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Josef J. Pöllmann
Stadt Waldkraiburg > Neumarkt St. Veit > Gemeinde Ampfing > Stadt Altötting > Mühldorf-TV ist durch die BLM lizenziertes Lokalfernsehen
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Nr.
Thema LZ Archiv KW Ersch.
22 Der Neujahrsempfang der Freien Demokraten mit FDP Fraktionsvorsitzendem Thomas Hacker 16:20 06
Während oben die ersten Blüten an den Haselnußsträuchern hängen und die Enten im Teich nach Futter suchen, schneite es leicht und der Kreisverband Mühldorf der Freien Demokraten empfing die Gäste zum Neujahrsempfang. Es scheint schon ein eigenartiges Jahr zu sein, dieses 2013!
Das setzte sich im Restaurant Wasserschlössl in Mühldorf fort, wohin die Kreisvorsitzende Sandra Bubendorfer-Licht so viele Gäste eingeladen hatte wie nie zuvor und wo doch weniger Tische warteten als früher.
Neu war auch die Musik: Die Xodloch-Musi aus Waging empfing die Gäste auf urig-bayerische Art.
Beim Stehempfang tauschten sich dann erst einmal Landrat Georg Huber und Mühldorfs zweiter Bürgermeister Paul Schwarz aus, FDP Fraktionsvorsitzender Thomas Hacker und Altöttings Kreisvorsitzender Konrad Kammergruber mit Bundestagskandidat Ulrich Kastner, die Stadträte Max Oelmaier und Franz Essl mit Reinhold Haslbeck, und SPD Unterbezirksvorsitzender Richard Fischer mit CSU-Mann Paul Schwarz.
Die Xodloch-Musi legte noch eins drauf und besang das Leben dro’hm auf de Äulma
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Sie sind da, um da zu bleiben – sie gehen auch nicht weg – begann Sandra Bubendorfer-Licht ihre Begrüßung und erntete dafür Zustimmung. Besonders freute sie sich über die Teilnahme von Landrat Georg Huber und der Mitglieder von Kreistag und Stadtrat.
Sie konnte auch die Bildungspolitische Sprecherin der FDP Landtagsfraktion begrüßen, Renate Will, den Heimatabgeordneten Tobias Thalhammer, den Bürgermeister von Vaterstetten Wolfgang Will und zahlreiche Vorsitzende von anderen Kreisverbänden der FDP.
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Obwohl Lichtmeß bereits vorbei ist, wünschte Landrat Georg Huber allen Bürgern und natürlich den Mitgliedern der FDP ein gutes und erfolgreiches Neues Jahre, gerade in diesem wichtigen Wahljahr.
Hört man das politische Gezeter, könnte man denken, uns geht’s sehr schlecht. Tatsächlich geht’s uns verdammt gut! Das gilt auch für die Kommunen, die sicher hier und dort gern mehr Geld hätten um diesen oder jenen Wunsch erfüllen zu können. Allerdings muss man betriebs- und volkswirtschaftlich denken und Wege finden, alte Zöpfe abzuschneiden und neues zu entwickeln.
Das trifft auch auf die FDP zu, von der er erwartet hatte, dass Wirtschafts- und Wissenschaftsministerium unter FDP-Führung neue Wege gehen würden. Seit der Wahl ist da aber leider nicht viel passiert. Wenn der Landkreis versucht, das Thema „Duales Studium“ vorwärts zu bringen, kommt aus dem Wissenschaftsministerium nicht einmal eine Antwort. Trotz seines Versprechens eine Studie zu diskutieren, gab es vom Wissenschaftsminister bis dahin keine Einladung zu einem Gespräch. Das ist ärgerlich.
Auch beim Thema Regionalplanung sah Landrat Huber den ländlichen Raum zurückgelassen. Für die angeregte Planungsregion 19 wurde ein Gutachten erstellt und dem Wirtschaftsministerium vorgelegt. Landrat Hubers Kollege in Erding hat daraufhin die Auskunft erhalten, es wäre zwar da, würde aber nicht wirklich interessieren und er selbst hat nicht einmal eine Antwort erhalten.
(O-Ton 18:34:17 Ich wünschte mir schon eine deutliche Mitsprache....)
Natürlich kann es sein, dass dort in München das Land nicht interessiert. Trotzdem kann sich auch München nur entwickeln, wenn der Raum im Osten mitgenommen wird. Und dass das nicht der Fall ist, zeigen nicht nur die beiden Verkehrsprojekte sondern auch der vernachlässigte Ausbau der Anbindung an den Flughafen.
Der südostbayerische Raum erbringt enorme Leistung. Das sollte auch die FDP erkennen und den Raum östlich der Hauptstadt mit einbeziehen. Es kann schließlich nicht sein, dass man heute für die Fahrt zur Regierung von Oberbayern eine Stunde länger braucht als vor zwanzig Jahren! Gleiches gilt für die Bahn: Da sind die Züge von früh bis spät überfüllt und nicht mehr erweiterbar.
(O-Ton Da erwarten wir von der FDP mehr Dynamik! )
Landrat Georg Huber dankte für die Einladung und dafür, dass die FDP so gute Demokraten sind um auch einem CSU-Landrat etwas sagen zu lassen. Er wünschte sich so auch weiterhin gute Zusammenarbeit.
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Kreisrat Max Oelmaier unterstützte Landrat Huber und kritisierte zudem, dass neben der Verkehrsanbindung auch der Wegfall der Einstufung der gesamten Region als Oberzentrum nicht nachvollziehbar ist. Tatsächlich muss hier und beim Ausbau der Verkehrsinfrastruktur etwas passieren. Da wird die ganze Region zusammenstehen!
Er erklärte, der gesamte Kreisverband der FDP ist stolz auf seine Kreisvorsitzende, die neben ihrem Sitz im Landesvorstand auch einen hervorragenden 7. Platz auf der Wahlliste erreicht hat. Damit hat sie gute Chancen, in den Landtag gewählt zu werden.
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Würde die FDP nicht mehr in den Landtag und in den Bundestag einziehen, würden wir in einem Land leben, in dem ein allmächtiger Staat ein Minimum an Freiheit erlauben würde – warnte Sandra Bubendorfer-Licht. Wir würden mit verantwortungslosem Handeln riesige Schuldenberge anhäuften und zum Anhäufen und dadurch die kommenden Generationen schädigen. Wir würden in einem Land leben, das durch Verbote geprägt wäre das durch höchste Steuern seine Wettbewerbsfähigkeit völlig verlieren würde in einem, das durch Versäumnisse beim Ausbau der Infrastruktur seinen Stellenwert verlieren würde (!!!!) und in dem Rechtsbeugung an der Tagesordnung stünde und die Bürgerrechte mit Füßen getreten würden.
Fürchtet Euch nicht! Die FDP wird wieder in den Bayerischen Landtag und auch in den Bundestag einziehen. Und dann können sich die Bürger auch wieder auf die FDP verlassen.
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Ulrich Kastner kandidiert in den Landkreisen Mühldorf und Altötting für die Wahl zum Deutschen Bundestag. Das Bundesverkehrsministerium wäre doch in der Hand eines CSU-Politikers – reflektierte er auf Landrat Hubers Forderung des Ausbaus der Infrastruktur. Es wäre allerdings das gemeinsame Interesse aller Bürger in der Region, dass diese Projekte vorangetrieben werden.
Er selbst wäre 50 Jahre alt, verheiratet und Vater eines 10-jährigen Sohnes, Verfahrensingenieur bei Wacker in Burghausen, verfügt über Erfahrung beim Anlagenbau und sieht deshalb den Bau des Berliner Flughafens als Desaster.
Im Deutschen Bundestag sind mehr Vertreter aus der Wirtschaft nötig, begründete Ulrich Kastner sein politisches Engagement. Er möchte dazu beitragen, dass die schwarz-gelbe Regierung in Berlin ihre erfolgreiche Arbeit fortsetzen kann, die Staatsverschuldung begrenzt, die Energieversorgung gesichert wird und künftigen Generationen ein Land übergeben wird, das sie selbst weiter gestalten können. Er dankte Sandra Bubendorfer-Licht für die perfekte Organisation des Neujahrsempfangs.
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Max Oelmaier begrüßte noch Dr. Georg Gafus, der die Riege der vertretenen Parteien aus dem Kreistag vervollständigte.
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Tobias Thalhammer – Betreuungsabgeordneter der FDP für die Landkreise Altötting und Mühldorf freute sich erst darüber, dass sich die Gäste aus den anderen Parteien als gute Demokraten erwiesen und die Veranstaltung der FDP durch ihr Kommen aufgewertet haben.
In guter demokratischer Weise wollte er dann auf Landrat Hubers Anmerkungen eingehen. Sicher ist es bedauerlich, wenn der Region der Status als Oberzentrum aberkannt worden ist. Trotzdem braucht niemand Angst zu haben, dass die Landkreise Mühldorf und Altötting vernachlässigt werden, für die er ja für die FDP verantwortlich zeichnet.
Gerade bei den beiden Infrastrukturprojekten hat die FDP wesentlich dazu beigetragen, dass viele Hindernisse aus dem Weg geräumt wurden und nicht die B12 ausgebaut wird.
Die Liberalen können mit breiter Brust behaupten, dass gerade sie die jahrelange Vernachlässigung durch die CSU überwunden haben. Dank der FDP genießen die beiden Landkreise endlich die Anerkennung, die ihnen auch zusteht!
Ein sonst ziemlich erfolgloser Bundesminister hat erst kürzlich erkannt, dass die Energie trotz Energiewende bezahlbar bleiben muss. Es waren die Liberalen in Bayern, die die Strompreisbremse ins Gespräch gebracht haben. (O-Ton – Strom darf kein Luxusgut werden...)
Die Liberalen stehen auch dafür, die Wasserversorgung in kommunaler Hand zu halten. Steigende Wasserpreise bei schlechterer Qualität ist mit den Liberalen nicht zu machen. Wasser gehört zur kommunalen Daseinsvorsorge. So wünschte er allen ein erfolgreiches Jahr und auch, dass sie zusammen mit ihrem Koalitionspartner die erfolgreiche Arbeit fortsetzen können.
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Die Xodloch-Musi sorgte für Auflockerung.
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Ein spannendes Jahr liegt vor ihnen, begrüßte FDP Fraktionsvorsitzender Thomas Hacker die Zuhörer und wünschte allen dazu viel Erfolg. Die FDP will mit ihren Partnern das Land vorwärts bringen - natürlich auch nach dem Wahltat.
Da die Demokratie von der Meinungsvielfalt lebt, ist es gut, dass die verschiedenen politischen Kräfte zusammenkommen und ihre Meinungen austauschen ist das ein großer Erfolg für Sandra Bubendorfer-Licht. Platz 7 auf der Oberbayernliste und ihr Sitz im Bezirksvorstand zeigen deutlich, dass sie’s drauf hat.
(Applaus )
Mit solchen Kandidaten, war Thomas Hacker für die Wahl nicht bang.
Die Landtagsfraktion hat in den zurückliegenden vier Jahren ordentlich gearbeitet und gezeigt, dass Bayern besser dran ist, wenn die FDP in der Regierungsverantwortung steht.
Das hat auch der Koalitionspartner erkannt und Vorschläge der FDP übernommen – etwa die Öffnung der Hochschulen für Berufsgebildete oder die berufsbegleitenden Studien.
Auch im frühkindlichen und im schulischen Bereich konnten viele Verbesserungen erreicht werden. Dafür galt sein Dank Renate Will, die seit 2008 dem Kultusministerium viele kleine Veränderungen abgetrotzt hat.
Das spüren sie an den Schulen und das hat die Umfrage vor Weihnachten gezeigt, in der das Bildungssystem viel besser bewertet wurde. Da aber dieser Weg längst nicht zu Ende ist, ist es wichtig, dass die FDP auch über den September hinaus in Regierungsverantwortung bleibt.
Auch der Ausbau der Krippenplätze wäre ohne die FDP kaum vorangekommen. So ist Bayern vom bundesweit letzten Platz an die Spitze vorgerückt. Um die Kommunen auch weiterhin nicht allein zu lassen, wurde erst kürzlich das Sonderinvestitionsprogramm um ein Jahr verlängert. Die Veränderungen in der Gesellschaft müssen gemeinsam getragen werden.
(O-TonHier haben wir die Autobahnen schon geöffnet.... )
Zudem konnte die FDP erreichen, dass das letzte Kindergartenjahr in zwei Stufen beitragsfrei gestellt, und die Gruppen verkleinert wurden. Das zeigt die soziale Verantwortung der FDP.
Auch im Bereich Schule wurde viel erreicht. Die flexible Grundschule etwa, die die Jahrgangsstufen eins und zwei zusammenlegt und damit das gegenseitige Lernen fördert und Langsamentwickler nicht vernachlässigt.
Die Schule der Zukunft muss sich nach den individuellen Möglichkeiten der Kinder ausrichten – nicht umgekehrt. Nur mit der FDP werden so auch die kleinen Schulen mit mindestens 25 Schülern – also sechs pro Klasse - auf dem Land erhalten, wie die FDP ohnehin die Stärkung des ländlichen Raums im Zentrum ihrer Konzepte bewegt. Schon jetzt wurden hier wesentliche Verbesserungen erreicht.
Der Weg der FDP ist der richtige Weg – auch wenn man ihn erklären muss. Sicher will niemand Studiengebühren bezahlen – sie selbst auch nicht. Man darf aber nicht vergessen, dass mit der FDP 15.000 Studienplätze neu geschaffen wurden, dazu die Professorenstellen und alles was dazugehört. Die 180 Millionen Euro aus den Studiengebühren haben die Situation an den Hochschulen wesentlich verbessert, von besserer Sachmittelausstattung bis zu längeren Öffnungszeiten. Heute kommen trotz der Studiengebühren mehr Studenten nach Bayern als je zuvor. In anderen Bundesländern zahlen Studenten Verwaltungsgebühren oder extra für verpflichtende Studiengänge. Sie nennen’s halt anders!
Das Abrücken der CSU von den Studiengebühren nachdem sie erst vor dem Bundesverfassungsgericht für ihre Einführung gekämpft haben ist doch geprägt von Wahltaktik!
Die eine Kraft, die zu ihren Überzeugungen steht, ist doch die FDP! (Applaus 57:00:00)
Wenn Bayern jetzt 3 Milliarden Euro mehr für die Bildung ausgibt als noch 2008, dann ist das ein Erfolg der FDP. 5.600 Lehrerstellen mehr in Bayern, Baden-Württemberg streicht 10.000 Lehrerstellen. Die FDP möchte diesen Weg fortsetzen.
Die FDP hat auch ihren Anteil daran, dass Bayern aus der Wirtschafts- und Finanzkrise besser herausgekommen ist, als es vorher war. dass trotz hoher Investitionen und der Rettungsaktion für die Bayerische Landesbank, die die Staatsverschuldung über Nacht verdoppelt hat, Schulden getilgt werden konnten, ist auch ein Verdienst der FDP.
(O-Ton Aus der Regierungsverantwortung der bayerischen Liberalen...)
Eine Milliarde Euro wurde 2012 getilgt, im Doppelhaushalt 2013/2014 sollen nocheinmal eine Milliarde Euro getilgt werden. Auch das ist ein Versprechen an die junge Generation. (O-Ton Wir hinterlassen Euch nicht nur gute Bildungschancen...)
Deshalb hält die FDP an dem Ziel fest, den Staatshaushalt bis 2030 schuldenfrei zu gestalten.
Dieses ehrgeizige Ziel ist nur mit der Regierungsbeteiligung der FDP zu erreichen.
Darüber hinaus steht die FDP für Transparenz und die Übernahme von Verantwortung für Entscheidungen – auch dann, wenn die Verantwortlichen längst aus ihren Ämtern ausgeschieden sind. Das wurde beim Landesbank-Untersuchungsausschuß in vorbildlicher Weise gehandhabt. Heute zahlt die Landesbank an den Staat zurück während die WestLB vom Markt verschwunden ist. Die Privatisierung muss vorangetrieben werden und die Politik sich aus dem Verwaltungsrat zurückziehen. Politiker haben genug andere wichtige Aufgaben. Dann erhalten auch Landräte Antworten auf ihre Anfragen!
Schuldentilgung in Bayern – neue Schulden in Baden-Württemberg und in Nordrhein-Westfalen zeigen, wie verantwortlich die Bayerische Staatsregierung mit den Steuergeldern umgeht. Die Schuldenbremse und die Gleichbehandlung von Stadt und Land in die bayerische Verfassung aufzunehmen ist deshalb nur richtig! Wie wichtig der FDP der ländliche Raum ist, zeigen die Fortschritte in Oberfranken wo großes Potential vorhanden ist, und wie die überhitzten Großstädte an den Rand ihrer Möglichkeiten gelangt sind, wo es vom Wohnungsmarkt bis zur Infrastruktur Probleme gibt. Das zu beheben, hält die FDP am Bau der zweiten Stammstrecke und am Ausbau der Flughafenanbindung fest. Auch wenn hier in der Vergangenheit viele richtige Entscheidungen getroffen wurden, fehlte es an der Fertigstellung. Die ganz große Lösung kann es erst in der Zukunft geben.
Von der Autobahn über die zweite Stammstrecke bis zum Donauausbau und zur Datenautobahn gibt es für die Zukunft viel zu tun.
Die FDP hat in den letzten vier Jahren bewiesen, dass sie Impulse setzen kann. Und das möchten sie mit ihrem kompetenten Team über den Wahltag hinaus fortsetzen. Von Umfragen lassen sich die Liberalen nicht beirren. Das hat erst die Wahl in Niedersachsen gezeigt. Die Wähler wissen also genau, was sie wollen. Sie sind sicher, dass sie die 8% in Bayern zu überschreiten können. Und dazu wünschte Thomas Hacker alles Gute und viel Erfolg.
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Sandra Bubendorfer-Licht begrüßte dann Bundestagsabgeordneten Jimmy Schulz, der etwas später gekommen war.
Die Xodloch-Musi schloss den Neujahrsempfang stimmungsvoll ab, der für viele Gäste noch lang nicht endete.
23 Staatspreise für Absolventen des Beruflichen Bildungszentrums der Handwerkskammer 11:40
In den Haberkasten nach Mühldorf hatte das Bildungszentrum der Handwerkskammer eingeladen um den Absolventen ihrer Weiterbildungskurse die Auszeichnungen der bayerischen Staatsregierung auszuhändigen. Für diesen festlichen Anlass hatten sich auch Landrat Georg Huber, Bürgermeister Günther Knoblauch, Altöttings stellvertretender Landrat Stefan Jetz und Kultusstaatssekretär Bernd Sibler eingefunden.
Bildungszentrums-Chef Jochen Englmeier meinte zunächst, da die letzte Ehrung im Mai 2007 schon fast sechs Jahre zurückliegt, war die Feier schon etwas überfällig.
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37 von über 200 Teilnehmern haben ihren Abschluss so gemacht, dass sie heute ausgezeichnet werden können. Dazu gratulierte Landrat Georg Huber herzlich. Sie haben nun Leuchtturmfunktion in der Region und besonders im Handwerk. Durch ihr Können repräsentieren sie das Handwerk in der Öffentlichkeit und beweisen die Leistung, die hier erbracht wird.
Da sie die Kosten für die Weiterbildung selbst tragen mussten, äußerte Landrat Huber Unverständnis über die Diskussion über die Abschaffung der Studiengebühren. Es geht hier um Bildungsgerechtigkeit und darum, auch Fort- und Weiterbildungen möglich zu machen, auch wenn man schon im Berufsleben steht.
Es ist für den Landkreis Verpflichtung, Aus- und Weiterbildungsangebote vor Ort anbieten zu können. Deshalb dankte er dem Landkreis Altötting, der sich stark für die Ansiedlung einer Hochschuleinrichtung einsetzt. Nur so ist es möglich, junge Leute wieder in die Region zurück zu holen, die sonst nicht mehr zurückkommen würden. Bei der Erarbeitung des Seniorenpolitischen Konzepts stellte sich nämlich heraus, dass etwa 25% der 18 bis 25 jährigen nicht mehr zurückkommen, wenn sie auswärts ihren Abschluss machen.
Landrat Georg Huber bat die Absolventen, sich weiterhin in ihren Betrieben einzubringen und – wenn möglich – sich auch noch weiter zu bilden.
Er dankte allen nochmals für die viele Zeit, die sie neben ihrer beruflichen Tätigkeit aufgebracht haben und wünschte weiter viel Erfolg.
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Landtagsabgeordnete Ingrid Heckner freute sich, die erbrachten Leistungen in so schönem Ambiente feiern zu können. Die Bedeutung des Anlasses zeigt auch die Anwesenheit von Staatssekretär Bernd Siebler.
Bis zu 800 Unterrichtseinheiten haben sie in zweieinhalb Jahren absolviert. Das berufsbegleitend zu leisten verdient alle Anerkennung. Sie haben Zielstrebigkeit und Pflichtbewußtsein bewiesen.
Ingrid Heckner gratulierte auch dem Bildungszentrum, das seinen Anteil am Erfolg der jungen Leute hat. Sie sind ja auch sehr kreativ dabei, Fortbildung für alle möglichen Berufsfelder anzubieten. Dazu gehört auch der relativ neue „Energieberater“.
Ingrid Heckner unterstützte Landrat Hubers Forderung nach Ausbildugsmöglichkeiten in der Region, die helfen, die jungen Leute hier zu halten.
Da ihre Abschlüsse nun das Studium an der Hochschule ermöglichen, stehen ihnen alle Wege offen. „Kein Abschluss ohne Anschluss“ ermöglicht eine Karriere bis hin zum Doktortitel.
Eines sollte man allerdings beachten: Unser Reichtum sind nicht die „Mundwerker“ sondern die Handwerker, die auch umsetzen können, was andere erdenken.
Da das Handwerk der „Stille Riese“ in der bayerischen Wirtschaft ist, nannte sie einige Zahlen: 9% aller Umsätze der bayerischen Wirtschaft generiert das Handwerk in fast 198.000 Betrieben in denen 810.000 Beschäftigte 150 Berufe ausgeübt werden. Das bayerische Handwerk stellt fast ein fünftel des deutschen Handwerks, das entspricht 16 Handwerksbetrieben je 1000 Einwohner.
Ganz wichtig: Das Handwerk bildet mit über 78.500 Lehrlingen 31% aller Lehrlinge aus. Ohne dieses Engagement würde es mit der Jugendarbeitslosigkeit anders aussehen.
Sie wünschte den Absolventen, dass sie für ihr Leben den Weg finden, den sie für sich als richtig erkannt haben.
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Bürgermeister Günther Knoblauch war sicher, hier im Haberkasten ist für sie der beste Ort zum Feiern. Hier haben 85% der Arbeiten heimische Firmen erledigt. So ein altes Gebäude zu sanieren - das können nur Handwerker. Dazu gratulierte er herzlich.
Froh war er auch darüber, dass das Bildungszentrum der Handwerkskammer in Mühldorf seinen Sitz hat. Ihre Absolventen sind in der Wirtschaft sehr gefragt. Um das Angebot zu komplettieren, ist sicher auch eine Hochschuleinrichtung nötig. Natürlich brauchen wir auch die Autobahn und die Bahn. Die Firmen hier in der Region stellen nämlich noch etwas her, wozu die Rohmaterialien angefahren und die fertigen Produkte abtransportiert werden müssen.
Dabei nimmt das Handwerk eine zentrale Rolle ein. Auch wenn man viel diskutieren kann: Das Handwerk bildet den Boden auf dem alles andere wächst. Das ist eine ehrenvolle Rolle, zu der Günther Knoblauch herzlich gratulierte.
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Nachdem die Gäste die Vorspeise genossen hatten, nannte Jochen Englmeier die Umsetzung technischer Neuerungen in verständlicher Form für die Weitergabe an die Mitarbeiter der Handwerksbetriebe die vornehmste Aufgabe des Bildungszentrums der Handwerkskammer. Die Mitarbeiter sollten sich nicht mehr als Handwerker verstehen sondern als Manager, Betriebswirte, IT-Spezialisten: als „Kompetenzträger“, die viele Fachbereiche überblicken und die Zusammenhänge verständlich erklären können.
Da das nicht einfach ist, freut sich das Bildungszentrum immer, kompetente Referenten aus den Betrieben zu bekommen.
Sich weiterzubilden erfordert viel Disziplin, zumal die Kurse und die häusliche Arbeit zusätzlich zur Erwerbstätigkeit erledigt werden müssen.
Da ist es ein besonderes Erlebnis, wenn etwa die Projektarbeit eines Absolventen dazu geführt hat, dass er in seinem Betrieb nun zum Assistenten der Geschäftsleitung aufgestiegen ist.
Wenn nun neue Techniken auf die Betriebe zukommen – wie die Elektromobilität – muss das Handwerk mit neuen Berufsbildern und das Bildungszentrum mit neuen Weiterbildungsangeboten darauf reagieren.
In der Diskussion über die Bildungslandschaft muss man immer auch Deutschland und Europa im Blick behalten. Dabei hat sich das deutsche Berufsbildungssystem als richtungsweisend gezeigt. Dieses Erfolgsmodell hat seine Weiterentwicklung mit dem Dualen Studium erlebt, das für Betriebswirtschaftler noch einmal um drei Semester erweitert worden ist. Allerdings ist das alles nur erreichbar, wenn wir die Ausbildungsmöglichkeiten in die Region holen. Andernfalls müsste der Ausbildungswillige in Teilzeit arbeiten.
Darüber hinaus sprach sich Jochen Englmeier für den Erhalt der Studiengebühren aus. Schließlich zahlen schon Auszubildende Steuern und Fortbildungen müssen vollständig bezahlt werden. Und da müssen eben gleiche Regeln für alle gelten.
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Für Staatssekretär Bernd Sibler war es angemessen, die Staatspreise aus der Hand eines Staatssekretärs zu erhalten. Zu ihren Auszeichnungen gratulierte er den Absolventen und dankte ihnen allen, dass sie während ihrer Ausbildung vieles hint-angestellt haben, was sonst das Leben ausmacht. Urlaub, Familie - bis zum Freundeskreis.
Allerdings haben sie das sicher getan, um als Person voranzukommen. Dabei haben sie sich verändert und neue Kontakte geknüpft. Diese Weiterentwicklung darf man nicht außer Acht lassen, wenn man den Zuwachs ihrer Kompetenz würdigt.
Das lebenslange Lernen haben sie praktiziert und können nun – da sie in einer Sache Meister geworden sind – in einer anderen Sache wieder zum Lehrling werden. Das ist auch nötig, weil sich das Wissen der Welt alle drei Jahre verdoppelt.
Gerade in der gegenwärtigen Phase des Fachkräftemangels bieten sich den Absolventen beste Berufschancen. Auch für den Weg in die Selbständigkeit bieten sich beste Möglichkeiten – gerade in Bayern, wo die Arbeitslosenzahlen sich sogar jetzt - im Winter - bei 4,0% bewegt. Sogar in Niederbayern, wo vor wenigen Jahren im Winter noch 40% arbeitslos waren.
Von Spanien bis Finnland sind solche Zahlen nur Wunschtraum.
Staatssekretär Bernd Sibler teilte die Sorge um die Abwanderung junger Leute aus der Region.
Eine Möglichkeit dem entgegen zu wirken ist die Steigerung der Attraktivität der Betriebe, wozu die Absolventen maßgeblich beitragen. Das Kultusministerium hält am dreigliedrigen Schulsystem fest, weil das die individuelle Förderung einzelner erlaubt: „Jedem das Seine statt Gleiches für alle“. Auch wenn man Abiturienten braucht, muss doch die berufliche Bildung attraktiv gehalten und gestärkt werden.
Es ist nach Bernd Siblers Worten richtig, dass der Meistertitel und der niedrigste StudienAbschluss – der Bachelor – gleichrangig behandelt werden. Akademische und berufliche Bildung stehen also auf der gleichen Stufe.
Abschließend gratulierte er den Absolventen und dankte den Kammern, die ihre Angebote immer an den Anforderungen des Marktes ausrichten. Wenn sie sich nun das Rüstzeug für den schärfer werdenden Wettbewerb erworben haben, besteht viel Grund zum Feiern.
(O-Ton Ich ziehe meinen nicht vorhandenen Hut...)
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Nun bat Jochen Englmeier die Energieberater zu sich um ihnen die Staatspreisurkunden auszuhändigen. Ihre Abschlüsse würdigte er besonders, weil sie sich mit ihrer Tätigkeit in gewisser Weise zwischen viele Stühle gesetzt haben. Sie haben 200 Unterrichtseinheiten absolviert.
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Die fünf Betriebsinformatiker haben in zweieinhalb Jahren 800 Unterrichtseinheiten abgeschlossen: Roland Albrecht, Rainer Raschhofer, Florian Holzinger, Michael Heerd und Martin Attenberger.
Auch Wirtschaftsinformatiker haben in 200 Unterrichtseinheiten die Zugangsberechtigung zum Hochschulstudium erworben: Claudia Madl und Ludwig Obermeier.
Weil beide ein ausgezeichnetes Ergebnis erzielt hatten würdigte Jochen Englmeier ihre Leistungen besonders.
Betriebswirte haben 550 Unterrichtseinheiten geleistet und wurden so vom Meister zum Manager. Diese Ausbildung haben häufig Handwerksmeisterfrauen absolviert: Michael Urbanek, Karin Mittermeier, Barbara Brandl, Matthias Pichlmeier, Monka Schneider, Sandra Rückerl und Michael Bermond.
Den selben Abschluss erworben haben Maria Kainzmaier, Stefan Dandl, Andreas Lehner, Maria und Regina Utz, Angelika Gartner und Gabriele Bartl
Und Sonja Gruber und Gerhard Nickel, der Jochen Englmeier besondere Freude bereitete, weil er nämlich auch Elektromeister ist.
Übrigens würden alle Absolventen ihre Weiterbildung wieder machen – trotz des großen Zeitaufwands.
Nachdem Jochen Englmeier nochmals gratuliert hatte, widmeten sich die Ausgezeichneten und ihre Gäste einem gemeinsamen Festmahl.
Wir schließen uns den Gratulanten an und wünschen den Absolventen für ihren weiteren beruflichen Weg alles Gute.
24 Der Ortsverein Töging der SPD schickt TuS-Vorstand Werner Noske ins Rennen um das Amt des Bürgermeisters 5:45
Ins „Netzwerk“ nach Töging hatte die SPD-Führung eingeladen um eine wichtige Neuigkeit bekannt zu geben. Das tat der Ortsvorsitzende Basitan Höcketstaller selbst.
Mit in der Runde war Werner Noske, Vorsitzender von Töging's größtem Sportverein, dem TuS Töging.
Schon im Oktober 2012 gab es ein langes und offenes Gespräch mit Werner Noske über die Kommunalwahl 2014 – berichtete Bastian Höcketstaller. Schon damals erklärte Werner Noske, dass er sich vorstellen könnte, das Amt des Bürgermeisters zu übernehmen, das er als das schönste sieht, das es in Töging gibt.
Zusammen mit Fraktionssprecher Günter Zellner haben sich Ortsverein und Stadtratsfraktion dann einstimmig entschieden, Werner Noske für die Wahl zum Bürgermeister für die SPD vorzuschlagen.
Am 19. März soll die Mitgliederversammlung der SPD in Töging Werner Noske zum Kandidaten nominieren.
Stadtratsfraktion und Ortsvereinsvorstand sind sich einig, dass Werner Noske der beste Bürgermeisterkandidat ist. Sie stehen zu 110% hinter ihm und werden ihn nicht nur während des Wahlkampfes nach Kräften unterstützen.
Ohne dem Wahlkampf vorgreifen zu wollen, begründete Bastian Höcketstaller diese Entscheidung: Werner Noske hat auf Grund seiner langjährigen Tätigkeit als Vorstand des TuS Töging viel Erfahrung mit der Kommunalpolitik und einen hervorragenden „Draht“ zu allen Altersgruppen in der Stadt. Er hat gezeigt, dass er in der Lage ist, für Probleme schnell und zur Zufriedenheit aller Lösungen anbieten zu können und dass er in der Lage ist, verschiedene Meinungen angleichen zu können, ausgleichen zu können.
Werner Noske ist nicht Mitglied des Stadtrates und deshalb unbelastet von gegenwärtigen Diskussionen und den Vorwürfen der Vergangenheit.
Als Vereinsvorstand hat er gezeigt, dass er in der Lage ist, die Gemeinschaft weiterentwickeln zu können und sie so für die Zukunft fit zu machen.
Außerdem kommt Werner Noske nicht aus der Verwaltung und ist daher unbelastet von eingefahrenen Wegen. Damit ist er offenen für neue Konzepte und kann so die Stadt für die Zukunft gestalten anstatt sie nur zu verwalten.
(O-Ton 6:03:16 Werner Noske ist der beste Bürgermeister....)
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Der gebürtige Leimener Werner Noske, 58 Jahre alt, Diplomsportlehrer und Pharmareferent, Vater zweier erwachsener Töchter und seit 1983 in Töging ansässig, fühlte sich geehrt, als er gefragt wurde, ob er sich vorstellen könnte, Bürgermeister zu werden. Nach kurzem Nachdenken hat er sich bereit erklärt, zu kandidieren. Für ihn ist es das schönste Amt, das er sich vorstellen kann. Es ist ein Amt, bei dem man zusammen mit den Bürgern zusammen etwas bewegen und etwas gestalten kann.
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Auf Frage erklärte Werner Noske, durch seine Gattin, die seit 2002 für die SPD im Stadtrat sitzt, hat er ja ohnehin bereits Kontakt zur Kommunalpolitik und kennt damit die Sorgen und Nöte der Stadt in groben Zügen. Als SPD Mitglied seit 1995 war er ohnehin immer nah an der Kommunalpolitik.
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Auf Frage nach seinem Verzicht erklärte Bastian Höcketstaller, dass es das Ziel war, die Partei breit aufzustellen und das Amt des Ortsvorsitzenden nicht mit Ämtern im Stadtrat zu verbinden. Das soll auch zukünftig so bleiben. Tatsächlich hätte es deshalb auch mehrere Optionen gegeben. Die Wahl fiel auf Werner Noske, weil er schlicht der beste ist.
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Auch Fraktionsvorsitzender Günter Zellner erklärte, voll hinter der Kandidatur von Werner Nosek zu stehen. Sein Interesse war natürlich die Bildung einer guten Fraktion im neuen Stadtrat, wofür allerdings noch Kandidaten gesucht werden. Die aktuellen Mitglieder des Stadtrates mit den jeweiligen Referenten haben das hervorragend geschafft.
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Auf Frage erklärte Werner Noske, für ihn ist die Gemeinschaft wichtig. Dabei sieht er sich als einer unter vielen. Konkrete Ziele nach einer möglichen Wahl wollte er noch nicht nennen. Sie sollen in einer Reihe von Veranstaltungen vor der Wahl zusammen mit allen Tögingern festgelegt werden. Sicher angehen wollte er aber das Thema Leerstand von Geschäftslokalitäten in Töging.
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Bastian Höcketstaller erklärte, natürlich einen Bürgermeister Werner Noske unterstützen zu wollen, sollte er wieder in den Stadtrat gewählt werden.
Übrigens gehören dem TuS Töging über 2.000 Mitglieder aller Altersgruppen an, fast ein fünftel aller Töginger Bürger. Bürgermeister Horst Krebes war an diesem Nachmittag nicht zugegen. Bastian Höcketstaller berichtete aber, dass auch er die Kandidatur Werner Noskes unterstützt.
25 Das 44. Gardefestival der Narrengilde Kraiburg 18:45
Es ist schon eine große Veranstaltung, das Gardefestival der Narrengilde im Haus der Kultur. Das lassen sich auch zahlreiche Waldkraiburger nicht entgehen: Bürgermeister Siegfried Klika, die Stadträte Dietmar Heller und Rainer Zwieslsperger, Stadtwerke-Chef Norbert Weigl und natürlich Faschingsbürgermeisterin Inge Schnabl. Aus Kraiburg selbst war erst nur dritter Bürgermeister Werner Schreiber da. Dr. Herbert Heiml kam später dazu.
Beinahe dramatisch ging's los: Während Lichter über den Vorhang huschten und „Carol of the Bells“ unterhielten, gab der Vorhang den Blick auf Christian Hausperger und Udo Pöppelbaum frei. Die beiden luden Narrengilde-Vorstand Georg Fischer auf die Bühne, der die vielen Gäste willkommen hieß.
Sie freuten sich über da Prinzenpaar der Narrengilde, Bianca I. und Andy II.
Weil 11 Garden mit 343 Tänzern und 20 Auftritte viel Zeit brauchen, hatte Organisatorin Annette Lehmann ein straffes Programm entworfen. Deshalb wollten sie sich nicht lang aufhalten und gaben die Bühne frei für die Kinder-Marsch-Garde der Narrengilde die das Gardefestival eröffnete..
Die große Garde begleitete die Kleinen auf die Bühne.
Maria Hilpoltsteiner und Alexandra Brunner hatten die Garde trainiert und erhielten dafür - wie alle anderen später auch - von Hofmarschall Udo Pöppelbaum eine Rose und ein Bussi!
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Weil sie schon auf der Bühne waren, setzte die Marschgarde der Narrengilde fort.
Diesmal war Christian Hausperger dran mit Rose und Bussi für die Trainerinnen.
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Das Prinenpaar der Narrengilde - Bianca I. und Andy II. - mit ihrem Prinzenwalzer.
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Das Showprogramm der Kindergarde der Narrengilde steht heuer unter dem Motto „Bayern“.
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Rose und Bussi von Udo Pöppelbaum an Anneliese und Julia Fischer, und an Manuela Kentzia.
„Also dem Udo geht’s gut!“ Meinte da Christian Hausperger – „gleich drei Bussal!“
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Die Marschgarde der Dance-Nation aus Mühldorf setzte fort.
Sie hatten Prinzessin „Pamela I. vom Reich der verführerischen Patisserie“ und Prinz „Bernhard II. vom Schlössl des goldenen Kochlöffls“ dabei.
Rosen und Bussi diesmal von Christian Hausperger. „Mei – hat’s der Christian gut“ – meinte da Udo Pöppelbaum!
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Aus Buchbach kam die starke Garde der Bubaria. Ihr Marschtanz war nicht alltäglich und bot besondere Elemente.
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Die Endorfer Faschingsgilde brachte dann andere Farben auf die Bühne – und eine bemerkenswert starke Truppe.
Nur mit dem Hut, das war doch nicht so geplant....
Sie hatten ihr Prinzenpaar dabei, Florian I. und Stephanie II, die auch die Trainerin der Garde ist.
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Ein Heimspiel hatte die Garde der Faschingsgesellschaft Waldburgia. Natürlich bewachten Prinzessin Sabrina I. und Prinz Manuel I. den Auftritt.
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Die Teeniegarde der Narrengilde Kraiburg stellte ihren Auftritt unter das Motto „Phantasia“.
Die 12 bis 16 Jahre jungen Damen, die Mariann Hofer trainiert hatte, rissen das Publikum mit.
Sogar die Zugabe und der Ausmarsch boten nochmal Höhepunkte.
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Nach so vielen Auftritten tat eine kurze Pause gut.
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Erstmals aus Ottobrunn gekommen waren die „Little Puppets“ des dortigen Tanzsportclubs. Sie zeigten ein sehr elegantes Programm, das unverkennbar vom Tanzsport geprägt ist. Akrobatikeinlagen und Hebefiguren fehlten gänzlich, dafür sahen die Zuschauer viele Figuren.
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Über 300 aktive Tänzerinnen und Tänzer gehören zum Tanzsportclub Ottobrunn – erläuterte Udo Pöppelbaum – ein riesiges Potential.
Die „Wild Puppets“ des selben Vereins stetzten fort. Auch dieser Auftritt mehr eine Tanzdarbietung als die Showprogramme unserer örtlichen Faschingsgesellschaften.
Den Zuschauern gefiel’s. Eine ganz andere Art von Show und eine tolle Sache – meinte dann auch Christian Hausperger.
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Weil die Faschingsgesellschaft Waldburgia aufbauen musste verliehen Udo Pöppelbaum und Christian Hausperger dann einen Orden an Manuela Kraus, die auch Geburtstag feierte und an Haus-der-Kultur-Chef Peter Hegwein – der aber nicht auffindbar war....
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Der Showtanz der Waldburgia beginnt im Dunkeln und fliegt hoch hinaus ins All.
Sabrina I. und Manuel I. setzten mit ihrem Showtanz fort.
Zusammen mit der Showgarde rissen sie die Zuschauer mit.
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Die „Hurricanes“ aus Bad Endorf kamen auf die Bühne, als würden sie gleich ins Büro fahren. Das sah aber nur eine Zeit lang so aus.
Dann zeigten sie was in ihnen steckt. Dabei unterstützten sie zwei starke Männer.
Das ging so weit, dass sie heirateten und plötzlich alle - - - - am Boden lagen
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Die Dance Nation der Inntalia mit ihrem Programm „Herz ist Trumpf“ musste erst eine Menge aufbauen.
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Die Dance Nation hatte ihr Maskottchen vergessen. Das ist ein riesen Faux Pas! Und daaaas wird teuer – freute sich Christian Hausperger schon auf das Nachspiel!!!
Dann kündigte er die Stadtgarde Wasserburg an, deren Showgarde heuer auf Safari geht und da auf einmal Zebras, Tiger und Papageien trifft. Sowas gibt’s halt nur im Fasching....
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Das Showprogramm der Narrengilde widmet sich den vier Elementen: dem Wasser, der Luft, der Erde und dem Feuer. Annamaria Neumeier als „das Wasser“, Sarah Ebenbichler als „die Luft“, Evi Glaser als „die Erde“ und Verena Bernhardt als „das Feuer“ erklärten zusammen mit der Showtanzgruppe der Narrengilde die vier Elemente auf tänzerische und akrobatische Weise.
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Während die Deutschen Meister auftraten – die New Dimension aus Velden – haben wir mit Prinzessin Bianca und Prinz Andi von der Narrengilde Kraiburg gesprochen.
Bianca und Andi, der Fasching 2013 ist ja ziemlich kurz. Wie ist es Euch denn seit der Vorstellung im November ergangen? (O-Ton)
Der Inthronisationsball war ja zeitgleich mit dem Stadtball in Waldkraiburg. Wie habt ihr Eueren Auftritt da erlebt? (O-Ton)
Ihr habt ja auch „volles Programm“. Wieviele Auftritte habt ihr schon gehabt? (O-Ton)
Heute habt ihr dafür nur Spaß beim Zuschauen. (O-Ton)
Wenn ihr so ein vorläufiges Fazit zieht’s: Hat’s Euch gefallen? Würdet ihr’s wieder machen? (O-Ton)
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Die Showtanzgruppe High-Life aus Unterneukirchen mit einem bunten Programm und viel Frauenpower.
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Wie das auf See so zugeht, das zeigte dann die Bubaria aus Buchbach. Da ging's vom „Sinkenden Schiff“ über die „Piraten der Karibik“ bis zum „Drunken Sailor“.
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Als krönenden Abschluss zeigten die Members of Dance ihr abwechslungsreiches Programm „Im Rausch der Sinne“ mit viel Akrobatik.
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Wie alles im Leben sind auch die Programme der Faschingsgarden einem Wandel unterworfen. Standen in den letzten Jahren getanzte Geschichten mit viel Wurfakrobatik im Vordergrund, haben viele Garden heuer Themen zum Nachdenken in den Mittelpunkt gerückt. Besonders die Narrengilde selbst, aber auch die Members of Dance und besonders die New Dimension aus Velden zeigten solche Programme. Auch der Tanz stand wieder mehr im Mittelpunkt als die – manchmal riskanten Wurfakrobatik-Einlagen vergangener Jahre.
Es war schon fast ein Uhr früh, als Udo Pöppelbaum und Christian Hausperger die wenigen Tänzer zum großen Finale auf die Bühne baten, die noch geblieben waren.
Wie wir die Narrengilde kennen, war da nach fast fünf Stunden Gardefestival die Nacht noch lang nicht zu Ende, die den Aktiven und den Zuschauern auch diesmal viel Spaß gemacht hat.
Wir sind schon neugierig auf nächstes Jahr, wenn die Narrengilde zum kleinen Jubiläum lädt, zum 45. Gardefestival.
26 Die süße Nacht der Bäcker - Diesmal mit "unliebsamem Besuch" 15:45
350 Kuchen und Torten hatten die Mitglieder der Bäcker- und Konditor-Innung gestiftet. So dekorativ aufgereiht machten diese Kunstwerke Lust auf Süßes!
In Neumarkt-St. Veit treibt zur Zeit der Bayerische Hiasl sein Unwesen. Die Bäcker fürchteten einen Überfall und bestellten zum Schutz der Torten – und natürlich zur Sicherheit der Ballgäste – die Bürgerwehr in den Stadtsaal nach Mühldorf.
Da der Bäckerball nur alle zwei Jahre stattfindet, kamen auch Landrat Georg Huber, Bürgermeister Günther Knoblauch, die neu gewählte Kreishandwerksmeisterin Helga Wimmer, Kreishandwerkerschaftsgeschäftsführer Anton Steinberger und Neumarkts CSU-Ortsvorsitzender Max Heimerl. Natürlich war Berufsschuldirektor Ludwig Ecker da.
Die Bürgerwehr kontrollierte die Gäste – dass nur ja kein Räuber darunter ist....
Torten gab’s da! In allen Variationen und Designs. Sogar solche mit den Beatles drauf!
Die musste man schon festhalten.
Noch-Innungsobermeister Egbert Windhager freute sich, so viele Gäste im Stadtsaal begrüßen zu können, besonders über den Besuch von Landrat Georg Huber, der seit 25 Jahren zum ersten Mal dabei war.
Dann holte er die Tortenkünstler und Tortenspender zu sich: Auer und Greimel, Konrad Wenzl, Werner Daumoser, Anton Eicher, Markus Windhager und aus Altötting Angelika und Toni Huber. Nicht da waren Hartmut Pötzsch aus Waldkraiburg und Otto Lohmayer aus Schwindegg. Auch ihnen galt sein Dank.
Egbert Windhager begrüßte Martina Lohmayer aus Schwindegg, die zusammen mit ihrem Karl als Ballkönigspaar den Abend eröffnen würden.
Sie begannen mit der Polonaise.
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Martina Lohmayer und „ihr Karl“ mit dem Eröffnungswalzer.
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Es dauerte eine ganze Weile, bis ihnen die Ballgäste Gesellschaft leisteten.
Es wurde moderner – und lichter. Viel Platz zum Tanzen.
Die Bäcker und ihre Gäste hatten ihre Freude am Tanzen und „The Bubbles“ aus Emmerting lieferten die Musik dazu. Frontfrau Alexandra Pfaffeneder und ihre vier Musiker brachten ein breites Repertoire von Reinhard Fendrich bis Abba und von Tina Turner bis Marianne Rosenberg.
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Die Bürgerwehr patroullierte durch den Saal und bewachte Torten, Ball und Ballgäste.
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Eine erste Abwechslung brachte der Auftritt der Kindergarde „Golden Child’s“ aus Maitenbeth. (Achtung: Golden Child’s: Child’s nicht lesen wie Child sondern wie „Children“ mit „..ds“ und ohne „...ren“. Blöd – is aber so!)
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Gerade als Egbert Windhager die Garde verabschiedete, kamen Werner Daumoser und Anton Eicher mit einem Leiterwagerl hereingefahren, gefolgt vom Ballkönigspaar und Kone Wenzl.
Sie hatten einen Brezenorden für den überraschten Egbert Windhager, der nach 25 Jahren Obermeistertätigkeit dieses Amt abgeben musste, nachdem er zum Jahreswechsel seinen Betrieb übergeben hatte. Zum neuen Innungsobermeister haben die Mitglieder Werner Daumoser aus Rechtmehring gewählt.
Sie hatten aber noch ein besonderes Geschenk. Nein, nicht die 25 Pikkolo’s – für jedes Jahr einen - sondern die 25 Bussis der ersten 25 hübschen Gratulantinnen, denen er je einen Pikkolo schenken sollte. (O-Ton und das alles heit no!)
Die Damen standen schnell Schlange und Egbert Windhager beließ es nicht bei einem verschämten Busserl!
Die Schlange wollte nicht enden und der junge Rentner hatte seine Freude dran.
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Martina Lohmayer machte hier vermutlich einen verhängnisvollen Fehler! Sie gab der Bürgerwehr ein Schnappsal aus. Ob die danach noch so richtig bewachen können????
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Jedenfalls kam jemand rein und berichtete, dass sich grad in dem Moment draußen eine Räuberbande fertig macht....
Da heißt’s Posten beziehen und die Gewehre entsichern.
Landkreis-Seniorenreferentin Maria Pfeilstetter kam da ziemlich ungelegen. Sie könnte ja ... !!!
Konzentration! Und Aufpassen! Damit die Räuber nicht alles überrennen!
Bürgermeistersgattin!!??? Passieren lassen!
Dann kamen sie – dem Hiasl seine Räuber! Sie waren so viele und so schwer bewaffnet, dass die Bürgerwehr machtlos war. Alles Wehren half nichts – die Räuber nahmen sie alle gefangen und führten sie in den Saal.
Auch drinnen übernahmen sie das Kommando!
Egbert Windhager hatten sie auch gefangengenommen. Der war vielleicht sauer auf die Bürgerwehr!
Die Räuber nahmen eine ganze Reihe Gäste gefangen und führten sie zur Bühne.
Die Bürgerwehr wehrte sich noch immer – da war rohe Gewalt nötig!
Solches Gesindel! Die hatten noch immer nicht genug: Maria Wenzl holten sie auch noch vom Tisch weg.
Und Victoria Eicher,
Und den Siegi Waldinger!
Und die Junioren-Konditor-Weltmeisterin Angelika Huber.
(O-Ton)
Der Hias erklärte erst einmal, was sie da machen: Sie sind – so wie der historische Bayerische Hiasl unterwegs um es von denen zu nehmen, die’s haben und es denen zu geben, die’s brauchen – also ihnen selbst! Der echte Bayerische Hiasl, der eigentlich Matthias Klostermayer hieß, kam 1736 in Kissing zur Welt und hat das auch so gemacht. Dafür hat ihn die Obrigkeit am 6. September 1771 in Dillingen an der Donau hinrichten lassen.
Dann wollte er doch wissen, wer wieviel für sein Mädl zahlt: Er bot die wichtigste zuerst an: Die zu finden war aber nicht so einfach: Es muss schließlich jeder Bäcker zahlen, weils ja ohne seine Frau gar nicht geht!!!
Trotzdem fing er mit Karin Martini-Knoblauch an. Gut, dass der Knoblauch auch da war...
Der sollte dann sagen, was ihm seine Frau wert ist. Er bot 5 Euro. Das reichte ihm aber nicht, obwohl seine Frau als Schwäbin sehr sparsam ist. Der Hiasl war schon jetzt ungeduldig und ging auf Bürgermeister Knoblauch zu. Aber nur räumlich!
Der Bürgermeister bot 50 Euro – der Hiasl wollte aber nicht auf diesen Abstand verhandeln. Schließlich zahlte Bürgermeister Knoblauch und der Hiasl handelte noch eine Runde Schnapps für die Räuber heraus. Also für ---- so gut 30 Leute!
Dann durfte Karin Martini-Knoblauch zurück zu ihrem Mann.
Die nächste war die Konditoren-Junioren Weltmeiserin Angelika Huber. Ihr Papa zahlte erst zu wenig und musste nachschießen. So eine Weltmeisterin ist schon mehr wert!
Zu Kone Wenzl kam der Hiasl an den Tisch und der steckte ihm das Geld ohne große Verhandlungen gleich in die Tasche.
Victoria Eicher sollte aber teuer werden! Anton Eicher ließ sich nicht lumpen. Allerdings war er ungeschickt und kam zu den Räubern zurück. Die verhafteten ihn sofort.
Anton Steinberger wollte seine Frau mit einer Flasche Sekt auslösen. Nach längerer Verhandlung ließ sich Matthias Klostemayer darauf ein.
Dann schnappten sie sich auch noch den neu gewählten Innungsobermeister Werner Daumoser.
Schließlich hatten sie nodie ganz wichtigen Leute. Die sollten die Ballgäste dann gemeinsam auslösen. Dazu gingen die Räuber-Mädls mit ihren Hüten durch die Reihen...
Damit war der Spuk zu Ende und die Räuber zogen ab..
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Allerdings nicht irgendwo hin, sondern in den Wintergarten, wo sie ein richtiges Räubergelage feierten. Die Bürgerwehr nahmen sie gleich mit und eine Wegzehrung haben sie auch noch geklaut – ähm – bekommen.
Warum hat denn Eure Verteidigung nicht funktioniert? (O-Ton)
Vielleicht solltet’s ihr Euch besser bewaffnen? (O-Ton)
Grimmige Burschen san’s schon – die Neumarkter Räuber!
Bürgermeister Knoblauch zahlte noch die Runde Schnapps und die Räuber griffen gern zu. Prost da drauf!
Da tranken dann Räuber und Bürgermeister gleich noch aus dem selben Glasl!
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Die Ballgäste hatten den Überfall schnell verdaut und nahmen die Tanzfläche wieder in Besitz.
Die Stimmung stieg und „The Bubbles“ zogen mit „I will survive“ von Gloria Gaynor das Tempo an.
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Egbert Windhager verdonnerte die Bürgerwehr zum Helfen. Sie sollten die Lose für die Torten-Tombola unter die Leute bringen. Zwei Euro kostete das Los und das waren sie sicher auch wert. Schließlich warteten 350 Kuchen und Torten auf die knapp 400 Gäste. Die Gewinnchancen waren also sehr gut. Kein Wunder, dass schon kurz danach die ersten am Buffet waren um ihre Torten abzuholen.
Nichts gewonnen – Frau Huber? (O-Ton Evi Huber – Landratsgattin)
Weil sie für andere Leute lost, gewinnt Ludwig Ecker’s Gattin Marianne immer! Das macht ihr schließlich am meisten Freude!
Und wie vereinbaren Sie das mit Ihrer Linie? (O-Ton – A bissl was geht immer)
Max Heimerl mit Gattin haben gleich zweimal gewonnen. Und wie vereinbart Ihr das mit Eurer Linie? (O-Ton 2:25:25:23 OHHH!!! Viel tanzen!)
Die Bäcker und Konditoren waren gut beschäftigt mit Schachteln falten, Kuchen einpacken und Deckel draufstecken.
Da schau her – die Räuber haben auch‚ was gewonnen! (O-Ton)
Dabei hätte ich gedacht, Räuber stehlen ihre Sachen mit vorgehaltenem Gewehr! (O-Ton 2:26:40:00)
Kone – habt ihr mit den Räubern verhandelt, dass sie die Torten nicht gewaltsam mitgenommen haben? (O-Ton)
Die Gäste trugen einen Tortenkarton nach dem anderen raus ins Auto. Und Marianne Ecker hatte schon wieder einen Kuchen gewonnen!
Frau Huber, wieviele Torten haben Sie diesmal gestiftet? (O-Ton)
Und jetzt gewinnen sie sie selber zurück? (O-Ton)
Essen sie sie auch selber oder verkaufen sie sie später im Laden? (O-Ton)
Die Räuber haben gut zugeschlagen....
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Dann sorgte die Grüntegernbacher Nachwuchsgarde für Unterhaltung: Die „DreaMotion“.
Eine starke Truppe junger Damen sorgte für starke Bilder.
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Draußen waren die Kuchen verteilt und die Tische abgebaut. Drinnen zeigten sich die wilden Räuber ganz zahm!
Alexandra Pfaffeneder entführte die Ballgäste mit Donna Summer’s „Hot Stuff“ in die Disco-Ära.
Dann mit Bryan Adam’s „Summer of 69“ in die 80er.
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Es war schon lang nach Mitternacht, als die Bäckermeister die nächste Attraktion vorbereiteten: Das Kuchenbuffet. Egbert Windhager bat die Kollegen herein und die brachten über 1000 Stück Gebäck aller Art. Bienenstich, Amerikaner, Prinzregentenschnitten, Birnenkuchen – einfach alles. Mit der Aussicht auf so viel Kuchen halfen sogar die Räuber brav mit.
Es brauchte keine große Einladung und die Gäste stürmten das Buffet.
Schnell standen zwei lange Schlangen geduldig an. Drängeln war unnötig, es reichte für alle. Nur Teller fehlten zwischendurch mal.
Da achtete niemand mehr auf die schlanke Linie – es schmeckte auch zu gut!
Am Ende versöhnten sich die Bäcker sogar mit der Bürgerwehr und luden sie auch zum Kuchenbuffet ein.
Frau Eicher, fällt einer Bäckersfrau die Auswahl des Kuchens besonders schwer? (O-Ton – ja – i mog liaba a Wurst und a Fleisch!!!)
Und obwohl manche zwei und dreimal kamen, blieb doch eine ganze Menge übrig. Macht nix, der Abend ist noch lang, da hat der eine oder andere schon nochmal Appettit – meinten die Bäcker.
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Gleich drauf war wieder Gelegenheit, die Kalorien abzubauen.
Wer aber denkt, der Abend klang nun langsam aus, der täuscht sich. Mit einer Salsa-Vorführung einer Tanzschule stand noch ein Programmpunkt an.
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Es war fast 2 Uhr, als die „Bubbles“ nochmal zum Tanzen aufspielten und die Gäste die süße Nacht der Bäcker langsam ausklingen ließen.
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Einen gemütlichen und gleichzeitig aufregenden Ballabend haben die Gäste der Bäcker verbracht, der einen ganz besonderen Flair ausstrahlt, und dessen Attraktivität sicher einerseits in den vielen Kuchen und Torten liegt, andererseits sicher aber auch darin, dass es ihn nur alle zwei Jahre gibt. Und – da können Sie heute schon sicher sein - sind wir 2015 ganz sicher wieder dabei! Auch wenn dann auch ganz sicher der Räuber Hiasl nicht kommen wird! Der kommt nämlich erst in 25 Jahren wieder. Und ob wir da wieder dabei sind, das wissen wir heute noch nicht!
27 Handball Bezirksliga SüdOst: VfL Waldkraiburg gegen ETSV 09 Landshut 8:05
Mit einem Sieg gegen den TV Passau und einer Niederlage gegen die Lokalrivalen TV Altötting waren die Handballer des VfL Waldkraiburg in die Rückrunde gestartet und lagen so auf Tabellenplatz 6. Die Gegner des Tages aus Landshut hatten bereits drei Rückrundenspiele absolviert und dabei drei Siege nach Hause gebracht. Es sollte sich zeigen, ob die top-motivierten Niederbayern auch aus Waldkraiburg Punkte würden mitnehmen können.
Die Gäste in weißen Hemden begannen von rechts nach links, Waldkraiburg demnach in roten Hemden von links nach rechts.
Schon kurz nach Spielbeginn gingen die Gäste in Führung.
Waldkraiburgs Angriff scheiterte am Schlussmann der Gäste, Florian Kagermeier
oder es fehlte das nötige Quentchen Glück.
das den Niederbayern zu einem Torerfolg nach dem anderen verhalf....
Mit solchen geschickten Spielzügen erzielten sie ein Tor nach dem anderen.
Nach sieben Minuten stand es 3:5 für den ETSV 09 Landshut.
Der Torhüter der Gäste hielt mit brillianten Reaktionen seinen Kasten so gut wie möglich sauber.
Dann gelang Markus Lärm ein sehenswerter Alleingang, den er mit dem Tor zum 6:4 abschloss.
Die Gäste waren nach gut 12 Minuten auf 4:7 weggezogen.
Waldkraiburg versuchte mit allen Mitteln Anschluss zu halten, was dann aber – wie hier – in Strafwürfen mündete. 4:8.
Florian Unger sorgte dafür, dass der Abstand nicht zu groß wurde. - - Auch wenn der nächste Treffer der Gäste nicht lang auf sich warten ließ.
Ratlosigkeit bei Torhüter Christian Michel.
Die Gäste versuchten mit allen Mitteln Torerfolge der Hausherren zu verhindern. Gelbe Karten und Freiwürfe waren die Folge. Norbert Maros trifft hier zum 6:9.
Manfred Rudolf hatte hier ziemlichen Erklärungsbedarf.
dass das Spiel an Härte zunahm, zeigt diese Szene in der gleich zwei Waldkraiburger Angreifer durch harten Körpereinsatz am Wurf gehindert werden. Holger Becker musste sich um seinen Mann kümmern, der aber weitermachen konnte.
Gleich drauf nochmal: Diesmal zückt der Schiedsrichter die gelbe Karte.
Tobias Fischer verwandelt den Strafwurf wodurch Waldkraiburg auf 9:10 herankam.
Christian Michel steigerte sich und konnte immer mehr Bälle abwehren.
Dann der Ausgleich durch den heranstürmenden Florian Unger.
Team-Time-Out für die Gäste beim Stand von 12:12. Die nutzte Holger Becker um seinen Jungs Anweisungen zu geben.
Was tun, gegen die immer stärker werdenden Waldkraiburger war wohl die Frage bei den Gästen.
Noch knapp fünf Minuten in der ersten Hälfte.
Den nächsten Treffer zum 13:12 landeten die Hausherren nach einem schnellen Konter. Florian Unger ließ sich hier nicht beirren.
Zwei Minuten vor dem Ende der ersten Hälfte: Team-Time-Out für Waldkraiburg. Wieder Anweisungen von Holger Becker.
Dann verletzte sich hier Arthur Terre und musste die Partie verlassen.
Mit 14:14 gingen die Mannschaften in die Halbzeit.
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Die verkürzte die Faschingsgesellschaft Waldburgia mit ihrem Prinzenpaar Sabrina I. und Manuel I. Und denen fiel natürlich sofort auf, dass der Kameramann seinen Faschingsorden nicht dabei hatte!!! Das war das dritte Mal und der Autor fürchtet, dass das ganz schön teuer wird!!!!
Dann zeigte die Männergarde ihr Showprogramm mit aaaatemberaubenden Artistikeinlagen und blitzschnellen Tanznummern!!!!
Zum Dank dafür gabs einen Schluck aus der einen oder anderen Flasche.
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Zweite Halbzeit, jetzt Waldkraiburg von rechts nach links und Landshut von links nach rechts.
Waldkraiburg begann ganz anders als in der ersten Hälfte und machte sofort ordentlich Druck. Zunächst konnte der Schlussmann der Gäste – Florian Kagermeier noch parieren.
Dann gelang Sebastian Ritter dieser Alleingang zum 15:15 Ausgleich.
Dann parierte Christian Michel immer schwierigere Bälle.
Er bemühte sich, auch noch den letzten Ball rauszuholen.
Immer öfter überwanden Holger Beckers Männer Gäste-Keeper Florian Kagermeier, dem die Enttäuschung anzusehen war. Waldkraiburg führte mit 19:18.
Auch wenn die Gäste weitere Chancen hatten, spielte sich das meiste nun vor ihrem Tor ab. Da es für sie um den Anschluss an die Tabellenspitze, wenigstens aber um einen Relegationsplatz ging, stieg die Nervosität.
Solche schnellen Konter sorgten nicht gerade für Ruhe: Markus Lärm zur 23:22 Führung.
Dann dieser Angriff der Gäste: Achten Sie auf die Nr. 6 der Gäste. Für diesen Faustschlag zeigte ihm der Schiedsrichter sofort die Rote Karte. Die Gäste fortan in der Minderzahl. Da half alles Diskutieren nichts. Sebastian Ritter brauchte eine kurze Pause.
23:23 und noch nichts entschieden. Erst langsam gelang es den Hausherren einen kleien Vorsprung herauszuarbeiten. Daran großen Anteil hatte sicher Christian Michel.
Team-Auszeit für die Gäste. Zeit für Nanfred Rudolf und Holger Becker, die Jungs nochmal zu motivieren.
Gut sechs Minuten vor Schluss lag Waldkraiburg mit 27:24 vorn.
Dann hatte Gästekeeper Florian Kagermeier schon einige Bälle abgewehrt. Als der Schiedsrichter 7-Meter gegen ihn gab, stieg die Nervosität. Er musste ihn ermahnen.
Als Markus Lärm aus diesem schnellen Angriff den nächsten Treffer erzielte, rastete Kagermeier aus und schlug Lärm nieder. Holger Becker stellte ihn zur Rede. Da es aber der Schiedsrichter nicht gesehen hatte, blieb es für diese Tätlichkeit bei einer Ermahnung.
Die Hausherren beendeten mit diesem beinahe gemütlichen Tor eine Partie, die besonders in der zweiten Hälfte vom Ehrgeiz der Gäste geprägt war, die Saison erfolgreich abzuschließen. Erreicht haben sie das nicht. Waldkraiburg blieb trotz des 32:29 Erfolges auf Tabellenplatz 6, die Gäste fielen aber von Platz vier auf Platz fünf zurück.
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Das nächste Spiel bestreiten die Handballer des VfL Waldkraiburg am 16. Februar auswärts in Burgkirchen.
28 Abschlussfeier am Beruflichen Schulzentrum: 25 junge Fachleute mit Staatspreisen geehrt 14:45 07
Die Schulband um Christian Heuschneider eröffnete die Feierstunde in der Aula des Beruflichen Schulzentrums, zu der sich neben Oberstudiendirektor Ludwig Ecker und den Mitgliedern der Schulleitung und des Lehrerkollegiums auch Landrat Georg Huber, Mühldorfs dritter Bürgermeister Christian Funiok und IHK Gremiumsvorsitzende Ingrid Obermeier-Osl eingefunden hatten. Dazu zahlreiche Vertreter der Ausbildungsbetriebe – an der Spitze die gesamte Vorstandschaft der Sparkasse Altötting-Mühldorf.
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Er hatte im Internet nach den wichtigen Ereignisse der Woche gesucht und drei gefunden – berichtete Oberstudiendirektor Ludwig Ecker: Die alpinen Weltmeisterschaften in Österreich, die Biathlon-Weltmeisterschaft in Tschechien und die Noten-Weltmeisterschaft beim BSZ in Mühldorf. Letztere wurde in den Disziplinen „Wissen“ und „Können“ ausgetragen.
Er begrüßte die zahlreichen Gäste im „Weltmeisterzentrum des Lernens“, also am beruflichen Schulzentrum in Mühldorf. (zögerlicher Applaus!)
Den zahlreichen Ehrengästen dankte Ludwig Ecker, weil sie durch ihre Teilnahme den Absolventen ihre Anerkennung zeigen. Er freute sich auch über die zahlreich erschienenen Eltern der Absolventen.
Für die erbrachten Leistungen gebührt den jungen Leuten großes Lob und Anerkennung und seine herzliche Gratulation.
„Bildung ist zwar nicht alles, aber ohne Bildung ist alles nichts“. Bildung kommt nicht allein vom Lesen der Fakten sondern auch vom Nachdenken über das Gelesene. Der „Rohstoff Geist“ ist für Bayern eine wichtige Ressource von denen wir nicht all zu viele haben.
Firmen können nur so gut sein, wie das Bildungsniveau ihrer Mitarbeiter. So hängt der Fortschritt der ganzen Region von der Bildung der Bewohner ab deren Grundlage wieder ein gutes Bildungssystem ist.
Gut ausgebildete Mitarbeiter sind ein Standortfaktur, der die Region für die Ansiedelung von Betrieben attraktiv macht. Deshalb ist es eine wichtige Aufgabe der Politik, die gut ausgebildeten Leute in der Region zu halten.
Mit der abgeschlossenen duale Berufsausbildung haben sie die Grundlage für eine attraktive Karriere gelegt. Weiterbildung ist ab sofort ein Pflichtfach! Ludwig Ecker dankte den Betrieben dafür, dass sie ihren jungen Mitarbeitern die Möglichkeit zur Weiterbildung geben. Durch „Kein Abschluss ohne Anschluss“ stehen den Absolventen jetzt auch alle Wege im bayerischen Bildungssystem offen.
Das BSZ hat aber nicht nur Lehrstoff vermittelt sondern auch soziale Kompetenz, und so Persönlichkeiten und Charakter gebildet. „Fordern und Fördern“ und die Vermittlung von Werten standen dabei im Mittelpunkt.
In den zurückliegenden Jahren sind viele der vermeintlichen Vorbilder vom Sockel gefallen, als sich herausgestellt hat, dass sie Abzocker und Scheinheilige waren. Richtige Vorbilder zeichnen sich aus durch Ehrlichkeit, Geradlinigkeit und Können. Das sollten sich die jungen Leute gut merken: Zur Persönlichkeit wird man nur durch Ehrlichkeit und Charakter – nicht durch Bluff und Bla-Bla! (da saß die gesamte Landkreis-Bänker-Führung vor ihm!!!!)
Wenn sie sich nun frei machen von der Schule, sollten sie sie doch nicht vergessen, bat Ludwig Ecker die neuen Fachleute. Sie sollten auch ihre Ausbilder und besonders ihre Eltern nicht vergessen, die sie all die Jahre unterstützt haben.
Es war ihm wichtig, ihnen einen Leitgedanken mit auf den Weg zu geben. Da hatte er sich „SMS“ ausgesucht, das bedeutet: „Stark mit Schule“ oder „Schule macht stark“. Damit wünschte er den Absolventen viel Erfolg sowohl privat als auch beruflich.
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Nach monatelanger Vorbereitung war alles bereit für die alpine Weltmeisterschaft in Österreich stellte IHK-Gremiumsvorsitzende Ingrid Obermeier-Osl fest.
Nun wurde die Ski-Weltmeisterschaft eröffnet und die ersten Rennen sollten gestartet werden.
Nur wer im Sport die besten Voraussetzungen mit- und Höchstleitungen erbringt, kann gewinnen. Die Sportler hatten intensiv trainiert. Mit ihren Betreuern haben sie alles getan, um diesen Erfolg zu erzielen.
Nur – was hat das alles mit ihnen zu tun? Tatsächlich lassen sich die Höchstleistungen der Schüler mit denen der Sportler vergleichen: Die Absolventen sind die Spitzensportler der Wirtschaft. Sie brachten ihre Geduld und Ausdauer für ihre Ausbildung mit, Schulen, Ausbilder und Prüfer erarbeiteten Trainingspläne. Gemeinsam wurden Abläufe trainiert und Wege zum Erfolg eruiert und geübt.
Im Gegensatz zu den Skisportlern haben sie ihre Wettkämpfe aber schon hinter sich.
Ingrid Obermeier-Osl dankte allen, die die Prüfungen begleitet haben. Den ehrenamtlichen IHK-Prüfern den Schulen und natürlich den Ausbildungsbetrieben.
480 Betriebe in den Landkreisen Altötting und Mühldorf bilden aus und haben 2012 981 neue Ausbildungsverträge abgeschlossen. Diese Unternehmen haben erkannt, dass es für die Sicherung der eigenen Zukunft unerlässlich ist, Nachwuchs auszubilden. Mittlerweile gibt es mehr Lehrstellen als Bewerber. Liegt das an den Jugendlichen, die wenig Interesse am Ausdauersport haben oder an der demographischen Entwicklung. Bei der Ausbildung fehlen den Bewerbern häufig neben Grudnkenntnissen die nötigen sozialen Kompetenzen.
Weil die aber entscheidend für ihr Berufsleben sind, sollten sie ihr privates Umfeld pflegen, und sich in Vereinen und Parteien engagieren. Dann werden auch sie – wie die Skisportler – Erfüllung in ihrem Leben finden.
Um so mehr, als sie – im Gegensatz zu den Sportlern – ihr Ausbildungsziel bereits erreicht haben – manche sogar später die Goldmedaille – also den Staatspreis – erhalten werden. Dazu gratulierte sie als IHK Gremiumsvorsitzende und als Vizepräsidentin der IHK sehr herzlich.
Wenn sie nun die Grundlage für ihre Zukunft gelegt haben, sollten sie weiter trainieren ihre persönlichen Talente weiterentwickeln. Dazu bietet die IHK zahlreiche Möglichkeiten.
Wenn sie nun feiern, sollten sie sich klar werden, welche persönlichen Ziele sie sich für die Zukunft noch stecken wollen....
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Oberstudiendirektor Ludwig Ecker bewunderte Ingrid Obermeier-Osl, die ja Unternehmerin ist, und nicht Unterlasserin. Sie hat die Leistungen der Absolventen mit so vielen Dingen verglichen. Besonders gefiel ihm der Passus mit der Vorbereitung der Wettkampfstätten. So wird auch diese Wettkampfstätte demnächst saniert und teilweise neu gebaut werden!!!
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Landrat Georg Huber war nach diesem charmanten Hinweis auf den baulichen Zustand der Aula etwas aus dem Konzept geraten, bestätigte aber die Pläne des Landkreises, das Schulzentrum zu sanieren und zu erweitern und zusätzlich eine FOS und eine BOS hier anzusiedeln. Das ist nötig um die Schule zu den Schülern zu bringen, was bei diesen beiden Schularten bislang nicht möglich war. Gleiches gilt auch für ein Hochschulangebot.
Auch Landrat Georg Huber freute sich über Ingrid Obermeier-Osls treffenden Vergleich der Absolventen mit den Ski-Sportlern.
Er freute sich über die intelligenten und fleißigen jungen Leute, die hier ihre Abschlusszeugnisse in Empfang nehmen würden, manche sogar den ehrenvollen Staatspreis.
Landrat Georg Huber gratulierte allen Absolventen und wünschte ihnen alles Gute auf ihrem weiteren persönlichen und beruflichen Lebensweg.
Wenn sie nun viel Zeit ihres Lebens mit Lernen verbracht haben, hoffte er, dass sie daraus auch viele angenehme Erinnerungen mitnehmen können, und dass sie sich auch gern an die Zeit am beruflichen Schulzentrum erinnern werden. Er hoffte, dass sie nun mit Stolz ins Berufsleben gehen können.
Dabei sollten sie ihre Eltern, Geschwister, Ausbilder und Lehrer nicht vergessen, die sie auf dem langen Weg begleitet haben. Daran sollten sie sich erinnern, wenns einmal nicht gut läuft. Sie sind nicht allein! Dieses Miteinander macht den familienfreundlichen Landkreis aus.
Schulleitung und Lehrerschaft galt genau so sein Dank wie den Ausbildungsbetrieben, von denen er überzeugt war, dass sie mit der Ausbildung eigenen Nachwuchses sich die eigene Zukunft gesichert haben. Sie sollten nicht nachlassen und die Anstrengungen des Landkreises weiter unterstützen, den jungen Menschen die technischen Berufe schmackhaft zu machen.
Es ist eine große Aufgabe, die jungen Menschen in der Region zu halten. Die meisten Betriebe würden deshalb auch Unterstützung für Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen leisten.
Landrat Huber war nach dem Besuches von Ministerpräsident Horst Seehofer sicher, dass der Landkreis bald als einer der ersten in Bayern als „Bildungsregion“ zertifiziert werden wird.
Alle Kräfte in der Region bemühen sich, eine Hochschule anzusiedeln. Alles zusammen soll dazu dienen, die jungen Menschen in der Region eine Zukunft zu bieten.
Eine Aussage von Ministerpräsident Seehofer war ihm besonders im Gedächtnis geblieben: Er dachte früher für die Lehrer zu lernen – nicht für sich selbst. Das ging ihm genau so. Er erkannte erst später, dass es um ihn selbst ging, um sein Fortkommen im Berufsleben. Das wollte er auch den Zuhörern vermitteln: Sie lernen für sich selbst – für niemanden sonst. Dazu wünschte er allen alles Gute, viel Erfolg und Gottes Segen.
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Nun überreichten Studiendirektor Erich Lohwasser, Landrat Georg Huber, IHK Gremiumsvorsitzende Ingrid Obermeier-Osl und Oberstudiendirektor Ludwig Ecker die Staatspreise an die Absolventen, die einen Notendurchschnitt von 1,5 oder besser erzielt haben. Alle, die mit der Traumnote von 1,0 abgeschlossen haben erhielten zusätzlich einen Geldpreis. Sie alle haben mehr geleistet, als in „Fatzebooook“ auf „Gefällt mir“ zu drücken!!! (Applaus)
Romy Eder erlernte den Beruf der Industriekauffrau und schloss mit 1,00 ab.
Ebenfalls mit 1,00 schloss Lisa-Maria Garhammer ihre Ausbildung zur Industriekauffrau ab.
Genau so wie Bianca Leng, die ebenfalls 1,00 erzielte.
Auch Christina Mittermaier wurde Industriekauffrau und erreichte 1,00.
Regina Moser erlernte den Beruf der Großhandelskauffrau und schloss mit 1,00 ab.
Tobias Reiter erlernte das Handwerk des Bäckers und schloss seine Ausbildung mit 1,00 ab.
Ludwig Schadhauser erlernte den Beruf des Industriekaufmanns und schloss ebenfalls mit 1,00 ab.
Genau so wie Julia Wintersteiger, die Industriekauffrau wurde.
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Michaela Hintereder schloss ihre Ausbildung zur Industriekauffrau mit 1,14 ab.
Ebenfalls 1,14 erreichte Anna-Maria Lang in ihrer Ausbildung zur Industriekauffrau.
Auch Verena Mittermüller beendete ihre Ausbildung zur Industriekauffrau mit einem Schnitt von 1,14.
Bianca Pretzl erlernte den selben Beruf und schloss auch mit 1,14 ab.
So wie auch Silvia Schmidt, die ebenfalls 1,14 erzielte.
Maximilian Hickerseder erlernte den Beruf des Bankkaufmanns und schloss mit 1,20 ab.
Pia Heim erlernte den Beruf der Großhandelskauffrau und erzielte dabei einen Schnitt von 1,28.
Auch Carina Riemann wurde Großhandelskauffrau und schloss mit 1,28 ab.
Mit 1,28 schloss Rebekka Bernhart ab. Sie wurde Industriekauffrau.
Auch Tanja Eschenlohr wurde Industriekauffrau und schloss mit 1,28 ab.
Natalja Michalska erlernte den Beruf der Industriekauffrau und schloss mit 1,28 ab. Sie war nicht gekommen.
Sarah Frisch erlernte den Beruf der Industriekauffrau und schloss mit 1,42 ab.
Industriekauffrau wurde auch Susanne Lohmayer. Sie erzielte einen Schnitt von 1,42.
Großhandelskauffrau wurde Verena Lohr ebenfalls mit einem Notendurchschnitt von 1,42.
Die Ausbildung zur Industriekauffrau schloss Giulia Marx mit einem Schnitt von 1,42 ab.
Industriekauffrau wurde Veronika Nicklbauer mit einem Notendurchschnitt von 1,42.
Und schließlich schloss Johannes Brandl seine Ausbildung zum Bankkaufmann mit 1,50 ab.
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Während die Ausgezeichneten Aufstellung für ein Foto nahmen, mahnte Oberstudiendirektor Ludwig Ecker, auch die Besten weiter zu fördern und nicht zu denken, die würden ihren Weg schon machen. Nur wenn sie weiter gefördert werden, können sie das ganze Potential entwickeln, das in ihnen steckt.
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Die Schulband sorgte für Auflockerung.
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Nun dankte Schülersprecher Maximilian Hickerseder in seiner Abschlussrede Schule und Ausbildungsbetrieben. Rückblickend ist die Zeit ihrer Ausbildung schnell vorüber gegangen, in der sie das neu erworbene theoretische Wissen gleich praktisch anwenden konnten. Neben fachlicher Kompetenz haben sie auch persönliche Reife erworben. Aus kleinen Azubis sind vollwertige Mitarbeiter geworden, die ihren Weg gehen werden. Sein besonderer Dank galt den Lehrkräften, die nicht nur Lehrer waren sondern, auch Begleiter ins Berufsleben.
Die Ausbildungszeit war eine schöne Zeit, während der sie auch viele Freundschaften fürs Leben geschlossen haben. Dafür und für ihr berufliches Leben wünschte er ihnen allen viel Erfolg und alles Gute.
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Ein typisches Beispiel für „SMS“ meinte da Oberstudiendirektor Ludwig Ecker: „Schule macht stark“!!!!
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Nun erhielten alle Absolventen ihre Zeugnisse.
Erst die Bankkaufleute,
dann die medizinischen und zahnmedizinischen Fachangestellten,
dann die große Gruppe der Industriekaufleute,
dann die kleine Gruppe der Einzelhandelskaufleute,
dann die große Gruppe der Großhandelskaufleute,
dann die kleine Gruppe der Bürokaufleute,
die noch kleinere Gruppe der Bäcker,
und schließlich der Bäckereiwarenfachverkäufer.
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Bevor die schuleigene Bäckerei die Gäste im Foyer zum Feiern empfing, schloss die Schulband mit „Sweet Home Alabama“ die Feierstunde ab....
29 Abschlussfeier an der Berufsschule I: 18 von 168 jungen Fachleuten mit Staatspreisen ausgezeichnet 12:55
Die Lehrerband der Berufsschule I hat sich inzwischen etabliert. Sie eröffnete auch diesmal die Feierstunde in der Aula der Schule, in die neben Landrat Georg Huber, Mühldorfs zweitem Bürgermeister Paul Schwarz, Kreishandwerksmeisterin Helga Wimmer, ihrem Vorgänger Sepp Eichner, B-Z-Leiter Jochen Englmeier, Oberstudiendirektor Ludwig Ecker und zahlreichen Innungsobermeistern auch viele Eltern von Absolventen gekommen waren.
Studiendirektor Klaus Mittermeier freute sich, so viele Gäste willkommen heißen zu können. Er beschrieb an Hand eines Radioberichts die fünf Käufergruppen in Baumärkten: Den Profi, den Semi-Profi, den Möchte-Gern-Profi, der denkt er könnte etwas, den Heimwerker, der „alles weiß und alles kann“, und den Dilettanten, der nichts kann und nichts weiß. Sie alle gehören zu den Profis, die man im Baumarkt kaum antrifft, weil sie wissen, was sie auf der Baustelle brauchen, die Werkzeug und Material beim Namen kennen und Werkstoffe fachgerecht bearbeiten können. Das alles haben ihnen Betrieb und Schule in dreieinhalb Jahren beigebracht. Und zudem eine Menge Allgemeinbildung.
Nun ist die Ausbildung abgeschlossen und Zeit zum Feiern. Dazu sind die zahlreichen Gäste gekommen, die er herzlich begrüßte.
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Nach einer musikalischen Einlage freute sich Landrat Georg Huber über das Vorbild, das die Lehrerband darstellt. Nicht reden – tun!
Er freute sich auch über die zahlreichen Begleiter der Absolventen, die gemeinsam mit ihnen ihren Erfolg feiern wollen. „Das Lernen ist wie das Rudern gegen den Strom“ – begann Landrat Georg Huber – „sobald man aufhört, treibt man zurück“. Das hatte der britische Komponist Benjamin Brittan festgestellt. Es ist für sie nichts Neues. Um gute Noten zu bekommen mussten sie ständig am Ball bleiben.
Schon immer war viel Aufmerksamkeit, Fleiß und Durchhaltevermögen nötig um den umfangreichen Lernstoff zu verstehen und zu behalten. Sicher sind manche von ihnen durch Tiefen und Höhen gegangen. Trotzdem haben sie es geschafft und können nun stolz sein auf das Erreichte. Er selbst hat das alles auch erlebt und war genau so froh, als er sein Abschlusszeugnis erhalten hat. Sie alle verdienen seine herzliche Gratulation und die Achtung der Gesellschaft.
Landrat Huber appellierte an die Ausbildungsbetriebe auch weiterhin so intensiv auszubilden und zu versuchen, auch die letzte Lehrstelle zu besetzen. So, dass alle jungen Menschen Schule und Berufsausbildung abschließen können. Der Landkreis wird mit „Lernen vor Ort“ alles unternehmen um entsprechende Unterstützung zu bekommen.
Nun liegt es an den Absolventen, das Gelernte umzusetzen und sich weiter zu bilden um nicht stehen zu bleiben. Der Landkreis wird zusammen mit Handwerkskammer und Industrie- und Handelskammer die passenden Angebote bereithalten. Es wird in der Region noch mehr geboten werden, etwa mit einer FOS und einer BOS. Es ist ihm wichtig, eine der ersten zertifizierten Bildungsregionen Bayerns zu werden. Und dazu gehört auch eine Hochschule.
Landrat Huber ist es besonders wichtig, den jungen Bürgern ideale Bildungschancen in der Region bieten zu können. Sie alle sollen möglichst im Landkreis bleiben und hier ihre beruflichen Ziele verwirklichen können.
Er freute sich über die Unterstützung der Familien der Absolventen während der Ausbildung und natürlich durch Schulleiter Wolfgang Gaigl und seinem Team, die den jungen Leuten neben dem Lehrstoff auch die wichtigen sozialen Kompetenzen mit auf den Weg gegeben haben. Dafür dankte Landrat Huber herzlich. Sein Dank galt auch den Ausbildungsbetrieben und allen Verbänden, die ihre Ausbildung unterstützt haben. Den Absolventen wünschte er alles erdenklich Gute viel persönlichen und beruflichen Erfolg und allzeit Gottes Segen.
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Kreishandwerksmeisterin Helga Wimmer machte es kurz: Eine Ausbildung zu machen ist sicher nicht einfach. Wenn man es aber geschafft hat, ist es ein großer Erfolg. Dazu gratulierte sie herzlich und hoffte, dass es ihnen Freude bereitet hat. Nur dann besteht Motivation weiter zu lernen. Grenzen gibt es dabei ohnehin nicht mehr. Vielleicht kann sich auch der eine oder andere in den Berufsvertretungen engagieren. Sie wünschte allen viel Erfolg und viel Spaß in ihrem Berufsweg.
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Schülersprecherin Barbara Steinberger zitierte Konfuzius und Albert Einstein, die einerseits festgestellt hatten, dass ihnen nur im Gedächtnis blieb, was sie selber unter Anleitung getan haben und andererseits selbst wenig begabt aber leidenschaftlich neugierig waren. Bedenkt man beides, dann heißt das, man muss nicht immer alles perfekt beherrschen, man muss nur neugierig und begeistert sein. Alle wissen, dass nur das, was man selbst ausprobiert hat, wirklich „sitzt“. dass sie ihre Ausbildung erfolgreich abgeschlossen haben, zeigt, dass sie neugierig genug waren und noch sind. Und auch, dass ihnen jemand die Gelegenheit gegeben hat, das Gehörte auszuprobieren. Sie haben das alles absolviert und auch Berufsschule und Berichtsheft gemeistert, was sie nicht immer begeisterte.
So gratulierte sie im Namen aller Berufsschüler und hoffte, dass sie aus dieser Zeit auch gute Erinnerungen mit in ihr Berufsleben nehmen. Sie wünschte ihnen auch, dass sie ihre Neugierde nie verlieren mögen.
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Die Lehrerband lockerte die Feierstunde auf.
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Nachdem zur Freude von Lehrkräften und Schülern bildliche Eindrücke über den Schulalltag über die Leinwand gehuscht waren, stellte Oberstudiendirektor Wolfgang Gaigl fest, dass die Tagespresse für diesen Tag zahlreiche bemerkenswerte Ereignisse in der Geschichte vermerkt hatte. Das wichtigste aber fehlte: Die SchulAbschlussfeier an der Berufsschule I in Mühldorf. Trotzdem sind so viele Gäste gekommen um mit den Absolventen das Ende ihrer Ausbildung zu feiern. Ihnen allen galt sein Willkommensgruß.
Wenn sie nun ihre Ausbildung abgeschlossen haben, liegt eine neuer Lebensabschnitt vor ihnen. Vielleicht blicken sie ja schon jetzt mit Wehmut auf ihre Schulzeit zurück? Da sollten sie sich den Spruch zu eigen machen: (O-Ton Mehr als die Vergangenheit....)
Ein Zitat von Albert Einstein.
Mit dem Abschluss ihrer Ausbildung haben sie eine wesentliche Voraussetzung geschaffen um in ihrem Beruf Verantwortung übernehmen zu können. Sie sollten nun ihre Zukunft aktiv, selbstbewußt und engagiert gestalten und nicht warten bis andere über sie entscheiden. Wenn dann noch Begeisterung, Tatkraft und Neugier dazu kommt, war ihm um ihre Zukunft nicht bang.
Auch Wolfgang Gaigl bezog sich auf das Zitat von Albert Einstein und mahnte sie neugierig zu sein, sich auf ihren Beruf zu konzentrieren und alles Ablenkende abzuwerfen. Sie sollten nicht stehen bleiben und sich auf Neues einlassen.
„Man soll die Zukunft nicht vorhersehen sondern sie möglich machen“ hatte Ministerpräsident Horst Seehofer einen französischen Philosophen zitiert. Das geht nur durch Bildung, so wie sie die Lehrkräfte und die gut ausgestattete Schule bieten konnten.
Und wenn Ottfried Fischer sagt: (O-Ton Nicht das Erreichte zählt...) dann gilt das nicht für sie.
Wenn sie nun 168 Schülerinnen und Schüler verabschieden, 84 mit mittlerem BildungsAbschluss, dann sind sie mit ihnen stolz auf die 18 Besten, die mit einem Staatspreis der Regierung von Oberbayern ausgezeichnet werden. Damit haben sie etwas erreicht, was ihnen niemand mehr nehmen kann: Bildung.
Ihr AusbildungsAbschluss ist aber nur ein Etappenziel, nach dessen Erreichen sie mit neuem Elan das nächste Stück angehen müssen. „Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr“ gilt längst nicht mehr...
Da auch die Berufsschule I viel Gewicht auf die Vermittlung von Werten legt, haben die Schüler im abgelaufenen Jahr auch wieder 2.000 Euro für eine Spende zusammengelegt. Ein riesen Betrag.
Auch Wolfgang Gaigl bat die Absolventen sich in der Gesellschaft zu engagieren.
Abschließend dankte er dem Landkreis für die fortgesetzte finanzielle Unterstützung und allen Partnern im dualen Ausbildungssystem, der Kreishandwerkerschaft und dem Bildungszentrum der Handwerkskammer für die gute Zusammenarbeit.
Er gratulierte den Absolventen persönlich und im Namen der gesamten Schule mit einem Zitat: (O-Ton ) Sie sollten also mutig sein und ihre Chancen nutzen.
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Nach einer weiteren musikalischen Einlage überreichten Landrat Georg Huber, Kreishandwerksmeisterin Helga Wimmer und Oberstudiendirektor Wolfgang Gaigl die Staatspreise und ein Geschenk an die Absolventen die besser als 1,5 abgeschnitten hatten.
An den K-F-Z-Mechatroniker P-K-W Fabian Hösch,
den K-F-Z-Mechatroniker P-K-W David Haureiter,
den K-F-Z-Mechatroniker P-K-W Michael Petermeier,
den Mechaniker für Land- und Baumaschinentechnik Michael Moser,
den Mechaniker für Land- und Baumaschinentechnik Markus Fenninger,
den K-F-Z-Mechatroniker P-K-W Sebastian Kaiser,
den K-F-Z-Mechatroniker Nutzfahrzeugtechnik Martin Krüger,
den K-F-Z-Mechatroniker P-K-W Stefan Lechertshuber,
den Mechaniker für Land- und Baumaschinentechnik Ludwig Seidl,
den K-F-Z-Mechatroniker Nutzfahrzeugtechnik Franz Wastlhuber,
den K-F-Z-Mechatroniker P-K-W Dominik Kneißl,
den K-F-Z-Mechatroniker P-K-W Christian Blume,
den K-F-Z-Mechatroniker Nutzfahrzeugtechnik Anton Fichter,
den K-F-Z-Mechatroniker Nutzfahrzeugtechnik Markus Hollinger,
den K-F-Z-Mechatroniker Nutzfahrzeugtechnik Marc-André Schwab,
den K-F-Z-Mechatroniker Nutzfahrzeugtechnik Andreas Hupfer,
den K-F-Z-Mechatroniker P-K-W-Technik Matthias Lobbichler,
und schließlich
den K-F-Z-Mechatroniker P-K-W-Technik Patrick Kuczera
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Nach dem der Kollege von der Tageszeitung sein Foto hatte, erhielten Florian Wimmer und Moritz Auer Schulpreise für besondere Leistungen.
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Dann bat Oberstudiendirektor Wolfgang Gaigl Sepp Eichner zu sich, den als wohlwollenden zuverlässigen Partner kennengelernt hatte. Da er sich aus dieser Funktion zurückgezogen hatte, dankte ihm Wolfgang Gaigl für die gute Zusammenarbeit mit einem Geschenk und einem Gag: Einem schwebenden Winflaschenständer.
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Nachdem die Lehrerband die Feierstunde beschlossen hatte, erhielten alle Absolventen ihre Zeugnisse und verbrachten den restlichen Abend in gemeinsamer Runde bei einer guten Brotzeit.
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Ach ja, die Klasse 12/13 hatte noch en Zeugnis zu vergeben: Sie stellten Thomas Breintner eins aus für seine sehr guten Leistungen in den Fächern Fahrzeugservice, Kraftübertragung und Fahwerk, in denen er sie unterrichtet hatte. Bemerkung: „Seine Umgangsformen waren bayerisch und tadellos!“ Und: „Er hat mal gefehlt, das war aber nicht weiter schlimm, denn die Klasse war ebenfalls nicht da!!!!“
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Wir gratulieren allen Absolventen und wünschen für ihre Zukunft alles Gute und Gottes Segen. – Auch dem bayerisch tadellosen Thomas Breintner!
30 Gründung des "Vereins zur Förderung des ärztlichen Nachwuchses im Landkreis Mühldorf" 7:40
Dr. Stefan Feige begrüßte die Gründungsmitglieder des Fördervereins InnDoc im kleinen Sitzungssaal des Landratsamtes und übergab an Landrat Georg Huber. Der war dankbar für die Initiative der Ärzte, die die ärztliche Versorgung im Landkreis sichern helfen soll, was natürlich auch im Interesse der Kreisklinik ist.
Leider lässt die Politik hier Taten vermissen. Zahlreichen Ankündigungen folgen selten konkrete Taten. Deshalb will der Landkreis Mühldorf zusammen mit den Ärzten und der Kreisklinik ein Netzwerk bilden und so Vorbild werden für andere Landkreise. Überlässt man das einzelnen Interessenverbänden, würden gemeinsame Ziele kaum erreicht werden können.
Deshalb dankte Landrat Huber Dr. Stefan Feige für das erwiesene Vertrauen, das die Grundlage für die gemeinsame Arbeit für die Bürger ist. Zusammen wollen sie die Strukturen so anpassen, dass sich auch wieder junge Ärzte auf dem Land niederlassen. Er selbst wird alles tun um dieses Ziel zu erreichen.
Zur Vereinsgründung wünschte er den Anwesenden viel Erfolg und gutes Gelingen.
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Dr. Stefan Feige stellte nun die Initiative „InnDoc“ und ihre Ziele vor. 2011 lebten im Landkreis 82 Ärzte, von denen 26 über 60 Jahre alt waren, 31,7%. Während oberbayernweit jeder Arzt im Durchschnitt 1.313 Einwohner betreut, entfallen im Landkreis Mühldorf 1.344 auf jeden Arzt. Das liegt auch an der großen Zahl Alten- und Pflegeheime im Landkreis.
Diese Karte zeigt die aktuellen Standorte der Arztpraxen. Sollte nichts passieren, werden 2017 nur noch 56 Ärzte praktizieren. Die Praxisschließungen reißen große Lücken in die Versorgung - vor allem der ländlichen Bevölkerung. In vielen Gemeinden wird’s dann keinen Arzt mehr geben.
Die Ziele des Konzeptes „InnDoc“ sind hier dargestellt. Kurz gefaßt soll der Landkreis für Ärzte so attraktiv gestaltet werden, dass sich Nachwuchs ansiedelt und auch bleibt und damit die derzeit hochwertige Versorgung der Bürger langfristig gesichert wird.
Umgesetzt soll das Projekt mit diesen Maßnahmen werden: Junge Ärzte sollen bei ihrer Ausbildung zum Facharzt begleitet, unterstützt und sogar finanziert werden und so langfristig an die Region gebunden werden. Sogar Teilzeitangebote sind angedacht.
Besonders im Bereich „Finanzen“ will man jungen Ärzten entgegenkommen und sogar die Einkommensunterschiede zu einer Anstellung an einer Klinik ausgleichen.
Im Bereich „Lebensqualität“ will man den Ärzten neben beruflichen Wahlmöglichkeiten auch das familienfreundliche Umwelt im Landkreis schmackhaft machen. Das rangiert nämlich auf der Wunschliste junger Ärzte an oberster Stelle. Interessanterweise findet man die Zahl der Privatpatienten an letzter Stelle dieser Liste. Die Einkommenssituation steht also nicht mehr an erster Stelle.
Zusammengefaßt kann man die Ausbildung eines Facharztes so darstellen. Weil die Entscheidung für den Arztberuf schon im Gymnasium fällt, ist geplant, junge Leute schon ab dem Gymnasium zu fördern und sie bis zum Abschluss zu begleiten.
Diese Kollegen stehen Rede und Antwort und betreuen Nachwuchsärzte.
Um nun den Förderverein „Ärztlicher Nachwuchs im Landkreis Mühldorf“ zu gründen, war diese Tagesordnung abzuarbeiten.
Zusammen besprachen die Gründungsmitglieder die Satzung des Fördervereins, der seinen Sitz in Ampfing haben soll. Der Verein wird gemeinnützig sein und nicht auf Personen aus dem Umfeld der Medizin beschränkt bleiben. Zudem können natürliche und juristische Personen Mitglieder werden. Als Mitgliedsbeitrag schlug Stefan Feige 120 Euro vor, überließ aber die Festlegung der Beitragshöhe der späteren Mitgliederversammlung, die sich einmal jährlich zusammenzufinden hat. Ansonsten entspricht die Satzung den üblichen Vereinssatzungen. Vorstand und Gremien sollen alle drei Jahre neu gewählt werden.
Besonders ist der „Beirat“, in dem neben dem Vorstand und dem Schriftführer der Leiter der Kreisklinik vertreten sein muss. Auch die Mitglieder des Beirats werden auf drei Jahre gewählt.
Die Anwesenden waren mit der vorgeschlagenen Satzung einverstanden. Nur die finanzielle Ausstattung konnte natürlich mit den Mitgliedsbeiträgen allein die beabsichtigten Leistungen nicht erbringen. Stefan Feige erläuterte, deshalb ist es eine der ersten Aufgaben, viele Mitglieder zu werben, Fördergelder zu akquirieren und Sponsoren zu finden. Wie das genau passieren soll muss die künftige Mitgliederversammlung erst festlegen.
Da die Ärzte wenig Freizeit haben, finden Sitzungen des Beirates alle 4 bis 8 Wochen statt.
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Klinikchef Dr. Wolfgang Richter berichtete von den Problemen der Kreisklinik Nachwuchsärzte zu gewinnen. Tatsächlich muss man den Nachwuchskräften klar machen, dass unsere Region im Vergleich zu anderen in Bayern beste Voraussetzungen bietet. Man muss die Leute anlocken und nicht zur Ansiedelung nötigen. Man muss ihnen ihren erlernten Gewohnheiten entgegenkommen anstatt sie in neue Bedingungen zu drücken. Dabei benötigen Sie Hilfe, die ihnen der Verein leisten will. Trotz allem muss man möglichen Kandidaten freie Hand und freie Entscheidung lassen. Vielmehr muss es das Bestreben sein, Ärzte dazu zu bewegen, sich selbständig zu machen, ohne dass sie sich über beide Ohren verschulden müssen.
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Schließlich erklärten sich die Anwesenden mit den Absichten des Vereins und dem vorgelegten Statut einverstanden.
Damit traten die Gründungsmitglieder in die Wahl des Vorstandes ein. Dr. Karin Hanf schlug Stefan Feige als Vorsitzenden vor und die Anwesenden bestätigten ihn per Akklamation einstimmig.
Zum Kassenwart, der gleichzeitig stellvertretender Vorsitzender ist, wurde Karin Hanf gewählt.
Die Gründungsmitglieder wählten in Abwesenheit Dr. Annemarie Butz-Stumpf zur Schriftführerin.
Erstes Mitglied des Beirates war gemäß Statut Dr. Wolfgang Richter. Die weiteren Mitglieder dieses Gremiums werden bei der ersten Mitgliederversammlung gewählt.
Die letzte Entscheidung des Abends war die Festlegung des Mitgliedsbeitrages auf 120 Euro. Der neu gewählte Vorstand wurde beauftragt, den neuen Verein ins Vereinsregister beim Amtsgericht Mühldorf eintragen zu lassen und dann eine ordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen.
Abschließend erklärten die neuen Mitglieder des neuen Vereins schriftlich ihre Mitgliedschaft und beschlossen den Abend in gemütlicher Runde.
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Es wird einige Zeit dauern bis die Formalitäten der Vereinsgründung erledigt sind und der Verein die Arbeit aufnehmen kann. Es wird Monate dauern, bis seine Arbeit erste Ergebnisse bringt. Die Vereinsmitglieder brauchen also viele Unterstützer und einen langen Atem. Vielleicht wollen Sie ja auch helfen, die ärztliche Versorgung im Landkreis zu sichern. Der neue Förderverein bietet hierzu vielfältige Möglichkeiten....
31 Sooo kalt wars beim Faschngszug in Waldkraiburg 14:00
Ein buntes Treiben entspann sich lang vor Beginn des Faschingszuges auf dem Volksfestplatz in Waldkraiburg, wo die Gruppen Aufstellung nahmen.
Da tanzten sich die Mädels von der Waldburgia schon mal warm, Bürgermeisters hatten schon Spaß auf ihrem Wagen und Bragada lieferte den Rhythmus dazu.
Mühldorfs Bürgermeister Knoblauch kämpfte mit dem roten Overall. Na ja, er fremdelt halt noch a bissal mit dem Roten....
Der Alex Will half ihm dann schon rein. Ihre scharfen Würstl ließen sie sich schon mal selber schmecken.
Mit 50 Mann war die SPD diesmal vertreten, auf deren Wagen neben den Landtagskandidaten Günther Knoblauch und Günter Zellner auch MdB Ewald Schurer mit dabei war.
Bauernverbands Kreisobmann Ulli Niederschweiberer - ganz Bauarbeiter – besprach sich noch mit Mühldorfs SPD-Vorsitzendem Thomas Enzinger. Obs da um gerechte Löhne für gute Arbeit ging?
Ein bisschen auf Sexismus machten die Mädels der Narrenglide Kraiburg zu denen sich auch Max Kammermeier „verirrt“ hatte. In ihrem Cabrio froren Prinzessin Bianca und Prinz Andi!
Pfarrer Martin Garmeier hatte noch dringendes mit Umweltminister Dr. Marcel Huber zu bereden während Kätzchen, Diven und Missen kalt war – wie allen anderen auch.
Noch schnell ein Selbstportrait mit dem Handy....
Jetzt aber schnell - Frau Schnabl - alle anderen warten schon auf dem Wagen!
Ob die Mühldorfer Inntalia hier Mühldorfer Politik probte? Einen Schritt vor und vier zurück....
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Dann ging‘s los: Voraus Bragada und dann die 50 Wagen und Fußgruppen. Entlang des Weges zahlreiche Kostümierte, die – mit Einkaufstaschen gerüstet - auf Bonbons, Süßigkeiten und Bälle warteten.
Auf diesem Wagen wollten die jungen Leute wohl vor allem Feiern. Motto gabs keins, so wie bei den Soldaten der VfL Fußball-Armee.
Die Grizzly’s sind weiter auf Kabinensuche.
Den Löwen voran ging ihr Löwenbräu. Sie hatten ihr eigenes Faßl dabei und zapften fleißig.
Ah ja – danke!
Der „Trasner Hauffa“ nahm sich die Doping-Skandale des vergangenen Jahres zum Thema. Lauter „Mediziner“ auf diesem Wagen!
Die Narrengilde Kraiburg mit ihren vielen Garden folgte. So viele junge Leute geben schon ein beeindruckendes Bild ab. Sie hatten vorgesorgt und Glühwein dabei.
Bianca und Andi wars inzwischen auch wärmer und Charly Ebenbichler sorgte für Stimmung.
Die Siebenbürger Sachsen warben für das Musical „Rocky“
Die Rattenkirchner haben sich ihr kindliches Gemüt bewahrt und feierten 50 Jahre Pumuckl.
Die Eislöwen des EHC zeigten ihre Trikots und versorgten die Zaungäste mit Bonbons.
Diese jungen Damen hatten sich einen Logenplatz gesichert.
Nichts anfangen mit diesem Trubel konnte sicher dieser Herr...
Über die „Erlebnisstadt Waldkraiburg“, die sicher auch ein Casino braucht, machten sich die Banater Schwaben lustig.
Dann die starke Truppe der SPD, die kaum größer ihre Vorfreude auf den Wechsel hätte draufschreiben können. Den Karren zogen wie immer Ortsvorsitzender Bernd Wegmann und Unterbezirksvorsitzender Richard Fischer. Natürlich gabs für den Kameramann ein scharfes Würstl von Susanne Engelmann.
Die Oberneukirchner wollten Merkel nach Athen schicken um im Olymp die Krise zu beheben.
Über die Blamage beim Bau des Hauptstadtflughafens in Berlin machte sich der Trachtenverein Edelweiß aus Mühldorf lustig: Nur fliegen ist schöner! Sie wollten halt dann nach Berlin fahren...
Dann wurde auf uns geschossen!!!! Kein Wunder – lauter Cowboys und Indianer!
Sich nichts mehr vormachen lassen wollte das Jugendparlament. Kein Krankenhaus in Waldkraiburg, keine FOS/BOS – dann lieber träumen und in die Disco gehen.
Die Tänzer von der Dance-Nation übten sich im Singen.
Lauter rosarote Panther kamen aus Oberornau.
Seit 1932 auf den Straße unterwegs ist das Feuerwehrauto der Brauerei, das Pfarrer Martin Garmeier mitgenommen hatte.
Lauter Superhelden auf dem Wagen der Tennisabteilung des V-f-L.
E-M-G hatte ihren Wagen zum Sight-Seeing-Bus umfunktioniert, der Gästen die „Erlebnisstadt Waldkraiburg“ zeigt.
Ihre Trümpfe stellte die CSU vor: Angela Merkel und Horst Seehofer. Mit auf dem Wagen: Bürgermeister Siegfried Klika, Landrat Georg Huber, Umweltminister Dr. Marcel Huber, zweiter Bürgermeister Harald Jungbauer und Faschingsbürgermeisterin Inge Schnabl.
Dann versorgten Eismänner aus Altenmarkt die Gäste mit der Spritze. Hats geschmeckt? (O-Ton)
Sie wollten die Eisbären retten.
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Auf dem Stadtplatz, wo Christian Hausperger die Wagen vorstellte, begleiteten viele dick eingemummte Zuschauer den Zug. Susanne Engelmann suchte Abnehmer für ihre scharfen roten Würstchen.
Vorfreude ist die schönste Freude – meinte Christian Hausperger als er die starke rote Truppe von Christian Ude begrüßte.
Die griechischen Götter hatten inzwischen auch Poseidon aufgeladen.
Alle hatten ihren Spaß – so wie dieser Held, der auf uns schoß! Wir haben aber furchtlos zurück geschossen!!!!
Die Märchenhelden vom Jugendparlament brachten ihren Wagen ganz schön zum wackeln!
Mühldorfs Prinz Bernhard hatte so seine Probleme, aus dem kleinen Autofenster heraus Süßigkeiten zu verteilen.
Christian Hausperger sorgte mit netten Kommentaren und kleinen Geschichten zu jedem Wagen für gute Stimmung.
Die Superhelden der Tennisabteilung des V-f-L flankiert vom Oger Shrek. Sie verteilten Tennisbälle.
Die Stadträtinnen Christine Graupner und Gabriele Brosch-Nikolaus warfen’s mit vollen Händen raus - die Bonbons natürlich....
... während Umweltminister und Landrat Bälle verteilten . . . und Bonbons.
Mit ihren vielen Wagen zum zweiten Mal dabei waren die Bachratz’n aus Altenmarkt, die noch immer die Leute spritzten.
Ihre Garde tanzte durch den Stadtplatz und hielt sich so warm. Sie waren diesmal sehr “Meer-orientiert” – also wollten die Eisbären retten, die Titanic nicht sinken lassen und die Fische schützen. Ihr Atlantis-Wagen war endlich hoch genug um mit Christian Hausperger anstoßen zu können.
Die Tüten der Kinder füllten sich mehr und mehr.
Die Missen im Cabrio, gefolgt vom Wagen der Waldburgia mit Hofmarschall Charly Salinger, Prinzessin Sabrina und Prinz Manuel schlossen den Faschingszug ab.
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Weiter ging's auf dem Sartrouville-Platz, wo Buden, Fahrgeschäfte und ein Partyzelt auf die Gäste warteten. Und da war auch Aschaus zweiter Bürgermeister Manfred Römer – als Grüner verkleidet!!!
Da fanden sich dann Panzerknacker, Piraten, Clowns, und alle möglichen Miezen ein und feierten gemeinsam. Toni Sterr, stellvertretende Landrätin Eva Köhr und Frauenunionsvorsitzende Ilse Preisinger-Sontag hatten sich den Zug angesehen und waren dann gleich hierher gekommen – auf einen Glühwein – weil’s soo kalt war.
Ein bisschen mißmutig – seine Majestät?!
Was ist das denn? Der rote Richard Fischer und der “grüne” Manfred Römer? Macht die SPD jetzt schon auf zukünftige Koalition? Ewald Schurer wollte davon nichts hören!
Knacki’s, Giraffen, Piraten, Bienen – alle feierten Fasching.
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Dann zeigte die Teenie-Garde der Narrengilde Kraiburg ihren Showtanz und die Marschgarde wartete auf ihren Auftritt.
Die Zuschauer waren begeistert.
Die Kindergarde der Tanzschule Sonay mit ihrem Piraten-Showprogramm.
Ihr Prinzenpaar Mona I. und Karl I. mit dem Prinzenwalzer.
Dann die Kindergarde des Tanzsportclubs “Weiß-Blau 70” mit ihrem Prinzenpaar, die erst ihre Proklamation verlasen und dann Walzer und Marsch zeigten.
Bürgermeister, Prinzessin und Landrat schunkelten mit.
Andere Töne natürlich beim Marschtanz der kleinen Garde.
Harald Jungbauer hielt’s fest.
Während die Marschgarde der Narrengilde für Schwung sorgte, begann es leicht zu Schneien.
Prinzessin Bianca I und Prinz Andi II. mit ihrem Prinzenwalzer. Nur noch die Harten hatten es auf der “Tribüne” ausgehalten – etwa Narrengilde-Vorstand Georg Fischer.
Dann gabs Orden von der Narrengilde: Für Bürgermeister Siegfried Klika,
zweiten Bürgermeister Harald Jungbauer,
Landrat Georg Huber,
stellvertretende Landrätin Eva Köhr,
Faschingsbürgermeisterin Inge Schnabl,
Landtags- Listenkandidat Dr. Martin Huber,
die Stadträtinnen Charlotte Konrad, Manuela Keller und Christine Graupner
und für Stadtpfarrer Martin Garmeier und Stadtwerke-Geschäftsführer Norbert Weigl.
Waldburgia Prinzessin Sabrina I. und Prinz Manuel I. schlossen die Reihe der Auftritte mit ihrem Prinzenwalzer ab.
Aber nicht ohne die lautstark geforderte Zugabe.
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Weiter ging's auf dem Sartrouville-Platz, wo scharfe Zutaten sich zuprosteten und die Gäste sich im Partyzelt aufwärmten.
Die Industriestädter feierten noch lang einen gemütlichen Fasching
32 Wochenlang hatte er die Neumarkter terrorisiert. Jetzt hat die Armee des Kurfürsten dem Bayerischen Hiasl ein End' g'macht! 16:10
Der Hiasl und seine Räuber haben die Neumarkter so geknechtet, dass sie frech geworden sind und ihr Lager mitten auf dem Stadtplatz aufgeschlagen haben. Da haben sie einen kleinen Wald angepflanzt, ihre Hütte aufgestellt und Feuer angemacht. So sicher fühlten sie sich. Kein Wunder! Erst vor ein paar Stunden haben sie die letzten Verteidigungskräfte niedergekämpft, die kurfürstlichen Jäger. Die hatten sie alle gefangen genommen und gestempelt.
Ihre schweren Verletzungen pflegten sie jetzt im Lager. Sind ja keine Unmenschen – dem Hiasl seine Räuber!
War nix zu machen gegen die Räuber – oder? (O-Ton )
Sie ließen es sich gut gehen bei den Räubern: Mit Gulaschsuppe und Würstl und dem einen oder anderen Bier sorgte Egbert Windhager für alle.
Trotzdem hatte es die Jäger schwer erwischt. (O-Ton)
Von solchen Drohungen ließen sich die Räuber nicht einschüchtern. (O-Ton)
Wenn nix gscheida’s auftaucht, dann geht Euer Räuberleben gemütlich weiter – oder? (O-Ton)
Es wundert ja nicht, dass die Jäger mit solchen Waffen nichts haben ausrichten können!
Eigentlich wärs so richtig gemütlich gewesen bei den Räubern in ihrem urigen Lager, hätte sich da am Bahnhof nicht etwas zusammengebraut!
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Da kontrollierte nämlich General von Schedel grade die Anwesenheit seiner Soldaten. Und das Schafott wartete schon. Und die Richter und die Henker auch.
Die Soldaten übten noch das Marschieren als die übriggebliebenen kurfürstlichen Jäger mit ihren Verwundeten zum Bahnhof kamen um den Kurfürsten zu erwarten. Die Soldaten hatten sogar die Artillerie dabei.
Die Stadträte und ein Chor machten sich bereit, den Kurfürsten zu empfangen, der dann in Begleitung des Militärs kam.
Bürgermeister Erwin Baumgartner begrüßte ihn und trug ihm seine Klage über den Räuber Hiasl und seine Bande vor. (O-Ton)
Der Chor hieß den Kurfürsten mit einem Lied willkommen. (O-Ton: Kurfürst – Superstar!)
Dann zogen sie vorbei am königlichen Amtsgericht zum Stadtplatz wo Stadtrat, Gericht und Soldaten erst einmal ihr Lager bezogen.
Die Räuber beobachteten das Geschehen aus sicherer Entfernung.
Eine Zeit lang ließen sich’s die Soldaten gut gehen und die kurfürstlichen Jäger pflegten ihre Wunden.
Und auch die Stadträte genossen den Schutz der Obrigkeit mit dem einen oder anderen Schnappsal.
Dann begrüßte Bürgermeister Erwin Baumgartner den Kurfürsten und seinen General und trug ihm nochmal die Klage über die Räuberbande vor, die Personen, Gaststätten und Veranstaltungen überfallen und allerlei Schindluder treiben. So geht das nicht weiter – diesem Treiben muss ein Ende gesetzt werden – zumal er selbst auch schon darunter gelitten hat.
Kurfürst Max III. Joseph richtete seine Ansprache an seine lieben Untertanen. Die Kunde vom Unwesen des bekannten Verbrechers ist bis München gedrungen. Die Räuber aus dem Grenzland zum Niederbayerischen zeigen schon deshalb ihren Hang zum Widerstand gegen die Obrigkeit. Nicht einmal die kurfürstlichen Jäger konnten diesem Treiben ein Ende setzen. Und nicht einmal die zahlreichen Vorschriften des Magistrats konnten die Populariät dieses Wilderers und seiner Bande schmälern. So manches Weibsvolk wartete sehnsüchtig, von den Räubern in ihre Gewalt gebracht zu werden! Deshalb wurde General Schedel beauftragt, eine Division zu rekrutieren um Matthias Klostermayer festzusetzen. Eine weitere Niederlage ist ob der Schlagkraft dieser Übermacht nicht zu erwarten, die sogar von der Artillerie unterstützt wird.
Er selbst war mit General Schedel gekommen, um der Bevölkerung die Sicherheit zurück zu geben und den Hiasl seiner gerechten Strafe zuzuführen. (O-Ton Schedel: Waltet Eures Amtes!)
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Der Bürgermeister war begeistert von diesen Worten! Und ließ nochmal den Chor sein Loblied singen.
Da fasste General Schedel die Untaten des Hiasl nochmal zusammen und sorgte damit für Heiterkeit.
Alles schön und gut – nur - wo ihn finden, den Hiasl?
Da kam ein Verräter zu Hilfe, der sich wohl der gerechten Strafe entziehen wollte. Mit einem weißen Tuch ums Gewehr begehrte er Zutritt. Aber umsonst ging das natürlich nicht. 10 Maß Bier, freies Geleit und 50 „Neuro“ müssen schon rausspringen. Das war zuviel für den Bürgermeister, dem ja schließlich der Hiasl die Stadtkasse geraubt hatte. Nicht ‚mal was zum Trinken gabs da bei diesem Gericht.
Überhaupt schaut das nicht gut aus mit ihrem Kampf gegen den Hiasl mit diesen Pappadeckelsoidat’n!
Nach langem Verhandeln sollten die Stadträte mit ihren Sitzungsgeldern das Lösegeld zahlen. Dann verriet er ihnen, dass der Hias und seine Bande weiter unten mitten im Wald ihr Lager hat. Allerdings wird er mit seinen Pappsoidat’n kaum eine Chance haben gegen den Hiasl und seine schwer bewaffnete Bande. (O-Ton)
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Der Hiasl hatte mitgekriegt, dass da Gefahr droht. Er mobilisierte seine Räuber. Sie versteckten sich im Wald.
Dann rückten die Soldaten an: Reihe um Reihe kniete hin, zielte und schoß. Noch zu weit weg – noch keine Gefahr.
Aber sie kamen näher. Reihe um Reihe feuerte Salve um Salve.
Dann gab Matthias Klostermayer Befehl zum Zurückschießen. Sie feuerten aus allen Gewehren – der Hiasl selber an vorderster Front.
Die Soldaten kamen trotzdem immer näher. Die ersten Räuber hat’s erwischt. Ein besonders mutiger wollt’s allein probieren. Und zog sich wieder zurück.
Dann fielen mehrere aus – und wurden jämmerlich niedergemetzelt. Auch wenn’s ein paar Soldaten erwischt haben.
Immer mehr Räuber fielen der Übermacht der Soldaten zum Opfer.
Hiasls Miene verfinsterte sich!
General Schedel gab nicht nach und befehligte Reihe um Reihe.
Dann musste der Hiasl die Ausweglosigkeit seiner Lage einsehen und sich ergeben. Totales Chaos - es ging alles blitzschnell.
Sie nahmen den Hiasl und seine Räuber fest und brannten sein Lager nieder. Sie verluden alle auf Wägen und brachten sie zum Gericht.
Die braven Neumarkter Bürger beobachteten die Szenerie mit Freude. Endlich wars vorbei mit dem Terror von dieser Bande!
Die Räuber gaben ihren Widerstand nicht auf und forderten die Freilassung vom Hiasl. (O-Ton da Hiasl is a Guada!)
Es gelang den Soldaten für Ruhe zu sorgen, so dass das Schwurgericht des Landgerichts Neumarkt-Sankt Veit tagen konnte. Bevors aber losgehen konnte, forderte Matthias Klostermayer erst mal was zu trinken – eine ziemlich trockene Angelegenheit – so ein Gericht! Natürlich bekannte er sich „nicht schuldig“. Weiter ging's erst, als der Bürgermeister einen Kasten Bier gestiftet und sich Gericht, Stadträte und Räuber gestärkt hatten.
Staatsanwalt Dr. Franz Eisenmann verlas die Anklageschrift und legte dem Hiasl 54 Straftaten zur Last: Das schwer verdiente Geld der Neumarkter haben sie von den Banken gestohlen und es dann verfressen und versoffen! Geschäfte und Gaststätten haben unter ihnen gelitten. Auf Veranstaltungen haben sie Frauen geraubt und Lösegeld erpreßt. Als Beweisstück hatte er ein Halstuch und ein Gewehr, das sie bei einer Sauferei vergessen haben.
Die Räuber unterbrachen immer wieder und beteuerten, dass der Hiasl a Guada ist und nur Gutes für die Leute wollte.
Dann berief Dr. Esenmann Zeuginnen: Hildegard Heimerl und Monika Kerscher. Die berichteten auf herzzerreißende Weise, welche Unholde der Hiasl und seine Räuber sind, wie sie sie überfallen haben und wie sie blaue Flecken davongetragen haben. Die Soldaten mussten die Räuber mit Gewalt vom Gericht fernhalten.
Der Bürgermeister berichtete vom Überfall auf die Stadträte, denen sie die Sitzungsgelder geraubt haben. Er hat die Stadtkasse mit seinem eigenen Fleisch und Blut verteidigt, das er jeden Tag zusammen sammelt. Das sollten sie dann probieren!
Man sieht, es schmeckte!
Noch mehr Zeugen traten auf und berichteten von den Schandtaten der Räuber.
Dann setzte Advokat Windhager zu seiner Verteidigung an. Alles vorgebrachte war erstunken und erlogen!
Jubel bei den Räubern.
Die Beweise der Anklage reichten für eine Verurteilung überhaupt nicht aus. Und auch die Zeugen: Die wollten das doch alle selber und haben viel Spaß dran gehabt.
Und auch der Bürgermeister: Warum hatte denn der die Kasse bei sich, die sonst das ganze Jahr lang der Kämmerer bewacht? Wollte wohl damit durchbrennen?!
So ging's eine Zeit lang hin und her, bis Advokat Windhager Entlastungszeugen auftreten ließ, die nur das Beste berichten konnten, etwa die Kindergärtnerinnen: Die Räuber hätten sich vorbildlich verhalten. Sie waren liebevoll und es war sehr schön mit ihnen.
Sogar die Soldatin konnte nur das Beste berichten. Nur dass sie den Kindern die Krapfen wegfressen wollten. Aber deswegen kann man Leute doch nicht einsperren!
Der Hiasl und die Räuber waren schon guten Mutes als Staatsanwalt Eisenmann sie des schweren Raubes, der Körperverletzung und der Terrorisierung er ganzen Stadt und des Umlandes anklagte.
Er forderte das Strafmaß: Arbeitslager und Umerziehung für die Räuber und eine noch schwerere Strafe für den Hiasl. Schließlich haben die Bürger der Rottstadt den Terror satt!
Verteidiger Windhager forderte Freispruch für den bayerischen Hiasl und seine Leute!
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Das Gericht zog sich zur Beratung zurück. Die Pause verkürzte die Stadtkapelle.
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Die Räuber waren schon zuversichtlich als das Gericht zurückkam um die Strafen zu verkünden. Die Richter konnten der schönen Rede des Verteidigers nicht folgen: Die Räuber werden ausnahmslos zu 25 Jahren schweren Kerkers verurteilt, wahlweise zum Arbeitslager beim Bauhof und der städtischen Kläranlage. Den Angeklagten Matthias Klostermayer bekannten sie schuldig in allen Punkten der Anklage und verurteilten ihn wegen des Aufbaus einer terroristischen Vereinigung und des Mangels an Reue für seine schwere Schuld zum Tode durch das Fallbeil!
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Sie übergaben ihn sofort den Henkern die das Urteil gleich vollstrecken sollten.
Gericht und Bürgermeister begleiteten den Zug der Delinquenten. Der Hiasl wehrte sich nach Kräften – allein es nützte nichts.
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Da jubelten die Neumarkter und die Soldaten während die Kapelle ein Trauerlied anstimmte.
Die Soldaten jubelten und die Räuber waren tod-traurig!
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Und weil das Ganze schließlich nur ein Spiel war, brachten sie Wagen und Schafott zurück und berfreiten den Matthias Klostermayer aus seiner mißlichen Lage. Sie dankten Hans Hellfeuer, der wochenlang den Hiasl gespielt hatte und den Neumarktern viel Freude und Abwechslung geboten hatte. Den Bayerischen Hiasl in Neumarkt gibt’s schließlich nur alle 25 Jahre! Weil erst dann die Räuber ihre schwere Kerkerstrafe abgesessen haben und wieder frei kommen.
Und während wir uns auf den Weg zu einem gemeinsamen Fototermin machten, begegneten wir nochmal versprengten Räubern.Und die machten gemeinsame Sache mit den Soldaten und hatten etwas gegen’s Fernsehen!!!!!
33 Kinderfasching von SPD und AWO in Ampfing
6:50
AWO und SPD hatten die Kinder und ihre Eltern am Rosenmontag Nachmittag ins Gasthaus Duschl in Ampfing zur Faschingsgaudi eingeladen. Zwei Euro Eintritt und einen Stempel auf die Hand und schon konnte es losgehen.
Immer mehr kamen und wollten dabei sein. Im Saal tanzten schon die kleinen Prinzessinnen und Polizisten herum. Viele waren gekommen als Lothar Kunz die großen und kleinen Gäste begrüßte und den Clown Toni vorstellte, der den kleinen Clown Kilian dabei hatte.
Toni übernahm die Regie und sorgte erst mal für einen riesen Applaus!
Dann holte er alle Kinder auf die Tanzfläche. Die waren alle gut drauf und so spielten sie das Spiel vom schwarzen Mann. Hin und her und hin und her. So machte das den kleinen Leuten Freude.
Dann erst mal mit ein paar Bonbons wieder Kraft tanken.
Das Lied vom „Scheena Dog“ begannen sie auf dem Boden liegend, waren aber schnell beim Springen und Tanzen.
Das Tanzen und Toben ging so weiter und die, die grad eine Hand frei hatten, schwangen auch mal das Lasso.
Das Kuchenbuffet war reich bestückt und bot Kindern und Eltern Abwechslung.
Dann das Blinde Kuh-Spiel in besonderer Variante: Drei Kinder mit verbundenen Augen sollten auf einen Topf finden. Der schnellst hat gewonnen.
Das war aber gar nicht so einfach, obwohl Clown Toni mit „heiß“ und „kalt“ Tipps gab.
Dann machten er und Clown Kilian selbst mit. Daran hatten die Kinder am meisten Spaß.
Die Polonaise: Allen hängen sich an...
Da waren wirklich alle dabei – auch manche Eltern.
Den Vogeltanz können auch schon die Kleinsten.
Nach dem Spiel mit dem runden Stofftuch war Sackhüpfen angesagt. Das erfordert Geschick und Gleichgewichtssinn und ist gar nicht so einfach. Es war eher was für die Größeren.
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Den Höhepunkt bot der Auftritt der Kindergarde der Narrengilde Kraiburg, die erst ihren Marschtanz zeigte.
Die Gäste des Nachmittags waren begeistert.
Dann das Showprogramm der Kindergarde, das heuer unter dem Motto „Bayern“ steht.
Auch dieser Auftritt begeisterte die Zuschauer.
Zusammen marschierte die Garde aus und die Tanzfläche gehörte wieder den Kindern.
Die spielten nun „Reise nach Jerusalem“, bis wirklich kein Sitzplatz mehr übrig blieb.
Nachdem sie sich auch noch im Seilziehen gemessen hatten, ging ein turbulenter Nachmittag langsam zu Ende an dem sicher die Clowns Toni und Kilian mehr müde waren als die Kinder und ihre Eltern. Spaß hat’s ihnen allen gemacht, beim bunten Kindernachmittag im Gasthof Duschl in Ampfing.
34 Politischer Aschermittwoch beim CSU Ortsverein Schwindegg - diesmal in Walkersaich 18:25 08
Weil die Ratsstuben in Schwindegg geschlossen sind, bot sich den Gästen des CSU Ortsverbandes Schwindegg ein neues Erlebnis: Die schlossgaststätte in Walkersaich. Das wollten sich sehr viele am Aschermittwoch nicht entgehen lassen.
So freute sich Ortsvorsitzender Martin Thalmeier unter den vielen Gästen zahlreiche Kommunalpolitiker begrüßen zu können: Landrat Georg Huber, die Bürgermeister Siegfried Klika, Stefan Schalk, Thomas Einwang, Helmut Kirmeier und Bürgermeistersprecher Dr. Karl Dürner. Landtags-Listenkandidat Dr. Martin Huber, Bezirkstagskandidatin Claudia Hausberger und zahlreiche Vorsitzende von Ortsverbänden und Arbeitskreisen. Dazu zahlreiche Mitglieder des Gewerbeverbands Schwindegg mit IHK Vizepräsidentin Ingrid Obermeier-Osl an der Spitze.
Zuletzt begrüßte Martin Thalmeier Bundestagsabgeordneten Stephan Mayer.
Das schloss Walkersaich wurde im 9. Jahrhundert erstmals erwähnt. Das Veranstaltungsgebäude stammt aus dem 16. Jahrhundert und ist seit neun Generationen im Besitz der Familie Moser.
Der Umzug aus Schwindegg nach Walkersaich war deshalb sicher kein Verlust.
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Für Bürgermeistersprecher und Schwindeggs Bürgermeister Dr. Karl Dürner war es ein besonderer Aschermittwoch, der letzte vor den Wahlen.
Es lag ihm am Herzen, seinem Ortsvorsitzenden Martin Thalmeier zu danken, der jedes Jahr viel Arbeit für die Vorbereitung dieser Veranstaltung aufwendet.
Dr. Karl Dürner dankte herzlich MdB Stephan Mayer, der zur Verfügung steht und immer kompetent spricht.
Es war ihm wichtig vor den Grünen zu warnen, die gefährlich sind für die CSU und für das Land. (O-Ton Die Grünen sind nur dagegen....)
Dr. Karl Dürner erkannte unter den Grünen und ihrer Klientel niemand, die der soziale Bereich interessiert oder sogar etwas dafür leisten. (O-Ton 8:33:33:00 Es ist die Partei der Besserverdiener...) Solcher, die ihr Gewissen beruhigen wollen – erst einmal dagegen sind und dann `mal schauen.... - Das wollte er zu bedenken geben.
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Da nun einmal schon Wahlkampf ist, bot Martin Thalmeier dann Landtags-Listenkandidat Dr. Martin Huber Gelegenheit, sich vorzustellen.
Der politische Aschermittwoch in Passau mit seinem Chef Horst Seehofer hat einmal mehr Maßstäbe gesetzt. Obwohl der politische Gegner sein Festzelt voll gebracht hat, war das Original doch in Passau. Dort hat sich gezeigt, dass niemand Bayern so sehr vertritt wie die CSU. Deshalb hieß es in Passau wiederholt: (O-Ton Bayern – des samma mia!)
Das ist die Richtschnur für die politischen Entscheidungen der CSU. Es geht um die Zukunft Bayerns.
Wie wichtig es ist, Bayern in den Mittelpunkt zu stellen, zeigt die Diskussion um den Länderfinanzausgleich. Da kann es eben nicht sein, dass allein Berlin 3 von den 4 Milliarden bekommt, die Bayern bezahlt und sich damit Dinge leistet, die sich Bayern nicht leisten kann.
Während die SPD in Bayern erklärt hat, die Klage dagegen nicht unterstützen zu wollen, sollen sie in der namentlichen Abstimmung im Landtag zeigen, wem sie sich verpflichtet fühlen: Den Verschwendern in Nordrheinwestfalen und Berlin oder den tüchtigen Steuerzahlern in Bayern.
„Bayern – des samma mia“ ist deshalb das richtige Motto. Er bat sie zusammen zu halten und im September die Kraft zu unterstützen, die allein nur für Bayern kämpft!
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Auch Bezirkstagskandidatin Claudia Hausberger nutzte die Gelegenheit sich vorzustellen. Als Diplomvolkswirtin arbeitet sie seit September in der Geschäftsstelle der CSU in Ampfing. Als Kreisrätin und Behindertenbeauftragte des Kreistages denkt sie, dass Inklusion, psychische Erkrankungen und demographischer Wandel in Zukunft wichtige Themen werden. Damit hatte sie schon bisher zu tun und würde sich deshalb über Unterstützung im Wahlkampf und bei der Wahl im September freuen.
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Für MdB Stephan Mayer zeigte der zahlreiche Besuch, dass die politische Familie im Landkreis Mühldorf zusammenhält, wie er das nun schon seit 10 Jahren kennt.
Er selbst spürt den Wahlkampf noch nicht. Bürgerinnen und Bürger erwarten, dass möglichst lang Sachpolitik betrieben wird und Wahlkampf so kurz wie möglich gehalten wird.
Blickt man auf die aktuelle Lage, kann man denken, Deutschland steht gut da und Bayern noch besser. Dieser Eindruck verstärkt sich beim Blick auf die Nachbarländer.
Heute leben über 80% der Menschen gern in Bayern und 85% sind der Meinung, hier ist die Lebensqualität höher als in den anderen 15 Bundesländern!
Das bestätigen Zahlen: 41,6 Millionen Beschäftigte in Deutschland und eine Jugendarbeitslosigkeit bei gerade mal 2,5%. In Griechenland und Spanien sind über 50% der Unter-25-jährigen arbeitslos und in Italien 35%: Eine perspektivlose, hoffnungslose - eine verlorenen Generation.
Das alles ist Deutschland nicht von Gott geschenkt worden: Noch vor 10 Jahren sprach man mit Blick auf Wirtschaftswachstum und Reformfähigkeit vom „kranken Mann Europas“. Dann haben wegweisende Entscheidungen der großen Koalition, es möglich gemacht, die schwerste Wirtschafts- und Finanzkrise stärker zu verlassen, als das Land vorher war. Dabei half vor allem der gesunden Mittelstand, den es etwa in Großbritannien nicht mehr gibt. Dort setzte die Thatcher-Regierung fast ausschließlich auf den Finanzsektor. Die Politik kann also mit falschen Entscheidungen ein Land an den Rand des Ruins treiben. Auch die Entscheidungen der neuen französischen Regierung wirken nicht gerade leistungsfördernd und motivierend!
Deutschlands Stärke beruht also auf dem Mittelstand und der standorttreuen Industrie. Die Politik muss jetzt darauf achten, die Industrie hier zu halten und darf nicht zulassen, dass Unternehmen ihre Investitionen ins Ausland verlegen, wie gerade die Wacker-Chemie, die in den USA weniger als die Hälfte für Strom bezahlt als in Burghausen!
Bundesumweltminister Peter Altmaier hat erst kürzlich in Waldkraiburg die Problematik aufgezeigt: Auch wenn niemand an der Kernenergie festhalten will, wird diese Maßnahme noch 10 Jahre lang die Politik beschäftigen. Dabei besteht die politische Leistung nicht darin, den AusstiegsbeSchluss zu fassen, sondern darin, ihn umzusetzen.
Es reicht nicht, den Anteil erneuerbarer Energien zu steigern, der Strom muss auch bezahlbar bleiben und die Versorgungssicherheit muss gewährleistet sein.
Stephan Mayer war sicher, die schwarz-gelbe Koalition in Berlin ist hervorragend dazu in der Lage, dieses Projekt positiv zu begleiten. Jedenfalls darf die Anhebung der EEG-Umlage nicht im bisherigen Maß fortgesetzt werden.
Das alles ist nicht „in Stein gemeißelt“. Insofern unterstützte er Dr. Karl Dürner: Tatsächlich sind die Grünen die Partei der Besserverdiener und tatsächlich besteht in der Gesellschaft die Gefahr, müde und selbstzufrieden zu werden. Um Deutschland auch in 10 Jahren noch so attraktiv zu halten, kann es einfach nicht sein, dass Großprojekte in Deutschland kaum mehr realisierbar sind. Stephan Mayer war froh, dass in unserer Region die überwältigende Mehrheit der Bürger hinter dem Bau der Autobahn A94 steht. Dabei denken die Grünen noch heute, es wäre falsch, die Autobahn auf der „Trasse Dorfen“ zu bauen! (O-Ton Man möcht’s gar nicht glauben!)
Es besteht die Gefahr, dass wir eine Nation werden, die wie auf Tribünen in Fußballstadien alles kritisiert und besser weiß, kaum mehr jemand aber tatsächlich selbst spielen und sich engagieren will! Deutschland darf kein Land der Meckerer und Motzer werden, in dem niemand mehr Verantwortung übernehmen will. Weil genau die Grünen das Besserwissertum aber in die Politik tragen, war Dr. Karl Dürners Warnung so treffend! Sie sind gegen alles, haben aber selbst weder Konzept noch Programm!
Stephan Mayer war sicher, nur christlich-liberale Koalitionen sind in der Lage, Deutschland vorwärts zu bringen, auch wenn er sich wünschen würde, ab September in München auf die FDP verzichten zu können.
Die Bundesregierung hat in den zurückliegenden acht Jahren gute Arbeit geleistet. Wichtig ist dabei die bayerische Stimme. Und die vertritt vor allem die CSU, die zwar eine Regionalpartei ist, aber bundes- und europapolitischen Anspruch hat.
Besonders zwei Dinge hat die CSU in Berlin erreicht: Zusätzlich 750 Millionen für den Verkehrshaushalt von denen gut 16 Millionen zusätzlich für die A94 zur Verfügung stehen, und der Fortschritt beim Ausbau der Bahnstrecke.
Stephan Mayer bekräftigte seine Zusage, dass für alle Projekte dieses wichtigsten Autobahnprojekts in Bayern sofort Mittel zur Verfügung stehen werden, die gebaut werden können. Zuletzt 16 Millionen für den Bau der Lappachtalbrücke. Da nützt es auch gar nichts, dass politische Wettbewerber immer wieder behaupten, dass die A94 angeblich nur von einer roten Partei gebaut wird. (O-Ton Dem ist nicht so!) Besonders unter Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer sind Mittel für diesen Bau geflossen!
Da hinein reiht sich auch die Finanzierungsvereinbarung für den Ausbau des Bahnabschnitts Altmühldorf-Tüßling, der tags darauf unterzeichnet wurde. Diese Unterschrift macht endgültig klar, dass dafür 126 Millionen Euro tatsächlich zur Verfügung stehen. (Applaus: An ihren Taten sollt ihr sie messen – nicht an ihren Worten!)
Der Spatenstich kann so noch 2013 erfolgen und damit der Bau beginnen.
Die christlich-liberale Koalition wird auch weiterhin in Zukunftsprojekte investieren und dabei darauf achten, dass der Konsolidierungskurs im Haushalt fortgesetzt wird. Bisher haben Bund und Länder über ihre Verhältnisse gelebt und mehr als 2.000 Milliarden Euro Schulden aufgehäuft. Damit muss Schluss sein. Bayern ist auch hier Vorbild und hat zum 8. Mal in Folge einen Haushalt ohne Neuverschuldung vorgestellt. Das schafft nicht einmal Baden-Württemberg, das 2012 3,3 Milliarden neue Schulden gemacht hat, und Nordrheinwestfalen 4,6 Milliarden.
Da wo Bayern ist, will der Bund hin. Das soll noch vor Inkrafttreten der Schuldenbremse 2016 erreicht werden.
Nationen kann man nämlich entweder durch das Schwert versklaven oder durch Verschuldung! Das sieht man gerade in Griechenland und in Spanien.
Stephan Mayer begründete, wie wichtig es ist, den südeuropäischen Schuldnerländern zu helfen, die für die deutsche Industrie und die deutschen Landwirte enorm wichtige Märkte sind.
60 Jahre Frieden in Europa, eine gemeinsame Währung in 18 Ländern und der Wegfall der Grenzkontrollen sind Werte, die junge Leute kaum zu schätzen wissen, die es anders nicht erlebt haben. Europa als Werte- und Friedensgemeinschaft, muss auch in Krisenzeiten zusammenhalten. Leider gibt es kaum Berichte über die Lasten, die die Bürger dieser Ländern auf sich haben nehmen müssen. Renten- und Lohn- und Gehaltskürzungen bis zu 20% sind sicher nicht leicht zu verkraften. Da Deutschland nicht schuld an der Misere dieser Länder ist, sind auch die Vorwürfe aus diesen Ländern bodenlos und verfehlt. (Applaus )
Allerdings kann Hilfe nur unter Voraussetzungen geleistet werden. Das gilt auch für den Länderfinanzausgleich. Solche Voraussetzungen wie Irland, Protugal und Griechenland erfüllen mussten um Unterstützung zu bekommen, müssen auch die deutschen Länder erfüllen. Derzeit ist das nicht so. Hier erhalten 13 Länder Geld, ohne dass damit der Anreiz verbunden wäre, dass sie ihre Einkommenssituation verbessern. Es ist deshalb richtig, dass Bayern und Hessen gegen den Länderfinanzausgleich in der aktuellen Form klagen.
MdB Stephan Mayer betonte auch die Kommunalfreundlichkeit Bayerns, das mit 7,9 Milliarden im Kommunalen Finanzausgleich schwächere Kommunen unterstützt.
Da es im September darum geht, die Weichen für Deutschland und Bayern zu stellen, ist es nicht gleichgültig, wer regiert. Die Politik der CSU fasste er so zusammen: (O-Ton Wir von der CSU sind überzeugt....- gut für sie ist) Das steht grundlegend gegen die Ideologie linker Gruppen, die denken, der Staat wüßte am besten, was gut für die Bürger ist. Schon bei der Kinderbetreuung denken diese Gruppierungen, der Staat müsste sich von Anfang an um die Erziehung der Kinder kümmern. Dem gegenüber steht das christliche Familienbild der CSU, die der Auffassung ist, dass die Familien selbst wissen, wie sie vernünftig mit dem Geld umgehen müssen. (O-Ton: Wir haben Vertrauen in die Menschen und in die Familien...- Familie als Keimzelle der Gesellschaft stärken.) Deshalb will die CSU in den verbleibenden Monaten die Ungleichbehandlung im Rentenrecht beseitigen und alle Mütter gleich behandeln – auch solche, die ihre Kinder vor 1992 bekommen haben! Für die Beseitigung dieser Willkür setzt sich wieder einmal nur die CSU massiv ein! (Applaus
Die Bürger, die Familien und die Mütter zu stärken unterscheidet die CSU deutlich von den politischen Mitbewerbern, von denen sich hier keine engagiert.
2012 hat Deutschland über 600 Milliarden Euro Steuern eingenommen, so viel wie nie zuvor. Das zeigt, Deutschland hat kein Einnahmeproblem sondern ein Ausgabeproblem. Trotzdem fordern die politischen Mitbewerber Steuererhöhungen! Und da ist auch „der Steinbrück von heute“ ein anderer Steinbrück als der, der in der großen Koalition Finanzminister war und dort vernünftige Arbeit gemacht hat. So, wie sich die SPD stark gewandelt hat und längst von der Agenda 20-10 Abstand genommen hat. Die heutige SPD will nichts mehr von alledem wissen. (O-Ton Die SPD von heute ist eine wesentlich linkere Partei...) Als Finanzminister war Steinbrück für Steuersenkungen und als Kanzlerkandidat fordert er Steuererhöhungen: Rücknahme der Erbschaftssteuerreform - Einführung einer Vermögenssteuer - Anhebung des Spitzensteuersatzes - Erhöhung der Grunderwerbssteuer! Das ist weder kreativ noch innovativ, es ist nur schädlich für den Wirtschaftsstandort Deutschland. Deshalb geht es bei den Wahlen im September um sehr viel, um eine entscheidende Weichenstellung dafür, ob sich Deutschland und Bayern weiterhin erfolgreich entwickeln können oder nicht. Und deshalb ist es nicht egal, wer in München oder in Berlin regiert.
Es wird im Sommer darum gehen, der Bevölkerung klar zu machen, wie entscheidend diese Wahlen sind. Da es die SPD diesmal wirklich wissen will, wird es eine harte Auseinandersetzung geben, und da ist eine starke CSU nötig: Entweder weiter vorwärts mit einer christlich-liberalen Koalition oder rückwärts in eine ganz andere Republik. (Applaus)
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Nach einer kurzen Pause stellte sich MdB Stephan Mayer den Fragen der Gäste.
CSU Kreis-Schatzmeister Franz Schmid lobte zunächst Stephan Mayers Engagement, meinte dann, wenn es heißt „wer zahlt, schafft an“ muss sowohl in Europa wie auch in Deutschland wieder gelten. Horst Lang gab zu bedenken, dass in ganz Europa alle Hauptstädte schwer verschuldet sind. Man könnte doch Berlin und Brandenburg fusionieren und so enorme Kosten sparen.
Eberhard Greilmeier wollte wissen, ob die Wirtschafts- und Finanzkrise überwunden ist oder ob das böse Erwachen erst noch bevorsteht, und ob die Vereinigten Staaten von Europa kommen werden. Besonders die Griechen könnten doch ihre Inseln verkaufen. So eine bayerische Insel in der Ägäis – das wär‘ doch was!
Eine Fusion von Berlin und Brandenburg wäre das Zusammenlegen zweier Kranker, da kommt kein Gesunder dabei heraus, meinte MdB Stephan Mayer. Voraussetzung wäre eine Volksabstimmung und die ging vor 15 Jahren schon einmal schief.
In Griechenland fehlen staatliche Strukturen gänzlich. So wuchs Mißbrauch und Wildwuchs in dem sich die Parteien das Land zur Beute gemacht haben. Angela Merkel und Wolfgang Schäuble haben das Optimum verhandelt und auch den EU-Haushalt maximal begrenzt. Außerdem darf man nicht vergessen, dass am Europäischen Tisch jedes Land eine Stimme hat und so die Gefahr besteht, dass die kleinen die großen überstimmen. Mit der SPD hätte es längst Eurobonds gegeben, die es mit Angela Merkel nicht geben wird. Die Staatsschuldenkrise ist noch nicht beendet, auch wenn das Schlimmste hinter uns scheint. Ein Zusammenbruch des Euro ist nicht mehr zu erwarten. Man konnte Griechenland nicht insolvent gehen lassen, weil das Deutschland schwer geschadet hätte. Stephan Mayer erklärte keine Vereinigten Staaten von Europa haben zu wollen. Dazu gibt es zu viele Mentalitäten und Volksgruppen, die am besten als Staatenbund zusammenarbeiten. Im Gegenteil wollen zahlreiche Gruppen heute ihre Selbständigkeit erreichen: etwa Katalanen und Schotten. (9:51:00:00) Man sollte sich besser Gedanken darüber machen, weniger Kompetenzen an Europa zu übertragen. Bisher wurden zu viel Kompetenzen an Europa übertragen, für die es keine Rückgabemöglichkeiten gibt. Künftig sollen für solche Kompetenzübertragungen das Volk befragt werden.
Obwohl niemand weiß, ob die Griechen jemals ihre Schulden würden abzahlen können, wäre es natürlich schön, dort eine eigene Insel zu haben. Man muss aber auch bedenken, dass Deutschland auch jetzt schon durch die gute Bonität große Vorteile hat. Diese gute Bonität hat die Zinslast trotz höherer Verschuldung gegenüber vor 10 Jahren stark reduziert.
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Ingrid Obermeier-Osl dankte Stephan Mayer für die positive Darstellung der aktuellen Situation, forderte aber, in die Energiepolitik planbar und kalkulierbar zu gestalten. Die Unternehmen müssen schließlich wissen, woran sie sind.
Manfred Kroha bat um Auskunft über den aktuellen Stand bei der Abschaffung der Studiengebühren und wollte wissen, ob es für Politiker künftig nicht sinnvoll ist, schon vor Antritt eines Mandats prophylaktisch den Doktortitel abzugeben....
MdB Stephan Mayer gab Ingrid Obermeier-Osl Recht und erinnerte an die gegenwärtige Bestrebung von Peter Altmaier, der die EEG-Umlagebefreiungen überprüfen will. Außerdem muss die ständige Anpassung des EEG aufhören, so dass verläßliche Energiepolitik für die kommenden vier Jahre entstehen soll.
Studiengebühren waren nötig um zusätzliche Studienplätze zu schaffen und die Universitäten auszubauen. Allerdings stellt sich die Frage, ob sie noch zeitgemäß sind, nachdem es sie nur noch in zwei Bundesländern gibt. Wenn sie nun abgeschafft werden, muss die Finanzierung der Universitäten neu geregelt werden um nicht tatsächlich die Studenten zu schädigen.
Bezüglich der Aberkennung von Doktortiteln meinte Stephan Mayer, wir haben in Deutschland sicher andere Probleme als Herrn Brüderles Bemerkung zu später Stunde an einer Hotelbar oder was Frau Schavan vor 30 Jahren in ihre Doktorarbeit geschrieben hat.
Auf die letzte Frage von Manfred Kroha hatte MdB Stephan Mayer keine schlüssige Antwort. Die war ohnehin wohl eher als Scherz gedacht...
35 Maschinisten der Feuerwehren üben am "Sondersignal-Fahrt-Trainer" 7:10
Sechs mal acht Feuerwehr-Fahrzeugführer, die dort „Maschinisten“ heißen, kamen während der Faschingstage in den Kulturhof nach Mettenheim, wo der Landesfeuerwehrverband den Sondersignalfahrttrainer aufgestellt hatte.
Nach theoretischer Schulung über die Besonderheiten des Fahrens mit Blaulicht und Martinshorn ging's ans Trainingssystem, einen leistungsstarken Computer, der nicht nur auf drei großen Bildschirmen Straße und Umfeld darstellt, sondern auch Bilder in die Rückspiegel einblendet und zudem den Fahrersitz so bewegt, dass ein realitätsnahes Fahrgefühl entsteht. Die Illusion von Realität unterstützt auch die Geräuschkulisse und der Funkverkehr.
Zudem zeichnet der Computer die Fahrt auf, die anschließend als Video analysiert werden kann. So hat jeder Schulungsteilnehmer die Möglichkeit, aus seinen Fehlern zu lernen.
Das System bietet zusätzlich zahlreiche Verkehrssituationen, Tag- und Nacht und ganz verschiedenes Wetter.
Bedenkt man die Komplexität dieses Systems, dann war es mit einem Anschaffungspreis von 200.000 Euro, den sich Innenministerium und die bayerische Versicherungskammer geteilt haben geradezu preiswert...
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Trotz aller High-Tech ist das Fahren in so einem Trainer doch anders als mit einem reellen Fahrzeug. So war es nicht verwunderlich, dass den Feuerwehrleuten Fehler unterliefen und Unfälle passierten, die sie sicher im tatsächlichen Einsatz hätten vermeiden können.
Durchweg waren die erfahrenen Maschinisten zu schnell unterwegs oder schätzten Bremsweg oder Abmessungen ihres Fahrzeugs falsch ein.
Auf die „leichte Schulter“ haben sie’s trotzdem nicht genommen und sich bemüht, die Strecke zum Unfallort so schnell und so sicher wie möglich hinter sich zu bringen.
In der späteren Videoanalyse zeigte sich die viel zu hohe Geschwindigkeit und dadurch das zu späte Bremsen.
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Herr Kreisbrandrat, wie wichtig ist es die Sondersignal-Fahrten zu trainieren? (O-Ton 32:59:09)
Es ist ja auch gefährlich, jenseits der Straßenverkehrsordnung so schnell wie möglich zum Einsatzort zu kommen. (O-Ton)
Innenministerium und Versicherungskammer Bayern haben 2012 viel Geld in die Hand genommen und einen solchen Trainer für ganz Bayern angeschafft. Wie kommt es, dass das Gerät so schnell nach Mühldorf gekommen ist? (O-Ton)
Das Gerät steht nur den Feuerwehren zur Verfügung? (O-Ton)
Haben Polizei, BRK und THW eigene Trainer? (O-Ton)
Vielen Dank.
Während wir mit Kreisbrandrat Karl Neulinger gesprochen haben, wurde es Nacht und Nebel zog auf. Für eine schnelle Autofahrt denkbar ungünstige Bedingungen. Trotzdem hat’s unser Maschinist hervorragend gemeistert und der Ausbilder war zufrieden.
Bleibt noch nachzutragen, dass Innenministerium und Versicherungskammer den Betrieb des Trainers mit zusammen jährlich 360.000 Euro finanzieren und das Gerät dadurch den Feuerwehren kostenlos zur Verfügung steht.
36 Das 12. Benefizkonzert von Sepp Eibelsgruber und seinen Freunden der Blasmusik zu Gunsten der Haunerschen Kinderklinik 23:50
Schon im Dezember hatten die ersten Gäste Tische im Saal des Gasthauses Zenz in Hofthambach reserviert, um nur ja dabei sein zu können, wenn Sepp Eibelsgruber und seine „Freunde der Blasmusik zum Benefizkonzert aufspielen.
Natürlich war Bürgermeister Erwin Baumgartner gekommen und hatte Privatdozentin Dr. Irene Schmid von der Haunerschen Kinderklinik in München mitgebracht. Später fanden sich Landrat Georg Huber, Ferdinand Freiherr von Aretin, Kreis-Heimat-Musik- und Brauchtumspfleger Dr. Reinhard Baumgartner, und schließlich Bayerns Staatsminister für Umwelt und Gesundheit – Dr. Marcel Huber ein.
Theresa Kaltenecker erinnerte an die zurückliegenden 15 Jahre von „Sepp Eibelsgruber und seinen Freunden der Blasmusik“, und seine eigene Geschichte, die schon viel früher mit diesem Koffer begonnen hatte. Mit 9 Jahren nämlich spazierte dieser Koffer mit dem kleinen Sepp zum Musikunterricht. 1978 kam er zur Jugendkapelle Neumarkt-Sankt Veit. Es folgten erste Auftritte und die Mitwirkung in vielen Kapellen, bis hin zu den Heldensteinern. Dort begann er zu dirigieren und setzte damit schon bald bei den Oberbergkirchnern fort. 1990 zum ersten Mal auf dem Oktoberfest hat er seither jeden September einen Zweitwohnsitz in München. Der Koffer ist also weit herumgekommen. 1992 war er in Südafrika und Tansania und dann in Japan und Frankreich. Seit 1998 gibt es „Sepp Eibelsgruber und seine Freunde der Blasmusik“. 8 der 13 Gründungsmitglieder sind auch 15 Jahre danach noch immer dabei. Man wird sie dann schon gleich an ihrem Aussehen erkennen....
Seit 1998 hat er so viele Auftritte bestritten, dass sie gar nicht mehr aufzuzählen sind.
Damit wollte es Theresa Kaltenecker bewenden lassen und bat die Musiker auf die Bühne.
Die widmeten ihrem Musemoasta erst mal eine Fanfare. Und der genoß seinen Einzug sichtlich.
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Genug der Worte: Es ging los mit dem „Böhmischen Herzschlag“ von Matthias Gronert, der für dieses Konzert auf seine Tantiemen verzichtet hatte.
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Dann riet er den Gästen - weil’s Fernsehen da war - immer neben den Leuten zu sitzen, neben denen sie auch im Fernsehen gesehen werden dürfen. (Gelächter...)
„Mit Musik gehn wir auf Reisen“ war das nächste Musikstück.
Sepp Eibelsgruber begrüßte Gäste, die Arbeitervereine und die Landjugend aus Oberbergkirchen, mit denen er eine Theaterinszenierung umgesetzt hatte.
Zum ersten Solo trat Johannes Stadler nach vorn: Mit der Polka „Blitz“ von Adam Hudec:
Natürlich konnte er das noch ein bisschen schneller....
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Sepp Eibelsgruber wollte einen ersten Spendenzwischenstand bekanntgeben, konnte aber nicht, weils da auf der Bühne sooo trocken war. Da sollte der junge Wirt doch erst einmal einen Bock bringen!
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Man stelle sich einen Strand vor, eine leichte Brise, eine schöne Frau im Arm, und dann den Fred!!! (Hirschberger Gelächter) Ein böses Erwachen! Dann kam sein Bockbier und es ging weiter mit „Chiquitita“ von ABBA. (!! – aber wie! Und wie er ABBA sagt....  )
Bemerkenswert vielleicht, dass die Rechte an diesem Abba-Stück bei Unicef liegen, und alle Einnahmen daraus an das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen gehen. Sepp Eibelsgruber spielte in jeder Hinsicht ein Benefizkonzert!
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Dann folgte Sepp Eibelsgruber einer Anregung von Dr. Reinhard Baumgartner und forderte die Besucher zum Mitsingen auf: „Der Weg zu mei‘m Dirndl is stoane!“ (also steinig... )
Da drin ist ein Båscher (also der Laut zwischen a und o), und da sollten die Zuhörer genau drauf achten.
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Nicht genug mit dem Båschen: Hans Stadler sollte die drei verschiedenen Båscher vormachen: Erst mal Nummer 1: Das üben wir gleich mal.
Schwieriger ist da schon Nummer 3: Probier’n wir’s. - - War ja ganz gut.
Interessant wird’s mit Båscher 2: Und den schaffte nicht mal Hans Stadler auf Anhieb.
Hans Stadler sollte’s nochmal vormachen. Dann sollte sich jeder seinen Båscher aussuchen, Landrat Huber entschied sich für Nummer 1! Klar! Er ging auf Nummer sicher!
Dann alle zusammen....
Und schließlich mit Musik.
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Ein Prosit drauf, damit auch der Wirt zu seinem Recht kam.
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(2:12:53:20) Bevor’s mit „Frühlingsgedanken“ weiterging, freute sich Sepp Eibelsgruber über die zahlreichen Mitglieder von Blaskapellen unter den Gästen: Aus Altmühldorf, Buchbach, Heldenstein, den Blech-Hauffen aus Velden, Binablech und die Blaskapelle Neumarkt Sankt Veit.
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„Eine Gemse in den Bergen“ brachte nun Martin Stadler - ganz ohne Noten.
Und auch Martin Stadler konnte das noch viel schneller!
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Sepp Eibelsgruber hatte einen neuen Spendenzwischenstand: 3.823 Euro, seit 2002 sind es damit 65.363 Euro, ein Wahnsinns-Betrag.
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Musikanten brauchen für ihre Musik viel Unterstützung, das merkt man erst, wenn etwas nicht mehr so ist. Besonders schmerzlich war deshalb der kürzliche Tod der Mutter der beiden Solisten Johannes und Martin Stadler. Für sie das nächste Stück: „Weil’st a Herz hast wia a Bergwerk“ von Reinhard Fendrich.
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Mit russischen Weisen ging's in die Pause.
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(O-Ton Dr. Marcel Huber)
(O-Ton Freiherr von Aretin)
Herr Landrat, sie sind ein Freund guter Blasmusik. Da muss Ihnen doch heute das Herz aufgehen! (O-Ton)
Herr Dr. Baumgartner, traditionelle Blasmusi, ein bisschen Popmusik und dann wieder Wirtshausmusik, was sagt dazu der Kreisheimat- Musik- und Brauchtumspfleger? (O-Ton)
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Freiherr von Aretin hatte fünf Kasten Bier gespendet. Die versteigerte Sepp Eibelsgruber dann. Es ging eine Zeit hin und her bis der Hammer bei 110 Euro zu Gunsten krebskranker Kinder an der Haunerschen Kinderklinik fiel.
Nochmal fünf Kasten - diesmal Weißbier. Das war schon viel beliebter und so schossen die Gebote in die Höhe. Bei 190 Euro wollte niemand mehr weiter bieten und so stockte der erfolgreiche Bieter dann doch auf 200 Euro auf.
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Johannes Stadler, Fred Hirschberger, Andreas Marsmann und Josef Asanger und Josef Demberger als Solisten mit „Markosch Galopp“.
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Dann machte er die Bühne frei für Koch Markus Maier, der ein Desert verfeinern wollte. Damit wollte er sich im Namen der Landjugend Oberbergkirchen für die Unterstützung beim Theater bedanken. Vorstand Marion Hausperger und Franz Gillhuber hatten noch etwas mitgebracht: Einen Spendenscheck über 800 Euro. Sepp Eibelsgruber dankte dafür herzlich.
Markus Maier wollte ein Williams-Christ-Birnen-Desert mit anderen Schnäppsen verfeinern. Nur, dass an den Flaschen keine Ettiketten dran waren. Er musste alle probieren. Das Schicksal nahm seinen Lauf.....
Was er nicht gewußt hatte, in einer Flasche war wirklich Obstler.... die versteigerten sie dann auch noch gleich und der Ersteigerer spendete sie der Kapelle.
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Es ging musikalisch weiter. Diesmal mit einem Arrangement von James Last: der „Tritsch-Tratsch-Polka“.
Die Kassierin des Schützenvereins Almenrausch und Edelweiß in Oberbergkirchen überbrachte eine Spende des ehemaligen Vorstands: 500 Euro.
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Martin Stadler mit seinem nächsten Solo: Zusammen mit Anita Wildmann spielten sie „Lady Marmalade“ aus „Moulin Rouge“ im Stil der „Global Krainer“.
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Nach einer Polka war der singende Metzgermeister an der Reihe: Karl Korn junior mit „I am from Austira“ von Reinhard Fendrich.
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Zwei Prinzen folgten, die wunderbar harmonieren: Andreas Jodel und Martin Stadler.
Und auch die beiden konnten es noch schneller!
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Nochmal zwei Solisten: Fred Hirschberger und Robert Leitl mit dem „Sommertraum“. Sepp Eibelsgruber genoß diesmal selbst.
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Zur Abwechslung wieder Musik von ABBA: „Gimme Gimme“
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Es blieb bei Popmusik: Karl Korn und Anita Windmann mit „I am Sailing“ von Rod Stewart.
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Eigentlich wollte Sepp Eibelsgruber mit dem nächsten Stück das Konzert beenden. Erst aber dankte er seinen Musikern für 15 wunderschöne Jahre voller Unterstützung von allen Seiten. Wie gut die Truppe zusammengewachsen ist, zeigte ein Krankenhausaufenthalt im vergangenen Jahr, als sie einen Auftritt ohne ihn glanzvoll absolviert haben. Sie alle werkeln für den Namen da oben über der Bühne! Ein großes Danke-Schön dafür.
Seit dem ersten Benefizkonzert hat sich auch in der Haunerschen Kinderklinik viel geändert. Vor 12 Jahren war dort Trauer und Angst, jetzt ist dort Freude und Zuversicht, weil inzwischen 80% der Blutkrebserkrankungen geheilt werden können. Und dafür wollte Sepp Eibelsgruber auch weiter sein Benefizkonzert veranstalten. Weil sie alle auch weiter mitmachen, dankte er allen seinen Musikern, besonders Johannes und Martin Stadler, die trotz ihres tragischen Verlustes dabei sein wollten.
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So hieß die letzte Polka schlicht „Blasmusik“.
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Natürlich kamen sie dem Publikum ohne Zugaben nicht aus. Zwei Stücke mussten’s schon noch sein.
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Nach gut drei Stunden ging das 12. Benefizkonzert zu Ende. Frau Dr. Schmid, wofür verwenden Sie die Spenden der Konzertbesucher? (O-Ton)
Und wie hat Ihnen das Konzert gefallen? (O-Ton)
Herr Bürgermeister, wieviel Geld haben sie zusammen mit Sepp Eibelsgruber inzwischen nach München gebracht? (O-Ton)
Und das Konzert? (O-Ton)
Sepp, der ständig wachsende Erfolg Eurer Konzerte ist so schön zu beobachten! (O-Ton)
37 Die Wahl zur "Miß Auto" in Mühldorf 8:30
Diesmal standen nicht die Autos im Mittelpunkt des Schauraums des Opel-Autohauses an der Elbestraße in Mühldorf sondern Stühle für Gäste, eine rote Couch, eine Bühne und eine Lautsprecheranlage. Das alles hatten die Zeitungsleute aufgebaut und natürlich einen roten Teppich verlegt.
Tanja Maderholz, Miß Bayern 2011 hatte die Patenschaft für die Wahl der „Miß Auto 2013“ übernommen und den Kandidatinnen beigebracht, wie man sich auf einem Cat-Walk verhält. Die Miß-Auto der Jahre 2012 und 2011 sollten später ihrer Nachfolgerin gratulieren und die Krone übergeben.
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Redaktionsleiter Heinz-Jürgen Brandenburger freute sich über die zahlreichen Gäste, die wissen wollten, wer nun „Miß Auto“ wird. Er forderte Applaus für die Kandidatinnen mit die nämlich unheimlich nervös waren – wie er meinte.
Zunächst präsentierten sich die jungen Damen gemeinsam, die die Leser der Zeitung in einer Vorauswahl unter die 10 aussichtsreichsten Kandidatinnen gewählt hatten.
Dann bat Heinz-Jürgen Brandenburger Tanja Maderholz auf die Bühne und freute sich, mit der ehemaligen Miß Bayern auch die viertschönste Frau Deutschlands neben sich zu haben....
Sie sollte neben Nachwuchsdesigner Kay Rainer und Autohaus-Chef Gerald Polhammer die Jury bilden.
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Die Wahl selbst moderierten Johanna Fliegner und Ursula Huckemeyer. Sie stellten die Kandidatinnen nach einer weiteren gemeinsamen Präsentationsrunde vor.
Die 19-jährige Bürokauffrau Nathalie Frohberg aus Winhöring steht leidenschaftlich gern vor der Kamera und sucht ständig neue Herausforderungen – auch bei Autos!
Die 21-jährige Mühldorferin Melanie Treml, deren Leidenschaft das Shopping ist, spielt aktiv Fußball (und will unbedingt GoGo-tanzen lernen...)
Aus Kirchweidach kommt die 22-jährige Marina Daxenberger. Sie arbeitet in einem Bio-Laden, mag gern schwimmen, tanzen und Party machen...
Agnes Karmanski: Die 23-jährige mühldorfer Büorkauffrau ist ehrgeizig und temperamentvoll, und hat sich zum Motto gesetzt: Das Leben meistert man lächelnd oder gar nicht...
Schon einmal bei der Wahl zur Volksfestkönigin war Helene Fichtner angetreten. Die 18-jährige Mühldorferin versuchte sich nun bei der Wahl zur Miß Auto.
Aus Neumarkt-Sankt Veit kam die 24-jährige zweifache Mutter Judith Bräu. Ihre beiden Kinder würden die Mami gern auf der Titelseite einer Autozeitung bewundern.
Aus Waldkraiburg bewarb sich Olga Gutjahr um die Krone der Miß Auto. Als Mama eines kleinen Sohnes und derzeit Hausfrau bewegt sie gern ihr Mountainbike. Jetzt also auf dem Cat-Walk!
Aus Kasachstan kommend lebt die sportliche Julia Becker seit 23 Jahren in Deutschland zusammen mit Hund und Katze. Daneben zeichnet sie gern.
Als vorletzte präsentierte sich Sonja Loschek. Die 21-jährige Waldkraiburgerin arbeitet als tiermedizinische Fachangestellte, reitet und feiert gern – auch im Fitneßstudio.
Den Kandidatinnen-Reigen schloss Michaela Fuchs aus Burghausen ab. Die 25-jährige Mutter einer dreijährigen Tochter spielt gern Tennis und fährt gern Rad. Und jetzt auf dem Cat-Walk!
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Die Kandidatinnen präsentierten sich noch einmal, dann zog sich die Jury zur Beratung zurück.
Bevors soweit war, dankten Ursula Huckemeyer und Johanna Fliegner den Sponsoren, die die Wahl mit Sach- und Geldleistungen unterstützt haben. Natürlich hatten sie auch für die Kandidatinnen kleine Danke-Schöns!
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Die Pause nutzte Familie Holger Nagl um dem kleinen Johannes schon einmal zu zeigen, was so ein roter Teppich ist und wie man sich darauf benimmt. Na ja – so recht verstanden hat ers noch nicht....
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So nutzten diese jungen Damen das passende Ambiente schon einmal für erste Übungseinheiten.
Dann kamen Jury und Kandidatinnen zurück und Tanja Maderholz hatte den ominösen Umschlag dabei, in dem sie ihre Entscheidung versteckte.
Alle 10 sind Siegerinnen, weil sie schon die Vorausscheidung und die Vorbereitung so sourverän überstanden haben – lobte Tanja Maderholz. Die Arbeit mit ihnen hatte ihr viel Spaß gemacht.
Die Finalistinnen kamen auf die Bühne: Nathalie Frohberg, Helene Fichtner und Sonja Loschek.
Während die Jury die Siegerin auswählte, freute sich Belma Salkanovic – „Miß Auto 2012“ - über ein aufregendes Jahr, das sie seither verbringen durfte.
Dann war es so weit: Kay Rainer brachte den Umschlag mit dem Namen der Siegerin zu Ursula Huckemeyer, die es noch spannender machte. Schließlich ließen sie’s raus: (O-Ton )
Miß Auto 2013 wurde also die 19-jährige Nathalie Frohberg aus Winhöring. Belma Salkanovic übergab ihr Krone und Schärpe und gratulierte herzlich.
Die neu gekrönte Miß genoß ihren ersten Auftritt und freute sich über zahlreiche Preise, die ihr Johanna Fliegner dann vorlas.
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Nach einem gemeinsamen Foto mit den anderen Kandidatinnen und den Jurymitgliedern haben wir Tanja Maderholz gefragt, wie schwierig ihnen die Wahl gefallen ist. (O-Ton)
Nathalie – glücklich? (O-Ton)
Und wenn die Zeit als „Miß Auto“ um ist, geht’s dann weiter mit der „Miß-Karriere“? (O-Ton)
Na dann viel Glück!
38 "Integration - eine gesellschaftliche Aufgabe" - Diskussionsabend mit dem Auländerbeauftragten der Bayerischen Staatsregierung Martin Neumeyer 14:25 09
Es war ein Abend, an dem es ohne Ende zu schneien schien. Um so mehr freute sich Mühldorfs Ortsvorsitzender Georg Grundner über die zahlreichen Teilnehmer im Mühldorfer Turmbräugarten. Entschuldigen musst er Staatsminister Dr. Marcel Huber, der kurzfristig auf ein brisantes Thema reagieren musste. Pferdefleisch war gerade in aller Munde!
Besonders freute er sich über Waldkraiburgs Bürgermeister Siegfried Klika, seinen Kollegen aus Mößling, Sepp Bernhard, den neu gewählten Ortsvorsitzenden der Jungen Union, Johannes Grundner und zahlreiche Vertreter aus Stadtrat und Wohlfahrtsverbänden.
Sein besonderer Dank galt JU-Kreisvorsitzender Kathrin Grundner, die zusammen mit Bezirkstagskandidatin Claudia Hausberger die Veranstaltung organisiert hatten.
Er freute sich über den Integrationsbeauftragten der bayerischen Staatsregierung, Martin Neumeyer und über die Vorsitzende der Arbeitsgruppe Integration der CSU: Dr. Ekaterina Skakovskaya.
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Bezrikstagskandidatin Claudia Hausberger stellte Martin Neumeyer vor, der sich in dieser Funktion seit 2008 sich mit einem Mega-Thema der Zukunft befaßt. Integration ist eine klassische Aufgabe aller Politikbereiche. Der persönliche Kontakt mit den Bürgern ist für Martin Neumeyer und die Betroffenen gleichermaßen wichtig.
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Martin Neumeyer beschrieb seine Position und Aufgabe auf amüsante und unterhaltsame Art: Seine Verspätung etwa entschuldigte er damit, dass er erst noch in München einen Schneemann hatte bauen müssen.... Tatsächlich war die Anfahrt eher dramatisch!
Seine Funktion gibt es auf Wunsch des Koalitionspartners FDP erst seit 2008. Vorher war sich die CSU dieser Aufgabe durchaus bewußt – auch ohne dafür einen besonders Beauftragten zu brauchen!
Neben Dr. Marcel Hubers Thema „Energie und Umwelt“ ist das Thema Integration das zweite Mega-Thema der Politik. Während man die Themen Energie und Umwelt sehr rational angehen kann, gibt es für das Thema Integration keine Patentrezepte. Miteinander – nicht übereinander - zu reden ist da besonders wichtig.
Geburtenschwache Jahrgänge und die zunehmende Alterung verändern die Gesellschaft stark. Das verlangsamt in Bayern der starke Zuzug sowohl aus den anderen Bundesländern als auch aus dem Ausland. Die gute wirtschaftliche Lage, der gute Arbeits- und Ausbildungsmarkt und die gute politische Situation locken viele Menschen nach Bayern.
Allerdings verteilt sich die Zuwanderung in Bayern unterschiedlich: Auch wenn Niederbayern und die Oberpfalz sehr attraktive Lebensbedingungen bieten, wollen doch die meisten Zuwanderer nach Oberbayern.
Schon heute liegt der Anteil Menschen mit Migrationshintergrund deutschlandweit bei Unter-5-jährigen bei über 35%! In manchen bayerischen Großstädten liegt der Anteil von Menschen mit Migrationshintergrund höher als in Berlin und anderen deutschen Problemstädten – auch wenn die Zusammensetzung anders ist. Integration ist überwiegend ein Großstadt-Thema. So ist die niederbayerische Stadt Mainburg mit einem Ausländeranteil von 22% die viertgrößte türkische Stadt Deutschlands!
Sein Verein „In Mainburg zu Hause“, bemüht sich mit „stiller Integrationsarbeit“ im Landkreis Kehlheim, darum, Mißverständnisse und Probleme auf sachlicher Ebene vor Ort zu lösen.
Besonderes Augenmerk legt die Bayerische Staatsregierung auf die Kinder mit Migrationshintergrund. Der Freistaat unternimmt vieles um das gewaltige Potential dieser Kinder zu nutzen, anstatt Problemfälle aufzubauen. Das beginnt bereits in früher Jugend mit umfassender Betreuung.
Es liegt an jedem Einzelnen, ob Integration gelingt. Man muss jungen Migranten auch etwas zutrauen. Natürlich gibt es Integrationsvorbilder wie Mesut Özil oder Boateng. Nötig sind aber ansprechbare Vorbilder vor Ort, Nachbarn, mit denen man sich unterhalten kann. Integration gelingt nur mit solchen gemeinsam.
Auf keinen Fall darf man die Leute überrumpeln. Man muss sie überzeugen.
Ein Beispiel ist Dr. Ekaterina Skakovskaya. Die gebürtige Russin ist fleißig und engagiert und hat hier Karriere gemacht. Ebenfalls Karriere gemacht hat der Jemeniter Saiid Asalami, dessen Vater sicher war, dass Deutschland ihnen das Leben gerettet hat und sie deshalb dem Land etwas zurückgeben sollen. So wurde er Soldat, hat an der Bundeswehrhochschule studiert und war am Kap Horn dabei, dort die Schifffahrt zu schützen.
Nur zwei Beispiele für Karrieren in Bayern, bei denen die Eltern die Weichen richtig gestellt haben.
Allerdings müssen sich auch die Zugewanderten öffnen: Es kann nicht sein, dass ein „Hodscha“ es ablehnt, mit einem Feuerwehrkommandanten zu sprechen, weil er nicht mit einem ungläubigen spricht! Da sieht der Feuerwehrkommandant auch keine Motivation die brennende Moschee zu löschen!
Man kann Menschen nicht integrieren, die das nicht wollen. Auch wenn sie dazu fähig wären.
Wichtig ist es also, bei Kindern und Jugendlichen anzusetzen. Dazu muss man den Eltern auf eine Art begegnen, wie diese das verstehen. Da reicht es eben nicht, Einladungen zu Elternabenden zu verschicken. Man muss sie schon persönlich einladen.
Martin Neumeyers großer Traum wäre die Schulung der Eltern. Wenn sie lernen, wie man das Leben in Deutschland lebt, wie der Staat aufgebaut ist, was Grundgesetz und Bayerische Verfassung bedeuten und welche Werte zugrundeliegen, dann ist die Integration sicher viel einfacher.
Man muss den Einwanderern klar machen, dass wir in einem freien Land leben, und diese Freiheit aber nicht teilbar ist. Da geht es eben nicht, Unterschiede zwischen Karikaturen über den Papst und über Mohamed zu machen! Die Freiheit der Gedanken, der Kunst und der Presse sind unteilbare Grundlagen unserer Gesellschaft.
Wenn eine islamische Gemeinschaft dann die Gleichwertigkeit von Mann und Frau unterstützt, reicht das eben nicht. Ausschlaggebend ist die Gleichberechtigung! Die Unerstützung der Menschenrechte „wie sie im Koran verfügt sind“ ist abzulehnen. In unserem Land gelten die allgemeinen Menschenrechte, wie sie die UNO verfügt hat und wie sie für alle Religionsgruppen gleichermaßen gelten!
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Dr. Ekaterina Skakovskaya erinnerte an ihre Ankunft vor acht Jahren, als sie viel mehr damit beschäftigt war, ihr neues Leben kennenzulernen, als damit, sich mit ihrer eigenen Integration zu beschäftigen. Sie erkannte, dass es allen so erging wie ihr. Als sie begann, sich wohl zu fühlen, bemerkte sie (O-Ton Hier bin ich dahooom! )
Ab diesem Zeitpunkt begann sie, sich für andere zu engagieren und sich in die „Arbeitsgruppe Integration“ der Oberbayern-CSU einzubringen, die inzwischen 37 Mitglieder zählt. Diese Arbeitsgruppe wurde zusammen mit 12 anderen Arbeitsgruppen von Ilse Aigner mit dem Ziel ins Leben gerufen, gemeinsam die Zukunft Oberbayerns zu gestalten. Die Arbeitsgruppe Integration erarbeitete Konzepte, die sie vorstellen wollte:
Die Integrationspolitik der CSU muss sich an alle richten, unabhängig von Religion oder Zugehörigkeit zu ethnischen Gruppierungen. Jeder Zuwanderer hat das Recht als Individuum angesprochen zu werden. Der Dialog zwischen Einheimischen und Zuwanderern muss gefördert werden. Das Leitmotiv muss lauten: „Integration betrifft Menschen – nicht Religionen oder Nationen“.
Integration bedeutet gegenseitige Wertschätzung, Respekt und Dialog auf gleicher Augenhöhe, aber auch ein klares „Ja“ zur Integration in die Gesellschaft.
Deshalb ist die Grundlage der Integration die Akzeptanz der grundlegenden Werte der Gesellschaft, die Kenntnis der deutschen Sprache von Anfang an bei Bewahrung der Muttersprache, die politische Bildung und das Wissen über die Kultur und das Brauchtum des Landes.
Im Bestreben, das Gespräch nicht übereinander sondern miteinander zu fördern, sieht sich die CSU als Ansprechpartner für alle Zuwanderer.
Integration findet vor Ort statt, dort wo Kinder zur Schule gehen, wo man einkauft oder zum Arzt geht. Deshalb ist es wichtig, die unterschiedlichen Stadien, in denen Integration verläuft, zu unterscheiden und entsprechend darauf zu reagieren.
Das Konzept wurde bereits in einer ersten Veranstaltung in Landsberg am Lech begonnen umzusetzen. Im Dezember fand ein „Münchner Spaziergang“ statt, der sich der Frage widmete: „Was ist eigentlich `typisch bayerisch`?“
Zusammenfassend kann man sagen: Es ist wichtig, dass Integration alle betrifft, sich Zuwanderer bemühen und oft auch anstrengen müssen, dass Einheimische das wahrnehmen sollten und der Staat die wichtigsten Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche Integration schaffen sollte.
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Bürgermeister Siegfried Klika stimmte dem meisten zu, wollte aber die verschiedenen Zuwanderergruppen unterschieden wissen: Während es das Interesse wirtschaftsorientierter Zuwanderer ist, sich schnell einzugliedern, stellen andere Problemfelder dar. Etwa solche, die das Grundgesetz nicht akzeptieren oder die sich gar nicht integrieren wollen.
Der Staat sollte Flüchtlingen aus Krisenstaaten die Möglichkeit geben, sich zu entscheiden, ob sie sich hier eine neue Existenz aufbauen wollen oder ob sie hier nur abwarten wollen. Wenn sie hier bleiben wollen, sollten sie auch arbeiten dürfen. Es ist schließlich kaum zu erwarten, dass Zuwanderer aus Afghanistan innerhalb der nächsten 20 Jahre dorthin zurückkehren werden.
Wenn man schon die Demographie durch Zuwanderer abfedern will, sollte man jungen Leuten auch den Weg in ein normales Leben ebnen und nicht als oberstes Ziel definieren, ihnen die Rückkehr zu erleichtern.
Auch der Umgang mit solchen, die sich nicht integrieren wollen, muss überdacht werden. Das Asylrecht als Entschuldigung für alles Mögliche heranzuziehen, kann nicht das Ziel sein. Da muss es auch möglich sein, Sanktionen zu verhängen – bis hin zur Aufhebung des Asylrechts. Wer 30 oder 40 Straftaten verübt hat, kann eben nicht mehr in Deutschland das Asylrecht zu seinem Schutz in Anspruch nehmen! Und wenn er 100 Mal in seinem Heimatland an Leib und Leben bedroht ist.
Alles andere ist nicht mehr zeitgemäß.
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Stephanie Rothkäppl, die in Mühldorf das Integrationsprojekt „ISIS“ betreut, stimmte Bürgermeister Klika vollumfänglich zu. Tatsächlich verwehrt man hoch motivierten jungen Leuten jeglichen Sprach- oder Integrationskurs. Wird ein jugendlicher 17 Jahre alt, hat er auch keinen Anspruch mehr auf Schulbesuch. Beim heutigen Fachkräftemangel ist es geradezu fahrlässig, dieses Potential nicht auszunutzen. Sie schlug vor, allen Zuwanderern ein Jahr lang alle Möglichkeiten zu eröffnen und dann zu prüfen, was sie tatsächlich erreicht haben, und sie dann unter Umständen auch nach Hause zu schicken.
Der gegenwärtige Zustand langen Wartens ist absolut unbefriedigend und muss beendet werden.
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Tatsächlich zerstört man das Engagement und die Leistungsbereitschaft von Zuwanderern, indem man sie erst lange Zeit ohne Perspektive hinhält.
Andererseits kann es auch nicht sein, mit hoch kriminellen Zuwanderern erst langwierige Prozesse zu führen bevor man sie dann doch endlich abschiebt.
Das alles wirft nur schlechtes Licht auf diejenigen, die sich integrieren und ihren Platz in der Gesellschaft gefunden haben. Verständnis in der Bevölkerung schafft das alles nicht!
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Martin Neumeyer mahnte, das hohe Asylrecht, das für alle Menschen gleichermaßen gilt, nicht zu mißachten. dass es ausgenutzt wird und auch nicht leicht anzuwenden ist, ist leider Tatsache. Während Moslem-Brüder in Ägypten unter Mubarak verfolgt wurden, regieren sie heute das Land. Die Moslem-Brüder, die vor Jahren auf Grund ihrer Verfolgung hier Asyl erhalten haben, leben halt inzwischen hier.
Natürlich müssen Asylverfahen verkürzt werden. Es kann nicht sein, dass Asylbewerber nach 8 Jahren untätigen Wartens abgeschoben werden. Es kann auch nicht sein, dass Asylbewerber abgeschoben werden, die bereits dabei sind, sich ordentlich zu integrieren. Es ist schwierig, zu entscheiden, wer asylberechtigt ist, und wer nicht.
In Bayern gibt es Sanktionen gegen Straftäter oder Integrationsunwillige.
dass das Klima in Bayern nicht so negativ ist, zeigt schon der Umstand, dass Rechtsradikale hier keinen Nährboden finden. Man bedenke, in Sachsen und anderen Bundesländern sitzen die in den Landtagen! Allerdings muss man sich für das Thema einsetzen, um solchen Strömungen von Hause aus den Boden zu entziehen.
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Auch Bürgermeister Siegfried Klika forderte Strukturen für Asyslbewerber und Zuwanderer. Es kann nicht sein, dass man diese irgendwo unterbringt und sie dann sich selbst, oder ehrenamtlichen Helfern überlässt.
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In Vertretung ihres Mannes stellte die in Mühldorf wohnende Hanife Özen den Verein "Internationaler Erziehungs- und Elternverband" vor, der sich seit einem Jahr bemüht, Eltern und besonders Mütter zusammen zu bringen. Der Verein bietet Deutschkurse an und befaßt sich alle zwei Wochen im Vereinsheim an der Schützenstraße mit Fragen des Schulalltags. Sie unterstrich, dass ihr Verein offen ist für alle Bürger und lud dazu ein, an ihren Treffen teilzunehmen.
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Hasan Çabuk stellte das „Kultur- und Bildungszentrum Waldkraiburg“ vor, das seit mehr als sechs Jahren Nachhilfe für Kinder mit Migrationshintergrund sowie Erwachsenenkurse anbietet. Auch sein Bildungszentrum ist offen für die gesamte Bevölkerung und arbeitet sehr eng mit der Stadt zusammen.
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Obwohl Martin Neumeyer diese Anstrengungen würdigte, mahnte er doch zur Vorsicht. Häufig führen solche Vereine mehr zur Abgrenzung als zur Integration. Da gilt es ein wachsames Auge zu behalten.
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Den Schlusspunkt setzte Ekaterina Skakovskaya, deren Traum es war, dass aus dieser Veranstaltung Netzwerke entstehen, die Grundlage dafür werden, dass Mitbürger aller Nationen in der Region sich zusammenfinden und gemeinsam beginnen, die Gesellschaft der Zukunft zu gestalten.
39 Landkreis Mühldorf belegt im neuen Kinderunfallatlas Platz sechs unter allen 412 deutschen Landkreisen 10:50
Landrat Georg Huber, Helga Bauer-Hanauer, Polizeihauptkommissar Johann Rabl, der stellvertretende Vorsitzende der Verkehrswacht in Bayern, Peter Starnecker, Landrat Hubers Pressesprecherin Sandra Schließlberger und Grundschullehrerin Hildegard Braun nahmen am Podium Platz um die erfreulichen Nachrichten zu kommentieren.
Nachdem Sandra Schließlberger die Veranstaltung eingeleitet hatte, begrüßte Landrat Georg Huber die Gäste unter denen die Leiter der Polizeiinspektionen Mühldorf und Waldkraiburg waren, Schulamtsdirektor Paul Schönstetter, Karin Schenk vom Verein „Sicherer Schulweg“ und Vertreter des Landratsamtes.
Landrat Georg Huber war stolz auf die guten Nachrichten, die nicht nur von Eltern, Kindergärten und Schulen bewirkt wurden sondern von der gesamten Umgebung der Kinder. Sowohl die Rücksichtnahme der Verkehrsteilnehmer, besonders aber ihr gutes Vorbild haben die Kinder von Klein auf auf das sichere Bewegen im Verkehr vorbereitet.
Dabei war es in der Vergangenheit nicht immer einfach, Erwachsene an das richtige Verhalten im ständig zunehmenden Verkehr und die dafür nötigen neuen Einrichtungen heranzuführen. Es dauerte eine ganze Zeit, bis sich die Bürger seiner Heimatgemeinde angewöhnt haben, nur an den Fußgängerampeln die Straße zu überqueren. Da waren sogar manchmal Strafzettel nötig. Heute ahmen die Kinder das richtige Verhalten der Erwachsenen nach. Wie die Untersuchungsergebnisse zeigen, waren die Maßnahmen erfolgreich.
Landrat Georg Huber würdigte die Arbeit von Helga Bauer-Hanauer, die in der Führerscheinstelle dafür zuständig ist, Führerscheine auszustellen, sie nach Anweisung von Polizei oder Gerichten einzuziehen und nach Wiederherstellung der Fahrfähigkeit oder dem Ablauf der Sperrzeit wieder auszugeben. Für die Notwenigkeit solcher Maßnahmen bat Landrat Georg Huber um Verständnis, gerade in einer Zeit, in der Alkoholmißbrauch schon bei 13- bis 15-jährigen erschreckend stark zunimmt.
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Es begann alles mit einem Artikel in einer Münchner Tageszeitung - erläuterte Helga Bauer-Hanauer – in dem zu lesen war, dass der neue Kinderunfallatlas der Bundesanstalt für Straßenwesen den Landkreis Mühldorf auf Platz sechs in der Rangfolge der verkehrssichersten Landkreise für Kinder auswies.
In den Verkehrsunfallatlas fließen die Daten aller Unfälle in allen deutschen Landkreisen, Städten und Gemeinden ein, an denen Kindern unter 15 Jahren beteiligt waren.
Platz 6 unter 412 deutschen Landkreisen ist da ein sehr gutes Ergebnis!
Da sich die Unfallzahlen nicht gleichmäßig verteilen, ist es wichtig, die Unfallzahlen genauer zu betrachten: Polizeihauptkommissar Johann Rabl erläuterte, die Erhebung der Zahlen über die gesamte Bundesrepublik ist nicht einfach, weil regionale Unterschiede nicht betrachtet werden konnten. Man kann etwa Industriestandorte mit wenig Einwohnern und damit wenigen Kindern nicht mit Fremdenverkehrsstandorten vergleichen, wo Radfahren und Spazierengehen ganz anderes Unfallpotential bergen. Allerdings heben sich die Unterschiede statistisch auf. Die genannten Werte sind also Durchschnittswerte, die einer großen Datenbasis entspringen und damit doch repräsentativ sind.
Im bundesweiten Vergleich von Unfällen mit Kindern als Fußgänger liegt der Landkreis Mühldorf sogar auf Rang 4 - Hier dunkelgrün dargestellt.
Bei Unfällen mit Kindern als Radfahrer liegt der Landkreis Mühldorf immer noch im grünen Bereich, allerdings im hell-grünen. Auch dieser Wert ist sehr wertvoll wie sich gleich zeigen wird.
Unfälle mit Kindern als Mitfahrer in PKWs sind häufig für Kinder gefährlicher als für die PKW-Lenker selbst. Auch hier liegt der Landkreis Mühldorf im hellgrünen Bereich während fast alle Landkreise drum herum rosa gefärbt sind.
Im Vergleich zum ersten Kinderunfallatlas für die Jahre 2001 bis 2005 hat sich der Landkreis Mühldorf stark verbessert. Und zwar je nach Unfallart über zwischen 11 und 17%, im Durchschnitt bei mehr als 15% - eine tolle Zahl.
Verglichen mit anderen Landkreisen in Bayern hat sich der Landkreis Mühldorf in allen Unfallbereichen verbessert und liegt nun durchweg im dunkelgrünen Bereich.
Besonders erfreulich ist, dass der Landkreis Mühldorf in der Reihung der 71 bayerischen Landkreise bei der Gesamtzahl der Unfälle auf Rang 6, bei den Fußgängerunfällen auf Rang 2, bei den PKW-Mitfahrer-Unfällen auf Rang 18 und bei den Radfahrerunfällen auf Rang 33.
Diese statistischen Auswertungen untermauterte Johann Rabl mit den Zahlen des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd für den Landkreis Mühldorf. Diese zunächst verwirrenden Kurven lassen einen deutlichen Langzeit-Trend erkennen: Die mittleren Unfallzahlen sinken seit 10 Jahren, wobei natürlich jedes Jahr anders ist.
Um diesen Erfolg möglich zu machen, haben zahlreiche Institutionen beigetragen. Die Verkehrserziehungsbeamten der Polizei haben an Kindergärten, Schulen und Elternabenden in den zurückliegenden 10 Jahren in 574 Schulklassen 12.405 Kinder ausgebildet. Allein die PI Mühldorf hat in den letzten fünf Jahren 1.413 Kinder in Kindergärten auf die Gefahren im Straßenverkehr aufmerksam gemacht.
Großen Anteil hat auch die Polizei durch Aufklärung, Kontrolle und Überwachung. Das alles hat dazu geführt, dass es etwa Unfallhäufungspunkte im Landkreis Mühldorf nicht gibt.
Eine wertvolle Einrichtung sind die Schulweghelfer und die Schülerlotsen. Nicht vergessen werden dürfen auch die Hausmeister, die an Schulbushaltestellen aufpassen und der Verein „Sicherer Schulweg“ in Ampfing. Großen Anteil haben auch das Landratsamt, die Städte und Gemeinden, die durch baulichen und verkehrstechnische Einrichtungen den Schulweg besonders sicher gestalten.
Nicht zu vergessen ist auch die Straßenverkehrswacht, die sich landesweit für die Sicherheit im Straßenverkehr einsetzt.
Bleibt die Frage, was man trotz der guten Situation verbessern kann: Da gilt es in erster Linie die Zahl der Radfahrunfälle mit dem Bau von Radwegen, der Intensivierung der Kontrollen und der Aufklärung zu reduzieren.
Professor Dr. Dr. Benedikt von Hebenstreit war der Meinung, die Maßnahmen zur Verkehrserziehung an Schulen wirken und so nachhaltig sind, dass sie das Verhalten der späteren Erwachsenen im Verkehr positiv beeinflussen.
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Hildegard Braun von der Grundschule an der Graslitzer Straße in Waldkraiburg berichtete von ihren Erfahrungen aus der Praxis. In der Grundschule beginnt die Verkehrserziehung bereits in der ersten Klasse mit theoretischer Unterweisung und praktischer Übung. In der zweiten Klasse befassen sich die Kinder mit der Beschaffenheit eines verkehrssicheren Rades, Verkehrszeichen und Verkehrsregeln und den verschiedenen Verkehrsbereichen. Der Höhepunkt ist die praktische Radfahrprüfung mit der Polizei in der vierten Klasse. Dafür sind die Lehrkräfte besonders dankbar, weil die Polizisten für die Kinder besondere Autorität ausstrahlen und immer freundlich alle Fragen geduldig beantworten. Die Fahrradprüfung endet mit einer dreiteiligen Prüfung, einer theoretischen, einer praktischen auf einem Schonraum und einer praktischen im öffentlichen Verkehrsraum. Erfolgreiche Absolventen erhalten einen Fahrradpaß und besonders erfolgreiche einen Fahrradwimpel.
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Landrat Georg Huber unterstrich die Bedeutung fortgesetzten Lernens für die Eltern, die oft ihren Führerschein zu Zeiten erworben haben, als einen Bruchteil des heutigen Verkehrs gegeben hatte.
Gelingt es, heutigen Jugendlichen die Motivation mitzugeben, dass sie ihrer Verantwortung für ihre Kinder auch in diesem Bereich bewußt wahrnehmen müssen, könnte es gelingen, die Unfallzahlen noch weiter zu senken und den Straßenverkehr noch sicherer zu machen.
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Der stellvertretende Vorsitzende der Landesverkehrswacht – Peter Starnecker - stellte seine Organisation vor, die landesweit Verkehrswacht-Vereine zusammenfaßt und sich zusammen mit der Polizei um die Ausbildung von Kindern und Jugendlichen bemüht. Die Verkehrswacht Bayern verfolgt diese Ziele, zu denen besonders der Schutz von Kindern, Fußgängern und Radfahrern gehört. Das beginnt bereits vor der Geburt der Kinder, befaßt sich mit Kinderrückhaltesystemen, natürlich der Verkehrssicherheit von Kinderrädern und endet nicht beim sicheren Schulweg.
Für alle Bereiche bietet die Verkehrswacht besondere Schulungsprogramme, Sicherheitsvorkehrungen und – Ausrüstung sowie Sicherungspläne.
In praktischen Übungen werden Schüler aller Altersgruppen auf die Teilnahme am Verkehr vorbereitet und auf besondere Gefahren hingewiesen.
Dazu stellte die Verkehrswacht einen Anhänger zur Verfügung, der mit Fahrrädern und allem nötigen ausgestattet ist, womit man Kindern auf abgesperrten Plätzen das richtige Verhalten im Verkehr beibringen kann.
Zudem stellen die Verkehrswachten Gemeinden Spannbänder zur Verfügung, die Autofahrer alljährlich zum Schulbeginn auf die neuen Verkehrsteilnehmer aufmerksam machen.
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Landrat Georg Huber dankte abschließend den Schulweghelferinnen und Schülerlotsen, die sich schultäglich an die kritischen Punkte stellen und so den Schulweg wesentlich sicherer gestalten.
Er unterstrich, dass der Landkreis vor einigen Jahren viel Geld in die Hand genommen hat um der Polizeiinspektion Mühldorf ein neues Fahrzeug zur Verfügung zu stellen, das mit allem ausgerüstet ist um an den Schulen einen wirkungsvollen Verkehrsunterricht zu ermöglichen.
Dieses Fahrzeug und den Anhänger der Verkehrswacht besichtigten die Gäste im Anschluss.
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In diesem Anhänger stellt die Verkehrswacht moderne 3-Gang-Räder zur Verfügung und ermöglicht den Schülern das Üben der Verkehrsregeln bis hin zum Überwinden von Hindernissen.
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Dieses Fahrzeug betreut Wolfgang Bauer, der lieber ältere Fahrräder in seinem Fahrzeug hat. Es ist der Polizei lieber, dass die Kinder ihre eigenen Fahrräder mitbringen. Damit hat die Polizei auch die Gelegenheit, die Fahrräder der Kinder auf ihre Verkehrssicherheit hin zu überprüfen. Meistens kommen die Kinder dann auch mit verkehrssicheren Fahrrädern. Tatsächliche ist das Fahrzeug fast neue und bietet alles, was für einen modernen Verkehrsunterricht nötig ist.
40 Neumarkt-Sankt Veit schließt sechs Ortsteile an die Abwasseranlage an: Mit einem Zuschuß des Freistaates Bayern 8:00
Es hatte stark geschneit, als sich im Sitzungssaal im schloss Adlstein Mitarbeiter, Stadträte und Bürgermeister einfanden um auf Bayerns Umweltminister Dr. Marcel Huber zu warten. Der kam in Begleitung von Wasserwirtschaftsamtsvorstand Paul Geisenhofer und Bürgermeister Erwin Baumgartner und begrüßte Stadträte und schreibende Presse.
Da seine Mitarbeiter kein so gutes Auto haben – scherzte Umweltminister Dr. Marcel Huber – mussten die Stadträte mit dem Beginn der kleinen Zeremonie noch warten. Schließlich hatten sie den großen Scheck dabei, den er nämlich gar nicht in sein viel besseres Auto reingebracht hätte!
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Bürgermeister Erwin Baumgartner freute sich, neben Staatsminister Dr. Marcel Huber so viele Stadträte begrüßen zu können. Er fühlte sich geehrt, dass der Minister seinem Projekt so große Bedeutung zumaß, dass er den Förderbescheid persönlich vorbei brachte.
Allerdings erinnerte sich Erwin Baumgartner an eine Reihe Projekte in der Vergangenheit, bei denen Dr. Marcel Huber immer sehr hilfreich zur Seite stand.
Aus Anlässen wie diesem darf er natürlich jederzeit wieder gern nach Neumarkt kommen, wenn er quasi als Feuerwehrmann hilft einen Notstand zu beheben der durch die Umsetzung von Pflichtaufgaben entstanden ist.
Auch wenn die Stadt bereits einige Millionen Euro ins Wassersystem investiert hat, erfordert die Größe der Stadt auch weiter erhebliche Investitionen. Nach dem Fertigbau der Abwasserentsorgung steht gleich die Sanierung der Kläranlage an, was wieder 2,4 Millionen Euro kosten wird.
Weil dieses und weitere Projekte auch 2014 und 2015 den Haushalt der Stadt besonders belasten werden, vernknüpfte Erwin Baumgartner damit gleich die Frage nach weiteren Förderungsmöglichkeiten.
(O-Ton Wir freuen uns sehr und hoffen auf weitere – überdimensionale..... )
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Staatsminister Dr. Marcel Huber unterstrich, dass er sicher nicht jeden Förderbescheid persönlich zu den Adressaten bringt. Ausnahmen gibt’s nur, wenn er an eine Gemeinde in seinem Heimatlandkreis geht.
Auf der Suche nach Energiesparpotential wurde man bei der Wasserversorgung fündig. Durch die Optimierung dieser Anlagen kann man tatsächlich sehr viel Strom sparen.
Eine Untersuchung und besonders die Initiative der EU, die Wasserversorgung zu privatisieren, hat aber auch ein zweites Ergebnis gebracht: So gutes und gleichzeitig preiswertes Wasser wie es die kommunalen Wasserversorgungsunternehmen den bayerischen Bürgern liefern, gibt es auf der ganzen Welt kaum noch einmal. Das funktioniert so gut, dass es die bayerische Staatsregierung keinesfalls aufgeben will.
Gegen anders lautende Pläne will sich die CSU und die Staatsregierung bis hinauf zu den Europa-Abgeordneten spreizen!
Diese Zwangsliberalisierung ist mit ihm nicht zu machen. (Applaus)
Bedenkt man die Qualität unseres Wassers, von dem 1000 Liter gerade einmal einen Euro und 2 Cent kosten, erkennt man erst, in welch privilegierter Gegend wir leben. Vermutlich 6 Milliarden Menschen auf der Welt haben nicht den Komfort, zum Wasserhahn gehen - und dort bestes Trinkwasser zapfen zu können. Viele dieser Menschen müssen sich täglich Sorgen darüber machen, wo sie sauberes Wasser her bekommen.
Dieser große Schatz muss unter allen Umständen erhalten werden. Er darf weder durch Privatisierung noch durch das Fracking gefährdet werden, bei dem ein Giftcocktail in tiefe Erdschichten gepreßt wird um dort Gas zu lösen und zu gewinnen.
Den Kompromiß der Bundesregierung zum Thema Fracking wird Bayern so lange nicht umsetzen, so lange die Gefahr besteht, dass damit die Trinkwasserversorgung gefährdet wird.
Dies aus aktuellem Anlass.
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Seit dem Krieg haben die Bürger in Bayern 34 Milliarden Euro in Wasserversorgungs- und Abwasserreinigungsanlagen investiert. Das ist alles vergraben und deshalb nicht zu sehen.
Wasser und Abwasser ist so auch die Grundlage für unseren Wohlstand.
Wenn Neumarkt nun die Außenbereiche anschließt, war die Notwendigkeit dazu seit einigen Jahren bekannt. Der Landtag wird neue Förderanträge bis 2015 wohl noch für Erstanschlüsse fördern. Gemeinden, die ihre Hausaufgaben längst gemacht haben, müssen ihre Anlagen nun schon wieder sanieren und das kostet auch sehr viel Geld.
Rechtlich gesehen ist das Wassersystem umlagefinanziert. Nur für größere Investitionen steht eine Regelung bereit, die die Bildung von Rücklagen ermöglicht.
Da hier aber Neuanschlüsse in sechs Ortsteilen hergestellt werden, fördert der Freistaat das Projekt mit dem Höchstsatz von bis zu 1,422 Millionen Euro.
Mit dieser Summe wollte er erst vorbei kommen, nachdem der Räuber Hiasl weg war. Das Geld sollte schließlich den Bürgern zukommen.
Abschließend dankte Dr. Marcel Huber der Stadt Neumarkt, die hier in die Zukunft ihrer Bürger investiert. Und dazu will der Freistaat seinen Beitrag leisten.
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Dann übergab Staatsminister Dr. Marcel Huber Fördermittel in einer Höhe von bis zu gut 1,422 Millionen Euro.
Besser aufpassen sollte Erwin Baumgartner allerdings auf diese Papiere, die dann tatsächlich den Förderbescheid enthielten.
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Erwin Baumgartner dankte abschließend und hatte nichts dagegen, dass er mit solchen Papieren regelmäßig vorbei schaut. Nachdem nun der Brand etwas gelöscht war, lud er die Gäste zu Kaffee und Gebäck und einem kleinen Gedankenaustausch ein.
41 Eiskunstlaufgala in Waldkraiburg: "Peter Pan" 12:10
Mit viel Aufwand versuchten die Organisatoren den Zuschauern die eineinviertel Stunden im Eisstadion in Waldkraiburg so angenehm wie möglich zu gestalten. Es wird halt doch kalt, wenn man da nur so sitzt.
Ein Kinderzimmer, ein Indianerlager, eine Pirateninsel und ein Glockenturm bildeten die Kulisse für das Märchen „Peter Pan“, das James Matthew Barrie geschrieben hat und das 1904 erstmals in London aufgeführt wurde. Nach mehreren Änderungen und Ergänzungen erschien die heutige Fassung 1911.
Text und Musik zur Aufführung kamen von der CD und die Eiskunstläuferinnen tanzten dazu auf dem Eis.
Das Märchen „Peter Pan“ dreht sich um die Familie Darling, die in London mit ihren drei Kindern und ihrem Hund Nana lebt. Als die Eltern beschließen, dass die älteste Tochter, Wendy endlich erwachsen werden soll, ist diese sehr traurig.
Die Eltern wollen einen Abend außer Haus verbringen. Wendy soll auf ihre kleinen Geschwister aufpassen. Sie vertieft sich in das Märchenbuch Peter Pan und schläft bei offenem Fenster ein.
Da steht plötzlich die Märchenfigur Peter Pan, der in ihrem Zimmer seinen Schatten sucht, leibhaftig vor ihr.
Peter Pan nimmt sie mit ins Nimmerland, wo sie sich erst einmal mit der eifersüchtigen Fee Naseweis auseinandersetzen müssen, die es schafft, dass sie der Pirat Käpt’n Hook gefangen nimmt, der schreckliche Angst davor hat, dass ihn das Krokodil frißt.
Natürlich gelingt es Peter Pan, die Gefangenen zu befreien und nach Hause zu bringen, wo gerade Vater und Mutter von ihrem gemeinsamen Abend zurück kommen.
Diana Kolb als Peter Pan, Jenifer König als „Fee Naseweis“, Jennifer Hipetinger als „Wendy“, Lorena und Lucia Zabelt als ihre Geschwister Klaus und Michael, Katarina Dimitrik und Angelika Schmidt als ihre Eltern, Joana-Marie Mühlberger zeigten nacheinander ihre Küren
Sie alle und besonders das „Krokodil“ Jamin Kilb ernteten immer wieder Szenenapplaus.

Aber auch alle anderen zeigten viel Freude am Eislaufen und an den Figuren, die sie mit viel Geschick aufs Eis zeichneten. Und bemerkenswert: Es gab nicht einen einzigen Sturz!
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Fast 40 Mitwirkende hat die Eiskunstlauf-Abteilung des VfL in die Aufführung so eingebunden, dass jeder die Rolle bekommen hat, die seinen Fähigkeiten entsprochen hat. So war Bettina Zabelt am Ende glücklich, dass auch diese Vorstellung so erfolgreich verlaufen ist.
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Herr Heller, so eine erfolgreiche Inszenierung mit so vielen sportlichen Kindern. Das ist doch eine Freude für den Sportreferenten? (O-Ton)
Frau Zabelt, so eine Gala vorzubereiten macht sicher viel Arbeit? (O-Ton)
Wie schwierig ist es, Kinder ab vier Jahren in so eine Inszenierung zu integrieren, so dass für jeden eine Rolle dabei ist? (O-Ton)
Die einen sind Anfänger, die anderen könnten schon bei Wettkämpfen mitmachen. (O-Ton)
Wieviele Eiskunstläufer sind denn bei Ihnen dabei? (O-Ton)
Gabs’s denn mehr Rollen als Sie selbst besetzen konnten? (O-Ton)
Eislaufen ist ein Wintersport. Was machen sie dann im Sommer? (O-Ton)
Wissen Sie schon, was Sie nächstes Jahr aufführen? (O-Ton)
Nehmen die größeren denn auch an Wettbewerben teil? (O-Ton)
Wenn jetzt jemand Lust aufs Eislaufen bekommen hat, an wen darf er sich wenden? (O-Ton)
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Übrigens findet am 23. Und 24. März eine Kürklassenprüfung der Deutschen Eislaufunion im Waldkraiburger Eisstadion statt. Und da würde sich die Eiskunstlaufabteilung des VfL Waldkraiburg sicher über viele Zuschauer freuen....

42 Das vorletzte Heimspiel des TSV Mühldorf in der Volleyball Regionalliga Süd-Ost: Gegen den TSV Grafing II 8:55
Als Tabellenführer waren die Volleyballer des TSV Grafing II in die Saison gestartet. Die Mühldorfer belegten damals den zweiten Platz. Seither haben sich die Fieberkurven beider Mannschaften sehr unterschiedlich entwickelt:
Am zweiten Spieltag fiel Mühldorf auf Platz 3 zurück und Grafing auf Platz 4. Dann wendete sich das Blatt für die Innstädter: Am dritten Spieltag stürmten sie auf Platz eins und gaben ihn seither nicht mehr ab. Sie waren so erfolgreich, dass sie schon nach dem drittletzten Spieltag gegen den ASV Dachau als Meister feststanden.
Anders die Gäste: Bei ihnen ging es seither fast ständig bergab bis auf Platz sieben, den sie mit einer kurzen Unterbrechung festhielten.
Man mochte denken, das Heimspiel des neuen Meisters gegen die siebtplatzierten Grafinger wäre Formsache. Das dachten wohl auch viele Zuschauer und genossen nach den intensiven Faschingswochenenden und vor der intensiven Starkbierzeit eine Pause zu Hause. Nur etwa 50 Zuschauer hatten den Weg in die Halle an der Mittelschule gefunden. Stimmung mochte da nicht aufkommen.
Übrigens war die Halle für ein Fußballturnier vorbereitet, das am Sonntag stattfinden würde.
Die Hausherren um Meistermacher Michael Mayer sorgten gleich für eine Überraschung: Gleich nach dem ersten Ball brauchten sie eine Auszeit. Hatte Michi Mayer vor dem Spiel die Zeit für taktische Anweisungen gefehlt? So sah es aus.
Dann begannen sie ganz in rot von links nach rechts so richtig und so souverän wie sie durch die ganze Saison gestürmt sind.
Nach kurzer Zeit stand es 7:1 für die Innstädter.
Die Gäste aus Grafing fanden kein Mittel gegen den Block der Hauherren, die ihren Vorsprung immer weiter ausbauten.
Bei 10:1 schien Grafing ratlos.
Obwohl Fabian Wagner wegen eines Indoor-Beach-Volleyballturniers nicht dabei waren, spielten Michael Mayer und seine jungen Leo Tille, Thomas Brandstetter und Hauke Ferch wie entfesselt.
Nach nur einer Viertel Stunde stand es 21:7.
Satzball bei 24:7. Erst aber noch eine Auszeit für die Hausherren.
Leo Tilles Aufschlag konnten die Gäste abwehren. Aber dann wars so weit: Der TSV Mühldorf gewinnt den ersten Satz souverän mit 25:8 – in gerade einmal 17 Minuten.
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Seitenwechsel: Jetzt Grafing im Vordergrund. Ganz in schwarz.
Und plötzlich ein ganz anderes Spiel: Von der Überlegenheit des ersten Satzes war nichts mehr zu sehen, Grafing ging in Führung und Mühldorf musste nachlaufen.
Solche Fehler häuften sich und bescherten den Gästen einfache Punkte.
Die Meister kämpften um die Bälle – konnten jedoch nicht punkten.
Michael Mayer suchte eine Erklärung und versuchte, seine Leute zu motivieren.
Unter den Zuschauern: Vorjahrestrainer Günther Thomae.
So sehr Mühldorf auch kämpfte, sie konnten den 4-Punkte-Vorsprung der Gäste nicht aufholen.
Satzball bei 21:24.
Den konnten die Hausherren noch abwehren. Den eigenen Aufschlag aber nicht verteidigen. So ging der zweite Satz mit 22:25 an die Gäste.
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Seitenwechsel - nun wieder Mühldorf im Vordergrund.
Diesmal übernahm Mühldorf die Führung. Die Gäste glichen aber sofort aus.
Auch wenn Mühldorf wieder vorlegte, ließen sich die Gäste nicht abschütteln.
Die Aktiven feuerten sich selbst mit lauten „Grafing“-Rufen an. Von der Tribüne kam keine Unterstützung für die Heimmannschaft.
Bälle wie dieser sorgten dafür, dass es noch immer 8:8 stand und sich keine Mannschaft einen nennenswerten Vorsprung erarbeiten konnte.
Dann riß offensichtlich der Faden. Mühldorf zog voran und – dieser Punkt ging an die Hausherren, so dass der Vorsprung auf 20:11 anwuchs. Eine Auszeit sollte Gelegenheit für eine Analyse bringen.
Leider ohne durchschlagenden Erfolg: Die Gäste machten Punkte gut: 20:14.
Mit großem Einsatz gelang es, den Vorsprung auszubauen. So schlugen die Gäste bei 24:18 zum Satzball auf. Der wars noch nicht.
Dieser aber schon. Mit 25:19 ging der dritte Satz an die Hausherren.
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Erneuter Seitenwechsel. Nun wieder die Gäste im Vordergrund.
Und wieder gingen die Gäste in Führung. Die Hausherren wehrten sich und jagten ihnen die Führung ab.
Jugendtrainer Jogi Tille ahnte wohl schon, dass es schwer werden würde, hier einen Sieg mit zu nehmen.
Grafing hatte das Ruder herum gerissen und bauten ihre Führung zum 6:14 aus.
Sie holten Punkt um Punkt und trotzdem steckten die Hausherren nicht auf. 12:20.
14:23: Aufschlag Grafing. Auszeit für Mühldorf.
Dann der Satzball: Der ging an die Gäste so dass der vierte Satz mit 16:25 für Mühldorf verloren ging.
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Der fünfte Satz musste die Entscheidung bringen, der nur bis 15 Punkte gespielt wird, mit einem Seitenwechsel nach acht Punkten:
Den Hausherren unterliefen solche Fehler, die für die Gäste leichte Punkte bedeuteten.
Grafing bedankte sich auf ähnliche Weise.
Gleichstand beim 5:5. Noch war alles drin.
Der nächste Punkt: Ein „As“ des ehemaligen Nationalspielers Michi Mayer.
Endlich wachten auch die Zuschauer auf und unterstützten ihre Mannschaft.
Seitenwechsel bei 8:7 für Mühldorf.
Noch immer Gleichstand bei 9:9 und eine Auszeit für den TSV Mühldorf.
Irgendwie war dann der Wiederstand Mühldorfs gebrochen, den Gästen gelang es, sich einen zwei-Punkte-Vorsprung zu erspielen. 12:14
Aufschlag zum Matchball: Den letzten Punkt schenkten die neuen Meister ihren Gästen, die damit das Spiel mit 2:3 Sätzen gewannen.
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Während der TSV Mühldorf in der Vorsaison ganze zwei Spiele gewinnen konnte, war dies die dritte Niederlage in der sonst äußerst erfolgreichen Saison.
dass das Verlieren trotz aller Erfolge keine Freude macht, zeigte Michi Mayer ganz am Ende: Er packte seine Sporttasche und verließ wortlos die Halle....
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Das letzte Spiel der Saison bestreitet der neue Meister am 16. März gegen den derzeit achplatzierten TSV Zirndorf. Nach dem Spiel wird die Meisterschaft groß gefeiert. Und da hoffen wir, dass dann die Halle auch richtig voll wird.

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