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Josef J. Pöllmann
Stadt Waldkraiburg > Neumarkt St. Veit > Gemeinde Ampfing > Stadt Altötting > Mühldorf-TV ist durch die BLM lizenziertes Lokalfernsehen
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Das gab's 2015 bei Mühldorf-TV und bei Altötting-TV
Hier können Sie nachlesen, worüber wir in KW 21/2015 berichtet haben.
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Nr.
Thema LZ Archiv KW Ersch.
114 10 Jahre Berufsfachschule für Altenpflege 10:20 21 21.05.15
Die einzige staatliche Berufsfachschule für Altenpflege in Bayern hat ihren Sitz am Beruflichen Schulzentrum in Mühldorf. Sie konnte kürzlich ihr 10-jähriges Bestehen feiern.
Mit einer Ausstellung im hinteren Teil der Aula des beruflichen Schulzentrums demonstrierte die staatliche Berufsfachschule für Altenpflege ihre Ausbildungsinhalte und erinnerte am „Tag der Pflege“ an die zurückliegenden 10 Jahre.
Die Bedeutung der Schule zeigte der prominente Besuch der Jubiläumsfeier: Staatsminister Dr. Marcel Huber, Staatssekretär Bernd Sibler, Bezirksrätin Claudia Hausberger und Landrat Georg Huber. Dr. Martin Huber war trotz der herausfordernden Tätigkeit als Landtagsabgeordneter ganz ruhig wie sein Puls zeigte. (O-Ton – genau 60)
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Die Schülerband des beruflichen Schulzentrums eröffnete die Jubiläumsfeier, zu der neben Ehemaligen und Lehrkräften auch Mühldorfs zweite Bürgermeisterin Ilse Preisinger-Sontag und der ehemalige Leiter des beruflichen Schulzentrums gekommen waren – Ludwig Ecker. Dazu die Leiter der Kreisklinik und zahlreicher Einrichtungen im nahen und weiten Umfeld.
Schulleiter Maximilian Heimerl hieß sie alle herzlich willkommen.
Ihr Kommen zeigt die große Bedeutung der Ausbildung von Altenpflegern, die in einer alternden Gesellschaft immer wichtiger werden. Weil Google alles weiß, hatte es in nur 0,4 Sekunden 72 Millionen Treffer zum Thema Pflege gebracht. So viele wie nicht einmal das Suchwort „FC Bayern“.
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Die Berufswelt unterliegt einem drastischen Wandel, stellte Staatsminister Dr. Marcel Huber fest. Berufe und Begriffe verschwinden und neue kommen hinzu. Wer von den jungen Leuten weiß noch, was eine Telefonwählscheibe ist?
Gleich bleibt dagegen der Beruf des Pflegers, auch wenn er durch neue Medizin, neue Methoden und immer ältere Menschen neuen Herausforderungen gegenüber steht.
Die Auszubildenden der Altenpflegeschule haben also den richtigen Beruf gewählt. Und wenn sie ihre Ausbildung an der einzigen staatlichen Altenpflegeschule absolvieren, dann um so mehr.
Zum Jubiläum gratulierte Dr. Marcel Huber herzlich. Ein echter Grund zum Feiern!
Allen Ausbildern und Partnern dankte er sehr und bat um ihre fortgesetzte Unterstützung.
Dr. Huber stellte den Absolventen die Weiterbildungsmöglichkeiten vor und wies auf den neuen dualen Studiengang Pflege hin, der ab kommendem Schuljahr zusammen mit der Hochschule Rosenheim hier angeboten wird. Eine große Sache im „weißen Hochschulfleck“ im Freistaat.
Dr. Marcel Huber war sicher, die öffentliche Wahrnehmung dieses Berufes wird zu einer Steigerung seines Ansehens führen und ihn damit auch wirtschaftlich besser stellen.
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Staatssekretär Bernd Sibler machte sich die Begrüßung einfach: (O-Ton 22:33:05 Liebe Herren Huber)
Sie wären einmalig, begrüßte er die Schüler der staatlichen Berufsfachschule für Altenpflege. So eine Schule gibt es nämlich in Bayern nur ein einziges Mal. Da er auch Vorsitzender eines Kreisverbandes des BRK ist, der sechs Altenpflegeeinrichtungen betreibt, wusste Bernd Sibler sehr gut, welche Bedeutung der Ausbildung des Pflegenachwuchses hat.
Da die demographische Entwicklung auch hier ihre Auswirkungen zeigt und alle Arbeitgeber um die sinkende Zahl Nachkommen konkurrieren, gilt es, den Pflegeberuf so attraktiv wie möglich zu gestalten. Bäcker, Metzger und Wirte haben schon heute erhebliche Nachwuchssorgen.
Um mehr ausbilden zu können, wurden zusätzliche Ausbildungsplätze vorwiegend in privater Trägerschaft geschaffen.
Nach großem Kampf wird nun der Studiengang Pflege hier eine gute Perspektive bieten, den weißen Hochschul-Standort-Fleck zu tilgen. Er appellierte an die jungen Leute, die Angebote zu nutzen und freute sich schon aufs 20-Jahr-Jubiläum der staatlichen Altenpflegeschule in Mühldorf.
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Für Landrat Georg Huber gehört die Verbesserung der Versorgung der Familien und der Betreuung der Senioren zur Weiterentwicklung der Region. Es gilt, die Menschen von der Wiege bis zur Bahre zu begleiten.
Er dankte Ludwig Ecker und allen Lehrkräften, die sich vor über 10 Jahren auf den Weg gemacht haben, eine staatliche Altenpflegeschule ins Leben zu rufen. Dank galt auch dem Kreistag für die Mittel zum Neubau des Schulzentrums um so den Unterricht auch weiter attraktiv halten zu können.
Er dankte Staatssekretär Bernd Sibler und der Bayerischen Staatsregierung für ihre Unterstützung beim Aufbau eines Hochschulangebotes in der Region, das die Leute in der Region halten wird.
Landrat Huber war stolz auf das Berufliche Schulzentrum, das für die Kreiskliniken und die Altenheime in der Region große Vorteile bringt.
Den Auszubildenden dankte er für ihren hervorragenden Dienst und war zuversichtlich, dass ihre tolle Arbeit auch die Anerkennung finden wird, die sie verdient. So bat er sie, ihre Freude am Beruf anderen weiterzugeben um weiteren Nachwuchs zu gewinnen.
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Die Schülerband des beruflichen Schulzentrums lockerte die Jubiläumsfeier auf.
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Schulleiter Oberstudiendirektor Maximilian Heimerl gab sich etwas hilflos und tat so, als hätte er sein Redemanuskript vergessen...
Da er selbst erst seit kurzem Leiter der Altenpflegeschule ist, bat er die Gründer zu erzählen, wie es damals dazu gekommen ist. Am besten konnte das natürlich sein Vorgänger Ludwig Ecker der ja eigentlich Bänker ist....
Ludwig Ecker, der eigentlich als Ehrengast geladen war, wollte das erst korrigieren: Er ist kein Bänker sondern ein Bankkaufmann alter Schule!
2003 oder 2004 wurde zum ersten Mal der demographische Wandel diskutiert – erinnerte sich Ludwig Ecker. Damals gab es keine Schule zur Ausbildung von Altenpflegern.
Als sie dann den Antrag stellten, eine Altenpflegeschule ins Leben zu rufen, ließ man sich in München sehr lang Zeit. Mitte Juli gab es noch keine Genehmigung für die Schule, die Mitte September starten sollte. Am 6. August kam die Genehmigung und in kürzester Zeit haben sie es geschafft, mit einer Klasse zu starten.
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Damals schon dabei war Veronika Marczuk, die sich an die schwierige Aufgabe erinnerte, die vorgegebenen Lernziele mit konkreten Inhalten zu gestalten und auf die Anforderungen der Seniorenheime auszurichten.
Schon damals definierte Ludwig Ecker das „4-H-Ziel“: Sie wollten die alten Leute betreuen mit Herz, Hirn, Hand und Humor. So ist es seither geblieben und so wollen sie es auch weiter machen.
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Da statistisch gesehen Pflegende diesen Beruf nur gut 7 Jahre ausüben wollte Max Heimerl von Angelina wissen, wie sie die Ausbildung erlebt hat. Sie dankte den Lehrkräften für die umfassende Ausbildung und hat erst später erkannt, wie wertvoll das vermittelte Wissen war.
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Tobias Greiner von der Regierung von Oberbayern war früher Referendar an der Altenpflegeschule. Er war begeistert von den Angeboten der Berufsfachschule und war aus schulaufsichtlicher Sicht absolut beruhigt.
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Zusammen mit den Kreiskliniken bilden sie Krankenpfleger aus.
Kreiskliniken-Geschäftsführer Heiner Kelbel erinnerte sich an Pläne eine eigene Krankenpflegeschule ins Leben zu rufen. Da kam ihnen die Altenpflegeschule entgegen, die sich ja auch um kranke alte Leute kümmern muss. Nach langen Diskussionen entstand so die generalistische Pflegeausbildung. Eine ideale Ergänzung mit Zukunft.
Mehrere Auszubildende stellten die Herausforderungen dar, mit denen junge Erwachsene während der Ausbildung konfrontiert sind und auch die Freude, die jemand erleben kann, wenn er älteren Menschen hilft. Unter ihnen war eine von drei Chinesinnen, die an der Altenpflegeschule den Beruf des Altenpflegers lernen um später in ihrem Heimatland zu helfen, ein Altenpflegewesen aufzubauen.
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Abschließend dankte Maximilian Heimerl allen Helfern bei seinem Festvortrag und hoffte, vom folgenden Highlight nicht überrumpelt zu werden.
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Stephan Hartl und Veronika Marczuk erinnerten in einem kurzen Sketch an eine Begebenheit, in der ein Schüler selbst zum Lehrer wurde: „Vom Schüler zum Kollegen“.
Sie stießen auf Veronika Marczuk’s Beförderung zur Abteilungsleiterin an. Sie wollte das Gespräch dienstlich fortsetzen, er hatte ganz andere Absichten.
Natürlich „verstand“ Veronika Marczuk nicht, was der junge neue Kollege da von ihr wollte....
Das führte natürlich zu allerlei Verlegenheit und Verwirrung.
Je länger sie sich unterhielten, desto klarer wurde die Absicht: Sie wollten von Landrat Huber als Sachaufwandsträger eine Pflegepuppe, die etwa 2.500 Euro kosten sollte...
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Die Schülerband schloss die Veranstaltung stimmungsvoll ab.
115 Die Bilanz 2014 der Sparkasse Altötting-Mühldorf - Sorgen wegen der Niedrigzinsphase 8:35
In das Geschäftsjahr 2014 fielen ständig sinkende Zinsen und die nicht enden wollende Diskussion um die Rettung Griechenlands. Wie es für die Sparkasse Altötting-Mühldorf verlaufen ist, erklärte der Vorstand kürzlich der Presse.
Lagen die Zinsen im Januar 2014 noch bei etwa 2%, hat die EZB den Leitzins im Juni auf 0,15 und im September auf den kaum vorstellbaren Wert von 0,05% gesenkt, beklagte Vorstandsvorsitzender Dr. Stefan Bill die anhaltende Niedrigzinspolitik.
Das hat natürlich Auswirkungen für die Sparkasse Altötting-Mühldorf und ihre Kunden. So war die Baufinanzierung nie zuvor so günstig wie derzeit. Allerdings erhalten Anleger für Erspartes auch kaum noch Zinsen.
Obwohl sich das konjunkturelle Umfeld sehr positiv darstellt, der Konsum floriert und der Arbeitsmarkt positiv verläuft, kämpfen besonders Banken mit einer Flut von Regulierungsmaßnahmen, vorwiegend von Seiten der Europäischen Union. Die Kosten hierfür drücken besonders kleinere Institute sehr.
Zusagen einer Beschränkung der Regulierung sieht die Sparkasse allerdings skeptisch entgegen.
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Die Zahlen: Die Sparkasse ist auch 2014 gewachsen. So stieg die Bilanzsumme um etwa 90 Millionen Euro, die Kundenforderungen nahmen um 30 Millionen Euro – oder 2% - zu und die Verbindlichkeiten gegenüber Kunden um gut 96 Millionen Euro oder 5,2%.
Die Sparkasse hat 2 % mehr Kredite an Kunden ausgereicht als noch im Vorjahr. Natürlich entfällt der Großteil davon auf Baukredite wobei die Sparkasse hier auf Kunden setzt, die sich das auch langfristig leisten können.
Dr. Stefan Bill unterstrich den großen Aufwand, der nötig ist um diesen Zuwachs zu erzielen. Dazu war ein Kreditneugeschäft in Höhe von 262,7 Millionen Euro nötig, 16 % des Gesamtportfolios.
Ein Großteil davon entfällt auf den Wohnungsbau. Daneben unterstützt die Sparkasse die lokale Wirtschaft.
Massiv zugelegt hat die Sparkasse bei den Kundeneinlagen. Die Bürger anvertrauten ihnen knapp 100 Millionen Euro mehr, nach einem Ansteig von nur 0,4% von 2012 auf 2013 nun 5,2%. Ein erfreuliches Wachstum, das die Erwartungen deutlich übertroffen hat und auf die gesamtheitliche Beratung zurückzuführen ist.
Insgesamt verwaltet die Sparkasse nun Kundengelder in Höhe von 2,7 Milliarden Euro.
Natürlich nutzen die Kunden die niedrigen Zinsen zu Sondertilgungen und zu vermehrten Ausgaben. Trotzdem konnten sie 124 Millionen Euro mehr zur Verwaltung erhalten.
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Da die Kundeneinlagen die Kundenkredite deutlich übersteigen, ist die Sparkasse hoch liquide und von der Refinanzierung an den Kapitalmärkten praktisch unabhängig.
Wie bisher organisiert die Sparkasse den lokalen und regionalen Finanzkreislauf.
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Dr. Stefan Bill war sehr zufrieden mit dem Verlauf und dem Ergebnis des Geschäftsjahres 2014 in dem alle Ziele erreicht werden konnten. Weiter genießt die Sparkasse das Vertrauen der Kunden.
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Die Sparkasse selbst hat aus Zinsüberschüssen 44,7 Millionen Euro erwirtschaftet, 1,1 Millionen weniger als im Vorjahr. Aus Provisionen erzielte die Sparkasse 12,5 Millionen Euro, 300.000 weniger als im Vorjahr. Den Erträgen gegenüber stehen Verwaltungsaufwendungen von 40,2 Millionen Euro, 700.000 Euro mehr als 2013, besonders verursacht durch gestiegene Personalkosten.
Nach Abzug von 5,5 Millionen Euro bleibt ein Bilanzgewinn von 2,5 Millionen Euro für das Geschäftsjahr 2014. Mit dem Gewinn wird die Eigenkapitalquote auf nunmehr 235 Millionen Euro erhöht, was als Basis für zukünftige Geschäftsausweitungen genutzt werden wird. Die Sparkasse ist damit sehr gut aufgestellt.
Das Niedrigzinsumfeld macht es nötig, besonders die Kosten im Auge zu behalten, die Risiken zu begrenzen und Chancen zu erkennen und zu nutzen.
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Im Weiteren ging Dr. Stefan Bill auf das veränderte Kundenverhalten ein. Auch wenn das Geschäftsmodell seit der Gründung vor 160 Jahren gleich geblieben ist, hat sich doch viel geändert: Die Zahl der Girokonten ist erneut gestiegen auf jetzt 85.900
Stark steigt die Onlinenutzung der Konten, die inzwischen bei 45% liegt. Um diesem Trend zu entsprechen, hat die Sparkasse eine Reihe neuer Dienste entwickelt und bereitgestellt. Nicht nur, dass die S-B-Filialen jetzt rund um die Uhr bereitstehen, wurden auch die Beratungszeiten über die Öffnungszeiten der 38 Filialen hinaus verlängert und das telefonische Servicezentrum erweitert, das inzwischen jährlich fast 100.000 Anrufe bearbeitet und fast alle Anliegen der Kunden erledigen kann.
Neu dazukommen wird der elektronische Kontoauszug.
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Das Onlinebanking wurde um den Fingerprint, Push-Tans und den Giro-Code erweitert. Die Sparkassen-App steht im Ranking aller Bank-App-Downloads auf Rang 1.
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Alles zusammen hat zu 92% Kundenzufriedenheit geführt, wie die alljährliche Umfrage gerade erst wieder bestätigt hat. Diese Zufriedenheit hat dazu beigetragen, dass der Marktanteil der Sparkasse von 40 % gehalten werden konnte.
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Für die restlichen Monate des Geschäftsjahres erwartete Dr. Stefan Bill zwar einen positiven Verlauf, der allerdings durch die fortgesetzte Niedrigzinsphase nicht einfach wird. Sollte sich am Zinsniveau nichts ändern, droht ein Rückgang des Ergebnisses.
Er erwartete auch steigende regulatorische Anforderungen hervorgerufen durch die Übernahme der Bankenaufsicht durch die EZB, die sie zwar nicht direkt aber doch intensiv trifft. Das alles ist eben politisch gewollt.
Sie wollen dem allem durch ständige Beobachtung aller Geschäftsbereiche entgegenwirken, in Zeiten zunehmender Onlinenutzung besonders ihre Filial- und Vertriebsstruktur.
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Abschließend stellte Dr. Stefan Bill die Spenden- und Sponsoring-Aufwendungen dar, mit denen die Sparkasse auch 2014 zahlreiche Institutionen und Vereine unterstützt hat. Seit 2010 2,1 Millionen, hat die Sparkasse 2014 415.000 an 460 Empfänger ausgeschüttet. Damit erwirtschafteten sie einen Ertrag für die Region von etwa 2.8 Millionen Euro. Da nicht eingeschlossen sind die Steuern, die die Mitarbeiter bezahlt haben.
Weiter ist die Sparkasse mit ihren 542 Mitarbeitern einer der größten Arbeitgeber in der Region und mit 9% ein sehr engagierter und gern genutzter Ausbildungsbetrieb. Neben den Auszubildenden beschäftigt die Sparkasse 7 sogenannter Verbundstudenten, die parallel zur Ausbildung ein Betriebswirtschaftsstudium in Landshut absolvieren.
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Auf Frage erklärte Dr. Stefan Bill die rückläufigen Einnahmen durch die Steigerung der Effizienz interner Abläufe kompensieren zu wollen. An die Einsparung von Personal oder die Schließung von Filialen ist nicht gedacht. Trotz Online-Banking wird die Beratung nicht reduziert. Sie wird vielmehr ausgebaut und auf allen Kanälen bereitgestellt. So will die Sparkasse Stärke zeigen.
Die Wirtschaft der Region sah Dr. Stefan Bill auf einem guten Weg. Die Folgen der Finanzkrise sind überwunden und – auch wenn beide Landkreise sehr unterschiedlich sind und es doch Unternehmen gibt, denen es schlecht geht. Die Unternehmen sehen die Zukunft optimistischer als noch 2013.
Übrigens haben die Flüchtlinge im Landkreis nicht zu neuen Geschäftsverbindungen nach Syrien, Somalia oder Lybien geführt, auch wenn die Sparkasse einen Großteil der Unterstützungsgelder für den Landkreis an die Asylbewerber abwickelt. Insofern sind sie tatsächlich Teil der Bewältigung des Flüchtlingsstroms.
116 KreisDelegiertenversammlung der CSU - Dr. Marcel Huber als Vorsitzender wiedergewählt . Kommt eine Senioren-Union? 11:10
Alle zwei Jahre werden in den Kreisverbänden der CSU die Vorstände neu gewählt. Dazu kamen die Delegierten aller Ortsverbände im Saal des Gasthauses Kreuzerwirt in Mettenheim zusammen.
Kreisvorsitzender Staatsminister Dr. Marcel Huber konnte seine Namensvettern und alle Delegierten der Ortsvereine begrüßen, dazu Bundeswahlkreisgeschäftsführer Walter Göbl und Bezirksrätin Claudia Hausberger. Unter den KreisDelegierten zahlreiche Bürgermeister, Kreis-, Stadt- und Gemeinderäte. Ebenfalls gekommen war Ehrenvorsitzender Nikolaus Asenbeck.
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Seit der letzten Kreisvorstandswahl ist viel passiert. Es gab Landtags-, Bundestags und Kommunalwahlen, begann Dr. Marcel Huber seinen Bericht.
Von den 1.816 Mitgliedern mit einem Durchschnittsalter von 58,7 Jahren sind nur 19,3% Frauen. Das könnte mehr werden grüßte er die Mitglieder der jungen Union.
Die Treue der Mitglieder zeigen die 58, die schon mehr als 50 Jahre dabei sind.
Bedenklich ist, dass 60 % der Mitglieder über 51 Jahre alt sind. Das ist zwar schön, ruft aber nach Verjüngung. Junge Leute leben anders und haben andere Bedürfnisse als die Älteren.
Dr. Marcel Huber wünschte sich mehr Mitglieder, die schon politische Erfahrung haben, aber auch twittern und facebooken können...
Trotzdem muss sich die Partei um die Über-50-jährigen kümmern, die besondere Aufmerksamkeit verdient. Schließlich gehört ein großer Teil der Bevölkerung dieser Altersgruppe an. Würde man sie vernachlässigen, bräche ein großer Teil der Wählerstimmen weg.
Anstatt auf die einzelnen Veranstaltungen zurückzuschauen, wollte er auf die Sacharbeit zurückblicken. Etwa das Thema B15 neu. Da hat die Vorstandschaft der Kreis-CSU ein Positionspapier erarbeitet, das die Meinung der Bevölkerung traf und Grundlage für einen KreistagsbeSchluss war. Die CSU hat das ideal gemacht.
Allerdings kritisierte Dr. Marcel Huber die Diskussion im Nachbarlandkreis Erding, die in eine Welle persönlicher Angriffe bis hin zu Beleidigungen und Drohungen gemündet hat. So etwas hatte er bis dahin nicht gekannt. Und das bei einem theoretischen Thema, dessen Realisierung heute nicht abzusehen ist. (O-Ton Mir wird himmelangst, wenn wir in einer solchen Gesellschaft....)
Er wollte sich nicht ausmalen, was geschieht, wenn sie den Länderfinanzausgleich neu regeln, oder die Energiewende. Themen, an denen sie erst am Anfang stehen.
(O-Ton Oder den internationalen Terrorismus...)
Oder der Krieg in der Ukraine oder die Flüchtlinge. Es wurde ihm himmelangst vor der Reaktion der Bevölkerung, die wohl nicht bereit ist, aufeinander zuzugehen. In allen diesen Dingen ist die Partei in Land und Bund aber auch im Kreis und in den Orten gefordert.
Als Beispiel nannte Dr. Marcel Huber die vorbildliche Aufnahme der Flüchtlinge im Oktober 2014. Kamen 2013 60.000 Flüchtlinge, waren es 2014 203.000 und Ende April waren es bereits 126.000. Es werden 2015 wohl 400 oder gar 500.000 kommen. Für sie alle nötig sind Unterkünfte. In allen Städten und Dörfern. Der Freistaat hat für diese Kosten 2,5 Milliarden Euro für 2015 und 2016 veranschlagt.
Nötig ist jetzt nicht Ablehnung und Ausgrenzung sondern christliche Nächstenliebe, Hilfe und Unterstützung. Auch wenn’s viele ehrenamtliche Helfer gibt, überfordert die große Zahl Flüchtlinge die Ehrenamtlichen. Es müssen also neue Lösungen gefunden werden.
Nach seiner neuerlichen Berufung zum Leiter der bayerischen Staatskanzlei kann er wegen der umfangreichen Aufgabe seine Rolle als Kreisvorsitzender nicht immer wunschgemäß erfüllen, erklärte Dr. Marcel Huber. Andererseits verfügt er dadurch frühzeitig über Informationen, wie kaum sonst jemand.
Trotzdem hat ihn der Kreisvorstand gebeten, wieder als Kreisvorsitzender zu kandidieren. Er bat die Stellvertreter, viele von seinen Aufgaben zu übernehmen.
Dr. Marcel Huber beschrieb seine Aufgabe als Leiter der Bayerischen Staatskanzlei als große Herausforderung für ihn persönlich, seine Familie und auch den Kreisverband. Er wäre dort nicht, wenn er nicht die Unterstützung der Mitglieder der CSU im Landkreis hätte. Dafür dankte er ihnen allen sehr, besonders Nikolaus Asenbeck.
Zusammen mit allen Mandatsträgern haben sie viel erreicht und viele heiße Themen entschärft, von der Kreisklinik über die Heckscher-Klinik bis zur Katharinenkirche haben sie viel voran gebracht. Die CSU ist gut unterwegs, steht aber auch großen Herausforderungen gegenüber, deren Erledigung sie zuversichtlich erwarten. So dankte er allen Mitarbeitern, Ortsvorsitzenden, Mandatsträgern für die zurückliegenden zwei Jahre, überreichte ausgeschiedenen Ortsvorsitzenden kleine Anerkennungen und hieß die neu gewählten willkommen.
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Besonderer Dank galt Julia Obermeier, die in den Bundestag gewählt worden war, dann geheiratet hat und nach München gezogen ist. Dr. Marcel Huber gratulierte auch der neu gewählten JU-Kreisvorsitzenden Stephanie Pollmann.
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Mit Blick auf die Altersstruktur der Mitglieder, von denen 60% über 50 Jahre alt sind, regte Dr. Marcel Huber die Gründung einer Seniorenunion an, die noch 2015 entstehen soll.
Er freute sich über den Ball der Wirtschaft der Mittelstandsunion, an dem sich heuer die Mitglieder stark beteiligt hatten. Damit schloss Dr. Marcel Huber seinen Bericht.
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Kreisschatzmeister Franz Schmidt war glücklich, nach einer Reise nach Berlin wieder zu Hause zu seine, wo es noch immer getrennte Toiletten für Männlein und Weiblein gibt. Hier ist der Genderwahn noch nicht ausgebrochen!
Dann berichtete er Einnahmen von 148.598 Euro und Ausgaben von 151.094 Euro. Das Vermögen reduzierte sich damit auf 59.555 Euro.
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Kassenprüfer Max Reichert berichteten vorbildliche Kassenführung und schlug der Versammlung die Entlastung von Schatzmeister und Vorstandschaft vor.
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Die Delegierten entlasteten und entließen die Vorstandschaft einstimmig.
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Maximilian Heimerl unterstützte die Kandidatur Dr. Marcel Hubers. Er würdigte die geleistete Arbeit trotz seiner vielen Verpflichtungen in München. Kein anderer Kreisverband hat den Leiter der Bayerischen Staatskanzlei zum Vorstand. Er würde sich freuen, wenn er weiter Kreisverbandsvorsitzender bleiben würde, eine Funktion, die er persönlich nicht mehr bräuchte.
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Bundeswahlkreisgeschäftsführer Walter Göbl stellte 173 stimmberechtigte Delegierte fest und führte in die Vorstandsneuwahl ein, Ulrich Niederschweiberer schlug Dr. Marcel Huber vor und die Delegierten stimmten ab.
Nach kurzer Auszählung gab Walter Göbl das Ergebnis bekannt. (O-Ton )
Dr. Marcel Huber nahm die Wahl an und die Glückwünsche entgegen.
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Zu Stellvertretern wählten die Delegierten Maximilian Heimerl mit 155 von 173 Stimmen, Christa Heindl mit 147, Charlotte Konrad mit 137 und Ulrich Niederschweiberer mit 139 Stimmen. Sie alle nahmen die Wahl an.
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Dr. Marcel Huber warb dann um eine besondere Form der Wahl der Beisitzer. Die Vorstandschaft hatte beschlossen, eine Gruppe jüngerer Beisitzer nicht nur aufzustellen sondern en bloc wählen zu lassen und so den Kreisvorstand zu verjüngen. Zu dem Block gehörten Christine Graupner aus Waldkraiburg, Stefan Högenauer aus Haag, Michael Kulhanek aus Neumarkt, Florian Loserth aus Mühldorf, Stefan Mooshuber aus Flossing und Lorenz Salzeder aus Aschau.
In einer Vorabstimmung akzeptierten die Delegierten die Blockwahl und in geheimer Wahl die vorgeschlagenen Kandidaten, die sich vorher kurz vorgestellt hatten mit 159 von 173 abgegebenen Stimmen. Sie alle nahmen die Wahl an.
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Die weiteren Beisitzerposten wählten die Delegierten dann in bekannter Form aus diesen Vorschlägen nachdem sie sich kurz vorgestellt hatten. Die meisten bekleiden öffentliche Mandate und sind deshalb bekannt. Gewählt wurden Alfred Lantenhammer, Michael Hausperger, Rupert Rigam, Georg Thalmeier, Siegfried Höpfinger, Thomas Stadler, Susanne König und Dr. Karl Dürner. Sie alle nahmen die Wahl an.
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Kreisschatzmeister Franz Schmidt wählten die Delegierten mit 162 von 173 Stimmen. Er nahm die Wahl an und versprach das Geld zusammenzuhalten.
Zu Schriftführerinnen wählten die Delegierten Claudia Hausberger mit 150 und Petra Jackl mit 136 von 172 Stimmen.
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Abschließend wählten die Anwesenden Delegierte zu Bezirks- und Landesparteitagen und Dr. Marcel Huber gratulierte Ilse Preisinger-Sontag zu ihrem runden Geburtstag, den sie kürzlich feiern konnte.
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Für viel Diskussionsstoff gesorgt hatten an diesem Abend zwei Themen: Die Blockwahl jüngerer Delegierter zu Beisitzern und die vorgeschlagene Seniorenunion. Mehrere Delegierte, die zur angedachten Altersgruppe „Ü50“ gehören sahen sich dadurch vor der Abschiebung in eine Arbeitsgemeinschaft und damit vor dem AusSchluss an wichtigen Entscheidungsprozessen. Eine zwar verständliche Initiative, deren weitere Entwicklung es mit Aufmerksamkeit zu beobachten gilt....
117 Aiftakt zum Volksfest in Kraiburg - Regen und nichts was sich dreht...
„Schritt fahren“ konnte man an diesem Nachmittag an der Römerstraße in Kraiburg ohnehin nicht als dort Vereinsabordnungen, Feuerwehr, Gemeinderäte, Bürgermeister, Brauereivertreter Blaskapelle und sogar Graf Ignaz zu Toerring-Jettenbach zusammenkamen um sich aufs Volksfest einzustimmen. Nur das Wetter.... das wollte nicht mitspielen.
Die Blaskapelle hatte keinen Platz unter dem kleinen Vordach der Garage und musste „Mein Heimatland“ im Regen spielen.
Die Pferde der Brauerei störte das nicht. Die sind wetterfest.
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Besondere Geschäfte erledigten Tunvereinsvorstand Werner Schreiber mit Narrengilde-Vorstand Christian Kinzel....
Der verkaufte die Unterlagen dann gleich weiter....
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Gleich zwei Generationen der Festwirtsfamilie Ziegler wollten dabei sein. Die Mittlere hatte schon Zeltdienst.
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Unter Schirmen und im Schutz des Baumes freuten sich die Kraiburger auf ihr Volksfest.
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Dann endlich ging's los: Voran die Blaskapelle, dann die Schützen und das Brauereigespann.
Danach die Festwirtsfamilie, die Bürgermeister und Gemeinderäte, die Feuerwehr und die Vereine marschierten Richtung Festplatz.
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Der wolkenverhangene Himmel begrüßte den Festzug dann auch über dem Festplatz.
Die Königlich privilegierten Feuerschützen nahmen Aufstellung und schossen Salut.
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Drei Mal.
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Dann ging's rein ins Festzelt.
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Dort band sich Bürgermeister Dr. Herbert Heiml die Schürze um und setzte zum entscheidenden Akt an.
Zwei sanfte Schläge reichten und die Blaskapelle verkündete dass O’zapft is....
Während Dr. Herbert Heiml und Martin Berger einschenkten, stimmten sie den bayerischen Defiliermarsch an.
Dann konnten sie auf fünf fröhliche Tage in Kraiburg anstoßen. Da machte auch Waldkraiburgs Bürgermeister Robert Pötzsch gern mit, der schon zum Tag der guten Nachbarschaft gekommen war.
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Währenddessen drehten sich schon die Giggerl im Grill und die Schweinsbraten dampften. Und das Bier floß in die Krüge.
So feierten die Kraiburger und ihre Nachbarn den Tag der guten Nachbarschaft auf ihrem kleinen Volksfest, das bis zum Schluss unter dem Regen litt, der gar nicht nachlassen wollte.
Aber was so ein gstandener Kraiburger ist, der lässt sich von so ein paar Regentropfen nicht aufhalten... Der zieht seine Tracht an oder sein Dirndl und geht aufs Kraiburger Volksfest...
Auch wenn’s draußen ehrer trist war weil die Schausteller die kleine Marktgemeinde sträflich verschmäht hatte....
Ja, so wars, das Volksfest in Kraiburg an Pfingsten 2015.
118 Das letzte Heimspiel der Saison 2014/2015: FC Töging gegen SE Freising 8:20
Zum letzten Heimspiel der Saison 2014/2015 kam der Sportclub Eintracht Freising zum FC Töging ins Stadion am Wasserschloss nach Töging. Beide Mannschaften hatten ihre Tabellenplätze sicher. Es ging um nichts mehr.
Herrlichstes Fußballwetter empfing die beiden Landesligamannschaften deren Tabellenplätze 4 und 6 sich durch den Ausgang dieses Spiels nicht ändern würden.
Töging's Trainer Mario Reichenberger ließ nach der herben Niederlage der Vorwoche eine veränderte Mannschaft auflaufen: Für Kapitän Benedikt Baßlsperger, Bernhard Waldher und Arian Osmanaj spielten Andreas Zeiller, Dominik Giesecke und Markus Leipolz von Beginn an.
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Die Gäste begannen in gelb-schwarzen Trikots von rechts nach links, also gegen Wind und Sonne.
Nach sechs Minuten die erste Chance für Töging: Um den Freistoß aus 35 Metern zu parieren muss Gästetorhüter Jan Kapitz schon sein Können zeigen.
Dann jagt Markus Leipolz diese Flanke von Sergej Volkov in die Wolken.
dass es um nichts mehr ging zeigte sich an der vielen Zeit, die sich die Gäste nahmen den Ball zu holen.
Die ersten Minuten gehörten den Gastgebern.
Erst in der sechsten Minute kamen erstmals vors Tor der Hausherren.
Im Gegenzug muss Jan Kapitz wieder sein Können zeigen.
Freistoß für die Gäste: daneben.
Dann blockt Sebastian Mihajlovic Markus Bley kurz vor dem Strafraum. Schiedsrichter Otto Kroiß lässt weiterlaufen.
Freistoß für Töging: Yunus Karayüns Ball landet in einem – Durcheinander in dem Hannes Ganghofner zu Fall kommt. Freistoß für Freising.
Nach geradezu gemütlich vorgetragenem Angriff kann Welder de Souza Lima Andreas Holnburger den Ball von der Fußspitze picken.
Foul an Markus Leipolz – Freistoß von der Strafraumecke: Jan Kapitz sicher.
Erst in der 23. Minute kam Freising wieder vors Tor der Gastgeber: Welder de Souza Lima erst per Fuß und Dominic Giesecke zur Ecke. Die ändert aber nichts am Spielstand.
Eine Zeit wogt das Spiel munter hin und her.
Dann Töging über links: Diesemal beharken sich Nelson Miller und Markus Bley und wieder sieht Schiedsrichter Otto Kroiß keinen Grund für einen Freistoß.
Die Gäste mit einem langen Paß auf die rechte Seite: Sebastian Mihajlovics Flanke kann Welder de Souza Lima herunterpicken.
Im Gegenzug jagt Markus Bley das Spielgerät in die Wolken.
Wie gesagt: Die Gäste hatten an diesem Nachmittag seeehr viel Zeit.
Dann stützt sich Mesut Toprak auf: Freistoß Töging: Yunus Karayün - keine Gefahr.
Und wieder seeehr viel Zeit für die Gäste.
Die kamen dann durch die Mitte. Sergej Volkov kann Benjamin Held nicht halten, der aber in Welder de Souza Lima seinen Meister findet.
Im Gegenzug jagt Markus Bley das Spielgerät in die Wolken. Allerdings war die Fahne des Assistenten oben.
Und die Gäste hatten wieder seeehr viel Zeit.
Ecke Töging: Daneben.
Das wars in der ersten Hälfte, die einen engagierten FC Töging gesehen hat, der seine zahlreichen Chancen jedoch nicht in Tore umsetzen konnte.
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Der zweite Durchgang: Töging jetzt von rechts nach links.
Nach einigem Hin und Her kommt Jan Kapitz weit herausgelaufen. Der Ball kommt zu einem Töginger, der ihn zu überlupfen versucht. Leider zu weit.
Den nächsten Angriff über rechts können die Gäste abwehren.
Freistoß Töging nach Foul: Markus Bley kommt nich ran.
Nach weitem Abstoß fällt der Ball Ilker Yildiz vor die Füße der nur noch abzuziehen braucht. 0:1 in der 59. Minute. Nach dem bisherigen Spielverlauf eine unverdiente Führung.
Die Gäste hatten weiter vieeel Zeit.
Bis auf einige Weitschüsse hatten sie bisher nicht viel gezeigt.
Das brachte ihren Trainer auf die Palme, dessen lautstarke Kritik zu mehr Engagement führte.
Ihre Versuche, die Führung auszubauen scheiterten aber ein ums andere Mal.
In der 67. Minute reagierte Töging's Trainer Mario Reichenberger und schöpfte sein Wechselkontingent aus: Er brachte Arian Osmanaj für Markus Bley, Michael Tot für Dominik Giesecke und Benedikt Baßlsperger für Daniel Adam.
Sogar die Polizei wollte dieses Spiel sehen....
Nachdem sich zwischenzeitlich Gästetrainer Michael Schmitz eine Ermahnung des Schiedsrichters eingefangen hatte, kamen seine Leute über rechts, scheitern aber an Töging's Abwehr.
Dann mit einem Weitschuß durch die Mitte.
Freistoß nach diesem Foul von Jan Kapitz, der dafür gelb sieht. Kein Problem für die Abwehr der Gäste.
Viel Zeit nehmen sich die Gäste dann für ihren nächsten Wechsel: Für Sebastian Michajlovic kommt Florian Schmuckermaier.
Wieder Töging über rechts: Den Paß versucht Ilker Yildiz zu klären und schafft beinahe ein Eigentor.
Dann Foul an Yunus Karajün. Den Freistoß knallt er selbst direkt ins rechte untere Eck – unhaltbar für Jan Kapitz – Der Ausgleich - mehr als verdient!
Die Gäste kommen nochmal durch die Mitte. Abseits. Allerdings verletzt sich dabei Salih Bahar am Knie, der erst kürzlich nach langer Verletzungspause in die Mannschaft zurückgekehrt ist. Er wird humpelnd vom Platz geleitet.
Schon in der Nachspielzeit versuchts Töging zu Zehnt nochmal: Daniel Adams Ball hat Jan Kapitz aber sicher.
Schiedsrichter Kroiß pfiff die Partie ohne große Nachspielzeit ab.
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Das wars: Der FC Töging hatte in der ersten Halbzeit dominiert, musste Anfang der zweiten zurückstecken und kam nach dem gleichzeitigen Wechsel von drei Spielern stark zurück. Bei den vielen Chancen wäre hier auch ein Sieg für die Hausherren drin gewesen. An der Tabelle hätte das freilich nichts geändert. Und so war auch Mario Reichenberger mit seiner Mannschaft zufrieden.
(O-Ton)
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