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Josef J. Pöllmann
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Das gab's 2015 bei Mühldorf-TV und bei Altötting-TV
Hier können Sie nachlesen, worüber wir in KW 26/2015 berichtet haben.
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Nr.
Thema LZ Archiv KW Ersch.
138 50 Jahre Postsportverein Mühldorf - Die Jubiläumsfeier 9:45 26 25.06.15
Das 50. Gründungsjubiläum feierte der Postsportverein Mühldorf im Saal des Gasthauses Spirkl mit einem unterhaltsamen Abend.
Vorstand Richard Christan konnte neben den zahlreichen Mitgliedern, MdL Günther Knoblauch und einer Reihe Stadträte auch mehrere Gründungsmitglieder willkommen heißen. Dazu BLSV-Kreisvorsitzender Erwin Zeug mit Kollegen.
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Die Kinder-Turngruppe sorgte mit ihrer kleinen Einlage für gute Stimmung unter den Gästen.
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Begleitet von einem Video mit alten Aufnahmen erinnerten Richard Christan und Gundi Graf an die fünf Jahrzehnte der Vereinsgeschichte. Dabei kritisierte Richard Christan die gestiegenen Ansprüche der Mitglieder bei gleichzeitiger Ablehnung der Übernahme von Ehrenämtern.
Er beklagte auch die ständig steigenden Anforderungen des Gesetzgebers und die steigenden Kosten. Zudem macht allen Sportvereinen die Konkurrenz durch Volkshochschulen und Fitnesstudios zu schaffen.
Weil sie aber alle zusammenhalten werden sie die Zukunft schon meistern – waren sie sicher. Allerdings brauchen die Ehrenamtlichen mehr Unterstützung – appellierten sie an die anwesenden Verantwortlichen.
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Damit blickten Richard Christan und Gundi Graf auf die Geschichte des Vereins zurück, die wir in einem besonderen Beitrag zusammengefaßt haben.
Zahlreiche Szenen des Videos sorgten für Heiterkeit und viel Gesprächsstoff an den Tischen: „Mei – woaßt’as no???“
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Besonders das Gehen wurde damals intensiv betrieben. Neben Sepp Stangl waren noch andere Vereinsmitglieder so erfolgreich, daß sie sich für die Olympischen Spiele qualifiziert hatten. Da die Bundesrepublik 1980 aber nicht daran teilgenommen hat, fiel dieses Abenteuer aus.
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Das Gehen ist längst nicht mehr attraktiv. Heute betreiben die Mitglieder den Rudersport, Fahren Rad, Kegeln, spielen Tischtennis, betreiben Gymnastik und vieles mehr.
Der Verein hat heute 235 Mitglieder und sechs Übungsleiter.
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Abschließend dankte Richard Christan den Mitstreitern in der Vorstandschaft und der Stadt Mühldorf für die fortgesetzte Unterstützung.
Da es ein Ausruhen nicht gibt, wird der Postsportverein auch weiterhin seinen Beitrag zum Leben in Mühldorf leisten – sicherte Richard Christan zu.
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Während einer kurzen Pause kam Bürgermeisterin Marianne Zollner zur Festversammlung dazu.
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Sie freute sich so viele Stadträte hier zu sehen. Ihr Kommen zeigt die Bedeutung des Vereins für die Stadt. So gratulierte sie im Namen der Stadt zum Geburtstag.
Damals, 1965, war die Post eine wichtige staatliche Institution, nicht so wie heute. Als damals der Eisenbahner Sportverein gegründet wurde, wollte die Post natürlich nicht hintanstehen. Sie gründeten den Postsportverein. Seit der Gründung ging es mit dem Postsportverein immer bergauf. Neben seinen vielen Abteilungen hat er sich auch immer für den Breitensport eingesetzt und war so für alle Altersgruppen attraktiv. Oft hätte sie selbst gern mit gemacht.
Wie alle anderen Sportvereine auch, trägt der Postsportverein zur Attraktivität der Stadt bei. Dafür dankte sie Mitgliedern und Vorstand herzlich und wünschte für die Zukunft alles Gute und Hals- und Beinbruch.
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Mühldorfs Altbürgermeister und Ehrenbürger MdL Günther Knoblauch überbrachte die Glückwünsche von Landrat Georg Huber. Der Postsportverein ist ein besonderer Verein würdigte er die außergewöhnlichen Leistungen, die die Stadt weit über ihre Grenzen hinaus bekannt gemacht haben. Mit ihrer Ruderstrecke bei Neuötting sind sie sogar interkommunal aufgestellt.
In den 50 Jahren haben den Verein nur vier Vorstände geführt und eine starke Gemeinschaft gebildet. Sepp Stangl war dabei als Botschafter der Stadt und des Landkreises auf der ganzen Welt unterwegs. Mit ihrer Jugendarbeit haben sie vielen jungen Leuten die Grundlage für ein erfolgreiches Leben gelegt und sie gelehrt Verantwortung zu übernehmen.
Die hier gepflegte Gemeinschaft war wichtig für den Erhalt der Lebensqualität in der Stadt. So gratulierte er allen Vorständen und Funktionären und allen Mitgliedern und wünschte dem Verein für eine lange und erfolgreiche Zukunft.
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Auch Sportreferent Thomas Enzinger gratulierte zum Jubiläum und wünschte dem Verein eine erfolgreiche Zukunft. Er betonte den besonderen Wert der ehrenamtlichen Arbeit in Vereinen, die damit eine besondere Leistung für die Gesellschaft erbringen. Damit freute er sich schon aufs 100-jährie Jubiläum.
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BLSV-Kreisvorsitzender Erwin Zeug überbrachte die Glückwünsche des Bayerischen Landesverbandes und würdigte das Durchhaltevermögen des Vereins trotz der vielen neuen Herausforderungen und Vorschriften der letzten Jahre.
Er dankte allen bisherigen und aktuellen Vorständen, allen Ehrenamtlichen und allen Angehörigen für ihren unermüdlichen Einsatz für den Verein und wünschte ihnen für die nächsten 50 Jahre weiter so viel Kraft und Erfolg.
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Da sie mit der kompletten Mannschaft gekommen waren, bat er Sepp Elsberger und Martin Wieser zu sich. Gemeinsam gratulierten sie dem Postsportverein und überreichten sie Vorstand Richard Christan eine Ehrenurkunde.
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Richard Christan bat die Gründungsmitglieder zu sich und dankte ihnen mit einer Ehrenurkunden, Anstecker und Erinnerungskrug.
Konrad Brummer,
Leopold Harwalik,
Sigismund Hupfer, der seit vielen Jahren das Amt des Kassiers ausübt.
Wolfgang Keßler, der vor 50 Jahren Vorstand des Postamts Mühldorf war und eine Periode im Stadtrat saß,
und Dieter Ostermaier, der lange Jahre Schriftführer war und heute ihr Chronist ist.
Ihnen allen gratulierte Bürgermeisterin Marianne Zollner herzlich.
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Für 50 Jahre Mitgliedschaft im Verein dankte Richard Christan mit Urkunde, Anstecknadel und Erinnerungskrug dem langjährigen Vorstand Alfons Huber,
Eduard König,
Franz Krapf, dem die 50 Jahre schnell vergangen sind
Und natürlich den schnellsten Mann Bayerns, Josef Stangl.
Er und Alfons Huber erinnerten sich an einige Anekdoten, die wir hier nicht wiedergeben wollen um das Ansehen des Postsportvereins nicht zu beschädigen....
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Jedenfalls sorgten sie für so viel Heiterkeit, daß zweiter Vorstand Peter Starflinger sich erst wieder Gehör verschaffen mußte um auch Richard Christan zu ehren, der ein Glücksfall für den Verein ist. Er ist nicht nur hell auf der Platte sondern auch TopFit. Der Verein ist für ihn wie eine Familie, für die er sich schon sehr einsetzt.
Für seine anstehende Urlaubsreise überreichte er ihm eine symbolische Anerkennung zu Ehrenurkunde, Krug und Nadel dazu. Er ist schließlich auch schon 50 Jahre dabei.
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Als letzten Programmpunkt ehrte Erwin Zeug eine Reihe Mitglieder des Post-SV mit Urkunden und verschiedensten Anstecknadeln, je nach der Dauer ihrer Zugehörigkeit: Gundi Graf etwa erhielt die Verdienstnadel in Gold mit Brillianten und Kranz. Dazu überreichte ihr Richard Christan einen Sträußchen Blumen.
Die selbe Auszeichnung erhielt der langjährige Vorsitzende Alfons Huber und Dieter Ostermaier.
Sigismund Hupfer erhielt des selbe Nadel aber mit großem Kranz.
Viele weitere ehrten Erwin Zeug und Sepp Elsberger.
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Nach der Ehrung weiterer langjähriger Mitglieder dankte Richard Christan allen Gästen für die Teilnahme an der Jubiläumsfeier und entließ sie in den gemütlichen Teil des Abends mit Tanz und guter Unterhaltung.
139 50 Jahre Postsportverein Mühldorf - Eine bewegte Geschichte in Bildern 7:10
1965 taten sich sportliche Mitarbeiter der Deutschen Post zusammen und gründeten einen Sportverein. Das wie es dazu kam und was seither passiert ist zeigt unsere kleine Rückschau.
Schon lange vor der Vereinsgründung 1965 waren die Mitarbeiter der damaligen Post sportlich sehr aktiv. Sie spielten Schach, Tischtennis und waren als Geher unterwegs.
Mit der Gründung eines Vereins folgten sie dem Beispiel der Eisenbahner, die vier Jahre vorher einen eigenen Verein gegründet hatten, den Eisenbahner Sportverein.
16 Postler fanden also sich zusammen und gründeten den am 19. Mai 1965 den Post-SV, den sie auch gleich ins Vereinsregister eintragen ließen und Gemeinnützigkeit beantragten. Zum ersten Vorstand wählten sie den damaligen Vorstand des Postamtes Mühldorf, Wolfgang Keßler.
Die ersten Abteilungen waren die Schachabteilung, die Tischtennisabteilung und die Ruderabteilung.
Die Tischtennis- und die Schachabteilung konnten schnell beginnen. Schwieriger war es mit den Ruderern.
Nach einigem Suchen fanden sie ein Gelände am Inn, in Wasserwimm bei Neuötting, erhielten die Genehmigung des Innwerks und des Wasserwirtschaftsamtes und begannen eine alte Baracke aus Mettenheim dort neu aufzubauen.
Aus dieser Baracke machten sie mit viel Eigenarbeit ein Bootshaus mit Umkleidekabinen, Aufenthaltsraum und sanitären Einrichtungen.
So entstand in 3.500 Arbeitsstunden ein schönes Vereinsheim, das natürlich gebührend und in Anwesenheit von viel Prominenz eingeweiht wurde.
Die zwei alten Ruderboote mit denen der Ruderbetrieb auf dem Inn begann, wurden bald durch handlichere Kunststoffboote ersetzt. So wurde der Inn zur Ruderstrecke.
Zahlreiche Ausflüge auf die Donau, den Chiemsee und den Bodensee und sogar auf die Themse nach England brachten viel Aktivität.
Seit 1990 kamen viele neue Mitglieder zur Ruderabteilung dazu, was zur Steigerung der Aktivitäten führte. Etwa zur Teilnahme an Regatten und Masters. Und zur Anschaffung neuer Boote, die jedes Mal feierlich getauft wurden.
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Die Leichtathletikabteilung entstand aus dem Briefträgermarsch. Sie begann schon 1965 mit Sepp Stangl mit dem Gehen, einer sehr trainings- und vorbereitungsintensiven Sportart. Der Postsportverein wurde bald eine Geher-Hochburg. Wesentlich dazu bei trug Sepp Stangl, der allein 10 Mal oberbayerischer Meister wurde, 1965 sogar bayerischer Meister.
Die Erfolge waren so zahlreich, daß sie kaum aufzuzählen sind. Sogar für die olympischen Spiele in Moskau qualifizierten sich Geher des Post-SV, fuhren aber dann nicht hin, weil Deutschland die Spiele boykottierte.
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Die große Mode der 60er Jahren waren Volksmärsche. 1969 führte der Post-SV die erste Europäischen Inntalvolkswanderung durch, der weitere 13 folgten. 1974 nahmen 18.000 Wanderer daran teil – absoluter Rekord und ein großer Erfolg für die Organisatoren Walter Harner und Max Lederer.
Sogar Fußball spielten die Post-SV-ler. Da sie keinen eigenen Platz hatten nutzten sie die Anlagen des SV Altmühldorf, des RSV Mößling und der Spielvereinigung Mühldorf.
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Viele weitere Abteilungen entstanden und stellten nach längerer oder kürzerer Zeit den Betrieb wieder ein. Dazwischen waren manche sehr erfolgreich und machten auch überregional von sich Reden.
Etwa die Eisstockabteilung, die 7 Mal die Bezirksmeisterschaft gewinnen konnte. Oder die Schaabteilung, die es längst nicht mehr gibt.
Noch immer aktiv sind dagegen die Kegler, die erst 2014 in Burghausen sehr erfolgreich waren.
Ab 1981 haben sich viele Geher dem Radsport zugewandt und waren auch da sehr erfolgreich. So hat der Post-SV 7 Radkriterien mit internationaler Beteiligung ausgerichtet. Bis heute finden jährlich Wanderfahrten und Passfahrten in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Italien statt.
Seit 1988 richtete der Post-SV Duathlon-Wettbewerbe für alle Klassen aus. Daran nahmen im Schnitt 160 Starter teil. 1998 waren es sogar 265.
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Der Post-SV widmet einen großen Teil seines Augemerks dem Breitensport und bietet dafür Damen– und Herrnturnen, Kinderturnen und vieles mehr. Besonderer Beliebtheit erfreut sich die „Gymnastik für Jedermann“, an der zur Zeit 70 Teilnehmer mitmachen.
Sehr beliebt ist auch das Freizeitradeln durch den Landkreis, das Alois Baumann führt, der wirklich jeden Feldweg kennt.
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Neben den sportlichen Aktivitäten kam auch das gesellschaftliche Leben nie zu kurz. Einer der Höhepunkte war die Weihnachtstombola 2014 im Globus Warenmarkt, an deren Organisation sich 74 Mitglieder beteiligten. Einnahmen von 7.000 Euro waren der schöne Lohn dafür.
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Humor bewiesen die Ruderer des Post-SV beim Faschingszug 2014, als sie sich mit einem besonderen Boot an den Faschingszügen in Mühldorf und Neuötting beteiligten.
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Der Post-SV, dem heute 235 Mitglieder angehören, hatte in den 50 Jahren seines Bestehens nur vier Vorstände: Wolfgang Keßler, Hartmut Heise, Alfons Huber und Richard Christan – eine bemerkenswerte Kontinuität, die von harmonischem Miteinander zeugt. Drei von ihnen gehören dem Verein noch heute als Ehrenvorsitzende an: Wolfgang Keßler, Hartmut Heise und Alfons Huber.
Bleibt zu wünschen, daß sich die Erfolgsgeschichte auch in den kommenden Jahrzehnten fortsetzt, beim Mühldorfer Traditionsverein Post-SV.
140 Auftakt für den TSV Buchbach zur vierten Saison in der Regionalliga Bayern: Es wird ein Horror-Jahr! 9:10
Die Fußballer des TSV Buchbach haben die zurückliegende Saison auf Tabellenplatz vier abgeschlossen. Was sie für die vierte Saison in der Regionalliga Bayern erwarten stellten sie kürzlich im Rahmen der Saisonauftaktfeier vor.
Da wo der Vorstand selbst am Grill steht, da ist der TSV Buchbach zu Hause. Im Stadion in Buchbach, das seit 2012 „S-M-R-Arena“ heißt.
Während immer mehr Gäste eintrafen, trainierten die Aktiven zusammen mit den Neuzugängen auf dem Nebenplatz.
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Als sich alle gestärkt hatten, begrüßte Georg Hanslmaier Vorstände, Abteilungsleitung, Neuzugänge und die Sponsoren. Er freute sich auch über Buchbachs Bürgermeister Thomas Einwang und Dr. Wolfgang Limmer. Besonders begrüßte er die zahlreichen Interessierten und die tollen Sponsoren: Albert Kerbl, Franziska Bauer, Michael Kaiser, Geri Baumgärtl, Heinrich Oberreithmaier und die Herren Schneider und Rauscher von der Sparkasse. Und natürlich Maximilian Kammermeier.
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Abteilungsleiter Günther Grübl freute sich über das große Interesse an der Arbeit des TSV Buchbach, das der zahlreiche Besuch der Auftaktfeier eindrücklich zeigt.
Die zurückliegende „wahnsinnige Saison“ haben die Buchbacher Fußballer auf Platz vier beendet. Von diesem Erfolg darf man sich aber nicht blenden lassen. Schon Kleinigkeiten können das in der nächsten Saison ändern. So ist auch in der Saison 2015/2016 wieder das Ziel die Klasse zu halten.
Günther Grübl verwies auf eine ganze Reihe renommierter Mannschaften, die es nicht geschafft haben, sich in der Regionalliga Bayern zu halten.
(O-Ton Die kommende Saison wird ein Horror-Jahr!)
Mit Jahn Regensburg und der Spielvereinigung Unterhaching kommen zwei starke Mannschaften dazu und auch Wacker Burhausen schläft nicht. Auch die Aufsteiger sind nicht „von Pappe“!
Es wird also ein hartes, aber auch ein interessantes Jahr!
Gerade weil die Spieler des TSV Buchbach ihrer Ausbildung oder ihrer Arbeit nachgehen, vier Mal in der Woche trainieren, dabei nahezu auf das Privatleben verzichten und sich zudem enorm engagieren, war Günther Grübl besonders stolz auf das, was hier abläuft. Alle zusammen sind die „Buchbacher Fußballfamilie“ mit viel ehrenamtlichem Engagement. (O-Ton 25:53:00 Buchbach gibt’s nur einmal)
Und das fasziniert auch alle, die hierher kommen. Sogar BFV-Präsident Dr. Rainer Koch.
Genau die Entbehrungen führen halt immer auch wieder zu Abgängen, die dann natürlich ersetzt werden müssen. Mit den später vorzustellenden Neuzugängen ist der Kader für die kommende Saison wieder komplett. Weitere Neuzugänge sind dennoch möglich.
Wenn die „Familie“ in Buchbach wieder paßt können sich auch die kommende schwierige Saison meistern, die der er gegenüber früheren Jahren als 30% schwieriger einschätzte.
(O-Ton Wir haben eine gute Truppe!) Und damit werden sie’s mit Euphorie und Herzblut anpacken und auch schaffen.
Daß das in Buchbach so ist, das wissen auch alle Gegner wenn sie die „Treppe des Horrors“ heraufkommen!
Um das alles zu schaffen arbeitet der Verein zusammen mit der Gemeinde und den Sponsoren an der Infrastruktur und will neben einem Kunstrasenplatz noch andere Veränderungen einführen. Sie sind auf einem guten Weg.
Neu ist, daß Josef Kupper wieder zum Verein gestoßen ist um sich ums Personal zu kümmern – eine große Erleichterung für die Abteilungsleitung.
Abschließend dankte Günther Grübl allen, die mithelfen, den TSV Buchbach als Kultverein zu erhalten.
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In der ganzen Regionalliga Bayern gibt es nur noch fünf Mannschaften, die nach der Arbeit trainieren, gab Trainer Anton Bobenstetter zu bedenken. Alle anderen sind Profimannschaften.
Auch er lobte das gute Miteinander in Buchbach, das alle erfaßt hat und den Kultverein TSV Buchbach ausmacht.
Allerdings verhindern die zeitlichen Einschränkungen arbeitender Fußballer oft ihre Verpflichtung in Buchbach. Sieht man, wie die Buchbacher Amateure sich gegen die Profis der Ligakonkurrenten schlagen, kann man nur stolz sein.
Anton Bobenstetter sicherte zu, in der kommenden Saison alles dafür zu tun, die Regionalliga zu halten. Das gilt für seine Trainerkollegen genau so wie für die ganze Mannschaft.
Eine Garantie dafür gibt’s aber nicht. Trotzdem werden sie eine tolle Saison spielen und mit den großen Mannschaften wie der des FC Bayern große Fußballfeste feiern.
Und wenn schon auf den Trikot’s steht ... (O-Ton Buchbach ist Kult, dann muß auch Kult drin sein!)
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Stadionsprecher Thomas Föckersberger stellte dann die Neuzugänge vor: Zunächst den Rückkehrer Sandro Volz, der nach Abschluß seiner Ausbildung tatsächlich als Torwart zurückkommt. (O-Ton )
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Vom Landesligisten Spielvereinigung Lahm kommt der Torwart Maximilian Weber. Er sah in Buchbach die besten Bedingungen sich weiterzuentwickeln. Er traut sich den Sprung in die Regionalliga Bayern zu. (O-Ton)
Er hat von denen, die hier gespielt haben, nur Gutes über den TSV Buchbach gehört: (O-Ton „Hier spielt man nicht gern!“ – Gelächter)
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Vom SV Wacker Burghausen kommt der Abwehrspieler Thomas Leberfinger. Ihn hat die Situation in Burghausen zum Wechsel bewogen. Nach Buchbach kam er, weil er hier schon einige Male gespielt hat. (O-Ton)
Kult ist Buchbach weil hier alle zusammenhalten. Sein Ziel ist es „zu Null“ zu spielen.
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Vom FC Erding aus der Bezirksliga kommt Johannes Petrik, der damit auch einen großen Schritt macht. Natürlich traute er sich diesen großen Schritt zu und will sich hier so richtig reinbeißen.
Kult war für ihn der großartige Besuch sogar bei der Auftaktfeier.
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Der nächste Neuzugang kam war der 23-jährige Patrick Walleth vom SV Wacker Burghauen aus der Regionalliga Bayern. Auch er war mit der Situation in Burghausen unzufrieden und wollte hier für viele Punkte sorgen.
Die bisherigen Spiele gegen den TSV Buchbach empfand er als eklig, weil hier alles so sehr zusammenhalten.
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Vom FC Eintracht Bamberg kommt der 19-jährige Angreifer Lukas Dotzler. Er setzt sein Studium in München fort und wollte in der Region weiter Fußball spielen. Auch für ihn waren die bisherigen Spiele gegen Buchbach nicht schön weil die hier kämpfen und rackern...
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Aus der Bezirksliga Ost vom FC Adlkofen kommt der 24-jährige Patrick Druffer der dort den 3. Platz in der Torjägertabelle belegt hatte. Er möchte spielen und dem Team hier weiterhelfen.
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Abschließend lobte Marketing-Vorstand Wolfgang Bauer die Leistung der Mannschaft, die sich gegen sehr bekannte Konkurrenten durchgesetzt und die Saison auf Platz vier beendet hat. Das ist auch das Verdienst der sehr engagierten Führung des Vereins und da besonders von Günther Grübl, der seit 25 Jahren der Kopf des Buchbacher Fußballs ist und von Anton Bobenstetter, die durch viele verschiedene Spielklassen den Verein dahin gebracht haben wo er heute steht.
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Schon in dieser Woche beginnt die Serie von Vorbereitungsspielen, die mit Spielen gegen den TSV 1860 München und den FC Bayern gleich zwei Schmankerl bringen werden.
141 Die 7. Ausstellung der Künstlergruppe "Farbkreis 99" in den Räumen der Sparda-Bank in Mühldorf: "Gartenarbeiten" 7:10
„Gartenarbeiten“ nennen die neun Mitglieder der Künstlergruppe „Farbkreis 99“ ihre Ausstellung, die sie in den kommenden 12 Monaten in den Räumen der Sparda Bank am Mühldorfer Bahnhof zeigen.
Gleich rechts neben den Servicestationen im Schalterraum zeigt die Künstlergruppe „Farbkreis 99“ diesmal kein Gemeinschaftswerk sondern eine Collage mit verschiedensten Werken. Alle anderen Bilder sind im Schalterraum, in Korridoren und in Büros verteilt.
Wir konnten uns die Ausstellung ansehen bevor die Gäste zur Vernissage kamen.
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Die Sparda-Bank empfing die Künstler und ihre Gäste im Schalterraum. Dort bat ihr Leiter, Rolf Liese, die Zuhörer näher zu sich unter denen auch die Stadträte Rainer Schratt, Franz Essl und Oskar Stoiber waren. Dazu Erika Spagl, AWO-Kreisvorsitzende Klara-Maria Seeberger und die Geschäftsführerin der AWO Mühldorf Alexandra Nettelnstroth.
Niederlassungsleiter Thomas Pawelka hieß sie alle dann zur 7. Ausstellungseröffnung willkommen. Vom verflixten siebten Jahr wollte er nicht sprechen weil die Vielfalt und Fülle der Werke eindrucksvoll zeigen, daß von Ermüdung keine Spur ist. Vielmehr zeigt die Ausstellung, welche großartige Arbeit die Mitglieder der Künstlergruppe hier leisten.
Mit ihren einzigartigen Bildern verändern sie das Klima in der Bank und bringen frischen Wind herein.
„Blumen machen Menschen fröhlicher, glücklicher und hilfsbereiter. Sie sind der Sonnenschein, die Nahrung und die Medizin für die Seele“ zitierte er den englischen Botaniker und Autor Luther Burbank. Damit lud er die Zuhörer ein, die wunderschöne Ausstellung zu genießen.
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Rolf Liese war überwältigt vom großen Interesse an der Ausstellung. Er erinnerte sich an die Zeit nach dem Krieg als die Hausgärten das Überleben sicherten. Später haßte er den Garten, weil der ihn vom Malen abhielt. Trotzdem freute er sich an den Blumen an Wiesen- und Feldrändern.
Seit 15 Jahren leitet er den Farbkreis, der seither immer etwas neues geschaffen hat. Und zwar etwas, das man nicht mit „Typisch Volkshochschule“ beschreiben kann.
Wie schon Thomas Pawelka sagte, steckt viel Arbeit hinter so einer Ausstellung. Dafür dankte er besonders Christine Nömayr, die mit „voller Power“ dahinter her ist, daß keine Langeweile aufkommt. Sie hat es sogar geschafft, die Ausstellung in nur eineinhalb Stunden aufzuhängen.
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Sie haben das Thema „Gartenarbeiten“ gewählt, weil es viel mehr Möglichkeiten bietet als das Thema Blumen meinte Rolf Liese. So entstanden Bilder, von denen nur wenige direkt die Gartenarbeit oder das Leben im Garten zeigen. Der größte Teil der Bilder gibt die Eindrücke wieder, die die Künstler im Garten gewonnen haben. Dahin hat sich die Kunst in den vergangenen 100 Jahren entwickelt: Zum freien Ausleben von Phantasie und Kreativität. Das wiederum fördert die Gesundheit. Man kann also sagen, Gartenarbeit ist gesund...
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Er ermutigte die Zuhörer selbst einmal den Pinsel in die Hand zu nehmen und es auszuprobieren. Davon bekommt man zwar schmutzige Hände aber sicher keine Rückenschmerzen!
So wünschte er der Ausstellung viel Erfolg und den Besuchern der Räume den Sonnenschein und die Nahrung für die Seele, von der Thomas Pawelka gesprochen hatte.
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Gemeinsam stießen sie auf die Ausstellung an, die ab sofort während der Geschäftszeiten der Bank ein ganzes Jahr lang zu sehen ist.

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