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Victoria Pöllmann Landkreis Mühldorf > Stadt Mühldorf >
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Josef J. Pöllmann
Stadt Waldkraiburg > Neumarkt St. Veit > Gemeinde Ampfing > Stadt Altötting > Mühldorf-TV ist durch die BLM lizenziertes Lokalfernsehen
Josef J. Pöllmann ist Mitglied im Deutschen Presse Verband
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Das gab's 2013 bei Mühldorf-TV und bei Altötting-TV
Hier können Sie nachlesen, worüber wir in KW 02/2014 berichtet haben.
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Nr.
Thema LZ Archiv KW Ersch.
1 Das Neujahrskonzert der Blaskapelle Altmühldorf - Mit Schwung ins 151. Jahr 19:20 02
Mit dem Marsch „Musikantengruß“ von Siegfried Rundel begrüßte die Jugendkapelle unter der Leitung von Josef Terre die etwa 400 Gäste in der Halle an der Grundschule in Altmühldorf wohin die Kapelle zum 42. Mal im 151. Jahr ihres Bestehens eingeladen hatte.
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Vorstand Sepp Bernhart freute sich über die zahlreichen Gäste unter denen neben zweiter Bürgermeisterin Ilse Preisinger-Sontag auch Bundestagsabgeordenter Stephan Mayer und Landtagsabgeordneter Günther Knoblauch waren. Die Stadträte waren sehr zahlreich vertreten, wie auch die Kandidaten der Parteien und die Mitarbeiter von Behörden und Institutionen.
Stark vertreten waren auch die Vereine und Musikkapellen der Region.
Sie alle und die vielen Zuhörer begrüßte Sepp Bernhart und wünschte nicht nur einen unterhaltsamen Abend sondern auch ein gutes und erfolgreiches Neues Jahr.
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Weiter ging's mit der Polka „Junge Tenöre“. Alexander Sinkovicz und Michael Woidich glänzten als Solisten mit ihren Tenorhörnern.
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Weil andere auch Soli spielen wollten, durften dann Barbara Hain, Alexander Ring und Kilian Mooshammer das Konzertstück „Trumpet-Train“ von Alfred Burger und Harald Kolasch bringen.
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Zahlreiche Nachwuchsmusiker hatten an der freiwilligen Leistungsprüfung der Musikschulen absolviert, so dass Vorstand Sepp Bernhart „Stimmgabeln“ vergeben konnte.
Die Stimmgabel in Bronze überreichte er Julie Rychel, die an der städtischen Musikschule Klarinette lernt. Eine weitere hatte sich Charlotta Peters ebenfalls mit ihrer Klarinette erspielt.
Benedikt Rosenberger erhielt Stimmgabel und Urkunde für sein Spiel mit der Trompete. Genau so wie Jakob Röhrl der sich gekonnt in Szene zu setzen wusste.
Ein weitere Stimmgabel erhielt Alexander Ring ebenfalls für sein Trompetenspiel.
Eine Stimmgabel erhielt Christian Weingartner für sein Spiel mit der Posaune und Adlatus Göbl, der Schlagzeug spielt.
Auf 40 junge Leute war Sepp Bernhart stolz, die derzeit an der Musikschule ein Instrument lernen und auch auf die Bläserklasse an der Grunschule in Mößling, wo noch einmal sechs Nachwuchsmusiker ausgebildet werden. (O-Ton Bin stolz auf so eine Jugendarbeit)
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Weiter ging's musikalisch mit der „Jehlitschka Polka von Antonin Zvatschek und Siegfried Rundel.
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Thomas Enzinger kündigte ein Potpourry bekannter Melodien aus Disney-Filmen an, die viele der Zuhörer seit Kindheitstagen begleitet haben.
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Während die Mitglieder der Erwachsenen-Kapelle wartetem, schlossen die Nachwuchsmusiker ihren Teil des Konzerts mit Melodien des erfolgreichsten Band-Leaders aller Zeiten ab, mit Stücken von James Last.
Bevor sie dem Wunsch der Zuhörer nach einer Zugabe nachkommen wollten, stellte Sepp Bernhart junge Musiker vor, die zum ersten Mal dabei waren: Amalie Forster, Katharina Hamberger, Sofia Tschetüle, Luisa Peters, Daniela Weichselgartner, Florian Mohr, Kilian Wagner, Felix Finger und Matthias Karsch. Sie alle sind 11 und 12 Jahre alt und können schon in der Kapelle mitspielen, obwohl sie erst seit gut einem Jahr ihr Instrument spielen lernen.
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Mit „Samba Karamba“ schloss die Jugendkapelle den ersten Teil des Neujahrskonzerts ab.
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Nach einer kurzen Umbaupause begrüßte die Blaskapelle unter Leitung von Josef Terre zum zweiten Teil des Konzerts triumphal mit „Salve Imperator“ von Julius Fucik und Siegfried Rundel.
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Die Musiker holten mit dem nächsten Stück die große weite Musical-Welt nach Altmühldorf: Mit Andrew-Lloyd Webbers umstrittenem Werk „Jesus Christ Superstar“.
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Das nächste Stück, „Rabbi Jacob“ von Vladimier Cosma brachte eine besondere Herausforderung für die Schlagzeuger der Kapelle, die dafür so viele Trommeln auf der Bühne aufgebaut hatten wie nie zuvor.
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Mit dem nächsten Stück kamen sie zum nächsten Musikstil, dem Jazz. „Birdland“ von Joe Zawinui und Marcel Saurer erinnert an einen Jazz-Club in New-York.
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Mit der bekannten „Elisabeth Serenade“ von Ronald Bings ließen sie den zweiten Teil des Neujahrskonzerts ausklingen.
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Nach der Pause übernahm „Musemoasta“ Sepp Eibelsgruber die Leitung der Kapelle. Er begrüßte die Zuhörer gleich fulminant mit der 20th Century-Fox-Fanfare.
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Mit „A Song for Japan“ hatten alle Posaunisten Japans die Opfer der Tsunami-Katastrophe vom März 2011 unterstützen wollen. Die Blaskapelle rief mit diesem Stück zur Unterstützung auf.
Als Solisten übernahmen Markus Hain, David Terre, Franz Bichlmeier, Stefan Gebert und Thomas Enzinger die Rolle der japanischen Posaunisten.
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Mit der Bodensee-Polka wurde es wieder traditionell. Dazu hatte Thomas Enzinger einen Musikerspruch parat: (Oh wie tut mir das Herz so weh, wenn ich im Maßkrug den Boden seh!!!!) Damit dankte er dem Turnhallen-Team, das seit Jahren dafür sorgt, dass es den Gästen an nichts fehlt.
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Tasmanien ist sicher sehr weit weg von Mühldorf. Auf die Entdeckungsfahrt dort hin begleitete die Kapelle den Holländischen Entdecker „Abel Tasman“ mit dem nächsten Stück von Alexander Pflüger.
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Zweite Bürgermeisterin Ilse Preisinger-Sontag freute sich dann über das abwechslungsreiche und unterhaltsame Konzert. Sie war sicher, dass die Blaskapelle das aufregende Jubiläumsjahr 2013 gut überstanden hat und es das neue Jahr etwas ruhiger angehen lassen kann.
Sie war voll Bewunderung für die Nachwuchsmusiker, die Erstaunliches leisten und zeigen, dass sich die Jugendarbeit der Kapelle und die Förderung der Stadt wirklich auszahlt.
So wünschte sie der Kapelle auch im 151. Jahr viel Erfolg und viele Auftritte zu Hause und in ganz Europa.
Auch den Zuhörern wünschte sie ein gutes Neues Jahr voller Erfolg und Gesundheit. Sicher können nicht alle Wüsche für alle in Erfüllung gehen. Dafür sorgt schon die Wahl im März!
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Thomas und Josef Enzinger bewiesen ihr Gesangstalent mit den Stück „Heidi“ der Gruppe „Django 3000“.
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Eine zweite Gesangseinlage sollte nicht Heidi bringen sondern Hedi. Hedi Stenger nahm sich vor, ein Lied aus einem schwedischen Film in schwedischer Sprache zu singen: „Gabriela’s Song“. Thomas Enzinger war sicher, die Zuhörer würden’s schon verstehen!
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Bevor die Kapelle mit einem Potpourry russischer Melodien schließen wollte, dankte Vorstand Sepp Bernhart den Mitgliedern für ihr großes Engagement. Sein Dank galt auch den Ehepartnern und Freunden und Freundinnen, die in der Zeit der Proben auf ihre Liebsten verzichten mussten – gerade in der Vorweihnachtszeit nicht immer ganz einfach.
Sein Dank galt natürlich auch dem Publikum, das sie seit Jahren so tatkräftig unterstützt.
Besonderer Dank galt dem Turnhallenteam und den Dirigenten. Josef Terre hatte sich wieder alle Mühe gegeben, die Jugendkapelle und die Blaskapelle für das Konzert vorzubereiten.
Und Musemoasta Sepp Eibelsgruber hat auch in diesem Jahr wieder das Beste aus ihnen allen herausgepreßt. Er hat’s wieder geschafft, sie zu neuen Höhen zu führen.
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Natürlich ging's nicht ohne Zugaben ab.
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Die Blaskapelle Altmühldorf begleitete die Gäste schwungvoll ins Neue Jahr. So kanns weitergehen in dieses Jahr, das der Kreisstadt viele Veränderungen bringen wird.
2 Der Inthronisationsball der Faschingsgesellschaft Waldburgia - Der Jubiläumsball 16:55
Draußen vor dem Haus der Kultur erinnerten noch Christbäume und Weihnachtsbeleutung ans gerade Erlebte als sich drinnen die ersten Faschingsgäste der Saison auf die „fünfte Jahreszeit“ vorbereiteten.
Etwa 40 Gäste mehr als im Vorjahr konnte Waldburgia-Vorstand Charly Salinger dann im großen Saal willkommen heißen. Die meisten von ihnen maskiert, manche auch nicht.
Unter den Gästen Bürgermeister Siegfried Klika, zweiter Bürgermeister Harald Jungbauer und eine ganze Reihe Stadt- und Kreisräte. Und natürlich Faschings-Bürgermeisterin Inge Schnabl.
Es war klar, dass das Wahljahr auch aufblitzen würde: Die Bürgermeisterkandidaten aller Parteien waren gekommen und auch eine Reihe Stadtratskandidaten.
Charly Salinger bat das Vorjahresprinzenpaar, den Ballabend zu eröffnen. Manuel und Sabrina ließen’s schwungvoll angehen und holten nach kurzer Zeit „Scheich Siegfried“ und Gattin aufs Parkett.
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Die anderen Gäste ließen sich noch ein bisschen Zeit.... – es war halt der erste Ball und da steckte sicher noch ein bisschen „Jahreswechselbesinnlichkeit in den Knochen...
Das dauerte aber nicht lang und dann drehten sich Matrosen, Piraten, Großwildjäger, Schotten und Freibeuter auf dem Parkett.
Der Jugendschutz drängte und so kam schon bald die Kindergarde des Tanzsportclubs zu ihrem Auftritt. Angeführt von Prinzessin Alina I. und Prinz Patrick I. (Patrick deutsch aussprechen) zeigten die Kleinen, was ihnen Trainerin Regina Zinn so alles beigebracht hatte.
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Gemeinsam trugen sie ihre Proklamation vor.
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Sie begeisterten mit ihrem Prinzenwalzer.
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Die „Little Diamonds“ mit ihrem Marschtanz sorgten für Stimmung unter den Ballbesuchern.
Die Kindergarde des Tanzsportclubs macht das in ihrem zweiten Jahr schon sehr gekonnt.
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Mitten aus der Wüste hatte Scheich Siegfried ein Maskottchen für die Garde mitgebracht. (O-Ton)
Das überreichte er ihnen und noch ein paar Süßigkeiten dazu.
Hat Euch der Auftritt Spaß gemacht? (O-Ton)
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Dann war erst einmal Zeit, das Tanzbein zu schwingen. Für die gute Musik sorgte die „Fresh Party-Band“ aus dem unterfränkischen Fuchsstadt mit bekannten Partykrachern.
Unter den Gästen auch das Prinzenpaar des Jahres 2010, Tanja und Stefan.
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Zum nächsten Höhepunkt marschierten die Garde der Faschingsgesellschaft und ihr sehr großer Hofstaat ein.
Der Marschtanz zeigte eine ganz neue Garde. Nicht nur viele neue Tänzerinnen und zwei Tänzer – auch die Choreografie ist ganz neu. Dafür Stil hatte Vorjahresprinz Manuel gesorgt, der sie trainiert hatte. Es machte Freude zuzuschauen.
Das bestätigten auch die Zuschauer mit ihrem Applaus.
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Nun fehlte nur noch ein Prinzepaar! Das wollte er in einer Casting-Show finden, in der er selbst Regie führen wollte. Als Assistentin bat er Faschings-Bürgermeisterin Inge Schnabl zu sich.
Er ließ mehrere Paare aus den eigenen Reihen vortanzen.
Zufrieden waren sie aber mit keinem.
Vielleicht war ja jemand draußen im Foyer?! Dort sollte Markus mal nachschauen.
Tatsächlich – dort wartete schon ein hübsches Paar.
Mit diesem Paar war auch Assistentin Inge Schnabl einverstanden. Und weil er wusste, dass sie wirklich gut tanzen konnten, stellte Charly Salinger Prinzessin Stefanie I. und Prinz Florian I. vor und bat sie um den Prinzenwalzer.
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Bevor sie ihre Zugabe zeigen sollten, hatte Charly Salinger etwas zu verkünden. (O-Ton sie tanzen nicht zu Zweit sondern zu Dritt.... )
Und deshalb musste später das Showprogramm des Prinzenpaares entfallen.
Eine Zugabe hatten sie aber trotzdem vorbereitet.
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Die Faschingsgesellschaft Waldburgia feiert in diesem Jahr ihr 25-jähriges Bestehen. Deshalb hatten sie besonders schöne Orden vorbereitet. Der erste Ehrenorden ging natürlich an Bürgermeister Siegfried Klika.
Der zweiten an den „Zweiten“: An Harald Jungbauer.
Faschings-Allzweck-Talent Inge Schnabl gehörte der dritte Ehrenorden. Sie erhielt auch noch einen Strauß Blumen für die große Unterstützung der Waldburgia.
Ein weiterer an den Chef des Hauses der Kultur, Peter Hegwein.
Und an das Vorjahresprinzenpaar Manuel und Sabrina.
Bürgermeistersgattin Helga Klika bedachten sie mit einem Strauß Blumen.
Die erste Orden-Runde schloss die Vergabe an alle Mitglieder des Hofstaates ab.
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Damit marschierten Hofstaat, Garde und Prinzenpaar wieder aus und „Fresh“ übernahm die Regie. Das begann erst ganz gemütlich. Aber wie das halt so ist beim Sirtaki....
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An der Bar war inzwischen Hochbetrieb als Scheich Siegfried mit den Gästen anstieß.
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Der Hofstaat und die Garde kamen zurück zum Showteil. Den ließen sie erst ganz ruhig mit einer kleinen Gruppe angehen. Das änderte sich aber schnell.
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Die Ballgäste waren begeistert!
Natürlich hatten sie auch für die Garde ein Maskottchen. Das sollte Bürgermeister Siegfried Klika überreichen. Und der war sich nicht sicher, ob das Tier ihrem Rhythmus würde folgen können. Eine dicke Haut hätte es aber auf jeden Fall.
Damit wünschte er der Garde alles Gute und eine tolle Faschingssaison.
Noch einmal gabs Orden: Für die Sponsoren, die Helfer hinter den Kulissen, die Presseleute und für Kreisrat Franz Strohmaier und Stadträtin Manuela Keller.
Für den Ausmarsch hatten sie einen weiteren Höhepunkt ihres Showteils aufbewahrt.
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Die Ballgäste nutzten die gute Stimmung und vergnügten sich auf der Tanzfläche.
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Um Mitternacht kam der Hofstaat zurück und Christian Hinkelmann übernahm die Moderation. Das war nötig, weil Charly Salinger nun aktiv ins Geschehen eingriff. Im Jubiläumsjahr der Waldburgia feiert auch die Männergarde ihr 10-jähriges Bestehen und so wollten sie in Ausschnitten auf diese Zeit zurückschauen.
Das brachte natürlich viele Szenarien und damit häufiges Umziehen mit sich...
Nicht nur die Damenwelt hatte ihren Spaß daran. Die Zuschauer forderten eine Zugabe.
Die erhielten sie auch und zwar auf sehr futuristische Art und Weise.
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Noch einmal gabs Orden und nach einer weiteren Einlage sogar solche von der Männergarde. Diesmal für Bürgermeistersgattin Helga, zweiten Bürgermeister Harald Jungbauer, Faschingsbürgermeisterin Inge Schnabl, die langjährige Männergardetrainerin und für Kulturhauschef Peter Hegwein.
Mit einem Geschenk dankten die Trainerinnen für den Fleiß in der Vorbereitung.
Damit war das offizielle Programm zu Ende und die Tanzfläche frei für die Gäste, die sich nicht lang bitten ließen und noch bis spät in diesen jungen Fasching hinein feierten.
3 Der Neujahrsempfang der CSU in Waldkraiburg - Ein überraschender Wahlkampfauftakt 11:00
Im Foyer des Hauses der Kultur empfing die CSU die geladenen Gäste mit einem Gläschen Sekt. Natürlich standen Glückwünsche zum Neuen Jahr genau so im Mittelpunkt der Gespräche wie der anstehende Wahlkampf.
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Drinnen sorgten die Goaßlschnalzer vom Trachtenverein „D’Stoabacher“ aus Aschau für einen ganz ungewohnten Auftakt. Darauf werden wir später noch zurückkommen.
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Im kleinen Saal des Hauses mussten sie mehrfach die Bestuhlung umstellen, weil so viele Gäste der Einladung gefolgt waren, dass auch jetzt noch manche im hinteren Teil des kleinen Saales im Haus der Kultur stehen mussten, freute sich Frauenunionsvorsitzende und Stadträtin Charlotte Konrad, als sie neben Staatsminister Dr. Marcel Huber, Landrat Georg Huber, stellvertretende Landrätin Eva Köhr, Altbürgermeister und Ehrenbürger Jochen Fischer, Bürgermeister Siegfried Klika und natürlich zweiten Bürgermeister und Kandidat Harald Jungbauer willkommen hieß.
Mehr Begrüßung wollte sie den Gästen ersparen, sie hätte tatsächlich alle begrüßen müssen: Es waren nämlich alle gekommen, die in Waldkraiburg Funktionen in Vereinen und Organisationen bekleiden.
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Harald Jungbauer war überwältigt vom großen Interesse an der CSU, die zu so einem fulminanten Auftakt ins neue Jahr beitragen. Das haben die Stoabacher mit ihrem Goaßlschnalzen begonnen.
Waldkraiburg war und ist eine Erfolgsstadt und will es auch bleiben. Waldkraiburg will weiter nach vorne. (O-Ton Waldkraiburg – Motor für die gesamte Region!)
Damit begrüßte er auch die Wettbewerber um einen Sitz im Stadtrat mit denen sie sich auf sachlicher aber auch humorvoller Basis auseinandersetzen wollen.
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Trotz schwieriger Zeiten ist in den zurückliegenden fünfeinhalb Jahren viel geschehen. Nun gilt es, das Erreichte zu sichern und die Stadt weiter zu entwickeln – begann CSU Ortsvorsitzender und Bürgermeisterkandidat Harald Jungbauer.
Dazu hat sich die CSU Ziele gesetzt, die sie mit den Anwesenden zusammen umsetzen wollen.
Bei seiner Kandidatur um das Amt des Bürgermeisters unterstützen ihn Kompetenzteams, die er nun vorstellen wollte.
Im Kompetenzteam „Waldkraiburg, die kinder- und familienfreundliche Stadt“ arbeiten mit: Charlotte Konrad, Lydia Partsch, Christine Graupner, Franz Mayer, der aber krankheitsbedingt abwesend war, Inge Schnabl und Lydia Distler. Die geballte Frauenpower soll sich über den Ausbau der Kinderbetreuung kümmern und so qualifizierten jungen Frauen Entlastung schaffen.
Zu den kürzlich eröffneten Kinderkrippen wird demnächst in Waldkraiburg Süd eine weitere Krippe gebaut. Alle zusammen bieten dann fast 150 Krippenplätze.
Zur Entlastung von Eltern schulpflichtiger Kinder muss eine Nachmittags- und Ferienbetreuung entstehen. Eine Bedarfsermittlung soll dafür die Grundlage dafür schaffen.
Das also ist das Kompetenzteam der CSU für Familien und Kinder.
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Das nächste Kompetenzteam befaßt sich mit der Wirtschaft. Hier arbeiten zusammen: Eva Köhr, Manuela Keller, Norbert Fischer, Günther Keimeleder, Fritz Leder und Claudia Trensch.
Sie haben sich zur Aufgabe gemacht, den Wirtschaftsstandort gezielt weiter zu entwickeln. Das soll im Gespräch mit allen Waldkraiburger Unternehmen gemeinsam geschehen. So sollen neue Ideen für ein gemeinsames Marketing für die Stadt aufgegriffen und umgesetzt werden.
Schon derzeit werden neue Gewerbe- und Industriegebiete ausgewiesen. Zusätzliche Gewerbeflächen gilt es bereitzustellen und wettbewerbsfähig anzubieten. Dabei zählte er auf die Fortsetzung der hervorragenden Zusammenarbeit mit der bayerischen Staatsregierung.
Ein weiterer Schwerpunkt wird die interkommunale Zusammenarbeit sein: Gemeinsame Wohn- oder Gewerbegebiete mit Nachbargemeinden müssen möglich sein.
Da Waldkraiburg nicht unbegrenzt über Baugrund verfügt, ist ein Ansatz zur Erweiterung der Bau nach oben. Es gibt also viel zu tun, was das „Kompetenzteam Wirtschaft“ anpacken wird.
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„Wohnen und Leben in Waldkraiburg“ betrifft jeden Bürger der Stadt. Jeder wirkt daran mit und jeder nimmt daran teil. Besonders die Vereine, die so zahlreich vertreten waren. (O-Ton 24:38:00 Sie sind der Motor der Lebensqualität)
Zum „Kompetenzteam Wohnen und Leben“ gehören Bernd Sottek, Ludwig Huber, der erkrankte Thomas Lainer, Bernhard Vietze, Karl-Heinz Stocker und Gabriele Brosch, die noch im Urlaub weilte.
Sie sollen für attraktiven Wohnraum sorgen, die Grundstückspreise erschwinglich halten, neue Wohnformen und Wohnkonzepte entwickeln und das Miteinander der Generationen gestalten. Dazu gehört auch der barrierefreie Bau und der Erhalt und die Pflege von wohnortnahen Parkanlagen. Dazu sollte man auch Visionen nicht ausschließen, etwa den Bau eines Thermalbades! Was denkbar ist soll gedacht werden!
Weiters gilt es, neue Konzepte für die Jugend zu finden und umzusetzen. Stärken, fördern aber auch fordern soll helfen, der Jugend das Leben in der Stadt attraktiver zu gestalten, auch durch neue Freizeiteinrichtungen.
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Im Kompetenzteam „Waldkraiburg, die Bildungs-, Kultur- und Sportstadt“ arbeiten Margit Roller, Annemarie Deschler, Georg Ledig, Eugen Polanski und Kurt Zikeli. Zudem engagiert sich Hasan Cabuk vom Verein Ku-Bi-Wa in diesem Team.
Knapp 4.000 Kinder besuchen Schulen in Waldkraiburg. Waldkraiburg ist deshalb eine Schulstadt. Zusammen mit der Wirtschaft sollen deshalb Hochschulen davon überzeugt werden, hier duale Studiengänge anzubieten.
Um die Lehrkräfte zu entlasten sollen sich Jugendsozialarbeiter um besondere Anliegen kümmern. Ganztagesklassen sollten auch an weiterführenden Schulen möglich sein.
Die Erwachsenenbildung soll etwa mit einem VHS-Haus gestärkt werden oder eine Meisterschule in die Stadt geholt werden.
Das Kulturangebot – schon jetzt auf hohem Niveau – gilt es attraktiv zu erhalten. Es soll noch besser beworben werden.
Zudem gilt es die Sportstätten besser zu nutzen, etwa durch Sommerveranstaltungen in der Eissporthalle.
Dem Umbau und der Modernisierung der Sportstätten gilt höchste Priorität. Damit kann auch der Schulsport besser gefördert werden, wie jetzt gerade durch die neu entstehende Schul-Schwimmhalle, deren Bau durch die bayerische Staatsregierung und den Landkreis gefördert wird.
Mit dem Ausbau dieser Angebote, die man als weiche Standortfaktoren bezeichnet, wird die Lebensqualität in der Stadt gefördert. Sie bekannt zu machen, zählte Harald Jungbauer auf die Hilfe der Vereine.
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Das letzte Kompetenzteam bemüht sich um die Zukunftssicherung der Stadt. Hier arbeiten mit: Anton Sterr, Rainer Zwieslsperger, Michael Kesselgruber, Annegret Weinbauer, Anton Kindermann und Axel Pöschmann. Diese Kandidaten werden unterstützt von Wolfgang Weinbauer und Anton König.
Schon jetzt hilft der Gewinn aus dem Verkauf elektrischer Energie, das Waldbad und den Stadtbus zu finanzieren. Das Geld der Bürger kommt also wieder den Bürgern zu Gute. Es bleibt in der Stadt und geht nicht an einen großen Konzern.
Waldkraiburg will unabhängig sein und nimmt deshalb auch die Gasversorgung in die eigenen Hände. So wird die Stadt selbst für die gesamte Energieversorgung sorgen. Innovative Projekte gilt es anzupacken.
Dazu gilt es die passende Infrastruktur zu schaffen, etwa die A94 fertig zu bauen. Eine weitere Ausfahrt aus der A94 benötigt die größte Stadt Südostbayerns mit ihrer wirtschaftlichen Bedeutung dringend. Nur so wird Waldkraiburg auch überörtlich so wahrgenommen, wie das sein soll.
Dringend beseitigt werden muss auch das Nadelöhr auf der Strecke nach Mühldorf, die Bahnüberführung.
Ausgebaut werden soll das Radwegenetz in der ganzen Stadt und zwischen den Stadtteilen – aber auch zu den umliegenden Gemeinden. Das würde den Arbeitnehmern ermöglichen mit dem Fahrrad zur Arbeit zu kommen.
Noch einmal überdacht werden muss eine Umgehungsstraße für Pürten.
Der Ö-P-N-V muss nach der Insolvenz des bisherigen Betreibers neu ausgerichtet werden. Und schließlich sollen die Ortsteile besser in die Stadt eingebunden werden und auch mehr Einfluß in der Stadt erhalten. Das gegenseitige Befruchten kann die Stadt nur noch lebenswerter machen.
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Um die angestrebte starke Stellung auch im Landkreis zu bekommen, ist eine starke Vertretung im Kreistag nötig. Das sollen die 10 Personen bewerkstelligen, die Harald Jungbauer nun vorstellte: Landrat Georg Huber, Staatsminister Dr. Marcel Huber, Anton Sterr, Charlotte Konrad, Inge Schnabl, Christine Graupner, Ludwig Huber, Lydia Partsch, Rainer Zwieslsperger, Thomas Lainer, Siegfried Klika und natürlich er selbst. Eine starke Vertretung mit gleich drei Hubers!
Zusammen werden sie die Stadt im Kreistag kraftvoll vertreten.
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Abschließend forderte Harald Jungbauer die Gäste auf, ihre Anliegen und Ideen mit ihnen zu diskutieren. Er ist bereit, nach Jahren als zweiter Bürgermeister nun selbst die Verantwortung zu übernehmen. Dafür bat er um die Unterstützung der Zuhörer.... (O-Ton)
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Charlotte Konrad bat die Trachtler aus Aschau auf die Bühne, die ein ganz neues Bild von Waldkraiburg präsentierten. Erstmals gestaltete nicht eine Landsmannschaft das Rahmenprogramm der stärksten politischen Kraft in Waldkraiburg sondern ein bayerischer Traditionsverein mit Goaßlschnalzen, Schuhplattler Diandldrah’n und Mühlradl-Tanzen. Die Waldkraiburger hatten ihre helle Freude daran und konnten gar nicht genug kriegen! Immer ging noch einer!
Damit wünschte Harald Jungbauer den Gästen ein gutes und erfolgreiches Neues Jahr und lud zu Getränken und Gesprächen ein.
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Auf unsere Frage, ob wir diesen Auftritt der Trachtler als Wandel im Selbstbild der Waldkraiburger verstehen dürfen, war die eindeutige Antwort gleich mehrerer Kandidaten, dass das so wäre und dass es höchste Zeit dafür wäre.
Es macht also den Anschein als wären die Waldkraiburger in Bayern angekommen!
Herzlich willkommen liebe Waldkraiburger!
4 Die Eisstock-Stadtmeisterschaft in Mühldorf: Erfahrung siegt 9:45
Die Sonne mühte sich redlich, fand aber den ganzen Vormittag lang nicht die Kraft, den dichten Nebel zu vertreiben, der es den Stockschützen schwer machte, ihre Ziele anzuvisieren.
Seit sieben Uhr früh hatten 22 Mannschaften in zwei Gruppen auf der Mühldorfer Eisbahn gegeneinander geschossen und Nebel und Feuchte getrotzt.
Stadtrat und Sportreferent Sepp Wimmer schoß selbst mit obwohl er als Organisator und Schiedsrichter alle Hände voll zu tun hatte.
Kehre um Kehre kämpften sich die „Moarschaften“ dem Ziel näher, der Meisterschaft in der Kreisstadt.
Wer’s nicht weiß, der Eisstocksport wird schon seit Jahrhunderten vornehmlich im Alpenraum betrieben. Da halt, wo im Winter Weiher und Seen zufrieren.
Während es früher eher Brauchtum war, ist es heute auch Leistungssport wie die Weltmeisterschaft 2012 in Waldkraiburg gezeigt hat wo Mannschaften sogar aus Australien und Kenia dabei waren.
Punkte bekommt die Mannschaft, deren Stock am nächsten an der Daube steht, wenn alle vier Mannschaftsmitglieder beider Mannschaften geschossen haben.
dass es dabei um Millimeter gehen kann und schon einmal der Schiedsrichter gefordert ist, zeigten das Globus-Kaffee-Kranzl und die Lohmühlschützen. Da entschieden dann Millimeter!
Auch wenn Sepp Wimmer ganz schnell sicher war, wer gewonnen hat, wollten sie doch lieber nochmal nachmessen. Kein Wunder, die Lohmühlschützen hätten die Punkte dringend gebraucht!
Den ganzen Vormittag lang schossen die Stöcke hin und her und wanderten die Schützen her und hin.
Auch wenn es nicht besonders kalt war an diesem Morgen sorgten Nebel und Eis doch dafür, dass den Aktiven schön langsam die Kälte die Beine hinaufkroch. Da waren dann lange Unterhosen und dicke Wollsocken willkommmen.
Die Bilder glichen sich auf allen Seiten. Die Schützen nahmen Schwung auf, zielten, schossen und verfolgten gespannt ihren Stock.
Erreichte der Stock das angestrebte Ziel, löste sich die Anspannung in den Gesichtern, verfehlte er, brach die Unzufriedenheit heraus.
Stockschießen haftet ja oft der Ruf an, ein Sport nur für ältere Herrschaften zu sein. Ein Blick auf die Teilnehmer zeigte schnell, dass das nicht stimmt. Nicht nur eine Jugendmannschaft war dabei und nicht nur eine Dame unter den Aktiven.
Eine der Jugendmannschaften – die jungen Mößlinger – waren sogar so erfolgreich, dass sie ihre Gruppe gewinnen und ins Endspiel einziehen würden.
Aber so weit wars noch nicht.
Erst galt es noch, den richtigen Belag für das Eis zu finden und die Kraft so zu dosieren, dass der Stock so nah wie möglich an der Daube stehen blieb. Ob die schwarze Platte da hilft?
War wohl nix mit der schwarzen Platte!
Eine Frage konnten wir nicht beantworten: Nämlich die, ob die Damen mehr Gefühl haben als die Männer. Vielleicht sollte man das mit einer reinen Damenmannschaft mal ausprobieren!
Der Kreisverband Mühldorf des Bayerischen Landessportverbandes war mit einer eigenen Mannschaft vertreten.
Schließlich waren alle Kehren gespielt und Organisator Sepp Wimmer konnte ans Auswerten gehen. Es ist gar nicht so einfach, das Gekritzel zu entziffern, das die Aktiven mit kälteklammen Fingern da zu Papier gebracht hatten und dann die Ergebnisse auszurechnen. Schließlich entscheidet in manchen Fällen ein „Quotient“. Den zu errechnen bemühten sie die Taschenrechner.
Dann standen die Endspielpaarungen fest: Um den Sieg sollten die erste Mannschaft des ESV und die jungen Mößlinger schießen und um Platz drei der Post-SV und die Volksfestfreunde.
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Die Endspiele wollte SPD Bürgermeisterkandidatin Marianne Zollner schon selbst miterleben. Die Moarschaft des ESV schoß an und die jungen Mößlinger mussten nachziehen.
So gut sie sich vorher geschlagen hatten, jetzt brachten die jungen Mößlinger nichts mehr ins Ziel. Entsprechend unzufrieden ihre Mienen.
Schiedsrichter Sepp Wimmer selbst übernahm das Schreiben, so konnten sich die Schützen auf den Sport konzentrieren. Marianne Zollner beobachtete den Wettkampf.
Je länger der dauerte, desto mehr konnte sich die Sonne gegen den Nebel durchsetzen.
Kurz gesagt, es war eindeutig: Die erfahrenen Routiniers vom ESV putzten die jungen Mößlinger gerade so vom Eis: 34:0 spricht eine deutliche Sprache.
Anders der Kampf um Platz 3: Hier stand‘s bis zuletzt unentschieden, so dass sie in die Verlängerung mussten und ein ums andere Mal das Maßband entscheiden musste. Es war eine knappe Angelegenheit. Schließlich setzten sich die Volksfestfreunde mit 23:17 gegen den Post-SV durch.
Dann konnte Sepp Wimmer die Sieger verkünden: (O-Ton)
Stolz präsentierten sich Marianne Zollner, Sepp Wimmer, Bert Zauner, Hans Rottner, Thomas Moreno und Dieter Sennefelder den Fotografen. Sie waren stolz darauf, dass keiner von ihnen jünger war als 70 Jahre!
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Sie hatten später im Gasthaus Jettenbacher Hof freie Auswahl unter den zahlreichen Preisen, die Sepp Wimmers Gattin Cilly dort aufgebaut hatte. Es brauchte nicht viel Überlegens, dann war die Wahl getroffen.
Bis auf den letzten Platz besetzt war die Gaststube als Sportreferent Sepp Wimmer um Ruhe bat um die Sieger ehren zu können.
Zunächst dankte er den Sponsoren und Unterstützern und dem Sportverein Altmühldorf, der den organisatorischen Rahmen zur Verfügung gestellt hatte.
Den Teilnehmern dankte er für ihre Fairness und war froh, dass der Wettbewerb trotz der schwierigen Bedingungen unfallfrei und ohne Störungen verlaufen ist.
SV Altmühldorf-Vorstand Helmut Lohr dankte Sportreferent Sepp Wimmer für die Organisation und hoffte, dass er auch nach der Wahl den Wettbewerb wieder als Sportreferent würde ausrichten können.
Sepp Wimmer freute sich besonders, dass der Titel diesmal wieder an eine Mühldorfer Mannschaft gegangen ist. Damit bat er die erste Mannschaft des ESV Mühldorf zu sich. Marianne Zollner überreichte den gläsernen Wanderpokal, den einst Bürgermeister Günther Knoblauch gestiftet hatte.
Zweite - und mit dieser Platzierung sichtlich unzufrieden - waren die „jungen Mößlinger“. Tatsächlich hatten sie in der Gruppenphase sehr gut geschossen. Im Finale hatte sich schlicht das Glück verlassen....
Helmut Lohr freute sich, den Drittplatzierten Volksfestfreunden ihre Urkunden überreichen zu können.
Vierte wurde der Post-SV, der vor einigen Jahren selbst Stadtmeister war.
Nachdem er allen weiteren Mannschaften ihre Urkunden überreicht hatte und sie den Tisch mit den Preisen komplett abgeräumt hatten, füllte Wirt Georg Mosser, den alle nur den „Saftl“ nennen den Pokal mit gutem Bier. Eine Maß um die andere – 10 Maß faßt der Pokal, der dann die Runde machte. Erst mussten natürlich die Sieger einen Schluck daraus nehmen, dann Marianne Zollner und dann machte der Pokal die Runde.
So klang der Nachmittag bei dem einen oder anderen Schmaizler langsam uns. So richtig gemütlich wurde es, als Norbert Neumann seine Harmonika herausholte und das eine oder andere Schnappsal die Stimmung anheizte. Wirtshaussingen ganz spontan.
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Viel frische Luft, guter Sport, würdige Stadtmeister und ein gemütlicher Nachmittag beim Saftl – so schön kann das Jahr in Mühldorf seinen Anfang nehmen....
5 Die Kaminkehrer bei Landrat Huber: Viel Glück dem Landkreis uns seinen Bürgern 3:50
Viel hat das vergangene Jahr bei den Kaminkehrern verändert. Nicht nur beruflich, auch in ihrer Berufsgruppe. Ihren neuen Sprecher Anton Wendl mussten sie erst einmal ordentlich zusammenrichten. Der wiederum sah seine Lehrmeister in der Pflicht! (O-Ton)
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Landrat Georg Huber war noch beschäftigt, als die Kaminkehrer im Spalier aufgestellt auf ihn warteten. Als er kam, gratulierten sie ihm erst einmal zum Geburtstag, den er am Tag vorher gefeiert hatte.
Georg Huber dankte den Schornsteinfegern und Kaminkehrern für ihren Besuch und wünschte auch ihnen und ihren Familien ein gutes Neues Jahr.
Seit er Landrat ist, haben ihn die Kaminkehrer am Jahresanfang besucht. Seit damals war ihm das Glück in diesem Amt beschieden. Zwar sind seine Gesundheit und seine Familie aber auch seine Mitarbeiter und natürlich der Herrgott aber auch ein bisschen Glück dafür verantwortlich, dass er das Amt des Landrates so erfolgreich ausüben konnte wie in den zurückliegenden 12 Jahren.
Er dankte den Kaminkehrern für ihren Besuch und hoffte, dass ihm in der bevorstehenden Wahl das Glück treu bleibt und er mit der nötigen Stimmenzahl dieses schöne Amt auch weiter ausführen darf.
Gelingt das alles, dann freut er sich schon auf den Neujahrsempfang 2015 mit den Kaminkehrern.
(O-Ton)
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Anton Wendl wünschte Landrat Georg Huber und der Bevölkerung des ganzen Landkreises ein gutes und erfolgreiches Neues Jahr.
Er dankte seinerseits für die Glückwünsche und mahnte Landrat Georg Huber auch brav zu bleiben. Sie hatten einen Scheck für Landrat Hubers Stiftung „Mehr Licht für Kinder“ mitgebracht, die seiner Meinung die nachhaltigste Maßnahme unterstützt, die wir im Landkreis haben – unsere Kinder. Es fiel den Kollegen leicht, die Spende seiner Stiftung zuzuerkennen.
Weiters überreichte er einen Kalender mit lauter hübschen Kaminkehrerinnen.
Und damit bei der anstehenden Wahl nichts schief geht, in deren Vorfeld ihm sicher manchmal der Kopf raucht, hatten sie noch einen Rauchmelder für Landrat Huber.
Tatsächlich gibt’s Tage, die man am liebsten vergessen würde, meinte Landrat Huber – an die meisten erinnert man sich aber gern.
Er dankte für die Spende und unterstrich die Bedeutung der Stiftung, die dann aktiv wird, wenn Krankenkassen oder Sozialamt nicht helfen können. Nur dann steht die Stiftung Eltern helfend zur Seite.
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Schließlich stießen sie mit einem Gläschen Sekt auf das Neue Jahr an.

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Dallmayr, Advent 2009