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Josef J. Pöllmann
Stadt Waldkraiburg > Neumarkt St. Veit > Gemeinde Ampfing > Stadt Altötting > Mühldorf-TV ist durch die BLM lizenziertes Lokalfernsehen
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Das gab's 2013 bei Mühldorf-TV und bei Altötting-TV
Hier können Sie nachlesen, worüber wir in KW 15/2014 berichtet haben.
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Nr.
Thema LZ Archiv KW Ersch.
81 Fahrzeugsegnung beim KIT des BRK: Wärme und Diskretion für Betroffene 6:00 15
Schön geschmückt stand das neue Fahrzeug auf dem Hof des BRK-Anwesens an der Ahamer Straße in Mühldorf als Kreisgeschäftsführerin Tanja Meier neben Dekan Roland Haimerl und Pfarrer Christian Peiser auch die Vertreter der Banken und natürlich die Mitarbeiter des BRK und da besonders des Kriseninterventionsteams begrüßte.
Sie musste Kreisvorsitzenden Landrat Georg Huber und seine Stellvertreterin Catrhin Henke entschuldigen, die wegen der ersten Kreistagssitzung nach der Wahl unabkömmlich waren.
Seit 13 Jahren gibt es das Kriseninterventionsteam KIT, dem derzeit 13 Mitglieder angehören. Sie alle sind rund um die Uhr einsatzbereit und werden vorwiegend dann gerufen, wenn die meisten Leute ruhig schlafen – früh um 3 oder Nachts um 11, an Heilig Abend oder zu anderen Zeiten, an denen man es sich lieber zu Hause gemütlich machen würde. So haben sie 2013 über 2.000 Stunden ehrenamtliche Hilfe geleistet.
Das hohe Ansehen in der Bevölkerung zeigt sich oft durch die Aufforderung Angehöriger, anstatt Grabspenden lieber an das KIT zu spenden. Die Bevölkerung erkennt also, was für wichtige Arbeit hier geleistet wird.
Tanja Maier nahm die Fahrzeugsegnung zum Anlass „Danke“ zu sagen. Einerseits den Spendern, die seit 2011 immer wieder beigesteuert haben und andererseits allen, die bei der Beschaffung des Fahrzeugs mitgeholfen haben.
Und wie sie nun mal sind, waren ihnen Standheizung und Farbe wichtiger als der Motor...
Trotz allem wurde das Auto im Januar geliefert und dient seitdem den Mitarbeitern des KIT, die eines der überall sichtbaren Aushängeschilder des BRK sind.
Tanja Maier dankte vor allem Christine Wiesenbauer, der Leiterin des KIT und ihrer Stellvertreterin Gisela Thumm sowie allen Mitgliedern.
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BRK Bereitschaftsleiter Wolfgang Balhuber freute sich, dass das KIT endlich ein gescheites Auto hat.
Als er vor 26 Jahren zum BRK kam, musste man mit den besonderen Belastungen selbst klar kommen, denen man bei Unfällen ausgesetzt ist. Damals gab es das KIT noch nicht.
Heute kann man sich als Sanitäter der Versorgung der Verletzungen widmen und sich darauf verlassen, dass das KIT den Rest übernimmt. Dafür gebührt ihnen sein größter Respekt.
Auch Wolfgang Balhuber bezeichnete das KIT als Aushängeschild des Kreisverbandes und freute sich, dass sie nach einer großen Zahl ausrangierter BRK-Autos nun endlich auch ein neues bekommen haben.
Er wünschte ihnen viel Kraft für ihren schwierigen Dienst und immer gute Rückkehr. Um sie zu unterstützen überreichte er ihnen Gutscheine für ein Fahrsicherheitstraining.
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KIT-Leiterin Christine Wiesenbauer freute sich über alle, die zum Gelingen ihres großen Zieles beigetragen haben und zu dieser Fahrzeugsegnung gekommen waren.
Wenn sie ihr Fahrzeug ein „großes Ziel“ genannt hatte, dann deshalb, weil sie seit November 2011 Spenden gesammelt haben, bis sie es schließlich im November 2013 bestellen durften.
Jeder ihrer Einsätze bedeutete für die Betroffenen, dass sich gerade ihre Welt verändert hat und nichts mehr so ist, wie es vorher war. In dieser Situation gänzlicher Ohnmacht leisten sie erste Hilfe für die Seele.
Häufig leisten sie auch Beistand bei der Abschiednahme und ermöglichen es den Hinterbliebenen, sich würdig von ihren Verstorbenen zu verabschieden.
Bei all dem hilft das neue Fahrzeug, das sie liebevoll „Kitty“ nennen. Sie bringen die Angehörigen zu ihren Zielen, bieten durch die Standheizung Wärme und durch die getönten Scheiben Diskretion. Das Fahrzeug hilft, für die Betroffenen die schlimmsten Stunden ihres Lebens erträglicher zu machen.
Christine Wiesenbauer nutzte die Gelegenheit, das Kriseninterventionsteam vorzustellen und ihnen für ihre Arbeit zu danken: Ihrer Stellvertreterin Gisela Thum,
Petra Salfer,
Sabine Seidl,
Wolfgang Schlagmann,
Anja Bossert und
Wilma Kalisch, die kurz vorher weg musste.
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Dekan Roland Haimerl erinnerte sich an die Anfänge der Zusammenarbeit zwischen krichlicher Seelsorge und dem Kriseninterventionsteam, die seit einem Gespräch prächtig funktioniert.
Dafür dankte er auch im Namen der evangelischen Kirche.
Pfarrer Christian Peiser rezitierte die Heilungsgeschichte aus dem Markus-Evangelium, in dem die Freunde eines Gelähmten das Dach eines Hauses abdeckten um ihn zu Jesus hinablassen zu können.
Christian Peiser wünschte den Mitarbeitern des KIT genau so innovative Ideen um den Menschen zu helfen. Es muss ja nicht gleich ein Dach abgedeckt werden.
Damit segneten sie das neue Fahrzeug und alle, die damit unterwegs sind. Besonders aber die Betroffenen für die er um schnelle Genesung und Heilung bat.
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Während sich die Gäste der Feierstunde dem Buffet widmeten, haben wir uns das neue Fahrzeug angesehen, das 9 Personen Platz bietet und alles dabei hat, was am Unfallort nötig ist.
82 Wehmut trotz vieler Erfolge: Die 39. Sportlerehrung in Waldkraiburg 14:30
Nicht wie sonst in die Aula der Dieselschule sondern in den eleganten großen Saal des Hauses der Kultur hatte die Stadt zur letzten Sportlerehrung der aktuellen Periode eingeladen.
Neben den zahlreichen Funktionären und Sportlern waren Bürgermeister Siegfried Klika, Dritter Bürgermeister Reinhard Babiak und Altbürgermeister Jochen Fischer gekommen, Vertreter des Schützengaus, des BLSV und eine ganze Reihe Stadträte und Mitarbeiter des Rathauses. Und natürlich Sportreferent Dietmar Heller.
Er begrüßte die Gäste und bat die Little Diamonds, die Kindergarde des Tanzsportclubs Weiß-Blau um ihre Eröffnung des Abends.
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Dietmar Heller dankte Trainerin Regina Zinn für diesen begeisternden Auftritt und begrüßte mit einiger Wehmut zur 39. Sportlerehrung, die gleichzeitig seine 30. war, da er nicht mehr für die Wahl zum Stadtrat kandidiert hatte.
Von 1985 bis 2002 hat er zusammen mit Jochen Fischer die erfolgreichen Sportler geehrt, seit 2003 mit Siegfried Klika. Wer es weiter macht, wird nach dem ersten Mai der neue Bürgermeister Robert Pötzsch entscheiden, den er auch willkommen hieß.
Damit begrüßte er die Gäste und berichtete von dem Ärger mit der UEFA und dem FC Bayern, die partout den Termin für das Champions-League-Rückspiel gegen Manchester United nicht verlegen wollten.... Sie wollten nicht einsehen, dass die Stadt den Termin für die Sportlerehrung auch nicht verlegen konnte...
Er freute sich, trotzdem so viele Gäste begrüßen zu können.
Dietmar Heller dankte allen 54 Sportvereinen in der Stadt, mit denen sie immer bestens zusammenarbeiten konnte. Auch wenn die Finanzkrise manches eingeschränkt hat.
Sogar dann war es möglich, den Vereinen die Sportstätten kostenlos zur Verfügung zu stellen. Es war Wolfgang Anders‘ Erfolg, dass es dabei geblieben ist.
Dietmar Heller hoffte, dass das auch unter der neuen Führung so bleibt.
Seit der ersten Sportlerehrung 1975 konnten sie unzählige Sportler und Funktionäre für großartige Erfolge ehren. Für die Bekanntheit und Anerkennung, die sie dadurch auch der Stadt gebracht haben, dankte Dietmar Heller allen sehr.
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Auch für Bürgermeister Siegfried Klika war es die letzte Sportlerehrung und so schwang Wehmut mit, als er den erfolgreichen Mitgliedern der Sportfamilie dankte.
Er hatte die Aufgabe, den Sport hoch zu halten von seinem Vorgänger übernommen und hoffte, dass das auch sein Nachfolger Robert Pötzsch so fortführen wird.
In den zurückliegenden 12 Jahren hat Waldkraiburg grandiose Sportveranstaltungen erlebt und das Bestmöglich dazu beigetragen, auch wenn das nicht immer ganz einfach war und nicht immer alle Wünsche erfüllt werden konnten.
Es war ihm wichtig, dass er sich persönlich von den Sportlern verabschieden konnte mit denen er immer ein gutes Miteinander pflegen konnte.
Es gibt trotz allen Wechsels viel Positives zu berichten: So ist es gelungen, den Bau der Schulschwimmhalle zu beginnen, was Dank einer großzügigen Spende der Unternehmerfamilie Schmidt erst möglich wurde. Damit soll erreicht werden, dass wieder alle Schüler das Schwimmen erlernen und nicht nur die Hälfte wie derzeit.
Die Stadt hat jährlich für die Sportförderung 460.000 Euro ausgegeben und mit nochmal 1.5 Millionen Euro die Defizite im Waldbad und der Eishalle gedeckt.
Wenn er nun in einen neuen Lebensabschnitt wechselt, ist er sicher nicht weg und wünschte dem neuen Bürgermeister viel Erfolg in seiner Arbeit.
Seine hohe Anerkennung und Wertschätzung drückte er dann Dietmar Heller mit einem Geschenkkorb aus.
Wenn alle so zusammenhalten, wird Waldkraiburg auch weiterhin die Sportstadt bleiben. Dazu wünscht er allen Sportlern viel Erfolg, keine Verletzungen und alles Gute.
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Da am selben Abend die erste Sitzung der CSU-Fraktion des neu gewählten Kreistages anstand, hatte er dritten Bürgermeister Reinhard Babiak gebeten, die Ehrungen vorzunehmen.
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Der stellvertretende Vorsitzende des Bayerischen Landessportverbandes – Martin Wieser – war vom Ambiente überwältigt, das die Stadt den Sportlern hier bot.
Da es immer schwieriger wird, Menschen für ein Ehrenamt zu gewinnen, dankt er besonders den Funktionären für ihre Arbeit. Auch wenn etwa das erweiterte polizeiliche Führungszeugnis mehr Bürokratie bedeutet, dient es doch der Sicherheit der Jugend und sorgt so dafür, dass Eltern ihre Kinder beruhigt den Übungsleitern überlassen können. Martin Wieser wies auf die neuen Förderrichtlinienen des BLSV hin, die durch die Überprüfung ihrer Einhaltung die Förderung aller Vereine aufrecht erhalten helfen. Daneben versichert der BLSV seine Mitglieder so dass sie ihren Sport sorglos ausüben können.
Abschließend dankte er Bürgermeister Siegfried Klika und dem Stadtrat für die gute Zusammenarbeit und besonders Dietmar Heller.
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Auch stellvertretender Gauschützenmeister Erich Jungwirth dankte den Sportlern, die die Stadt deutschlandweit bekannt gemacht haben – auch wenn die Mannschaft der Schützengilde nach einem Gastspiel in der Bundesliga wieder absteigen musste.
Sein Dank galt allen Helfern im Hintergrund und natürlich Sportreferent Dietmar Heller und Bürgermeister Siegfried Klika für die Unterstützung all die Jahre.
Erich Jungwirth bat alle Sportler nach Ende ihrer aktiven Zeit ein Ehrenamt zu übernehmen und so dem Sport treu zu bleiben.
Abschließend dankte er Dietmar Heller und Siegfried Klika mit einem kleinen Danke-Schön.
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Bevor’s an die Ehrung von Funktionären und Sportlern ging, dankte Leistungssportreferent Peter Purps vom Deutschen Schwimm-Verband den Verantwortlichen der Stadt für die jahrelange Durchführung der ESB Springertage. Neue Entwicklungen haben allerdings dazu geführt, dass diese Veranstaltung nicht mehr nötig ist. Trotzdem erinnerte er an zahlreiche erfolgreiche Turmspringer, die während ihrer Vorbereitung hier im Waldbad trainiert hatten. Dazu gehören Olympiasieger genau so wie Weltmeister.
Seinen besonderen Dank drückte er mit einer Trophäe aus, die er Altbürgermeister Jochen Fischer, Dietmar Heller, Siegfried Klika und Leonhard Schleich überreichte.
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Die Little Diamonds schlossen den ersten Teil der Sportlerehrung ab.
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Weiter ging's mit der Ehrung der Funktionäre. Da Siegfried Klika die Veranstaltung bereits verlassen hatte, setzten Dietmar Heller und Reinhard Babiak fort.
Für 32 Jahre als Kassierin des Motorclubs Waldkraiburg ehrten sie Margarete Lainer mit Pokal und Urkunde.
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Rosi Ober ist seit 10 Jahren beim Reha-Sportverein aktiv. Sie hat in Waldkraiburg die Walking-Gruppe gegründet, ist Übungsleiterin und Sprecherin der Walking- und der Wassergymnastikgruppe.
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Matthias Brandlmaier ist seit 10 Jahren bei der VfL Sparte Fußball dabei und hatte maßgeblichen Anteil am Aufbau des Damen- und Mädchenfußballs.
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Renate Otterbach war dem VfL nicht nur 25 Jahre lang ehrenamtlich verbunden sondern führte auch lange Jahre hauptamtlich die Geschäfte des größten Vereins im Landkreis. Sie war Fußball-Jugendtrainerin, Jugendleiterin und seit 1994 Mitglied im Vorstand der Sparte.
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Über 30 Jahre lang war Heinrich Süßbrich Trainer der Leichtathleten des VfL. Noch heute trainiert er die Gruppe 50 Plus.
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Das selbe leistete Ludwig Roßmeier von dem Dietmar Heller kein Foto hatte finden können. Auch er ist seit 30 Jahren ehrenamtlich dabei.
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Georg Fuchs hat die Schwimmer der Piranhas zu richtiger Blüte gebracht. 21 Jahre lang als erster Vorsitzender und 26 Jahre als Präsident und Ehrenpräsident der Deutschen Schwimmtrainervereinigung hat er sein Leben dem Schwimmen gewidmet.
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Annemarie Deschlers Leistung zu erläutern würde schwer fallen. Sie hat den größten Verein des Landkreises jahrelang erfolgreich geführt und immer alles unternommen, den Sportlern die besten Bedingungen zu bieten.
Da das nur mit der Unterstützung des besten Bürgermeisters und dem pfundigen Sportreferenten möglich war, dankte sie Siegfried Klika, den Stadtratskollegen und Renate Otterbach herzlich.
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Schließlich ehrte Dietmar Heller Wolfgang Anders, der seit 45 Jahren dem VfL treu in so vielen Funktionen unermüdlich diente, dass es unmöglich ist, sie alle aufzuzählen.
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Die Gäste dankten den Ausgezeichneten mit einem großen Applaus.
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Weiter ging's mit einer besonderen Ehrung: Skeleton-Pilot Willi Schneider hat seit 1992 erst zahlreiche Titel errungen und später als Trainer die kanadische und dann die russische Mannschaft zu olympischen Ehren geführt. Er war der erste Olympionike der Stadt Waldkraiburg.
Auf Frage, ober die erfolgreichen russischen Schützlinge auch über 2015 hinaus weiter betreuen wird, meinte Willi Schneider: (O-Ton )
Auch wenn er keinem Waldkraiburger Verein angehört, wollten sie ihn doch für die herausragenden Erfolge ehren.
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Damit kam Dietmar Heller zur Ehrung der Sportler, die wieder eine beeindruckende Erfolgsliste vorweisen konnten. Er bat sie gemäß ihrer Vereinszugehörigkeit in alphabetischer Reihenfolge zu sich, musste aber eine große Zahl Sportler entschuldigen, die nicht gekommen waren.
Um den Rahmen dieses Berichts nicht zu sprengen, werden wir nur die kurz zeigen, die da waren. Er begann mit dem Verein Asia Sports und zeichnete Melikhan Özkan, Letizia Vidinei und Franziska Wolf aus.
Weiters Selen Coskunpinar, Miriam Weiher und Alexandra Wolf.
Den zweiten Platz bei den Bayerischen belegten Quirin Aigner, Daniel Lehrer und Bastian Radlmair. Gekommen war nur der 7-jährige Daniel Lehrer.
Miriam Alt, Michaela Kelc und Stefanie Peteratzinger belegten den 3. Platz bei den Schülern.
Sehr erfolgreich waren Veronika Igl, Desiree Rosenauer und Jasmin Schön.
Oberbayerischer Meister wurde Joel-Leon Akgün.
Louis Böhm wurde 3. in der Bayerischen Meisterschaft Kumite bis 53 Kilogramm.
Bayernweit Zweiter wurde Hamza Coskunpinar in der selben Sportart in der Altersgruppe Ü30 bis 80 Kilogramm.
Dritte in der Bayerischen Meisterschaft wurde Jeanette-Larissa Eckert
Und genau so Christian Kühl, der inzwischen auch den dritten Platz in der deutschen Meisterschaft belegte.
Bayerischer Meister bis 40 Kilogramm wurde Daniel Kuzmin. Er wurde in den Bayernkader berufen.
Der nächste war der 9-jährige Alparslan Özkan. Und Isabell Rosenbauer wurde 3. bei den Schülern.
Oberbayerische Meisterin wurde Alina Sitz.
Und auch ihre Schwester Laura Sitz.
Genau so wie Jessica Vlai.
Den 3. Platz bei der Bayerischen belegte Janis Weise.
Bayerische Meisterin der Gruppe Schüler wurde Veronika Wolf.
Schier endlos ist die Erfolgsliste von Hanna Zellhuber.
Dietmar Heller ging weiter zum EV Pürten.
Dominik Wagenspöck belegte den vierten Platz in der deutschen Meisterschaft der Eissock-Zielschützen.
Auch dieses Jahr erfolgreich war Ingrid Knollhuber vom Laufclub Bayern.
Genau so wie Helmut Vetter in der Altersgruppe M75.
Nicht gekommen waren auch die Motorradpiloten Jonas Folger und Luca Grünwald.
Weiter ging's mit dem Rock’n’Roll- und Boogie-Club „Hot Socks“. Ilse und Dirk Raida belegten den zweiten Platz im Formationstanz in der Meisterklasse.
Marek Baron wurde 3. in der deutschen Fernschach-Meisterschaft.
Und Erdogan Günes 3. und 1. bei Computer-Schachmeisterschaften.
Weiter ging's mit der Schützengilde Waldkraiburg:
Vera Birken schoß meisterlich mit der Sportpistole.
Sehr erfolgreich war auch dieses Jahr wieder Josef Neumaier. Er war nicht gekommen.
Nicht da waren auch Bernhard Pickl und die Mannschaftskollegen von Markus Grinzinger.
Von den nächsten erfolgreichen Schützen waren so viele nicht da, dass sie ihre Anstecknadeln und Urkunden später überreicht bekommen mussten.
Sehr erfolgreich tanzten Melina Hofmann und Raphael Lindner von der TSG Bavaria in Aschau.
Vom selben Verein kam Florian Wetsch. Er wurde bayerischer Meister im Standardtanz der Junioren.
Zweite wurde Luciana Diaconescu ebenfalls im Standardtanz der Junioren.
Angelika Schneider und Rudolf Rein wurden dritte in der Altersklasse Jugend B
Diana Schmidt und Pascal Schön dritte bei Kindern und Junioren.
Mit dem Kunstturnleistungszentrum des TSV 1860 Mühldorf wurde Maximilian Engel Bayerischer Meister an den Ringen. Und Alexander Petri 3. am Pferd.
Marianne Hierl belegte den zweiten Platz bei der Deutschen Meisterschaft der Eisstock-Zielschützen.
Helmut Huber war wieder erfolgreich mit seinem Schäferhund unterwegs.
Erfolgreich auch die Boxer des VfL: Onur Atac wurde Bayerischer Meister.
Genau so wie Musa Avdimetaj.
Und Daniel Perzati.
Zweiter bei der bayerischen Meisterschaft wurde Erik Sokolov.
Bezirksmeister und damit Aufsteiger in die übergreifende Oberliga wurde die männliche B-Jugend der Handballabteilung des VfL.
Den selben Erfolg feierte die männliche A-Jugend der Handballer.
Schließlich die Leichtathleten des VfL: Speerwerferin Julia Berggold wurde 3. bei der Bayerischen Meisterschaft.
Peter Deuß dritter im Halbmarathon der Altersklasse M70
Und Speerwerferin Veronika Klimet sehr erfolgreich in verschiedenen Meisterschaften.
Luisa Nitsche wurde oberbayerische Meisterin mit dem Speer.
Und schließlich Reinhold Paul, dessen Erfolge kaum jemand aufzählen kann.
Lorenz Witt wurde in zwei Disziplinen oberbayerischer Meister.
Felix Pritz dritter der bayerischen Schwimmmeisterschaften.
Abschließend ehrte Dietmar Heller Thomas Stecher von Tri and Bike für seine Teilnahme am Triathlon auf Hawaii.
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Bevor er den Mitarbeiterinnen des Rathauses mit einem Geschenk dankte, erinnerte Dietmar Heller mit Zeitungsausschnitten an die 39 Jahre Sportlerehrung in Waldkraiburg.
Abschließend lud die Stadt die erfolgreichen Sportler und ihre Gäste, die bis zuletzt ausgeharrt hatten, zu einem kleinen Stehempfang im Foyer des Rathauses.
83 Die Wassernachbarschaft in Neumarkt-St. Veit 10:30
Zwei Mal im Jahr lädt Wolfgang Weinbauer von den Stadtwerken Waldkraiburg die Vertreter der Wassernachbarn zu einer gemeinsamen Tagung. Diesmal trafen sie sich im Kulturbahnhof in Neumarkt St. Veit.
Dort freute sich Bürgermeister Erwin Baumgartner über die Wahl des Versammlungsortes und erinnerte sich, dass er schon kurz nach seiner Amtsübernahme die Bedeutung einer funktionierenden Wasserversorgung erkannt hatte. Tatsächlich ist es heute selbstverständlich, dass gesundes, sauberes Wasser aus dem Hahn kommt. Der Aufschrei ist groß, wenn Störungen auftreten oder das Wasser verunreinigt ist. Dann ist es wichtig, dass gut ausgebildete und bestens informierte Mitarbeiter sich um die Anlagen kümmern und die Versorgung der Bevölkerung wieder herstellen.
Solche Fälle hat es in Neumarkt St. Veit mehrfach gegeben. Die Probleme konnten aber alle zur Zufriedenheit der Bürger gelöst werden.
Bürgermeister Erwin Baumgartner erklärte den Wasserwerkern die Geschichte des Kulturbahnhofes, dieses historischen Gebäudes, das die Stadt gekauft und umgebaut hatte und der heute für Veranstaltungen zur Verfügung steht und die Musikschule beherbergt.
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Auf die Begrüßung folgte eine Reihe Vorträge in denen sich Gesundheitsamt, Wasserwirtschaftsamt und Geräteanbieter mit aktuellen Themen befassten und Neuheiten vorstellten.
Georg Mühlbauer vom Gesundheitsamt berichtete von der Erweiterung der Überwachung durch die EU, die nun schon Meßdaten von Anlagen forderte, die 10 Kubikmeter pro Tag fördern oder mehr als 50 Personen versorgen. Bisher lag die Grenze bei 1000 Kubikmeter pro Tag. Gab es bisher 9 solcher Anlagen im Landkreis, fallen nun 50 Anlagen in diese Regelung.
Er forderte die Verantwortlichen auf, die Probenahmepläne einzuhalten und die Untersuchungsergebnisse termingerecht einzureichen.
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Während Johannes Drott vom Wasserwirtschaftsamt Rosenheim sprach, wollten wir von Bürgermeister Erwin Baumgartner wissen, wie es um die Wasserversorgung der Stadt bestellt ist, die in den zurückliegenden Jahren viel Geld in einen neuen Brunnen investiert hat. (O-Ton)
Wasser ist ja das wichtigste Lebensmittel und die Versorgung damit eine vornehme Aufgabe für die Stadt. (O-Ton)
Da ist es gut, dass die Versorgung in kommunaler Hand bleibt. (O-Ton)
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Im nächsten Vortrag stellte Martin Herker von der Pfarrkirchner Firma Frischhut technische Sonderlösungen für den Rohrleitungsbau vor. Frischhut gießt seit 1968 Formteile in ihrer eigenen Fertigung in Neumarkt-St. Veit, die Herren hatten also keine weite Anfahrt....
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Herr Weinbauer, wer gehört aller zur Wassernachbarschaft und welche Ziele verfolgen Sie? (O-Ton)
Wenn also jemand einen eigenen Brunnen hat, kann er auch dazu kommen? (O-Ton)
Nun haben wir gerade gehört, dass die Wasserversorgung einer strengen Überwachung unterliegt. (O-Ton)
Wie zukunftssicher ist die Wasserversorgung in unserer Region, die immer dichter bebaut wird? (O-Ton)
Wir haben gerade einen sehr trockenen Winter erlebt und auch das Frühjahr hat bislang nicht viel Regen gebracht. Wie sieht’s mit der Versorgungssicherheit aus? (O-Ton)
Das Grundwasser reicht also aus, die Versorgung der Bevölkerung zu sichern. (O-Ton)
Haben die Mahnungen dazu geführt, dass die Leute bewusster mit dem Wasser umgehen? (O-Ton)
Vielen Dank.
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Am Nachmittag hat sie die Gruppe den neuen Brunnen der Stadt angesehen der erst im November in Betrieb genommen worden war. Mitten im Wald oberhalb der Stadt hatten sie 135 Meter tief gebohrt. Wie immer bei Tiefbaumaßnahmen, sieht man nicht, dass die Anlage über eine halbe Million Euro gekostet hat. Der neue Brunnen hilft, den täglichen Verbrauch der Stadt von durchschnittlich 1.100 Kubikmetern zu gewährleisten, erläuterte Wassermeister Alois Hemm. (O-Ton)
Eine Pumpe in 50 Metern Tiefe fördert das Wasser, das zunächst in die Aufbereitung fließt um dann im Hochbehälter auf der anderen Seite des Rottales für die Verteilung bereitgestellt zu werden.
An diesem Tag hatte die Anlage knapp 200 Kubikmeter gefördert.
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Wolfgang Weinbauer dankte allen Teilnehmern für ihr Interesse und lud schon zum nächsten Wassernachbarschaftstreffen ein, das im Herbst irgendwo im Landkreis stattfinden wird.
84 Die Vollversammlung des Kreisjugendrings mit der Neuwahl des Vorstandes 6:20
Es ist ziemlich dunkel in der Schenkerhalle in Waldkraiburg. Das war auch so als sich die Delegierten der Jugendgruppen zur diesjährigen Vollversammlung trafen.
Seit zwei Jahren hatte Veronika Schneider vom Pfadfinderstamm Fafnir den Vorsitz des Kreisjugendrings inne. Sie berichtete von den Aktivitäten der zurückliegenden beiden Jahre und gab einen Ausblick über die Pläne für die kommenden Jahre.
Zur Vollversammlung war auch eine Zahl Kreisräte gekommen: Inge Schnabl, Ilse Preisinger-Sontag, Richard Fischer und Gottfried Kirmeier. Die Polizei repräsentierte Wolfgang Bauer und das Landratsamt Elfriede Geisberger und Rekka Neuer.
Erstmals waren auch Vertreter von Kreisjugendringen umliegender Landkreise zu Gast.
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Geschäftsführerin Kristin Hüwel erstattete den Finanzbericht und freut sich, das Jahr mit vielen Projekten erfolgreich gemeistert zu haben. So stieg das Haushaltsvolumen von 283.000 auf 317.000 Euro um fast 34.000 Euro. Dazu trugen besonders diese Bereiche bei.
Besonders erfolgreich waren die Sprachreisen nach England und Frankreich, die auch 2014 bereits ausgebucht sind. Sogar die Schenkerhalle trug zum guten Ergebnis bei.
Alles eingenommene Geld wurde auch wieder ausgegeben. Es floß einerseits in die höheren Kosten aus Energie und Unterhalt und andererseits in die Jugendarbeit.
Während die Haupt-Einnahmequelle der Landkreis ist, gehen die meisten Ausgaben fürs Personal.
Die Kassenprüfer hatten alles überprüft und schlugen der Versammlung die Entlastung der Vorstandschaft vor. Diese erteilten sie einstimmig.
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Veronika Schneider schlug Wolfgang Bauer, Martin Holzner und Elfriede Geisberger als Mitglieder des Wahlausschusses für die Vorstandsneuwahl vor. Die Versammlung nahm den Vorschlag an.
Martin Holzner vom Bayerischen Jugendring ermittelte 24 stimmberechtigte Anwesende und bat um den Vorschlag von Kandidaten. Rene Keil schlug Veronika Schneider vor. Weitere Vorschläge gab es nicht.
Während Wolfgang Bauer die Stimmzettel verteilte, stellte sich Veronika Schneider vor. Als Mitglied der Pfadfinder war sie bis Januar Stammesführerin. Dem Kreisjugendring stand sie zwei Jahre vor und hat sich in dieser Zeit gut eingearbeitet. Die Arbeit hier unterscheidet sich nämlich sehr: Sie ist wesentlich politischer und auch das Haushaltsvolumen ist wesentlich höher. Und plötzlich hatte sie Personal!
Da sie in München als Erzieherin und Heilpädagogin arbeitet ist die Zeit zwar knapp, aber ausreichend für die Arbeit beim Kreisjugendring.
Martin Holzner bat um die Abgabe der Stimmen. Nach kurzer Auszählung konnte er das Ergebnis bekanntgeben. (O-Ton)
Veronika Schneider nahm die Wahl an und dankte für das Vertrauen.
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Als stellvertretenden Vorsitzenden schlugen die Stimmberechtigten Rene Keil vor, der die evangelisch-freikirchliche Gemeinde Waldkraiburg im Kreisjugendring vertritt. Auch für ihn gab es keinen Gegenkandidaten.
Auch Rene Keil war schon bisher stellvertretender Vorsitzender und in den vergangenen beiden Jahren verantwortlich für den Verleih. Zusammen mit dem Team des Kreisjugendrings möchte er gern die Arbeit fortsetzen. Da es auch an ihn keine Fragen gab, verteilte Wolfgang Bauer die Stimmzettel.
Die Auszählung brachte folgendes Ergebnis: (O-Ton)
Da bis zu sieben Beisitzer möglich sind, deren Wahl der Quotierung unterliegt, schlugen die Stimmberechtigten Alfons Braunhuber vom Musikbund Ober-Niederbayern vor, den Elektriker Adrian Hilge vom Jugendzentrum Kraiburg, den Industriemechaniker Josef Wieser und die Auszubildende Tonja Reinhard von der Jugendfeuerwehr und den Mathematik- und Physikstudenten Andreas Riedel vor.
Die Abstimmung erfolgte per Akklamation wobei alle Kandidaten einstimmig gewählt wurden und nur Andreas Riedel eine Neinstimme erhielt.
Sie alle nahmen die Wahl an.
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Veronika Schneider freute sich über den neuen Vorstand und auf die nächsten beiden Jahre gemeinsamer Arbeit.
Kristin Hüwel gratulierte mit einem Strauß Blumen und freute sich auf zwei weitere Jahre. Einen Strauß hatte sie auch für Tonja Reinhard.
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Kristin Hüwel stellte den Haushalt vor, in dem sie die Zahlen des laufenden Jahres vortrug und geringfügige Änderungen eingearbeitet hatte. Er wird einen Umfang von 293.000 Euro haben.
Die Delegierten akzeptierten den Haushalt und stimmten dem Plan zu.
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Bevor Veronika Schneider die Vollversammlung schloss, stellte Martin Holzner „Juleica“ vor, eine Karte, die ausgebildete Jugendleiter identifiziert und ihnen zahlreiche Vorteile bietet. Er warb bei den Delegierten für die Beantragung der Karte, die allerdings den Pferdefuß beinhaltet, dass alle Aktivitäten des Jugendleiters online registriert werden. Er unterliegt so also der Überwachung durch den Bayerischen Jugendring.
Martin Holzner prüfte den Erfolg seines Vortrages durch eine Umfrage in der die Anwesenden das eben erlernte eintragen sollte. Was genau sie angaben trug er zum Ende seiner Werbeeinlage vor.
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Damit schloss Veronika Schneider die Vollversammlung und stimmte die Mitglieder des Kreisjugendrings auf die kommenden beiden Jahre erfolgreicher Arbeit ein.
85 Claudia Rester stellt in der Galerie der Kreisklinik aus 6:40
Seit der Aufrüstung der Lichtanlage vor einigen Monaten sind die Korridore der Kreisklinik zur stilvollen Galerie avanciert, die von Künstlern gern genutzt wird. Mit dem Kunstverein hat die Klinikleitung einen Partner gefunden, der immer wieder für interessante Ausstellungen sorgt. Diesmal zeigt Claudia Rester ihre Werke.
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Zur Vernissage waren neben den Mitgliedern des Kunstvereins auch Ilse Preisinger-Sontag und eine Reihe Kunstfreunde gekommen. Sie alle und natürlich den ärztlichen Direktor der Klinik Dr. Wolfgang Richter, konnte Klinik-Geschäftsführer Heiner Kelbel begrüßen.
Bevor Kunstvereinsvorstand Gernot Sorgner in die Ausstellung einführen konnte, freute sich Claudia Rester über die zahlreichen Interessenten und dankte sowohl Heiner Kelbel als auch Michaela Buchholz für die Organisation der Ausstellung. Hier genießen die Künstler einen Rundum-Service, den es nur selten wo gibt.
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Gernot Sorgner hatte ein umfangreiches Konzept vorbereitet, das die ganze Fläche des Stehtisches vor ihm einnahm. Seit die Korridore zur Galerie wurden, wurden aus manchen Patienten auch Kunstinteressierte freute er sich.
Er hatte sich die Werke von Claudia Rester bereits angesehen und festgestellt, dass sie seit Jahren ihren Weg stur verfolgt. „Stur“ ist dabei positiv zu sehen.
Die junge, hübsche gebürtige Münchnerin hat ursprünglich den Beruf der Bankkauffrau erlernt. In Kursen an der VHS und verschiedenen Workshops und vor allem durch eigenes Experimentieren hat sie einen eigenen Stil gefunden, dem sie seit Jahren treu bleibt.
Ihre Technik ist eigenartig: Sie trägt zuerst mit der Spachtel Acrylfarbe auf, lässt sie trocknen und malt erst auf diesem Untergrund.
Thematisch stehen Blumen, Landschaften und Häuser im Mittelpunkt ihres Schaffens.
Vom Betrachter verlangt Claudia Rester, dass er ihre Bilder als neue Realität anerkennt bevor er überhaupt in die Diskussion darüber einsteigt. Ihre Bilder verlangen Nähe, zeigen Welten, die man nicht erfassen kann und in die man sich nicht hineinversetzen kann.
Manche Bilder zeigen reliefartige Strukturen, deren Herstellung allein schon Kunst ist. Dahinter stecken viele Überlegungen und viel Denken. Schließlich hat jeder Künstler großen Respekt vor der leeren weißen Leinwand...
Manche Künstler malen erst die Leinwand mit irgend einer Farbe voll nur um einen Anfang zu finden. Andere legen sich auf eine Wiese und beobachten die Wolken um den Anfangspunkt für ein neues Werk zu finden. Einen Anfang gibt es schließlich in der Malerei immer. Von diesem Anfangspunkt aus, der oft im Gegenständlichen liegt, beginnt die Abstraktion, die häufig dort endet, wo nur die Farbe und die Form spricht.
Kunst ist für Claudia Rester intuitiver Ausdruck. Sie generiert immer wieder neue Bilder, die ihre Welt immer wieder neu erschaffen. Dabei spielt der Zufall immer eine große Rolle. Es entsteht oft etwas nicht geplantes, etwas, das man im nächsten Werk wieder verwenden kann.
Der malerische Prozess findet also auf der Leinwand statt. Dabei ist der Künstler für sich ganz allein und sich selbst überlassen.
Es kam Gernot Sorgner so vor, als hätte sie eine Vorliebe für das Alte, das sie durch Neues in Kontrast setzt. So entstehen ihre Werke im Lauf des Schaffens. Dabei versinkt sie in ihrer Arbeit, so dass sie darin aufgeht.
Claudia Resters Bilder haben eine aktivierende Oberfläche. Hier steht nicht die Thematik im Vordergrund sondern ihre Malerei, die sich selbst bewegt und in die der Betrachter hineingezogen wird. Er erhält eine Botschaft, die ihn in das Geschehen hineinzieht. So vollendet erst der Betrachter Claudia Resters Werke.
Gernot Sorgner gratulierte zu dieser Kunstausstellung und hoffte, dass ihre Werke den Betrachtern etwas zu sagen haben.
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So stießen sie auf den Erfolg der Ausstellung an, die noch bis 3. Juni in der Galerie der Kreisklinik täglich bis 20 Uhr zu sehen ist. Schauen Sie doch mal vorbei.
86 Thriller im Theater des Kulturschupp'n: "Die Frau von früher" 11:20
Im Foyer des kleinen Theaters an der Mühlenstraße warteten die Premierengäste gespannt auf das neue Stück. Unter ihnen Kulturreferent Rainer Schratt und Stadtrat Oskar Stoiber, der auch stellvertretender Vorstand des Theatervereins Kulturschupp’n ist.
99 Zuschauer dürfen hier Platz nehmen – so wenige, dass fast Wohnzimmer-Atmosphäre herrscht. Dazu trägt auch bei, dass die Bühne nur wenige Zentimeter über und kurz vor dem Zuschauerraum beginnt. Schauspieler und Zuschauer haben so direkten Kontakt und bekommen jede Regung hautnah mit. Und das bewirkt bei diesem Stück an manchen Stellen schaudern.....
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Frank und Claudia ziehen um. Der größte Teil ihrer Einrichtung ist bereits im Container unterwegs, der Rest steht verpackt in Umzugskartons bereit zur Abholung. Claudia hat beim Duschen gehört, dass Frank mit jemandem gesprochen hatte. Der wollte das aber nicht zugeben.
Als sie selbst nachsieht, steht Romy Vogtländer vor der Tür, die Frank vor 24 Jahren zum letzten Mal gesehen hatte, und die behauptet, dass er ihr damals seine unvergängliche Liebe geschworen hatte. Sie war gekommen, dieses Versprechen einzufordern.
Das erzürnt Claudia...
(O-Ton 10 Minuten früher) Warum aber Frank sich geweigert hatte, Claudia von Romy zu erzählen, zeigt die Rückblende. Als Frank Romy die Tür öffnet, erkennt er sie gar nicht und will sie abweisen.
Dann erinnert er sich und will trotzdem sein Versprechen ewiger Liebe von damals nicht einlösen. (O-Ton)
Dabei will sie nur ihn....
Da kommt Claudia aus der Dusche, weil sie Stimmen gehört hatte....
(O-Ton Vor dem Haus – etwas später.... )
Andi, Claudias und Franks Sohn muss Abschied von Tina nehmen. Es ist ihr letzter Abend und sie treffen sich unter der Laterne auf dem Stromkasten. Sie können nicht zu Tina nach Hause, weil ihr Vater ihn haßt.
Sie will nicht, dass er wegzieht...
Da sehen sie eine Frau ins Haus gehen... Ein dunkles Gefühl beschleicht sie – was wird geschehen – sie wissen nicht weiter.
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(O-Ton Ein paar Minuten davor im Haus....)
Romy besteht darauf, dass sie und Frank ein Paar waren und es noch heute sind. Claudia macht Frank eine Szene weil er ihre nicht erklären wollte, dass diese Frau wohl die größte Liebe seines Lebens ist.
Romy steht noch immer vor der Tür. Das kann Frank nicht erklären. Claudia fordert aber eine Erklärung und Romy fordert noch einmal sein Versprechen ein. dass Claudia seit 19 Jahren mit Frank verheiratet ist, interessiert sie nicht.
Claudia ist sich seiner Liebe sicher, der verhält sich aber merkwürdig – sagt kein Wort.
Schließlich bekennt er sich doch zu Claudia, was Romy in Rage versetzt.
Allerdings hat er für sie noch nie gesungen, was Romy verAnlasst Claudia zu erklären, dass sie ihn gar nicht kennt.
Claudia wirft Romy raus. Die meint, dieser Alptraum geht vorüber und alles wird, wie sie es sich vorstellt.
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(O-Ton 21:59:07 etwas später)
Tina und Andi sitzen vor dem Haus auf dem Stromkasten und beobachten diese verwirrte Frau aus dem Haus kommen. Plötzlich werfen sie mit Steinen nach ihr. Sie verfehlt die Frau aber Andi wirft auch.
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In dieser Zeit beginnen Frank und Claudia zu streiten, besinnen sich aber wieder als sie Erinnerungsstücke aus ihrer gemeinsamen Vergangenheit finden.
Da platzt Andi dazwischen und bringt die regungslose Romy herein, die er mit seinem Stein am Kopf getroffen hatte. Sie blutet. Er denkt, sie ist tot.
Claudia will die Frau nicht im Haus haben – weder lebendig noch tot!
Da bemerkt Frank, dass sie noch lebt.
Sie müssen sie verbinden und versorgen. Aber wo?
Als Frank sich ihrer annimmt, fürchtet Claudia, dass die alte Geschichte wieder hochkommt und Romy ihr Frank doch wegnimmt. Es kommt zum Streit darüber, wer sich um Romy kümmert.
Als Claudia Verbandszeug aus dem Auto holen geht, erwacht Romy. Frank bringt sie ins Schlafzimmer.
Hat Romy ihr Ziel erreicht? Nur so viel sei verraten: Romy schafft es, immer tiefer in die Ehe von Frank und Claudia einzudringen und so das Fundament zu erschüttern, das sie 19 Jahre lang verbunden hatte. Irgendwann stellt Frank Claudias Vorzüge in Frage, erkennt, dass sie alt geworden ist.
Romy schafft es auch, Andi und Tina zu entzweien.
Roland Schimmelpfennig hat sein Stück „Die Frau von früher“ aufgebaut wie einen Zeitungsartikel: Erst kommt das Ergebnis und dann erklärt die Rückblende, wie es dazu kam. Das fordert Zuschauer, Schauspieler und Regie gleichermaßen. So ahnt der Zuschauer bis zuletzt nicht, wie’s ausgeht. (O-Ton Christopher Luber)
Die Szenen wiederholen sich teils mehrfach wodurch die Chronologie nicht durchgeht. (O-Ton)
War es eine Herausforderung, nach den großen lokalhistorischen Themen wieder einen Thriller zu inszenieren? (O-Ton)
Es ist sicher auch ein Unterschied, auf der großen Bühne im Haberkasten-Innenhof oder hier vor kleinem Publikum zu spielen. (O-Ton)
Die Zuschauer heute waren begeistert. (O-Ton)
Später stießen Vorstandschaft, Schauspieler und Gäste auf die gelungene Premiere an und freuten sich über diesen weiteren Erfolg des Mühldorfer Kulturschupp‘n.
Übrigens: Wie „Die Frau von früher“ ausgeht, das können Sie noch bis 3. Mai im Theater des Kluturschupp’n an der Mühlenstraße in Mühldorf sehen.

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