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Victoria Pöllmann Landkreis Mühldorf > Stadt Mühldorf >
Mühldorf-TV ist ein Projekt der Margha GmbH >
Josef J. Pöllmann
Stadt Waldkraiburg > Neumarkt St. Veit > Gemeinde Ampfing > Stadt Altötting > Mühldorf-TV ist durch die BLM lizenziertes Lokalfernsehen
Josef J. Pöllmann ist Mitglied im Deutschen Presse Verband
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Das gab's 2015 bei Mühldorf-TV und bei Altötting-TV
Hier können Sie nachlesen, worüber wir in KW 32/2015 berichtet haben.
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Nr.
Thema LZ Archiv KW Ersch.
177 Mühldorf ist bunt diesmal bei der Musiknacht in Neumarkt-Sankt Veit 9:50 32 06.08.15
Schon lange bevor der Stadtplatz in Neumarkt gesperrt wurde bauten die Teilnehmer am Aktionstag von Mühldorf ist bunt ihre Stände auf: Der deutsche Gewerkschaftsbund zusammen mit der SPD. Der Kreisjugendring, die Grünen und die ÖdP- Und auch die türkische Gemeinde aus Waldkraiburg. Das friedliche Zusammenleben zeigte sich beim Aufbau des Pavillions der FDP, als parteiübergreifend alle Sandra Bubendorfer zur Hand gingen.
Daneben die Neumarkter Geschäftsleute und die Gaststätten, die daneben ihr eigenes Musikprogramm anboten. Und auch die INNitiative gegen TTIP war dabei.
Neben dem Stand des Kreisjugendrings hatte Mühldorf-ist-bunt einen eigenen Informationsstand, an dem Flüchtlinge ihre Odyssey nach Deutschland beschrieben und Quaiser mit einem afghanischen Gericht aufwartete.
Die Generalsekretärin der Bayern-SPD Natascha Konen nutzte ihren Auftritt bei der SPD in Töging für einen kurzen Abstecher nach Neumarkt, begleitet vom örtlichen Landtagsabgeordneten Günther Knoblauch.
Natascha Konen und Günther Knoblauch ließen sich ausführlich über die örtlichen Aktivitäten zur Eingliederung von Asylbewerbern informieren. Und Quaisar (sprich „Gesser“) bot sein Hühner-Reisgericht, das für manchen oberbayerischen Gaumen etwas scharf war... (6 Papas!)
Das probierte auch Natascha Konen.
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Nach und nach kamen immer mehr Gäste nach Neumarkt. Auch Waldkraiburgs erster Bürgermeister Rober Pötzsch war der Einladung von Mühldorf-ist-bunt gefolgt.
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Während auf der Bühne des Kreisjugendrings eine Band nach der anderen unterhielt, pflegten die Gäste die Gemeinschaft und zeigten, daß man miteinander höhere Türme bauen kann.
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Um die gemeinsamen Absichten zu zeigen, hinterließen die Gäste diesmal den Abdruck ihrer Hände auf einem weißen Tuch mit dem Titel „NSV ist bunt“. Dabei mußte Fatime Sadiku jede Hand anders gestalten: Günther Knoblauch, Richard Fischer, Ludwig Spirkl und Natascha Konen wollten natürlich rot, Robert Pötzsch lieber blau-grün. Und Kreisjugendring-Geschäftsführerin Kristin Hüwel entschied sich für violett. Pfarrer Martin Garmaier: Wohl in Erinnerung an Waldkraiburg blau-gelb.
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Frau Konen, die Flüchtlingsproblematik übertönt derzeit alle anderen Themen. (O-Ton)
Herr Knoblauch, zur Eingliederung der Asylbewerber sind viele Ehrenamtliche Helfer nötig. (O-Ton)
Herr Spirkl, wie gut funktioniert die Hilfe für die Flüchtlinge in Neumarkt-Sankt Veit? (O-Ton)
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Kristin Hüwel, auch wenn heute hier in Neumarkt Aktionstag ist, dann bräuchte ihn eigentlich der ganze Landkreis? (O-Ton)
Charly, Ihr habt viele Bands mitgebracht. (O-Ton)
Kristin, was gibt’s noch alles? (O-Ton)
Der hohe Besuch ist bereits weitergezogen. Wen erwartet Ihr noch? (O-Ton)
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Während immer mehr Gäste ihre Handabdrücke hinterließen erzählte Hartmuth Lang Kindern und Erwachsenen Märchen und die Band „New Age“ unterhielt.
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Kristin Hüwel stellte den Gästen den Aktionstag von „Mühldorf ist bunt“ vor und war überzeugt, die Musiknacht bildet dafür einen wunderschönen Rahmen.
Waldkraiburgs zweiter Bürgermeister und DGB-Kreisvorsitzender Richard Fischer schloß sich den Grüßen an und erklärte die Absichten hinter der Initiative „Mühldorf ist bunt“, die versucht, die Leute davon zu überzeugen, daß es keine Unterschiede zwischen Menschen gibt, egal welche Hautfarbe sie haben und wo sie herkommen. Von jedem kann man etwas lernen.
Zudem betonte er die Bedeutung der Demokratie als bestmögliche Gesellschaftsform. Damit wünschte er allen viele interessante Informationen und viel Vergnügen mit dem Musikprogramm.
Mit dem Sketch von Karl Valentin führten sie ins Thema ein: „Die Fremden“.
Gemeinsam mit den Vertretern anderer Religionsgemeinschaften beteten dann Pfarrer Martin Garmaier, Dekan Franz Eisenmann und die Vertreter der Baptistengemeinde Waldkraiburg und der moslemischen Gemeinde Waldkraiburg für Frieden und Freiheit für alle Menschen in der Welt.
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Hartmuth Lang fasinierte die Kinder während gegenüber der Dritte-Welt-Laden Erinnerungsstücke bereithielt.
Immer größter wurde die Zahl der Handabdrücke.
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Samt und Sonders mit Angela Kolm-Lengenfelder und Daniela Fürstenberger am Mikrofon entführten erst zurück in die 60er Jahre.
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Später machten die Schloßgartenkinder mit ihrem Auftritt Lust auf das Schloßgartenfest, das in Neumarkt-Sankt Veit alljährlich an die Zeit vor 500 Jahren erinnert. Ihr Auftritt war etwas abseits des Aktionstages von „Mühldorf ist bunt“.
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Hartmuth Lang unterhielt sich mit Asylbewerbern während die Trager Res zum letzten Mal ihren Gasthof offen hatte. Ein letztes Mal konnten die Neumarkter die riesen Schnitzel geniessen, für der ihre Wirtschaft berühmt war.
Später sorgte Encontro mit heißen Rhythmen für gute Unterhaltung.
Herr Fischer, ein sehr geglückter Aktionstag. (O-Ton )
Bis zum Abschluß die „Hausband“ von „Mühldorf ist bunt“ mit deutschen Texten den Aktionstag beschloß.
178 Die "aufgepimpte" Bierprobe zum Volksfest in Mühldorf mit Wahl der Volksfestkönigin 11:20
Holger Nagel nutzt in der Hochzeitssaison ein Festzelt neben seinem Gasthof in Hammer bei Mühldorf – gleich neben dem kleinen Weiher hinter dem Haus. Dorthin lud die Stadt diesmal nicht nur Mitarbeiter, Brauereivertreter, Festwirte und Stadträte sondern auch die Sponsoren und Unterstützer der Wahl der Volksfestkönigin.
Aus Haag kam die „Kloane Blechmusi“ auf die kleine Bühne auf der gleich zwei Holzfässer darauf warteten angezapft zu werden.
Bereit fürs Volksfest sind auch die neuen Accessoires: Der Jubiläumsanstecker, das Mühlrad für die Damen und der Handtaschenhalter.
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Festwirt Holger Nagel hieß die Gäste zu dieser „aufgepimpten“ Bierprobe willkommen und freute sich schon auf die vielen Neuerungen und Weiterentwicklungen, die das Volksfest im Jubiläumsjahr noch attraktiver machen werden. Auch wenn’s 150 Jahre Tradition zu feiern gilt, wollen sie doch weiter die Zukunft gestalten. So freute er sich auf ein tolles Volksfest 2015 und bat seine Frau Christine Bürgermeisterin Marianne Zollner ihr selbst angefertigtes Geschenk zu überreichen - eine besondere Volksfesttasche.
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Bürgermeisterin Marianne Zollner freute sich über die vielen Gäste und hieß sie alle gruppenweise willkommen. Allen voran Landtagsabgeordneten und Ehrenbürger Günther Knoblauch.
Den fast vollständigen Stadtrat, die Geschäftsführer der kommunalen Gesellschaften, die Vertreter der Wirtschaft, die Brauereien, die Festwirte und natürlich die zahlreiche Presse.
Da Kämmerer Thomas Greß nicht gekommen war zitierte sie aus dem Jahr 1929 als auch die städtischen Kassen leer waren und der Stadtrat eine Erhöhung des Licht-Preises erwogen und dann wieder verworfen hatte um das Volksfest zu finanzieren: (O-Ton 14:26.00 Die Stadtkämmerei wird ermächtigt alle Konten maximal zu überziehen um das Volksfest zu finanzieren!)
Das war der Freibrief zum Feiern, der zeigt wie wichtig schon damals das Volksfest war.
Bis heute hat sich daran nichts geändert, auch wenn das Geld weiter knapp ist. Damit forderte sie die Gäste auf, gehörig zu feiern. (O-Ton)
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Dann band ihr Christian Jokisch die Spaten-Schürze um mit der sie das erste Faß anzapfen sollte.
Dazu bekam sie einen nagelneuen Schlegel.
Drei und ein Sicherheitsschlag reichten und Christian Jokisch konnte zapfen. Sie selbst servierte das Festbier den Gästen.
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Zum Anzapfen des zweiten Fasses mußte sie natürlich die Schürze der Brauerei Erharting umbinden.
Und wieder reichten ihr drei Schläge.
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Diesmal floß der edle Gerstensaft in traditionelle Halbe-Steinkrüge.
So stieß sie mit den Bräuschwestern Amelie und Marlies Röhrl auf die Traditionelle Wies’n an, wo’s Erhartinger Bier ausgeschenkt wird. Natürlich hatten sie für Marianne Zollner und Walter Gruber besondere Krüge mit einem alten Brauereilogo dabei.
So stieß Marianne Zollner mit SOB-Chef Christoph Kraller und mit vielen anderen auf ein erfolgreiches Volksfest 2015 an.
Und mit Weißbräufamilie Ingrid und Wolfgang Unertl senior und Wolfgang Unertl junior mit Lebensgefährtin Karin. Und schließlich mit allen.
Natürlich mußte Marianne Zollner dirigieren. Das machte sichtlich Spaß.
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Dann der zweite Akt des Abends, die Wahl der Volksfestkönigin. Wolfgang Haserer stellte die zehn Kandidatinnen vor und jeder einige Fragen zu ihrer Herkunft, den persönlichen Vorlieben und ihren Absichten.
Denise Krause, Nelli Dobler, Nicole Jung, Antonia Obermaier, Rebecca Erber, Ramona Feuerstein, Svetlana Ruppel, Dominika Dziwoki, Carolina Lengmüller, Petra Kirner und Anna-Katharina Lohner begründeten warum sie Volksfestkönigin werden wollten. Alle gleichermaßen hatten Freude an vielen Leuten und Spaß am Volksfestbesuch.
Besonders die Simbacherin Nelli Dobler gewann Sympathien weil das Mühldorfer Volksfest das schönste weit und breit ist.
Aus Schönberg kam Elsass-Bäcker’s Tochter Nicole Jung, die in Mühldorf wohnt und Steuerfachangestellte ist.
(O-Ton Servus, i bin ‚d Antonia und kim aus Gummering... ;-( ) Sie ist eine Volksfest-Narrische und möchte das Volksfest aus einem anderen Blickwinkel sehen.
Die 20-jährige gebürtige Polin Dominika Dziwoki ist Gesundheits- und Krankenpflegerin und möchte Volksfestkönigin werden, weil sie gern Bier trinkt.
Die ebenfalls 20-jährige Berufsoberschülerin Svetlana Ruppel wollte Volksfestkönigin werden weil sie gern in Mühldorf lebt und hier viel von der bayerischen Lebensart gelernt hat.
Die 19-jährige Mühldorferin Ramona Feuerstein ist schon voi lang aufs Muidoafa Voikfest ganga und wollte deshalb Königin werden.
Aus Neumarkt kam Carolina Lengmüller, die bei den Stadtwerken ihre Ausbildung absolviert. Sie möchte Volksfestkönigin werden und als Neumarkterin das Volksfest in Mühldorf rocken.
Petra Kirner ist 23 und aus Unterneukirchen. Sie wollte die schöne Tracht auf dem Volksfest präsentieren.
Als letzte präsentierte sich die 19-jährige Anna-Katharina Lohner aus Niederbergkirchen, die als Groß- und Einzelhandelskauffrau Kipper und Odelfassl verkauft. Sie möchte Volksfestkönigin werden weil es für sie das Schönste ist was es überhaupt gibt. Sie hat das Volksfest seit der Zeit in der Babywippe selbst miterlebt....
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Dann stimmten die Gäste ab und warfen ihre Stimmzettel in einen Sammelkorb.
Herr Lehmann, wen haben Sie denn gewählt? (O-Ton)
Katrin Spreng begann auszuzählen.
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Während sich ein Regenbogen über dem Anwesen aufspannte warteten die Gäste gespannt bei dem einen oder anderen Bierchen auf das Ergebnis. Die Stimmung kochte hoch.
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Dieses Lied stammt von Erwin A. Ludwig aus Mühldorf, wie bei den Recherchen zum Jubiläumsbuch entdeckt wurde (Auf und nieder – immer wieder – hammas erst gestern g’machtt.....) . Dieses Buch, das den Titel trägt „Weil’s gar so zünftig is‘“ präsentierte Marianne Zollner dann kurz, auch wenn’s erst Mitte August vorgestellt wird. Wie das Buch entstanden ist, erklärte Stadtarchivar Edwin Hamberger, der zusammen mit weiteren Autoren alles zusammengetragen hat, was über die 150 Jahre Mühldorfer Volkfest bekannt ist. Einige Kapitel hat Wolfgang Haserer dazu beigetragen und andere der Regensburger Volkskundler Dr. Norbert Stellner.
Das Buch wird es ab 18. August zu kaufen geben. Es soll 18 Euro 65 kosten, weil das erste Volksfest 1865 stattfand....
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Dann stand das Ergebnis der Königinnenwahl fest. Erst aber gabs zum Dank fürs Kandidieren Blumen und Herzchen und großen Dank für die Sponsoren, die die Veranstaltung unterstützt haben.
Auf Platz drei haben die Gäste Ramona Feuerstein gewählt.
Auf Platz zwei landete Carolin Lengmüller aus Neumarkt.
Dann wurde es spannend: (O-Ton 1:04:04:00)
Anna-Katharina Lohner erhielt Schärpe, Krone und Küßchen von Bürgermeisterin Marianne Zollner und eine ganze Reihe Geschenke. Und einen Scheck über 500 Euro.
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Da drauf ein Prosit!
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Natürlich mußte die neu gewählte Volksfestkönigin gleich ihres Amtes walten und dirigieren. Und tanzen...
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Ja, so war’s die Bierprobe mit Volksfestköniginnenwahl, die die Grundlage gelegt hat für ein erfolgreiches und schönes Jubiläumsvolksfest in der Kreisstadt. Freuen Sie sich mit uns drauf!
179 Nach sieben Jahren Pause: Das 23. Badwandlrennats der Boarischen mit Rekordbeteiligung 15:22
Nach sieben Jahren, in denen wirklich viiieeel Wasser den Inn hinunter geflossen ist, hatten viele schon die Hoffnung aufgegeben und wehmütig die alten Berichte von den Badwandlrennats in unserer Mediathek angeschaut. Immer in der Angst, diese mindestens zweitschönste Veranstaltung in der Kreisstadt nicht mehr live erleben zu können.
Da kam im März die Ankündigung der Neuauflage für alle Fans wie eine Erlösung. Es sollte wieder losgehen, das „Wandlfieber“ sollte Vereine und Gruppierungen packen und sie zu kreativen Höhenflügen und waghalsigen Stunts animieren.
Der beste Termin schien den Boarisch’n, diesem etwas in die Jahre gekommenen Burschenverein, der 1. August zu sein. Der Tag nach Schulschluß und vor der Abreise in die Ferien. Optimal möchte man denken.
Aber - wie das mit Freiluftveranstaltungen so ist – hatten sie wohl ihre Kontakte nach oben nicht richtig genutzt und so hingen dicke graue Wolken über der Innlände.
Auch wenn Vorstand Wagge Werkstetter es „da hinten“ immer wieder aufreissen gesehen hat, ließ sich die Sonne den ganzen Nachmittag kaum blicken.
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Schon um 12 Uhr Mittags waren die ersten Wagemutigen mit ihren schwimmenden Konstruktionen auf der großen Kiesbank, die durch den niedrigen Wasserstand noch größer geworden war.
Die Boarisch’n hatten keine Konstruktionsvorgaben gemacht. Nur mußte ein Bådwandl verbaut sein. Egal wie’s aussah, es hieß „Wandl“!
So kamen manche mit fertigen Wandln auf riesigen Anhängern, andere mit Bauteilen im Lieferwagen. „Das machen wir dann auf der Baustelle“ ist ein besonders gefürchteter Spruch bequemer Konstrukteure, die die Arbeit lieber den Handwerkern überlassen.
Das traf aber auf die Narrengilde Kraiburg nicht zu, die ihr Wandl zwar in Teilen brachten, es aber nur zusammensetzen mußten. So entstand nach und nach „Severin eins“
Bevor‘s losging mußte aber erst der Treibstoff in die Kühlung. – Ähm – das Bier in den Inn.
Dann kamen aus dem Lieferwagen Fässer, Balken und eben ein Wandl.
Die Altmühldorfer Mühlbachtauben konnten ihr „Hakkatanik“ leicht abladen. Die starken Kannibalen werden wir noch öfters sehen.
Schwerer fiel es den Fußballern vom FC Mühldorf ihren Biergarten abzuladen. Wie im Spielbetrieb hakte es auch hier.
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Natürlich hatte die Wasserwacht alle Hände voll zu tun. Erst mal die Tiefe ausloten...
Dann ausführliches „Briefing“. Max Kammermeier erklärte jedem was zu tun ist. Schließlich war es für viele das erste Mal.
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Für die Narrisch’n aus Habersham sollte es die Abschiedsvorstellung werden. Wer’s glaubt. Sieben Jahre warten und dann die Abschiedsvorstellung geben!!!!
Seit 1998 wart Ihr jetzt dabei.... (O-Ton)
So banal wie die anderen waren sie nicht unterwegs. Sie zapften ihr Bier gepflegt in Glaskrüge.
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Das Griechenlandrettungswandl pfiff auf dem letzten Loch. Sie mußten sogar das Paddel mit Klebeband zusammenpappen... Damit wollen sie bis zur Innbrücke runterkommen?
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Mit den Studenten ging es schon jetzt den Bach runter.
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Dann ließ sich die Sonne ein bißchen blicken und ermöglichte einen Blick aufs ganze Fahrerlager.
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Alle Wandlkapitäne mußten ihre Mannschaften anmelden und ihre Gefährte dem Wandl-TÜV unterziehen.
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Noch eine Stunde bis zu Start, noch kaum Zuschauer am Innufer.
Wagge Werkstätter war sicher. Da hinten reißt’s auf! (O-Ton 10:14:00)
So begrüßte er die Teilnehmer und hoffte auf viele Teilnehmer. 22 Wandln hatten vorab gemeldet. (O-Ton Mal schau’n, ob’s no meara wean!)
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Und auch wenn er nicht mehr Bürgermeister ist sondern Landtagsabgeordneter, ist Günther Knoblauch doch weiter Schirmherr des Badwandlrennats.
Der freute sich auf das bekannteste und aufregendste Rennen auf dem ganzen Kontinent. Viel besser als diese langweilige Formel 1 wo jeder von vornherein weiß wie’s ausgeht.
Hier weiß man nicht wer gewinnt. Das ist aber auch wurscht weil’s ja um den Spaß an der Freude geht.
Er war froh, daß sie’s wieder gepackt haben und nach sieben Jahren wieder da sind. Er dankte Franz-Xaver Vaas, der nach 22 Jahren als Vorstand an Wagge Werkstätter übergeben hat, der mit jungem Elan wieder angegriffen hat. Da war er gern wieder Schirmherr.
Um so mehr als so viele Wandl‘n an den Start gehen wie nie zuvor. Sogar ein Hochzeitspaar ist darunter, das sich auf dem Weg zur Innbrücke erst einmal testen will bevor sie an den Traualtar treten...
Als Schirmherr war er sicher, das Wetter hält.
So hoffte er auf eine unfallfreie Gaudi und freute sich schon aufs Badwandlrennats im nächsten Jahr.
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Mariann - die Braut - kam dann tatsächlich im Hochzeitskleid zu ihrem Bräutigam.
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Inzwischen hatten sich die Studenten aufgerafft und „Severin Eins“ war auch fertig. Und die Kannibalen aus Altmühldorf stimmten sich schon mal ein während das Himmelreich der Bayern schon feierte. Wagge Werkstätter stellte noch die Jury vor: MdL Günther Knoblauch, Kulturbüroleiter Walter Gruber, Weißbräu Wolfgang Unertl und Boarisch’n Ehrenpräsi Franz-Xaver Vaas.
Es konnte losgehen.
Der erste Startschuß fiel für die Wasserwachtjugend. Ein Traktor setzte ihr Wandl ins Wasser und los gings beobachtet von immer mehr Zuschauern am Ufer.
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Minimalistisch unterwegs die zweiten, die nur ein kleines Alibi-Wandl dabei hatten.
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Startnummer drei: „Severin Eins“ brauchte eine große Mannschaft und durch das große Gewicht ziemliche Tiefe.
Der Schmetterling der Narrengilde war ordentlich schnell.
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Während ein Wandl nach dem anderen auf die Reise ging machten es sich die Zuschauer am Innufer gemütlich.
Mit den Studenten ging’s jetzt echt den Bach runter....
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Dann kam auch schon der VW-Bus des Boarisch’n Nachwuchses um die Ecke. Sie hatten’s nicht so eilige und legten mehr Wert auf Sauberkeit.
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Die Griechenlandretter mußten aufpassen, daß sie nicht selber absoffen, bei so viel Personal auf’m Wandl...
Dann die Abschiedstourer aus Habersham. Für sie war auch das Kehrwasser im Inn kein Hindernis.
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Am Ziel warteten schon die Helfer der Wasserwacht, die die Wandl an den Haken nahmen und herauszogen. Dort gabs noch eine Herausforderung....
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(O-Ton Christine Super is‘)
Dann kamen die Kannibalen aus Altmühldorf hatten schon wieder Hunger.
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Allerdings gabs nix zu essen sondern einen Schnapps für jeden der das Ziel erreicht hat.
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Nicht so ganz auf den bayerischen Inn paßte das nächste Wandl: Ballantines Whiskey. (O-Ton)
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Weiter gings auf dem Wasserwachtsboot von Max Kammermeier, der gleich den Biergarten des FC Mühldorf ins Auge faßte, neben dem schon Crewmitglieder schwammen. Ob das gut geht?
Das Wandl wackelte bedenklich.
Und kippte schließlich um.
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Den Bayerischen Himmel der Inn-Krieger brachte die Wasserwacht unglücklich zum Kentern weil das Wandl des FC Mühldorf noch nicht geborgen war.
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Wagge Werkstätter hatte seinen Spaß auf seinem Aussichtsturm und für jedes Wandl einen lockeren Spruch drauf.
Reifen Reichl zog sein Beiboot hinten nach.
Über 1000 Zuschauer hatten ihren Spaß am Badwandlrennats.
Dann das Hochzeitspaar mit Orka im Schlepptau. Sie kamen wohlbehalten an und ließen sich den Schnapps schmecken.
Und jetzt könnt Ihr heiraten. (O-Ton)
Und – alles gut gegangen? (O-Ton)
Jetzt wird geheiratet. (O-Ton ja, in 3 Wochen)
So kam ein Wandl ums andere unten an.
Das Wandl des Burschenvereins hatte gleich nach dem Start eine Havarie. Davon ließen sie sich aber nicht stören und setzten ihre Fahrt kopfüber fort.
Und fast alle kippten ihr Schnappsal. Hat’s g’schmeckt? (O-Ton)
Noch die Fahne waschen....
Das Opel-Wandl hatte gleich seine eigene Zielfahne dabei. Sie hatten’s am Ende noch eilig.
Warum habt’s’n so lang gebraucht? (O-Ton Vor mir is a Waibaleit gsessen.)
Dann zog auch schon der Traktor ihr Wandl über den Strand die Böschung hinauf.
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Die nächsten zeigten, daß man auch mit einem kleinen Wandl mitmachen kann. Und auch schnell sein kann. Auch wenn’s für einen Sieg nicht gereicht hat. Aber daran waren sie nicht selber schuld. (O-Ton D‘ Wasserwacht!!)
Wieviel hat’n gefehlt? (O-Ton 3 Sekunden!)
Ja mei – Pech g’habt.
Mit dem olympischen Motto war die Laufgemeinschaft Mettenheim dabei. Auch wenn‘s dann doch pressiert hat. (O-Ton)
Dann brachte Max Kammermeier schon Trümmer des nächsten havarierten Wandls von „Samba Olé“: Das kam nur noch in Einzelteilen und die Mannschaft schwimmend. Total fertig. (O-Ton )
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Damit waren alle Wandl im Ziel – manche komplett, andere – na ja.
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Später auf der Lände wo eine Abordnung der Stadtkapelle Mühldorf unterhalten hat. : Hat’s Euch gefallen? (O-Ton Jury – alle gleichzeitig.)
Die Kannibalen hatten noch immer nicht genug.
Da kann einem ja Angst werden mit Euch! (O-Ton Kanniablenshow!)
Da blieb uns nur die Flucht!
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Geht’s noch? (O-Ton)
Während es sich die Gäste gut gehen ließen, hatte die Jury eine schwierige Aufgabe zu lösen.
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Nach ein bißchen Treibstoff spielte die Blaskapelle gleich viel schneller! (O-Ton)
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Die Gäste der Boarisch’n hatten solchen Hunger, daß die Küche gar nicht mehr nachkam...
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Die Jury hat’s gepackt und Ehrenpräsi Franz-Xaver Vaas konnte die Urkunden ausstellen während draußen die Himmelsschleusen undicht wurden.
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Und weil Wagge Werkstätter es „da hinten schon aufreißen“ gesehen hat, bat er die Jury zur Siegerehrung. Auch wenn er schon richtig heiser war.
Er dankte Präsi Franz-Xaver Vaas für die vielen Jahre und seine Vorarbeit. Und Wolfgang Unertl und Walter Gruber.
Den Preis für die weiteste Anreise erhielt „Cool Running“ aus Kastl, einen Globus und natürlich – wie jedes Team - eine Urkunde.
Der Burschenverein Mühldorf, also quasi die „Boarisch’n Zwei Punkt Null“ erhielt den Preis für die besten Absaufer.
Die fünft-schnellsten war das Hochzeitsteam von Michi und Mariann. Eine Flasche Weißbier für sie.
Den vierten Platz auf Platz vier belegten die Ickinger aus Heldenstein. (So lesen!)
Auf dem dritten Platz landete das Nachwuchsteam der Boarisch’n.
Auf den zweiten Platz verschlagen hat die Wasserwacht die B-G-V aus Niedertaufkirchen.
Am schnellsten die Rennstrecke absolvierten mit 3 Minuten 44 das Ballentines-Wandl aus Niederbergkirchen. Eine satte Leistung.
Dann die Wertung der kreativsten Wandln: Platz vier, Reifen Reichl aus Mühldorf.
Platz drei: Samba Olé. Sie hatten sich total verausgabt und nahmen ihren Wandlpokal ganz still entgegen.
Platz zwei: Die Narrengilde mit ihrem Schmetterling „Severin Eins“.
Unangefochten auf Platz eins landeten die Kannibalen aus Altmühldorf. Und die nahmen ihren Preis an wie es zu erwarten war.
Zum Dank für diese super Show gabs das Wandl dann auch gefüllt.
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Damit war der das Badwandlrennats vorbei und die Gäste der Boarisch’n widmeten sich dem Sommerfest, das bis tief in die Nacht Spaß machte....
Vorher aber dankten Franz-Xaver Vaas und zweiter Vorstand Thomas Mück Vorstand Wagge Werkstätter mit einem kleinen Geschenk für den frischen Wind, den er gebracht hat. Und seiner Lieblingsschwägerin mit einem Strauß Blumen.
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Wir freuen uns schon auf das Badwandlrennats 2016. Es ist schließlich eine der lustigsten Veranstaltungen die wir überhaupt in der Kreisstadt haben.
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Und der Inn? Der zog wieder in aller Ruhe seines Weges. So, als wäre nie nix gewesen!
180 Abschlußfeier der medizinischen und Pflegeberufe am Beruflichen Schulzentrum: Wie aus Herzwerkern Lebensbeeinflusser werden 14:50
Zur Abschlußfeier der medizinischen Berufe in die Aula am Beruflichen Schulzentrum waren neben Schülern, Angehörigen und Lehrkräften auch MdB Stephan Mayer, MdL Günther Knoblauch gekommen, Mühldorfs zweite Bürgermeisterin Ilse Preisinger-Sontag, Waldkraiburgs zweiter Bürgermeister Richard Fischer und Dr. Klaus Kocher, der Vorsitzende des zahnärztlichen Bezirksverbandes in Oberbayern.
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Die Schülerband mit Yasmin Anshu am Mikrofon eröffnete die Feierstunde.
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Stellvertretender Schulleiter Stefan Pauler hieß die Gäste willkommen unter denen neben den Genannten auch Vertreter von Ausbildungsbetrieben und Verbänden waren.
Da die Absolventen in ihren Berufen mit Menschen arbeiten und dazu viel Wissen, Können und Geschick brauchen, noch viel mehr aber viel Herz, sah er sie als die „Herzwerkerinnen“ und „Herzwerker“ des Beruflichen Schulzentrums. Zu ihren Abschlüssen gratulierte er ihnen allen herzlich.
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MdB Stephan Mayer gratulierte zum Abschluß dieser komplexen Ausbildung. Sie haben nun das Rüstzeug für ein privat und beruflich erfolgreiches Leben. Ihre Berufe werden immer gebraucht und bieten die vielfältigsten Betätigungsmöglichkeiten. Sie alle haben täglich mit Menschen in schwierigen Lebenssituationen zu tun und müssen deshalb besonders soziale Kompetenz beweisen.
Für ihr weiteres Leben wünschte er ihnen allen Erfolg, Zufriedenheit und daß sie etwas von dem auch für sich zurück bekommen, was sie täglich anderen geben werden.
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MdL Günther Knoblauch sah „geballte Frauenpower“ vor sich. In Vertretung von Landrat Georg Huber war er sich stolz auf die Aufwertung der beruflichen Bildung durch den Neubau der Schule.
Mit ihren Berufen sorgen sie für Lebensqualität, war Günther Knoblauch überzeugt. Lebensqualität ist nicht nur das Freizeitangebot sondern auch die Hilfe in schwierigen Lebenssituationen. Sie alle sorgen dafür, daß Menschen in Extremsituationen würdig behandelt werden.
Grundlage für ihre Arbeit ist die Liebe zu Menschen, aber auch Leidenschaft und Einsatzfreude. Mit Blick auf die aktuelle Diskussion war er überzeugt, ihre anspruchsvolle Arbeit verdient bessere Anerkennung.
Abschließend dankte Günther Knoblauch Lehrkräften, Ausbildungsbetrieben, Eltern und Unterstützern für ihre Mitarbeit am Erfolg der jungen Leute und hoffte, sie mögen auch weiter dabei mithelfen, die Lebensqualität in der Region zu erhalten.
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Mühldorfs zweite Bürgermeisterin Ilse Preisinger-Sontag sah in der Frauen-Power eine typische Tätigkeit der weiblichen Seite der Bevölkerung. In Pflege- und ärztlichen Hilfsberufen findet man fast nur Frauen.
Wenn sie nun ihre Abschlußzeugnisse erhalten, haben sie die Grundlagen für ihr Berufsleben gelegt. Damit endet das Lernen aber nicht. Sie werden gerade im Bereich Medizin immer weiter lernen müssen um am Ball zu bleiben.
Für ihre Zukunft wünschte sie den jungen Leuten viel Erfolg im Beruf und natürlich auch privat.
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Dr. Klaus Kocher war es eine große Ehre, den Absolventen gratulieren zu dürfen. Nun liegt die große Freiheit vor ihnen. Nun können sie anpacken, Geld verdienen und das eigene Leben selbst bestimmen.
Dabei werden sie mit „Lebenseinmischern“ konfrontiert, die sie vielleicht einschränken oder sogar behindern. Die sollten sie ernst nehmen und ihren Rat beachten.
Das haben sie auch schon bisher erlebt: Viele dieser „Lebenseinmischer“ haben sie hierher gebracht und viele von ihnen werden sie künftig sogar vermissen.
Das Fehlen dieser „Lebenseinmischer“ erzeugt sogar ein gewisses Vakuum, in das neue „Lebenseinmischer“ hineinstoßen, die sie sich selbst wählen: Neue Freunde, Partner oder sogar Kinder. Oder weniger erfreuliche wie Spielcasinos oder Alkohol oder andere Verführer.
Sie sollten wachsam sein und die richtigen Lebenseinmischer wählen.
Mit der Zeit werden sie selbst Lebenseinmischer und können dann jüngern Leuten den Weg zeigen, den sie für sich als richtig erkannt haben. Dazu wünschte er ihnen alles Beste.
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Das Berufliche Schulzentrum entläßt mit den Absolventen junge Leute, die mit ihren Berufen ein zentrales Bindeglied der künftigen Gesellschaft sind, war Oberstudiendirektor Maximilian Heimerl stolz auf die jungen Leute.
So werden zwei Klassen der medizinischen und zwei Klassen der zahnmedizinischen Berufe in ihr Arbeitsleben entlassen, eine Klasse Altenpfleger und eine Klasse in der generalistischen Pflegeausbildung.
Sie alle haben gezeigt, daß sie leistungswillig und leistungsfähig sind. Nun können sie mit ihrem bayerischen Berufsabschuß „Karriere mit Lehre“ machen. Um das alles werden sie weltweit beneidet.
Gemäß dem Motto „Kein Abschluß ohne Anschluß“ können sie nun sogar in Mühldorf studieren. Ab Herbst stehen dazu weitere Studiengänge bereit, etwa das duale Bachelorstudium „Pflege“.
Das „Studier’n dahoam“ wird nun Wirklichkeit. 50 Anmeldungen liegen trotz der kurzen Vorlaufzeit bereits vor. Mühldorf wird langsam zur Hochschulstadt.
Neu ist auch die Ausbildungsrichtung Gesundheit der FOS/BOS am Standort Mühldorf. Alles zusammen macht die Kreisstadt Schritt für Schritt zum bayernweit einmaligen Kompetenzzentrum im Gesundheits- und Pflegebereich.
Das alles kommt auch den Absolventen zu Gute, denen sich hier umfangreiche Weiterbildungsmöglichkeiten eröffnen.
Da ein Berufsabschluß eine Teamleistung ist, dankte Maximilian Heimerl den Lehrkräften an seiner Schule, den Ausbildern in den Praxen und Pflegeeinrichtungen, den Prüfungsteams und natürlich den Eltern und Angehörigen der Absolventinnen und Absolventen.
Ihrer Arbeit liegt der hypokratische Eid zu Grunde. So wollte er ihnen zwei Dinge mit auf den Weg geben: Sie sollten selbst menschlich bleiben und zum Bau einer humanen Gesellschaft beitragen. Dazu anderen Respekt erweisen und die soziale Komponente an erste Stelle stellen. Sie sollen die Werte nicht vergessen, die die Schule versucht hat, ihnen zu vermitteln.
Außerdem sollten sie nie aufhören, an sich zu arbeiten und an sich zu glauben. Sie sollen ihr erworbenes Können selbstbewußt zeigen, dabei aber nicht überheblich oder arrogant werden. Dazu sollen sie aufgeschlossen sein für Neues und immer weiter lernen.
Damit wünschte er ihnen alles Gute für ihre Zukunft und mahnte, nicht ihr Leben zu träumen sondern ihre Träume zu leben.
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Zusammen mit dem „weiteren stellvertretenden Landrat“ Günther Knoblauch überreichten sie dann den Staatspreisträgern kleine Ehrungen. Die Staatspreise hatten sie bereits vorher aus den Händen von stellvertretendem Landrat Alfred Lantenhammer erhalten.
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Mit 1,00 hat Kristina Ellböck ihre Ausbildung zur Medizinischen Fachangestellten abgeschlossen.
Den selben Beruf hat Vanessa Hanauer erlernt und ebenfalls die Traumnote 1,00 erreicht.
Genau so wie Helena Holzhauser, die ihre Ausbildung bei Dr. Göttinger in Neumarkt-Sankt Veit genossen hat.
Am Bürgerheim Sankt Martin in Gangkofen erlernte Bianca Kaiß den Beruf der Altenpflegerin. Auch sie erzielte die Traumnote 1,00.
Ebenfalls mit 1,00 schloß Julia Kast ihre Ausbildung zur Altenpflegerin im Haus Seban Dönhuber in Neuötting ab.
Tanja Rothmaier erlernte den Beruf der zahnmedizinischen Fachangestellten und schloß mit 1,00 ab.
Medizinische Fachangestellte wurde Veronika Steinbauer. Auch sie erzielte einen Notendurchschnitt von 1,00.
Die weiteren erhielten eine Staatsurkunde:
Nadine Engels wurde mit 1,10 Altenpflegerin im BRK-Altenheim in Tüßling.
Genau so Gudrun Hackl, die im Caritas-Altenheim Heilig-Geist-Spittal in Mühldorf ebenfalls 1,10 erreicht hat.
Im Altenheim „Augustinum“ in Schwindegg erlernte Beate Märtens den Beruf der Altenpflegerin und erzielte dabei auch 1,10.
Lena Gschwandtner wurde Medizinische Fachangestellte und schloß mit 1,20 ab.
Den selben Beruf erlernte Melanie Liebwein und erreichte einen Schnitt von 1,20.
Nadine Menzel schloß ihre Ausbildung zur Altenpflegerin ebenfalls mit 1,20 ab.
Medizinische Fachangestellte wurde Pauline Müller und erzielte dabei den selben Schnitt: 1,20.
Jasmin Sowa beendete ihre Ausbildung zur zahnmedizinischen Fachangestellte mit 1,28.
Altenpflegerin wurde Olga Braun und erreichte dabei einen Schnitt von 1,33.
Auch Maria Kaiser-Kirchisner wurde Altenpflegerin und erreichte dabei den selben Schnitt: 1,33.
1,40 erzielte Sarah Becker in ihrer Ausbildung zur medizinischen Fachangestellten bei Dr. Leierseder in Mühldrof.
Isabella Rasp erreichte einen Schnitt von 1,40 in ihrer Ausbildugn zur Medizinischen Fachangestellten.
Der erste Mann in der Riege war Michael Roßkothen, der seine Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger an der Klinik Mühldorf mit 1,40 beendete.
Den selben Beruf erlernte Anne Wehner ebenfalls an der Kreisklinik und schloß mit dem selben Schnitt ab.
Medizinische Fachangestellte wurde Monika Zettel und beendete ihre Ausbildung mit 1,40.
Olga Nenstel wurde zahnmedizinische Fachangestellte und schloß mit 1,43 ab.
Gesundheits- und Krankenpflegerin wurde Vanessa Heim und beendete ihre Ausbildung an der Kreisklinik mit 1,50.
Und schließlich Brigitte Semisch, die ihre Ausbildung zur Altenpflegerin mit 1,50 beendete.
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Nach einem Foto aller Staatspreisträger, das beinahe mehr Fotographen einfangen wollten als Preisträger auf der Bühne waren, sorgte die Schülerband für Abwechslung.
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Es war nicht immer leicht allen Anforderungen von Ausbildungsbetrieb und Schule nachzukommen, stellte Schülersprecherin Pauline Müller fest. Trotzdem sind die meisten von ihnen froh, sich genau für diesen Beruf entschieden zu haben. Nicht nur, daß sie viel gelernt haben, sind sie auch als Gemeinschaft zusammengewachsen und zwar in den Praxen und in der Schule.
Sie war sicher, mit ihren Berufen werden sie immer gebraucht und sehen so in eine rosige Zukunft und hoffte den Kontakt mit den Mitschülern nicht zu verlieren.
Wenn sie nun ihre Ausbildung erfolgreich abschließen, haben sie ihr Ziel erreicht und können stolz darauf sein. So dankte sie für die Unterstützung, die ihnen von vielen Seiten zuteil wurde und hoffte, daß sich die Investition in ihre Ausbildung für alle auszahlt. Dazu wünschte sie sich und ihren Kolleginnen alles Gute und viel Erfolg und Freude am Arbeiten.
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Für die Pflegeberufe sprach Gabriele Kujawski-Sarcher, die das 1985 schon einmal gemacht hat. Sie konnte gar nicht alles aufzählen, was sie in den zurückliegenden drei Jahren alles erlebt haben. Von der Computernutzung bis zur Antragsstellung, zu Wandertagen und Selbsterfahrungskursen nach Prag. Sie haben eine Wahnsinns-Gemeinschaft gefunden, die gerade in sozialen Berufen so dringend nötig ist. Fast beiläufig haben sie ihren Abschluß geschafft. Und dafür dankte sie allen Lehrkräften, die’s mit ihnen nicht immer leicht gehabt haben.
Wenn sie nun Abschied nehmen, dann mit einem lachenden und einem weinenden Auge. So sagte herzlichen Dank und pfiad‘ Eich.
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Dann erhielten alle Absolventen ihre Zeugnisse. Hier unsere kurze Zusammenfassung der einzelnen Klassen.
Erst die Medizinischen Fachangestellten.
Dann die zahnmedizinischen Fachangestellten.
Dann die Altenpfleger.
Und schließlich die Generalisten.
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Die Schülerband schloß die Feierstunde ab bevor die Schule zum gemütlichen Beisammensein bei Kaffee und Kleingebäck einlud. So entließ das Berufliche Schulzentrum einen weiteren erfolgreichen Jahrgang in die Arbeitswelt wo sie ihre Rolle als positive „Lebensbeeinflusser“ wahrnehmen werden, wie ihnen Dr. Klaus Kocher geraten hatte.
186 Fußball Landesliga Südost: FC Töging - SV Türkgücü-Ataspor München: Ein heißes Spiel! 8:15
Nicht nur die Temperaturen waren hoch an diesem Abend im Raiffeisenstadion am Wasserschloß in Töging. Auch die Gemüter gingen hoch – aber davon später.
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Wenn die Tabelle in der Landesliga Südost jetzt schon Aussagekraft besitzt, dann trafen hier der Drittplatzierte FC Töging und der Tabellendreizehnte aufeinander, der SV Türkgücü-Ataspor aus München.
328 Zuschauer hatten sich mit allerlei Getränken eingedeckt um den heißen Sommerabend gut zu überstehen.
Die Gäste in weißen Shirts und hellblauen Hosen begannen gegen die tief stehende Sonne. Die Heimmannschaft ganz in schwarz von links nach rechts.
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Schiedsrichter Dorian Felten vom TSV Traunwalchen-Matzing pfiff die Partie pünktlich an, in der es den Zuschauern und uns schwer viel, die Rückennummern der Gäste zu erkennen.
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In der ersten Halbzeit beschnupperten sich beide Mannschaften erst ohne große Torchancen zu generieren.
(3) Ein erstes Ausrufezeichen setzten Sergej Volkov und Samed Bahar. Gästeschlußmann
Nazim Kücükkaya kann zur Ecke retten.
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(10) Die kleineren quirligen Gäste kamen mit den Temperaturen besser zurecht und übernahmen langsam die Regie auf dem Platz.
(13)
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(15) Erst in der 15. Minute kam Töging wieder vors Tor der Gäste. Samed Bahar flankt aber Benedikt Baßlsperger kommt nicht dran.
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(18) Den schnellen Konter danach konnte Welder de Souza Lima entschärfen. So auch diesen Schuß von Ercan Eraydin über links.
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(21) Nach weitem Paß versucht Musa Mert Kapar Welder de Souza Lima zu überlupfen, trifft aber nur die Latte.
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(22) Fürs Ballwegschlagen nach Abseitspfiff sah dann Sinan Neumaier den gelben Karton. Er wurde kurz danach ausgewechselt.
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(31) Andreas Bichlmaier versucht’s mit einem Weitschuß. Samed Bahar kommt aber nicht dran.
(37) Die Gäste kommen über rechts: Andi Bichlmaier kann Cengiz Ötkün nicht halten, der dann haarscharf an der Strafraumgrenze über Andreas Zeiller stolpert.
Schiedsrichter Dorian Felten gibt direkten Freistoß.
Ötkün schießt selbst und trifft unhaltbar für De Souza Lima zum 0:1 – 39. Minute
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(42) Gleich drauf auf der anderen Seite: Freistoß nach Foul an Andreas Bichlmaier. Thomas Deißenböck knapp vorbei.
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(49:47:22 – ichts am 0:1 Spielstand mit dem die Mannschaften in die Pause gingen.
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Es muß einige Diskussionen in der Kabine gegeben haben: Die Hausherren ließen Gäste und Zuschauer einige Zeit warten. Dann gings weiter: Die Gäste jetzt von links nach rechts.
(48) Nach Ecke hatte Walter Kirschner Kopfballchance – drüber.
(51) Und auch der nächste Versuch verpuffte. Nach der Kabinenansprache Töging jetzt aktiver.
(54) Das bemerkten auch die Gäste: Das Spiel wurde ruppiger. Schiedsrichter Dorian Felten mußte beruhigen. Der Freistoß änderte nichts am Spielstand.
(56) Töging über rechts: Die Flanke findet keiner interessant.
Den folgenden Einwurf konnten die Gäste nach Torwartfehler auf der Linie klären.
(60) Dann stürmt Kapitän Benedikt Baßlsperger los. Mevlüt Cam zieht die Notbremse.
Dafür sieht er rot.
Den Freistoß kann Gästeschlußmann Nazim Kücükkaya ins Toraus fausten. Die Ecke bleibt folgenlos.
(63) Die harten Bandagen zeigt diese Szene: Volkan Cukur hat mit dem Ball längst nichts mehr zu tun und behindert nur den eingewechselten Markus Leipolz.
(68) Der Ball kam jetzt fast nur noch nach den hohen weiten Abstößen des Gästeschlußmanns in die Hälfte der Hausherren.
(71) Ohne Fremdeinwirkung blieb dann Ibrahim Samb mit einem Krampf liegen. Es ging aber gleich wieder.
(74) Dann greift Welder de Souza Lima plötzlich am Mittelkreis als Feldspieler ein. Sergej Volkov muß helfen.
(78) Die Hausherren kommen über rechts. Der Abpraller kommt zu einem Münchner, den Andreas Zeiller und Walter Kirschner nicht stoppen können.
(79) Dann liegt Ibrahim Samb wieder mit Krampf im Strafraum. Der Betreuer läßt sich Zeit. Keine Minute später rennt er wieder als wäre nichts gewesen.
(82) Dann flankt der eingewechselte Markus Bley. Ein Münchner kann den Ball wegköpfen, der dann über mehrere Stationen dem ebenfalls eingewecheslten Bernd Brindl vor die Füße fällt. Der braucht nur noch abzuziehen. Der 1:1 Ausgleich in der 82. Minute ist mehr als verdient.
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(85) Die Gäste, die ihren 0:1-Vorsprung mit nach Hause nehmen wollten, sahen sich plötzlich gefordert: Der Kopfball ging drüber.
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(86) Konter gleich drauf: Walter Kirschner kann klären.
(87) Ecke Töging: Den abgewehrten Ball jagt Markus Leipolz neben’s Tor.
(88) Die Gäste über links in die Mitte von wo aus Cengiz Ötkün sehenswert abzieht. Welder de Souza Lima geschlagen – 1:2 in der 89. Minute.
Da brachen bei den Gästen alle Dämme und Schiedsrichter Dorian Felten mußte die Gäste zurechtweisen.
Damit aber nicht genug: In der 91. Minute holen die Gäste Markus Leipolz im Strafraum von den Beinen. Felten pfeift sofort Elfmeter. Den verwandelt Kapitän Benedikt Baßlsperger souverän zum 2:2 – Ausgleich
Das paßte Ibrahim Sam gar nicht, der für die Beleidigung des Schiedsrichters rot sah. Und das regte ihn noch mehr auf. Er weigerte sich das Spielfeld zu verlassen und ließ sich zu wüsten Ausfällen gegen die Zuschauer und die Töginger Bank hinreißen.
In dieser Atmosphäre versuchten beide Mannschaften noch einiges. Es blieb aber beim 2:2 Endstand.
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Gästetrainer Alper Kayabunar sah das Spiel so: (O-Ton)
Und Mario Reichenberger meinte: (O-Ton)
187 Fußball Landesliga Südost: TSV Velden - SpVgg Landshut (Danke an BFV-TV) 4:50
Liegt nicht vor

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