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Victoria Pöllmann Landkreis Mühldorf > Stadt Mühldorf >
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Josef J. Pöllmann
Stadt Waldkraiburg > Neumarkt St. Veit > Gemeinde Ampfing > Stadt Altötting > Mühldorf-TV ist durch die BLM lizenziertes Lokalfernsehen
Josef J. Pöllmann ist Mitglied im Deutschen Presse Verband
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Das gabs 2008 bei Mühldorf-TV und bei Altötting-TV
Hier können Sie nachlesen, worüber wir im Dezember 2006 berichtet haben.
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Nr.
Thema LZ Archiv KW Ersch.
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Mühldorfs Feuerwehr erhält eine Wärmebildkamera 49 06.12.06
Wenn es um die Rettung von Menschenleben geht, sollte uns kein Aufwand zu groß sein. Unter diesem Motto stattet die Bayerische Versicherungskammer die Feuerwehren in Bayern mit Wärmebildkameras aus. Das sind Kameras, die nicht sichtabres Licht sondern auf unsichtbare Wärmestrahlung sichtbar machen. Eine solche Wärmebildkamera erhielt die Feuerwehr Mühldorf kürzlich in einer kleinen Zeremonie im Landratsamt überreicht:
Landrat Georg Huber würdigte die Anstrengungen der Versicherungskammer Bayern, die seit Jahren mit umfangreichen Sponsoringmaßnahmen die bayerischen Feuerwehren dabei unterstützt, ihre oft schwierigen Aufgaben zu erledigen. So hätte die Versicherungskammer Bayern nicht lange gebeten werden müssen, sondern wäre von sich aus mit dem Angebot einer weiteren Wärmebildkamera auf die Kreisbrandinspektion zugegangen. Er hoffe jedoch, daß das neue Gerät nie eingesetzt werden müsse.
Helmut Steck von der Verischerungskammer Bayern bedankte sich zunächst für die lobenden Worte und unterstrich dann, daß seine Organisation schon immer engen Kontakt zu den Kommunen und auch zu den Feuerwehren in Bayern unterhielt. So hätte man auch nach dem Ende des Brandversicherungsmonopols 1995 die Anstrengungen nicht aufgegeben, den Vorbeugenden und abwehrenden Brandschutz zu unterstützen. Im Rahmen dieser Anstrengungen wäre 2001 das Programm Wärmebildkamera ins Lebengerufen worden. Seither hätte die Kammer die 71 Landkreise und 25 kreisfreien Städte in Bayern mit diesen Geräten ausgestattet. Die Kameras dienen in erster Linie der Menschenrettung und auch besonders dem Selbstschutz des Feuerwehrlers. Da jedes Gerät etwa 15.000 EURO kosten würde, unterstützen sie damit indirekt auch die Kommunen. Auch wenn dieses Programm 2007 auslaufen würde, wären weitere Programme bereits in Vorbereitung.
Er freue sich darüber, nun das 86. Gerät der Feuerwehr Mühldorf übergeben zu können.
Dann überreichte er Kreisbrandrat Karl Neulinger das Gerät.
Kreisbrandrat Karl Neulinger erzählte, er hätte bei der Auslosung der Zuteilungsnummer ein ganz schlechtes Los gezogen. Erst die 86. Kamera ging nach Mühldorf. So hätten wir zwar lange warten müssen, würden dafür aber eines der modernsten Geräte erhalten, das auf dem Markt verfügbar wäre. Diese Kamera würde bei der Feuerwehr Mühldorf stationiert werden, käme aber allen Feuerwehren im Landkreis zur Verfügung. Er bedankte sich bei der Versicherungskammer Bayern für die Kamera aber auch für die übrige Förderung, die die Kammer für die Wehren im Landkreis immer wieder bereitstellen würde. Bezüglich der weiteren Förderung habe er bei der Versicherungskammer auch schon angesprochen, eine weitere Wärmebildkamera für Neumarkt-St. Veit oder Haag anzudenken.
Dann gab er die Kamera weiter an Kommandant Günther Starzengruber. Er wünschte der Feuerwehr Mühldorf immer erfolgreiche Einsätze mit dem neuen Hilfsmittel. Er unterstrich, daß die Feuerwehr Mühldorf selbst habe aussuchen können, welches Gerät sie einsetzen wolle, so hätte die Wehr nun das Gerät bekommen, das sie sich ausgesucht hätte.
Kommandant Günther Starzengruber bedankte sich bei der Versicherungskammer Bayern, bei Landrat Georg Huber, bei Bürgermeister Günthr Knoblauch für das neue Gerät. Er unterstrich, daß diese Kamera eine Bereicherung für den gesamten Landkreis wäre, besonders aber für die Stadt Mühldorf, hier besonders für die Altstadt, wo schon öfteres das Gerät aus Waldkraiburg hatte eingesetzt werden müssen.
Auch Bürgermeister Günther Knoblauch bedankte sich für die neue Kamera und ließ sich deren Funktion genau erklären.
Wir haben die Feuerwehr Mühldorf gebeten, uns das neue Gerät genauer zu erklären. Daraufhin hat die Wehr für uns eine Übung arrangiert und ein Haus verraucht:
Mit ihrer neuen Atemschutzausrüstung und der Wärmebildkamera drangen die Männer in das Anwesen ein um nach einem Opfer zu suchen. Der dicke Rauch verhinderte jede Suche und machte das Atmen unmöglich. Der Brandherd befand sich schließlich in einem der hinteren Zimmer des Anwesens. Schließlich entdeckten sie mit der Wärmebildkamera das Opfer auf dem Boden liegend. Die starke Rauchentwicklung hätte das Auffinden der bewußtlosen Person wesentlich schwieriger gestaltet, die Männer hätten den Boden abtasten müssen. So konnte das Opfer schnell mit dem Rettungstuch geborgen werden.
Die neue Wärmebildkamera ist so empfindlich, daß sie sogar Mauern, Fenster und Heizkörper im verrauchten Raum erkennbar darstellt. Ihr Einsatz beschleunigt das Auffinden von Personen und steigert dadurch die Überlebenschancen der Betroffenen erheblich.
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Die Ortsdurchfahrt in Schwindegg ist nach drei Monaten Bauzeit wieder frei
1990 litt Schwindegg unter einem Hochwasser der beiden Bäche, die durch das Ortsgebiet führen. Damals fiel der Beschluß, sie so einzubauen, daß ein weiteres Hochwasser keinen Schaden mehr anrichten kann. Bis 2005 hat es gedauert, bis Planung und Finanzierung unter Dach und Fach waren. Seither wird gebaut. Man kann wirklich sagen, Schwindegg ist eine Großbaustelle.
... m Deiche und ... m Mauern wurden bisher erreichtet um den Wassermassen einhalte zu gebieten, die ein zukünftiges Hochwasser mit sich bringen kann. Wen wunderts, daß so große Baumaßnahmen Einschränkungen für die Anwohner mit sich bringen. Da das Wasser der Goldach direkt zwischen alter Schloßwirtschaft und Hauptstraße durchfließt, war es unumgänglich geworden, die Straße für die Bauzeit zu sperren. Nun konnte Bürgermeister Dr. Dürner termingerecht die Straße für den Verkehr wieder öffnen.
Dr. Dürner und Paul Geisenhofer vom Wasserwirtschaftsamt Rosenheim sagten uns zum Stand der Bauarbeiten:
Danach haben wir einige Passanten befragt:
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Ampfings Geschäfte eröffnen einen Adventskalender der Fachakademie für Sozialpädagogik
Ampfing ist immer für eine Überraschung gut: So auch in diesem Jahr. Um den Advent einzuläuten hat der Gewerbeverband die Fachakademie für Sozialpädagogik in Starkheim gebeten, für die Schaufenster einen modulren Weihnachtskalender zu gestalten.
Noch vor Beginn des Advents und fast ohne adventliche Stimmung trafen sich 180 Studierende der Fachakademie mit Bürgermeister Ottmar Wimmer Dekan Roland Haimerl, der evangelischen Pfarrerin Andrea Klopfer und der Bläsergruppe unter der Leitung von Josef Buchner vor einem der Geschäfte in Ampfing um den Adventskalender zu eröffnen.
Bürgermeister Wimmer begrüßte die Anwesenden und drückte seine Freude darüber aus, daß Ampfing wieder etwas besonderes bieten könne. Der Ampfinger Adventszauber würde nun schon zum vierten Mal von einer Ausstellung begleitet. Nach einer Krippenausstellung und einer Büromaschinenausstellung über die Kindheitsträume im vergangenen Jahr würde heuer der Adventskalender eröffnet werden können. Hinter jedem Türchen in den Schaufenstern verberge sich eine Überraschung, die natürlich im Zusammenhang mit dem jeweiligen Angebot des Geschäfts stehen würde.
Pfarrerin Andrea Klopfer erklärte die Herkunft des Adventskalenders.....
Dekan Roland Heimerl meinte dann, der Advent würde erst am nächsten Tag beginnen. Heute wäre vielen Menschen nicht mehr bewußt, daß der Advent eine Zeit der Erwartung wäre. Wenn schon nach den Sommerferien die ersten Weihnachtsartikel in den Schaufenstern lägen und schon im November Weihnachtsmusik gespielt würde, verlören die Menschen das Bewußtsein für den Advent. Nur wer zeitgemät leben würde, hätte auch wirklich etwas vom Advent. Wer jetzt schon seinen Christbaum strahlen läßt, wird ihn an Weihnachtn wohl nicht mehr anschauen können. Deshalb brauchen wir die Zeit der Vorbereitung und des Wartens. (O-Ton... Deshalb wünsche ich allen....)
Dann lud er alle ein, sich während des Abgehens des Adventskalenders wieder der eigentlichen Bedeutung des Advents bewußt zu werden.
Walter Rosnitschek, der Leiter der Fachakademie für Sozialpädagogik erzählte, daß die Idee aus Ampfing vor einigen Monaten von den Studierenden mit Freude aufgenommen worden war, den Adventskalender zu gestalten. Trotz des Zeitdruckes wäre so in den vergangenen Wochen viel entstanden. Er bedankte sich ausdrücklich bei den Dozenten, die es möglich gemacht hatten, den Adventskalender fristgerecht fertigzustellen. Er meinte, diese Aktion zeige, daß sie in ihrer Fachakademie nicht in einem Elfenbeinturm leben würden, sondern mit der Öffentlichkeit zusammenarbeiten würden. Ihre Haupt-Blickrichtung meist zwar meist in Richtung sozialer Einrichtungen, trotzdem hätte es ihnen Freude gemacht, auch für Ampfing da zu sein. Es hätte gezeigt, daß sie auch für andere Bereiche zur Verfügung stünden. Er würde sich freuen, wenn zukünftig mehr solche Anfragen kämen und sie ihre Kreativität auch in anderen Bereichen zeigen könnten.
Dann teilte sich die Gruppe auf und machte sich auf denWeg durch Ampfing um die Platzierung ihrer Werke in den Schaufenstern zu sehen....

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Rock for Balu in Waldkraiburg: Benefizkonzert für die Kinderkrebshilfe
Rock for Balu ist eine Konzerttour durch die Landkreise Altötting-Mühldorf und Pfarrkirchen. Zwei Bands mit ihrem Sänger Werner Emmerl rocken zu Gunsten der Kinderkrebshilfe Balu, des Ortsverbandes Altötting des Bayerischen Roten Kreuzes. Wir haben das „Rock-for-Balu“-Konzert im Haus der Kultur in Waldkraiburg besucht und mit der Gründerin Ursula Krieger gesprochen.
Zur Halbzeit des Konzerts vermeldete Werner Emmerl, der hochgerechnete Spendenstand aus der Konzertreihe beliefe sich auf 22.000EURO. Daß die Besucher viel Freude hatten, zeigte sich daran, daß das Publikum nach dem Ende des eigentlichen Konzerts fast eine Stunde lang Zugaben einforderte. Das nächste und letzte Konzert dieser Tour findet am 14. Dezember im Neuen Stadtsaal in Mühldorf statt.
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"I believe" Konzert des Gospelchors der Musikschule Mühldorf
Die städtische Musikschule Mühldorf unterhält seit einigen Jahren einen Gospelchor, den Armin Stockerer leitet. Vor einigen Wochen trat der 40 Personen starke Chor schon in Ampfing auf. Nun gab er ein Konzert in der St. Pius-Kirche in Mühldorf. Hier einige Ausschnitte
Wenn derzeit Kinderaugen in dicken Pelzmützen groß werden, der Duft von Glühwein und Maroni die Nasen kitzelt, weihnachtliche Musik über den Plätzen liegt, und ein Mann in einem weißen Bart und mit einem roten Mantel Geschenke verteilt, dann sind wir auf einem Weihnachtsmarkt. Kaum eine Gemeinde, die etwas auf sich hält, kommt noch ohne aus. So haben wir eine kleine Rundtour veranstaltet. Erst aber hat Landrat Georg Hube den Christbaum vor dem Landratsamt in Betrieb genommen:
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Vernissage im Landratsamt: Rosa Wagner-Lill und Edith Schmidinger
Zum letzten Mal in diesem Jahr lud Landrat Georg Huber zur Eröffnung einer Kunstausstellung ins Landratsamt. Diesmal zeigen die Pollinger Malerin Rosa Wagner-Lill und die Mühldorferin Edith Schmidinger ihre Werke:
Außerodentlich gut besucht war die Vernissage der beiden Künstlerinnen Eleonore Wagner-Lill und Edith Schmidinger, die derzeit ihre Werke im Foyer des Landratsamtes in Mühldorf zeigen. So zeigte sich Landrat Georg Huber bestätigt in seinen Anstrenungen das Landratsamt zu einem kulturellen Treffpunkt zu machen. Er wäre stolz darauf, einerseits den örtlichen Künstlern Räume zur Verfügung stellen zu können und andererseits darüber, daß seine Anstrengungen auch angenommen würden. Er sähe dies an der Zahl der Ausstellungsanfragen. Leider habe Gernot Sorgner krankheitsbedingt absagen müssen, so daß ... Schmidt die Künstlerinnen vorstellen würde. Er würde sich freuen, wenn viele Besucher über die Kunstwerke diskutieren würden. Nur mit diesen Reaktionen könnten sich die Künstler weiterentwickeln. Er selbst würde sich an den Werken erfreuen und wäre froh, wenn berufene Personen wie Gernot Sogner ihm die Künstler und die Kunstwerke näher bringen würden. Er dankte allen Besuchern der Ausstellungen im ablaufenden Jahr und drückte seine Hoffnung aus, daß er auch im kommenden Jahr so viele Interessierte begrüßen könne.
... nahm ein Bild als Notenblatt und improvisierte auf seinem Saxophon:
Josef Schmidt stellte die Künstlerinnen vor. Beide würden sich lange kennen, wären Mitglieder im Farbkreis 99 und Edith Schmidinger gehöre auch zur Töginger Mappe. Sie hätten sich an der Volkshochschule kennengelernt. Die Bilder beider Künstlerinnen würden gut zusammen passen und sich gut in die Räume einfügen.
Rosa Wagner-Lill stellte sich vor und sagte, ihre Bilder entstünden aus dem Bauch heraus. Sie würde nicht zu viel nachdenken, wenn sie zu viel nachdenken würde, entstünden keine Bilder.
Edith Schmidinger begrüßte die Besucher und forderte auf sie zu fragen, sie würde jedem gerne erklären, was sie mit den Bildern ausdrücken wolle.
... Jost nahm sich wieder ein Bild als Notenblatt zur Vorlage für sein Spiel:
Wie immer nahmen dann die Gäste die Gelegenheit wahr sich auszutauschen. Josef Schmidt meinte, die Vernissagen im Landratsamt hätten sich ohnehin zu gesellschaftlichen Ereignissen entwickelt. Schließlich stieß man mit einem Gläschen auf den Erfolg der Ausstellung an....
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Weihnachtsmärkte in Schwindegg und Aschau am Inn
Wenn derzeit Kinderaugen in dicken Pelzmützen groß werden, der Duft von Glühwein und Maroni die Nasen kitzelt, weihnachtliche Musik über den Plätzen liegt, und ein Mann in einem weißen Bart und mit einem roten Mantel Geschenke verteilt, dann sind wir auf einem Weihnachtsmarkt. Kaum eine Gemeinde, die etwas auf sich hält, kommt noch ohne aus. So haben wir eine kleine Rundtour veranstaltet. Erst aber hat Landrat Georg Hube den Christbaum vor dem Landratsamt in Betrieb genommen:
So gar keine weihnachtliche Stimmung konnte aufkommen, als sich die Mitarbeiter des Landratsamtes versammelten um ihren Christbaum einzuschalten, den das Forstamt in Wasserburg gestiftet hatte. Landrat Huber wünschte allen Mitarbeitern einen schönen Advent der leider – wie jedes Jahr – nochmals viel Arbeit mit sich bringen würde.
Vergangenes Wochenende waren wir in Schwindegg und in Aschau am Inn und haben dort die Weihachtsmärkte besucht. Hier unsere Eindrücke, die wir Ihnen ohne viele Worte zeigen wollen.
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Brand in landwirtschaftlichem Anwesen bei Rattenkirchen
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Einweihung der Umfahrung Mühldorf der A94 50 13.12.06
Mehr als 25 Jahre dauert nun die Diskussion über den Bau der Autobahn nach München. Und sie wird vermutlich auch noch einige Zeit andauern. Um aber schon zu realisieren, was jetzt machbar ist, haben Bund und Land die Umfahrung Mühldorf gebaut und konnten diese 27 km jetzt dem Verkehr übergeben.
Hans Liebl, Mühldorfs dritter Bürgermeister meinte, so viel Prominenz werden wir wohl die nächsten 20 Jahre im Landkreis nicht mehr erleben, wie sie sich am 7. Dezember bei Ampfing auf der Autobahn zusammengefunden hat, um die Eröffnung des Abschnitts der A94 zu feiern: Die sogenannte Umfahrung Mühldorf.
Auch dem Bau dieses Abschnitts waren langwierige Diskussionen um Trassenverlauf und Autobahnanschlüsse vorausgegangen. Schließlich hat der Bau der Autobahn erheblichen Einfluß auf die Bundes- Staats- und Kreisstraßen an der Autobahn gehabt. So ist nicht nur eine Autobahn entstanden, sondern eine neue Infrastruktur entlang der Autobahn.
So war es also nicht verwunderlich, daß Karin Roth Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesverkehrsministerium genauso gekommen war wie Staatssekretär Georg Schmid vom Innenministerium in München. Viele Landtags- und Bundestagsabgeordnete fanden sich ein. Die Landräte von Altötting und Mühldorf waren genauso da, wie die Bürgermeister der Kommunen entlang der neuen Autobahn. Stadtpfarrer Peter Hagsbacher und Pfarrerin Andrea Klopfer von der evangelischen Kirche in Ampfing vertraten die Geistlichkeit.
Auch Vertreter der ausführenden Firmen und der ehemaligen Grundstückseigentümer waren gekommen. Eine kleine Zahl Zaungäste und viel Presse verfolgte die Veranstaltung.
Gäste aus Hohenlinden forderten auf Plakaten den Weiterbau der A94 auf der Trasse Dorfen.
Michael Tietze der Stellvertreter von Autobahndirektionspräsident Paul Lichtenwald begrüßte die Anwesenden.
Staatssekretärin Karin Roth sagte, sie wäre gern gekommen, weil sie wüßte, daß die Bevölkerung sehnsüchtig auf die Fertigstellung der Autobahn warte und glücklich wäre, nun einen weiteren Teilabschnitt nutzen zu können. Die A94 wäre eine Autobahn mit Schwierigkeiten und Hindernissen. Die Investition von 185 Millionen Euro für die 27 km würde sich für den ganzen Süd-Ost-bayerischen Raum bezahlt machen. Die Entlastung der B12 durch die Reduzierung des Verkehrs in den Orten entlang der B12 steigere die Lebensqualität der Bürger erheblich. Es wäre dem Bundesministerium bewußt, daß die B12 überlastet wäre und daß sich hier viermal mehr tödliche Unfälle ereignen würden als auf anderen Bundesstraßen. Daraus ergibt sich für sie die Notwendigkeit des Weiterbaus der A94. Nur dadurch könne der steigende Verkehr in Zukunft aufgefangen werden. Sie könne deshalb verstehen, wenn die Landräte und Bürgermeister nun aufatmen würden. Die Eröffnung belohne ihre und die Arbeit der Abgeordneten. Gemeinsam hätten sie die Verantwortlichen von der Wichtigkeit der Baumaßnahme überzeugt. Das Angebot der Repräsentanten aus der Region an das Bundesverkehrsministerum im Jahr 2003 habe bewirkt, daß man in Berlin das Projekt besonders ernst genommen hätte. Entscheidungen auf höchster Ebene hätten dann dazu geführt, daß weitergebaut werden konnte.
Allerdings hätten nicht nur die Finanzierungsfragen den Bau behindert sondern auch rechtliche Probleme hätten dazu geführt, daß Verzögerungen eingetreten wären. Schließlich bekräftigte sie: (O-Ton: „Dort wo Baurecht ist, wird auch gebaut...“)
Die A94 werde insgesamt 1 Milliarde EURO kosten. Aus Sicht de Bundesverkehrs-ministeriums habe der Bau der A94 Priorität vor anderen Projekten im ganzen Bundesgebiet und auch im Osten.
Die A94 wäre eine zentrale Verkehrsachse nicht nur für den Süd-Ost-bayerischen Raum, aber auch nach Tschechien und Österreich. So würde sie zur Entwicklung des Wirtschaftsraumes sowie unserer ländlichen Region genauso beitragen wie zur Integration der neuen Mitgliedsländer der EU. Vor diesem Hintergrund wäre die Investition von 1 Milliarde EURO nicht nur für die 270.000 Bewohner unserer Region wichtig sondern auch für die ganze Bundesrepublik.
Auf den weiteren Ausbau der A94 Richtung München bezogen meinte sie, sie wäre zuversichtlich, daß nach Behandlung der Änderung der Planung durch die Autbahndirektion die Gerichte dem Weiterbau grünes Licht geben würden. Dann könnte nach bald 40 Jahren der Diskussion weiter gebaut werden. 2007 solle mit dem Planfeststellungsverfahren für den Abschnitt Ampfing – Heldenstein begonnen werden. Sie bedanke sich bei den beteiligten Behörden für die konsequente Fortführung von Planung und Realisierung. Die A94 wäre auf allen Abschnitten in Arbeit.
Im weiteren ging Staatssekretärin Roth auf den zweigleisigen Ausbau der Bahnstrecke ein und kündigte an, daß Anfang 2007 mit dem Bau begonnen werden würde.
(O-Ton: „Meine .... jetzt ist es so weit....“)
Sie bedankte sich bei allen, die am Bau in irgendeiner Form mitgewirkt hatten und wünschte den Benutzern allzeit gute Fahrt auf dem neuen Abschnitt.
Staatssekretär Georg Schmid überbrachte die Grüße von Innenminister Dr. Beckstein, leider anderweitig verhindert war. O-Ton: (Ich freu‘ mich, wenn (gemeinsam Auftrag wahrnehmen....)
Es würde sich gerade an dieser Strecke zeigen, daß Bund und Länder gemeinsam die Aufgabe hätten, solche Großprojekte zu realisieren.
Die wirtschaftliche Prosperität hinge heute von den großen Verkehrsverbindungen ab. Ansiedlungswillige Firmen würden heute nicht mehr nach der Verfügbarkeit von Strom und Wasser fragen sondern nach der Verkehrsanbindung. Transportzeiten sind heute wichtig. Und dies besonders auf der Straße. Für Bayern als Flächenstaat wäre dies besonders wichtig.
An die parlamentarische Staatssekretärin Karin Roth gerichtet meinte er, er würde sich immer freuen, wenn sie sich treffen würden, weil sie dann entweder einen ersten Spatenstich machen würden oder eine Straße eröffnen würden: (O-Ton: und ich darf ihnen sagen, sie dürfen immer wieder kommen).
Für die Behörden im Freistaat erklärte Georg Schmid, sie würden alles tun, um die Bautätigkeit so schnell als möglich fortzusetzen.
Diese Wirtschaftsregion im ostbayerischen Raum brauche die A94. Die B12 wäre nicht mehr zeitgemäß, unfallträchtig und überlastet. Ohne die A94 hätte die Wirtschaft keine positiven Akzente, die sie aber dringend brauche. Die Erschließung der Region für den Tourismus setze ebenfalls die Realisierung der A94 voraus. Schon eine Prognose von 1998 sähe eine Zunahme des Verkehrs bis 2015 um 60% im Güterverkehr und um 25% im Personenverkehr voraus. Man müsse vorausschauend agieren und dürfe nicht der Entwicklung nachhinken. Durch die Öffnung der Länder im Osten haben sich die Verkehrsströme verlagert. Wäre der Verkehr früher in Bayern hauptsächlich in Nord-Süd-Richtung verlaufen, gäbe es heute viel Ost-West-Verkehr.
Wenn heute der Bauabschnitt in Betrieb genommen würde, gehen 6 Jahre Bauzeit zu Ende. Durch die Entlastung der B12 und der Orte entlang der B12 werden Menschen entlastet, die jahrzehntelang unter dem Verkehr gelitten hatten. Deshalb wäre dieser Tag ein ganz besonderer Tag.
Bezugnehmend auf den Trassenstreit Dorfen-Haag ging er ein, in dem er sagte, es müssen nun die Vorgaben der Gerichte umgesetzt werden und dafür Sorge getragen werden, daß die rechtlichen Verfahren durchgeführt werden. Dann würde Planungssicherheit bestehen und damit dem Bau nichts mehr im Wege stehen.
Die 70 Millionen für den Abschnitt Ampfing-Heldenstein wären leider nicht im Investitionsrahmenplan des Bundes enthalten. Er bat MdB Stephan Mayer, ein Auge darauf zu haben. Sie hätten Bundesverkehrsminister Tiefensee schriftlich darauf hingewiesen, daß dieses Projekt anstehen würde. Von Seiten des Innenministeriums und der Autobahndirektion würde intensiv an dem Projekt gearbeitet werden.
Leider müsse man damit leben, daß rechtliche Auseinandersetzungen den Bau weiter verzögern werden. (O-Ton: „Es reicht jetzt – wir brauchen diese Straße dringend...und nachdem wir ihre Zusage haben...“)
Er bedankte sich bei den Grundstückseigentümern, ohne deren Kooperation gar nichts hätte gebaut werden können. Aber auch der Bundesregierung galt sein Dank, ohne deren Hilfe nichts gebaut werden könnte. (O-Ton: Die Menschen in dieser Region brauchen diese Straße....“)
(O-Ton: Ja zu A94.....) Alle diese Kernbotschaften wären mit der Verkehrsfreigabe des Autobahnabschnitts verbunden. Für den Bau der gesamten A94 wäre die Inbetriebnahme dieses Abschnitts zukunftsweisend. Die heimische Wirtschaft könne im weltweiten Wettbewerb nur konkurrieren, wenn die Infrastruktur stimme. Mehr als 5 Millionen Tonnen Güter würde allein das Chemiedreieck jährlich bewegen. Der Bau der A94 bedeute für diese Firmen Planungssicherheit und Überleben. Auch die kleinen und mittelständischen Betriebe wären auf den Weiterbau der A94 mehr als angewiesen. Der ländliche Raum würde ohne die A94 abgehängt werden. Junge Familien benötigten die Autobahn um an ihre Arbeitsplätze zu gelangen. So benötigten Arbeitgeber und Arbeitnehmer die Autobahn gleichermassen. Er bedankte sich bei allen Beteiligten für ihr Engagement, das den Bau erst möglich gemacht hätte. Als Landkreis Mühldorf dürften wir aber nicht nur auf den Großraum München schielen. Der Landkreis Mühldorf wäre kein Vorort von München. Er böte selbst einen attraktiven Wirtschaftsstandort mit hoher Lebensqualität. Diese stiege noch mit verbesserter Infrastruktur. Als Landrat werde er alles dazu tun um die Entwicklung des Landkreises weiter voranzutreiben. So wäre seine nächste Aufgabe, das eigentlich unproblematische Stück Ampfing-Heldenstein voranzutreiben. Und obwohl schon 2007 Baurecht bestehen könne, wären die Mittel nicht im 5-Jahresplan eingestellt worden. Er würde dies deshalb betonen, weil auch der Ausbau der Bahnstrecke schon 2006 hätte beginnen sollen, was nun erst 2007 stattfinden solle. Er bat Staatssekretärin Karin Roth, auf die Verantwortlichen einzuwirken, ihre Ankündigungen wahr zu machen.
Schließlich bedankte er sich bei allen Beteiligten, ob Planern, Baufirmen oder Arbeitern für die Leistung, die sie erbracht haben um diesen Autobahnabschnitt fertigzustellen.
Die Autobahn A94 hätte in der Vergangenheit viele Gemüter erhitzt. Das ginge sicher nicht zu Ende so lange die Autobahn nicht auf der Trasse Dorfen fertiggestellt wäre. Nicht auf dieser Trasse zu bauen würde eine Verzögerung von 10 bis 15 Jahren bedeuten und dies wäre unverantwortlich gegenüber den Bürgern, den Kindern und Kindeskindern.
Er warb um die weitere Zusammenarbeit aller Landkreise, der Politiker und der Wirtschaft um den Bau weiter voranzutreiben. Schließlich bedankte er sich bei allen, die bislang mitgeholfen haben, die Autobahn so weit zu bringen. (O-Ton: Nach dem Spiel ist vor dem Spiel... also blicken wir nach vorne...) Er wünschte allen Nutzern der Autbahn allzeit unfallfreie Fahrt, den Unterhaltskräften wenig Arbeit und den Hilfskräften nichts zu tun zu haben.
(O-Ton: Die Sonne scheint und die Autobahn ....) meinte Bürgermeister Günther Knoblauch. Für uns alle wäre dieser Tag ein außergewöhnlicher Tag, ein lang ersehntes Ereignis. (O-Ton: „Für mich persönlich....“) Auch wenn man noch nicht auf der Autobahn nach München fahren könne, auch wenn noch viel Arbeit zu leisten wäre, so wäre die Autobahn ein gewaltiger Schritt vorwärts und hätte enorme Bedeutung für den Wirtschaftsraum Inn-Salzach. Es wäre der längste Abschnitt, der bisher der Bestimmung übergeben wurde. Es wäre auch ein Abschnitt mit besonderer Geschichte. Als Vorsitzender des Vereins Ja zur A94 betonte er, man würde sich hier nicht versammeln können, hätten nicht über mehr als 10 Jahre hinwegeine Region, ob Landräte, Bürgermeister, Abgeordnete aller Parteien, Wirtschaftsvertreter, Handwerker, oder Bürger zusammengestanden hätten. Es wäre eine gewaltige Bürgerinitiative gewesen, die dazu geführt hätte, daß man heute hier stehen könne. Schon bei der Entscheidung über die Trassenführung nördlich von Mühldorf hätten alle Beteiligten Lösungen gefunden, die allen gerichtlichen Auseinandersetzungen standgehalten hätten. Er bedankte sich besonders bei der Obersten Baubehörde und der Autobahndirektion für ihr Können, ihr Engagement und ihre Leidenschaft, mit der sie dieses Projekt realisert hätten.
Die beiden Autobahnabschnitte wären größtenteils aus Sonderprogrammen finanziert worden. Normale Mittel wären meist für andere Projekte reserviert gewesen. (O-Ton: Wir haben in Bonn und Berlin die Politiker genervt..) So hätte der Abgeordnete Hollerieth 20 Busse nach Bonn gekarrt. Auch Minister Stolpe hätten sie damit beeindruckt, daß sie angeboten hätten, durch den Städtebund die Finanzierung zumindest teilweise zu übernehmen. Danach hätte er weitere Mittel freigegeben. Sie hätten Schwarze, Gelbe und Rote Bundespolitiker in den Landkreis geholt und wären dabei von den Bundestagsabgeordneten Stephan Mayer und Ewald Schurer hätten sie hierbei immer unterstützt. Damit hätten sie allen Besuchern verdeutlicht, welche Bedeutung die Region für die Bundesrepublik hätte.
Er bedankte sich bei allen Bauern, die den Grund zur Verfügung gestellt hätten und nicht geklagt hätten.
Sein Dank galt aber auch der Obersten Baubehörde, die Autobahndirektion und der Bayerischen Staatsregierung, die mit großer Flexibilität in Planung und Realisierung agiert und immer wieder Lösungen für Wünsche der Anleger gefunden. So wurde Vertrauen mit Vertrauen vergolten. Deshalb wäre es ein besonderer Abschnitt.
Er erinnerte aber auch, daß Werkleiter, Handwerker und Gewerkschafter sich engagiert hatten. Er freue sich auch darüber, daß die beiden Landkreise so gut zusammengearbeitet hätten. Dabei bedankte er sich bei den Altlandräten Seban Dönhuber und Erich Rambold, die zu ihrer Amtszeit die Weichen gestellt hätten. Er erinnerte an eine denkwürdige Sitzung 1996, in der Altlandrat Erich Rambold dem damaligen Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium voraussagte: (O-Ton: Wenn Sie sich nicht ausreichend....Sie sehen, welche Auswirkugnen die A94 haben kann.)
Schließlich dankte er den heimischen Abgeordneten und erwähnte besonders Herrn Ulli Lode, der auch das Gewicht des ADAC eingebracht hatte.
Dies alles würde zeigen, welch wichtiger Tag dies für die Region wäre. (O-Ton: Bisher haben wir nur Prophezeihungen gehört....) Diese Eröffnung gäbe Zuversicht, daß auch die restlichen Abschnitte realisiert werden würden. Allen, denen, die sich in den Weg stellen würden, schrieb er ins Stammbuch: (O-Ton: Wir werden alles tun....)
Er wisse, daß die Autobahndirektion den Forderungen der Gerichte nachkommen werde und so wäre er zuversichtlich, daß im kommenden Jahr das Planfeststellungsverfahren für den Abschnitt Ampfing-heldenstein abgeschlossen werden könne. Er wäre auch zuversichtlich, in den kommenden Jahren Baurecht für die Trasse Dorfen zu erleben, die er für die bessere und verträglichere für die Menschen erachte. (O-Ton: Dafür werdenwir Tag für Tag eintreten.)
An Staatssekretärin Roth gewandt sagte er: (O-Ton: Die große Koalition....) Aber auch den Freistaat nahm er in die Pflicht. (O-Ton: Auch für den Freistaat ist die Aufgabe... Das Baurecht...muß her!) Unterbrechungen dürften nicht mehr auftreten. Paul Lichtenwald hätte noch eine Amtszeit von 10 Jahren. Die Autobahn hätte noch vier Abschnitte. Das müssen sie doch schaffen!
Abschließend bedankte er sich bei allen Bürgermeisterkollegen, bei den Mitgliedern des Vereins A94 für ihr Engagement und für die große Solidarität, die hier an den Tag gelegt worden war und ermahnte, jetzt nicht nachzulassen, im Bestreben, die A94 fertigzustellen.
Schließlich meinte er, man würde die Autobahn mit einer ähnlichen Zeremonie eröffnen wie in der Formel 1 Siege gefeiert würden. Nur eben nicht mit Champagner sondern mit Europas bestem Weißbier!
Dann sprachen Stadtpfarrer Peter Hagsbacher und Pfarrerin Andrea Klopfer den Segen für die neue Straße. Sie erbaten den Segen Gottes für alle, die die neue Straße benutzen würden.
Schließlich durchschnitten Staatssekretäre, Abgeordnete und Bürgermeister die Bänder und gaben die Autobahn für den Verkehr frei.
Die Taufe nahm Bürgermeister Günther Knoblauch mit einer 3l-Flasche Mühldorfer Weißbier vor. Ewald Schurer half mit, während ein Zaungast auf seiner Trompete die bayerische Hymne anstimmte.
Danach setzte sich die Kolonne der Fahrzeuge der Gäste in Bewegung und fuhr auf der neuen Autobahn nach Winhöring und wieder zurück.
Nach dem gemeinsamen Mittagessen übergab Bürgermeister Günther Knoblauch symbolisch die rote Laterne an Ampfings zweitem Bürgermeister Josef Buchner. Symbolisch deshalb, weil nun die Autobahn in Ampfing ende. Nach dem Weiterbau bis Heldenstien in einigen Jahren wird dann Ampfings Bürgermeister diese rote Laterne an Heldenstiens Bürgermeister weitergeben. Wer das dann sein wird und wann das sein wird, wissen wir noch nicht. Jedenfalls rollt nun der verkehr auf der neuen Autobahn.
Die Polizei ermahnt, daß wegen des neuen Belages noch nicht schneller als 80 km/h gefahren werden darf. Gute Fahrt allen, die auf der neuen Autobahn unterwegs sind!
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Christkindlmarkt in Mühldorf
Wie schon vergangene Woche, so haben wir auch diese Woche Christkindlmärkte besucht. Dabei waren wir zum Beispiel bei der Eröffnung des Christkindlmarktes in Mühldorf:
Strahlender Sonnenschein und fast 10°C ließen den Eindruck aufkommen, Ostern stünde vor der Tür, an diesem 7. Dezember und nicht Weihnachten. Der Wetterdienst hatte kurz vorher bekanntgegeben, daß der 5. Dezember dieses Jahr wärmer war als der 5. Juni – ist schon ein eigenartiges Wetter dieses Jahr!
Jedenfalls trug Bürgermeister Günther Knoblauch diesem Umstand Rechnung und trat im Trachtenjanker auf die Bühne am Christkindlmarkt. Er meinte dann auch: (O-Ton: .....) Die Kinder des Chores von St. Nikolaus unter der Leitung von Frau Überacker hätten aber doch für weihnachtliche Stimmung gesorgt. Und wenn das Wetter so schön wäre, dann läge das vielleicht nicht nur am Christkindlmarkt... (O-Ton: ...)
Den Christkindlmarkt gäbe es nun seit über 20 Jahren. 50 Stände würden Waren anbieten, die sie größtenteils mit viel Liebe selbst hergestellt hätten, und die zum Advent und zu Weihnachten passen würden. Solche Geschenke könne man auch mit viel Liebe weiter verschenken. Er freue sich darüber, daß so viele Menschen an der Vorbereitung helfen würden, die sicher nicht in vier Wochen zu erledigen wäre. Er wäre stolz über das Niveau, das der Christkindlmarkt nun erreicht hätte. Firma Malick, Firma Bräu, die Stadtwerke und der städtische Bauhof hätten dafür gesorgt, daß der Kinderzug, die Beschallung, die Beleuchtung und die Buden rechtzeitig zur Verfügung standen und funktionierten. Es fehle nur der Winter. (O-Ton: Aber mit dem werden wir auch fertig! ... Freude machen) Es müsse ja nicht immer ein Geschenk sein... Zum Christkindlmarkt gehöre natürlich auch der Nikolaus und seine Engerl. (O-Ton: Wir haben nicht einen Weihnachtsmann... begrüßen) Der Kinderchor begrüßte den Nikolaus mit einem Gedicht:...
Schließlich begrüßte er Frau Zehendner, die heuer ihren 100. Geburtstag hatte feiern können. Schließlich bedankte er sich beim heiligen Nikolaus:
Dann beschenkte der Nikolaus die Kinder, die alle so brav waren, wie man später an den Engerln erleben hat können:
Und schließlich ist der heilige Nikolaus ein vielbeschäftigter Mann. So wollten wir wissen, wie denn das so ist....
Ein paar Tage später haben wir uns auf dem Christkindlmarkt nochmal umgesehen: Hier unsere Eindrücke:
205
Christkindlmarkt in Waldkraiburg
Am Tag nachdem der Christkindlmarkt in Mühldorf seine Pforten öffnete, besuchte das Christkind auch den Markt in Waldkraiburg:
Ganz anders als in Mühldorf geht’s in Waldkraiburg zu. Auf dem Sartrouville-Platz drängten sich so viele Menschen, daß kaum ein Durchkommen war. Dann trugen die Kinder von mehreren Kindergärten ihr Erlerntes vor, von unzähligen Fotoapparaten und Videokameras beobachtet. Manche Mami hatte schon ein bißchen Tränen in den Augen, als der oder die kleine da unter so vielen anderen den ersten öffentlichen Auftritt absolvierte.
Bürgermeister Siegfried Klika meinte, Waldkraiburg hätte viel investiert um den mangelnden Schnee zu kompensieren und die richtige Weihnachtsstimmung aufkommen zu lassen. Weil die Mitglieder der lebenden Grippe im vergangenen Jahr schrecklich gefroren hatten, habe man in diesem Jahr eine Grippe, die Sepp Beil vom Kulturkreis Ampfing nach der Vorlage einer Papiergrippe gestaltet hatte. (O-Ton: Ich hoffe, daß ich keine Rute bekomme....)
Dann trat der heilige Nikolaus zusammen mit dem Christkind im Rathaus auf. Nikolaus ermahnte die Zuhörer, sich im Frieden die Hand zu geben und im Advent trotz aller Hektik den Blick auf die Geburt Jesu nicht aus den Augen zu verlieren. Wenn Kinderaugen strahlten, bereite das den Erwachsenen die größte Freude.
Das Christkind begrüßte die Besucher des Christkindlmarktes und wies darauf hin, trotz aller Kerzen und Geschäftigkeit auch die einsamen Menschen nicht zu vergessen. (O-Ton: Ich wünsche.... leben wir sie)
Dann bahnten sich Nikolaus, Christkind und Engel den Weg aus dem Rathaus hinaus auf den Markt. Dabei beschenkten sie die umstehenden mit Süßigkeiten und einem ganz besonderen Waldkraiburger „W“. Zeitweise kamen sie wegen der Menge der Kinder gar nicht weiter. Was der Christkindlmarkt in Waldkraiburg alles bot? Hier sehen Sie’s:
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Christkindlmarkt im Schloß Tüßling
Einen etwas anderen Christkindlmarkt haben wir im Schloß Tüssling besucht. An zwei Wochenenden hatte die Schloßherrin ihren Garten und die Stallungen in einen romantischen Weihnachtsmarkt verwandelt, der noch andere Attraktionen bot. Leider hatten wir für unseren Besuch den einzigen Tag mit richtig schlechtem Wetter erwischt!
Anders war der Christkindlmarkt im Schloßgarten von Tüssling schon deshalb, weil man Eintritt bezahlen mußte. Das verlangte die professionelle Vermarktung, die auch dazu beitrug, daß Besucher von weit her mit Bussen angereist waren. Was sie aber für ihr Geld zu sehen bekamen, war sicher keine Enttäuschung. Schon auf dem Weg zum Schloß begleiteten beleuchtete Sterne, Fackeln und große Gongs den Besucher. Die Anbieter zeigen Spielzeug aus Holz, Eisen und Glas, aber auch Dekorationsgegenstände und Kleidung – hier Hüte. Für das leibliche Wohl ist gesorgt. Ob Maroni oder der obligatorische Glühwein, man kann alles stilvoll genießen. Selbstverständlich ist Nikolaus auch da und beschenkt die Kinder. Die dürfen sogar auf einem Kamel reiten. Den Höhepunkt finden wir aber in den alten Stallungen. Dort weist der Lichtlanzünder den Weg auf Weihnachten, nicht ohne auf die vielfältigen Angebote aufmerksam zu machen, die die Aussteller bereithalten. Dort gab es Puppen, Schmuck, Gemälde, Skulpturen und anderes Kunsthandwerk. Die zahlreichen Besucher schauten nicht nur, sie kauften auch. Gräfin Stephanie Burges von Pfuel sagte uns: Die Tüsslinger Hornbläser gaben dem Markt den festlichen Rahmen. Das Ballonglühen mußte an diesem Tag wegen des schlechten Wetters leider ausfallen.
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Realschule Haag: Straßennamen für Korridore
In der Realschule in Haag gibt es erst seit 1999. Sie ist zum Teil im alten Klostergebäude untergebracht und zum anderen Teil in einem modernen Rundbau. Im Klostergebäude sehen sich die Korridore auf den drei Stockwerken ähnlich und im Rundbau fehlen Orientierungspunkte. Deshalb griffen Schüler eine Idee einer Münchner Schule auf und benannten die Korridore. Diese wurde nun offizielle ihrer Bestimmung übergeben.
Vorweihnachtlich geschmückt war das Odeon der Realschule Haag, in dem sich Schüler- und Klassensprecher und Lehrkräfte aber auch Landrat Georg Huber, Rektor Dieter Landthaler und andere Gäste einfanden, um zusammen mit Markus Schillmaier die Bezeichnung der Korridore ihrer Bestimmung zu übergeben. Die Mitglieder der Schule erschienen in der Schulkleidung, die die Realschule 2005 eingeführt hatte.
Nachdem Rektor Dieter Landthaler die Anwesenden begrüßt hatte, erinnerte er an die Entstehung dieser ungewöhnlichen Orientierungshilfe:
Ebenfalls im Jahr 2005 war Markus Schillmaier Mitglied der Schülermitverwaltung. In dieser Funktion besuchte er eine Schule in München, wo ihm die Idee der Bezeichnung der Korridore auffiel. Im Rektorat der Schule fand er für die Übernahme dieser Idee offene Ohren. Schnell waren die Namen gefunden, sie wurden den jeweiligen Funktionsräumen zugeordnet, zu denen man über die Korridore gelangt. So findet man die Kunsträume an der Leonardo-Da-Vinci-Allee, oder die Deutsch-Räume an der Goethe-Straße. Natürlich finden sich die Wirtschaftsräume an der Wall-Street. Auch die beiden Brücken zwischen den Gebäuden bekamen Namen, so hieße die große Brücke nun Rialto-Brücke, die zur Turnhalle jedoch „Seufzer-Brücke“. Sie hätten sich lange Gedanke über die Gestaltung der Beschriftung und der Schilder gemacht. Ein Kollege wäre sogar nach Salzburg gefahren, um die Schablonen zu beschaffen. Sogar die deutsche Malerinnung in Berlin wurde bemüht, um die nötigen Schablonen zu beschaffen.
Dieter Landthaler unterstrich, daß es an der Schule keinen Vandalismus und keine Schmierereien gäbe. Dies bestätige seinen Weg, die Dinge stilvoll und ästhetisch zu gestalten.
Er bedankte sich bei Markus Schillmaier für diese Initiative, die sein Andenken an der Schule bewahren werde.
Landrat Georg Huber meinte, man würde an dieser Schule spüren, daß hier ein familiäres Klima herrschen würde. Die Familien der Schüler würden in das Schulleben einbezogen. Das würde Aggressivität abbauen und ein Klima von Vertrauen schaffen. Daß dies mehr Zeit und Kraft erfordern würde, wäre ihm klar. Es würde sich aber auszahlen. Die hohen Kosten im Sozialbereich im Bereich Familie und Jugendarbeit resultieren schlußendlich im Verhalten der Gesellschaft: Denken oder nicht Denken, erzogen oder nicht erzogen, aggressiv oder nicht aggressiv. Die Schule wäre hier auf einem sehr guten Weg. Sie lehren die Kinder nicht nur den Schulstoff sondern auch das Verständnis für das Leben in der Gesellschaft und in der Familie. Es würde das Bewußtsein für die Eigenverantwortlichkeit geschärft. Und dies alles würde an der Realschule in Haag hervorragend umgesetzt.
So wäre auch die Gestaltung des historischen Klostergebäudes ein Beispiel für den verantwortungsvollen Umgang miteinander. (O-Ton: Ich bin stolz....)
Landrat Georg Huber lobte die Lehrkräfte an der Schule, die sich aktiv einbringen würden und ein Schulleben gestalten würden, das Auswirkungen bis weit in die Gesellschaft hinein haben würde. Er erklärte, er habe sich anfangs zwar vorgenommen, die Schulen oft zu besuchen, sein Zeitplan würde ihm dies aber leider nicht erlauben. Trotzdem würde er so oft als möglich die Schule in Haag besuchen. Schüler und Lehrer dort wären ihm besonders wichtig. Er wäre überzeugt, wenn sie weiter so zusammen halten würden, wäre es möglich, in relativ kurzer Zeit eine stabilere Gesellschaft zu formen, in der der Einzelne wieder mehr Verantwortung übernehmen und aktiver mitwirken würde. Schließlich wünschte er Schülern und Lehrkräften eine ruhige und besinnliche Adventszeit und ein aktives und erfolgreiches Neues Jahr.
Schülersprecherin Judith Huber erzählte ein Erlebnis: (O-Ton) Sie bedankte sich bei den Verantwortlichen Lehrkräften dafür, daß an dieser Schule ein so positives Klima herrschen würde und die Schüler immer ein offenes Ohr für ihre Vorschläge finden würden, die auch meist verwirklicht werden würden.
Matthias Wabner, früher selbst Lehrer an der Realschule Haag, überbrachte die Grüße von Ministerialbeauftragtem für Realschulen Peter Peltzer. Er erinnerte an die Bauzeit, in der die Korridore eher Feldwegen glichen als Autobahnen. Dann erinnerte er an die Entstehungsgeschichte von Straßennamen, die dazu eingeführt worden waren, Fremden zu ermöglichen sich zu orientieren. Er bedankte sich bei Visionär Markus Schillmayer für die gute Idee, die den Schülern die Wanderung erleichtern würde. Da wolle er beinahe selbst nochmals Schüler sein. Er könne sich auch vorstellen, daß die Schüler es sehr schätzen würden, welche Anstrengungen hier unternommen würden, ihnen das Leben zu vereinfachen. Obwohl manche Straßennamen doch aus einer absolutistischen Vergangenheit stammen würden, könne er sich gut vorstellen, auch eine Landthaler-Alle anzutreffen. Man hätte wohl dem Namen Residenzstraße für den Verwaltungsbereich den Vorrang gegeben, was auch den Respekt der Schüler ausdrücken würde.
Nach der Schulkleidung wären nun die Straßennamen der zweite Hinweis dafür, daß es sich hier um eine sehr innovative Schule handeln würde. Die Namensgebung erachte er als sehr gelungen. Er wünsche den Schülern und Lehrern, daß man sich auf den Haupt- und Nebenstraßen weiterhin mit soviel Respekt begegnen würde, wie er das selbst erlebt habe.
Rektor Dieter Landthaler lobte die Schüler für ihre Kreativität und bedankte sich für die Gestaltung der kleinen Feier. Er meinte, sie könnten nur gemeinsam dieses familiäre Klima an der Schule schaffen.
Dann ließ sich Landrat Georg Huber mit einer kleinen Gruppe die Straßennamen zeigen, die vom elterlichen Betrieb eines der Schüler nach Originalvorlagen aus Salzburg angebracht worden waren.
Im Rundbau traf die Delegation auf den heiligen Nikolaus und Knecht Rupprecht. Der Bischof nahm Landrat Huber gleich ins Gebet: (O-Ton:....) Für die Rute von Knecht Rupprecht gab es aber trotz der ermahnenden Worte des Heiligen nichts zu tun.
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Feierliches Adventsingen in Oberflossing
Vor Jahren gab es fast jeden Tag irgendwo ein Adventsingen. Dieses Jahr sind es bedeutend weniger. Trotzdem ist es schön, sich mit besinnlichen Liedern, Gedichten und Texten auf Weihnachten einzustimmen. Wir haben das Adventsingen in der Kirche in Oberflossing besucht:
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Waldkraiburg nimmt neues Verkehrsleitsystem in Betrieb
Sich in Waldkraiburg zurecht zu finden ist für Fremde nicht immer leicht. Das Verkehrsleitsystem hat zwar Verbesserungen gebracht, das Auffinden von Adressen jedoch nicht vereinfachen können. So wurde nun ein neues System in Betrieb genommen:
An fünf Stellen in der Stadt wird das neue System stehen, das hochtechnisch weit mehr Informationen liefert, als nur einen Stadtplan. So meinte Bürgermeister Siegfried Klika, es wäre ein altes Thema, daß sich Besucher in der flächenmäßig großen Stadt schlecht zurecht finden würden. Ein Versuch, den er selbst zusammen mit dem Gymnasium Waldkraiburg und Firma Peters vor zwei Jahren unternommen hatte, wäre an verschiedenen Umständen gescheitert. Auf Vorschlag von Herrn Matthias Müller und Herrn Tiede wäre die Idee weiterentwickelt worden. So wäre ein Referenzprojekt entstanden, in dem modernste Technik zu Einsatz käme.
Gerd Thiede erläuterte das System, das Bürgermeister Siegfried Klika noch nicht enthüllen wollte. Es wäre in die Tafel ein beleuchteter Stadtplan eingebaut. In die Front wäre ein LCD-Monitor eingebaut, über den Informationen über Waldkraiburg in sechs Sprachen abgerufen werden können. Über ein GSM-Handy werden die Informationen täglich aktualisert, die angezeigt werden sollen. Zukünftig werden diese Informationen auch im Internet zur Verfügung gestellt. Für jede Adresse können Interessenten umfangreiche Informationen bereitstellen, die sich auch tageszeitlich ändern können, was besonders für Apotheken interessant ist. Die Bedienung wäre betont einfach gehalten, fünf Richtungstasten und eine Enter-Taste ermöglich die Navigation auf allen angebotenen Seiten.
Matthias Müller rief Interessierte auf, sich einzutragen.
Pfarrerin Hanna Wirth informierte sich als erste anhand des neuen Systems. Sie suchte ihre Kirche, die schon eingetragen ist. Nicht nur, daß es funktioniert, scheint es auch Spaß zu machen.
Die Tafeln werden an der Berliner Brücke, an der Teplitzer Straße, an der Daimlerstraße und am Rathausplatz aufgestellt. Die Nutzung ist kostenlos.
Es wäre schön, wenn ein Ortsfremder sich den Weg zur Zieladresse auch ausdrucken könnte. Dann könnte er durch das System direkt zum Ziel geführt werden.
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Weihnachtsansprache Landrat Georg Huber 51 20.12.06
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Weihnachtsansprache Bürgermeiser Günther Knoblauch
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Weihnachtsansprache Bürgermeiser Segfried Klika
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Weihnachtsansprache Bürgermeiser Erwin Baumgartner
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"Wie verbringen Sie Weihnachten?" fragten wir unsere Interviewpartner
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Besuch beim Ampfinger Adventszauber und beim Christkindlmarkt Kraiburg
In den vergangenen Wochen haben wir verschiedentlich gefragt, wie unsere Interviewpartner das Weihnachtsfest verbringen...
Noch einml haben wir in der vergangenen Woche Christkindlmärkte besucht. Den Ampfinger Adventszauber und den Christkindlmarkt in Kraiburg.
Festlich geschmückt war der Dorfplatz in Ampfing, auf dem die Buden der Anbieter mit allem lockte, was ein Christkindlmarkt zu bieten hat. Die Bläsergruppe unter Leitung von Josef Buchner leitete den Markt ein, den Bürgermeister Ottmar Wimmer eröffnete.
Und weil es in Ampfing immer etwas anders zugeht, als anderswo, gibt es hier auch keinen Weihnachtsmarkt, wie Dekan Roland Heimerl meinte, sondern einen Adventszauber. So gibt es auch keinen Nikolaus. Es kommt das Christkind mit seinen Engerln auf einem Ponywagen.
Das Gedränge war enorm und die Kinderaugen riesig, als es darum ging, die Lebkuchen abzuholen, die Christkind und Engerln verteilten.
Wie man sieht, haben später alle ihre Freude an den Angeboten gehabt.
Ohne Autos und mit festlich geschmückten Buden präsentierte sich der Christkindlmarkt auch auf Kraiburgs Marktplatz. Es passiert nicht so oft, daß Kraiburg den Marktplatz für den Verkehr sperrt, umso schöner das Christkindlmarkterlebnis. Bürgermeister Michael Loher eröffnete den Markt vom Treppenabsatz vor der Kirche. Er trug eine kurze Geschichte vor, in der er symbolisch Habsucht und Geiz anprangerte und auf Nächstenliebe und Gemeinschaftsgefühl hinwies. Hier einige Eindrücke vom Markt....
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Landrat Georg Huber prämiert Schüler, die Titelbilder für den ÖPNV-Fahrplan gemalt haben.
In den vergangenen Jahren hat der Landkreis ein weitverzweigtes Verkehrssystem geschaffen. Das Angebot wird jedes Jahr in einem Fahrplanheft zusammengefaßt. Für die sechste Neuauflage suchte man ein Titelbild.
Nachdem in den vergangenen Jahren jeweils Bilder von Schulen das Titelblatt des Fahrplanheftes zierten, wollte man diesmal ein Bild von einem Schüler abdrucken. Es wurde ein Malwettbewerb veranstaltet, zum dem Schüler von der Realschule Waldkraiburg, dem Rupertigymnasium Mühldorf und dem Gymnasium Gars ihre Arbeiten eingereicht hatten. Die Jury hatte keine leichte Aufgabe, aus den zahlreichen Werken die 10 schönsten Bilder auszuwählen. Landrat Georg Huber meinte, er wäre stolz darauf, daß er die Schüler in die Arbeit am Landratsamt einbeziehen könne und daß sich so viele beteiligt hätten. Er wolle dies in Zukunft noch häufiger und so das Gemeinschaftsgefühl stärken. Er zähle dabei auf die Unterstützung von Lehrkräften und Eltern. Als Nebeneffekt sähe er auch die Förderung der Kreativität der Kinder, die sich erst Gedanken machen müßten, und so ihre Umwelt bewußter wahrnehmen würden. Sie würden dadruch schon in früher Kindheit in die Gesellschaft hineinwachsen und erkennen, daß nur die Verwurzelung die Liebe zum Landkreis begründen und dadurch die Bereitschaft fördern würde, später auch Verantwortung für den Landkreis zu übernehmen.
Dann kürte er die 10 Gewinner, von denen er kleine Weihnachtsgeschenke sieben kleine Weihnachtsgeschenke überreichte. Den 3 Bestplatzierten überreichte er größere Geschenke.
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Das Ruperti-Gymnasium weiht die neue Mensa ein
An den Korridor, der Hauptgebäude und Musentrakt verband wurde ein neues Gebäude geschaffen, das einen leichten und offenen Eindruck erweckt. Neben der Ausgabeküche findet sich darin der Speiseraum, ein Internetcafe, ein Silentiumraum und ein Hausaufgabenraum. Weil der Landkreis schnell auf die neue Aufgabe reagiert hatte und eine durchdachte und funktionale Planung vorlegte, konnte der Bau mit Mitteln aus dem IZBB-Programm finanziert werden, das der Freistaat Bayern für die Mehrleistungen bei der Betreuung der Schüler bereitgestellt hatte.
Nachdem Oberstdirektor Reger die Gäste begrüßt hatte, trat Landrat Georg Huber ans Pult: Er fände es gut, wie Oberstudiendirektor Reger für das Gymnasium Mühldorf kämpfen würde. Er fände es auch gut, daß zwischen den Gymnasien im Umkreis ein gewisser Wettbewerb entstanden wäre. Sich auch im Bildungsbereich mit Mitbewerbern auseinanderzusetzen wär sicher von Vorteil. So könne sich das Schulleben weiterentwickeln. Vor längerer Zeit hätte er den baulichen Zustand des Gymnasiums gesehen, verrostete Fensterrahmen, Pilze an den Wänden, wäre ihm klar geworden, wie fair man miteinander umgegangen wäre. Obwohl der Landkreis nur über begrenzte Mittel verfügen würde, hätte er die Instandsetzung des Gymnasiums Mühldorf an oberste Priorität gesetzt. Dies könne aber auf Grund der hohen Kosten nur Zug um Zug erfolgen. Insofern bat er um Verständnis dafür, daß nur das Notwendige getan werden könne und auf das Wünschenswerte noch gewartet werden müsse.
Erst Maßnahme wäre die Schaffung eines zusätzlichen Parkplatzes. Er bedankte sich bei allen Beteiligten für die reibungslose Abwicklung des Projekts, das er als hervorragend, kostengünstig und architektonisch vorzeigbar bezeichnete. Er drückte seine Hoffnung aus, daß sich Schüler und Lehrer hier wohlfühlen würden und auch, daß sie es als Signal dafür verstehen würden, daß nun die Sanierung wirklich in Angriff genommen würde.
Er wäre stolz darauf, Fragen von außen nach dem Zurechtkommen der örtlichen Gymnasien mit der Umstellung von G9 auf G8 immer damit beantworten zu können, daß es zwar Diskussionen gegeben hätte, aber die Schulleitungen mit eigenem Engagement Lösungen erarbeitet hätten und so alles zur Zufriedenheit laufen würde.
Architekt Klaus Seidel beschrieb das neue Gebäude als offenes, lichtdurchflutetes und energiesparendes Bauwerk, das gut an die bestehende Bausubstanz angegliedert werden konnte und sich auch harmonisch in das Schulareal einfügt. Auch er bedankte sich bei Landrat und Kreisrat für das Vertrauen, das ihm entgegengebracht worden war.
Dann übergab er symbolisch den Schlüssel an Landrat Georg Huber und Oberstudiendirektor Konrad Reger.
Zum Dank für die gute Zusammenarbeit überreichte er einen Scheck in Höhe von 1000EURO an Landrat Georg Huber. Landrat Huber sagte aber zu, die Spende einem karitativen Zweck zuzuführen.
Schließlich segneten Stadtpfarrer Peter Hagsbacher und Pfarrerin Dommel-Beneker die Mensa.
Die Planung der Außenanlagen hatte die Kollegiatin Anne Lennertz aus der K13 in einer Facharbeit erarbeitet. Sie stellte die verschiedenen Phasen ihrer Planung vor und zeigte schließlich das Ergebnis in einer virtuellen Darstellung.
Oberstudiendirektor Konrad Reger bedankte sich bei allen Beteiligten für die problemlose Realisierung der Baumaßnahme. Obwohl damals nach der Einführung des G8 alle 410 bayerischen Gymnasien erkannt hätten, daß den Schülern Möglichkeiten zur Verpflegung geschaffen werden müßten, wären nur die Schulen mit Fördermitteln bedacht worden, die Planungen nach engen Rahmenbedingungen vorgelegt hätten. So bedankte er sich bei seinen Kollegen im Direktorat, Frau Neumeier und Herrn Günther, für die schnelle Erstellung eines hieb- und stichfesten Konzepts, das Grundlage für den Erhalt der Fördermittel war. Seinen Dank widmete er auch den Verantwortlichen im Gymnasium, die das Projekt mit aller Dringlichkeit vorangetrieben hatten.
Er bedankte sich bei Landrat Georg Huber für die Anerkennung ihrer Anstrengungen bei der Einführung des G8, forderte aber von der Politik, daß nun endlich verbindliche Regeln für die Oberstufe des G8 festgelegt werden müssen und auch, daß die Problematik des sogenannten Doppelabiturjahrganges gelöst werden müsse. Im Doppelabiturjahrgang schließen Schüler des G8 und des G9 ab, wodurch Arbeitsmarkt und Universitäten doppelt so viele Abiturienten aufnehmen müssen, wie in anderen Jahren.
Auch die pädagogische Betreuung der Schüler am Nachmittag müsse sichergestellt werden. Hierfür wäre der Einsatz von Lehrkräften zu teuer. Es müssen Sozialpädagogen angestellt werden. Hier nahm er die Staatsregierung in die Pflicht, die nicht nur Aufgaben stellen könne, sondern auch für die Finanzierung sorgen müsse.
Abschließend bedankte sich Oberstudiendirektor Konrad Reger bei den Mitwirkenden für die Gestaltung de Feier und lud die Gäste zu einem kleinen Imbiß ein.
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Der große Jahresrückblick 2006 52 05.01.07
Wie so oft, wenn etwas neues startet, begann auch unser Programm mit einer Ansprache. Programmchef Josef Pöllmann stellte Mühldorf-TV vor, als es am Karfreitag erstmals mit einem regulären Programm auf Sendung ging.
Kurz vorher hatte das Deutsche Museum seine historischen Lokomotiven von München nach Freilassing umgezogen und war mit einem Sonderzug durch Mühldorf gekommen. Obwohl der Zug sehr früh am Sonntag in Mühldorf Station gemacht hatte, kam eine große Zahl Besucher zum Bahnhof.
Der Frühling zog ein und Neumarkt St. Veit bereitete sich auf eine Festwoche zur Feier der 50 jährigen Stadterhebung vor.
In einem neuen Anbau der Walzmühle brach ein Feuer aus, das die Wehren aber rasch unter Kontrolle bringen konnten. Größerer Schaden ist nicht entstanden.
Die Oldtimerfreunde veranstalteten ihren alljährlichen Teilemarkt, zu dem über 10.000 Besucher auf die Rennbahn kamen
Mit einem Bandkontest in der Mehrzweckhalle beteiligte sich der Kreisjugendring an den Feierlichkeiten in Neumarkt St. Veit
Die Fußballweltmeisterschaft warf ihre Schatten voraus: Die Deutsche Bahn schickte ihren Weltmeisterzug von 1954 auf Werbetour. Er konnte am Bahnhof besichtigt werden.
Der Einradverein veranstaltete in Waldkraiburg und in Mühldorf den ersten Bayerncup. Schlechtes Wetter verdarb ihnen aber die verdiente Zuschauerresonanz.
Am Sonntag fand der Festakt zur Feier der 50jährigen Stadterhebung in Neumarkt St. Veit statt. Außer Bürgermeister Baumgartner und Landrat Huber waren Staatssekretär Georg Schmid und Städtetagspräsident Schaidinger gekommen. Am Nachmittag feierten die Neumarkter. Am Abend gabs Feuerwerk.
Turnusgemäß und traditionsbewußt stellten die Mühldorfer Edelweißtrachtler an der Innbrücke ihren Maibaum auf, was nicht ganz ohne Schwierigkeiten ablief....
Nach drei Jahren sollte die Baustelle endlich vom Stadtplatz in Mühldorf verschwinden. Wir haben nachgesehen, wie’s vorwärts ging.
Dann rauchten den Kollegiaten im Gymnasium die Köpfe, als die Abiturprüfungen begannen. Es haben alle bestanden.
Den Jahrestag der Kommunalwahl von 1966, an dem in viele Rathäuser SPD-Bürgermeister einzogen, nutzte die SPD um dieses Jubiläum zu feiern. Hannovers Bürgermeister Schmalstieg trug sich als erster ins Goldene Buch von Töging ein.
Nach einem tödlichen Unfall im Innkanal zeigte uns die Sondereinsatzgruppe der Wasserwacht, wie sie sich auf Rettungsaktionen vorbereitet.
Kunst und Kommerz in Waldkraiburg stellte eine Verbindung zwischen der Geschäfts- und der Kulturwelt her. Erstmals bleib der Regen aus, so daß Stimmung in der Stadt aufkam.
Armin Stockerer und Chrstine Enghofer gaben ein vielbeachtetes Musicalkonzert im Prambsstadl in Obermörmoosen.
Wie schon zuvor in Töging, so feierte nun auch die SPD in Mühldorf 40 Jahre SPD-Bürgermeister. Josef Federer war damals ins Rathaus eingezogen.
Die Blaskapelle nimmt in Schwindegg eine wichtige Rolle im gesellschaftlichen Leben ein. Das Muttertagskonzert mußte diesmal auf einen Samstag verlegt werden. Es war trotzdem ein voller Erfolg.
Die Swing-Street-Big-Band ist aus dem Mühldorfer Kulturleben nicht mehr wegzudenken. Hier spielt sie in der Kantine in Töging.
Waldkraiburg hat jetzt ein Info-Center und einen professionellen Stadtmarketing-Manager. Bürgermeister Klika überreichte Markus Stern zur Eröffnung eine Zacke eines Sterns.
Erstmals in Mühldorf zu sehen: TraktorPulling. Aufgemotzte Traktoren müssen einen Bremswagen so weit ziehen wie möglich. Es gab spektakulären Motorsport.
Die Mühldorfer CSU veranstaltete ein Beachvolleyballturnier am Stadtplatz. Auf zwei aufgeschütteten Sandplätzen wurde Politik-Sport und Meisterschaft ausgetragen.
Das verbliebene Stück ST 2092 zwischen dem Ausbauende der Nordtangentenverlängerung und der Frixinger Kreuzung wurde ausgebaut: Spatenstich
Die 70083 ist eigentlich die Mühldorfer Denkmallok. Leider beehrt sie uns nur ab und zu durch ihren Besuch, wie am Vatertag, als sie nach Simbach und Alötting dampfte.
Jazz im Ahnensaal des Klosters Zangberg? Die Jazz-Lions um Johannes Schmid zeigten, daß dies kein Wiederspruch ist.
Eine Sensation boten die Rock’n’Roll Jugendmeisterschaften im Haus der Kultur in Waldkraiburg, als Marina Guillery und ... Meindl deutsche Jugendmeister wurden.


Juni – Juli

IN Mühldorf wurde der Grundstein für das größte Bauprojekte der Stadt gelegt, der neuen Hauptschule. Über 20 Mio. EURO investiert die Stadt ein die neue Schule, die einst Bayerns modernste Hauptschule werden soll.
Die Zeit der Volksfeste beginnt: In Kraiburg ziehen Stadt und Vereine letztmals hinaus zur alten Volksfestwiese. 2007 soll der neue Festplatz eingeweiht werden.
In Neumarkt St. Veit zieht die ganze Stadt mit hinaus. Kam das O’zapft is, war auch schon das ganze Zelt voll – kein Platz mehr frei!
Mühldorf verabschiedet seine Notare und begrüßt die Nachfolger. Traurig, daß Notar Buchmeier noch im selben Jahr von uns gegangen ist.
Auf der Sandbahn dröhnen die Motoren. Dezimiertes Fahrerfeld und große Hitze halten die Freude aber in Grenzen.
Stadtfest in Waldkraiburg: Erstmals auf dem Stadtplatz. Trotz vieler Anstrengungen und ansprechendem Programm nur mäßig besucht.
In Neumarkt St. Veit geht ein Traum in Erfüllung. Mit der neuen Spange wird das Grubereck entlastet. Viel Prominenz bei der Eröffnung.
Volksfest auch in Ampfing: Für den verletzten Bürgermeister Wimmer zapft zweiter Bürgermeister Georg Buchner an und – schlägt sich wacker.
Altstadtfest in Mühldorf: In Teising hatte es schon geschüttet: Mühldorf blieb trocken. Und so feierten Tausende bis tief in die Nacht. Viele waren von auswärts gekommen. Eines der ruhigsten Altstadtfeste der letzten Jahre.
Das Ruperti-Gymnasium erhält eine Mensa. Die Einführung des G8 machte es nötig, den Schülern einen Mittagstisch anzubieten.
Das BFZ Peters in Waldkraiburg veranstaltet die JP-Olympics. Dazu kam Staatssekretär Heike in Rathaus und trug sich ins Goldene Buch der Stadt ein. Danach agierte er als Schiedsrichter des Fußballspiels.
Volksfest in Waldkraiburg: Anders als anderswo, aber interessant. Und Bürgermeister Klika mittendrin.
Die Fußballweltmeisterschaft wurde auch in Mühldorf gefeiert. „Public-Viewing“ hieß das Zauberwort. Und tausende trafen sich bei jedem Spiel um gemeinsam Fußball zu schauen.
Bei dem Spiel, das wir hier im Haberkasteninnenhof besucht haben, flog allerdings Deutschland gegen Italien aus dem Wettbewerb.
In Ampfing zeigten die Freunde historischer Flugzeuge, was in ihren restaurierten Maschinen steckt. Kunstflug- und Modellflugforführungen fast vor leeren Zuschauerplätzen.
Klaus Brügel, der Rektor der Grundschule Mößling ging in den Ruhestand und die Schule verabschiedete ihn mit einem Theaterstück an dem fast alle Klassen mitmachten.
In Töging fand das 116. Gaufest der Trachtler statt. Im Beisein vieler Repräsentanten aus Politik und öffentlichem Leben feierten fast 10.000 Trachtler bei Kaierswetter erst Feldgottesdienst und zogen dann durch die Stadt. Eine Meisterleistung der Organisatoren.
Nach 40 Jahren Diskussion erhält Neumarkt St. Veit endlich eine Umgehungsstraße. Das Straßenbaumt stellte die Planung vor und zeigte eine virtuelle Fahrt auf der neuen Straße.
Ein Jegog? Die Musikschule Mühldorf konnte mit Hilfe der Kreissparkasse ein äußerst exotisches Instrument kaufen. Sie stellte es im Rahmen des Musikschulkonzerts im Stadtsaal vor.
Der Landkreis fur diesmal mit der Süd-Ost-Bayern-Bahn nach Passau. Der Stadtrundgang endete im Rathaussaal.
Nach drei Jahren Pause stachen die Boarischen wieder mit Badwandln in den Inn. Nur sechs Wandln und brütende Hitze machten es Organisatoren und Besuchern nicht gerade leicht.

August und September

Endlich Abkühlung hatten wir gedacht. Aber es hörte kaum mehr auf zu regnen. Vorher mußte das Landratsamt wegen der langen Trockenheit Waldbrandkontrollflüge anordnen.
Fehlenden Lehrstellen versuchte MdB Stephan Mayer mit einer Ausbildungstour zu begegnen. Obwohl sie Organisatoren und Firmen arg anstrengten, kamen nur 15 Bewerber. Beim zweiten Termin erschien gar nur noch einer.
„Wie weit ist die Autobahn?“ haben sich unsere Politker gefragt und die Baustelle besucht. Im Juli wurde erst noch Aphalt verlegt...
Wagemutige Piloten stürzten sich beim 3. Großen Preis von Waldkraiburg die Rampe hinunter. Das Seifenkistenrennen war ein riesen Spaß für groß und klein.
Karin Roth, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesverkehrsministerium war zu Gast im Rathaus in Mühldorf
Genauso wie Staatsminister Erwin Huber zu Gast war im Landratsamt. In beiden Gesprächen gings um unsere Infrastruktur: Autobahn und Bahnausbau sollten nicht zur Ruhe kommen.
Die Einradler machten schon wieder auf sich aufmerksam: Diesmal mit einem Einradtag in der Turnahalle in Mößling.
Dann brach die Zeit des Mittelalters im Landkreis aus: Erst fand in Kraiburg auf dem Schloßberg ein Ritterturnier statt, dem das Wetter aber arg mitspielte und dann versetzte QED Neumarkt ins Mittelalter.
Rund ums Schloß Adlstein fand das Schloßgartenfest statt. Man konnte glatt vergessen, daß es Sommer 2006 war....
In Mühldof fährt jetzt ein neuer kleinerer Stadtbus. Niederflureinstieg und modernste Technik machen das Busfahren für die Fahrgäste sicherer und bequemer.
Die Feuerwehren bereiten sich auf die Eröffnung der Autobahn vor. Sie erhalten Verkehrssicherungsanhänger, die sie schützen, wenn sie zu Einsätzen auf die Autobahn ausrücken müssen.
Nach nur zwei Monaten Bauzeit ist die Staatsstraße 2092 fertig. Die Autofahrer aus dem nördlichen Landkreis freuts: Eine Umleitung weniger.
In der Lederergasse brennt eine Küche! Die Feuerwehren löschen aber schnell, keine Gefahr für die Altstadt.
Bei herrlichem Wetter können Stadt, Vereine und Wirte zum Volksfest hinausziehen. Von Kunden mit Einkaufstüten beiläufig beobachtet. Das Festbier schmeckt trotzdem.
Die Boxsportabteilung des TSV 1860 hat mit viel Eigenarbeit eine Trainingshalle gebaut. Bei der Eröffnung haben alle einen riesen Spaß.
Erstmals findet der Boxkampf am ersten Volksfestsonntag statt. Trotz guten Sports mangelts an Zuschauern.
Dem Volksfest mangelts in den ersten Tagen auch an Gästen. Zu kalt und zu naß!
In Waldkraiburg geht’s mit den VfL Fußballern immer weiter bergab in der Tabelle. Trainer Marksteiner ist verzweifelt.
Das Trachtenfest auf dem Stadtplatz in Mühldorf ist eine Attraktion, die weithin bekannt ist. Gruppen aus Griechenland, Skandinavien, Südtirol, Österreich und aus ganz Deutschland geben Fest und Umzug eine einzigartige Atmosphäre.
Und als die Schützen ihre Munition verfeuert hatten waren nach dem Feuerwerk alle zufrieden mit dem Volksfest.
Präsident Ostaficiutsch aus Timisoara in Rumänien besuchte den Landkreis
In Mühldorf öffneten die Museen ihre Tore für die Museumsnacht. Bis spät waren die Museen und die Gaststätten voll, kaum ein Parkplatz zu bekommen – ein voller Erfolg.
Dann begann die Schule wieder und die Eltern brachte ihre Sprößlinge am ersten Tag selbst zur Schule.
In Haag wurde das sanierte Krankenhaus eingeweiht. Die geriatrische Rehaklinik schließt eine Lücke im Angebot und hat ihren Platz in der Krankehauswelt gefunden.
Auch die VHS Mühldorf feierte Einweihung. Sie hatte im Norden Mühldorfs im ehemaligen Telekom-Gebäude eine neues Domizil gefunden und kann nun ruhig weiter wachsen.
Eine ganze Reihe von Einweihungen feierte Aschau: Zuerst wurde eine Umgehungsstraße eröffnet, die den Verkehr nach Aschau Werk aus dem Ort heraushält .
Die älteren Mitbürger standen im Mittelpunkt des Seniorentages im Stadtsaal in Mühldorf, an dem ihnen Information und Unterhaltung geboten worden war. Nur das Sitztanzen war nicht so nach ihrem Geschmack.
Die Feuerwehr Mühldorf hielt erstmals ein Symposium ab.
Aschau weihte die neue Bücherei ein und
Die neue Mehrzweckhalle. Nach der Übergabe des Schlüssels an Bürgermeister Huber nahmen gleich die Vereine die Halle in Besitz und zeigten ihr Können.
50 Jahre gibt es die VHS in Neumarkt St. Veit. 28 Jahre davon steht ihr Charly Geisdörfer vor. Grund für eine große Jubiläumsfeier.

Oktober und November
Die Volleyballer des TSV 1860 Mühldorf sind zwar in die Regionalliga aufgestiegen, tun sich aber schwer in dieser Liga. Diesmal haben sie gewonnen.
Nach 10 Jahren führte der VfL in Waldkraiburg wieder einen Stadtlauf durch. Es soll wieder Tradition werden.
Seit 60 Jahren gibt es in Ampfing eine Ortsgruppe der SPD. Sogar Bundestagsabgeordneter Ewald Schurer war gekommen.
Die Kraiburger spielten Dürrenmatts „Physiker“ mit großem Erfolg in der Remise auf.
Herbst ist Kürbiszeit: Ob Zierkürbis oder Speisekürbis: Formen und Farben sind so vielfältig, daß wir hinter die Herkunft kommen wollen.
AIDS ist eine schlimme Bedrohung der Menschheit. Um davor zu warnen, veranstaltete das Gesundheitsamt Aidswochen und wies die Jugend im Landkreis auf die Gefahren hin, die mit dem unachtsamen Umgang mit dieser Bedrohung verbunden sind.
Zangbergs Bürgermeister Märkl konnte sein 25-jähriges Dienstjubiläum begehen. Er ist damit der dienstälteste Bürgermeister im Landkreis.
In Schwindegg konnte Bürgermeister Dr. Dürner die neue Umgehungsstraße dem Verkehr übergeben. Durch die neue Straße steigt die Lebensqualität im Ort erheblich. Wenn auch noch die Hochwasserfreilegung fertig ist wird’s paradisisch in Schwindegg.
Die Feuerwehr Mühldorf erhielt ein neues Boot und Bürgermeister Knolbauchs Gattin taufte es. Auf den Namen „Karin“ natürlich.
Erst im Mai war Grundsteinlegung und nun konnte Richtfest gefeiert werden. Der Rohbau der neuen Hauptschule wurde in Windeseile gebaut. Schließlich sollen dort im September 2007 die Schüler lernen können.
Der Verein „Gemeinsam Mensch“ kämpft für die Anerkennung und Integration Behinderter. Der Galaabend brachte allen viel Spaß und die dringend nötigen Einnahmen für diese Arbeit.
Zum letzten Mal stellte Josef Steinbichler das neue Mühlrad vor, diesmal im Fruhmannhaus in Neumarkt-St. Veit. Der 48. Band des Heimatvereins Heimatbund enthält wieder interessante Aufsätze rund um die Geschichte unserer Region.
Ein Großereignis war der Geschichtstag, der unter dem Motto stand: „Sport und Vereine im Wandel der Zeit“ Vereinsvorstände zeiten ihre Sportarten und Hobbys und wie sie sich im Lauf der Zeit verändert haben.
Am selben Tag wurde im Lodronhaus die Ausstellung eröffnet, die sich dem selben Thema widmet und nun durch die Gemeinden im Landkreis zieht.
Die Grünen im Landkreis hatten prominenten Besuch: Fraktionsvorsitzender Dr. Sepp Dürr erläuterte die Politik seiner Partei.
Ein weiteres Jubiläum waren die 25 Jahre wert, die die Bücherei nun im Kornkasten ist. Bürgermeister Knoblauch lobte den Weitblick der damaligen Entscheider und die heutige Leitung, die eine der erfolgreichsten Büchereien in Deutschland geschaffen haben.
Aus den drei Mühldorfer Fußballvereinen wurde der FC Mühldorf. Er stellte sich der Öffentlichkeit vor.
Aschau weihte ein Ortsteilkläranlage ein und schloß die Sanierung der Abwasserentsorgung ab.
Der Kunstverein Inn-Salzach hielt im Haus der Kultur in Waldkraiburg seine Jahresausstellung ab. 31 Künstler aus der Region beteiligten sich daran
Ein weiteres Teilstück des Dreistädte-Radweges konnte Waldkraiburg einweihen. Nun fehlt noch das Stück bis nach Ecksberg.
Weil nach der Vogelgrippe im vergangenen Jahr alle Wissenschaftler eine Influenza Pandemie vorausgesagt hatten, stellte das Landratsamt die beschlossenen Vorbeugemaßnahmen vor. Gleichzeitig wurde auch die neu organisiert Heimaufsicht der Öffentlichkeit vorgestellt.
Die Stadtwerke Mühldorf wurden für ihr hervorragendes Wassermanagement ausgezeichnet.
In Waldkraiburg konnte der neue Trainer die Talfahrt des VfL nicht so schnell stoppen. 0:4 unterlagen sie gegen Ampfing.
Das Mühldorfer Netz hat es sich zur Aufgabe gemacht, die kulturschaffenden im Landkreis zu vereinen. Da das nicht so einfach ist, hat man zunächst die musikschaffenden zusammengebracht und in einem Galaabend im Haus der Kultur vorgestellt. Es zeigte sich, welche Vielfalt die Bürger des Landkreises bieten.
Die Theatergruppe des Trachtenvereins Enzian in Töging wagte sich an die bayerische Übersetzung Heinrich von Kleists „Der zerbrochene Krug“. Obwohl brilliant gespielt, war es doch ein schwieriges Stück für die Theaterbesucher.
Um sich auf die Eröffnung der Autobahn vorzubereiten, hat das Landratsamt eine Katastrophenschutzübung unter Beteiligung aller Rettungsdienste organisiert. Es stellte sich heraus, daß es noch einiges zu verbessern gab.
An vier Terminen in vier Gaststätten stellte Bürgermeister Knoblauch die Aktivitäten der Stadt vor und hörte sich die Sorgen und Nöte der Bürger an. Fazit: Die Bürger sind zufrieden mit der Arbeit der Stadt.
MdB Stephan Mayer lud zu einer großen Verkehrskonferenz. Es ging darum, den Verantwortlichen klar zu machen, daß auch nach der Eröffnung der Autobahn noch viel zu tun ist.
Die Berufsschule I eröffnete ein Zentrum zur Ausbilung von LKW-Mechanikern. Es ist erst das zweite in Südbayern und steht Lehrlingen in ganz Süd-Ost-Bayern zur Verfügung.
Die Ausschußgemeinschaft Freie Mühldorfer ist nach einem Gerichtsurteil nun eine Fraktion im Stadtrat in Mühldorf
Tögings Bürgermeister Horst Krebes feierte seinen 60. Geburtstag in der Kantine. Der Stadtrat verlieh im die Bürgermedaille und beschenkte ihn mit einer Kopie des Hochzeitsbrunnens. Den Abschluß der Feier bot ein Zimmerfeuerwerk.
Mühldorf hat wieder ein Kino. In Rekordzeit bauten die Brüder Trettenbacher ein altes Gewerbegebäude um. Bürgermeister Knoblauch bedankte sich bei Erbauern und Betreibern für dieses zusätzliche Freizeitangebot für die Bürger.
Als Dank für Unterstützer und Mitwirkende veranstalteten die Musikfreunde Mühldorf ein Klassik-Konzert im Ahnensaal des Klosters Zangberg. Die Gelegenheit zu Gesprächen zwischen Unterstützern und Künstlern.
Seit 1. Dezember gibt es im Landkreis neue Nummernschilder. Nun kann jeder sein Wunschkennzeichen bekommen. Übrigens, das gibt’s nur im Landkreis Mühdlorf...

Dezember

Die Feurwehr Mühldorf erhielt eine Wärmebildkamera von der Bayerischen Versicherungskammer. Mit diesem neuen Gerät kann man Personen auch in stark verrauchten Räumen und im Dunkeln orten. Um uns die Funktion zu demonstrieren, hat uns die Feuerwehr eine Schauübung organisert.
In Schwindegg konnte Bürgermeister Dr. Dürner wie versprochen termingerecht die Ortsdurchfahrt wieder freigeben und damit die Wogen glätten, die sich in der Bevölkerung aufgestaut hatten.
Nach 40 Jahren Diskussion und 20 Jahren Vorbereitung war es am 7. Dezember so weit. Die Ortsumfahrung Mühldorf der Autobahn A94 konnte dem Verkehr übergeben werden. Viel Prominenz hatte sich eingefunden. Und nach den Ansprachen von Parlamentarischer Staatssekreäterin Karin Roth, Staatsskretär Georg Schmid, Landrat Georg Huber und Bürgermeister Günther Knoblauch konnte das Band durchschnitten werden. Seither fließt der Verkehr und Mühldorf hat 70 % weniger Verkehr auf der alten B12 als früher.
Werner Emmerl und zwei Bands sammelten auf ihrer Konzerttour durch drei Landkreise 50.000EURO für die Kinderkrebshilfe Balu von Ursula Krieger.
Der Gospelchor der Musikschule Mühldorf unter Leitung von Armin Stockerer begeisterte in zwei Konzerten in Ampfing und in St. Pius die Zuhörer.
Die Zeit der Christkindlmärkte war gekommen. Wir besuchten einige im Landkreis und beobachteten, wie Kinderaugen leuchteten und Erwachsene sich freuten.
Anfang Dezember brannte die Scheune eines Anwesens bei Rattenkirchen ab. Die Feuerwehren konnten zwar schnell löschen, aber nicht viel retten.
Bei der Eröffnung des Christkindlmarktes in Mühldorf war es so warm, daß Bürgermeister Knoblauch im Trachtenjanker kam. Stimmung kam aber auch ohne Schnee auf. Und den Kindern schien’s ohnehin egal zu sein.
In Waldkraiburg kamen Nikolaus und Christkind gemeinsam. Nachdem sie ihre Botschaft vom Rathausfenster verkündet hatten, bahnten sie sich ihren Weg durch die Menge und beschenkten die Anwesenden.
Der besondere Christkindlmarkt fand im Schloßgarten und in den Nebengebäuden zu Tüssling statt.
Kurz vor Weihnachten konnte die neue Mensa des Gymnasiums in Mühdorf eingeweiht werden.
Auch in Ampfing gab es einen Markt. Aber weil Ampfing immer etwas besonderes macht, heißt er dort Adventszauber und das Christkind verteilt Lebkuchen. In Kraiburg wurde sogar der Marktplatz für den Durchgangsverkehr gesperrt. So konnte die richtige Kulisse für einen stimmungsvollen Markt geschaffen werden.
Etwas besonderes gabs auch in der Realschule in Haag. Dort benannte man die Korridore mit Straßennamen. So fällt es jedem Schüler leicht, seine Fachräume zu finden.
Auf Weihnachten stimmten auch die Floß-Singers ein, die zusammen mit anderen ein Weihnachtskonzert in der Kirche in Flossing gaben.
Zum Abschluß grüßten unsere Zuschauer Landrat Georg Huber, Mühldorfs Bürgermeister Günther Knoblauch, Waldkraiburgs Bürgermeister Siegfried Klika und Neumarkts Bürgermeister Erwin Baumgartner. Sie alle wünschten Ihnen – liebe Zuschauer – ein erfolgreiches Neues Jahr. Diesem Wunsch schließen wir uns an. Wir wünschen Ihnen allen Gesundheit, erfolg und Gottes Segen für das kommende Jahr.


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