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Victoria Pöllmann Landkreis Mühldorf > Stadt Mühldorf >
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Josef J. Pöllmann
Stadt Waldkraiburg > Neumarkt St. Veit > Gemeinde Ampfing > Stadt Altötting > Mühldorf-TV ist durch die BLM lizenziertes Lokalfernsehen
Josef J. Pöllmann ist Mitglied im Deutschen Presse Verband
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Das gab's 2013 bei Mühldorf-TV und bei Altötting-TV
Hier können Sie nachlesen, worüber wir in KW 26/2014 berichtet haben.
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Nr.
Thema LZ Archiv KW Ersch.
149 Tag der offenen Tür beim Haus Sudetenland in Waldkraiburg 12:15 26 27.06.14
Zu einem Tag der offenen Tür lud Leonhard Schleich ins Haus Sudetenland. Die Waldkraiburger sollten sehen, was in den zurückliegenden Jahren in diesem Anwesen entstanden ist, das man nicht sieht, obwohl es mitten in der Stadt hoch oben auf einem Berg steht.
Man muß schon hoch hinauf um so einen Blick auf das Gebäude direkt neben der Rudolf-Diesel-Mittelschule zu bekommen.
Leonhard Schleich konnte zur ersten Führung nicht nur die Vertreter des Jugenförderungswerks begrüßen - des Trägers des Hauses – sondern auch eine starke Abordnung des Stadtrates. Die Bürgermeister waren durch Richard Fischer und Inge Schnabl vertreten.
Am 27. Juli 1959 wurde das Haupthaus eingeweiht, 1982 das Haus Hotzenplotz und 1986 das Seminarhaus. Wie die Entstehungszeit vermuten läßt, finden sich in den Häusern sehr unterschiedliche Standards, von Etagenduschen bis zu Zimmern mit Dusche und WC.
Im Haupthaus stehen 65 Betten und drei Referentenwohnungen zur Verfügung, im Seminarhaus 32 Betten und im Haus Hotzenplotz noch einmal 12. Zusammen etwa 120.
Die Küche, die täglich frisch kocht, kann alle Gäste voll versorgen und hat genug Kapazität um die Ganztagsschüler der benachbarten Diesel-Mittelschule zu verköstigen. Die kommen seit 2004 hier herauf zum Essen.
Das Haupthaus wurde mehrfach umgebaut und erweitert. 1979 etwa kam der Treppenhausturm dazu.
Der Auslöser für den Bau der Straße war 1969 der Abschiedsbesuch von Bundespräsident Heinrich Lübke, den die Stadt damals im Speisesaal des Hauses empfangen hat.
Ursprünglich wurde das Haus Sudetenland als Jugendbegegnungsstätte für Vertriebene genutzt. Dann folgte der Jugendaustausch mit Frankreich. 1978 übernahm die Stadt das Objekt vom Jugendförderungswerk, das das Anwesen seither pachtet.
1978 begannen hier Integrationskurse für Aussiedler und Spätaussiedler. Seit dem Ende der Internatsunterbringung der Spätaussiedler und damit dem Ende der Integrationskurse 2005 ist das Haus Sudetenland ein Schullandheim. Als solches erhielt es 2009 eine Auszeichnung vom Bayerischen Schullandheimwerk.
2008 wurde das Haus vom „Bundesforum für Kinder- und Jugendreisen“ mit drei Sternen ausgezeichnet, was in etwa der Einstufung von Hotels entspricht.
Etwa 12.000 Übernachtungen zählte das Haus zuletzt, gut die Hälfte davon im Schullandheim. Viele weitere Gäste kamen von Chören, Musikgruppen, Familienfreizeiten und ähnlichen. Im kommenden Jahr erwartet Leonhard Schleich den 1-Millionsten Übernachtungsgast.
Seit 2004 hat „Treffpunkt Wildland“ sein Büro auf dem Gelände und bietet auf dem Naturlehrpfad Lehrgänge für Schulklassen.
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Zweiter Bürgermeister Richard Fischer gratulierte im Namen der Stadt zum Jubiläum und erinnerte an vieles was er hier selbst erlebt hat. Er gratulierte auch zum Gelingen allen Wandels und war sicher, das Haus wird auch in Zukunft erfolgreich sein.
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Jugendwerksvorsitzender Anton Sterr unterstrich die erfolgreiche Arbeit in der Vergangenheit, beklagte aber die knappen Kassen der Schüler, die zu rückläufiger Belegung geführt haben, bei gleichzeitig stark steigenden Unterhaltskosten. Er hoffte, daß der Tag der offenen Tür Gelegenheit gibt, die Gespräche im Stadtrat zu unterstützen. Er freute sich, daß sich die neuen Stadtratskollegen selbst ein Bild machten und hoffte auf gute Zusammenarbeit.
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Damit lud Leonhard Schleich die Gäste auf einen Rundgang, der zunächst ins große Foyer führte. Auf einer Schautafel hatte Leonhard Schleich die Herkunft der Gäste markiert.
Er führte in die großen Seminarräume wo auch Gymnasiasten sich bis zu drei Wochen lang aufs Abitur vorbereiten. Dazu unterhält das Haus Sudetenland Kooperationen mit privaten Bildungsanbietern und der Universität Regensburg.
Im hellen Speisesaal werden die Essen getrennt nach Religionszugehörigkeit ausgegeben: Wer kein Schweinefleisch ißt, erhält sein Essen im Raum nebenan....
Übrigens heißt die Essensausgabe „Bitte- und Danke-Zone“. Daß man „Bitte“ und „Danke“ sagt ist nämlich für viele Schüler neu! Das Haus will so die soziale Erziehung stärken.
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Im ersten Obergeschoß wurden die Zimmer modernisiert und mit Bädern ausgestattet. In jedem Stockwerk findet sich eine Referentenwohnung, die zwei Begleitpersonen Platz bietet.
In die Wohnung im zweiten Obergeschoß möchte man am liebsten selbst einziehen. Sie bietet einen wunderschönen Blick über die Stadt.
Zweiter Bürgermeister Richard Fischer freute sich über die Gewerkschaftsliteratur im Bücherregal.
Weiter gings Richtung Seminarhaus, das im 120 Quadratmeter großen Saal vielfältige Veranstaltungen ermöglicht, von Vorträgen bis zu Konzerten.
Die Zimmer sind im Rund angeordnet und modern ausgestattet.
Die offene Bauweise bietet einen lichtdurchfluteten Korridor, der im Untergeschoß mit dem offenen Kamin auch als Freizeitraum genutzt werden kann.
Fernsehen und W-Lan gibt’s übrigens hier nicht weil die Kinder die Gemeinschaft miteinander pflegen sollen.
Die Grünanlage vor dem Seminarhaus wird gerade umgestaltet. Sie bietet gegenüber einen Lagerplatz mit Feuerstelle.
Hinter dem Haus, auf der Ebene des Hauses Hotzenplotz finden sich Backofen und Spielplatz.
Dieses Gebäude nutzen Treffpunkt Wildland und Bläsergruppen.
Den Tag der offenen Tür nutzte auch Johanna Vilsmeier vom Treffpunkt Wildland um ihre Organisation und ihre Angebot vorzustellen.
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Die Zukunft des Hauses steht auf dem Spiel. Welche Bedeutung hat das Haus für die Stadt? (O-Ton Richard Fischer)
Zudem hat das Haus Sudetenland Gäste aus der ganzen Welt beherbergt und so zur Bekanntheit der Stadt beigetragen. (O-Ton)
Vielleicht sollte man das Haus den Waldkraiburgern wieder näher bringen? (O-Ton)
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Herr Sterr, 55 Jahre sind eine stolze Geschichte, in der das Haus die Stadt auch mit geprägt hat. (O-Ton)
Wenn es jetzt renoviert und auf dem neuesten Stand ist, steht einer rosigen Zukunft nichts im Weg? (O-Ton)
Herr Rothenaicher, wie gestaltet sich die Zusammenarbeit mit dem Haus Sudetenland? (O-Ton Martin Rothenaicher – Haus Sudetenland ist Vorzeigeeinrichtung)
Also steht einer weiteren Zusammenarbeit nichts im Weg. (O-Ton)
Vielen Dank.
Im Lauf des Tages besichtigten zahlreiche Waldkraiburger und Landkreisbürger das Haus und feierten am Nachmittag mit der Sudetendeutschen Landsmannschaft deren Sommerfest.
150 Die THW-Jugend aus ganz Südbayern zu Gast im Feuerwehr-Ausbildungszentrum 11:30
Weil wir gerade vorbei kamen, warfen wir schon am Samstag Nachmittag einen Blick ins Zeltlager. Der Parkplatz am Feuerwehrausbildungszentrum erweckte den Eindruck als wäre hier eine größere Katastrophe zu bewältigen, so viele Mannschaftstransporter und schwere LKW!
Ein ganz anderes Bild auf der Wiese hinter dem FAZ: Die Jugendlichen hatten ihre Sport- und Unterhaltungs-Programm bereits erledigt und so war „Chillen“ angesagt, wie sie das vermutlich bezeichnen würden.
Andere hatten Dienst und spülten Teller und Besteck.
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Zur abendlichen Siegerehrung kam eine große Zahl Prominenz ins Zelt des FAZ: MdB Stephan Mayer, MdL Dr. Martin Huber, Bürgermeisterin Marianne Zollner, Kreisbrandrat Harald Lechertshuber und Kreisbrandrat a. D. Karl Neulinger. Polizeiinspektions-Vize Roland Kauer, Kreisjugendringvorsitzende Veronika Schneider und ihre Geschäftsführerin Kristin Hüwel.
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Jugendleiter Klaus Labitzke begrüßte die Jugendlichen aus dem gesamten Geschäftsbereich.
In den vier Tagen haben sie viel erlebt. Davon sollten die Jugendlichen berichten:
Los gings mit einer ökumenischen Andacht in deren Mittelpunkt der Schutz des Wassers stand.
Viel Spaß hat ihnen die Lager-Olympiade gemacht, bei der sie viele interessante Aufgaben lösen mußten.
Es war viel Arbeit nötig um das Lager aufzubauen und für warmes Wasser beim Duschen zu sorgen. Dafür galt ihr besonderer Dank.
Auch dem Küchenteam aus den Landkreisen Altötting und Rottal-Inn galt ihr Dank. Es hat allen geschmeckt!
Das Hufeiesenturnier hat viel Spaß gemacht, auch wenn’s bei Regen stattfand.
Spaß gemacht hat auch das Bootfahren auf dem Flossinger See.
Weil sich alle am Sanitärdienst beteiligen mußten, sorgte der letzte der Jugendlichen mit seiner Bemerkung für Heiterkeit: „Schön war‘s nicht, es gehört halt dazu!“
Klaus Labitzke bat Bürgermeisterin Marianne Zollner für die erste Siegerehrung zu sich: Geehrt werden sollten die Sieger des Hufeisenturniers.
Dritte wurden die Jugendlichen aus Ergolding. Jeder erhielt eine Urkunde und die Mannschaft einen Pokal.
Den zweiten Platz erreichte die Mannschaft „Traunstein 1“
Gewonnen hat die Mannschaft „Landshut 5“.
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MdL Dr. Martin Huber sollte die Sieger der Lagerolympiade ehren.
Hier wurde die Mannschaft aus Ergolding dritter Sieger. Auch hier erhielten alle Urkunden und die Mannschaften einen Pokal.
Ihren Heimvorteil nutzte die Mannschaft aus Mühldorf und wurde zweiter Sieger.
Gewonnen hat die Mannschaft „Landshut 3“.
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Fehlte noch die Siegerehrung für’s Bootfahren. Da sie hier vier Mannschaften ehrten verkündete MdB Stephan Mayer, daß die Mannschaft „Traunreut 2“ die rote Laterne bekommen hat.
Dritte wurde die Mannschaft aus Eggenfelden.
Den zweiten Platz belegten die THW-Jugendlichen aus Mühldorf, die wieder ihren Heimvorteil genutzt haben: Die Mannschaft „Mühldorf 2“
Gewonnen hat schließlich die andere Mühldorfer Mannschaft, „Mühldorf 1“.
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Klaus Labitzke gratulierte allen Siegern und besonders denen, die am Vormittag das Leistungsabzeichen erfolgreich abgelegt hatten: 18 mal in Bronze und zwei Mal in Silber.
Ihnen allen überreichten sie Urkunden und Aufnäher.
Klaus Labitzke dankte allen Ausbildern und Prüfern und natürlich den Jugendlichen, die die hohen Anforderungen gemeistert haben.
Dann dankte er dem technischen Team für die viele Arbeit und dem Küchenteam für die gute Verköstigung. Dank galt auch dem Ortsverband Mühldorf und dem Kreisfeuerwehrverband Mühldorf für die Einladung und die gute Betreuung.
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Da er nun schon da war, wollte Klaus Labitzke von MdB Stephan Mayer wissen, wie die Politik die THW-Jugend sieht.
Das Herz ging ihm auf, als er gesehen hat, wie das alles hier funktioniert und was hier alles abläuft, freute sich MdB Stephan Mayer. Da wußte er, wofür er sich in Berlin und in München einsetzt. Sie alle sind ja die Zukunft des THW.
Auch wenn es nur vier Tage sind, hängt fast ein Jahr Vorbereitung daran. Dafür dankte Stephan Mayer allen, die das Zeltlager wieder möglich gemacht haben. Das ist ja keine Selbstverständlichkeit.
Sie sollten sich von Erfolg und Mißerfolg nicht beeinflussen lassen. Beides macht stark und das schätzt die Bundesvereinigung des THW sehr. Damit sie das leisten können sorgen sie für gute Fahrzeuge und sogar über alle Fraktionen im Deutschen Bundestag hinweg für eine Aufstockung des Budgets um 10 Millionen Euro.
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MdL Dr. Martin Huber erinnerte an die Jahrhundertflut vor Jahresfrist, als Feuerwehren und THW gemeinsam dafür sorgten, daß Menschen gerettet und ihr Hab und Gut gesichert wurde.
Da sie das alles ehrenamtlich machen, dankte Dr. Martin Huber allen Aktiven herzlich für ihre Hilfe.
Die vier Tage hier waren sicher etwas ganz Besonderes. Gemeinsam am Abend am Feuer sitzen oder mit der Fackel wandern, das sollte kein Jugendlicher vermissen. Da das alles großen Einsatz erfordert, dankte Dr. Martin Huber allen Leitern – besonders auch dafür, daß die Zusammenarbeit über alle Bezirksgrenzen hinweg so gut funktioniert. Das ist beinahe visionär!
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Bürgermeisterin Marianne Zollner war stolz auf die Stadt Mühldorf, die den Jugendlichen ein so guter Gastgeber war. Sie vermißte unter den vielen Jungs ein bißchen die Mädchen...
Sie freute sich sehr, daß sich so viele junge Leute in den Dienst der Gesellschaft stellen und sich zu ehrenamtlichen Helfern ausbilden lassen, die später bereitstehen um anderen zu helfen. Jeder einzelne von ihnen ist für eine funktionierende Gesellschaft nötig.
Marianne Zollner war stolz auf den Ortsverband Mühldorf des THW, auf die man sich in jedem Fall verlassen kann.
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Kreisbrandrat Harald Lechertshuber freute sich über die hervorragende Zusammenarbeit zwischen THW und Feuerwehr, die er genau so fortsetzen will wie sein Vorgänger Karl Neulinger das gepflegt hat. Er wollte nur eines von den Jugendlichen wissen. (O-Ton Hat’s Euch gefallen?)
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Auch Mühldorfs Ortsverbandsbeauftragter Matthias Müller freute sich über die gute Zusammenarbeit mit der Feuerwehr und darüber, daß Marianne Zollners Sohn selbst jahrelang Junghelfer beim THW war. Er freute sich über die erfolgreichen Mannschaften seines Ortsverbandes und auch über die neuen Träger der Leistungsabzeichen. Damit wünschte er einen unterhaltsamen Abend und freute sich aufs nächste Treffen in zwei Jahren.
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Abschließend dankte Klaus Labitzke Karl Neulinger und Harald Lechertshuber für die unproblematische Kooperation und hoffte, sie geben die Anlage unversehrt zurück.
Damit schloß er die Siegerehrung und entließ die Jugendlichen in den gemütlichen Abend, der – wie sollte es anders sein – aus Public Viewing des Spiels der Deutschen Mannschaft gegen Ghana bestand.
Eins wollten wir nur noch wissen: Was versteht man denn unter einem „G-F-B-Bereich“? (O-Ton)
Das Zeltlager findet alle zwei Jahre statt? (O-Ton)
Waren alle Ortsverbände dabei? (O-Ton)
Wieviele Jugendliche hatten Sie denn zu Gast? (O-Ton)
Jeder weiß, was ein Hufeisenturnier ist. Bootfahren kann man sich auch vorstellen. Worin besteht aber die Lagerolympiade? (O-Ton)
Also so ein bißchen zur Unterhaltung? (O-Ton)
Neben der Niederlassung des THW in Mühldorf steht seit Wochen ein Plakat, auf dem ein Bergefahrzeug einen Brand abräumt. Drüber steht „Zimmer aufräumen“. Die Jugendlichen lernen also auf diese Art ihr Zimmer aufzuräumen? (O-Ton)
Und Nachwuchs wird ständig gesucht. (O-Ton)
Dann wünschen wir weiter viel Erfolg. (O-Ton)
151 Studieren dahoam - Ab Herbst beginnt das berufsbegleitende Maschinenbaustudium in Mühldorf und an der FH in Rosenheim 9:00
Eine hochrangige Runde hatte sich im Besprechungszimmer des Landratsamtes eingefunden um das neue Angebot vorzustellen, das ab Herbst erstmals in der Geschichte des Landkreises die Möglichkeit bietet hier zu studieren. Bayerns Umweltminister Dr. Marcel Huber, Wissenschafts-Staatssekretär Bernd Sibler, Hochschulpräsident Professor Dr. Heinrich Köster, natürlich Landrat Georg Huber und David Nguyen, der als künftiger Student Dr. Wolfgang Friedrich von M-B-M vertrat.
Landrat Georg Huber freute sich über die Unterstützung seiner Bestrebungen durch die Bayerische Staatsregierung, den Raum Altötting-Mühldorf bildungspolitisch auf eine höhere Stufe zu heben.
Diese Bestrebungen unterstützt auch die Wirtschaft, die sie trotz neuer Angebote im Raum Rottal-Inn auch weiterhin mit der Hochschule in Rosenheim umsetzen wollen,. Er dankte Professor Dr. Köster für die Kooperation trotz anfänglicher Skepsis.
Seit Jahren schon bilden I-H-K und H-W-K hier berufsbegleitend aus. Zusammen mit dem neuen Studiengang hat sich Mühldorf zu einem Zentrum von Weiter- und Höherbildung entwickelt.
Da schon jetzt über 2.000 junge Leute diese Angebote angenommen haben, sah Landrat Huber darin Potential für die Zukunft.
Die verbesserte Infrastruktur der Südostbayernbahn ermöglicht es sogar, den morgendlichen Theorieunterricht in Mühldorf am Nachmittag im Labor in Rosenheim fortzusetzen. Das unterscheidet sich nicht von zwei Standorten einer Hochschule in einer Großstadt wie etwa München. Das Studium in Mühldorf ist damit gleichwertig mit jedem anderen Studium.
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Für Staatsminister Dr. Marcel Huber war es ein gutes Zeichen, wenn der zuständige Staatssekretär sich persönlich über den Fortgang der Vorbereitungen informiert.
Eine neue Prognose der Bevölkerungsentwicklung hat ein Wachstum Bayerns bis 2032 aufgezeigt. Dieses Wachstum geschieht nicht in allen Regionen gleich. In manchen Regionen ist ein Verlust von 20% vorhergesagt, in anderen ein Zuwachs um 10%. Für den Landkreis Mühldorf gehen die Autoren von einem Zuwachs von 5% aus.
Dieser Zuwachs bedingt den Ausbau der Bildungsangebote. Hier gilt es besonders Hochschulangebote zu etablieren und den weißen Fleck in Südost-Oberbayern zu eliminieren.
Bislang gibt es in Berchtesgaden, Altötting, Mühldorf und Traunstein keinen einzigen Hochschulstandort, noch nicht einmal eine Außenstelle einer Hochschule.
Der bayerischen Staatsregierung ist das bewußt und gerade mit Blick auf das Chemiedreieck unverständlich. Da es nicht möglich war, eine neue Hochschule zu gründen, kam es dem ungeduldigen Landrat und ihm selbst entgegen, daß sie die Hochschule Rosenheim gewinnen konnten, in Mühldorf ein ausbildungs- oder berufsbegleitendes Studium aufzunehmen.
Umfragen haben ergeben, daß vorrangig das Studium des Maschinenbaus nachgefragt wird.
Das Ministerium hat die Rahmenbediungen geschaffen, die Hochschule die Möglichkeiten entwickelt und Wirtschaft und Landratsamt tatkräftig unterstützt und so kann es im Herbst losgehen.
Damit wird ein Punkt auf die weiße Landkarte gesetzt von dem Dr. Marcel Huber hoffte, daß es mehr werden.
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Tatsächlich fand das Angebot kaum Unterstützung bei den „Big Playern“ erinnerte sich Landrat Huber. Manche Unternehmen schickten schon lange Zeit ihre berufsbegleitend Studierenden nach Baden-Württemberg.
Da ein großer Teil des Steueraufkommens aus dem ländlichen Raum kommt, müssen die jungen Leute auch hier gehalten werden. Es ist deshalb keine Lösung, sie nach München zu schicken und sie dann an die Multis zu verlieren. Er dankte deshalb sowohl der bayerischen Staatsregierung als auch der Hochschule in Rosenheim für ihre Unterstützung in seinem Bestreben, die jungen Menschen im Landkreis zu halten.
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So einfach war es gar nicht, diesen Studiengang einzurichten, erinnerte sich Professor Köster an die Anfänge. Heute herrscht sogar in seinem Haus Begeisterung über den Standort Mühldorf.
Neben MBM-Geschäftsführer Dr. Wolfgang Friedrich dankte er besonders IHK Vizepräsidentin Ingrid Obermeier-Osl für die gute Zusammenarbeit beim Aufbau und jetzt bei der Durchführung des Vorbereitungskurses.
Die Initiative von Staatsminister Dr. Marcel Huber und Landrat Georg Huber hier ein Hochschulangebot aufzubauen, richtete sich zunächst an mehrere Hochschulen. Rosenheim konnte sich aber durchsetzen und so brachten sie das Projekt auf den Weg.
Eine Studie im Auftrag von Wissenschaftsminister Dr. Heubisch hat ergeben, daß im Raum Südostbayern vor allem Maschinenbau für kleine und mittlere Unternehmen nachgefragt wird. Das aufzubauen beauftragte sie Ministerpräsident Horst Seehofer persönlich.
So entsteht zunächst der Studiengang Maschinenbau. Ein Studiengang Betriebswirtschaft wird als nächster folgen.
Derzeit haben 12 Studienanfänger ihre Studiengebühren in Höhe von 2.000 Euro pro Semester bezahlt. Fünf absolvieren derzeit den Vorbereitungskurs der IHK, so daß der erste Studiengang mit 15 oder mehr Studenten beginnen wird. Da es nicht ganz einfach ist, junge Leute für ein berufsbegleitendes Studium zu gewinnen, war Professor Köster damit sehr zufrieden.
Von Seiten der Hochschule sind alle Dozenten dabei, werden Vorlesungen in Mühldorf halten und Praktika in Rosenheim.
Das Studium wird es in zwei Ausführungen geben: Als ausbildungsbegleitendes und als berufsbegleitendes Studium. Das ausbildungsbegleitende Studium setzt eine Hochschulzugangsberechtigung voraus und beginnt nach einem Jahr Berufsausbildung parallel zur Ausbildung.
Beim berufsbegleitenden Studium wird die Hochschulzugangsberechtigung durch Vorkurse oder einen freiwilligen Test erworben. Allerdings können zahlreiche Qualifizierungen anerkannt werden.
Professor Köster stellte das Studium vor, das so gestaltet ist, daß es als Muster für andere Bereiche dienen kann. Natürlich endet es – wie anderswo auch - mit einer Bachelor-Arbeit.
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David Nguyen berichtete, er nahm die Gelegenheit wahr, die ihm sein Arbeitgeber geboten hat, nämlich die Übernahme der Studiengebühren. Der Erhalt seines Arbeitsplatzes bei MBM, die eingesparte tägliche Fahrzeit nach München, das fortlaufende Gehalt und die geringeren Kosten in Mühldorf waren ausschlaggebend für seine Entscheidung. Da er bereits die Fachhochschulreife besaß, wird er ab September Maschinenbau studieren.
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Landrat Huber appellierte an die Wirtschaft, für das neue Angebot zu werben und die jungen Leute zu unterstützen. Nur wenn alle zusammen helfen, kann es gelingen, das Hochschulangebot zu etablieren. Der Landkreis investiert auch deshalb schon jetzt in den Neubau der Berufsschule 1.
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Wissenschaftsstaatssekretär Bernd Sibler sah auch einen großen Vorteil darin, Hochschulen dezentral zu organisieren. Dazu nötig ist eine Hochschule, die Infrastruktur einer Kommune, die Unterstützung der Wirtschaft und ein passendes wissenschaftliches Konzept. Das alles paßt hier in Mühldorf zusammen.
Die bayerische Staatsregierung hat die Rahmenbedingungen geschaffen und die Mittel bereitgestellt, damit hier das neue Angebot entstehen kann. Nur so können die jungen Leute in der Region gehalten werden. Es gibt nämlich zahlreiche Hochschulen in der Region, die gerne die jungen Leute abwerben wollen. Der demographische Wandel ist tatsächlich bereits sichtbar.
Mit der Gründung einer privaten Hochschule in Traunstein ändert sich die gesamte Landschaft. Das erfordert eine Neuabstimmung in Altötting und auch hier.
Staatssekretär Bernd Sibler hoffte, noch vor der Sommerpause organisatorische Entscheidungen zu bekommen um entscheiden zu können, wie es hier weitergehen wird. Darauf aufbauend können alle Beteiligten weiter planen.
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Abschließend dankte Landrat Georg Huber allen, die ihn von Anfang an in seinen Bemühungen unterstützt haben, die gesamte Region aufzuwerten und attraktiv zu halten. Er hoffte, die begonnene Entwicklung setzt sich so fort und die Wirtschaft erkennt die Chancen, die sich hier bieten.
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Die Vorstellung des ersten Studiengangs in Mühldorf schloß die Besichtigung der Baustelle ab, in der die Räume für die Vorlesungen der Hochschule entstehen werden.
152 Die vierte Bildungskonferenz und der zweite Bildungsbericht 7:25
Kreisräte, Stadt- und Gemeinderäte, Bürgermeister, Vertreter von Schulen und Ausbildungsinstitutionen, Mitarbeiter von Lernen vor Ort und des Landratsamtes hatten sich im Mühldorfer Haberkasten eingefunden um mit der vierten Bildungskonferenz „Lernen-vor-Ort“ abzuschließen.
Auch wenn damit die Förderung durch den Bund zu Ende geht, wird die Bildungsarbeit im Landkreis mit dem gleichen Engagement fortgesetzt, unterstrich Landrat Georg Huber.
Weiterhin werden die hoch gesteckten Ziele verfolgt und erreicht werden. Gemeinsam ist es gelungen, den Landkreis zur Bildungsregion zu entwickeln und dafür ausgezeichnet zu werden.
Seit 2009 hat das aktive und fachkundige Team von Lernen-vor-Ort im Landkreis gearbeitet. Nun können sie den zweiten Bildungsbericht vorstellen, ein wertvolles Werkzeug für die tägliche Bildungsarbeit. Damit freute er sich auf die folgenden Vorträge.
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Lernen-vor-Ort-Projekt-Koordinatorin Anja Skrypek stellte zusammen mit Tanja Hopprich den zweiten Bildungsbericht vor, der in einem 175-seitigen Werk druckfrisch vorlag.
Das umfangreiches Zahlenwerk, das Daten des Schulamtes, des statistischen Landesamtes, von Bildungseinrichtungen, Städten, Gemeinden und dem Landkreis enthält und das die aktuelle Situation beschreibt, wie sie in den zurückliegenden Jahren entstanden ist, bildet eine Entscheidungsgrundlage für alle Verantwortlichen.
Die Menge an Daten, die Anja Skrypek und Tanja Hopprich dann sehr gebündelt vortrugen war so groß, daß wir hier nicht darauf eingehen wollen. Wer Interesse an den detaillierten Informationen hat, kann den Bildungsbericht kostenlos beim Landratsamt Mühldorf anfordern.
Zusammengefaßt bestätigt der zweite Bildungsbericht die vergleichsweise Schwäche des Landkreises, die dennoch gute Versorgung mit Kindertageseinrichtungen, den Rückgang der Zahl der Schulabgänger nach einem Höhepunkt 2011, die steigende Beliebtheit der Realschule und die sinkende Popularität des Gymnasiums. Weiters die Abwanderung an die umliegenden Hochschulstandorte mangels örtlichen Angebots sowie die steigende Bedeutung der Erwachsenenbildung.
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Im zweiten Vortrag berichteten Ursula Kamm und Gabriele Rottmüller über den derzeitigen Stand bei der Umsetzung der Inklusion, also der gleichzeitigen Beschulung gesunder und behinderter Schüler in der selben Klasse.
Seit der Gründung der „Initiative Inklusion“ im Januar 2014 wurden sehr allgemein gehaltene Ziele definiert.
Bisher haben sich die Mitglieder der Initiative mit vielen Fragen beschäftigt und versucht, Antworten zu finden.
Urusla Kamm faßte ihre Erfahrungen zusammen und stellte fest, je länger sie sich mit dem Thema befaßt, desto breiter wird es. Die Inklusion ist ein gesellschaftliches Thema, das einzuführen noch lange Zeit erfordern wird. Es ist ein spannendes Thema, das ansteckt, wenn man sich näher damit befaßt.
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Die drei Inklusionsberater haben wir bereits im März vorgestellt. Michaela Semerad-Kronthaler, Karin Huber und Günther Sammer stehen für alle Fragen an verschiedenen Standorten bereit und sind auch telefonisch über das Landratsamt zu erreichen.
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Nach einer kurzen Pause stellte Professor Dr. Clemens Dannenbeck von der Hochschule in Landshut seine Sicht der Inklusion vor, die heute häufig noch gar nicht verstanden wird. Inklusion unterscheidet sich nämlich grundsätzlich von Integration.
Inklusion definiert man nämlich als menschenrechtliche, politische und praktische Herausforderung. Es ist nicht nur eine andere Form der Integration.
Eine ganze Reihe Zitate zeigen, daß Inklusion bis heute kaum verstanden wird.
Da Inklusion im Kopf beginnt, forderte Professor Dannenbeck einen Paradigmenwechsel im Denken. Grundlage dafür muß die Menschenrechtskonvention der Vereinten Nationen sein, die Behinderung abhängig macht vom gesellschaftlichen Verständnis, ohne überhaupt körperliche Merkmale zu beachten. Sie ist mehr eine Aufgabe von Organisationsentwicklung und Qualitätssicherung.
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Elisabeth Huber und Jelena Dzakowitsch stellten den neuen Bildungswegweiser des Landratsamtes vor, in dem alle bekannten Angebote im Landkreis zusammengefaßt sind. Die zweite Auflage wurde ergänzt und liegt jetzt kostenlos beim Landratsamt und in den Rathäusern auf.
Er ist auch online von der Internetseite des Landratsamtes abrufbar.
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Einen neuen Wegweiser in die Schulwelt stellten abschließend Elke Beckedorf-Jäger, Marianne Glück und Hans Wax vor. In einem kleinen querformatigen Geheft haben Schulamt, Grundschulen, Lernen-vor-Ort und Fachakademie alles zusammengefaßt, was Schulanfänger wissen und können müssen. Der Ratgeber ist eine gute Hilfe für die Eltern, deren Kinder vom Kindergarten in die Grundschule wechseln. Graphisch ansprechend gestaltet zeigt er in vielen Bereichen auf, was die Kinder spielerisch lernen sollten.
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In seinem Schlußwort bekräftigte Landrat Georg Huber noch einmal die Absicht, die Arbeit von Lernen vor Ort weiterführen zu wollen, wenn auch in abgespeckter Form.
In den fünf Jahren „Lernen-vor-Ort“ hat sich im Landkreis viel bewegt. Es waren nur Anfänge, in manchen Fällen sogar nur Spitzen von Themen zu erkennen, die es zu entwickeln gäbe.
Häufig verdeckte der Blick auf die Finanzen die Bedeutung für die Gesellschaft im Landkreis.
Wenn jetzt versucht wird, ausländische junge Leute für die Ausbildung in der Industrie anzuwerben, denkt man gar nicht daran, den eigenen jungen Menschen genug Förderung anzubieten, damit sie den Abschluß der Regelschulen schaffen und so für eine Ausbildung qualifiziert sind. Sind sie zu dumm oder verstehen es einfach die Eltern nicht? Oder versteht es die Gesellschaft nicht, mit solchen Menschen anders umzugehen?
Es muß doch gelingen, diese Menschen so zu führen, daß sie ihren Platz in der Gesellschaft wieder einnehmen!
Landrat Huber freute sich, daß der Landkreis den Anfang gemacht, und es geschafft hat, so viele Mitwirkende einzubinden in diese große Aufgabe, die ihm selbst so viel Freude macht, auch wenn sie ihn stellenweise über seine Kräfte belastet.
Auch die Senioren einzubinden ist eine Aufgabe, der es sich anzunehmen lohnt. Sie einmal im Jahr zu einem Altennachmittag einzuladen reicht sicher nicht aus. Diese Zeiten sind vorbei!
Heute müssen alle jeden Tag lernen, und zwar vor Ort!
Damit dankte Landrat Georg Huber allen, die bisher an diesen Initiativen mitgewirkt haben und forderte sie alle auf, dabei zu bleiben, das begonnene Werk weiter- und zum Erfolg zu führen.
153 Die Bierprobe zum Jubiläumsvolksfest in Waldkraiburg 7:45
Vor dem Bistro Cult stehen zwei Bäume. Die kann man mit etwas Phantasie dazu nutzen, einen Biergarten aufzubauen. Genau das haben die Verantwortlichen von Stadt und Bistro Cult erkannt.
Das Wetter hat mitgespielt und so fanden sich nach und nach Stadträte, Mitarbeiter der Stadtverwaltung, von Bauhof und Stadtwerken, Polizeichef Georg Marchner, Vertreter der Brauerei Toerring und natürlich Festwirt Jochen Mörz ein. Dazu eine ganze Reihe Kollegen von Zeitungen und Onlinemedien.
Da keine Musik da war , das Faß Festbier hereinzuspielen mußten sie es mit dem Sackkarren hereinfahren.
Charlotte Konrad, Eva Köhr und Christine Graupner beobachteten die Szene ganz amüsiert.
Laura Pauli und Hans Baumgartner auch, der ab heuer die Internetseite des Volksfestes betreut.
Ein bissal wacklig stand der Tisch schon, auf den sie das Faßl dann hinaufgehoben haben.
Gustl Schenk nahm’s sommerlich und kam in der kurzen Ledernen.
Ein langes und intensives Gespräch führte Haus-der-Kultur-Chef Peter Hegwein dann mit Stadtmarketing-Geschäftsführerin Laura Pauli.
Niemand wunderte sich darüber, daß es sich Altbürgermeister Siegfried Klika am Tisch der CSU-Damen gemütlich machte, die ohne die Unterstützung durch ihre männlichen Stadtratskollegen auskommen mußten. Natürlich war dritte Bürgermeisterin Inge Schnabl dabei.
Viele Stadträte der UWG waren zum ersten Mal dabei und deshalb neugierig auf das was kommen sollte. Done Brunnhuber schmauchte erst noch genüßlich seine Pfeiffe!
Frau Reisegast wie gibt’s denn das, daß Sie hier ein reiner Frauentisch sind? (O-Ton – Gustl ist doch da – und der reicht!)
(O-Ton Gustl Wenn i von so feschen Damen...)
Alle warteten neugierig darauf, wie Robert Pötzsch denn nun anzapfen würde, der im Vorfeld erklärt hatte, daß er das noch nie gemacht hat und – was eigentlich noch bemerkenswerter ist – daß er Bier nicht sonderlich gern mag....
So kam denn auch Apfelschorle....
Als Pfarrer Martin Garmeier und zweiter Bürgermeister Richard Fischer da waren, konnte es losgehen.
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Festwirt Jochen Mörz hieß die Gäste auch im Namen der Brauerei Toerring willkommen und begrüßte die zahlreichen Gäste herzlich. Er freute sich, so viele Gäste war schon lange nicht mehr bei einer Bierprobe.
Er freute sich natürlich auch auf das Jubiläumsvolksfest und stellte den besonderen Bierkrug vor, den es im Festzelt und bei der Stadtmarketing im Rathaus zu kaufen geben wird. Es gibt ihn als Maßkrug und als Halbe-Krügerl.
Nachdem er kurz das Jubiläumsprogramm vorgestellt hatte, bat er Bürgermeister Robert Pötzsch zur Generalprobe.
Der wollte aber – bevor’s ernst wird – Brauerei Toerring und Festwirt Jochen Mörz für die Einladung danken, und natürlich den Mitarbeitern des Rathauses für die Vorbereitung des Volksfestes und des Jubiläums-Rahmenprogramms.
Er bat Norbert Meindl in die erste Reihe, damit er – sollte es Pritscheln – auch etwas davon abkriegt.
(O-Ton Pötzsch)
Dann floß der edle Saft. Wie das am besten geht hatte Robert Pötzsch schnell heraus und so konnten sie auf ein gelungenes Volksfest anstoßen.
Damit war das Buffet eröffnet und die Damen genossen eine zünftige Brotzeit – natürlich mit W-Brezen.
Herr Pötzsch, das erste Mal anzapfen und dann nur zwei Schläge, das ist sensationell! (O-Ton Pötzsch )
Das waren ja auch zwei kräftige Schläge. Gut, daß das Faß das ausgehalten hat! (O-Ton)
Sensationell ist auch der Besuch der Bierprobe. So viele Gäste gabs schon lange nicht mehr. (O-Ton)
Herr Mörz, ein tolles Jubiläumsvolksfest erwartet uns. Bleibt nur noch die Frage, was kostet denn nun die Maß Festbier? (O-Ton)
Herr Winterer, das Bier kommt auch heuer wieder aus Freising? (O-Ton)
Und das gibt’s wieder in Halbekrügerl und in Maßkrügen. (O-Ton)
Gustl, das Bier hat 12,5% Stammwürze und 5,5% Alkohol. Was sagst dazu? (O-Ton)
Na, dann lassen wir’s uns schmecken ab 10. Juli, wenn’s losgeht, das Jubiläumsvolksfest in Waldkraiburg.

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