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Victoria Pöllmann Landkreis Mühldorf > Stadt Mühldorf >
Mühldorf-TV ist ein Projekt der Margha GmbH >
Josef J. Pöllmann
Stadt Waldkraiburg > Neumarkt St. Veit > Gemeinde Ampfing > Stadt Altötting > Mühldorf-TV ist durch die BLM lizenziertes Lokalfernsehen
Josef J. Pöllmann ist Mitglied im Deutschen Presse Verband
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Das gab's 2013 bei Mühldorf-TV und bei Altötting-TV
Hier können Sie nachlesen, worüber wir im Oktober 2013 berichtet haben.
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Nr.
Thema LZ Archiv KW Ersch.
211 Abschied von der Stadt Mühldorf - wie gehts's weiter Herr Knoblauch? 5:00 40 20.09.13
Herr „Noch-Bürgermeister“, am heutigen 1. Oktober verkündet der Landeswahlleiter das amtliche Endergebnis der Landtagswahl. Wenn Christian Ude verzichtet, ziehen Sie in den Landtag ein. Wie geht’s dann weiter. (O-Ton)
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Ihre letzte Stadtratssitzung hat ja mit einer ziemlichen Überraschung geendet. Wie geht’s hier weiter? (O-Ton)
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Gibt’s rechtliche Voraussetzungen oder Fristen für die Regelung Ihrer Nachfolge und der von Paul Schwarz? (O-Ton)
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Dann bleibt uns noch zur Wahl zu gratulieren und viel Erfolg für Ihre neue Tätigkeit zu wünschen. (O-Ton)
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Also auf geht’s! (O-Ton)
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Vielen Dank.
212 Der Europapreis 2013 für die Städte Altötting und Tata - Der Festakt 11:30
Einen dieser wolkenverhangenen Samstage hatte sich die EU ausgesucht, um der Stadt Altötting den Preis zu überreichen, den es in ganz Deutschland erst 16 Mal gibt. Die Vorbereitungen waren von schönem Wetter ausgegangen und hatten auf dem Kapellplatz ein Europa-Fest abhalten wollen. Daraus wurde nun nichts – auch wenn die Glocken rundum anderes verkündeten.
Gut, daß mit dem Kultur- und Kongreßforum eine Ausweichmöglichkeit bereitsteht.
Dorthin hatte die Stadt die Feierlichkeiten verlagert, die schon am Vormittag mit einem festlichen Gottesdienst begonnen hatten.
Im Foyer des Kultur- und Kongreßforums zeigte der der Volkstrachtenverein Brauchtum und die Sechzehnahoib-Musi sorgte für Schwung. Da war’s doch gut, daß sie drinnen sangen und die hohe Geistlichkeit ihre Texte nicht hörte....
Die Schuhplattler und die Goaßlschnalzer konnten’s dafür draussen krachen lassen.
Die neue Drehleiter der Feuerwehr nutzten sie gleich mal für ein gehobenes Schnalzer-Erlebnis. Das haben wir uns auch nicht entgehen lassen und unseren Blick über die Dächer der Wallfahrtsstadt schweifen lassen.
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Die Blaskapelle Altötting begrüßte die Gäste, die sich vorher noch während eines Empfangs ins Goldene Buch der Stadt eingetragen hatten.
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Die Schützen taten’s ihnen gleich und hießen Europaministerin Emilia Müller willkommen, die Landräte Erwin Schneider und Georg Huber und natürlich die Vertreter Geistlichkeit, der Stadt und der Europäischen Union.
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Die Blaskapelle geleitete die Gäste mit dem Bayerischen Defiliermarsch hinein in den Saal des Kultur- und Kongreßforums.
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Drinnen eröffneten sie gleich wieder den Festakt.
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Bürgermeister Herbert Hofauer konnte neben den Genannten auch den Vorsitzenden des Komitees der Europäischen Union willkommen heißen, Sir Alan Meale, den emeritierten Bischof Wilhelm Schraml, Prinz Luitpold von Bayern sowie zahlreiche Vertreter von Geistlichkeit, Orden und des diplomatischen Corps.
Sie alle begrüßte Bürgermeister Herbert Hofauer herzlich und freute sich, diesen höchsten Preis zuerkannt bekommen zu haben, den die Europäische Union an Städte vergibt.
Sein Gruß galt auch den Vertretern der Arbeitsgemeinschaft der Europapreisträgerstädte und der „Shrines of Europe“-Städte. Und natürlich seine Bürgermeisterkollegen aus dem Landkreis und den Nachbarlandkreisen sowie aller Vereine und die Sponsoren, die die Feierlichkeiten erst möglich gemacht haben.
Den Europapreis zu erhalten ist schon ein besonderes Ereignis in der 1250-jährigen Geschichte der Stadt, meinte Bürgermeister Herbert Hofauer. Um so mehr, als seit 1955 erst 72 Städte in ganz Europa und erst 16 Städte in Deutschland diesen Preis erhalten haben. Altötting wird damit in eine Reihe gestellt mit Coventry, Bordeaux, Istanbul, Straßbourg, Den Haag, Wien, Nürnberg, Ankara und Bologna.
Viele Jahre lang hat Altötting alles unternommen, um diesen Preis zu bekommen. Im Jahr 2000 das Europadiplom und 2001 die Ehrenfahne des Eurparates und 2003 die Europaplakette waren die Vorstufen auf dem Weg zum Europapreis.
Die Preiskommission begründete die Verleihung mit den Städtepartnerschaften und der Zusammenarbeit im Arbeitskreis „Shrines of Europe“ sowie der Organisation zahlreicher bedeutender Veranstaltung zur Förderung der Europäischen Einigung.
Herbert Hofauer hoffte, sich der hohen Ehre würdig erweisen zu können, die diese Auszeichnung mit sich bringt und dankte allen, die dazu beigetragen haben, die Voraussetzungen für seine Zuerkennung zu erfüllen. Sein besonderer Dank galt Staatsministerin Emilia Müller, den Bundestagsabgeordneten Stephan Mayer und Benno Zierer.
Herbert Hofauer freute sich auch für die Stadt Tata in Ungarn, die den Europapreis zum gleichen Teil erhält. Waren es doch die Ungarn, die 1990 die Grenze geöffnet und damit den Eisernen Vorhang niedergerissen haben.
Das Zukunftsmodell „Vereintes Europa“ muß gelingen, weil es das friedliche Zusammenleben auf der Basis von Demokratie und Solidarität erst ermöglichen wird. Er sah die Verleihung des Europapreises als Verpflichtung, daran aktiv mitzuarbeiten.
(O-Ton Herzlichen Dank..... Es lebe Altötting und Europa!)
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Der Kinderchor sorgte für feierliche Atmsophäre.
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Sir Alan Meale, Vorsitzender des Unterausschusses für den Europapreis überbrachte die Glückwünsche des Präsidenten des Europaparlaments – Jean-Claude Mignon.
Er würdigte die 13-jährigen Anstrengungen der Stadt, den Europapreis zu erhalten, was einerseits bemerkenswerte Hartnäckigkeit bewiesen - und andererseits gezeigt hat, wie europaorientiert Altötting tatsächlich ist.
Er erinnerte an die vielen Gelegenheiten und Ereignisse in dieser langen Zeit, die diese Jahre nicht als verlorenen Jahre ausweisen. Altötting hat in dieser Zeit Partnerschaften mit weit entfernten Städten aufgebaut, keine technischen oder sprachlichen Barrieren gefürchtet und damit einen europaweiten Horizont geschaffen.
Sir Alan Meale würdigte auch den intensiven Jugendaustausch mit Städten in Frankreich, Ungarn und Italien, der den jungen Leuten schon von Anfang an gezeigt hat, daß eine menschliche Gesellschaft nur überleben kann, wenn sie bei allen Unterschieden friedlich zusammenleben.
Die Stadt Altötting hat damit alle Zielsetzungen des Europarates unterstützt und die Voraussetzungen erfüllt.
Damit ist Altötting die 16. Stadt in Deutschland, die mit dem Europapreis ausgezeichnet wird und ist so in guter Gesellschaft mit Tübingen, Karlsruhe, Würzburg, Darmstadt, Passau, Regensburg, Nürnberg, Speyer und Berlin-Neukölln.
Er hieß die Stadt Altötting im elitären Kreis der Europa-Preisträger willkommen und hoffte, daß sie auch weiter für den europäischen Gedanken kämpfen werden.
Wenn er den Preis nun übergibt, bat er Herbert Hofauer, nicht damit nachzulassen, den Bürgern die große Bedeutung der europäischen Einigung nahe zu bringen.
(O-Ton – Long live Olottting! .... )
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Damit enthüllte er den Preis und übergab ihn Bürgermeister Herbert Hofauer.
Zusätzlich übergab er die Medaille, die den Preis bestätigt und die Urkunde.
Und wichtiger noch, den Scheck mit dem Preisgeld, das mit der Auszeichnung verbunden ist.
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Der Chor sorgte für Abwechslung.
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Europaministerin Emilia Müller überbrachte die Glückwünsche von Ministerpräsident Horst Seehofer. Es ist sicher ein besonderer Tag für Altötting.
Nachdem sie zu dieser Auszeichnung gratuliert hatte, meinte sie, Altötting steht nun auf Augenhöhe mit den großen Europäischen Hauptstädten. Das entspricht auch der besonderen Bedeutung und Ausstrahlung der Wallfahrtsstadt. Man merkt es schnell, wenn man hierher kommt: Hier in Altötting herrscht ein europäischer Geist!
Sie mahnte nie zu vergessen, daß Europa nicht nur der Euro ist, sondern eine Wertegemeinschaft in der Solidarität, Toleranz und Akzeptanz ganz vorne stehen. Das alles kann man in Altötting erleben, wenn sie jährlich eine Million Pilger aus aller Welt aufnehmen und betreuen.
Auch Emilia Müller dankte allen Gästen an diesem Festakt, die zeigen, daß ihnen die europäische Integration nicht gleichgültig ist. Europa kann nur gelingen, wenn sich die Europäer für Europa engagieren. Deshalb ist der Europapreis so wertvoll.
Nachdem sie die Vorzüge Europas herausgestellt hatte, gratulierte sie den beiden Preisträgerstädten nochmals und natürlich besonders der Wallfahrtsstadt Alötting.
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Eine Kindergruppe untermalte die Europahymne sportlich.
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Bürgermeister Josef Michl aus der ungarischen Preisträgerstadt Tata, etwa auf halber Strecke zwischen Györ und Budapest im Westen Ungarns gelegen, überbrachte die Gratulation der Bürger seiner Stadt. Beide Städte verbinden christliche Wurzeln. Allerdings basiert Tata auf der Ansiedlung von Kapuziner-Mönchen. Er beklagte, daß den Menschen heute fast nichts mehr heilig ist und Moral und Werte aus dem Leben verschwinden. Vielleicht deshalb lieben die Menschen Altötting, weil sie hier Orientierung und Absolution finden. (O-Ton Dank sei dem Schöpfer für Altötting!)
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Zahlreiche weitere Redner würdigten den Wert Europas und der europäischen Einigung, unter ihnen der stellvertretende Bürgermeister der türkischen Hauptstadt Ankara.
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Die Stadt feierte die Preisverleihung überschwenglich und schloß am Abend mit einem festlichen Konzert ab.
213 Der SPD Ortsverein Waldkraiburg nominiert Richard Fischer zum Kandidaten für die Wahl zum Bürgermeister 13:20
Mit teils dramatischen Klängen eröffneten Mitglieder der Musikschule Waldkraiburg die Nominierungskonferenz des Ortsvereins der SPD im kleinen Saal im Haus der Kultur, der festlich geschmückt und dekoriert war. Dieser festliche Rahmen für den eher nüchternen Vorgang der Nominierung eines Kandidaten unterstrich die Bedeutung des Ereignisses für die Partei. Um so erstaunlicher, daß der Kandidat, den sie bis vor zwei Wochen noch in den Landtag wählen wollten nicht da war: Günter Zellner.
29 stimmberechtigte Mitglieder, natürlich alle Stadträte der SPD sowie zahlreiche Gäste waren gekommen um dabei zu sein. Dabei sein wollten auch SPD-Bundestagsabgeordneter Ewald Schurer, Mühldorfs Bürgermeister Günther Knoblauch, UWG-Stadtrat Gustl Schenk und UWG-Bürgermeisterkandidat Robert Pötzsch und Mitglieder der Kabarettgruppe Saftladen.
Sie alle konnte Bernd Wegmann herzlich willkommen heißen. Und natürlich die wichtigste Person des Abends, Richard Fischer.
Wie bei allen Parteien üblich, mußte er eine Reihe Formalitäten erledigen. So wählten die Mitglieder einstimmig Michael Bartesch zum Versammlungsleiter.
Michael Bartesch war vor 20 Jahren auf Richard Fischers Initiative hin der SPD beigetreten und freute sich, ihn nun selbst als Kandidaten für die Wahl zum Bürgermeister vorschlagen zu dürfen.
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Die Bläser der Musikschule sorgten für festliche Stimmung.
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Ewald Schurer, der erst vor wenigen Tagen erneut in den Deutschen Bundestag gewählt worden war, stellte fest, daß die Kommunalwahl für die Region von ähnlich hoher Bedeutung ist wie die Bundestagswahl. Besonders, wenn sich mit Richard Fischer einer für dieses Amt bewirbt, der in der Lage ist, nach jahrzehntelanger Vorherrschaft anderer Gruppierungen wieder die SPD nach vorne zu bringen und damit wieder sozialdemokratische Handschrift in der Stadt ganz vorne stünde.
Richard Fischer ist eine gereifte Persönlichkeit mit viel Erfahrung in Partei und Stadt. Er ist einer, der mit den Menschen reden kann, sowohl in den Gewerkschaften als auch außerhalb. Dazu ist er ein strategisch und ökonomisch denkender Mensch, der sowohl die Finanzen in Ordnung bringen kann als auch das gesellschaftliche Leben in der Stadt beeinflussen kann.
Ewald Schurer traute Richard Fischer das Bürgermeisteramt zu, der nicht nur zur Wahl antritt sondern es auch tatsächlich Bürgermeister werden will. Dazu vereint er in seiner Persönlichkeit eine Mischung aus klarem politischen Verständnis, Gestaltungswillen und Offenheit für die Anliegen der Bevölkerung.
Er wünschte sich, daß die Mitglieder des Ortsvereins aktiv dafür kämpfen, daß Richard Fischer Bürgermeister von Waldkraiburg wird.
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Für Stadtratsfraktionssprecherin Susanne Engelmann ist ein Bürgermeister jemand, der eine Vorstellung davon hat, wohin sich die Stadt in 10 oder mehr Jahren entwickeln soll. Er muß Anregungen aus Verwaltung und Bürgerschaft aufnehmen und umsetzen und selbst eine Vision haben. Alle erfolgreichen Bürgermeister in der Region haben für ihre Städt „gebrannt“.
Daß Richard Fischer für etwas brennen kann, hat er bei „Mühldorf ist bunt“ bewiesen.
Um das große Potential in Waldkraiburg zu heben, ist es nötig, aus den vielen Gruppen und Nationen eine Gemeinde zu formen. Das Zusammenwachsen aller Waldkraiburger zu einer Stadt zu schaffen, wird eine der Hauptaufgaben des neuen Bürgermeisters sein. Wie das zu erreichen wäre, schlug sie gleich selbst vor.
Richard Fischer ist ein Vollblut-Demokrat, ein Team-Player, einer, der über Fraktionsgrenzen hinweg die Diskussion sucht und als Gewerkschafter Anwalt der kleinen Leute ist. Er ist der richtige Mann für Waldkraiburg.
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Mühldorfs Noch-Bürgermeister und Landtagsabgeordneter in spe Günther Knoblauch dankte zunächst für das gute Wahlergebnis bei der Landtagswahl und motivierte die Anwesenden, den Kommunalwahlkampf genau so motiviert zu führen. Damit sollte es möglich sein, nach 24 Jahren wieder einen Vertreter der SPD an die Spitze der Stadt zu wählen.
Um ein guter Bürgermeister zu sein muß man die Menschen und die Stadt mögen. Man muß der Stadt dienen. Und zwar so, daß man in der Nacht aufwacht und zuerst an die Stadt denkt.
Ein guter Bürgermeister muß alle ernst nehmen, von der Oma bis zum Firmeninhaber. Er muß seinen Beitrag dazu leisten, daß alle zufrieden leben können. Und das mit Herzblut.
Da er Richard Fischer aus dem Kreistag kennt, wußte Günther Knoblauch, daß er das so lebt. Als Gewerkschafter leidenschaftlich, emotional und manchmal bärbeißig ist er gleichzeitig auch Partner der Wirtschaft. Er besitzt den Mut, etwas zu bewegen. Und das braucht Waldkraiburg.
Es war Günther Knoblauch’s Wunsch, daß am 1. Mai 2014 die Bürgermeister in Waldkraiburg Richard Fischer und in Mühldorf Marianne Zollner heißen und danach Waldkraiburg und Mühldorf viel besser zusammenarbeiten als bisher.
Davon würden alle Bürger im ganzen Landkreis profitieren.
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Auf der Bühne wollte Bernd Wegmann wissen, warum gerade Richard Fischer der richtige Kandidat für Waldkraiburg ist. Die drei Grußwortredner faßten ihre Aussagen nochmals kurz zusammen und würdigten die bisherigen Leistungen und die Fähigkeiten Richard Fischers.
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Richard Fischer selbst freute sich, so viele langjährige Weggefährten unter den Zuhörern begrüßen zu können. Er wollte sich kurz, prägnant und verständlich präsentieren.
Von diesem Abend sollte ein Zeichen für Waldkraiburg ausgehen. In Waldkraiburg sollte etwas vorwärts gehen und dazu sollte seine Kandidatur beitragen. Sozialdemokraten haben in vielen Städte gezeigt, daß sie das können, etwa in München und Nürnberg. Oder in Mühldorf, Burghausen, Neuötting oder Tüßling.
Nun ist es nötig, für Waldkraiburg, die größte und wirtschaftsstärkste Stadt im Landkreis, die passende Zukunft zu planen. Wie das aussehen könnte, wollte er aus der Sicht des Waldkraiburger Bürgers zeigen, die hier aufgewachsen ist und sein Leben verbracht hat.
1954 geboren kam er mit knapp fünf Jahren nach Waldkraiburg. Er beschrieb die Zeit im Kindergarten in der Gablonzer Straße, die Zeit in der Volksschule und seine Lehre bei der Firma Netzsch, die er als Maschinenschlosser abschloß.
Das Arbeitsleben hatte ihm gezeigt, daß man mit anderen zusammen für seine Überzeugungen einstehen muß um etwas erreichen zu können. Man braucht die Stärke einer Gemeinschaft um Forderungen durchzubringen. Deshalb trat er in die IG Metall ein, wurde Jugendvertreter und später Betriebsrat.
Damals gab es in Waldkraiburg für Jugendliche viele Freitzeitmöglichkeiten, auch für solche, die nicht in Vereinen organisiert waren. Schon damals war die Gesellschaft in Waldkraiburg sehr vielfältig.
Da ihm die gewerkschaftliche Arbeit immer wichtiger wurde, nahm er ein Studium an der Akademie der Arbeit in Frankfurt und an der Hochschule für Wirtschaft und Politik in Hamburg und und begann als Gewerkschaftssekretär bei der Industriegewerkschaft Bauen, Agrar und Umwelt. Dort ist er seit 30 Jahren gern beschäftigt.
Er kommt viel herum, kehrt aber immer wieder gern zu seinen Wurzeln nach Waldkraiburg zurück. Das zeigt, welchen Stellenwert die Stadt für ihn hat.
(O-Ton Ich bewerbe mich ... bis ... in Zukunft sein.)
Auch wenn Waldkraiburg auf einem guten Weg ist, gibt es immer wieder etwas zu verbessern.
Folgende Punkte erachtete Richard Fischer als Grundlagen einer erfolgreichen künftigen Stadtpolitik:
Die geringen Rücklagen der Stadt bei gleichzeitig hoher Schuldenlast erlauben keine gesunde Finanzpolitik. Gerade in Zeiten hoher Steuereinnahmen gilt es zuerst Schulden abzubauen anstatt neue Projekte anzuschieben.
Genau deshalb setzte er sich schon bisher im Kreistag für eine Senkung der Kreisumlage ein.
Und genau deshalb war er schon immer gegen einen weiteren Realschulstandort im Landkreis, die eine Erhöhung der Kreisumlage bedeutet und den Realschulstandort Waldkraiburg geschwächt hätte.
Um es den Waldkraiburgern zu ermöglichen, gern hier zu leben, sollte ihre Wohnsituation verbessert werden. (O-Ton 51:49:21 Wohnen muß bezahlbar bleiben) Deshalb muß sowohl der soziale Wohnungsbau als auch der Bau hochwertiger Wohnungen gefördert werden. Altbauten sollten renoviert und nicht in Eigentumswohungen umgewandelt werden. Junge Familien müssen mit Sonderprogrammen dabei unterstützt werden, sich Wohneigentum zu schaffen.
Um die Attraktivität der Innenstadt zu steigern, müssen Freiflächen mit Leben gefüllt werden. Mit interessanten Geschäften sollen so auch Bürger aus dem Umland nach Waldkraiburg gelockt werden. Dazu muß auch die Infrastruktur verbessert werden, wozu ein neues Verkehrskonzept gehört, eventuell eine Erweiterung der Fußgängerzone, neue Radwege, mehr Schulwegsicherungen. Das ist ein weites Feld, in dem man die Ziele nicht aus den Augen verlieren darf.
Eine der Hauptaufgaben wird sein, Waldkraiburg als Wirtschaftsstandort zu stärken. Dazu müssen neue Flächen für die Ansiedlung von Betrieben bereitgestellt werden. Das wird intensive Verhandlungen mit den zuständigen Stellen beim Freistaat Bayern erfordern.
Nur mit der Schaffung neuer Arbeitsplätze wird sich die Stadt auch weiter gegen Burghausen und Rosenheim behaupten können. Dazu nötig ist die Verstärkung der Werbung für Waldkraiburg. Dem allem zugrunde liegt, positiv über Waldkraiburg zu denken und zu reden. Das wollte er gemeinsam mit den Genossen anpacken und gemeinsam in die Zukunft gehen.
Abschließend unterstrich er seine Eignung als Kandidat für das Amt des Bürgermeisters, die er schon seit Jahren durch sein Engagement im Stadtrat und im Kreistag bewiesen hat. In Aufsichtsräten und Ausschüssen hat er die Vor- und Nachteile der Stadt bereits kennen gelernt.
(O-Ton Als Gewerkschaftssekretär....)
Als kommunikativer Mensch fällt es ihm leicht, mit Menschen ins Gespräch zu kommen und Lösungen für ihre Probleme zu finden.
Auch wenn schon jetzt Demokratie und Toleranz Waldkraiburg prägen, wird er sie weiter fördern und sein Handeln danach ausrichten. Er wollte mithelfen, Waldkraiburg für die Zukunft gut aufzustellen und parteiübergreifend die Interessen und Belange von Bürgern und Unternehmen zu verfolgen und ihre Ansprüche zu erfüllen.
Er bat die Zuhörer, ihn mit einem starken Mandat auszustatten und im Wahlkampf und danach zu unterstützen. (O-Ton Ich möchte....)
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Aus dem Kreis der Zuhörer forderte Alex Will die Stimmberechtigten auf, Richard Fischer mit einem starken Mandat auszustatten. Er ist der richtige, der es schaffen kann, einen Wandel in Waldkraiburg einzuleiten. So forderte er sie auf, Richard Fischer einstimmig zu nominieren.
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Da es keine weiteren Wortmeldungen gab, rief Michael Bartesch zur Stimmabgabe auf.
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Nach der Auszählung konnte er das Ergebnis bekannt geben: (O-Ton 100%.)
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Richard Fischer nahm die Wahl an und dankte für das große Vertrauen. Die Anwesenden gratulierten zu diesem besonderen Ergebnis.
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Reinhard Babiak würdigte Richard Fischer, den er seit seiner Ausbildung bei Firma Netzsch kennt.
Seither hat er sich für die Belange der Bürger in Waldkraiburg eingesetzt. Er dankte ihm für seine Bereitschaft, sich für das Amt des Bürgermeisters zur Verfügung zu stellen und allen, die am Gelingen des Abends mitgewirkt haben. Den Grußwortrednern überreichte er einen Strauß Blumen. Damit schloß er den offiziellen Teil und lud die Anwesenden zum gemütlichen Beisammensein. Nicht aber, ohne sie aufzurufen, dabei zu helfen, Richard Fischer zum Bürgermeister zu machen und die Mehrheit im Stadtrat von Waldkraiburg zu erreichen.
214 Der neue Erlebnisweg im Süden der Kreisstadt: NaturINNBewegung - Die Freigabefeier 8:20
Die Mündung des Hammerbaches in den Inn gegenüber der Mühldorfer Innlände heißt im Volksmund seit Jahrhunderten „Sauloch“. So weit bekannt haben die Innschiffer diesen wenig schmeichelhaften Namen geprägt, will der Einschnitt ins Ufer die Strömungsverhältnisse im Fluß so beeinflußt hat, daß sie mit ihren Lastkähnen die Kurve nicht gekriegt haben....
Am Sauloch also ist eine Aussichtsplattform entstanden, von wo aus man den besten Blick auf die Mühldorfer Stadtpfarrkirche St. Nikolaus hat. Genau dorthin lud Landrat Georg Huber Grundstückseigentümer, Handwerker, Vertreter von Behörden und Banken, Kreisräte und Schulkinder ein um die Eröffnung des Naturerlebnisweges NaturINNBewegung zu feiern.
Sie alle trotzten dem schlechten Wetter genau so wie Mühldorfs Bürgermeister Günther Knoblauch, Leader-Manager Sebastian Wittmoser und Bayerns Staatsminister für Umwelt und Gesundheit Dr. Marcel Huber. Am besten gerüstet war Landrat Georg Huber, der gleich in Gummistiefeln gekommen war.
Er dankte allen, die trotz des schlechten Wetters gekommen waren und besonders Sebastian Wittmoser, den Grundstückseignern und dem Wasserwirtschaftsamt, das bei jeder Maßnahme unterstützt, die geeignet ist, Kinder auf die Gefahren an Bächen und Flüssen hinzuweisen.
Sein Dank galt auch den Stationspaten, die sich bereit erklärt haben, den Weg zu pflegen und die Stationen in Ordnung zu halten. Sie alle leisten einen wertvollen Beitrag zum Gelingen, weil Besucher nur kommen werden, wenn alles sauber und gepflegt ist.
Besonderer Dank galt den Kindern, die später die Eröffnungsfeier musikalisch gestalten würden. Allen anderen rief er zu: (O-Ton Griaß Eich Goood alle mitanand!)
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Dr. Marcel Huber wollte als Gesundheitsminister, Wasserminister und Umweltminister auf drei Dinge hinweisen:
Der Gesundheitsminister freut sich immer, wenn sich Menschen und besonders Kinder in der Natur bewegen. Der NaturINNBewegung-Weg bietet einen schönen Anreiz, den Computer mal sein zu lassen und hier in freier Natur ein bißchen mit dem Wasser herumzupritscheln.
Der Wasserminister freut sich über die erhöhte Wertschätzung, die der Inn damit erfährt.
22 Millionen Euro investiert der Freistaat nämlich in die Renaturierung des Abschnitts Jettenbach-Töging. Diese Renaturierung bringt durch modernen Wasserbau eine „Win-Win-Win-Situation“:
Einmal wird der Hochwasserschutz durch mehr Ausdehnungsfläche verbessert, dann kann der Inn seine Ufer wieder selbst gestalten und damit der Artenvielfalt wieder mehr Raum einräumen.
Das dritte „Win“ ist der Gewinn an Naherholungswert für die Landkreisbürger, die hier ein neues attraktives Freizeitareal zur Verfügung bekommen.
Und der Umweltminister freute sich über die Aufwertung der Natur, der eine Verbesserung der Artenvielfalt folgen wird. Viel mehr noch, weil das alles in seinem Heimatlandkreis geschaffen worden ist.
Sein Dank galt allen Unterstützern und dem Leader-Manager für ihre Beiträge zur Finanzierung.
Den Landkreisbürgern wünschte Dr. Marcel Huber besseres Wetter, damit sie die neue Attraktion auch genießen können.
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Leader-Manager Sebastian Wittmoser erntete erst Schmunzeln als er meinte, er hätte eine ganze Reihe Projekte zu finanzieren und könnte dafür noch ein bissl Geld brauchen...
Tatsächlich sah er den Zuschuß aus dem Leader-Plus-Programm der Europäischen Union hier gut angelegt. Hier wurde ein innovatives Projekt geschaffen.
Anfangs war geplant, 13.000 Euro in den Ersatz der alten Schilder zu investieren, die seit 20 Jahren hier einen Naturlehrpfad ausgewiesen haben. Nun wurde ein Vielfaches davon investiert und zusammen mit der Leader-Aktions-Gruppe des Mühldorfer Netzes ein innovatives Projekt geschaffen. Da sich weitere Partner an dem Projekt beteiligten, entsprach es dem Leader-Motto „Bürger gestalten ihre Heimat“. Es paßt also genau in die Zielsetzung des regionalen Entwicklungskonzeptes und schafft sowohl ein Bildungsangebot als auch einen Freizeit- und Erholungsraum. Es ist also ein Paradebeispiel für den Leader-Gedanken. (O-Ton )
So gab es auch keine Probleme, die Hälfte der Kosten aus dem Leader-Programm zu fördern.
Abschließend dankte Sebastian Wittmoser Staatsminister Dr. Marcel Huber für die gute Zusammenarbeit aller Behörden mit dem Umweltministerium.
Und natürlich freute er sich auf weitere Projekte aus dem Landkreis Mühldorf in der neuen Leader-Förderperiode. Er selbst kommt aus einer Gebirgsregion und ... (O-Ton war überrascht, wie schön es hier ist!!! Gelächter – Applaus)
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Landrat Georg Huber war sicher, ohne die Unterstützung durch Sponsoren und durch Leader wäre das Projekt nicht zu realisieren gewesen. Zu den Baukosten von 140.000 Euro hat Leader 40.000 Euro beigesteuert. Die restlichen 100.000 Euro kamen von der Verbund-Innkraftwerke GmbH, der Kreissparkasse Altötting-Mühldorf, der Zeidler-Stiftung, von ODU Steckverbindungssysteme GmbH & Co. KG, der Schletter GmbH, der Kraiburg Holding GmbH und der Barnhouse Naturprodukte GmbH. Ihnen allen galt Landrat Hubers besonderer Dank.
Sein Dank galt auch dem Wasserwirtschaftsamt und dem Forstamt für die Erlaubnis, die Wege und die Innufer nutzen zu können.
Er hoffte, daß Leader auch weiter hilft, ähnliche Projekte zu gestalten um Versäumnisse der zurückliegenden 50 Jahre aufholen, und so Kindern Zukunft gestalten zu können.
Abschließend bat Landrat Huber alle Nutzer, die Anlagen sauber zu halten und bestimmungsgemäß zu nutzen. Nur so sind sie auf Dauer interessant und attraktiv. (O-Ton Heufma z’samm.... )
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Die Kinder schlossen die nasse Einweihungsfeier mit einem Lied.
215 Wenn Stadträte zu Models werden - Die Ü60-Messe im Mühldorfer Haberkasten 8:00
In manchen Wochen überschlagen sich die Ereignisse. So eine Woche war die Zurückliegende. Als wir am Mittwoch Nachmittag die Ü60-Messe im Mühldorfer Haberkasten besuchten, begrüßte Paul Schwarz als zweiter Bürgermeister der Stadt die Gäste. Tags darauf trat er in einer turbulenten Sitzung des Stadtrates zurück....
Paul Schwarz also begrüßte die zahlreichen Senioren, zu denen er ja auch selbst gehört, wie er an diesem Nachmittag zugab. (O-Ton 36:35:10 Ich feiere schon 8 Jahre lang den 60.....! – Er war wirklich nicht gut drauf!!!)
Er begrüßte auch die Stadträtinnen und Stadträte und lud zu den Vorträgen und zur Messe im Obergeschoß ein, mahnte aber, sich kurz zu fassen, damit noch Zeit bleibt zum Ratschen!
Damit übergab er an Seniorenreferentin Marianne Pfaffeneder und Caritas-Kreisgeschäftsführer Herbert Späth.
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Herbert Späth bekannte, daß er nun auch zum erlauchten Kreis der Ü60-Mühldorfer gehört....
Ziel dieser Messe ist es, sich mit dem Alter auseinander zu setzen um die Lebensqualität für sich und seine Angehörigen so lang wie möglich zu erhalten. Damit kann man nämlich nicht früh genug beginnen.
Er dankte Marianne Pfaffeneder mit einem Strauß Blumen, die sich seit Jahren so intensiv für die Senioren einsetzt.
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Seniorenreferentin Marianne Pfaffeneder erinnerte an den Seniorennachmittag im Frühling, der ähnlich gut besucht war. Es bereitete ihr Freude, daß so viele Ältere so aktiv am Leben in der Stadt teilnehmen, sich in Ehrenämtern engagieren und die kulturellen Veranstaltungen besuchen. Das macht das Miteinander aller Generationen in der Stadt aus, das ist Lebensqualität bis ins hohe Alter.
So dankte sie der Stadt Mühldorf für die Hilfe bei der Vorbereitung und für Kaffee und Kuchen, Herbert Späth und der Caritas und später Firma Hell für die Modenschau. Damit wünschte sie allen viele neue Erkenntnisse und gute Unterhaltung.
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Im ersten Vortrag referierte Josef Sieghart von der AOK über die Pflegeversicherung, die es seit Januar 1995 gibt. Dieses umfangreiche und schwierige Thema betraf viele der Zuhörerinnen und Zuhörer, die selbst Angehörige pflegen. So war es nicht verwunderlich, daß sie aufmerksam zuhörten.
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Das gab uns die Möglichkeit, die Ausstellung im Obergeschoß anzuschauen. Da gab es vom Hausnotruf über „Essen auf Rädern“ bis zu Seniorenwohnheimen alles, was ältere Menschen brauchen können.
Beim Katholischen Kreisbildungswerk etwa konnte man sich mit Window-Colors auf Glas portraitieren lassen, beim Seniorenzentrum Sonnengarten die Bedinungen erkunden.
Das „Haus der Begegnung“ und der AWO-Seniorenclub waren genau so dabei wie die Kreisklinik, die auf ihre Angebote in der Geriatrie in Haag hinwies.
Sanitätshäuser boten bequeme Strümpfe und Schuhe und allerlei Pflegemittel mit denen man sich dann beim Beruflichen Schulzentrum auf seine Vitalität testen lassen konnte.
Die Seniorenheime im Landkreis versuchten sich mit besonderen Angeboten zu überbieten und Caritas und VdK boten ihre Beratungsdienste an.
Wem langweilig ist, kann auch an der Volkshochschule Kurse belegen oder beim Rot-Kreuz-Shop mithelfen.
Zweiter Bürgermeister Paul Schwarz wollte doch mal sein Gehör testen lassen. Es kam ihm nämlich im Stadtrat manchmal so vor, als würde er nicht mehr alles so genau hören....
Es war aber alles in Ordnung mit seinem Gehör. (O-Ton Wenn i was hearn mecht, dann hear i des scho! )
Jedenfalls wünschten ihm die Senioren alles Gute.
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In der selben Zeit erklärte Dr. Franz-Xaver Obermaier, Leiter der Gerontopsychiatrie am Inn-Salzach-Klinikum in Wasserburg, welche Anzeichen auf eine Demenzerkrankung hindeuten und was man dagegen tun kann.
Seit seinem Vortrag beim Frühjahrssymposium in Haag hat die Wissenschaft herausgefunden, daß wohl doch geistig lebenslang aktive Personen weniger anfällig sind für Demenzerkrankungen, als solche, die sich mehr Ruhe gegönnt haben. Nach wie vor kann man den Krankheitsverlauf nur bremsen.
Auch diesem Vortrag lauschten die Senioren aufmerksam.
Auf Herbert Späths Frage, ob Alkoholkonsum Einfluß auf den Verlauf solcher Krankheiten hat, versuchte Dr. Obermaier fachlich richtig zu antworten. Er wollte aber nur hören, ob er ihm bedenkenlos eine Flasche Rotwein zum Dank für seinen Vortrag überreichen kann.....
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Den nächsten Programmpunkt hatten die Senioren schon erwartet. Aber nicht nur die!
Anita Hell präsentierte Mode für den Herbst. Als Models fungierten Kollegin Ursula Huckemeyer, die Stadträte Oskar Rau, Franz Essl, Marianne Zollner, Marianne Pfaffeneder, Anneliese Hohenester, Hans Liebl und Ilse Preisinger-Sontag, die auch ihre Mama engagiert hatte.
Marianne Pfaffendeder und Marianne Zollner in modischem silber, schwarz und grün.
Hans Liebl jugendlich mit Jeans, Weste und Sakko.
Auch wenn er schon 80 ist, ließ er sie sich auch heuer nicht nehmen: Seine Liegestützen.
Stadtrat Franz Essl sportlich mit Pulli.
Sportlich auch Anneliese Hohenester mit einer Alle-Tage-Jacke.
Ilse Preisinger-Sontag und ihre Mama zusammen mit Stadtrat Oskar Rau.
Sie alle kamen noch einmal mit anderer Mode.
Und Hans Liebl absolvierte noch einmal zehn Liegestützen.
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Mit dem großen Finale ging die Ü60-Messe zu Ende und die Senioren waren sicher, es war ein gelungener Nachmittag, bei dem auch der Austausch nicht zu kurz gekommen ist. Es war also genug Zeit zum Plauschen und Ratschen!
216 Wie weit ist der Erweiterungsbau der Kreisklinik? 4:40
Feuerwehr-Vereins-Vorstand Josef Birnkammer ermöglichte es uns kürzlich, die Baustelle der Kreisklinik von oben zu besichtigen. Aus 30 Metern Höhe ist die neue Zufahrt zur Notaufnahme links gut zu erkennen, die erst kürzlich asphaltiert wurde.
Nun kann die Behelfsabfahrt rechts abgerissen werden.
Gut erkennbar sind die Abmessungen des Anbaus für den die Kreisklinik gut 24 Millionen Euro aufwendet und in dem Endoskopie, Sterilisation und neue Operationssääle untergebracht werden.
Vom seitlichen Anbau sind erste die Pfeiler zu sehen.
Wegen des Baus mußte der Hubschrauberlandeplatz hin das Feuerwehr-Gerätehaus verlegt werden. Er wird dort auch bleiben.
Herr Kelbl, von oben gesehen entsteht hier ein beeindruckender Anbau an die Kreisklinik. Wie ist der aktuelle Stand der Dinge? (O-Ton Heiner Kelbl)
Am weitesten fortgeschirtten ist das Obergeschoß des Gebäudes. Was kommt dort rein? (O-Ton)
Wann kommt das Dach drauf und was folgt dann? (O-Ton)
Dann beginnt der Innenausbau, der bei einer Klinik viel Technik erfordert. (O-Ton)
Welche konkreten Verbesserungen bringt diese große Investition? (O-Ton)
Wann ist mit der Inbetriebnahme zu rechnen? (O-Ton)
Vielen Dank Herr Kelbl.
217 Handball Bezirksliga Altbayern Ost: VfL Waldkraiburg - SC Eching 9:50
Eine stark verjüngte Mannschaft hatte der VfL Waldkraiburg für die neue Saison aufgeboten, die erstmals gegen den Ligawechsler aus Eching zeigen sollte, wozu sie in der Lage ist. Die erfahrenen Arthur Terre, Thorsten Bauer und Florian Unger blieben zunächst auf der Bank. Da Holger Becker noch in Urlaub war, hatte Manfred Rudolf an diesem Nachmittag das Sagen beim VfL, der in rot-schwarz antrat. Da die Mannschaft des SC Eching erst in die Bezirksliga Altbayern Ost gewechselt ist, konnten die Waldkraiburger sie nicht einschätzen. Die Zuschauer erwartete also ein Spiel mit vielen Unbekannten.
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Eching begann von rechts nach links und erzielte das erste Tor.
Der Ausgleich durch den jungen Lion Kernleitner ließ aber nicht lang auf sich warten.
Während die Gäste ihre Angriffe in der Folge nicht in Tore ummünzen konnten, gelang es den Hausherren in nur wenigen Minuten auf 5:1 davon zu ziehen.
Dazu trug auch Torhüter Christian Michl mit solchen Aktionen bei.
Das Spiel war von Anfang an geprägt von vielen Fouls.
Der Schiedsrichter mußte schon in dieser frühen Phase des Spiels die gelbe Karte zeigen und die Bank der Gäste zur Ruhe mahnen.
Allerdings gelang es Eching immer wieder durchzubrechen und Christian Michl zu fordern.
So wie hier.
Den Gästen gelang es immer mehr, sich auf die Hausherren einzustellen. Sie holten Teffer für Treffer auf, auch wenn es ihnen nicht gelang gleichzuziehen.
Dazu trug auch Christian Michl bei, der hier glänzend parierte.
Auch wenn er hier überwunden wurde.
Die Gäste nutzten alle Mittel sich zu wehren, auch die Füße. Die Strafzeiten nahmen sie in Kauf. Auch wenn sie sie sich nicht erklären konnten.....
Das Spiel wurde ruppiger und die Zahl der Zeitstrafen stieg.
Davon ließen sich auch die Hausherren anstecken, die immer wieder behindert wurden.
Diesen Strafwurf konnte Echings Torhüter aber halten.
Beim Stand von 10:8 nahm Eching eine Auszeit.
Manfred Rudolf hatte inzwischen seine alte Garde eingewechselt. Das zeigte sich gleich als Florian Unger auf 12:8 erhöhte. Eching ließ aber nicht locker und schaffte gleich den nächsten Treffer.
Da bei den Gästen keine Ruhe einkehrte, mußte der Schiedsrichter dafür sorgen.
Immer wieder versuchten die Gäste mit nicht ganz fairen Mitteln Tore zu verhindern. Die Strafen dafür nahmen sie in Kauf.
Allerdings mußten sich auch Waldkraiburger Entgleisungen vorwerfen lassen.
Diesen Strafwurf konnte Torhüter Karl-Heinz Lode nicht halten.
Nur 8 Sekunden vor dem Pausensignal legte Waldkraiburg beim Stand von 13:10 eine Auszeit ein.
Manfred Rudolf hatte eine ganze Reihe Anweisungen seine Leute für die letzten Sekunden
Trotzdem fiel kein Tor mehr bis zum Pausensignal.
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Der zweite Durchgang. Waldkraiburg jetzt von rechts nach links.
Den Zuschauern boten die Mannschaften ein ähnliches Spiel wie in der ersten Hälfte: Waldkraiburg legte vor und Eching zog nach.
Die Gäste konnten Christian Michl ein ums andere Mal überwinden und kamen auf 16:14 heran. Es gelang den Hausherren aber, den 2-Tore-Vorsprung zu halten. Auch wenn Christian Michl hier nicht gut aussah! 17:15
Das war angesichts solcher Aktionen ohnehin nicht einfach.
Wie sehr Gastgeber und Gäste den Erfolg wollten, zeigt diese Szene, die mit Zeitstrafe für die Gäste und einem Strafwurf für Waldkraiburg endete. Norbert Maros erhöht für Waldkraiburg.
Aus dem Druck der Gäste konnte sich Waldkraiburg hier befreien und auf 21:18 erhöhen.
Eine ganze Reihe Unterbrechungen wegen kleinerer Verletzungen sorgte immer wieder dafür, daß der Spielrhythmus unterbrochen wurde.
Beim Stand von 21:15 brauchte Eching nochmal eine Auszeit.
Dann gings ziemlich schnell vorwärts: Hier trifft Florian Unger zum 27:22
... und Matthias Papert zum 28:23.
Dem letzten Tor der Gäste folgte eine Zeitstrafe für Florian Unger, der gleich in die Kabine verschwand.
Trotz Unterzahl schafften die Hausherren noch den Siegtreffer zum 29:25 – aber nur, weil die Gäste hier vergaben, auch noch eine Zeitstrafe kassierten und Karl-Heinz Lode hier -- - -- und hier -- - -- - -- Glanzparaden zeigte!
Die ganze Aufregung war Gästetrainer Marc Thieme zu viel, so daß ihm der Schiedsrichter die Gelbe Karte verpassen mußte.
Mit 29:25 gewann der VfL Waldkraiburg sein Auftaktspiel und startet mit einem Erfolg in die neues Saison. Das war natürlich Grund für großen Jubel.
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Herr Rudolf, Gratulation zum Sieg, der ja hart erkämpft war. (O-Ton)
Was haben Sie für die neue Saison geplant? (O-Ton)
Welche Ziele haben Sie sich für die Saison gesetzt? Ist das Minimalziel der Klassenerhalt? (O-Ton)
Nach diesem Spiel scheint das realistisch zu sein. (O-Ton)
Trainieren Sie die Mannschaft heuer alleine? (O-Ton)
Dann wünschen wir viel Erfolg für die neue Saison.
218 Die Bürgermeister in Obertaufkirchen: Tourismusverband - Bildungsverzeichnis - Geschichtstage - Tierheim 11:10 41
Sogar Fahnen hatte Bürgermeister Franz Ehgartner aufhängen lassen, weil die Bürgermeister des Landkreises erstmals nach Obertaufkirchen gekommen waren.
Das freute Bürgermeistersprecher Dr. Karl Dürner natürlich besonders, der unter den Zuhörern auch Rekka Neuer vom Landratsamt, die neue Geschäftsführerin der Tourismusgemeinschaft Carolin Handel und Sabine Zallinger vom Tierschutzverein Winhöring begrüßen konnte.
Weil Obertaufkirchen immer mehr auf sich aufmerksam macht, war er gespannt auf die Vorstellung der Gemeinde.
Bürgermeister Franz Ehgartner freute sich, die Kollegen zu Gast zu haben und stellte die Gemeinde vor, deren bekannteste Sehenswürdigkeit sicher die Kirche ist, die 788 erstmals urkundlich erwähnt wurde.
Am 31. Dezember 2012 hatte Obertaufkirchen auf einer Fläche von 3.164 Hektar 2.394 Einwohner. Die Orts- und Gemeindeverbindungsstraßen erstrecken sich auf über 80 Kilometern Länge und die öffentlichen Feld- und Waldwege noch einmal auf über 65 Kilometer.
Damit ist die Gemeinde die 14.-größte der 31 Gemeinden im Landkreis Mühldorf.
Seit die Kinderkrippe fertig ist, werden in der „Kinderwelt St. Martin“ 86 Kinder betreut. Die Grundschule wurde 2004 und 2005 general- und 2009 noch einmal energetisch saniert. Um der Verschmutzung schwer einsehbarer Ecken auf dem Schulgelände entgegen zu wirken, hat die Schule als erste im Landkreis eine Videoüberwachungsanlage installiert.
Ein selbst gebautes Biomasse-Heizwerk versorgt den Kindergarten und die Gemeindeverwaltung. Ein Problem hat die Gemeinde mit der ärztlichen Versorgung seit 2009 der Landarzt in den Ruhestand gegangen ist.
Ein High-Light 2013 war die Einweihung des Feuerwehrhauses in Oberornau, dessen Bau jahrelange Diskussionen vorangegangen waren.
Den Bau der Autobahn spürt Obertaufkrichen schon jetzt und hat auf den Andrang Bauwilliger mit der Ausweisung mehrerer Baugebiete reagiert.
Dem Mangel an Gewerbegrund hat die Gemeinde mit der Ausweisung des Baugebietes „Straß II“ direkt an der zukünftigen Autobahnausfahrt abgeholfen.
Mit Hilfe der Förderprogramme der Bayerischen Staatsregierung konnte die Breitbandversorgung wesentlich verbessert werden. Derzeit fehlt noch die Verbesserung der Versorgung des Hauptortes selbst.
Ein Ziel für die kommenden Jahre ist der Bau einer Ortsumfahrung, für die derzeit zwei Trassenführungen diskutiert werden. Allerdings wird das erst mit dem Bau der Autobahn möglich sein.
Freude bereitet das vielfältige kulturelle und sportliche Leben in Obertaufkirchen.
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Ein neues Bildungsportal im Internet soll alle Angebote über Bildungs- und Weiterbildungsangebote zusammenfassen, führte Dr. Karl Dürner in den ersten Vortrag ein. Das neue Angebot der Volkshochschulen und regionaler Träger vor wurde im März 2012 freigeschaltet.
Er bat Julia Eich und Lisa Konrad-Lohner von „Lernen-vor-Ort“ am Landratsamt Mühldorf, das Angebot vorzustellen.
Nachdem sie kurz die Ziele von „Lernen-vor-Ort“ dargestellt hatte, ging Lisa Konrad-Lohner auf das Bildungsportal ein, in das alle Anbieter im Landkreis ihre Bildungsangebote eintragen können.
Dazu entstand ein Arbeitskreis „Bildungsberatung im Landkreis Mühldorf“ in dem alle Anbieter vertreten sind.
Das bayernweite Bildungsportal wird vom Volkshochschulverband unterhalten und vom Kulturfonds Bayern unterstützt. Aktuell sind 15 Regionalportale online, in denen 519 Anbieter verzeichnet sind. Derzeit dabei sind die hier gezeigten Landkreise.
Jeder teilnehmende Landkreis zahlt dafür jährlich 996 Euro.
Das Bildungsportal bietet sowohl für Weiterbildungsanbieter als auch für Bürger, Wirtschaftsvertreter als auch für poltische Akteure zahlreiche Vorteile und faßt alle Angebote auf einen Blick zusammen. Das ermöglicht es Interessenten, auch Kurse zu Themen zu finden, die am Ort nicht angeboten werden.
Neben den Kursangeboten bietet das Portal zahlreiche weitere Informationen wie etwa die Verfügbarkeit von Zuschüssen.
Am 9. Oktober boten auf der Regionalseite für Mühldorf 30 Anbieter 1.100 Kurse an. Die Seite ist unter dieser Internetdomain zu erreichen.
Um den Nutzen zu erhöhen, soll nun die Bekanntheit des Portals mit einer Kampange gesteigert werden, die zum Jahresende beginnen soll.
„Noch-Bürgermeister“ Günther Knoblauch fragte sich, warum da schon wieder die öffentliche Hand Geld ausgeben muß, ob die Bildungsanbieter nicht in Eigenregie selbst so ein Angebot realisieren könnten und warnte davor, daß demnächst auch andere Organisationen wie etwa die Vereine mit ähnlichen Anliegen auf die Kommunen zukommen könnten.
Buchbachs Bürgermeister Thomas Einwang wies auf das bestehende Netz der Volkshochschulen hin, das schon jetzt einen landkreisweiten Überblick bietet. Zudem ermöglichen es die internetweiten Suchmaschinen schon jetzt, sich einen Überblick zu verschaffen. Trotzdem erachtete er es als sinnvoll, alles auf eine Schiene zusammenzuführen.
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Bürgermeistersprecher Dr. Karl Dürner bat dann Kreismuseumsleiterin Dr. Susanne Abel die geplanten Geschichtstage vorzustellen, die vom 6. Bis 16. November 2014 stattfinden werden. Die Geschichtstage werden sich mit dem Leben im Landkreis während des ersten Weltkrieges befassen und in mehreren Ausstellungen und Veranstaltungen die Ereignisse beleuchten, die dann 100 Jahre zurückliegen.
Sie bat die Bürgermeister um Mithilfe an der Vorbereitung und motivierte nicht nur in ihren Gemeinden nach Exponaten zu suchen sondern auch Bürger zur Teilnahme an der Geschichtsarbeit im Landkreis zu bewegen.
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Nächster Tagesordnungspunkt war die Vorstellung des neuen Tourismus-Zweckverbandes, dessen Führung Carolin Handel übernommen hat. Dr. Karl Dürner würdigte die Erfolge, die sie in der Kürze der Zeit bereits erreicht hat.
Carolin Handel erinnerte an die Tourismusgemeinschaft, die Ende 2012 aufgelöst worden war. Im September 2012 wurde der Zweckverband neu gegründet, in dem alle Kommunen aus den Landkreisen Altötting und Mühldorf organisiert sind.
Carolin Handel, gebürtige Schwäbin, lebt sie seit vier Jahren in Kraiburg, hat die Geschäftsführung am 1. Februar 2013 übernommen.
Ziel des Zweckverbandes ist laut Satzung die Bündelung der Kräfte, also die Zusammenführung der Angebote aus den Landkreisen Altötting und Mühldorf und die einheitliche Außendarstellung der gesamten Region. Dabei finanziert sich der Zweckverband über Mitgliedsbeiträge und mit Mitteln aus dem Leader-Programm.
In diese vier Geschäftsfelder gliedert sich der Tourismus in der Region, wobei der Radtourismus, der spirituelle, Städte- und Kulturtourismus vorwiegend von den Landkreisen Altötting angeboten werden und der Landkreis Mühldorf sich auf Land- und Naturerlebnis spezialisiert. Diese Abgrenzung ist allerdings fließend, weil sich etwa die Pilgerwege auf beide Landkreise erstrecken.
Die Erfahrungen früherer Jahre und lange Diskussionen haben eine etwas verwirrende Struktur des neuen Verbandes ergeben.
Carolin Handel bat die Bürgermeister darum, sie bei der Beschaffung von Informationen zu unterstützen um so ihre Angebote aktuell zu halten.
Seit ihrer Übernahme wurde ein neues Logo entwickelt. Darin symbolisiert die geschwungene Linie des „z“ die beiden Flüsse. „Echt Oberbayern“ verdeutlicht einerseits die geographische Zugehörigkeit und andererseits die Ursprünglichkeit und Natürlichkeit der Region. Hier ist alles authentisch und nicht nur für Touristen hergerichtet, so wie man das oft in den Alpengemeinden erlebt.
Eine Reihe Zukunftswerkstätten sollen helfen, neue Themen zu entwickeln und zu ergründen, welche Angebote ausgebaut werden können.
Bereits stattgefunden haben Zukunftswerkstätten zum Städte- und Kulturtourismus, zum spirituellen- und Wallfahrts-Tourismus und zum Radtourismus. In jedem Bereich wurde ein Geschäftsfeldsprecher gewählt, der das Thema weiter verfolgen wird. Eine weitere Zukunftswerkstatt wird am 28. Oktober zum Thema „Land- und Naturerlebnis“ stattfinden.
Erstmals im Januar 2014 wird es ein Gastgeberverzeichnis geben. Dazu wurden über 300 Anbieter angeschrieben. Grundeinträge sind dabei kostenlos und auch jede Gemeinde erhält einen Eintrag kostenlos.
Weiters soll eine Imagebrochure für die gesamte Region erstellt werden und ein Folder mit Veranstaltungs-High-Lights.
In Arbeit ist ein neuer Internetauftritt, auf dem sich auch die Gemeinden darstellen können. Er wird nach Fertigstellung den alten Auftritt ersetzen, der aktuell noch online ist.
Mit der Unterstützung durch Leader wird ein neuer kompakter Freizeitführer entstehen, der Sehenswürdigkeiten und Freizeitangebote aus beiden Landkreisen auflisten wird. Neu aufgelegt wird auch die Karte des Innradweges. Auch alle anderen Karten werden aktualisiert und neu aufgelegt.
Das Projekt „Alpenkulinarik“ ist ausgelaufen und wird nicht mehr fortgesetzt.
Die vier Geschäftsfelder sollen in einer nationalen und internationalen Medienkampagne beworben werden. Mit Messebeteiligungen von Linz bis München will der Zweckverband Tages- und Wochenendtouristen anwerben.
Carolin Handel warb die Gastgeberbetriebe, ihre Angebote online buchbar zu machen. Das kostet zwar 10% Provision, kommt aber dem Trend zur Online-Buchung entgegen.
Darüber hinaus stehen 90.000 Euro Fördergelder zur Verfügung, mit denen der Zweckverband lokale Projekte mit bis zu 50% der Kosten unterstützt. Obwohl der zweiseitige Antrag sehr einfach auszufüllen ist, wurden bisher nur 6 Projekte zur Finanzierung eingereicht.
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Im letzten Vortrag stellte Sabine Zallinger - die neue Vorsitzende des Tierschutzvereins im Landkreis Altötting - das neu gebaute Tierheim in Winhöring vor. Sie berichtete über die langen Diskussionen, die im Mai in Vorstandsneuwahl gemündet hatten und bat um die Fortsetzung der Zusammenarbeit wie in den Jahren vorher. Allerdings beklagte sie die steigenden Kosten und die hohe Auslastung des Tierheims, das trotz des Neubaus bereits an seine Grenzen stößt.
In dringenden Fällen können die Bürger der angeschlossenen Gemeinden das Tierheim über ein Notfallhandy erreichen. Dann holen die Mitarbeiter die Tiere sogar bei den Anrufern ab.
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Zum Schluß wollte Waldkraiburgs zweiter Bürgermeister Harald Jungbauer von den Kollegen wissen, wie sie mit den übriggebliebenen Wahlplakaten verfahren und wie dem Plakatdschungel Einhalt geboten werden kann.
219 Die bayernweit 50. Weiterbildungsinitiative für Landärzte hat die Arbeit aufgenommen 11:30
In den kleinen Sitzungssaal im Landratsamt hatten Kreisklinik, Förderverein „Ärztlicher Nachwuchs im Landkreis Mühldorf“ und Landratsamt geladen um die neue Weiterbildungsinitiative vorzustellen, die am 1. Oktober ihre Arbeit aufgenommen hat.
Landrat Georg Huber betonte zunächst den Pilotcharacter des neuen Projekts, und auch, daß die Sicherstellung der medizinischen Versorgung der Bevölkerung im Landkreis nur erreicht werden kann, wenn alle Kräfte sich zusammentun: Bevölkerung, Kommunen, Wirtschaft, Kreisklinik und Ärzte müssen es schaffen, Nachwuchs zu motivieren, sich im ländlichen Raum anzusiedeln. Das kann nicht allein die Politik schaffen. Dazu ist es auch nötig, daß sich junge Ärzte dort niederlassen und nicht nur in Ballungszentren bleiben wollen.
Landrat Huber war sehr froh über die Initiative von Dr. Stefan Feige, der geholfen hat, die Kluft zwischen niedergelassenen Ärzten und Klinik abzubauen und eine gute Zusammenarbeit herzustellen. Aus dieser guten Zusammenarbeit entsprang nicht nur das gute Verhältnis der Fachärzte untereinander sondern auch das gute Verhältnis der Ärzte mit dem Krankenhaus.
Er wünschte sich, daß das Projekt InnDoc Schule macht, daß Bevölkerung und Wirtschaft erkennen, daß junge Ärzte Unterstützung brauchen, wenn sie sich auf dem Land niederlassen. Sie benötigen Hilfe in der Zeit ihrer Ausbildung, die viel umfangreicher und schwieriger ist, als die manchen Facharztes.
Für seine Initiative in diese Richtung dankte Landrat Huber besonders Stefan Feige.
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Stefan Feige, der in Ampfing eine internistische Gemeinschaftspraxis betreibt, stellte zunächst noch einmal das Projekt InnDoc vor, über das wir bereits mehrfach berichtet haben.
Um der fehlenden medizinischen Betreuung entgegen zu wirken, die langfristig eine Abwanderung der Bevölkerung und einen Wegzug der Unternehmen bedeuten würde, haben die Ärzte schon vor Jahren Initiativen unternommen. Die letzte war die Initiative InnDoc.
Nun sind junge Ärzte nötig, die im ländlichen Umfeld ambulant und stationär arbeiten möchten.
Weil Hausärzte eine umfassende Ausbildung benötigen, haben sich inzwischen bayernweit Ärzte zu Weiterbildungsverbunden zusammengeschlossen. So jetzt auch im Landkreis Mühldorf, wo niedergelassene Fachärzte, Allgemeinmediziner und Kliniken den bayernweit 50. Weiterbildungsverbund gegründet haben.
Verbessert werden muß unter anderem der Einkommensunterschied zwischen Klinik und Landarzt, die Anpassung auf die Bedürfnisse von ÄrztINNEN und die Unterstützung durch die örtliche Wirtschaft und die Kommunen.
Schon 2008 hat der Verein „Hausärzte plus“ mehrere Podiumsdiskussionen und eine Protestdemonstration abgehalten. Daraus entstand Anfang Dezember 2011 die Weiterbildungsinitiative InnDoc. Im Februar 2013 kam der „Förderverein Ärztlicher Nachwuchs im Landkreis Mühldorf“ dazu, der die finanziellen Mittel beisteuern soll.
Stefan Feige beschrieb die Angebote von InnDoc, die etwa ein bis zwei Mal jährlich in beteiligten Unternehmen Gesundheitstage abhalten will. Hauptaufgabe ist aber die Weiterbildung von Ärzten und die Ermöglichung des Wiedereinstiegs von Ärztinnen zu Landärzten. InnDoc ist eine Kombination aus einem Praktikum an einer Landarztpraxis verbunden mit Weiterbildung an der Kreisklinik. InnDoc ist also mehr als ein Weiterbildungsprogramm – fast ein Sahnehäubchen oben drauf.
InnDoc will die Qualität der Ausbildung zum Allgemeinmediziner verbessern, jungen Ärztinnen den Wiedereinstieg ermöglichen und Beruf und Familie vereinbar machen und ein Netzwerk aufbauen aus niedergelassenen Hausärzten, Fachärzten und den Kliniken.
Damit soll der Beruf des Hausarztes als kompetenter Lotse im Gesundheitssystems aufgewertet werden. Er muß nämlich von allen Fachbereichen mehr als nur eine grundlegende Ahnung haben.
Stefan Feige freute sich, daß sich auch Kollegen an der Fortbildung beteiligen, die bereits eine abgeschlossene Ausbildung haben und war sicher, daß es auf diesem Weg gelingen wird, junge Ärzte als Landärzte zu gewinnen und so den Landkreis Mühldorf zur Gesundheitsregion machen zu können.
Neben einer umfangreichen medizinischen Ausbildung sollen die jungen Kollegen auch ein Kommunikationstraining durchlaufen und in einer Hospitationswoche bei Ärzten verschiedener Fachrichtungen die Praxis kennenlernen. Später werden sie durch einen Paten-Arzt begleitet.
Ärztinnen will InnDoc bei der Organistion ihrer neuen Arbeit behilflich sein, bis hin zur Suche eines Arbeitsplatzes für den Lebenspartner.
Als Kooperationspartner an Bord ist bisher das Landratsamt, die Stadt Neumarkt-St. Veit und die Gemeinde Schwindegg. Stefan Feige wünschte sich mehr Engagment von den Städten Mühldorf und Waldkraiburg und Landrat Huber auch von allen anderen Gemeinden im Landkreis, die ja auch alle profitieren werden.
Von den Unternehmen sind bisher ODU und das Holzwerk Obermeier in Schwindegg dabei.
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Sabine Hofer von der Koordinierungsstelle der Bayerischen Landesärztekammer erläuterte die Hintergründe des Entstehens der Weiterbildungsverbünde und ihre Aufgabe als Koordinierungsstelle. Sie gratulierte den Ärzten im Landkreis Mühldorf, die tatsächlich den 50. Weiterbildungsverband in Bayern gegründet haben.
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Kreiskliniken-Chefarzt Dr. Wolfgang Richter begründete die Beteiligung der Klink damit, daß auch das „Landkrankenhaus Mühldorf“ ziemliche Schwierigkeiten hat, Mitarbeiter zu finden. Sie sitzen also im selben Boot mit den Landärzten.
Zudem sind sie keine Konkurrenten, weil sie die selben Leistungen gar nicht wirtschaftlich anbieten könnten, die Landärzte bieten. Während Landärzte Patienten über lange Zeit kontinuierlich betreuen wären die Kliniken damit hoffnungslos überfordert. Genau diese Kontinuität in der Versorgung ist das Problem der Kliniken: Kein Klinikarzt kann über einen Patienten das alles wissen, was ein Hausarzt über ihn weiß und kann so nie die selbe Versorgung bieten.
Es muß deshalb das Interesse der Kliniken sein, ausreichend ausgebildete und ausgestattete Hausärzte zu haben.
Genau so wichtig ist die Zusammenarbeit zwischen Klink und Hausärzten. Alle zusammen müssen eine hochqualitative Versorgung bieten, weil die Patienten sonst einfach woanders hin fahren.
Es kann also einem Krankenhaus nichts besseres passieren, als junge Ärzte gut auszubilden um sie dann in eine Hausarztpraxis im Umfeld zu verabschieden. Dann weiß der Hausarzt später wie die Klinik „tickt“ und kann seine Arbeit entsprechend einrichten.
Aus diesem Grund besteht die Weiterbildung zunächst aus 3 Jahren in der Kreiklinik, in der entweder eine Basisweiterbildung in Innerer Medizin erfolgt, oder eine Ausbildung in Innerer Medizin, Anästhesiologie, Orthopädie und Unfallchirurgie und in Allgmein-, Viszeral-, Thorax- und Gefäßchirugie.
Daran schließen sich 2 Jahre Weiterbildung in der ambulanten Versorgung an. In dieser Zeit haben die jungen Ärzte eine Hausarztschnupperwoche zu absolvieren um schon einmal Praxisluft zu schnuppern.
Das alles bieten die Kollegen an, die im Weiterbildungsverbund zusammengeschlossen sind.
Die gegenseitige Unterstützung wird dafür sorgen, daß mit vielen Mosaiksteinchen eine effektive Versorgung der Patienten geboten werden kann. Dazu wünschte er dem Projekt viel Erfolg.
Um zu zeigen, wer künftig im Landkreis als neue Hausärzte auf die Leute zukommen werden, bat er, die jungen Ärzte, sich und ihre Motivation kurz vorzustellen.
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Susanne Hauner zog das Projekt InnDoc an, weil hier mehr geboten wird, als nur eine weitere Ausbildung. Als junge Mutter mit Familie freute sie sich, ihren Beruf auch weiter ausüben zu können. Sie wird ihre Ausbildung im November beginnen.
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Dr. Mihaela Dobrei-Vacarciuc (vermutlich Watzartschutsch) arbeitete bisher in München in der Strahlentherapie und in der Radio-Onkologie. Sie hat festgestellt, daß sie mehr Kontakt mit den Patienten braucht. Nur Computerarbeit in der Strahlentherapie erfüllte sie nicht. Und auch wenn München eine schöne große Stadt ist, hat sie doch beschlossen, Landärztin zu werden. Der freundliche Empfang hat sie in diesem Beschluß gleich bestätigt, so daß auch sie mit der Ausbildung beginnen wird.
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Florian Leukert ist schon jetzt als Assistenzarzt in der inneren Medizin an der Kreisklinik beschäftigt. Ihn faszinierten die neuen Wege mit Filialpraxen und der Teilzeitarbeit an der Kreisklinik, so daß auch er sich beworben hat.
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Auch Dr. Johanna Jais hat bereits an der Kreisklinik in Altötting gearbeitet, dann Nachwuchs bekommen und ist dann sehr nett an der Kreisklinik aufgenommen worden wo sie seither als Assistenzärztin der Inneren Medizin arbeitet. Sie fand es schön, Patienten mehrere Jahre zu begleiten und sie nur kurze Zeit zu sehen. Zudem faszinierte sie die Flexibilität der Arbeitszeit, die ihrem Familienleben sehr entgegenkommt.
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Auch Dr. Ulrich Ebermann, selbst Facharzt für Innere Medizin, ist seit Jahren an der Kreisklinik beschäftigt. Als Oberarzt war er maßgeblich am Aufbau der Schlaganfallversorgung beteiligt, bis hin zur ersten Zertifizierung einer Schlaganfall-Einheit als Tele-Stroke-Unit. Nun hat ihn das Thema Landarzt verführt, wo er am 1. Januar in der Praxis von Dr. Wapler-Huber anfangen wird.
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Jan Ortmann ist nach Aufenthalten in der Arbeitsmedizin und in Burghausen an der Kreisklinik beschäftigt. Als Familienvater mit zwei Kindern wollte er sich seßhaft machen und freut sich über jedes Angebot einer Praxis, wo er anfangen könnte....
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Dr. Wolfgang Richter war sicher, diese jungen Leute zeigen, es nicht aller Tage Abend. Es gibt junge Leute, die wieder Hausarzt werden wollen und dadurch künftig die ärztliche Versorgung sichern werden. Das zeigt auch, daß sich das Image des Hausarztes stark gewandelt hat.
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Landrat Georg Huber gefiel die Bezeichnung „Gesundheitsregion“, die Stefan Feige für den Landkreis gewählt hatte. Er mahnte, die Hausärzte nur auf Grund ihrer fachlichen Qualifikation zu beurteilen und die Person außer Acht zu lassen. Dabei hängt so vieles am persönlichen Verhältnis zwischen Arzt und Patienten.
Nicht außer Acht gelassen werden darf die persönliche Belastung der Hausärzte. Wenn alle gut zusammenarbeiten, wird der Patient erkennen, wer’s ehrlich mit ihm meint und auch wieder zurück kommen. Er wird erkennen, wer ihm geholfen hat.
Landrat Georg Huber bat die Ärzte, guten persönlichen Kontakt zu halten. Wenn das funktioniert, können viele Mißverständnisse vermieden werden und kann viel Positives erreicht werden.
Der Fortschritt in der Medizin erfordert immer wieder neue Investitionen. Deshalb muß das wirtschaftliche Auskommen der jungen Landärzte auch gesichert werden.
Er war aber sicher, daß gemeinsam mit den jungen Ärzten eine Versorgung der Landkreisbürger geschaffen werden kann, wie sie sein soll. Dazu wird das Projekt InnDoc, der Förderverein und die Weiterbildungsinitiative beitragen.
220 Bürgermeister Günther Knoblauchs letzte Ehrung erfolgreicher Schüler 6:00
Es war ein gleich mehrfach besonderer Tag, zu dem Günther Knoblauch im großen Sitzungssaal des Rathauses in Mühldorf begrüßen konnte: Natürlich weil er wieder so viele erfolgreiche Absolventen ehren konnte und natürlich, weil es seine letzte Schülerehrung als Bürgermeister der Kreisstadt war.
Er konnte neben den Schülern auch zahlreiche Schulleiter begrüßen, gleich mehrere erstmals. Etwa StDin Daniela Raith, die zum Schuljahresanfang die Leitung des Ruperti-Gymnasiums übernommen hatte und auch Studiendirektor Max Heimerl, der für Ludwig Ecker an die Spitze des beruflichen Schulzentrums berufen worden war. Begrüßen konnte er auch den Jugendreferenten des Stadtrates, Gottfried Kirmeier.
Besonders freute er sich über die erfolgreichen Absolventen, die die Stadt bis zu einem Notendurchschnitt von 1,5 ehrt. Günther Knoblauch betonte die hohe Qualität von Bildung und Ausbildung in Deutschland und unterstrich den hohen Stellenwert der beruflichen Bildung. Tatsächlich ist das Gymnasium die höchste schulische Bildung, aber nicht der allein-selig-machende Weg zu einem erfüllten Leben.
So konnte er Absolventen von einem breiten Schulspektrum auszeichnen: (O-Ton)
Diese lange Liste an Schulen zeigt auch die vielen Möglichkeiten auf, die sich jungen Menschen in der Region bieten.
Die ausgezeichneten sind also nun die Speerspitzen in der Region. Sie sind die Vorbilder für alle anderen und haben gezeigt, daß es Sinn macht, sich anzustrengen und mehr zu tun als der Durchschnitt.
Da sie ihre Erfolg nur im Team erreichen konnte, dankte Günther Knoblauch auch den Lehrkräften und den Eltern, die ihren Anteil dazu beigetragen haben. Sie alle haben mit Leidenschaft geholfen, unterstützt und manchmal auch mit gelitten. Ihnen allen galt sein Dank.
Sein Dank galt auch den jeweiligen Sachaufwandsträgern, die ständig dafür sorgen, daß den Schülern die bestmöglichen Bedingungen geboten werden.
An mehreren Beispielen zeigte Günther Knoblauch auf, welche Karrieren Absolventen örtlicher Schulen möglich sind, wenn sie sich nur nicht verdrehen lassen, sich nicht kaufen lassen und auch mal „Nein“ sagen.
20 Absolventen wären zu Ehren gewesen, 16 konnten aber nur kommen. Ihnen allen gratulierte Günther Knoblauch, überreichte ihnen eine Urkunde und einen Umschlag mit einer kleinen Förderung für die der Stadtrat die frühere Obergrenze aufgehoben hatte...
Johannes Grundner hat die Berufliche Oberschule mit einem Schnitt von 1,5 abgeschlossen.
Alexander Schnellberger hat die Berufsschule Altötting mit einem Schnitt von 1,11 abgeschlossen.
Genau so wie Daniel Steininger, der 1,43 erzielt hatte.
Auch Nicole Wulf hat die Berufsschule in Altötting abgeschlossen. Ihr Schnitt: 1,5.
Nina Grünwald erzielte an der Staatlichen Realschule in Waldkraiburg einen Schnitt von 1,33.
Die selbe Schule absolvierte Manuela Johann. Ihr Durchschnitt: 1,41
Die Mittelschule Mühldorf verließ Thomas Moser mit einem Schnitt von 1,5.
Michael Petermeier erzielte an der Staatlichen Berufsschule I. in Mühldorf einen Schnitt von 1,12. Er war nicht gekommen.
Die selbe Schule absovierte Stefan Lechertshuber mit 1,25.
Auch die Berufsschule I verließ Marius Moritz mit einem Schnitt von 1,50.
Gleich zwei Auszeichnungen aber nur einen Umschlag erhielt Philipp Moglus einmal für seinen Abschluß von der IHK in München und einmal für einen Schnitt von 1,3 an der städtischen Berufsschule in München im Fach Immobilienwirtschaft.
Die städtische Berufsschule für Spedition und Logistik in München verließ Verena Denk mit einem Notendurchschnitt von 1,43. Sie war allerding wohl unterwegs...
Julia Wintersteiger erzielte an der Staatlichen Berufsschule II in Mühldorf die Traumnote von 1,0.
Die selbe Schule absolvierte Ramona Niederschweiberer ebenfalls mit der Traumnote 1,0.
Die Berufsfachschule für Altenpflege am Beruflichen Schulzentrum verließ Vivien Denzer mit einem Notendruchschnitt von 1,1.
Lena Schranner verließ die Fachakademie für Sozialpädagogik mit einem Schnitt von 1,5.
Nicht gekommen war Sarah Stey, Verena Mitterer und Jolanta Michalska sowie Katharina Voitinger, die ebenfalls hervorragende Ergebnisse erzielt hatten.
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Günther Knoblauch gratulierte nochmals und wünschte den Geehrten alles Gute auf ihrem weiteren Lebensweg. Damit dankte er auch allen Schulleitern und Lehrkräften für die zurückliegenden 24 Jahre, in denen er immer wieder so erfolgreiche junge Leute ehren durfte.
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Mit einem gmeinsamen Foto und einem Gläschen Orangensaft ging Günther Knoblauch’s letzte Absolventenehrung zu Ende.
Wir schließen uns den Glückwünschen an und möchten auch Günther Knoblauch viel Erfolg bei seiner neuen Tätigkeit wünschen, als Abgeordneter auf der Oppositionsbank im Bayerischen Landtag.
221 Der Naturerlebnisweg NaturINNBewegung: Ein Spaziergang 8:55
Vergangene Woche hatte Landrat Georg Huber Staatsminister Dr. Marcel Huber und zahlreiche Ehrengäste zur Eröffnung des NaturINNBewegung-Weges eingeladen. Das schlechte Wetter hatte es uns aber unmöglich gemacht, dem Rundgang zu folgen, auf dem die Gäste den Weg erläutert bekommen hatten. So haben wir uns bei schönerem Wetter selbst aufgemacht, den Weg zu erkunden.
An der Mündung des Hammerbaches ist eine Aussichtsplattform entstanden, von der aus man einen herrlichen Blick hat auf die Stadtpfarrkriche und die gegenüberliegende Lände hat. Von da aus läßt sich sonntägliche Freizeittreiben gut verfolgen.
Sonja, Maxime und Vivien hatten ihre Freude an dem neuen Freizeitareal, am Spielen und am Beobachten.
Wie hier zeigen Schautafeln die Besonderheiten der Stationen. Hier etwa welche Fische im Hammerbach zu finden sind, oder wie die Kraft des Inns für die Energieerzeugung genutzt wird.
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Das kann man auch gleich ein paar Meter weiter selbst ausprobieren. Station zwei zeigt, wie mit einer mechanischen Pumpe Wasser hochgepumpt werden kann und wie es dann über verschiedene Rinnen einmal über ein Laufrad und ein andermal ohne Nutzung wieder zurück in den Bach fließt.
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Auf dem südlichen Abschnitt des Weges, der durch dichtes Niederholz führt, kommt man zur nächsten Station, die den Nährstoffkreislauf beschreibt. Hier wird der unendliche Kreislauf aus wachsen, vermodern verdunsten, niederschlagen und wieder wachsen an vielen Beispielen aufgezeigt.
Gegenüber einer Ruhebank zeigt ein „Verwesungsgarten“, wie lang es dauert, bis manche Gegenstände zersetzt werden, und daß es Gegenstände gibt, die sich gar nicht auflösen. Allerdings sind alle Gegenstände recht neu und die Zersetzung noch kaum zu erkennen.
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An einem Wegkreuz vorbei geht’s weiter zur Fachakademie für Sozialpädagogik, von wo aus man den Rundgang auch beginnen kann, weil hier einige Parkplätze für Besucher reserviert wurden.
Gleich neben den Parkplätzen bietet die Station „Natur, Kunst und Rast“ genau das: Musikalische Klänge von aufgehängten Hölzern, ein kleines Pflanzbeet mit besonderen Sträuchern und ein kleines Atrium, das zum Verweilen unter einem Sonnensegel einlädt.
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Weiter geht’s an der Fachakademie vorbei bis zur Abzweigung Richtung Norden.
Dort, am westlichen Waldrand entlang trifft man auf die nächste Station des Weges, die allerdings nicht näher beschrieben ist. Zwei hölzerne Rohre an weisen Richtung Norden. Ihr Sinn erschließt sich erst, wenn man hindurchschaut: Dann erkennt man die Kirche St. Laurentius in Altmühldorf in weiter Ferne.
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Weiter geht’s, erst am Waldrand entlang und dann etwas hinein. Unterwegs trifft man immer wieder auf die alten Grenzsteine, die vor mehr als 200 Jahren die salzburgische Enklave Mühldorf eingeschlossen haben.
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Den „Vampieren“ im Wald ist die nächste Station gewidmet. Also nicht den zweibeinigen Film-Bösewichten sondern den kleinen Blutsaugern, die im Wald darauf warten, daß sie Blut abzapfen können: Zecken, Mücken und Spinnen. Damit die Kinder auf ihre Kosten kommen, hängt zwischen den Bäumen ein spinnwebenförmiges Kletternetz.
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Weiter geht’s durch den lichten Wald. Vorbei am nächsten Grenzstein.
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Die nächste Spielecke erwartet die Spaziergänger am Ende des Waldweges: Ein Kletterturm auf der einen, und Info-Tafeln auf der anderen Seite des Weges. Hier finden die Besucher die Beschreibung der Salzburger Enklave „Mühldorf“ und den Verlauf der Grenze beschrieben.
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Wer mag, kann in der Grillstube von Rudi Kellner eine Pause einlegen und einen Kaffee trinken -oder ein kühles Bierchen.
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Für uns gings weiter über die kleine Forststraße, vorbei an mächtigen Pappeln zurück Richtung Innfähre. Dabei zeigt die Natur auf Schritt und Tritt, daß sie auf lange Frist den Menschen überleben wird.
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Zwei weitere Stationen findet der Wanderer gleich nach der Abzweigung von der Straße in den Waldweg. Eine kleine Quelle mitten im Wald zeigt, wie ein artesischer Brunnen funktioniert. Hier drückt das Grundwasser einfach in einer Mulde an die Oberfläche.
Gegenüber verdeutlichen Beispiele, was man alles aus Holz machen kann. Von Hackschnitzeln bis zu Korken können Wanderer an der Forstbetriebshütte Beispiele erfühlen. An einem Brunnen gibt’s einen erfrischenden Schluck Wasser.
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Etwas weiter erläutert eine Station die Falter und Insekten im Auwald, ihre Wachstumsphasen und ihren Nutzen für die Pflanzen. Natürlich gibt’s ein Insektenhotel und besondere Pflanzen, in denen sich die Insekten wohl fühlen.
Da kann man sich dann die warmen Strahlen der Herbstsonne ins Gesicht scheinen lassen.
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Wie weit manche Tiere springen, zeigen Schilder an dieser Sprunggrube an der Kinder selbst versuchen können, wie weit sie es schaffen könnten.
Gerade aus weiter kommt man zur Innfähre, an der man in den Sommermonaten Richtung Stadt Mühldorf übersetzen kann. An diesem Nachmittag hatte der Fährmann nur wenige Fahrgäste zu befördern.
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Gleich oberhalb der Fähre bietet die nächste Station Informationen über den Fluß und die Verkehrswege entlang des Inns. Alte Bilder zeigen, wie sich der Inn seinen Flußlauf selbst bestimmt und welche Bedeutung Fähren früher hatten, als es noch kaum Brücken gab.
Mit einem Flußmodell können Kinder erkunden, wie sich der Strömungsverlauf ändert, wenn Hindernisse eingebaut werden. Das war allerdings an diesem Nachmittag nicht möglich, weil die Pumpe kein Wasser förderte.
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Ein paar Meter weiter bietet eine Pyramide Kletterspaß für Kinder und eine Schautafel mehr Information über die Tiere des Auwaldes.
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Durch lichten Wald geht’s weiter zurück Richtung Ausgangspunkt. Zwischendurch bietet sich ein schöner Blick durch die Büsche am Ufer auf die Kiesbank an der Lände auf dem gegenüberliegenden Innufer.
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Der Geologie am Inn widmet sich die nächste Station an der Geschiebesteine an Seilen aufgehängt Auskunft über die Vielfalt im Flußbett geben.
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Die nächste Station ist wieder etwas für die Kinder: An abgehängten Hölzern kann man schön Musik machen. Nebenan zeigen große hölzerne Blätter die Art der Bäume hier im Auwald auf.
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Weiter geht’s zurück zur Mündung des Hammerbach und damit zum Ausgangspunkt unserer Wanderung.
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Auf gut vier Kilometern bietet der Erlebnisweg „NaturINNBewgung“ also viel Erholung, viel Information und viel frische Luft. Die angegebenen zwei Stunden sollte man sich auf jeden Fall nehmen um Zeit für alle Stationen zu haben. Der Weg ist für alle Altersgruppen geeignet. Normales Schuhwerk reicht vollkommen aus.
Der Naturerlebniseweg „NaturINNBewegung“ ist ein schöner neuer Spazierweg für die ganze Familie geworden, gerade recht für einen gemütlichen Sonntag Nachmittag.
223 Jubiläum und Einweihung beim Jugendwohnprojekt der AWO in Kolbing bei Kraiburg 13:40 42 18.10.13
Das Jugendwohnheim des Kreisverbandes der Arbeiterwohlfahrt in Kolbing hatte sich fein herausgeputzt. Die Jugendlichen sorgten für geordnete Verhältnisse auf dem Parkplatz und die Mitarbeiter für wohlige Wärme im Festzelt im Innenhof des Vierseithofes, der seit 1998 schon kein Bauernhof mehr ist.
Schließlich erwartete man zum Jubiläum und zur Einweihung der neuen Wohngruppe hohen Besuch: Die drei Bürgermeister aus Kraiburg, Dr. Herbert Heiml, Annette Lehmann und Werner Schreiber, Waldkraiburgs zweiten Bürgermeister und Jugendbeauftragten der Polizeiinspektion Harald Jungbauer, die Pfarrer Michael Seifert und Lars Schmidt, Pater Bernhard Stiegler vom Berufsbildungwerk Waldwinkel, Marianne Zollner vom Mühldorfer Haus der Begegnung, Bundestagsabgeordneter Stephan Mayer, AWO Landesvorsitzender Dr. Thomas Beyer, den stellvertretende AWO-Bezirksvorsitzender Max von Heckel und natürlich zahlreiche Mitglieder und Gäste der AWO aus dem ganzen Landkreis.
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Nachdem Andreas Seifinger die Festgäste musikalisch eingestimmt hatte, mußte AWO Kreisvorsitzende Klara-Maria Seeberger eine wirklich lange Liste Festgäste zu begrüßen. Ihr besonderer Gruß galt Johann Haider, der schon 1998 die Idee einer Jugendwohngruppe aufgegriffen hat und auch jetzt das neue Gebäude für die dritte Wohngruppe sofort umgesetzt hat.
Ein geräumiges, fachgerecht ausgestattetes, ökologisch beispielhaftes Haus ist so entstanden, das mit dem Bestehenden ein harmonisches Ganzes bildet.
Das Haus soll den Menschen, die darin Leben und Arbeiten, Schutz, Stabilität und Geborgenheit geben. Und weil so ein Haus den Segen des Allerhöchsten braucht, bat sie die Pfarrer Michael Seifert und Lars Schmidt um den ökumenischen Segen.
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Sie freuten sich, den Gästen drei Dinge mitgeben zu dürfen, begann Pfarrer Michael Seifert: Dank für 15 Jahre christliche Nächstenliebe in diesem Wohnheim, die besten Wünsche für die Zukunft, auch für die neue Wohngruppe und vor allem Gottes Segen.
Auch wenn es vielen gut geht, gibt es doch Menschen, die es nicht so leicht haben, meinte Pastor Lars Schmidt. Dann ist es gut, wenn es Menschen gibt, die Schwache annehmen und helfen. Solche wie hier im Jugendwohnprojekt. Hier unterstützen sich alle gegenseitig und schaffen es so, daß die Welt ein Stückchen besser wird. Damit erfüllen sie Jesu Auftrag, sich gegenseitig zu helfen die Lasten gemeinsam zu tragen. Das kann nur mit Gottes Segen gelingen, um den sie beten wollten.
Damit segneten sie das Kreuz, das Haus und die Wohngruppen und die Gäste dieser Feierstunde.
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Pater Bernhard Ziegler, stellvertretender Leiter des Berufsbildungswerks in Waldwinkel gefiel das Bild von dem Kletterer in der Felswand auf dem Prospekt des Wohnheims. Es zeigte ihm, daß hier einer auf dem Weg nach oben ist. Man kann die Wohngruppe als Netz betrachten, das junge Menschen auffangen kann, die abzustürzen drohen. Dann soll es mit ihrer fachlichen Hilfe wieder aufwärts gehen. Gemeinsam sind sie dann erfahrene Begleiter, die vor erneutem Absturz bewahren.
Zusammen wollen sie den Jugendlichen Heimat geben und dazu beitragen, daß ihr Leben gelingt. Daß ihnen das mit Gottes Hilfe gelingt, wünschte er den Jugendlichen und ihnen allen.
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Andreas Seifinger verlieh der Feierstunde den würdigen Rahmen.
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Klara-Maria Seeberger dankte Kraiburgs Bürgermeister Dr. Herbert Heiml sehr für die große Unterstützung während der Bauphase und bei der Vorbereitung dieser Feier.
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Dr. Herbert Heiml war sicher, der Anlaß verdient die große Zahl hochrangiger Gäste. Gerade in Zeiten, in denen sich traditionelle Familienstrukturen langsam auflösen, muß eine Einrichtung wie diese einspringen und Defizite ausgleichen. In solchen Zeiten leistet das Jugendwohnheim einen wesentlichen Beitrag dazu, daß kein Jugendlicher verloren geht.
Sein Dank galt besonders Hans Haider für seine Überzeugungsarbeit im Gemeinderat, die die schnelle Erteilung der Baugnehmigung bewirkte. Hier sieht man, was möglich ist, wenn der Denkmalschutz nicht mitredet, war Dr. Herbert Heiml sicher! (Gelächter)
Diesen Seitenhieb wollte er sich nicht verkneifen.
Inzwischen hat sich hier eine Großfamilie etabliert, die sich gut in die Gemeinde integriert hat. Die Auszeichnung als familienfreundliche Gemeinde hat sich Kraiburg also redlich verdient.
Er wollte optimistisch in die Zukunft schauen, allerdings nicht viel Wachstum wünschen sondern das Zusammenwachsen aller und den Erfolg, daß sie die Jugendlichen in ein erfülltes Leben entlassen können.
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Jugendamtsleiterin Elfriede Geisberger überbrachte die Grüße von Landrat Georg Huber. Sie ist sich der Wichtigkeit der Arbeit hier bewußt, zumal das Jugendwohnprojekt Kolbing die einzige vollstationäre Einrichtung dieser Art im Landkreis ist.
Mit ihrer Arbeit ersetzen sie hier seit 15 Jahren Jugendlichen aus schwierigen Verhältnissen die Familie und geben ihnen Geborgenheit, Verständnis Liebe und Sicherheit, Förderung und Erziehung. Alles, was ihre eigenen Familien ihnen nicht bieten konnten, erhalten sie hier im Jugendwohnprojekt Kolbing.
Kolbing hat Charme auch wenn sie die Umgebung etwas reizarm sah, war sie sehr froh, daß das Jugendwohnheim ausgebaut wurde, weil der Bedarf dafür vorhanden ist. Außerdem hat sich das Jugendwohnprojekt der AWO als zuverlässiger Partner des Jugendamts erwiesen. Es hat sich über die Landkreisgrenzen hinaus einen Namen gemacht.
Elfriede Geisberger dankte der AWO und Klara-Maria Seeberger, für die jahrelange gute Zusammenarbeit und wünschte ihrem wertvollen Partner weiterhin viel Erfolg. Besonders Einrichtungsleiterin Renate Lüttgen-Schmidt, der sie einen Blumenstock überreichte.
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Bundestagsabgeordneter Stephan Mayer dankte allen, die über 15 Jahre hinweg das Jugendwohnprojekt zu einer so herausragenden Einrichtung entwickelt haben. In dieser abgeschiedenen aber durchaus reizvollen Umgebung können Jugendlichen von der Schattenseite des Lebens unter professioneller Anleitung Ruhe und Ausgeglichenheit finden und sich auf ein erfolgreiches Leben vorbereiten.
Er freute sich auch über die 9 zusätzlichen Plätze in der dritten Wohngruppe und wünschte der Einrichtung alles erdenklich Gute.
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Da Staatsminister Dr. Marcel Huber verhindert war, trug Bernd Hennersdorf sein Grußwort vor.
Dr. Marcel Huber hatte höchsten Respekt vor dem, was hier in 15 Jahren erreicht wurde. Dafür, wie sie es geschafft haben, jungen Menschen hier den Weg ins Leben zu ebnen galt ihnen sein Vergelt’s Gott, besonders Klara-Maria Seeberger und Renate Lüttgen-Schmidt.
Die neue Wohngruppe ist ein Meilenstein und die Zusammenarbeit mit dem Berufsbildungswerk Waldwinkel eine gewinnbringende Kooperation. Dazu gratulierte er und wünschte alles Beste für die Zukunft.
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Für AWO Landesvorsitzenden MdL Dr. Thomas Beyer war es ein besonderer Tag, auch wenn die Nachrichten über das verkleinerte Sozialministerium der neuen bayerischen Regierung Anlaß zur Melancholie lieferten.
Trotzdem bietet die Arbeit der AWO Grund zur Freude, die den Sozialstaat erhält, der heute immer mehr ausgehöhlt wird.
Wenn gesellschaftliche Entwicklungen dazu führen, daß junge Leute aufgefangen werden müssen, dann bietet das Jugendwohnprojekt das optimale Umfeld zur Erholung. Zusammen mit der Ausbildungsorientierung bietet die Einrichtung hier alles, was einen erfolgreichen Start in ein eigenständiges, selbstbestimmtes Leben ermöglicht. Allen, die dabei mithelfen und allen Unterstützern aus Politik und Behörden aber auch Hans Haider und den Nachbarn galt sein herzlicher Dank.
Den Jugendlichen wünschte er, daß sie die Chancen für ihr Leben nutzen, die ihnen hier geboten werden.
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Als letzter Grußwortredner wollte sich Max von Heckel, der stellvertretende Bezirksvorsitzende der AWO, doch kurz fassen. Es ist nicht so einfach, so eine Einrichtung zu führen. Schon die Standortfrage ist schwierig. Seine große Hochachtung dafür, wie das hier gelungen ist, besonders dem „russischen Monarchen, diesem lupenreien oberbayerischen Demokraten“ Dr. Herbert Heiml.
Eine Untersuchung in den USA hat gezeigt, daß die soziale Betreuung von Jugendlichen weniger als ein Zehntel dessen gekostet hat, was für die Betreuung fehlgeschlagener Erwachsener aufzuwenden war. Was also hier ausgegeben wird, rentiert sich mindestens 10-fach!
Wer für soziale Zwecke Geld ausgibt, investiert in eine sichere Zukunft des ganzen Landes.
Den jugendlichen Bewohnern rief er zu: Es gibt immer noch andere, die es noch viel viel schwerer haben als sie. Damit wünschte er alles Gute und viel Erfolg.
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Weiter gings mit einer musikalischen Einlage der Jugendlichen.
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Mit einem virtuellen Rundgang ermöglichte das Jugendwohnprojekt einen Blick ins Haus.
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Abschließend blickte Einrichtungsleiterin Renate Lüttgen-Schmidt, die seit 13 Jahren diese Funktion ausübt, auf die Anfänge zurück. Eine erste Idee gab es schon 1996. Die damalige Kreisvorsitzende Britta Hennersdorf überzeugte das Landratsamt und die Regierung von Oberbayern von der Notwendigkeit so einer Einrichtung im Landkreis. Auf der Suche nach dem Standort kam der Kontakt mit Johann Haider zustande, ein Glücksfall, wie sich herausstellte. Er hat noch heute immer ein offenes Ohr für ihre Anliegen.
Nach dem Umbau des Hauses konnte 1998 eröffnet werden. Nun können sie auf 15 Jahre zurückschauen und freuen sich ab und zu über gute Nachrichten von ehemaligen Bewohnern.
Sie umriß die Unterstützung der Jugendlichen, die Ereignisse im Jahreslauf und die Kooperationen, mit denen zusammen sie ihre Ziele erreichen.
Dann dankte sie allen Mitwirkenden und Unterstützern bis hin zu den Hausmeistern und Reinigungskräften. Haussprecherin Samantha steckte für jeden eine Blume in einen Eimer, so daß am Ende ein großer bunter Strauß entstand. Es würde den Rahmen dieses Berichts sprengen, wenn wir alle aufzählen würden.
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Und schließlich überreichte ihr Klara-Maria Seeberger ein Blumenstöckchen und allen Mitgestaltern der Veranstaltung eine kleine Anerkennung.
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Danach genossen die Gäste ein kleines Buffet und nutzten die Gelegenheit, das neue Gebäude zu besichtigen. Vorher aber schloß Andreas Seifinger die Feierstunde musikalisch ab.
224 Aktionstag von "Mühldorf ist bunt" in Waldkraiburg: Tatsächlich eine bunte Vielfalt 8:10
Auf dem Stadtplatz in Waldkraiburg hatten zahlreiche Gruppierungen Stände aufgebaut. Darunter politische Parteien, Kirchen, der Kreisjugendring, die Gewerkschaft, der Verein KuBiWa und weitere. Sie alle zeigten mit ihrer Präsenz, daß Waldkraiburg bunt ist, schon rein optisch. Auch wenn die Piraten und die ödp die orange Farbe gemeinsam zeigten. Die Grünen standen etwas abseits und die CSU war gar nicht vertreten. Nur stellvertretende Landrätin Eva Köhr warb für den Förderverein des Kreisheimatmuseums und damit für den Bau der Gedenkstätte im Mettenheimer Hart.
Die Kirchen hatten gemeinsam einen Stand und die SPD hatte sich an der Seite der Gewerkschaften aufgebaut. Sie alle wollten die Bürger der Stadt aufrütteln und zeigen, wie wichtig die Toleranz für den Erhalt der Demokratie und damit für den Frieden ist.
Volker Ludwig vom Kreisjugendring sorgte mit einer Einlage für Unterhaltung. Sein Koffer entwickelte ein besonderes Eigenleben.
Die Politik war stark vertreten: Zur Eröffnung am frühen Samstag Morgen waren neben Richard Fischer auch MdL Günther Knoblauch und Bürgermeister Siegfried Klika da. Später auch die Bundestagsabgeordneten Stephan Mayer und Ewald Schurer.
Herr Schurer, „Mühldorf ist bunt“ wurde erst vor gut einem Jahr gegründet, nachdem es schon in vielen Städten ähnliche Organisationen gibt, die sich gegen das Erstarken radikalen Gedankenguts in unserer Gesellschaft wenden. Da ist besonders Waldkraiburg ein Beispiel, wo mehr als 70 Nationen friedlich zusammenleben. (O-Ton )
Also ist Bildung eine Grundlage für Toleranz und damit für die Demokratie? (O-Ton)
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Den ganzen Tag über boten auf der Bühne Musikgruppen Unterhaltung, die von Blasmusik bis zu Rockmusik reichte. So kündigte Kreisjugendring-Geschäftsführerin Kristin Hüwel die „Teilzeithelden“ an, die warten mußten, bis eine Trauungszeremonie im Rathaussaal dahinter zu Ende war. Zwischendurch besuchte Bürgermeister Siegfried Klika die Veranstaltung mit Gästen aus der Schwesterstadt Traunreut.
Herr Fischer, in Waldkraiburg, wo so viele Nationen zusammenleben ist schon deshalb kein Platz für rechtes Gedankengut! (O-Ton)
Auch wenn am Nachmittag die Sonne heraus kam, und mit Florian Simbeck die eine Hälfte von „Erkan und Stephan“ die Initiative „Mühldorf ist bunt“ unterstützte, und damit Waldkraiburg ein eindeutiges Zeichen gesetzt hat, hätten sich die Initiatoren mehr Besucher gewünscht. Allerdings war es die erste Veranstaltung dieser Art. Nächstes Mal kommen sicher mehr Leute um Demokratie und Toleranz zu unterstützen.
225 Die UWG in Mühldorf nominiert den besten Kandidaten für die Stadt: Andreas Seifinger 9:10
Schon draussen hatte die UWG darauf hingewiesen, daß sie im Stüberl des Sportheims des TSV eine wichtige Vorentscheidung für die Wahl des Bürgermeisters treffen wird.
Während nebenan die Turner im Leistungszentrum trainierten, begrüßte Andreas Seifinger die Gäste, die so zahlreich gekommen waren, daß kein Platz frei blieb. Es war sogar kaum Platz für unsere Technik, so daß wir ihnen alles aus einer Perspektive zeigen müssen.
UWG-Vorsitzender Dr. Reinhard Wanka hieß die Gäste willkommen und freute sich besonders über den amtierenden Bürgermeister der Stadt - Christian Funiok - und UWG Kreisvorsitzenden Markus Saller. Natürlich waren die Stadträte der UWG vollzählig vertreten.
Er dankte allen, die sich in den zurückliegenden Jahren in der UWG engagiert haben, besonders den Stadträten, die - von der Öffentlichkeit häufig wenig beachtet - viel Arbeit geleistet haben.
Nun gilt es, mit einem aufsehenerregenden Bürgermeisterkandidaten den Fokus auf die Kommunalwahl zu lenken. Mühldorf braucht eine starke unabhängige Wählergemeinschaft.
Dann blickte er auf den aktuellen Stadtrat:
Dort ist die CSU vertreten. (O-Ton Aber eigentlich gibt es da zwei Ortsverbände und drei Meinungen.)
Dann gibt es die SPD, die Bürgermeisterliste, die sich meistens darauf beschränkt hat, die Vorschläge des Bürgermeisters abzusegnen. Da dort auch schon wieder der Vorsitz gewechselt hat, soll es nun die Bürgermeisterkandidatin alleine richten.
Die F-M, die eigentlich F-D-P heißen sollte sind meistens dagegen. „Nein-Sager“ eben.
(O-Ton 8:30:00 Die Grünen haben zwar eine eigene Meinung aber meistens eine eigenartige!) Ihnen kann man als Zuhörer in Stadtratssitzungen kaum folgen.
Bleibt die UWG als einzige Gruppe, die unabhängig ist von Bundes-, Landes- oder Kreispolitik, von Parteien, Organisationen und Personen, auch unabhängig von Sponsoren und Geldgebern. (O-Ton Wir sind nur der Sache verpflichtet. )
Sie sind auch unabhängig von Landrat und Bürgermeister, sogar wenn sie ihn selber stellen. Sie betreiben keine Fundamental-Opposition, sind aber auch keine Abnicker.
Dr. Reinhard Wanka würde sich über neue Mitglieder und neue Ideen freuen. Diese soll zunächst ihr Kandidat einbringen, den sie überraschend mit Andreas Seifinger gefunden haben, der erst nur für den Stadtrat kandidieren wollte, sich dann aber überzeugen ließ. Ihn schlug er den Mitgliedern als Kandidat für die Wahl zum Bürgermeister vor.
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Andreas Seifinger dankte für die ausführliche Ankündigung und den Gästen aus Waldkraiburg für ihr Kommen, die zeigen, daß ein gutes Miteinander möglich ist.
Gleich zu Beginn dankte er dem Ortsverstand und den Stadträten der UWG für den Vertrauensvorschuß, den sie ihm bereits erwiesen haben.
Seit Juli hatte er die Politik in der Stadt beobachtet und sich nach reiflicher Überlegung entschlossen, Markus Sallers Drängen nachzugeben und die Übernahme der Verantwortung für die Stadt als Bürgermeister anzustreben.
Nach vielen Diskussionen mit Mitgliedern und Stadträten der UWG ist seither ein Programm entstanden, dessen Kernpunkte er vorstellen wollte.
Die UWG repräsentiert die Mühldorfer Mitte: konstruktiv, transparent und verantwortungsvoll.
Diese drei Werte gelten auch für ihn, weshalb er sich bei der UWG sehr gut aufgehoben fühlt.
In vier Bereichen wollte er dann seine Absichten erläutern: „Seinen Weg“, die „Mühldorfer Werte“, den „Anspruch“ und die „Stützen der UWG“.
Er begann mit seinem Weg: 1980 kam er aus Teising nach Mühldorf und besuchte hier das Ruperti-Gymnasium. Danach machte er eines seiner Hobbys zum Beruf und studierte Musik in München und Salzburg. Später gründete er zusammen mit seinem Bruder die Werbeagentur „Art-Connect“, die unter anderem das Monatsmagazin „Aktiv“ herausgibt. Nach der Firmengründung folgte die Familiengründung. 2008 kam die Firma „Inn-Salzach-Ticket“ dazu, die 2012 55.000 Tickets verkauft hat. Zudem ist er Mitglied der Aktionsgemeinschaft und im Lions-Club.
Nun soll mit der Wahl zum Bürgermeister der nächste Abschnitt in seinem Leben folgen.
Das geht allerdings nur mit der Unterstützung einer starken UWG im Stadtrat und in der Stadt.
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Weil mit seiner Nominierung eine neue Seite in der Stadtgeschichte aufgeschlagen werden sollte, ließ Andreas Seifinger ein leeres Buch herumgehen und bat die Gäste, dort ihre Ideen einzutragen.
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Er selbst steht hinter den Mühldorfer Werten. Mühldorf ist nämlich eine Stadt mit Kultur und Tradition, wie gerade der Internationalen Schützen- und Trachtenzug das zeigt. Mühldorf als Heimat von Familien muß für alle Generationen offen sein, für eine starke Bürgergesellschaft.
Es ist sein und der UWG Anspruch, die Stadt weiter zu entwickeln. Dazu nötig ist die gesamte Gesellschaft, die Wirtschaft, die Verwaltung, der Stadtrat und zahlreiche Kooperationen – etwa mit Nachbargemeinden. Das gelingt nur, wenn alle Bürger zusammenhelfen und ihren Teil dazu beitragen. So kann das Ziel erreicht werden, Die Stadt sicher in die Zukunft zu führen.
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Auch wenn Mühldorf eine stabile Substanz hat, ist es nötig, die Infrastruktur zu verbessern und auszubauen. Dazu zeigte Andreas Seifinger diverse neuralgische Punkte in der Stadt.
Um die Stadt attraktiver zu gestalten, müssen Leerstände vermieden werden.
Stillstand bedeutet Rückschritt, und das darf nicht sein.
Wichtig ist die Förderung der Jugend. Das wiederum gelingt nur durch umfassende Bildung, wozu in der Stadt nur eine Realschule fehlt. Es kann ja nicht sein, daß jeden Tag 400 Mühldorfer Schüler die Realschule in Waldkraiburg besuchen müssen.
Mühldorf muß „den Unterschied“ machen. Und das kann ein attraktives Freizeit-, Sport-, Kultur- und Tourismusangebot sein. Hier das Angebot auszubauen, war Andreas Seifingers besonderes Anliegen.
So kann man etwa den Radtourismus durch neue Radwege erweitern und noch besser bewerben.
Andreas Seifinger erklärte, den Neubau eines Hallenbades als Ersatz für das Veraltete ganz massiv voranbringen zu wollen. (O-Ton )
Diese Investitionen müssen durch gesundes Wachstum finanziert werden.
So faßte er sein und der UWG-Programm zusammen: (O-Ton Unsere Stadt entwickeln...)
Abschließend gab er ein Wahlversprechen ab: (O-Ton Wer UWG wählt.... wählt Ideen, Kraft und Qualität)
Damit freute er sich auf die bevorstehenden fünf Monate, die interessant und anstrengend werden. Der Wahlkampf hat begonnen!
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Dr. Reinhard Wanka war sicher, Andreas Seifinger wird der künftige Bürgermeister von Mühldorf, der mit seiner Präsentation gezeigt hat, daß er es auch kann.
Weil sich kein anderer Bewerber meldete, schritten die 21 Mitglieder zur Abstimmung.
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Nach kurzem Auszählen konnte Stadträtin Claudia Heinrich verkünden: (O-Ton)
Andreas Seifinger nahm die Wahl an und die Glückwünsche entgegen. (O-Ton)
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Dr. Reinhard Wanka war sicher, die UWG könnte sich keinen besseren Kandidaten und Mühldorf sich keinen besseren Bürgermeister wünschen. So bat er die Mitglieder sich in den kommenden Monaten sehr für die Wahl von Andreas Seifinger einzusetzen.
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Der selben Meinung war auch Gustl Schenk, der Andreas Seifingers Vortrag so bombastisch erlebt hat, daß er für die Mühldorfer gar keine andere Wahl gesehen hat als Andreas Seifinger zu wählen. Und wenn dann auch Robert Pötzsch in Waldkraiburg Bürgermeister ist, dann wird’s endlich was mit der anständigen und konstruktiven Zusammenarbeit zwischen Mühldorf und Waldkraiburg!
226 Einweihung der Kinderkrippe am Christ-König-Kindergarten in Waldkraiburg: Ein fröhliches Fest 11:00
Erst Mitte April fand so etwas wie die Grundsteinlegung für den Anbeu der Kinderkrippe an den Kindergarten der Pfarrgemeinde Christkönig statt. Schon im September konnten dort die ersten Kinder aufgenommen werden. Nun endlich fanden alle Beteiligten Zeit für die Einweihungsfeier, die eine ganz Besondere werden würde.
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Gleich wenn man hinein geht, merkt man, daß dieses Gebäude von der Geothermie beheizt wird, so wohlig warm ist es. Dafür hatten die Stadtwerke extra die Fernwärmeversorgung dieser Straße vorgezogen.
Bevors losging, kamen die Kindergartenkinder ins Foyer, das Bürgermeister Klika als „so etwas wie Gibraltar“ sah, weil es eine Verbindung zwischen dem katholischen Kindergarten und der städtischen Kinderkrippe schafft.
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Kindergartenleiterin Diana Molter konnte hier nicht nur die Bürgermeister und Stadträte willkommen heißen sondern auch Mitglieder der Kirchenverwaltung, Planer, Handwerker und Eltern.
Für sie war der Bau der Kinderkrippe etwas ganz Besonders. Aber nicht nur für sie: Auch für die Kindergartenkinder, die von Anfang an die Arbeiten auf Schritt und Tritt neugierig beobachtet haben.
Seit September ist die Kinderkrippe einsatzbereit und auch schon voll belegt. In zwei Gruppen betreuen sie seither 24 Kinder im Alter von 12 Monaten bis drei Jahren. Die Kinder und die Betreuerinnen haben sich sehr gut eingelebt und fühlen sich sehr wohl. Kinderweinen hört man nur noch ab und zu. Das sollten die Kinder mit einem Lied zeigen.
(O-Ton Kinder )
Natürlich haben die Kindergartenkinder die neuen Räume schon inspiziert. Und sie gefielen ihnen sehr!
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Für Bürgermeister Siegfried Klika ist Kindersingen das schönste Geräusch überhaupt.
Er freute sich ungemein über diese Einweihung, die die nächste in einer langen Reihe ist. Um so mehr, als dies ein Anbau an den ersten Kindergarten ist, der aus einem Lokschuppen der Nazizeit entstanden ist. Hier wurde ein Gebäude das der Vernichtung gewidmet war mit Kindersingen gefüllt. Damit begrüßte er die zahlreichen Gäste, zu denen sich auch Landrat Georg Huber gesellt hatte.
Siegfried Klika war sicher, Waldkraiburg hat seine Aufgaben erledigt und für ausreichend Krippenplätze und Kinderbetreuungseinrichtungen gesorgt.
Für ihre Leistung dankte er den beteiligten Firmen, die in der kurzen Zeit beste Qualität geliefert haben. Besonders Architekt Johannes Kessner, der hier zeitweise fast übernachtet hat.
Der Bauantrag für diesen Anbei einer Kinderkrippe wurde erst am 21. Januar 2013 eingereicht. Dieser Bau entstand also in Rekordzeit. Wenn in einigen Wochen eine weitere Kinderkrippe eröffnet wird, bieten Einrichtungen in Waldkraiburg 544 Kindergarten- und 120 Kinderkrippenplätze, 122 Hortplätze und 84 Plätze für die Mittagsbetreuung. Mit diesem Angebot war es bisher möglich, Klagen betreuungsplatzsuchender Eltern zu vermeiden.
Dieser Anbau hat rund 950.000 Euro gekostet, was angesichts des hohen Standards nicht teuer erscheint.
Siegfried Klika freute sich über das gute Verhältnis zur Kirchengemeinde, die ein einmaliger Fall im Landkreis zu sein scheint. Und besonders über die Kindergartenkinder, die der Stadt genau so am Herzen liegen, wie alle anderen Bürger auch. Damit wünscht er der Kinderkrippe alles Gute.
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Die Kinder beschrieben das Geschehen im Kindergarten mit einem Lied.
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Hausherr Pfarrer Martin Garmeier und Pastor Lars Schmidt freuten sich, daß sie die Kinderkrippe ökumenisch segnen durften, obwohl der Kindergarten in katholischer Trägerschaft ist.
Nachdem sie die Stelle aus dem Markus-Evangelium gelesen hatten, in der Jesus die Jünger kritisierte, weil sie die Kinder daran hinderten, zu ihm zu kommen, begab sich Martin Garmeier auf die Höhe der Kinder und erinnerte sich, wie das bei ihm zu Hause war, wo der Kindergarten auf der anderen Seite des Hofes war. Er mußte nicht einmal eine Straße überqueren.
Daran erinnerte er sich sehr gut, obwohl er im Vergleich zu ihnen schon uralt ist.
Er erinnerte sich auch an seine große Liebe, die er unbedingt heiraten wollte. Als ihm jemand sagte, das ginge nicht, weil sie evangelisch war, war er sicher: (O-Ton Die mach‘ ich dann schon katholisch! – Gelächter)
Und damit war es ihm damals sehr ernst. Seither hat er aber erkannt, daß das Wichtigste das Miteinander ist. Und dabei haben die Kindergärtnerinnen immer unterstützt. Genau so muß man auch das Wort Jesu verstehen, der für alle da ist und nicht nur für Erwachsene. Deshalb war Martin Garmeier so froh über die vielen Kinder hier im Kindergarten. Für Jesus gibt es keine Grenzen, er ist für Jung und Alt da. Das gilt auch für die Kirchen, die gern solche Einrichtungen gemeinsam übernehmen. Zusammen wollen sie Kinder zu einem gemeinsamen Leben im Geist Gottes erziehen. So segnete er Kinder und Erwachsene gleichermaßen.
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Pastor Lars Schmidt hoffte, daß Martin Garmeier seine Absicht von damals überwunden hat, alle katholisch machen zu wollen!!! (O-Ton )
Gemeinsam beteten sie für das Haus, die Kinder, ihre Eltern und alle, die hier arbeiten werden.
Dann segnete Martin Garmeier die Kreuze für die Räume jeder Gruppe, also für die Bienchen-Gruppe, die Bären-Gruppe, die Glühwürmchen-Gruppe und die Eichhörnchen-Gruppe. (O-Ton )
Gemeinsam segneten sie Kinder und Gäste.
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Landrat Georg Huber beglückwünschte die Stadt zu diesem neuen Betreuungsangebot und betonte die hohe Bedeutung der Erziehung der Kinder, die oft nicht wissen, wie man richtig die Hände wäscht und wie wichtig es ist, beim Husten die Hand vor den Mund zu halten. Leider geben Erwachsene hier nicht immer gute Vorbilder ab. Es ist so wichtig, von Anfang an solche grundlegenden Verhaltensweisen zu vermitteln. Sind sie erst einmal in der Schule, ist es für manches zu spät. Dann nach mehr Zeit zu rufen, ist der falsche Weg. Um dies alles kümmern sich Stadt und Landkreis. Dafür dankte Landrat Huber Bürgermeister Siegfried Klika.
Seine Anerkennung fand auch die dezentrale Anordung der Kinderkrippen, die in Waldkraiburg mitten in den Wohnsiedlungen gebaut wurden und nicht irgendwo außerhalb. Auch wenn’s nicht gerade auf der anderen Hofseite sind, sind sie doch nahe bei den Wohnungen der Familien.
Er dankte den Betreuerinnen und wünschte ihnen, daß das Leben in Kindergarten und Kinderkrippe gelingt und daß sie diese segensreiche Arbeit noch lange fortsetzen können. Einen kleinen Beitrag sollte ein Blumenstock sein, den Jugendamtsleiterin Elfriede Geisberger dann Diana Molter überreichte. Sie sind die gute Erde, aus der immer wieder gute neue Blüten herauswachsen die die Gesellschaft reich machen, war Landrat Huber sicher.
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Schließlich konnte Architekt Johannes Kessner den Schlüssel überreichen. Er dankte allen, die mitgeholfen haben, dieses neue Gebäude in Rekordzeit zu errichten und dabei auch noch den Kostenrahmen einzuhalten. (O-Ton)
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Schließlich besichtigten die Gäste die neuen hellen Räume und freuten sich über die kleinen Waschbecken und Toiletten. Und natürlich über die hohe Qualität der Ausstattung. Die Kinder hatten in dieser Zeit Mittagsschlafpause und haben deshalb den Trubel um ihre neue Krippe gar nicht mitbekommen.
227 Gegenbesuch des Kunstvereins "Contraste" aus Waldkraiburgs Partnerstadt Sartrouville 10:00
Rosalyn Sabo’s „Zitherrausch“ stimmte sich in der Studiogalerie im Haus der Kultur gerade auf die Vernissage der Künstlergruppe „Contraste“ aus Sartrouville ein, als wir hinkamen. Das gab uns die Möglichkeit gab, uns die Bilder und Plastiken anzuschauen.
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Inzwischen waren zahlreiche Gäste gekommen: Stadträte, Mitarbeiter der Stadtverwaltung Mitglieder des Kunstvereins Inn-Salzach und des Städtepartnerschaftsvereins und sogar die stellvertretende Landrätin Eva Köhr. Sogar die Bürgermeister Siegfried Klika und Harald Jungbauer.
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Bürgermeister Siegfried Klikas Worte sollten ins Französische übersetzt werden. Dazu hatte er mit der Dolmetscherin ein Konzept erstellt. Wer ihn kennt, konnte aber ahnen, daß das nicht einfach würde und für viel Heiterkeit sorgen sollte.
Er freute sich sehr über die vielen Besucher und noch mehr über die vielen Gäste aus Sartrouville, die den weiten Weg gemacht haben um hier dabei zu sein. (O-Ton Auf welcher Seite sind Sie denn????? )
Diese Ausstellung ist der Gegenbesuch des Kunstvereins Contraste aus Sartrouville nach dem Besuch des Kunstvereins Inn-Salzach in der französischen Stadt. Solche gegenseitigen Besuche sorgen für Leben in der Städtepartnerschaft, die ja nicht von den Verwaltungen vereinbart worden ist sondern von den Vereinen beider Städte gepflegt werden sollte - auch wenn die große Entfernung und die Sprachbarriere das nicht gerade einfach machen. Da sind gerade Kunst und Musik verbindende Elemente. Wie das funktioniert, sollten dann Gernot Sorgner und Madame Gisésle Joubrel (sprich Schisell Schoubrell) erklären.
Die intensiven Kontakte nach Sartrouville haben für viele sehr gute Kontakte gesorgt. Siegfried Klika hoffte, daß das gute Verhältnis auch erhalten bleibt, wenn er nach den Wahlen im März 2014 nicht mehr Bürgermeister ist und auch, daß der Partnerschaftsverein weiter das gute Verhältnis pflegt.
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(O-Ton Zitherrausch)
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Kunstvereinsvorstand Gernot Sorgner schmunzelte Richtung Bürgermeister, sein Vortrag ist mit Übersetzer Siegfried Hümmrich-Welt bestens abgesprochen....
Er und die Mitglieder des Kunstverein freuten sich über das Kommen der Bürgermeister und des Stadtrates und natürlich der Gäste aus Sartrouville. Als sie vor Jahresfrist in Sartrouville ausgestellt hatten, war es für sie ein großes Erlebnis, ihre Bilder in der Nähe der Kunststadt Paris zeigen zu dürfen. Es war ein großer Erfolg den die Stadt Waldkraiburg durch ihre Unterstützung erst möglich gemacht hatte. Dafür galt ihr sein herzlicher Dank.
Nun also konnte er die Mitglieder des dortigen Kunstvereins „Contraste“ herzlich willkommen heißen.
Nicht nur die Gespräche sondern auch die unterschiedliche Sicht aus der die Bilder entstehen werden die Besucher der Ausstellung faszinieren, war Gernot Sorgner sicher. So dankte er besonders Peter Hegwein und Annette Wienes für ihre Unterstützung bei der Organisation dieser besonderen Ausstellung.
Mit viel Mühe hatte Hans-Jürgen Fess die Fotos des Besuches in Sartrouville in zwei Bücher gefaßt, die er dann an Bürgermeister Siegfried Klika und Gisésle Joubrell überreichte.
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Dann freute sich Gernot Sorgner sehr über Rosalyn Sabo und ihre Gruppe Zitherrausch, die jetzt, vor einem Auftritt im Bayerischen Fernsehen noch so kleine Veranstaltungen günstig begleiten. Wer weiß, wie lange noch....
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Madame Gisésle Joubrel dankte den Anwesenden für die freundliche Aufnahme in Waldkraiburg und das große Interesse an ihren Werken. Da ihre Worte niemand übersetzte, war in den Gesichtern der Zuhörer das Trennende abzulesen, das es auch uns schwer macht, ihre Wort wiederzugeben.....
Die Gäste bedankten sich bei Bürgermeister Klika, Annette Wienes und Gernot Sorgner mit Gastgeschenken und einem Strauß Blumen.
Damit eröffnete Bürgermeister Siegfried Klika die Ausstellung und Zitherrausch schlug traditionelle Klänge an während die Gäste sich dem Betrachten der Werke widmeten.
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Die Ausstellung des Kunstvereins „Contraste“ aus Sartrouville ist leider schon zu Ende. Allerdings haben Künstler aus Sartrouville bereits die Absicht erkennen lassen, wieder hierher zu kommen und einzelne Ausstellungen zu veranstalten. Dann sind wir sicher wieder für Sie dabei.
228 10 Jahre Mühldorfer Musiknacht: Benefizkonzert von Alfons Hasenknopf 15:30
Bis auf den letzten Platz besetzt war der Haberkasten in Mühldorf, als Musiknacht-Organisator Andreas Seifinger auf die Bühne trat um auf 10 Jahre Musiknacht zurück zu blicken und die diesjährige Musiknacht zu eröffnen. Da gab es natürlich viele, denen es zu danken galt.
Vor allem aber wollte er Alfons Hasenknopf danken, der sich bereit erklärt hatte, hier zu Gunsten seiner Benefizorganisation Suibamond zu spielen. Fünf Euro von jeder Eintrittskarte gehen deshalb an Suibamond.
Dieses ist nicht das erste Benefizkonzert, das im Rahmen der Mühldorfer Musiknacht stattfindet. Frühere Konzerte haben die Mühldorfer Tafel unterstützt, ein Projekt des Lions-Clubs, den Verein Perspektivwechsel und die Kindergärten in der Stadt. Vertreter aller dieser Institutionen waren an diesem Abend anwesend.
Großer Dank galt allen Besuchern der Musiknacht, die die Veranstaltung so gut angenommen haben.
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Für Dekan Roland Haimerl war die Mühldorfer Musiknacht eine große Geschichte, die über die Grenzen der Stadt hinaus Bekanntheit erlangt hat. Der Musiknacht wünschte er gutes Gelingen und den Besuchern gute Unterhaltung und Gottes Segen.
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Für Landtagsabgeordneten Günther Knoblauch war es ein komisches Gefühl, nicht als Bürgermeister dort zu stehen. Er erinnerte sich an die Anfänge der Musiknacht vor 10 Jahren, als einige Mühldorfer Wirte die Initiative ergriffen und die Musiknacht geboren haben. Seither gehört die Musiknacht zum Kulturprogramm der Stadt. So galt allen sein Dank, die mitgeholfen haben, Bands eingeladen haben und die Gäste bewirtet haben. Sein besonderer Dank galt Andrea Albrecht, die damals als Geburtshelferin fungiert hatte. Damit begrüßte er den amtierenden Bürgermeister Christian Funiok, der sicher auch noch etwas sagen würde.
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Damit nahm er Andreas Seifinger die Begrüßung ab, dem nur übrig blieb, das Mikrophon an Chritian Funiok weiter zu geben. Schließlich war die Stadt Mühldorf von Anfang an der wichtigste Partner der Organisatoren der Musiknacht.
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Christian Funiok hieß die Besucher willkommmen und war stolz auf Andreas Seifinger, dem Musikmanager, dem es gelungen ist, so ein gesellschaftliches Highlight in der Stadt zu etablieren. Seit 10 Jahren ist die Musiknacht fester Bestandteil im Veranstaltungskalender der Stadt geworden.
Für das große Engagement der Veranstalter dankte Christian Funiok herzlich, die in 16 Lokalitäten 10 Stunden Live-Musik bringen, für jeden etwas.
Daß sie damit ein soziales Anliegen verbinden, hebt den Stellenwert der Veranstaltung noch mehr. Er wünschte den Zuhörern eine inspirierende und unterhaltsame Musiknacht und sagte nur: (O-Ton – Let the music play)
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Abschließend dankte Andreas Seifinger allen, die die Veranstaltungen unterstützen, von der Inntalia, deren Mitglieder an den Eingangstüren kassieren bis hin zu Maximilian Kammermeier, dessen Firma ESD für die Sicherheit sorgt. Und natürlich die Mühldorfer Firmen, die die Musiknacht seit Jahren finanzkräftig unterstützen.
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Schließlich bat er Alfons Hasenknopf auf die Bühne, der seit Jahren mit seiner Musik auf sich aufmerksam macht. Erst kürzlich stellte ihn Stephan Lehmann im Radioprogramm Bayern 1 vor, was ihm zusätzliche Bekanntheit gebracht hat. Mit seinem Mundart-Soul bietet er Musik, wie man sie sonst nirgends hört.
Vor Jahren gründete Alfons Hasenknopf die Benefizorganisation Suibamond, die dann einspringt, wenn Kinder Hilfe brauchen, die von Krankenkassen nicht mehr übernommen wird.
Bevors losging dankte Wirtesprecher Bernhard Söllner Organisator Andreas Seifinger dafür, daß er die ganze Arbeit erledigt und alles seit Jahren so reibungslos funktioniert.
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Hier einige Ausschnitte aus dem Konzert von Alfons Hasenknopf.
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Damit war die 10. Musiknacht eröffnet, die in 16 Lokalitäten 10 Stunden Livemusik geboten hat und so viele Besucher anlockte, wie nie zuvor.
229 Auftakt zur Dritten Liga der Mühldorfer Volleyballer mit vielen Deutschen Meistern 7:55
Ein Testspiel zwischen der ersten und zweiten Mannschaft des TSV 1860 Mühldorf gab uns nicht nur Gelegenheit, die Aktiven in „Action“ zu sehen sondern auch die zahlreichen Änderungen zu beobachten, die die erste Mannschaft durch die erste Saison in der dritten Liga begleiten werden.
Da fallen natürlich erst einmal die Cheer-Leader auf, die Punkte bejubeln und in Pausen für Bewegung auf dem Spielfeld sorgen.
Auch wenn das Ergebnis des Spiels Nebensache ist: Die erste Mannschaft gewann 2:1. Das sagt allerdings schon auch etwas über das Können der zweiten Mannschaft aus....
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Später stellten Abteilungsleiter Stefan Bartsch, Mannschaftskapitän Johannes Tille, Spielertrainer Michael Mayer und Mannschaftsmanager Stefan Philipeit den aktuellen Stand der Vorbereitungen und die Ziele für die erste Saison in der dritten Liga vor.
Stefan Philipeit als neuer Teammanager ist dabei für die Organisation der Heimspiele zuständig. Wie bisher trainiert Michael Mayer die Mannschaft, die der junge Johannes Tille anführt.
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Große personelle Verluste seit Ende der Vorsaison galt es auszugleichen, führte Stefan Bartsch ein. Das ist bei einem Ausbildungsverein normal, als den sich die Volleyballer des TSV Mühldorf sehen. Leider bewirkt auch die räumliche Nähe zu München immer wieder, daß junge Spieler dorthin abwandern.
So geht in der neuen Saison eine sehr junge Mannschaft an den Start, deren Mitglieder aber aus der sehr erfolgreichen Jugendarbeit des TSV kommen. Sowohl die U18 als auch die U20 wurden 2013 deutsche Meister, was zeigt, daß der TSV die deutschlandweit beste Jugendarbeit macht.
Auch äußerlich hat sich viel getan: Cheer-Leader, Roll-Werbebanner und das Training in der Halle entsprechen den neuen Herausforderungen der dritten Liga, in der Mannschaften aus Bayern, Baden-Württemberg, Sachsen und Thüringen spielen.
Auf Frage erklärte Stefan Bartsch, daß in der Mannschaft sogar fünf Spieler des Geburtsjahrgangs 1997 spielen, also gerade mal 16 Jahre alt sind. Damit ist die Mannschaft jünger als das Team des Volleyball-Internats Kempfenhausen.
Michael Mayer erklärte, auch im Vorjahr ist die Mannschaft erst im Lauf der Saison gereift. So gut, wie sie am Ende zusammengespielt haben, waren sie am Amfang der Saison nicht.
Natürlich fehlen erfahrene Spieler wie Fabian Wagner, der nun von mehreren jungen ersetzt werden muß.
Da die Mühldorfer Volleyballer in der dritten Liga auf viele Mannschaften treffen, die schon früher dorthin aufgestiegen sind, wird es nötig sein, erst deren Niveau zu erreichen. Michael Mayer dachte, es wird nötig sein, die Fitness der Spieler anzugleichen und die Zahl der Fehler der jungen Spieler zu reduzieren. Er hoffte, das bis Weihnachten zu schaffen.
Bis dahin sollten die exzellenten Aufschläger für Punkte sorgen: Johannes und Leonhard Tille, Stefan Philipeit, Iven Ferch und Alexander Brandstetter sind überdurchschnittlich gute Aufschlagspieler.
Mit den „zwei Fabians“, also Fabian Niederreiter und Fabian Bartsch geht die Mannschaft in die neue Saison, die aber noch etwas Vorbereitung brauchen. Sie können frühestens im Februar zu den 10 Spielern der Mannschaft hinzustoßen.
Auch wenn Grund zu Optimismus besteht, würden sich Michael Mayer und Stefan Bartsch schon noch über den einen oder anderen erfahrenen Spieler als Verstärkung freuen.
Allerdings suchen auch die Mannschaften im Raum München Spieler. Nötig wäre halt jemand, der verrückt genug ist, jede Woche zwei Mal die B12 in Kauf zu nehmen – auch wenn er hier ein sehr gutes Training geboten bekommt.
Michael Mayer formulierte es klarer: (O-Ton zu teuer! – fertig!)
Und außerdem steht aus der hervorragenden Jugendarbeit sehr guter Nachwuchs in den Startlöchern, so daß man auf teuere Leute von auswärts verzichten kann. Tatsächlich ist es auch für ihn als Spielertrainer einfacher, junge Spieler an die Mannschaft heranzuführen als einen erfahrenen Spieler seines Alters in die Mannschaft eingliedern zu müssen. (O-Ton Ein erfahrener Fabian Wagner wäre mir nicht unrecht..... )
Das Budget ist weiterhin ein Thema für die Volleyballer, zumal sie bis nach Dresden fahren müssen. Stefan Bartsch bezifferte es für die gesamte Saison auf 10 bis 12.000 Euro, konnte aber auf weitere Unterstützung von ODU, Opel Scheidl und dem F-T-Z vertrauen. Allerdings werden sie auf weiteren Fahrten in Jugendherbergen übernachten müssen statt in Hotels. Helfen würden auch Fahrer, weil viele der junge Spieler noch nicht selbst fahren dürfen.
Jeder weitere Sponsor ist daher sehr willkommen.
Um professionell auftreten zu können, wurde erst kürzlich Roll-Bandensystem von der Basketball-Bundesliga-Mannschaft „Eisbären Bremerhaven“ gebraucht gekauft. Der Verkauf der Werbung darauf soll weitere Mittel in die Kasse spülen.
Auf Frage erklärte Stefan Bartsch, daß sie gegen drei der Gegner in der 3. Liga schon früher gespielt haben. Rückschlüsse auf die Stärke ihrer Gegner läßt das aber nicht zu, so daß sie aktuell keinen Überblick über die Stärken und Schwächen der Mannschaften haben, auf die sie in nächster Zukunft treffen werden. Da der TSV Niederviehbach etwa in der letzten Saison in der zweiten Liga gespielt hat und da wieder abgestiegen ist, dachte Stefan Bartsch, da hängen die Trauben für den TSV Mühldorf dann schon hoch!
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Teammanager Stefan Philipeit wollte den Zuschauern ein Erlebnis bieten, wenn sie zu Heimspielen in die Halle kommen. Dazu gehören neue Farben in den werblichen Auftritten und natürlich die Cheer-Leader, die ein Blickfang sein werden. Bis zum ersten Heimspiel am 26. Oktober werden sie noch fleißig üben und dann einen perfekten Auftritt liefern.
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Mannschaftsführer Johannes Tille gab als Saisonziel einen einstelligen Tabellenplatz aus, optimalerweise unter den ersten drei! Das wird aber eher ein Wunschziel sein.
Das sah Michael Mayer als sehr optimistisch für einen Aufsteiger, der vier seiner besten Spieler verloren hat. Man wird abwarten müssen, wie sich die Liga entwickelt. Um im Mittelfeld zu landen, wird sich die Mannschaft schon sehr steigern müssen. Allerdings haben sie den Vorteil, daß die etablierten Dritt-Liga-Mannschaften die Mühldorfer nicht kennen und sie deshalb unterschätzen könnten. So wie das auch in der Vorsaison schon war. (O-Ton )
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Damit hoffte Stefan Bartsch auf eine erfolgreiche Saison, die mit dem ersten Heimspiel am 26. Oktober um 20 Uhr in der Halle an der Mittelschule startet.
231 Die SPD in Mühldorf nominiert die Kandidaten für die Wahl zum Stadtrat 11:00
Im Nebenzimmer des Turmbräugarten in Mühldorf konnte SPD Ortsvorsitzender Thomas Enzinger neben zahlreichen Mitgliedern, Stadt- und Kreisräten auch den neu gewählten Landtagsabgeordneten Günther Knoblauch begrüßen.
Nach der Klärung einer ganzen Reihe organisatorischer Punkte bat er MdL Günther Knoblauch nach vorn. Dort gratulierte Bürgermeisterkandidatin Marianne Zollner zur Wahl und hoffte, daß er Mühldorf dort im Landtag gut vertreten wird.
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Günther Knoblauch, der sehr verschnupft war, berichtete, daß es schon ein besonderes Ereignis ist, wenn er als erster nach Jahrzehnten wieder die SPD im Landtag vertreten darf. Zudem ist er der einzige Vertreter seiner Partei, der nicht aus einer Großstadt kommt.
Derzeit sortieren sich die 15 oberbayerischen Abgeordneten in der 42-Mann starken Fraktion, die allerdings noch keine Arbeitsgrundlage hat, weil die Staatsregierung ihr neues Programm noch nicht vorgestellt hat und auch die Zuschnitte der neuen Ministerien noch nicht bekannt sind.
Derzeit ist er dabei, ein Abgeordnetenbüro einzurichten und dessen Arbeit zu organisieren. Er wurde zwar im Landkreis Altötting gewählt, sieht die beiden Landkreise aber als gemeinsame Region und erachtet den Bürostandort in Mühldorf deshalb als gerechtfertigt. Ohnehin ist es seine Aufgabe, überall präsent zu sein, von Haag bis Burghausen und von Neumarkt bis Halsbach.
Im Landtag hat er sich für den Ausschuß für Wirtschaft und Infrastruktur angemeldet, dessen Zustandekommen aber noch nicht geklärt ist, weil ja der Bereich Infrastruktur neu dem Innenministerium zugeordnet wurde.
Er kritisierte, daß die Staatsregierung das Thema „Frauen“ nirgends mehr eingefügt hat und die Zuordnung der Kinderbetreuung noch nicht geklärt ist. „Frauen“ finden in der neuen Staatsregierung nicht mehr statt!
Im Bund erachtete er den Eintritt in Koalitionsverhandlungen mit der CDU als einzig richtigen Weg um der Bevölkerung zu zeigen, daß die SPD bereit ist, Verantwortung zu übernehmen.
Was dabei herauskommt, hängt nun vom Verhandlungsgeschick der Vertreter der SPD ab. Die CDU muß erklären, wie sie den Mindestlohn ohne Steuererhöhungen finanzieren will, auf den die SPD gar keines Falls verzichten will.
Günter Knoblauch war froh und dankbar, daß Marianne Zollner so eine starke Liste zusammengestellt hat und, daß sich so viele Kandidaten haben aufstellen lassen.
Die Stadt steht an einem Scheideweg. Nach fast 24 Jahren SPD-Bürgermeister und damit 48-jähriger Vorherrschaft der SPD ist die Stadt auf einem guten Weg ist. Da gilt es jetzt darauf zu achten, daß das auch so bleibt.
So weit bekannt, ist Marianne Zollner die einzige erfahrene Kandidatin, die nicht nur ein Haus leiten kann sondern auch bewiesen hat, daß sie für dessen schwierige Finanzierung sorgen kann.
Das hat sie mit Mut, Kraft und Engagement seit Jahren immer wieder nachgewiesen. Marianne Zollner ist einfach die Richtige!
Wenn einer kritisiert, daß die SPD-Fraktion eine Ja-Sager-Fraktion ist, dann war er darauf stolz. Gemeinsam haben sie die Entwicklung der Stadt vorangetrieben, vom Bau der vorbildlichen Mittelschule über das Kulturprogramm und der Schaffung von vielen neuen Arbeitsplätzen bis hin zur Kinderbetreuung und allem, was an diesen Dingen hängt.
Er hoffte, daß die Mühldorfer das alles erkennen und auch weiter „ja“ sagen zu Mühldorf und zur SPD in Mühldorf.
Und wenn einer sagt, Mühldorf soll schwarz werden, dann erinnerte er nur daran, daß die Hauptschule nicht gebaut worden wäre, die Grundschule nicht hätte umziehen können und die Musikschule keine neuen Räume gefunden hätte, was die Ansiedlung des H&M verhindert hätte wenn die CSU damals im Stadtrat Recht bekommen hätte.
Mit der Unterstützung der Kandidaten wird es Marianne Zollner gelingen, die Stadt weiter in die Zukunft zu führen.
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Marianne Zollner führte die Versammlung in die Wahl der Kandidaten. Sie freute sich, daß sich auch Personen bereit erklärt hatten, auf der Liste der SPD für den Stadtrat zu kandidieren, die nicht Mitglieder der Partei sind.
Nachdem sie beschlossen hatten, die Kandidaten in einem Block zu bestätigen, verlas Walter Speckmeier die Namen der Kandidaten, die Marianne Zollner dann kurz vorstellte.
Sie selbst kandidiert auf dem ersten Platz der Liste und hoffte, daß sie nach der Wahl auf dem großen Stuhl im Sitzungssaal des Rathauses Platz nehmen kann.
Auf Platz zwei, Ortsvereinsvorsitzender Thomas Enzinger: Schreiner, Musiker, Trachtler und Schauspieler beim Kulturschupp’n.
Auf Platz drei kandidiert die Vorsitzende des Siedlerbundes, Christa Schmidbauer.
Platz vier besetzt Stadt- und Kreisrat Hans Liebl, der die älteren Mitbürger vertritt.
Platz fünf: Verwaltungsfachwirtin Stadträtin und stellvertretende SPD-Kreisvorsitzende Christine Knoblauch.
Auf Platz sechs: Kulturreferent Rainer Schratt. Er ist seit Jahren im Stadtrat und bringt diese Erfahrung auch weiter ein.
Die erste neue Kandidatin auf Platz 7: Stephanie Rothkäppel sorgt dafür, daß abwechselnd Mann und Frau die Liste bilden. Sie engagiert sich sehr für die Integration türkischer Mitbürger.
Platz 8: Stadtrat und Sportreferent Sepp Wimmer.
Auf Platz 9: Rita Herdegen-Hümmrich. Die Sozialpädagogin ist im Jugendamt des Landkreises für Pflegekinder zuständig.
Platz 10: Stadt- und Kreisrat Gottfried Kirmeier. Auch er ein erfahrenes Mitglied des Stadtrates und dort als Jugendreferent sehr beliebt.
Platz 11 belegt die Neu-Mühldorferin Mariann Schwarra-Herold. Die gebürtige Französin kam vor fünf Jahren nach Mühldorf und betreut einen Stammtisch für Personen nicht-deutscher Herkunft.
Auf Platz 12 – Werner Rausch. Er arbeitet am Flughafen in München und bekleidet in Mühldorf zahlreiche Funktionen.
Feuerwehrkommandant und stellvertretender Ortsvorsitzender Günther Starzengruber kandidiert auf Platz 13.
Auf Platz 14 findet man FC-Mühldorf-Vorstand Ingo Möschl. Beruflich ist er Marketingdirektor.
Auf Platz 15 Manfred Wimmer. Er ist immer da, wenn’s um Praktisches geht.
Die Jugend vertritt Magnus Schmidbauer auf Platz 16. Der Mechatroniker und Sohn von Christa Schmidbauer studiert nebenbei zum Wirtschaftsingenieur.
Platz 17 belegt der Bankkaufmann Patrick Mayer, der Sohn von Hans Liebl.
Auf Platz 18 Isolde Bucher-Aigner, die Mühldorfer Lehrerin war nicht anwesend.
Heinrich Tratzl auf Platz 19 kennt man in Mühdorf. Das Bild des schönsten oberbayerischen Schäfflers zierte 2012 den Button des Schützen- und Trachtenzuges.
Wieder eine Frau auf Platz 20: Regina Lehner arbeitet seit über 30 Jahren im Haus der Begegnung.
Auf Platz 21, Anton Schmid, ein Altmühldorfer Urgestein, Landwirt, Feuerwehrler und Musiker.
Platz 22 belegt die zweite Vorsitzende der Arbeiterwohlfahrt Mühldorf Jutta Gölkel.
Auf dem vorletzten Listenplatz der Bildungsexperte Werner Schlund.
Platz 24 belegt schließlich Christa Rußwurm, die auch Kasierin des Unterbezirks der SPD ist.
Erna Thanner und Margarethe Hübner stellen sich als Ersatzkandidaten zur Verfügung.
Mit diesen Kandidaten erachtete es Marianne Zollner als gesichert, daß der erfolgreiche Weg Mühldorfs fortgesetzt werden kann.
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Walter Speckmeier erachtete die Liste als hervorragend, kritisierte aber die Platzierung von Hans Liebl. Seine Erfahrung aus 19 Jahren Ortsvorsitz hat ihn gelehrt, daß es ein Unding ist, einen Kandidaten aufzustellen, der einen Tag vor der Wahl 79 Jahre alt wird. Den Spott, gerade im Fasching vor der Wahl, würde er der SPD lieber ersparen wollen!
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Unterbezirksvorsitzender Richard Fischer gratulierte zu dieser starken Liste, die sicher nicht einfach aufzustellen war. Er sicherte den Anwesenden zu, im ganzen Landkreis anzugreifen und es auch zu schaffen, daß die beiden größten Städte im Landkreis nach der Wahl von SPD-Bürgermeistern regiert werden und es so endlich zu einer einvernehmlichen Zusammenarbeit kommt.
Damit forderte er die 21 Wahlberechtigten auf, ihre Stimme abzugeben.
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Nach kurzer Auszählung konnte er das Ergebnis verkünden: (O-Ton )
Richard Fischer gratulierte allen Kandidaten und sicherte ihnen die bestmögliche Unterstützung im Wahlkampf zu. Alle Kandidaten erklärten die Annahme ihrer Wahl und so konnte Marianne Zollner sie auf den Wahlkampf einstimmen.
Sie erklärte, die erfolgreiche Politik der Stadt fortsetzen und sich den neuen Herausforderungen stellen zu wollen. Dazu wollen sie „Ja“ sagen und Lösungen finden. Auch wenn es viel Neues geben wird, ist es nicht nötig sich neu zu positionieren. Die SPD steht zu Mühldorf und stellt den Menschen und die Bürger in den Mittelpunkt ihres Handelns, so wie in den zurückliegenden 24 Jahren auch.
Damit schloß Thomas Enzinger die Nominierungsversammlung und führte in den gemütlichen Teil über, den das Duo „Zechfrei“ mit allerlei witzigen und hintersinnigen Liedern gestaltete.
232 Die Freien Mühldorfer nominieren Karin Zieglgänsberger als Kandidatin für die Wahl des Bürgermeisters 6:45
Nachdem FM-Vorsitzende Ursula Huber die Gäste begrüßt hatte, blickte sie auf zahlreiche Veranstaltungen zurück und stellte fest, daß sie ausnahmslos sehr gut von der Bevölkerung angenommen worden waren. Sowohl das Weihnachtssingen und als auch der Kinderfasching im Saal des Gasthauses Spirkl waren so gut besucht, wie niemand das erwartet hätte.
Dann stellte sie fest, daß 17 stimmberechtigte Mitglieder gekommen waren und sie damit beschlußfähig waren.
Der Vorstand der Freien Mühldorfer hat nach langer Suche Karin Zieglgänsberger als Kandidatin für die Wahl des Bürgermeisters vorgeschlagen. Ursula Huber bat sie, sich vorzustellen.
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Die 34-jährige gebürtige Mühldorferin Karin Zieglgänsberger studierte nach ihrem Abitur am Ruperti-Gymnasium in München an der LMU Rechtswissenschaften. Und ist seit 2006 selbständige Rechtsanwältin in Mühldorf in der Kanzlei von Rechtsanwalt Rosenberger.
Durch die langjährige Mitgliedschaft im Stadtrat ihres Mannes ist sie mit dessen Arbeit vertraut. Sie selbst war bereits Gründungsmitglied der Freien Mühldorfer mit denen zusammen sie die Zukunft der Stadt aktiv gestalten möchte.
Sie verwahrte sich gegen die Einschätzung von UWG-Vorsitzendem Dr. Reinhard Wanka, die Freien Mühldorfer wären im Stadtrat die „Nein-Sager“. Nichts läge ihr ferner, als die Arbeit anderer Stadtratsfraktionen so pauschal zu verurteilen. (O-Ton Wir möchten niemanden herabsetzen .... – Mühldorfer Bürger)
Vielmehr sind sie offen für Meinungen anderer Gruppierungen, sofern sie die gleichen Ziele für die Mühldorfer Bürger verfolgen. Natürlich gehört es zur Demokratie, auch einmal „Nein“ zu sagen. Das zeigt auch Stärke und Beharrlichkeit.
Die Freien Mühldorfer haben nicht nur ein Herz für die Bürger (O-Ton sondern arbeiten für sie mit Herz und Hirn.)
Unter dem Motto „Freie Mühldorfer für die Mühldorfer“ stehen sie für den Erhalt einer, für alle Mühldorfer lebens- und liebenwerten Stadt. Dazu gehört eine Politik einer, zur Größe der Stadt passenden, Weiterentwicklung von Handel und Gewerbe. So sollen ortsnahe Arbeitsplätze für Mühldorfer in Mühldorf geschaffen werden und erhalten bleiben. Großprojekte müssen ausgewogen bleiben. Dazu gehört auch die Erhaltung des wunderschönen Stadtkerns.
Einer Politik, die nur an wirtschaftlichen Interessen ausgerichtet ist, erklärte sie eine klare Absage, wie der Ansiedlung von H&M und von C&A.
Die Freien Mühldorf wollen sich dafür einsetzen, die Katharinenkirche zu restaurieren und die Sanierung der St. Nikolauskirche voranzutreiben.
Der Breitensport soll entsprechend der finanziellen Möglichkeiten unterstützt werden. Eine einseitige Bevorzugung einzelner Sportarten sah sie sehr kritisch, weshalb die Standortfrage für eine Sportstätte für den FC Mühldorf detailliert geprüft werden muß.
Auch Kultur und Brauchtum, Musik und Theater für jung und alt soll gemäß den finanziellen Möglichkeiten gefördert werden. Hier gilt, nicht die Größe ist ausschlaggebend sondern die Qualität.
Die Mühldorfer Politik muß das harmonische Zusammenleben aller Generationen fördern. Es gilt, Behinderte und ausländische Mitbürger zu integrieren.
Durch gezielte Förderung soll die natürliche Schönheit der Stadt und ihrer Umgebung bestmöglich zur Geltung kommen. So wäre ein Steg über den Inn und eine bessere Erschließung des rechten Innufers als Naherholungsgebiet für die Freien Mühldorfer wichtig. Der sanfte Tourismus soll das ermöglichen.
Ein weiterer Punkt im Programm ist die Umgestaltung und Verschönerung des Katharinenplatzes.
Karin Zieglgänsberger forderte gute Bildungsmöglichkeiten für die Mühldorfer Schüler, wozu auch eine Realschule, eine FOS und eine BOS gehören.
Eltern sollten durch Schaffung eines KiTa-Portals im Internet unterstützt werden, das eine Vernetzung aller Kinderbetreuungsangebote bieten soll. (Gibt’s schon beim Haus der Begegnung)
Auch ein rund-um-die-Uhr-Kindergarten wäre nötig.
Nicht vergessen werden darf auch die Verkehrsinfrastruktur: Die Hartgassen-Unterführung, eine Rechtsabbieger-Spur an der Ausfahrt vom Kino zur Inneren Neumarkter-Straße und ein Kreisverkehr am Katharinenplatz.
(O-Ton Vor allem aber wollen wir eine Politik des Miteinanders und nicht der Polarisierung.....)
Alle Projekte wollen die Freien Mühldorfer immer an den finanziellen Möglichkeiten ausrichten. So wollen sie nachfolgenden Generationen finanzielle Spielräume erhalten. Mit einer Pro-Kopf-Verschuldung wie am 1. Januar in Höhe von 1.258 Euro, die höher als der bayerische Durchschnitt liegt, kann die Stadt das nicht leisten.
Karin Zieglgänsberger wollte vor der Wahl keine Versprechen geben, die sie nach der Wahl nicht einlösen können.
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Wahlleiter Max Oelmaier war überzeugt, mit diesem Wahlprogramm zeigen die Freien Mühldorfer „Klare Kante“. Es hilft schließlich niemandem, wenn man vor der Wahl alles Mögliche verspricht und es danach nicht halten kann, weil die Mittel nicht da sind. Da verwundert es etwa, wenn der Landkreis 36 Millionen Euro für die Berufsschule II und das Gymnasium Gars ausgeben kann, während 12 Millionen für eine Realschule in Mühldorf als nicht finanzierbar dargestellt werden.
Ein Skandal ist der Zustand der Katharinenkirche. Dort drinnen verfault inzwischen sogar das Gerüst!!!!
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Da niemand sonst Fragen oder Anregungen hatte, verteilte Max Oelmaier die Stimmzettel.
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Bei 17 Stimmberechtigten dauert das Einsammeln und Auszählen nicht lang und so konnte Max Oelmeier das Ergebnis bekanntgeben. (O-Ton 100%)
Karin Zieglgänsberger nahm die Wahl an und dankte den Mitgliedern für ihr Vertrauen und ihre Unterstützung.
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Abschließend zeigte sich Max Oelmaier zufrieden mit der großen Zustimmung für Karin Zieglgänsberger und hoffte, daß sie das Ergebnis der Wahl 2008 übertreffen können, und im künftigen Stadtrat wieder stark vertreten sind.
Damit schloß Ursula Huber die Nominierungsveranstaltung und leitete zum gemütlichen Teil des Abend über.
233 Verkehrsfreigabe nach langen Diskussionen: die MÜ 40 von Ampfing nach Heldenstein 7:40
Eigentlich wäre dieser Tag so ein schöner Oktobertag geworden, hätte ihn nicht so ein starker kalter Wind ungemütlich werden lassen.
Aufs freie Feld zwischen Ampfing und Heldenstein lud Landrat Georg Huber Bürgermeister, Kreis- und Gemeinderäte, Musiker und Vertreter der Baufirmen, des Landratsamts, der Polizei und natürlich die Grundbesitzer ein um die neue Straße dem Verkehr zu übergeben, die hier über unberührtes Gebiet gebaut wurde.
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Landrat Georg Huber freute sich über Bernd Hansmeier und seine Musikanten, die die kleine Feier so schmissig eröffnet hatten.
Er freute sich auch sehr, so viele Gäste bei der Eröffnung begrüßen zu dürfen, die auch das Ende einer spannenden Geschichte war. Es ging so oft auf und ab mit dieser Straße, daß manchmal das positive Ende nicht mehr absehbar war. Spannend war es bis zum Schluß, erinnerte sich der Landkreischef.
2007 war die Straße Bestandteil der Planung der Autobahn A94 und damit Teil des Planfeststellungsbeschlußes. Da es gegen diese Planung erhebliche Einwände gab, nahm sie die Autobahndirektion aus dem Planfestsetzungsbeschluß heraus und übergab die sie in die Zuständigkeit des Landkreises.
2010 nahm das Landratsamt die Planung wieder auf und begann die Grundstückseigentümer zu überzeugen. Es war Staatsminister Dr. Marcel Hubers Anteil, daß diese Verhandlungen zu einem einvernehmlichen Ende geführt haben und die Grunstücke angekauft werden konnten.
Wäre das nicht gelungen, hätte die MÜ38 durch Heldenstein ausgebaut werden müssen, die dann den gesamten Schwerverkehr aus Aschau Werk durch die Ortschaft zur Autobahn geführt hätte. Deshalb galt Landrat Hubers herzlicher Dank den Grundstückseigentümern, die eingelenkt, und ihre Grundstücke zur Verfügung gestellt haben.
Bei allen Erfolgen gab es auch Rückschläge: Erst gab es keine Zuschüsse für die Brücke und den westlichen dortigen Kreisverkehr. Während für die Brücke doch noch Zuschüsse geflossen sind, mußte die Gemeinde Heldenstein einen Teil der Kosten für den Kreisverkehr aufbringen: 50.000 Euro. Das war allerdings nur ein Teil der Kosten von 470.000 Euro allein für den Kreisverkehr.
Seit Mai 2013 wurde die 7 Meter 50 breite Straße gebaut, die auf 1.633 Metern Länge die MÜ25 mit der Staatsstraße 20-84 nördlich von Heldenstein verbindet.
Die MÜ40 ist mehr als eine Verbindung zweier Gemeinden und mehr als ein Zubringer für die Autobahn A94. Sie verbessert wesentlich den Verkehrsfluß, der hier bis 2025 auf 3.300 Fahrzeuge pro Tag ansteigen soll. Außerdem dient sie im Fall der Sperrung der A94 als Umleitungsstrecke. Sie ist eine große Bereicherung im Straßennetz und entlastet die Ortsdurchfahrten von Heldenstein, Niederheldenstein und Kühham erheblich. Große Bedeutung hat die Straße auch für die Wirtschaft, weil sie den Verkehr vom Industriegebiet in Aschau aufnimmt und zur A94 weiterleitet.
Die Straße hat 5,9 Millionen Euro gekostet, wovon der Freistaat Bayern 2,5 Millionen und die Gemeinde Heldenstein 50.000 Euro getragen haben. Für diese Beteiligung dankte Landrat Huber dem Freistaat und besonders Hans-Peter Olk vom Straßenbauamt Rosenheim sowie der Gemeinde Heldenstein.
Die Planungskosten beliefen sich auf 350.000 Euro und Kosten für den Grunderwerb lagen bei 1,7 Millionen Euro, so daß die gesamten Baukosten für den Landkreis 3,85 Millionen Euro betrugen.
Sein abschließender Dank galt den Mitarbeitern der Bauabteilung des Landratsamtes und allen am Bau beteiligten Firmen.
Er wünschte allen Benutzern der Straße allzeit gute und sichere Fahrt und so wenig Unfälle wie möglich.
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Heldensteins Bürgermeister Helmut Kirmeier erinnerte sich, schon zu Beginn seiner Kandidatur als Bürgermeister mit dem Thema MÜ40 konfrontiert gewesen zu sein. Die Bedeutung dieser Straße war ihm schnell klar.
Er dankte sehr Landrat Georg Huber und Staatsminister Dr. Marcel Huber, die sehr dabei geholfen haben, daß diese Straße gebaut werden konnte. Sein Dank galt aber auch dem Kreisrat, der nach längerer Diskussion die Bedeutung dieser Straße erkannt, und dem Projekt zugestimmt hatte.
Inzwischen haben mehrfache Sperrungen der Autobahn, während derer der Verkehr durch Heldenstein geleitet werden mußte, den Wert dieser Straßenverbindung gezeigt.
Wenn dann noch der Schwerverkehr aus Aschau auf die Autobahn auffahren kann, wird sich endgültig erweisen, welche Bedeutung diese Straße für den Landkreis hat.
So dankte Helmut Kirmeier allen, die mitgeholfen haben, die Umgehungsstraße doch noch zu bauen. Und auch seinem Gemeinderat, der die 50.000 Euro für den Bau des Kreisverkehrs freigegeben hatte.
Auch Helmut Kirmeier wünschte allen Verkehrsteilnehmern allzeit unfallfreie Fahrt.
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Die Blaskapelle sorgte für Abwechslung.
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Pfarrvikar Paul Thelagathoti unterstrich den verbindenden Charakter von Straßen, die Menschen zueinander führen und miteinander verbinden. Sie verringern Entfernungen und führen Völker und Kulturen zusammen. So helfen sie, Verständnis zu fördern und den Frieden zu bewahren. So segnete er die Straße, alle, die sie gebaut haben und alle, die sie benutzen werden.
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Nach einem weiteren Musikstück durchschnitten Hans-Peter Olk, die Bürgermeister Rupert Aigner und Ottmar Wimmer, Pfarrer Paul Thelagathoti, Landrat Georg Huber, Bürgermeister Helmut Kirmeier und Straßenbauamtsleiter Hans-Peter Olk gemeinsam das Band und gaben so die neue Straße für den Verkehr frei.
234 Nach 31 Jahren Aufbauarbeit: Georg Milly geht in den Ruhestand 11:00
In den Sitzungssaal des Rathauses hatte Bürgermeister Siegfried Klika eingeladen um den scheidenden Leiter des Hauses der Jugend zu verabschieden: Georg Milly.
(O-Ton In der Jugendarbeit waren Sie eine Säule hier in Waldkraiburg) würdigte Bürgermeister Siegfried Klika Georg Milly’s Lebenswerk. Davon kann man nämlich mit Fug und Recht sprechen. Georg Milly war 31 Jahre lang Ansprechpartner für die Jugend in Waldkraiburg. In dieser Zeit hat er auch das Haus der Jugend aufgebaut, mitsamt allen Angeboten, die dort heute geboten werden.
Er freute sich auch, Susanne Bell begrüßen zu können, die damals den Stein ins Rollen gebracht hatte. Auf ihre Initiative hin wurde damals aus zahlreichen Bewerbern Georg Milly ausgewählt, der schon vorher bei der Bundeswehr die Ausbildung zum Sanitätsleutnant in Regensburg durchlaufen hatte und danach sein Studium zum Diplom-Pädagogen Universität abgeschlossen hat.
Was er dann gemacht hat, war ja auch ein bißchen Pflege, scherzte Siegfried Klika, der auch noch meinte: (O-Ton da muß ich ja gleich Grundstellung annehmen und Meldung machen!)
Seine richtige Karriere begann aber erst in Waldkraiburg als er 1982 eine Anstellung als Sozialarbeiter erhielt. Schon ein Jahr später wurde er zum Jugendpfleger der Stadt Waldkraiburg ernannt.
Nun begann im September die Freistellungsphase seiner Altersteilzeit.
Die Diskussion um den Bau eines Jugendzentrums begann in Waldkraiburg schon 1974. 1976 ergab eine Befragung unter Jugendlichen die Notwenidgkeit der Einrichtung eines Jugendzentrums. Erst die zweite Ausschreibung 1982 brachte vier Bewerber unter denen auch Georg Milly war. Er wurde ausgewählt, obwohl er damals ohne lange Haare und mit Anzug und Krawatte gekommen war. (O-Ton Damals gabs Diskussionen, ob der mit Anzug und Krawatte zu den Jugendlichen paßt!)
Der Rest war Formsache und so nahm Georg Milly seine Arbeit in einem Raum im Rathaus auf. (O-Ton 9:40:00 Das ist so ein kleines Kammerl gewesen – Dagmar Greck-Ford drauf entrüstet – des ist jetzt mein Büro!!!!)
Schon die ersten Aktionen lockten über 1.000 Interessierte an, so daß sie das neue Haus übernehmen und nach ihren Bedürfnissen gestalten konnten. Der Umbau hat schon 1984 eine Million Mark gekostet!
Damals waren vorwiegend 16- bis 17-jährige im Haus der Jugend, überwiegend Hauptschüler, Lehrlinge und junge Arbeiter. 40% davon weiblich.
Viele Projekte sorgten seither dafür, daß nie Langeweile aufkam.
Georg Milly und sein Team haben es fertig gebracht, das Haus der Jugend für die Jugendlichen zu einer zweiten Heimat zu machen, wo sie Ansprache und Rat bekamen und wo ihnen auch einmal geholfen wurde. So haben sie gemeinsam auch Krisen gemeistert und das Haus zu einem „offenen Haus“gemacht.
Für alles, was er in dieser langen Zeit erreicht hat, dankte Siegfried Klika Georg Milly sehr und lud ihn ein, auch weiter Gast im Haus der Jugend zu bleiben. Er ist dort und in der Stadt immer gern gesehen. Damit überreichte er ihm zum Abschied eine kleine Kaffee-Überraschung, den bekannten Waldkraiburger Schirm und einen Strauß Blumen für seine Gattin.
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Auch Ordnungsamtsleiter Reinhard Schmid dankte seinem scheidenden Mitarbeiter für die jahrzehntelange gute und offene Zusammenarbeit mit einer Karte und einem Kaffepaket mit noch einer Überraschung.
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Dem schloß sich auch Siegfried Hanesch an, der überzeugt war, daß Georg Milly auch weiter Freude an seiner Arbeit haben wird – halt jetzt im privaten Bereich.
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Schließlich kam Georg Milly selbst zu Wort, der einen großen Teil seines Erfolgs in der guten Zusammenarbeit mit Jugendreferentin Inge Schnabl sah. Jugendarbeit braucht finanziellen Hintergrund. Und den haben sie immer gehabt. Er war sicher, daß das auch weiterhin so sein wird und so wünschte er seiner Nachfolger in Christina Martin eine ähnlich glückliche Hand wie er sie vielleicht hatte.
Auf Bürgermeisters Klika’s Frage, was man denn verbessern könnte, meinte Georg Milly (O-Ton – Nix! Es paßt! )
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Herr Milly, woran erinnern Sie sich nach so vielen Jahren als Leiter des Hauses der Jugend am Meisten? (O-Ton )
Heißt das, daß es jetzt ruhiger geworden ist? (O-Ton)
Ist Ihnen jemand besonders in Erinnerung geblieben? (O-Ton)
Bürgermeister Siegfried Klika hat Sie gerade in den wohlverdienten Unruhestand verabschiedet. Wie wird der aussehen? (O-Ton)
Dann wird Langeweile gar nicht erst aufkommen. (O-Ton)
Sieht man Sie im Haus der Jugend auch wieder? (O-Ton)
Dann wünschen wir einen gemütlichen Unruhestand. (O-Ton)
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Frau Schnabl, Sie kennen Georg Milly seit er hier angefangen hat. Was ist Ihnen am besten im Gedächtnis haften geblieben? (O-Ton)
Natürlich wird seine Nachfolgerin die Arbeit anders gestalten. (O-Ton)
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Frau Martin, Sie übernehmen die Leitung des Hauses der Jugend nun alleine. Was werden Sie alles ändern? (O-Ton )
Sie sind ja auch schon seit einiger Zeit dabei. Was ist heute anders als früher? (O-Ton
Das heißt, Sie müssen heute viel mehr selbst vorbereiten. (O-Ton)
Gibt’s auch Jugendliche, die selbst aktiv werden und etwas vorbereiten? (O-Ton)
Dann sind Sie heute mehr ein Dienstleistungzentrum!? (O-Ton)
Na dann viel Erfolg für Ihre neue Funktion.
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Übrigens waren alle der Meinung, das Haus der Jugend ist aus Waldkraiburg nicht mehr wegzudenken. Gäbe es es nicht, müßte man es unbedingt erfinden!
235 Einweihung neuer Gebäude bei Netzsch in Waldkraiburg: 11 Millionen Euro in die Zukunft investiert 11:00
Vor dem Rolltor zur neuen Werkshalle fanden sie kürzlich Vorstände, Geschäftsführer, Handwerker und Mitarbeiter der Firma ein und warteten auf die offizielle Eröffnung.
Netzsch-Geschäftsbereichsleiter „Pumpen und Systeme“ Felix Kleinert begrüßte die zahlreichen Gäste.
Mit dem Durchschneiden des grünen Bandes eröffneten nach einigen Vorbereitungen Geschäftsführer und Gesellschafter unter dem Beifall der Umstehenden das neue Werk.
Drinnen warteten schon feierlich gedeckte Tische und ein gut bekanntes Bewirtungsteam.
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Felix Kleinert freute sich, daß so viele Gäste ihrer Einladung gefolgt waren, mußte aber Staatsminister Dr. Marcel Huber entschuldigen. Damit begrüßte er Bürgermeister Siegfried Klika und die Gesellschafter des Unternehmens, allen voran Sabine Schäfer. Und natürlich seine beiden Chefs, Dietmar Bolkart und Dr. Hans-Peter Ohl.
Sein Gruß galt auch den Vertretern der Baufirmen und den Mitarbeiter, die hier ihren Arbeitsplatz haben werden.
Wenn sie diese Halle eröffnen, die sie „Netzsch Elastomer-Technik“ nennen, oder kurz „NET“, und das Laboratorium etwa 100 Meter entfernt, das sie als „TecLab“ bezeichnen, dann ist der Moment erreicht, allen Danke zu sagen, die daran beteiligt waren: Ideengebern, Planern, Geldgebern und besonders denen, die das alles gebaut haben.
Netzsch wächst seit Jahren kontinuierlich. Das hat dazu geführt, daß die vorhandenen Kapazitäten nicht mehr ausreichten. Weil ein Anbau das Problem nicht gelöst hätte, wurde diese große Halle neu errichtet, in der vor allem Statoren für Exzenterschneckenpumpen hergestellt werden.
Mit dem Erfolg wuchsen auch die Ansprüche an die Pumpen der Firma. So können nun hier auch die Ölpumpen hergestellt werden, die bislang in Brasilien produziert wurden. Die Herstellung dieser Pumpen wird deshalb Mitte 2014 aus Brasilien nach Waldkraiburg verlagert.
Von hier aus werden die Pumpen dann in Europa, dem mittleren Osten und in Afrika verkauft. Diese Verlagerung bringt einen Zeit-Vorteil von sechs bis acht Wochen vom Auftragseingang bis zur Lieferung - heute ein wesentlicher Aspekt.
In dieser Halle werden künftig pro Jahr etwa 100.000 Statoren und etwa 6.000 Bohrpumpen für die Ölförderung produziert.
Der Neubau des Labors wurde notwendig, weil das frühere Labor veraltet war. „Outdated“ wie Felix Kleinert es nannte. Das neue Labor bietet nicht nur optimale Arbeitsbedingungen sondern auch die Möglichkeit, kundenspezifische Lösungen entwickeln zu können.
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Geschäftsführer Dr. Hanns Peter Ohl erinnerte sich an das fulminante Jubiläumsfest vor gut einem Jahr, wo es aber nicht so viel zu feiern gab, wie hier. Hier eröffnet die Firma die größte Einzel-Investition der zurückliegenden Jahre. Knapp 11 Millionen Euro wurden und werden hier in Gebäude, Maschinen und Einrichtungen und damit in die Zukunft der Firma investiert.
Mit beiden Gebäuden will Netzsch zwei Kernkompetenzen weiter festigen: Die Elastomer-Technik und die Forschung und die Entwicklung.
Dieser Investition gingen lange Diskussionen voraus. 11 Millionen Euro sind nämlich auch für Netzsch viel Geld. Schließlich entschied man sich zu Bauen und damit auch ein Bekenntnis zum Standort Waldkraiburg und zum Erfolg der Mitarbeiter hier am Ort abzugeben.
Der Bereich „Pumpen und Systeme“ hat zusammen mit dem Bereich Dosiertechnik im zurückliegenden Geschäftsjahr einen Umsatz von knapp 100 Millionen Euro erzielt und damit einen maßgeblichen Anteil am Gesamterfolg beigetragen. Dazu tragen nun auch mehr als 50 neue Mitarbeiter bei und mehr als 35 Auszubildende.
Bei der Realisierung dieses Projekts haben sie alle Kompetenz bewiesen und sogar Kosten und Termine eingehalten. Dazu gratulierte er den Geschäftsführern sehr und dankte allen, die am Bau beteiligt waren, von den Baufirmen bis zu den Mitarbeitern, die neben der höheren Arbeitsbelastung auch die Bauarbeiten geduldig ertragen haben. Sie alle haben Tolles geleistet.
Neben den Gebäuden haben sie auch noch ein Biotop dazugewonnen, ein echtes Naturschutzgebiet.
Damit wünschte er dem Standort und seinen Mitarbeitern Wachstum und Gedeihen und den Gebäuden und den Produktionsmaschinen langen und störungsfreien Betrieb und dem Vertreib gutes Gelingen dabei, die Anlagen mit Aufträgen zu füllen.
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Geschäftsführer Jens Niessner erinnerte sich an seine drei Wünsche beim Spatenstich vor einem Jahr: Ein milder Winter sollte die Bauarbeiten begünstigen, sie sollten störungsfrei verlaufen und den Budgetrahmen einhalten.
Der harte und lange Winter, das Auftauchen des Biotops und der kontaminierte Boden bedrohten das Projekt und verursachten viel bürokratischen und Reinigungsaufwand. Das bewirkte zeitlichen Verzug und höhere Kosten. Keiner seiner drei Wünsche drohte in Erfüllung zu gehen.
Es war eine tolle Leistung von vielen Beteiligten, daß sie es trotzdem geschafft haben.
So galt sein Dank nicht nur allen Beteiligten sondern auch den Gesellschaftern, die die Rückholung der Produktion aus Brasilien beschlossen haben und damit erst die Entscheidung für den Bau dieser Hallen getroffen haben; und den Vielen, die zum gemeinsamen Erfolg beigetragen haben. Besonders aber der Stadt Waldkraiburg, die nach Kräften unterstützt hat. Gemeinsam ist es gelungen, das alles in nur 297 Tagen zu realisieren.
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Schließlich gratulierte Martin Kalleder von der projektleitenden Firma Haumann & Fuchs zu diesem gelungenen Projekt und bedankte sich besonders bei Jens Niessner, Urusla Angermann, Dr. Dörfler und weiteren für das große Vertrauen, das sie ihm und den beteiligten Firmen entgegengebracht haben. Auch dafür, daß sie die meisten Aufträge an Firmen im Landkreis Mühldorf vergeben haben. Und schließlich galt sein Dank dem Herrgott und seinen Schutzengeln, daß sie sie vor Unfällen und Störungen bewahrt haben.
Sie alle haben sich sehr bemüht und hier Gebäude und Freiflächen geschaffen, die auch Freude an der Arbeit aufkommen lassen. Daß dabei auch noch der vorgegebene Kostenrahmen eingehalten werden konnten, erachtete Martin Kalleder als besonderen Erfolg.
Zum Dank überreichte er eine Fotocollage mit Bildern des Areals vor, während und nach dem Bau.
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Bürgermeister Siegfried Klika erinnerte sich an eine flapsige Bemerkung beim Spatenstich, sie könnten hier ja auch eine Bombe finden. Die umfangreichen Tiefbauarbeiten waren aber dann doch die Folge vorangegangener Bauarbeiten.
Er gratulierte den Verantwortlichen zu diesen großartigen Gebäuden und der außergewöhnlichen Entwicklung der Firma. Ihrem Motto folgend, „Arbeit schafft Heimat“, steht die ganze Stadt immer an der Seite ihrer erfolgreichen Unternehmen.
Wie gut die Zusammenarbeit ist, zeigt, daß von der ersten Anfrage bis zur Einweihungsfeier gerade einmal 385 Tage vergangen sind.
Mit dem Erstdruck eines neuen Imageplakates und mehreren kleinen Geschenken dankte Bürgermeister Siegfried Klika den Verantwortlichen. Natürlich auch mit dem berühmten Waldkraiburger Schirm, Sie wissen schon, der auch von selbst wieder zu geht!
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Bundestagsabgeordneter Stephan Mayer würdigte die große Leistung, die Netzsch hier in Waldkraiburg erbracht hat. Trotz der globalen Präsenz der Firma und ihrer großen Produktvielfalt halten sie immer noch ihren Firmensitz hier in Waldkraiburg. Dafür dankte MdB Stephan Mayer den Gesellschaftern besonders.
Sein Dank galt auch dafür, daß sie für so viele Familien den Lebensunterhalt sichern.
Nachdem er die wichtige Rolle des Mittelstandes in Deutschland unterstrichen hatte, war er sicher, die Firma Netzsch ist einer dieser „Hidden Champions“, ein stiller Star, die ohne großes Aufsehen das Rückgrat der deutschen und bayerischen Wirtschaft bildet. Dafür galt ihnen seine große Hochachtung und höchster Respekt.
Da er kein Geschenk dabei hatte, wollte er wenigstens zusichern, daß seine Partei bei den Verhandlungen zur Bildung der neuen Bundesregierung alles daran setzen wird, zusätzliche Belastungen für die Unternehmen zu verhindern und den Mittelstand weiter zu stärken.
Er wünschte der Firma weiterhin gute Geschäfte, alles Gute und Gottes Segen.
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Jens Niessner blieb nur noch, den Gästen guten Appettit zu wünschen.
Nachdem sich die Gäste „Ochse vom Grill“ hatten schmecken lassen, gings auf einen Rundgang durch die neue Halle in der Statoren für Exzenterwellenpumpen gefertigt werden. Wir haben die Gesellschafter begleitet, die sich Einrichtungen, Maschinen und Anlagen und die jeweiligen Arbeitsschritte genau erläutern ließen.
Gegenüber entstand das neue Labor, das „TecLab“. Dort versammelt Netzsch das Know-How der Firma weshalb unsere Kamera besser draussen blieb.
Auch wenn die neuen Räume den Eindruck erwecken, daß hier viel Platz für zukünftige Aufgaben geschaffen wurde, war aus der Reihe der Gesellschafter zu hören, daß wohl schon bald mit weiteren Erweiterungsbauten zu rechnen ist. Der Platz dafür wurde gerade noch planiert....
236 Nachwuchs für den Golfsport: Abschlagstraining für Schüler beim Golfclub Schloß Guttenburg 11:00
In diesen Wochen macht schon die Fahrt zum Golfclub Schloß Guttenburg Spaß. Vorbei geht’s an herbstlichen Bäumen, die im milden Sonnenlicht geradezu leuchten.
Vor dem Clubhaus erwarteten uns schon die Schüler des Gymnasiums Waldkraiburg, die Golflehrer Oliver Haller gleich aufs Putting-Grün einlud.
Er ließ die Junggolfer erst ein bißchen üben und lud sie dann zu einem kleinen Turnier.
Die Problematik liegt nicht im Einlochen, schmunzelte Oliver Haller, sondern im Zählen der Schläge. Man muß sich halt die ganze Runde lang merken, wieviele Schläge man schon benötigt hat.
Wie’s geht, demonstrierte ihre Lehrerin, die ihren eigenen Golfsack mitgebracht hatte: Christina Hohenwarter. Kein Wunder, daß fast jeder ihrer Bälle saß und sie nur sehr wenige Schläge brauchte.
Alle anderen hatten’s da schon schwerer, manche sogar nicht so arg viel Motivation, ein gutes Ergebnis zu erzielen.
Gewonnen hat schließlich Tamil Funiok, der nur 21 Schläge für die 9 Löcher brauchte. Ist das ihr erster Kontakt mit Golfen? (O-Ton )
Und gleich so ein gutes Ergebnis. Sind Sie ein Naturtalent oder sportlich vorbelastet? (O-Ton)

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Ähnliche Bedingungen eine Woche früher: Damals waren Schüler der Mittelschule Mühldorf zu Gast. Sie hatten nicht so viel Zeit mitgebracht, so daß das es nach einer kleinen Einweisung über das grundlegende Verhalten auf dem Grün und der Handhabung des Schlägers mit dem Üben los ging. Die Nachwuchs-Golfer versuchten mit viel Geduld den Tücken des Geländes zu trotzen.
Nach einiger Zeit gings weiter zur Driving-Range, wo ihnen Oliver Haller erst demonstrierte, wie man den Schläger richtig hält und wie der Abschlag vom „T“ funktioniert.
Da ging‘s dann auch um die richtige Körperhaltung und den richtigen Schwung.
Die Jugendlichen hörten aufmerksam zu und probierten’s gleich mal aus.
Dann teilten sich die Schüler auf die Breite der Driving-Range auf und legten los. Die einen mit mehr Geschick und die anderen – na ja.
Manche Bälle flogen weit hinaus und die anderen kullerten nur ein paar Meter. Manche in Richtung 200-Meter-Schild, die anderen in die seitlichen Bäume.... Deshalb warnte Oliver Haller davor, die jungen Leute von vorne zu beobachten. Besser einen ordentlichen Sicherheitsabstand einhalten!
Frau Haager, welche Ziele verfolgt die Mittelschule mit solchen Veranstaltungen in der Freizeit? (O-Ton Beate Haager)
Machen die jungen Leute da gern mit? (O-Ton)
Bietet Ihre Schule solche Kurse schon länger an? (O-Ton)
Wenn man die Schüler beobachtet, sind sie ja mit viel Eifer dabei! (O-Ton)
Ist nach diesem Besuch Schluß oder verfolgen Sie längerfristige Ziele? (O-Ton)
Gibt’s dafür Noten oder sonst einen Abschluß? (O-Ton)
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Und Ihr seid die „AG Golf“ der Mittelschule Mühldorf. Gefällt Euch der Golfsport? (O-Ton)
Ihr habt jetzt gelernt abzuschlagen und zu putten. Habt ihr schon Ziele? Wo wollt ihr hin? (O-Ton)
Ihr habt ja sicher schon andere Sportarten betrieben. Seid ihr zum ersten Mal hier?
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Natürlich haben auch die Schüler des Gymnasiums Waldkraiburg auf der Driving-Range das Abschlagen geübt. Da sie alle die Grundlagen schon früher erlernt haben, mußte Golflehrer Oliver Haller nur Priska den richtigen Griff und den grundlegenden Schwung erklären. Das machte aber beiden Spaß.
Da bot sich dann ein ähnliches Bild wie ein paar Tage zuvor mit den Schülern der Mittelschule. Sie alle mühten sich redlich. Trotzdem kullerten manche Bälle in undefinierte Richtung weg, während andere doch das 50-Meter-Schild hinter sich ließen.
Priska, Sie sind zum ersten Mal dabei. Hat’s Spaß gemacht? (O-Ton )
Wars schwierig, erst mal den Schläger richtig zu halten und dann den kleinen Ball so zu treffen, daß er in die richtige Richtung fliegt? (O-Ton)
Geht’s privat weiter, wenn die Schul-Arbeitsgruppe zu Ende ist? (O-Ton)
Dann müssen wir beim Papa ein gutes Wort für Sie einlegen.
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Tamil, machen Sie nach dem Ende der Schulveranstaltung hier weiter? (O-Ton: )
Bis zur Platzreife geht’s ja ohnehin mit der Schule. (O-ton)
Werdet ihr auch nach dem Ende der AG weiter Golf spielen oder wendet ihr Euch anderen Sportarten zu? (O-Ton)
Egal von welcher Schule die jungen Leute kamen, sie alle hatten viel Spaß am Golfen. Das hat der Golfclub erkannt und bietet solche Übungsstunden für alle Schulen an. (O-Ton Oliver Haller)
Die Freude am Golfen hat man den Schülern angesehen. Wie weit sollen sie im Lauf eines Schuljahres kommen? (O-Ton)
Der Golfsport gilt als elitärer Sport für Wohlhabende. Dazu haben in der Vergangenheit nicht nur hohe Aufnahmegebühren der Clubs beigetragen. Das ist heute anders. Womit muß ein Jugendlicher rechnen, der mit Golf anfangen möchte? (O-Ton)
Das bietet den Schülern die besten Voraussetzungen nach dem Ende des Schuljahres selbst weiterzumachen. (O-Ton)
Der „Golfcup der Stadt Waldkraiburg“ hat gezeigt, daß hier ja auch die Gemeinschaft sehr im Mittelpunkt steht, neben Schläger und Ball. (O-Ton)
Nun steht die Winterpause vor der Tür. Da müssen sich die Schüler anders beschäftigen. (O-Ton)
Da kann man dann wieder zuschauen. Danke schön.
Aber bis dahin kann man auf dem Rückweg noch die bunte Natur rund um die Golfanlage genießen.

237 Ein neuer Garten für den Kreisjugendring mit Hilfe der Südostbayernbahn 5:45
Noch stand der Minibagger auf dem Hof und noch durften weder Gäste noch Kreisjugendring-Geschäftsführerin Kristin Hüwel hinein in den neu gestalteten Innenhof des Kreisjugendrings. Gartenbaumeister Helmut Frick wollte erst noch saubermachen.
Noch nicht einmal Südostbayernbahn-Vorstandssprecher Christoph Kraller ließ Kristin Hüwel hinein, der mit seinen Leuten tatkräftig geholfen hatte, aus einer Schmuddelecke einen nutzbaren Garten zu gestalten.
(55:39:29) Dann aber der große Moment: - - - - Und großes Staunen!
Der gebundene Kiesboden sollte zwar noch etwas fest werden – begehbar war er aber schon.
Das Ende der Bauarbeiten, die sich durch den engen Zugang nicht ganz so einfach gestalteten, feierten Kreisjugendring, Gartenbauleute und Südostbayernbahn-Mitarbeiter mit einem Gläschen Sekt.
Helmut Frick, wünschte den Jugendlichen nicht nur viel Vergnügen sondern mahnte auch, sie sollten doch dabei helfen, das alles hier sauber zu halten und zu pflegen.
Kristin Hüwel freute sich „narrisch“ über die gelungene Arbeit und die neuen Möglichkeiten, die sich hier bieten. Und Christoph Kraller war froh, daß seine Firma hier wieder helfen konnte, etwas für junge Leute zu schaffen.
Kristin, bevors los ging, hat’s hier ziemlich ausgeschaut. Da habt ihr erst einmal ordentlich ausräumen müssen. (O-Ton )
Da hast Du einen starken Partner gesucht. (O-Ton)
Christoph, Ihr habt das alles als „Sozial Community“ gemacht - oder wie heißt das korrekt? (O-Ton Corporate Social Responsibility)
Das habt ihr ja vor Jahren mit dem Bau der Sonnenverschattung am Kindergarten in Neumarkt-St. Veit begonnen. Jetzt habt ihr hier den Garten gemacht. Was kommt nächstes Jahr? (O-Ton)
Dann kann sich jemand melden, der Hilfe bräuchte.
Kristin, was wollt ihr hier künftig machen? (O-Ton)
Hat die Südostbayernbahn Berührungspunkte mit dem Kreisjugendring? (O-Ton)
Gibt’s gemeinsame Veranstaltungen oder Aktionen der Südostbayernbahn mit dem Kreisjugendring? (O-Ton)
Die ganze Aktion hat seit April gedauert. Wieviele Arbeitsstunden habt Ihr denn hier investiert? (O-Ton)
Da ist eine ganz ordentliche Summe reingeflossen. Bleibt noch zu hoffen, daß hier viele Veranstaltungen für Abwechlung sorgen. (O-Ton)
238 Kirchweihmontag beim Trachtenverein Edelweis in Reichertsheim 15:30
Die „Ramsauer Oidboarisch’n“ hatten mit dem „Weiß-Blau-Marsch“ für Ruhe im Rampl-Saal in Reichertsheim gesorgt und gleich die Richtung für den Abend vorgegeben. Es sollte ein fröhlicher Abend werden.
Vor 20 Jahren hatte Ernst Rampl die Idee, am Kirchweihmontag einen Volksmusikabend zu veranstalten. Seither lädt der Trachtenverein „Edelweis“ in Reichertsheim jedes Jahr am Kirchweih-Montag Gruppen aus ganz Oberbayern in den Rampl-Saal ein, freute sich Vorstand August Grundner über das fortgesetzte Interesse der Zuhörer an echter und guter Volksmusik, die so zahlreich gekommen waren, daß kaum ein Platz frei geblieben ist.
Besonders dankte er Hausherrin Annemarie Haslmaier, die ihnen seit der Übernahme des Gebäudes durch die Gemeinde den Saal zur Verfügung stellt.
Auf seine Frage hin meldete sich eine ganz Reihe Gäste, die schon beim ersten Krichweihmontag 1993 dabei waren. Das sah er als Verpflichtung, diese Tradition auch fortzusetzen.
Damit begrüßte er Siegi Götze, der durch den weiteren Abend führen sollte.
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Siegi Götze war überzeugt, 20 Jahre konnte dieser Abend nur durchhalten, weil es ihnen immer wieder gelungen ist, ein attraktives Programm zusammenzustellen. Und wenn er erst jetzt – beim 20. Mal – von Tradition spricht, dann zeigt das auch, was wir darunter verstehen. Und dafür galt ihm aller Dank.
Als er am Nachmittag aus Marquartstein nach Reichertsheim gefahren ist hat er zu seiner großen Freude wieder die Zachäus-Fahnen an den Kirchtürmen beobachten können. Die waren schon fast in Vergessenheit geraten und haben doch so eine besondere Bedeutung: (O-Ton Do is a Markt....)
Auch sonst hatte er jede Menge lustige Sprüche dabei, die für lockere und fröhliche Stimmung sorgten.

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Dann stellte er die ersten Musikgruppen vor, die Ramsauer Oidboarisch’n, den Traunviertler Vierg’sang, die Frasdorfer Geigenmusi, den Mühldorfer Vierg’sang, und die Huaba-Diandl’n.
Erst also die Frasdorfer Geigenmusi mit dem Großarler Marsch.
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Weiter gings mit dem Mühldorfer Vierg’sang mit „Da Summa is umma“.
Der Sabold Done, die Brigitte und der Reinhard Albert und der Doktor Reinhard Baumgartner haben da einen wirklich reifen Gesang präsentiert, dem man anmerkt, daß sie schon sehr lang zusammen singen. Übrigens ist der Dr. Reinhard Baumgartner ein echter Doktor, ein richtiger Internist...
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Die erste Runde schlossen die Huaba-Diandl’n ab mit „In der Wirtsstub’n beim Hirsch’n“
Wer sich übrigens wundert, daß die Irmengard, die Martina und die Marlies fast die gleichen Brillen auf haben – schmunzelte Siegi Götze – dann liegt das daran, daß eine von ihnen bei Optiker lernt....
Singen tun sie übrigens, weil ihre Mutter, die Liesi früher selber gesungen hat und sie heute mit der Harfe begleitet.
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Weiter gings mit dem „Traunviertler Dreig’sang“ mit „Pfiat eng Good iha liab’n Äuma!“

Die Frasdorfer Geigenmusi sorgte wieder für ein bißchen mehr Schwung.

Der Mühldorfer Vierg’sang mit „Schiffergstanzl’n“

Und die Huaba-Diandl’n mit „Iatz geht da Wiafe-Summa a no umma“
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Siegi Götze bewunderte die drei Schwestern im gleichen Alter die da in vollkommener Harmonie so schön singen. So selbstverständlich ist ja sowas wirklich nicht gerade!!!!
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Die Ramsauer Oidboarische setzten fort.

Der Traunviertler Dreig’sang mit „Zum Tanzen geh’ma heid“

Und die Frasdorfer Geigenmusi mit „Druck nur zua!“
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Dann lief den Zuhörern Gänsehaut über den Rücken, als die Huaba-Diandl’n anstimmten zu „I hea de Glock’n scho leit’n“
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Die Ramsauer Oidboarische mit dem Pfingstrosen-Boarisch’n.

Der Mühldorfer Vierg’sang setzte fort mit einem Stück von Franz-Xaver Rambold: „Das Lied der Hausknechte“

Und schließlich die Frasdorfer Geigenmusi mit der Schneider-Polka.

Während im Saal die Ramsauer Oidboarisch’n in die Pause begleiteten, war in der Küche schon geschäftiges Treiben: Die Blut- und Leberwürst‘ waren gar, die Schweinswürstl auf der Kochplatte auch, das Sauerkraut duftete und das Kesselfleisch war auch durch.
Dann gings los, das alles auf Teller verteilen, eine Semmel dazu und auf den Tabletts anrichten. Das klappte wie am Schnürchen. Sie sind halt ein eingespieltes Team, die Trachtler in Reichertsheim!
Dann brachten sie die Gerichte auf großen Tabletts rauf in den Saal und so hatten alle schnell etwas zu Essen.
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Zurück aus der Pause lobte Siegi Götze die perfekte Organisation im Rampl-Saal, die es möglich gemacht hat, daß innerhalb von 20 Minuten alle etwas gegessen hatten. Das klappt im Hofbräuhaus in München nicht einmal annähernd so gut!
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Weiter gings mit dem Mühldorfer Viergsang mit „Droh’m auf’m Wirthaus-Fletz“

Die Huaba-Dirndln: „Aba aus is‘ mi’m Summa“

Der Traunviertler Vierg’sang sorgte wieder für so einen Gänsehaut-Moment.

Mit der Frasdorfer Geigenmusi kam wieder Schwung in den Rampl-Saal.

Damit gings langsam den Ende entgegen. Siegi Götze blieb nichts mehr übrig als August Grundner und dem ganzen Trachtenverein für diese vorbildliche Trachtenarbeit zu gratulieren. Hier helfen alle so schön zusammen, von der Kuchl unten bis zur Schänke paßt hier seit so vielen Jahren alles. Das ist Trachtenarbeit wie sie schöner nicht sein kann.
Die Zuhörer dankten es den Aktiven mit lang anhaltendem Applaus.
August Grundner konnte da nur noch ein herzliches Vergelt’s Gott für den wunderschönen „Auf’d Nacht“ sagen, und zwar allen die mitgeholfen haben und natürlich den vielen Aktiven auf der Bühne.
Die Gäste wollten sie natürlich nicht ohne Zugabe nach Hause gehen lassen. So forderte Siegi Götze zum Mitmachen auf. Und das machte allen Spaß.

Nach über vier Stunden ging ein gemütlicher Abend zu Ende, der ein richtiger Kirta-Monta geworden ist, auch wenn man den Liedern kaum glauben mochte, die das Ende des Sommers erklärten und den Winter angkündigten. Hatte es doch draussen um 11 Uhr Abends immer noch 14 Grad....


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