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Victoria Pöllmann Landkreis Mühldorf > Stadt Mühldorf >
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Josef J. Pöllmann
Stadt Waldkraiburg > Neumarkt St. Veit > Gemeinde Ampfing > Stadt Altötting > Mühldorf-TV ist durch die BLM lizenziertes Lokalfernsehen
Josef J. Pöllmann ist Mitglied im Deutschen Presse Verband
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Das gab's 2013 bei Mühldorf-TV und bei Altötting-TV
Hier können Sie nachlesen, worüber wir in KW 30/2014 berichtet haben.
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Nr.
Thema LZ Archiv KW Ersch.
165 Die Stadt Mühldorf ernennt Günther Knoblauch zum Altbürgermeister und Ehrenbürger 9:10 30 25.07.14
Die Bürgermeister, Stadträte, Ehrenbürger, Träger der Bürgermedaille, Mitarbeiter der Stadtverwaltung und der städtischen Gesellschaften und natürlich seine Familie fanden sich im Restaurant Wintergarten ein um Günther Knoblauch zu ehren, der fast 24 Jahre lang die Geschicke der Stadt gelenkt hatte.
Vielleicht war es der Urlaubszeit geschuldet, daß von den 24 Stadträten nur 10 gekommen waren und auch die Träger der Bürgermedaille nicht alle da waren. So gestaltete sich Marianne Zollners Begrüßung der Gäste kurz und bündig.
Es zählt zu den höchsten Aufgaben eines Bürgermeisters, verdienten Bürgern die Ehrenbürgerwürde zu verleihen, freute sich Marianne Zollner. Günther Knoblauch hat sich in großem Maße verdient gemacht und so ist er dieser Würde auch wert. Sie selbst muß erst noch wachsen.
(O-Ton: Noch nicht einmal Günther Knoblauchs Dienstwagen paßt in ihre Garage! )
Marianne Zollner freute sich sehr über den Beschluß des Stadtrates, Günther Knoblauch zum Ehrenbürger zu ernennen.
Seit 1850 haben erst neun Personen diese Auszeichnung erfahren.
Darunter Personen, die die Eisenbahn, Wasser und Strom in die Stadt gebracht - oder die Innbrücke gebaute haben. Der neunte Ehrenbürger ist Josef Federer, der zahlreiche Behörden und Schuln in die Stadt gebracht hat.
Günther Knoblauch geht nun als 10. Ehrenbürger in die Geschichte der Stadt ein. Von 1990 bis 2013 war er 23 einhalb Jahre Bürgermeister. Er hat in dieser Zeit mit hohem Tempo, großem Verhandlungsgeschick und Zähigkeit aus einer beschaulichen Beamten und Schulstadt ein pulsierendes Einkaufs- Kultur- und Wirtschaftszentrum mit sehr hoher Lebensqualität gemacht.
(O-Ton Als Baumeister der Moderne möchte ich Dich bezeichnen)
Als Visionär hat er die Grundlagen für die Zukunftsfähigkeit der Stadt gelegt.
Mit dem Industriegebiet hat er Platz für viele Firmen geschaffen, die heute einer großen Zahl Mitbürgern Arbeitsplätze bieten und der Stadt Einkommen bescheren.
In seiner Amtszeit stiegen die Einnahmen aus der Gewerbesteuer von vier auf 12 Millionen Euro.
Heute erweitern die Betriebe bereits und neue ziehen nach Mühldorf zu.
Die Mühldorfer Bürger schätzen die hohe Lebensqualität, die Einkaufs- und Freizeitmöglichkeiten, die Familienfreundlichkeit und das vielfältige Schulangebot in der Stadt. Das alles macht die Stadt attraktiv für gute Fachkräfte.
Mühldorf wurde unter Günther Knoblauch auch eine attraktive Einkaufsstadt. Heute kaufen mehr als doppelt so viele Kunden in Mühldorf ein als die Stadt Einwohner hat.
Die Neugestaltung des Stadtplatzes machte ihn sowohl zur Einkaufspassage als auch zum Erholungsort. Das Kulturprogramm lockt viele Besucher in den Haberkasten und damit in die Stadt.
Der generalsanierte NagelSchmitturm, das Altstadtfest, die Volksfestbusse, der Schützen- und Trachtenzug und vieles mehr waren manchmal schwierig durchzusetzen, Trotzdem gab ihm der Erfolg Recht.
Auch die Umgestaltung zur familienfreundlichen Stadt hat er immer unterstützt und zahlreiche Kinderbetreuungseinrichtungen geschaffen. Heute ist dieses Angebot ein entscheidender Faktor.
Das Mühldorfer Grundstücksmodell war dazu ein zukunftsweisender Baustein. Das alles hat dazu geführt, daß die Stadt schon wieder einen Kindergarten bauen darf. Schließlich sind Kinder die Zukunft der Stadt.
Durch die richtigen Weichenstellungen kann sich Mühldorf im Wettbewerb der Städte behaupten und sogar wachsen.
Um die Senioren im pulsierenden Leben zu halten, gab‘s den Ökonomiestadel, Rundfahrten für Senioren und nun das Seniorenheim am Heilig-Geist-Spital.
(O-Ton Nun haben wir so viele Meilensteine gesammelt....Günther-Knoblauch-Autobahn heissen)
Mehr Leistungen wollte sie mit Blick auf den Rahmen der Feier nicht aufzählen, es wären zu viele. Sie erwähnte nur das Parkdeck am Bahnhof, den Innstadtpark, die Kirschblütenallee, die neue Mittelschule, die Nordtangente und die Kanalbrücke mit den beiden Kreisverkehren.
Günther Knoblauch hat Mühldorf überregional bestens vertreten und ist jetzt als Mitglied des Landtags genau an der richtigen Stelle.
Hinter all dem steht die Person Günther Knoblauch. Als gebürtiger Altmühldorfer hat er zunächst auf dem Fußballfeld für die Stadt gekämpft. Er durchlief die Beamtenlaufbahn und hat in der Stadt viele Positionen belegt, bis hin zum Mannschaftskapitän. Seine Ziele strebte er oft in einem Tempo an, das keiner mithalten konnte. Damit war er manchmal im Abseits!
Meistens war er aber Sieger und hat so Mühldorf in eine andere Liga geführt.
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(O-Ton Ernennung zum Altbürgermeister und Ehrenbürger)
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Zudem überreichte Marianne Zollner Günther Knoblauch die beiden Mühldorfer Brunnenbuberl, die ihm noch gefehlt hatten.
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Für Günther Knoblauchs geduldige Gattin Karin hatte Marianne Zollner einen Strauß Blumen.
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Stellvertretender Landrat Alfred Lantenhammer hatte Günther Knoblauch als Bürgermeister von Schönberg über viele Jahre begleitet. Er würdigte die Leistung der Kreisstadt, die für den gesamten Landkreis von herausragender Bedeutung ist. Was Günther Knoblauch hier geschaffen hat, wirkt sich auf den gesamten Landkreis aus. Die Stadt hat vieles übernommen, was sich die kleinen Gemeinden gar nicht leisten könnten.
Damit gratulierte er zur höchsten Auszeichnung, die eine Kommune einem Bürger verleihen kann.
Im Namen des Landkreises überreichte Alfred Lantenhammer Günther Knoblauch ein paar gute Tropfen.
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Altbürgermeister und Ehrenbürger Günther Knoblauch dankte dem Stadtrat und seiner Nachfolgerin für die große Ehre. Obwohl er ein bißchen verlegen wurde, tat es ihm gut, das alles zu hören, was Marianne Zollner aufgezählt hatte.
Es ging ihm aber darum, selbst „Danke“ zu sagen. Ohne die Zusammenarbeit mit dem Stadtrat und den Mitarbeitern in der Stadtverwaltung hätte er das alles nicht geschafft. Nur gemeinsam konnten sie alles erreichen.
Dank galt auch den Medien, die für jeden Bürgermeister nötig sind um die Arbeit den Bürgern näher zu bringen.
Besonderer Dank galt seiner Familie, seinen Kindern und seiner Gattin Karin, die viel Geduld mit ihm haben mußten.
Er war „richtig happy“ über seine Nachfolgerin Marianne Zollner und rief den Mitgliedern des Stadtrates zu, nicht die Partei oder Gruppierung in den Vordergrund zu stellen sondern das Beste für die Bürgerinnen und Bürger. Das ist die Meßlatte, die sie ansetzen müssen und der Maßstab, an dem sie sich messen lassen müssen. Dazu wünschte er dem Stadtrat alles Gute.
Seine neue Aufgabe gefällt ihm sehr gut, auch wenn sie sehr anders ist. Dem strengen Reglement in München stehen vielfältige Aufgaben in der Region gegenüber. In dieser Situation das Richtige zu tun ist eine Herausforderung, der er sich gern stellt.
Er dankte allen Wegbegleitern, von denen jeder Anteil hat an seinem Erfolg.
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Damit stießen sie auf die Auszeichnung Günther Knoblauchs an und genossen gemeinsam den Festabend, der zwar lange dauerte, nicht aber bis zum nächsten Morgen, an dem Günther Knoblauch seinen 66. Geburtstag feiern konnte. Aber das tat er dann schon lieber im kleinen Kreis seiner Familie.
166 Buchbach segnet das neue Naherholungszentrum "Bräuweiher" 9:45
Früh am Morgen lagen die beiden Weiher unberührt und still in Buchbachs Ortsmitte. Ein einzelner Fotograf wollte diese Ruhe einfangen.
Als die Glocken von St. Jakobus zum Gottesdienst läuteten, lichteten sich die Wolken. Da war aber die Entscheidung längst gefallen, die Einweihungsfeier ins Kulturhaus zu verlegen.
Dorthin hatte die Marktgemeinde Bürger, Marktgemeinderatsmitglieder, Nachbarbürgermeister, Abgeordnete, Kreisjugendring, Vertreter des Amts für Landwirtschaft, Ernährung und Forsten und Landrat Georg Huber eingeladen. Sie alle begrüßte Bürgermeister Thomas Einwang herzlich.
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Eine Abordnung der Blaskapelle Buchbach umrahmte den Gottesdienst feierlich.
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Pfarrer Herbert Aneder feierte erstmals einen Gottesdienst im Kulturhaus.
In seiner Predigt bezog er sich auf das Evangelium des Tages, dem Gleichnis vom Sämann, dessen Same einmal in fruchtbare Erde, einmal in die Dornen und einmal auf den Weg fällt.
Herbert Aneder verglich den Sämann mit dem Bürgermeister einer Gemeinde. Wie er, sät der Bürgermeister Worte und erwartet, daß sie gehört werden und Frucht bringen, also daß sie etwas bewirken.
So einfach ist das aber oft nicht: Die Erfahrung zeigt, daß viele Saatkörner auf dem Weg landen. Manche Zuhörer picken sich nur heraus, was ihnen paßt oder drehen dem Redner sogar das Wort im Mund herum. Daraus entsteht keine Frucht für viele.
Ähnlich ist es mit den Saatkörnern in den Dornen: Solche Worte müssen sich im Vielklang der Stimmen behaupten und werden oft übertönt. Sie können sich nicht gegen radikale Töne durchsetzen. Dann setzen sich die aggressiven Schein-Alternativen durch, lautstarke, die andere übertönen und ersticken!
Wieviel Frucht entsteht, kommt auch auf das Saatgut selbst an, auf die Beschaffenheit des Bodens, auf das Wetter und vieles mehr. Nur wenn alles zusammenpaßt kann die Saat aufgehen und Frucht bringen.
Genau so geht es einem Bürgermeister, der das Beste für alle will. So erging es auch dem Bürgermeister in Buchbach, der sich angestrengt hat und eine herrliche Freizeitanlage geschaffen hat. Schon waren da die anderen Stimmen: (O-Ton Was soid’n dees???? – So deia!!!)
Wie beim Sämann werden die meisten das Angebot nicht nutzen. Viel Saat fällt also daneben!
Die aber, die es nutzen, die bringen Frucht und zeigen sich so dankbar.
Als Pfarrer, als Bürgermeister und als Gemeinderat wird man es nie allen recht machen können. Immer wird gute Saat unter die Dornen fallen oder auf den Weg. Trotzdem wird reiche Frucht bringen, was sie anpacken. (O-Ton Wer Ohren hat, der höre!)
Damit wünschte er allen, die die neuen Anlagen nutzen viel Freude, Entspannung und Erholung. Dafür erbat er den Segen Gottes.
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Nachdem Pfarrer Herbert Aneder der Festversammlung den Segen erteilt hatte, dankte Bürgermeister Thomas Einwang Pfarrer Herbert Aneder und der Blaskapelle für die würdige Gestaltung des Gottesdienstes.
Wenn der Herrgott das Wetter so gelenkt hat, daß die Feier ins Kulturhaus verlegt werden mußte, dann haben jetzt alle, die 2008 bei der Einweihung nicht dabei waren, die Gelegenheit dieses Gebäude zu erleben, das ja auch mit Mitteln der Europäischen Union gefördert worden ist.
Wunsch und Wirklichkeit liegen oft weit auseinander. Viele Wünsche lassen sich eben nicht verwirklichen.
Beim Bau des Freizeitparks war das anders: Hier waren Wunsch und Wirklichkeit nahe beieinander. Es war sein Wunsch, nach vielen Jahren wieder eine Badegelegenheit in Buchbach bieten zu können. Die Emissionsschutzrichtlinien haben das zwar verhindert, trotzdem ist ein Naherholungsgebiet mitten im Ortskern entstanden.
Vom Wunsch zur Wirklichkeit ist es oft ein langer und schwieriger Weg. Das war beim Freizeitpark am Bräuweiher anders. Nach ersten Gesprächen mit den Grundstückseigentümern und Nutzern war schnell klar, daß es machbar ist. Auch die Geldgeber standen dem Projekt positiv gegenüber. Als zudem der Verein „Kaba-Klopfer“ sein Interesse signalisierte, eine Beach-Volleyballanlage zu schaffen, beschloß der Marktgemeinderat, das Projekt zu realisieren.
Das Landschaftsarchitekturbüro Niedermüller aus Wasserburg erstellte die Planung und schaffte so die Grundlage für die Gespräche mit dem Mühldorfer Netz.
So konnte das Kleinod mitten in Buchbach verwirklicht, und das Ortszentrum enorm aufgewertet werden.
Es entstand ein Wasserspielbereich für Kleinkinder, ein Kneippbereich, ein Treffpunkt und ein Beachvolleyballplatz, sowie eine öffentliche Toilette.
Thomas Einwang dankte allen, die Anteil an der Realisierung hatten: Dem Marktgemeinderat, den Mitarbeitern des Landratsamtes und des Marktes Buchbach, den Verantwortlichen im Mühldorfer Netz, dem Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, den beteiligten Firmen, dem Fischereiverein und dem Verein „Kaba-Klopfer“ und vielen Weiteren.
Er lud die Buchbacher und ihre Gäste ein, die neuen Anlagen intensiv zu nutzen und wünschte dazu viel Freude und gute Erholung.
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Landrat Georg Huber gratulierte zu dieser hervorragenden Freizeitanlage mitten im Zentrum. Er erinnerte sich an die Zeit als man im Bräuweiher noch baden konnte. Seither verkam der Weiher zum Naturraum im Dorfgebiet.
Nach der Neugestaltung können die Buchbacher hier wieder ihre Freizeit verbringen. Er war überzeugt, daß im Umfeld von Schule, Kindergarten und Sportanlagen gefeiert werden wird, auch wenn viele die neue Anlage kritisch sehen.
Gelingt es, die neuen Anlagen ins Leben zu integrieren, dann steht der aufstrebenden, familienfreundlichen Gemeinde eine blühende Zukunft bevor. Dazu wünschte er viel Gemeinschaft, und Freude mit den neuen Anlagen.
Abschließend galt sein Dank allen Beteiligten, besonders aber dem Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten für die Unterstützung im Vorfeld und bei der Durchführung.
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Buchbach versteht es zu feiern, war Direktor Georg Baumgartner vom Amt für Landwirtschaft Ernährung und Forsten sicher, dessen Behörde Leader-Programm abwickelte, über das der Bau der Freizeitanlage realisiert wurde.
Da das „Mühldorfer Netz“ die Umsetzung des Projekts befürwortet hat, konnte seine Behörde die Mittel aus dem Leader-Programm bereitstellen. Bisher realisierte die Leader-Aktionsgruppe im Landkreis Mühldorf Projekte im Wert von 2,1 Millionen Euro. Wie überall hier, wurde auch das Projekt Bräuweiher schnell umgesetzt. Das machte es ihnen einfacher, die Förderung zu genehmigen. Sie sind nämlich froh, wenn das Geld draussen ist.
Er hoffte, der Freizeitpark wird gut angenommen, dann ist nämlich das Geld gut angelegt.
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Bürgermeister Thomas Einwang nannte Zahlen: Das gesamte Projekt hat etwa 100.000 Euro gekostet und wurde durch Leader mit 40.000 Euro bezuschußt.
Damit wurde eine Anlage geschaffen, die nachhaltig für die Bürger der Marktgemeinde zur Verfügung steht. Direktor Baumgartner kündigte er die nächsten Projekte an, mit denen sie wieder auf Leader zugehen werden.
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Gemeinsam begaben sich die Gäste zur Anlage und nahmen das Werk in Augenschein.
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Die Fischer hatten schon früh ihren Grill angeheizt und hielten für die Gäste Steckerlfisch und viele andere Köstlichkeiten bereit.
So feierten die Buchbacher und ihre Gäste einmal die Fertigstellung der Freizeitanlage am Bräuweiher und am Abend den Sieg der deutschen Fußballnationalmannschaft über Argentinien und damit den Gewinn der Weltmeisterschaft.
167 Die Handwerkskammer zeichnet den Landkreis als "Region des Handwerks" aus 12:45
Staatsminister Dr. Marcel Huber und Bürgermeister Robert Pötzsch empfingen zusammen mit Landrat Georg Huber Heinrich Traublinger, den Präsidenten der Handwerkskammer für München und Oberbayern.
Der trat gleich ans Pult und hieß als Veranstalter der Ehrung im kleinen Saal im Haus der Kultur willkommen.
Seit über 20 Jahren beobachtet die Handwerkskammer die Präsenz von Handwerksbetrieben in Kommunalparlamenten, berichtete Heinrich Traublinger. Dabei haben sie festgestellt, daß der Landkreis Mühldorf die handwerksfreundlichste Region in Bayern ist.
Er freute sich besonders, daß der Heimatabgeordnete und Staatsminister Dr. Marcel Huber den Preis später übergeben wird.
Er freute sich auch über das Kommen von Landrat Georg Huber und Bürgermeister Robert Pötzsch, die beide auch aus dem Handwerk kommen.
Das Handwerk ist eine fest verwurzelte bedeutende Stütze der Gesellschaft in der Region. Sie können nicht flüchten oder ausflaggen weil ihnen gerade etwas nicht paßt.
Deshalb engagieren sich die Vertreter des Handwerks dort wo es nötig ist und übernehmen Verantwortung.
Das Handwerk prägt das Gesicht der Heimat und hält viele Werte hoch wie Eigenverantwortung und Leistungsbereitschaft. Sie gewährleisten Lebensqualität, Wohlstand, den Erhalt von Traditionen und durch die Ausbildung auch die Existenz der Menschen.
Die große Bedeutung des Handwerks für den Landkreis Mühldorf will die Handwerkskammer mit der Auszeichnung zur „Region des Handwerks“ herausstellen.
Sie wollen damit aber auch ein Bewußtsein dafür schaffen, welche Rolle das Handwerk in der Gesellschaft und besonders in der Kommunalpolitik spielt.
Er wollte nicht auf alles eingehen, was es zu sagen gäbe, aber doch einige Punkte erwähnen: Das Handwerk ist ein Eckpfeiler für das Leben und Arbeiten am Ort. Es war immer ortsgebunden und hat die Kommunen historisch geprägt.
Heinrich Traublinger forderte eine flächendeckende Breitbandversorgung. Das Internet wurde in kurzer Zeit zur wichtigsten Informationsquelle der Bürger, noch vor Empfehlungen von Freunden und Bekannten.
Zudem müssen Standorte in geeigneten Gewerbegebieten geschaffen werden. Dafür wurde einst die Gewerbesteuer eingeführt, für deren Erhalt Heinrich Traublinger eintrat.
Das Handwerk ist das Rückgrat der deutschen Wirtschaft. Sie erwirtschaften im Jahr mehr Umsatz als alle Dax-Unternehmen zusammen, beschäftigen über 5 Millionen Mitarbeiter und bilden mehr Nachwuchs aus, als alle anderen Unternehmen zusammen. Deshalb ist ihr Slogan: „Willkommen im Zentrum der deutschen Wirtschaft!“.
In Oberbayern beschäftigt das Handwerk in knapp 80.000 Betrieben 291.500 Mitarbeiter. Damit ist die Kammer für München und Oberbayern die größte Handwerkskammer in Deutschland.
In der Zukunft erwarten das Handwerk große Herausforderungen: der demographische Wandel, die steigenden Energie- und Rohstoffkosten und der internationale Wettbewerb.
Trotz allem war Heinrich Traublinger zuversichtlich und hoffte, daß auch im Bereich Gebäudesanierung Fortschritte erzielt werden können. Schließlich kann die Energiewende nur gelingen, wenn Energie eingespart werden kann.
Er konnte nicht verstehen, daß der Bundesfinanzminister nicht versteht, daß jeder Euro Förderung von Energiesparmaßnahmen Gewinn für die Staatskasse bewirkt. Er müßte nur über sein kameralistisches Denken über Bord werfen.
Der Landkreis Mühldorf ist beispielhaft: Der Anteil Handwerker in den Kommunalparlamenten m Landkreis beträgt 20%. 18% aller Erwerbstätigen im Landkreis arbeiten im Handwerk. Oberbayernweit sind das nur 12%. Am Umsatz des Landkreises Mühldorf trägt das Handwerk 29% bei. In München sind das nur 6%.
Das Handwerk ist auch im Bereich Ausbildung Spitze: 4 von 10 Auszubildenden arbeiten im Handwerk. Das alles resultiert aus den Rahmenbedingungen, die die örtliche Politik hier bietet.
Bei der Kommunalwahl im März wurden im Landkreis 492 Gemeinde-, Stadt- und Kreisräte gewählt. 116 von ihnen kommen aus dem Handwerk.
Am meisten Handwerker sind vertreten in den Gemeinden Oberneukirchen, Oberbergkirchen und Kirchdorf wo 54% der Gemeinderatsmitglieder Handwerker sind.
Sogar das „Triumphirat“ des Landkreises sind Handwerker: Landrat Huber ist Mauerermeister und Bautechniker, Robert Pötzsch Bäckermeister und Dr. Marcel Huber als Krippenbauer in die Handwerksrolle eingetragen.
Schlußlicht in dem allem ist übrigens die Landeshauptstadt München....
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Die Musiker des Trachtenvereins Reichertsheim sorgten für Abwechslung.
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Staatsminister Dr. Marcel Huber war stolz auf das Handwerk im Landkreis und auch auf die Beteiligung der Handwerker in der lokalen Politik. Handwerker geniessen in der Bevölkerung hohes Ansehen. Sie stehen mit ihrem Namen und allem was sie haben für ihre Produkte, ihre Mitarbeiter und ihr Unternehmen.
Viele der Handwerksbetriebe nehmen am „Klimapakt Bayern“ teil, was zeigt, daß sie sich sehr für die Heimat einsetzen: Starkes Handwerk – starkes Bayern!
Dabei ist das alles gar nicht selbstverständlich. Ministerpräsident Horst Seehofer wird überall gefragt, wie Bayern das macht, daß hier alles so gut funktioniert. Während man in China kaum noch atmen kann, kann man in München in der Isar baden. Diese hohe Lebensqualität, den hohen Wohlstand, die Vollbeschäftigung und praktisch keine Jugendarbeitslosigkeit sind das Ergebnis vorausschauender Politik in Bayern.
Das alles sieht anderswo ganz anders aus, wo etwa die Jugendarbeitslosigkeit bis zu 57% beträgt. In Bayern kann man sich so etwas gar nicht vorstellen.
Es ist das Handwerk, das wesentlichen Anteil daran hat, daß das hier so ist. Sie sind aber auch daran beteiligt, den demographischen Wandel in den Griff zu bekommen. Mit attraktiven Arbeitsplätzen ziehen sie viele junge Leute an und verhindern so die Abwanderung.
Nicht zuletzt war das Handwerk mitverantwortlich für die Überwindung der Weltfinanzkrise vor fünf Jahren.
Für all das wollte Dr. Marcel Huber „Danke“ sagen. Das Handwerk hat sehr wesentlichen Anteil daran, daß Bayern so gut dasteht.
Dr. Marcel Huber lobte die duale Ausbildung in Deutschland, die dafür sorgt, daß hier Fachleute ihr Wissen und Können einsetzen. Sogar in den USA gibt es so etwas nicht. Dort arbeiten sogar an entscheidenden Arbeitsplätzen angelernte Leute.
Gute Ausbildung ist besonders auch deshalb wichtig so , weil sich die Aufgaben so stark verändern. Heute muß jeder KFZ-Mechaniker mit den Computersystemen in den Autos umgehen können....
Um das alles im Landkreis zu stärken, bietet die Fachhochschule Rosenheim ab Herbst das Maschinenbaustudium in Mühldorf an.
Übrigens hält die Bundesregierung auch weiter am Meisterbrief als Zugangsvoraussetzung für die Gründung eines Handwerksbetriebes fest – gegen vielfältige Absichten aus Brüssel das zu beenden.
Natürlich ist auch das Internet für das Handwerk besonders wichtig. Die Staatsregierung hat das erkannt und investiert 1,5 Milliarden Euro in diese Technologie. Und die Energiewende bringt gerade für das Handwerk großes Potential. Die Staatsregierung wird im Herbst eine neue Initiative starten, die Förderung von energetischer Sanierung im Bundesrat durchzusetzen. (Applaus)
Das Handwerk hat das alles bisher verarbeitet und verkraftet. Und das werden sie auch weiter so fortführen.
Und weil die Leute das erkannt haben, wurden so viele von ihnen in die Gemeinderäte, Stadträte und in den Kreistag gewählt. Deshalb freute er sich über die Auszeichnung und sicherte zu, das Handwerk auch weiter zu unterstützen.
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Nach einem Musikstück der Reichertsheimer Trachtler überreichte Handwerkskammer-Präsident Heinrich Traublinger den Preis, eine keramische Figur, die den bayerischen Löwen und das Wappen zeigt, wie er hoch über den Dingen schwebt.
Er hoffte, der Preis möge Landrat Huber immer daran erinnern, daß das Handwerk die geeignete Politik braucht und bestmögliche Unterstützung.
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Landrat Georg Huber war stolz auf die Auszeichnung. Er steht immer auf der Seite des Handwerks. Er ist stolz auf seine Eltern, die ihm so viel mitgegeben haben, seine Berufsausbildung, seine Entwicklung und seinen Platz in der Gesellschaft.
Natürlich hat der Beruf nicht immer Spaß gemacht, hat ihm aber Sicherheit im Leben gegeben. Noch heute gilt, ein Handwerker der arbeiten will, hat auch Arbeit.
Auch als Landrat hat er sich immer für die berufsbildenden Schulen eingesetzt. Das setzt sich derzeit mit dem Neubau der Berufsschule 1 und dem Ausbau der Berufsschule 2 fort. Auch die FOS/BOS wird unterstützt.
Das alles unterstützt der örtliche Abgeordnete und Staatsminister Dr. Marcel Huber.
Er vertraute auf Ministerpräsident Horst Seehofers Unterstützung beim Ausbau von Wirtschaft und Sozialem im Landkreis und auch auf die Kooperation mit den Nachbarn.
Um den jungen Leuten alle Wege offen zu halten, muß auch eine FOS/BOS und eben das ausbildungsbegleitende Studium eingeführt werden.
Er war sicher, daß die gesamte Wirtschaft sehr bald sehr froh darüber sein werden, daß es hier keine Jugendarbeitslosigkeit gibt wie in Frankreich oder gar in Spanien. Die Wirtschaft benötigt jede einzelne Arbeitskraft. Deshalb müssen die Berufsschulen immer auf den neuesten Stand sein.
Und da gilt es nachzudenken, ob es nicht sinnvoller wäre, Geld für die Nachwuchsbildung von Anfang an auszugeben anstatt später den Sozialbereich zu finanzieren.
Die Auszeichnung der Handwerkskammer zeigt, daß der Weg des Landkreises der Richtige ist. Er rief auf, zusammenzuhalten und gemeinsam diesen Weg weiter zu gehen und weiter gut qualifizierte Fachleute auszubilden, die Wohlstand, Beschäftigung und damit die Lebensqualität hoch halten.
Er würde sich riesig freuen, noch mehr als bisher schon im Kindergarten Nachwuchs für das Handwerk gewinnen zu können. Dazu bat er die Handwerkskammer um Unterstützung.
(O-Ton Herzliches Dankeschön.... )
Der Preis trägt sicher dazu bei, das Selbstvertrauen und den Stolz des Handwerks zu stärken.
168 Das Jubiläumsvolksfest in Waldkraiburg - Die Woche 12:40
Über 2.850 Senioren über 75 Jahren hatte die Stadt zum gemeinsamen Feiern ins Festzelt eingeladen. Natürlich waren nicht alle gekommen. Die da waren, ließen sich Giggerl und Festbier schmecken und genossen die gemeinsame Zeit.
Die Egerländer Trachtenkapelle sorgte für gute Unterhaltung als Festwirt Jochen Mörz hatte alle Hände voll zu tun. Heute seid ihr aber beschäftigt! (O-Ton )
Bürgermeister Robert Pötzsch war froh, daß er nicht anzapfen mußte. Er nahm die Gelegenheit wahr, allen zu danken, die so viele Jahre mitgeholfen haben, die Stadt zu dem zu machen, was sie heute ist. Den Ältesten unter den Gästen machte er Hoffnung auf die Zukunft: Ab dem 100. Geburtstag kommen die Bürgermeister jedes Jahr zum Gratulieren.
Den beiden ältesten Gästen, dem 95-jährigen Alfred Wöhl und der 99-jährigen Anna Jeserer überreichten dann Robert Pötzsch, Richard Fischer, Reinhard Babiak und Annemarie Deschler Blumen und Volksfestherzen.
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Am Vorabend hatten die Waldkraiburger im Festzelt bis spät in die Nacht bei „Public Viewing“ den Sieg der deutschen Fußballnationalmannschaft gegen Argentinien bejubelt. Kein Wunder also, daß am späten Nachmittag und am Abend nur wenige zum „Tag der Vereine“ und zur „Ladies Night“ aufs Volksfest kamen.
Ein paar Jugendliche mit Zuckerwatte, einige an Losbuden und ein paar Motorsportfreunde, hatten sich dann doch auf die Runde übers Volksfest gemacht.
Im Sternenzelt unterhielt die Mühldorfer Band „Austria 4“ mit Musik von STS.
Da waren dann doch einige Ladies und feierten mit.
Miss und Mister Waldkraiburg nahmen noch einen Absacker als zweiter Bürgermeister Richard Fischer nicht so recht wußte, wen die Band mit dem „Großvadda“ meinte....
Eine der Ladies zeigte, daß das Schießen nicht nur Männersache ist.
Was haben Sie denn gewonnen? (O-Ton)
Aha – a Herzal für’s Herzal!
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Tags darauf war Kindernachmittag. Stadträtin Charlotte Konrad und das Jugendparlament hatten 1.000 Luftballons dabei verteilten sie an Groß und Klein.
Einen davon bekam auch Volksfestbürgermeister Norbert Meindl ab.
Stellen Sie den jetzt in Ihr Büro? (O-Ton Norbert Meindl)
Im Festzelt gab der Kasperl ein Gastspiel. Er mußte den König vor dem bösen Räuber Schwarzbart beschützen, der alles stehlen wollte, was nicht niet- und nagelfest ist.
Die Kinder verfolgten das Geschehen mit offenen Mündern und machten bei allem mit, was da auf der Bühne vorging.
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Im Autoscooter konnten sie es mal so richtig krachen lassen....
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Die ganz Kleinen drehten Runde um Runde in den Kinderkarussels.
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Bei der Hitze natürlich besonders beliebt waren die „nassen“ Fahrgeschäfte, also das „Wildwasser“ und die Schwimmkugeln.
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Und natürlich lag auch hier das „Glück der Erde auf dem Rücken der Pferde“.
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Am nächsten Nachmittag kamen Bürgermeister, Stadträte, Mitarbeiter der Stadt, Schausteller und Gäste zum Promischiessen aufs Volksfest. Der Erlös dieses Spaßwettbewerbs sollte an die Knochenmarkstypisierungsaktion Taufkirchen gehen, weshalb die Schausteller großzügig aufstockten.
Da trafen sich dann viele wieder, die sich sonst selten persönlich sehen.... – sogar Julia Bartz - Mitglied im Verteidigungsausschuß des deutschen Bundestages - versuchte sich mit dem Luftgewehr.
Jeder Teilnehmer hatte zwei Mal fünf Schuß auf die Zielscheibe. Norbert Meindl erklärte, wie das genau funktioniert.
Dann versuchten Bürgermeister, Altbürgermeister, Miss und Mister, die ehemaligen, alten und die neuen Stadträte und die Schausteller so viele Ringe zu schießen wie nur möglich.
Es war gnadenlos heiß an diesem Nachmittag und so verschafften sich die Teilnehmer Abkühlung mit einem Eis.
Altbürgermeister Siegfried Klika und Stadtmarketing-Geschäftsführerin Laura Pauli nutzten dafür das Fahrgeschäft „Freak“, das die Gäste mit 130 Kilometer-pro-Stunde durch die Luft wirbelt.
Wie wars? (O-Ton Laura Pauli)
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Später im Zelt wars noch heisser. Als Siegfried Hanesch und Norbert Meindl die Schießergebnisse ausgewertet hatten, verteilten Bürgermeister Robert Pötzsch und Norbert Meindl Urkunden und Preise:
Gewonnen hat der ehemalige Vorstand der Schützengilde Waldkraiburg, Dietmar Heller. Er erhielt zudem einen Jubiläumskrug.
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Danach kamen Bürgermeister, Gemeinderäte, Kreisräte und Behördenmitarbeiter aus dem ganzen Landkreis ins Festzelt zum Tag der guten Nachbarschaft. Ihnen allen war ziemlich heiß!
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Kinderfestzug am nächsten Nachmittag: Über 500 Kinder und ihre Eltern kamen zum Rathaus, wo sie Karten mit Freifahrten und Brotzeiten erhielten.
Obwohl das Motto „Märchen“ hieß, hatte sich Robert Pötzsch als Bürgermeister verkleidet, scherzte er und entschuldigte sein Fernbleiben vom Festzug. Er wünschte den Kindern und ihren Eltern viel Spaß beim Festzug und danach auf dem Volksfest.
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Norbert Meindl wollte noch trainieren, was sie später sagen sollten, wenn sie ihre Gutscheine für die Freifahrten einlösten. Nämlich: (O-Ton DANKEEEEE!!!)
Dann zogen sie um das Rathaus herum über den Stadtplatz Richtung Volksfest.
Große, kleine und ganz Kleine und hinten nach eine Gruppe Kinderwägen.
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Auf dem Volksfest angekommen nutzten sie die Gutscheine und alle Fahrgeschäfte ausführlich.
Fünfhundert Kindern bereiteten die Schausteller so einen kostenlosen Besuch auf dem Volksfest.
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Am Sonntag Abend luden die Rock’n’Roller ins Festzelt zum Boogie-Woogie-Turnier ein. In drei Tanzrunden sollten neun Jurymitglieder die Sieger ermitteln. Für die Musik sorgten die Münchner Rock’n’Roll-Band „Cagey-Strings“ und Festwirt Jochen Mörz hatte Pokale und Jubiläumskrüge beigesteuert.
Die Teilnehmer kamen von Tanzclubs aus der Umgebung. Da waren richtig gute Tänzer am Start und die Bewertung ihrer Leistungen eine Herausforderung für die Juroren. (O-Ton Pauli)
Zwischendurch war auch für die Gäste Gelegenheit zum Tanzen. Die nahmen das gerne an.
In der letzten Runde traten fünf Paare gegeneinander an. Unter ihnen die Waldkraiburger Ilse und Dirk.
Die Freude war besonders groß, als die Bürgermeister am Ende die Pokale Ilse und Dirk Raida in die Hand drücken konnten.
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Der starke Regen am letzten Tag hatte verhindert, daß das Feuerwerk aufgebaut werden konnte. Es wurde kurzfristig abgesagt. Wir haben uns umgehört:
(O-Ton Elena)
(O-Ton Angelique Zinnecker)
(O-Ton Susanne Joost)
(O-Ton Jochen Mörz)
(O-Ton Norbert Meindl)
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Damit gings zu Ende, das 50. Volksfest in Waldkraiburg – das Jubiläums-Volksfest.
169 Das Jubiläumsvolksfest in Waldkraiburg - Der Jubiläumssonntag 10:30
Am Sonntag Morgen um 9 Uhr auf dem Volksfest in Waldkraiburg war noch nichts zu sehen von dem, was später folgen sollte. Nur leise Musik drang aus der Ferne zum Besucher durch.
Das Festzelt diente den morgendlichen Gästen als Gottesdienstraum, mit dem Altar auf der Bühne.
Pfarrer Martin Garmeier mußte die evangelischen Kollegen entschuldigen und kündigte einen „ökumenisch-katholischen“ Gottesdienst an, den Schaustellerpfarrer Martin Fuchs zelebrieren würde.
Pfarrer Martin Fuchs sorgte erst für die besondere Bierzelt-Gottesdienstordnung und hieß die Gäste sich hinzusetzen.
In seiner Predigt in dieser Stadt, die nächste Woche schon wieder wo anders steht, wies er auf die besondere Situation der Schausteller hin, für die der Sonntag der Haupt-Arbeitstag ist.
Er mahnte die Zuhörer, nicht an der eigenen Unvollkommenheit zu verzweifeln sondern sich selbst anzunehmen, wie sie sind. Jesus ist eben für die Armen, Schwachen und Unvollkommenen gekommen um sie mit dem Evangelium zu erlösen. ER nimmt jeden an, trotz der aller Unvollkommenheit, aller Schuld und aller Zweifel. Die selbe Geduld sollten sie auch mit sich selbst und ihren Nächsten haben. Wenn sie so leben, erfahren sie selbst die Annahme durch den Herrn.
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Nachdem sie den Gottesdienstbesuchern den Segen erteilt hatten, erwarteten sie schon die Teilnehmer am Festzug, die gerade Aufstellung nahmen.
Gut, daß es in Waldkraiburg so hohe Gebäude gibt, meinte Norbert Meindl, da gibt’s auch genug Schatten. Und der war bei diesen Temperaturen auch dringend nötig.
Die Blaskapellen, Bragada, zahlreiche Kutschen, Kapellen und Fußgruppen machten sich dann auf den Weg durch die Stadt. Hinten nach die Oldtimer und die Blaulichtler.
Den Zug führten Miss und Mister Waldkraiburg an.
Sollten Zaungäste noch nicht bemerkt haben, daß es losgeht: Bragada zog die Aufmerksamkeit auf den Zug.
Ihnen folgten die Kindergärten und Kindertagesstätten.
Die Egerländer Trachtenkapell führte musikalisch den Zug an.
Ihnen nach die Abordnung der Sudetendeutschen Landsmannschaft – Ortsgruppe Waldkraiburg und der deutsche Böhmerwaldbund.
Danach die Landsmannschaft der Siebenbürger Sachsen mit vielen Kindern.
Die Banater Schwaben hatten auf ihre schweren Trachten verzichtet....
Hinter dem Gespann mit dem Faß der Brauerei ihre Direktoren und Verantwortlichen.
Die Schausteller hatten einen eigenen Wagen dabei.
Die Faschingsgesellschaft Waldburgia war fast vollständig vertreten. Ihnen nach die große Gruppe des VfL Waldkraiburg.
Wir machen einen Sprung und treffen Miss und Mister Waldkraiburg und alle anderen wieder bei der Christkönig-Kirche.
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Die Egerländer Trachtenkapelle, die Sudetendeutsche Landsmannschaft und all die anderen, denen wir schon auf dem Stadtplatz begegnet sind.
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Auf dem Wagen der Schausteller mit dabei Volksfestbürgermeister Norbert Meindl. (O-Ton)
Danach die Faschingsgesellschaft Waldburgia und die große Mannschaft des VfL mit den schönsten Mädels überhaupt.
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Wir wissen nicht, ob Anna Kebinger vom Tanzsportclub Weiß-Blau-70 das auch so sehen würde?
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Jedenfalls hatte Done Brunnhuber eine Erklärung dafür, warum der Zug hier so langsam war... (O-Ton)
Er ließ sich aber vom Stau nicht aufhalten und drehte ein paar Ehrenrunden.
Es war ihnen heiß, in ihren schwarzen Gewändern.
Dann gings weiter durch die Berliner Straße.
Nach der Abordnung der Schützengilde Waldkraiburg die Feuerwehr.
Was täten wir nur ohne die Feuerwehren??!!!
Vor den Stadträten und den Mitarbeitern der Stadt, die Kapelle der Banater Schwaben.
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Bürgermeister und Stadträte folgten.
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Ihnen nach die ersten Oldtimer. Nein – das Auto, nicht die Insassen! (Charly/Eva/Annemarie!)
Die Damen vom Kreisjugendring durften auch im Oldtimer mitfahren.
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Wir machen wieder einen Sprung zum Haus der Vereine.
Dort kam gerade die Feuerwehr vorbei, also die vier Feuerwehren aus Waldkraiburg, St. Erasmus, Pürten und Ebing.
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Die Bürgermeister und Stadträte in Begleitung von Bundestagsabgeordentem Ewald Schurer auf breiter Front.
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Dann folgte eine lange Parade mit Oldtimerfahrzeugen. Alte Mercedes, BMW, VW’s, Citroen’s und viele mehr zogen den Blick der Gäste auf sich.
Besonders dieser Messerschmidt Kabinenroller, dieses Goggomobil oder dieser Schlitten...
Hat der eine Klimaanlage? (O-Ton)
Das macht nichts, es kommen noch genug Traktoren und Feuerwehrautos.... (O-Ton)

Da an diesem Tag auch „Blaulichttreffen“ war, folgten denn Feuerwehrautos allen Alters, aller Art und aller Länder. Die Freunde der alten Feuerwehr aus Mühldorf waren stark vertreten, genau so wie die Gendarmerie aus Österreich, die gleich mit einem Porsche unterwegs war – oder mit einem VW Käfer...
Das THW war genau so vertreten wie das BRK. Natürlich nur mir ihren Fahrzeugen.
Trotz der Hitze mußte keine Besatzung der Fahrzeuge ein Einsatz leisten – weder BRK noch Polizei.
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Später auf dem Volksfestplatz genossen die Teilnehmer am Festzug ein gemeinsames Mittagessen. Bürgermeister Robert Pötzsch dankte allen, die geholfen haben, das Jubiläumsvolksfest so schön zu feiern. Schausteller, Festwirt, Bands und Kapellen haben für einmalige Stimmung gesorgt und durch zahlreiche Sonderangebote unterstützt. Er dankte auch Miss und Mister Waldkraiburg, den Musikkapellen und den zahlreichen Vereinen für ihre Teilnahme am Jubiläumsfestzug. Gemeinsam haben sie das Jubiläumsvolksfest zum Erfolg gemacht.
Dann stießen sie miteinander an und ließen sich den Nachmittag lang von vier Musikkapellen unterhalten.
Allen Gruppen dankte die Stadt mit einem Volksfestherz und einem Jubiläumsmaßkrug.
So klang der Jubiläumssonntag auf dem Volksfest in Waldkraiburg langsam aus.

170 Das Sommerkonzert des Ruperti-Gymnasiums Mühldorf: Die Sonne ins Herz gepflanzt 17:00
Bis auf den letzten Platz besetzt war die Aula am Ruperti Gymnasium, in die auch der ehemalige Schulleiter Anselm Räde gekommen war.
So viele Zuhörer waren gekommen, daß einige einen besonderen Platz einnehmen mußten.
Oberstudiendirektorin Daniela Raith hielt sich dann nicht lang mit Begrüßungen auf. Sei freute sich über den zahlreichen Besuch und bedauerte, daß die Aula nicht doppelt so groß ist. Sie hätte gern noch viel mehr Menschen gezeigt, wozu die Schüler am Ruperti-Gymnasium fähig sind.
Sie war froh über das Regenwetter draussen, das bewirkt, daß man die Sonne in der Musik noch besser nachempfinden kann.
Die Gäste sollten sich von über 120 Mitwirkenden mit Werken aus über 500 Jahren verzaubern lassen. Sie sollten die Augen schließen und sich vom Engagement, der Begeisterung und dem Stolz der Mitwirkenden mitnehmen lassen. Dann werden sie von den Musikern angesteckt und mitgenommen auf diese Reise durch die Jahrhunderte.
Dazu wünschte sie den Zuhörerern viel Spaß.
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Das Orchester eröffnete mit einem Musikstück aus „Herr der Ringe“.
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Die vielen Zuschauer in der Aula ließen eine Aufzeichnung von verschiedenen Blickwinkeln nicht zu, weshalb unsere Aufzeichnung von einem Standort erfolgen mußte.
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Der Unterstufenchor brachte vier Stücke: „Under the full moonlight“, „Halleluja“ von Leonhard Cohen, „Du mein einzig Licht“ und „Somebody“. Hier einige Ausschnitte aus „Halleluja“
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Das Gitarrenensembe mit zwei Stücken von Hans Brüderl und einem von Christian Friedrich Witt. Er hatte „Entree“ Anfang des 18. Jahrhunderts geschrieben.
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Der Mittelstufenchor mit „Don’t stop me now“ von Freddy Mercury.
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Kurzfristigen Ersatz für eine erkrankte Mitwirkende mußte die nächste Gruppe beschaffen, die „RG Musi“. Auch wenn sie früher bereits zusammengespielt hatten, klangen die Stücke dann doch etwas schräg.
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Die große Band des Gymnasiums setzte fort mit „Sunshine of your Love“ von Cream und „Money von „Pink Floyd“
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Die zweite Hälfte des Konzerts eröffnete das Orchester mit „Jupiter“ aus der Komposition „Die Planeten“ von Gustav Holst.
Sie schlossen ihren zweiten Auftritt ab mit „Pop Concerto“ von Daniel Heilbach.
Für diesen Auftritt ernteten sie langanhaltenden Applaus.
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Fast ebensoviel Applaus bekam der Lehrerchor noch bevor er eine Note gesungen hatte.
Im Lehrerchor mit dabei war auch Schulleiterin Daniela Raith und die Damen aus dem Sekretariat.
„El Grillo“ von Josquin de Prez.
Nach „Odi et amo“ von Carl Orff wollte der Applaus kaum enden.
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Die kleine Band mit „Demons“ von „Image dragons“
Und mit „Boulevard of broken dreams“ von „Green Day“
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Den Auftritt des Oberstufenchors leitete der Schulgong ein.
Dann sorgten sie mit „Red, red Rose“ von Stefan Kalmer für einen akustischen und einen optischen Hochgenuß.
Sie setzten fort mit „We weren’t born to follow“ von Bon Jovi.
Ihren Auftritt beendeten sie mit „Happy“ von Pharrell Williams.
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Alle Mitwirkenden gemeinsam schlossen das Sommerkonzert des Ruperti-Gymnasiums mit Karl Jenkin’s „Adiemus“
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Daniela Raith hatte nicht zuviel versprochen: Die Musiker und Sänger des Ruperti Gymnasiums steckten die Zuhörer mit iher guten Laune an und ließen vergessen, daß draussen Schmuddelwetter auf sie wartete.
Sie alle, die an diesem Abend in der Aula des Gymnasiums dabei waren, hatten am Schluß ein bißchen Sonne im Herzen.

171 Vernissage am Landratsamt: "Facetten" von Martha Schmitt 9:50
Die Geschwister Stettner aus Kraiburg sorgten für den festlichen Rahmen als sich eine kleine Gruppe Kunstinteressierter im zweiten Obergeschoß des Landratsamtes einfand um Martha Schmitt und ihre Werke kennenzulernen.
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In gewohnter Art und Weise begrüßte Landrat Georg Huber nicht nur die zahlreichen Gäste der Vernissage sondern auch Kunstvereinsvorstand Gernot Sorgner. Der organisiert und leitet die Ausstellungen ohne finanziellen Aufwand für den Landkreis und hat ihm seit der ersten Ausstellungseröffnung schon viel über die Kunst beigebracht – freute sich Landrat Gerog Huber.
Er sieht das Landratsamt als Dienstleistungszentrum für den Bürger. Deshalb soll es für die Bürger offen sein und durch Ausstellungen die Hemmschwelle abbauen helfen. Langsam erkennen die Bürger, daß man hier in lockerer Atmosphäre über Dinge diskutieren kann, die nichts mit der Behörde oder der Politik zu tun haben.
Martha Schmitt stammt aus dem Landkreis Erding und damit nicht aus dem direkten Umfeld des Kunsvereins Inn-Salzach. Nach dem Studium der Anglistik und der Geographie unterrichtete sie bis zu ihrer Pensionierung an der Realschule in Taufkirchen.
1997 besuchte sie Mal- und Zeichenseminare und widmet sich seither intensiv der Aquarellmalerei und der Kalligraphie. In beiden Kunstformen versucht sie die Möglichkeiten auszuloten.
Sie ist Mitglied im Kunstverein „Freisinger Moor“ und im „Kalligraphie-Kreis Freising-Erding“. Sie ist auch als Kursleiter tätig und hat zahlreiche Ausstellungen beschickt.
2012 erschien das Buch „Silberminuten“ mit Illustrationen von Martha Schmitt.
Landrat Huber war stolz darauf, daß sie sich ins Landratsamt nach Mühldorf gewagt hat, was erfahrungsgemäß etwas Mut erfordert.
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Nach einer musikalischen Einlage der Geschwister Stettner erzählte Gernot Sorgner von einem Besuch bei einem Freund in Erding, in dessen Wohnung er die Werke von Martha Schmitt gefunden hatte. Er nahm Kontakt zu ihr auf und sie sagte zu, hier auszustellen. Für die spontane Entscheidung dankte er ihr sehr.
Er freute sich auch, eine Künstlerin von auswärts im Landkreis zu haben und dadurch Befruchtung der Arbeit der Mitglieder des Kunstvereins zu bekommen. Er war freudig erregt, solche Bilder zeigen zu können, die für viele nicht so einfach verständlich sein dürften.
Wenn sie ihre Ausstellung „Facetten“ nennt, dann bedeutet das „Spiegeln“. Und das zeigen viele ihrer Werke.
Aquarell ist eine der ältesten und schwierigsten Malformen überhaupt. Sie kam aber erst im 18. Jahrhundert in England in Mode. Im 20. Jahrhundert kam das Aquarell als besondere Kunstform zur Geltung, etwa im „Blauen Reiter“. Emil Nolde war ein wesentlicher Vertreter dieser Gruppe.
Heute ist das Aquarell sehr gebräuchlich.
So schwierig ist diese Malkunst deshalb, weil sie auf Fleiß beruht, auf Erfahrung, Mut und ständigem Üben.
Wer mit Aquarell malt, muß schon bei der Wahl des Papiers wissen, was er will. Dann muß er die Farben richtig einsetzen und besonders die richtigen Pinsel wählen.
Auch wenn alle Faktoren erfüllt sind, sind Aquarelle eine Herausforderung. Man kann sie nämlich nicht verbessern. Sind die Farben einmal ineinander geflossen, kann man nichts mehr machen. Dann ist die Farbe da.
Die Eindrücke, die so entstehen, sind aber etwas ganz Besonders. Martha Schmitt beherrscht das. Sie beherrscht den gewollten Zufall, in dem sich die Farben in einem Farbenrausch treffen.
Sie beherrscht die Farbenleere und nutzt sie für ihre Werke. Sie hat aber auch den Mut aufzuhören oder die Bilder wegzuwerfen, wenn sie sie als mißlungen erachtet.
Daneben zeigt sie Schriftwerke, in denen sie nicht nur Wörter oder Worte malt sondern sie so gestaltet, daß über den textlichen Inhalt hinaus Wirkung entsteht.
Kalligraphie ist die Kunst des schönen Schreibens, der heute kaum noch jemand nachgeht, weil heute das Handschreiben gänzlich aus der Mode kommt. Dabei ist eine Handschrift etwas Wertvolles.
In ihren Werken fügt sie zur Schrift Dynamik hinzu, die zusätzlichen Ausdruck verleiht.
In ihren Bildern hat sie sich von konservativen Werken zur minimalistischen Darstellungen entwickelt, die aller Bewunderung wert sind.
Martha Schmitt zeigt hier sozusagen ein Buch über Kalligraphie und Malerei in dem man lesen kann was man mit diesen Kunstformen alles machen kann.
Gernot Sorgner zeigte die Illustraitonen im Buch „Silberminuten“, die sie mit strukturierter Schrift erläutert. Eine tolle Verbindung.
Er schloß mit einem Gedicht aus dem Buch: (O-Ton)
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Nachdem die Geschwister Stettner die Vernissage musikalisch umrahmten, dankte Martha Schmitt beiden, die sie verlegen gemacht hatten. Es war erstaunlich, was Gernot Sorgner alles über sie wußte obwohl sie kaum darüber gesprochen hatten.
Sie dankte allen Besuchern der Vernissage und wünschte den Gästen viel Freude beim Betrachten ihrer Bilder.
Damit stießen sie auf den Erfolg der Ausstellung an, die noch bis 12. September im Obergeschoß des Landratsamtes während der üblichen Öffnungszeiten zu sehen ist. Der Eintritt ist wie immer frei.

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