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Josef J. Pöllmann
Stadt Waldkraiburg > Neumarkt St. Veit > Gemeinde Ampfing > Stadt Altötting > Mühldorf-TV ist durch die BLM lizenziertes Lokalfernsehen
Josef J. Pöllmann ist Mitglied im Deutschen Presse Verband
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Das gab's 2013 bei Mühldorf-TV und bei Altötting-TV
Hier können Sie nachlesen, worüber wir in KW 39/2014 berichtet haben.
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Nr.
Thema LZ Archiv KW Ersch.
216 IHK Gremium Altötting-Mühldorf: Bahnausbau beschleunigen 9:40 39 26.09.14
Das Containerterminal in Burghausen war das erste Ziel der Mitglieder des IHK Gremiums an diesem Nachmittag. Dort ist derzeit Probebetrieb. Container werden von Wagons heruntergehoben, aufeinander gestellt und wieder hoch gehoben.
Geschäftsführer Anton Steinberger erläuterte den Mitgliedern des Gremiums Absichten und Pläne. So richtig in Betrieb wird das Terminal wohl erst nach dem Ausbau der Bahnstrecke gehen können.
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Später begrüßte Gremiumsvorsitzende Ingrid Obermeier-Osl die Gäste im Nebenzimmer der Klosterschänke in Raittenhaslach.
Zunächst gratulierte sie Dr. Bernhard Langhammer zu seiner Auszeichnung als Vorreiter für Nachhaltigkeit durch das Umweltministerium und die IHK. Seine Auszeichnung ist ein großartiger Beleg dafür, dass die Wirtschaft in der Region diesem Thema sehr hohe Priorität einräumt.
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Bürgermeister Hans Steindl hieß die Gäste in Burghausen willkommen. Mit Blick auf das Container-Terminal war er nicht so sicher, ob er so etwas ein zweites Mal wagen würde. Die Industrie könnte das sicher selbst auch schultern. So gab die Stadt einen Teil der Steuern den Unternehmen zurück. Alles andere lag ja nicht im Zuständigkeitsbereich der Stadt.
Er kritisierte die Bahn, die für den Bau eines Bahnübergangs vier Jahre braucht! Also für zwei Schranken und ein Stück Straße....
Er war sicher, dass allein der Lärmschutz entlang der Ausbaustrecke die Leute 10 Jahre lang beschäftigen wird. Dabei liegt Burghausen seit der Öffnung der Grenzen im Herzen Europas.
Und nur so will Burghausen die Welt sehen – im Verbund mit den Märkten in ganz Europa, Amerika und Asien.
Das Anwesen in Raittenhaslach hat die Stadt gekauft. Da es ein Denkmal ist wurden erst 2 Millionen Euro in die Sanierung der Dächer und der Fenster investiert. Nun eröffnet die T-U München hier eine Dependence für graduierte und postgraduierte Wissenschaftler, die hier zu Fachveranstaltungen zusammenkommen werden.
Der Freistaat Bayern unterstützt die Maßnahmen mit 10 Millionen Euro, die insgesamt 16 Millionen kosten werden.
Um die Situation der Wirtschaft in der Region zu verbessern würde er sich einen dualen „Batchelor-Studiengang Verfahrenstechnik“ wünschen. Zusammen mit dem österreichischen Umland sah er dafür genug Potential. 500 bis 600 Studenten würden sich wohl finden und die Stadt könnte mit einem Gebäude helfen. Allerdings darf man den Konkurrenzkampf Mühldorf-Altötting nicht vergessen... Schließlich wird sich die Vernunft durchsetzen.
Abschließend unterstrich Hans Steindl die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit seiner Stadt, die aber auch große Verpflichtungen mit sich bringt. Der Landkreis Altötting etwa könnte ohne das Geld aus Burghausen keine einzige Schule sanieren!
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Ingrid Obermeier-Osl berichtete von negativen Reaktionen auf ihre kürzliche Befürwortung des Baus der B15 neu. Sie bat Karl Zollner aus Vilsbiburg vom Verein Pro B15neu das Projekt nochmals vorzustellen.
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Auch wenn er sicher war, die neue Straße kommt erst kommenden Generationen zu Gute, war er von ihrer Notwendigkeit überzeugt und damit auch sicher, der Kampf darum lohnt sich.
Er erläuterte zunächst die Planungen der gesamten Strecke und ging dann auf den Abschnitt von Geisenhausen bis zur A94 ein.
Dieser Abschnitt wird wohl nicht vor 2025 in Angriff genommen werden können.
Wenn die Gegner behaupten, die Straße müsste an der A92 stoppen, verlöre sie dadurch die Funktion der Umgehung für den Großraum München. Auch die Wirtschaft des Isartals wäre von den Märkten südlich der Isar abgeschnitten.
Zahlreiche Unternehmen entlang der B15 haben sich zusammengeschlossen und den Verein „Pro-B15neu“ gegründet. Als Gegengewicht gegen die zahllosen Blockierer will der Verein die Stimmen der Befürworter sammeln und so das Projekt bekannt machen und fördern. So kamen inzwischen 15.000 Unterschriften für den Bau der Straße zusammen.
Die Zahlen zeigen, dass die Straße gebraucht wird um den zusätzlichen Verkehr zu bewältigen. Zudem verkürzt sie die Wege und damit die Umweltbelastung wie diese Entfernungsmessungen zegen.
Karl Zollner bat um die Unterstützung aus dem Gremium um dem Anliegen mehr Gewicht zu verleihen.
Ohne große Diskussion bestimmte Ingrid Obermeier-Osl Rudolf Salfer für diese Aufgabe, die auch Ludwig Haller unterstützte. Er war sicher, wenn man den Leuten das alles ausführlich erklärt, würden sie schon verstehen, dass diese Straße notwendig ist.
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IHK-Fachmann Gerhard Wieland berichtete über den Stand des Ausbaus der Bahnstrecke München-Mühldorf-Freilassung mit Abzweig nach Burghausen. Er blickte zurück auf die Geschichte der „Magistrale für Europa“, die bereits 1995 beschlossen worden war.
Von den ursprünglich geplanten Geschwindigkeiten von 250 Kilometern pro Stunde ist man inzwischen bei 160 km/h angekommen.
Die IHK hat schon vieles unternommen um die Realisierung des Projektes zu forcieren. Es zieht sich trotzdem alles sehr lange hin.
Dabei würde die Wirtschaft dringend auf die Transportkapazität der Schiene warten.
Trotz zig Resolutionen und sogar der Untersützung aus Salzburg ging kaum etwas vorwärts.
Im Oktober 2013 beschloss die EU in Tallin eine neue Struktur des europäischen Verkehrswegenetzes nach Osteuropa. Dabei wurde aus dem TEN-Projekt der „Korridor Rhein-Donau-Konstanza“. Dieser Korridor umfaßt auch die A-B-S-38, die eine konkurrierende Strecke zur Strecke Frankfurt-Nürnberg-Regensburg-Linz sein soll.
Eine ganze Reihe Umfragen unter Mitgliedsfirmen zeigte die Bevorzugung des Transports über die Schiene gegenüber dem Transport auf der Straße. Besonders hohe Priorität haben dabei inzwischen Umweltaspekte.
Nachdem er die Ausbauabschnitte der ABS38 erläutert hatte, erklärte Gerhard Wieland die verschiedenen Transportformen auf der Schiene und beklagte die hohen Kosten der „letzten Meile“, also vom Bahnhof zum Kunden, die oft genau so viel kostet, wie die Fahrt durch ganz Deutschland.
Die Verkehrsprognosen lassen diese Zuwächse erwarten. Auf der Schiene sollen bis 2030 43% mehr Güter transportiert werden. Es kann also nicht genug in die Infrastruktur investiert werden.
Aktuell sieht die Planung so aus, deren Umsetzung Gesamtkosten von 1.057 Millionen Euro kosten wird. Solche Kosten verursachen 103 Kilometer Gleis, 91 Brückenbauwerke, und 19 Bahnhöfe.
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IHK-Gremiumsvorsitzende Ingrid Obermeier-Osl erläuterte dann das Ergebnis der Halbzeit-Evaluierung, also der Bewertung der Arbeit des Gremiums in der Hälfte der Wahlperiode.
Sie alle schätzen Betriebsbesichtigungen, wünschen wirtschaftspolitische Stellungnahmen, sehen die Themen Energie, Infrastruktur und Fachkräftemangel gut behandelt. Forciert wurden auch die Veröffentlichungen an die Presse, die dort sehr positiv behandelt wurden.
Sie dankte den Mitgliedern für die gute Wertung ihrer Arbeit und sicherte zu, das auch so fortzuführen.
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Dr. Robert Obermeier berichtete von aktuellen Themen in der IHK, etwa die Forderung nach der Harmonisierung von Vorschriften in den Ländern der EU.
Die Auswertung der aktuellen Konjunkturumfrage zeigte eine leichte Eintrübung. Dazu tragen natürlich die Ereignisse in Osteuropa bei.
Bei der Einführung des Mindestlohns wird viel Bürokratie auf die Unternehmen zukommen. Die IHK bietet dazu am 18. November eine Informationsveranstaltung.
Die IHK hat mit der Bayerischen Staatsregierung einerseits einen Familienpakt unterzeichnet und andererseits eine Allianz für eine starke Berufsausbildung geschlossen, die zum Ziel hat, jedem ausbildungsfähigen Jugendlichen einen Ausbildungsplatz zur Verfügung zu stellen.
Gegen die Pläne der Bundesregierung zur Einführung einer PKW-Maut haben sich gleich mehrere Gremien der IHK ausgesprochen. Besonders gegen die Bemautung von Gemeinde-, Staats- und Bundesstraßen.
Er warnte vor unvorbereiteten Dienstreisen nach Österreich, die dort eine Woche vorher angemeldet werden müssen und andernfalls zu empfindlichen Bußgeldern führen können.
Dr. Robert Obermeier wies auf neue Vorschriften bei Facebook-Fanseiten von Unternehmen hin und warnte vor dem sogenannten Crowd-Funding, das keine Sicherheit für Anleger bietet.
Abschließend bat er um die Unterstützung des TTip-Abkommens, das bei aller Kritik viele Vorteile für die Wirtschaft bringen wird. Tatsächlich ist die Geheimniskrämerei kritikwürdig unter der es ausgehandelt wird.
Abschließend berichtete Dr. Robert Obermeier, dass die Regionalisierung der IHK vom Projektstadium nun in den Dauerzustand übergeführt wird. Ein Gutachten hat die Regionalisierung als Erfolgsmodell beschrieben, was dem Vorstand diesen EntSchluss leicht gemacht hat.
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Bevor sie sich dem gemeinsamen Abendessen widmeten berichteten die Mitglieder über die Situation der eigenen Unternehmen, die branchenabhängig unterschiedlich gut laufen.
217 "Wo drückt der Sportschuh" - SPD Landtags- und Bundestagsabgeordnete im Gespräch mit Sportfunktionnären der Region 11:45
Vereinsvorstände, Vertreter des Bayerischen Landessportverbandes und Kommunalpolitiker konnte MdL Günther Knoblauch im Bürgersaal in Burghausen willkommen heißen. Dazu die Bundestagsabgeordneten Bärbel Kofler und Michaela Engelmeier und seinen Landtagskollegen und sportpolitischen Sprecher der SPD-Landtagsfraktion Harald Güller.
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MdB Bärbel Kofler freute sich über ihre Kollegin Michaela Engelmeier, die aus Gummersbach angereist war. Sie war früher Erzieherin und hat eine Kindertagesstätte geleitet. Nach dem Studium der Wirtschaftswissenschaften wurde sie im vergangenen Herbst in den Bundestag gewählt und dort sportpolitische Sprecherin der SPD Bundestagsfraktion. Dafür qualifiziert sie ihre Position im Vorstand des deutschen Judo-Verbandes, den sie wiederum als ehemaliges Mitglied der Judo-Nationalmannschaft bekommen hat.
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Die Bundesregierung fördert den Spitzensport mit 268 Millionen Euro – berichtete MdB Michaela Engelmeier. Der Breitensport fällt da nicht drunter – auch wenn er die größte Bewegung in Deutschland ist.
Der Bund ist zuständig für den Kampf gegen Doping und führt dazu ein Gesetz gegen den Besitz von Dopingmitteln ein.
Freiwillige Ausgaben waren bisher für „Jugend trainiert für Olympia“, wurden aber nun gestrichen.
Dagegen hatte sich die SPD-Fraktion gewandt und erreicht, dass diese Aufwendungen auch weiter gefördert werden. Schließlich ist das mit über 4 Millionen Teilnehmern die größte Schulveranstaltung.
Zahlreiche weitere Einschränkungen sollten Einsparungen bringen, konnten aber abgewendet werden.
Erhöht werden konnten die Aufwendungen für Integration und Inklusion.
In Deutschland leisten Trainer und Übungsleiter in Vereinen monatlich 37,2 Millionen Stunden ehrenamtliche Arbeit. Das entspricht einer jährliche Wertschöpfung von 6,37 Milliarden Euro!
Bedenkt man, was alles dahinter steckt, sollte das jeden Kritiker überzeugen.
Auch wenn die Übungsleiterpauschale erhöht wurde, ist das nur ein kleiner Schritt.
Viele weitere Themen werden diskutiert. Etwa der Lärmschutz gegen zu laute Sportplätze....
Sie berichtete von Konzepten aus ihrem Heimatland Nordrhein-Westfalen, das die Schulen für Vereinsfunktionäre geöffnet hat und mit Kooperationen mit Sportvereinen viel erreicht hat.
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MdL Harald Güller forderte, die Vielfalt des Sports zu bedenken, der Integration, Gewaltprävention, Gesundheitsförderung, Inklusionsinstrument, Drogenprävention und der Förderung sozialen Verhaltens ist – um nur einige zu nennen. Diese Vielfalt erlaubt es, die Förderbeträge zu steigern. Der Bayerische Landtag fördert so 4,4 Millionen Mitglieder und 500.000 Schützen. Damit ist der Organisationsgrad über 40%, fast jeder zweite ist also Mitglied in einem Sportverein.
Die passiven Mitglieder sind sehr wichtig, weil sie mit ihren Beiträgen den Erhalt der Vereine ermöglichen. Sie sollten wieder aktiviert werden oder sich ehrenamtlich engagieren.
Harald Güller ging auf die Gema-Vereinspauschale und den Übungsleiterschein ein, der zu einer Art Verdrängungswettbewerb geführt hat.
Es wird Aufgabe der Haushälter und Sportpolitiker im Bayerischen Landtag sein, die Förderung konstant zu halten, die vor der Landtagswahl auf etwa 12 Millionen Euro festgesetzt wurden. Das muss das Innenministerium entscheiden, das den Sport vom Kultusministerium übernommen hat.
Harald Güller forderte endlich die längst geforderte dritte Sportstunde an den Schulen einzuführen. Viele Kinder kommen nur so in den Kontakt mit sportlicher Betätigung, weil sie sonst keine Möglichkeit haben. Dazu nötig sind auch Kooperationsmodelle wie „Sport-nach-Eins“.
Das alles wird in die Ganztagsschule münden, wenn die Eltern das für ihr Kind wollen.
Ein strittiges Thema war auch das erweiterte Führungszeugnis. Manche Regionen haben damit kein Problem, in anderen wird das heiß diskutiert.
Sein letztes Thema war die Zusammenführung von Vereinen um eine regionale Sportplanung zu ermöglichen. Es muss ja nicht jeder Schützenverein seine eigene Schießanlage unterhalten. Viele Vereine können ihre Aktivitäten nur ausüben, wenn ihnen die Kommunen die Sportanlagen zur Verfügung stellen. Und diskutiert werden muss auch das Verhältnis von Vereinen zu kommerziellen Anbietern wie Fitneßstudios.
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Zu dieser breite Themenpalette forderte MdL Günther Knoblauch dann die Zuhörer auf, ihre Meinung zu sagen. Die Erkenntnisse wollte er in seine Arbeit in der Enquette-Kommission zur Angleichung der Lebensqualiät im ländlichen Raum einfließen lassen.
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Als erster erläuterte der Altöttinger BLSV-Vorsitzende Dieter Wüst die Situation im Landkreis Altötting, der stark auf den Breitensport ausgerichtet ist. Mit Ausnahme von Wacker Burghausen.
Die Vereine im Landkreis genießen große Unterstützung von der Wirtschaft und den sportbegeisterten Städten und Gemeinden.
Alljährlich investieren die Kommunen zwischen 5 und 7,5 Millionen Euro in neue Sportstätten. Er bat, das auch weiter so zu halten. Erhöht werden sollte auch die Vereinspauschale von 27 auf 30 Cent je Mitglied. 175.000 Euro pro Jahr sind einfach zu wenig.
Die Zusammenarbeit der Vereine mit den Schulen funktioniert hervorragend. Der Einführung der Ganztagsschule setzte er die Probleme entgegen, am frühen Nachmittag Übungsleiter zu finden. Ein Skandal ist tatsächlich, dass es noch immer die dritte Sportstunde in den Schulen nicht gibt.
Um mehr Menschen in die Vereine zu bringen, reichen finanzielle Anreize nicht. Da müssen andere Motivationsmöglichkeiten gefunden werden.
Das erweiterte Führungszeugnis ist für Dieter Wüst der richtige Weg.
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Hans Kaiser – Vorstand des Sportvereins in Pleiskirchen – bemängelte die finanzielle Gestaltung von Zuschüssen und Spartenbeiträgen beim B-L-S-V, die dazu führen, dass sie Sponsorgelder draufzahlen müssen. Auch das erweiterte Führungszeugnis sah er als Überforderung. Weder seine Zeit noch seine Funktion ermöglichen eine Kontrolle der Übungsleiter wie das Gesetz sie fordert. Eine Vereinbarung wie von anderen vorgeschlagen, akzeptiert das Landratsamt nicht.
Unter den gegenwärtigen Umständen erwartet er größte Probleme, Nachwuchs für Führungskräfte für Vereine zu finden.
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Auch Rainer Drapp vom Bayerischen Landessportverband krtisierte die Regelungen für die Zusammenarbeit mit Schulen bei der Einrichtung von Ganztagsschulen. 70% der Schulen haben nach einem Versuch wieder Abstand genommen. Mit 2 Euro 70 für eine Übungsleiterstunde kann man das auch nicht machen und auch noch Ersatzübungsleiter vorhalten. So macht kein Verein mit.
Weiters stößt den Vereinen auf, dass von den 268 Millionen Sportförderung des Bundes der Anteil der Förderung für den Breitensport auf 30% reduziert wurde. Für den Sportstättenbau bleiben nur noch knapp 100 Millionen übrig. Dabei trägt der Staat allein für den Einsatz der Polizei in der ersten Fußball-Bundesliga alljährlich 650 Millionen Euro!
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Christian Gerstner – zweiter Vorstand der Spielvereinigung Jettenbach – hat 80% der Bürger seiner Gemeinde in seinem Verein als Mitglieder. Seine kleine Gemeinde kann den Bau einer neuen Sportstätte nicht unterstützen. Wenn vor einiger Zeit das „Jahr des Ehrenamts“ ausgerufen wurde, tat das zwar gut. Immer mehr Vorschriften bis hin zu Inhaltsangaben in gespendeten Kuchen und zur Besteuerung von zweckgebundenen Rücklagen ließ ihn zu dem Schluss kommen, hier wird man trotz aller Beteuerungen nur noch veräppelt. (O-Ton )
Sollen die Leute weiter ehrenamtlich Leistung bringen, müssen sie anders behandelt werden!
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Rupert Koch vom SV Haiming ist seit 40 Jahren in der Vorstandschaft seines Vereins. Mit seiner Erfahrung stellte er fest, es kann nicht mehr sein, dass alles immer nur kostenlos geht.
Auch der Sportstättenbau kann so nicht mehr gefördert werden. Sie soll so gefördert werden, wie der Bau von Schulsportanlagen auch.
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Tatsächlich sind die 8,5 Millionen Euro für den Sportstättenbau im aktuellen Haushalt des Landtags zu wenig, bestätigte MdL Harald Güller. Würden nicht die veranschlagten 12 Millionen bereitgestellt, wird sich der Stau von derzeit 2 Jahren nur vergrößern.
Die Erhöhung der Vereinspauschale fordert die SPD seit Jahren. Da aber weniger ausbezahlt als veranschlagt wurde, kamen eben nur die 27 Cent heraus und nicht die gewünschten 30.
Das Problem mit den Übungsleitern am Nachmittag gibt es in ganz Bayern. Das Problem mit ihrer Entschädigung auch. Auch die Forderung nach Ersatzleuten für Übungsleiter ist gänzlich überzogen. Hier könnten qualifizierte Sportlehrer eingestellt werden.
Auch der steuerlichen Bewertung sollte nachgegangen werden. Es kann nicht sein, dass das abhängig ist von Lust und Laune des Sachbearbeiters.
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Viele weitere Wortmeldungen gingen sehr tief in die Details der Sportförderung des BLSV, die unterschiedliche Behandlung von Vereinen in Ballungsgebieten und auf dem Land und die immer mehr Vorschriften und Auflagen sowie die Haftung, die viele Ehrenamtliche abschreckt.
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MdB Michaela Engelmeier verteidigte die Einführung des erweiterten Führungszeugnisses und die Einführung der Ganztagsschule, die eigentlich am Nachmittag von freien Trägern finanziertes Programm ist. Damit wurden die Kinderhorte ersetzt, die es in NRW nicht mehr gibt. Ihre Einführung ist nicht mehr aufzuhalten. Auch nicht in Bayern.
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Hildegard Hajek-Spielvogel von der Mittelschule Mühldorf erläuterte, wie die Zusammenarbeit mit den Vereinen und die offene und gebundene Ganztagsschule hier umgesetzt wurden. Sie war sicher, ihr Modell ist wesentlich besser als in allen anderen Bundesländern.
75% der Schüler der Mittelschule Mühldorf nehmen dieses Angebot wahr, das durch die Beteiligung von Firmen und Vereinen attraktiv gestaltet wurde. Das alles begann mit einer Vereinsmesse auf der die Schüler vieles ausprobieren konnten. Die Firmen übernehmen die Trägerschaft und ermöglichen es so, mit dem verfügbaren Geld auszukommen.
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Auch Bürgermeister Hans Steindl sah in der Einführung der Ganztagsschule den richtigen Weg. Allerdings wäre ihm lieber, die vielfältigen Möglichkeiten der Schulen auch Nachmittags nutzen zu können anstatt alles für jeden Verein und jede Organisation mehrfach anzuschaffen. Sogar heizen müsste man dann nur noch die Schule und nicht auch noch x Vereinsheime!
Auch so ist es bemerkenswert, was die kleinen Vereine in den letzten Jahren alles geschaffen haben. Und das mit den geringen Fördermitteln, die die Staatsregierung bereitstellt.
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Eine Stunde länger als geplant diskutierten die Gäste. Dabei stellte sich heraus, dass der eigentliche Sportschuh nicht drückt. Echte Probleme dagegen machen die zahlreichen Vorschriften, umfangreichen Gesetze und die Inanspruchnahme von Vorständen und Funktionären. Das alles zusammengenommen zeichnet ein düsteres Bild für viele Vereine, die größte Probleme haben, Funktionäre zu finden und auch ihre Sportstätten auszubauen oder aktuell zu halten. Und dieser „Sportschuh“ drückt tatsächlich sehr!
218 MdL Hermann Imhof am BSZ: Ein dualer Studiengang für die generalistische Pflege? 7:50
In ein Klassenzimmer des Beruflichen Schulzentrums lud Schulleiter Oberstudiendirektor Maximilian Heimerl MdL Hermann Imhoff, Professor Dr. Robert Ott von der Hochschule in Rosenheim, Bezriksrätin Claudia Hausberger und die Fachlehrkräfte der staatlichen Altenpflegeschule ein.
Am Berufliche Schulzentrum lernen 1.600 Schüler in 69 Klassen mit etwa 125 Lehrkräften. Neben der Berufsschule sind hier vier Berufsfachschulen untergebracht berichtete Maximilian Heimerl.
Die Besonderheit ist die bayernweit einzige staatliche Berufsfachschule für Sozialpflege die derzeit etwa 100 Schüler absolvieren. In zwei Jahren lernen sie hier alles, was sie in den Einrichtungen der Region benötigen.
Kopfzerbrechen verursachte die generalistische Altenpflege, an der zur Zeit 15 Kranken- und 15 Altenpfleger lernen.
So viele Schüler bildet die Schule aktuell aus. 266 junge Fachleute stehen also künftig für die Region bereit. Das deckt den Bedarf bei Weitem nicht. Es wären wesentlich mehr nötig um den Rückstand aufholen zu können.
Das „Kompetenzzentrum Pflege“, als das sich das B-S-Z sieht, will seine Anstrengungen intensivieren, die Pflegesituation zu verbessern. Dazu gehört auch, das Bewußtsein über den Wert der Pflege zu schärfen und so den Beschäftigten bessere Bezahlung zu ermöglichen.
Dazu diente etwa der „Berufsinformationstag Pflege“, den die Schule im vergangenen Jahr ausgerichtet hat. Umfragen in der Bevölkerung und viele weitere Aktionen helfen, dieses Thema in die Öffentlichkeit zu tragen.
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Professor Dr. Robert Ott leitet an der Hochschule in Rosenheim das Institut für Gesundheit und den Studiengang für Gesundheitswirtschaft mit derzeit fast 700 Studenten.
Die Politik und die Träger der Einrichtungen haben vor Zeiten den Anstoß gegeben für einen dualen Studiengang für Pflege.
Das vorgeschlagene Konzept dieses Studiengangs, der 8 Semester dauern soll, wurde von allen Einrichtungen in der Region sehr positiv aufgenommen. Er würde auch die Schüler in der Region halten und ein Ausweichen ins benachbarte Österreich verhindern.
Da in Mühldorf bereits ein Campus der Hochschule entsteht, soll in den nächsten Monaten versucht werden einen dualen Studiengang Pflege hier einzurichten. Geplant ist, mit 15 Studierenden zu beginnen und langfristig 30 Studienplätze hier in Mühldorf einrichten zu können.
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Bezirksrätin Claudia Hausberger hatte Zahlen mitgebracht: Im Landkreis Mühldorf bieten Altenheime 1.600 Plätze an. 590 Plätze stehen im sozialtherapeutischen Bereich bereit und Menschen mit Behinderungen finden 390 Heimplätze vor. Insgesamt knapp 2.500 Plätze für Menschen, die besonderer Betreuung bedürfen.
Ziel ist es, allen Bewohnern dieser Einrichtungen menschenwürdige Bedingungen bieten zu können.
Wie überall in Bayern haben knapp 12 % oder 12.900 Landkreis-Bewohner einen Behindertenausweis. Man wird Vorkehrungen treffen müssen, wenn viele von ihnen im Alter Pflege benötigen werden.
Claudia Hausbergers Dank galt dem Beruflichen Schulzentrum, das sich besonders für die Verbesserung der Mitarbeiter in der Pflege einsetzt.
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Bevor er für die CSU in den Landtag gewählt wurde, war der Vater von drei erwachsenen Töchtern Geschäftsführer der Caritas in Nürnberg und beschäftigte fast 700 Mitarbeiter berichtete MdL Hermann Imhoff.
Seit 11 Jahren Bayerischen Landtag hat ihn Ministerpräsident Horst Seehofer im November 2013 zum Gesundheits- und Pflegebeauftragten der bayerischen Staatsregierung ernannt.
Er pflichtete Max Heimerl bei und forderte überdurchschnittliche Bezahlung für Mitarbeiter in der Pflege. Dafür gibt es wirklich viele Gründe, die von der Enge auf den Stationen bis zur physischen und psychischen Belastung reichen. Es ist sein Anliegen, die Wertschätzung für die Beschäftigten in der Pflege zu fördern. Ohne sie alle würde vieles zusammenbrechen.
Das alles und die Themen, die hier anstehen versprach er mit viel Dynamik umzusetzen.
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Max Heimerl bat MdL Hermann Imhoff um Unsterstützung bei der Einrichtung des „dualen Studiengangs Pflege“ wie von Professor Ott vorgeschlagen. Dafür ist das B-S-Z bestens geeignet, das schon jetzt mit der Hochschule in Rosenheim so weit kooperiert, dass sogar Lehrinhalte gegenseitig anerkannt werden.
Nun geht es darum, die Genehmigung des Wissenschaftsministeriums für diesen Studiengang zu erhalten, obwohl in Pfarrkirchen ein Gesundheitsstandort aufgebaut werden soll.
Der neue Studiengang mit nur 30 Studierenden wird ohnehin nur einen kleinen Beitrag zur künftigen Personalausstattung liefern können. Er ist keinesfalls Konkurrenz zu anderen Angeboten.
Zudem ist die Ausrichtung des Studiengangs anders als der anderer Einrichtungen.
Ziel ist es, mehr anbieten zu können. Mehr Studienplätze, bessere Inhalte und bessere Perspektiven. So wollen sie mehr junge Menschen für den Pflegeberuf begeistern.
Dazu gehört auch, junge Leute mit Hochschulzugangsberechtigung für eine Ausbildung in einem Pflegeberuf zu gewinnen.
Darum bat Maximilian Heimerl um die politische Unterstützung in München. Die Unterstützung der Hochschule Rosenheim und des Landkreises ist bereits sicher, der sogar das Gebäude neu bauen wird.
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MdL Hermann Imhoff nahm die Anregungen auf und bat, solche Anliegen vorzutragen. Sie sind für solche Anfragen immer offen.
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Auf einem Rundgang durch die Ausbildungsräume konnte sich MdL Hermann Imhoff selbst ein Bild machen und mit Auszubildenden sprechen. Die waren gerade dabei Pflegebedürftige zu waschen.
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Später diskutierte MdL Hermann Imhoff mit den Auszubildenden drängende Fragen ihrer Ausbildung und ihrer Einrichtungen.
Viele von ihnen waren erst nach einer anderen Ausbildung zur Pflege gekommen. Als sie ihre erste Ausbildung begannen, wussten sie nichts von der Pflegeausbildung. Wahrscheinlich hätten sie sie damals auch nicht gewählt, weil der Pflegeberuf in der Gesellschaft kein besonders gutes Image besitzt.
Ihr Weg in die Pflegeausbildung führte über den Zivildienst oder über Praktika. Dabei haben sie erkannt, welche Herausforderungen aber auch welche Befriedigung es mit sich bringt anderen helfen zu können.
Als dringende anzupackende Themen erachteten sie die Verbesserung der personellen Ausstattung der Einrichtungen. Es muss doch möglich sein, dass Krankheits- oder urlaubsbedingt abwesende Mitarbeitern nicht zum Zusammenbruch der Pflege führen.
Die Belastung der Mitarbeiter in der Pflege muss reduziert werden um einerseits die Motivation zu erhalten, aber auch die physische Leistungsfähigkeit. Das gilt sowohl für die Krankenhäuser als auch für die Altenheime. Bessere personelle Ausstattung würde auch die Fluktuation in den Häusern reduzieren und im Endeffekt den würdevollen Umgang mit den Pflegebedürftigen fördern.
Nach ausführlicher Diskussion dankte MdL Hermann Imhoff für den Einblick in die Praxis, der ihm hilft, künftig richtige Entscheidungen zu treffen.
219 Auftakt zum Börsenspiel der Sparkasse Altötting-Mühldorf 4:10
Schüler der 11. Klasse lud die Sparkasse in den Übungsraum für Schülerfirmen der privaten Wirtschaftsschule Gester ein um das Börsenspiel 2014 vorzustellen und die jungen Leute zum Mitmachen einzuladen.
Virtuelle 50.000 Euro erhalten Gruppen aus 3 bis 5 Teilnehmern zur Verfügung und können ganz so wie im richtigen Leben Aktien kaufen und verkaufen. Dabei müssen sie die Entwicklung der Unternehmen beobachten, auf äußere Einflüsse reagieren und sogar die Stimmung an den Handelsplätzen und in der Politik beobachten und bewerten.
Bei der Bewertung von Unternehmen haben sich in den letzten Jahren die Kriterien stark verändert. Lag das Augenmerk vor Jahren noch hauptsächlich auf dem maximalen Ertrag, rückt nun die Art der Gewinn-Erwirtschaftung stark in den Vordergrund. Unternehmen, die ihre Betriebe nachhaltig organisieren und umweltfreundlich produzieren stehen auf der Beliebtheitsskala ganz oben.
Im „Planspiel Börse“ sind solche Unternehmen mit einem weißen Plus auf grünem Feld gekennzeichnet. Auf sie sollen die Teilnehmer besonders achten. Mit welchen Wertpapieren sich die Teilnehmer beschäftigen steht ihnen natürlich frei.
Natürlich unterliegt das Planspiel Regeln, wie im wirklichen Leben eben auch. Und der Ertrag hängt stark vom Mut der Investoren ab. Nichts anderes sind Leute, die ihr Geld in Aktien anlegen. Auch wenn’s hier nur virtuelles Geld ist.
Anmelden kann sich jeder unter www.planspiel-boerse.de. Weitere Informationen gibt’s bei der Sparkasse vor Ort. Anmelden kann man sich ab sofort bis spätestens 12. November. Los geht’s am 1. Oktober, der letzte Börsentag ist der 10. Dezember.
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Was bewegt die jungen Leute, am Planspiel Börse mitzumachen? (O-Ton)
Könntest Du Dir vorstellen, später in diesem Bereich zu arbeiten? (O-Ton)
Welche Taktik verfolgst Du? Vorsichtig oder auf Risiko? (O-Ton)
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18 Gruppen allein an der Wirtschaftsschule Gester hatten nach der Auftaktveranstaltung bereits ihre Teilnahme erklärt. Da alle weiterführenden Schulen in den Landkreisen Altötting-Mühldorf zur Teilnahme am Planspiel eingeladen werden, wird wohl auf der Handelsplattform ab 1. Oktober die Post abgehen!
220 Eröffnung der Woche des Ehrenamts mit einer Ausstellung im Haus der Kultur 6:00
In der Studiogalerie fanden sich alle drei Waldkraiburger Bürgermeister, Bürgermeistersprecher Dr. Karl Dürner, stellvertretender Landrat Alfred Lantenhammer, zahlreiche Stadträte und viele Vertreter von Vereinen und ehrenamtlicher Institutionen ein um die Ausstellung rund um das Ehrenamt zu besichtigen.
Zur fünften Ehrenamtsausstellung hieß Seniorenbeiratsvorsitzende Erika Fischer die zahlreichen Gäste willkommen. Sie war stolz auf über 30 Aussteller und berichtete, sie hatte sogar Absagen erteilen müssen.
Mit ihrer Ausstellung sollen ehrenamtlich Aktive öffentlich gewürdigt werden und solche zum Mitmachen motiviert werden, die bisher nicht aktiv sind. Sie dankte ihrem Team für die umfangreiche Vorbereitung, die fast ein Jahr gedauert hatte. Besonders Ehrensache-Geschäftsführer Alfons Wastlhuber, der mit Geldern des Sozialministeriums und von Sponsoren geholfen hat. Besonders die Sparkasse, die Kraiburg-Holding und die Stadt haben tatkräftig dazu beigetragen.
Erika Fischer kündigte aber auch an, künftig die Ehrenamtsmesse auch anderen Gemeinden zu überlassen und sie erst in ein paar Jahren wieder hier auszurichten.
Sie wies auf den Aktionstag für ehrenamtliches Engagement hin, der am Sonntag 28. September im Haus der Kultur stattfindet und ein wirklich umfangreiches Programm bieten wird.
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Stellvertretender Landrat Alfred Lantenhammer erinnerte daran, dass auch die Kommunalpolitiker aus dem Ehrenamt kommen. Häufig zeigt sich, dass junge Leute sich ehrenamtlich engagieren, deren Eltern bereits ehrenamtlich tätig waren.
Die Erfahrung zeigt auch, dass viele Veranstaltungen nicht möglich wären, wenn nicht Ehrenamtliche mithelfen würden.
Das ehrenamtliche Engagement ist also wichtig für die Gesellschaft. Er war deshalb stolz darauf, die Woche des bürgerschaftlichen Engagements eröffnen zu dürfen.
Mit ihrer Teilnahme an dieser Woche setzen die Gäste ein wichtiges Zeichen gegen die Ellbogenmentalität, die sich in der Gesellschaft breit gemacht hat.
Auch wenn der größte Lohn für Ehrenamtliche die Gewißheit ist, Gutes getan zu haben, hat der Landkreis die Ehrenamtskarte eingeführt, die mit Ermäßigungen echte finanzielle Vorteile bietet.
So dankte er den Anwesenden und wünschte weiter viel Freude bei der Ausübung ihrer Tätigkeit.
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Auch für Bürgermeister Robert Pötzsch ist das Ehrenamt unverzichtbar für die Gesellschaft. Diese Ausstellung bietet einen Überblick über die tollen Angebote in der Stadt und im Landkreis.
Es ist schwierig, Leute für das Ehrenamt zu begeistern. Diese Ausstellung und der Aktionstag tragen dazu bei, den Bürgern die Möglichkeiten aufzuzeigen, die sich ihnen bieten.
Auch wenn er nicht alle Anwesenden einzeln begrüßen wollte, wollte er doch die Teilnehmer an der Ausstellung nennen: (O-Ton)
So hoffte Bürgermeister Robert Pötzsch auf viele Besucher der Ausstellung und lud zum Aktionstag am Sonntag ein. Damit eröffnete er die Ausstellung.
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Die Besucher nahmen abschließend die Angebote in Augenschein und diskutierten die vielen Anliegen, die ehrenamtliche vereinen.
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Die Ausstellung rund um das Ehrenamt ist noch bis zum Ende der Aktionswoche in der Studiogalerie im Haus der Kultur in Waldkraiburg zu sehen.
221 Kirta bei den Mühldorfer Trachtlern - Tradition pflegen 13:00
Lange Zeit gingen besorgte Blicke zum Himmel – Würde das Wetter halten und das Feiern im Freien erlauben?
Die Trachtler waren auf alles vorbereitet, hatten für Sau-Grill und für den Steckerlfischgrill Überdachungen vorbereitet und den Gästebereich überdacht.
Schon lang bevors losgehen sollte, kamen die ersten Gäste und genossen Grillfleisch, Würstl und Salat. Und natürlich ein kühles Bier dazu. Für später war die Kuchentheke gut gefüllt.
Stadtrat Ulli Niederschweiberer sorgte für Schwung an der Kirta-Hutsch’n, die später mehr in den Mittelpunkt rücken sollte.
Die Holzschupf’a-Musi begleitete das mittägliche Genießen. Die Gewinner des „Wasserburger Löwen“ eines renommierten Preises für Musikgruppen machten die drohenden Wolken vergessen.
Leider hielt das nicht allzu lang und so trieb ein kurzer heftiger Schauer die Gäste unters Dach.
Vielleicht deshalb war die Sau gleich verspeist und die Steckerlfische am ausgehen?
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So einen Zopf flechten fordert Geduld – vom Mädchen und von der Mama. (O-Ton)
Dafür schaut’s hernach wirklich schön aus. (O-Ton is‘ schlimm?)
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Während Vorstand Georg Waldinger Mittag machte, sagte uns der Norbert Neumann wie’s weitergeht. (O-Ton I hob jetz glei an Auftritt)
Bevors losgehen konnte, mussten sie aber erst die Bühne trocknen.
Noch ein paar mahnende Wort und dann der erste Auftritt der Trachtenkinder.
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Die Buben schlossen mit einem Plattler an. Vorplattler Thomas Enzinger musste da schon noch immer ein bissal Anweisungen geben.
Und das mit dem Juchez’n klappte auch nicht so recht.... Aber – das wird schon! (O-Ton)
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Inzwischen war auch Bürgermeisterin Marianne Zollner gekommen und genoß zusammen mit einer ganzen Reihe Stadträte die Gemeinschaft.
Zum Schützen- und Trachtenzug hatten die Trachtler einen Themenwagen vorbereitet. Der zeigte heuer das Seiler-Handwerk, also das verzwirbeln von einzelnen Fasern zu einem richtigen Seil. Und das geht so....
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Nochmal die Kinder.
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Und nochmal hutschen.
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Frau Bürgermeister, unser Trachtenverein mit seinen vielen Kindern pflegt seit Jahren unsere Trachten, unsere Tänze und unsere Bräuche. Das sind wir, das gehört zu uns! (O-Ton Marianne)
Blauer Himmel begleiete die Aktiven auf die Bühne zum „Mühlradl“.
Weiter ging's mit einem Plattler.
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Schorsch, die Kirtafeier bietet alles, was zu unserem Brauchtum gehört. Wie lang macht der Verein das schon? (O-Ton)
Deswegen pflegen wir auch die Miesbacher Tracht. (O-Ton)
Wie groß ist denn der Verein? (O-Ton)
Was macht der Verein alles außer den Auftritten, die wir gerade gesehen haben? (O-Ton)
Wie schaut’s mit dem Nachwuchs aus? (O-Ton)
An wen kann sich jemand wenden, der mitmachen möchte? (O-Ton)
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Das Gastspiel der Sonne beendeten dicke schwarze Wolken so dass sich die Aktiven mit ihrem letzten Auftritt beeilen mussten.
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Später stürmten die Gäste die Kuchentheke und sorgten dafür, dass wirklich nichts übrig blieb und die Vereinskasse wieder gut gefüllt war.
222 Saisonauftakt der Handballer des VfL Waldkraiburg 10:40
Mit einem Übungsspiel der Handballjugend begann der Auftakt-Nachmittag in der Halle an der Liszt-Schule in Waldkraiburg.
Zum Auftakt in die neue Saison kamen alle Mannschaften in der Halle zusammenkommen. Abteilungsleiter Norbert Fischer und sein Stellvertreter Dietmar Wesp freuten sich, zweiten Bürgermeister Richard Fischer begrüßen zu können. Dazu die stellvertretenden Vorstände des Hauptvereins Lydia Partsch und Thomas Hirn.
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Zweiter Bürgermeister Richard Fischer wünschte den Handballern im Namen der Stadt viel Glück in der kommenden Saison, unfallfreien Spielbetrieb und viel Erfolg.
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Diesen Wünschen schloss sich Dietmar Wesp an und legte den Besuchern das Saisonheft ans Herz, das sie mit viel Mühe zusammengestellt haben. Sein Dank galt allen Mitwirkenden und besonders den Sponsoren, die sie zum Teil seit Jahrzehnten unterstützen. Ohne sie alle wäre der Spielbetrieb nicht möglich.
Besonderer Dank galt Manfred Nutz, der alle Mannschaften mit neuen Trikots ausgestattet hat.
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Viele Gründe hatten die Trainer der ersten Herren-Mannschaft bewegt, nicht mehr weiter zu machen. Norbert Fischer dankte Holger Becker und Manfred Rudolf für ihren Einsatz in den zurückliegenden beiden Jahren mit einer großen Flasche Haager Unertl-Weißbier. Leider war Manfred Rudolf verhindert, so dass Holger Becker die Flasche mitnahm.
Um Kinder von 5 bis 10 Jahren an den Handballsport heranzuführen wird Radko Nowak eine neue Kinderhandballmannschaft trainieren.
Norbert Fischer stellte die Mannschaften und ihre Trainer für die kommende Saison vor. Er begann mit der weiblichen Jugend D die in der zurückliegenden Saison Platz 6 in der Bezirksliga erreichte.
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Auch die männliche Jugend D ist in der Bezirksliga gemeldet.
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Die weibliche C-Jugend spielt in der bezirksübergreifenden Bezirks-Oberliga, also in einer gemeinsamen Oberliga der Bezirke Oberbayern, Niederbayern und Oberpfalz.
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Die männliche B-Jugend hat zuletzt eine fabelhafte Saison in der Landesliga gespielt und wurde eingeladen um den Aufstieg in die Bayernliga zu spielen. Dort reichte es aber dann doch nicht.
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Nach zwei Jahren Pause gelang es wieder, eine Frauenmannschaft anzumelden, die aus der eigenen A-Jugend kommen.
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Durch Ausbildung und Studium entstehen bei den Herren immer wieder Ausfallzeiten, die den Spielbetrieb sehr beeinträchtigen. Trotzdem ist es gelungen, eine Herrenmannschaft aufzustellen, die diesmal einen sehr großen Kader umfaßt.
Trainiert werden sie von Tobias Wethanner und Arthur Terre.
Als Abschluss gabs ein Geburtstagsständchen und Glückwünsche von zweitem Bürgermeister Richard Fischer für Stefan Lode....
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Nach einem gemeinsamen Foto aller Mannschaften hat uns Abteilungsleiter Norbert Fischer noch einmal erklärt, wie die Saison laufen soll. (O-Ton)
Zudem haben sie einen neuen Trainer. (O-Ton)
Wie sieht’s bei den anderen Mannschaften aus – im Jugendbereich? (O-Ton)
Nun habt ihr angekündigt, eine Kindermannschaft ab 5 Jahren aufzubauen. Sind die Mannschaften schon voll oder können sich noch Kinder anmelden? (O-Ton)
Nun folgt ein Freundschaftsspiel der Herrenmannschaft gegen den TV Altötting. Richtig in die Saison startet ihr in der kommenden Woche. (O-Ton)
Das erste Heimspiel findet dann statt am? (O-Ton)
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Als sich die Mannschaften warm gemacht hatten ging's mit dem ersten Schlachtruf los.
Es entspann sich ein Spiel, das den Klassenunterschied nicht erkennen ließ. Zwar gingen die Gäste schon nach 45 Sekunden in Führung, mussten aber schon bald den Ausgleich durch Lion Kernleitner hinnehmen.
Beide Seiten waren bestrebt ein schnelles Spiel aufzuziehen, das jedoch nicht ganz fehlerlos blieb. Beim VfL waren es vor allem Lion Kernleitner, Florian Unger und Norbert Maros, die als Führungsspieler Druck aufbauten und ihre Nebenspieler klug einsetzten. So blieb das Spiel ausgeglichen bis zur 14. Minute, als beim 7:7 der VfL-Trainer die erste Auszeit nahm, um die Mannschaft noch besser einzustellen. Bis zur 25. Minute hielten die Gastgeber gut mit. 11:11 - doch danach geriet einiges durcheinander. Die vielen Wechsel trugen dazu bei, dass es vermehrt zu technischen Fehlern kam. Markus Winkler und Norbert Maros vergaben zudem je einen 7-Meter. Die Folge ein 12:13 Rückstand zur Pause.
Dann ein rasanter Beginn zur zweiten Halbzeit! Martin Gawron, der ein sehr gutes Spiel ablieferte, glich mit zwei Treffern in Folge zum 14:14 aus. Dann war es erneut Lion Kernleitner der seine gute Leistung mit einem Tor zur Führung krönte. Auch Florian Unger versuchte sich vermehrt, benötigte aber noch zu viele Versuche. Dann war plötzlich Funkstille beim VfL, es häuften sich die Fehler und die Gäste erzielten mit ihrem schnellen Spiel innerhalb von sechs Minuten fünf Treffer. 16:20 nach 40 Minuten, doch die Hausherren ließen nicht locker! Norbert Maros und Andreas Weichselgartner brachten den VfL auf 18:20 heran. Aber die Gäste hielten den Abstand immer auf drei Tore. Matthias Papert und Stefan Lode fanden leider noch nicht zu ihrem gewohnten Spiel und waren bei der robusten TV-Abwehr in guten Händen. Nach einer weiteren VfL-Auszeit in der 50. Minute gab es nochmals ein kurzes Aufbäumen, letztlich aber war die "Luft raus". Mit 24:29 ging der Sieg zwar an den TV Altötting, doch einen Klassenunterschied konnte man in dieser Partie nicht ausmachen.
Tobias Wethanner konnte alle 18 Spieler einsetzen und wichtige Erkenntnisse für die weitere Vorbereitung gewinnen.
Also – am 11. Oktober findet das erste Heimspiel statt. Dann sind wir wieder für Sie dabei.
223 Auftaktspiel gegen den TSV Niederviehbach der Volleyballer des TSV Mühldorf zur zweiten Saison in der 3. Liga 10:00
Hallensprecher Thomas Enzinger stellte die Mannschaften des TSV Niederviehbach und des TSV Mühldorf vor, die das erste Spiel der neuen Saison in der Halle an der Mittelschule in Mühldorf bestreiten sollten.
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Günther Thomae hatte die Mannschaft erst vor wenigen Wochen nach der Absage von Michael Maier übernommen. Wo sie im Vergleich zu den Gästen stehen würden konnte deshalb niemand sagen. Um so mehr, als sie gegenüber der vorangegangenen Saison den Abgang von vier Leistungsträgern verkraften, und zwei Neuzugänge integrieren mussten. Zudem drückten einige Mannschaftsmitglieder das Durchschnittsalter erheblich. Es würde sich zeigen, wie sich diese junge Mannschaft gegen die Gäste aus Niederviehbach behaupten würde, die selbst auch nicht ohne Veränderungen ausgekommen sind.
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Es entspann sich ein sehr ausgeglichenes Spiel, in dem die Mühldorfer in schwarzen Trikots keinen Punkt leichtfertig abgaben. Lange Zeit zogen beide Mannschaften gleichauf voran.
Etwa 120 Zuschauer waren in die Halle gekommen. Viele von ihnen Schlachtenbummler der Gäste.
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Ein Aufstellungsfehler kostete die Gastgeber drei Punkte.
Das warf die Mühldorf zurück, die trotzdem Punkt für Punkt aufholten und bei 22:24 zum Satzball aufschlugen. Der Punkt ging an Mühldorf – 23:24 – Nur noch ein Punkt zum Ausgleich.
Da brauchte Niederviehbach erst eine Auszeit.
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Aufschlag Mühldorf:
Das war der Ausgleich zum 24:24.
Wieder Aufschlag Mühldorf – 24:25
Und wieder Ausgleich durch Thomas Branstetter.
Der nächste Punkt ging an die Hausherren, die den nächsten Punkt abgeben mussten. 26:26
Wieder machten Mühldorf einen Punkt und konnte zum Satzball selbst aufschlagen. Mit einem Ball an die Decke beendeten die Gäste den ersten Satz, der mit 28:26 an Mühldorf ging.
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Der zweite Satz: Wohl von der eigenen Stärke überrascht gerieten die Hausherren schnell in Rückstand. 1:6.
So entwickelte sich der Satz weiter, auch wenn Mühldorf langsam verlorenes Terrain gut machte. 17:21.
Trotz allen Einsatzes hatten Niederviehbach beim Stand von 20:24 Satzball.
.... und machte den Punkt zum 20:25 und 1:1 nach Sätzen.
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Nach dem Seitenwechsel nun Mühldorf von rechts spielend:
Auch diesmal enteilten die Gäste den Hausherrn erst einmal.
Mit viel Engagement schafften es Mühldorf zum 17:17 auszugleichen.
Es gelang zunächst, den Gleichstand zu halten.
Dann schlichen sich Fehler ein und so zog Niederviehbach wieder davon.
Noch motivierte Thomas Enzinger die Hausherren. Anders Trainer Günther Thomae. Er wollte mit neuen Anweisungen das Blatt noch drehen.
Es gelang sogar einen Zwei-Punkte-Vorsprung zu holen. 23:21
Trotz aller Anstrengung glichen die Gäste zum 24:24 aus.
Der nächste Punkt ging wieder an Mühldorf – 25:24 und damit eigener Aufschlag zum Satzball.
Den wehrten die Gäste aber ab.
Der nächste Punkt ging wieder an Niederviehbach, die damit Aufschlag zum Satzball hatten.
Wieder wurde es spannend: Der nächste Punkt an Niederviehbach, deren Aufschlag Mühldorf wieder parieren konnte.
Erst bei 27:28 hatten die Gäste die Chance den Sack zu zu machen. Und die nutzten sie auch, so dass der dritte Satz mit 27:29 an Niederviehbach ging.
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Nach der Pause der vierte Satz. Der war eine klare Sache. Niederviehbach zog von Anfang an vorne weg und ließ Mühldorf zunächst nicht näher als auf zwei Punkte herankommen.
Bei 17:18 hatten die Gastgeber die Chance auszugelichen, schafften es aber nicht.
Schließlich schlugen sie selbst beim Stand von 18:24 zum Satzball auf. Der letzte Punkt ging an die Gäste, die damit das Spiel mit 1:3 Sätzen gewannen.
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Herr Thomae, tut die Niederlage weh? (O-Ton)
Betrachtet man den Spielverlauf mit so knappen Satzergebnissen, haben sich Ihre Jungs wirklich gut geschlagen. (O-Ton)
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Herr Mühlbauer, herzlichen Glückwunsch zum Sieg. Ihre Mannschaft sehen die Mühldorfer als Favorit für den Titel in dieser Saison. (O-Ton)
Wie sehen Sie das Spiel? (O-Ton)
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Stefan, das erste Spiel ging verloren. Wie sieht’s denn beiden Mühldorfer Volleyballern aus? (O-Ton)
Wie siehts bei den anderen Mannschaften aus? (O-Ton)
Vielen Dank und viel Erfolg.

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