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Victoria Pöllmann Landkreis Mühldorf > Stadt Mühldorf >
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Josef J. Pöllmann
Stadt Waldkraiburg > Neumarkt St. Veit > Gemeinde Ampfing > Stadt Altötting > Mühldorf-TV ist durch die BLM lizenziertes Lokalfernsehen
Josef J. Pöllmann ist Mitglied im Deutschen Presse Verband
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Das gab's 2013 bei Mühldorf-TV und bei Altötting-TV
Hier können Sie nachlesen, worüber wir in KW 23/2014 berichtet haben.
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Nr.
Thema LZ Archiv KW Ersch.
129 Bürgerversammlung in Mühldorf - Viele Fragen an Marianne Zollner 13:40 23 06.06.14
Bürgermeisterin Marianne Zollner begrüßte die Gäste im Stadtsaal unter denen zahlreiche aktive und ehemalige Stadträte waren, die Abteilungsleiter der Stadtverwaltung und eine Reihe ihrer Mitarbeiter. Ebenfalls gekommen war Polizeirätin Angelika Deiml und Vertreter der Stadtwerke.
Nach Günther Knoblauchs Einzug in den Landtag übernahm Ilse Preisinger-Sontag als geschäftsführende zweite Bürgermeisterin den Sessel im Rathaus. Nach der Kommunalwahl und der Stichwahl wurde sie selbst zur Bürgermeisterin gewählt und mußte schon zwei Tage nach der Wahl das Amt antreten.
Damit erlebten die Mühldorfer in einem halben Jahr drei verschiedene Bürgermeister. So wollte sie über das Geschehen im vergangenen Jahr berichten.
Zum Jahresende 2013 lebten in Mühldorf 18.230 Bürger. Der Mikrozensus hat allerdings gut 17.000 Einwohner ermittelt. Gegen diese Feststellung läuft derzeit ein Widerspruchsverfahren.
Mühldorf wird jünger: In der Altersklasse von 19 bis 65 Jahren wuchs die Zahl der Mühldorfer von 2007 bis 2010 um 13%. Dagegen reduzierte sich die Zahl der über-65-jährigen.
Mühldorf hat seine Attraktivität in vielen Bereichen bewahrt – von den günstigen Mieten über die Verfügbarkeit von Gewerbeflächen bis zum Kulturprogramm.
Die florierende Wirtschaft garantiert der Stadt die Einnahmen mit denen sie wiederum die Einrichtungen erhalten kann – von der Infrastruktur bis zur Innfähre.
Die Kinderbetreuung ist mit 9 Kindergärten mit 567 Plätzen gut ausgebaut. Von den 9 Kindergärten trägt die Stadt 3, die Kirchen 4, Waldorf 1 und einer ist in privater Hand. Diese Vielfalt entspricht den gesetzlichen Vorgaben.
Da der Bedarf weiter groß ist und gesetzlicher Anspruch besteht, laufen ständig Planungen, weitere Kinderkrippenplätze anbieten zu können.
Ein Kinderhort bietet berufstätigen Eltern vielfältige Möglichkeiten.
Weiter unterhält die Stadt drei Grundschulen, in Mühldorf, in Altmühldorf und in Mößling.
Die Mittelschule betreut auch Schüler aus Mettenheim, Erharting, Polling und Neumarkt-St. Veit.
Die Hälfte der Schüler nutzen dort die Ganztagesbetreuung.
Neue Siedlungsgebiete erschließt die Stadt im Norden und an der Frixinger Straße in Mößling.
Noch immer gebaut wird im Baugebiet südlich der Oderstraße.
Errichtet wurden zwei Kinderkrippen: An der Tachinger-See-Straße und an der Waidbruckstraße. Diese Krippen sind fast vollständig belegt.
Die „Mühldorfer Tafel“ mußte von der Münchner Straße in ein Gebäude an der Mühlenstraße umziehen. Die Turnhalle an der Grundschule in Mühldorf erhielt neue Sanitäranlagen und die Innkanalbrücke mit den beiden Kreisverkehren wurden neu gebaut. Beides waren große Investitionen.
Der Neubau des Seniorenheimes der Caritas schreitet voran, in dem die Stadt 35 Belegplätze hat. Dieses Haus bietet den Senioren die Teilhabe am Leben der Stadt.
Mehrere Verkehrsprojekte erforderten die Kooperation mit den Nachbargemeinden, etwa mit Erharting beim Bau des Netto Logistik-Zentrums.
Voran schreitet auch der Ausbau des Industriegebietes. In das Kanalsystem der Stadt fließen alljährlich mehr als 250.000 Euro für Ausbau und Erhaltung.
Die Stadtverwaltung wurde neu strukturiert und um die Abteilung 6 erweitert, die nun in dem Gebäude untergebracht ist, in dem früher die Commerzbank war.
Verabschiedet wurden Herbert Gambihler und Franz Hanninger. Ihnen folgten Walter Gruber und Lorenz Angermann.
Im November verabschiedete die Stadt die Bürgermeister Günther Knoblauch und Paul Schwarz. Die Umstrukturierung des Rathauses war verbunden mit dem Umzug der parteiverkehrsintensiven Dienststellen ins ehemalige Commerzbankgebäude. Dort sind jetzt: (O-Ton Das Einwohnermeldeamt, das Ordnungsamt.....)
Besonders das Kulturamt hat ein sehr schönes Büro bekommen.
So sieht die Organisationsstruktur des Rathauses nun aus.
Ein Aushängeschild ist die Stadtbücherei, die Regina Kaiser immer attraktiver gestaltet. Sie bietet neben der „Onleihe“ auch E-Book-Reader und natürlich zahlreiche Bücher und andere Medien.
Die Jugendherberge erfreut sich großer Beliebtheit. 2013 übernachteten dort mehr als 5000 Gäste. Zum Jubiläum wird sie nun generalsaniert.
Die Musikschule haben 724 Schüler besucht und dort alle möglichen Instrumente gelernt. Die jährliche Mühldorfer Sommerakademie gehört inzwischen zum Jahreskalender.
Die Innfähre können auch Radtouristen nutzen, die gerne nach Mühldorf kommen. Dazu wurde der Radlstern eingerichtet und erst kürzlich erweitert. Die Stadt beabsichtigt, die Fahrradtouristen in der Stadt zu halten um die Zahl der Übernachtungen zu steigern.
Eine große Zahl Veranstaltungen haben für Abwechslung gesorgt. Vom Altstadtfest über die Bayern-Rundfahrt bis hin zum Volksfest.
Mit dem Bild der drei Bürgermeister beendete sie ihren Vortrag und betonte (O-Ton 1:28:55:00 Wir werden die 50 Jahre SPD-Bürgermeister in Mühldorf schon voll kriegen!)
Sie berichtete von der konstituierenden Sitzung des neuen Stadtrates, der gleich das Problem lösen mußte, wie die zusätzlichen Anmeldungen zu den Kindergärten bewältigt werden können. Es wird wohl ein neuer Kindergarten gebaut werden. Schließlich ist die Kinderbetreuung die wichtigste Aufgabe der Stadt.
Inzwischen hat der Bau der Kinderkrippe an der Harter Straße begonnen und der Bau der Europa-Straße. Nötig sind zusätzliche Spiel- und Bolzplätze, etwa an der Mittelschule.
Das öffentliche WC im Rathaus wird’s noch dieses Jahr geben und das Seniorenheim wird 2014 fertig.
Abschließend dankte sie den Rettungskräften sehr für die reibungslose Durchführung der Entschärfung der Bombe, die kürzlich am Bahnhof gefunden worden war.
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In einer kurzen Pause nahmen die Gäste die Gelegenheit wahr, die Baupläne zu studieren und aktuelle Fragen zu diskutieren.
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Da sie erst seit wenigen Wochen im Amt ist, bat Marianne Zollner um Nachsicht dafür, daß sie nicht alle Fragen erschöpfend beantworten wird können.
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Professor Dr. Petra Plininger wollte wissen, ob im Rathaus angedacht ist, eine Informationsfreiheitssatzung einzuführen. Das wäre nämlich in allen Bundesländern Pflicht und im Interesse der Bürger und entspräche den Ankündigungen aller Parteien im Wahlkampf.
Bürgermeisterin Marianne Zollner wußte nicht genau, was man darunter versteht, sicherte aber zu, das Thema zusammen mit Lorenz Angermann zu klären.
Professor Plininger ging es hauptsächlich um öffentlichen Zugang zu zwei Gutachten: Eins zur Stadtentwicklung und eins zum Anwesen Stadtplatz 58. Hier interessierten sie besonders die Kosten der Sanierung.
Marianne Zollner konnte die Kosten nicht beziffern und Stadtbaumeister Fasser verwies auf die Auskunft, die dem Stadtrat bereits erteilt wurde. Er wollte keine Kosten nennen, weil er sich nicht genau daran erinnerte. Man könne schließlich nicht alle Unterlagen ins Netz stellen, besonders nicht das Gutachten zur Stadtentwicklung, das ein Einzelhandelsunternehmen finanziert hatte. Die Einzelhandelsunternehmen in der Stadt kennen seinen Inhalt genau.
Auch auf mehrfache Nachfrage wollte Richard Fasser keine Zahlen nennen und beharrte darauf, daß die Summe im Stadtrat genannt worden war.
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Jutta Bauernfeind wunderte sich über die Aggressivität der Antwort auf Professor Pliningers sachliche Anfrage. Marianne Zollner bat sachlich zu bleiben und sicherte zu, die errechneten Kosten für die Sanierung des Anwesens bekannt zu geben.
Sie berichtete, im Gegensatz zu Richard Fassers Auskunftsangebot wurde ihr die Einsicht in die Akten im Rathaus verweigert.
Auch sie würde es begrüßen, die Kosten von Sanierung und Neubau von Stadtplatz 58 öffentlich zu diskutieren.
Als Vorsitzende des Vereins „Denkmal Stadt Mühldorf“ wollte sie anfragen, ob das Einzeldenkmal „Stadtplatz 58“ am „Tag des offenen Denkmals“ im September für die Besichtigung geöffnet wird.
Sie erinnerte Bürgermeisterin Marianne Zollner an ihre Zusagen im Wahlkampf und an ihre großen Verdienste für die Geschichte der Stadt, die sie vielen Gästen als Stadtführerin vorgestellt hat.
Weiters wollte sie wissen, wie es mit dem Therese-Gerhardinger-Kindergarten weiter gehen wird, der noch ein Jahr in dem Anwesen bleiben wird.
Bürgermeisterin Marianne Zollner berichtete, die Planung wurde vorläufig für ein Jahr aufgeschoben. Wie lang der aktuelle Zustand erhalten bleibt, entscheidet sich durch die Möglichkeiten, einen weiteren Kindergarten zu bauen. Im Lauf dieses Jahres sollte eine Lösung gefunden werden. Sie hielt an ihren Aussagen im Wahlkampf fest, das Gebäude neu zu bauen, machte das aber abhängig von den Plänen späterer Nutzer.
Ob das Gebäude am Tag des offenen Denkmals für die Allgemeinheit zugänglich gemacht wird, wollte Bürgermeisterin Marianne Zollner nicht beantworten und weiterer Prüfung in der Stadtverwaltung vorbehalten.
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Franz Lichtenecker wohnt im Altstadtbereich und wollte Parkausweise für Anwohner einführen. Ordnungsamtsleiter Fritz Waldinger verweigerte dies mit Verweis auf die Anwohnerparkplätze am Stadtwall. Außerdem wollte er eine Baumschutzverordnung eingeführt sehen um wildem Baumfällen vorzubeugen, wie kürzlich durch das Wasserwirtschaftsamt am Inn geschehen.
Marianne Zollner begründete dies mit dem Hochwasserschutz und dem angeschwemmten Sand in den zurückliegenden Jahren, der die Retentionsflächen stark reduziert hat.
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Erich Schneider aus Mühldorf-Süd wollte den Verkehr im neuen Baugebiet einer ehemaligen Gärtnerei um sein Wohngebiet herum leiten. Er kritisierte viel Murx im Bereich Verkehr, wo einerseits die Straßen für Möbelfahrzeuge zu schmal sind und anderseits Ampelanlagen nicht angepaßt werden, etwa an der Einmündung der Trostberger Straße oder an der Innstraße. Die früher geplanten Umgehungsstraßen sind durch Neubauten nicht mehr realisierbar.
Außerdem befürwortete er den Abriß von Stadtplatz 58.
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Frau Schneider ist auf Grund der Werbekampagne erst aus München nach Mühldorf gezogen. Nun braucht sie täglich 20 Minuten von Süd bis zum Bahnhof. Der Stadtbus ist dafür ungeeignet, weil er nicht mit den Zügen nach München koordiniert ist. Es funktioniert gar nicht!
Auch ihr Umstieg aufs Fahrrad hat nichts gebracht, weil ihr bereits zwei gestohlen wurden.
Auf Grund ihrer Erfahrungen in Mühldorf haben mehrere Bekannte Abstand davon genommen, nach Mühldorf zu ziehen. Mit weniger als zwei Autos ist hier nichts zu machen!
Bürgermeisterin Marianne Zollner verwies auf die nötige Finanzierung von Verbesserungen, die zu planen der Stadtrat beabsichtigt. Außerdem bat sie um konkrete Nachweise dieser Mißstände.
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Christine Lobmaier aus der Oderstraße kritisierte einmal mehr den Verkehr in ihrer Straße, die längst verkehrsberuhigt sein sollte.
Herr Bichlmaier aus Mößling erwartet seit 2006 auf den Hochwasserschutz für seinen Stadtteil. Im Zusammenhang mit dem neuen Siedlungsgebiet soll plötzlich etwas gemacht werden.
Marianne Zollner kündigte an, die Baumaßnahmen schnellstmöglich in Angriff zu nehmen. Priorität hat der Schutz der bestehenden Gebäude. Richard Fasser widersprach der Ansicht Bichlmaiers, die Baumaßnahme wird nur wegen des neuen Baugebietes in Angriff genommen.
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Professor Petra Plininger würdigte den Radlstern, wollte aber wissen, wann die Bahnunterführung im Zuge der Kapellenstraße neu gebaut wird. Dort ist es besonders für Kinder gefährlich zu fahren.
Marianne Zollner kennt das Problem, verwies aber auf die schwierige Topologie und Finanzlage der Stadt.
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Auch Alexander Graupner aus der Sepp Giggenbach-Straße kritisierte das Bussystem in der Stadt, das besonders am Wochenende kaum mit der Ankunftszeit der Züge synchronisiert ist oder gar nicht fährt. Ein attraktiverer Stadtbus würde auch Fahrgäste anlocken.
Marianne Zollner verwies auf die zusätzlichen Angebote wie Flexibus oder Ruftaxi, sah aber Entwicklungspotential in der Stadt.
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Jutta Bauernfeind hatte einen Appell an die Stadträte: Sie möchten Parteiinteressen hintanstellen und im Interesse der Stadt agieren. Ginge es mit 15:10 weiter, ist das zwar demokratisch, schließt aber über 40% der Mühldorfer aus. Gerade vor dem Zugewinn der kleineren Parteien sollten sie das doch ändern. (Applaus)
Marianne Zollner gab zu, daß das nicht glücklich gelaufen ist, sie es aber nicht hatte verhindern können. Trotz allem ist das demokratisch gelaufen. Es wird aber nachverhandelt.
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Hubert Wagner ist selbst Mitglied der CSU. Er kritisierte die Stadträte, die im Wahlkampf einmütig das Miteinander beschworen haben und jetzt etwas daraus gemacht haben, was nicht hinzunehmen ist.
Er kritisierte den Umgang mit Ilse Preisnger-Sontag, die nach langem Hinhalten das Handtuch geworfen hat. Die CSU sollte nun auch nicht ihre Nervosität dadurch übertünchen, daß sie zwei Bürgermeister durchdrückt.
Der zweite Bürgermeister hätte klar Frau Zieglgänsberger gehört. Auch die Aufteilung der Referentenposten nur unter den beiden großen Parteien kritisierte er scharf. Alle anderen hinaus zu beißen fand er ganz unschön.
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Marianne Zollner wollte diese politische Diskussion damit beenden.
Da es keine weiteren Wortmeldungen gab, dankte sie den Zuhörern und schloß die Bürgerversammlung.
130 40 Jahre Förderverein Kreismuseum - Die Feierstunde 11:50
Die Mühldorfer Saitenmusik eröffnete den Festakt im Haberkasten, wo sich zahlreiche Geschichtsinteressierte, Bürgermeister und Mitarbeiter von Kreismuseum, Stadt und Landkreis einfanden. Ebenfalls gekommen waren die Landtagsabgeordneten Günther Knoblauch und Dr. Martin Huber. Besonders freute sich Fördervereinsvorsitzende Eva Köhr über einige Gründungsmitglieder: Ernst Aicher und stellvertretend für ihren Mann Erika Spagl.
Eva Köhr hieß sie alle herzlich willkommen.
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Gegründet wurde der Verein am 5. Juni 1974 im Gasthaus Hinterecker in Ampfing, begann sie die Feierstunde. Da viele der Gründungsmitglieder bereits verstorben sind, gedachten ihnen die Anwesenden schweigend.
Der Gründung vorausgegangen war 1971 ein Antrag an den Kreistag, das ehemalige Gefängnis als Museum nutzen zu dürfen, das der Landkreis 1967 gekauft hatte. Schon damals erkannte man den steigenden Wert eines Museums für die Gesellschaft. Die Gründer nannten das Kreisheimatmuseum „Lodron-Haus“.
Im Oktober 1970 legte Kreisbaumeister Aicher die Pläne für den Umbau vor. Bis 1976 genehmigte der Kreistag dafür rund 500.000 DM – eine stolze Summe. 1975 wurde feierlich eingeweiht.
Seither wurden viele interessante Ausstellungen gezeigt.
Eva Köhr dankte besonders Dr. Hans Spagl für seinen Mut, mit der Ausstellung „Als alles in Scherben fiel“ als erster in der Region das sensible Thema der NS-Zeit in einer Ausstellung zu dokumentieren.
Sie selbst war damals Geschäftsführerin des Kreisjugendrings und bewunderte Dr. Spagl sehr für sein immenses Wissen und seine Persönlichkeit.
Als stellvertretende Landrätin war es dann ihre Aufgabe, den Nachruf auf Dr. Spagl zu halten.
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Das 25-Jahr-Jubiläum feierte der Verein im Haberkasten mit einem Festvortrag von Ernst Aicher zum Thema „Ein Museum entsteht“.
Der erste Geschichtstag 2005 motivierte sie selbst, an der Geschichtsarbeit mitzuarbeiten.
Seither läßt sie ein Ausspruch ihres ehemaligen Geschichtslehrers nicht mehr los: (O-Ton)
2006 beauftragte der Landkreis den Förderverein mit der Ausarbeitung neuer Strukturen der Geschichtsarbeit im Landkreis mit vielen ehrenamtlichen Helfern. Das Kreismuseum sollte an den Landkreis übergehen, der später auch die Personalaufwendungen tragen sollte. Das ist seit Januar 2012 umgesetzt.
Sie selbst wurde damals zur neuen Vorsitzenden gewählt. Mit Hilfe von Ernst Aicher gelang der Übergang - sie haben sich z‘sammgrauft!
Eva Köhr dankte der „Landesstelle für nichtstaatliche Museen“ für die ständige Unterstützung mit Rat und Finanzen.
Den neuen Fachbeirat des Vereins führt seit Gründung Professor Dr. Waltraud Schreiber. Nur mit ihrer Hilfe waren die Geschichtstage und die internationalen Museumstage möglich.
Die „Geschichte der Vereine“, die „Technisierung des Landkreises“ und der „Landkreis im Nationalsozialismus“ waren Themen weiterer Geschichtstage.
Da die Geschichtsarbeit nicht nur von ehrenamtlichen getragen werden konnte, entstand der Plan, ein Geschichtszentrum zu etablieren, mit Außenstellen in allen Gemeinden und dem Sitz im Mühldorfer Haberkasten. Gemeinsam kann man viel erreichen.
Ende 2007 kam Dr. Susanne Abel dazu, die seither das Geschichtszentrum erarbeitet, das unter dem Motto steht „Leben macht Geschichte“ (oder Leben – Macht – Geschichte)
Derzeit bereitet sie die Geschichtstage im November vor, die unter dem Motto stehen „Leben im Krieg“.
Seit 2006 hat der Förderverein eine gute sechsstellige Summe für das Kreismuseum aufgebracht.
Eva Köhr hoffte, daß sie ihre Unterstützung auch weiter leisten können. Die Mitgliedsbeiträge sind so gut angelegt. Auch die Einnahmen aus dem Stand auf dem Mühldorfer Christkindlmarkt fließen in die Förderung. Sie dankte besonders den engagierten Damen, die jedes Jahr wieder dabei sind, diesen schönen Stand zu betreiben.
Abschließend dankte sie der guten Seele des Kreismuseums Frau Bramsch und den Sponsoren, die immer wieder helfen, wertvolle Stücke zu erhalten und zu restaurieren.
Eva Köhr dankte auch den vielen externen Mitarbeitern, die im Rahmen von Werkverträgen wissenschaftliche Arbeiten erstellt haben.
Ein Dauerthema ist die Gedenkstätte im Mettenheimer Hart. Der Arbeitskreis „KZ-Außenlager Mühldorfer Hart“ beabsichtigt, die Verantwortlichen dazu zu bewegen, einen würdigen Gedenkort entstehen zu lassen.
Den Antrag der Landeszentrale für Politische Bildung vom Oktober 2012 lehnte Berlin auf Grund angeblich fehlender Bedeutung ab. Ihr Protestbrief änderte aber nichts an der Ablehnung.
Auf die Bitte um ein Machtwort bestimmte Ministerpräsident Horst Seehofer Kultusminister Ludiwg Spaenle als Ansprechpartner für dieses Thema, der die Stiftung Bayerischer Gedenstätten damit beauftragt hat.
Eva Köhr erklärte nun dran bleiben zu wollen. Schließlich hängt die Glaubwürdigkeit aller befaßten Politiker davon ab, ob sie dieses Ziel erreichen oder nicht.
Sie dankte den Jugendlichen aus Burghausen, die mit ihrem Film über das Mühldorfer Hart für Aufsehen gesorgt haben und besonders dem Verein „Für das Erinnern“ für sein großes Engagement.
Zusammen mit dem staatlichen Bauamt Rosenheim setzt die „Stiftung Bayerische Gedenkstätten“ nun einen Teil des Projekts im Bereich des Waldlagers und des Massengrabes um. Ein wichtiger Baustein für den sie sehr dankte.
Sie sah die Eröffnung der Dauerausstellung über die NS-Zeit 2015 als wichtigen Schritt zur Einrichtung des Geschichtszentrums. Die Unterstützung durch den Landkreis und die Stadt Mühldorf ist ihr dabei sicher. Sogar eine Fachkraft wurde bereits eingestellt.
Abschließend dankte sie Landrat Georg Huber, der die Geschichte des Landkreises zur Chefsache gemacht hat, und Bürgermeisterin Marianne Zollner.
Dank galt allen Städten und Gemeinden im Landkreis, die immer ein offenes Ohr für die Geschichtsarbeit haben. Besonders aber dankte sie allen Ehrenamtlichen im Landkreis und den Mitgliedern des Vorstandes.
Für die Zukunft hatte sie eine ganze Reihe Wünsche, die sie hier zusammengefaßt hat.
Besonders aber wünschte sie sich eine Wirtschafts- und Industrieausstellung im Landkreis.
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Bürgermeisterin Marianne Zollner erinnerte an die Anfänge des Fördervereins und die Aktivitäten seither. Sie dankte allen, die mit so großem Engagement an der Erforschung unserer Vergangenheit mitwirken. Sie erinnerte an Dr. Hans Spagl, auf dessen Initiative das alles zurückgeht. Dank galt auch Ernst Aicher.
Sie selbst hat die Gründung miterlebt, da ihr Vater - Valentin Dasch - selbst daran beteiligt war.
Als sie begann Stadtführungen durchzuführen, hat sie von Dr. Spagl sehr viel gelernt. So war sie dankbar für das Museum und die vielen Leute, die es nun weiter ausbauen werden.
Sie sicherte die fortgesetzte Unterstützung der Stadt für die Arbeit des Fördervereins zu und freute sich mit dem Museum etwas für alle Bürger zu haben.
Eva Köhr dankte ihr mit einem Blumenstock.
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MdL Günther Knoblauch ergänzte die Grußwortredner um den Dank an Eva Köhr, die bisher nicht erwähnt worden war. Mit ihrer Hartnäckigkeit und Leidenschaft hat sie vieles erreicht, was andere nicht geschafft hätten. Sie solle doch so fortsetzen.
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MdL Dr. Martin Huber schloß sich den Dankesworten an und würdigte die große Leistung, die hinter all dem Gehörten steckt. Tatsächlich weiß jemand nicht wohin er geht, wenn er nicht weiß, woher er kommt. Gerade in unserer schnellebigen Zeit ist es besonders wichtig, die eigenen Wurzeln zu kennen.
Geschichte ist mehr als Dokumente aus der Vergangenheit. Sie ist ein Ratgeber für die Gegenwart und die Zukunft. Auf Grund der Erfahrung lassen sich so Wege in die Zukunft finden.
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Landrat Georg Huber würdigte die viele Arbeit, die inzwischen in die Geschichtsarbeit geflossen ist und besonders die Initiative von Dr. Hans Spagl. Ohne ihr Engagement wäre das Kreismuseum arm. So galt sein besonderer Dank seiner Witwe Erika Spagl.
Sein weiterer Dank galt Ernst Aicher. Er hat viel Diskussion auf sich genommen um neben seiner Tätigkeit als Kreisbaumeister die Funktion als Heimatpfleger wahr zu nehmen. Landrat Huber wünschte sich, daß mehr Kreisbaumeister die Heimatpflege wahr nehmen würden.
Sein weiterer Dank galt Museumsleiterin Dr. Susanne Abel, die die ehrenamtlichen Museumsleiter im ganzen Landkreis unterstützt.
Ganz besonderer Dank galt Eva Köhr, die die Leitung des Museums ehrenamtlich übernommen hat und es geschafft hat, daß alle Beteiligten immer dabei geblieben sind. Sie war unermüdlich dabei und hat zusammen mit Professor Schreiber wertvolle Arbeit geleistet.
Das alles hat dazu geführt, daß jetzt das Thema Nationalsozialismus im Geschichtszentrum umgesetzt werden kann. Auf Grund eines Gesprächs mit Kultusminister Ludwig Spaenle war er sicher, daß der erste Abschnitt der Gedenkstätte schon in kurzer Zeit umgesetzt werden kann.
Er war froh darüber, daß gleichzeitig das Geschichtszentrum in Angriff genommen werden kann. Zusammen mit der Ausstellung im Geschichtszentrum soll die Bevölkerung erkennen, daß Waffengewalt niemals Probleme lösen kann.
So dankte Landrat Georg Huber allen Gemeinden im Landkreis für ihre Mitwirkung und besonders der Stadt Mühldorf, die schon bisher immer die Hälfte der Kosten getragen hat.
Er wünschte sich auch, daß Eva Köhr noch lange den Verein führen kann. Mit ihrer Bissigkeit hat sie viel erreicht. Sie kann Menschen dazu bewegen, ihre Zusagen auch umzusetzen. So bat er die Anwesenden ihr später bei der Neuwahl den Rücken zu stärken.
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Dann ehrte Eva Köhr zusammen mit ihrem Stellvertreter Georg Waldinger die langjährigen Mitglieder mit einer Urkunde und einer flüssigen Köstlichkeit:
Gründungsmitglied Ernst Aicher für 40 Jahre.
Im Gedenken an den Initiator Dr. Hans Spagl ehrte Eva Köhr seine Witwe Erika Spagl.
Ebenfalls 40 Jahre dabei ist Georg Grundner.
Für das Gründungsmitglied Heimatbund Mühldorf ehrte Eva Köhr Stefan Prambs.
Für das Katholische Kreisbildungswerk ehrte Eva Köhr Georg Waldinger.
Ebenfalls 40 Jahre dabei ist die Stadt Mühldorf. Die Ehrung übernahm Bürgermeister a. D. Günther Knoblauch.
Für 40 Jahre Mitgliedschaft des Landkreises ehrte Eva Köhr Landrat Georg Huber.
Ebenfalls 40 Jahre dabei ist die Gemeinde Oberneukirchen. Die Auszeichnung übernahm der zweite Bürgermeister Anton Linner.
Für die Gemeinde Polling übernahm dieEhrung ihr neu gewählter Bürgermeister Lorenz Kronberger.
Für die Gemeinde Ampfing erhielt Bürgermeister Ottmar Wimmer die Auszeichnung.
Für Gars am Inn übernahm Bürgermeister Norbert Strahllechner die Ehrung.
Für Mettenheim Bürgermeister Stefan Schalck.
Für Oberbergkirchen Bürgermeister Michael Hausperger.
Für die Gemeinde Taufkirchen Bürgermeister Jakob Bichlmaier.
Für 30 Jahre ehrte Eva Köhr Gertrud Schmidt, die jedes Jahr so fleißig handarbeitet um den Stand am Christkindlmarkt ausstatten zu können.
Für 30 Jahre Mitgliedschaft ehrte Eva Köhr auch Schulrat a. D. Holzner.
Da von den Sponsoren nur die Sparkasse vertreten war, dankte sie Christian Braun mit Urkunde und Medizin.
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Die Mühldorfer Saitenmusik schloß die Feierstunde ab und die Geehrten vergaßen sie auch nicht...
131 JHV mit Vorstandsneuwahl beim Förderverein Kreismuseum 7:40
Im Anschluß an die Feierstunde zum 40-jährigen Bestehen des Fördervereins Kreis-Heimat-Museum führten die Vorstände Eva Köhr und Georg Waldinger die Jahreshauptversammlung mit Vorstandsneuwahl durch.
Da sie bereits im Rahmen der vorangegangenen Feierstunde ihren Bericht vorgestellt hatte, wollte sie sich hier nicht wiederholen.
Schatzmeisterin Ilse Preisinger-Sontag erstattete den Kassenbericht. Sie haben eine Punktlandung geschafft. Aus Mitgliedsbeiträgen, vom Christkindlmarkt und anderen Einnahmen gingen 13.461 Euro. Der Budgetansatz lag bei 13.600 Euro!
Die Ausgaben summierten sich auf 18.949 Euro, so daß 2.177 Euro aus Rücklagen gedeckt werden mußten. Das war erheblich weniger als die geplanten 11.000 Euro.
Eva Köhr dankte Ilse Preisinger-Sontag mit einem Blumenstock für ihre vorbildliche Kassenführung. Sie erhielt auch ein Fläschchen Medizin, also eine Flasche edlen Obstbrandes.
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Zusammen mit Cathrin Henke haben sie die Kasse am 8. Mai geprüft, berichtete Christian Braun. Dabei haben sie keinen Grund zu Beanstandungen gefunden. Er dankte Ilse Preisinger-Sontag für ihre gute Arbeit und beantragten die Entlastung der Vorstandschaft. Die Anwesenden erteilten die Entlastung einstimmig.
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Eva Köhr dankte der bisherigen Vorstandschaft mit einem Blumenstock.
Anton Sterr übernahm die Leitung der Vorstandsneuwahl. Einstimmig beschlossen die Anwesenden, den Vorsitzenden und die beiden Beisitzer in geheimer Wahl zu betimmen und alle weiteren Vorstandsmitglieder per Akklamation.
Für die erste Vorsitzende hatten die Anwesenden wieder Eva Köhr als einzige Kandidatin vorgeschlagen. Nach kurzer Auszählung konnte Anton Sterr das Ergebnis bekanntgeben: (O-Ton 1:37:44:00 einstimmig mit 40 von 40 Stimmen.)
Eva Köhr nahm die Wahl an und dankte für das große Vertrauen.
Als erste Stellvertreterin vorgeschlagen war Marianne Zollner. Weitere Vorschläge gingen nicht ein. Auch hier gab Anton Sterr das Ergebnis bekannt: (O-Ton 1:39:06:00 40 Stimmen, 37 ja) Marianne Zollner hatte schon vorher die Annahme der Wahl erklärt.
Als zweiter Stellvertreter vorgeschlagen war nur Edwin Hamberger. Die Anwesenden stimmten ab und Anton Sterr gab das Ergebnis bekannt. Auch er wurde einstimmig in seinem Amt bestätigt.
Per Akklamation wählten die Anwesenden dann Charlotte Konrad einstimmig zur Schriftführerin, Ilse Preisinger-Sontag einstimmig zur Schatzmeisterin und Irmgard Eigl, Günther Knoblauch und Georg Waldinger einstimmig zu Beisitzern. Die Gewählten nahmen die Wahl an.
Diese Bürgermeister wählten die Stimmberechtigten zu Vertretern der Gemeinden in den Vorstand. Auch diese Wahl verlief einstimmig und die Gewählten nahmen die Wahl an.
Als Rechnungsprüfer bestätigten die Anwesenden Cathrin Henke und Christian Braun. Auch sie nahmen die Wahl an.
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Anton Sterr ergänzte, Mitglieder im Vorstand sind Kraft Amtes auch Landrat Georg Huber, Kreis-Heimatpfleger Ernst Aicher, Kreis-Musik- und Brauchtumspfleger Dr. Reinhard Baumgartner, Kreis-Archivpfleger Meinrad Schroll, Museumsleiterin Dr. Susanne Abel und die Fachbeiratsvorsitzende Professor Dr. Waltraud Schreiber.
Anton Sterr dankte allen Gewählten und wünschte gutes Gelingen für die kommenden Jahre.
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Eva Köhr stellte dann den neuen Haushalt für das kommende Jahr vor, den die Anwesenden einstimmig genehmigten.
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Als vorletzten Tagesordnungspunkt blickte Museumsleiterin Dr. Susanne Abel auf das abgelaufene Jahr zurück. Sie wollte sich sehr kurz fassen und vorwiegend Bilder zeigen.
2013 begann mit dem Besuch von Dr. h. c. Charlotte Knobloch am Holocaust-Gedenktag.
Auf dem Dachboden des Museums begann das große Aufräumen.
Der Schwerpunkt 2013 lag auf der Vorbereitung der Dauerausstellung zum KZ-Außenlager und zu den Geschichtstagen im November 2014 – zweier umfangreicher Projekte.
In beiden Fällen sucht das Kreismuseum Dokumente und Zeitzeugenaussagen zur Ergänzung des Bestandes des Kreismuseums. Dr. Susanne Abel war sicher, sie leistet einen wertvollen Beitrag zur Weiterentwicklung des Museums.
Natürlich ist es schwierig, Exponate und Unterlagen aus der Zeit des ersten Weltkrieges zu finden. Wenn jemand in der Zeit des ersten Weltkriegs seinen Haushalt aufgebaut hat, verfügt er sicher auch über Unterlagen aus der Zeit des zweiten Weltkriegs.
Im März hat Mark Strober, ausgebildeter Museumfachmann, die Arbeit aufgenommen und bereitet die Ausstellung zur NS-Zeit und zum KZ-Außenlager Mühldorf vor.
Eine weitere Kraft betreut Veranstaltungen außerhalb des Museums. Mehrere Praktikanten und ehrenamtliche Helfer haben vielfach unterstützt. Ihnen allen galt ihr Dank.
Die Geschichtsarbeit innerhalb de „Forums Heimatforschung“ entwickelt sich stetig.
Wenn nun zum sechsten Mal die Geschichtstage anstehen, haben sie eine bemerkenswerte Entwicklung erlebt: War es anfangs ein Tag, sind es diesmal 10 Geschichtstage. Sie haben überregional viel Aufmerksamkeit gefunden und dazu geführt, daß die Geschichtsarbeit im Landkreis zusammenwächst.
Nach Aufrufen haben viele Landkreisbürger für die Geschichtstage Exponate zur Verfügung gestellt. Allerdings vorwiegend solche, die die männliche und die militärische Seite zeigen.
Deshalb sucht das Kreismuseum dringend Exponate aus der Zeit des ersten Weltkrieges, die das Leben von Frauen und Jugendlichen beschreiben.
Die Geschichtstage werden in der Aula des Beruflichen Schulzentrums am 6. November um 18 Uhr eröffnet.
Am Sonntag, 15. September findet im Kreismuseum die letzte Führung vor dem Umbau statt. Nach dem Umbau wird es am 6. November wieder eröffnet, dann mit der Ausstellung „Leben im Krieg“.
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Eva Köhr dankte Dr. Susanne Abel mit einem Blumenstock.
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Abschließend stellte sich der Museumsfachmann Mark Strober vor, der aus der Nähe von Köln stammt und in Bonn mittelalterliche und neue Geschichte studiert hat. Nach Aufenthalten in Berlin und Ravensburg kam er nach Mühldorf. Hier wird er konstruktiv an allen Projekten mitarbeiten und alle unterstützen, um im Herbst nächsten Jahres eine schöne Ausstellung eröffnen zu können.
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Da keine Wünsche und Anträge vorlagen und auch keine Mitteilungen anstanden, einigten sich die Mitglieder auf Waldkraiburg als nächsten Ort für die Jahreshauptversammlung 2015. Bürgermeister Robert Pötzsch lud die Gäste dazu herzlich ein.
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Damit schloß Eva Köhr die Jahreshauptversammlung und dankte der Mühldorfer Saitenmusik, die den Abend fröhlich beendete.
132 Die AWO in Mühldorf verabschiedet Marianne Zollner mit einer großen Party 11:20
Bürgermeisterin Marianne Zollner ließ etwas auf sich warten. Die Gäste störte das nicht, sie nutzten die Zeit sich auszutauschen und kennen zu lernen.
Nach und nach füllte sich der Saal im Mühldorfer Haus der Begegnung während Angela Kolm-Lengenfelder mit ihrer Gruppe „Samt und Sonders“ für den musikalischen Rahmen sorgte.
Dann traf auch Bürgermeisterin Marianne Zollner ein und wurde herzlich begrüßt.
In der Geschichte der AWO in Mühldorf hat es Tradition, daß die Leiter oder Vorsitzenden öffentliche Verantwortung übernommen haben, stellte AWO-Orts- und -Kreisvorsitzende Klara-Maria Seeberger fest. Erstmals entstammt aber eine Bürgermeisterin der Mühldorfer AWO. Damit begrüßte sie herzlich Bürgermeisterin Marianne Zollner.
Neben AWO Bezirksvorsitzendem Peter Dingler und Bezirsgeschäftsführer Andreas Niedermeier konnte sie auch AWO Ehren-Bezirksvorsitzender und Altöttings Altlandrat Seban Dönhuber willkommen heißen.
Sie erachtete es als große Ehre, daß fast der gesamte Vorstand und alle Kursleiter der Selbsthilfegruppen vertreten waren, dazu die Damen von MOFA und Annika Stiller vom Kinderhort.
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Alexandra Nettelnstroth, die Nachfolgerin von Marianne Zollner in der Funktion der Leiterin des Hauses der Begegnung, kündigte erst eine umfangreiche Folge von Grußworten an.
Sie bat ihre Helfer nach vorn um gemeinsam durch ein Fotoalbum zu blätterten und sich so an Erlebtes zu erinnern. Am Ende war noch Platz im Album und so baten sie die Gäste sich dort einzutragen.
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Die Anfänger-Gittarrengruppe des Kinderhorts setzte fort.
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Für Ehren-Bezirksvorsitzenden Seban Dönhuber war es ein einschneidender Tag für das Haus und die gesamte AWO. Das Haus der Begegnung unterstreicht den Bildungswillen der Arbeiterwohlfahrt und die humanitäre Arbeit des Wohlfahrtsverbandes.
Ob ein Land sozial ist, erkennt man am Umgang mit den Menschen und am Umgang mit sozialen und bildungspolitischen Fragen.
Daß es dieses Haus gibt ist mit Michael Binder und Anni Kraus aufs Engste verbunden. Es zu bauen war keine leichte Aufgabe. Peters, Menzel, Seeberger und Marianne Zollner waren verantwortlich dafür, daß es mit Leben erfüllt wurde. Dafür galt allen sein herzlicher Dank, besonders den öffentlichen Geldgebern und dem Bezirksverband der AWO.
Natürlich gab es auch innerhalb der AWO-Familie unterschiedliche Auffassungen. Es ist höchst beachtlich, was hier entstanden ist und so wünschte er sich oft, dieses Haus möge in Altötting stehen. Aber auch so war er stolz darauf, hat es doch einem der ureigensten Ansprüche der AWO entsprochen, der Bildung. Die AWO hat nämlich in ihren Grundsätzen festgelegt, Bildungsdefizite beseitigen zu wollen. Deshalb dankte er allen, die hier wirkten und wirken.
Eigentlich müßte er traurig darüber sein, daß Marianne Zollner diese Einrichtung verläßt. Tatsächlich ist er aber stolz darauf ist, daß sie in ihrer neuen Aufgabe ihre Ideale weiter umsetzen kann. Es ist eine Ehre, daß sie aus der AWO heraus an die Spitze der Kreisstadt gewählt wurde. Sie ist ein Glücksfall für die Stadt Mühldorf, weil sie es immer verstanden hat, mit Menschen umzugehen und sie in ihren Schwächen und Stärken anzunehmen.
Damit dankte er Marianne Zollner für ihren Einsatz im Haus der Begegnung und wünschte ihr für ihr neues Amt alles Gute.
Sein Dank galt auch Klara-Maria Seeberger, die seit vielen Jahren die gute Seele der AWO in Mühldorf ist. Alexandra Nettelnstroth wünschte er viel Erfolg in ihrer neuen Funktion. Sie alle, die hier arbeiten, sind wirkungsvolle Stoßtruppen des guten Willens.
Er dankte Marianne Zollner für alles Erreichte und wünschte ihr viel Erfolg in ihrer neuen schwierigen Funktion.
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AWO-Bezirksvorsitzender, Altbürgermeister und Rechtsanwalt Peter Dingler hatte auf der Anreise erlebt, wie er aus grauen Wolkenmeeren um München in die Sonne über Mühldorf gekommen ist. Er hat mehrfach erlebt, daß ehrenamtliche AWO-Aktive über kurz oder lang zum Bürgermeister gewählt wurden. So war er nicht überrascht, daß das in Mühldorf genau so war. Er dachte fast, die AWO ist ein geheimer Talentschuppen für Bürgermeister. Oder anders herum, wer Bürgermeister werden will, muß sich erst einmal in der AWO engagieren!
Er war sicher, daß Marianne Zollner einen guten Weg eingeschlagen hat. Wenn ein ganzes Dorf nötig ist um ein Kind zu erziehen, dann hat sie diese Erziehung genossen und kann nun ihre Fähigkeiten für das Dorf umsetzen. Er war sicher, daß sie die Mühldorfer überzeugen wird und eine gute Amtszeit erleben wird.
Andreas Niedermeier hatte eine Broschüre aus dem Jahr 1476 gefunden, in der steht, was ein Bürgermeister zu tun hat. Damit sicherte er ihr seine und Altlandrat Dönhuber s Unterstützung zu und wünschte ihr alles Gute.
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Angela Kolm Lengenfelder und „Samt und Sonders“ sorgten für Abwechslung.
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Klara-Maria Seeberger blickte dann auf 24 Jahre Einsatz für die AWO in Mühldorf zurück.
Marianne Zollner hat tatsächlich schon 1982 einen Kuchen zur Eröffnung des Hauses beigetragen, war also viel länger für die AWO aktiv, 32 Jahre!
Tatsächlich haben Anni Kraus und Marianne Zollner sie für die AWO geworben und sie gleich zur Vorsitzenden gemacht, weil sie dachten, da tut sie mehr!
Seit 1990 ist sie selbst erste Vorsitzende und hat seitdem gemeinsam sehr engagiert für die Mühldorfer gearbeitet und zahlreiche Probleme gelöst. Sie haben immer im gegenseitigen Vertrauen Verantwortung übernommen und das Haus durch dick und dünn geführt.
Mit Ideenreichtum haben sie Geld gesammelt und so dafür gesorgt, daß das Haus funktioniert hat.
Rückschläge gab‘s allerdings auch.
Sie hat unschätzbaren ehrenamtlichen Einsatz im Ortsverein und im Kinderhort geleistet.
Als sie dann schon Sozialpädagogin war, begann sie als Stadtführerin sich für die Stadt einzusetzen. Zusammen mit Edwin Hamberger hat sie das Theaterstück „Soliman soll nicht sterben“ entwickelt und aufgeführt. Daneben hat sie den Kindern historisches Kunsthandwerk beigebracht. Drei Jahre lang dominierte im Haus mittelalterliche Stimmung.
Manches hat Marianne Zollner eingeführt, etwa den internationalen Frauentag am 8. März.
Frauenrechte, „Aus aller Frauen Länder“ oder Frauenberufe waren Themen, die sie aufgegriffen hat.
Trotz aller Vielfalt ihrer Aufgaben studierte sie „soziale Arbeit“ und schloß mit Auszeichnung ab. Wie das ging, konnte Klara-Maria Seeberger kaum verstehen.
Ab 2012 arbeitete sie als Sozialpädagogin.
Wenn das Haus auf drei Säulen basiert, erfordert die Leitung mit der Finanzierung und der Arbeitsplanung ein wirklich breites Wissen und Können.
Marianne Zollner schmunzelte, verglichen mit dem Haus der Begegnung ist es im Rathaus echt ruhig!
Im Haus der Begegnung trifft man nämlich alle Altersgruppen und alle Gesellschaftsschichten.
Seit 2007 ist die AWO auf der Regionalmesse INN in der Halle der Stadt Mühldorf vertreten. Die Ü60-Messe und zahlreiche weitere Veranstaltungen sorgten für Beschäftigung.
2011 konnte das Haus mit Hilfe einer Spende modernisiert werden.
Klara-Maria Seeberger würdigte Marianne Zollner: (O-Ton 20:00 Mit deinem Sachverstand...)
2009 wurde sie als herausragendes Beispiel für Bürgermut ausgezeichnet. Sie dankte ihr für ihren Einsatz und überreichte ihr eine Karte mit dem Elefanten Soliman drauf. (O-Ton...)
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Eine musikalische Einlage von „Samt und Sonders“ sorgte für Abwechslung.
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Auch Christine Fuchs von MOFA dankte Marianne Zollner für ihr stets offenes Ohr und überreichte ihr einen Gutschein für einen großen Blumenstrauß.
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Ein weiteres Geschenk gabs vom Fördervereinsvorsitzender Christine Stadl.
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Dann wunderte sich der Kasperl und der Sepperl über die vielen Leute...
Sie machten sich lustig über Klara-Maria Seebergers Bestuhlungsordung am Seniorenclub-Nachmittag und über die Rucksäcke, die sie Zivildienstleistenden zum Abschied schenken.
Da kamen dann auch Klara-Maria Seeberger und die anderen Mitarbeiter im Haus zu ihrer Rolle.
Sie wollten Marianne Zollner keinen Red Bull schenken sondern (O-Ton...) und die Karriereleiter gabs noch dazu.
Schließlich erinnerten sie an den Besuch von Ursula von der Leyen, die mit Annamirl Zuckerschnürl so ihre Probleme hatte.... (O-Ton)
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Und weil sie etwas vergessen hatten, baten sie Soliman herein, den Elefanten der nicht sterben darf.
Der blieb aber nur kurz, dann beendete Alexandra Nettelnstroth den offiziellen Teil und lud zum kalten Buffet in den Nebenraum wo die Gäste der Abschiedsfeier noch lange feiern wollten.
Bevors so weit war, freute sich Bürgermeisterin Marianne Zollner wieder hier zu sein, wo sie sich so wohl fühlt. Im Rathaus ist noch vieles neu und ungewohnt. Sie kämpft sich durch und wird das auch schaffen. Sie lud die Zuhörer ein vorbei zu schauen, manchmal ist sie auch da.
Es ist eine spannende Arbeit, bei der sie viel brauchen kann, was sie hier gelernt hat. Etwa die Ruhe bewahren wenn‘s rundherum tobt.
Für alles, was sie hier gelernt hat, dankte sie herzlich.
Dann wars genug und die Gäste widmeten sich dem gemütlichen Teil.
133 Die Gemeinde Lohkrichen verabschiedet Bürgermeister a. D.
Konrad Sedlmeier
12:50
Die Bürgermeister der Verwaltungsgemeinschaft Oberbergkirchen, ihre Mitarbeiter, die Gemeinderäte und natürlich die Altbürgermeister kamen ins Gasthaus Eder nach Habersham um Konrad Sedlmeier zu verabschieden, der zur Wahl nicht mehr angetreten war. Dazu Vertreter der Ortsvereine und natürlich der Feuerwehr. Sie alle begrüßte Lohkirchens neuer Bürgermeister Siegfried Schick und lud zu einem köstlichen Abendessen ein.
Da gab es dann Leberknödelsuppe, Saiblingsfilet, eine Salatvariation und natürlich einen Schweinebraten.
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Nach dem Festmahl kam auch stellvertretender Landrat und Schönbergs Bürgermeister Alfred Lantenhammer dazu.
Siegfried Schick erinnerte daran, daß Konrad Sedlmeier 1972 mit 30 Jahren in den Gemeinderat gewählt wurde. Schon 1978 wurde er zweiter Bürgermeister. 1990 wählten ihn die Lohkirchner dann zum ersten Bürgermeister. In den 24 Jahren seither hat er so viel gemacht, daß es kaum aufzuzählen ist. Angefangen von der 1200-Jahr-Feier über die Erschließung von Baugebieten, den Neubau der Gemeindekanzlei, des Bauhofes, dem Fertigbau von Kanalisation und Kläranlagen, der Sanierung der Schule, die er auch erhalten konnte, bis zum Abschluß der Dorferneuerung. Dazu viele kleinere Baumaßnahmen.
2007 schaffte die Gemeinde einen neuen Unimog an, und ein neues Feuerwehrfahrzeug.
Verkehrsprojekte wie der Kreisverkehr in Brodfurth und der Gehweg nach Neumarkt-Sankt Veit oder der Anbau an die Kinderkrippe hielten ihn auf Trab.
Für das alles dankte ihm Siegfried Schick herzlich und wünschte ihm für die Zukunft alles Gute und viel Gesundheit.
Auf Beschluß des Gemeinderates überreichte Siegfried Schick Konrad Sedlmeier den Titel Altbürgermeister.
Dazu den bayerischen Löwen als Dank für seine Lebensleistung. Da auch noch ein Geschenk dabei war, meinte der Geehrte (O-Ton 10:29:10 Bin i wieda ned vui dahoam! – Gelächter)
Damit aber nicht genug: Auf Grund seiner Verdienste hat der Gemeinderat auch beschlossen, ihn zum Ehrenbürger zu ernennen. Niemand hat das so verdient wie er. (O-Ton)
Für Konrad Sedlmeiers Gattin Anneliese hatten sie einen Strauß Blumen.
Seine Verdienste haben sie auf einer Tafel zusammengefaßt, die Siegfried Schick dann enthüllte.
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Stellvertretender Landrat und Bürgermeisterkollege Alfred Lantenhamer dankte zunächst den Lohkirchnern für ihre Unterstützung bei der zurückliegenden Wahl . Er war gern gekommen um seinen geschätzten Kollegen zu verabschieden, mit dem er 18 Jahre lang zahlreiche Themen bearbeitet hat.
Er gratulierte Konrad Sedlmeier auch im Namen von Landrat Georg Huber zu den Auszeichnungen und war sicher, sie sind mehr als berechtigt.
Es war das Verdienst aller in den vier Gemeinden, die zur Verwaltungsgemeinschaft Oberbergkirchen gehören, daß sie ihre Schulen erhalten konnten, besonderen Verdienst hat sich darum aber Konrad Sedlmeier erworben.
Auch den Kreisverkehr in Brodfurth, den zu Bauen eigentlich Aufgabe des Freistaates gewesen wäre, hat er mit viel Energie umgesetzt. Er hat Grundstücksverhandlungen geführt und Kreisverkehr und Gehweg federführend gebaut. Da das alles nicht seine Aufgabe gewesen wäre, gebührte ihm allergrößter Respekt.
Für ihn als Bürgermeister von Schönberg war er immer ein Vorbild. Es gab nie ein böses Wort oder ein Problem, das sie nicht hätten ausreden können. Auch in der Gemeinde gab es nie Ärger. Wie hat er das nur geschafft?!!!! Dabei erwischt es doch jeden Bürgermeister einmal!
Tatsächlich hat er viel von ihm gelernt, etwa den richtigen Zeitpunkt für die Lösung gewisser Probleme abwarten zu können.
Da am Vortag Michael Hausperger einstimmig zum neuen Vorsitzenden der Verwaltungsgemeinschaft gewählt worden war, lobte Alfred Lantenhammer die Einheit in der Verwaltungsgemeinschaft. Wie Berichte aus anderen V-G’s im Landkreis zeigen, ist das keineswegs selbstverständlich! Es war immer das Ziel, gemeinsam im Interesse aller zu arbeiten.
Wenn nun drei Gemeinden der V-G schuldenfrei sind, dann zeigt das die gute Arbeit der Verwaltung unter Georg Obermaier. Dafür dankte er ihm und allen Mitarbeitern und wünschte, daß das so weiter geht.
Konrad Sedlmeier wünschte er alles Gute, viel Gesundheit und noch viele gemeinsame Stunden in seiner neuen Funktion als Altbürgermeister.
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Konrad Sedlmeier selbst waren der Lobeshymnen fast zu viele. Er hat das alles schließlich nicht alleine erreicht. Zusammen mit dem Gemeinderat und dem großen Rückhalt in der Bevölkerung war es möglich, Projekte durchzuführen, die manchen auch nicht geschmeckt haben.
Tatsächlich haben sie immer für alles eine Lösung gefunden.
Eigentlich wollte er ja gar nicht Bürgermeister werden! (Gelächter)
Als er dann mit großer Mehrheit gewählt wurde, wuchs er langsam in dieses Amt hinein, berichtete Konrad Sedlmeier. Ihm hatte das gefallen – seiner Frau weniger!
Das Bürgermeisteramt neben seinem Betrieb auszuüben war anfangs nicht einfach. Erst als sein Sohn einstieg und der Gemeinderat sehr unterstützt hat, wurde es leichter. Deshalb galt sein besonderer Dank den ehemaligen und aktiven Gemeinderäten.
Die Schule in Lohkirchen konnten sie nur erhalten, weil sie zusammenstanden. Das gilt auch für viele weitere Projekte wie den Kreisverkehr in Brodfurth und den Gehweg nach Neumarkt-St. Veit.
Besonderer Dank galt den Mitarbeitern der Verwaltung um Georg Obermaier, die ihn immer sehr unterstützt haben.
Sein Dank galt auch den Mitarbeiterinnen des Kindergartens, die den Nachwuchs betreuen, den die Lohkrichner in die Welt gesetzt haben als sie zwei Mal geburtenstärkste Gemeinde Deutschlands waren. Tatsächlich konnte er selbst da gar nichts dafür! Stolz sind sie aber trotzdem darauf!
Er war sehr überrascht und gerührt von den Auszeichnungen als Altbürgermeister und als Ehrenbürger, hat er doch nur seine Arbeit als Bürgermeister gemacht.....
Damit dankte er der Gemeinde für die Einladung und sicherte zu, er bleibt ja da und für alle greifbar.
Jedenfalls braucht er jetzt nicht mehr ständig den Terminkalender im Auge zu behalten und kann selbst entscheiden: (O-Ton Fahrma moi do hi oder fahrma moi do hi! – Gelächter)
Abschließend dankte er seiner Gattin Anneliese, die oft die ersten Blitze ableiten mußte, wenn er nicht zu Hause war und etwas nicht funktioniert hat.
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Da er die Mitarbeiter der Gemeinde nicht bedacht hatte, ergänzte er seinen Dank auch in ihre Richtung und in Richtung Mitglieder der Feuerwehr und der Ortsvereine.
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Der neue VG-Vorsitzende Michael Hausperger dankte Konrad Sedlmeier für seine stille Art, mit der er konsequent die Interessen der Gemeinde vertreten hat. Er hat es in seiner ruhigen Art geschafft, die vier Gemeinden zusammen zu führen und die Schulen zu erhalten.
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Die Mitarbeiterinnen der Verwaltung, die sich wohl alle neue Dirndl-Kleider gekauft haben, dankten Konrad Sedlmeier mit einem selbst getexteten Lied.
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Zum Dank für das Ständchen gabs ein Schnappsal.
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VG-Geschäftsführer Georg Obermaier erinnerte sich an seine ersten Tage im Amt. Damals konnte er sich nicht vorstellen, wie die kleine Gemeinde Lohkrichen die vielen anstehenden Aufgaben lösen könnte. Konrad Sedlmeier hat Projekt für Projekt angepackt und alles geschafft ohne dabei ungeduldig zu werden oder die Kasse zu überfordern.
Sogar Baugrundstücke hat er zur Verfügung gestellt und dafür gesorgt, daß heute Lohkirchner auch in Lohkrichen bauen können.
Er sicherte ihm zu, im Haus immer willkommen zu sein. Zum Abschied überreichte er ihm einen Geschenkkorb mit kulinarischen Köstlichkeiten und einer Reihe Gutscheine für alle Gelegenheiten!
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(O-Ton Konrad Sedlmeier.)
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Auch Schulleiterin Uschi Härtter dankte für die besonders freundliche Aufnahme an der Schule. Sie hatte vorher nie erlebt, daß da Bürgermeister an die Schule kommen und Schokolade verteilen. Da begann ihre schlimmste Zeit.... (O-Ton – ich geh nämlich auseinanda seit ich in Oberbergkirchen bin!! – (nimmt stark zu) )
Die Schokolade war eine süße Geste an Anfang. So süß ging es weiter und so dankte sie Konrad Sedlmeier im Namen aller Schulkinder dafür, daß die Schulen an den Orten bleiben konnten.
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Gemeinderat Reinhard Retzer scherzte, der Gemeinderat hat sich die Auszeichnung zum Ehrenbürger einiges kosten lassen: Freier Eintritt ins Bäderdreieck (O-Ton...)
Kostenlose Besichtigung des Schlüter-Museums am westlichen Ortseingang, kostenloser Kaffee bei der Mutter-Kind-Gruppe unter der Voraussetzung, daß er um 9 Uhr kräftig beim Begrüßungslied mitsingt.
Das Lohkirchner S- und U-Bahnnetz darf er kostenlos benutzen, und im Ortsbereich frei parken darf er auch. (O-Ton Das bist uns wert Konrad!)
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Schließlich dankten die Ortsvereine ihrem Mitglied für das offene Ohr, mit dem er sich für sie eingesetzt hat. Mit zahlreichen Schirmherrschaften hat er dafür gesorgt, daß bei jedem Fest schönes Wetter herrschte. Wie er das gemacht hat, wußte niemand. Geschafft hat er’s aber!
Seinen Humor hat er nie verloren und war immer ein großer Gönner der Vereine. So überreichten sie ihm einen Korb mit kleinen Köstlichkeiten.
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Konrad Sedlmeier freute sich sehr und verstand selbst nicht so recht, wie das mit dem Wetter funktioniert hat. Aber das hat sein Vorgänger auch schon geschafft. Es ist wohl doch nicht alles sein Verdienst.
Nachdem auch die Mitarbeiterinnen des Kindergartens ihren Dank ausgesprochen - und ihn zu einem Besuch bei ihnen eingeladen haben, gingen die Gäste zum gemütlichen Teil des Abends über und genossen die Gemeinschaft mit ihrem neuen Altbürgermeister und Ehrenbürger Konrad Sedlmeier.
134 Ein besonderes Design für die Wand am Ruperti-Gymnasium Mühldorf 7:15
Gerade als nebenan die Glocken 12-Uhr läuteten, fanden sich Vertreter von Ruperti-Gymnasium, Landratsamt und Schule mit Joachim Propfe zusammen um das Werk vorzustellen, mit dem die Umfassungsmauer nun geschmückt ist.
Landrat Georg Huber erinnerte sich an seine Anfänge als Landrat, als er sich vorgenommen hat, diese Schule schnellstmöglich auf Vordermann zu bringen und freute sich über die Sanierung des Gebäudes, die nun fast abgeschlossen ist.
Auf den Vorlagen zu diesem Werk konnte er nicht erkennen, wie das aussehen wird. Jetzt war er begeistert und sicher, die vom Kreistag zuerkannten 20.000 Euro sind wirklich gut investiert.
Er freute sich auch über die gute Zusammenarbeit zwischen Künstler und Lehrkräften, die für die Zufriedenheit mit dem Werk grundsätzlich nötig war. Der Kreistag hat so Künstler und Lehrkräften freie Hand gelassen. Das Ergebnis gab ihnen Recht.
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Diplom-Designer Joachim Propfe dankte für den Auftrag und lobte die gute Zusammenarbeit sowohl mit dem Landratsamt als auch mit den Lehrkräften. Da er in Braunschweig zu Hause ist, war nicht von vornherein klar, daß das so reibungslos laufen würde.
Von zu Hause aus hätte er nicht erkennen können, was zur Schule paßt, und was die Lehrkräfte vermitteln wollen.
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Kunstfachschaftsvorstand Manfred Baumgartner berichtete, alle Fachschaften waren aufgefordert, Zitate vorzuschlagen, die hier verewigt werden sollten. Dann wurde das alles in freundschaftlicher Gelassenheit umgesetzt.
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Joachim Propfe überreichte Schulleiterin Daniela Raith sein aktuelles Buch, das er mit einer Kalligraphie geschmückt hatte.
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Oberstudiendirektorin Daniela Raith nahm das Buch gern entgegen und freute sich, die Entstehung des Werks miterlebt zu haben. Schüler und Nachbarn konnten beobachten, mit welcher Kunstfertigkeit Joachim Propfe das Werk ans Werk gegangen ist. Tag für Tag konnten sie den Fortschritt beobachten und sehen, was dabei heraus kommt.
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O-Ton LR Huber
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Herr Propfe, wie ist es zu diesem Werk gekommen? (O-Ton)
Wie lang hat es gedauert? (O-Ton)
Und wie haben Sie es realisiert? (O-Ton)
Wo waren sie überall aktiv? (O-Ton)
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Landrat Huber regte an, das Werk durch Spots punktuell zu beleuchten und so die Wirkung noch zu steigern.
135 Trotz schwierigem Umfeld zufrieden - Die Bilanz der Sparkasse Altötting-Mühldorf 9:10
Trotz des schwierigen Umfelds konnten sie das operative Ergebnis verbessern, stellte der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Altötting-Mühldorf, Dr. Stefan Bill eingangs fest.
Weiterhin hat die Sparkasse eine starke Eigenkapitalquote und ist damit für die Zukunft bestens aufgestellt.
Mit einem Marktanteil von über 40% und 549 Mitarbeitern ist die Sparkasse ein gewichtiger Faktor in der Region. Sie ist flächendeckend mit Filialen, Beratern aber auch mit Technik vertreten. Mit etwas mehr Auszubildenden als im Vorjahr sah er die Sparkasse auf gutem Weg.
Seit 2010 hat die Sparkasse 1,7 Millionen Euro für Spenden und Sponsoring ausgegeben, viele nachhaltige Projekte gefördert und war Partner bei aktuellen Trends und Themen.
Da sich die Konjunktur in Deutschland positiv entwickelt aber das Umfeld schwieriger wird, sah Dr. Stefan Bill ein schwieriges Jahr bevorstehen.
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Im Detail erläuterte er seine Zusammenfassung wie folgt: 2013 konnte die Sparkasse die Bilanzsumme gegenüber 2012 leicht steigern. Die Kundenkredite sind leicht - die Kundeneinlagen nur minimal gestiegen.
Während in den letzten Jahren das Kreditgeschäft um bis zu 4% gewachsen ist, stieg es 2013 nur um 1,1%. Er führt das auf Sondertilgungen durch Kreditnehmer zurück, die doch sehr beliebt sind.
Um das Kreditwachstum von 17 Millionen Euro zu erzeugen war wegen der Sondertilgungen ein Kreditneugeschäft von 236,5 Millionen Euro nötig.
Der Wohnungsbau stieg um 2,4% auf 906 Millionen Euro.
Die Kundeneinlagen stiegen nach einem Wachstum von 6,2% 2012 nur um 0,4% auf 1,86 Milliarden Euro. Vor dem Hintergrund der niedrigen Zinsen nicht verwunderlich!
Zusammen mit Wertpapieren, Fonds, Lebensversicherungen und Bausparverträgen verwaltet die Sparkasse etwa 2,5 Milliarden Euro. Die anvertrauten Gelder sind also höher als die Bilanzsumme.
Die Sparkasse ist also grundsolide aufgestellt. Sie geben die Gelder, die Kunden bei ihnen anlegen als Kredite aus. Nur die Summen, die nicht als Kredite ausgegeben werden können, investiert die Sparkasse sehr konservativ in Wertpapieren oder Bankgeschäften.
Wichtig war ihm festzustellen, daß die Sparkasse den regionalen Finanzkreislauf organisiert.
Die Sparkasse hat also ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2013 erlebt. Dr. Stefan Bill war zufrieden mit den Ergebnissen.
Trotz der niedrigen Zinsen konnte die Ertragslage gehalten werden. Das resultiert aus dem Vertrauen, das ihnen die Bürger entgegenbringen.
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Der wichtigste Ertragsposten ist der Zinsertrag. Dieser schrumpfte gegenüber 2012 um 2,2% auf 45,8 Millionen Euro was auf die niedrigen Zinsen im Markt zurückzuführen ist.
Anders als beim Zinsüberschuß konnte die Sparkasse den Provisionsüberschuß um 1,2 Millionen oder 10,8% steigern. Provisionen erhält die Sparkasse vor allem für die ganzheitliche Beratung der Kunden.
Durch stringentes Kostenmanagement konnten die Verwaltungskosten um 1,1 Millionen Euro oder 2,7% reduziert werden. Das gelang trotz umfangreicher Investitionen in die Filialen in Altötting, Teising und Kirchweidach.
Unter Berücksichtigung des Steueraufwandes gelang so ein Bilanzgewinn von 2,4 Millionen Euro. Damit wurde das Eigenkapital aufgestockt, das jetzt eine Eigenkapitalquote von 15% bildet, mehr als die vorgeschriebenen 8%.
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Seit 160 Jahren gibt es nun die Sparkasse in der Region. Ihr Geschäftsmodell basiert auf zentralen Werten wie Vertrauen, Verläßlichkeit und Verantwortung. Deshalb sind sie der größte Finanzdienstleister in der Region mit einem Marktanteil von 40%.
Mit 549 Mitarbeitern und einem Auszubildenden mehr also vor einem Jahr, einem umfangreichen Technikangebot bis hin zu Einzahlungsautomaten ist ihnen der Kunde wichtig.
Über eine Million Euro wurden in Renovierungen und neue technische Ausrüstung investiert.
Sogar die Zahl der Girokonten konnte um 1.400 auf knapp 83.000 gesteigert werden. Die Online-Nutzung liegt bei 40% - Tendenz steigend. Die Sparkasse will über alle Kanäle für die Kunden da sein und trotz aller Technik auch persönlich beraten.
An der Zufriedenheitsumfrage haben 1.683 Kunden teilgenommen und die Sparkasse mit 90% als gut bewertet.
Im schwierigen Umfeld mit Niedrigzinsen ist die Beratung immer wichtiger. Dafür bietet die Sparkasse das ganzheitliche Beratungskonzept, das die Altersvorsorge in den Mittelpunkt stellt.
Die Hoffnung auf steigende Zinsen blieb bislang unerfüllt. Eine Entspannung ist nicht festzustellen. Die EZB tendiert statt zu höheren Zinsen eher zu weiteren Senkungen.
Die Nachfrage nach Immobilien ist weiter ungebrochen und auch der Aktienmarkt ist nach wie vor interessant. Der Aktienmarkt sollte jedoch skeptisch beobachtet werden, weil man nicht weiß, wie sich die Situation in der Ukraine entwickelt.
Der Immobilienmarkt ist angespannt weil es kaum mehr gute Immobilien gibt.
Alles in Allem war Dr. Stefan Bill optimistisch das Ergebnis halten zu können. Er stellte aber mit großem Bedauern fest, daß die regulatorsichen Anforderungen aus Brüssel zur Herausforderung werden.
Da Europa den Bankensektor nach dem Vorbild des angelsächsischen Systems reguliert, gehen viele Regeln zu Lasten der Regionalbanken. Dr. Stefan Bill sah keine Erleichterung in dieser Entwicklung.
Intensiv beschäftigt hatte die Bank 2013 das Thema SEPA. Die Umstellung wurde zwar auf den 1. August verschoben, die Bank ist aber nach 14 Veranstaltungen mit 700 Teilnehmern und 1.200 Projekttagen auf SEPA vorbereitet. Fünf bis sechs Mitarbeiter haben sich ein Jahr lang damit beschäftigt, den Zahlungsverkehr der Kunden auf SEPA umzustellen.
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Auch 2013 hat die Sparkasse ihr Spenden/Sponsoring auf 1,7 Millionen Euro ausgeweitet und damit über 300 Institutionen bedacht. Wegen der Jahrhunderflut bedachte die Sparkasse die Rettungsdienste mit der Weihnachtsspende in Höhe von 30.000 Euro und gab den Flutopfern 20.000 Euro.
Eine ganze Reihe Veranstaltungen rundeten das Jahr ab.
41 Auszubildende – 9% der gesamten Belegschaft – und 7 Verbundstudenten zeigen das große Engagement in die Nachwuchsförderung.
(O-Ton Zusammengefaßt....)
Das alles haben sie im Sparkassenbuch zusammengefaßt.
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Abschließend zeigte Dr. Stefan Bill ein Imagevideo der Sparkasse.
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Auf Frage erklärte Dr. Stefan Bill, Negativzinssätze der EZB mit Sorge zu beobachten. Sie führt zu Blasenbildung, die irgendwann platzen. Allerdings hat die Sparkasse kein Geld bei der EZB angelegt. Er sah geringe Zinssätze auch nicht als Rettungsinstrument für Südeuropa: Wenn dort Kreditnehmer nicht kreditwürdig sind, wird man ihnen auch kostenlos kein Geld leihen.
Dieses Instrumentarium ist gefährlich und sollte schnellstmöglich beendet werden.
Bezüglich der Altersvorsorge riet er zur ganzheitlichen Beratung. Auch ein Haus kann Altersvorsorge sein. Kapitallebensversicherungen werden über kurz oder lang geringere Renditen ausschütten. Zaubern können auch diese Leute nicht.
Auf Frage nach dem Einfluß der Kampagne „Ich war ein Münchner“ auf den Zuwachs der Immobilienfinanzierung meinte Dr. Stefan Bill das wäre nicht festzustellen. Allerdings haben sie den Verein unterstützt und so Werbung für die Region gemacht. Das Wachstum ist eher hausgemacht.
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Auf weitere Frage nach der Zukunft des deutschen Banksystems und der zunehmenden Regulierung aus Brüssel, die den Verdacht aufkommen läßt, daß es abgeschafft werden soll, obwohl genau das System mit Regionalbanken es ermöglicht hat, die Finanzkrise ohne größere Schäden zu überstehen, und erklärte Dr. Stefan Bill, das scheint tatsächlich so. Es ist wohl im Interesse der Großbanken den Genossenschaftsbanken und den Sparkassen ihren 80%-Marktanteil streitig zu machen. Dabei gehören zur mittelständischen Wirtschaft auch mittelständische Kreditinstitute. Das ist einer der Stabilitätsanker und Erfolgsgaranten für die deutsche Wirtschaft. Wenn das ausgehebelt werden sollte, wäre das ein Angriff auf Deutschland. Dagegen gilt es sich mit allen Mitteln zu wehren.... Man darf auf dem Altar der Gemeinsamkeit nicht Dinge opfern, die Erfolgsfaktoren für unser Land sind!
136 "People - Von Mensch zu Mensch" - Der neue BRK-Shop in Mühldorf 5:40
Es kamen so viele Gäste zur Eröffnung des neuen Ladens des BRK, daß es unmöglich ist, sie alle aufzuzählen. Neben BRK Kreisvorsitzendem Georg Huber und Kreisgeschäftsführerin Tanja Maier vertrat dritter Bürgermeister Franz Strohmaier die Kreisstadt.
BRK Kreisvorsitzender Georg Huber war froh, ein Ladenlokal gefunden zu haben, das im Rahmen des Budgets bleibt und so zentral gelegen ist, daß die Kunden es zu Fuß und mit Hilfsmitteln erreichen können.
Dann hieß er die Mitglieder des Vorstandes willkommen, die zahlreichen Kreis- und Stadträte und die Vertreter der Hilfsorganisationen, der Wohlfahrtsverbände und der Vereine.
Georg Huber dankte allen, die angepackt haben den Kreisverband wieder in stilleres Wasser zu führen. Nur so können sie das gemeinsame Ziel umsetzen, anderen zu helfen.
Besonderer Dank galt allen, die ehrenamtlich im Shop mitarbeiten und Ware vorbereiten und Kunden beraten.
Sein ganz besonderer Dank galt Christine Blaschek, die in Waldkraiburg so stark unterstützt hat und die Leitung des dortigen BRK-Shops erst Tage zuvor abgegeben hat. Sie hat gezeigt, daß es über Parteigrenzen hinweg möglich ist, zum Wohl der Bürger zu arbeiten.
Georg Huber hoffte, daß die Landkreisbürger auch weiter durch ihre Spenden den Betrieb des Ladens aufrecht erhalten helfen, zum Wohl aller Bürger.
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Während bisher auch Lebensmittel im Angebot waren, hat sich das BRK nun auf Bekleidung, Bücher und Accessoires beschränkt. Da das Angebot von Lebensmittel die Einhaltung von sehr vielen Vorschriften erfordert hätte, wurde dieser Bereich ausgegliedert und zum Teil auch durch die Mühldorfer Tafel übernommen.
Georg Huber hoffte, daß alle Bürger das Angebot dieses Shops annehmen. Es braucht sich niemand zu schämen, wenn er hier einkauft. So würde er sich freuen, wenn sich die Menschen hier wohlfühlen, und gern kommen würden.
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Dritter Bürgermeister Franz Strohmaier erinnerte sich an die lange Suche nach einem Ladenlokal, die nun hier zu Ende gegangen ist. Nicht nur, daß Mühldorf so einen Laden braucht, freute er sich über das Angebot für Männer, das Einzigen weit und breit.
Er dankte allen Spendern und dem Personal für ihre ehrenamtliche Arbeit. Zur Eröffnung überreichte er das Luftbild der Stadt und hoffte, sie verkaufen es nicht und hängen es im Laden auf. Damit wünschte er viel Erfolg und gutes Gelingen.
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Kreisgeschäftsführerin Tanja Maier war erledigt, fertig aber super stolz auf den neuen Laden. „People - Mode von Mensch zu Mensch“ ist das neue deutschlandweite Konzept der Rot-Kreuz-Shops mit dem sie das Image der Kleiderkammer ablegen und für alle Menschen ein Angebot bieten wollen.
Sie haben sich sehr bemüht, hier einen ansehnlichen Laden einzurichten, war sogar der Meinung, es wäre einer der drei Schönsten – oder sogar der Schönste!
Die Preise sind schon jetzt sehr niedrig. Trotzdem haben sie die Möglichkeit, Menschen mit Berechtigungsschein noch einmal die Hälfte zu erlassen.
Sie wollte drei Sponsoren danken und besonders drei Mitarbeitern, die hier viel Arbeit investiert haben. Der „Mutter des Ladens“ Rosemarie Huber, die unendlich Nachtschichten geschoben hat, dankte sie mit einem Strauß Blumen.
Bevor’s zur Eröffnung ging, dankte sie allen ehrenamtlichen Helfern mit einer Rose.
Zunächst aber stießen sie auf alle an, die geholfen haben, den Laden zu finden und einzurichten und auf alle, die sich um die Neueröffnung gesorgt haben.
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Dann schnitten Georg Huber und Franz Strohmaier das rote Band durch und gaben den Zugang frei.
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Während die Eröffnungsgäste das Angebot in Augenschein nahmen, konnte Teamleiterin Rosemarie Huber schon die erste Kundin vermelden, die eine dunkelgraue Jacke erstanden hat.
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Schauen Sie doch mal rein: Sie finden „People - Mode von Mensch zu Mensch“ den neuen BRK-Shop auf der Rückseite des Gebäudes, in dem bisher die Postfiliale am Mühldorfer Stadtplatz untergebracht war, gleich unterhalb des Bio-Lebensmittelgeschäftes neben den Schließfächern der Deutschen Post. Oder anders herum, gleich hinter dem „Sinners“.

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