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Victoria Pöllmann Landkreis Mühldorf > Stadt Mühldorf >
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Josef J. Pöllmann
Stadt Waldkraiburg > Neumarkt St. Veit > Gemeinde Ampfing > Stadt Altötting > Mühldorf-TV ist durch die BLM lizenziertes Lokalfernsehen
Josef J. Pöllmann ist Mitglied im Deutschen Presse Verband
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Das gab's 2013 bei Mühldorf-TV und bei Altötting-TV
Hier können Sie nachlesen, worüber wir in KW 10/2014 berichtet haben.
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Nr.
Thema LZ Archiv KW Ersch.
51 Faschingszug in Waldkraiburg - Schon beinahe im Frühling 11:45 10 07.03.14
Daß sich die Teilnehmer wieder viel Mühe gemacht haben um ihre Anliegen mit ihren Wagen plastisch darzustellen, konnten Waldburgia Hofmarschall Charly Salinger, Prinzessin Stefanie und Prinz Florian zu ihrer Freude feststellen.
Auch heuer glich der Volksfestplatz in Waldkraiburg einer Landmaschinenschau mit fast neuen Traktoren und immer größeren Generatoren für die Versorgung der Musikanlagen.
Bürgermeister Siegfried Klika hatte in vielen Stunden einen 20-Zylinder-Motor gebaut, das „Kraftwerk der CSU“. Für die Abgasreinigungsanlage hatte ihm die Zeit nicht mehr gereicht und so blies der Motor dicke Rauchwolken in den Himmel. Daß so ein Motor einen gesunden Sound abgibt, versteht sich von selbst!
Frauenunionsvorsitzende Charlotte Konrad hatte ihren Patronengürtel bestückt und war bereit für den heißen Tripp durch die Stadt. Und Landrat Georg Huber auch. Er hatte gleich zwei Taschen voller Guatl-Munition umhängen.
Aber nicht nur die Technik dominierte, auch mit den Kostümen hatten sich die Narren alle Mühe gegeben.
Na ja, die Mühldorfer CSU vielleicht nicht so sehr. Sie kamen in ihren bekannten blauen Windjacken.
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Das schöne Wetter lockte so viele Zuschauer wie selten. Bei fast 10 Grad und nur leichter Bewölkung war der Besuch des Faschingszuges ein Muß für jeden Waldkraiburger!
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Stadtrat Rainer Zwieslsperger hatte Feuerwehrdienst. Er führte den Zug an.
„Bragada“ machte allen Zuschauern klar: Jetzt geht’s los!
Ja, so kann man gleichzeitig Autofahren und Handyfilmen!!!
Die Scheichs vom „Kitz“ grüßten uns mit „Schalom“ und waren ganz erstaunt, daß sie niemand verstand. Vielleicht, weil sie in Arabien mit „Salem a Leikum“ grüßen? 
Ihre Schatztruhe war bis oben hin voller Bonbons.
Die Faßl-Hüttn machte sich lustig über so manches Apres-Ski-Opfer. Nicht einmal die Hasch-Fahne fehlte.
Süß die Aschauer Schützenschwammerl. Ihren Wagen zierten schlaue Waldsprüche.
Der alte Hanomag-Bulldog hatte keine Mühe mit dem Faschingswagen der Grizzly’s, die in der Eishalle auf Kabinensuche sind.
Eine starke Truppe kam vom TSV aus Taufkirchen.
Und vom Gummiwerk. Die Schlümpfe zapften ihr Bier gleich im Gehen!
Die Kindergarde „Little Diamonds“ führte ihr Tiger an.
Von allen Wagen regnete es Bonbons, Bälle und andere Süßigkeiten. Über zwei Tonnen Guatl und jede Menge Bälle hatte die Stadt verteilt.
Die Freunde des Feuerwehrmuseums wirkten in ihren alten Uniformen auch wie im Faschingskostüm. Ihre Sirene sorgte für Aufmerksamkeit.
Die Kleinen waren wirklich beschäftigt! (mit Bonbon-Sammeln)
Die KiTa „Unterm Regenbogen“ mit einem fröhlichen bunten Wagen.
„Auch die großen Löwen waren mal klein“ hatten sich die Eislöwen auf ihren Wagen geschrieben.
Na – dieses Feuerwehrauto feiert das ganze Jahr über Fasching....!
„Tennis ist keine Hexerei“ war die Tennisabteilung des VfL sicher.
Die Fußballer des VfL brachten ihren LKW zum Hüpfen. Sie sind Fußballstars und wollten da raus!
Die nächsten Schlümpfe auf dem Wagen der Siebenbürger Sachsen.
Die Piranhas hatten sich auf ihr Piratenschiff zurückgezogen.
Gleich ein paar Merkels und Obamas hatten die Banater Schwaben auf ihren Wagen geladen. Und sogar einen Computer hatte Georg Ledig dabei: „Gib NSA keine Chance“ forderte er vielsagend.
Alexander Pfasch und die ganze UWG freuten sich als Bergsteiger, daß nur sie das Rathaus erklommen haben und rot und schwarz eben nicht!
Done Brunnhuber hatte seine alte Bergsteigerausrüstung vom Speicher geholt. Ob Steigeisen helfen?
Die drei Granden der UWG im Cabrio hinten drein: Gustl Schenk, Bruno Distler und Herwig Schnobrich oben auf.
Prinzessin Tanja und Prinz Peter führten die große Truppe der Narrengilde Kraiburg an. Von den kleinen bis zur Showgarde waren alle dabei.
Dann eine große Gruppe Fische. Oder Matrosen?
Die Waldkraiburger SPD hatte sich den Fischer zum Thema genommen, also Bürgermeisterkandidat Richard Fischer. Der kam im Wagen hinterher. Ob sie in ihrem Schiff den Eisberg umsegeln werden?
Die Oberneukirchner wollten ihre Kirche pimpen und hatten gleich zwei hieße Nonnen vorne drauf sitzen. Ihre Kardinäle dachten, sie könnten die Kirchensteuer und das Geld der Armen ruhig verprassen...
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So gings durch die Berliner Straße Richtung Stadtplatz. Entlang der gesamten Strecke warteten ausgestreckte Hände und offene Einkaufstüten auf den Bonbon-Regen. Und da machten wirklich alle mit.
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Narrengilde Hofmarschall Christian Hausperger moderierte in seiner bekannt humorvollen Art. Die Piranhas tröstete er, sie bekommen ja mit der Schulschwimmhalle bald ein Gewässer in dem sie schwimmen dürfen!
Die meisten Zuschauer hatten sich genau so große Mühe mit ihren Kostümen gegeben wie die Aktiven.
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Da kamen sie dann wieder, die Merkels und die Obamas. Und Bürgermeisterkandidat Robert Pötzsch konnte auf dem Weg zum Gipfel schon einmal das echte Rathaus in Augenschein nehmen.
Die Garde der Narrengilde hatte einen Anschlag auf ihren Hofmarschall vor: Sie beschossen ihn mit der Konfetti-Kanone! Der Wind schütze ihn aber.
In der Fischergruppe kamen die Stadtratskandidaten vorbei. Richard Fischer schwer beschäftigt.
Der „Kardinal“ aus Oberneukirchen war hier mit vielen Küßchen schon schwer gezeichnet.
Natürlich durfte der ADAC nicht fehlen. Die gelben Engel haben ja nicht schlecht für Aufsehen gesorgt.
Der Burschenverein aus Rattenkirchen hatte Supermario dabei.
Wußten Sie, daß die Feuerwehr Altmühldorf Stefan Lasner als Kandidaten um das Bürgermeisteramt ins Rennen schickt und nicht die CSU? Ihre logische Erkenntnis: Nach K kommt L, also nach Knoblauch folgt Lasner!
Keine Sorge, gleich der nächste Wagen stellte das richtig: „S-L“ heißt schließlich nicht Stefan Lasner sondern „Superman Lasner“, meinte die Mühldorfer CSU. Er ist der große Wurf.
Auf dem Wagen, die Mühldorfer CSU-Prominenz.
Das Mühldorfer Disco-Leben ist eine tote Hose, trug der nächste Wagen den King-Dom-Parc zu Grabe.
Die Kinder der Grunschule an der Graslitzer Straße hatten ihren Graswurm dabei und viele Stifte auf den Köpfen.
Miß und Mister Waldkraiburg im nächsten Wagen folgte die Fußgruppe der CSU, angeführt von Bundestagsabgeordneter Julia Bartz und Bezirksrätin Claudia Hausberger.
JU- und FU- in einheitlichem Schwarz! Sogar der Mühldorfer Stadtrat Franz Strohmaier hatte sich in diese Gruppe verirrt.
Neben dem riesigen Motor auf dem Wagen war wenig Platz für Mitfahrer: Trotzdem waren Staatsminister Dr. Marcel Huber, MdL Dr. Martin Huber, Landrat Georg Huber und Bürgermeister Siegfried Klika auf dem Wagen. Sie hinterließen eine dichte Rauchwolke....
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Der Wagen der Waldburgia schloß den Zug ab.
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Weiter gings auf dem Sartrouvilleplatz, wo die Gruppen ihre Stände bezogen hatten. Da war dann schnell kein Durchkommen mehr.
Bei der CSU gabs die „stark-schwarz-Jungbauer“ Tasse geschenkt zum Mitnehmen. Das liessen sich stellvertretende Landrätin Eva Köhr und Stadträtin Christine Graupner nicht entgehen!
Charlotte Konrad hatte inzwischen ihre Munition verschossen – ähm – verteilt.... (O-Ton „Alle wollten mit mir schmusen!)
Und Julia Parts war ein bißchen müde, was Steffi Pollmann gleich mal testete....
Richard Fischer preis seine Fischstäbchen an und Landratskandidat Alex Will mußte Marketingaufgaben lösen. (O-Ton Du mußt was kaufen!)
Alex, bei der CSU steht der Landrat nicht in der Bude... (O-Ton)
Auf der Tanzfläche zeigte gerade die Nachwuchsgarde des TSV Taufkirchen was sie drauf hat. So viele Zuschauer wollten das sehen, daß kaum Platz für einen Blick blieb.
Keinen Blick zu erhaschen konnte aber auch andere Gründe haben...
Narrenglide Urgestein Karl Lehmann ließ es sich natürlich auch nicht nehmen, selbst nach dem Rechten zu sehen.
Das musikalische Konkurrenzprogramm bot dann wieder Bragada.
Aschau’s zweiter Bürgermeister Manfred Römer und Mühldorfs Bürgermeisterkandidat Stefan Lasner hatten irgend wann genug. Ilse Preisinger-Sontag aber noch lange nicht.
Die UWG-Granden hatten es sich vor ihrer Bude gemütlich gemacht und auch uns nicht vergessen. Es ging wirklich nicht um Politik an diesem Nachmittag – Nein wirklich nicht!!!!
Während die Einen im Partyzelt und die anderen im Barzelt feierten, genossen wieder andere das eine oder andere Schnappsal. Jeder wie er‘s am liebsten hatte.
So feierten die Waldkraiburger ein gemütliches Faschingsfest und ließen den Abend gemütlich ausklingen.
52 Faschingszug in Mühldorf: ADAC, NSA und der Protzbischof 12:00
Am Stadtwall und auf der Luitpoldallee nahmen fast 60 Wagen und Fußgruppen Aufstellung um später durch den Stadtplatz zu ziehen. Die Gelegenheit, die Wagen in aller Ruhe zu studieren, nutzten Stadtrat Gottfried Kirmeier und seine Lebensgefährtin. Vor dem Lärm war er bestens geschützt...
Zweite Bürgermeisterin Ilse Preisinger-Sontag suchte noch den Prinzenwagen als hoch oben ein Satellit über der Stadt schwebte. Über den würden die vom „Team Snowden“ sowieso alles abhören. Ihr Generator würde allerdings einen Abgasreiniger vertragen....
Während immer mehr Zuschauer den lauen Vorfrühlingsnachmittag zum Besuch des Faschingszugs nutzten, schaukelten manche Wagen schon jetzt bedenklich.
Noch eine viertel Stunde – dann geht’s los.
Das selbe Ziel wie zweite Bürgermeisterin Ilse Preisinger-Sontag hatten Prinzessin Katrin und Prinz Andi.
Für die perfekte Organisation auf dem Stadtplatz sorgte einmal mehr der Maier Franz mit seinem neuen Chef, dem Gruber Walter.
Glücklich wer an der Zufahrt zum Stadtplatz wohnt. So einen Blick aufs Geschehen hat sonst kaum jemand. Das Guatl-Fanggerät war auch schon vorbereitet.
Sie haben es gefunden, ihr Inntalia-Schiff!
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Dann sprang die Ampel auf grün und es ging los.
Voraus das neue Kommandofahrzeug der Feuerwehr und danach der Wagen des Bauhofes. Der hatte sich die Werbekampagne „Ich war ein Münchner“ zum Thema genommen. Schließlich müssen sie es für die Zuzügler richten!
Für uns hatten sie nur eine volle Konfetti-Breitseite übrig!
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Das Stadttor ist eigentlich groß genug. Trotzdem mußten die Fahrer mancher Gefährte schon genau aufpassen.
„Mehr Transparenz“ verstand diese Truppe auf ihre eigene Weise... Mit ihrer Radarantenne überwachten sie alles um sie herum.
Die Faschingsfreunde Penning wollten Ablassbriefe verkaufen. Für 1000 Mark!
Ihr Bischof wollte sich damit ein Schloß bauen.
Wieder so ein riesiger Wagen: De Zsamgschmissna hatten ihren Spaß mit Asterix und Obelix.
Die vielen Zuschauer fingen den Bonbonregen mit allerlei Tricks auf.
Bei all den Freunden aus Amerika und England wollte die Besatzung dieses Wagens doch lieber wieder zurück in die Steinzeit.... Sie hatten ihre Höhle gleich mitgebracht.
Die Blaskapelle Altmühldorf war schon fast überall - nur eben noch nicht in Mexiko!
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Nach der Tordurchfahrt mußten sie ihren Satelliten erst wieder zusammenbauen bevor sie ihn starten konnten. Da flog er dann übers Münchner Tor weg.
Gesteuert haben sie ihn mit einer Parabolantenne.
Die Panzerknacker aus Oberornau haben uns enttäuscht: Sie haben keine einzige Bank ausgeraubt!
Die Kindergarde der Inntalia war im Fasching mit einem Schlumpf-Tanz aufgetreten. So kamen sie auf ihrem Wagen daher.
Die Dancing Daddy’s der Inntalia waren als Fußtruppe gemeldet. So waren die Piraten dann auch „Düff gebrüfft“.
Der Trachtenverein Edelweis beklagte das Diskoleben in Mühldorf und trug den King-Dom-Park zu Grabe. Ausgerechnet der Trachtenverein!!!
Auf ihr Fest 2014 machten die Unterneukirchna aufmerksam. Sie mußten ihr Mantschkal aber auch erst wieder aufblasen.
Ampfings Bürgermeisterkandidat Dietrich Hübner hatte genau so seine Freude wie die vielen anderen Faschingsgäste.
Die Katholische Landjugend Heiligkreuz und die Schonks aus Oberneukirchen begeisterten die Zuschauer. Sie hatten sehr viele Heino’s dabei und sangen aus voller Kehle!
Eine ganze Gruppe Bauleute folgte: Die Stadtratskandidaten der SPD um Bürgermeisterkandidatin Marianne Zollner.
Hoppala – FC-Vorstand Ingo Möschl verlor da gleich seinen Helm.
Nein, das ist ein VW Iltis und nicht ein Mercedes G!!!!
Sie wollten nicht, daß Mühldorf schwarz wird....
Ob sie’s abgesprochen hatten? Der Spielmannszug aus Neuötting kam auch in Bauarbeitermonturen.
Die jungen Oberneukirchner hatten ihre Nonnen-Miezen und einen ihrer Kardinäle gleich vorne auf dem Aggregat sitzen.
Und auch sonst provokante Sprüche drauf. Die waren wohl alle mal Ministranten....
Der Trasna Hauffa hat sich für seinen Spott die gelben Engel des ADAC ausgesucht. Lauter gelbe Engel da oben.
Ganz anders der EKC: Sie kritisierten die politischen Parteien für ihr Stillhalten in der Abhöraffäre.
Und sandten mit ihrer Parabolantenne wohl selbst Signale an Satelliten.
Der undendlichen Geschichte um den Berliner Flughafen hatten sich die Kastler Zipfeln angenommen.
Die Partyfreunde Moos badeten auch im Geld... Sie hatten den goldenen Eimer gleich mit dabei.
Und ihr eigenes Teuferl auch.
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Mit riesigen Ohren wollte der M-G-D – also der Mühldorfer Geheimdienst - herausfinden, wer in Mühldorf Bürgermeister wird. Ob‘s in diesem Telefonat darum ging???
Und wieder der ADAC! Aus Tittmoning war die „Langwieder Alm Bar“ nach Mühldorf gekommen.
Die Security-Leute hatten auch ihren Spaß.
Und die Guatl regneten auf die Zuschauer nieder.
Wußten Sie, daß Bürgermeisterkandidat Stefan Lasner von der Freiwilligen Feuerwehr Altmühldorf aufgestellt wurde?
Na ja, der Richtige kam gleich hinterher: „Superman Lasner“, der große Wurf – mit Staatsminister, Landtagsabgeordnetem, Bezirksrätin und Bundestagsabgeordneter an Bord. Volle Power halt!
Und die Wuiderer aus Wonghof‘n haben einfach zurückgeschossen!!!
Für sie stand die Welt der Butterkekse auf dem Kopf.
Der Postsportverein hatte sein Ruderboot dabei. Ohne Wasser halt, dafür aber mit Anfeuerer.
Zeit für echte Helden war für die Faschingsfreunde Vilslern, also für Biene Maja, Mickey Mouse und Obelix. Sponge-Bob hatten sich schon aufgehängt!
Frischen Wind brachte das junge Gemüse der Freien Mühldorfer in die Stadt.
Sie hatten eigene Bonbons und viele Gesundes dabei.
Bürgermeisterkandidatin Karin Zieglgänsberger thronte auf ihrem Wagen – oder besser ihrem fahrbaren Gemüsegarten.
Die schmecken doch gleich ganz anders!
Die Roidhamer Hütt’n mit dem nächsten Skandalbischof-Wagen.
„Schreien jetzt bald Babys in der Bundeswehr?“, stellte der Panzer der Taufkirchner Ursula von der Leyens Bundeswehrreform in Frage. Ihre Panzer qualmten nicht schlecht.
Braver waren die Spotlights des TuS Töging.
„Luxusbad statt Zölibat“ fragte sich der Deuz Faschingsverein aus Unterneukirchen.
Und die Huaba-Hütt‘n übertrug das Skispringen live aus Sochi....
Prinzessin Tanja und Prinz Peter führten die große Gruppe der Narrengilde Kraiburg an.
Sie feuerten aus der Konfetti-Kanone..
Der Burschenverein aus Rattenkirchen dokumentierte sich selbst. Irgendwie wackelig dieser Wagen.
Prinzessin Stefanie, Prinz Florian und Hofmarschall Charly Salinger von der Waldburgia hoch auf dem nächsten Wagen. Nur, daß er nicht gelb war!
Die Grünen hatten die Erde von unseren Kindern geklaut! Landratskandidatin Cathrin Henke hatte sie sogar in ihrem Käfig gefangengenommen. Da war dann ein bißchen die Luft raus.
Grünen Bürgermeisterkandidat Dr. Georg Gafus mußte sich erst einmal Platz schaffen. Dann ließ er’s so richtig krachen!
Die katholische Landjugend aus Ranschberg war uns ziemlich feindselig begegnet...
Die Rottalia aus Neumarkt machte sich über die langen Bauarbeiten am Stadtplatz lustig, die doch ein wichtiges Problem nicht gelöst haben....
Bio-Karrotten gab‘s von der Stiftung Ecksberg.
Entlang der Straße hatten die Zuschauer jeden freien Meter genutzt. So viele Zuschauer wie selten verfolgten das Geschehen.
Ah, die Stiftung Ecksberg war auch schon bei Stadtrat Gottfried Kirmeier...
Dann kam die CSU aus Waldkraiburg mit Bürgermeister Klikas 20-zylindrigem Kraftwerk. Ob er den Stadtplatz absichtlich einnebelte?
Die Stadtkapelle kündigte das Ende des Zuges an, den traditionell das Prinzenschiff der Inntalia bildet.
Dann war der Faschingszug durch. Manche brachten ihre Wagen ein zweites Mal herein und parkten sie irgendwo. So dicht war das Getümmel, daß man kaum durchkam.
Später unterhielt eine Liveband und Besucher und Teilnehmer feierten noch bis spät eine ausgelassene Party.
53 Der erste Nachtfaschignszug in Neumarkt-Sankt Veit - Spaß noch mit ein paar Hindernissen 9:45
Etwas mißmutig blickte Bürgermeister Erwin Baumgartner drein als wir ihn auf dem Stadtplatz trafen. Er meinte nur, draussen am Bahnhof – da geht's zua!!!!
Tatsächlich! Da gings zu! Die CSU war auf der Überholspur und die griabigen St. Veiter wollten den Faschingsabschied suchen.
Das Mandl der Unterneukirchner blickte dem Bahnhof aufs Dach und die Waldburgia erwartete was kommen sollte.
Überall rauchte und qualmte es.
Als die Dämmerung hereinbrach, kamen langsam die Lichter zur Wirkung.
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Es war noch nicht ganz dunkel, als die Stadtkapelle den ersten Nachtfaschingszug ankündigte.
So mancher Autofahrer wollte nicht glauben, daß der Stadtplatz gesperrt ist.
Der Wagen der Rottalia eröffnete den Zug. Sie nahmen die Asphaltierung des Stadtplatzes aufs Korn.
Der Gruber Bäcker wollte sich einen Bürgermeister backen...
Gebacken hatte auch der Brezenbäcker. Sie verteilten einen ganzen Leiterwagen voller Brezen.
Zur Bescheidenheit mahnten Traktor und Wagen der Faschingsfreunde Feichten.
Ob ein Bürgermeister Kulhanek mit einem Bobby-Car zufrieden wäre?
Die Schpana-Eishockey-Mannschaft wollte ihr nächste Spiel unbedingt gewinnen....
Immer größer wurden die Wagen: Der Spider-Man der Faschingsfreunde Hörbering spritzte uns erst einmal naß. Sie hatten ein buntes Völkchen dabei.
Der nächste Wagen hüpfte daher. Kein Wunder...
Oh – Oh – ob das gut geht?
Es hat geklappt, sie waren durchs Stadttor durch.
Und die mit ihrem beleuchteten Schneemann auch.
Es war gar nicht so einfach, die riesigen Wägen durch das kleine Tor zu manövrieren.
Das hatte sich die Landjugend aus Wiesbach leichter gemacht. Sie hatten das Füttern ausdrücklich erlaubt.
Der Radfahrverein Frisch-Auf nahm sich selbst auf den Arm: Durchschnittsalter 80 Jahre!
CSU-Bürgermeisterkandidat Michael Kulhanek in seinem Seifenkistal brauchte nur zu lenken. Wie ein echter Bürgermeister eben.
Max Heimerl verteilte die Bonbons gezielt...
Dann stockte der Zug: Diesen Wagen durchs Tor zu manövrieren war nicht so einfach!
Die Unterneukirchner mußten ihr Mantschkal erst wieder aufblasen um zu ihrem Fest einladen zu können. Aber dann dominierte es den Stadtplatz.
Das Guatl-Reservoir der Zsamgschmissna war gut gefüllt als ihr Wagen daherhoppste.
Die Amis sind doch unsere Freunde – oder? Sie wollen doch wirklich alles von uns wissen! Vielleicht brauchen sie sich doch nicht gleich zurück in die Steinzeit zu versetzen!
Wieder so ein Dickschiff! Der Bauwog’n z Gruab. Sie wollten die Bundeswehr mit mehr Babys stärken.
Und die Wuiderer waren schon wieder nicht nett zu uns!
Bis zu den Gehsteigen drängten sich die Zuschauer um beim ersten Nacht-Faschingszug dabei zu sein.
Wie heiß es auf diesem Wagen herging zeigte sich erst hinterher.
Oh! Dann ging nichts mehr weiter. Dieser Wagen war sechs Zentimeter zu breit. Nicht unten, sondern oben! Da half nur rückwärts rangieren und ausweichen.
Auch der nächste Wagen war zu groß und kam nicht durchs Tor. Die Besatzung nahms leicht und machte sich zu Fuß auf Richtung Stadtplatz.
Die Nonnen-Miezen hatten diesmal einen Pater bei sich auf dem Bock. Sie waren noch immer nicht einverstanden mit der Protzerei dieses Bischofs und wollten auch ihre Kirche pimpen!
Ihr Wagen kam ganz knapp durchs Tor.
Die Fahrer der Traktoren haben wirklich Geschick bewiesen an diesem Abend.
Weil das alles ein bißchen gedauert hat, mußte Heike Perzlmeier erst wieder Platz schaffen.
Kein Problem mit dem Tor hatte dieser Wagen, der Weihnachten bei 20 Grad feiern wollte.
Die Taufirchner mußten ihren Panzer nach der Durchfahrt erst wieder zusammenbauen.
Da hatte es der Wagen aus Heinrichsberg viel leichter. Sie hatten eher das Problem wie sie ihn bremsen sollten.
Mit viel Hydraulik schafften es die Sumpfbiber aus Winhöring durchs Tor. Sie luden ihren Auflieger einfach vorher ab und später wieder auf.
Und schließlich machten sich die Erlbacher Steuerfahnder über einen sehr verdienten Fußball-Manager lustig. Wir hatten schon vermutet, sie wären vom Fußballverein... Waren sie aber nicht.
Der nächste Traktor hatte seinen gelben Engel einfach auf die Hörner genommen und trug ihn vor sich her.
Tatsächlich hatten sie den schönsten Wagen Deutschlands....
Und weil schließlich nach der Fastenzeit Ostern kommt, verteilten die Faschingsfreunde Penning schon mal bunte Eier.
Und noch einmal hört Obama die ganze Welt ab. Da hilft nix! Auch wenn die Merkel tobt.
Die Partyfreunde Moos badeten im Geld. Ihr Bischof nahm’s leicht.
Mit ihrem großen Panzer nebelten die Faschingsfreude den Stadtplatz ein: „Dank von der Leyen bei der Bundeswehr bald Babys schreien!“
Prinzessin Stefanie und Prinz Florian und die Waldburgia hatten ihren Spaß auch bei Nacht.
Live aus Sotschi übertrug dieser Wagen das Skispringen.
Ganz kanpp kam der Wagen des Burschenstammtisches Mehring durchs Tor. Sie hoben ihren Obelix gleich wieder in die Höhe.
Damit war der Nachtfaschingzug durch. Die Wagen wendeten auf dem Volksfestplatz und kamen wieder zurück. Ein zweiter Faschingszug, diesmal in umgekehrter Reihenfolge. Das zeigen wir Ihnen jetzt ohne viele Worte.
Später feierten Teilnehmer und Gäste noch lange im Kulturbahnhof einen fröhlichen Rosenmontag
54 Stadtwerke Waldkraiburg stellen neuen Film über die Fernwärmeversorgung vor 15:00
Die Stadtwerke Waldkraiburg hatten Bürgermeister, Stadträte, Mitarbeiter und vor allem Kunden ins Kino eingeladen um ihren neuen Film zu präsentieren, der diesmal das Fernwärmenetz zum Thema hat.
Nach ein bißchen Small-Talk im Foyer lud Stadtwerke-Chef Norbert Weigl in den Saal 1 des Kinos ein, den mit der größten Leinwand und den meisten Zuschauerplätzen.
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Dort begrüßte er die Gäste und besonders Siegfried Klika, der gleich in vierfacher Funktion dabei war: als Bürgermeister, als Vorsitzender des Aufsichtsrates, als Mitwirkender im Film und als künftiger Fernwärmekunde.... (Gelächter – Applaus)
Norbert Weigl freute sich über die Fernwärmekunden - unter ihnen Stadtbau-Chef Hermann Karrosser – und die vielen Akteure, die im Film auftreten.
Besonders freute er sich über Sebastian Harrer, der den Film hergestellt hatte.
Der Film beginnt bei der Einweihungsfeier der Geothermieanlage am 8. 12. 2012 – ein Datum, das in Waldkraiburg niemand mehr vergißt – freute sich Norbert Weigl. Ein Ende des Films gibt es eigentlich nicht, machte Norbert Weigl die Zuhörer neugierig.
Damit wollte er die Leute nicht länger auf die Folter spannen und bat: „Film ab!“
Wir können hier einige Ausschnitte aus dem Film zeigen.
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Später luden die Stadtwerke zum gemütlichen Beisammensein bei Häppchen und Getränken.
Sebastian, man könnte Deinen Film als „langen Film“ bezeichnen, weil Du mindestens ein Jahr lang daran gearbeitet hast. Zudem erklärt er ausführlichst, wie eine Fernwärmeversorgung funktioniert. (O-Ton Sebastian Harrer)
Herr Weigl, die Geothermie läuft blendend, das Fernwärmenetz wird gerade ausgebaut, wie sieht’s mit der Akzeptanz der Waldkraiburger aus? (O-Ton Norbert Weigl)
Die UWG kritisiert im Wahlkampf, daß die Akzeptanz der Privatkunden zu wünschen übrig läßt. (O-Ton)
Das zu erklären dient der vorgestellte Film? (O-Ton)
Man dreht also den Hahn auf und hat nichts weiter zu tun? (O-Ton)
Welche Projekte stehen jetzt an? (O-Ton)
Haben sich Nachbargemeinden bereits gemeldet, die unsprünglich dabei waren und dann abgesprungen sind? (O-Ton)
Über dem ganzen Abend hing der Traum von „Bad Waldkraiburg“. Gibt’s Aktivitäten in diese Richtung? (O-Ton)
Das ist dann eine Aufgabe für den künftigen Bürgermeister. (O-Ton)
Herr Jungbauer, wann bekommen wir „Bad Waldkraiburg“? (O-Ton – hat sich sehr elegant verhalten! )
Wir haben im Film gerade einen stolzen Bürgermeister gesehen, der erfolgreich eine Geothermieanlage gebaut hat und jetzt erfolgreich ein Fernwärmenetz baut. (O-Ton Siegi Klika)
Wenn Professor Goldbrunner sagt, es gibt weltweit nur noch eine Stadt, die so gut dasteht wie Waldkraiburg – und das ist Rejkjavik – dann muß das doch dem Bürgermeister runtergehen wie Olivenöl! ( O-Ton)
Dann hat Waldkraiburg auf Jahrhunderte hinaus die billigste Wärme! (O-Ton)
Also beneidenswert! Danke schön.
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Wenn Sie den Film selbst sehen wollen, können Sie ihn bei den Stadtwerken Waldkraiburg anfordern. Kunden erhalten ihn natürlich kostenlos.
55 Der politische Aschermittwoch im Landkreis - So viel wie nie zuvor 9:00
Eine große Zahl Gäste kam ins Gasthauses Spirkl nach Mößling um gemeinsam die Tradition des Aschermittwoch-Fichessens zu pflegen.
Nachdem sie sich eine Forelle hatten schmecken lassen, stellten sich erst die Kandidaten für die Wahl zum Kreistag vor, die auch noch andere Veranstaltungen besuchen wollten.
Ulrich Niederschweiberer aus der direkten Nachbarschaft, Petra Jackl aus Kraiburg, Bezirksrätin Claudia Hausberger und einige mehr.
Danach bat Mößlings Ortsvorsitzender Sepp Bernhart die Stadtratskandidaten sich vorzustellen, die fast vollständig anwesend waren.
Ilse Preisinger-Sontag
Oskar Stoiber
Franz Strohmaier
Günther Rosenberger
Marianne Pfaffeneder
Georg Grundner
Sepp Bernhart
Florian Loserth und
Ulrich Niederschweiberer, die auch für den Kreistag kandidieren
Und die vielen anderen, die die Zukunft der Kreisstadt gestalten wollen.
Bürgermeisterkandidat Stefan Lasner freute sich, so ein starkes Team hinter sich zu wissen. Das Team und ihre Absichten hat die CSU im neuen Prospekt zusammengefaßt, das in den folgenden Tagen verteilt wird.
Herr Lasner, Sie waren heute nicht in Passau beim größten Stammtisch der Welt? (O-Ton)
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Gleichzeitig in der Gaststätte Duschl in Ampfing: Grünen-Spitzenkandidatin Andrea Weiner sprach gerade zu einem gut besuchten Auditorium unter dem auch SPD Bürgermeisterkandidat Dietrich Hübner und einige Kandidaten der SPD waren. Mühldorfer Grüne waren auch gekommen.
Damit es ein Heimatabend wurde, hatten die Grünen die Schwindegger Gruppe „Ungustiös“ gebeten, die Veranstaltung musikalisch zu gestalten.
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Andreas und Florian Huber hatten gleich ein Lied parat, das auch ihrem Vater gefällt....
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Als amtierenden Ampfinger Gemeinderat und damit Einzelkämpfer stellte sich Rainer Stöger vor und zerlegte auf launige Art die Kandidatenlisten und Wahlprogramme der Wettbewerber. Damit bereitete er den Zuhörern Vergnügen und endete mit einer persönlichen Bemerkung: Er wäre glücklich, wenn sie wieder in den Gemeinderat einziehen würden, aber schöner wär’s, wenn sie dann mehr wären. Schließlich heißt es „allein sein macht krank“. Daß das stimmt hatte er in München schon beobachtet. Absolute Mehrheiten arbeiten ja schließlich nicht immer demokratisch.
Um die CSU sollte man sich keine Sorgen machen, die kriegen ihre Stimmen schon. Die Frage danach, was passieren würde, wenn die 20 Ampfinger Gemeinderäte gleichmäßig aus allem Listen kämen, gab er den Zuhörern als Denksportaufgabe mit in den Abend.
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Ein gut besuchter Heimatabend mit einer ganzen Reihe SPD-Leuten hier in Ampfing. Wie sieht’s denn aktuell aus? (O-Ton Rainer Stöger)
Cathrin, die Wahl zum Kreistag folgt ganz anderen Regeln. Wie sieht Dein Wahlkampf derzeit aus? (O-Ton Henke)
Herr Janetschek, Sie haben heute schon den politischen Aschermittwoch in Niederbayern bestritten und sind jetzt am Abend hier in Ampfing. Was können Sie den Mühldorfer Grünen für die letzten Tage noch mit auf den Weg geben? (O-Ton)
Wie können Sie Ihre Leute noch mal motivieren? (O-Ton)
Also tut jede Stimme gut. (O-Ton)
Rainer, nun habt Ihr den Abend als Heimatabend tituliert. Darunter stellt man sich landläufig etwas anderes vor. Trotzdem kams gut an. (O-Ton)
Vielen Dank.
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Wir wollten noch den politischen Aschermittwoch der SPD in der Waldkraiburger Gaststätte Zappe besuchen, kamen aber dort zu spät an und trafen nur noch ein kleines Häuflich um Bürgermeisterkandidat Richard Fischer. Der berichtete, daß etwa 150 Gäste von der Saxophon-Band „Pentasax“ bestens unterhalten worden waren.
Tatsächlich ist unsere politische Szene derzeit sehr aktiv. Der Wahltermin kommt halt immer näher.
56 Keine Kostenexplosion beim Bau der A94 -
Innenminister Joachim Herrmann erläutert den aktuellen Stand
10:15
Am 21. Februar berichtete der Bayerische Rundfunk in seiner Haupt-Nachrichtensendung von unglaublichen Kostensteigerungen beim Bau der 33 Kilometer der Autobahn A94 von Pastetten bis Heldenstein. Statt der bisher veranschlagten 350 Millionen Euro war in dem Bericht vom über einer Milliarde Euro die Rede.
Bürgermeisterkandidatin Marianne Zollner hatte bei der Podiumsdiskussion im Mühldorfer Haberkasten ebenfalls utopische Zahlen genannt: Die Lappachtalbrücke würde 53 Millionen und die beiden Abschnitte von Pastetten bis Dorfen und von Dorfen bis Heldenstein zusammen 800 Millionen Euro kosten.
Zudem hatte MdL Günther Knoblauch in einer Pressemeldung die CSU kritisiert, weil sie gegen einen Antrag der SPD Landtagsfraktion gestimmt hatten, die A94 bis 2017 fertig zu bauen.
Durch diese Meldungen entstand ziemliche Verwirrung im Land!
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Um Klarheit zu schaffen, lud Bayerns oberster Bauherr, Innenminister Joachim Herrmann an die Baustelle der Lappachtalbrücke zu einem Pressetermin. Er brachte auch gleich Umweltminister Dr. Marcel Huber mit, und den Präsidenten der Autobahndirektion Südbayern, Paul Lichtenwald.
Da der Termin bekannt wurde, fanden sich auch Gegner und Befürworter des Baus der B15neu ein.
Wegen der großen Fläche, die durch die Bauarbeiten aufgerissen wurde und die Beeinträchtigung des kleinen Baches „Lappach“ waren die Anwohner ziemlich aufgebracht. Sie beklagten, daß der Bach inzwischen tot wäre. Kein Fisch hätte den Eintrag der Bau-Abwässer überlebt. Umweltminister Dr. Marcel Huber hörte sich die Klagen an und versprach einerseits das Ende der Schädigung mit dem Ende der Bauarbeiten und andererseits die Wiederherstellung der natürlichen Bedingungen wenn die Brücke fertig ist.
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Um die zahlreichen widersprüchlichen Veröffentlichungen über die A94 und die B15-Neu der letzten Wochen richtigzustellen wollte Innenminister Joachim Herrmann Klarheit schaffen.
Die Lappachtalbrücke ist eine vorbereitende Maßnahme für den Bau der A94 von Pastetten bis Heldenstein mit einem öffentlich-privaten Partnerschaftsmodell. Ein privater Betreiber wird also den Abschnitt bauen und die gesamte Strecke von Forstinning bis Marktl 30 Jahre lang betreiben.
Aktuell wird das Vergabeverfahren durchgeführt. Nach Abschluß des Wettbewerbs werden noch 2014 die Angebote eingeholt. 2015 wird mit den Bietern verhandelt um in der zweiten Jahreshälfte den Zuschlag erteilen zu können. Ab dem Beginn der Vertragslaufzeit Anfang 2016 kann der Investor dann bauen.
Das Fertigstellungsziel ist weiterhin 2018. Um etwas Spielraum zu haben, wird vertraglich als Fertigstellungstermin der 30. September 2019 festgelegt.
Wie genau der Bau ablaufen wird, ist Sache des Vertragspartners.
Um die Zeit zu nutzen hat die Autobahndirektion bereits etwa 50 Millionen Euro in die vorbereitenden Maßnahmen investiert. Allein die Lappachtalbrücke wird 13 Millionen Euro kosten und in der späteren Bauphase den LKW-Verkehr abwickeln, der für die Erdbewegungen nötig ist.
Sie wird 2016 dem künftigen Betreiber übergeben werden, so daß dieser sofort mit den Bauarbeiten beginnen kann.
Wenn die energischen Befürworter eine staatsfinanzierte Fertigstellung bis 2017 fordern, hätte man längst eine Vielzahl von Gewerken europaweit ausschreiben müssen. Die Koordinierung und die komplexen Vertragsmodalitäten und Vergabeverfahren hätten die Maßnahme kompliziert und verzögert. Zudem wären die Mittel in Berlin nicht zur Verfügung gestanden. Die Autobahn ist schließlich eine Investition des Bundes.
Beim ÖPP-Modell dauert die Vergabe länger, dafür verkürzt sich die Bauphase. Das hat der Ausbau der A8 zwischen München und Augsburg gezeigt.
Ein weiterer Vorteil ist, daß der gesamte Abschnitt zwischen Pastetten und Heldenstein auf einmal gebaut werden kann und damit das bestehende Staatsstraßennetz geschont wird.
Tatsächlich sind Kosten für den Bau der 33 Kilometer in Höhe von 350 Millionen Euro veranschlagt. Die genannten sehr hohen Kosten beinhalten sowohl die Kosten für den Bau der 33 Kilometer als auch den Unterhalt der gesamten Strecke von Forstinning bis Marktl – als für den Winterdienst, den Erhalt der Grünanlagen, die Beseitigung von Unfallschäden und ähnlichem über einen Zeitraum von 30 Jahren. Diese Summe beläuft sich geschätzt auf eine Milliarde Euro, die auf 30 Jahre gestreckt vom Bund an den Vertragspartner zu bezahlen sind.
Staatsminister Joachim Herrmann ergänzte, die Einnahmen aus der LKW-Maut bleiben auf dieser Strecke beim Bund. Der Betreiber erhält jeden Monat ein Verfügbarkeitsentgelt, dessen Höhe noch ermittelt werden muß.
Alle Fachleute sind sich einig, mit dem beschriebenen ÖPP-Modell kann die Autobahn schnellstmöglich gebaut werden. Und darum geht’s schließlich.
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Im weiteren ging Staatsminister Joachim Herrmann auf den Bau der Bundesstraße 15 neu ein. Südlich der A92, also ab Landshut bis Geisenhausen hat der Bund den Vorentwurf bereits genehmigt. So bald die Einstufung in den neuen Bundesverkehrswegeplan geklärt ist, wird das Planfeststellungsverfahren eingeleitet.
Bei der Fortschreibung des Bundesverkehrswegeplans hat der bayerische Ministerrat die Bundesstraße 15 neu durchgehend bis Rosenheim angemeldet. In den Planunterlagen, die Anfang Februar an den Bund übermittelt wurden, weicht die Trassenführung von der Raumordnungstrasse ab, die Anfang der 70er Jahre festgelegt worden war. Die Anpassung war nötig um ökologisch hochwertige Gebiete zu umgehen, etwa das Atteltal oder das Thalhammer Moos.
Wenn irgend möglich, orientiert sich der Trassenverlauf der B15 neu an der B15 alt.
Tatsächlich wird es im Abschnitt von der A94 bis zur A8 noch sehr lang dauern, bis gebaut werden kann. Zunächst soll der Abschnitt von der A92 zur A94 geplant werden.
Der Freistaat wird auf jeden Fall am Bau der B15neu festhalten, weil diese Straße für die Erschließung des ostbayerischen Raumes nötig ist.
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Während Staatsminister Joachim Herrmann mit B15neu-Gegnern diskutierte. haben wir Staatsminister Dr. Marcel Huber gefragt, wie er Bürgern erklärt, daß jede Baustelle viel größer aussieht als die spätere Autobahn. (O-Ton)
Man sieht ja im Inntal, daß die Autobahn kaum mehr zu sehen ist, wenn sie fertig und eingewachsen ist. (O-Ton)
Was sagen Sie dem Vorsitzenden des Vereins „Ja-zur-A94“ wenn er plötzlich die CSU beschuldigt, daß sie den Autobahnbau gar nicht will weil sie gegen die Fertigstellung bis 2017 gestimmt hat. (O-Ton)
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(O-Ton Frage/Antwort Lichtenwald)
Vielen Dank.

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