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Josef J. Pöllmann
Stadt Waldkraiburg > Neumarkt St. Veit > Gemeinde Ampfing > Stadt Altötting > Mühldorf-TV ist durch die BLM lizenziertes Lokalfernsehen
Josef J. Pöllmann ist Mitglied im Deutschen Presse Verband
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Hier können Sie nachlesen, worüber wir in KW 32/2016 berichtet haben.
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Nr.
Thema LZ Archiv KW Ersch.
170 Die Bürgermeister in Kirchdorf: Elektromobilität, BRK, THW und die Unterbringung der Asylbewerber 12:25 32 13.08.16
Ins Gasthaus Westner nach Kirchdorf hatte Bürgermeister Alfons Linner eingeladen, an einen malerischen Ort gegenüber von Haag. Von dort bietet sich bei schönem Wetter ein sehenswerter Blick rüber zum Schloßturm mit dem ganzen Alpenpanorama im Dunst dahinter.
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Nach der Vorstellung der Gemeinde, in der Bürgermeister Linner auf ihre finanzielle Lage eingegangen war, die sich durch die Schwierigkeiten bei der ehemals größten Firma im Landkreis verschärft hat, stellte Leader Projektmanager Sascha Schnürer die Energiesprechtage vor, die im September anstehen und die die Elektromobilität thematisieren werden.
14 Landkreisgemeinden haben Interesse am Ausbau eines Netzes von Ladestationen.
Bei einem Arbeitskreistreffen am 4. August in Haag stellt sich das Modellprojekt „E-Wald“ vor, das seinen Sitz im Bayerischen Wald hat und in Mühldorf bereits seit 2 Jahren aktiv ist.
Und das e-carsharing-Projekt aus dem Tiroler Wörgl, einer Gemeinde, die schon immer Vorreiter und für revolutionäre Lösungen war. Ein Hersteller von Ladesäulen stellte die verschiedensten technischen Möglichkeiten vor. Es gab also viel Neues zu hören, auch wenn der Landkreis sich nicht beteiligen wollte.
Nach dieser Vorstellung berichtete Maitenbeths Bürgermeister Josef Kirchmaier von einer Ladesäule für Elektroautos, die in seiner Gemeinde seit August 2015 unbenutzt herumsteht. Kein einziges Auto wurde damit geladen – nicht einmal die vom Landratsamt...
Die selben Erfahrungen berichtete Haags Bürgermeisterin Sissy Schätz, die in der Marktgemeinde zusammen mit den Kraftwerken Haag mehrere Ladesäulen vorhält.
Priorität haben in ihren Augen aber die E-Bikes, die auch für den Tourismus wichtig sind.
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Ampfings Bürgermeister Ottmar Wimmer stellte ein offizielles Programm der bayerischen Staatsregierung vor, das bis Jahresende Unterlagen von den Gemeinden fordert. Dieses Programm fordert bundesweit 15.000 Ladesäulen wie Ampfing sie bereits hat.
Nach seiner Ansicht bildet die Technikvielfalt ein Problem: Da es normale und Schnellladestationen gibt, forderte er den Bau ausschließlich von Schnellladestationen. Ladezeiten von vier Stunden sind nicht realistisch.
Der Freistaat bezuschußt lediglich Erstinvestitionen. Da E-Wald mit der Deutschen Bahn und mit E-On kooperiert, bieten sie eine Bezuschussung von fünf Jahren während der Freistaat 8 Jahre unterstützt. Hier müssen Anpassungen vorgenommen werden. Es gibt weitere Fragen zu klären: Wie verfährt man mit Kunden, die selbst eine Photovoltaikanlage haben und wer bezahlt die monatlichen Miet-Kosten von derzeit 350 Euro.
Ottmar Wimmer war überzeugt, mieten ist günstiger als kaufen weil dabei die Unterhaltsverpflichtung beim Vermieter bleibt.
Im Weiteren kritisierte Ottmar Wimmer Umweltreferent Franco Andolfo, der wohl wenig Ahnung von der Materie hat.
In der folgenden Diskussion versuchten die Bürgermeister eine Antwort zu finden auf die Frage, ob es sinnvoll ist, Ladestationen aufzubauen wenn es noch keine Elektrofahrzeuge gibt. Schließlich nutzen die meisten Besitzer solcher Autos eigene Ladestationen zuhause oder solche bei Großmärkten, wo sie ihre Fahrzeuge während des Einkaufs laden können.
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Mühldorfer Netz-Vorsitzender Thomas Einwang wollte mit dieser Einladung zusammen mit Fachleuten eine Entscheidung herbeiführen, ob die Gemeinden aktiv werden und wenn, dann mit welcher Technik.
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Da den Gemeinden ein Antrag des Kreisverbandes des Bayerischen Roten Kreuzes zur finanziellen Beteiligung bei der Ersatzbeschaffung eines Rettungsbootes vorliegt, würdigte Bürgermeistersprecher Dr. Karl Dürner die Arbeit von Kreisgeschäftsführerin Tanja Maier und gab ihr Gelegenheit, den Antrag zu begründen.
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Tanja Maier dankte für die Vorschußlorbeeren und stellte Raphael Rumpf vor, den Vorsitzenden der Wasserwacht im Landkreis.
Raphael Rumpf stellte die Wasserwacht und ihre Arbeit vor, deren Einsatzgebiet alle Gewässer im Landkreis umfaßt und mit der Schnelleinsatzgruppe auch darüber hinaus. Zum Kreisverband gehören diese Gruppen wobei die Tauchergruppe erst seit 1. Juli 2015 einsatzbereit ist.
Neben ihren Rettungsaufgaben bieten sie auch Kurse für die Bevölkerung an.
Insgesamt leistete die Wasserwacht 2015 5.251 Stunden ehrenamtlicher Arbeit, den Großteil in Mühldorf. Die Kinder- und Jugendgruppen führen den Nachwuchs an die Arbeit in der Wasserwacht heran. Natürlich ist auch für Freizeitbeschäftigung gesorgt.
Alle Ortsgruppen bieten diese Dienste. Das alles beschrieb er mit einer Fotogalerie.
Sie waren auch in Simbach aktiv und haben dort eine Person gerettet, drei geborgen und drei Katzen gerettet.
Das Rettungsboot Mü-15 wurde im Vorjahr am Rumpf so stark beschädigt, daß eine Reparatur nicht mehr lohnt. Aus diesem Grund würde sich das BRK über jede Spende freuen, die eine Neuanschaffung ermöglicht.
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Tanja Maier fügte Informationen über die Finanzierung des Kreisverbandes Mühldorf des BRK an: Ähnlich wie bei den Gemeinden führen die autarken Ortsverbände einen Teil der Einnahmen an den
Kreisverband ab, der dann aber wieder seinen Teil an den Bezirksverband abgeben muß.
Die einzelnen Geschäftsbereiche müssen sich selbst finanzieren und erhalten lediglich einen Defizitausgleich.
Der ehrenamtliche Dienst speist sich aus Beiträgen der Fördermitglieder. Diese Einnahmen gehen generationswechselbedingt Jahr für Jahr zurück.
In dieser Situation stellen sie außerordentliche Ausgaben wie die Einführung des Digitalfunks oder eben die ungeplante Neubeschaffung eines Bootes vor große Herausforderungen.
Vorbehalten von Gemeinden, durch die keine Gewässer fließen, trat sie damit entgegen, daß zu rettende Bürger nicht nur aus Gemeinden mit eigenen Gewässern stammen, und häufig kleinste Bäche die größten Probleme verursachen, wie das Beispiel Simbach zuletzt gezeigt hat.
Für die Neuanschaffung nötig wären zwischen 35 und 38 Tausend Euro schloß Tanja Maier ihren Vortrag ab.
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Pollings Bürgermeister Lorenz Kronberger schlug vor es jeder Gemeinde zu überlassen wieviel sie zur Neuanschaffung beitragen möchte und stellvertretender Landrat Alfred Lantenhammer gab zu bedenken, daß neben dem BRK auch die DLRG einen Kreisverband unterhält und Wasserrettung anbietet. Kraiburgs Bürgermeister Dr. Herbert Heiml forderte differenzierte Ausbildung für die nötigen Einsätze. Man bräuchte schließlich keine Rettungsschwimmer für die Ostsee sondern für das örtliche Freibad.
Für das alles hatte Tanja Maier Verständnis, gab aber zu bedenken, daß gerade die Schnelleinsatzgruppe für den ganzen Landkreis zuständig ist und darüber hinaus.
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Im Weiteren berichteten Matthias Müller, Andreas Gölkel und Andreas Wageneder von der Tätigkeit des Technischen Hilfswerks. Als Bundesorganisation stehen sie allen zur Verfügung, haben aber sonst kaum Kontakte zu den Gemeinden.
Sie motivieren Bürger dazu, sich ausbilden zu lassen, damit Hilfe geleistet werden kann, wenn etwas passiert, beschrieb Matthias Müller den wichtigsten Berührungspunkt.
Nachdem er die Aufgaben und die Organisationsstruktur des THW erläutert hatte, und die Unterschiede zu den Feuerwehren, beschrieb Andreas Gölkel die Erlebnisse am 1. Juni in Simbach, wo er im ersten Boot saß, das nach der Hochwasser-Katastrophe dort ankam. Trotz der Anfahrt aus Mühldorf, weil nämlich das örtliche THW und die Feuerwehr selbst durch das Hochwasser eingeschlossen waren.
Damals hatte ortsstabiler Starkregen im Hinterland von Simbach den kleinen Simbach so anschwellen lassen, daß das Wasser Brücken und Straßen weggeschwemmt hat und mehreren Personen ihr Leben verloren.
Als erste Maßnahme baute das THW eine Trinkwasserversorgung auf, die dann 5,6 Millionen Liter Trinkwasser bereitgestellt hat.
Die Fachgruppe Ölschaden war stark gefragt, genau so wie die zahlreichen technischen Hilfeleistungen wie Pumpen, Räumen und Sichern. Die Fachgruppe Brückenbau sorgte schnell für vier neue Brücken. Das alles mußte koordiniert werden.
Insgesamt leistete das THW vom 29. Mai bis 4. Juli deutschlandweit mit 43.000 Stunden sehr viele Einsätze, besonders natürlich in Niederbayern wo 200 THW-Kräfte aktiv waren.
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Das alles hat funktioniert, weil das THW engagierte Leute hat und weltoffene Bürgermeister und Bürger schnell die Hilfe akzeptiert und umgesetzt haben, bis hin zu – muß ein Haus abgerissen werden oder kann es stehenbleiben.
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Die Kosten solcher Einsätze kann niemand beziffern, sind aber vergleichsweise gering, und werden zu 80% vom Katastrophenfond des Bundes erstattet. Für den Rest kommt die Förderstruktur des THW auf, für die MdB Stephan Mayer sehr aktiv ist.
Den Arbeitsausfall während der Einsätze übernimmt das THW vollständig. Trotzdem stellt die Freistellung ehrenamtlicher Helfer Arbeitgeber vor Herausforderungen, die zu bewältigen sie aber helfen.
Da die Bundesregierung für Simbach keine Kostenerstattung gewährt hat, ist der Freistaat Bayern eingesprungen und hat alles unternommen um soziale Härten vermeiden zu helfen.
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Matthias Müller dankte allen Hilfskräften und Kommunen für die gute Zusammenarbeit und sicherte zu, für alle Notfälle bereitzustehen. Was die Niederlassung Mühldorf selbst nicht schafft, erledigen andere THWler aus ganz Deutschland, die alle den selben Ausbildungsstand haben.
Dr. Karl Dürner dankte den Mitgliedern des THW für ihr Engagement und freute sich auf weiter gute Zusammenarbeit.
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Bürgermeisterin Marianne Zollner bestätigte die hervorragende Zusammenarbeit aller Hilfskräfte im Landkreis, die ohne Eifersüchteleien zum Wohl der Landkreisbürger da sind.
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Im Weiteren besprachen die Bürgermeister organisatorische Themen etwa die Sicherheit der Computersysteme in den Rathäusern oder in der Kommunikation mit dem Landratsamt.
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Noch einmal ging es um die Zuschüsse zum Kauf von zwei Minibussen für den Kreisjugendring, die die Gemeinden mit einem einwohnerabhängigen Betrag finanzieren wollen. Da der Landkreis ohnehin den Kreisjugendring bereits stark unterstützt, sollten die Gemeinden hier mit 20 Cent pro Einwohner einspringen. Obwohl die Bürgermeister diesen Zuschuß bereits beschlossen haben, stehen noch Zahlungen mehrerer Gemeinden aus. Die betroffenen Bürgermeister haben ihre Zahlung zugesagt, mit der Ausnahme von Waldkraiburg und Haag. Robert Pötzsch verweigerte die Pauschallösung, sagte aber zu, den Differenzbetrag übernehmen zu wollen, der durch die landkreisweiten Zuschüsse nicht gedeckt ist. Sissy Schätz machte die Zahlung von der Entscheidung des Marktgemeinderates abhängig, der darüber beschliessen muß.
Kritik an der Arbeit der Geschäftsführerin des Kreisjugendrings kam von einigen Bürgermeistern, denen der Zeitaufwand für ihre politischen Aktivitäten in der SPD und bei „Mühldorf ist bunt“ ein Dorn im Auge war. Kritische Stimmen gab es auch in Polling wo der Gemeinderat das Geld lieber den örtlichen Vereinen gegeben hätte, die die selbe Leistung sicher besser erbracht hätten.
Auch Dr. Karl Dürner sah die Angelegenheit als Hilfe aus einer Notsituation und keinesfalls als ständigen Finanzierungsbeitrag.
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Im letzten Tagesordnungspunkt kritisierten die Bürgermeister die Regelung wonach sie die Kosten für die Unterbringung und Versorgung anerkannter Asylbewerber übernehmen sollen. Wie bekannt, tragen Bund und Land die Kosten für die Zuwanderer nur so lange wie sie im Asylverfahren gebunden sind. Wird ein Asylbewerber oder eine Familie anerkannt, kündigte das Landratsamt trotz anderslautender Auskünfte umgehend deren Wohnung, berichtete Maitenbeth’s Bürgermeister Josef Kirchmaier.
Auch wenn keine Flüchtlinge mehr kommen, werden keine mehr umverteilt, berichtete stellvertretender Landrat Alfred Lantenhammer. Wenn die Wohnung gekündigt wurde, können sie doch dort wohnen bleiben weil sie laut Ministerbeschluß nicht in die Obdachlosigkeit abgewiesen werden dürfen.
Die Bürgermeister waren sehr unzufrieden mit der aktuellen Unsicherheit, wie die lange Diskussion über diese Thematik zeigte um so mehr als sie durch den Familiennachzug noch steigende Kosten zu erwarten haben.
Zum Abschluß widmeten sich die Bürgermeister einer gemeinsamen Brotzeit, die Kirchdorfs Bürgermeister Alfons Linner spendiert hatte.
171 Nach 43 Dienstjahren in den Ruhestand: Kripo-Chef-Josef Maier folgt Johannes Schätz 19:25
Das Polizeipräsidium Oberbayern Süd nutzt gern den Fletz des Mühldorfer Rathauses um die Leiter der örtlichen Einrichtungen zu verabschieden oder zu berufen. Zur Verabschiedung von Kriminalpolizeistationschef Josef Maier in den wohl verdienten Ruhestand kamen neben Vertretern von Polizei, Justiz, der örtlicher Behörden und der Kommunalpolitik auch Staatsminister Dr. Marcel Huber und die MdL’s Dr. Martin Huber und Günther Knoblauch und natürlich die Landräte Georg Huber und Erwin Schneider.
Sie alle begrüßte nach einem Musikstück der Kapelle der Polizei Kriminalhauptkommissar Christian Schuster vom Polizeipräsidium Oberbayern Süd in Rosenheim.
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Seit zwei Tagen ist er nun nach fast 44 Dienstjahren „a. D.“ hieß Polizeipräsident Robert Kopp Josef Maier willkommen und freute sich, daß der auch seine Familie mitgebracht hatte.
Er war überzeugt, dieser Festakt entspricht der Lebensleistung von Josef Maier, der sein Leben lang für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger eingetreten ist. Es ist ein würdiger Abschluß für einen Top-Kriminaler, den er nur ungern verlor.
Robert Kopp blickte auf den 16.10.1972 zurück, an dem Josef Maiers Karriere bei der bayerischen Bereitschaftspolizei begonnen hat. Die erste Beförderung ließ nicht lang auf sich warten. 1981 begann er sein Studium zum gehobenen Dienst an der Fachhochschule der Polizei in Fürstenfeldbruck, das er 1983 abschloß. Er übernahm die Leitung der PI in Altötting, wechselte dann nach Traunstein wo er die Leitung des Einsatzzuges übernahm. Dort erwarb er sich viele Führungsqualitäten.
1996 wechselte er zur Kriminalpolizei und wurde erst Stellvertreter und 2001 dann Leiter der Station. Diese Aufgabe hat er in einer besonderen Zeit und Situation 15 Jahre lang vorbildlich ausgeübt: Einmal umfaßt der Zuständigkeitsbereich das Chemiedreieck mit einem internationalen Zuspruch und einem Schadenspotential wie selten wo. (O-Ton Immer wenn’s a bissl raucht und kracht ist etwas explodiert, dann sind die Profis von der Kripo in Mühldorf gefragt. )
Daneben das „normale Tagesgeschäft“ in dem Josef Maier den 220.000 Einwohnern beider Landkreise immer ein gutes Sicherheitsgefühl vermittelt hat.
Dazu hat er mit allen Beteiligten immer perfekt zusammengearbeitet, bis hin zu den Mandatsträgern. Josef Maier hat das Schiff immer wieder in den sicheren Heimathafen zurückgebracht und den Weg in die Zukunft bereitet. Seine Beliebtheit zeigt die Gästeliste des Festakts.
Die Anstrengungen, „ein Kommissariat 4“ für Rauschgiftdelikte einzurichten werden vielleicht doch noch fruchten....
Als „Mann der Tat“ ist er mit seiner positiven und offenen Art bei allen Kollegen immer gut angekommen. Sattelfest war er ohnehin, auch in ungewöhnlichen Rechtsgebieten. Das haben auch die Straftäter mitbekommen....
Robert Kopp berichtete von besonderen Fällen von denen einer Josef Maier sogar auf die Balearen geführt hat. Da das ohne Anmeldung geschah folgten dann Vorwürfe Spaniens wegen der Verletzung ihrer Souveränität.... Dieses Land hat er von da an gemieden...
Klar war, Josef Maier und sein Team haben vorbildlich gearbeitet. Das zeigt die enorme Aufklärungsquote von über 90%!!!
Josef Maier kann also beruhigt ins angenehme Pensionistendasein wechseln. Mit seinem Abschiedsgeschenk entsprach Robert Kopp Josef Maiers Faible für die italienische Küche...
(O-Ton Ich danke ihnen ganz persönlich...)
Damit bat er Josef Maier zu sich um ihm die Ruhestandsurkunde zu überreichen.
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Neben der Ruhestandsurkunde gabs auch noch gleich die Mitgliedskarte zum „Club der Ehemaligen“ und einen Anstecker.
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Da Josef Maiers Gattin das alles mitgetragen hat, dankte ihr Robert Kopp mit einem Strauß Blumen.
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Polizeipräsident Robert Kopp führte Josef Maiers Nachfolger Johannes Schätz in sein Amt ein, der bereits seit vielen Jahren an der Kriminalpolizeistation Mühldorf tätig ist. Johannes Schätz begann 1983 bei der Polizei als Praktikant. Nach der Ausbildung für den Mittleren Dienst entschied er sich schnell für eine Laufbahn im gehobenen Dienst die das Studium an der Polizeihochschule erforderte. Stationen in Dachau, Traunstein und Waldkraiburg führten ihn 1998 zur Kriminalpolizei nach Mühldorf. Hier erwarb er sich einen hervorragenden Ruf, so daß ihm 2004 die stellvertretende Leitung übertragen wurde.
Robert Kopp hatte keine Zweifel an der Richtigkeit der Wahl Johannes Schätz‘ zum neuen Leiter der Kriminalpolizeistation Mühldorf und wünschte ihm alles gute und das nötige Glück. Damit überreichte er Johannes Schätz die Ernennungsurkunde.
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Seine Gattin Sissy bat er um fortgesetzte Unterstützung und dankte schon vorab mit einem Blumenstrauß.
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Nach einem Musikstück blickte Staatsminister Dr. Marcel Huber auf die Leistungen der bayerischen Polizei, die mit verantwortlich ist für die bundesweit niedrigste Häufigkeitsziffer. In Bayern lebt man sicher. Die hohe Aufklärungsquote läßt Verbrecher Bayern meiden.
Ist es in Bayern gut, dann ist das in Mühldorf besser! (Applaus)
Dazu bei tragen Leute bei wie Josef Maier und seine Mitarbeiter an der Kriminalpolizeistation – Immer noch „Station“. Vielleicht wird’s ja doch noch mit der „Inspektion“.
Da er einen kleinen Einblick in Josef Maiers Berufsalltag hatte nehmen können, war er überzeugt, das, was für ihn Alltag war, wollen viele andere gar nicht wissen oder sehen. Das alles belastet und fordert einen Kriminaler wie ihn 24 Stunden am Tag. Daß er das durchgehalten hat, zeigt seinen unbändigen Gerechtigkeitssinn. Er wollte seinen Beitrag dazu leisten, daß es gerecht zu geht und die, die dagegen verstoßen auch ihre Strafe erhalten.
Seine außergewöhnliche Lebensleistung verdient größten Dank und Respekt. (O-Ton)
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Für seinen Ruhestand wünschte er ihm Abstand von all den unschönen Dingen und viel Zeit für die schönen Dingen dieser Welt im Umfeld seiner Familie.
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Johannes Schätz hieß Dr. Marcel Huber herzlich willkommen und war überzeugt, er kann das und wird es so erfolgreich fortsetzen wie sein Vorgänger es gemeistert hat.
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Landrat Georg Huber war sich bewußt, daß die „Station wackelt“! Das wird er sicher unterstützen und so wird es Johannes Schätz sicher gelingen, eine Inspektion zu bekommen. Das dient den Menschen in der Region weil die Mitarbeiter an der Station schon heute Arbeit leisten wie an den Inspektionen rundherum.
Gerade die wachsenden Herausforderungen durch die aktuelle Situation fordern geradezu eine Kriminalpolizeiinspektion forderte er Polizeipräsident Robert Kopps Unterstützung.
Wenn sich für Josef Maier nun die Berufstür schließt, öffnet sich die zum Unruhestand. 44 Jahre lang war er für die Sicherheit von 220.000 Bürgerinnen und Bürgern verantwortlich und hat dabei seine persönlichen Spuren hinterlassen. Dabei hat er immer den richtigen Ton getroffen, auch in schwierigsten Lagen.
Die Zusammenarbeit mit dem Landratsamt war immer geprägt von großem Vertrauen – ein Segen gerade in der Flüchtlingskrise. Dafür dankte Landrat Georg Huber Josef Maier herzlich.
Er hat sich nie von den zahlreichen negativen Erfahrung hatte beeinflussen lassen und ein Arbeitsklima geschaffen, um das sie weitum beneidet wurden.
Seine Erfahrung, Stärke, Kollegialität, Freundlichkeit, Menschlichkeit und Aufgeschlossenheit werden fehlen. So dankte er Josef Maier für das Vertrauen, das er ihm in vielen Jahren entgegengebracht hat.
Auch ohne den Nervenkitzel wird es ihm sicher nicht langweilig. Dafür freute er sich für ihn und wünschte ihm und der gesamten Familie alles Gute, Gesundheit und Gottes Segen. Er riet ihm, den Ruhestand so zu gestalten, daß seine Frau immer erkennt, daß er gerade macht, was sie will. (Gelächter)
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Landrat Huber hieß Johannes Schätz herzilch willkommen und war überzeugt, er wird das genau so weiterführen. Es wird eine aktive Zeit im Interesse der Sicherheit der Bürger beider Landkreise. Dazu sicherte er ihm die Unterstützung beider Landkreises zu und wünschte ihm alles Gute und Gottes Segen.
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Bürgermeisterin Marianne Zollner freute sich sehr über diesen Festakt auf dem Fletz des Mühldorfer Rathauses, gerade weil mit Josef Maier ein sehr verdienter Behördenleiter verabschiedet wird.
Sie würdigte das erfolgreiche Wirken Josef Maiers über so viele Jahre von denen eine vergleichsweise kurze Zeit miterlebt hat, die aber alles geboten hat, was die Vorredner beschrieben haben.
Nachdem sie in die Geschichte der Kreisstadt geblickt hatte, war Marianne Zollner überzeugt, es ist sicher nicht einfacher geworden. Josef Maier und seine Kollegen haben alle Aufgaben hervorragend gemeistert, wofür ihnen allen ihr herzlicher Dank galt. So wünschte Josef Maier mit einem Mühldorfer Kurfürstenteller alles Gute, Gesundheit und Wohlergehen.
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Auch Personalratsvorsitzender Reinhold Merl schloß sich den Vorrednern an und dankte Josef Maier für ihr jahrelanges gutes Verhältnis. Er hat den Grundstein gelegt, aus der Kriminalpolizeistation eine Inspektion zu machen, die sicher kommen wird. Auch er wünschte Josef Maier einen angenehmen Ruhestand bei guter Gesundheit und hoffte, ihn regelmäßig bei den Ehemaligen-Treffen begrüßen zu können.
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Nach einem weiteren Musikstück begrüßte Josef Maier einige Gäste besonders. Natürlich seine Familie und Freunde. Dann blickte auch er zurück auf die Anfänge im Polzeidienst vor 44 Jahren. Damals wußte er noch nicht, ob das sein Traumberuf ist. Erst als zwei Drittel der Anfänger auf der Strecke geblieben waren, begann er sich zu interessieren.
Mit heutigen Kollegen trat er damals in Seeon die Ausbildung an. Recht haben die in Seeon, die jetzt mit dem Slogan werben: (O-Ton Kleine Insel, großes Erlebnis! – auf den Kopf getroffen)
30 Polizeianwärter haben auch dort noch aufgegeben. Alles weitere haben seine Vorredner schon berichtet.
Was dann kam war aus heutiger Sicht ernüchternd: Streifenfahrten im VW-Käfer ohne kugelsichere Weste, uralte Waffen... (O-Ton Karteikarten, Lochstreifen, ..... ) und das alles zu RAF-Zeiten!
Es war ein Beruf für Idealisten, einer, der ihn geformt hat. Er brachte unvorstellbare Einblicke in menschliches Leid, in Abgründe, die seinen Glauben in seinen Grundfesten erschüttert haben. Er hat Dinge gesehen, die er den Zuhörern nie wünschen würde.
Öfter hat er aber auf dem Weg nach Hause über Erfolge triumpfiert, zumal er immer Kollegen hatte, auf die er sich verlassen konnte – die mit ihm durch Dick und Dünn gegangen sind. (O-Ton Danke meine lieben Kolleginnen und Kollegen – es war schön mit Euch!)
Er hat auch viel Glück gehabt in dieser prosperierenden Region mit dem bayerischen Chemiedreieck, die auch eine angemessene Behördenstruktur braucht.
Josef Maier zog aus seinem Koffer Buchstaben heraus und zeigte damit, daß er bereits eine „KPI“ bekommen hat:
Vizepräsident Peter Mauthofer hatte ihm ein „K“ geschenkt für die vielen Jahre Kripo. Ein anderer für 44 Jahre Polizei ein „P“ und dann kam Präsident Robert Kopp: (O-Ton und packt ein I aus und schenkt mir eine Inspektion! – Applaus – Gelächter)
Das hatte er gebraucht, das war so wie die Zusammenarbeit mit dem Präsidenten.
Er dankte den Politikern, die Sicherheitspolitik nicht erst ernst nehmen, wenn die Wähler weglaufen. Ihr Eintreten für die Sicherheit hat ihnen ein neues Dienstgebäude beschert und ein weiteres Kommissariat für Spurensicherung und Erkennungsdienst und mehr Personal. Und obwohl sie fast 100 Rauschgiftdealer dingfest gemacht haben, hat’s nicht für ein Rauschgiftdezernat gereicht.
Da Sicherheit die Summe aller Grundrechte ist, die allen Bürgern kostenlos zur Verfügung stehen muß, sah Josef Maier die aktuelle Situation mit großer Sorge, in der wir alle Probleme der ganzen Welt vor die Haustür geliefert bekommen: Flüchtlingswelle, Ausländerkriminalität, internationaler Terrorismus, Designerdrogen, Einbruchskriminalität und weltweite Korruption beeinträchtigen das Sicherheitsgefühl der Bürger. Die Polizei ist mehr gefragt als je zuvor - das Thema Sicherheit in aller Munde.
Josef Maier dankte Staatsanwaltschaft und Gerichten für die stets gute Zusammenarbeit.
Besonderer Dank galt seiner Gattin Christa, die ihre drei Kinder fast allein erzogen hat. Ihnen versprach er jetzt mehr Zeit.
Damit bat er seinen Nachfolger Johannes Schätz zu sich, seinen Wunschkandidaten. Er ist der richtige, dem er den Schlüssel zum Erfolg übergeben wollte: (O-Ton)
Er wünschte ihm weiter zündende Ideen ein unterstützendes Präsidium und Politik und genau so viel Einsatzbereitschaft seiner Kollegen.
Allen Zuhörern wünschte er Wohlergehen und Gottes Segen. (O-Ton)
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Nachdem die Lautsprecheranlage ausgefallen war, vermutete Johannes Schätz schon einen Anschlag!
Er dankte herzlich für die Glückwünsche zu seiner neuen Aufgabe und besonders für das Kommen der viel beschäftigten Pensionäre.
Er wuchs in unmittelbarer Nachbarschaft zur Polizeistation Haag auf und wollte schon von klein auf Polizist werden. Damals dachte er, „das kann nicht so schwer sein, das kannst Du auch!“ (Gelächter) Mangels „Plan B“ war er dann froh, daß die Polizei in angenommen hat.
Trotz Unzufriedenheit mit der sehr theoretischen Ausbildung und – Dank RAF und Wackersdorf - kaum freien Wochenenden stand er es durch. Er wechselte zur Ausbildung zum höheren Dienst, die er verkürzt absolvieren durfte. Dem Wechsel zur Kriminalpolizei ging ein Aufenthalt in Waldkraiburg voraus. Ein langer und nicht immer leichter Weg, der nun ein vorläufiges Ziel erreicht. Bei allem Fleiß und aller Loyalität hat er immer seine eigene Meinung vertreten.
Da er das alles nur mit Unterstützung schaffen konnte, dankte er seinen Eltern, seiner Gattin Sissy und seinen beiden Kindern.
Er versicherte den Zuhörern den Kurs des Schiffes „Kriminalpolizei Mühldorf“ so beizubeahlten wie er anliegt. Straftätern schrieb er ins Stammbuch: Es wird nicht besser!
Da er schon bisher gute Kontakte zu allen Dienststellen und Behörden unterhalten hatte, wird auch das so weitergehen. Gemeinsam werden sie das Ziel anstreben, die Sicherheit der Bevölkerung zu gewährleisten. Dazu bat er um offenen und respektvollen Umgang miteinander und war zuversichtlich, das auch zu schaffen.
Josef Maier dankte er für die Übergabe einer tadellos funktionierenden Dienststelle mit hoch motivierten und erfahrenen Mitarbeitern und einem hervorragenden Betriebsklima. Für seinen Ruhestand wünschte er ihm alles Gute.
Dank galt auch Polizeipräsident Robert Kopp und allen, die es ihm ermöglicht haben, sein neues Amt anzutreten. Damit freute er sich auf seine neue Aufgabe.
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Das Polizeiorchester schloß den Festakt schwungvoll ab.
172 Schafmilch, die Delikatesse als Alternative? Praktikantinnen auf dem Milchschafhof und Fragen an BBV-Kreisobmann Ulrich Niederschweiberer 12:30
Vor einiger Zeit besuchten wir den Milchschafhof der Familie Hofacker in Perlesham in der Gemeinde Oberbergkirchen.
Dort erwarteten die Schafe nach dem morgendlichen Melken gerade auf ihre Fütterung. Das Ausmisten und Füttern erledigten Dana und Hannah, zwei Praktikantinnen von der Waldorf-Schule in Prien am Chiemsee.
Die 80 Milchschafe erwarteten frisches Gras und einen sauberen Stall.
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Ein paar vorlaute Jungschafe konnten es nicht erwarten und büxten aus dem Stall aus....
Schaftypisch warteten andere sehnsüchtig aber geduldig auf das frische Gras und wieder andere wollten neugierig wissen, was da vor sich ging.
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Schon am frühen Morgen waren sie gemolken worden, genau so wie Kühe auch, nur eben auf einem Melkstand. Gut einen Liter Milch gibt jedes Schaf im Durchschnitt. Die Milch wartete nebenan in der Kühlung auf ihre Abholung.
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Endlich Frühstück!
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Und Zeit für die Praktikantinnen für ein Schwätzchen mit Schafbäuerin Hannah Bauer.
Für uns Zeit mit den Praktikantinnen zu sprechen: (O-Ton)
Ihr seid im Rahmen von Eures Praktikums seit 10 Tagen hier. Wie gefällt’s Euch? (O-Ton)
Wie kam’s, daß ihr Euer Praktikum hier leistet, ziemlich weit von zuhause? (O-Ton Hannah)
Ihr seid noch sehr jung. Habt ihr manchmal Heimweh? (O-Ton)
Eure Familien haben mit der Landwirtschaft sonst nichts zu tun. Habt ihr neue Erkenntnisse gewonnen, etwa wie aufwändig die Herstellung von Lebensmitteln ist? (O-Ton)
Fällt das Frühaufstehen schwer? (O-Ton)
Trägt dieses Praktikum später zum Unterricht an der Schule bei? (O-Ton)
Das Schulleben ist sicher nicht so anstrengend. (O-Ton)
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Wegen unserer Aufnahmen hatten die Lämmer auf ihr Frühstück warten müssen und waren schon sehr hungrig....
Es war wie überall: Als sie zu Fressen hatten, kehrte im Stall Ruhe ein.
Dana, warum habt ihr dem einen Lamm die Flasche gegeben während die anderen aus den Eimern getrunken haben? (O-Ton)
Hannah, kannst Du Dir vorstellen, daß man so ein Lamm auch essen kann? (O-Ton)
Während Dana und Hannah die Küken versorgten, haben mit Hannah Bauer über die Möglichkeiten der Milchschaftzucht gesprochen.
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Frau Bauer, sie halten 80 Milchschafe und verarbeiten die Milch auch weiter zu Joghurt und Käse. Wie kamen Sie auf diese Idee? (O-Ton)
Schafmilch unterscheidet sich sehr von Ziegenmilch, die durch den Feta bekannt ist. (O-Ton)
Wo kann man ihre Milch kaufen? (O-Ton)
Wie fügen sich die Praktikantinnen in die Arbeit auf dem Hof ein? (O-Ton)
Sie sind also eine wertvolle Hilfe. (O-Ton)
Vielen Dank.
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Gerade wegen der aktuellen Krise auf dem Milchmarkt, und weil er selbst Schafe hält, haben wir mit Bauernverbands-Kreisobmann Ulrich Niederschweiberer über die Chancen gesprochen, die Schafmilch Landwirten bieten könnte. (O-Ton)
Fördert der Bauernverband die Produktion solcher Delikatessen? (O-Ton)
Frau Bauer meinte, daß sich auch Schaffleisch großer Beliebtheit erfreut. (O-Ton)
Sie haben die Schafhaltervereinigung angesprochen. Wieviele Mitglieder gehören dazu? (O-Ton)
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Wir stehen kurz vor dem Ende der Ernte. Aus ganz Deutschland kommen Berichte von schlechten Erträgen. Wie sieht’s in unserer Region aus? (O-Ton)
Die Erntearbeiten waren aber möglich? Das heißt, die Landwirte konnten mit den Maschinen auf die Felder fahren. (O-Ton)
Vielen Dank.
173 Ein schneller Blick aufs Volksfest in Polling 6:43
Ohne Kommentar
174 Fußball Landesliga SüdOst: FC Töging gegen SV Türkgücü Ataspor München 7:45
Das erste Tor der Saison schaffte der FC Töging zuletzt im vierten Saisonspiel auswärts gegen den VfB Hallbergmoos.
Die bisherigen Spiele zwangen FC-Chef Klaus Maier zum Handeln. Und der sorgte Anfang vergangener Woche für Aufsehen als er aus Buchbach Thomas Hamberger holte, der dort sechs Jahre lang auf Torjagd gegangen war. Hamberger sollte aus den guten Angriffen Tore würden.
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Verzichten mußte Trainer Andreas Bichlmaier auf Bernd Brindl und die beiden Torleute De Souza Lima und Ramon König. Für sie stand erstmals Sven Kouane zwischen den Pfosten.
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Beide Mannschaften beendeten die Vorsaison als Tabellennachbarn wobei sich Töging im direkten Vergleich jeweils hatte durchsetzen können. So war Klaus Maier vor dem Spiel optimistisch und erwartete einen knappen Sieg seiner Mannschaft.
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Bei optimalen Fußballwetter stieß Neuzugang Thomas Hamberger für die Hausherren an, die in ihren Farben – gelb/blau – vor 463 Zuschaueren von links nach rechts loslegten. Die Leitung des Spiels hatte Michael Freund.
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(4) Ein erster Anlauf mit einem langen Ball in die Spitze, den Tim Bauernschuster vors Tor flanken sollte wo Edi Ighagbon vollstrechen sollte zeigte gleich wie es sich Andreas Bichlmaier vorgetellt hatte.
(7) Sie versuchten es durch die Mitte: Zu viele Gegner für Markus Leipholz. Der Freistoß – drüber.
(9) Die Gäste waren nicht treffsicherer.
(10) Freistoß aus Feldmitte: Bauernschuster kommt nicht dran.
(11) Auch der nächste Anlauf bleibt in der Abwehr hängen.
(14) Freistoß Türkgücü aus 35 Metern: Onur Kaya’s Kopfball geht knapp daneben.
(16) Dominierte Töging zu Beginn, kamen die Gäste jetzt besser ins Spiel.
(17) Angriffe im Minutentakt.
(20) Es dauerte bis zur 20. Minute bis Edi Ighagbon wieder vors Gästetor kam.
Den abgeworfenen Ball legten die Gäste Cengiz Ötkün vor die Füße, der unangefochten übers halbe Spielfeld sprinten und Onur Kaya bedienen konnte. 0:1 in der 20. Minute.
Wieder einmal mußten die Hausherren einen Rückstand hinnehmen...
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(24) Kein Wunder, daß die Töginger Abwehr verunsichert war.
(25) Was würde Andreas Bichlmaier tun?
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(27) Bei diesem Freistoß verletzte sich Onur Yilmaz und mußte sehr lang behandelt werden. ER konnte aber weitermachen.
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(30) Freistoß nach diesem Foul an Samed Bahar: Markus Leipholz‘ Ball knallt Thomas Deißenböck an die Latte. Den Abpraller legt Thomas Hamberger Markus Leipolz vor, der verzieht.
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(33) Töging probiert’s gleich nochmal aber Tim Bauernschuster bekommt den Ball nicht unter Kontrolle.
(36) Neuer Versuch: Bahar auf Bauernschuster....
(40) Töging hatte sich nach dem Rückstand gefangen, kam aber nicht zum Ausgleich.
(43) Die Gäste kamen in dieser Phase des Spiels nur gelegentlich vors Töginger Tor und bei den Hausherren stieg der Frustpegel.
Schiedsrichter Michael Freund pfiff trotz der langen Behandlungspause exakt nach 45 Minuten zur Pause.
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Die Gäste wechselten in der Pause: Für Önder Ötkin kam Burkibar Cisse. Töging kam unverändert aus der Kabine. Die Minen verrieten Zuversicht.
Töging jetzt von links nach rechts.
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(56:04:22 – 47) Eine weggefaustete Ecke führte zu diesem Angriff der ohne Beteiligung der Töginger Abwehr knapp daneben ging.
(57:25:16 – 48) Die nächste Flanke pflückte Gästetorhüter Alexander Heep Thomas Hamberger von der Stirn.
(59:50:20 – 51) Dann kann sich Thomas Hamberger nicht gegen Erhan Kilic behaupten.
(52) Im Gegenzug zieht Edi Ighagbon unfair die Bremse und sieht dafür Gelb. Den raffinierten Freistoß kann Sven Kouame halten.
(57) Fünf Minuten später verliert Timm Schwedes den Ball. Der lange Paß fällt Vitali Blinov der Ball vor die Füße, der ziellos quer spielt. Den herrenlosen Ball nimmt Onur Kaya dankbar an, trifft den Innenpfosten von wo aus er ins Tor geht. 0:2 in der 58. Minute.
Sven Kouane sah dabei nicht gut aus....
Das verzückte die mitgereisten Fans.
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(60) Flanke Timm Schwedes: Thomas Hambergers Ball kein Problem für Alexander Heep.
(60) Der Frust beförderte solche Fouls – Gelb für Timm Schwedes. Der Freistoß – kein Problem.
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(65) Die Gäste haben noch nicht genug: Marco Bornhausers Flanke kann Töging parieren, den Nachschuß Sven Kouane halten.
(67) Sie tanzen die Töginger aus, die erst in letzer Sekunde klären können.
(70) Tögings Angriffe fordern die Hintermannschaft der Gäste nur selten.
(74) Es würde sich zeigen ob Markus Bley für Markus Leipolz und Adrian Zabergja für Samed Bahar mehr Schwung ins Spiel bringen würden während sich die Gäste immer mehr aufs Verwalten des Ergebnisses zurückzogen.
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(80) Es dauerte bis zur 80. Minute bis sich Töging die nächste Gelegenheit erarbeiten konnte. Allerdings konnten sich die beiden neuen Leute auch nicht durchsetzen.
(82) Freistoß Töging nach Foul von Umut Mutlu: Alexander Heep klärt fast auf der Linie.
Den sofortigen Konter hat Sven Kouane sicher.
(86) Dann kann sich Edi Ighagbon durchsetzen und auf Benedikt Baßlsperger flanken, der aber einen Schritt zu spät kommt.
(89) Noch ein Versuch: Thomas Deißenböcks langem Ball ....
(92) Während Töging nochmal eine Ecke herausholte, verließen die Zuschauer schon das Stadion: Der Nachschuß forderte Alexander Heep nur gering.
(93) Nochmal die Gäste mit Burkibar Cisse und Marco Bornhauser...
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Das wars – Der FC Töging beendet auch das 6. Saisonspiel ohne Sieg und das fünfte ohne Torerfolg. Die Verantwortlichen haben sich schon vor dem Abpfiff in die Vereinsräume zurückgezogen um zu beraten. Das übliche Abklatschen blieb diesmal aus.
Kein Wunder also, daß Trainer Andreas Bichlmaier nichts kommentieren wollte.
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Stellvertretender Gästetrainer Alper Kayabunar gratulierte zum Sieg. (O-Ton)
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Es sind dunkelgraue Wolken über dem FC Töging aufgezogen und der Ruf nach Besserung wurde unter den zahlreichen Zuschauern immer lauter. Man wird sehen, was Klaus Maier unternimmt....

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