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Victoria Pöllmann Landkreis Mühldorf > Stadt Mühldorf >
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Josef J. Pöllmann
Stadt Waldkraiburg > Neumarkt St. Veit > Gemeinde Ampfing > Stadt Altötting > Mühldorf-TV ist durch die BLM lizenziertes Lokalfernsehen
Josef J. Pöllmann ist Mitglied im Deutschen Presse Verband
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Das gab's 2013 bei Mühldorf-TV und bei Altötting-TV
Hier können Sie nachlesen, worüber wir in KW 04/2014 berichtet haben.
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Nr.
Thema LZ Archiv KW Ersch.
12 Der Wirtschaftsempfang von IVM und IGW mit Wirtschaftsministerin Ilse Aigner 14:45 04
So viele Gäste wie selten erwarteten im Foyer des Mühldorfer Stadtsaales bei einem Gläschen Sekt die neue bayerische Wirtschaftsministerin. Natürlich spielte in den Gesprächen die Kommunalwahl eine Rolle. Wer wird denn nun das Rennen um den Bürgermeister in Mühldorf machen? Oder in Waldkraiburg? Interessanterweise waren alle zuversichtlich es zu schaffen. Es lag Optimismus in der Luft.
Viel Grund zur Freude hat ja die Südostbayernbahn, die 2013 erstmals mehr als 10 Millionen Fahrgäste befördert hat. Oder die Kreisklinik, die ihren Erweiterungsbau begonnen hat. Oder Julia Bartz, die in den Deutschen Bundestag eingezogen ist. Oder Klara-Maria Seeberger, die den Kreisverband der AWO wieder auf Kurs gebracht hat.
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Staatsministerin Ilse Aigner kennt die B12. Sie kam so pünktlich, dass wir ihre Ankunft beinahe übersehen hätten.
Während die Gäste Platz nahmen, diskutierten die Staatsminister Dr. Marcel Huber und Ilse Aigner noch mit MdL Dr. Martin Huber die lokalen Besonderheiten.
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Als der Stadtsaal bis auf den letzten Platz besetzt war, begrüßte Industrie-Verbund-Vorsitzender Ulrich Burkhard die Gäste, die aufzuzählen den Rahmen dieses Berichts sprengen würde.
Zum 18. Mal luden die Verbände nun schon zum Neujahrsempfang, zum 14. Mal gemeinsam.
Weil so einem Empfang ohne Festvortrag etwas fehlen würde, freute er sich, die Bayerische Wirtschaftsministerin begrüßen zu können, Ilse Aigner.
Er freute sich aber auch über Staatsminister Dr. Marcel Huber, die MdLs Günther Knoblauch und Dr. Martin Huber, über Landrat Georg Huber, die Bürgermeister Ilse Presinger-Sontag und Siegfried Klika, die vielen weiteren Bürgermeister Kreis- und Stadträte und seinen Waldkraiburger Kollegen Ulli Maier.
Von 2013 wird den Mühldorfern sicher das Ende der Ära Knoblauch in Erinnerung bleiben – meinte Ulrich Burkhard. Mühldorf verlor damit die prägende Figur. Bürgermeistersprecher Dr. Karl Dürner hatte es richtig formuliert: (O-Ton Mühldorf ist Knoblauch und Knoblauch ist Mühldorf! Wobei sich das nicht aufs Essen bezieht!!!)
Auch der IVM wollte sich mit einem besonderen Geschenk bei Günther Knoblauch bedanken. (9:55:00)
Von 2013 bleibt aber auch der Gewinn des Tripples durch den FC Bayern, oder die beiden Wahlen in Bayern und im Bund. Und Edward Snowdon, der aller Welt gezeigt hat, dass die amerikanischen Science-Fiction-Filme tatsächlich von der Realität in den Schatten gestellt wurden.
Nach langer Diskussion haben die Politiker in Berlin eine Große Koalition zustande gebracht.
Ihre Rentenpläne ließen Ulrich Burkhard zweifeln, ob die dort das kleine Einmaleins beherrschen!
Er mahnte, auf den derzeit sprudelnden Steuern keine langfristigen Plaungen aufzubauen. Wer zahlt, wenn‘s wieder weniger wird? Ist das fair?
Ulrich Burkhard mißbilligte auch die neuerliche Diskussion von Koalitionsvertragsinhalten, die ihm schon sehr nach neuem Wahlkampf klangen. Dabei sollte man besser eine vernünftige Energiepolitik anpacken, die den ständig steigenden Strompreisen entgegenwirkt.
Die Verbilligung des Stroms für Großverbraucher verglich er mit der Kohlesubvention in den 60er Jahren. Er kann sie genau so wenig verstehen. Das alles müsste der Markt selbst regeln.
Der Wirtschaftsstandort Mühldorf-Waldkraiburg kann sich durchaus sehen lassen.
Zu IGW und IVM gehören 44 mittelständische Unternehmen. Sie bilden einen gesunden Branchenmix vom Maschinenbau bis zur Lebensmittelindustrie und Dienstleistern. Sie gehören so zu den mehr als 99% der deutschen Unternehmen, die den Mittelstand bilden und in dem über 60% der Deutschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt sind. Sie generieren ein Drittel des Gesamtumsatzes aller Deutschen Unternehmen und bilden mehr als 80% aller Auszubildenden aus.
Damit sorgt der Mittelstand für die Fachkräfte für Morgen, was aber auch immer schwieriger wird.
Und – der Mittelstand zahlt die meisten Steuern weil er nicht die Möglichkeit hat, Gewinne über fadenscheinige Holdings zu verschieben. Er ist das Rückgrat der bayerischen und der deutschen Wirtschaft.
Als Optimist hoffte Ulrich Burkhard darauf, dass die nötigen Änderungen 2014 kommen werden. Er hat den Glauben an das Gute noch nicht verloren. dass ihnen das gelingen möge, das wünschte er den Zuhörern.
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Mühldorfs geschäftsführende zweite Bürgermeisterin Ilse Preisinger-Sontag freute sich, die Gäste als Hausherrin im Stadtsaal begrüßen zu können. (O-Ton: Manche sagen auch Hausfrau!)
Sie hatte Glück, die beiden Verbände das erste und auch das einzige Mal begrüßen zu dürfen.
Handel und Handwerk waren in Mühldorf schon immer wichtig und haben schon frühzeitig eine umfangreiche Infrastruktur geschaffen. Diese gilt es jetzt zu modernisieren, etwa durch den zweigleisigen Ausbau der Bahnstrecke und den Fertigbau der Autobahn A94. Auch der Breitbandausbau ist heute unverzichtbar. Nur mit einer funktionierenden Infrastruktur kann die Region ihre zentrale Funktion erhalten. Und das werden unsere Kinder uns danken.
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Landrat Georg Huber wünschte den Wirtschaftskapitänen ein gutes und erfolgreiches 2014. Mit hervorragender Qualität, enormem Fleiß und stetigem Wachstum gelingt den Unternehmen im Landkreis der sichere Brückenschlag in die Zukunft. Für diesen Weg bereiten sich auch die Städte und Gemeinden vor und intensivieren Bildungs- und Ausbildungsangebote.
Die Statistiker kündigen dem Landkreis innerhalb der nächsten 15 Jahre einen Rückgang der 16- bis 18-jährigen um 20% an, der zum Rückgang der Zahl der Fachkräfte führen wird.
Die Zusammenarbeit von Landkreis und Wirtschaft hat 2013 die Auszeichnung als Bildungsregion gebracht. Bildung bedeutet Arbeitsplätze, Integration, sozialen Frieden, wirtschaftliche Prosperität und damit Lebensqualität.
Es muss das Ziel sein, die jungen Leute in der Heimat zu halten. Das kann nur gelingen, wenn sie ihre Ausbildung hier vor Ort erhalten können. Dazu wurde vorerst das Duale Maschinenbaustudium angeboten. Weitere Studiengänge sind in Vorbereitung.
Landrat Huber rief die Zuhörer auf, diese Chancen zu nutzen und so den Mitarbeiterstamm für die Zukunft selbst aufzubauen.
Damit freute er sich auf den Festvortrag von Staatsministerin Ilse Aigner.
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Auch Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner wünschte den Zuhörern ein gutes Neues Jahr und gratulierte dem Wirtschaftsempfang zum 18. Geburtstag und damit zur Volljährigkeit.
Wenn Henry Ford meinte, jeder ist selbst dafür verantwortlich, ob er das neue Jahr als Bremse oder als Motor verstünde, dann hoffte sie, die Zuhörer würden es als Motor verstehen. Das täte Bayern gut, das durch die Leistung des Mittelstandes sehr gut dasteht. Fast ohne Konkurrenz in Europa und der Welt. Ein Verdienst der bayerischen Unternehmer.
Der demographische Wandel wird Bayern vor neue Herausforderungen stellen. Darauf zu reagieren sind neue Rahmenbedingungen nötig. Es ist deshalb nicht egal, wer an der Spitze einer Regierung steht. (O-Ton Wir waren deshalb nicht traurig, dass wir jetzt allein regieren dürfen -Applaus)
Günther Knoblauch sei getröstet, sie müssen deshalb auch für alles selbst geradestehen!
Tatsächlich gibt es auf Bundesebene noch viel zu diskutieren. Sie hätten nichts dagegen gehabt, auch dort alleine regieren zu können. Das war ihnen leider nicht vergönnt. Nun müssen sie sich zusammenraufen.
Auch wenn derzeit alles gut aussieht, darf man sich nicht zurücklehnen und ausruhen. Das wäre gefährlich. So hat sie ihre Wirtschaftspolitik unter drei „I“ gestellt: Innovationen, Investitionen und Internationale Wettbewerbsfähigkeit.
Man darf nicht vergessen, dass Bayern zwölfeinhalb, die Bundesrepublik 80 und die Europäische Union 500 Millionen Einwohner hat – allein China aber 1,4 Milliarden! Fast dreimal so viel wie die gesamte EU!
Da wir nicht über die Mengen konkurrieren können, müssen unsere Produkte besser, intelligenter und moderner sein. Deshalb will die Staatsregierung Bildung und Forschung fördern, und in Netzwerken deren Informationsaustausch beschleunigen. In Clustern sollen dann Forschungseinrichtungen und mittelständische Unternehmen zusammenarbeiten und auf kurzen Wegen neu Produkte umsetzen.
In der Digitalisierung steckt noch viel Potential. Die Staatsregierung will hier einen Schwerpunkt setzen: „Bayern digital“. Mehrere Leuchtturmprojekte sollen dazu in Nürnberg entstehen mit einem Zentrum für vernetzte Mobilität und einem für IT-Sicherheit.
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Sehr umfassend ist der Bereich Investition. Da will die Politik in die klassische Infrastruktur investieren, also in Schienen und Straßen wie in die A94. Weitere Mittel sollen in die Standortqualität investiert werden, etwa durch weitere Stärkung der Bildung. Schließlich sollen die ländlichen Regionen besser erschlossen werden, auch dann, wenn weniger als vier Betriebe einen BreitbandAnschluss benötigen. Alexander Dobrindt und Dorothee Bär werden sich in Berlin darum kümmern.
Um im Bund den ausgeglichenen Haushalt zu erreichen, dürfen die Steuern nicht erhöht werden.
Trotzdem sollen bessere Rahmenbedingungen für Gründer und auch für Wagniskapitalgeber geschaffen werden. Damit sollen auch Firmen mit risikoreichen Produkten eine Chance bekommen.
Bei allem müssen auch die Kommunenen ihren Investitionsspielraum behalten. Dazu wurde der Kommunale Finanzausgleich erhöht und sie von der Grundsicherung entlastet. (Applaus)
Über dieses Lob von Landrat Huber dankte sie sehr und meinte (O-Ton 49:34:00 Man glaubt nicht, wieviel Lob die Seele ertragen kann, bevor sie Schaden nimmt! )
Ihr drittes Thema war die internationale Wettbewerbsfähigkeit. Der größte Schatz dabei waren die Zuhörer, die mehr können und leisten als viele andere. Sie und ihre Mitarbeiter sind das Ergebnis des bayerischen Bildungssystems, das etwa Spanien nicht hat. Sie konnte nicht verstehen, warum die Europäische Kommission den Wert dieses Systems nicht akzeptiert und gelegentlich sogar torpediert. Die Europäische Kommission sollte einfach nur die Finger von diesen Dingen lassen! (Applaus)
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Zur Wettbewerbsfähigkeit gehört auch ein guter Arbeitsmarkt. Man braucht keinen gesetzlichen Mindestlohn, weil die Lohnfindung Sache der Tarifpartner ist. Trotzdem hat man sich auf einen gesetzlichen Mindestlohn geeinigt, der bis 2017 eingeführt werden soll. Wir haben zwar in Bayern damit keine Probleme, aber die neuen Bundesländer. Es muss also Ausnahmen geben.
Der Arbeitsmarkt muss flexibel gestaltbar sein, weshalb es auch weiter Werkarbeitsverträge und Zeitarbeit geben muss. Vorausgesetzt, es bleibt im vernünftigen Rahmen. Gegen den Mißbrauch dieser Instrumente muss allerdings vorgegangen werden.
Ihr letzter Punkt war auch ihr Schwierigster: Ministerpräsident Horst Seehofer hat sie mit der Umsetzung der Energiewende beauftragt.
Dabei war es nicht schwer, den Ausstieg aus der Atomenergie zu beschließen. Es ist aber schwer, den Umstieg zu gestalten. Nach dem Aufbau der neuen Technik gilt es jetzt, sie in den Markt einzuführen. Dabei müssen sowohl die Kosten im Rahmen bleiben als auch Versorgungssicherheit gewährleistet werden.
Industriebetriebe brauchen Strom in jeder Sekunde. Das können weder Wind noch Sonne noch Biogas leisten. Es steht zwar rechnerisch mehr Erneuerbare Energie bereit, aber eben nur an bestimmten Tagen. Für die Zeit, in der diese Energie nicht verfügbar, müssen Lösungen gefunden werden.
Um das alles zu schaffen, muss das Erneuerbare-Energien-Gesetz modifiziert werden.
Es ist in ihrem eigenen Interesse, dass die Stromkosten im Rahmen gehalten werden. Dazu soll der Zubau begrenzt werden. Ginge der Ausbau so dynamisch weiter, würde das die Unternehmen und die Verbraucher erdrücken. Andererseits müssen sich auch Inhaber bestehender Anlagen auf ihre Verträge verlassen können. Sie müssen bezahlt werden.
Deshalb gilt diese Reihenfolge: (O-Ton Versorgungssicherheit sicherstellen und Kosten bremsen....)
Das alles ist hoch kompliziert, auch weil so viele Interessen tangiert werden.
Auf keinen Fall wird die Energiewende torpediert, auch wenn das manchmal so aussieht und viele das behaupten. Als Elektrotechnikerin weiß sie aber, wovon sie spricht und was Versorgungssicherheit bedeutet.
Gelingt die Energiewende, die nur in Deutschland angepackt wurde, kann sie ein Exportschlager für viele Märkte auf der ganzen Welt werden.
Diese wichtigen Projekte wollte sie anpacken und bat um die Unterstützung aus Politik und Wirtschaft.
Und auch wenn aus Europa viel kommt, was uns ärgert, dann brauchen wir es doch, weil wir ohne den europäischen Wirtschaftsraum kaum überleben würden. Allerdings erfordert alles Augenmaß. So bat sie, die Europawahl nicht auf die leichte Schulter zu nehmen und die beiden bevorstehenden Wahlen zu unterstützen.
Wenn die Politik nun die Rahmenbedingungen schafft, sollten die Zuhörer das neue Jahr anpacken und das Beste daraus machen. (O-Ton Ich sage ihnen als Trost: Politik ist anders als Wirtschaft!)
Sie war sicher, wenn sie alles gemeinsam machen, dann wird’s auch gelingen. Dazu wünschte sie Glück, Gesundheit und Gottes Segen.
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Ulrich Burkhard dankte Staatsministerin Ilse Aigner für diesen engagierten Vortrag und hoffte, dass sie wenigstens einen Teil dessen umsetzen kann, was sie sich vorgenommen hat. Er sicherte zu, dass sie das beste daraus machen werden und dankte Ilse Aigner mit einer Geschenkpackung Weißbierlikör und Weißbierpralinen. Die nahm sie gerne an.
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Während sich die Gäste einem kleinen Buffet widmeten, trug sich Ilse Aigner in das Goldene Buch der Stadt ein.
13 Edelstoff - Live aus dem Haberkasten - Wahlkampfauftakt der CSU in Mühldorf 12:25
Zum Wirtshaus hatte die CSU den Haberkasten umfunktioniert und um einen zentralen Stammtisch Gäste und Kandidaten platziert. Das Duo „Edelstoff“ sorgte für die musikalische Umrahmung.
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Ursula Angermann und Florian Loserth begrüßten die Gäste in einem Zwiegespräch und stimmten die Gäste auf einen ungewöhnlichen Wahlkampfauftakt ein. Mit Volldampf wollte sie in Anlehnung an „Live aus dem Schlachthof“ - „Live aus dem Haberkasten“ in den Wahlkampfzug einsteigen.
Sie begrüßte den CSU Kreisvorsitzenden Dr. Marcel Huber, Landrat Georg Huber, Bezirksrätin Claudia Hausberger, die Stadt- und Kreisräte, die Ortsvorsitzenden von Mühldorf und Mößling, die Kandidaten und eine ganze Reihe CSU-Prominenz aus dem gesamten Landkreis. Allen voran Bürgermeisterkandidat Stefan Lasner.
Auf humorvolle Weise verwahrte sich Ursula Angermann gegen Florian Loserths Einmischung. Hatte sie doch schon 1996 und 2002 Wahlkämpfe organisiert und entsprechend Erfahrung damit.
Sie fand sich aber mit ihm ab.
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Die „Kultband“ Edelstoff hatten sie passend zum ihrem Getränkehändler-Bürgermeisterkandidaten extra einfliegen lassen!
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Georg Grundner sollte dann erzählen, wie es ihm gelungen ist, so eine tolle Kandidatenliste von diesseits und jenseits des Inns zusammenzustellen.
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Das war ganz einfach meinte der. Die einen haben ihm die Stadträte vorgeschlagen und die anderen haben sich selbst gemeldet.
Mößlings Ortsvorsitzender Sepp Bernhart kam gerade vom Plakate-Kleben. Er hatte Stefan Prambs dabei, der gleich zu einer anderen Veranstaltung weg musste. Dr ist 40 Jahre alt, verheiratet, hat zwei Kinder und ist von Beruf Lehrer an der Mittelschule. Als verbesserungswürdig erachtete Stefan Prambs die Anschlussmöglichkeiten ihrer Schüler Abschluss der Mittelschule. Eine FOS oder eine BOS könnte man leicht an die Mittelschule anbauen.
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Dr. Marcel Huber war geradewegs aus Kreuth gekommen. Er konnte Entwarnung geben: Der Ministerpräsident heißt noch immer Horst Seehofer. Themen waren dort die Europawahl, die Energiewende und natürlich die Kommuanlwahl. Er wollte den „Mühldorfern aus Noricum und aus Rätien“ für ihr Kommen danken, also denen von herüberhalb und denen von drüberhalb des Inns.
In Mühldorf muss nicht alles immer rot sein, auch wenn der Maibaum rot-weiß ist...
Es sollte mit diesen Kandidaten schon gelingen, die Stadt in CSU-Hände zu bekommen.
Dazu trägt auch der Bürgermeisterkandidat bei, der aus der Mitte der Bevölkerung kommt. (O-Ton )
Mit seiner Lebensgeschichte weiß er, was die Leute brauchen. Mit seinem Bildungsweg und dem unternehmerischen Mut in jungen Jahren hat er gezeigt, wie man erfolgreich man als angestellter Manager ein Logistikzentrum leiten kann. Für seine Familie und seine Kinder trägt er ganauso Verantwortung wie für die Mitglieder der Feuerwehr Altmühldorf. (O-Ton Er ist geeignet auch für die Stadt.... )
Mit ihm sollte es gelingen, in Mühldorf ein neues Kapitel aufzuschlagen. Und auch wenn bei Kommunalwahlen Parteipolitik nicht so wichtig scheint, ist es doch wesentlich einfacher, wenn der Weg zu seinem Abgeordneten in Land, Bund und sogar in Europa kurz und einfach ist. Es geht also nicht nur um die Personen sondern auch um die Partei!
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Damit stellte Ursula Angermann Bürgermeisterkandidat Stefan Lasner und die Ortsvorsitzenden vor, die hier die neue Einigkeit präsentierten. Und weils so dunkel war, hätte sie den Gast neben ihr beinahe mit Ottfried Fischer verwechselt. Nein, es war doch Oskar Stoiber!
Der 56-jährige verheiratete Mößlinger Sepp Bernhart hat zwei erwachsene Kinder. Seit 41 Jahren arbeitet er bei MBM als Betriebsschlosser und Schweisser. Daneben war er als Vorstand der Blaskapelle Altmühldorf schon immer für die Jugendarbeit aktiv. Außerdem möchte er sich für den Erhalt des dörflichen Character von Mößling einsetzen und es vor Überfremdung durch neue Siedlungsgebiete bewahren.
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Edelstoff sorgte für Abwechslung.
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Der 59-jährige Mühldorfer Ortsvorsitzender Georg Grundner ist verheiratet und hat ein kleines Kind. Er möchte sich im Stadtrat für eine nachhaltige und vernünftige Entwicklung der Stadt einsetzen.
Der 57-jährige Oskar Stoiber ist der Verkehrsreferent des aktuellen Stadtrates. Er ist verheiratet, hat zwei erwachsene Söhne und ist „Mühldorfer durch und durch“. Ihm liegt der zweigleisige Ausbau der Bahnstrecke und der Bau der Walpertskirchner Spange am Herzen. Auch die Autobahn muss bis 2018 fertig sein. Und zwar Richtung München und Richtung Passau!
Innerörtlich müssen Engstellen beseitigt werden. Dazu muss die Ostspange von Ehring bis zur Osttangente gebaut werden.
An der Innstraße muss spätestens 2015 der Kreisverkehr gebaut werden. Dazu muss ein neues Parkdeck her.
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Bezirksrätin Claudia Hausberger, ist 41, verheiratet, 2 Kinder, ist Vorsitzende der Frauenunion und Elternsprecherin am Gymnasium. Sie ist Behindertenbauftragte des Landkreises und möchte die Sache der Behinderten vertreten. Da gibt es nämlich von Akustikampeln über den rollstuhltauglichen Umbau der Gehwege bis zur Gestaltung von Plakaten eine ganze Menge zu tun.
Bürgermeisterkandidat Stefan Lasner ist Niederlassungsleiter bei einer Logistikfirma. Den Getränkehandel hat er zwar gegründet, den betreibt aber längst sein Bruder.
In seiner Firma ist er dafür zuständig, dass Neugeborene in ganz Deutschland jeden Tag ihr Beba in der Flasche haben.
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Edelstoff erinnerte mit „Marina – Marina“ an die 50er Jahre.
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Georg Grundner freute sich, mit Stefan Lasner einen jungen Kandidaten präsentieren zu können, der völlig unbelastet an das Amt des Bürgermeisters herangehen kann.
Moderator Florian Loserth wechselte zu Fraktionsvorsitzendem Franz Strohmaier. Der sah Handlungsbedarf in der Unterstützung von Sportvereinen, von Sportarten und im Bau von Sportstätten.
Stadtrat Günther Rosenberger konnten nicht alles aufzählen, was geändert werden sollte: Bisher gab es im Stadtrat einen Übermenschen und den Abstimmungsblock SPD. Das machte keinen Spaß. Nun gilt es, einen neuen Politikstil einzuführen. Dann endet auch das Gehacke zwischen Bürgermeister und Grünen das der Bürgermeister oft dazu genutzt hat, strittige Punkte am Ende der Tagesordnung einfach durchgewunken zu bekommen.
Ilse Preisinger-Sontag hat in sehr kurzer Zeit einen neuen Politikstil eingeführt, der den Stadträten wieder ihre Rolle als Entscheider zubilligt. Nun endlich geht’s wieder um die Abwägung von Sachverhalten und nicht mehr um die Profilierung einzelner. Dazu muss wieder die Bevölkerung in die Entscheidungsfindung eingebunden werden.
Trachtenvereinsvorstand Georg Waldinger ist verantwortlich für den weiß-roten Maibaum. Er übt einen biblischen Beruf aus, er ist Zöllner, und leitet ein großes Sachgebiet beim Hauptzollamt in Landshut. Er ist 53, verheiratet und hat eine Tochter. Er wollte die Verwaltung modernisieren und durch Sprechstunden vor Ort zu den Bürgern bringen.
Der 34-jährige Rupert Rigam möchte die leerstehenden Gewerbegebäude im Süden wiederbeleben.
Dabei hilft das neue Baugebiet „südlich der Oderstraße“. Zusätzliche Ansiedlungen sind auf dem Weg.
Dann begrüßte Florian Loserth „Hausfrau“ Ilse Preisnger-Sontag, die gerade vom Regieren gekommen war. Sie sollte erst einmal zu Atem kommen während Edelstoff unterhielt.
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Am dritten Stammtisch begrüßte Hans Salfer Elisabeth Eberl, die bei der Landesleitung der CSU arbeitet. Die 52-jährige möchte die Parksituation im Stadtgebiet verbessern helfen und sich in die Jugend- und die Seniorenarbeit einbringen.
Stefan Schörghuber wurde erst zuletzt zum Vorsitzenden des TSV gewählt. Der 45-jährige Sportler möchte den Jugendlichen Top-Sportstätten bieten. Ein neues Hallenbad, eine neue TSV-Halle, eine Tennishalle und eine neue Heimat für den FC Mühldorf würde die Attraktivität der Stadt schon steigern.
Rudolf Salfer, 55, verheiratet, drei Kinder, sah zu wenige Parkplätze rund um den Bahnhof. Wenn dort der Busbahnhof gebaut wird, müssen unbedingt auch neue Parkplätze gebaut werden. Er wollte sich aber auch um die Finanzen der Stadt kümmern.
Zweite Bürgermeisterin Ilse Preisinger-Sontag sah einen Konflikt in der alten Substanz der Stadt und den Forderungen nach mehr Parkplätzen. Ein Parkdeck am Hallenbad soll hier Abhilfe schaffen. Allerdings gilt es auch am Bahnhof und an der Mittelschule aktiv zu werden. Die Geschwindigkeit der Umsetzung solcher Pläne diktiert aber das Budget der Stadt.
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Edelstoff gab Gelegenheit das Gehörte zu überdenken.
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Oskar Stoiber stellte die 26-jährige Katrin Grundner vor, die zu ihrem Arbeitsplatz nach München pendelt. Auch wenn die Verbindung gut ist, möchte sie doch dabei helfen, Mühldorf so attraktiv zu halten.
Josef Bichlmaier, 34 und ledig, möchte rechtzeitig auf die Veränderungen durch die Autobahn reagieren und die Innenstadt gegenüber dem Außenbereich stärken.
Anja Bartsch kam aus Nordrheinwestfalen nach Mühldorf. Sie möchte die Kultur im Stadtrat verbessern, die schon jetzt viel besser geworden ist.
Schließlich erklärte der 50-jährige verheiratete Landwirt Ulrich Niederschweiberer, dass die Landwirte bei der Bereitstellung von Ausgleichsflächen mit der Stadt zusammenarbeiten wollen. Die Landwirte sorgen mit ihrer Arbeit auch für den Freizeitwert der Landschaft.
Blieb noch Florian Loserth, der seit über 10 Jahren als selbständiger Anwalt in Mühldorf lebt. Er forderte die Umstellung des Haushalts auf das moderne Doppik-System wie es der Landkreis schon lang führt.
Weil er nicht mehr antritt, verabschiedete sich Paul Schwarz und wünschte allen Kandidaten viel Erfolg und viel Kraft. Vielleicht schaffen sie ja wieder 10 Stadträte, wie früher auch schon einmal.
Nach einer weiteren musikalischen Einlage freute sich Bürgermeisterkandidat Stefan Lasner und begrüßte auch die Vereinsvorstände.
Nachdem er einen Pressebericht über einen anonymen Brief gegeißelt hatte, erläuterte er, dass er in seiner Funktion am Logistikzentrum 30 neue Arbeitsplätze geschaffen hat. Anfang des Jahres kamen durch einen neuen Auftrag noch einmal 10 dazu.
Als Feuerwehrmann ist er es gewohnt Personal zu führen und rund um die Uhr für die Menschen da zu sein. Er ist es gewohnt, dann einzugreifen, wenn andere feiern.
Auf der Basis seines Mottos „Offen für Neues mit Blick auf Traditionelles“ haben sie ihr Wahlprogramm erarbeitet. Bevor sie es nach der Wahl umsetzen, müssen sie alle Pläne nach einem Kassensturz auf ihre Realisierbarkeit überprüfen. Dabei wollen sie Bürgernähe bewahren.
Er ist unbelastet und kann so sein Amt mit Herz, Hirn und Verstand angehen.
So will er die Stadt für die künftigen Generationen attraktiv machen.
Seine Themen waren auf Postkarten gedruckt auf den Tischen ausgelegen, wie auch die geschmackvollen Lasner-Brezen.
Er wiederholte die Ziele der CSU, die vorher schon die Kandidaten vorgetragen hatten.
Bei allem kann er nur erfolgreich sein, wenn das Team stark ist. Und sein Team ist stark.
Warum aber er? Er steht mit beiden Beinen im Leben. Neben seiner Frau leben in seinem Haushalt drei Kinder. Er ist in Vereinen aktiv und in der Gesellschaft engagiert.
In seiner Selbständigkeit hat er gelernt zu kämpfen, hat gelernt zu Führen und Verantwortung zu tragen. Nicht umsonst steht er an der Spitze von einem von deutschlandweit vier Logistikzentren seiner Firma. Er ist bereit, Verantwortung für die Stadt zu übernehmen (O-Ton weil ich weiß ... de wos....)
Damit bat er für sich und für sein Team um das Vertrauen der Zuhörer.
14 Die Freien Mühldorfer stellen Kandidaten und 100-Tage-Programm vor 8:25
Etwa 30 Interessierte konnte Bürgermeisterkandidatin Karin Zieglgänsberger im Cafe Sax in Mühldorf begrüßen. In Mühldorf-Nord aufgewachsen hat sie in München Jura studiert und sich nach mehreren Referendariatsposten in Mühldorf als Rechtsanwältin selbständig gemacht.
Ihr verstorbener Mann Dr. Klaus Zieglgänsberger war lange Jahre im Stadtrat aktiv weshalb sie über die Vorgänge in der Stadt genau Bescheid weiß. Als Gründungsmitglied der Freien Mühldorfer möchte sie jetzt selbst in der Stadtpolitik mitarbeiten.
Dabei wollen sich die Freien Mühldorfer auf die Sacharbeit konzentrieren und anstehende Fragen offen diskutieren, sowohl mit den Parteien als auch mit Vereinen und Bürgern. Die Freien Mühldorfer haben ein Herz für Mühldorf und arbeiten für die Bürger mit Herz und Hirn. Und zwar nicht nur vor der Wahl sondern die ganze Zeit zwischendurch auch. Dazu haben sie seit 2006 ein Bürgerbüro. Auch der Kinderfasching war ein großer Erfolg, der am 25. Januar zum dritten Mal stattfinden wird.
So führte Karin Zieglgänsberger in den Diskussionsabend ein, an dem sie ihr „100-Tage-Programm“ vorstellen wollte.
Bevor wir diesen aber weiter verfolgen, wollen wir uns die Kandidaten vorstellen lassen, die sie für die Wahl in den Stadtrat nominiert haben.
Bürgermeisterkandidatin Karin Zieglgänsberger auf Platz ein arbeitet in Mühldorf als selbständige Rechtsanwältin. (O-Ton)
Stadtrat Franz Essl auf Platz zwei der Liste (O-Ton)
Max Oelmaier auf Platz drei. (O-Ton)
Adolf Spirkl auf Platz vier. (O-Ton)
Walter Spielmann kandidiert auf Platz fünf. (O-Ton)
Frei-Mühldorfer-Vorsitzende Ursula Huber auf Platz 6. (O-Ton)
Marco Menardi auf platz sieben war nicht gekommen.
Bernhard Fischer auf Platz 8 war da. (O-Ton)
Dr. Christian Leunig tritt auf Platz 9 an. (O-Ton)
Holger Nagl auf Platz 10 war nicht da. Er will sich um den Tourismus und die Gastronomie kümmern.
Karin Sobotka auf Platz 11. (O-Ton)
Jutta Bauernfeind kandidiert auf Platz 12. (O-Ton)
Georg Zehentner findet man auf Platz 13. (O-Ton)
Auf Platz 14, Gabriele Gisnapp. (O-Ton)
Günther Schüller auf Platz 15 war nicht gekommen. (O-Ton)
Auf Platz 16, Robert Schubert. (O-Ton)
Bäcker- und Konditormeister Camillo Sax auf Platz 17. (O-Ton)
Architekt Klaus Seidl belegt Platz 18. (O-Ton)
Maria Spielmann auf Platz 19. (O-Ton)
Yvonne Sax war unabkömmlich. Sie kandidiert auf Platz 20.
Hoger Lüttich auf Platz 22 (O-Ton)
Katharina Hüttl auf Platz 23 (O-Ton)
Der ehemalige Kreisbaumeister Ernst Aicher belegt den letzten Platz auf der Liste.
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Im weiteren stellte Karin Zieglgänsberger ihr 100-Tage-Programm vor, also die Themen, die sie nach ihrer Wahl sofort anpacken will. Dazu gehört eine Verhandlungslösung für das Thema „Stadplatz 58“ zu finden, einen Bolzplatz im Mühldorfer Norden anzulegen und je einen Lebensmittelmarkt am Mühldorfer Stadtplatz und im Norden anzusiedeln.
Weiters möchte sie eine Rechtsabbiegerspur an der Adolf-Kolping-Straße bauen, damit Kino- oder Wertstoffhofbesucher leichter in die Innere Neumarkter Straße einbiegen können.
Ein weiteres Projekt ist die Einrichtung eines Kita-Portals im Internet wo alle offenen Plätze und die jeweiligen Angebote der Kindertagesstätten verzeichnet sein sollen.
Ein weiterer Punkt ist die Renovierung der Kirchen in der Stadt von denen die Katharinenkirche akut einsturzgefährdet ist.
Ein altes Thema ist die Forderung nach dem Bau eines Parkhauses und die sogenannte Brötchentaste für kostenloses Kurzparken auf dem Stadtplatz.
Eine ausführliche Darstellung des 100-Tage-Programms ist auf der Internetseite der Freien Mühldorfer nachzulesen.
Die Gäste diskutierten das Programm und brachten zusätzliche Ideen ein.
15 Wahlkampfauftakt der UWG in Waldkraiburg 10:40
Eigentlich hatte die UWG den kleinen Saal im Haus der Kultur für ihren Wahlkampfauftakt vorbereitet gehabt. Da aber so viele Interessierte gekommen sind, trat „Plan B“ in Kraft: Mitsamt allen Gästen, der Dekoration und der Präsentation zogen sie um in den großen Saal.
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Auch der große Saal war schnell besetzt, so dass die Empore für Gäste geöffnet werden musste. Mehr als 350 Zuhörer wollten hören, was ihnen Bürgermeisterkandidat Robert Pötzsch zu sagen hatte.
Robert Pötzsch war dann auch überwältigt von der Resonanz als er die Gäste willkommen hieß. Er freute sich über das Kommen der Wettbewerber, über Thomas Lainer von der CSU, Richard Fischer und Michael Bartesch von der SPD und über die Vertreter der Stadt. Besonderer Dank galt Alexandra Lausmann, die ihnen kurzfristig den Umzug in den großen Saal ermöglicht hatte.
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Sie hatten bewußt so einen späten Termin für ihren Wahlkampfauftakt gewählt, erklärte Robert Pötzsch, weil damit einerseits der Start ins neue Jahr ruhiger verlief und sie auch Zeit hatten, die Themen umfassend vorzubereiten.
1999 hatte sich Waldkraiburg ein Leitbild gegeben. Damals, am 23. Juni beschloss der Stadtrat diese Grundzüge für das eigene Handeln: (O-Ton )
Auf dieser Basis wollte Robert Pötzsch eine Stadtrundfahrt machen, wie jeder Fremde sie machen würde. Er ließ die Bilder unkommentiert auf die Gäste wirken. Das Gemurmel wurde bei jedem Bild lauter und lauter. Er legte damit bildlich die Finger in Wunden, bei denen zwar Handlungsbedarf besteht, für die aber nicht ausnahmslos die Stadt Verantwortung trägt.
Leerstehende Betriebsgebäude, unbebaute Flächen, aufgelassene Produktionsgebäude und der menschenleere Sartrouville-Platz.
Unbestritten wurde viel getan in den zurückliegenden 12 Jahren. Trotzdem gilt es viel zu tun. Das anpacken und die schönen Dinge weiterführen ist sein Ziel und das der 20 Kandidaten, die die UWG für die Wahl aufgestellt hat.
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Es war nicht ganz einfach, Zahlen über die Stadtentwicklung zu finden. Auf der Basis dieser Zahlen haben sie in Arbeitsgruppen fünf Kernthemen erarbeitet, die die Zukunft Waldkraiburgs gestalten werden: „Zukunft sichern, Wohn- und Lebensqualität verbessern“. Dazu muss ein neuer Flächennutzungsplan den aktuellen ersetzen, der 1986 verabschiedet und seither 25 Mal geändert und vier Mal berichtigt worden ist. Er ist nicht mehr zeitgemäß.
Ein neuer Flächennutzungsplan soll klare und belastbare Rahmenbedingungen für die Wohnsituation und das wirtschaftliche Wachstum schaffen. Bei Brachflächen, Baulücken und Denkmalbauten gibt es Handlungsbedarf. Das oberste Ziel muss es sein, die Innenstadt harmonisch zu verdichten und so Raum für die künftige Entwicklung vorzuhalten. Das entspricht auch den Forderungen der bayerischen Staatsregierung.
Die Stadtratsausschüsse müssen neue geordnete werden um die veränderten Aufgaben und die vorhandenen Fachkompetenzen besser einsetzen zu können – besonders bei den Aufsichtsratsposten. Dort geht es um viel Geld und die Sicherung der Zukunft.
Die Bürger müssen in wichtige Entscheidungen eingebunden werden, die die Entwicklung der Stadt betreffen, etwa bei Wirtschaftsflächen, Erholungsflächen, Neubaugebieten, den Stadtteilen, der Versorgung der älteren Generation, der Attraktivität der Innenstadt und Ähnlichem.
Defizite sah Robert Pötzsch in der Vermarktung der Geothermie. Sie und die Übernahme der Gasversorgung verlangen ein Höchstmaß an Professionalität, die die UWG-Kandidaten bieten können. Da es auch hier um viel Geld geht, forderte Robert Pötzsch ein Höchstmaß an Transparenz.
Ein weiteres Themenfeld überschrieb er mit „Bürger verbinden“. Sehr gut und breit aufgestellt ist das Sport-, Freizeit- und Kulturangebot mit über 4.500 Mitgliedern in 45 Vereinen oder Abteilungen alleine im Bereich Sport.
Gerade der Sport ist ein wesentlicher Faktor der Integration. Trotzdem spiegelt die städtische Organisation diese Bedeutung nicht wider. Keiner der Ausschüsse befaßt sich mit dem Sport. Ein Sportreferent aus einer Fraktion zu wenig.
Zudem gilt es die Sportstätten zu sanieren und die Finanzen dafür bereitzustellen. Dafür müssen Marketingkonzepte gefunden werden wie etwa die Eisstock-WM. „Geht nicht“ gibt’s nicht. Man muss nur wollen.
Um die Integration der vielen Nationalitäten in Waldkraiburg zu fördern, unterstützt die UWG alle geeigneten Maßnahmen. Nur so können die Waldkraiburg Unternehmen langfristig ihren Bedarf an Arbeitskräften decken und so den Wohlstand der Stadt sichern.
Um der alternden Bevölkerung die Mobilität zu erhalten, muss ein finanzierbares Nahverkehrskonzept diskutiert werden. Es kann helfen, die erwartete Altersarmut zu lindern.
Ein besonderes Anliegen ist die Jugend. Sie benötigt Anlaufstätten und Attraktionen in der Innenstadt, die es zu beleben gilt.
Sorgen bereitet der UWG das ehrenamtliche Engagement. So ist die Belastung der 80 Mitglieder der Feuerwehr kaum mehr zu ertragen. Sie werden die zunehmende Zahl Einsätze auf Dauer nicht mehr schaffen.
Dringend angepackt werden muss der Hochwasserschutz. Dieses Bild zeigt die möglichen Überflutungsbereiche, die im vergangenen Jahr schon gefährdet waren.
Dringend verbessert werden muss das Image der Stadt. Es ist nach so langer Zeit nicht gelungen, das Negativ-Image abzuschütteln. Waldkraiburg ist längst nicht mehr „Krawallburg“! Das wissen alle Waldkraiburger - und das wissen alle Gäste, die sich alle hier wohl fühlen. Um Gästen einen Besuch wert erscheinen zu lassen, könnte man etwa den Christkindlmarkt in den Stadtpark verlegen, der mit Seebühne und Berg ein einmaliges Szenario bietet.
Rathausvorplatz und Fußgängerzone müssen endlich wieder zum Stadtzentrum werden - zum Treffpunkt der Generationen, mit Gastterrassen, Spielflächen für Kinder und einer kleinen Bühne.
(O-Ton: 20:25:00 Wir sind stolz darauf, Waldkraiburger zu sein... bis Freizeitmöglichkeiten) Das wird oft nicht ins rechte Licht gesetzt. Slogans wie „Von der Bunkerstadt zur Erlebnisstadt“ schrecken da eher ab. (Gelächter – Applaus )
Natürlich gehört die Vergangenheit zu Waldkraiburg, trotzdem sollte der Blick auf die Gegenwart oder die Zukunft gerichtet werden.
Um der Stadt auch im Landkreis wieder die Bedeutung zu verschaffen, die ihr zusteht, muss sie im Kreistag besser vertreten sein. Schließlich trägt sie mit 25% zur Finanzierung des Landkreises bei, hat aber mit 7 Kreisräten nur 12% Stimmrecht...
Die UWG wird 10 Kandidaten für die Wahl zum Kreistag benennen um dort das Gewicht der größten Stadt im Landkreis besser zur Geltung zu bringen.
Die Wähler können das alles stark beeinflussen weshalb es wichtig ist, dass so viele wie möglich zur Wahl gehen.
Da das alles eine solide Finanzierung erfordert, braucht die Stadt die Industrie, die mit ihrer Gewerbesteuer etwa 60% der städtischen Finanzen beisteuert.
Robert Pötzsch sieht Kommunalpolitik wie ein Handwerksunternehmen. Das Führen und Motivieren von Menschen gehört hier genau so dazu wie das Wirtschaften mit vorhandenen Mitteln. Deshalb sollte die aktuell gute Konjunktur dazu genutzt werden, eine Rücklage in Höhe eines niedrigen zweistelligen Millionenbetrages aufzubauen. Erst wenn das geschafft ist, sollten wieder Investitionen und Sanierungsaufgaben angegangen werden. Den Abbau von Schulden sah Robert Pötzsch erst als dritte Priorität.
Abschließend stellte Robert Pötzsch die Kandidaten der UWG für die Wahl zum Stadtrat und zum Kreistag vor.
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Nur eine gute halbe Stunde hatte Robert Pötzsch bis hierher gesprochen. Die absolute Stille im Saal hatte nur einmal ein kleines Mädchen kurz unterbrochen. Die Zuhörer hingen an seinen Lippen und sogen beinahe jedes Wort begierig auf. Solche Aufmerksamkeit haben wir lange bei keiner politischen Veranstaltung mehr erlebt.
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Er selbst möchte als „Bürgermeister für alle“ dafür sorgen, dass sich Bürger und Wirtschaft wieder wohl fühlen in Waldkraiburg und so frei dafür sind, ihre Ideen in die Weiterentwicklung einzubringen. Es ist klar, dass das alles nicht kurzfristig möglich ist und sie nicht alles alleine machen können. Deshalb lud er alle Waldkraiburger ein, sich an der Weiterentwicklung der Stadt zu beteiligen.
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Da wir die Kandidaten bereits vorgestellt haben, möchten wir sie hier nur kurz noch einmal zeigen.
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Robert Pötzsch schloss mit der Aufforderung an die Zuhörer, am 16. März die neuen Ideen und die neuen Köpfe zu wählen, die Waldkraiburg so dringend braucht.
(O-Ton Ich hoffe, diesen Schwung mit in die nächsten 6 – 12 – 18 Jahre mitnehmen zu können!)
Die Zuhörer dankten Robert Pötzsch mit lang anhaltendem Applaus.
16 Die Grünen in Ampfing nominieren Kandidaten für die Wahl zum Gemeinderat 9:50
In ihrem Heimat-Ortsverein konnten die Kreisvorstandssprecher Peter Uldahl und Rainer Stöger zahlreiche Mitglieder und Interessierte im Saal des Gasthauses Duschl begrüßen. Unter ihnen Landratskandidatin Cathrin Henke und Dietrich Hübner von der SPD und den Vorstandssprecher der Mühldorfer Grünen Bernhard Wagner
Da sie eine offene Liste vorstellen wollten, konnten auch alle Ampfinger mitstimmen, die sich selbst auf der Liste hatten aufstellen lassen, auch wenn sie nicht den Grünen angehören.
Zunächst berichtete Cathrin Henke aus der Arbeit im Kreistag, die dort Fraktionssprecherin der vier grünen Kreisräte ist. Da die CSU bei der letzten Wahl die absolute Mehrheit verloren hat, ist es ihnen mit viel Geduld und Hartnäckigkeit gelungen, so manche Anträge durchzusetzen
Es muss jetzt das Ziel sein, die Zahl grüner Kreisräte zu halten oder zu steigern und so die Rückkehr der CSU zur absoluten Mehrheit zu verhindern.
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Seit der letzten Wahl vertritt Rainer Stöger die Grünen allein im Gemeinderat von Ampfing.
Damals erzielten die Grünen in Ampfing 8,5% und hätten beinahe einen zweiten Sitz erobert. Es fehlten nur wenige Stimmen. Das könnte dieses Mal anders ausgehen, da jetzt nach einem anderen System ausgezählt wird, das kleinere Parteien bevorzugt.
Auch wenn nicht viel Zählbares herausgekommen ist, konnte er doch kleine Impulse setzen.
Viel Aufmerksamkeit erfuhr der „Öli“, mit dem verbrauchtes Öl und Fett aus der Küche gesammelt wird. Nach anfänglicher Ablehnung hat’s dann der Landkreis selbst eingeführt und sammelt seitdem erfolgreich Öl an den Wertstoffhöfen.
Das jetzt vorgestellte Energiekonzept hatte er schon vor Jahren angemahnt. Jetzt gibt’s halt einen Zuschuß, wie überhaupt in Ampfing nur etwas gemacht wird, wenn’s einen Zuschuß gibt. Auch wenn das gut ist, muss man sich dafür immer den Vorschriften des Geldgebers unterordnen, was manche Projekte sogar noch verteuert. Man sollte nicht alles dem Zuschuß überlassen.
Wenn der Bürgermeister viele Photovoltaikanlagen gebaut hat, sah Rainer Stöger darin doch eher die wirtschaftliche Motivation und weniger den Ökologiegedanken. So konnte er nicht durchsetzen, dass ein Teil der Freiflächenanlagen als Bürgeranlagen ausgeführt wird.
Sehr gern wahrgenommen hat er seine Funktion als Jugendreferent, auch wenn auch hier Erfolge spärlich waren. Herauszuheben war das Ruder-8er-Projekt, das Ferienprogramm und die Graffity-Aktion „Farbfieber“. Das würde er gern auch weiter machen.
Für die Zukunft hatte sich Rainer Stöger einige Themen zurechtgelegt: Das Wachstum soll maßvoll weitergehen. Zuziehende Firmen sollten einer Prüfung unterzogen werden: Bilden sie aus? schaffen sie Arbeitsplätze? paßt ihr Produkt zu Ampfing?
Wenn nun andere Gruppierungen Programme mit längst bekannten Inhalten vorstellen, dann fragt man sich, warum sie das alles in den zurückliegenden Jahren nicht angepackt haben.
Die Grünen wollen im künftigen Gemeinderat mit mindestens zwei Sitzen vertreten sein, besser noch mit drei.
Dann wollen sie Ampfing zur „Mitmach-Gemeinde“ machen und die Bürger an Entscheidungen beteiligen. Außerdem soll Ampfing eine „faire Gemeinde“ werden, die nur „fair“ hergestellte Waren nutzt. Es muss eine Jugendarbeit außerhalb der Vereine aufgebaut werden, etwa durch Beteiligung an JuvO.
Ein Gemeindehaus könnte zum Mehrgenerationenhaus ausgebaut werden.
Im Bereich Energie könnte man über eine zentrale Energieversorgung über ein Blockheizkraftwerk nachdenken. Und es gäbe noch viel mehr.
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Damit gingen sie zur Aufstellung der Gemeinderatsliste über und wählten Cathrin Henke zur Wahlleiterin.
Um die Liste zu füllen, schlug Rainer Stöger vor, die Positionen 1 bis 5 jeweils doppelt zu besetzen und alle weiteren einfach. Sie nahmen den Vorschlag an.
Sie nahmen auch Rainer Stögers Vorschlag an, den SPD-Bürgermeisterkandidaten Dietrich Hübner zu unterstützen, der sich später vorstellen sollte. Außerdem legten sie fest, dass sie in einem Wahlgang über die gesamte Liste abstimmen wollten.
Die Kandidaten stellten sich vor:
Da die Grünen keinen Bürgermeisterkandidaten aufstellten, findet sich Nicht-Partei-Mitglied Andrea Weiner auf Platz 1. Die verheiratete gebürtige Hessin ist durch ihre Tochter in Ampfing angekommen. Als Mitarbeiterin in der Verwaltung einer Schule kennt sie das Bildungssystem. Sie ist froh, nicht mehr in ihrem erlernten Beruf als Bankkauffrau arbeiten zu müssen. Da ihr Ampfing zur Heimat geworden ist, möchte sie das Aussterben des Ortskerns von Ampfing stoppen. Daneben möchte sie die Dorfgemeinschaft auch für Zuziehende öffnen.
Der 49-jährige Rainer Stöger auf Platz 2 der Liste ist verheiratet und hat drei Kinder. Er freute sich über die Mitwirkung von Andrea Weiner, die durch Platz 1 den hohen Frauenanteil der Liste unterstreicht.
Kreisvorstandssprecher Peter Uldahl auf Platz 3 lebt seit 1992 in Ampfing. Seither ist er für die Grünen aktiv. Er will sich dafür einsetzen, Projekte erst zu überdenken und nicht einfach durchzuwinken. Daneben möchte er die Verbindung von Gemeinde und Kreis stärken. Deshalb bat er auch, seine Kreistagskandidatur zu unterstützen.
Auf Platz vier: Thomas Baumann. Der Vater dreier Kinder lebt seit 16 Jahren in Ampfing. Als Wirtschaftswissenschaftler pendelt er nach München und möchte in Ampfing nicht nur jammern sondern aktiv ins Geschehen eingreifen: Global denken und lokal handeln möchte er hier umsetzen.
Auf Platz fünf Andreas Balster. Der gebürtige Ruhrpottler, der seit 2001 in Ampfing lebt, ist 47 und Vater von fünf Kindern. Er ließ sich aufstellen um die Schulwegsicherheit zu verbessern.
Platz sechs belegt die 21-jährige Tochter von Rainer und Maria Stöger. Theresa Stöger absolviert eine Ausbildung zur Anwalts-Fachangestellten und möchte die Jugend im Gemeinderat vertreten.
Mit Petra Binder findet sich ein Ampfinger Urgestein auf Platz 7: Die gelernte Dekorateurin möchte die Gewerbegebiete eindämmen, die inzwischen alles dominieren.
Nicht anwesend war Agnes Kern. Die Mutter von drei Kindern denkt schon immer grün.
Konrad Kern auf Platz 9 ist Stadtarchivar in Waldkraiburg. Obwohl er seit 46 Jahren in Ampfing lebt, hoffte er nicht gewählt zu werden, ließ sich aber aufstellen, weil er die Entscheidung nicht mittragen will, dass der Bürgermeister einfach die Geschäftsordnung ändert um trotz der Altersgrenze weitermachen zu können.
Seit 2005 lebt Amrai Probul in Ampfing. Die Mutter von zwei Kindern möchte sich für einen überparteilichen Stammtisch einsetzen und so das politische Klima verbessern. Außerdem möchte sie den Bauernmarkt stärken, damit die bäuerliche Landwirtschaft fördern und die Gesundheit der Ampfinger unterstützen.
Auf Platz 11: Katharina Baumann. Die 19-jährige war nicht glücklich über das Schulsystem.
Joachim Probul auf Platz 12 ist Sozialpädagoge, war aber nicht anwesend.
Auf Platz 13 Peter Uldahls Frau Carola. Sie ist nicht Mitglied der Grünen, unterstützt ihren Mann aber wo sie kann.
Manfred Binder kandidiert auf Platz 14. Er ist 52 und kandidiert weil ihn viele Dinge in Ampfing frustrieren. Angefangen von den Gewerbegebieten bis zum Aussterben des Marktplatzes.
Schließlich auf Platz 15 Rainer Stögers Frau Maria. Die Kindergärtnerin in Ampfing hat sicher schon viele betreut, die sich jetzt selbst aufstellen lassen. Sie kennen in Ampfing wirklich sehr viele! So möchte sie ihren einzelkämpfenden Mann im Gemeinderat verstärken.
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Da sich kein weiterer Kandidat meldete schritten die Anwesenden zur Abstimmung. (O-Ton )
Alle gewählten nahmen die Wahl an.
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Während ausgezählt wurde, stellte sich Elfriede Unterstöger vor, die auf der Kreistagsliste prominent kandidiert.
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Da Rainer Stöger beantragt hatte, Dietrich Hübner in seiner Kandidatur um das Bürgermeisteramt zu unterstützen, stellte der sich dann vor.
Tatsächlich wird er erst Tags darauf nominiert, gab SPD-Gemeinderat Dietrich Hübner zu bedenken. Der 63-jährige gebürtige Franke ist inzwischen in Rente. Er hat als Diplom-Kaufmann als Controlling-Chef gearbeitet und so viel Erfahrung gesammelt. Als Familienmensch ist er kirchlich engagiert und SPD-Urgestein.
Seit 24 Jahren im Gemeinderat hat er schon 1990 um das Bürgermeisteramt kandidiert.
Nun hat er sich erneut entschieden weil er es nicht ertragen kann, dass nach der Einführung des hauptamtlichen Bürgermeisters 1990 nun alles zurückgedreht wird, nur weil der Bürgermeister nicht abtreten kann. Diesen Schlingerkurs kann er nicht mittragen.
Und weil Rainer Stöger nicht kandidieren wollte, hat er sich erst am 1. Januar entschieden, selbst zu kandidieren.
Damit gratulierte er den Grünen zu ihrer liste und mahnte, lieber einen Grünen zu wählen als einen Schwarzen oder diesen Wurmfortsatz, die UWG.
Die Vorstellung seines Wahlprogramms wollte er aber der Nominierungsveranstaltung der SPD vorbehalten.
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Da sie über die Unterstützung Dietrich Hübners bereits abgestimmt hatten, dankte Peter Uldahl allen, die sich bereit erklärt hatten und bat, sich nun im Wahlkampf einzubringen um die gemeinsamen Ziele in den nächsten Jahren umsetzen zu können.
17 Die SPD in Ampfing nominiert Dietrich Hübner als Kandidat für die Wahl zum Bürgermeister und die Kandidaten für die Wahl zum Gemeinderat 10:20
In den Saal des Gasthauses Duschl nach Ampfing waren zu den Kandidaten Unterbezirksvorsitzender Richard Fischer, Landratskandidat Alexander Will und Kraiburgs dritter Bürgermeister Werner Schreiber gekommen. Die Grünen in Ampfing vertrat Rainer Stöger.
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Bevor sie in die Tagesordnung einstiegen, bedankte sich Lothar Kunz, der 12 Jahre im Vorstand mitgearbeitet hatte, für die schönen und nicht so schöne Stunden mit einer roten Gerbera.
Aufhören will er zwar nicht, aber in die allerletzte Reihe zurücktreten.
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Auf Vorschlag bestimmten die Wahlberechtigten Richard Fischer zum Wahlleiter. Er führte zunächst die zahlreichen nötigen Abstimmungen über formelle Erfordernisse durch.
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Bürgermeisterkandidat Dietrich Hübner stellte sich vor: Der 63-jährige Vater von fünf Kindern ist leider geschieden. Er hat sein Studium in Regensburg als Diplom-Kaufmann abgeschlossen und kam zum Arbeiten nach Aschau und zum Wohnen nach Ampfing. Seit knapp 24 Jahren ist er Gemeinderat und seit Willy-Brandt’s Rücktritt Mitglied der SPD.
Er war Betriebsrat und aktiv beim Bau der evangelischen Kirche dabei. Aktuell ist er Revisor beim Kreisverband der Arbeiterwohlfahrt.
Er hat sich für die Kandidatur entschieden, weil er es nicht mittragen kann, dass der 66-jährige Bürgermeister einfach die Satzung ändern lässt um weitermachen zu können. In der Bevölkerung hat das viele Fragen aufgeworfen: Will er nicht aufhören, kann er nicht aufhören oder darf er nicht aufhören?
Nach intensiven Gesprächen mit Rainer Stöger entschloss er sich dann zur Kandidatur. Besonders auch deshalb, weil 1990 vom ehrenamtlichen zum hauptamtlichen Bürgermeister umgestellt wurde und jetzt alles zurückgedreht wird. Auch wenn Gemeinderäte von CSU und UWG eigentlich dagegen waren, haben doch nur Helga Kaiser, Rainer Stöger und er selbst dagegen gestimmt.
Nun ist es an den Stimmberechtigten, ihn zum Kandidaten zu nominieren und am 16. März an den Ampfingern ihren verdienten Bürgermeister in seinen wohl verdienten Ruhestand zu verabschieden.
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Richard Fischer gab zu bedenken, dass neben dem Alter auch die Inhalte wichtig sind. Und da hat Dietrich Hübner bewiesen, dass er jünger ist als es seinem Alter entspricht.
Da keine Aussprache nötig war, traten die neun Stimmberechtigten in die Abstimmung ein.
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Nach kurzer Auszählung konnte Richard Fischer das Ergebnis bekanntgeben. (O-Ton)
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Dietrich Hübner nahm die Wahl an und Richard Fischer gratulierte mit einer Flasche Rotwein.
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Bevor er die Kandidaten vorstellte, dankte Dietrich Hübner der gesamten Vorstandschaft dafür, dass es ihnen gelungen ist, 21 Kandidaten zu motivieren. Sie vertreten alle Ortsteile und viele Berufsgruppen. Besonders freute er sich, dass sie 8 Powerfrauen dabei haben.
Er selbst kandidiert auf Platz 1.
Auf Platz zwei: Helga Kaiser. Die pensionierte Lehrerin ist seit 1990 im Gemeinderat.
Gökay Tastan auf Platz 3 arbeitet bei BMW in München. Der Vertrauensmann der IG Metall ist auch Vorsitzender der türkisch-islamischen Gemeinde, ist verheiratet und hat drei erwachsene Kinder.
Gabi Kunz auf Platz vier war 40 Jahre als Erzieherin tätig, hat drei Kinder und 8 Enkel.
Auf Platz fünf Rainer Himmelsbach. Der 40-jährige kinderlose Ingenieur arbeitet bei Wacker.
Platz sechs zeigt Angela Vogel. Sie wollte schon vor Jahren der SPD beitreten und hat nun Zeit und Lust sich einzubringen. Und einen anderen Bürgermeister wünscht sie sich auch schon länger.
Auf Platz sieben Helga Kaisers Mann Karl. Auch er ist bereits im Ruhestand und besonders im Tennisverein aktiv.
Verhindert war auch Silvia Schmidt auf Platz 8. Sie ist im Vorstand der evangelischen Kirche aktiv.
Der 39-jährige Matthias Schwarz auf Platz 9 hat drei kleine Kinder. Er ist Berufsfeuerwehrmann in München und in der evangelischen Kirche aktiv.
Auf Platz 10 ist Simone Groß vermerkt. Die 32-jährige hat eine Tochter.
Der ehemalige Ortsvorsitzende Lothar Kunz kandidiert auf Platz 11.
Die Krankenschwester Monika Fleißer-Hollnburger aus Salmanskirchen rangiert auf Platz 12. Sie hat fünf Kinder und ist eine sehr engagierte Frau.
Krankheitsbedingt nicht da war Nikolaus Lackermayr auf Platz 13. Er ist einer der treuesten SPDler.
Christine Bauer-Salomon auf Platz 14 ist 51, Maschinenbautechnikerin und hat drei Kinder.
Andreas Mayer auf Platz 15 ist selbständiger EDV-Kaufmann. Er ist geschieden und hat drei Kinder.
Jutta Haas auf Platz 16 hat sich entschieden, noch einmal zu kandidieren obwohl ihr Lebensmittelpunkt inzwischen mehr in München ist.
Auf Platz 17 Kurt Schäfer. Der 53-jährige leitende Angestellte ist vierfacher Vater und 3-facher Opa.
Auf Platz 18 Ümmet Tastan. Er arbeitet am Flughafen in München.
Ein neues Mitglied auf Platz 19: Michael Kirstein - aus Bayreuth zugezogen - ist 42, verheiratet und hat fünf Kinder.
Auf dem letzten Platz rangiert Klaus Schilling. Der 64-jährige Gymnasiallehrer ist verheiratet und hat zwei Kinder.
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Richard Fischer beglückwünschte den Ortsverein zu dieser starken Liste und bat – nachdem es keine Einwände oder zusätzliche Bewerber gab - zur Abstimmung.
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Nach der Auszählung konnte er das Ergebnis bekanntgeben: (O-Ton )
Da niemand gegen die Wahl war und somit die Wahl annahmen, gratulierte Richard Fischer.
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Mit Reinhard Happert bestätigten die Stimmberechtigten einen Ersatzkandidaten.
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Damit dankte Richard Fischer für die zügige und reibungslose Durchführung der Versammlung.
Er hoffte darauf, dass nach der Wahl sozialdemokratische Bürgermeister in Mühldorf, in Waldkraiburg und in Ampfing ihre Ideale umsetzen können und wünschte für den Wahlkampf viel Ideen, Erfolg und Kraft.
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Im Vergleich der Wahlprogramme verschiedener Gruppierungen war Landratskandidat Alexander Will aufgefallen, dass die bestimmende Partei seit Jahrzehnten die selben Absichten in ihre Wahlprogramm schreibt. Da fragte er sich, was sie die ganzen Jahre lang gemacht haben.
Die SPD ist dagegen bemüht, etwas zu bewegen, so wie Mühldorf das gezeigt hat. Es gilt, sich um die Bürger zu bemühen und nicht um Parteiinteressen. Man muss nur mit den Leuten sprechen.
Er kandidiert, obwohl er weiß, dass er nichts gegen Georg Huber wird ausrichten können. Allerdings gäbe es im westlichen Landkreis viel Potential, das es zu mobilisieren gilt. Darum bat er die Anwesenden.
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Abschließend stellte Dietrich Hübner seine Pläne für Ampfing vor und kündigte eine ganze Reihe Veranstaltungen an.
An oberster Stelle seines Programms steht die Familie und die Jugend. Da gilt es, die Familienfreundlichkeit zu steigern und das Einheimischenmodell, das von Mühldorf übernommen wurde, attraktiver zu gestalten, etwa durch einen einmaligen Zuschuß von 3.000 Euro pro Kind.
Um die Vereinbarkeit von Beruf und Kindern zu verbessern sollte in den Kinderbetreuungseinrichtungen eine Früh- und Spätbetreuungszeit angeboten - und die Ganzagsbtreuung an den Schulen ausgeweitet werden. An der Schickinger Straße muss endlich der lang geplante Spielplatz gebaut werden.
Um den Generationen das Zusammenleben zu erleichtern sollte das bereits in die Planung Einzug finden.
Da die Jugendarbeit zu wünschen übrig lässt, muss ein Jugendtreff entstehen und ein Jugendsozialarbeiter eingestellt werden, oder sich am JuvO des Landratsamtes beteiligt werden.
Mehr außerschulische Freizeit- und Bildungsangebote könnten unter anderem die Sensibilisierung im Umgang mit den neuen Medien zum Ziel haben.
Schon lang vorgeschlagen hat die SPD die Förderung der bürgernahen Gemeindearbeit. Ein erster Schritt war da die Einführung der Ehrungen in den Bürgerversammlungen. Man könnte aber auch die Themen der Gemeinderatssitzungen vorab veröffentlichen und so zur Diskussion stellen.
Der Gemeindeschreier sollte häufiger erscheinen und für Vereinsnachrichten geöffnet werden.
Um mehr Transparenz herzustellen sollte über bestimmte Teile des Gemeindehaushalts öffentlich diskutiert werden.
Da es im Ort eine Menge Baulücken gibt, von denen viele der Gemeinde gehören, sollte ein Liegenschaftskonzept erarbeitet werden. Darin sollten alle Gebäude verzeichnet sein, bis hin zu den Gewerbeimmobilien. Unter Beteiligung der Kreis-Wohnbau sollte der Bau von Sozialwohnungen intensiviert werden.
Ein Gründerpreis für nachhaltige und ökologische Neugründungen und ein Forschungs- und Innovationspreis würden die Attraktivität Ampfings steigern.
Für eine ganze Reihe gemeindeeigener Immobilien, die kaum genutzt werden, sollen Konzepte entwickelt werden. In Dreifachturnhalle und der bestens ausgestatteten Einfachturnhalle finden viel zu wenige Veranstaltungen statt.
Viel getan wurde im Bereich Energieversorgung. Allerdings fehlt ein Gesamtkonzept und die Beteiligung der Bürger. Ziel muss es aber sein, alle Gebäude im Gemeindebereich mit erneuerbarer Energie zu versorgen – nicht nur die gemeindeeigenen.
Im Bereich Senioren und Behinderte muss mehr getan werden, etwa die Vermittlung von ehrenamtlichen Helfern oder der rollstuhl– und rollatorfreundliche Umbau von Wegen und Gebäuden. Nötig ist eine Pflegeberatung.
Die Kulturarbeit muss fortgeführt und um einen „Ampfinger Tag“ ergänzt werden, an dem sich auch Personengruppen mit Migrationshintergrund beteiligen sollen.
Das alles gilt es mit einem Bürgermeister umzusetzen, der Manager und Bürger-Moderator ist. Und das – erklärte Dietrich Hübner – das kann er bewirken. (O-Ton)
18 Die Kreis-UWG nominiert Kandidaten für die Wahl zum Kreistag 9:10
Die meisten Kandidaten waren vorher auf dem Wirtschaftsempfang von IVM und IGW und deshalb elegant gekleidet, als sie im Saal des Gasthauses Duschl in Ampfing zusammen kamen um die Kandidaten für die Wahl zum Kreistag zu nominieren.
Kreisvorsitzender Markus Saller freute sich über die zahlreich erschienenen Kandidaten und war froh, eine vollständige Kandidatenliste präsentieren zu können. Etwas verspätet ging's los, weil er noch zwei kleine Änderungen durchzuführen hatte.
Er freute sich auch, Vertreter der Wählergemeinschaft West dabei zu haben, die später noch gebraucht würden, Josef Schöberl und Dr. Bernhard Grabmeyer.
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Lange sah es so aus, als könnten sie keinen Landratskandidaten präsentieren. Schließlich erklärte sich Peter Huber bereit, zum dritten Mal anzutreten.
Damit stieg er in die umfangreichen Formalitäten ein, die für die Nominierung der Kreistagskandidaten erforderlich sind.
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Nachdem er die Systematik der Aufstellung der Liste erläutert hatte, bat Markus Saller Peter Huber auf Listenplatz 1 sich vorzustellen. Der gebürtige Schwindegger Peter Huber ist 61, verheiratet und hat 3 Kinder. Er ist seit fast 12 Jahren im Gemeinderat und im Kreistag aktiv. Er wollte als Landrat kandidieren, weil es ein Armutszeugnis wäre, wenn eine so starke Fraktion wie die UWG ohne eigenen Kandidaten in die Wahl gehen würde. Auch wenn er sich spät entschlossen hat, wollt er nicht als Verlegenheitskandidat auftreten und einen aktiven und engagierten Wahlkampf machen. Er traut sich auf Grund seiner beruflichen Erfahrung das Amt des Landrates zu und war überzeugt, mit dieser starken Liste auch die absolute Mehrheit der CSU verhindern zu können.
Neumarkts Bürgermeister Erwin Baumgartner auf Platz 2 ist bekannt.
Markus Saller selbst kandidiert auf Platz 3. Er übernimmt in Kürze die Funktion des Geschäftsführers der Kreishandwerkerschaft.
Waldkraiburgs UWG-Bürgermeisterkandidat Robert Pötzsch kandidiert auf Platz 4.
Auf Platz fünf Georg Stöckl aus Heldenstein. Er hatte vorher mit Alois Salzeder getauscht. Der 55-jährige Finanzwirt hat vor 6 Jahren schon um das Amt des Bürgermeisters in Heldenstein kandidiert und hofft es diesmal auch zu schaffen.
Der Ampfinger Michael Hell auf Platz 7 ist bereits im Kreistag und möchte dort auch wieder hinein.
Unter den ersten 10 sollte doch eine Frau sein. Er hat Claudia Heinrich dorthin gesetzt. Die 49-jährige Bankkauffrau ist in Mühldorf im Stadtrat und hoffte, in den Kreistag einziehen zu können.
Gustl Schenk aus Waldkraiburg verzichtete auf einen intensiven Wunsch hin auf seinen Platz 8 und wechselte auf Platz 53. Für ihn kandidiert IGW-Vorsitzender Ulli Maier auf Platz 8. Er meinte, sie hätten viel vor in Waldkraiburg und gute Chancen wie die Wahlkampfauftaktveranstaltung zuletzt gezeigt hat.
Von Markus Saller auf Platz 9 vorgesehen war Rudi Berghammer. Er tauschte aber mit Werner Kitschke, von Beruf Verkaufsleiter. Er ist seit zwei Perioden im Stadtrat von Neumarkt.
Auf Platz 10 vorgesehen und auch dort geblieben ist Aschau’s Bürgermeister Alois Salzeder.
Der selbständige Baumpfleger Anton Brunnhuber auf Platz 11 wollte auch gleich tauschen: Er ging für Franz Belkot auf Platz 56. Damit kam Franz Belkot auf Platz 11. Er ist Kreisobmann der Eisstockschützen.
Der nächste Tausch folgte: Seit sechs Jahren im Stadtrat von Neumarkt-St. Veit ist Manfred Eder, der nun auf Platz 12 kandidiert.
Improvisationstalent zeigt Andreas Seifinger auf Platz 13. Der selbständige Werbekaufmann kandidiert in Mühldorf um das Amt des Bürgermeisters. Er würde sich freuen, wenn der Vorname des Landrates ausgewechselt würde.
Bürgermeister Johann Ziegleder aus Egglkofen auf Platz 14 kandidiert, damit seine Stimmen nicht verloren gehen.
Auf Platz 15 die zweite Bürgermeisterin aus Kraiburg, Anette Lehmann.
Braumeister Georg Ametsbichler aus Aschau kandidiert auf Platz 16.
Auf Platz 17 der Landwirt und Unternehmer Matthias Stadlhuber aus Aschau.
Auf Platz 18 der gebürtige Egglkofener Markus Grinzinger, der dort auch im Gemeinderat sitzt.
Die Kandidaten auf den Plätzen 19 bis 22 waren nicht gekommen: Gerhard Grochowski, Klaus Neßler und Albert Deißenböck aus Heldenstein und Ernst Kirmeier aus Kraiburg.
Natürlich da war Alfons Wastlhuber aus Kraiburg auf Platz 23 da. Er ist Geschäftsführer des Vereins Ehrensache.
Die Heilpädagogin Michaela Baumgart auf Platz 24 ist in fast allen Kindergärten im Landkreis und im Kinderschutzbund tätig.
Mettenheims dritter Bürgermeister Michael Mooshuber kandidiert auf Platz 25. Er ist verheiratet mit einer Frau und hat zwei Söhne.
Nicht da war auch Franz Schustermann auf Platz 26.
Markus Saller freute sich dafür über Bernhard Preissl auf Platz 27 und Metzgermeisterin Kathrin Trautmannsberger auf Platz 28. Sie beide und Michaela Mittermeier auf Platz 29 wohnen in Ampfing.
Die nächsten waren auch nicht da: Wolfram von Strachwitz, Jochen Rockinger und Markus Petermeier, Marinus Rollfinke und Christian Asang.
Schreinermeister und Stadtrat Manfred Eder aus Neumarkt St. Veit war wieder gekommen.
Walter Jani aus Neumarkt-St. Veit ist zur Zeit Stadtarchivar. Er ist seit 18 Jahren im Stadtrat und dort Kulturreferent.
Nun endlich Rudi Berghammer, der ehemalige Kreisvorsitzende und Ehrenbürger der Stadt Neumarkt-St. Veit.
Mit 24 Jahren war Alois Emaier aus Neumarkt-St. Veit noch nicht der jüngste Kandidat.
Jan Dalhof aus Teising bei Neumarkt-St. Veit auf dem nächsten Platz ist Erzieher von Beruf.
Auch Michael Klug kommt aus Neumarkt-St. Veit. Er hat sich kurz entschlossen mitzumachen.
Der Mühldorfer Ortsvorsitzende Dr. Reinhard Wanka ist Schulleiter in Kraiburg.
Der nächste auf der Liste ist der Schwiegersohn von Mühldorfs drittem Bürgermeister Christian Funiok, Markus Blüml. Er ist Lehrer an der Mittelschule in Mühldorf.
Der nächst Markus war Markus Luczay, Immobilienmakler und Vorsitzender der Aktionsgemeinschaft in Mühldorf.
Alfons Forster aus Mühldorf ist in vielen Vereinen Kassier. Er möchte mit einem anderen Huber kürzere Kreistagssitzungen.
Nicht da war Herbert Gambihler. Dafür war der 21-jährige Philip Mokrus da.
Die nächsten drei Kandidaten waren entschuldigt und Gustl Schenk hatte sich bereits vorgestellt.
Dr. Frieder Vielsack aus Waldkraiburg ist Chemiker von Beruf und Jugendwart in der Feuerwehr.
Rechtsanwalt Michael Steindl aus Waldkraiburg war der nächste auf der Liste.
Polizeioberkommissar Bruno Distler aus Waldkraiburg ist bereits in Rente, genau so wie Erich
Schnobrich.
Hans Zacherl ist Chef der Firma Medikabel und beschäftigt 70 Mitarbeiter.
Den 60. Platz wählte der Pollinger Willy Skutlik. Er schließt die starke Liste ab.
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Da sich keine anderen Kandidaten meldeten, niemand mehr wechseln wollte, und sich auch Christian Funiok nicht motivieren ließ, teilte Peter Huber die Stimmzettel aus.
Nach kurzer Auszählung konnte Markus Saller das Ergebnis bekanntgeben. (O-ton)
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In einem zweiten Wahlgang stimmten die Anwesenden über die Ersatzkandidaten ab: Den Ampfinger Anton Steckermeier, die Mühldorferin Mirjana Plazonic und den Heldensteiner Josef Altmann. Sie alle wurden einstimmig bestätigt.
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In einem weiteren Wahlgang entschieden sich die Mitglieder einstimmig dafür, eine Listenverbindung mit der Wählergemeinschaft West einzugehen.
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Schließlich bestätigten sie die Kandidatur Peter Hubers als Kandidat für die Wahl zum Landrat. Auch diese Wahl erfolgte einstimmig.
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Peter Huber wollte keine Wahlkampf-Ruckrede halten. Er tritt an, weil viele der guten Leute bereits Funktionen innehaben. Er versprach, zu allen Wahlveranstaltungen zu kommen und alle Kandidaten zu unterstützen.
Da es durch den späten EntSchluss nicht mehr möglich war, einen gemeinsamen Kandidaten von WGW und UWG aufzustellen, bat er Dr. Bernhard Grabmeier um die Unterstützung der WGW.
Er sah es als absolut notwendig, dass UWG und WGW einen Kandidaten aufstellen.
Auch wenn sie häufig untergebuttert wurden, haben sie im Kreistag doch einiges erreicht. Nun wollen sie die Verhältnisse so ändern, dass das nicht mehr passiert.
Wer ihn kennt, betonte Peter Huber, der weiß, dass er einen anderen Stil pflegt wie der aktuelle Landrat. Deshalb hoffte er in eine Stichwahl zu kommen um dann dem Wähler die letzte Entscheidung zu überlassen.
Und wenn sie dann dran kommen, werden sie anders wirtschaften und Projekte anders anpacken.
(O-Ton)
Dr. Bernhard Grabmeier sicherte Peter Huber die Unterstützung zu, den sie als Mann von Format kennengelernt haben.
Damit schloss Markus Saller die Veranstaltung und motivierte die Kandidaten, sich im Wahlkampf intensiv zu engagieren.
19 Ein zweiter Höhepunkt im Fasching in Waldkraiburg: Der Ball der CSU 18:00
Ja, sie haben sich lieb in Waldkraiburg – MdL Dr. Martin Huber und Stadtball-Organisator Norbert Meindl.
Nein, Bürgermeister Siegfried Klika wollte da nicht gleich mitmachen, freute sich auch so auf diesen Ballabend ohne die Verantwortung des Gastgebers.
Die Gäste hatten sich chic gemacht und trotz des Stadtballs vor einer Woche jede Menge guter Laune mitgebracht.
Schön ist jedes Jahr, dass auch die Prominenz der SPD zu diesem Ball kommt und so den Schwarzen aus dem ganzen Landkreis einen roten Tupfer beimischt.
CSU-Ortsverbandsvorsitzender und Bürgermeisterkandidat Harald Jungbauer begrüßte alle Damen mit einer Rose und die Herren mit einem festen Händedruck.
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Für den guten Ton an diesem Abend sorgte auch heuer die Waldkraiburger Liveband Carambolage.
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Harald Jungbauer begrüßte die Gäste in der Faschings-Hochburg Waldkraiburg nur kurz und bat das Kinderprinzenpaar des Tanzsportclubs herein. Bevor Alina I. und Patrick I. ihren Prinzenwalzer zeigten, bat Trainerin Regina Zinn Inge Schnabl zu sich, die sie beim Aufbau der Garde so sehr unterstützt hatte. Prinz Patrick überreichte ihr dafür den allerersten Faschings-Orden, den sie je vergeben haben.
Sie hatten nur noch einen: Den erhielt Bürgermeister Siegfried Klika.
Dann sorgten die jungen Tollitäten mit ihrem Prinzenwalzer für den ersten Höhepunkt des Abends.
Die Ballgäste waren begeistert.
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Harald Jungbauer und seine Lebensgefährtin eröffneten den Ball einem Walzer.
Weil der Fasching schon ein bisschen dauert, haben die Ballgäste inzwischen Übung. So drehten sie sich bald alle im Walzertakt, die Bürgermeister, die Stadt- und Kreisräte, die CSU Ortsvorsitzenden, die Landräte, die Bezirksrätin und auch der Herr Minister.
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Und natürlich die Kandidaten und die Wettbewerber von der SPD.
Natürlich ließen sich auch der Herr Landtagsabgeordnete, die Bundestagsabgeordneten und die JU-Vorsitzenden diesen besonderen Abend nicht entgehen. Und der Bauernverbands-Kreisobmann auch nicht.
Stadtball-Organisator Norbert Meindl hatte gut Zwinkern. So ganz frei von Pflichten genoß er die ungezwungene Atmosphäre mit seiner Frau Isabella.
Ilse und Dirk Raida ließen’s erst einmal ruhig angehen.
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CSU Ortsvorsitzender Harald Jungbauer holte nun die Begrüßung nach und hieß so viele Ortsvorsitzende, Kreis-, Stadt- und Gemeinderäte herzlich willkommen, dass wir sie gar nicht alle aufzählen können. Besonders willkommen hieß er Staatsminister Dr. Marcel Huber, die MdBs Stephan Mayer und Julia Bartz, MdL Dr. Martin Huber und Bezirksrätin Claudia Hausberger.
Ein besonderes Kompliment galt den Damen, deren Glanz in den Augen die Männer nichts entgegenzusetzen hatten.
Ein ganz besonderes Kompliment hatte Harald Jungbauer für Bürgermeister Siegfried Klika, der mit dem phänomenalen Stadtball vor Wochenfrist die Saison eröffnet hatte.
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Die Marschgarde der Faschingsgesellschaft Waldburgia geleitete den Hofstaat und das Prinzenpaar herein. Sie zeigten ihren Marschtanz.
Den Ballgästen gefiel’s.
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Beim Prinzenwalzer von Stefanie I. und Florian I. gingen die Ballgäste so richtig mit.
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Harald Jungbauer dankte mit einem Blumenstrauß, um so mehr, als sie bekanntlich ja zu Dritt tanzen.
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Es gab Orden:
Erst für Landrat Georg Huber,
dann für Annemarie Deschler,
für Staatsminister Dr. Marcel Huber,
für stellvertretende Landrätin Eva Köhr,
dann für die Stadträte der CSU:
für Fraktionsvorsitzenden Anton Sterr,
Frauenunions-Vorsitzende Charlotte Konrad,
für Gabriele Brosch-Nikolaus,
für Rainer Zwislsperger,
für Anton Kindermann,
für Axel Pöschmann,
für Bernd Sottek,
und für Christine Graupner.
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Damit marschierte die Faschingsgesellschaft Waldburgia wieder aus und gab das Parket frei für die Ballgäste.
Die ließen sich nicht lang bitten und genossen die gute Stimmung und die gute Musik.
Haben wir vor Jahren noch besonders die jungen Leute auf dem CSU-Ball suchen müssen, so waren sie diesmal besonders stark vertreten. Kein Wunder, bei einer so jungen Bundestagsabgeordneten macht das Tanzen sogar einem JU Kreisvorsitzenden großen Spaß!
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Kai und Gabriele Röpke hatten genau so Freude am Tanzen wie so viele andere. Nur wenige bleiben an den Tischen sitzen. Da war dann „Love in the Air“.
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Die Showgarde der Waldburgia entführte die Ballgäste in die Welt des Films.
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Die „A-H“ der Handballer machte engagiert mit!
Und Kraiburgs Bürgermeister Dr. Herbert Heiml ließ sich auch anstecken.
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Es gab noch einmal Orden. Diesmal für die Kandidaten:
Für Norbert Fischer,
Thomas Lainer,
Karl-Heinz Stockerer,
die stellvertretende Ortsvorsitzende Annegret Weinbauer,
Lydia Partsch,
Claudia Trensch,
Bernhard Vietze,
Lydia Distler,
Kassier Horst Lang,
und viele andere.
Und weil’s Siegfried Klika‘s letzter CSU-Ball als Bürgermeister war, dankte ihm Harald Jungbauer besonders für die vielen attraktiven Bälle im Haus der Kultur und für alles, was er für die Stadt getan hat.
Als besondere Überraschung und besonderen Dank ließ er die Gardemädels auf ihn los!
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Siegfried Klika war stolz und froh über das Erreichte und meinte, er wird sich wohl jetzt an eine neue Lebensphase gewöhnen müssen. Aber – wer weiß – vielleicht überlegt er es sich ja auch nochmal.... Beispiele dafür gibt’s im Landkreis ja...
Er wollte sich noch nicht verabschieden und genoß die wunderschöne Zeit in der CSU-Familie.
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Für ihren Auftritt dankte die CSU den Mitgliedern der Waldburgia mit Rosen und zwei Magnum-Flaschen Sekt.
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Mit der Zugabe schloss die Showgarde ihren Auftritt ab.
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Die nächste Tanzrunde brachte schon mehr Schwung. Ilse und Dirk Raida waren im Oktober bei der Boogie-Woogie-Weltmeisterschaft 3. geworden nahmen langsam Fahrt auf.
Sudetendeutsche-Landsmannschafts-Vorstand Leonhard Schleich und Gattin genossen genau so wie Mittelstands-Unions-Vorsitzender Peter Rieder.
Ah! da fällt mir ein, dass Peter Rieder an diesem Abend eine ganz besondere Lebenssituation erlebte... (Sie haben sich verlobt. Aber das dürfen wir nicht sagen!)
Nun griffen auch die Mühldorfer Gäste ins Ballgeschehen ein: Zweite Bürgermeisterin Ilse Presinger-Sontag mit Ortsvorsitzendem Georg Grundner.
Carambolage-Sängerin Alexandra und ihre Musiker sorgten charmant und mit einem abwechslungsreichen Musikprogramm für beste Unterhaltung. Etwa mit Bonny Tyler’s „Herz-Schmerz“-Lied „It’s a Heartache“. Da sang die Gitarre so richtig mit!
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So langsam blieb’s aber nicht: Vorjahresprinz Manuel und seine Partnerin zeigten wie’s richtig geht. Da waren dann die Profi’s gefragt.
So schneller Musik „entfleuchten“ einige schnell an die Bar.
Fürs Mitternachtsprogramm seiner „Members of Dance“ brachte Flo Wandinger viel Equipment in den Saal
Bevors so weit war, gratulierte Harald Jungbauer „Bistro-Cult“-Chef Benjamin Smagovatsch zum Geburtstag. Das Glas Sekt ging natürlich auf’s Haus! Also auf’s Bistro!
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Das Showprogramm der Members of Dance, die heuer auch ihr 20-Jahr-Jubiläum feiern, steht unter dem Motto „Projekt Traumfrau 1.0 – Liebe kann man nicht erfinden“. Der Wissenschaftler Dr. Genius versucht, sich seine Traumfrau selbst zusammenzustellen. Dabei erlebt er so einige Überraschungen und muss am Ende sein Scheitern einsehen. Die Members of Dance sorgen dafür, dass es am Ende doch ein Happy End gibt. Sehen Sie selbst:
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Nach diesem fulminanten Auftritt waren sie natürlich außer Atem.
Harald Jungbauer dankte den „Members of Dance“ für dieses Highlight, das sie seit Jahren erleben dürfen.
Den Trainern und Trainerinnen übergab er ein kleines Dankeschön, weil sie sich die Anstrengung nicht hatten anmerken lassen, obwohl das schon ihr dritter Auftritt an diesem Abend war.
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Mit ihrer Zugabe verabschiedeten sich die „Members“ und überließ für den Rest der Nacht das Parkett den Ballgästen. Und die feierten bis in die frühen Morgenstunden.
Es war einmal mehr eine rauschende Ballnacht in der Faschingshochburg Waldkraiburg.
20 20 Jahre Eiskunstlauf in Waldkraiburg - Das Jubiläums-Schaulaufen 12:10
Da die Sparte Eiskunstlauf ihr 20-jähriges Jubiläum feierte, konnte Schirmherrin und VfL Ehrenvorsitzende Annemarie Deschler zunächst zahlreiche Vertreter der Stadt willkommen heißen: Neben einer ganzen Reihe Stadträten waren auch Landrat Georg Huber und zweiter Bürgermeister Harald Jungbauer gekommen. UWG-Bürgermeisterkandidat Robert Pötzsch ließ es sich genau so nicht entgehen wie IGW-Vorsitzender Ulli Maier.
Annemarie Deschler freut sich, mit Stadtwerke-Chef Norbert Weigl einen starken Unterstützer der Eiskunstläufer willkommen heißen zu können.
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Spartenvorstand Bettina Zabelt freute sich, dass Annemarie Deschler die Schirmherrschaft für dieses Jubiläums-Schaulaufen übernommen hatte. Sie übernahm es dann auch, die Gründungsmitglieder, die Vorsitzenden und die Trainer und Regisseure aus dieser langen Zeit zu ehren.
Annemarie Deschler erinnerte an die Anfänge vor 20 Jahren und die zahlreichen Auftritte seither. Sie dankte besonders Bettina Zabelt, die vor zwei Jahren die Führung der Sparte von Christine Graupner übernommen hat. Die wiederum dankte der ehemaligen VfL Vorsitzenden für ihre langjährige Unterstützung.
Dann war genug der Reden. Die Eisfläche sollte den Sportlern gehören, die nach einigen Kürläufen an viele der Aufführungen erinnerten, die sie nach Motiven aus Grimm’s und Hans-Christian Andersen’s Märchen gestaltet hatten. Wir wollen Ihnen das Programm in Ausschnitten zeigen. Die Tonqualität bitten wir zu entschuldigen, sie kommt von der Beschallungsanlage in der Eishalle.
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Los ging's mit der Kür von Lorena Zabelt.
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Die zweite Kür zeigte Diana Kolb.
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Jennifer Hipertinger begrüßten die Zuschauer mit lautem Jubel.
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Celine Dumele hat bereits an den bayerischen Jugendmeisterschaften teilgenommen. Sie schloss die Reihe der Kürläufe ab.
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Mit „Der Wolf und die sieben Geißlein“ begann der Reigen der Märcheninszenierungen.
Paula Terhörst als Wolf musste es halt ertragen, dass ihr der Bauch aufgeschnitten wurde!
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Genau so übrigens wie Dimitri Lebedev, der den Wolf in der Geschichte vom Rotkäppchen tanzte.
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Im Märchen vom Froschkönig spielte Lorena Zabelt die vorlaute Prinzessin, die lernen musste, dass man Versprechen auch halten muss und dafür eine große Belohnung erhält.
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Schnewittchen – Diana Kolb - fiel auch bei den Eiskunstläufern im Bettchen der sieben Zwerge in tiefen Schlaf.
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Nach der Pause ging's mit dem Märchen von Rapunzel weiter, das nicht wirklich ihr langes Haar vom Turm herunterlassen konnte.
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Den gestiefelten Kater zeigten Celine Dumele, Jenniver König und ihre Kätzchen.
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Die Feuershow „Funkenflug“ bot mit spektakuläre Bildern Abwechslung im Eislaufprogramm.
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Auch diesmal konnte die Müllerstochter ihr Kind im Märchen vom Rumpelstilzchen dadurch retten, dass es den Namen des kleinen Koboldes erriet. Melina Vietze als Königin und Tijen Yazici (sprich Jasisi) als Rumpelstilzchen.
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Auch die kleinsten Eiskunstläufer kamen in „Die drei kleinen Schweinchen und der böse Wolf“ zu ihrem Auftritt.
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Die „Bremer Stadtmusikanten“ brachten dann Jennifr Hipertinger, Celine Dumele, Jennifer König und Diana Kolb aufs Eis.
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Schließlich schlossen Angelika Schmidt, Melina Vietze und Marina Ober das Schaulaufen mit dem Märchen „Frau Holle“ ab.
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Sie alle kamen zum großen Finale zurück aufs Eis. Bettina Zabelt dankte den etwa 40 Mitwirkenden und den Trainerinnen. Und natürlich Stadtwerke-Chef Norbert Weigl, der wie immer die Eisfläche so perfekt hatte vorbereiten lassen.
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Annemarie Deschler war sicher, die umfangreiche Jugendarbeit hat sich gelohnt. Wenn sie alle so weitermachen, war ihr um die nächsten 20 Jahre Eiskunstlauf in Waldkraiburg nicht bang.

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