Zur Startseite
Diese Woche im
Fernsehen:

Willkommen
bei der Textothek von
Mühldorf-TV und Altötting-TV

Victoria Pöllmann Landkreis Mühldorf > Stadt Mühldorf >
Mühldorf-TV ist ein Projekt der Margha GmbH >
Josef J. Pöllmann
Stadt Waldkraiburg > Neumarkt St. Veit > Gemeinde Ampfing > Stadt Altötting > Mühldorf-TV ist durch die BLM lizenziertes Lokalfernsehen
Josef J. Pöllmann ist Mitglied im Deutschen Presse Verband
Zur Startseite
Das gab's 2016 bei Mühldorf-TV und bei Altötting-TV
Hier können Sie nachlesen, worüber wir in KW 49/2016 berichtet haben.
Herzlich willkommen in unserer Textothek. Eine Websuche hat Sie hierher gebracht.

Da die Texte sehr umfangreich sind, müssen Sie jetzt eine weitere Suche ausführen:

Drücken Sie bitte "Strg-F" und geben dann im Suchfenster Ihres Browsers noch einmal ein wonach Sie suchen. Ihr Browser (Internet-Exploerer, FireFox, Chrome oder Safari) führt Sie zu der Stelle im Text, wo Ihr Begriff zu finden ist. Sie können den dazugehörigen Fernsehbeitrag dann gleich von der Titelleiste aus anschauen.

Bitte beachten Sie, daß die hier aufgeführten Texte nicht immer mit den Texten der Fernsehbeiträge übereinstimmen müssen. Es gilt immer der gesprochene Kommentar in den Fernshebeiträgen.
Nr.
Thema LZ Archiv KW Ersch.
269 Bürgermeisterversammlung in Maitenbeth - Caritas - Tourismus - Datensicherheit - Alte Post 12:05 49 09.12.16
Bürgermeistersprecher Dr. Karl Dürner konnte die Kollegen zum letzten Treffen des Kreisverbandes Mühldorf des Bayerischen Gemeindetages in der „Alten Post“ in Maitenbeth begrüßen, einem historischen Gebäude, das die westlichste Landkreisgemeinde zur diesjährigen 700-Jahr-Feier aufwändig saniert hatte. Er dankte Bürgermeister Josef Kirchmaier für die Gastfreundschaft und bat ihn, die Gemeinde vorzustellen, die natürlich noch zum Landkreis Mühldorf gehört.
--
Von Maitenbeth nach Mühldorf ist es genau so weit wie nach München: 40 Kilometer, begrüßte Bürgermeister Josef Kirchmaier die Kollegen in der kleinen Flächengemeinde mit ihren gut 2.000 Einwohnern. Es ist alles da was eine Gemeinde ausmacht: Kirche, Gasthaus, Lebensmittelgeschäft, Bäckerei, Bank, Arztpraxis - sogar mit Nachfolger -, Kinderkrippe, Kindergarten, Grundschule und vieles mehr. Etwa 1.200 Hektar Staatsforst bieten viel Erholungsraum auf 600 Metern über dem Meer, 200 Meter höher als Mühldorf.
Wie viele andere Gemeinden im Osten Münchens steht Maitenbeth unter großem Ansiedlungsdruck, kann aber keine Bauplätze bereitstellen weil die Landwirte ihren Grund lieber behalten.
Nicht mehr tragbar ist der Verkehr auf der B12, die mitten durch die Gemeinde verläuft.
Seit 2000 haben sie für etwa 5 Millionen Euro die Ortsmitte neu gestaltet, dieses Gebäude saniert und gleich auch noch das Rathaus neu gebaut. Seit der Einweihung am 29. Mai wird das alles sehr gern genutzt. Damit wünschte er den Gästen einen interessanten Nachmittag.
--
Bürgermeistersprecher Dr. Karl Dürner war voller Anerkennung für die kleine Gemeinde, die hier so beispielhaft handelt und gratulierte Zangbergs Bürgermeisterin Irmgard Wagner, die an diesem Tag Geburtstag feierte.
--
Ein Thema mit zunehmender Bedeutung stand als Nächstes auf der Tagesordnung: Da alle Kommunen ihre Datenverarbeitungsanlagen bis Ende 2017 mit besonderen Sicherungssystemen ausstatten müssen, erläuterte Alois Grob – Sicherheitsbeauftragter am Landratsamt – die sehr umfangreichen Sicherheitsanforderungen an kommunale Datennetze gemäß dem Bayerischen E-Government-Gesetz.
Der „IT-Planungsrat“ hat diese Anforderungen auf Grund von Empfehlungen in Richtlinien zusammengefaßt, die in drei Stufen aufgeteilt sind.
Das Informationssicherheitskonzept wird von einem Informationssicherheitsbeauftragten überwacht.
Für kleinere Kommunen ausreichend ist das „Basis Informationssicherheitskonzept“, das auch mit vertretbarem Personalaufwand umgesetzt werden kann.
Aufbauend auf dem Standard 3473 des VDS hat die Verwaltungsgemeinschaft Polling das Sicherheitssystem bereits eingeführt und arbeitet jetzt an der Anpassung. Mit den gewonnenen Erfahrungen wird das System ab Januar auf den Markt Kraiburg übertragen.
Auf Dr. Karl Dürners Frage bot Alois Grob an, die Gemeinden bei der Einführung zu unterstützen.
Die Kosten für dafür konnte er nicht nennen, da sie aufwandsabhängig sind und jede Verwaltung anders arbeitet. Er veranschlagte etwa 1.000 Euro je Arbeitstag.
--
Im zweiten Tagesordnungspunkt stellte sich Richard Stefke vor, der nach dem Abschied von Herbert Spätz die Geschäftsführung des Kreisverbandes Mühldorf der Caritas übernommen hat.
In 22 Jahren am Erzbistum München und Freising hatte er den Landkreis Mühldorf bereits kennenlernen dürfen, berichtete Richard Stefke. Trotzdem bat er um Verständnis für die Lernphase, die sicher noch einige Zeit dauern wird.
Nachdem er die Caritas und ihre umfangreichen Leistungen vorgestellt hatte, wobei er intensiv um gute Zusammenarbeit warb, stellte er besonders die Leistungen im Bereich der Asylsozialarbeit vor, die die Caritas in Waldkraiburg und im westlichen Landkreis durchführt. Dieser Auftrag wurde gerade bis Ende 2017 verlängert.
Besonderes Augenmerk legen sie dabei auf die Rückkehrberatung, die erst eine berufliche Qualifikation vorschlägt und dann eine Rückkehr in ihre Heimatländer in Würde.
Gelingt das nicht, bieten sie Migrationsberatung, ein sehr schwieriges Themenfeld, das die Caritas schon seit 25 Jahren durchführt und Menschen begleitet, die sich in die Gesellschaft einfügen wollen.
Zur Aufgabenteilung wird ein Pflichtenheft erarbeitet, das übersteigerte Erwartungen verhindern helfen soll. Besonders weil es auch ohne die Flüchtlinge hier schon genug zu tun gibt.
Eine wichtige Aufgabe ist die Zusammenarbeit bei der Koordination der ehrenamtlichen Asylhelfer und mit den weiteren Diensten BRK, AWO und dem Arbeitskreis Asyl in Waldkraiburg. Das ist besonders wichtig weil aktuell rund ums Mittelmeer sehr viele warten um bei der ersten Gelegenheit nach Deutschland zu kommen.... Dort herrscht derzeit eine dramatische Situation!
--
Dr. Karl Dürner freute sich über den frischen Wind und hoffte auf weiter gute Zusammenarbeit der Kommunen mit der Caritas.
--
„Mühldorfer Netz“ Vorsitzender Thomas Einwang erstattete Bericht über den Fortgang der Förderung der Elektromobilität im Landkreis. Dafür gäbe es mehrere Möglichkeiten. Neu ist ein Euregio-Projekt ausgehend vom Tiroler Wörgl, das ein Car-Sharing-Modell bieten würde, das sich besonders dazu eignet, Zweitwägen zu ersetzen.
30 bis 40 Kommunen haben ihre Beteiligungsbereitschaft signalisiert. Die meisten rund um Wörgl. Im Landkreis Mühldorf bis zum Stichtag am 17. November die Gemeinden Schwindegg und Buchbach. Mitmachen möchten auch Ampfing und die Verwaltungsgemeinschaft Oberbergkirchen.
Weitere Gemeinden können sich bis Ende Januar natürlich noch melden.
Der Vorteil an dieser Euregio ist eine Fördersumme von 75%, die 5 bis 6 Jahre gebunden ist und daß die Stadtwerke Wörgl die Abwicklung übernehmen.
Eine weitere Möglichkeit wäre es auch außerhalb des Projekts Ladesäulen aufzubauen. Hier ist allerdings die Förderhöhe ungewiß und die Mittelbindung 12 Jahre. Das ist sicher unbefriedigend, zumal zur Umsetzung ein Projektpartner nötig ist.
--
Dr. Dürner unterstützte den Beitritt zur Euregio weil sich hier die günstigsten Bedingungen finden. Mühldorfs Bürgermeisterin Marianne Zollner erklärte nicht mitmachen zu wollen weil’s in der Kreisstadt bereits zwei Angebote gibt: Das Projekt „E-Wald“ und eins der Südostbayernbahn.
Weitere Bürgermeister kritisierten die Forcierung der E-Mobilität weil’s noch immer zu wenig Erfahrungen damit gibt, die Leute nicht bereit sind lange Ladepausen in Kauf zu nehmen und die Autos zu geringe Reichweite haben. Auch das Zweitwagenkonzept eignet sich hauptsächlich für den Bereich der Städte.
--
Bürgermeistersprecher Dr. Karl Dürner forderte von den Gemeinden mehr Engagement im Tourismusverband. Da jede Kommune selbst für Attraktivität sorgen muß und selbst dafür verantwortlich ist, für Besucher interessant zu sein, sollten sie ihre interessanten Angebote vorstellen. Dazu gab es einen Workshop, der leider wenig frequentiert worden war.
Aus diesem Grund hatte er Tourismusverbandsgeschäftsführerin Carolin Handel eingeladen, die den Verband und seine Aktivitäten einmal mehr präsentieren sollte.
--
Carolin Handel stellte den Bürgermeistern den wirtschaftlichen Nutzen vor, den ihnen der Tourismusverband bringen kann wenn sie sich entsprechend engagieren.
Von den knapp 200 Millionen Euro Jahresumsatz, die der Tourismus in der Region alljährlich erwirtschaftet, entfallen 102 Millionen auf das Gastgewerbe, 54 Millionen auf den Einzelhandle und 44 Millionen auf Dienstleister. Das entspricht einem Steueraufkommen von etwa 19 Millionen Euro und sichert rund 3.550 Arbeitsplätze.
Vorbehalte und Skepsis versuchte sie mit einem Video auszuräumen.
--
Carolin Handel erläuterte die Struktur des Tourismus in Oberbayern, an dem der Tourismusverband InnSalzach beteiligt ist.
Eine Initiative des Tourismusverbandes Oberbayern ist die „Radrunde Oberbayern“, deren Arme auch durch die beiden Landkreise führen.
Diesem Trend folgend soll auch das Radwegenetz in den Landkreisen Altötting und Mühldorf ausgebaut und einheitlich beschildert werden. Schließlich ist die Zertifizierung als ADFC Radreiseregion angestrebt.
Das alles kommt auch der örtlichen Bevölkerung zugute.
Der Antrag auf Leader-Förderung für die einheitliche Beschilderung ist gestellt und der Zuwendungsbescheid für fast 80.000 Euro liegt vor. Im Dezember geht’s los und im Januar werden alle Ansprechpartner informiert wie’s weitergeht.
Neu sind E-Bike-Verleihstationen. Am 23. Juni 2017 wird’s ein E-Bike-Event geben, das von Mühldorf aus 120 Kilometer durch die Region führen wird.
Im weiteren stellte Carolin Handel die Aktivitäten des Tourismusverbandes vor, der es im zurückliegenden Jahr geschafft hat, die Region ins Gespräch zu bringen und die Projekte, die sie 2017 anpacken wollen.
Zusammenfassend war sie überzeugt, ihre Maßnahmen haben die Bekanntheit der Region gesteigert und sie bei den relevanten Reiseveranstaltern und besonders in der Presse etabliert. So dankte sie abschließend den Bürgermeistern für ihre fortgesetzte Unterstützung und bat, ihnen alles zu nennen was sie in den etablierten Kanälen vermarkten könnten.

Oberbergkirchens Bürgermeister Michael Hausberger unterstützte die Absichten des Tourismusverbandes und motivierte alle Kollegen aktiv daran mitzuarbeiten. Auch dann, wenn sie keine touristischen Attraktionen haben, können sie am Lückenschluß des Radwegenetzes mitarbeiten und für den Ausbau sogar Fördermittel erhalten. Nur zusammen kann man das Radwegenetz so ausbauen daß es für Touristen interessant ist.

Abschließend lud Bürgermeister Josef Kirchmaier die Kollegen zur Besichtigung der „Alten Post“, die noch bis 1995 bewohnt war und in der es noch immer den alten Schalterraum gibt, in dem bis 1967 noch Post abgefertigt wurde. Dort wird ein Postmuseum entstehen.
Aus Anlaß der 700-Jahr-Feier sammelte Josef Kirchmaier Fotos von Bauernhäusern in der Gemeinde. 190 davon sind noch in einer Ausstellung zu sehen.
Da die Räume sehr niedrig sind sollten sie vorsichtig sein…
270 Bürgerversammlung in Neumarkt Sankt Veit - Keine Fragen! 10:45
Nicht ganz voll besetzt war der Saal im Fruhmannhaus in Neumarkt Sankt Veit als Bürgermeister Erwin Baumgartner wissen wollte, ob ihn alle verstehen. :-) (Hören ja – aber verstehen???? :-) )
Damit begrüßte er zu seiner 15. Bürgerversammlung und hieß besonder willkommen: Pfarrerin Anke Sänger, Ehrenbürger Rudi Berghammer, Landrat Georg Huber, die Mitglieder des Stadtrates und der Polizei und die Leiter der Schulen und die Mitarbeiter von Rathaus, Bücherei, Bauhof und Schulen.

Wie schon in den zurückliegenden Jahren setzte Erwin Baumgartner die Schülerehrung voran. Er gratulierte zu ihren hervorragenden Abschlüssen und überreichte ihnen ein kleines Geschenk. Es wären 31 erfolgreiche Neumarkter Schüler zu ehren gewesen, die Abschlüsse mit Notendurchschnitten unter 2.0 erreicht haben. Viele hatten abgesagt und erhalten ihre Auszeichnung nachgereicht.
Erwin Baumgartner bat die Leistungsträger zu sich, gratulierte zusammen mit Landrat Georg Huber und überreichte ein kleines Geschenk.
Sie stellten sich zum gemeinsamen Foto.

In seinem Vortrag gingen Bürgermeister Erwin Baumgartner und Stadtkämmerer Thomas Menzel auf diese Themenbereiche ein.
Entgegen der Zahl des Zensus mit 6.101 Einwohnern meldet das Einwohnermeldeamt 6.257 Neumarkter. Die Stadt ist also gewachsen. Es sind mehr Menschen nach Neumarkt zu- als weggezogen. Die gestiegene Zahl der Sterbefälle glich eine höhere Zahl Geburten aus. Mit 35 haben werden sich bis Jahresende auch wieder mehr Paare das Ja-Wort gegeben haben.
Zugenommen hat auch die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätze. Noch immer pendeln mehr Menschen zur Arbeit aus der Stadt hinaus. Es geht also aufwärts.

Im Bereich Tiefbau wurden zahlreiche Projekte abgeschlossen, die Erwin Baumgartner im Detail vorstellte.
Der Abwasser- und Kanalbau nähert sich seinem Ende, der seit 2002 mehrere Millionen Euro verschlungen hat.
Das Bayerische Umweltministerium hat die Stadt mit einer Prämie von 10.000 Euro bedacht für das vorbildliche Konzept zur Sanierung der Kläranlage mit Energiegewinnung aus dem Faulbetrieb.
Große Freude bereitete die Fertigstellung eines Teils des Radweges Richtung Egglkofen, der natürlich auch fertiggebaut werden soll.
Fortschritt auch beim Radweg nach Hörbering: Hier soll eine Zwischenlösung nördlich der Rott umgesetzt werden.
Der Weg nach Furth konnte nur als Gehweg ausgeführt werden. Er wird voraussichtlich im Mai 2017 fertiggestellt.

Auch im Hochbau war einiges los: Die Sanierung des Kindergartens schreitet voran, die BRK Rettungswache konnte fertiggestellt werden und der Parkplatz dahinter wird noch heuer fertig.
Mitte 2017 ziehen Arztpraxen ins alte Rathaus ein. Die Umbauarbeiten sind im Gang.
Zur energetischen Sanierung der kleinen Turnhalle hat die Stadt keinen Zuschuß erhalten. Sie wurde deshalb in der Hoffnung auf ein neues Förderprogramm zurückgestellt.
Besser läuft es bei der energetischen Sanierung der Mittelschule, die Bund und Freistaat mit 90% der Kosten bezuschussen. Vom Tausch der Fenster bis zur Umstellung der Beleuchtung auf LED-Technik sind hier umfangreiche Maßnahmen geplant.
Ein großer Punkt ist die Entwicklung eines „Integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzepts“, das Gewerbe- und Wohngebiete und die gesamte Entwicklung der Stadt beinhalten muß. Dazu gehört auch die Neugestaltung des Stadtplatzes.
Nach der Bestandsaufnahme wurde dem Stadtrat im November ein erster Entwurf vorgestellt in den ab Januar Anregungen eingearbeitet werden sollen. Nach der Bürgerbeteiligung soll der Stadtrat im April 2017 das Konzept beschließen.

Prächtig entwickelt sich das Gewerbegebiet an der Landshuter Straße, das 2016 vollständig erschlossen wurde. Nachdem sich dort überraschend schnell Betriebe angesiedelt haben ist es schon wieder voll belegt.
Im Wohnbaugebiet an der alten Teisinger Straße gibts nur noch Baugebiete von Privat. Dort wird derzeit rege gebaut.
Die Stadt hat daraufhin das neue Wohnbaugebiet „Am Galgenberg“ mit 38 Bauparzellen für Einfamilienhäuser und 2 für Mehrfamilienhäuser erschlossen. Der Verkauf dieser Grundstücke läuft gut.
Der Stadtrat hat ein Kinderbetreuungskonzept für die Zeit bis 2018 beschlossen. Das beinhaltet den Anbau einer Kinderkrippengruppe am städtischen Kindergarten, den Umzug des Kinderhortes in einen geplanten Neubau neben der Schule und die Umgestaltung der bisherigen Horträume zur Erweiterung des Kindergartens.
Für Diskussionen gesorgt hatte der Plan, ein viergeschossiges Wohnhaus im Innenstadtbereich zu errichten. Da das Gebäude aber inklusive Erdgeschoß vier Stockwerke erhalten wird, ragt es nicht über die anderen Gebäude hinaus, die dort ohnehin ein ziemliches Wirr-Warr bilden. Das zeigen die Planunterlagen deutlich. Der Stadtrat wird sich damit noch einmal befassen.
Schön geworden ist der Durchgang entlang des Fruhmannhauses wo man im Sommer schön sitzen kann.
Ihr Vorkaufsrecht wollte die Stadt an diesen beiden Gebäuden an der nördlichen Einfahrt zum Stadtplatz ausüben um dort Wohnungen einzubauen. Leider ist die Sache am Verwaltungsgericht gelandet und noch nicht entschieden.
Die Stadt hat das Grundstück neben dem Sportplatz erworben um dort die Möglichkeit zu haben, einen Trainingsplatz zu erreichten. Das umzusetzen ist aber Aufgabe des TSV.
Sehr aktiv war die Stadt beim Ausbau des Breitbandnetzes, dessen erster Abschnitt seit Dezember 2015 fertiggestellt ist. Ein zweiter Abschnitt wird für über 176.000 Euro zwischen Oberndorf und Frauenhaselbach realisiert. Ein dritter Bauabschnitt wartet auf den Förderbescheid der Regierung von Oberbayern. Er wird voraussichtlich 2018 angepackt.
Neumarkt profitierte von einer 100%-Förderung des Bundesprogramms Breitband und erhielt den Förderbescheid von Bundes-Breitband-Minister Alexander Dobrindt persönlich.
Verfügbar in der Innenstadt sind auch W-Lan-Zugänge einmal von Bayern-W-Lan und andererseits vom Verein „Frei-Funk“. So ist der ganze Stadtplatz abgedeckt.

Stadtrat und Ausschüsse haben in zahlreichen Sitzungen viele Beschlüsse gefaßt und so die Geschicke der Stadt gelenkt. 49 Paten halten die Stadt sauber und 40 kümmern sich um das Wohl der Flüchtlinge. Die ehrenamtlichen Paten unterstützen den Zusammenhalt der Stadt, die sie dafür am Jahresende zum Patenessen einlädt.
Aktuell arbeiten 23 Beschäftigte im Rathaus, davon 2 Auszubildende. Insgesamt beschäftigt die Stadt 57 Mitarbeiter.

Die 7 Feuerwehren sind gut ausgestattet und haben ihre Gebäude erweitert und für ihren Fuhrpark ein langfristiges Konzept vorgelegt.
Der Winterdienst ist mit vollem Streusalzlager für 15 Schneetage gut gerüstet.

Aktuell leben 137 Asylbewerber in der Stadt, darunter 38 sogenannte Fehlbeleger. Um sie kümmern sich Helferkreise, Sprachpaten und das Cafe International.
Nicht zuletzt erinnerte Bürgermeister Baumgartner an die zahlreichen Veranstaltungen die Abwechslung in die Stadt gebracht haben. Nur die Feier des 15-Jahr-Jubiläums der Städtepartnerschaft mit Caneva mußte auf 2017 verschoben werden.
Beliebt sind die Rathaus-App und das Archiv im Rathaus, die Bürgern stets aktuell informieren. So erinnerte er an den Umzug des Rathauses vor 15 Jahren, der seither von vielen Gästen Bewunderung gebracht hat.

Nach einer kurzen Pause trug Stadtkämmerer Thomas Menzel den Kassenbericht vor. Mit 18,4 Millionen stieg der Stadthaushalt um über 4 Millionen an. Der Verwaltungshaushalt belief sich auf 11,85 und der Vermögenshaushalt auf 6,93 Millionen Euro.
Die erfreulich gestiegenen Einnahmen sind hier aufgelistet, müssen aber zu großen Teilen an den Landkreis abgeführt werden. Die Kreisumlage lag bei 2,7 Millionen Euro, 257.000 Euro mehr als im Vorjahr. Schließlich konnten dem Vermögenshaushalt 662.000 Euro zugewiesen werden.
Auch wenn der Kreisumlagesatz gleich bleibt, steigt die Kreisumlage 2017 auf über 2,8 Millionen Euro an – ein Ergebnis des guten laufenden Jahres.
Im Gegensatz zu 2015 konnte die Stadt nicht alle Investitionen aus dem Vermögenshaushalt schultern. Das war nur durch Kredite in Höhe von 800.000 Euro und die Entnahme von 2,1 Millionen Euro aus der Rücklage möglich. Damit wurden diese Ausgaben finanziert.
Die jährlichen Investitionen zeigt diese Graphik, die auch verdeutlicht warum Kredite in Anspruch genommen werden mußten. Da die Stadt einen Überschuß von 1,3 Millionen Euro erwirtschaftet hat, ist ihre wirtschaftliche Leistungsfähigkeit gegeben auch wenn der Schuldenstand auf 3,1 Millionen Euro angestiegen ist.

Zum Abschluß dankte Landrat Georg Huber den Neumarktern, die nicht reden sondern anpacken. Statt zu klagen zeigen sie Probleme auf, finden Lösungen und setzen sie um.
Da sich der Landkreises in vier Regionen entwickelt wird sich die Stadt auch weiter hervorragend entwickeln, wenn es gelingt, Bauland bereitzustellen. Werden zudem das Integrierte Stadtentwicklungskonzept und die geplanten Kinderbetreuungsangebote umgesetzt, bleibt die Stadt auch für junge Leute attraktiv. Alle zusätzlichen Ausgaben jetzt werden die jungen Leute zukünftig wieder erstatten. Wenn das geplante ÖPNV-Netz kommt, wird Neumarkt auch als Einkaufsstadt profitieren. Dann werden sie auch die Kreisumlage verstehen, die ja in Teilen auch wieder den Neumarktern zugute kommt.
Schließlich dankte Landrat Huber für die Unterstützung bei der Bewältigung der Flüchtlingskrise, deren weitere Entwicklung durch die Unsicherheit im Verhalten der Türkei nicht einzuschätzen ist. Er bat, dies auch fortzusetzen und die Ankömmlinge weiter zu unterstützen.
Für alles zusammen dankte Landrat Georg Huber den Neumarktern und wünschte ihnen ein Frohes Weihnachtsfest und ein erfolgreiches Neues Jahr.

Da kein einziger der anwesenden Neumarkter eine Frage an Bürgermeister Erwin Baumgartner hatte, schloß der die Bürgerversammlung mit dem Wunsch für ein Frohes Weihnachtsfest und ein erfolgreiches 2017!
271 Verkehrsfreigabe Mü30 - Beginn der Umfahrung Obertaufkirchen 5:45
Einerseits die Absicht, Bahnübergänge zu eliminieren und andererseits die Baumaßnahmen zum Ausbau der Bahnstrecke Mühldorf-München und der A94 boten eine gute Gelegenheit, ein langersehntes Projekt in Angriff zu nehmen: Den Bau einer Ortsumfahrung für Obertaufkirchen. Das zusammengenommen - die Möglichkeiten zur Förderung so eines Neubaus durch den Freistaat und die schwierigen Bodenverhältnisse dort - ließen eine neue Auffahrt von der Isentalstraße nach Obertaufkirchen entstehen, die manchem als überdimensioniert erscheinen mag.

Am Tag der Verkehrsfreigabe blies ein kalter Wind durch das Isental und machte es Landrat Georg Huber, Pfarrer Jozo Karlic, Bürgermeister Franz Ehgartner, den Vertretern von Polizei, Deutscher Bahn, Regierung von Oberbayern, von Planungs- und Baufirmen und natürlich den Mitarbeitern des Landratsamtes so richtig ungemütlich. Grund genug also, sich an der Straße auf das Wesentliche zu beschränken und alles Weitere ins Gasthaus nach Stierberg zu verlegen.
So übergab Landrat Georg Huber gleich an Pfarrer Jozo Karlic, der seinen Dank für das Geschaffene mit der Bitte verband, die Verkehrsteilnehmer mögen die neue Straße vernünftig nutzen und so das Werk vieler zum Segen für alle machen. Da das nur mit Gottes Segen gehen kann, erbat er diesen Segen und weihte die neue Straße.

Damit durchschnitten sie das Band und gaben die Straße für den Verkehr frei.

Später, in der Stube des Gasthauses Stierberg freute sich Landrat Georg Huber über die zahlreichen Gäste, die seiner Einladung gefolgt waren.
Auch er wünschte sich für die neue Straße wenige Unfälle und wenn, dann nur harmlose Blechschäden. (O-Ton: Die Straße verleitet leider dazu auszuprobieren, wie das Auto in der Kurve liegt…)
Mit der Verkehrsfreigabe dieses Abschnitts der Mü-90 ist auch der Anfangspunkt für eine Ortsumfahrung für Obertaufkirchen gemacht. Das Projekt wurde in drei Abschnitten durchgeführt: 2015 schon der Bau der Abzweigespur auf der Isentalstraße auf einer Länge von 440 Metern, dann der Bau der Brücke mit Auffahrtsrampen und Kreisverkehr und – als dritten Abschnitt – der Rückbau der alten Straße, des Bahnübergangs und der Wiederherstellung der dortigen Grundstücke.
Landrat Georg Huber dankte allen Planern und Baufirmen für die Einhaltung von Zeit- und Kostenplänen. Er dankte auch Deutscher Bahn und Freistaat Bayern für die gute Zusammenarbeit, die gerade beim Ausbau der Bahnstrecke und dem Bau der Autobahn besonders notwendig ist. Hier wird schließlich noch lang gebaut bis hoffentlich Ende 2019 alles fertig sein wird.
Die Baumaßnahme hat bisher 6,2 Millionen Euro gekostet. Davon bezahlt haben: Die Bahn 2 Millionen, der Bund 2 Millionen und der Landkreis 2,2 Millionen. Die Regierung von Oberbayern hat da aber wieder 1,3 Millionen Euro zugeschossen, so daß der Landkreis 900.000 Euro zu berappen hatte.
Besonderer Dank galt den Grundstückseignern, die sich von Teilen ihres Besitzes hatten trennen müssen. Wie schwierig das ist, wußte er aus eigener Erfahrung. Deshalb sein ganz herzlicher Dank.
Auch Bürgermeister Franz Ehgartner, dem Gemeinderat und der Verwaltung von Obertaufkirchen dankte Landrat Huber für die hervorragende Zusammenarbeit.
Besondere Freude bereitete ihm die Tatsache, daß die Straßen von der Obertaufkirchner Firma Mailhammer durchgeführt wurde. Ihnen und allen anderen Baufirmen dankte Landrat Huber herzlich.
So hoffte er, daß die Straße Menschenleben erhalten hilft und der so der Gemeinschaft dient.

Bürgermeister Franz Ehgartner schloß sich dem Dank Landrat Huber‘s an und ergänzte seinen Dank an den Landkreis, den Kreistag und den Mitarbeitern des Landratsamtes, die in den zurückliegenden Jahren schon viel für Obertaufkrichen gemacht hat. Die neue Straße bietet für Obertaufkirchen eine vernünftige Alternative für eine gesunde Verkehrsentwicklung. Anschließend an den Kreisverkehr kann nun also eine Ostumfahrung bis zur Autobahnanschlußstelle Stierberg gebaut werden. Das hat der Gemeinderat bereits beschlossen und wird diesen Beschluß auch umsetzen.
Als erste Maßnahme wird 2017 die Ortschaft Thalham an den Kreisverkehr angeschlossen.
Auch Franz Ehgartner dankte den Grundstücksanliegern, die sich die Entscheidung sicher nicht leicht gemacht haben, ihren Grund abzugeben. Gerade jetzt, wo man für das Geld keine Zinsen bekommt…

Damit stießen sie auf das gelungene Bauwerk an und widmeten sich dem gemeinsamen Mittagessen.
272 Christkindlmärkte in Mühldorf und Waldkraiburg 10:50
Hohe Wellen geschlagen hatte vor wenigen Wochen die „Nikolausaffäre“ in Mühldorf, die angeblich von „Engerleltern“ ausgelöst worden war, die sich über einen Post von Nikolausdarsteller Peter Mück beklagt hatten. Peter Mück hatte sich nach einem Gespräch mit Bürgermeisterin Marianne Zollner von diesem ehrenamtlichen Einsatz verabschiedet.
So lag gespannte Ruhe in der Luft als die Fieranten kurz vor der Eröffnung des Christkindlmarktes letzte Handgriffe an ihre Buden legten.
Der Kinderchor von St. Nikolaus unter der Leitung von Ulrike Überacker stimmte die Gäste auf die Weihnachtszeit ein.

Bürgermeisterin Marianne Zollner freute sich unter den Zuhörern auch einige Stadträte begrüßen zu können, die sich die Eröffnung eines der schönsten Christkindlmärkte in der Region nicht entgehen lassen wollten. Zwischen Stadtmauer und Nikolauskirche ist ein wunderbarer Ort um die Weihnachtszeit einzuläuten. Aber auch außerhalb der Stadtmauer gibts noch Attraktionen zu bewundern. Etwa 60 Standlbetreibern dankte sie für ihre wochenlange Vorbereitung dieses Marktes.
Besonders auch dem Förderverein Kreismuseum, der seine zusammen mit seiner Partner Angebote im Obergeschoß des Haberkastens bietet. Damit stellte sie das gesamte Programm vor, das das Kulturamt der Stadt vorbereitet hatte.

Während des nächsten Liedes der Kinder von Sankt Nikolaus kam der Namenspatron auf seinem Eselwagen. Die Geschenke für die Kinder brachten sie auf einem besonderen Wägelchen. Gemeinsam verteilten sie Süßigkeiten, Äpfel, Orangen und Mandarinen. Nur Nüsse gabs keine… (O-Ton Sepp Wimmer)
Geschenke erhielten aber nicht nur die Kinder. (O-Töne)

Später begutachtete der Nikolaus zusammen mit seinen Engerln die Angeboten der Fieranten und den Stall mit den Schafen. Da gabs dann alles mögliche rund ums Weihnachtsfest, in der Kinderbäckerei zukünftige Plätzerl und natürlich den einen oder anderen Glühwein.
Im Obergeschoß des Haberkasten hatten sich die Kunsthandwerker gemütlich eingerichtet und boten von Glaskunst über Lederwaren, Weihnachtsschmuck bis zu Weihnachtssternen alles was das Herz begehrte.
Nur von der heiligen Familie oder dem Jesuskind war kaum etwas zu sehen. Na ja – es war ja auch ganz am Anfang des Advent.
So wurde es langsam Abend über dem Christkindlmarkt in Mühldorf

Zur selben Zeit hatten auf dem Waldkraiburger Sartrouville-Platz die Kindergärten schon Weihnachtsbäume geschmückt und einer Jury zur Prämierung vorgestellt.
In der Krippe nebanan freuten sich Josef und Maria zusammen mit den Königen aus dem Morgenland über das neugeborene Jesuskind.
Bürgermeister Robert Pötzsch hatten die Christbäume gefallen. Besonders weil die Kinder den Schmuck selbst gebastelt hatten. So überreichte er den Leiterinnen der Kindergärten Zertifikate.
Und die freuten sich darüber sehr.
Mit dem Lied vom „Heiligen Nikolo“ dankten sie dialektfest für die Aufmerksamkeit.

Später stimmte die Egerländer Blaskapelle auf den Advent und den Christkindlmarkt ein: „Alle Jahre wieder kommt das Christuskind“
Unter den Zuhörern waren zahlreiche Stadträte aller Fraktionen und auch Altbürgermeister Siegfried Klika und Mitarbeiter des Rathauses. Sogar MdL Günther Knoblauch hatte es sich nicht nehmen lassen dabei zu sein.

Bürgermeister Robert Pötzsch freute sich über den schönsten Christkindlmarkt im Landkreis. Das kann Günther Knoblauch sicher bestätigen!
Mit der Hoffnung auf den Besuch des Christkinds stimmte er auf die zahlreichen Auftritte von Musikgruppen ein, die den Christkindlmarkt umrahmen würden. Darunter erstmals auch Chöre von außerhalb. Sogar aus dem ukrainischen Donezk.
Er freute sich auf den Nikolaus, der jeden Tag kleine Geschenke verteilen wird.
Mehr als 55 Fieranten haben ihre Buden weihnachtlich geschmückt und halten Angebot bereit, die den Besuch auf dem Markt zum Erlebnis werden lassen.
Und wem‘s zu kalt wird, kann auch im Foyer des Rathauses selbstgebasteltes Erstehen. Er verwies auf das Gefolge von Herzoghart und den Modelleisenbahnclub, der auch seine Türen geöffnet hatte.
Dann dankte er allen Helfern, die hinter den Kulissen dafür gesorgt haben, daß auch diesmal allen Besuchern ein attraktiver Christkindlmarkt geboten werden konnte. Besonders den Mitgliedern der Egerländer Blaskapelle, die ja alle Veranstaltungen in der Stadt umrahmt.

Die Egerländer setzten fort mit „Süßer die Glocken nie klingen“.

Nikolaus und Christkind traten ans Rathausfenster und begrüßten die Gäste auf dem Christkindlmarkt. Der Nikolaus wünschte den Zuhörern, sie mögen hier ein bißchen Abstand vom Vorweihnachtsstreß finden und zur Ruhe kommen. Auch wenn‘s auch heuer keinen Schnee gibt, hoffte er, die Leute mögen hier ein paar gemütliche Stunden verbringen.
Er wies auf den Sinn des bevorstehenden Weihnachtsfestes hin, an dem man genießen sollte, was man nicht kaufen kann: Gesundheit, Zufriedenheit und Glück etwa. Für diese Geschenke sollten sie dankbar sein und dafür sorgen, daß sie auch anderen zuteil werden. Sie sollten alles tun, Kranke gesund zu machen, Verzweifelten Mut schenken und Frieden bringen.
Alle, die das schon haben mahnte er, dankbar dafür zu sein.
So wünschte er den Besuchern des Christkindlmarktes und allen Zuhörern eine friedvolle Advents- und Weihnachtszeit. (O-Ton)

Auch das Christkind hieß die Gäste auf dem Christkindlmarkt willkommen, der inzwischen weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt ist. Die besonderen Angebote locken Groß und Klein auf den Sartrouville-Platz und stimmen mit Lichterglanz und besonderen Gerüchen auf die Festtage ein.
Allerdings sollten Leute Weihachten nicht nur auf das Schenken beschränken. Weihnachten soll im Herzen stattfinden. (O-Ton Am Heiligen Abend ist unser Heiland geboren…)
Das Christkind mahnte, beim Blick auf die Krisengebiete der Welt nicht die Armen und Leidenden in unserer Heimat zu vergessen. Auch sie brauchen Hilfe und Zuspruch. Schließlich sind alle gleich – egal ob arm oder reich. (O-Ton Was uns unterscheidet…)
Zum Fest wünschte sie nicht alle möglich Gaben sondern das, was die meisten nicht haben: (O-Ton Ich wünsche Euch Zeit…)
(Spärlicher Applaus!)

Dann kamen Nikolaus, Christkind und ihre Engerl die Treppe im Rathaus herunter und verteilten Süßigkeiten an die wartenden Kinder.
Danach gings weiter über den Christkindlmarkt wo sie zusammen in einer besonderen Nische Platz nahmen und dort den Kindern die Möglichkeit gaben ihnen näher zu kommen.
In den Buden dampfte derweil schon der Glühwein und bei den Siebenbürger Sachsen liefen die Strietzelkuchenbäcker heiß.

So begannen die Christkindlmärkte in Mühldorf und Waldkraiburg, die vier Tage lang die Landkreisbürger auf das Fest der Feste vorzubereiten, das alljährlich an die Geburt Jesu erinnert, unseres Heilandes.
273 Handball: VfL Waldkraiburg gegen TV Dachau 65 8:30
Nach der vermeidbaren Niederlage gegen Tabellenführer SSG Metten mußten die Handballherren auch auswärts beim TSV Karlsfeld eine Niederlage einstecken und fanden sich so im Mittelfeld der Tabelle ein.
Zum letzten Heimspiel des Jahres kam der TSV Dachau 65 in die Halle an der Franz Liszt Schule nach Waldkraiburg. Die Gäste waren mit kleiner Mannschaft angereist und hatten so im Rückraum kaum Wechselmöglichkeiten.

Waldkraiburg begann ganz in schwarz von links nach rechts.
Mit ihrem ersten Vorstoß scheiterten die Gäste am Waldkraiburger Schlußmann.
Im Gegenzug brachte Stephan Lode den Hausherren die Führung.
Der Ausgleich ließ nur 15 Sekunden auf sich warten.
Dieser verunglückte Paß ermöglichte Dachau die 1:2 Führung.
Tobias Mauermann baute diese Führung aus.
Matthis Peiser brachte die Hausherren wieder heran.
Und Daniel Kick glich aus. 3:3 nach nicht einmal 7 Minuten. Ein furioser Auftakt.
Das ging so weiter:
Max Preißner überlupfte Karl-Heinz Lode zur erneuten Führung für die Gäste
...die Florian Unger gleich wieder eliminierte.
Dann scheitern die Gäste erst an Karl-Heinz Lode, schnappen sich den Ball aber wieder und treffen zur erneuten Führung.
Norbert Maros können sie nur unfair stoppen. Das gibt ihm die Möglichkeit mit dem ersten Strafwurf Waldkraiburg in Führung zu bringen.
Dem nächsten Dachauer Angriff landet genau so am Aluminium wie der der Hausherren.
Dann erhöht Florian Unger die Führung aus spitzem Winkel.
Die Gäste lassen Waldkraiburg aber nicht entkommen.
Matthis Peiser hält den Abstand aber gleich. 8:6.
Und Stephan Lode setzt noch einen drauf.
Dann schnappt sich Michael Stamp den Ball und wird vom Schiedsrichter zurückgepfiffen.
Das gibt den Gästen die Möglichkeit zum Anschlußtreffer.
Im nächsten Anlauf scheitert Norbert Maros an Gerhard Feichtmeier im Tor der Gäste.
Feichtmeier hat auch Stephan Lodes nächsten Ball sicher.
Der legt Matthias Mehler vor, der ganz allein auf Karl-Heinz Lode zulaufen kann. Keine Chance für den Waldkraiburger Schlußmann.
Der kann dann Peter Hoffmann‘s harten Ball an den Pfosten ablenken und den Nachwurf von Sebastian Harte blocken.
Diesen klaren 7-Meter gibt der junge Schiedsrichter nicht, was Tobias Wethanner auf die Palme und ein Erklärung von der Schiedsrichterin bringt.
Im zweiten Anlauf gelingt Michael Stamp aber der Treffer zur 10:8 Führung.
Dann verkürzen die Gäste auf 10:9.
Den 2-Tore-Abstand stellt Norbert Maros mit diesem Strafwurf wieder her.
Florian Unger und Gerhard Feichtmeier liefern sich dann eine schmerzhafte Auseinandersetzung. Feichtmeier muß behandelt werden, kann aber weitermachen und Norbert Maros‘ Strafwurf nicht halten. 12:9.
Dann schließen die Gäste wieder an.
Feichtmeier hatte sich schnell erholt.
Und die Gäste holen auf.
Feichtmeier nach seinem Beinahe-K-O immer besser. (30:55:16)
Der junge Schiedsrichter muß sich immer wieder Rat holen.
Norbert Maros könnte den 2-Tore-Abstand per Strafwurf wieder herstellen.
Dann Valentin Ußling aus zum 12:12
und Matthias Müller scheitert an Feichtmeier, der plötzlich überragend hält.
das tut aber auch Karl-Heinz Lode.
Und wieder Feichtmeier.
… der nach dieser Abwehr erkennbar humpelt aber trotzdem alles gibt!
Die Gastgeber versuchen alles, scheitern aber immer wieder am Bollwerk im Tor der Gäste.
Auf der anderen Seiten überwinden sie immer wieder Karl-Heinz Lode.
Eine Auszeit für Waldkraiburg gab den Schiedsrichtern die Möglichkeit ihre Linie zu überdenken. Feichtmeier witterte schon eine Siegchance während Tobias Wethanner seine Leute zu beruhigen versuchte.
Tatsächlich bauten die Gäste dann ihre Führung aus. 12:14, kaum 3 Minuten vor der Pausenhupe.
Nochmal Auszeit – 15 Sekunden vor der Pause… Da tat sich bis zur Hupe nichts mehr. Die Mannschaften gingen mit 12:14 in die Kabinen.

Der zweite Durchgang. Waldkraiburg jetzt von rechts nach links.
Florian Unger schnappt sich einen verunglückten Paß und spielt ab auf Stephan Lode. Der überwindet Gerhard Feichtmeier und verkürzt auf 13:14.
Peter Hoffmann scheitert am Pfosten und Maxi Kappes trotz letztem Einsatz.
Dann überwinden sie einmal mehr den Waldkraiburger Tormann. 13:15.
Nach dieser Aktion kassiert Tobias Wethanner einen Eintrag ins Verzeichnis der gelben Karten.
Feichtmeier wird immer mehr zum Bollwerk im Tor der Gäste.
Dann kann ihn Florian Unger doch überlisten. 14:15.
Das hindert die Gäste aber nicht, den 2-Tore-Abstand wiederherzustellen.
Daniel Kick mit dem Anschlußtreffer.
Waldkraiburgs Abwehr hatte sich wieder gefangen, konnte aber den nächsten Treffer nicht verhindern. 14:17.
Und wieder Feichtmeier!
Markus Winkler gelang dann doch wieder ein Treffer ins Gästetor.
Dann wählte Florian Unger eine ungewöhnliche Verteidigungstaktik und verursachte damit ein Gespräch der Schiedsrichter, die aber keinen Grund für Maßnahmen sahen.
Das Spiel wurde härter und es dauerte eine ganze Weile bis Peter Hoffmann wieder traf. 15:19 – Waldkraiburg jetzt schon vier Tore zurück. Noch gut 16 Minuten.
Dann der nächste Treffer gegen Gerhard Feichtmeier, den die Gäste gleich wieder egalisierten.
Waldkraiburg erhöhte den Druck, kam aber nicht durch die Abwehrreihen. Es schlichen sich auf beiden Seiten Fehler ein.
Da mußte Tobias Wethanner eingreifen.
Dann stand erst wieder Feichtmeier im Weg und Karl-Heinz Lode fand kein Mittel gegen Sebastian Harte. 16:21 – Es sah nicht gut aus für die Industriestädter, die schier verzweifelten am Titan im Tor der Gäste.
Dann gelang es doch wieder ihn zu überwinden. Ein teueres Tor weil sich Arthur Terre dabei verletzte. Er konnte aber weitermachen.
Der nächste Angriff der Gäste endete mit einem Strafwurf. Peter Hoffmann drüber!
Plötzlich traf Stefan Lode gegen Gerhard Feichtmeier: 18:21
Das holten die Gäste aber gleich wieder auf.
Ein hartes Foul brachte den nächsten Strafwurf für Waldkraiburg: Diesmal überwand Stefan Lode das Bollwerk im Gästetor.
Aus der Umklammerung heraus gelangte der Ball zu Matthias Müller, der den Rückstand weiter verkürzte: 20:22
Während den Gästen nach vorne immer weniger gelang, versuchten die Hausherren ihre Chancen zu nutzen.
Obwohl Feichtmeier nicht stabil stand, ließen ihn seine Hinterleute allein und so gelang den Waldkraiburger Werfern ein Treffer nach dem anderen.
Das wollte er dann auch mit ihnen besprechen.
Noch 8 Minuten.
Tobias Wethanners angemahnte Ruhe brachte den den nächsten Treffer: Ausgleich zum 22:22. Mit dem Verlust der 5-Tore-Führung war der Widerstand der Gäste gebrochen.
Waldkraiburg ging in Führung und die Gäste verließ das Auge fürs Ziel.
Auch wenn sie hier nachlegen konnten belagerten doch die Hausherren den gegnerischen Kreis.
Immer wieder stand Feichtmeier im Weg.
Alles konnte er aber doch nicht verhindern.
Wie hier als sie seine wohl schwache Seite ausnutzten. Kaum zwei Minuten vor Schluß noch immer 25:25.
Dann gelang den Gästen kein Treffer mehr.
Norbert Maros dagegen einer und schließlich auch noch einer Patrick Zabelt zum 27:25 Endstand eines Spiels, das allen Verantwortlichen die Zahl grauer Haare auf dem Kopf hatte stark zunehmen lassen und das ohne einen überragenden Gerhard Feichtmeier ganz anders ausgegangen wäre. Man kann das Spiel fast reduzieren auf „VfL Waldkraiburg gegen Gerhard Feichtmeier!“. Das wäre sicher nicht verkehrt. Und so stand nach dem Ende so eines Spiels keiner der Akteure für ein Interview bereit. Schade eigentlich….
274 Volleyball: TSV Mühldorf gegen MTV München 8:45
Sie waren „Holz hacken“ verkündeten die Mühldorfer Volleyballer als sie vom Auswärtsspiel in Ingolstadt gegen die dortigen „Donau-Holz-Volley‘s“ mit einem 3-Satz-Sieg zurückkamen. Auch wenn das etwas überheblich klingen mag, berichten Augenzeugen von einem erschreckend schwachen Auftritt der Donaustädter und einer konsequenten Leistung der Mühldorfer.

Nun kam mit der Mannschaft des MTV München eine alte Bekannte in die Halle an der Mittelschule nach Mühldorf und ein erklärter Titelfavourit, der in dieser Saison bisher alles gewonnen hatte. Fünf Spieltage lang hatten sie die Tabelle angeführt und mußten den Platz an der Sonne nur wegen besserer Ergebnisse ihrer Konkurrenten verlassen.

Da beide Mannschaften in dunklen Trikots antraten, fällt es diesmal schwer, sie zu unterscheiden. Mühldorf begann von rechts nach links. Wir sehen sie im Hintergrund.
Sie begannen mit einem gewonnenen Punkt, mußten aber sofort den Ausgleich hinnehmen.
Eine Zeit lang rückten beide Mannschaften dann gleichauf vor. Bis zum 4:4
Dann gelang es den Innstädtern sich abzusetzen zum 6:5.
Die Gäste versuchten sie nicht wegziehen zu lassen. Das gelang und so glich München beim 6:6 wieder aus.
Sie gingen sogar in Führung und bauten diese aus zum 6:9. Das machte für Thomas Gailer ein Gespräch mit seinen Leuten nötig.
Unter den Zuschauern auch Mühldorfs zweite Bürgermeisterin Ilse Presinger-Sontag, die Stadträte Oskar Stoiber und Sepp Wimmer, der ehemalige Stadtrat Günter Rosenberger und TSV Mühldorf-Gesamt-Vereins-Vorstand Stefan Schörghuber.
Nur eine kleine Zuschauergruppe verfolgte dieses Spitzenspiel in der Regionalliga SüdOst.

Das Gespräch brachte keine Besserung: Die Hauptstädter zogen weiter davon: 6:11.
So war noch ein Gespräch nötig und Tom Gailers Mine jetzt ernster.
Diesmal ging der nächste Punkt an die Gastgeber.
Allerdings hielten die Gäste den 5-Punkte-Abstand aufrecht.
Langsam holten die Innstädter auf und kämpften sich wieder an München heran. 11:13.
Bei 14:15 lag der Ausgleich in der Luft.
Den wollten die Hauptstädter aber nicht zulassen, punkteten weiter und vergrößerten den Abstand wieder auf 3 Punkte. 14:17.
Es lief zäh aber Mühldorf ließ sich nicht abschütteln und blieb dran. So schafften sie den Ausgleich bei 20:20. Fünf Punkte Rückstand aufgeholt und mit dieser Erfahrung der Satzgewinn greifbar.
Als der nächste Punkt auf das Mühldorfer Konto ging verstummten die „Üben Üben“-Rufe der Gäste nach und nach.
Dann streckte der Schiedsrichter seinen Arm nochmal in Richtung der Innstädter. Das nötigte München ein Gespräch ab.
Das brachte aber keine Änderung. Weitere vier Punkte gingen an die Hausherren, für die Gerrit Eichinger bei 24:20 aufschlug zum Satzgewinn.
Den schenkten die Gäste den Innstädter so daß der erste Satz mit 25:20 an Mühldorf ging.

Seitenwechsel – jetzt Mühldorf im Vordergrund.
Trotz der Erkenntnisse aus dem ersten Satz überließen die Innstädter den ersten Punkt im zweiten Satz den Gästen.
Die verbuchten auch den nächsten Punkt.
So gings aber nicht weiter. Zwar holte Mühldorf den nächsten Punkt mußte dann aber den Aufschlag wieder abgeben.
Dann endlich kam Fabian Bartsch zum Zug: Seine Aufschläge leiteten eine Serie von hart umkämpften Punktgewinnen ein, die Mühldorf die Führung zum 6:4 brachte.
Die Gäste glichen aber aus zum 6:6.
Im Gleichschritt gings weiter. Erst nach dem 8:8 konnten sich die Hausherren absetzen und einen 5-Punkte-Vorsprung herausarbeiten. Das machte ein Gespräch der Gäste nötig, ermöglichte den Instädtern ein Durchschnaufen, brachte ihnen aber keine Besserung. Mühldorf punktete weiter und ließ sich durch nichts beirren.
Erst ein zu langer Aufschlag bei 16:9 gab den Gästen die Initiative zurück. Die nutzten sie und holten einige Punkte auf.
Bei 17:12 versuchte Thomas Gailer einreissenden Leichtfertigkeiten vorzubeugen.
Das nahmen sie sich zu Herzen und griffen mit Aufschlägen von Fabian Bartsch wieder an. 20:13.
Den drohenden zweiten Satzverlust versuchten die Gäste noch abzuwenden.
Auch wenn sich die Hauptstädter nach Kräften wehrten blieb ihnen nichts anders übrig als beim Stand von 24:18 aufzuschlagen zum Satzgewinn für Mühldorf. Und die machten den Sack souverän zu.

Wieder Seitenwechsel – Mühldorf wieder im Hintergrund.

Wieder Aufschlag für die Gäste, die wieder den ersten Punkt einstrichen.
Auch der zweite Punkt ging nach München.
Thomas Gailer mahnte von seinen Leute mehr Einsatz an um die Führung nicht zu verspielen.
Trotzdem ging der nächste Punkt an die Gäste, die nun schon 0:3 führten.
Auch wenn Mühldorf ein Punkt gelang, erhöhten sie doch auf 1:4.
Die Hausherren rissen dann das Ruder herum und holten Punkt für Punkt auf.
Ausgleich bei 6:6.
Und auch der nächste Punkt für die Innstädter.
Die Gäste fanden kein Rezept und so schlichen sich Fehler ein, die es Mühldorf erlaubten davonzuziehen. 10:7.
Sie konnten den Vorsprung halten und sogar ausbauen. 15:11.
Die Hauptstädter fanden kein Mittel gegen die unbeschwert aufspielenden Mühldorfer, so viele Auszeiten sie auch nahmen.
Der Vorsprung der Gastgeber war nie gefährdet. Zur Freude der Zuschauer.
Schließlich schenkten die Hauptstädter den TSV Volleyballern den Matchball, die so mit 3:0 dem bisher ungeschlagenen Titelfavoriten die ersten Niederlage beibrachten und sich selbst an die Spitze der Tabelle setzten.

Sehr zur Freude der Zuschauer und natürlich von Volleyball-Abteilungsleiter Stefan Bartsch.

Thomas Gailer, daß wir DAS noch erleben dürfen!!??? :-) (O-Ton)
Also war unsere Verwunderung berechtigt. (O-Ton)
Weckt so ein souveräner Sieg Hoffnungen auf mehr als einen guten Tabellenplatz? (O-Ton)
Das letzte Heimspiel findet am 4. Advent-Sonntag statt…. (O-Ton)
Dann viel Glück dazu!

Zur Startseite
Mühldorf-TV benötigt aktiviertes JavaScript. Wenn's nicht geht, wählen Sie bitte hier:
Startseite | Hilfe | Verzeichnisse | Weiterempfehlen | Finden | WochenDVD | Kontakt | Impressum | AGB |
© 2006 - 2018 Margha GmbH

SERVICE
SERVICE
In Mühldorf-TV finden:
Im Nachrichten-
archiv finden:
WERBUNG
WERBUNG
Hier könnte
Ihre Werbung
stehen
Hier könnte
Ihre Werbung
stehen
Dallmayr, Advent 2009