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Victoria Pöllmann Landkreis Mühldorf > Stadt Mühldorf >
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Josef J. Pöllmann
Stadt Waldkraiburg > Neumarkt St. Veit > Gemeinde Ampfing > Stadt Altötting > Mühldorf-TV ist durch die BLM lizenziertes Lokalfernsehen
Josef J. Pöllmann ist Mitglied im Deutschen Presse Verband
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Das gab's 2016 bei Mühldorf-TV und bei Altötting-TV
Hier können Sie nachlesen, worüber wir in KW 51/2016 berichtet haben.
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Nr.
Thema LZ Archiv KW Ersch.
279 Zu Weihnachten und zum Jahreswechsel: Staatsminister Dr. Marcel Huber 3:10 51 23.12.16
Ohne Kommentartext
280 Zu Weihnachten und zum Jahreswechsel: MdB Stephan Mayer 6:35
Ohne Kommentartext
281 Zu Weihnachten und zum Jahreswechsel: MdL Günther Knoblauch 4:00
Ohne Kommentartext
282 Zu Weihnachten und zum Jahreswechsel: MdL Dr. Martin Huber 3:30
Ohne Kommentartext
283 Zu Weihnachten und zum Jahreswechsel: Landrat Georg Huber 8:30
Ohne Kommentartext
284 Zu Weihnachten und zum Jahreswechsel: Eine besondere Gemeinderatssitzung mit Bürgermeistersprecher Dr. Karl Dürner 10:10
Ohne Kommentartext
285 Zu Weihnachten und zum Jahreswechsel: Bürgermeisterin Marianne Zollner 6:20
Ohne Kommentartext
286 Zu Weihnachten und zum Jahreswechsel: Ein Gespräch mit Bürgermeister Robert Pötzsch 6:30
Ohne Kommentartext
287 Landrat Georg Huber ehrt verdiente Bürger 8:55
In den festlich geschmückten Saal des Gasthauses Pauliwirt nach Erharting lud Landrat Georg Huber zahlreiche verdiente Bürger, ihre Angehörigen und die Bürgermeister ihrer Heimatgemeinden ein.
Sie alle hieß er herzlich willkommen, besonders auch Bezirksrätin Claudia Hausberger.

Landrat Georg Huber begann mit langjährigen Gemeinde-, Stadt- und Kreisräten, denen er herzlich für ihr ehrenamtliches Engagement dankte, das viel Zeit und ein starkes Rückgrat erfordert. Jeder einzelne musste die Interessen aller im Auge haben und Lösungen erdenken und umsetzen, die allen zu Gute kommen.
Landrat Huber wünschte sich mehr Menschen, die sich auf kommunaler Ebene für das Gemeinwohl einsetzen. Und zwar gleichermaßen für reiche und arme, für einheimische und Asylbewerber. Sie alle sind Menschen, die menschenwürdig behandelt werden müssen. Er war stolz darauf, dass das im Landkreis Mühldorf sehr gut läuft und dankte allen Geehrten für die jahrelang gute Zusammenarbeit.
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Stolz war er auch auf die Kulturschaffenden, die der Bezirk Oberbayern mit der Bezirksmedaille ausgezeichnet hat. Sie alle halten unsere lokalen kulturellen Werte lebendig.
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Bäckermeister Anton Eicher gratulierte Landrat Huber zum Bayerischen Staatspreis für das Bäckerhandwerk. Nicht nur, dass Bäcker das Handwerk bewahren, tragen auch sie unsere Kultur weiter und helfen die Region für kleines Gewerbe attraktiv zu halten.
Dann Anni Niederschweiberer, die seit vielen Jahren die Produkte der Region veredelt und auf dem Bauernmarkt verkauft. Solche naturbelassene Produkte schätzen die Kunden besonders.
Und schließlich galt es IHK-Mitglieder zu gratulieren, die über Jahre die Kammer am Laufen gehalten und sie mit Leben erfüllt haben.
Am Ende wollte er mehreren Bürgern gratulieren, die sich für den Anna-Hospizverein engagiert haben und sonst besonderes geleistet haben.

Edeltraud Zecho, Landrat Georg Hubers „rechte Hand“, stellte die Leistungen der zu Ehrenden vor. Sie begann mit den Empfängern der „Kommunalen Dankurkunde“, die Innenminister Joachim Herrmann allen Kommunalpolitikern ausstellt, die mindestens 18 Jahre dabei waren.

Dr. Wolfgang Limmer ist seit 1996 Marktgemeinderat in Buchbach und seit 2008 dritter Bürgermeister. Landrat Huber verlas beispielhaft eine Urkunde.

Ebenfalls seit 1996 im Marktgemeinderat von Buchbach ist Willi Fischer.
Seit 1996 Stadträtin und von 2008 bis 2014 Mitglied im Kreistag war die Mühldorferin Anneliese Hohenester.
Sepp Wimmer war von 1984 bis 1990 Gemeinderat in Polling und ist seit 1996 Stadtrat in Mühldorf.
Egbert Windhager war Mitglied des Stadtrates von Neumarkt-Sankt Veit von 1996 bis 2002 und jetzt seit 2008. Er war auch Mitglied des Kreistages von 1990 bis 2002.
Wenig Wechsel gabs im Gemeinderat von Rechtmehring. Gleich sechs Gemeinderäte sind dort so lange im Gremium, dass sie die kommunale Dankurkunde erhielten:
Franz Ebersberger seit 1996,
genau so wie Bartholomäus Angerer
und Friedrich Köbinger, der zudem seit 2008 zweiter Bürgermeister ist.
Ebenfalls seit 1996 Gemeinderat in Rechtmehring ist Aloisius Haslberger.
Franz Lohr ist seit 1991 Gemeinderat in Niederbergkirchen.
Ihnen allen gratulierte Landrat Georg Huber herzlich.

Mit der kommunalen Verdienstmedaille in Bronze zeichnet Innenminister Joachim Herrmann seit 1983 aktive Kommunalpolitiker aus.
So lang ist Karl-Heinz Kammerer bereits im Marktgemeinderat in Buchbach. Er ist seit 1998 auch zweiter Bürgermeister.
August Spirkl aus Neumarkt-Sankt Veit war von 1984 bis 2014 Mitglied des Stadtrates und von 2002 bis 2008 zweiter Bürgermeister. Außerdem saß er von 1990 bis 2008 im Kreistag.

Am „Umweltpakt Bayern“ teilgenommen hat die Firma SGF in Waldkraiburg. Landrat Huber überreichte die Teilnahmeurkunde am „Umweltpakt Bayern“ des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz.

Mit der Bezirksmedaille hat der Bezirk Oberbayern kürzlich Menschen ausgezeichnet, die sich um das öffentliche Wohl verdient gemacht haben. Ihnen gratulierte Landrat Huber herzlich:
Reinhard Albert fördert seit 40 Jahren die traditionelle Musik und den Volkstanz. Er ist zudem als stellvertretender Kreis-Heimat-Musik- und Brauchtumspfleger für den Landkreis aktiv und leitet alljährlich das Mühldorfer Adventsingen und die Mühldorfer Redoute.
Ursula Grzela hat die Behinderten-Theatergruppe „Moment Mal Bitte“ ins Leben gerufen, organisiert allwöchentlich Theaterproben und organisiert Auftritte.
Maria Huber hat nach der Schulreform in den 60er Jahren alte Schulmöbel, Lehr- und Lernmaterialien gesammelt und aufbewahrt. Zusammen mit anderen Lehrern hat sie eine Ausstellung in Neumarkt organisiert und bietet nun „Unterricht wie anno dazumal“ an.
Rudolf Münch aus Haag studierte nebenher bayerische und deutsche Geschichte. Er hat seither mehr als 200 Vorträge über Geschichte und Kunstgeschichte gehalten und sich an Schulen und in der Erwachsenenbildung engagiert. Daneben hat er den Geschichtsverein „Reichsgrafschaft Haag“ gegründet, der ein Museum des Haager Landes eingerichtet hat.
Fritz Niedermeier ist seit 60 Jahren Mitglied im Kirchenchor in Haag, Mitglied bei den schlossturmbläsern, den Feuerschützen und der Wasserwacht, hat bei den Haager Alpenvereinssängern gespielt und war mehr als 2 Jahrzehnte aktiv in der Trachtenkapelle Ramsau.

Anni Niederschweiberer nahm über die „Interessengemeinschaft Bauernland InnSalzach“ am Wettbewerb „Regiokommunen“ teil und repräsentierte die Region erfolgreich.

Vom Anna-Hospizverein kamen Josef Hell und Sabine Brantner. Sie haben den ersten Preis für das „Modellprojekt für integrierte Palliativ- und Hospizversorgung“ von der „Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin“ erhalten, die diesen Preis zum 9. Mal vergeben hat.
Maximilian Wetsch hat im Sommer vergangenen Jahres im Waldbad in Waldkraiburg einem Buben das Leben gerettet indem er den Bewußtlosen vom Beckenboden an den Beckenrand geholt hat. Nach Wiederbelebung durch den Bademeister und Aufenthalt im Krankenhaus geht es dem Buben heute gut.
Die Veterenärmedizinerin Sabine Benkert-Endrich aus Heldenstein erhielt vom Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz den „Grünen Engel“ für herausragende Verdienste im Natur- und Umweltschutz. Sie ist seit 2009 Hornissen- und Wespenberaterin und agiert als Naturschutzwächterin im Landkreis. Neuerdings ist sie auch Fledermausberaterin. (Sie berät also Fledermäuse!)
Die besten Prüfungsergebnisse der Handwerkskammer erreichten:
Hanna Bucholski, die bei Bauer Elektroanlagen in Buchbach ihre Lehre als technische Systemplanerin absolviert hat.
Maximilian Niedersüß wurde Kammersieger in der Kategorie „Land- und Baumschinenmechatroniker“
Das Ehrenzeichen der IHK erhielten Hermann Tischler und Ronald John, die sich mindestens 15 Jahre ehrenamtlich in der Industrie- und Handelskammer für München und Oberbayern engagiert haben.
Zuletzt ehrte Landrat Huber Bäckermeister Anton Eicher aus Erharting, der den Bayerischen Staatspreis für das Bäckerhandwerk für seine qualitativ hochwertige Ware erhalten hat, mit der er einen wertvollen Beitrag für den Erhalt der kulinarischen Tradition und der regionalen Schätze in Bayern leistet.

Damit dankte Landrat Georg Huber Edeltraud Zecho und Rosmarie Storfinger, gratulierte nochmals allen Geehrten und bat, nicht aufzuhören oder nachzulassen und immer weiter zu machen und so den Wert der Gesellschaft und damit der Region hoch zu halten.
Er lud zum feierlichen Abendessen und zum gemütlichen Austausch an diesem adventlichen Abend ein.
288 Auftakt zur Radtourismusregion Altötting-Mühldorf durch LEADER-Förderung 9:00
Beide Landräte freuten sich, die Geschäftsführer des Tourismus-Zweckverbandes, des Mühldorfer Netz, des Amtes für ländliche Entwicklung und der benachbarten Landkreises im kleinen Sitzungssaal des Landratsamtes in Mühldorf begrüßen zu können.
Landrat Georg Huber freute sich besonders über das positive Signal einer gelungenen Zusammenarbeit, das von dieser Aktion ausgeht.

Die Region Altötting und Mühldorf bieten viel Abwechslung, was aber - im Gegensatz zu den Alpenregionen - erst auf auf den zweiten Blick sichtbar wird. Es ist deshalb wichtig, die Region immer wieder darzustellen, war Landrat Georg Huber überzeugt.
Im Wettbewerb der Regionen um die Radtouristen ist die Beschilderung der Radwege ein entscheidender Faktor. Hier gibt es Nachholbedarf, genau so übrigens wie im Raum Traunstein entlang der Alz.
Der Tourismus-Zweckverband hat deshalb ein Projekt iniziiert, das diese Beschilderung aufbauen und so Region als Radtoursimusregion ausweisen soll.
Beide Landkreise erarbeiten die Planungsgrundlagen und hoffen, dass die Gemeinden dann die Beschilderung aufbauen.
Da das Radfahren die Regionen verbindet, war Landrat Huber überzeugt, das Radwegekonzept hilft den Gemeinden ihre Attraktivität zu steigern und auch für Tagestouristen etwa aus München interessant zu werden. Die kostenlose Fahrradmitnahme bei der Südostbayernbahn leistet hier wertvolle Hilfe.
Landrat Huber freute sich über die gute Zusammenarbeit zwischen der LEADER-Arbeitsgruppen „Mühldorfer Netz“ und „Alz-Traun-Salzach“ und dankte dafür deren Vorsitzendem, dem Tittmoninger Bürgermeister Konrad Schupfner.
Weiterer Dank galt „Mühldorfer Netz“-Vorsitzendem Thomas Einwang, LAG-Manager Sascha Schnürer und besonders Tourismus-Verbands-Geschäftsführerin Carolin Handel, die die ganze Arbeit macht, von der Bestandsaufnahme über die Kalkulation bis zur Unterstützung bei der Umsetzung.

Altöttings Landrat Erwin Schneider erinnerte an die wechselvolle Geschichte des Tourismus in der Region. Erst seit wenigen Jahren kristallisiert sich der Radtourismus als wichtigstes Aktionsfeld heraus. Da wurde dann schnell klar, dass die Beschilderung dringend verbessert werden muss um mit anderen Regionen mithalten zu können.
Da Radwege in der Verantwortung der Gemeinden liegen, ist es schwierig, einheitliche Radwegenetze aufzubauen und die sehr divergierenden Interessen der Gemeinden zu berücksichtigen. Gelingt es nicht, entstehen Fleckerlteppiche.
Die Landkreise haben hier als kleinste Koordinierungsstelle eine wichtige Aufgabe zu erfüllen. Und weil diese Aufgabe der Tourismusverband übernommen hat, dankte Landrat Erwin Schneider den Damen herzlich.
Auch wenn er selbst kein großer Radfahrer ist, weiß er doch von seinen Mitarbeitern wie schön das sein kann und wie doch immer mehr Menschen Freude daran haben.

LEADER Manager Sebastian Wittmoser vom Amt für ländliche Entwicklung in Rosenheim freute sich über die große Aufmerksamkeit für dieses heikelste Thema im kommunalen Alltag.
Sie haben sich dieser komplizierten Aufgabe in vorbildlicher Weise gestellt und den zusätzlichen Aufwand der übergreifenden Kooperation auf sich genommen.
Schon bisher wurden aus dem LEADER-Programm der EU kleinere Projekte realisiert, darunter auch der Tourismusverband Inn-Salzach, der jetzt selbst Antragsteller ist. Das freute ihn besonders.
Das Radwegeprojekt besteht aus drei Teilen: Die Erarbeitung des Radwegekonzepts mit Bestandsermittlung, Planung der Beschilderung und deren Kosten, den Aufbau der neuen Beschilderung und zum Abschluss die Werbung für die Radtourismusregion Inn-Salzach.
Sebastian Wittmoser beschrieb das erfolgreichste Programm der EU, das inzwischen 86% der bayerischen Landkreise fördert und auch mit Mitteln des Freistaates Bayern gespeist wird und bot er die Finanzierung weiterer Projekte an.
Als Hilfe zur Selbsthilfe gedacht soll es Bürger motivieren anzupacken, zusammenzuarbeiten, selbst Ideen einzubringen und umzusetzen.
Er dankte allen Verantwortlichen im „Mühldorfer Netz“ und in der „L-A-G Alz-Traun-Salzach“ für die viele Arbeit, die die Umsetzung eines LEADER-Projekts erfordert und freute sich über die Beteiligung der Bürger, die auch hier notwendig ist, wo Radwege über mehrere Regionen hinweg durchgängig gebaut werden müssen. Um so mehr, als mit dem Radtourismus auch ökologische und ökonomische Ziele erreicht werden. Der Radtourismus strärkt nämlich auch die Wirtschaft in der Region und sichert so Arbeitsplätze.
Als „Raum mit besonderem Handlungsbedarf“ kommt der Landkreis Mühldorf in den Genuß des erhöhten Fördersatzes der durch die Zusammenarbeit noch einmal erhöht wird, so dass 70% der Investitionssumme durch LEADER finanziert werden. Ein Spitzen-Fördersatz!
Er war überzeugt, die 79.136 Euro sind gut angelegt und freute sich auf die ersten Ergebnisse.

InnSalzach-Tourismus-Geschäftsführerin Carolin Handel beschrieb den bestehenden Radtourismus, der durch die neuen E-Bikes einen zusätzlichen Boom erlebt. Mit der begonnenen Qualitätsoffensive, die mit der Beschilderung des Radwegenetzes und dem Aufbau von E-Bike-Verleihstationen noch lange nicht beendet sein wird, soll die Region zur Radtourismusregion zertifiziert werden.
Sie dankte den beiden LEADER-Arbeitsgruppen für ihre Unterstützung, besonders Sascha Schnürer, der hier viel Vorarbeit geleistet hat und den beiden Landkreisen, die mit je 10.000 Euro angeschoben haben.
Am 23. Januar werden sie alle Gemeinden, Rad-Verantwortlichen und Behörden über den Fortgang des Projekts informieren. Da etwa 1.300 Kilometer Radwege beschildert werden sollen, wird die Umsetzung einige Zeit in Anspruch nehmen. Bei der Planung werden auch die Wünsche und Anregungen der Bürger in der Region berücksichtigt und die Beschilderung nach Standards ausgeführt, wie sie das Bayerische Innenministerium empfiehlt.
Im Weiteren werden etwa 15 Themenradwege eingerichtet, etwa eine „Familientour“ oder eine „Genußtour“, die zu Hofläden führen soll. Die Wege werden in elektronische Verzeichnisse eingepflegt und stehen dann frei zur Verfügung.
Zusätzlich zu den Wegweisern werden an besonderen Knotenpunkten Info-Tafeln aufgestellt, die es dem Radfahrer ermöglichen, den Überblick zu behalten und besondere Punkte anzufahren, die nicht direkt am Radweg liegen.
Nach dem Aufbau der Beschilderung sollen ab dem Jahr 2019 die Werbemaßnahmen für die Radregion Inn-Salzach beginnen.
Carolin Handel war überzeugt mit diesem erweiterten Angebot viel mehr Gäste in die Region zu bekommen und auch den Freizeitwert für die Landkreisbürger erheblich steigern zu können.

„Alz-Traun-Salzach“-LAG-Vorsitzender Konrad Schupfner freute sich über den Anschluss ihres Radwegenetzes an die Region Altötting-Mühldorf, die die gesamte Region Süd-Ostbayern wesentlich aufwertet. Er war von Anfang an begeistert von dieser Initiative und dankte den Verantwortlichen im Raum Mühldorf-Altötting sehr dafür.

Mühldorfer-Netz-Vorsitzender und Buchbachs Bürgermeister Thomas Einwang freute sich über diesen Startschuß, der das Ende von sehr viel Vorbereitungsarbeit darstellt. Allein im Landkreis Mühldorf 31 Gemeinden ins Boot zu holen erfordert viel Abstimmungsarbeit. Für die 10.000 Euro vom Landkreis dankte er deshalb sehr Landrat Huber.
Was es bedeutet, mit diesem Projekt eineinhalb Millionen Euro in den Landkreis holen zu können, verglich er mit der Landwirtschaft: Bei frühlingshaften Temperaturen kann ein vorbereiteter herrenloser Acker bestellt werden. Der Tourismusverband nahm sich eines Stücks dieses Ackers an um ihn zu bestellen. Wenn nun gesät wird, müssen die Pflanzen auch gepflegt werden um sie später ernten zu können. Geerntet wird nach 2019. Erst dann kann der Ertrag konsumiert werden.
Die Frage ist jetzt, wer nimmt den Rest des Ackers…. (O-Ton)
So freute er sich auf das Abfahren des fertig beschilderten Radwegenetzes und wünschte dem Projekt viel Erfolg.
289 Landkreisgemeinden machen Kreisjugendring ein Weihnachtsgeschenk: Einen "neuen alten" Bus 8:30
Schon bei der letzten Bürgermeisterversammlung berichtete Dr. Karl Dürner, das gekaufte Fahrzeug steht auf dem Hof und wartet auf seine Übergabe.
Nun war es endlich so weit.
Auf den Vorhof des Bürgerhauses in Schwindegg kam es vorgefahren um noch ein Schleifchen umgebunden zu bekommen. Das sah dann so richtig nach Weihnachtsgeschenk aus!

Eine ganze Reihe Bürgermeister und natürlich Kreisjugendring-Vorsitzende Veronika Schneider mit ihren Mitarbeitern ließen sich dieses Ereignis nicht entgehen, dessen Vorbereitung sie durch so viele Bürgermeisterversammlungen begleitet hatten.

Der besonderen Bedeutung dieser Übergabe verlieh eine Abordnung der Musikkapelle Schwindegg in der Gaststube des Bürgerhauses noch mehr Gewicht während die Bürgermeister schon mal mit einem Gläschen Sekt anstießen.

Bürgermeistersprecher Dr. Karl Dürner freute sich über seine Musikkapelle Schwindegg, die tatsächlich von einer Auszeichnung zur nächsten eilt.
Dieses Ereignis schreibt Landkreisgeschichte! (O-Ton Des hats no nia ge‘m…)
Dieses Auto kommt den jungen Leuten im Landkreis zu Gute. Er war noch immer bewegt von der einstimmigen Entscheidung in der Bürgermeisterversammlung nach nur kurzer Diskussion, dieses Auto anzuschaffen.
dass eine Gemeinde nicht mitgemacht hat, hat er auf ganz besondere Weise gelöst: Er hat die Wappen der Gemeinden so angeordnet, dass das Fehlen eines Wappens nicht auffällt. Man muss sich schon besonders bemühen es zu suchen. (O-Ton da heast spätestens nach‘m dritten Mal auf. … dass Waldkraiburg nicht dabei ist)
Dr. Karl Dürner dankte allen Gemeinden und war überzeugt, der Kreisjugendring ist die Ausgabe wert. Schließlich arbeiten sie für die Jugend im Landkreis und betreuen auch die Gemeinden vorbildlich.
Vor der Übergabe wollte er Kreisjungendringgeschäftsführerin Kristin Hüwel die Gelegenheit geben sich zu bedanken.

Die so Angespitzte nahm den Ball auf und meinte, „danke“ sagen sollten die Kinder. Die hatten dafür nämlich ein Danke-Schön-Gemälde angefertigt…
Mit dem neuen Bus sind sie nun wieder in der Lage ihre Angebote umzusetzen und flexibel auf Zusätzliches zu reagieren. Er ist schon fürs ganze kommende Jahr verplant.
(O-Ton Übergabe Bild)

Die fortgesetzte Unterstützung des Kreisjugendrings durch die Gemeinden sollte einer der Bürgermeister bestätigen, am besten stellvertretender Landrat Alfred Lantenhammer.

Auch für Alfred Lantenhammer war diese Einigkeit der Gemeinden ein Fall für die Geschichtsbücher. Er würdigte Dr. Karl Dürners Einsatz für den Kreisjugendring, der sie alle von der Notwendigkeit dieser Anschaffung überzeugt hat und war überrascht wie einfach das gelaufen ist.
Alfred Lantenhammer unterstrich die Werbewirksamkeit des Busses, der der Bevölkerung zeigt, wie wichtig ihnen allen die Jugendarbeit ist. So gratulierte er allen: Den Gemeinden und dem Kreisjugendring gleichermassen.

Das Fahrzeug hatte Dr. Karl Dürner gebraucht gekauft vom Kollegen Werner Biedermann in Niederbergkirchen, der dort ein Autohaus betreibt. Es ist gut zwei Jahre alt, in hervorragendem Zustand, ausgestattet mit allem was ein modernes Fahrzeug braucht. Mit dem Peugeot „Boxer 3“ Turbodiesel mit dem Kennzeichen MÜ-KJ 2000 hat der Kreisjugendring nun ein neues altes Auto! (O-Ton Do is‘ dann a ned ganz so schlimm wenn‘ts a moi wo ofahrts!)

Weil‘s kein neues Auto ist, verzichtete Dr. Karl Dürner auf die kirchliche Segnung. Das kann ja Waldkraiburg dann machen….

Nach einem Musikstück und einem Schluck Sekt ging's raus zur Schlüsselübergabe.
Und die begoß Dr. Karl Dürner so richtig.
Kristin Hüwel nahm schon mal Platz während die Musikkapelle den feierlichen Rahmen beisteuerte.

Kristin, heute also die Übergabe nach vielen Monaten Diskussion und langem Warten. (O-Ton)
Was macht Ihr mit dem Bus? (O-Ton)
Wer hat Zugriff auf den Bus? (O-Ton)
Dann wünschen wir gute Fahrt und allzeit gute Rückkehr. (O-Ton)
Es ist schon außergewöhnlich, dass sich fast alle Gemeinden im Landkreis beteiligen! (O-Ton Karl)

Na dann, allzeit gute Fahrt.
290 Festakt zu 70 Jahre VdK mit dem neuen Vorsitzenden Reinhard Zuck 10:50
Schon seit 10 Uhr am Vormittag saßen die Vertreter der Ortsvereine des VdK im Saal des Gasthauses Pauli-Wirt in Erharting zusammen und hielten die Jahreshauptversammlung des Kreisverbandes Altötting-Mühldorf ab. Dabei stand auch die Wahl eines neuen Vorsitzenden auf der Tagesordnung. Die Wahl fiel auf den Mühldorfer Reinhard Zuck, der sich später noch vorstellen würde.

Erst aber begrüßte er zusammen mit einem Teil von Sepp Eibelsgrubers Freunden der Blasmusik die Gäste zur Jubiläumsfeier. Und da kamen einige:
Die stellvertretenden Landräte aus Mühldorf und Altötting, Alfred Lantenhammer und Stefan Jetz,
Die Bürgermeister aus Altötting und Mühldorf, Marianne Zollner und Herbert Hofauer um nur einige zu nennen.

VdK Landesvorsitzender Michael Pausder gratulierte erst dem neugewählten Kreisverbandsvorsitzenden Reinhard Zuck und blickte dann zurück auf die Gründung von Ortsverbänden 1946 die im Mai 1947 zur Gründung des VdK Kreisverbandes geführt haben. Der VdK Bayern entstand am 4. Dezember 1946.
Anfangs sollte sich der Verband um die Rechte der Kriegsopfer und Kriegsversehrten und ihre Angehörigen kümmern. Schon von Anfang an nahmen sie Einfluß auf das Sozialrecht und die Sozialpolitik.
Der erste Meilenstein für den bayerischen Verband, der bis dahin schon 400.000 Mitglieder hatte, war 1950 das „Bundesversorgungsgesetz“ das ein einheitliches Versorgungsrecht für alle Kriegsopfer brachte.
1957 wirkte der Verband wesentlich mit an der Einführung der dynamischen Rente.
Da sich der Verband auch für Menschen mit Behinderung eingesetzt hat, wirkten sie auch maßgeblich an der Einführung des Schwerbehindertengesetzes mit, das Zusatzurlaub und Schwerbehindertenausweis brachte.
1994 ein weiterer großer Meilenstein: Der Bundestag ergänzte das Grundgesetz um das Benachteiligungsverbot für Behinderte.
Im selben Jahr wurde auch die Pflegeversicherung eingeführt, die der VdK schon jahrelang gefordert hatte.
Langsam wandelte sich der Verband und wurde vom Kriegsopferverband zum Schwerbehindertenverband. Im Zug dieses Wandels verlor der Verband viele Mitglieder. Trotz des erheblichen politischen Einflusses glaubte kaum jemand, dass der VdK die Jahrtausendwende überleben würde.
Dann krempelten sie ihre Ärmel hoch, besannen sich auf ihre Verantwortung für die soziale Gerechtigkeit in Deutschland und traten für sozial benachteiligte Menschen ein, für solche mit chronischen Krankheiten, für solche mit Behinderungen und für Senioren.
1990 erfolgte die Umbenennung in „Sozialverband VdK“. Trotzdem haftete ihnen noch lang das Image des Kriegsopferverbandes an.
Als das überwunden war, ging es steil bergauf. Im Jahr 2000 waren es wieder 400.000 Mitglieder und schon 2005 500.000. Damals war Horst Seehofer Vorsitzender des VdK!
2011 waren es 600.000 und aktuell zählt der VdK in Bayern 662.000 Mitglieder. Das sind 5,2% aller bayerischen Bürger. Eine geballte sozialpolitische Macht, die es ihnen ermöglicht etwas zu bewegen.
Ein weiterer Meilenstein war die Rentenreform 2013 als eine Zeitung VdK-Vorsitzende Ulrike Mascher als einen der Sieger der Bundestagswahl bezeichnet hatte, so viele VdK-Positionen flossen in den Koalitionsvertrag ein.
Wenn nun zum 1.1.2017 die große Pflegereform in Kraft tritt, ist das der vorläufig letzte Meilenstein an dem der VdK maßgeblichen Anteil hat.
Für die Zukunft gibt es viel Verbesserungsbedarf. Das machen sie mit der kämpferischen Grundhaltung, die den VdK seit seit 70 Jahren prägt. Am deutlichsten gezeigt hat das die Rentner-Demo mit über 30.000 Rentnern gezeigt, die 2004 durch München gezogen ist. Ein tolles Ereignis!
Das genau ist die sozialpolitische Grundlinie des VdK: Die Größe des Verbandes einsetzen um damit Verbesserungen für die Mitglieder zu erwirken.
Daneben bieten die Geschäftsstellen wertvolle Leistungen für Mitglieder und alle, die Hilfe brauchen.
(O-Ton Sie können stolz sein und ich freu mich auf die Zukunft...)

Nach einer musikalischen Einlage blickte Kreisgeschäftsführer Josef Ascher auf die 70 Jahre des Kreisverbandes Altötting-Mühldorf zurück, auf 1946, zerbombte Städte und unvorstellbare Not. Dazu die Sorge um Vermisste oder Kriegsgefangene und das Elend der Vertriebenen.
Damals machten sich hilfsbereite Menschen an die Arbeit und gründeten in den Landkreisen Mühldorf und Altötting Orts- und im Mai 1947 im Bräu im Moos den Kreisverband Altötting-Mühldorf des VdK. Zum ersten Vorsitzenden wurde Ludwig Blüml gewählt, der sich dann 50 Jahre lang einen Ruf als „Vater der Kriegsopfer“ erwarb.
Geschäftsführer Schorsch Lechner kämpfte jahrzehntelang für Kriegsopfer und Schwerbehinderte und versuchte ihnen das Leben zu erleichtern. Zusammen erwarben sie dem Verband großes Ansehen.
Nach einer provisorischen Geschäftsstelle am Katharinenplatz zog der Verband 1953 in die Innstraße um.
Auch diese Räume wurden bald zu klein so dass nach längerem Zögern 1978 der Umzug ins „Bertlehaus“ erfolgte. Möglich gemacht hatte die Renovierung des baufälligen Gebäudes der damalige Vorsitzende Karl Knipf, der dazu die Unterstützung von Stadt und Landkreis gewinnen konnte.
1978 übernahm Valentin Heimpoldinger den Kreisvorsitz und auf Kreisgeschäftsführerin Josefa Möller folgte er selbst nach.
1985 folgte eine Außenstelle in Altötting und 1995 Ludwig Seelos als Vorsitzender auf Valentin Heimpoldinger.
Die Erweiterung des Sprechtagsangebotes brachte ständige Ansprechbarkeit für die Mitglieder. Von 2.000 bis 2.004 war Helmut Baumgärtner Vorsitzender. Seinem Nachfolger - Joachim Holzenbächer, folgt also nun Reinhard Zuck.
Sie alle zusammen bieten den Mitgliedern umfangreiche Hilfe an. Egal ob Behinderter, Wehrdienstopfer, Rentner oder anderes sozial bedürftiger Menschen. Ihrer aller Interessen will der Verband vertreten. Und zwar mit ehrenamtlichen und hauptamtlichen Mitarbeitern, die auch das soziale Leben im Verband nicht zu kurz kommen lassen.
In 70 Jahren haben sie viel bewirken können, immer für die Durchsetzung der Ansprüche ihrer Mitglieder gekämpft und das immer mit den übergeordneten Ebenen ihres Verbandes abgestimmt. Bis hin zur Einflußnahme auf die Sozialpolitik des Bundes. Das alles wollen sie auch weiterführen, zum Wohl ihrer Mitglieder.
So dankte er allen Mitarbeitern, ob Haupt- oder Ehrenamtlich und freute sich auf die gute Zusammenarbeit ab dem kommenden Jahr.

Mühldorfs Bürgermeisterin Marianne Zollner gratulierte Reinhard Zuck zur Wahl.
Mit ihrem Fachwissen und ihren Beratungsangeboten kämpfen sie mit Herz für die Leute. Zu ihrer erfolgreichen 70-jährigen Geschichte gratulierte sie herzlich und unterstrich die Bedeutung des Verbandes für die heutige Gesellschaft in der es immer mehr Menschen mit Behinderung gibt und die Gesetze immer unübersichtlicher werden. Aber auch für die Kommunen ist der Verband ein wertvoller Ansprechpartner.
So dankte sie allen VdK-lern für ihre wertvolle Hilfe für Stadt- und Landkreisbürger und hoffte auf eine gemeinsame erfolgreiche Zukunft.

Auch Altöttings Bürgermeister Herbert Hofauer gratulierte Reinhard Zuck und überbrachte die Glückwünsche der Kreisstadt Altötting und des BRK. Als ehemaliger A-W-O-Bezirksvorsitzender verfolgte er die rasante Entwicklung des VdK mit Interesse. Der Erfolg ist das Ergebnis von versierter Arbeit für diejenigen, die es alleine nicht mehr schaffen.
Selbst seit 20 Jahren Mitglied wünschte er dem Verband weiter so viel Erfolg bei der Unterstützung Hilfsbedürftiger. So wie sie den Weg vom Kriegsopferverband zu einem modernen sympatischen Wohlfahrtsverband geschafft haben werden sie auch die Zukunft meistern.

Nach einer musikalischen Auflockerung gratulierte auch stellvertretender Landrat Alfred Lantenhammer Reinhard Zuck zur Wahl und dankte allen Mitgliedern und Mitarbeitern für ihr segensreiches Wirken in beiden Landkreisen. Das funktioniert im Ernstfall auch kurzfristig und unbürokratisch. Dafür dankte er herzlich.
Er rief alle Landkreisbürger auf, bei den Haussammlungen des VdK ihre Geldbörsen zu öffnen und diesen Verband kräftig zu unterstützen, der für Recht und Gerechtigkeit sorgt, wo das Recht Übermacht gewinnt. So gratulierte er herzlich zum Jubiläum, wünschte weiter viel Herzblut und sicherte die fortgesetzte Unterstützung des Landkreises zu.

Auch Altöttings stellvertretender Landrat Stefan Jetz gratulierte zum Geburtstag und dankte allen die in diesen vielen Jahren die Arbeit gemacht haben.
Leider bewirken meist traurige Anlässe die Gründung solcher Verbände. Das war beim VdK nicht anders als beim BRK. Hier wie dort ist der Gründungsgrund weggefallen und so war eine Neuausrichtung nötig. Die haben sie geschafft und sind jetzt ein schlagkräftiger und erfolgreicher Sozialverband.
Er freute sich seit vielen Jahren Mitglied zu sein, hoffte aber, die Dienste nicht in Anspruch nehmen zu müssen. Damit dankte er für alles und wünschte Reinhard Zuck eine glückliche Hand für seine neue Aufgabe.

Bevor Reinhard Zuck die Jubiläumsfeier schloss unterhielten ein letztes Mal die Freunde der Blasmusik.

Reinhard Zuck dankte für die Gratulationen zur Amtsübernahme, freute sich über die zahlreichen Ehrengäste, dankte allen, die ihn zum neuen Kreisvorsitzenden gewählt haben. Er wünscht sich weiter so gute Zusammenarbeit wie er sie bisher als Ortsvorsitzender des VdK Mühldorf auch bereits gepflegt hatte. Damit wünschte er allen ein frohes Weihnachtsfest und ein gutes gemeinsames Neues Jahr.
291 Geburtstagsempfang für Altöttings Bürgermeister Herbert Hofauer 10:35
Geburtstag hatte Altöttings beliebter Bürgermeister Herbert Hofauer ja schon am Sonntag vor dem offiziellen Empfang. Das wussten auch seine Altöttinger und gratulierten ihm mit Salutschüssen, einem Ständchen und dem Aufmarsch aller Feuerwehrfahrzeuge.

Den ganzen Montag Vormittag hatten Gratulanten im Rathaussaal Gelegenheit ihre Glückwünsche zu übermitteln. Die offizielle Geburtstagsfeier fand am Nachmittag vor und im Kultur- und Kongreßforum statt wohin zweitem Bürgermeister Wolfgang Sellner etwa 250 Gäste eingeladen hatte. Auf dem Vorplatz wärmten sich die Gratulanten mit einer Tasse Glühwein während sie in der Schlange aufs Händeschütteln warteten.
Angestellt hatten sich auch die Ehrenbürger Bischof Wilhelm Schraml, Altlandrat Seban Dönhuber und Staatsminister a. D. Gerold Tandler. Dann Mühldofs Bürgermeisterin Marianne Zollner, AWO Bezirksgeschäftsführer Andreas Niedermeier, MdL Ingrid Heckner Altbürgermeister Richard Antwerpen, die Bankvorstände Dr. Stefan Bill und Reinhard Frauscher, MdB Tobias Zech, die Bürgermeisterkollegen aus dem ganzen Landkreis und viele mehr.
Als es doch zu kalt wurde verlegten sie die weitere Gratulation in den Raiffeisensaal des Zentrums wo die „Innsoat‘n-Musi“ für bayerisches Flair sorgte.

(O-Ton „Die treibendste aller Kräfte wird 60“) begrüßte zweiter Bürgermeister Wolfgang Sellner alle Gäste mit einer Zeitungsschlagzeile. Neben zahlreichen Vertretern der Geistlichkeit waren neben den Genannten auch die Landtagsabgeordneten Günther Knoblauch, Dr. Martin Huber, Benno Zierer, Bezirksrat Veit Hartsberger, Landrat Erwin Schneider und zahlreiche weitere Mandatsträger und Vertreter von Kirchen, fast aller Behörden, Vereine, Verbände, Organisationen und Mitarbeiter von Stadt und Landkreis gekommen.
Zuletzt begrüßte er den Jubilar: Bürgermeister Herbert Hofauer und seine Gattin Geli.
Wolfgang Sellner stellte mit Blick auf eine andere Betrachtungsweise das Alter Herbert Hofauers infrage und meinte, nach chinesischem Zählen wäre er bereits 61 Jahre alt.
Er kam zu dem Schluss, dass er sein 60. Lebensjahr vollendet hat. Damit würdigte er die großen Leistungen für die Stadt, seine intakte Familie, das gute Klima im Rathaus und im Stadtrat und gratulierte im Namen der ganzen Stadt herzlich zum Geburtstag.
Resigniert blickte er in die Zukunft: (O-Ton Postfaktisch bist Du schon heute ein… - was kann da noch kommen?)
Langweilig wird es ihm aber sicher nicht. Nur sollte er die Besuche der eingeladenen Persönlichkeiten bis hin zu Barack Obama nicht alle in einem Jahr ansetzen. Das würde die Verwaltung im Rathaus definitiv überfordern!
(O-Ton)

Die Innsoat‘n-Musi unterstrich Wolfgang Sellners Worte schwungvoll.

Landrat Erwin Schneider überbrachte die Glückwünsche des gesamten Landkreises und würdigte seine Kraft und seinen Fleiß und seinen unbändigen Einsatz, mit dem er die Geschicke der Kreisstadt seit 22 Jahren vorantreibt. Das ging natürlich nicht ganz ohne den einen oder anderen Konflikt ab.
Er erinnerte an die zahlreichen Persönlichkeiten, die der Stadt ihre Aufwartung gemacht haben und für die er immer ein charmanter Gastgeber war. Ohnehin ist er ein Muster-Bürgermeister mit großem Sachverstand. So gratulierte er herzlich und wünschte dem Stadtoberhaupt weiter so viel Gesundheit und Kraft wie bisher.

Georg Heindl, Vorsitzender des Kreisverbandes Altötting des Bayerischen Gemeindetages würdigte die starke Frau hinter dem starken Bürgermeister, den sie scherzhaft auch als Papstbürgermeister bezeichnen. Zum Jubiläum überreichte er Bürgermeister Herbert Hofauer eine Ehren-Urkunde des Bayerischen Gemeindetages und Ehefrau Geli einen Blumenstrauß. (O-Ton)

BRK-Kreisgschäftsführer Josef Jung war überzeugt, der 60. Geburtstag ist der Wendepunkt von einer Lebenszeit arbeitsamen Strebens hin zu einer bedächtigeren Lebensweise getragen von Weisheit. Den Übergang von der einen Phase zur nächsten wollten sie gemeinsam gestalten und ihm so dabei helfen. Damit gratulierte Josef Jung im Namen aller Verbände.

Der emeritierte Bischof und Ehrenbürger der Stadt Altötting, Wilhelm Schraml gratulierte und verlas ein Glückwunschschreiben vom weiteren Ehrenbürger, dem emeritierten Papst Benedikt, das am selben Tage im Rathaus eingegangen war.

Die Innsoat‘n-Musi sorgte für Abwechslung.

Dann nahm sich Martin Winklbauer, verkleidet als Nemo den Jubilar vor. Nicht wie die Vorredner sondern in Versform stellte er verunsichert fest, dass er keinen Tadel am Altöttinger Bürgermeister finden konnte, so tief er auch gegraben und so weit unten er auch gesucht hatte. (O-Ton )
Schließlich wünschte er dem „Hofe“ vui G‘sundheit und a guade Zeit.
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Die Musikanten brachten dem Jubilar ein Ständchen. (O-Ton)

Schließlich überreichte Wolfgang Sellner ein besonderes Geschenk auf dass er noch sicherer zu seinen europaweiten Terminen kommt (Einen Gutschein für ein Fahrsicherheitstraining). Er schloss den Dank an Herbert Hofauers Gattin an, für die er einen Blumenstrauß hatte.

Schließlich trat der Jubilar selbst ans Pult und dankte herzlich allen, die ihm seinen Geburtstag zum Festtag hatten werden lassen. Er dankte auch allen, die ihn die vielen Jahre begleitet und unterstützt haben und die oft hinter seinem Amt hatten zurückstehen müssen. Aber auch seinen Mitarbeiter und besonders seinem Herrgott, der ihm eine unverdient gute Gesundheit und ein starkes Herz verliehen hat.
Er dankte auch allen Organisatoren, Grußwortrednern, der Musik und allen Gästen, die ihm die Ehre erwiesen hatten und allen, die ihm so herzlich gratuliert hatten. Besonderer Dank galt allen, die statt Geschenken die neu geschaffene Bürgerstiftung unterstützt haben. Er wird die vielen freundlichen Zeichen nicht vergessen.
Nachdem er das Leben mit einer Fahrt in einem Zug verglichen hatte, in den an zahlreichen Haltestellen Fahrgäste ein- und wieder aussteigen, vertraute er darauf, dass der „große Fahrdienstleiter“ seine schützende Hand darüber hält und hoffte, dass sie alle immer wohlwollende Begleiter finden und die Reise so immer schöner wird.
(O-Ton Nocheinmal: Vielen Dank an alle Passagiere ...)
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Mit einem Gläschen Sekt stießen die Gäste auf Herbert Hofauers Geburtstag an während die Innsoat‘n-Musi den Empfang abschloss.

Herr Bürgermeister, sechzig ist das neue fünfzig heißt es heute und dass Bürgermeister meistens an mehreren Orten gleichzeitig unabkömmlich sind. Da ist viel Kraft nötig. (O-Ton)
Die große Anerkennung, die eben von allen Seiten kam, ist ein richtiger Motivationsschub. (O-Ton)
Also auf in die nächsten mindestens 20 Jahre! (O-Ton)

Herzlichen Glückwunsch Herr Bürgermeister und noch viele glückliche Jahre in ihrem Lebenszug!

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