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Victoria Pöllmann Landkreis Mühldorf > Stadt Mühldorf >
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Josef J. Pöllmann
Stadt Waldkraiburg > Neumarkt St. Veit > Gemeinde Ampfing > Stadt Altötting > Mühldorf-TV ist durch die BLM lizenziertes Lokalfernsehen
Josef J. Pöllmann ist Mitglied im Deutschen Presse Verband
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Das gab's 2016 bei Mühldorf-TV und bei Altötting-TV
Hier können Sie nachlesen, worüber wir in KW 40/2016 berichtet haben.
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Nr.
Thema LZ Archiv KW Ersch.
216 Von der Öko-Modellregion Schwindegg-Buchbach lernen: Die Bürgermeister in Ranoldsberg 10:00 40 07.10.16
Das Jubiläumsdorf Ranoldsberg empfing die Bürgermeister des Landkreises im Gasthaus Willis, wo Bürgermeistersprecher Dr. Karl Dürner die Kollegen und die Mitarbeiter der Verwaltungen willkommen hieß. Er bat Buchbachs Bürgermeister Thomas Einwang den Ortsteil vorzustellen, der kürzlich sein 900-Jahr-Jubiläum gefeiert hat.

Nachdem Dr. Karl Dürner Rattenkirchen‘s Bürgermeister Rainer Greilmeier zum Geburtstag gratuliert hatte, blickte Buchbachs Bürgermeister Thomas Einwang auf die Jubiläumsfeiern zurück und stellte die umfangreiche und detaillierte Ortschronik vor, die zum Jubiläum erstellt worden war und die den die Geschichte des Marienwallfahrtsorts Ranoldsberg beschreibt, der seit Jahrhunderten Gläubige anzieht.
1972 kam Ranoldsberg zu Buchbach und hat sich seit Jahren der Dorferneuerung unterzogen. Reges Vereinsleben, besonders nach der Schließung der Schule sorgt für ein gesundes dörfliches Leben.
Thomas Einwang stellte die Ortschronik vor und bot sie den Kollegen zum Kauf an.

Nachdem die Bürgermeister einmal mehr das Thema Niederschlagswasserabgabe diskutiert hatten, die manchen Gemeinde einiges Geld kostet wenn sie Regenwasser ableiten und das nicht ordentlich anmelden, stellte Bürgermeister Thomas Einwang die „Öko-Modellregion Isental“ vor, zu der die Gemeinden Buchbach und Schwindegg 2014 ernannt wurden.
Dr. Karl Dürner bat die Kollegen den Trend zu „bio“ zu beachten und zu überlegen, das Konzept auch für die eigene Gemeinde in Betracht zu ziehen.

Bürgermeister Thomas Einwang, der das Projekt Öko-Modellregion federführend betreut, blickte auf die Aktivitäten der zurückliegenden beiden Jahre und erklärte worum‘s geht.
2013 hatte Staatsminister Helmut Brunner Ökoregionen ausgelobt um die ökologische Lebensmittelproduktion anzukurbeln, den Verbrauchern mehr regionale Lebensmittel bieten zu können und die Produzenten ökologisch produzierter Lebensmittel zu verbinden um so ein umfassendes Angebot zu erhalten.
Das ergibt diese vier Aufgabenfelder.
2014 wurden 12 Öko-Modellregionen anerkannt. Schwindegg-Buchbach ist bei weitem die kleinste Öko-Modellregion und wurde ausgewählt um zu sehen, welche Signalwirkung auch von einer so kleinen Region ausgehen können.
Der Vorteil des kleinen Verbundes sind kurze Entscheidungswege und damit schnelle Reaktionen auf Veränderungen in den Märkten.
Die Ökomodellregion setzt ihre Aufgaben unter der Leitung des Marktes Buchbach auf vertraglicher Basis mit der Vertriebsorganisation TagWerk um.
Die Förderung durch das Bayerischen Landwirtschaftsministeriums wurde bereits einmal verlängert und läuft Ende 2019 endgültig aus.
Die bayernweiten Aufgabenfelder wurden hier um weitere ergänzt. Teil der regionalen Nahversrogung ist der neu entstandene Regionalladen in Buchbach, den die Gärtnerei Berger in ihren Räumen eingerichtet hat. Betrieben wird er von den Landwirten, die hier nicht nur ihre Produkte verkaufen sondern auch den direkten Kontakt zwischen Erzeuger und Verbraucher ermöglichen. Außerdem kommen Konsumenten aus der weiten Umgebung in diesen Laden und sorgen so dafür, dass der Ruf weit über die Ökoregion hinaus geht.
Nicht zu kurz kommen darf auch der Naturschutz und die sogenannten Ackerwildkräuter, die hier heimisch sind und fast ausgerottet wurden. Gefordert sind hier Landwirte, Imker und private Garteninhaber.
Regional erzeugte Rohstoffe sollten auch in der Region verarbeitet werden. Wie in allen Themenfeldern begleitet die Ökomodellregion auch dabei, berät und demonstriert.
Schließlich gibt‘s am 20. Oktober in Ranoldsberg im Gasthaus Willis eine Zukunftswerkstatt, in der Ideen und Perspektiven erarbeitet und ihre Realisierungsmöglichkeiten abgeschätzt werden sollen. Hier soll festgelegt werden, was in den kommenden zwei Jahren noch umgesetzt werden kann.

Dr. Karl Dürner dankte Thomas Einwang, der sich hervorragend in die Thematik eingearbeitet hat. Er mahnte die Kollegen, diese Themen nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Am Thema „Bio“ kommt niemand mehr vorbei.
Er war begeistert von der Resonanz in der Bevölkerung aber auch von Seiten der Landwirte, die gerade jetzt unter der Milchmisere leiden. Ansprechpartner dafür gibt‘s in jeder Gemeinde.

In einem weiteren Vortrag zeigten Professor Dr. Joachim Nossen vom Institut für Stadt- und Regionalmanagement und Dipl.-Ing. Martin Birgel vom Planungsbüro Dragomir Stadtplanung GmbH die Herausforderungen und Chancen entlang der A94 auf, denen die Gemeinden gegenüberstehen wenn die Autobahn Ende 2019 durchgehend von Marktl bis München befahrbar sein wird.

Unterwegs auf der B12 haben sie sich gefragt, wie sich die Region verändern wird, wenn die Autobahn fertig ist, erläuterte Martin Birgel die Motivation sich schon jetzt Gedanken darüber zu machen. Ihre Gedanken hatten sie der Regierung von Oberbayern vorgetragen und in der Folge bereits mit der Obersten Baubehörde gesprochen.
Professor Nossen stellte den Nutzen für die Gemeinden vor und begründete seine Einschätzungen.
Sie waren der Meinung, den größten Nutzen haben die Gemeinden wenn sie ihre Aktivitäten miteinander abstimmen. Nur so kann ein nachhaltiges und ökologisch vertretbares Wachstum erzielt werden. Das ist wichtig um genügend Arbeitsplätze zu schaffen und langfristig zu erhalten. Das würde auch gegen die Abwanderung wirken und damit gegen die Überalterung der Gesellschaft. Außerdem kämen junge Leute aus der Region wieder hierher zurück wenn sie fernab eine spezialisierte Ausbildung absolviert haben.
Voraussehbar ist, dass es entlang der Autobahn einen „wahnsinnigen Entwicklungsschub“ geben wird, verbunden mit nicht mehr kontrollierbarem Wildwuchs, sowohl bei Grundstücken als auch bei Grundstückspreisen. Etwa nach dem Muster, wer zuerst kommt, macht das Schnäppchen.
Das muss verhindert werden.
Professor Nossen mahnte, die Aktivitäten zu koordinieren um Doppelansiedelungen, Konkurrenzsituationen und im Endeffekt Überkapazitäten zu vermeiden. Außerdem verhindert Wildwuchs die Ansiedelung erstklassiger Unternehmen. Eine vernünftige und vorausschauende Planung ist also dringend nötig. Ein klares überörtliches und interkommunal abgestimmtes Ansiedelungskonzept, verbunden mit gemeinsamer Vermarktung. Nur so können Unternehmen angeworben werden, die zur Region und den vorhandenen Arbeitskräften passen.

Martin Birgel schlug vor, eine gemeinsame Strategie für die Region zu entwickeln, die Qualität vor Quantität setzt und so regionalverträgliche Lösungen bieten wird. Das alles muss jetzt geschehen um vor der Eröffnung der Autobahn bereit zu sein. Ähnliche Projekte haben sie im Münchner Westen bereits umgesetzt und dafür Förderung der Regierung von Oberbayern erhalten.

Die Bürgermeister stimmten den Referenten prinzipiell zu, sahen die Schwierigkeiten aber eher im Naturschutz, in der Zusammenarbeit mit den Nachbargemeinden, die doch ihre eigene Suppe kochen wollen und auch darin, dass die Gemeinden direkt an der Autobahn andere Interessen vertreten als die dahinter. Während die Gemeinde entlang der Autobahn Gewerbeansiedelungen erhalten, müssen die dahinter für Ausgleichsflächen sorgen, die nur Kosten verursachen und keine Einnahmen ermöglichen.
Thomas Einwangs Marktgemeinde Buchbach liegt 5 Kilometer neben der Autobahn. Er sah die Entwicklung doch positiv, da es auch Firmen gibt, die die Autobahn nicht so direkt brauchen. Solche Firmen zu gewinnen ist koordiniertes Vorgehen nötig.

Im letzten Vortrag warben Harald Speil und Günther Selentin von der Bayerischen Versicherungskammer dafür, Anwesen gegen Elementarschäden zu versichern. Vor dem Hintergrund der enormen Schäden in Simbach ist es kaum verständlich, dass noch immer so wenige Hausbesitzer ihre Anwesen versichern obwohl inzwischen fast alle Gebäude versichert werden können und 91% der Gebäude dafür eine Jahresprämie von etwa 100 Euro kosten würden. Leider ist dieses Wissen kaum verbreitet, so dass noch immer fast ein Drittel der Meinung ist, ihr Anwesen wäre nicht versicherbar. Im Landkreis Mühldorf sieht das so aus.
Während jeder bereit ist, mehrere 100 Euro für eine Autoversicherung zu bezahlen, sind die Leute nicht bereit, 95 Euro für eine Wohngebäudeversicherung auszugeben…. Es gilt also viel Aufklärungsarbeit zu leisten.

Günther Selentin berichtete aus der Praxis und den Folgen des Hochwassers in Simbach und mahnte die Politik, keine staatliche Finanzierung im Schadensfall zu leisten und die Regulierung der Schäden den Versicherungen zu überlassen. Versicherungen sind schneller und decken alle Schäden ab während staatliche Hilfen nur ein Tropfen auf den heissen Stein sein können.

Abschließend berichtete Bürgermeistersprecher Dr. Karl Dürner, dass inzwischen alle Gemeinden im Landkreis ihren Anteil für die Neuanschaffung eines Busses für den Kreisjugendring bezahlt haben. Lediglich der Anteil der Stadt Waldkraiburg in Höhe von ca. 4.500 Euro fehlt.
Bürgermeister Robert Pötzsch verwies auf den jährlichen Mietkostenzuschuß in Höhe von 10.000 Euro, den die Stadt schon jetzt für den Kreisjugendring trägt und verweigerte die zusätzlichen Ausgaben mit dem Hinweis, Waldkraiburg würde auch allen anderen Vereinigungen Fördermittel streichen und können hier keine Ausnahme machen. Er änderte seine Meinung nicht und hinterließ bei den Kollegen Unverständnis.

Da in der Bürgermeisterdienstbesprechung am Tag darauf das Thema Fortführung oder Reduzierung der Asylsozialarbeit auf der Tagesordnung stand, entließ Bürgermeistersprecher Dr. Karl Dürner die Kollegen einigermaßen aufgewühlt und ratlos wie sie mit diesem Thema umgehen sollten.
217 Neu ab sofort: Die Bereitschaftsdienstpraxis der Haus- und Fachärzte an der Kreisklinik 8:10
Bei herrlichem Frühherbstwetter kamen Klinikleitung, Chefärzte, Pflegeleitung, Landrat, Bürgermeister und Pressekollegen im Seminarraum im obersten Stockwerk der Kreisklinik zusammen. Und der niedergelassene Internist Dr. Stephan Feige.

Chefarzt Dr. Wolfgang Richter war überzeugt, das Thema „Bereitschaftspraxis“ betrifft die gesamte Bevölkerung. Schließlich besteht seit Jahren Unsicherheit darüber, an wen man sich wenden kann, wenn man außerhalb der Praxiszeiten der Ärzte akut erkrankt. Vor allem bei kleineren Erkrankungen bei denen man nicht sofort die Klinik aufsuchen würde.
Dafür gibt es seit langem den kassenärztlichen Bereitschaftsdienst unter der Telefonnummer 116 117. Dort erhält man Namen und Adresse des diensthabenden Arztes. Im ungünstigsten Fall musste der Patient schon mal 15 Kilometer Fahrt in Kauf nehmen oder Stunden auf den Arzt warten.
Nachvollziehbar ist, dass die Leute das nicht wollten und kurzerhand zu Fuß in die Notaufnahme der Kreislinik gekommen sind.
Das hat dazu geführt, dass hier Wartezeiten entstanden und so Patienten mit schweren Erkrankungen nicht rechtzeitig behandelt werden konnten. Ein Problem für die Kliniken, die so an die Grenzen ihrer Kapazität gestossen sind.
An vielen Kliniken entstand das Konzept einer Bereitschaftspraxis, die immer am selben Ort zu immer denselben Zeiten kleinere Erkrankungen behandelt. Praktischerweise haben solche Praxen ihren Sitz an den Kliniken weil dann dort erkannte schwerere Erkrankungen sofort die Klinik übernehmen konnte. Gemeisam können Bereitschaftspraxis und Klinik dann das gesamte Krankheitsspektrum versorgen.
Dr. Wolfgang Richter sah es als besonderes Ereignis wenn der Reifungsprozess nun mit der Eröffnung der Bereitschaftspraxis abgeschlossen werden kann. Diesen ReifeProzess hat Dr. Stephan Feige maßgeblich vorangetrieben. Für seine Initiative und die dafür nötige Überzeugungsarbeit dankte ihm Dr. Wolfgang Richter besonders und freute sich auf den ersten Dienst in der Bereitschaftspraxis am 5. Oktober.
Mit seinem Dank an die niedergelassenen Kollegen wünschte Chefarzt Dr. Wolfgang Richter allen Beteiligten alles Gute und freute sich, der Bevölkerung nun gelebte ambulant-stationäre Versorgung anbieten zu können. Ein Thema, von dem die große Gesundheitspolitik schon seit Jahren redet.

Dr. Stephan Feige freute sich natürlich sehr über diese Vorschusslorbeeren. Er blickte zurück auf die Anfänge im Jahr 2011 als sich im Rahmen der Weiterbildungsinitiative InnDoc die Frage stellte, wie man junge Allgemein-Ärzte in die Notaufnahme einbinden könnte. Damals entstand die Idee einer Portalpraxis am Krankenhaus. Ein erster Anlauf 2013 scheiterte knapp in einer Abstimmung.
Im zweiten Anlauf hat die Kassenärztliche Vereinigung die Idee aufgegriffen und damit auf das steigende Durchschnittsalter der Ärzte reagiert.
2011 gab es in Bayern 36 Bereitschaftsdienstpraxen, jetzt sind es 57.
Dr. Stephan Feige freute sich über die Eröffnung und die engagierte Unterstützung der Klinik, die das erst möglich gemacht hat und die eine Win-Win-Situation für Klinik niedergelassene Ärzte gleichermaßen darstellt.
Am 5. Oktober geht‘s erst mal mit reduzierten Zeiten los. Da die Teilnahme der Ärzte freiwillig ist, dankte Dr. Stephan Feige allen, die mitmachen und war überzeugt, das werden noch viel mehr werden und auch, dass man sich in einem halben Jahr fragen wird, warum man das nicht längst gemacht hat.

Kliniken-Geschäftsführer Heiner Kelbel wollte ein anderes Thema ansprechen: In Mühldorf wurden 2006 11.600 Patienten stationär behandelt. 2016 werden es voraussichtlich 17.500 sein, ein Zuwachs von 50% mehr in 10 Jahren. Diese vielen Patienten müssen versorgt werden. Auch die ambulanten. Das aber ist nicht die Aufgabe der Klinik und das hat zu langen Wartezeiten geführt und zu Beschwerden.
2011 wurde die Bereitschaftspraxis mit einer halben Stimme noch abgelehnt. Nun hat sie sich doch durchgesetzt. Die Klinik erwartet von der Bereitschaftspraxis eine erhebliche Entlastung der Notaufnahme.
Auf der Internetseite der GKV kann man simulieren, wie sich die Schließung vorhandener Krankenhäuser auf die Versorgung auswirkt. Würde man die Klinik Mühldorf schließen, müssten 20.000 Patienten längere Wege in Kauf nehmen – mehr als 30 Minuten Fahrzeit. Die Grundversorgung würde erheblich leiden.
Würde man die Klinik Burghausen schließen, wären 6.500 Patienten betroffen und würde man Altötting schließen, wären es gerade einmal 2.500. Daraus kann man erkennen, das Krankenhaus Altötting ist nicht systemrelevant! Die Klinik Mühldorf dagegen schon. Und zwar für Waldkraiburg, Mühldorf, Neumarkt-Sankt Veit und auch für Altötting und Neuötting, Tüßling und Töging.
Diese Zahlen zeigen deutlich die Notwendigkeit der Bereitschaftsdienstpraxis an der Klinik Mühldorf für beide Landkreise.
Töging's Bürgermeister Dr. Tobias Windhorst gab er mit, es macht nur Sinn, über Landkreisgrenzen hinweg zusammenzuarbeiten. Gemeinsam wären die Krankenhäuser Altötting und Mühldorf ein Gesundheitskonzern zwischen Passau und München, das seinesgleichen suchen würde.
So freute er sich über den Start der Bereitschaftspraxis und damit die Entlastung der Notaufnahme mit allen beschriebenen Vorteilen für die Patienten.

Er freue sich über das Ende der langen Diskussion und den Start der Bereitschaftspraxis erwartete Landrat Georg Huber die erhebliche Vereinfachung für die Landkreisbevölkerung, die im Krankheitsfall nicht erst suchen muss.
Seit er Verantwortung für die Kliniken trägt, hat sich sehr viel verbessert. Für das gestiegene Vertrauen dankte Landrat Huber besonders den niedergelassenen Ärzten, die sich so für die Bereitschaftspraxis eingesetzt haben. Da auch die Klinik ihren Anteil tragen muss, galt sein Dank auch deren Leitung. Für die Patienten ist die Eröffnung der Bereitschaftspraxis auf jeden Fall ein besonderer Tag.
Auch Landrat Huber bat Dr. Tobias Windhorst um Zusammenarbeit. Nur gemeinsam kann die Zukunft gestaltet werden.

Auf Frage erwartete Dr. Wolfgang Richter im Lauf eines Wochenendes tagsüber zwischen 50 und – zu Grippezeiten – bis zu 80 Patienten in der Bereitschaftspraxis. Wie das zu bewältigen ist, muss sich erst zeigen. Dann springt sicher auch die Notaufnahme ein wie das auch an anderer Stelle bereits gemacht wird.
Dr. Stephan Feige erläuterte auf Nachfrage, der Fahrdienst wird erst ab der zweiten Jahreshälfte übernommen werden können wenn die Praxis als Portalpraxis anerkannt wird.
Auf Frage erklärte Dr. Wolfgang Richter, die ankommenden Patienten werden an der Notaufnahme gesichtet und dann in Abhängigkeit der Erkrankung entweder an die Bereitschaftspraxis verwiesen oder zur weiteren Behandlung an die Klinikärzte.
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Also, ab sofort steht die Bereitschaftspraxis für Patienten aus dem Bereich Mühldorf, Waldkraiburg, Schwindegg, Buchbach, Kraiburg, Ampfing, Neumarkt Sankt-Veit und Töging zu diesen Öffnungszeiten bereit. Für Patienten aus dem Raum Haag orientieren sich bitte an die Bereitschaftspraxen in Erding und in Ebersberg. Das hat die Kassenärztliche Vereinigung so festgelegt, die nun mal Landkreisgrenzen nicht interessiert.

Was lange währt wird endlich gut, freute sich Landrat Georg Huber und stieß mit Bürgermeistern und Ärzten auf diese Verbesserung der Versorgung der Landkreisbürger an.
218 Der IHK-Regionalausschuß stellt Absichten und Pläne für die kommenden Jahre vor 7:15
Im Konferenzraum der IHK Geschäftsstelle in Mühldorf begrüßte IHK Regionalausschuß-Vorsitzende Ingrid Obermeier-Osl neben dem neuen IHK-Pressesprecher Aaron Gottardi und Geschäftsführer Herbert Prost die Vertreter der Presse in beiden Landkreisen.

Nach der IHK-Neuwahl und der Neustrukturierung entstanden aus den bisher 14 IHK-Gremien nun 19 Regionalausschüsse. In der Region Altötting-Mühldorf hat sich nur der Name geändert. Alles andere bleibt wie gehabt. Im IHK Regionalausschuß Altötting-Mühldorf arbeiten 21 Unternehmerinnen und Unternehmer mit. Sie selbst wurde wieder zur Vorsitzenden gewählt und wird so die Interessen der Wirtschaft in der Region überregional vertreten.
Sechs der 21 Unternehmer wurden neu in den Ausschuß gewählt und sorgten schon bei der ersten Sitzung für frischen Wind.
Für die kommenden sechs Jahre hat sich der Ausschuß zwei Arbeitsschwerpunkte ausgesucht: Verkehr und Infrastruktur und Integration.
Das erste Thema wollen sie so fortführen wie sie das schon seit Jahrzehnten getan haben. Weiter forcieren wollen sie das Thema Nord-Süd-Verbindung.
Die Unternehmen sehen hier Handlungsbedarf um den Mitarbeitern die streßfreie Fahrt zu ihren Arbeitsplätzen zu ermöglichen und ihre Waren schnell und sicher transportieren zu können.
Verkehr soll fließen und nicht stehen.
Weiter unterstützen wollen sie die Fertigstellung der A94, die Umwidmung der bisherigen B12 und der weiteren Straßen und die Auswirkungen dieser Maßnahmen auf die Gemeinden und die Gewerbegebiete entlang dieser Strecken.
Nach dem Bau der Ortsumfahrung Landshut wurde der Bau der B15Neu in den vordringlichen Bedarf des Bundesverkehrswegeplans aufgenommen. Schnellstmöglich zu bauen ist eine Straße, die den Verkehr in Nord-Süd-Richtung aufnimmt. In welcher Form auch immer. Würde diese Straße nicht gebaut, droht dem westlichen Landkreis Mühldorf ein Verkehrskollaps.
Genauso wichtig ist der zweigleisige Ausbau der Bahnstrecke München-Mühldorf-Freilassing mit Abzweig nach Burghausen. Ohne diese Trasse wird die Wirtschaft im Chemiedreieck zurückgedrängt und schließlich an Bedeutung verlieren. Der Ausbau der Strecke Mühldorf-Tüßling ist nur ein Anfang. Ingrid Obermeier-Osl forderte den Ausbau der gesamten Strecke und auch ihre Elektrifizierung.
Die gesamte Wirtschaft benötigt den bestmöglichen Zugang zu den Häfen an der Adria und den kürzest-möglichen Weg nach Asien. Nur so kann die Industrie weiter wettbewerbsfähig bleiben.
Gemeinsam mit allen Kolleginnen und Kollegen werden sie alle Möglichkeiten wahrnehmen, bei den Mandatsträgern auf die Umsetzung dieser Pläne zu drängen. Frei nach dem Motto: (O-Ton Steter Tropfen höhlt den Stein – das gilt auch in der Politik) dass dieses Konzept funktioniert, zeigt das Beispiel A94.

Die Auswirkungen der Flüchtlingskrise sind auch in der Region zu spüren. Die Unternehmen haben bereits viel für die Integration getan. Mit dem „Integrationspakt Bayern“ hat sich die IHK stark eingebracht. Das Konzept „3+2“ wurde auch vom Landkreis Mühldorf bereits zugesagt. Also keine Abschiebung während einer dreijährigen Ausbildung und zwei Jahren Berufspraxis nach erfolgreichem AubildungsAbschluss.
Aktuell arbeiten 46 Flüchtlinge als Auszubildende in den Betrieben, dazu zahlreiche Praktikanten.
Ginge es nach der Wirtschaft, würden sie noch viel mehr beschäftigen. Dazu nötig sind jedoch zwei Voraussetzungen: Sie müssen schneller und besser Deutsch lernen und die Betriebe brauchen Rechtssicherheit über den langfristigen Verbleib der Flüchtlinge. Es kann nicht sein, dass ein Auszubildender von heute auf morgen abgeschoben wird. Auch in solchen Fällen sollte die 3+2-Regel Anwendung finden.
Da Integration eine lange Reise ist und kein Kurztripp, wird dieses Thema noch oft die Diskussion beherrschen. Im Regionalausschuss werden die Mitglieder ihre Erfahrungen austauschen und so helfen, allen Betrieben die Beschäftigung von Flüchtlingen zu ermöglichen.
Die nächste Regionalausschußsitzung wird sich diesem Thema widmen und dazu Experten aus verschiedenen Bereichen hören.
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Weitere Themen sind die Standortentwicklung, die in der Region Altötting-Mühldorf vorhandenes Potential weiterentwickeln soll. Das ist gerade vor dem Hintergrund der Fertigstellung der A94 von großer Bedeutung.
Hervorgehoben werden soll die Kultur- und Kreativwirtschaft, die ein Arbeitskreis des Regionalausschusses betreuen wird. Ingrid Obermeier-Osl war überzeugt, die Unternehmen dieses Bereichs sind bislang zu wenig vernetzt und das Potential der Region zu wenig bekannt.

Alle bekannten Themen werden natürlich weiter bearbeitet, etwa der Abbau der Bürokratie und der Grenzkontrollen, die mittelfristig wieder verschwinden müssen um Einbußen von der Wirtschaft fern zu halten.

Auch wenn sie keine Wunder wirken können, wollen sie doch kontinuierlich am Ball bleiben und so ihren Einfluß geltend machen.

Wie bisher werden auch die bekannten Veranstaltungen weitergeführt: Der IHK Bildungsexpreß fährt am Samstag, 12. November wieder nach Salzburg.
Besonders am Herzen liegt der IHK der Wirtschaftsempfang, den sie gemeinsam mit den Landkreisen und der Handwerkskammer ausrichten. Er wurde zum wichtigsten Treffpunkt von Unternehmern und Politik in der Region und weit darüber hinaus.

Weitere Veranstaltungen werden nach Bedarf angekündigt.

Auch weiter werden sie die Unternehmen der Region vertreten, Netzwerke ausbauen, in Arbeitskreisen Themen intensiver bearbeiten und die aktuelle Situation diskutieren. So wollen sie die Wirtschaft zukunftsfähig aufstellen. Dazu wollen sie das breite Spektrum der Mitgliedsunternehmen nutzen.
Das alles dient dazu, die Landkreise gemäß dem Motto der IHK weiterzuentwickeln: (O-Ton Gemeinsam übernehmen wir Verantwortung)

Pressesprecher Aaron Gottardi ergänzte, die IHK für München und Oberbayern unterhält seit kurzem ein eigenes Integrationsunterstützungsteam, das den Unternehmen in relevanten Fragen mit Rat und Tat zur Seite steht.

Auf Frage nach der Stimmung zum Bau der B15Neu bestätigte Ingrid Obermeier-Osl die geteilte Meinung der Unternehmer abhängig von ihrem Standort.
Mit Blick auf die Integration der Flüchtlinge berichtete Kollege Ernst Deubelli von sehr durchwachsenen Erfahrungen. Diese durchwachsenen, teils sogar schlechten Erfahrungen bestätigte Ingrid Obermeier-Osl auch aus Gesprächen mit Mitgliedsfirmen. Diese Erkenntnisse sollen Gegenstand weiterer Diskussionen sein.

Ingrid Obermeier-Osl freute sich über die rege Beteiligung der Mitglieder an der ersten Sitzung des Regionalausschusses und den Erfolg der Geschäftsstelle in Mühldorf, die den Unternehmern Dienstleistungen vor Ort bietet. Damit lud sie zur weiteren Mitarbeit ein und zu den anstehenden Veranstaltungen.
219 Bauernprotest vor Verhandlungen um den Milchpreis: 10 Cent mehr gefordert 7:15
Die Verunsicherung in der Landwirtschaft haben den ganzen Sommer über auch Gerüchte genährt, Hochwald wolle den Standort Weiding schließen.
Da derzeit im Gasthaus Pauliwirt in Erharting Gespräche zwischen Molkereien und dem Einzelhandel über die Gestaltung des Milchpreises laufen, hatten die Bauernverbands-Kreisverbände Altötting und Mühldorf zu einer Protestkundgebung aufgerufen. Diesem Aufruf waren etwa 200 Landwirte gefolgt - 200 Familien, deren Existenz und Wohlergehen vom Ergebnis dieser Verhandlungen abhängt.
Unter ihnen Altöttings Kreisobmann Anton Föggl und die beiden Kreisbäuerinnen Anni Senftl und Maria Reichenspurner.

Mit Schildern empfingen sie die Verhandlungsführer, die auch aus Rosenheim und Traunstein angereist waren.
Anton Föggl und Bauernverbandsgeschäftsführer Veit Hartsperger hielten die Vertreter der Molkerei Weiding auf - Achim Rauch und Dr. Otto-Michael Wild - und versuchten sie zu bewegen den Milchpreis um 10 Cent anzuheben und den Standort Weiding zu erhalten. Anton Föggl wies auf die Schicksale der Bauernfamilien hin, deren Wohl und Wehe am Milchpreis hängt. Wie er auch argumentierte, konnte er keine konkreten Aussagen erhalten.
Die Herren verabschiedeten sich und verschwanden im Gasthaus.

Veit Hartsperger fasste das Ergebnis des Gesprächs zusammen.

Der Vertreter aus Thalfang versuchte sich an den Landwirten vorbei zu schmuggeln. Das gelang ihm aber nicht und Anton Föggl und Veit Hartsperger versuchten eine Aussage darüber zu erhalte wie‘s mit dem Standort Weiding weitergehen soll.
Auch hier gelang es nicht, Konkretes in Erfahrung zu bringen.

Er berichtete den Landwirten: (O-Ton)

Herr Föggl, wie begründen Sie ihre Forderung nach einem höheren Milchpreis? (O-Ton)
Daneben geht‘s um den Standort Weiding. (O-Ton)
Wieviele Landwirte liefern denn an Hochwald in Weiding und wieviele Familien würde die Schließung treffen?
Wenn man im Lebensmitteleinzelhandel etwa Käse kauft, ist der gar nicht billig. Trotzdem erhält der Landwirt kaum noch Geld für die Milch. (O-Ton)
Die Herren haben Ihnen gegenüber keine klaren Aussagen gemacht. Wie geht‘s weiter? (O-Ton)
Dann warten wir ab was dabei herauskommt.

Wir haben Mühldorfs Bauernverbands-Kreisobmann Ulrich Niederschwieberer auf dem Erntedank-Wochenmarkt getroffen. Beim Pauliwirt hat es bislang keine konkreten Ergebnisse gegeben. (O-Ton)
Vielen Dank.
220 Sieg zum Saisonauftakt der Hanballer: VfL Waldkraiburg gegen TSV Rottenburg 6:25
Die handballlose Zeit ist zu Ende und die erste Mannschaft des VfL Waldkraiburg zurück in der Bezirksliga. Dort herausgewunden hat sie sich nach Platz zwei in der Bezirksklasse durch zwei Relegationsspiele gegen die Mannschaft aus Schrobenhausen.
Um nicht gleich wieder in den Abstiegsstrudel zu fallen nahmen Abteilungsleitung und Trainer die Vorbereitung auf die neue Saison sehr ernst und begannen bereits im August.

Unter den zahlreichen Zuschauern in der Franz-Liszt-Halle in Waldkraiburg waren auch die Bürgermeister Robert Pötzsch und Richard Fischer.

Nach der Seitenwahl begann Rottenburg in rot-schwarz von rechts nach links. Waldkraiburg ganz in schwarz von links nach rechts.
Es dauerte keine Minute und bis das erste Tor für die Hausherren fiel. Schon nach drei Minuten zeigte die Anzeigetafel 2:2.
So rasant ging‘s aber nicht weiter. Es gelang den Gästen die Hausherren auf Abstand zu halten.
Nach diesem Strafwurf zogen sie auf 4:2 davon.
Obwohl Waldkraiburg sofort der Anschlusstreffer erzielte ließen die Gäste den Ausgleich nicht zu.
Karl-Heinz Lode – sonst als sicherer Halt im Waldkraiburger Tor bekannt – musste sich immer wieder geschlagen geben.

Mitte der ersten Hälfte, Auszeit für Waldkraiburg. Tobias Wethanner versuchte das Spiel in die richtigen Bahnen zu drehen.
Waldkraiburg konnte mit diesem Treffer den Abstand reduzieren auf 6:9.
Es dauerte aber nicht lang Rottenburg stellte den Abstand wieder her.
Sie zogen sogar auf 7:11 davon.
Dann ein erstes Aufbäumen: Stefan Lode mit dem Treffer zum 8:11.
Und Norbert Maros mit dem Tor zum 9:12.
Das führte die Gastgeber wieder näher an die Gäste heran. Bis zur 25. Minute schmolz der Abstand wieder auf 2 Tore: 11:13.
Das machte die Gäste aus Niederbayern nervös, so dass sie in einer Auszeit Rat suchten.
dass es mitunter hart zuging zeigte sich an Florian Unger, der nach einem Rempler erst mal knien blieb.
Auf der anderen Seite Norbert Maros kassierte einen Rüffel vom Schiedsrichter.
Dann langten wieder die Gäste kräftig zu. Diesmal traf‘s Cotrainer Arthur Terre.
Obwohl die Hupe schon zur Pause gerufen hatte, ließ der Schiedsrichter diesen Freiwurf noch ausführen. Der ging aber daneben, so dass die Mannschaften beim Stand von 12:15 in die Kabinen gingen.
Dort müssen Tobias Wethanner und Arthur Terre ein sehr ernstes Wort mit ihren Leuten geredet haben. Das sollte sich gleich nach Wiederanpfiff zeigen.
Waldkraiburg jetzt von rechts nach links und die Gäste somit von links nach rechts.
Schon der erste Angriff brachte das erste Tor für die Gastgeber.
Der zweite ging noch daneben.
Dann stand zwei Mal das Aluminium dem Torerfolg im Weg. Waldkraiburg bemühte sich jetzt sehr um den Ausgleich, musste sich aber auch gegen die Angriffe der Gäste zur Wehr setzen.
Fünf Minuten waren in der zweiten Hälfte gespielt als endlich der Ausgleichstreffer fiel: 15:15.
Gleich darauf gingen die Hausherren in Führung.
Die holten die Gäste aber gleich wieder auf. Eine Zeit lang konnten sich die Gäste noch wehren, blieben dann aber stehen während die Hausherren Treffer um Treffer erzielten.
Mitte der zweiten Hälfte hatte sich Waldkraiburg mit zwei Toren einen kleines Polster erspielt.
Arthur Terre selbst erhöhte während die Gäste das Tor nicht mehr trafen.
Das ging Tobias Wethanner noch nicht wunschgemäß so dass er seine Leute zu einem Gespräch holte. Noch knapp 10 Minuten.
Tatsächlich erhöhte Waldkraiburg mit diesem Strafwurf von Norbert Maros den Abstand auf 3 Tore.
Den nächsten Treffer landete wieder Arthur Terre.
Dann war‘s Patrick Zabelt.
Am Siegeszug der VfL Handballer ändert auch eine Auszeit Rottenburgs nichts mehr.
Fünf Minuten vor Schluss dieser Treffer von Martin Gawron zum 30:23. Damit war der Widerstand Rottenburgs gebrochen und Stefan Lode hatte leichtes Spiel.
Nachdem auch Karl-Heinz Lode wieder zu alter Stärke zurückgefunden hatte, endete das Saisonauftaktspiel 34:25.

Der Auftakterfolg freute auch Bürgermeister Robert Pötzsch: (O-Ton)
Tobias Wethanner, ein Auftaktsieg nach Wunsch? (O-Ton)
Karl-Heinz Lode hat wieder zu alter Stärke zurückgefunden? (O-Ton)
Das sieht alles sehr gut aus. (O-Ton)
Wie geht‘s weiter? (O-Ton)
Dann seh‘n wir uns wieder. (O-Ton)
221 Fußball Landesliga Südost: FC Töging gegen TSV Eching E.V. - Das Kellerduell souverän gewonnen 10:00
Zum Kellerduell kam der TSV Eching am 13. Spieltag der Landesliga SüdOst ins Raiffeisenstadion am Wasserschloss nach Töging. 325 Zuschauer wollten sehen, ob die Gastgeber wieder auf die Gewinnerstraße zurückfinden würden, die zuletzt auswärts gegen Karlsfeld einen Rückschlag erlitten hatten.

Andreas Bichlmaier ließ Markus Leipolz von Anfang an spielen und holte Andreas Kronburger auf die Bank. Gästetrainer Willhelm Kalichmann kämpfte mit Personalsorgen.

(0) Die Gäste in schwarz-weiß begannen von rechts nach links. Töging in Vereinsfarben demnach von links nach rechts.
(3) Töging beginnt sofort Eching unter Druck zu setzen.
(3) Dagegen wehrt sich Eching sofort.
(5) In der 5. Minute muss erstmals Gäste-Schlussmann Marius Anghelache eingreifen.
(6) Im Gegenzug jagen die Gäste eine Ecke über Sven Kouame‘s Kasten.
(9) Töging über links: Thomas Hambergers Schuß kann Marius Anghelache ins Toraus abwehren. Die Ecke klären die Gäste ins Seitenaus.
(14) Die Gäste über ihren schnellen linken Flügelmann Pfilipp Schuler: Seine Flanke kann Daniel Hahner nicht an Sven Kouame vorbei versenken.
(16) Ecke Töging: Thomas Hambergers platzierter Kopfball ist für Marius Anghelache kein Problem.
(25) Eine Zeit lang tat sich nicht viel, bis auf diesen Weitschuß von Markus Leipolz.
(26) Nach einigem Hin und Her paßt Hannes Ganghofer auf Markus Leipolz der zurücklegt auf Markus Bley. - 1:0 in der 27. Minute
Der Jubel über den Führungstreffer natürlich groß!

(29) Töging probiert‘s gleich nochmal so, die Gäste klären aber ins Toraus. Trotzdem gibt Schiedsrichter Alexander Schuster Abstoß.
(34) Freistoß nach Foul von Christopher Scott an Philipp Schuler: Kein Problem für Sven Kouame.
Dann tat sich lange Zeit nichts Bewegendes. Bis zur 45. Minute.
(45) Ecke Töging. Die Gäste können erst abwehren. Christopher Scott‘s Nachschuß parieren haben aber dann gegen Samed Bahars Schuß nach brilliantem Paß in den Fünfer kein Rezept mehr. 2:0! so kurz vor der Pause.
Marius Anghelache auf dem Weg in die Kabine richtig niedergeschlagen.

Da der FC Töging ein Power-Wochenende mit insgesamt 10 Spielen gabs für die Zuschauer neben einer Tombola mit Preisen im Gesamtwert von 2.500 Euro auch Spanferkel. Das wurde in der Pause langsam gar…

(45) Weiter ging‘s: Jetzt Töging gegen die Sonne von rechts nach links.
(45) Sie machten weiter wie vor der Pause und kamen mit Markus Leipolz über rechts. Diesmal blieb Marius Anghelache Sieger.
(47) Hannes Ganghofer versucht Markus Bley vorzulegen: Der kommt im Strafraum zu Fall als ihm Tim Rebenschütz den Ball wegschnappt.
Zur Überraschung aller zeigt Schiedsrichter Alexander Schuster auf den Punkt…
Anghelache ahnt die Seite, kann aber gegen Thomas Hambergers Schuß nichts machen. 3:0 in der 48. Minute.

Man möchte meinen, die Gäste waren bedient. Nichts davon. Sie versuchten es immer wieder, kamen aber an der Töginger Hintermannschaft nicht vorbei.
(56) Bei Töging häuften sich die Fehlpässe.
(60) Wieder Töging über Markus Leipolz, der Thomas Hamberger vorzulegen versucht.

(61) Während Timm Schwedes und Luca Hoffmann auf ihre Einwechslung warten versucht Vitaly Blinov Florian Bittner abzudrängen. Den heranlaufenden Christian Trasberger nehmen Hannes Ganghofner und Sergej Volkov in die Zange…
Diesmal zu Recht zeigt Schiedsrichter Alexander Schuster auf den Punkt.
Auch hier ahnt Sven Kouame die Ecke und kann nichts gegen Florian Bittners scharfen Schuß ausrichten. 3:1 – 63. Minute.
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(65) Der Anschlusstreffer gab den Gästen Auftrieb und verunsicherte die Hausherren, die‘s wieder über Markus Leipolz probierten.

(69) Immer wieder rackert Mark Leipolz nach vorn
(70) Dann holt Tim Rebenschütz den eingewechselten Luca Hoffmann von den Beinen und sieht dafür Gelb.
Den Freistoß können die Gäste erst klären: Der Ball fällt Tim Bauernschuster vor die Füße, der unhaltbar einschiebt. 4:2 in der 71. Minute.

(72) Eching versuchte es weiter: Florian Bittner‘s Freistoß folgt einiges Gestochere bis ihn Sven Kouame und die Töginger Hinterleute entschärfen können.

Dann ersetzt Echings Trainer Willi Kalichmann Verteidiger Christian Trasberger durch Yakhya Diop. Das zeigt Wirkung.
(74) Auch wenn erst wieder Töging mit Markus Leipolz über rechts kommt: Seine platzierte Flanke kann Timm Schwedes nicht verwerten.
(76) Dann verabschieden die Zuschauer Markus Leipolz mit Applaus. Für ihn kommt Alexander Fuchshuber.
(81) Wieder so ein Fehlpaß: Philipp Schuler lässt Thomas Deißenböck stehen und flankt auf Yakhia Diop, der den Ball volley nimmt und Sven Kouame keine Chance lässt.
4:2 - 81. Minute.

Nach dem zweiten Treffer der Gäste macht sich Verunsicherung beiden Hausherren breit. War das Spiel bisher ausgeglichen, verlagert es sich jetzt vor das Töginger Tor. Dabei sorgt Yakhia Diop immer wieder für Unruhe.
(85) Trotzdem gelingt dieser Angriff, dem der Pfosten im Weg steht. Der Konter geht über‘s Töginger Tor.
(87) Thomas Hamberger probierts aus der Distanz – daneben.
(91) Nochmal die Gäste, die‘s jetzt wirklich wissen wollen. Erst können sie
Yakhia Diop‘s Vorlage nicht gegen die tief stehenden Töginger verwerten und dann glänzt Sven Kouane als Feldspieler gegen Yakhia Diop.
(92) Auch der letzte Vorstoß verläuft ins Toraus.
(93) Das wars, der FC Töging gewinnt das Kellerduell gegen den TSV Eching mit 4:2 und zeigt, dass sie das Tore-Schießen nicht verlernt haben und das Fußballer-Glück zurückgekehrt ist. Waren die FC-Fußballer häufig durch fragwürdige Entscheidungen benachteiligt, kam ihnen diesmal ein solcher Elfmeter zu Hilfe. Gewonnen hätten sie aber auch ohne diesen Strafstoß. Warum Gästetrainer Willi Kalichmann erst so spät Yakhia Diop eingewechselt hat, der am Ende noch ordentlich für Unruhe gesorgt hat, sollte er in der Pressekonferenz erklären.

Nach dem Jubel in der Kabine gabs erst noch eine Portion Spanferkel…

Andreas Bichlmaier sah das Spiel so: (O-Ton)

Wilhelm Kalichmann gratulierte Töging zum Sieg. (O-Ton)

Drei Siege nach so schwierigem Auftakt. Wieviel Selbstvertrauen hat das gegeben? (O-Ton)

Der FC Töging macht durch diesen Sieg einen Sprung auf Platz 10 der Tabelle und spielt - wie gesagt – in einer Woche auswärts gegen den Tabellen-11., den SE Freising.

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