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Victoria Pöllmann Landkreis Mühldorf > Stadt Mühldorf >
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Josef J. Pöllmann
Stadt Waldkraiburg > Neumarkt St. Veit > Gemeinde Ampfing > Stadt Altötting > Mühldorf-TV ist durch die BLM lizenziertes Lokalfernsehen
Josef J. Pöllmann ist Mitglied im Deutschen Presse Verband
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Das gab's 2015 bei Mühldorf-TV und bei Altötting-TV
Hier können Sie nachlesen, worüber wir in KW 44/2015 berichtet haben.
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Nr.
Thema LZ Archiv KW Ersch.
244 Speed als Überlebensfaktor - Schnell Gefahren ausweichen - Der Wirtschaftsempfang der Landkreise und der IHK 8:15 44 06.11.15
Der Wirtschaftsempfang der IHK und der Landkreise Mühldorf und Altötting hat sich im Jahreskalender etabliert. Wirtschaftskapitäne, Unternehmer, Bankvorstände, Landtagsabgeordnete, Kommunalpolitiker und Verbandsvorsitzende nutzen die Gelegenheit gern zum Austausch und zum Smalltalk. Dazu bot sich auch heuer im Waldkraiburger Haus der Kultur schon vor der Veranstaltung viel Gelegenheit.
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So viele Gäste kamen ins Foyer, in dem die Landkreise und die IHK Info-Stände aufgebaut hatten, daß bald kein Durchkommen mehr war.
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Der große Saal war dann auch fast bis auf den letzten Platz besetzt als IHK Vizepräsidentin Ingrid Obermeier-Osl die Zuhörer zu einem informativen Abend willkommen hieß.
Mit enem Zitat von Augustinus von Nuntia führte sie auf den Vortrag von Benedict Böhn hin, in dem es um die Naturgewalten und noch viel mehr um Begegnungen gehen würde.
Da sie nicht um das aktuelle Thema Flüchtlinge herum kam, mahnte sie, ein Tropfen Hilfe wäre besser als ein Ozean voller Sympathie. Damit lobte sie Landrat Georg Huber, der das Zusammenhelfen aller fordert um diese große Herausforderung des 21. Jahrhunderts zu meistern.
Für die Wirtschaft sicherte sie den Landkreisen die Unterstützung zu. Die Unternehmen sind bereits aktiv dabei Asylbewerber zu integrieren und werden das auch fortsetzen.
Wie man mit solchen Naturgewalten umgeht sollte später der Extrembergsteiger Benedict Böhm darlegen.
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Obwohl es in der Region weder einen Seehafen noch eine gute Bodeninfrastruktur gibt, fühlen sich viele Unternehmen der Region auf dem “blauen Ozean” wohl, bemühte Ingrid Obermeier-Osl einen Vergleich mit der Seefahrt, in der man die weite Fläche des Meeres als “Blauwasser” bezeichnet.
Die “Blue-Ocean-Strategie” beschreibt Unternehmen, die mit Innovationen neue Märkte erschließen und so überdurchschnittliches Wachstum und überdurchschnittliches Return-On-Invest aufweisen. Sie schaffen es Konkurrenten uninteressant zu machen, neue Kunden zu akquirieren und ihre Kosten zu optimieren.
Die “Red-Ocean-Unternehmen” dagegen arbeiten in etablierten Märkten, haben viele Wettbewerber, müssen sich gegen starke Konkurrenz behaupten, sich entscheiden ob sie differenzieren oder die Kosten optimieren wollen. Das Fazit: (O-Ton: Der beste Weg ist, besser als die Konkurrenz sein zu wollen!)
Beispiele dafür sind “Nintendo”, der “Bodyshop” oder die “Nespresso”-Sparte von Nestle. Aber auch in unserer Region: Die OMV-Raffinerie in Burghausen mit ihrem umweltfreundlichen Heizöl oder der Klapp-Kanadier von Stefan Jetz, oder die Nitro-Chemie in Aschau, die altes wertvolles säurehaltiges Papier haltbar macht. Oder Gemüsebau Steiner, die ihre Gewächshäuser geothermisch beheizen.
Aber auch diese Unternehmen benötigen eine gut ausgebaute Infrastruktur. So forderte Ingrid Obermeier-Osl einmal mehr den Fertigbau der Autobahn A94 und den zweigleisigen Ausbau der Bahnstrecke. Das bestätigt auch die Standortzufriedenheitsumfrage der IHK, in der die Unternehmen der Region lediglich die Schulnote 3,2 gegeben haben. Weit unter dem Oberbayerischen Druchschnitt von 2,6.
Damit dankte sie allen Sponsoren und wünschte den Zuhörern einen interessanten Abendmit guten Gesprächen.
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“Speed” ist für den Extrembergsteiger Benedikt Böhm ein Überlebensfaktor. Besonders in der Todeszone oberhalb von 7.000 Metern wo Leben wegen des geringen Sauerstoffgehalts der Luft kaum mehr möglich ist.
Im täglichen Leben ist er Geschäftsführer des Skitourenausrüsters Dynafit, den er übernommen hat als sie gerade aus einer Insolvenz hervor kam. Seither haben sie die Firma weltweit etabliert und erzielen einen Jahresumsatz von fast 70 Millionen Euro.
Diesen steilen Aufstieg verglich er mit seinem Bergsteigen bei dem er Sicherheit durch Geschwindigkeit herstellt. Er achtet immer darauf nur so kurz wie möglich in Todeszonen zu sein und so schnell wie möglich wieder in die Sicherheitszone zu kommen.
Nachdem er seinen familiären Hintergrund als fünftes von sechs Kindern beschrieben hatte, war klar, daß er sich von klein auf durchsetzen mußte. Das nützte ihm auch bei der Übernahme der Firma.
Besonders wichtig ist es sowohl im Geschäftsleben als auch beim Bergsteigen die eigenen Grenzen zu erkennen und Kraft für den Rückweg aufzusparen. Viele Bergsteiger sind genau daran gescheitert.
Diese Eigenschaften hat er auch beim Langstrecken-Skilauf berücksichtigt und sich dabei auf das Wesentliche beschränkt. So weit, daß er sogar die Haare rasiert, die Finger- und Zehennägel geschnitten und die Schnürsenkel der Schuhe zurückgeschnitten hat. Genau das ist es nämlich, was einen Profi ausmacht: Das Weglassen, das Reduzieren auf das Wesentliche....
Es geht also nur um die Effizienz.
Vor diesem Hintergrund hat er mit Sportskameraden in den Alpen und im Himalaja versucht, seine Belastbarkeitsgrenze auszutesten, die weit jenseits von dem ist, was sich jeder zutraut. Daß sie wirklich die Grenze erreicht haben, zeigte der Umstand, daß einige von ihnen dabei gestorben sind.
Lange Zeit seines Vortrages widmete Benedict Böhm dann mehr oder weniger gefährlichen Erlebnissen während seiner zahlreichen Expeditionen. Die meisten hatte er minutiös monatelang vorbereitet um dann mit großer Geschwindigkeit hinauf und dann wieder hinunter zu rennen.
Dabei hat er auch schon mal 20 Meter vor dem Gipfel Kehrt gemacht um noch Kraft für den Rückweg zu haben.
Ähnlich – meinte Benedict Böhm – agiert er auch im Geschäftsleben. Hat er den Eindruck, ein Produkt ist noch nicht fertig, zieht er es schon mal auch einen Tag vor Messebeginn oder der offiziellen Vorstellung zurück. Trotz aller Vorbereitung und trotz aller eingeladenen Gäste.
Schließlich hoffte er, wie vom Berg auch im Geschäftsleben immer wieder gut nach Hause zu kommen.
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In seinem Schlußwort dankte Landrat Georg Huber Benedict Böhm und würdigte seinen Mut zu solchen Abenteuern obwohl das Motte “Mehr Speed – weniger Risiko” eigentlich paradox ist. In seiner Firma hat das wohl funktioniert. In seinem Vortrag hat er jedenfalls seine Leidenschaft zum Sport eindrücklich dargelegt.
Gelernt haben die Zuhörer, daß sowohl am Berg als auch der Wirtschaft kleine Fehler große Folgen haben können. Das gilt auch für die gesamte Region Inn-Salzach, in der es zur Zeit viele Achttausender gibt: Die Flüchtlinge, die Infrastruktur und vieles mehr.
Landrat Huber bat alle Zuhörer dabei zu unterstützen, die Flüchtlinge entweder bis zu ihrer Rückführung menschenwürdig unterzubringen und zu versorgen oder sie in die Gesellschaft einzuführen.
Landrat Georg Huber war stolz auf die gesamte Region weil hier alle zusammenhalten um die anstehenden Aufgaben zu lösen. So bat er die Ideen mitzunehmen und im Alltag der Unternehmen umzusetzen. Dazu sollten sie die folgende Gelegenheit nutzen und sich beim Get-Together austauschen.
Er dnakte Benedict Böhm für sienen Vortrag mit einem Geschenkkorb und den Mitveranstaltern und den Sponsoren für ihre Unterstützung.
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Die Gäste des Wirtschaftsempfangs ließen den Abend bei guten Gesprächen langsam ausklingen.
245 30 Jahre JAGUS in Waldkraiburg 16:40
Wer weiß, wie es üblicherweise im Dachgeschoß der Gebrauchtmöbelabteilung bei Jagus aussieht, kann sich erst vorstellen, wie viel Arbeit in die Vorbereitung des Raumes geflossen ist, in dem die Arbeiterwohlfahrt mit ihren Gästen das Jubiläum feiern wollte.
Es war dann auch kaum möglich, alle aufzuzählen, die an dem Festakt teilnahmen. Sogar Bundestagsabgeordneter Stephan Mayer war gekommen, die Bürgermeister von Waldkraiburg und Mühldorf und viele mehr.
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AWO Kreisvorsitzende Klara-Maria Seeberger freute sich über so viele Gäste und war stolz mit dem Duo “As Time Goes By”, also mit Thomas Breitsameter und Janusz Myszur zur Eröffnung ein musikalisches Schmankerl bieten zu können.
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Seit der Gründung von Jagus durch die Mühldorfer AWO hat sich an seiner Zielsetzung nichts geändert: Problematischen jungen Menschen sollten bessere Chancen und eine Ausbildung geboten werden. Das wollen sie auch fortsetzen.
Damit begrüßte Klara-Maria Seeberger die zahlreichen Gäste und freute sich besonders über MdB Stephan Mayer und Landrat Georg Huber, die Bürgermeister und Schulleiter. Und natürlich die Jagus-Urgesteine Franz Lichtenwimmer und Britta Hennersdorf, die nicht nur 18 Jahre lang den AWO-Kreisverband geleitet - sondern auch das Jagus-Projektehaus zum Erfolg geführt hat.
Dem gesamten Team von Jagus dankte sie herzlich für die Vorbereitung dieser Feier. Sie sind einfach ein tolles Team.
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Mit “As time goes by” sorgten Thomas Breitsameter und Janusz Myszur für Zeit zum Nachdenken über die zurückliegenden 30 Jahre.
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Das mißverstanden viele der Gäste und unterhielten sich während die Künstler spielten.
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Den Applaus verstand Klara-Maria Seeberger nicht. Die Gäste hatten ja kaum zugehört. Sie hoffte, daß das beim nächsten Mal besser wird!
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(O-Ton 18:30:07 Sehr geehrte Frau Lehrerin.... – Gelächter) quittierte Landrat Georg Huber Klara-Maria Seebergers leise Kritik an den Gästen. Sie sind ja alle brav – und auch gern - gekommen, so wie sie’s wollte.
30 Jahre Jagus heißt drei Jahrzehnte intensive berufsbezogene Jugendhilfe im Landkreis Mühldorf würdigte Landrat Huber die Leistungen des Projekts.
Zusammen mit der Stadt Waldkraiburg, dem Jobcenter und dem Europäischen Sozialfond trägt der Landkreis Mühldorf das Jagus Projektehaus zusammen mit der Arbeiterwohlfahrt.
Jagus qualifiziert und beschäftigt junge Leute, die sich sonst schwer tun. Sie helfen Arbeitslosigkeit oder gar Hartz IV zu vermeiden und sie wieder in den regulären Arbeitsmarkt einzugliedern. Mit ihrem Einsatz und Engagement zeigen sie den Jugendlichen wie man es schafft. Sie geben ihnen eine zweite - und wenn nötig - eine dritte Chance. Sie bringen sie so weit, daß sie ihr Leben wieder selbst meistern können.
Da nur durch ehrenamtliches Engagement von Helfern und sogar Firmen die Existenz des Projekts gesichert ist, dankte Landrat Huber allen, die dazu beitragen, daß das auch fortgesetzt werden kann. Besonders dankte er Franz Lichtenwimmer und Brigitte Betz-Pemler, die es geschafft haben, eine Struktur zu finden um das Projekt nach seiner Initialfinanzierung weiter zu erhalten. Eine große Leistung, die viel Tatrkraft und Optimismus erfordert hat.
So dankte ihnen Landrat Georg Huber für 30 Jahre im Dienst der Landkreisbevölkerung und wünschte ihnen für die kommenden 30 Jahre weiter viel Unterstützung, Erfolg, Kraft und Gottes Segen.
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Er dankte den Damen mit einem Blumenstrauß und der Einrichtung mit dem Wappen des Landkreises.
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(O-Ton Jutta Müller – Seit vielen Jahren habe ich wieder das Gefühl an die Tafel gerufen zu werden. ....) meinte Arbeitsagentur-Chefin Jutta Müller. Und zwar verbunden mit dem beklemmenden Gefühl, das einen beschleicht, wenn man ausgefragt werden soll und der vorherige sehr gut war....
Auch Jutta Müller dankte Franz Lichtenwimmer, Brigitte Betz-Pemler und allen, die über so viele Jahre dazu beigetragen haben, daß Jagus zum Erfolg wurde.
Da sie schon zum 10-jährigen und 25-Jahr-Jubiläum hier war hoffte sie mit viel Glück auch beim 40-Jahr-Jubiläum dabei sein zu können. Sie hatte nämlich keine Zweifel, daß Jagus das erreichen wird.
Sie freute sich sehr über die Erfolge von Jagus, die es den jungen Leuten ermöglichen, ein selbstbestimmtes Leben zu führen und an der Gesellschaft Teil zu haben, die keinen so leichten Start gehabt haben. Jagus hat ihnen Orientierung gegeben, Bildung und Ausbildung vermittelt und so den Weg in den Arbeitsmarkt geebnet.
Dieser Absicht kommt auch der Arbeitsmarkt entgegen, der heute jeden Willigen aufnimmt. Egal ob er aus einer bildungsfernen Familie kommt oder Migrationshintergrund hat. Jeder hat heute die gleichen Chancen.
Für die Erfüllung dieser wertvollen gesellschaftlichen Aufgabe dankte Jutta Müller allen Mitarbeitern und sicherte ihnen die fortgesetzte Unterstützung zu. Sie freute sich schon aufs 40-Jahr-Jubiläum 2025 und wünschte weiterhin gutes Gelingen.
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Die Zuhörer mußten dann auch noch sein Grußwort über sich ergehen lassen, meinte Bundestagsabgeordneter Stephan Mayer süffisant und gratulierte zum Jubiläum dieses segensreichen Projektes.
Auch Stephan Mayer erinnerte sich an die Situation auf dem Ausbildungsmarkt vor 10 Jahren als er selbst Unternehmen motivierte Ausbildungsplätze zu schaffen. Heute fehlen dagegen Bewerber.
Jagus schafft es hier, junge Leute so vorzubereiten, daß sie die Jugendlichen von Grund auf menschlich und fachlich auf ein erfolgreiches Leben vorbereiten. Für diese außerordentlich wertvolle Arbeit dankte er ihnen allen sehr.
Der Titel der Veranstaltung “30 Jahre. Jung. Jagus” zeigt, daß sie noch viel vorhaben. Daß sie auch weiter gebaucht werden, zeigen viele Kriesen der zurückliegenden 10 Jahre und besonders die aktuelle Flüchtlingskrise in der der Staat auf karitative Einrichtungen.
Für alle Hilfe bei der Bewältigung dieser riesigen Aufgabe dankte Stephan Mayer besonders und zählte auf die Mitwirkung der Arbeiterwohlfahrt bei der Ausbildung der Zuzügler.
Nachdem er auf die Herausforderungen des Flüchtlingsstroms eingegangen war, warnte er vor der Wiederholung der Fehler, die in den 60er Jahren gemacht wurden als statt Gastarbeitern Menschen nach Deutschland gekommen sind. Er forderte die schnellstmögliche Integration der Flüchtlinge und zählte dabei auf die Hilfe der AWO. Auch auf die von Klara-Maria Seeberger... (O-Ton trotz Deines teilweise rigiden Tones ... Gelächter. )
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Peter Dingler überbrachte die Glückwünsche des Bezirksverbandes der AWO.
Jagus ist unter ihren vielen Einrichtunen ein Edelstein. Dafür nannte er drei Gründe: Jagus entstand aus einer Bürgerinitiative heraus, die junge Menschen nicht in Entwicklungssackgassen laufen lassen wollte.
Dann haben Behörden von Anfang an kooperiert. Von der Stadt Waldkraiburg bis zum Europäischen Sozialfonds haben alle mitgemacht und zusammengearbeitet.
Zuletzt hat man erkannt, daß nicht jeder für sein Schicksal selbst verantwortlich ist und daß man fehlgeleitete junge Leute wieder auf den geraden Weg führen muß, die das selbst nicht mehr schaffen.
Solche Jugendlichen müssen erst wieder lernen sich selbst anzunehmen, müssen Geborgenheit lernen, eigene Fehler erkennen und daraus lernen. Das alles schafft Jagus.
Wie bei der Inklusion werden auch hier Menschen ohne Ansehen ihrer Schwächen angenommen und mit allen anderen gleich behandelt.
Für das alles dankte Peter Dingler den Mitarbeitern und Unterstützern und hoffte, daß es so weitergeht, auch wenn es Klara-Maria Seeberger... (O-Ton mit einer gewissen Alters-Frechheit führt. Sie ist ja die Mutter Courage der Awo in Mühldorf, die den Wagen auch dann noch zieht, wenn er gar nicht mehr gezogen werden will. )
Es ist schon beachtlich, daß sie es schaffen fast alle Schützlinge auf den Weg zu bringen. Dazu wünschte er auch weiterhin alles Gute.
Mit Blick auf MdB Stephan Mayers Gedanken zur Flüchtlingskrise zitierte Peter Dingler das chinesische Sprichwort nachdem man in solchen stürmischen Zeiten entweder eine Mauer bauen kann um sich zu schützen oder ein Windrad um den Wind zu nutzen. Er hoffte, Deutschland wird ein Windrad bauen um den Wind zum Vorteil aller nutzen zu können.
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Thomas Breitsameter und Janusz Myszur lockerten die Feierstunde auf. Diesmal hörten die Gäste artig zu...
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Brigitte Betz-Pemler blickte dann zurück auf 30 Jahre Erziehung Jugendlicher, 30 Jahre berufliche Integration, 30 Jahre Kampf um die Finanzierung, 30 Jahre Handwerk und Ausbildung von Fachleuten, 30 Jahre individuelle Pädagogik und 30 Jahre gelebte fürsorgliche Gemeinschaft.
Ausgehend von einem Arbeitslosenfrühstück im Haus der Begegnung entwickelte sich Jagus, das die geburtenstarken Jahrgänge der 80er Jahre auffangen sollte, die auf dem damaligen Arbeitsmarkt keine Chance hatten.
Damals erkannte man auch, daß ein Teil der Jugendlichen nicht ausbildungsbereit oder ausbildungsfähig war und so Gefahr liefen ins Abseits zu geraten.
Mit verschiedenen Maßnahmen versuchte die Bundesanstalt für Arbeit die Jugendlichen zu beschäftigen und sozialpädagogisch zu betreuen. Man prägte den Begriff der “berufsbezogenen Jugendhilfe”. Diese Einrichtungen existieren bis heute und sind eine besondere Form der Jugendhilfe.
Es begann mit einer Beratungsstelle in Waldkraiburg und einer Zweigstelle in Mühldorf, einem Second-Hand-Möbelladen mit einer Werkststatt. Nach Britta Hennersdorf und Wiebke Müller führt nun Klara-Maria Seeberger den Kreisverband der AWO und damit Jagus.
Wie bereits mehrfach genannt, war die gute Seele jahrzehntelang Franz Lichtenwimmer, der immer sehr nah an den Jugendlichen war. Sie selbst ist seit 21 Jahren bei Jagus und hat praktisch alles mit aufgebaut.
1995 kam das Frauenprojekt “AIDA” dazu und heimste gleich einen Preis ein. Dann kam ein Projekt nach dem anderen: 1996 die Ausbildung zum Maler, 1998 die zum Raumausstatter, 2000 die zum Fliesenleger, 2001 die zum Schreiner, 2004 die zum Landschaftsgärtner, 2006 die zum Friseur, 2011 die zum Verkäufer,
2000 und 2001 wurde fast nebenbei das neue Haus in Waldkraiburg gebaut um Platz für die vielen Projekte zu schaffen.
2012 startete das Projekt “Ausbildung zur Fachkraft für Möbel-, Küchen- und Umzugsservice”. .
Das alles braucht eine klare Organisationsstruktur, die so aussieht.
Bei allem muß natürlich der wirtschaftliche Aspekt berücksichtigt werden, eine große Herausforderung, da die Leistungsfähigkeit der Jugendlichen nicht dem Durchschnitt entspricht und sie trotzdem auf dem Markt mit ansässigen Handwerksbetrieben konkurrieren müssen. Da ist täglich ein Spagat nötig zwischen der fachlichen Ausbildung, pädagogischem Handeln und professioneller Auftragsbearbeitung. Trotz allem sind sie von ihrem Konzept überzeugt und bereiten weiter Jugendliche optimal auf den Arbeitsmarkt vor. Daß das gelingt, zeigt die Erfolgsquote und der Vergleich der Jugendlichen bei ihrem Eintritt und beim Abschluß ihrer Ausbildung.
Die Zahlen sprechen für sich: Von 1000 Jugendlichen und 185 Erwachsenen konnten 60 bis 70% vermittelt werden. 260 Auszubildende haben neun Berufe erlernt. Am Wichtigsten aber: Nur sehr wenige haben ihre Ausbildung abgebrochen und 90% haben ihre Prüfungen bestanden. Damit haben sie ihre Ziele erreicht.
Brigitte Betz-Pemler gab zu bedenken, daß der Soziale Nutzen der Einrichtung sehr hoch ist. Sie zahlen die investierten Gelder auf vielfache Weise an das staatliche System zurück.
Mit mehreren Diensten bringen sie auch einen ökologischen Aspekt ein: Second-Hand-Möbel, -Kleidung, die Umweltgruppe und die Stromsparer helfen die Umwelt sauber zu halten und Ressourcen zu sparen.
Und schließlich hilft Jagus pädagogisch und sorgt für ein gelungenes soziales Leben der Jugendlichen in Geborgenheit in der Gesellschaft.
So sehen die Leistungen von Jagus aus, die natürlich vernetzt sind mit anderen Angeboten. Zusammengefaßt hier die Grundlagen.
Zum Schluß stellte Brigitte Betz-Pemler die wichtigste Frage, die nach dem Sinn: Den erkennt sie jeden Morgen, wenn sie in die zufriedenen Gesichter der Jugendlichen schaut und erkennt, daß sie sich hier wohlfühlen.
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Abschließend dankte sie Vorstand und Mitarbeitern für ihr Engagement und das Herzblut, das sie hier investieren.
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Pater Bernd Stiegler würdigte die Leistung von Jagus, die die Edelsteine zum Strahlen bringen, die sonst unter der Decke verkümmern würden.
So segnete er zusammen mit Pfarrer Lars Schmidt die Einrichtung und alle, die hier so segensreich wirken.
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Mit dem absoluten Höhepunkt schloß Jagus die Festveranstaltung: Mit einer Modenschau in die sie die Präsentation ihrer Gewerke eingearbeitet hatten. Hier einige Eindrücke.
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Die Braut wählte sich Altbürgermeister Siegfried Klika zum Bräutigam und dankte damit für die jahrelange Unterstützung.
Gerade nach der verpatzten Generalprobe mußte ja so ein furioser Auftritt folgen, war Brigitte Betz-Pemler glücklich und dankte allen Mitwirkenden und Organisatoren. Sie zum gemeinsamen Mittagessen und freute sich auf die nächsten Jahrzehnte hier bei Jagus in Waldkraiburg.
246 Festakt zum Auftakt der 38. Bayerischen Musikschultage
247 Ein neues Mehrzweckfahrzeug für die Freiweillige Feuerwehr Buchbach - Auf besondere Weise beschafft 10:00
In der Kirche in Buchbach fanden sich an diesem Abend die Mitglieder der Feuerwehr, des Marktgemeinderates und die Bürgermeister ein um erst mit einem festlichen Gottesdienst der verstorbenen Mitglieder der Wehr zu gedenken.
Daran Teil nahmen auch stellvertretender Landrat Alfred Lantenhammer und Kreisbrandrat Harald Lechertshuber.
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In seiner Predigt erinnerte Pfarrer Herbert Aneder an den blinden Barthimäus, der doch alles unternommen hat um Jesus zu sehen. Er wurde ohne weitere Werke gerettet, nur durch seinen Glauben.
Vielleicht wäre die Welt viel besser, wenn man auch heute mit dem Glauben des Barthimäus auf Jesus schauen würde, so wie die vielen anderen Gesättigten, Geheilten und Geretteten von denen die Heilige Schrift berichtet.
Pfarrer Hubert Aneder wünschte sich für die Zuhörer die geheilten Augen des Barthimäus und damit einen unverstellten und Blick auf Jesus und auf Gott. Vielleicht sollten wir es IHM klar und deutlich sagen. Dann rettet und heilt ER heute so wie damals.
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Nach dem Segen zog die Feuerwehr begleitet von der Blaskapelle Buchbach zum Marktplatz wo das neue Merhzweckfahrzeug feierlich geschmückt die Festversammlung erwartete.
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Feuerwerhvereinsvorstand Ludwig Mottinger freute sich neben den Genannten auch seine Vorgänger und die Fahnenabordnung des Patenvereins aus Ranoldsberg begrüßen zu können.
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Nach einem weiteren Mal “Lobe den Herren” beglückwünschte Pfarrer Herbert Aneder die Feuerwehr und die Marktgemeinde zum neuen Mehrzweckfahrzeug. Er stellte das Fahrzeug unter Gottes Schutz und mahnte alle Nutzer es so zu nutzen, daß es Nutzen hat.
Er begann seine Feier mit dem Gebet eines Feuerwehrmannes: (O-Ton 1:02:00:00)
Herbert Aneder hoffte, dieses Gebet möge auch das Gebet der Buchbacher Feuerwehrleute werden.
So segnete er das neue Fahrzeug, bat um den Schutz aller Nutzer und darum, daß es allen hilft, die auf seine Hilfe angewiesen sind.
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In den Fürbitten erbaten sie Kraft für die Feuerwehrleute, Ruhe und Gelassenheit und immer die richtigen Entscheidungen im Ernstfall. Aber auch ehrenamtlichen Nachwuchs in allen Funktionen für die Wehren und Schutz in Gefahrensituationen während Einsätzen.
Sie schlossen mit dem “Vater unser” und dem Segen der Zuhörer.
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Vorstand Ludwig Mottinger übergab dann das neue Fahrzeug der Marktgemeinde, ein eher ungewöhnlicher Vorgang. (O-Ton Normalerweise übergibt der Bürgermeister den Schlüssel an den Kommandanten....- heute ist das mal anders.)
Das kam so: Das alte Fahrzeug war nicht mehr tauglich und sollte ersetzt werden. Üblicherweise beschafft die Kommune solche Fahrzeuge und bittet die Feuerwehr um eine Beteiligung. Das war aber nach der Anschaffung des letzten Autos 2013 kaum möglich.
Überraschend füllte Mitte 2014 dann eine Spende in Höhe von 60.000 Euro von Karl Haag die Vereinskasse auf. So war Mitte des Jahres plötzlich Weihnachten für die Wehr.
Mit der Spende waren Ausschreibung und Finanzierung über die Gemeinde fast überflüssig geworden. Mit einem Vereinsbeitrag von 25.000 Euro war es dann möglich, den Kaufpreis von 85.000 Euro aufzubringen um so das Auto der Gemeinde zu spenden.
Ohne Ausschreibung und Zuschüsse war es auch möglich, ein Auto zu kaufen, wie sie es sich wünschten... (O-Ton Das wäre mit einem Zuschuß nicht möglich gewesen)
So dankte Ludwig Mottinger herzlich Karl Haag, der aus gesundheitlichen Gründen nicht dabei sein konnte. (O-Ton: Wir haben ihm jedoch versprochen, ihn mit dem Auto im Altersheim zu besuchen)
So konnte Ludwig Mottinger an diesem Oktoberabend das Fahrzeug der Gemeinde als vorgezogenes Weihnachtsgeschenk übergeben. (O-Ton)
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(O-Ton “Ja ist denn heut’ schon Weihnachten”) zitierte Bürgermeister Thomas Einwang einen bekannten Werbeslogan und meinte, man könnte es glatt meinen.
Um der Wehr ihre Aufgaben “Retten – Löschen – Bergen – Schützen” zu ermöglichen, ist nicht nur der Einsatz der Feuerwehrleute nötig sondern auch eine gute Ausstattung. Mit dem neuen Fahrzeug hat die Feuerwehr Buchbach nun einen sehr modernen Fuhrpark, zu dem er herzlch gratulierte.
Seine Gratulation galt aber auch der außergewöhnlichen Beschaffung dieses Fahrzeugs. Durch die großzügige Spende und die hohe Eigenbeteiligung haben sie den üblichen Weg umgedreht, der inzwischen häufig in Dramen ausartet, weil die Fahrzeuge heute europaweit ausgeschrieben werden müssen. Diese Verfahren sind kompliziert und bergen die Gefahr, durch Fehler später sogar die Zuschüsse zu verlieren. Er kritisierte die große Politik: (O-Ton Dieser überbordende Bürokratismus..... Deshalb ist heute nicht Weihnachten sondern ein Glückstag.)
Die Feuerwehr hat so ohne Zuschuß und ohne die Arbeit von Gemeindebediensteten genau das Fahrzeug bekommen, das sie sich gewünscht haben. Dafür dankte Thomas Einwang vor allem dem Spender Karl Haag, dem Feuerwehrverein und allen, die zum Gelingen beigetragen haben. (O-Ton ein ganz großes Danke-Schön allen....)
Dank galt allen Mitgliedern der Feuerwehr, die freiwillig diesen Dienst am Nächsten bringen, egal um welche Tageszeit. Sie rücken aus, wenn die Sirene geht oder der Piepser alarmiert.
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Damit war die Marktgemeinde Eigentümer des Mehrzweckfahrzeuges, wollte es aber gleich an die Feuerwehr weitergeben. So überreichte Thomas Einwang den Schlüssel an Kommandant Michael Mottinger und wünschte ihm allzeit gute Fahrt und immer gesunde Rückkehr.
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Kommandant Michael Mottinger beschrieb das Fahrzeug, mit dem sie Veranstaltungen betreuen und das bei Einsätzen die Leitung beherbergt. Dazu ist es mit Funk ausgestattet und kann Strom erzeugen. Und hat sogar einen CD-Player...
Mit diesem Fahrzeug werden sie Freude haben und den Buchbachern viel helfen können.
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Stellvertretender Landrat Alfred Lantenhammer lobte den guten Weg zum neuen Fahrzeug, der vielleicht wieder mehr Bedeutung erlangen sollte.
Da die Zahl der Einsätze ständig steigt, müssen die Wehren die beste Ausstattung zur Verfügung haben. Deshalb dankte er den Spendern sehr. Um so mehr, als das Fahrzeug neben der Marktgemeinde Buchbach auch den umliegenden Gemeinden helfen wird.
Er dankte auch allen Mitgliedern der Wehr, die viele Ideen in das neue Fahrzeug investiert haben. Und mit Blick auf die vielen Fahrzeuge und die große Wehr war Alfred Lantenhammer sicher, die Buchbacher können hier sicher leben. So gratulierte er zum neuen Fahrzeug und wünschte allzeit gute Heimkehr.
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Auch Kreisbrandrat Harald LecheRtshuber gratulierte herzlich und dankte dem Spender, der sein Geld in die Sicherheit des Marktes Buchbach investiert hat.
Dank galt auch der Feuerwehr Buchbach, die in den zurückliegenden Jahren mit viel Fleiß 55.000 Euro erwirtschaftet haben um es in die Ausrüstung der Wehr zu stecken. Darauf kann die Gemeinde stolz sein...
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Schließlich dankte Ludwig Mottinger den Buchbachern, die durch den Besuch der Feuerwehrfeste so eine Anschaffung erst möglich gemacht haben und lud die Zuhörer zum Ausklang des Abends in den Gasthof Post ein....
248 25 Jahre Aktion Zahngesundheit der AOK und der Zahnärzte - Eine Erfolgsgeschichte 5:00
Vielleicht erinnern Sie sich an Ihre eigene Kindergarten- oder Grunschulzeit: Damals kam einmal im Jahr der Zahnarzt in die Gruppe oder Klasse und sprach über’s Zähneputzen. Meistens gab’s dann einen Zahnputzbecher oder ein anderes kleines Geschenk mit nach Hause....
Diese Aktion der A-O-K und der Zahnärzte feierte im September ihr 25-jähriges Bestehen.
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Eine Nachmittags-Kindergruppe hatten AOK-Direktionsmitglied Karl-Heinz Buchner und Zahnarzt Dr. Christian Sighart in den Gymnastikraum des städtischen Kindergartens an der Herzog-Friedrich-Straße eingeladen um die bemerkenswerten Ergebnisse der “Aktion Zahngesundheit” vorzustellen.
Sie freuten sich, das 25-Jahr-Jubiläum dieser Aktion hier feiern zu dürfen, die die “Landesarbeitsgemeinschaft für Zahngesundheit” eingeführt hat um auf die Bedeutung gesunder Zähne hinzuweisen.
Lange vor der LAGZ hat die AOK Mühldorf zusammen mit den Zahnärzten bereits begonnen, Kindern möglichst früh das richtige Zähneputzen zu zeigen. Daraus entstand eine Erfolgsstory, die im Gesundheitswesen ihresgleichen sucht. Seither hat sich die Zahngesundheit wesentlich verbessert. (O-Ton 5:40:00 Wir sind sehr dankbar...)
Weiter gilt: Regelmäßig Zähne putzen und mindestens zwei Mal im Jahr zum Zahnarzt gehen. Dann behalten schon die Kinder ihre gesunden Zähne.
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Dr. Christian Sighart blickte zurück auf die Anfänge Mitte in den 80er Jahren, als man sich überlegte, wie man die Zahngesundheit verbessern könnte. Neben pädagogischen Konzepten wurde ein Index erdacht, mit dem man die Zahngesundheit messen und vergleichen kann. Dieser Index zeigt seither eine wesentliche Verbesserung der Zahngesundheit bei den verschiedenen Altersgruppen.
(O-Ton Dr. Sighart)
Worauf basieren diese Erfolge? (O-Ton)
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Das alles wäre ohne die gute Zusammenarbeit mit der A-O-K nicht möglich gewesen. Mehr dazu gibt’s bei www.zm-online.de im Heft 18 aus 2015.
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Ausgehend vom aktuell hervorragenden Stand können weitere Fortschritte wohl nur mit besonderen Maßnahmen erzeilt werden. Da heute viele Kinder wenig Karies haben - aber wenige Kinder viel, müßte man besonders bei den wenigen ansetzen. Die und ihre Eltern gilt es abzuholen, aufzuklären und zum Besuch des Zahnarztes zu motivieren. (O-Ton)
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Den Kindern dankten Karl-Heinz Buchner und Christian Sighart mit vielen kleinen Geschenken, die weggingen wie die sprichwörtlichen warmen Semmeln.
249 Vorschau auf die Premiere der Theatergruppe "SchwiBuRa" mit "Tante Anna aus Montana" 8:00
Ohne Kommentar: Michael Sedlmaier, Stephanie Folger, Maria Holzner, Barbara Dürner, Bürgerhaus Schwindegg
250 Begegnungen mit Salzburg - Sabine Neßling stellt in der Galerie der Kreisklinik aus 6:15
Im Blauen Gang der Kreisklinik und im Korridor davor zeigt Sabine Neßling derzeit großformatige Werke.
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Sabine Neßling hat ihren Wohnsitz im Österreichischen Pantaleon. Sie brachte Roland Kraml mit, der die Vernissage mit seinem Kontrabaß begleiete.
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Künstlerin und Gäste begrüßte Chefarzt Dr. Wolfgang Richter und scherzte, die Klinik wird langsam international. (O-Ton Stellen sie sich vor, es sind sogar Gäste aus dem Landkreis Traunstein da)
Er freute sich sehr, einen neuen Künstler begrüßen zu können. Wie er selbst als Arzt hat auch die Künstlerin ihren Beruf von der Pieke auf erlernt. Damit haben sie sich ein professionelles Fundament geschaffen, auf dem sie jetzt fest stehen können.
Er fühlte sich sogar eins mit der Künstlerin in der Beschreibung ihrer Werke, die ein kraftvoller, freudiger und beschwingter Schwung auszeichnet. Das paßt auch für die Klinik, genau so wie ihre Werke sehr gut zur Klinik passen.
So begrüßte er die Zuhörer, dankte für die Ausstellung und hoffte, sie möge nicht zum letzten Mal hier ausstellen.
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Kunstvereinsvorsitzender Gernot Sorgner hatte Sabine Neßling in Trostberg kennengelernt und war von ihren Werken sehr beeindruckt.
Aus dem elterlichen Malerbild heraus hat Sabine Neßling eine Modeschule besucht und wurde so Modedesignerin. Nach der Übernahme des elterlichen Betriebes erlernte sie dann das Malerhandwerk. Die Kombination aus Modedesign und Malerhandwerk hat eine Grundlage geschaffen, von der sie sehr profitiert.
Seit 2008 hat sie ihr künstlerisches Talent mit zahlreichen Kursen entwickelt und auf der Basis ihres Wissens ausgebaut.
Für ihre Bilder nutzt sie viele verschiedenste Techniken, kombiniert Malerei mit Kalligraphie und erstellt dabei phantasieanregende abstrakte Werke. Dabei nutzt sie zufällige Eindrücke, fügt sie in ihre Gedankenwelt ein und läßt Farben und Formen sprechen. Zur Ergänzung nutzt sie verschiedene Materialien und erstellt so Collagen.
Mit all diesen Techniken bringt sie ihre Gedanken auf die Leinwand. Das zeigt etwa das Bild “Staffelung” in dem jedes Stäbchen anders ist. Aus ihren Bildern sprechen die Emotionen und Ideen die sie während des Arbeitens überkommen.
Manche Werke ergänzt sie mit kalligraphischen Elementen. Was sie damit meint, erkennt man erst nach langem Betrachten. Dann erkennt man auch den Einfluß der “Musik der Farben” auf ihre Arbeit.
Nachdem Gernot Sorgner auf einige Werke besonders eingegangen war kam er auf das Werk “Spurensuche”. Das ist es, was jeden Küntler antreibt. Sie alle sind auf der Suche nach ihren Spuren und dem perfekten Bild, das sie aber nie erschaffen werden. So bleibt die Spurensuche ihre Motivation weiter zu machen.
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Sabine Neßling vermutete ein Mäuschen in ihrem Atelier, ein Mäuschen mit Namen Gernot Sorgner. Nur durch heimliches Beobachten konnte er schließlich das alles erfahren haben, was er so treffend beschrieben hat. Sie dankte ihm herzlich.
Dank galt auch der Klinik, die ihr die Durchführung der Ausstellung so leicht gemacht hat.
Damit wünschte sie den Gästen und Betrachtern viele neue Erkenntnisse.
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Die Ausstellung “Begegnungen” ist noch bis 10. Januar während der üblichen Öffnungszeiten im blauen Gang der Kreisklinik zu sehen. Schau’n Sie doch mal vorbei.


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Dallmayr, Advent 2009