeit war. Auf dem Stadtplatz war nicht besonders viel los, so dass wir die Gelegenheit nutzen konnten, mit Tobias Thalhammer zu sprechen, der die Freien Demokraten im Landkreis München Land Nord im Bayerischen Landtag vertritt. Tobias Thalhammer und seine Kollegen sind derzeit auf Tour durch Bayern und werben für die Politik ihrer Partei. Mit einer Hüpfburg, die sehr gut gewählt, direkt vor dem Theresia Gerhardinger Kindergarten aufgestellt war, ziehen sie mit der blauen Theke in Form des Namens ihrer Partei und den gelben Schirmen die Aufmerksamkeit der Passanten auf sich.
Herr Thalhammer, Sie sind auf Bayernrundreise. Wo kommen Sie denn überall hin? (O-Ton)
Dabei sind Sie nicht alleine und werden von den Ortsverbänden unterstützt! (O-Ton)
Frau Bubendorfer-Licht, ist die Delegation selbst drauf gekommen, in Mühldorf Station zu machen, oder haben Sie da ein bisschen nachgeholfen? (O-Ton)
Ein bisschen ernster: Das erste Jahr der gemeinsamen Regierung im Landtag liegt nun fst hinter Ihnen. Wie würden Sie diese Zeit bewerten? (O-Ton)
Können Sie sich an etwas erinnern, was Sie umsetzen konnten, womit die CSU schon lange gekämpft hatte? (O-Ton)
Und was ist Ihnen nicht gelungen? (O-Ton)
Und wie sieht’s zur Zeit mit den Bodendenkmälern aus? (O-Ton)
Wie kann Sie der Kreisverband der FDP in Ihrer Arbeit unterstützen? (O-Ton)
Vielen Dank für das Gespräch.
147 Empfang für den scheidenden Polizeipräsidenten Franz Mayer 5:00
In lockerer Runde trafen sich hochrangige Vertreter des Polizeipräsidiums, der Verkehrspolizei, der Kriminalpolizei, der Polizeiinspektionen Mühldorf, Waldkraiburg und Haag, sowie des Landratsamtes und der Verkehrswacht beim Pauli-Wirt in Erharting, wohin sie Landrat Georg Huber eingeladen hatte, um den scheidenden Polizeipräsidenten Franz Mayer zu verabschieden.
Und so freute sich Landrat Huber über die zahlreiche Teilnahme, die für den Landkreis so wichtig wäre. In unserer Lage, abseits der Ballungszentren und mit einer Bevölkerung, die weithin als „brav“ erachtet wird, stehen wir nicht eben im Zentrum des Interesses der Sicherheitsbehörden. Polizeipräsident Franz Mayer, den er schon jahrelang kennen - und dessen Persönlichkeit er sehr schätzen würde, hätte ihn schon damals, als er selber noch ein kleiner Bürgermeister in Schwindegg war, immer geachtet und seine Meinung ernst genommen.
Er verzichtete darauf, den Lebensweg von Franz Mayer nachzuzeichnen, erinnerte aber daran, dass er neben vielen anderen Auszeichnungen das große Ehrenzeichen der Republik Österreich erhalten hätte. Er wäre einer, der nicht nur die Verantwortung für seine Mitarbeiter getragen hätte, sondern auch das Vertrauen seiner Mitarbeiter und der Bürger in seinem Zuständigkeitsbereich erworben hätte. Er hätte der Polizei eine Identität verliehen, wäre das Gesicht der Polizei in unserer Region geworden. Diese Einschätzung teilte auch der frühere bayerische Innenminister Günther Beckstein.
Auch seine Personalentscheidungen lobte Landrat Huber: Die Berufung von Georg Marchner und Robert Anderl wäre sein Verdienst, genau so wie die Höherstufung der Kriminalpolizei in Mühldorf. Und wenn alles so weiterginge, würde die Kriminalpolizei bald auch zur Inspektion hochgestuft werden. In allen Jahren hätte er immer sehr hohes Vertrauen in ihn gesetzt. Weil er sicher wäre, dass er auch mit Ausscheiden aus dem Polizeidienst sich nicht zurückziehen werde, wäre er auch sicher, dass er weiterhin im Hintergrund als kompetenter Ansprechpartner zur Verfügung stehen werde. Für die Dienste, die er dem Landkreis erwiesen hatte, dankte Landrat Georg Huber dann Polizeipräsident Franz Mayer sehr. Und das auch, wenn er selbst es als seine Aufgabe und seine Pflicht erachtet hätte. (O-Ton: 47:35:17 – Herzliches Dankeschön....)
Zum Abschied überreichte er Franz Mayer den Löwen des Landkreises, der den Salzburger und den Bayerischen Löwen im Schild trägt. Dazu noch drei Falschen guten Weines, mit denen er den Wechsel in den Ruhestand begießen kann.
Der Geehrte zeigte sich überwältigt über die anerkennenden Worte über ihn selbst und die gesamte Polizei. „Lieber Gott – hab‘ Nachsicht mit dem Landrat, der da so übertreibt und verzeih‘ mir, dass es mir gefallen hat“ wandelte Franz Mayer ein Gebet des Polizeidekans für die Situation ab. Er bedankte sich seinerseits für das jahrelange freundschaftliche Verhältnis, das sich seit seiner Wahl zum Landrat auch auf das Amt übertragen hat. Er lobte die hervorragende Zusammenarbeit zwischen Polizei und Landratsamt, die dem hiesigen kriminalgeographischen Mikroklima in unserer Region entsprechen würde. Das werde sich vermutlich mit der Fertigstellung der Autobahn ändern. So wäre er auch sicher, dass die Kriminalpolizei hier zur Inspektion aufgewertet werde. re selbst hätte das leider nicht mehr geschafft. Der Vorwärtsgang wäre aber eingelegt: Es ginge voran.
Dann bedankte sich Polizeipräsident Franz Mayer bei Landrat Georg Huber für den Empfang und wünschte allen eine gute Zukunft, deren Entwicklung er in den Medien sicher verfolgen werde.
Mit seinem Geschenk kam er leider ein bisschen zu spät: Zwei Karten für die Landesgartenschau in Rosenheim. Landrat Huber meinte aber – da geh‘ ich sicher noch fünf Mal hin...
Dann genossen die Gäste ein feines Mittagsmahl und unterhielten sich über so manches vergangenes und zukünftiges.
Auch wir möchten uns bei Polizeipräsident Franz Mayer für die gute Zusammenarbeit bedanken und ihm für seinen Ruhestand alles Gute wünschen. Wenn wir ihn so beobachten sind wir ohnehin sicher, dass wir ihn bald wieder in irgend einer anderen Funktion sehen und erleben werden. In seinem verdienten Unruhestand halt....

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