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Josef J. Pöllmann
Stadt Waldkraiburg > Neumarkt St. Veit > Gemeinde Ampfing > Stadt Altötting > Mühldorf-TV ist durch die BLM lizenziertes Lokalfernsehen
Josef J. Pöllmann ist Mitglied im Deutschen Presse Verband
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Das gab's 2016 bei Mühldorf-TV und bei Altötting-TV
Hier können Sie nachlesen, worüber wir in KW 01/2016 berichtet haben.
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Nr.
Thema LZ Archiv KW Ersch.
1 Die Dance&Show Night in Dorfen - Ein fulminanter Auftakt in den kurzen Fasching 2016 25:45 01
Eine Show der Superlative mit Comedy, Tanz, Musical und Akrobatik kündigte ein Video auf einer Großleinwand in der Zentralschulturnhalle in Dorfen an. Die Veranstalter stimmten auf diese Weise die fast 700 Zuschauer auf einen wirklich abwechslungsreichen Abend ein. Erstmals gab es in der Halle keine Tische und keine Bewirtung mehr gab, dafür aber im hinteren Bereich einen Bistrobereich und eine Bar.
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Den Anfang machte die “DMA-Oldmen-Crew” aus Augsburg, die 2014 im Finale der Fernseh-Tanz-Show “Let’s Dance” standen.
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Durch den Abend führte wie seit vielen Jahren Walter König. Er überbrückte die Umbaupausen mit viel Hintergrundinformation und der einen oder anderen kleinen Anekdote.
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Weil sie später in Aschau auf ihrem eigenen Marktball auftreten sollten kam als erste Gruppe die Narrengilde Kraiburg auf die Bühne. Ihr Programm 2016 orientiert sich an der bekannten Operette “Im weissen Rössl am Wolfgangssee”. Hier einige Ausschnitte.
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Der nächste Auftritt machte die Veranstaltung besonders: Die Münchner Gruppe “Highlights and Friends”, in der sich die drei Frauen und zwei Männer Studentenkollegen der Darstellenden Künste eingeladen hatten. Sie brachten Ausschnitte aus dem Musical “Elisabeth”.
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Walter König bat Andreas Nützl zu sich, der früher bei den Members of Dance seine ersten Schritte auf den Brettern getan hat, die die Welt bedeuten. Nach zwei Jahren bei den Members und langer Zeit als ihr Trainer hat er sein Hobby zum Beruf gemacht sich in München zum Musical-Darsteller ausbilden lassen. Er freute sich dabei sein zu könnnen, auch wenn sie nur wenige Tage Vorbereitungseit hatten. Eine beachtliche Leistung.
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Weiter ging's mit der Bubaria aus Buchbach, deren 22 Tänzerinnen und Tänzer sich heuer auf einen “wahnsinnigen Tripp” durch den Weltraum begeben. Entsprechend dunkel begannen sie in ihren Weltraumanzügen.
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Den nächsten Höhepunkt gestalteten die Ehemaligen der Members of Dance, der Bubaria und von Modern Art: “ParDeux”
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Es dauerte eine ganze Weile bis sie wieder Luft hatten um Walter Königs Fragen zu beantworten. Schließlich dankte Florian Wandinger für den tollen Applaus und meinte, auch als Eltern, die sie inzwischen alle sind, hat sie das Tanzen nicht losgelassen. Sie wollten wieder etwas machen und das ist dabei herausgekommen.
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Mit ihrem zweiten Teil begeisterten sie das Publikum noch einmal.
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Gleich mit 27 Tänzerinnen und Tänzern kamen die “Hurricanes” aus Bad Endorf nach Dorfen. Sie nannten ihr Programm “Airobic” und zeigten viele Luftnummern.
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Nach einer kurzen Pause ging's weiter mit dem “Duo Ingravido”, die Kraftartistik und Duoartistik zeigten. Als etwas bequeme Bauarbeiter sollten sie sich am Gerüst abarbeiten. Und zwar so als gäbe es die Schwerkraft nicht.
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Während Walter König von den beiden noch wissen wollte, was sie sonst noch so alles anstellen, bereiteten sich die “New Dimension” aus Velden auf ihren Auftritt vor. Sie stellen sich im Fasching 2016 die Frage was denn “Show” eigentlich ist. Die Antworten präsentierten sie auf sehr akrobatische Weise.
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Weiter ging's mit den Gäste aus dem schwäbischen Lauingen, mit denen die veranstaltenden Members of Dance eine lange Freundschaft verbindet. Sie präsentierten im 66. Jahr ihres Bestehens ihr aktuelles Programm hier erstemals. “Beauties - Die Wahrheit liegt im Verborgenen”
Auch sie waren mit 29 Tänzerinnen und Tänzern eine große Truppe.
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Nach einer kleinen Abkühlung freute sich Fabian Löhrer über den dritten Besuch bei der Dance&Show-Night. Sie brachten ein Gastgeschenk mit, das sie Florian Wandinger, Andreas Bornhagen und Lilly Unterreithmeier überreichten.
Ihr Ausmarsch war genau so sehenswert wie ihr ganzes Programm.
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Nach einer kurzen Pause noch einmal “Highlights and Friends” aus München. Diesmal mit Ausschnitten aus der “Rocky-Horror-Picture Show”.
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Weiter ging's mit “Dance United” aus Wartenberg. Auch sie mit sehr vielen Tänzern und Tänzerinnen und einem sehr umfangreichen mehrteiligen Auftritt mit zahlreichen Variationen und einem Feuerwerk verschiedener Kostüme.
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Vor dem Höhepunkt noch einmal die “DMA Oldmen Crew”. Die älteren Herren zeigten was sie so als Break-Dancer drauf haben.
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Sie holten sich Organisator Florian Wandinger auf die Bühne und waren sicher, er würde nicht mithalten können. Er bewies ihnen das Gegenteil!
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Das “Duo Voltiger” aus Regensburg war sozusagen das weibliche Gegenstück zum “Duo Ingravido”: Die zwei Studentinnen mit Kraftakrobatik.
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Dann die “Magic Dancers” des TSV Grüntegernbach: Die 27 Tänzerinnen haben ihrem Programm keinen Titel gegeben und begeisterten mit viel Kraft, Elan, Kreativität und Geschwindigkeit.
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Im letzten Kapitel des Abends zeigten die gastgebenden Members of Dance ihr neues Programm “Zirkusfieber – Leidenschaft im goldenen Käfig”.
In mehreren Bildern präsentierten sie Zirkusnummern, Zauberer, Akrobaten und natürlich viel Tanz.
Ein bisschen Show, ein bisschen Sport, ein bisschen Magie und sehr viel Zirkusluft.
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Es war schon fast ein Uhr früh, als Walter König allen Mitwrkenden dankte und die noch da waren zum großen Finale auf die Bühne holte.
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Damit war die Dance&Show Night für viele aber noch lange nicht zu Ende. Sie setzten den vergnüglichen Abend an der Bar fort und genossen den anbrechenden Fasching 2016.
Es war ein grandioser Auftakt in diesen kurzen Fasching, den die Members of Dance und ihre Gäste zu Recht gebührend gefeiert haben.
2 Beschwingt ins Neue Jahr mit dem traditionellen Neujahrskonzert der Blaskapelle Altmühldorf 25:00
Nach monatelangem Proben und tagelangem Aufbauen mussten sich die Aktiven der beiden Kapellen erst einmal stärken:
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Kraft brauchten die Mitglieder der Jugendkapelle dann schon beim ersten Stück: Der Star-Wars-Saga von John Williams.
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Vorstand Sepp Bernhart konnte neben Bürgermeisterin Marianne Zollner auch MdB Stephan Mayer willkommen heißen, die MdLs Günther Knoblauch und Dr. Martin Huber, Bezirksrätin Claudia Hausberger, zweite Bürgermeisterin Ilse Preisinger-Sontag, den stellvertretenden Leiter der Polizeiinspektion Mühldorf, Roland Kauer, und eine ganze Reihe Stadträte. Dazu Abordnungen zahlreicher Vereine und Musikkapellen aus dem ganzen Landkreis.
Damit wünschte er den etwa 400 Zuhörern einen unterhaltsamen Abend und ein gutes Neues Jahr.
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Durch den Abend führte Josef Enzinger mit vielen kleinen Anekdoten, dem einen oder anderen Musikerwitz und viel Hintergrundinformation zu den Stücken. Er beklagte erst, dass ihnen nicht einmal ein kleiner Teil der Einnahmen aus den Star Wars Filmen zur Verfügung steht. Damit könnte man soo viele Nachwuchsmusiker ausbilden...
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Für die Jahreszeit ungewöhnlich das zweite Stück: “Margerite” von Zdenek Górski. Die Solopatien spielten Valeria Ernst und Alexander Sinkowicz.
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Josef Enzinger wollte die Tradition der Anerkennung der Solisten fortführen, die sein Bruder vor einigen Jahren eingeführt hatte. Er überreichte den beiden auch je eine “Lila Plakette”....
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Auch im nächsten Stück traten Solisten an, in der Spatzenpolka von Alexander Pfluger: Amelie Forster, Katharina Haunberger und Gabriele Moor mit ihren Querflöten.
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Auch sie erhielten die “Lila Plakette” und mussten Josef Enzinger versprechen dabei zu bleiben.
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Der nächste Solist hatte es schwerer und nutzte eine Stütze für seine Tuba. Auf Josef Enzingers Fragen antwortete Matthias Gasch mit dem Titel des Musikstücks “Basst scho!”
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Mit “Kings of Swing” von Dick Ravemall wurde es wieder etwas moderner. Das Percussionsolo gestalteten die Solisten Joseph Hein und Florian Moor.
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Vorstand Sepp Bernhart selbst überreichte Josef Hein und Florian Moor die “lila Plaketten”.
Er stellte die Jungmusiker vor: Den 10-jährigen Tenorhornisten Tobias Hofer, den 11-jährigen Trompeter Louis Courebois und den 10-jährigen Trompeter Michael Weingartner. Die Zuschauer suchten die Nachwuchsstars, die hinter ihren Notenständern kaum zu sehen waren.
Für das erfolgreiche Absolvieren der Prüfungen zur Stimmgabel der Musikschule konnten Sepp Bernhart Bürgermeisterin Marianne Zollner und Dirigent Josef Terre dann 7 Jungmusiker auszeichnen:
Die bronzene Stimmgabel erhielt die Querflötistin Katharina Hamberger,
die zweite bronzene Stimmgabel ging an Amalie Forster, die ebenfalls Querflöte spielt.
Auch Gabriele Moor spielt Querflöte und erhielt die dritte bronzene Stimmgabel.
Die nächste bronzene Stimmgabel ging an den Tenorhornisten Andreas Hein.
Die letzte bronzene Stimmgabel erhielt Denise Gößmann, die Trompete spielen lernt.
Die Prüfung so erfolgreich abgeschlossen, dass sie die Stimmgabel in Silber erhielt, hat die Klarinettistin July Richl.
Und schließlich überreichte Bürgermeisterin Marianne Zollner die silberne Stimmgabel Charlotta Peters, die ebenfalls Klarinette spielt.
Natürlich mussten sie alle für ein Foto posieren.
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Sepp Bernhart freute sich über die aktive Jugend seiner Blaskapelle von denen 40 an der Städtischen Musikschule lernen und 8 in der Bläserklasse der Grundschule in Mößling. Dazu 8 Blockflötenschüler an der Grunschule in Altmühldorf, die hier die Grundlagen erlernen.
(O-Ton Da bin i sehr stolz drauf!)
Die Jugendkapelle setzte fort mit den Highlights aus dem Tanzfilm “Grease”, einem Medley zusammengestellt von Paul Murtha.
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Die Jugendkapelle schloss ihren Teil des Konzerts ab mit der Polka “Beim Frühlingsfest” von Alexander Pfluger. Josef Enzinger kündigte schon eine Zugabe an sollte der Applaus noch ein bisschen intensiver werden...
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Tatsächlich applaudierten die Zuhörer so, dass sich Josef Terre zur Zugabe durchrang: “Musik – Musik!”. Und da blitzte plötzlich Stimmung auf....
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Nach mehr als einer Stunde machte die Jugendkapelle den Mitgliedern der Blaskapelle Altmühldorf Platz. Während des Umbaus informierte Markus Hain über die Blaskapelle, in der 40 Jugendliche spielen. Seit Jahren erstmals wechselten wieder Jugendliche in die große Kapelle und verstärken so die alten...
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Die Blaskapelle Altmühldorf mit “Concerto d’amore” von Jakob de Haan.
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Das weitere Programm ist von Liebe getränkt, meinte Josef Enzinger. Das spiegelt die Stimmung in der Kapelle wider in der sie sich alle sooooo lieb haben!
So ging es auch weiter mit dem Walzer “Liebesflammen” von Julius Fucik in einem Arrangement von Jarslav Zeman.
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Für das nächste Stück benötigten sie ein besonderes Instrument, das Thomas Enzinger spielen sollte: Lufballons. Warum ausgerechnet er als Posaunist, das konnte Josef Enzinger nicht nachvollziehen.
Die Luftballon-Polka von Franz Sprenzinger.
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Am Ende blieben Thomas Enzinger einige Lufballons übrig was Josef Enzinger zu der Bemerkung verAnlasste: (O-Ton Posaunisten sind auch nicht besser als Schlagzeuger)
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Mit Titeln von Tom Jones und Neil Diamond, also den “Gentlemen of Music” ging's weiter.
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Josef Enzinger lobte eine Maß Bier aus für den ersten, der ihm nach Ende des folgenden Medleys alle sechs Stücke nennen kann, die sie nun aus den 60er Jahren spielen würden: Die “Golden Sixties”.
Los ging's mit “Tie a yellow ribbon round the old oak-tree” von der Gruppe “Dawn”. Und schließlich “Those were the days” von Mary Hopkins. Das kannten alle und klatschten fleißig mit.
Hätten Sie’s gewußt?
Damit schloss die Blaskapelle den zweiten Teil des Neujahrskonzerts.
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Nach der Pause übernahm Musemoasta Sepp Eibelsgruber die Leitung der Blaskapelle. Sie setzten schwungvoll fort mit dem Marsch “Ernst August” von Hermann Ludwig Blankenburg.
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Josef Eibelsgruber gab die Auflösung seines Rätsels bekannt. Tatsächlich wusste jemand die Lösung: (O-Ton Es war der Landtagsabgeordnete Günther Knoblauch!) Natürlich hatte ihm Kulturreferent Rainer Schratt kräftig geholfen weshalb sie aus der Maß Bier zwei Achterl Rotwein gemacht haben, die sie dann Bürgermeisterin Marianne Zollner und Frau Seelos spendierten.
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Weiter ging's mit dem “Vierteljahrhundert Walzer” von Herbert Pixner.
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Da derzeit die Operette “Das weisse Rössl am Wolfgangssee” wieder in aller Munde ist, spielte die Blaskapelle als nächstes die Titelmelodie von Ralph Benatzky.
Um das richtige Gefühl zu vermitteln war eine ganz Reihe bsonderer Instrumente nötig. Sogar ein Gewitter.... Das alles sollte Alois Wilhelm mit zahlreichen Instrumenten umsetzen.
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Vom Unterstützer der Blaskapelle Altmühldorf – vom erst im vergangenen Jahr verstorbenen Bandleader Ambros Seelos – kam das nächste Stück: “Amores”. Als Solistin: Anna Wapler.
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Bürgermeisterin Marianne Zollner hatte die lange Rede auf ihrem Platz liegen lassen und wollte nur kurz den Mühldorfern ein gutes Neues Jahr wünschen. Dazu gab das Konzert und die schöne Musik den richtigen Rahmen. Gerade richtig für eine Liebeserklärung an die Stadt.
Sie betrachtete die Mühldorfer, die mit viel Liebe die Stadt gestalten, diesen schönsten Ort zum Leben. Und weil jeder Musiker rechnen können muss sitzen schließlich hier die fähigen Leute auf der Bühne, die auch im Berufleben außergewöhnliches leisten.
Politiker, Unternehmer, Kirchen und sogar die Medien sorgen dafür, dass es den Mühldorfern gut geht und alle davon erfahren. Und auch wenn’s Probleme zu bewältigen gibt, leben wir in einer guten Zeit.
So dankte sie allen für diesen wunderbaren Abend. Besonders auch den vielen Helfern im Hintergrund und den Musikern.
(O-Ton Wünsche ein gutes Neues Jahr...)
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Weiter ging's mit einer Premiere: Annika Kaindl mit Nena’s “Irgedwie, irgendwo, irgendwann”.
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Eine weitere Premiere folgte: Thomas Enzinger mit “Du bist die Stadt”, einem aus dem “Kölschen” übersetzten Text zum bekannten Stück “Highland Cathedral”. Thomas Enzinger mit “Du bist die Stadt”.
(Untertitel: Dudelsack mit Erwin Altmayer von der Musikschule Mühldorf)
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Vor dem letzten Stück dankte Vorstand Sepp Bernhart seinen Musikern, den Helfern und natürlich den Zuhörern für ihr Kommen und wünschte allen ein gutes, erfolgreiches und gesundes Neues Jahr.
Besonders dankte er den beiden Dirigenten: Josef Terre und Sepp Eibelsgruber, die viel Mühe in die Auswahl der Musik und die Vorbereitung des Konzerts gesteckt hatten mit einem Strauß Blumen.
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Das Konzert ging zu Ende mit dem Stück “Böhmische Liebe” von Matthias Rauch.
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Ohne Zugabe ging's natürlich nicht: Die Blaskapelle schloss das Neujahrskonzert 2016 mit “Im Kahlenberger Dörfl” von Philipp Fahrbach.
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Nach über drei Stunden hatte die Blaskapelle Altmühldorf ihren Gästen so viel Schwung mit auf den Weg ins neue Jahr gegeben, dass es gut losgehen kann, dieses Jahr 2016, in dem so viel Ungewißheit auf die Kreisstädter wartet wie lange nicht mehr.
3 Der alte ist der neue - Die Eisstockschützen in Mühldorf ermitteln den Stadtmeister 6:55
Es war nicht sonderlich kalt am Drei-Königs-Tag früh um 8 Uhr als 10 Moarschaften antraten um zum 51. Mal den Stadtmester der Eisstockschützen zu ermitteln. Als wir gegen 10 Uhr an die Eisbahn kamen erkämpfte sich gerade die Wintersonne kleine Löcher durch die dünne Wolkendecke.
Weils nur 10 Mannschaften waren, machte es keinen Sinn, sie in zwei Gruppen aufzuteilen, wie das in den Jahren bisher immer war.
Da so alle gegeneinander antreten mussten, dauerte der Wettbewerb trotzdem seine Zeit.
Sepp Wimmer, der das Turnier viele Jahre lang organisiert hatte, überließ diese Aufgabe diesmal seinem Nachfolger als Sportreferent im Stadtrat: Thomas Enzinger. Der hatte sich Unterstützung gesichert: Den Eisschützenverein Mößling-Mühldorf als Mitorganisatoren, Erich Wimmer und Wolfgang Hoyer vom Stockschützenverein Hörbering als Schiedsrichter und Martina Hoyer ebenfalls aus Hörbering mit ihrem Computer im Rechenbüro.
So konnte Thomas Enzinger entspannt den Wettbewerben zuschauen und die eine oder andere Anregung für die Arbeit im Stadtrat von den Aktiven und den wenigen Zuschauern mitnehmen.
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Was auffiel war das Fehlen der Weiblichkeit: Auch wenn die Damenwelt in vergangenen Jahren keine eigene Mannschaft zusammenbrachte, schossen doch in manchen Mannschaften Sportlerinnen erfolgreich mit. Heuer nicht eine!
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Den ganzen Vormittag ging's Mannschaft gegen Mannschaft. Man sah den Minen der Aktiven ihre Konzentration an.
Und ihren Ärger wenn ein Schuß nicht dort landete, wo er hin sollte.
Am Ende jedes Spiels wurde notiert und gerechnet und verglichen und manchmal auch nachgemessen.
Norbert, wie steht’s? (O-Ton)
Und insgesamt? (O-Ton)
Jetzt habt ihr noch ein Spiel? (O-Ton)
Weil die Mannschaften in nur einer Gruppe spielten gab’s kein richtiges Endspiel. Eher eine Art finales Spiel in dem die besten gegeneinander antreten mussten. Da galt es schon eine genaue Strategie festzulegen
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Und dann ging's um Millimeter: Ist der Stock drin oder nicht? Das musste Schiedsrichter Wolfgang Hoyer entscheiden. Und der entschied auf “drin”.
Es geht schon manchmal knapp her...
So knapp, dass bei vier Stöcken erst das Maßband entschied. Der Unterschied der Entfernungen von den Stöcken zur Daube waren nur Millimeter.
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Später im Gasthof Jettenbacher Hof empfingen die Sternsinger die Stockschützen und wünschten allen Gästen ein gesegnetes Neues Jahr.
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Sportreferent Thomas Enzinger freute sich, einen Sieger der 51. Eisstock-Stadtmeisterschaft verkünden zu können. Wie üblich haben die Sieger die Auswahl aus allen Preisen. Und wie üblich kam aus der Runde der Vorschlag, mit der Ehrung von hinten zu beginnen....
Davon ließ er sich aber nicht beirren und dankte allen Unterstützern, dem Eisstockschützenclub Mößling-Mühldorf, den Schiedsrichtern aus Hörbering und allen Spendern der Sachpreise.
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Schirmherrin und Bürgermeisterin Marianne Zollner freute sich über die zahlreichen Aktiven, die einerseits viel frische Luft genießen hatten können und andererseits nötig waren um die Meisterschaft überhaupt autragen zu können.
Besonderer Dank galt Sportreferent Thomas Enzinger, der erstmals das gesamte Turnier alleine hatte organisieren müssen. Damit wünschte sie allen ein gutes neues Jahr und lud zur Meisterschaft 2017 ein.
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Dann gratulierte Thomas Enzinger den Siegern und Schirmherrin Marianne Zollner überreichte den Wanderpokal, den Altbürgermeister und Ehrenbürger Günther Knoblauch gestiftet hatte.
(O-Ton – Die Traberfreunde...)
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Sie hatten – wie gesagt – die Auswahl aus allen Sachpreisen.
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Auf den zweiten Platz landeten die Volksfestfreunde mit 14:4 und einer Stocknote von 2,507.
Dritte wurde die Mannschaft des Jettenbacher Hof. Sie erzielten 13:5 und eine Stocknote von 1,632.
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Während Bürgermeisterin und Sportreferent alle weiteren Mannschaften Urkunden und Preis überreichten, füllte der Schankkellner zwei Maß Weißbier in den Pokal.
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Der Vollständigkeit halber: Der Trachtenverein Mühldorf landete auf Platz 8, die Mannschaft des Eisenbahner Sportvereins auf Platz 9 und und das Schlusslicht hält der Postsportverein.
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Nachdem alle ihre Preise hatten trank die Bürgermeister an. das fiel diesmal leichter als im Vorjahr als der Pokal fast voll war.
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Die Eisstockschützen feierten an diesem Nachmittag noch einige Zeit im gemütlichen Anbau des Jettenbacher Hof. Zu Trinken war schließlich genug da!
4 Ein Drittel weniger Nichtschwimmer durch die Kooperation von Gemeinden, Schulamt und Berufsbildungswerk Waldwinkel 8:15
Ins Restaurant des Hotel Don Bosco lud das Berufsbildungswerk Waldwinkel Landrat Georg Huber, Schulamtsdirektor Hans Wax, die Bürgermeister Alois Salzeder und Jakob Bichlmaier, Vertreter des Schulamts, der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft, der AOK und die Presse.
Berufsbildungsleiter Klaus Ortner freute sich so früh im Jahr die Schwimmbadkooperation vorstellen zu können, die als interkommunales Projekt ein großer Erfolg geworden ist. Um so mehr als neben den Kommunen auch die Wohlfahrtsverbände eingebunden wurden.
Wenn nun die DLRG und die AOK dazu kommen, bietet die Kooperation ein komplettes Angebot für die Grundschüler und alle Jugendlichen in Waldwinkel. Nutzniesser sind auch die jugendlichen Migranten und die gesamte Bevölkerung der Gemeinde Aschau. Sogar die Mitarbeiter des Berufsbildungswerks nutzen das Schwimmbad im Rahmen der betrieblichen Gesundheitsvorsorge.
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Landrat Georg Huber wünschte zunächst ein gutes Neues Jahr, auch wenn das Jahr nicht einfach zu werden verspricht. Da ist es gut, mit einer Erfolgsmeldung ins neue Jahr einzusteigen.
Vor einiger Zeit haben die steigenden Kosten die Schließung des Bades in Waldwinkel verursacht. Dabei stehen gerade im Winter Kindern nur wenige Sportmöglichkeiten zur Verfügung.
Eine Umfrage hatte ergeben, dass über 70% der Grundschüler nicht mehr schwimmen konnten. Das war der Beginn vieler Gespräche mit Schulamt, Gesundheitsamt, Waldwinkel und den Bürgermeistern. Für sein Verhandlungsgeschick dankte Landrat Huber Schulamtsdirektor Hans Wax, der die Bürgermeister überzeugt hat, hier das Schulschwimmen zu ermöglichen was ja einen dauerhaften finanziellen Aufwand bedeutet.
Will der Landkreis auch weiter familienfreundlich sein, sind solche Angebote einfach nötig. Dazu trägt jetzt auch die Schulschwimmhalle in Waldkraiburg bei, die genau so genutzt werden wird wie das Hallenbad in Mühldorf. Alle drei Bäder sind nötig um den Familien die bestmöglichen Bedingungen zu bieten.
Da für dieses Angebot das Zusammenwirken aller nötig ist, dankte Landrat Huber auch der DLRG und der AOK für ihren Beitrag.
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Gesundheitsamtsleiter Dr. Benedikt Steingruber bestätigte die Erkenntnisse über den Bewegungsmangel, der aus der gestiegenen Attraktivität des Innenraums gegenüber der sportlichen Betätigung unter freiem Himmel. Studien belegen stiegendes Gewicht bei immer jüngeren Kindern, die Zunahme von Stoffwechselerkrankungen bei Kindern und Jugendlichen. Hier wird mit der Kooperation gegengesteuert, weil das Schwimmen die ideale Sportart für das Training des ganzen Körpers ist, bei gleichzeitiger Entlastung der Gelenke.
Das das Schwimmen die Grundlage für zahlreiche weitere Sportarten ist, ist das Schwimmenlernen eine Grundvoraussetzung für ein gesundes Leben. Deshalb freute sich Dr. Benedikt Steingrunber über die sehr gute Arbeit hier.
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AOK-Direktor Andreas Santl sah in der Unterstützung dieses Angebotes aktive Gesundheitsförderung. Mit diesem Angebot wird Herz- und Kreislaufstörungen vorgebeugt und so aktive Altersvorsorge betrieben.
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DLRG-Jugendgeschäftsführer Jürgen Liegl unterstützte die Maßnahme weil sie ihre “Aktion sichere Schwimmer” unterstützt, die zum Ziel hat, jeden Nichtschwimmer zum Schwimmer und jeden Schwimmer zum Rettungsschwimmer zu machen. Es war also selbstverständlich sich zu engagieren.
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Am Projekt beteiligt sind sieben Grundschulen, zwei Mittelschulen, das Gymnasium Waldkraiburg, und das Förderzentrum in Waldkraiburg erklärte Schulamtsdirektor Hans Wax: (O-Ton )
Zusammen mit den Schwimmbädern in Mühldorf, Waldkraiburg, Gars und Haag können nun alle Schüler am Schwimmunterricht teilnehmen, wie vom Lehrplan vorgesehen. Das ist beleibe nicht in allen Landkreisen Bayerns möglich.
Die Vorredner hatten bereits die Gründe für die Kooperation ausführlich erläutert. Tatsächlich konnten 2011 landkreisweit 20% der Schüler nicht schwimmen. 2015 lag dieser Anteil bei 13%. Es gibt also heute mehr als ein Drittel weniger Nichtschwimmer in den vierten Klassen als noch 2011.
(O-Ton Das ist ein Erfolg auf den wir sehr stolz sind!)
Im Schuljahr 2015/2016 kommt nun die DLRG mit Alexander Fendt dazu, und nun die AOK Bayern. Er war sicher, die Zusammenarbeit wird so erfolgreich weitergehen.
Wenn die DLRG nun mit Tanja Paliy als Bundesfreiwilligen-Dienstlerin eine Fachkraft beisteuert, ist auch die fachliche Betreuung sichergestellt.
Hans Wax war dankbar für die finanzielle Unterstützung durch die Gemeinden und den Landkreis und hoffte auf einen Beitrag der AOK, die das alles hilft abzusichern.
Er dankt auch MdB Stephan Mayer, der aktiv geholfen hatte, die Ukrainerin Tanjy Paliy hier her zu bekommen. Tanja Paliy verstärkt die Fachkraft der Schule und hilft, zeitgleich Schwimmer und Nichtschwimmer zu betreuen und diese besonders zu betreuen. Ein gleichwertiger deutscher BufDi war leider nicht zu finden.
Da Tanja Paliy nur für ein Jahr hier sein kann, sucht das Schulamt dringend Bundesfreiwillige oder angehende Pädagogen, die hier mithelfen wollen. Der Dienst wird voraussichtlich als Praktikum fürs Studium angerechnet.
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Alexander Fendt begründete das Engagement der DLRG mit den Bestrebungen, seine Wasserrettungsorganisation erst gar nicht in Einsatz kommen zu lassen. Es ist ihr Ziel, die Leute so weit zu bringen, dass sie gar nicht mehr in Not geraten. Wenn 2015 deutschlandweit 374 Menschen ertrunken sind, dann waren das 374 zu viel!
Da die DLRG die Bundesfreiwilligen beschäftigt, stellen sie Bewerber ein und bilden sie passend aus. Anfragen wären also an die DLRG zu richten.
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Bürgermeister Alois Salzeder hatte sich gern am Projekt beteiligt weil die ganze Gemeinde Aschau davon profitiert. Es war ihm eine Freude zu sehen, wie die Kinder in den beteiligten Gemeinden davon profitieren. Der selben Meinung war auch Bürgermeister Jakob Bichlmaier. Sein Gemeinderat hatten nach anfänglicher Skepsis zugestimmt. Heute sind sie überzeugt, solchen Luxus wie jetzt hatten ihre Kinder noch nie!
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Übrigens, die jährlichen Kosten für das Projekt liegen bei etwa 112.000 Euro. Davon tragen die Gemeinde Aschau und Don Bosco die Hälfte und den Rest der Landkreis und die Gemeinden.

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