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Josef J. Pöllmann
Stadt Waldkraiburg > Neumarkt St. Veit > Gemeinde Ampfing > Stadt Altötting > Mühldorf-TV ist durch die BLM lizenziertes Lokalfernsehen
Josef J. Pöllmann ist Mitglied im Deutschen Presse Verband
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Das gab's 2013 bei Mühldorf-TV und bei Altötting-TV
Hier können Sie nachlesen, worüber wir in KW 22/2014 berichtet haben.
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Nr.
Thema LZ Archiv KW Ersch.
125 "Seehofer direkt Europa" im Kultur- und Kongreß-Forum in Altötting 10.:00 22 30.05.14
Die Fahnen wehten sanft im Frühlings-Ostwind und die Honoratioren vertrieben sich die Zeit weil sich der CSU-Vorsitzende und Ministerpräsident Horst Seehofer verspätete.
„Die B12 – Sie wissen schon...“ war die Erklärung der Dame aus der CSU Landesleitung.... Ja – das kennen wir tatsächlich!
Aber das war diesmal nicht der Grund: Im Landtag hatte die Debatte über den Doppelhaushalt länger gedauert als geplant. Und da konnte Horst Seehofer eben nicht vor der Abstimmung gehen!
Als Horst Seehofer dann eintraf, begrüßte er erst einmal Bürgermeister Herbert Hofauer, dessen erklärter Fan er schließlich ist.
Im Saal des Kultur- und Kongreßforums hatte inzwischen CSU-Kreisvorsitzende Ingrid Heckner die Zuhörer begrüßt und Dr. Angelika Niebler die Eurpapolitik der CSU vorgestellt.
Da „Seehofer direkt Europa“ eine Diskussionsveranstaltung ist, band sie schon gleich die Zuhörer ein.
Sie äußerte Unverständnis über die niedrige Wahlbeteiligung bei der Bürgermeisterstichwahl in München, wo die Möglichkeit bestand, nach so vielen Jahren einen neuen Kandidaten zu wählen. Wenn schon bei so einer wichtigen Wahl nur 38% zur Urne gehen, dann bat sie sehr, die Europawahl ernst zu nehmen und zur Wahl zu gehen. Anderswo setzen sie ihr Leben aufs Spiel um wählen zu dürfen.
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Dann begrüßte Moderator Frank Exel Ministerpräsident Horst Seehofer, der ohne Defiliermarsch aber mit viel Applaus hereinkam.
Hort Seehofer bat um Verständnis für seine Verspätung und scherzte, die wichtigsten sind ohnehin schon da: MdB Stephan Mayer, MdL Dr. Martin Huber, Ingrid Heckner, Landrat Erwin Schneider und Bürgermeister Herbert Hofauer. Und natürlich Dr. Angelika Niebler, die ohnehin alles im Griff hat.
Dr. Angelika Niebler muss häufig erklären, warum Bayern und die CSU so erfolgreich sind. Unter den über 100 politischen Gruppierungen im Europäischen Parlament gibt es nur noch die Südtiroler Volkspartei, die ähnlich lang so erfolgreich war wie die CSU!
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CSU-Vorsitzender Horst Seehofer sollte dann erklären, was er unter seiner Forderung versteht, Europa müsse besser werden.
(O-Ton 11:26:14 Kurzformel: Ich möchte ein starkes Europa nach außen)
Das ist nötig um etwa in der Ukrainekrise gehört zu werden oder die Flüchtlingsströme zu beenden und den Menschen in ihren Heimatländern bessere Lebensbedingungen schaffen zu können.
Europa muss aber auch schlank nach innen sein. Das heißt, jedes Land soll seine Angelegenheiten selbst lösen, ohne Einflußnahme durch die EU. Das beginnt bei der kommunalen Daseinsvorsorge, etwa den Sparkassen und Genossenschaftsbanken und der kommunalen Wasserversorgung, der Ausbildung und der Kultur.
Zur Zeit der Gründung lebten 20% der Weltbevölkerung in den Grenzen der EU. Jetzt sind es nur noch 7% obwohl die EU stark gewachsen ist. Diese 7% der Weltbevölkerung müssen zusammenstehen und die Interessen gemeinsam gegen Länder wie China oder Indien vertreten.
Die Menschen werden Europa nur akzeptieren, wenn sich die EU um die großen Fragen kümmert und uns unsere Angelegenheiten selbst regeln lässt.
Ein Zuhörer aus dem Landkreis Mühldorf wollte wissen, wie die Kandidaten für den Chefposten der europäischen Union die Unabhängigkeit der EZB gewährleisten wollen, die die Währung stabil halten soll.
Dr. Angelika Niebler erklärte, die CSU fordert von jedem Land, seine Schulden selbst zu bezahlen und sie nicht über Eurobonds zu vergemeinschaften.
Wie erfolgreich das Management der Schuldenkrise war, unterstrich Horst Seehofer: Portugal, Spanien und Irland sind aus dem Rettungsschirm raus und können sich sogar wieder langfristig selbst finanzieren.
Mehr als die Hälfte der Arbeitsplätze in Bayern hängen vom Export in die EU ab. Deshalb ist der Euro für Bayern enorm wichtig. Dr. Angelika Niebler wollte die EZB beibehalten, die der deutschen Bundesbank nachempfunden ist. Das ist auch der Plan von Jean-Claude Juncker.
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Horst Seehofer ergänzte, in grundsätzlichen Fragen muss die Bundesrepublik ein Vetorecht haben, die schließlich 27% der Anteile an der EZB hält. Sie soll im Alltagsgeschäft unabhängig agieren, in Grundentscheidungen aber die Genehmigung der Länder einholen müssen. (O-Ton 22:58:11 Ich bin nicht bereit.... dass der deutsche Steuerzahler jeden Unsinn....)
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Hoffnung auf ein besseres Europa hatte dieser Zuhörer nicht. Besonders nicht vor dem Hintergrund des beabsichtigten Freihandelsabkommens und des darin beabsichtigten Rechts von Konzernen, ihre Rechte gegen Staaten einklagen zu können.
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Horst Seehofer war froh, Deutschland gentechnik- und bald atomkraftfrei zu haben. Solche Verhandlungen müssen transparent und offen geführt werden. Und auch wenn der Welthandel gut ist, dürfen unsere Verbraucherschutzstandards nicht auf dem Altar des Welthandels geopfert werden. Bayern und die CSU würde einem Abkommen nie zustimmen, das unsere Werte aushebelt.
Dr. Angelika Niebler unterstrich diese Einstellung und bekräftigte die starke Stellung der CSU im Europäischen Parlament. Würde so geheim weiter verhandelt, wäre es von vornherein eine Totgeburt!
Sie warnte vor radikalen Kräften in Frankreich und England und davor, sich Europa nicht kaputt reden zu lassen und an den bayerischen Grenzen nicht mit dem Denken Halt zu machen. Horst Seehofer meinte darauf: (O-Ton 33:59:15 Aber Patrioten sind wir schon!)
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Der nächste Zuhörer war ein Landwirt aus dem Landkreis Altötting, der von der Bundesregierung forderte, nicht alle Vorschriften bei der Umsetzung noch zu verschärfen und so die Wettbewerbsfähigkeit gegenüber Produzenten in anderen Ländern zusätzlich zu schwächen.
Horst Seehofer erläuterte die Errungenschaften seiner Amtszeit und der seiner Nachfolger, die erreicht haben, dass die kleinen Betriebe gegenüber den großen Agrarfabriken gestärkt wurden. Er warb um das Vertrauen der Bauern. Sie wissen, worum’s geht und werden das auch umsetzen. Und da wusste er auch die Unterstützung von Bundeskanzlerin Angela Merkel auf seiner Seite.
Sie können das auch Umsetzen, schließlich ist die CSU Mitglied der Bundesregierung!
Er erinnerte an die laute Diskussion um das Betreuungsgeld, wo die CSU auch als hinterwäldlerisch bezeichnet wurde. Heute nehmen 72% der jungen Familien das Betreuungsgeld in Anspruch... Wie sie das halten ist allein Sache der jungen Familien. Die Realität hat aber gezeigt, die CSU hat Recht bekommen.
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Der nächste Fragesteller forderte, das gegenseitige Verständnis der Europäer durch mehr Kontakte untereinander zu fördern. Das wäre noch immer zu wenig.
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Horst Seehofer scherzte, viele Bayern haben nur die EU und Frieden erlebt – oder nur die Merkel!  - Für die jungen Leute ist das alles selbstverständlich. Sie sind auch in ganz Europa unterwegs, nicht so wie seine Generation früher.
Verglichen mit der Situation der Jugendlichen in Spanien oder Griechenland sind alle gegenwärtigen Debatten in Deutschland eigentlich reine Wohlstandsdiskussion.
Horst Seehofer warb um Geduld. Viele Probleme kann man erst anpacken wenn die Zeit dafür reif ist. Etwa das Verhältnis zu Tschechien war erst jetzt zu regeln. Früher war das unmöglich.
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Zu vielen weitere Themen hatten die Zuhörer Fragen. Etwa zum Bau von Windparks und Photovoltaikanlagen verbunden mit der Neuregelung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes.
Auf die Frage von Roswitha Mayerhofer, wie es mit dem Meisterbrief als Voraussetzung für die Gründung von Handwerksbetrieben weitergeht, war Dr. Angelika Niebler tatsächlich sprachlos darüber, dass die Brüsseler Bürokraten immer wieder neue Anläufe unternehmen um das in Deutschland auszuhebeln. Dabei ist gerade unsere Berufsausbildung die Garantie für das hohe Ausbildungsniveau und die niedrige Jugendarbeitslosigkeit.
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Da am selben Tag der Generalanwalt in Brüssel die deutsche Praxis, EU-Bürgern die Zahlung von Hartz IV zu verweigern wenn sie keine Arbeit suchen oder aufnehmen wollen, für Rechtens erklärt hatte, rechtfertigte Horst Seehofer die Diskussion darüber, die zugegebenermaßen mit einem markigen Satz begonnen hatte. Er war zufrieden, dass diese Diskussion nun für Rechtssicherheit sorgen wird.
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Dr. Angelika Niebler und Horst Seehofer wiederholten ihre Forderungen nach einem besseren Europa. Sie waren sicher, ohne ein gemeinsames Europa wird es nicht mehr gehen. Ein Europa, das sich um Glühbirnen kümmert, braucht dagegen niemand wenn nebenbei die Flüchtlinge im Mittelmeer ertrinken und die Jugendlichen in den südlichen Mitgliedstaaten keine Perspektiven haben.
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Die selbe Ansicht vertrat MdB Stephan Mayer, der Horst Seehofer für sein Kommen dankte. Zusammen mit MdL Ingrid Heckner verabschiedeten sie den CSU-Vorsitzenden mit je einer Torte die so klein war, dass er sie problemlos hatte annehmen dürfen.
126 Die Südostbayernbahn stellt ihr neues Zugpferd vor, die Lokomotive der Baureihe 245 11:30
Ein elegantes Festzelt hatte die Südostbayernbahn neben der Waschanalge aufgestellt und empfing dort die geladenen Gäste.
Dramatisch ging’s los, mit der Titelmelodie aus dem Film „Spiel mir das Lied vom Tod“. So beginnt der BR-Film über die Rottalbahn, der vor Jahren die Stillegung gedroht hatte.
Das ist sieben Jahre her. Seit damals hat die Stadt Neumarkt St.-Veit aus dem Bahnhof ein Schmuckstück gemacht. Die Rottalbahn wurde seit damals die größte Erfolgsgeschichte der Südostbayernbahn. Aus einem Stillegungskandidaten wurde eine der erfolgreichsten Nebenbahnen mit Fahrgaststeigerungen von über 50%. Mittlerweile fahren täglich mehr als 3.000 Leute mit dieser Eisenbahn.
Damit wollte er zeigen, wozu die Südostbayernbahn in der Lage ist und den einen oder anderen motivieren, bei der anstehenden Vergabe der Verkehrsleistungen für den Linienstern Mühldorf die richtige Entscheidung zu treffen.
Wenn sie also die Mobilität von der Südostbayernbahn einkaufen, steht das nicht nur für die tägliche Mobilität von über 33.000 Menschen sondern auch für die Region, für Leidenschaft und für Biß. Ohne diese drei Eigenschaften würde sich hier in 100 Jahren nichts tun. So aber beschäftigen sie viele, die auch in Zukunft hier ihren Arbeitsplatz haben wollen.
Damit begrüßte Christoph Kraller die Gäste unter denen die Landtagsabgeordneten Günther Knoblauch, Thomas Huber und Bernhard Roos waren, die Landräte Georg Huber und Jakob Schwimmer und viele Bürgermeister für die er stellvertretend Marianne Zollner begrüßte.
Sein besonderer Gruß galt IHK-Vizepräsidentin Ingrid Obermeier-Osl, Bahn-Bayern-Chef Klaus-Dieter Josel und dem Sprecher des Kundenbeirates Wilhelm Mack und für den Lieferanten, der Firma Bomardier Herrn Just.
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SOB Marketing-Leiter Matthias Krause bat Ingrid Obermeier-Osl, Wilhelm Mack, MdL Thomas Huber, Landrat Georg Huber und Herrn Just von Bombardier und SOB-Vorstandssprecher Christoph Kraller aufs Podium zu einer Gesprächsrunde.
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Herr Just freute sich, diese innovative Lokomotive hier vorstellen zu können, in der vier Motoren über Generatoren für Vortrieb sorgen. Je nach Leistungsbedarf werden die Motoren zu- oder abgeschaltet. Das führt zu geringerem Verbrauch und damit wirtschaftlichem Betrieb.
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Es ist die größte Investition, die sie jemals getätigt haben, freute sich Christoph Kraller. Es hatte viel Kampf gekostet, bis die Entscheidung für neue Lokomotiven gefallen ist. Trotzdem war er sicher, ein modernes Unternehmen wie die SOB braucht auch moderne Lokomotiven.
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Matthias Krause wollte dann wissen, ab wann die Lokomotive im Einsatz sein wird. Das wird schnellstmöglich sein, also im zweiten Halbjahr.
Wilhelm Mack hatte die Gelegenheit, mit der Lok zu fahren und war schon sehr begeistert davon.
Im Namen der Fahrgäste lobte er die Fortschritte, die die SOB auf der Pendlerstrecke nach München gemacht hat. Die Doppelstockwagen bieten ausreichend Sitzplätze, sind klimatisiert und bieten so Fernverkehrskomfort.
Von den neuen Loks erwartete er höhere Zuverlässigkeit als mit den heutigen 218ern, die größtenteils älter sind als ihre Lokführer.
Für den Freistaat Bayern ist diese Investition ein wichtiges Signal für die gesamte Region berichtete MdL Thomas Huber und würdigte den finanziellen Kraftakt, der mit der Beschaffung verbunden ist.
Die IHK und das IHK-Gremium Altötting-Mühldorf war stolz auf ihr Mitglied SOB, das hier 24 Millionen Euro in die Verbesserung der Umweltfreundlichkeit und Zuverlässigkeit investiert. Da sie Christoph Kraller kennt, war Ingrid Obermeier-Osl sicher, dass hier nicht passieren kann, was kürzlich aus Frankreich berichtet wurde, dass nämlich die neuen Loks zu breit waren für die Bahnsteige....
Als er 1981in Schwindegg Bürgermeister wurde, hielten dort nur 2 Züge, erinnerte sich Landrat Georg Huber. Heute ist ein Verkehr am Bahnhof, den er sich nie hatte vorstellen können.
Auch in Mühldorf. Hier sorgt die Südostbayernbahn für sehr viele Familien für ihr Auskommen. Nicht zuletzt ist sie einer der größten Ausbilder in der Region. Bei allem sind sie niemals stehen geblieben und haben sich ständig weiterentwickelt.
Landrat Georg Huber war den Vorständen der Südostbayernbahn sehr dankbar und bat Klaus-Dieter Josel sich im Konzern dafür zu verwenden, dass die Südostbayernbahn auch weiterhin hier bleiben kann.
Vier solcher Behälter voll Diesel spart die neue Lok auf jeder Fahrt nach München ein. Übers Jahr gesehen sind das 300.000 Liter! Eine bemerkenswerte Einsparung freute sich Matthias Krause.
Christoph Kraller berichtete kurz über die vergangenen 10 Jahre der SOB: Der Personalstand verdoppelte sich von 450 auf derzeit ca. 900 Mitarbeiter, die Zahl der Auszubildenden stieg von 8 auf über 90. Neu eingeführt wurde der Stundentakt nach Passau, nach Landshut und Rosenheim. Mehr als 150 Millionen Euro flossen in die Infrastruktur. Sie waren in allen Bereichen erfolgreich, in denen sie aktiv geworden sind.
Wenn sie nun auf die Verlängerung der Konzession über 2016 hinaus schauen, beschlich ihn ein zwiespältiges Gefühl. Erhalten sie die Verlängerung, geht’s genau so erfolgreich weiter. Erhalten sie sie nicht, hört die Südostbayernbahn auf zu bestehen. (O-Ton 22:25:00 Es geht hier um unsere Existenz)
Für den Landkreis Mühldorf ist die Südostbayernbahn gleichbedeutend mit einer innovativen Zukunft war Landrat Georg Huber sicher. So können Studenten der Hochschule in Rosenheim über die Mittagspause vom praktischen Teil hier zum theoretischen Teil nach Rosenheim fahren. Außerdem verbindet die Bahn die Region mit dem Großraum München. Durch die Südostbayernbahn wurde der Landkreis zum Vorort von München. Er hoffte, dass die vielen Arbeitsplätze bei der Südostbayernbahn erhalten bleiben und die SOB auch weiter die Region so aktiv hält.
Auch für Ingrid Obermeier-Osl hat die Bahn sehr große Bedeutung für die Region. Das zeigt auch der Bildungsexpress, mit dem die Südostbayernbahn hilft, junge Leute ans Berufsleben heran zu führen. Sie hoffte, dass der zweigleisige Ausbau und die Elektrifizierung doch irgend wann einmal gelingen möge.
Bahn-Bayern-Chef Klaus-Dieter Josel pendelt selbst täglich nach München. Für ihn bietet die SOB eines der besten Nahverkehrsangebote der gesamten Deutschen Bahn.
Für den Ausbau ist der Bund zuständig. Auch wenn es nun mehr Geld dafür geben soll, wird es lange dauern, bis der Rückstand abgebaut ist, den er auf 40 Milliarden Euro bezifferte.
Auf die Frage nach Verbesserungspotential wollte Kundenbeiratssprecher Wilhelm Mack nur antworten mit einem (O-Ton Oh mei!) Dann wollte er sie auf eine Reise nach München mitnehmen: Er monierte die Bahnhöfe entlang der Strecke, von denen viele noch immer den Charme der 50er Jahre versprühen. Häufiges Abwarten des Gegenverkehrs auf der eingleisigen Strecke bei so hohem Verkehrsaufkommen und derzeit häufige Ausfälle der alten Lokomotiven sind Dinge, die Fahrgäste unzufrieden machen. Die meisten Probleme verdankt die Südostbayernbahn der DB-Netz AG. Das wissen die Leute aber nicht und so hat’s die SOB halt schwer, sich gegen andere Anbieter durchzusetzen.
Er forderte die Verantwortlichen auf, keine Pausen bei der Planung zu dulden und dafür zu sorgen, dass er noch vor seiner Versetzung in den Ruhestand die Verbesserung der Strecke erleben kann.
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Abschließend wünschte Bombardier-Vertreter Just der Südostbayernbahn immer gute Fahrt mit der neuen Traxx-Lokomotive aus seinem Haus.
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MdL Thomas Huber versprach, einen Tag lang als Zugbegleiter dabei zu sein. So könnte er erleben, womit sich die Leute täglich herumschlagen müssen. Mit Blick auf das Ausschreibungsverfahren war er sicher, mit der gezeigten Innovationskraft schaffen sie das locker!
(O-Ton wir stehen zur Südostbayernbahn)
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Auch Wilhelm Mack wünschte viel Erfolg beim Ausschreibungsverfahren und auch, dass sie ihre Südostbayernbahn behalten dürfen. Außerdem wünschte er sich einen Stundentakt auf der Strecke über Tüßling nach Freilassing und für dessen Einführung die Unterstützung der lokalen Politik.
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Ingrid Obermeier-Osl fasste sich kurz und wünschte der Südostbayernbahn weiterhin den wirtschaftlichen Erfolg und weiter die wichtige Rolle, die sie für die Region spielen.
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Landrat Georg Huber schloss sich den guten Wünschen an und hoffte auf weiterhin so exzellente Zusammenarbeit mit der SOB, wie sie bisher war. Von Klaus-Dieter Josel wünschte er sich, dass er sich für die Region weiter so intensiv einsetzt. Er weiß ja ohnehin, dass die gesamte Region nur mit der ausgebauten Bahnstrecke ihr großes Entwicklungspotential nutzen kann.
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Dann erwarteten die Gäste die Lokomotive vor der Waschanlage.
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Da kam sie heraus gefahren, die nagelneue Lokomotive der Baureihe 245 mit der Seriennummer 8, die auch „Traxx“ genannt wird. Die Gäste nahmen sie ausführlich in Augenschein und ließen sich erklären, wie das funktioniert, mit den vier Motoren, die zusammen 2.252 kW leisten. Sie fährt maximal 160 Kilometer pro Stunde schnell und wiegt 83 Tonnen.
Der moderne Führerstand ist klimatisiert und der Mittelteil vollgestopft mit Motoren, Generatoren, Leistungselektronik, Kabeln und Motoren.
Drei Millionen Euro kostet jede dieser Loks, von denen die SOB 8 erhalten wird. Der ursprüngliche Plan war, dass alle zwei Monate zwei Lokomotiven kommen. Mal sehen, obs dabei bleibt.
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Die Südostbayernbahn feierte diesen denkwürdigen Tag mit der Indienststellung ihres ersten neuen Zugpferdes noch bis spät am Abend mit einer fröhlichen Party.
Bleibt zu hoffen, dass sie die neuen Loks auch über 2015 hinaus zum Wohl der gesamten Region einsetzen können. Wir wollen schließlich nicht im Februar 2016 acht fast neue wenig gebrauchte Traxx-Loks der Baureihe 245 in Ebay finden....
127 Die Deutsche Volleyball-Meisterschaft der U16 männlich in Mühldorf 18:40
(O-Ton Fanfare)
Viele Wochen der Vorbereitung lagen hinter den Verantwortlichen der Volleyballabteilung des TSV 1860 Mühldorf als Chef-Organisator Dirk Emmer die Gäste aus ganz Deutschland in der Halle an der Mittelschule begrüßte (Karte 28:38:10). Zur Eröffnung hatten sich neben TSV-Vorstand Stefan Schörghuber auch Landrat Georg Huber, Bürgermeisterin Marianne Zollner und Thorsten Barth vom Deutschen Volleyball-Verband eingefunden. Dazu eine Reihe Stadträte, Sponsoren und natürlich die Schiedsrichter und die Aktiven.
Für die Teilnahme qualifiziert hatten sich die besten beiden Teams der acht deutschen Regionalverbände. Zur Musik der Mettenheimer Bläser und des Sinfonieorchesters Mühldorf bat Dirk Emmer die Mannschaften in die Halle.
Den Vizemeister Ost, den SV Reudnitz,
den Vizemeister Süd aus Baden Württemberg, den FT Freiburg,
den Meister Nord-Ost aus der Hauptstadt, den Berliner TSC,
den Meister West, den RC Borken-Hoxfeld
den bayerischen Meister, den ASV Dachau,
den Vizemeister Nord, den Schweriner SC,
den Meister Süd-West, den TuS Kriftel,
alle weiteren Mannschaften
und schließlich die Gastgeber des TSV Mühldorf.
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Bürgermeisterin Marianne Zollner hatte der Einmarsch sehr beeindruckt. Sie war stolz, dass die Mühldorfer Volleyballer in diesem ausgewählten Kreis um den Titel mitspielen können und freute sich, nun schon zum zweiten Mal die Meisterschaftsendrunde in der Kreisstadt zu haben. Sie dankte Stefan Bartsch, Dirk Emmer und ihrem Team für die viele Arbeit, die in die Organisation geflossen ist.
Allen Teilnehmern wünschte sie ein erfolgreiches und unfallfreies Turnier und versprach, allen die Daumen zu drücken, den Mühldorfern aber ein bisschen fester.
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Landrat Georg Huber freute sich über die Gäste aus ganz Deutschland und hoffte, dass sie sich in der Stadt und im Landkreis wohl fühlen. Er hoffte, dass sie bei all dem Sport auch ein Auge auf den Landkreis mit seinen 31 Städten und Gemeinden werfen können.
Wenn Sportler Erfolge feiern können, darf man nie die viele Arbeit im Hintergrund vergessen, die von den Eltern über die Trainer bis zu den Helfern in den Vereinen geleistet wird. Erst sie alle machen es möglich, solche Veranstaltungen durchführen zu können. Dafür galt ihnen allen sein besonderer Dank. Besonders den Sportlern wünschte er viel Erfolg. (O-Ton Möge der bessere gewinnen)
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Stefan Schörghuber, neu gewählter Vorstand des TSV 1860 Mühldorf, konnte erstmals eine große Veranstaltung eröffnen – und dann gleich eine Deutsche Meisterschaft. Er gratulierte allen 16 teilnehmenden Vereinen für ihre hervorragende Jugendarbeit, die sie sogar an die deutsche Spitze geführt hat und wünschte allen spannende Wettkämpfe und einen würdigen Meister.
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Der Vize-Vorsitzende der deutschen Volleyball-Jugend – Thorsten Barth - fasste sich kurz, dankte dem gesamten Orga-Team, gratulierte allen Teilnehmern zur Qualifikation, begrüßte die Schiedsrichter und erklärte die Meisterschaft für eröffnet. Er wünschte allen viel Spaß und dem Turnier unfallfreien Verlauf.
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Die Mettenheimer Bläser und das Sinfonieorchester Mühldorf setzten fort mit der Deutschen Nationalhymne.
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Damit war die Meisterschaft eröffnet und Dirk Emmer forderte die Mannschaften auf, ihre Spielfelder aufzusuchen.
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Es wurde Zeit, aktiv zu werden! (O-Ton Stefan Bartsch)
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Frau Bürgermeister, jetzt wird’s ernst! (O-Ton)
O-Ton Franz Strohmaier
O-Ton Dr. Martin Huber
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Auf vier Spielfeldern kämpften dann die Mannschaften um Punkte und Sätze.
Da wir die Veranstaltung live gesendet haben, hatten wir nicht die Möglichkeit, die Spiele in der Halle an der Berufsschule zu verfolgen.
In diesem diesem Bericht können wir natürlich nicht alle 48 Spiele zeigen und müssen wir uns darauf beschränken, Ihnen Eindrücke vom Geschehen zu vermitteln.
In einem der ersten Spiele standen Stefan Bartsch’s Mühldorfer gleich dem amtierenden Deutschen Meister gegenüber – dem TuS Kriftel.
Die Stadträte feuerten die Mühldorfer an und zitterten mit.
Mehrfach mussten die Trainer Stefan Bartsch und Severin Bienek aufmuntern und Anweisungen geben.
(O-Ton 27:05;23 Andreas Seifinger)
Die Mühldorfer hielten sich wacker, aber das Spiel ging mit 2:1 Sätzen an die Gäste.
Nun haben sie das erste Spiel verloren. (O-Ton Max Oelmaier)
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Auf dem Spielfeld nebenan standen sich der VfB Friedrichshafen und der Schweriner SC gegenüber.
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Natürlich hatten die Gäste ihre eigene Technik dabei. Da glühten dann die Speicherkarten und die Bandlaufwerke surrten leise.
In den kurzen Pausen ruhten sich die Trommeln aus und machten sich die nächsten Mannschaften bereit.
Die Organisatoren hatten auch für ein attraktives Umfeld gesorgt: Von Volleyball-Accessoires über gute Verpflegung bis zum italienischen Eisstand war alles geboten, was es den Zuschauern die Kraft ersetzte, die sie beim Anfeuern verbrauchten. Das war nämlich dringend nötig.
Wie hier, wo sich im Vordergrund der Schweriner SC und der TuS Kriftel gegenüber standen.
Da litten die Mamis mit ihren Söhnen wenn‘s nicht so lief und freuten sich über jeden Punkt.
Und verstanden Schiedsrichterentscheidungen nicht oder solche der Trainer. Es war laut in der Halle!
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Stefan, gegen Kriftel verloren, gegen Friedrichshafen gewonnen! (O-Ton)
Wie geht’s weiter? (O-Ton)
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Herr Barth, wie sehen Sie als Vertreter des Verbandes die Meisterschaft hier in Mühldorf? (O-Ton)
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Der Volleyballclub Gotha spielte hier gegen den Volleyballverein Humann aus Essen. Wann immer Gotha spielte sorgten ihre Unterstützer für eine unüberhörbare Lärmkulisse.
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Und die Mühldorfer Helfer wussten genau, wann ihre Jungs die akkustische Hilfe brauchten.
Der nächste Gegner der Gastgeber – der Schweriner SC - stellte eine lösbare Aufgabe dar.
Die Mühldorfer bejubelten ihre Punktgewinne auf ihre besondere Art.
Und auch Dirk Emmer jubelte. Es wäre ja zu schön, den Titel in der eigenen Halle zu gewinnen. Auch wenn sie nach dem verlorenen Spiel gegen Kriftel auf die Hilfe anderer angewiesen waren, war das immer noch möglich.
Sie gewannen das Spiel in zwei Sätzen mit 50:36 Punkten.
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Bis weit nach 18 Uhr zogen sich die Spiele am Samstag hin, und so kamen die Mannschaften erst nach 20 Uhr in den Saal des Turmbräugarten zum gemeinsamen Abendessen.
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Am Sonntag früh ging‘s schon um 9 Uhr weiter. Während die einen anfeuerten, gaben die jungen Stars schon Autogramme auf Plakaten. Ob die jungen Gothaer schon wussten, wie das Turnier enden würde?
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Häufig fanden sich die Fans einer Mannschaft auf der unteren und die der anderen auf der oberen Tribüne ein. Da hieß es dann „Freiburg – Freiburg“ (laut – wie Anfeuern) wenn die einen einen Punkt gewannen und „Mühldorf – Mühldorf“ (laut – wie Anfeuern) wenn die anderen Anfeuerung brauchten.
Bei aller Aufmunterung aus dem Süd-Westen Deutschlands stellten die jungen Freiburger keine Hürde für die Mühldorfer dar, die ihre Punktgewinne auch diesmal ausgelassen feierten.
Da half Freiburg auch kein Kriegsrat! Die vielen Helfer führten das Journal und bedienten die Spielstandsanzeige. Über 80 Helfer sorgten dafür, dass alle Spiele reibungslos abliefen.
Das Spiel ging mit 50:29 Punkten und 2:0 Sätzen an die Gastgeber.
Stefan, wir sind einen Schritt weiter! (O-Ton Bartsch)
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Zwischen den Spielfeldern machte sich der VC Gotha mit einer besonderen Choreographie warm.
dass es später nach Hause gehen würde, das zeigten schon die vielen Sporttaschen auf der Tribüne.
Erst aber musst sich der Volleyballclub Gotha noch gegen Vorjahresmeister TuS Kriftel beweisen.
Da sie aber das ganze Turnier bereits souverän gespielt hatten, war das keine Hürde auf dem Weg ins Finale. Sie gewannen in zwei Sätzen mit 50:34 Punkten.
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Ja, auch Schiedsrichter wollen hübsch sein!
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Im Parallelspiel standen sich der bayerische Meister ASV Dachau und der Oldenburger TB gegenüber. Die Niedersachsen leisteten den Bayern einigen Widerstand konnten aber deren Sieg nicht verhindern. Mit 2:1 Sätzen gewann der ASV Dachau und qualifizierte sich fürs Finale.
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Damit stand das Finale fest: VC Gotha gegen ASV Dachau.
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Zum Finale bauten die Veranstalter die Halle um, so dass auf dem großen Längsfeld gespielt wurde.
Hallensprecher Stefan Schmid stellte die Aktiven beider Mannschaften vor, die sich noch einmal richtig motivierten.
Das Spiel gestaltete sich vergleichsweise einseitig: Die Thüringer aus Gotha ließen den Oberbayern kaum Chancen und so endete das Spiel schon nach zwei Sätzen und 50:32 Punkten.
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Natürlich war der Jubel der Sieger groß.
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Zur Siegerehrung kamen neben den Veranstaltern auch die Sponsoren und MdB Stephan Mayer, MdL Dr. Martin Huber, Bürgermeisterin Marianne Zollner und Heinrich Schüppert, „Vizepräsident Sport“ des Bayerischen Volleyball Verbandes.
Wie bei der Eröffnung kamen die Mannschaften angeführt von den Cheerleadern in die Halle einmarschiert.
Dirk Emmer dankte allen, die geholfen haben, diese Veranstaltung so erfolgreich durchzuführen und überreichte stellvertretend für alle 80 Helfer dem Verpflegungsteam Blumen, die aßer für die Kraftnahrung auch für die psychische Gesundheit aller zuständig waren.
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Bürgermeisterin Marianne Zollner gratulierte den Mannschaften, die eigentlich alle gewonnen haben. Sie sind ja die 16 besten deutschen U16-Volleyballmannschaften. Sie dankte allen für ein Wochenende mit spannendem Sport und gratulierte besonders den neuen Deutschen Meistern aus Gotha.
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Auch MdB Stephan Mayer gratulierte allen zur Teilnahme und besonders den neuen Deutschen Meistern. Er dankte auch dem Verband für die Vergabe der Austragung an in das Volleyball-Mekka Mühldorf.
Er gratulierte der Volleyball-Abteilung des TSV 1860 Mühldorf für die hervorragende Organisation der Meisterschaft und allen Sportlern für ihren Einsatz. Für die Zukunft wünschte er ihnen alles Gute und viel Erfolg.
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Heinrich Schüppert vom Bayerischen Volleyballverband lobte die Leistung des TSV Mühldorf, der nicht nur die besten Bedingungen bieten kann sondern es auch organisatorisch versteht, Großveranstaltungen dieser Art durchzuführen. Sogar das Wetter hat gepaßt.
Er dankte allen im Hintergrund, gratulierte den Siegern und wünschte gute Heimfahrt.
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Volleyball-Abteilungsleiter Stefan Bartsch wollte drei Dinge ansprechen: Einmal wollte er den Sponsoren für ihr Engagement danken, dann wollte er MdB Stephan Mayer um die fortgesetzte Unterstützung der Jugendarbeit im Bereich Volleyball bitten, gerade mit Blick auf Olympia, und zu guter Letzt dankte er Dirk Emmer mit einem kleinen Präsent für die großartige Organisation.
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Die Siegerehrung führte Thorsten Barth durch. Er dankte zunächst allen für die guten sportlichen Leistungen und unterstrich den Wert der Veranstaltung für die Förderung der Jugend. Auch er dankte den Organisatoren um Dirk Emmer, die dafür gesorgt haben, dass sie alle schöne Tage in der Kreisstadt verbringen konnten.
Sein Dank galt auch der Stadt, die mit ihrer Unterstützung die Veranstaltung erst möglich gemacht hat.
Für die Schiedsrichter hatte er die berühmten DVV-Tasse....
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Dann zeichneten sie die Mannschaften gemäß ihrer Platzierung mit einer Urkunde und einem kleinen Geschenk aus:
Den 16. Platz belegte die Mannschaft des RC Borken Hoxfeld.
15. wurde der Schweriner SC.
Auf Platz 14 landete die VSG Hannover
13. wurden die Jungs des SV Reudnitz.
Auf Platz 12 kam der FT 1844 Freiburg
Platz 11 belegte der VfB Friedrichshafen.
Auf Platz 10 landete der Berliner TSC
Auf Platz 9 fanden sich die Gastgeber des TSV 1860 Mühldorf.
Platz 8 belegte der Volleyballverein Humann Essen.
Auf Platz 7 der Volleyballclub Potsam-Waldstadt.
Platz 6 erreichten die Jungs des TuS Eintracht Wiesbaden.
Platz 5 schaffte die Mannschaft des Eimsbüttler TV.
Da das Spiel um Platz drei nicht ausgetragen wurde, rangieren zwei Mannschaften auf Platz 3. Dirk Emmer bat die Mannschaften nach vorn aufs Treppchen:
Den Oldenburger TP und den TuS Kriftel. Sie erhielten je eine Medaille und ein Geschenk.
Die Silbermedaille für den Titel „Deutscher Vizemeister“ überreichte Thorsten Barth den Jungs des ASV Dachau.
Und schließlich bat Dirk Emmer die neuen Deutschen Meister nach vorn: Die U16-Volleyballer des VC Gotha.
MdB Stephan Mayer gratulierte und die Ehrengäste halfen, die Geschenke zu überreichen.
Schließlich überreichte Thorsten Barth den Pokal.
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Das Sinfonieorchester schloss die Meisterschaft mit der Deutschen Nationalhymne.
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Kaum dass sie zu Ende gespielt hatten, war die Halle leer und die Volleyballer aus ganz Deutschland auf dem Heimweg.
Ein weiteres Mal hat der TSV Mühldorf sehr erfolgreich eine Deutsche Meisterschaft ausgetragen und sich für weitere Veranstaltungen dieser Größenordnung empfohlen.
Wir gratulieren den neuen Deutschen Meistern und allen Platzierten und freuen uns über die mehr als 1.800 Zuschauer, die in halb Europa über unseren Live-Stream mit dabei waren.
128 Die 631. Hofdult in Altötting steht bevor. Es gibt eigentlich nichts mehr zu verbessern.... 7:10
Weil das Wetter einlud freute sich Bürgermeister Herbert Hofauer die Festwirte und die Presse im Postgarten gleich neben dem Rathaus begrüßen zu können.
Er bat alle Beteiligten rechtzeitig Wetterkerzen aufzustellen weil die 630. Hofdult vor einem Jahr wegen des Dauerregens eigentlich gar nicht stattgefunden hat. Das soll sich nicht wiederholen!
Wie in den Jahren bisher gibt es auch heuer wieder drei Festzelte und einen umfangreichen Vergnügungspark. Wie schon bisher wird die Stadt während der Hofdult auf Parkgebühren in den umliegenden Tiefgaragen verzichten.
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Cheforganisator Hans Baumgartner wollte eigentlich über die Hofdult nichts mehr erzählen. Die 630-jährige Geschichte spricht allein schon für sich. Was ist dagegen schon das Oktoberfest in München mit seinen lächerlichen gut 200 Jahren?
Nach so langer Zeit ist es kaum mehr möglich, jedes Jahr eine neue Sensation zu präsentieren: Die Hofdult bietet tolle Festzelte mit hervorragender Bewirtung, einen hervorragenden Vergnügungspark und ein Unterhaltungsprogramm, das nichts zu wünschen übrig lässt.
Die Hofdult ist nach wie vor eine Familiendult, auf der die Mama dem Vata eine Maß mehra dringga låßt!
Auf der Hofdult gibt’s keine Krawalle oder anderen Probleme. Sie ist so eine, wo der Opa mit seinen Enkerln hingeh‘n kann.
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Marco Ritter stellte die Attraktionen vor: Ein Laufgeschäft mit Spiegel-Labyrinth, ein Überschlagsgarten, das Rundfahrgeschäft „Magic“ und viele mehr sorgen für viel Abwechslung.
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Sie haben ihr Zelt ein bisschen umgestaltet um es noch gemütlicher zu machen, berichtete Weinzelt-Wirtin Gabriele Tandler-Langhammer. Sie hoffte auf fleißigen Besuch nach der fast ausgefallenen Hofdult vor einem Jahr. Das Speisen- und Getränkeangebot bleibt fast unverändert wie im Vorjahr.
Übrigens werden alle Spiele der Fußballnationalmannschaft während der WM auf einer großen Leinwand gezeigt.
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Sabine Detter berichtete, dass schon im Februar die ersten Reservierungen eingegangen sind, drei Monate früher als sonst. Das zeigt, wie sich die Leute schon auf die Hofdult freuen.
Auch in ihrem Zelt werden die wichtigsten Spiele der Fußball-Weltmeisterschaft gezeigt. Auch wenn die Anstoßzeiten in Brasilien für die Hofdult sehr unglücklich fallen. Trotzdem ist Public Viewing im Bierzelt halt auch eine Attraktion.
Sabine Detter freute sich auch über das gute Bier, das ihre Schwester wieder eingebraut hat. Erstmals gibt’s ein dunkles alkoholfreies Weißbier, das dem Trend zu alkoholfreien Getränken bedient.
Sie versorgen das Bierzelt mit ihrer hauseigenen Küche und bieten die bekannten Schmankerl aus heimischen Produkten. Darauf legen sie nämlich besonderen Wert.
Damit hoffte sie auf gutes Wetter und ein schönes Fest. Schöner als im Vorjahr wird’s auf jeden Fall.
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Schorsch Hell freute sich schon auf den Auszug am 14. Juni um 14 Uhr, an dem 40 Pferde, vier Musikkapellen und eine ganze Reihe Kutschen mitziehen werden.
Im Festzelt angekommen wird Bürgermeister Hofauer das erste 200-Liter-Faß anzapfen. Dazu haben sie extra ihre Fässer neu gepicht... Die Zwickelprobe danach verlief sehr erfolgreich und hat dazu geführt, dass er das DFB-Pokalfinale vor dem Fernseher verschlafen hat.
Am Sonntag 15. Juni kommen 16 Blaskapellen zum großen Musik-Bund-Ober-Niederbayern Musikfest nach Altötting. Etwa um 11:30 Uhr, nach dem Gottesdienst, der um 10 Uhr in der Basilika beginnt, ziehen sie zum Kapellplatz zu einem Standkonzert um danach zur Hofdult weiter zuziehen. 16 Kapellen gleichzeitig, das wird sicher ein besonderes Erlebnis!
Auch im Hellbräu gibt’s die Spiele der Fußball-Weltmeisterschaft auf zwei großen Leinwänden zu sehen.
Zum Behördentag und zum großen Boxkampf kommen auch immer mehr Leute.
Die Hofdult endet im Hellbräu am Montag mit ana bissal ana Gaudi!
Auf Bürgermeister Hofauers ungeduldige Nachfrage gestand Schorsch Hell, dass der Bierpreis um 30 Cent angestiegen ist und jetzt bei 7 Euro 90 liegt.
Sabine Detter wollte abwarten, was Schorsch Hell sagt und meinte dann, bei ihnen kost’s auch 7 90!
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Wirtschaftsverbands-Vorstand Reinhard Hofauer stellte das Dultlos vor, das jetzt doppelt so groß ist. Auch heuer gibt es wieder 10.000 Preise zu gewinnen. Allerdings gibt’s nicht mehr 1000e Kleinstgewinne sondern 2000 Gutscheine im Gesamtwert von 10.000 Euro. Im Durchschnitt ist also jeder Gewinn fünf Euro wert. Es machen auch mehr Firmen mit als bisher: Schon ab Samstag und bis zum zweiten Dult-Samstag erhalten alle Kunden zu ihrem Einkauf ein Los dazu.
Natürlich gibt’s auch wieder gedeckte Tische von den Wirten zu gewinnen und zwei Cabrio-Wochenenden vom Autohaus Burkhard.
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Stefan Vorderobermeier stellte die sechs Buslinien vor, die vom 14. bis zum 21. Juni die Gäste aus allen Himmelsrichtungen zum Dultplatz und wieder nach Hause bringen werden.
Geändert haben sich nur die Fahrpreise, die moderat hatten angepaßt werden müssen.
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Anläßlich ihres 150-Jahr-Jubiläums hat sich der TV Altötting entschlossen, eine kleine Weltmeisterschaft auszutragen. Fußballer und Handballer sollen Teams bilden, eine Startgebühr von 5 Euro für die Jugendarbeit zahlen und mit je drei Würfen oder Schüssen versuchen, das beste Ergebnis zu erzielen. Das Turnier läuft vom 14 Juni 14 Uhr bis 21 Juni 18 Uhr. Die Siegerehrung findet am Dultsonntag ab 15 Uhr im Weißbräuzelt statt. Preise zu gewinnen gibt’s von den Festwirten und von einem Sportgeschäft.
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Abschließend wies Hans Baumgartner auf die Dultfahne hin, die am Kapellplatz angezeigt hat, dass Hofdultzeit ist. Sie wurde restauriert und wird auf dem Dultplatz neu geweiht. Damit wollen sie die Tradition wieder aufleben lassen, die schon in Vergessenheit geraten war.
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War sicher, es wird eine SUPER Hofdult, die 631. Hofdult in Altötting.
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Nach einem gemeinsamen Foto luden die Festwirte zu einem zünftigen Weißwurstfrühstück ein und verstärkten noch die Vorfreude. Wie wär‘s, lassen Sie sich doch von der Geschichte eines der ältesten Volksfeste Bayerns gefangen nehmen und schauen sie mal vorbei.... Am 14. Juni um 14 Uhr geht’s los!

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