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Hier können Sie nachlesen, worüber wir in KW 27/2014 berichtet haben.
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Nr.
Thema LZ Archiv KW Ersch.
154 90 neue Abiturienten - Die Abschlussfeier am Ruperti-Gymnasium Mühldorf 18:40 27 11.07.14
Nach dem Abschlussgottesdienst und einem Sektempfang an der Schule kamen Abiturienten, Eltern und Angehörige, Lehrkräfte und eine ganze Reihe Ehrengäste in den Stadtsaal zur Abiturfeier.
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In der großen Zahl Gäste sah Oberstufenbetreuer Jakob Meyer die große Wertschätzung der jungen Leute und freute sich, sie alle begrüßen zu können.
Stellvertretender Schulleiter Alfred Rieder begrüßte besonders die Ehrengäste, MdL Günther Knoblauch, die Bürgermeister Marianne Zollner, Georg Kobler, Erwin Baumgartner, Irmgard Wagner, Lorenz Kronberger und Tobias Windhorst. Dazu Stadträte, Leiter benachbarter Schulen, Mitglieder von Förderverein und Elternbeirat sowie Mitarbeiter der Schule.
Wenn nun die Schulzeit vorüber ist, heißt es jetzt lernen! zitierte Studiendirektor Alfred Rieder Otto Weiß, der die Schule nur als „längeren Anfang“ gesehen hatte.
Den Schülern wünschte er viel Erfolg auf diesem Weg des Lernens und war sicher, das Schicksal hatte es gut mit ihnen gemeint, als es sie ans Rupert-Gymnasium geschickt hat. Sie würden sie alle in sehr guter Erinnerung behalten.
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Florian Zitzelsberger sorgte mit einem Musikstück von Ludwig van Beethoven für feierliche Stimmung.
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Günther Knoblauch, Mitglied des Landtages und stellvertretender Landrat, überbrachte die Glückwünsche von Landrat Georg Huber. Er gratulierte zum bestandenen Abitur trotz der ständigen Belastungen durch die Baumaßnahmen an der Schule. Die Beobachtung dieser Bauarbeiten sollten doch die Grundlagen geschaffen haben, einen Beruf im Bereich Bauwesen anzustreben...
Günther Knoblauch freute sich auch für die Eltern, denen jetzt so mancher Stein vom Herzen gefallen ist. Sein Dank galt auch den Lehrkräften, die größten Anteil an diesem Erfolg haben.
Am Ruperti-Gymnasium paßt alles zusammen, Schüler, Lehrer, Elternbeirat und Förderverein. Damit das alles so weitergehen kann, investiert der Landkreis rund 11 Millionen Euro und diskutiert der Landtag nötige Änderungen der Ausbildung an Gymnasien. Alles dient dem Ziel, den jungen Leuten die bestmöglichen Chancen zu bieten.
Nun müssen sie auch Verantwortung übernehmen, müssen Erlerntes umsetzen und soziale Kompetenz beweisen. Sie müssen sich in die Gesellschaft einbringen und in Vereinen und Kommunen Verantwortung übernehmen. Überall sollen sie die Werte einbringen, die ihnen die Schule vermittelt hat, ohne sich jedoch verbiegen zu lassen.
Gelingt ihnen das alles, dann können sie jeden Abend zufrieden zu Bett gehen. Bei allem sollten sie immer an sich glauben, auf das Erreichte stolz sein und ihr Leben gestalten.
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1976 hatte sie selbst am Ruperti-Gymnasium ihr Abitur gemacht, erinnerte sich Bürgermeisterin Marianne Zollner. Wenn sie nun als Bürgermeisterin hier ein Grußwort sprechen darf, zeigt das, dass das Abitur eine gute Basis für eine erfolgreiche berufliche Zukunft ist.
Damit gratulierte sie den Abiturienten aber auch den Eltern und Lehrkräften.
Wenn sie nun im neuen Lebensabschnitt neue Wege beschreiten, können diese viel unerwartetes bringen, manchmal sogar Sackgassen oder Irrwege. (O-Ton 32:09:12 Das Leben ist keine lange Gerade! ...)
Die Kreisstadt und die gesamte Region bieten ihnen viele Chancen. Deshalb hoffte sie, sie alle nach ihren Lehr- und Wanderjahren wieder in der Region zurück begrüßen zu können.
Zu beruflichem Erfolg wünschte sie den jungen Leuten auch privates Glück.
Wenn dann alles nach ihren Wünschen verläuft, sollten sie sich auch für die Gemeinschaft engagieren und sich einmischen. Die Gesellschaft braucht kluge und kreative Köpfe wie sie es sind.
(O-Ton Herzliche Gratulation...)
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Lisa Wagner, Amelie Sponfelder und Jessica Kallmaier forderten die Zuhörer zum Mitmachen auf.
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Elternbeiratsvorsitzende Heidi Hackner-Häglsperger gratulierte zum höchsten SchulAbschluss. Sie erinnerte an die Geburt ihrer Sprößlinge, den Kindergarten, die ersten Tage in der Schule und vieles mehr. Konnten die Eltern Anfangs nachts kaum schlafen, kam dieses Phänomen nun wieder auf sie zu. Allerdings aus ganz anderen Gründen. Nun galt es, die jungen Leute von Partys abzuholen und ihre fehlende Morgendynamik kompensieren zu müssen.
Nach dem Streß bei den Abiturprüfungen und den Feiern danach, sind nun alle erleichtert über das Erreichte.
Damit dankte sie der Schule und allen Mitarbeitern, besonders den Lehrkräften, die sich so für sie eingesetzt haben. Sie haben sie entweder zu Höchstleistungen oder zur Verzweiflung getrieben!
Sie lobte das Ruperti-Gymnasium als weltoffene und tolerante Bildungseinrichtung, an der man sich wohl fühlen kann. Dafür dankte sie allen Beteiligten an der Schule und im Elternbeirat.
Schließlich wünschte sie den „Superstars des Tages“ alles Beste, einen guten Beruf und Menschen, die sie unterstützen und fördern. Bei allem Bodenständigkeit und jetzt gleich eine fulminante Zeit des Feierns. So lang, bis der Ernst des Lebens sie wieder einfängt.
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Fördervereinsvorsitzende Dr. Ursula Schörner-Grätz erinnerte an die Bestrebungen, ein bundesweit einheitliches Abitur einzuführen. Gleichzeitig expandieren Anbieter, die in Crashkursen aufs Abitur vorbereiten. Sie haben die schwierige Geburt gemeistert, also das Abitur bestanden.
Nun sind sie bereit, sich neuen Herausforderungen zu stellen. Dazu gratulierte sie und wünschte für den weiteren Lebensweg alles Gute.
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Personalratsvorsitzender Daniel Seeharsch begründete seine Berufswahl mit dem täglichen Kontakt zu jungen hoffnungsvollen Menschen wie den Abiturienten.
Gemäß dem Verfassungsauftrag haben sie Persönlichkeit und Sozialkompetenz geschult. Er hoffte, dass ihnen das gelungen ist, auch wenn das Verhältnis Schüler-Lehrer nicht immer ganz ungetrübt war. Wenn viel von ihnen verlangt wurde, und sie das geschafft haben, dann ist das gut. Eine Schule ohne Noten ist in einer knallharten Leistungsgesellschaft sicher nicht erstrebenswert. Sie alle haben bewiesen, dass sie etwas leisten können. So gratulierte er allen „Rupertianern“ zum bestandenen Abitur und wünschte ihnen alles Gute für alles was da kommen mag.
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Schülermitverantwortungsvertreterin Annika Keindl hätte liebend gern mit den Abiturienten getauscht. Es muss ein unbeschreibliches Gefühl sein, es geschafft zu haben.
Jedes Jahr beobachtete sie die Abiturprüfungen und war sicher, sie wird es auch bald erleben. Weil sie das alles jetzt überwunden haben, wünschte sie ihnen für ihren neuen Lebensabschnitt viel Erfolg und alles Gute.
Ihren Vorgängern dankte sie für ihre Unterstützung und war doch genervt von den vielen Prüfungsfotos und Jubelmeldungen in Facebook. Trotzdem war sie sicher, im nächsten Jahr wird das wieder genau so sein. Dann werden sie sich erinnern, wie das war vor einem Jahr. Und dann werden sie sich vielleicht auch wieder nach der Schule zurücksehnen.
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Gabriel Weggartner brachte den Stadtsaal zum rocken.
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Die Abiturrede hielten Michael Götz und Christian Liebhart. Sie begannen mit einem Zitat aus Goethe’s Faust und waren dann erleichtert, dass sie doch das eine oder andere gelernt haben.
Auch wenn die Wochen nach den Abiturprüfungen im Stande waren, 12 Jahre Lernen auszulöschen!
Als sie am 13. September 2006 mit 130 Mann ihre beschwerliche Reise zum „Olymp des Wissens“ antraten, ahnten sie nicht, dass 2920 Schultage und über 25 Millionen schweißtreibende Sekunden auf sie warteten. Die Lehrer haben sie zu dem disziplinierten, leistungsorientierten Jahrgang geformt, der sie heute sind. (Applaus )
Ein Oberstufenzimmer und die Möglichkeit verhaßte Fächer abzulegen waren nicht die einzigen Neuerungen. Sie hatten viel Spaß und nutzten die P-Seminare ihren Lerneifer bis 16 Uhr auszudehnen.
Auch ihr Jahrgang hat schöne Reisen und Studienfahrten unternommen, die sie mit Humor und vielem weiteren gestaltet haben.
Ein Höhepunkt war das Lehrer-Schüler-Fußballspiel, das die Lehrer durch die eine oder andere Fehlentscheidung des Schiedsrichters und gutmütig verschossener Elfmeter für sich entscheiden konnten.
Sie belächelten die Lerninhalte, die tatsächlich nötiges Können komplett ausgeblendet hatten. (O-Ton Steuererklärung können sie im Internet nachlesen...)
Für ihre wohlwollende Begleitung dankten sie allen Lehrern trotzdem, die es geschafft haben, das letzte Quentchen Motivation aus ihnen herauszulocken.
Durch visuelles Studium der Bauarbeiten an der Schule wurden sie fast selbst zu Bauleuten und können jetzt möglichst viel Lärm machen.
Jetzt ist die Schule technisch und modisch allererste Sahne. Daran ändert auch ihr Abgang nichts.
Großes geleistet haben sie aber trotzdem und wurden dabei sehr von den Eltern unterstützt.
Da sie erstmals das länderübergreifende Abitur geschrieben haben, waren die Lehrer nervöser als sie selbst und wollten schon nach Weihnachten Probeklausuren schreiben.
Trotz allem haben bis auf zwei alle die Prüfungen bestanden. Den beiden wünschten sie besonders alles Gute.
Nun wollten sie am Abend mit dem Ball die Schulzeit beenden und waren sicher, die Schule wird ihnen in guter Erinnerung bleiben.
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Sie dankten die Mitarbeiterinnen des Sekretariats mit einem Strauß Blumen und einer großen Schachtel Pralinen, besonders Erika Wilfer und Christa Wohlfahrt.
Den Oberstufenbetreuern Heinrich Schwägerl und Jakob Meyer dankten sie mit einem Geschenkkorb und einer guten Flasche Wein.
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Es heißt, Feste soll man feiern, wie sie fallen, stellte Schulleiterin Oberstudiendirektorin Daniela Raith nach einer kurzen Pause fest. Gefeiert haben sie tatsächlich genug. (O-Ton Die letzte Mathestunde, die letzte Deutschstunde..... die Notenbekanntgabe....)
Jetzt aber feiern sie das größte Fest: 90 Abiturienten schließen ihre Schulzeit ab und brechen in eine neue Zukunft auf. Eltern, Familien und Freunde müssen umlernen und Lehrerinnen und Lehrer Abschied nehmen.
Die Stadt, der Landkreis und der Freistaat können stolz sein, auf bestens qualifizierte junge Leute.
Damit hieß sie die Zuhörer zu einem der wichtigsten Tage des gesamten Schuljahres willkommen.
Um so mehr, als sie 20 Absolventen zu einer 1 vor dem Komma gratulieren konnte. Und auch dazu, dass erstmals seit 20 Jahren wieder mehr Jungs als Mädchen ihr Abitur gemacht haben.
Sogar einer Absolventin mit einem Notendurchschnitt von 1,0 oder mathematisch genau 0,8 konnte sie gratulieren. So jemand macht die ganze Schule stolz.
Damit dankte sie allen Eltern für ihr Vertrauen und die Zusammenarbeit bei der Erziehung der Kinder. Dank galt auch den Lehrern, die mit den Absolventen gezittert haben - besonders Jakob Meyer. Weiters dem Landkreis und der Stadt Mühldorf, die der Bildung hohen Wert einräumen. Zuletzt galt ihr Dank den Abiturienten für ihren Zusammenhalt, ihren Fleiß und ihren Einsatz. Als „Jahrgang der Verläßlichkeit“ haben sie es ihnen leicht gemacht. Da fiel ihr der Abschied schwer.
Sie haben am Rupertigymansium rund eine dreiviertel Million Minuten Unterricht erlebt, Wissen aus mehr als 20 Fächern erworben, 400 Hefte beschrieben und rund 850 Prüfungen abgelegt!
Ihre bestandene Abiturprüfung ist ein überzeugender Nachweis für hohe Qualifikation.
Das bayerische Abitur ist immer noch ein Gütesiegel, das gebührend gefeiert werden muss.
Es gibt im Leben nur wenige vergleichbare Feste wie die Abiturfeier. Das nächste wird die Hochzeit.... Dann die Pensionierung!
Daniela Raith überlegte, wie sie Glück wünschen sollte. Aber Glück wünschen für etwas, das sie schon erreicht haben?
Sie wollte nicht erforschen, was „Glück“ bedeutet. Trotzdem verglich sie, wie verschiedene Gesellschaften „Glück“ definieren und wie sich das Glücksgefühl im Gehirn hervorrufen und lokalisieren lässt. Wichtig ist für das Glücksgefühl nur die Wiederholung. Das kann man selbst aktiv steuern in dem man täglich dafür sorgt. Wer aktiv ist, wird auch zufrieden sein. Wer bequem ist, wird unzufrieden.
Allerdings muss man sich herausfordernde Ziele setzen. Wenn man sie dann erreicht hat, stellt sich das Glücksgefühl von selbst ein. So wie das bei ihnen nun mit dem erreichten Abitur geschehen ist.
Mit dem Abitur haben sie nun einen inneren Reichtum erworben, den ihnen niemand mehr nehmen kann. Deshalb waren Glückswünsche doch angebracht. Und so wünschte sie ihnen allen viel Glück für das, was vor ihnen liegt und den Eltern, die es geschafft haben.
Damit wünschte sie den Abiturientinnen und Abiturienten alles Glück dieser Welt. Das tat sie angelehnt an einen irischen Segenswunsch: (O-Ton Nicht dass Dir....)
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Michael Götze und Karl Haunschild mit ihrer Version von „Over the Rainbow“
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Bevor alle Abiturienten ihre Zeugnisse erhalten sollten, wollten sie noch besonders verdiente Schüler ehren. Zunächst die Mitglieder des Innfloh-Teams. Christian Böhm berichtete, sie hatten als Belohnung für Siege in verschiedenen Wettbewerben auf Einladung des „Spiegel“ den nahen Osten bereist und dort Eindrücke gesammelt. Christian Böhm gratulierte zu ihren besonderen Auszeichnungen und wünschte ihnen, dass sie sich eines Tages daran erinnern, wenn ihnen eine dieser alten Ausgaben in die Finger fällt.
Oberstudiendirektorin Daniela Raith gratulierte allen Redaktionsmitgliedern und überreichte ihnen eine Tasse.
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Verdient gemacht haben sich auch Sabina Ladenburger, Michael Götz, Markus Lenz, Michael Huber und Markus Haunschild. Auch sie erhielten zum Dank für ihren technischen Einsatz eine Tasse.
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Für hervorragende Leistungen im Fach Latein bat Jakob Meyer Dorothee Schulladen auf die Bühne. Sie hatte alle vier Jahre mit Suma-cum-Laude abgeschlossen und erhielt dafür eine Ehrennadel, ein Buch und die besten Wünsche der gesamten Schule. Übrigens ist ein Tag ohne Latein ein verlorener Tag!
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Dorothee Schulladen blieb gleich auf der Bühne. Jakob Meyer bat Franziska Borchert und Alexander Abstreiter dazu. Sie hatten im Fach Mathematik Besonderes geleistet und erhielten dafür eine Jahresmitgliedschaft bei der deutschen Mathematikervereinigung und ein Buch. Und klar ist, ein Tag ohne Mathematik ist ein verlorener Tag.
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Heinrich Schwägerl zeichnete Dominik Bergmann aus, der im Fach Chemie Besonderes geleistet hat. Er erhielt einen Buchpreis.
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Auch der Biologie Zukunftspreis ging an Dorothee Schulladen. Der Preis besteht aus einem Buch und 500 Quadratmetern Regenwald in Paraguay.
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Die Fachschaft Physik ehrte besonders Franziska Borchert. Zudem Michael Götz und Thomas Kotschi. Daniel Seeharsch überreichte ihnen eine Jahresmitgliedschaft in der deutschen Physikalischen Gesellschaft. Und außerdem: Einen Tag ohne Physik gibt’s ja gar nicht!
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Dann ehrten Jakob Meyer und Daniela Raith die 20 Besten mit einem Notendurchschnitt von 1,9 oder besser.
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Für ihre Traumnote 1,0 erhielt Dorothee Schulladen zudem den Ruperti-Taler.
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Dann erhielten alle 90 Abiturienten ihre Abiturzeugnisse. Jeden Einzelnen begleiteten Fotos und charakterisierende Musik.
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Alle Abiturienten gemeinsam schlossen die Abiturfeier mit „Don’t stop believing“.
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Wir gratulieren allen frischgebackenen Reifegeprüften alles Gute auf ihrem weiteren Lebensweg und vor allem Gottes Segen!
155 Landkreis und Feuerwehren verabschieden Kreisbrandrat a. D. Karl Neulinger 15:45
Es ist kaum möglich, alle aufzuzählen, die zu Karl Neulingers Verabschiedung gekommen waren. Wer irgendwie mit der Kreisbrandinspektion, der Bezirksbrandinspektion oder den Rettungsdiensten zu tun hat kam in die Gemeindehalle nach Aschau um Karl Neulingers Abschied zu feiern.
Los ging‘s mit einem Video des Landesfeuerwehrverbandes, in dem die selbstlose Hilfe der Feuerwehren gewürdigt wird, die ohne Rücksichtnahme sogar auf das eigene Leben eingreifen wenn Not am Mann ist.
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Kreisbrandrat Harald Lechertshuber lud die Gäste zunächst zum gemeinsamen Abendessen – zu Giggerln vom Grill. Bis es soweit war, unterhielt die Trachtenblaskapelle Ramsau.
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Mit dem bayerischen Defiliermarsch eröffneten sie die Feierstunde, die rechtzeitig vor dem Anpfiff des Fußballspiels der deutschen Nationalmannschaft zu Ende sein sollte.
Nachdem Harald Lechertshuber eine wirklich lange Liste Gäste begrüßt hatte, von denen wir nur Feuerwehrpfarrer Martin Garmaier, die MdLs Dr. Martin Huber und Günther Knoblauch, Bezirksrätin Claudia Hausberger, Landrat Georg Huber und die zahlreichen Bürgermeister erwähnen wollen, trat Landrat Georg Huber ans Mikrofon.
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1951 geboren, trat er 1968 in die Freiwillige Feuerwehr Mühldorf ein – beschrieb Landrat Huber Karl Neulinger.
Nach seiner Hochzeit 1978 zog er nach Kraiburg und wechselte auch zur dortigen Feuerwehr wo er noch heute Mitglied ist.
Von 1979 bis zu seiner Ernennung zum „Kreisbrandmeister zur besonderen Verwendung“ war er in Kraiburg Jugendwart.
1987 wurde er Kreisbrandinspektor und stellvertretender Kreisbrandrat. 1999 schließlich Kreisbrandrat. Dieses Amt übte er bis 30. April 2014 aus.
Am 3.10.1993 war er an der Gründung des Kreisfeuerwehrverbandes beteiligt und übernahm gleich den stellvertretenden Vorsitz. 1999 wählten ihn die Mitglieder zum Vorsitzenden.
Damit aber nicht genug: Karl Neulinger engagierte sich auch auf Bezirksebene. 2004 wählten ihn die oberbayerischen Kreisbrandräte zum stellvertretenden und 2008 zum Vorsitzenden des Bezirksfeuerwehrverbandes.
In dieser langen Zeit erhielt er eine ganze Reihe deutsche und internationale Auszeichnungen.
Er hat viel unternommen, etwa Fort- und Weiterbildungslehrgänge eingeführt und viel Zeit aufgewendet um die Feuerwehren im Landkreis auf den aktuellen Stand zu bringen und so dazu beizutragen, dass sich die Bürger im Landkreis sicher fühlen können.
Mit Blick auf die zahlreichen Schadensfälle der letzten Zeit stellte Landrat Georg Huber die Bedeutung der Feuerwehren heraus, die immer zur Stelle sind um Leid und Schaden von Menschen fern zu halten.
Er dankte Karl Neulinger, den er als charismatische Persönlichkeit bezeichnete. Er ist einer mit Ecken und Kanten, einer, der mit Zähigkeit, Nachhaltigkeit und starkem Willen umgesetzt hat, was er umsetzen wollte.
Und auch wenn sie bisweilen aneinander geraten sind, hat er seine Leistungen und seine Führungskraft immer respektiert. So sah sich Landrat Huber zu großem Dank verpflichtet.
Für die Zukunft wünschte er ihm alles Gute, viel Gesundheit, und viele gemeinsame Unternehmungen zusammen mit seiner Gattin. Da er seinen Terminplan kannte, war ihm da nicht bang.
Landrat Huber war sicher, ihn auch weiterhin bei allen Veranstaltungen zu treffen, dann halt als „A-H“-ler.
Damit bat er Karl Neulinger mit seiner Gattin Anni auf die Bühne und überreichte ihm symbolisch den Landkreislöwen, der mit erhobener Pranke anderen die Krallen zeigt. Das sah er als Symbol für Karl Neulinger, der so die Feuerwehren im Landkreis oberbayernweit zu Vorzeigewehren gemacht hat.
Den Zuhörern rief er zu, so geschlossen weiter zu machen und auch die Jugendarbeit nicht aus den Augen zu verlieren.
Für Karl Neulingers Gattin Anni hatte er einen großen Strauß Blumen als Ausgleich für die viele Zeit, und für beide ein paar Flaschen erlesenen Weines für ein paar gemütliche Stunden.
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Dann verabschiedete Landrat Georg Huber Kreisbrandmeister Adolf Uhl aus Neumarkt-Sankt Veit.
Adolf Uhl wurde 1955 in Neumarkt-Sankt Veit geboren, trat 1970 der Freiwilligen Feuerwehr Neumarkt Sankt Veit bei und übernahm dort 1975 das Amt des Jugendwarts, das er bis 1983 ausübte.
Von 1978 bis 1983 war er stellvertretender Zugführer und parallel ab 1981 Delegierter der Bayerischen Jugendfeuerwehren und Öffentlichkeitsbeauftragter der Kreisbrandinspektion Mühldorf.
Auch er war 1993 Gründungsmitglied des Kreisfeuerwehrverbandes.
Von 1983 bis 1994 war er Fachberater Brandschutz im Katastrophenschutz. Seit Juni 1983 bekleidete er das Amt des Kreisbrandmeisters.
Auch er erhielt in dieser langen Zeit zahlreiche Ehrungen und Auszeichnungen.
Er hat sich bis zum letzten Tag enorm für die Feuerwehren eingesetzt. Das erleichterte ihm seine familiäre Ungebundenheit, die er zum Vorteil der Feuerwehren im Landkreis genutzt hat. Er hat sich immer um die Einheit der Wehren und um ihre Attraktivität gesorgt.
So wünschte Landrat Georg Huber auch Adolf Uhl alles Gute für seinen Ruhestand und weiter gute Geborgenheit in den A-H’s der Feuerwehren.
Er dankte Adolf Uhl mit ein paar Falschen eines guten Tropfen.
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Abschließend überreichte Landrat Georg Huber Karl Neulinger die Ernennungsurkunde zum Ehren-Kreisbrandrat.
Und Adolf Uhl die Ernennungsurkunde zum Ehren-Kreisbrandmeister.
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Kreisbrandrat Harald Lechertshuber bat die Kreisbrandmeister zu sich, Franz Oberpaul und Werner Hummel.
Sie wollten Karl Neulinger eine besondere Auszeichnung des Kreisfeuerwehrverbandes verleihen, eine, die es wirklich sehr selten gibt: die Ehrennadel in Gold. Auf der Urkunde steht: „In dankbarer Anerkennung verleiht der Kreisfeuerwehrverband Karl Neulinger die Ehrennadel in Gold“.
Franz Oberpaul fand noch ein freies Fleckchen an Karl Neulingers Revers und steckte ihm die Nadel an.
Bei der Nadel allein blieb es aber nicht: Sie überreichten ihm zusätzlich eine Urlaubsreise nach Südtirol. Dahin kann er mit dem Auto fahren, weil im alles suspekt ist, was den Boden verlässt!
Und schließlich hatten sie noch ein Geschenk, das geeignet ist, zu Hause die freien Flächen an den Wänden aufzufüllen: Eine Tafel mit den Ehrenzeichen aller 73 Feuerwehren im Landkreis.
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Kommandantensprecher Kone Wenzl dankte Karl Neulinger mit einem wirklich schweren Geschenkkorb für die hervorragende Zusammenarbeit all die Jahre.
Und die Vorstände der Feuerwehren würdigten seine gesellige Art, mit denen er alle Jahreshauptversammlungen und Feuerwehrfeste immer bereichert hat.
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Harald Lechertshuber bat auch Karl Neulingers Gattin Anni zu sich und dankte ihr für die Entbehrungen und das häufige Begleiten ihres Mannes zu den verschiedensten Veranstaltungen.
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Auch Adolf Uhl überreichten sie die Ehrennadel in Gold des Kreisfeuerwehrverbandes für die 31 Jahre, in denen er sich in den Dienst der Feuerwehren im Landkreis gestellt hatte.
Auch für ihn hatten sie zum Abschied ein Geschenk.
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Die Trachtenblaskapelle Aschau sorgte für feierliche Stimmung.
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Kreisjugendwart Michael Matschi berichtete, dass weitum in den Feuerwehr die Jugenarbeit im Landkreis als Vorbild genommen wird. Er war stolz darauf, dass Karl Neulinger die Jugendarbeit immer unterstützt hat und sicher, dass das auch unter Harald Lechertshuber paßt.
Er dankte Karl Neulinger für die Teilnahme an zahllosen Wettbewerben überall dort, wo er mit dem Auto hinfahren konnte.
Er hat immer für die finanziellen Mittel gesorgt und nie Schwierigkeiten gemacht, wenn die Kreisbrandinspektion zur Unterstützung gefordert war.
Sogar ihn selbst hat er immer unterstützt und gefordert. Ohne ihn - war Michael Matschi sicher – gäbe es ihn in dieser Position nicht. Auch wenn sie doch ab und zu verschiedener Meinung waren.
Gemeinsam waren sie sicher, Karl Neulinger zum Ehrenmitglied der Jugendfeuerwehren im Landkreis Mühldorf zu ernennen.
Zur Urkunde hatten sie noch ein gerahmtes Exemplar für die Wand im Schlafzimmer wie Michael Matschi meinte.
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Schließlich hatte auch Neumarkts Kommandant Franz Weigand ein Geschenk für Adolf Uhl.
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In kurzen Grußworten dankte zunächst Aschaus zweiter Bürgermeister Manfred Römer für die jahrelange gute Zusammenarbeit und auch dafür, dass sie die Feier in Aschau durchführten. Selbst Ruheständler berichtete er, dass dieser Lebensabschnitt absolut erstrebenswert ist. Das steht man morgens auf und hat schon Feierabend!
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Bürgermeistersprecher Dr. Karl Dürner war es eine große Ehre Karl Neulinger verabschieden zu dürfen. In seiner humorvollen Art war er sicher, er hat seinen Ruhestand zwar wohl verdient, bei seiner Vitalität sicher aber nicht ersehnt.
Leider haben wir alle das Pech älter zu werden, bis dann die Geburtstagskerzen auf der Torte teuerer werden als der Kuchen selbst.
Wenn jemand mit so viel Herz dabei war wie er, dann hat er unglaublich viel geleistet. Davon Abschied zu nehmen, fällt sicher nicht so leicht. So dankte er im Namen aller Bürgermeisterinnen und Bürgermeister mit einem Geschenk und einem offiziellen Begleitschreiben, das er kurz verlas.
Gerade er als Arzt wünschte ihm, dass der Blutdruck nicht nach oben schießt, wenn er irgendwo eine Sirene hört. Mit Karl Valentin sagte er ihm: “Das Alter ist nicht so schlimm, man darf nur nicht erst damit anfangen.....“
Der Geschenkkorb war dann ein ganz Besonderer, von einem der besten Metzger in Schwindegg.
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MdL Dr. Martin Huber würdigte ihren Feuereifer, mit dem sie jahrzehntelang Einsatz gezeigt haben. Ihr inneres Feuer haben sie auf die Jugend übertragen und so ständig für Nachwuchs gesorgt. Dafür dankte er ihnen allen und wünschte für ihre Zukunft Gesundheit und Gottes Segen.
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Für den Bezirksfeuerwehrverband überbrachte der stellvertretende Vorsitzende Dr. Rüdiger Sobotta die Grüße der Mitglieder und hoffte, dass sie auch weiter die Veranstaltungen besuchen und sie sich so immer wieder sehen werden.
Harald Lechertshuber wünschte er alles Gute und immer eine glückliche Hand.
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Georg Marchner von der Polizeiinspektion Waldkraiburg erinnerte sich an seine Zeit an der Inspektion in Mühldorf, wo er Karl Neulinger kennenlernte. Er würdigte die phantastische Zusammenarbeit zwischen Feuerwehren und Polizei. Man kennt sich, schätzt sich und Absprachen funktionieren ohne viele Worte. Für ihn war die Feuerwehr die heimliche Reserve der Polizei.
Sie waren in allen Angelegenheiten immer einer Meinung und haben so viele Einsätze gemeinsam bewältigt.
Er freute sich, dass die Nachfolger bereits im Amt sind und sein Nachfolger ihm sogar ähnlich sieht.
Damit sicherte er den Feuerwehren die uneingeschränkte Unterstützung der Polizei zu und war sicher, das gilt auch anders herum.
Natürlich hatten auch sie ein Abschiedsgeschenk für Karl Neulinger und Aldolf Uhl.
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Matthias Müller – Ortsbeauftragter des THW in Mühldorf – lobte das bundesweit einzigartige Verhältnis aller Hilfsorganisationen im Landkreis Mühldorf. Da das nur möglich ist, wenn die Führungsebenen harmonieren, dankte er Karl Neulinger besonders.
Er hoffte, dass die gute Zusammenarbeit von Feuerwehren, BRK und THW auch unter der neuen Führung so weitergeht.
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BRK-Kreisgeschäftsführerin Tanja Maier hatte sich unter den vielen Männern bei den Feuerwehren erst zurechtfinden müssen. Das hat ihr Karl Neulinger besonders leicht gemacht. Dafür und für die langjährige gute Zusammenarbeit dankte sie der Führung und den Feuerwehren besonders.
Alle BRKler waren der Meinung, Karl Neulinger wäre sehr kompetent, loyal und überall präsent.
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Nachdem auch noch ein Vertreter der österreichischen Feuerwehren das gute Miteinander gewürdigt und eine ganze Reihe Geschenke übergeben hatte, kam der scheidende Kreisbrandrat selbst zu Wort.
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Mit einem Zitat von Wilhelm Busch begrüßte Karl Neulinger die Zuhörer und beklagte, dass – kaum dass man in die Feuerwehr eingetreten ist – die Zeit auch schon wieder vorbei ist.
46 Jahre war er im Feuerwehrdienst, 28 Jahre lang in der Kreisbrandinspektion.
Karl Neulinger blickte auf seinen Werdegang zurück und auch auf die zwei Monate seit seinem Ausscheiden aus dem aktiven Dienst. Es war ihm immer eine große Freude, Menschen in den Feuerwehren zu treffen und die Jugendarbeit unterstützen zu können. Das macht er auch weiter und hat dabei schon wieder mit Terminproblemen zu kämpfen. Schließlich hat ihn Bundespräsident Gauck zum Bürgerfest eingeladen. Das hindert ihn aber nicht an der Teilnahme am Jugendwettbewerb.
Nachdem er alle Veranstaltungen und Fortschritte in seiner Zeit aufgeführt hatte, dankte er allen Wegbegleitern, Unterstützern, Vertretern der Politik, Kooperationspartnern und Kollegen, Versicherungskammer und Banken und Sparkassen – besonders aber seiner Gattin Anni, dem ehemaligen Kreisbrandrat Hans Hansmeier und Altlandrat Erich Rambold.
Mit dem Wahlspruch „Gott zur Ehr - dem Nächsten zur Wehr“ wollte er zum Ende kommen und wünschte seinem Nachfolger und der Kreisbrandinspektion eine erfolgreiche Zukunft und immer ausreichend Nachwuchs.
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Kreisbrandrat Harald Lechertshuber schloss die Veranstaltung und die Kapelle verabschiedete die Zuhörer mit dem Lied der Bayern.

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