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Josef J. Pöllmann
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Das gab's 2013 bei Mühldorf-TV und bei Altötting-TV
Hier können Sie nachlesen, worüber wir in KW 47/2014 berichtet haben.
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Nr.
Thema LZ Archiv KW Ersch.
"Gloria Victoria? - Ach Gott, wie geht's im Kriege zu!" Eine musikalische Betrachtung des ersten Weltkrieges im Rahmen der 6. Geschichtstage 17:40 47
Der Flez des Rathauses in Mühldorf war in alten Zeiten der zentrale Raum für Veranstaltungen aller Art. Kreisheimatpfleger Dr. Reinhard Baumgartner nutzt diesen Raum mit seiner historischen Ausstrahlung gern für Veranstaltungen aller Art.
Museumsleiterin Dr. Susanne Abel begrüßte gut 100 Zuhörer unter denen neben Landrat Georg Huber auch zweite Bürgermeisterin Ilse Preisinger Sontag war, zahlreiche Stadträte und viele Heimat- und Geschichtsforscher.
Sie stellte die Geschichtstage vor, die in zahlreichen Veranstaltungen das Leben in der Zeit des ersten Weltkriegs dokumentieren.
An diesem Abend wollten die beiden Gruppen Musik aus dieser Zeit vortragen und Texte zu Gehör bringen, die damals entstanden sind.
Wir wollen hier einige Ausschnitte zeigen.
Der Mühldorfer Vierg’sang eröffnete mit dem „Deutschen Schützenmarsch“ von Josef Kellner.
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Es war nicht ganz einfach, Soldatenlieder vorzutragen, erklärte Dr. Reinhard Baumgartner. Oft benötigen sie Notenblätter weil die Lieder doch nicht mehr so geläufig sind. Er wollte zunächst ein Stimmungsbild des München von 1914 zeichnen, in dem man alles mögliche „kommod“ fand – ein Modewort, das man für alles Mögliche verwendete.
Damals nannte man den schweren Reiter „Schwalangscher“. Ihn hatte das nächste Musikstück zum Thema, in dessen Interpretation der Mühldorfer Vierg’sang auch die Zuhörer einband, grad so wie halt im Wirtshaus...
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In seinem nächsten Beitrag erklärte Dr. Reinhard Baumgartner die Rolle von Ludwig Thoma, der mit Emanuel Kiem, besser bekannt als der Volksmusiksammler „Kiem Paule“, gut bekannt war.
Zahlreiche namhafte Künstler lebten in dieser Zeit in München, etwa Oskar-Maria Graf und Lena Christ.
In Mühldorf wurde der Bahnhof ausgebaut und die Stadttürmer verloren damit ihre Aufgabe. Fahrräder wurden gerade modern, auch die Rambold-Brüder. Franz-Xaver Rambold nutzte die neuen Reisemöglichkeiten und erkundete mit der Eisenbahn Europa und den mittleren Osten.
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Die Wiesmühler Musi spielte dann einen Schottisch von Hans-Girgl Ofenmacher aus Schnaitsee.
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Franz-Xaver Rambold war 1914 Lehrer in einer Münchner Schule und verkehrte im Cafe Simpl, wo Ludwig Thoma die Zeitschrift „Simplizissimus“ gegründet hat. Seine Freizeit verbrachte er seiner Dichterstube im Mühldorfer Elternhaus an der Ecke Stadtplatz/Ledererstraße. Dort hatte er im hinteren Bereich ein kommodes Zimmer mit herrlichem Blick auf den blauen Himmel und den Turm von St. Nikolaus.
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Sie setzten fort mit dem Lied von den schweren Reitern.
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Die Wiesmühler Musi mit dem Tölzer Schützenmarsch.
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Dann trugen Reinhard Albert und Toni Sabold ein Lied von Franz-Xaver Rambold vor: „Ich bin jetzt ein Rekrut“
Tatsächlich entsprach das Militär einem Gesuch der Brüder Rambold, aus dem Militärdienst entlassen zu werden um wieder in den Schuldienst zurückkehren zu können.
Sie setzten fort mit dem Lied, das der Veranstaltung den Titel gab: „Ich hatte einen Kameraden“ oder „Gloria Victoria“
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Franz-Xaver Rambold hatte ein Gedicht zur Zeit verfaßt, ein Kriegs-ABC, das Reinhard Albert dann vortrug.
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Das Lied „Adje, jetzt muss ich reisen“ schildert die Verabschiedung des Soldaten an die Front.
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Aus dem Buch von Lena Christ las Brigitte Albert die Geschichte einer jungen Mutter, die mit ihren drei Kindern noch einmal ihren Mann sehen will bevor der an die Front reist. „Der Landwehrabschied“.
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Mit dem Tegernseer Menuett schloss die Wiesmühldorfer Musi den ersten Teil des Abends ab.
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Nach einer kurzen Pause dankte Dr. Susanne Abel den Musikern und besonders Dr. Reinhard Baumgartner für die viele Mühe, die sie sich in der Vorbereitung gemacht haben. Auch dafür, dass sie den Abend ehrenamtlich bestritten haben. Sie bedauerte, dass dieser Abend nur einmal stattfindet und hoffte auf eine Wiederholung.
Dank galt auch der Stadt Mühldorf, die den Rathausfletz zur Verfügung gestellt hatte.
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Mit dem Wildschütz-Landler eröffnete die Wiesmühldorfer Musi den zweiten Teil des Abends musikalisch.
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Dr. Reinhard Baumgartner erläuterte dann, wie damals Lieder dazu genutzt wurden um die Stimmung unter den Soldaten zu heben oder die Heimat zum Durchhalten zu motivieren.
Dazu diente auch das nächste Lied: „Ach Gott wie geht’s im Kriege zu, da wird viel Blut vergossen!“
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Mit einem langsamen Landler setzte die Wiesmühldorfer Musi fort.
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„Große Kügel hört man sausen“ war das nächste Stück überschrieben, das Volksliedforscher Wolfgang Maier in Rumänien aufgezeichnet hat.
Danach der Wildschütz-Landler.
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Brigitte Albert trug ein Gedicht von Emmerenz Maier vor.
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Mit dem Konzert-Landler und dem Lied „Die schöne Linzerstadt“ ging der Abend nach über drei Stunden zu Ende, der einerseits wahren Musikgenuß, andererseits aber viel Nachdenklichkeit hinterlassen hat.
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Dr. Susanne Abel dankte allen Mitwirkenden und überreichte ihnen je eine Flasche Sekt als kleine Anerkennung.
Der erste Weltkrieg in Schwindegg und Buchbach - eine Ausstellugn im Rahmen der 6. Geschichtstage 10:40
Auf einem 24 Meter langen Transparent hatte die Buchbacher Archivarin Marion Hoffmann alle Ereignisse des viereinhalb Jahre dauernden ersten Weltkrieges vermerkt. Und zwar die politischen Ereignisse, das Geschehen an den Fronten und die Opfer der Region Buchbach und Schwindegg.
Eine Karte zeigt, wie viele junge Männer aus den Gemeinden im heutigen westlichen Landkreis nicht mehr nach Hause gekommen sind.
Ihr Schicksal dokumentieren zahlreiche Sterbebilder.
Auch das Leben der Daheimgebliebenen kommt nicht zu kurz: Lebensmittelkarten, Motivationsbilder und vor allem Beispiele für die unglaubliche Inflation zeigten deutlich, wie die damalige Bevölkerung unter den Folgen des Krieges gelitten hat.
Kriegsgerät und Alltagsgegenstände vervollständigen die Ausstellung, zu deren Zustandekommen viele Sponsoren beigetragen haben.
Zur Eröffnung kamen neben zahlreichen Heimat- und Geschichtsforschern auch die Bürgermeister der Gemeinden Buchbach und Schwindegg, Reichertsheims Bürgermeisterin Annemarie Haslberger und eine Reihe Gemeinderäte aus beiden Kommunen.
Erwin Ebert – Vorstand des Kulturvereins Schwindegg begrüßte die Gäste im Saal des Bürgerhauses zur Eröffnung der gemeinsamen Ausstellung „Der erste Weltkrieg in Buchbach und Schwindegg“. Er dankte dem späteren Referenten Dr. Michael Stumpf und allen, die zum Zustandekommen der Ausstellung beigetragen haben.
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Bürgermeister Dr. Karl Dürner freute sich sehr, im „Stolz der Gemeinde“, also im Bürgerhaus, so eine Ausstellung zu Gast zu haben, wollte aber eine ausführliche Begrüßung seinem Kollegen Thomas Einwang überlassen.
Der war froh und dankbar, mit Dr. Karl Dürner so einen begeisterten Kollegen zur Seite zu haben, der viel zum Zustandekommen der Ausstellung beigetragen hat.
Er war begeistert von dem, was die vielen Helferinnen und Helfer da alles über diese Zeit zusammengetragen haben, die doch schon so lang zurück liegt. Eine hervorragende Präsentation der Geschichte der Heimat. Das Leid und die Entbehrungen der damaligen Zeit kommen dort deutlich zum Ausdruck.
So wünschte er allen Besuchern viel Information und ein gestiegenes Bewußtsein für die eigene Geschichte.
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Der Würdigung der Leistung hinter der Ausstellung schloss sich auch Dr. Karl Dürner an. Mit viel Akribie wurden hier Details zusammengetragen, die nicht nur gefunden werden mussten sondern auch aufzubereiten waren. Dafür galt sein Dank dem Gemeindearchivar Alois Häusler und allen Mitwirkenden im Forum Heimatforschung und im Kulturkreis. Den Sonderapplaus verdient aber schon Alois Häusler. Man kann stolz sein, wenn man solche Leute in der Gemeinde hat.
Stolz war er auch auf Baudirektor a. D. Dr. Michael Stumpf, der später das Leben der Soldaten hinter der Front darstellen wird.
Bei allem war der „14er-Krieg“ kein normaler Krieg. Damals zogen alle euphorisch auf die Schlachtfelder und wurden dabei von der Künstlerelite unterstützt, von Lena Christ, Georg Query, Ludwig Thoma und Ludwig Ganghofer. Heute kann man kaum noch nachvollziehen, wie solche Leute damals die Euphorie unterstützt haben, in den Krieg gezogen sind und dann auch noch Auszeichnungen bekommen haben. Das wollte er aber nur kurz erwähnen und dankte für die gute interkommunale Zusammenarbeit mit der Gemeinde Buchbach, die so eine interessante Veranstaltung erst möglich gemacht hat.
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Kreismuseumsleiterin Dr. Susanne Abel beschrieb die 6. Geschichtstage und das Zustandekommen der zahlreichen Ausstellungen über den ganzen Landkreis verteilt. Die ursprünglichen Bedenken über den Mangel an Zeitzeugen und an Exponaten waren nicht berechtigt, wie die vielen hochkarätigen Veranstaltungen jetzt zeigen.
Sie war sicher, die Erfahrungen aus der Vorbereitung der Geschichtstage umsetzen, und auch weiter im bewährten Kreis zusammenarbeiten zu können um auch weitere Themen in ähnlicher Weise zu bearbeiten.
Besonders würdigte sie die viele Arbeit der Geschichts- und Heimatforscher, die sich so stark ehrenamtlich eingebracht haben.
Wenn sich die Geschichtstage diesmal mit dem Leben im Krieg im Landkreis beschäftigen, weiß inzwischen jeder, dass etwa 2000 junge Leute aus dem Landkreis nicht mehr nach Hause gekommen sind. Weniger bekannt ist aber, dass in der selben Zeit im Deutschen Reich etwa 700.000 Menschen verhungert sind. Während man gefallenen Soldaten Denkmäler setzt, hat man versucht, diese Kriegsopfer unter den Tisch zu kehren. Die Familien haben sie aber nicht vergessen....
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Archivar Klaus Falk aus Buchbach würdigte die Arbeit der Heimatforscher im Landkreis, und beschrieb das Konzept der Ausstellung. Erst wollten sie gar nichts machen. Zusammen mit Schwindegg und weiterer Unterstützer ging es aber dann doch.
Seine Frau Marieberthe hat sich der Sache angenommen, hat das Archiv der Marktgemeinde ausgewertet und den 24 Meter langen Zeitstrahl entwickelt. Sie sind regelrecht erschrocken als sie gesehen haben, wieviele junge Männer aus der Region gefallen sind.
Er hat in der Vorbereitung erkannt, dass der erste Weltkrieg gar nicht die Urkatastrophe war, für die er immer gehalten wird. Das alles begann schon um das Jahr 1800 mit der Säkularisation. Die bürgerliche Gesellschaft, die damals hätte entstehen sollen hatte keinen Bestand. 1848 auferstand das Feudalsystem wieder, war aber diesmal technisch hoch entwickelt. Der Bürger hatte keinen Einfluß mehr auf politische Entscheidungen.
Das 19. Jahrhundert hat sich rasant verändert womit viele Menschen nicht zurecht gekommen sind. Das geht uns heute auch oft noch so. Es entstanden verschiedene Strömungen. Die einen wollten Freiheit und eine Art Ritterschaft, die anderen eher ein friedliches System wie in England ohne die Lasten der Industrialisierung.
Am Vorabend des ersten Weltkrieges waren so viele Menschen bereit, den ganzen Fortschritt mit einer großen Reinigungsaktion wegzuwischen und zurückzukehren zu den Wurzeln.
Wo das geendet hat, ist hinlänglich bekannt.
Alle Erkenntnisse aus der Vorbereitung der Geschichtstage fasste er in einem Satz zusammen: „Laßt uns die Vergangenheit aus der Gegenwart betrachten um für die Zukunft klug zu handeln.“
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Dr. Michael Stumpf zeigte in 96 hochwertigen Fotos das Leben der Soldaten hinter der Front wo es damals die „Etappe“ gab und das Waldlager.
Zunächst aber schloss er sich den Komplementen an die Organisatoren der Geschichtstage an und bemängelte das fehlende Geschichtsbewußtsein in Deutschland. Ganz anders gehen damit die Franzosen und die Engländer damit um.
Er zeigte die Strategie des deutschen Generalstabes, die nach seiner Meinung von vornherein zum Scheitern verurteilt war. Wenn man weiß, dass ein Armee-Korps 40.000 Soldaten umfaßt und eine Brigade 4.000, dann kann man leicht errechnen, wieviele Soldaten hier in die Schlacht zogen.
Bilder von Besichtigungstouren ins Elsaß und historische Aufnahmen erläuterte er anschaulich und abwechslungsreich.
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Abschließend dankte Alois Häusler Dr. Michael Stumpf für seinen Vortrag, für die Unterstützung bei der Organisation der Ausstellung und bei der Durchführung der Geschichtstage.
Damit lud er die Gäste nach unten ein zu einem Teller Brotsuppe, so wie sich die Menschen damals ernährt haben.
Damit dankte er den Zuhörern und bat dem Trompeter die Veranstaltung zu beenden.
"Theater! Theater" - Theatergruppe Kraiburg begeistert aus besonderem Anlass mit einer Krimikomödie 10:30
Nervosität im Theater: Regisseur Falk Wagner muss am Abend vor der öffentlichen Generalprobe zum Stück „Wer ermordete Lord T.?“ einen Schauspieler ersetzen. Kein Problem denkt er, schließlich kennt er einen Kollegen, der das Stück „bestens drauf“ hat. Allerdings weiß niemand, wie der aussieht.
Noch mehr liegen die Nerven blank, als dieser „Joker“ meldet, dass der Zug ausgefallen ist und er sich verspätet. Per Handy verspricht er aber pünktlich zur Generalprobe in Kraiburg zu sein.
Die Schauspieler Karin von Alst und Julius C. Brenner machen es Falk Wagner auch nicht leichter: Sie kann ihren Text nur auf Stichworte hin und er ist mit seinem Vertrag nicht zufrieden und will dann auch noch seine eigene Note einbringen. Weil er den Inspektor heute nicht so richtig „fühlt“, wollte er etwas anderes anbieten.
Dann erinnert sich nach vier Wochen Probe auch noch Karin von Alst nicht mehr an die Handlung. Zwei Tage vor der Premiere diskutieren sie umständlich noch immer grundsätzliche Handlungsabläufe und Dialoge. Das Chaos ist perfekt! Falk Wagner rastet aus! (29:43:00)
Dabei würden die beiden bedeutendsten Theateragenten im Premierenpublikum sitzen...
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Da taucht ein elegant gekleideter Herr auf, den sie sofort hinter die Bühne bugsieren um ihn für die Generalprobe bereit zu machen. Nur, dass der gar nicht so recht weiß, was er eigentlich machen soll.
Falk Wagner nimmts leicht, zeigt ihm, wo er sich für seinen Auftritt vorbereiten kann.
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Endlich die Generalprobe: Lady Sisselthorough bekalgt den plötzlichen Tod ihres Gatten. Schon kurz nach ihrem Notruf kommt Inspektor Carter von Scotland Yard herein und erkennt sofort, dass Lord Sisselthourough ermordet wurde.
Als er eine warme Pfeiffe im Aschenbecher findet, vermutet er, dass die Lady und ein Unbekannter nicht ganz unschuldig am plötzlichen Ableben von Lord Sisselthorough sind. (O-Ton )
Der elegant gekleidete Herr, den alle für Falk Wagners Joker halten, der die Rolle bestens drauf haben sollte, entpuppt sich als zufälliger Theaterbesucher, der keine Ahnung hat, was er da auf der Bühne anstellen soll.
Inspektor Carter und Lady Sisselethorough wissen gar nicht, wie sie spontan den neuen in der Rolle des Stephen Smith in das Stück einbinden sollen.
Karin von Alst und Julius C. Brenner müssen ihr ganzes schauspielerisches Talent aufbringen um die Unkenntnis des Zufallskollegen zu parieren.
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Es ist klar, dass sich aus diesem unvorhergesehenen Mitwirken eines Unbeteiligten und dem Versuch der Schauspieler, das Stück doch noch zu retten, allerlei komische Situationen entwickeln und die Handlung einen ganz anderen Verlauf nimmt, als sie eigentlich sollte.
Wie das abläuft, wollen wir hier aber nicht verraten. Nur so viel: Es geht nicht ohne weitere Morde ab....
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Die Zuschauer dankten den vier Schauspielern mit lang anhaltendem Applaus. Einmal mehr hat die Theatergruppe Kraiburg ein besonderes Stück auf die Bühne gebracht, wieder eine Komödie voller skurriler Charaktere und mit viel typisch britischem Humor.
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Frau Fürstenberger, nach einem Thriller im Vorjahr nun ein Stück, das sich mit dem Theater selbst befaßt. Was war die besondere Herausforderung dabei, dieses schnelle Stück zu inszenieren? (O-Ton)
Da mussten sie neben den Proben auch noch Gesundheitstraining absolvieren! (O-Ton)
„Theater, Theater!“ ist ein sehr textreiches aber mit nur vier Schauspielern ein ziemlich minimalistisches Stück. Die Mitwirkenden werden sehr gefordert. (O-Ton )
Besonders Inspektor – Entschuldigung – Kommissar Carter – sie sind ja befördert worden. (O-Ton)
Sogar wenn er „tot“ ist, muss er sich noch einmischen.... (O-Ton)
Stichwort Geburtstag. Wer hat denn Geburtstag gefeiert? (O-Ton)
Dann war dieses Stück ein Geburtstagsgeschenk? (O-Ton)
Da gratulieren wir herzlich. (O-Ton)
Heinz Kasulke, so als Passant einzuspringen ist nicht einfach, und dann auch noch im Badener Dialekt. (O-Ton)
Wie heißt nochmal die Lady, deren Namen man kaum aussprechen kann? (O-Ton)
Premiere war am 8. November, heute war die zweite Aufführung. Wie oft kann man Euch noch sehen? (O-Ton Fürstenberger)
Also, wer einen vergnüglichen Theaterabend erleben will, der ist mit einem Besuch von „Theater, Theater!“ der Theatergruppe Kraiburg in der Remise bestens beraten.
"Ausdruck und Harmonie in Farbe" Christl Stenglin stellt in der Galerie der Kreisklinik aus 7:00
Bernhard Streit fotografierte gerade die Künstlerin für das Pressefoto zur Ausstellung, als wir die Gelegenheit wahrnahmen, uns ihre Werke anzuschauen.
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Kreiskliniken Geschäftsführer Heiner Kelbel freute sich, die Gäste zur fünften Vernissage in diesem Jahr begrüßen zu können. Das heißt, Weihnachten muss vor der Tür stehen...
Er freute sich auch, von einem sehr erfolgreichen Jahr der Klinik berichten zu können. Die große Zahl Patienten hat auch die Verlegung der Vernissage nötig gemacht, die doch immer wieder den Klinikbetrieb behindert hat. Er freute sich besonders über die Bilder von Christl Stenglin, die an der Klinik bereits durch mehrere Werke vertreten ist. Alles weitere wollte er berufeneren Rednern überlassen.
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Gernot Sorgner hieß die Gäste im Namen des Kunstvereins an dieser Außenstelle der Galerie in Waldkraiburg herzlich willkommen. Er freute sich über die große Unterstützung der Klinik durch die Mitarbeiter des Hauses, die ihnen geradezu ihre Wünsche von den Augen ablesen.
Zu Christl Stenglin wollte er nicht viel sagen: Sie ist ein „Urgestein“ im Kunstverein Inn-Salzach.
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Dr. Rainer Lihotzky aus Trostberg hieß besonders Christl Stenglin willkommen. Er wollte keine Laudatio auf die Künstlerin halten. Wenn überhaupt, würde er eine Laudatio dafür auf die Klinikleitung halten, weil sie so eine Ausstellung ermöglicht hat.
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Kunst in einer Klinik kann Patienten Mut geben und den Mitarbeitern die Arbeit angenehmer gestalten. Dieses Ziel ist mit den gezeigten 38 Bildern sicher erreicht.
Christl Stenglins Bilder vermitteln Optimismus, jedes anders. Optimismus erzeigt sie nicht mit niedlichen Blümchen oder fremdenverkehrsfördernden Landschaftsbildern, fällt aber mit ihrer Abstraktion niemals ins Bodenlose.
Die gelernte Bankkauffrau hat ihre künstlerischen Fähigkeiten im Selbststudium erworben.
Sie hat ihren eigenen Stil gefunden und nie fremde Malweisen kopiert. Wo Christl Stenglin draufsteht ist also auch Christl Stenglin in ihrem ganzen Wesen zu sehen.
Langeweile oder Gleichmaß sind ihr gänzlich fremd. Vielmehr schwelgt sie in grenzenloser Kreativität. Revolte ist nicht ihre Art obwohl sie Zeichen setzt. Diese zu erkennen benötigt Zeit, die man sich nehmen muss.
Wenn die Ausstellung heißt „Ausdruck und Harmonie in Farbe“, zeigen das alle ihre Werke – jedes auf seine Weise. Statische Gemütsruhe oder bequeme Zufriedenheit gibt es zwar nicht, doch gleicht ihr Pinselstrich der Nadel eines Gefühlskompaß....
Ein transparentes Farbverständnis, ihr Mut zu Gegensätzen und besonders ihr Blauton als Kontrapunkt verfehlen nie ihre Wirkung. Ihre Radierungen beweisen graphische Leichtigkeit.
Dann ging Dr. Lihotzky auf einzelne Werke ein und beschrieb Christl Stenglins Art zu Arbeiten und die Aussagen ihrer Werke. Er überließ aber die Interpretation jedem Einzelnen. Sie hat jedem Betrachter etwas zu sagen, was mit Farbe und Harmonie zu tun hat.
(O-Ton 26:36:13 Nun frage ich Sie, welcher Ort wäre für diese Ausstellung geeigneter...)
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Christl Stenglin selbst hieß die Gäste willkommen und dankte sowohl der Klinikleitung als auch den Mitarbeitern des Bereiches Öffentlichkeitsarbeit, die hier professionell und perfekt gearbeitet haben. Sie hatte hier an der Klinik überall unglaublich freundliche Leute getroffen. Für diese Freundlichkeit dankte sie besonders und erklärte die Ausstellung für eröffnet.
(O-Ton Heiner: Das Buffet dann auch.... )
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Die Ausstellung „Ausdruck und Harmonie in Farbe“ ist noch bis 11. Januar während der üblichen Öffnungszeiten in der Galerie der Kreisklinik zu sehen. Schau’n Sie doch mal rein.
Handball: VfL Waldkraiburg gegen TuS 1860 Pfarrkirchen 8:45
Es war mit Spannung erwartet worden, das Duell der Waldkraiburger Handballer gegen den bisher ungeschlagenen Tabellenführer TuS Pfarrkirchen. Waldkraiburgs Trainer Tobias Wethanner musste erneut die Mannschaft umbauen. Andreas Weichselgartner wird mit seinem Kreuzbandanriss noch länger ausfallen, und auch bei Martin Gawron dürfte es auch noch einige Wochen dauern, bis er wieder voll einsatzfähig ist. Zudem pausierten Sebastian Wesp und Ralph Hufnagl, im Rückraum waren Norbert Maros und Florian Unger nur bedingt einsatzfähig.
Waldkraiburg in schwarzen Trikots begann von links nach rechts und musste schon gleich einen Rückstand hinnehmen.
Es war noch keine Minute gespielt und schon lagen die Hausherren 0:2 hinten.
Dann der Anschlusstreffer für den VfL durch Stefan Lode.
Pfarrkirchen vergrößerte den Abstand zusehends – hier auf 1:5
1:5 nach gerade einmal fünf Minuten.
Waldkraiburg konnte seine Chancen nicht nutzen.
Sie stemmten sich jetzt aber mehr gegen die Angriffe der Gäste und erarbeiteten sich bessere Chancen. Auch wenn der Torerfolg versagt blieb.
Es gelang ein ums andere Mal die Gäste am Treffen zu hindern.
Erst die Chance verpaßt, im Nachwurf aber dann der lang ersehnte Treffer zum 2:5.
Es hatte über drei Minuten gedauert...
Waldkraiburg fand langsam ins Spiel und holte auf. 4:6.
Dann bestraften die Schiedsrichter dieses Foul mit einem Strafwurf. 4:7 – keine Chance für Karl-Heinz Lode.
Gleich darauf auf der anderen Seite: Foul, 2-Minuten-Strafe und Strafwurf für die Hausherren. Lion Kernleitner stellte sich der Verantwortung. 5:7.
Die nächsten beiden Angriffe konnten die Gäste nicht verwerten und sich selbst nur mit unfaieren Mitteln verteidigen. Diesmal war es Norbert Maros, der den Strafwurf gekonnt versenkte. 6:7.
Den nächsten Ball knallten die Gäste wieder neben das Waldkraiburger Tor.
Ein ums andere Mal war es Stefan Lode, der seine Mannschaft im Spiel und den Abstand gering hielt.
Team-Time-Out für die Gäste erlaubte uns den Blick auf den Damenmannschaft des TuS Pfarrkirchen, die hinter unserer Kamera ihre Vereinskameraden stark anfeuerten. Sie spielten nach dem Spiel der Herren gegen die Damen aus Waldkraiburg.
Trotz der Besprechungspause ging der nächste Treffer auf das Konto der Hausherren, die damit ausglichen. 8:8
Dem nächsten Konter der Gäste konnte Karl-Heinz Lode nichts entgegensetzen.
Ihre Führung hatte aber nicht lange Bestand.
Lion Kernleitner konterte und traf. Waldkraiburg erstmals in Führung.
Den nächste Angriff konnte der starke Karl-Heinz Lode parieren und Waldkraiburg im Gegenzug auf 11:9 den Abstand vergrößern.
Und wieder Karl-Heinz Lode.
Gleich drauf hatte er aber gegen diesen scharfen Wurf keine Chance. 11:10.
Dann glichen die Gäste aus zum 11:11.
Das nahm Tobias Wethanner zum Anlass für ein Gespräch mit seinen Leuten. Noch fünf Minuten in der ersten Hälfte.
Die Anweisungen hatte Folgen. Waldkraiburg traf zur erneuten Führung. Der Gästetorhüter ratlos.
Er sah auch in der nächsten Szene nicht sonderlich gut aus. 13:11.
Dann dieses Foul gegen Waldkraiburg – 2-Minuten-Strafe und Strafwurf. Wieder eine Angelegenheit für Norbert Maros.
Der trifft souverän zum 15:12
Karl-Heinz Lode zeigte sich an diesem Nachmittag besonders stark...
Mit einer komfortablen 16:12 Führung für die Hausherren gingen die Mannschaften in die Pause. Es würde sich nach dem Seitenwechsel zeigen, ob sie die Hausherren diesen Vorsprung würden halten können.
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Nach der Pause Waldkraiburg von rechts nach links.
Wieder war es Karl-Heinz Lode, der seinen Kasten sauber hielt.
Nach diesem Foul mussten sich die Schiedsrichter erst beraten, entschieden dann aber auf weiterspielen. Auch die nächsten Fouls blieben ungeahndet.
Erst nach fast vier Minuten gelang den Gästen wieder ein Treffer: 16:14
Den nächsten Angriff konnten sie aber nicht verwerten.
im Gegensatz zu den Hausherren. 18:14.
Strafwurf nach diesem Foul. Norbert Maros – an die Latte.
Dann nutzen die Hausherren einen Fehlpaß für einen Konter und treffen zum 19:15. Für seinen lautstarken Protest kassiert der Gästetorhüter die gelbe Karte.
Dann Strafwurf für die Gäste. Eine Angelegenheit für Chris Michl im Tor. Und der kann parieren.
Gleich drauf eine ähnliche Situation. Wieder 7-Meter für die Gäste: Diesmal ist Chris Michl chancenlos.
Und gleich noch einmal auf der anderen Seite: Diesmal trifft Norbert Maros.
Und gleich drauf Lion Kernleitner. 21:16.
Das Spiel wurde schneller und intensiver.
Karl-Heinz Lode zeigte ein ums andere Mal was er drauf hat.
Der Gegenzug bringt das 22:17.
Dem nächste Strafwurf für Pfarrkirchen hat Lode aber nichts entgegenzusetzen.
Die Gäste fassen härter zu: 2-Minuten-Strafe bedeutet Unterzahl. Die können die Hausherren aber nicht nutzen.
Dann geht es Schlag auf Schlag: 22:20 – Der Vorsprung schmilzt.
Tobias Wethanner nimmt eine Auszeit und die Damen der Gäste intensivieren ihre Anfeuerung.
Die Anweisungen wirken: 23:20.
Ein Foul der Abwehr bringt den nächsten Strafwurf für die Gäste. Und damit den nächsten Treffer.
Während die Waldkraiburger hier den Ball verlieren, überlupfen die Gäste auf der anderen Seite den Torhüter zum 23:23 Ausgleich.
... und treffen dann wieder zur Führung.
Dann zeigte auch der Gästetorhüter, dass er zu Recht im Kasten steht.
Noch fünf Minuten zu spielen.
Wieder gelingt den Gästen der Treffer zum Ausgleich. 24:24
Allerdings „verdient“ sich Norbert Maros eine Zwei-Minuten-Strafe.
Der nächste Führungstreffer gelingt den Gäste nach diesem Konter.
die Hausherren kämpfen und schaffen erneut den Ausgleich. Noch zwei Minuten.
Trotz dieses harten Einsatzes lässt der Schiedsrichter weiterlaufen. Das führt zum Führungstreffer für die Tabellenführer aus Niederbayern.
Noch einmal haben die Gastgeber die Chance auszugleichen: Den Strafwurf setzt Lion Kernleitner aber neben das Tor. Und auch die letzte Chance bleibt ohne Tor.
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Mit 25:26 verlieren die Handballer des VfL Waldkraiburg ein Spiel das sie über weite Strecken souverän angeführt hatten. Am Ende dominierte die erfahrenere Mannschaft – wenn auch nur mühsam und nur mit einem Tor Vorsprung.
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Tobias Wethanner, Ihre Einschätzung? (O-Ton )

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