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Victoria Pöllmann Landkreis Mühldorf > Stadt Mühldorf >
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Josef J. Pöllmann
Stadt Waldkraiburg > Neumarkt St. Veit > Gemeinde Ampfing > Stadt Altötting > Mühldorf-TV ist durch die BLM lizenziertes Lokalfernsehen
Josef J. Pöllmann ist Mitglied im Deutschen Presse Verband
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Das gab's 2013 bei Mühldorf-TV und bei Altötting-TV
Hier können Sie nachlesen, worüber wir in KW 05/2015 berichtet haben.
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Nr.
Thema LZ Archiv KW Ersch.
12 Die Union tanzt elegant in Waldkraiburg - Der Ball der CSU 13:50 05 29.01.15
„Die Union tanzt“ kreiste schon lange vor Ballbeginn über die Tanzfläche, als sich im Foyer neben den Waldkraiburger CSU-Mitgliedern auch Landrat Georg Huber einfanden, MdL Dr. Martin Huber und sogar Staatsminister Dr. Marcel Huber.
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CSU-Ortsvorsitzender Harald Jungbauer freute sich über den zahlreichen Besuch und stellte die Showtanzgruppe „Members of Dance“ vor, die einen fulminanten Auftakt für den Ball bieten sollten. Der mußte vorgezogen werden, weil die Tanzgruppe später einen weiteren Auftritt in Lauingen bei Günzburg zu bestreiten hatte.
Die Show der „Members of Dance“ steht in diesem Jahr unter dem Motto „Es war einmal – wenn Geschichten erwachen“. Darin greifen sie Märchen der Gebrüder Grimm auf, die – obwohl schon sehr alt – noch immer erzählt werden.
Kein Wunder, denn viele der lehrreichen Lektionen haben auch in der heutigen Zeit ihre Berechtigung. So muss sich eine Lehrerin heute zum Beispiel oft gegen ein ganzes „Wolfsrudel“ Schüler durchsetzen und wie Rotkäppchen Mut beweisen. Arme, tüchtige Mädchen werden wie Aschenputtel mit Habgier konfrontiert, Kinder wie Hänsel und Gretel von ihrer Mutter verstoßen und Assistentinnen lernen, dass sie alles erreichen können, wenn sie nur an sich glauben. So beschreiben die „Members“ selbst ihre Interpretation von Grimms Märchen: „Es war einmal“
Hier einige Ausschnitte des fast halbstündigen Programms. Welche Märchen sie darstellen, erkennen Sie sicher leicht:
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Harald Jungbauer dankte den Trainerinnen Veronika Tafelmaier und Steffi Huber und „Hahn im Korb“ Andreas Bornhagen für diesen fulminanten Auftritt und überreichte zwei Flaschen Sekt.
Na ja, ein kleines Gläschen für jeden wird schon drin sein.
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Bevor sie ausmarschierten, dankte „Members“-Chef Florian Wandinger für die zurückliegenden acht Jahre, in denen sie auf dem Ball der CSU ihre Show zeigen durften und immer ein hervorragendes Publikum vorgefunden haben. Für Harald Jungbauer und seine Lebensgefährtin hatte er zwei Flaschen „Members-of-Dance-Weißbier“ und zwei Sekt in Dosen..... Damit freute er sich schon aufs nächste Jahr.
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Der Ausmarsch bot einen weiteren Höhepunkt.
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Dann die eigentliche Balleröffnung mit dem Auftaktwalzer von Harald Jungbauer und seiner Lebensgefährtin Gerlinde.
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Sie blieben nicht lang allein: Staatsminister Dr. Marcel Huber und Gattin Adelgunde, Bürgermeister Robert Pötzsch und Gattin Marion und viele weitere schlossen sich an.
Carambolage beließ es nicht beim Walzer und schloß gleich eine ganze Tanzrunde an.
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Die erste Tanzpause nutzte Harald Jungbauer zur Begrüßung der Gäste nach diesem fulminanten Auftakt.
Er war sicher, der CSU-Ball kann es leicht mit dem Stadtball vor einer Woche aufnehmen. Vielleicht nicht beim Budget, sicher aber mit den Ehrengästen, den Promis.
So begrüßte er CSU-Kreisvorsitzenden und Staatsminister Dr. Marcel Huber mit Gattin, MdL Dr. Martin Huber, Bezirksrätin Claudia Hausberger, Landrat Georg Huber, seinen Stellvertreter Alfred Lantenhammer, die drei Waldkaiburger Bürgermeister, Altbürgermeister Siegfried Klika, zahlreiche Stadträte und eine ganze Reihe Bürgermeister, Kreis-, Stadt- und Gemeinderäte umliegender Orte. Darüber hinaus hieß Harald Jungbauer Vertreter umliegender CSU-Ortsverbände herzlich willkommen.
Damit begrüßte er die Band „Carambolage“, die den guten Ton zum Ballabend liefern sollte. Er bat sie, für eine volle Tanzfläche zu sorgen. Das gelang ohne große Anstrengung.
Da fand sich dann Neumarkts CSU-Urgestein Egbert Windhager genau so ein, wie zweiter Bürgermeister Richard Fischer mit CSU-Stadträtin Annemarie Deschler.
Landrat Huber mit seiner ehemaligen Stellvertreterin Eva Köhr. Und der stellvertretende Kreisvorsitzende Ulrich Niederschweiberer mit Bezirksrätin Claudia Hausberger.

Ganz befreit von der Verantwortung des Gastgebers konnten Bürgermeister Robert Pötzsch und Gattin Marion geniessen.
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Carambolage mit Sängerin Alexandra blieben keinen Musikwunsch schuldig und entführten die Gäste in den wilden Country-Westen.
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Natürlich waren auch Leonhard und Gabi Schleich dabei.
Dr. Martin Huber und Freundin Kathrin Grundner und Schwindeggs Ortsvorsitzender Martin Thalmeier mit Neumarkts CSU-Stadträtin Rosina-Maria von Roennebeck.
Sie alle wollten „More of You“ und sagten mit „Relax“: „Weil i Di måg“.
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Oder mit STS „Gö Du bleibst heit Noch bei mia“
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Oder mit Nicki’s „Wene mit dir danz...“
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Oder mit den Seer’n „Wia a wuid’s Wossa“
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Dann marschierte der Hofstaat der Faschingsgesellschaft Waldburgia ein. Hofmarschall Christian Hinkelmann stellte Prinzessin Julia I. und Prinz Manuel II. vor. Sie zeigten ihren Prinzenwalzer.
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Natürlich gabs Orden: Den ersten für MdL Dr. Martin Huber.
Für Bezirksrätin Claudia Hausberger,
für Landrat Georg Huber,
für stellvertretenden Landrat Alfred Lantenhammer,
für JU-Vorsitzende Stephanie Pollmann,
für Jugend- und Familienreferentin und stellvertretende Kreisvorsitzende Charlotte Konrad,
und für Stadtrats und Kreistags-Fraktionsvorsitzenden Anton Sterr.
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Die Waldburgia mit ihrem Showtanz in dem Banditen nach einem Überfall auf einen Zug von den Guten besiegt werden.
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Das Prinzenpaar folgte mit seinem Showtanz.
Irgendwann braucht Prinz Manuel eine Zigarre und einen Schluck aus der Whiskeyfalsche für frischen Schwung.
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Noch einmal Orden, diesmal für die Stadträte:
Für Eva Köhr,
Annemarie Deschler,
Rainer Zwieslsperger,
Bernd Sottek,
Kassier Horst Lang,
und schließlich für Harald Jungbauer selbst. Für ihn hatten sie einen besonders schönen Orden.
Harald Jungbauer dankte Prinzessin und Prinz für ihre Auftritte und bewunderte ihre Tanzkunst. (O-Ton ich könnts nicht besser!)
Dem Hofstaat überreichten sie eine Flasche Sekt und dankten so für den Auftritt der Garde, die daraufhin ihren Ausmarsch zeigte.
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Damit war der offizielle Teil des Balls beendet und die Gäste übernahmen für den weiteren Abend die Tanzfläche.
Carambolage zog das Tempo an und die Gäste machten fleißig mit.
So tanzte die Union in Waldkraiburg bis spät in die Nacht an diesem eleganten Abend.

13 Mehr Selbstbewußtsein zeigen: Die Jahreshauptversammlung der AHH in Waldkraiburg 8:00
Willibald Engelmann freute sich, alle drei Bürgermeister und so viele Stadträte im Nebenzimmer der Hubertus-Stuben in Waldkraiburg begrüßen zu können, daß man beinahe eine Stadtratssitzung hätte abhalten können. Neben ihnen war auch die Sparkasse und die Raiffeisenbank vertreten.
Die Stadtmarketing Waldkraiburg war durch ihre Geschäftsführerin Laura Pauli vertreten.
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Bürgermeister Robert Pötzch dankte der Aktionsgemeinschaft für die gute Zusammenarbeit und die vielen gemeinsamen Aktionen im vergangenen Jahr. Er dankte den Unternehmern auch für die gezahlten Steuern und die Gestaltung ihrer Geschäfte, die wesentlich zur Außenbild der Stadt beitragen.
Waldkraiburg ist bis auf ein paar Leerstände sehr gut aufgestellt. Da soll das Leerstandsmanagement Abhilfe schaffen, das die Stadtmarketing gerade aufbaut.
Robert Pötzsch war überzeugt, die gute Zusammenarbeit wird auch in den kommenden Jahren anhalten....
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Willibald Engelmann berichtet kurz von den Aktionen des vergangenen Jahres, das eine Weihnachts-Benefizaktion mit dem VfL zu Gunsten der VfL-Jugend gebracht hatte.
Beim Josefi-Markt sollte ein Frühlingserwachen stattfinden. Da sind Ideen gefragt.
Autosonntag, Marktsonntag und verkaufsoffener Sonntag stellten die Händler zufrieden. Heraus stach der Mantelsonntag, der diesmal mit dem Martinszug zusammengefallen ist.
Neu war die Aktion „Shoppen und Schlemmen“ am 6. September und 4. Oktober. Eine tolle Sache, weil die Stadtmarketing die Vorarbeit geleistet hat und sich die Händler nur mit eigenen Aktionen beteiligen mußten. Und da haben sich einige besonders hervor getan.
Willibald Engelmann dankte der Stadt und der Stadtmarketing, besonders Laura Pauli für ihr Engagement.
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Roman Heimbold, Geschäftsführer der Bad Reichenhaller Firma „Atalanda“ stellte sein Angebot eines internetbasierten Shopsystems vor, in das alle örtlichen Händler ihre Angebote eintragen können. Seine Firma realisiert die Bestellungen der Kunden und liefert noch am selben Tag, falls der Kunde das wünscht und bezahlt.
Für diese Dienstleistung verlangt Atalanda 8% des Umsatzes von den Anbietern.
Dieses Angebot haben sie deutschlandweit mit wechselndem Erfolg vorgestellt: Während sich in Hamburg nur wenige Händler in der Innenstand anschlossen, boomt das System in Wuppertal.
Um ihr Angebot zu lokalisieren, bieten sie einen Rundum-Service bis hin zu eigenen Domainnamen. Allerdings werden sie erst aktiv, wenn sich mindestens 40 Händler anschließen.
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Stadtmarketing-Geschäftsführerin Laura Pauli hatte Roman Heimbold eingeladen, sein Angebot zu präsentieren. Mit dem Angebot von Atalanda wollte sie eine Möglichkeit vorschlagen, dem Trend zum Online-Shopping ein eigenes Angebot der lokalen Händler entgegen zu setzen.
Sie erachtete das Angebot von Atalanda für bezahlbar und dadurch ohne besonderes Sponsoring zu realisieren. So hoffte sie, das Konzept wir die Händler überzeugen.
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Da Schatzmeister Dr. Andreas Holzapfel nicht gekommen war, trug Willibald Engelmann den Kassenbericht selbst vor: Einnahmen von 8.653 Euro standen Ausgaben von 9.603 Euro gegenüber. Der Verlust wurde aus dem Guthaben gedeckt, das dafür ausreichend vorhanden war.
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Kassenprüfer Siegfried Sieghart hatte die Kasse geprüft und empfahl den Mitgliedern die Entlastung von Kasse und Vorstand. Diese erteilten die Entlastung einstimmig.
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Für 2015 plant die AHHW ähnliche Veranstaltungen wie im Vorjahr. Neu im Programm wird das Offenhalten der Geschäfte während des Christkindlmarktes Anfang Dezember am Freitag 4. Dezember bis 22 Uhr.
Auch Shoppen und Schlemmen wird es wieder geben, kündigte Laura Pauli an: Diesmal aber an je einem Termin im Frühjahr und im Herbst. Das Konzept wird im Detail noch erarbeitet.
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Da es keine Wünsche und Anträge aus der Zuhörerschaft gab, kam Willibald Engelmann auf die angedachte Verlagerung des Christkindlmarktes in den Stadtpark zu sprechen.
Dr. Frieder Vielsack – Vorsitzender der Fraktion der UWG im Stadtrat – berichtete von Machbarkeitsuntersuchungen und einer Umfrage während des zurückliegenden Christkindlmarktes. Alles zusammen und die berechneten Kosten für die nötige Infrastruktur sprechen gegen eine Verlegung des Christkindlmarktes weg vom Sartrouvilleplatz in den Stadtpark. Es ist schlicht zu teuer.
Bemerkenswert war auch das Votum der Befragten Besucher des Christkindlmarktes, die ihn auch lieber auf dem Sartrouvilleplatz belassen möchten. Das ist schon ein deutlicher Hinweis.
Die Umfrage brachte auch zahlreiche Verbesserungsvorschläge für den Christkindlmarkt auf dem Sartrouvilleplatz.
Alles zusammengenommen hat die UWG-Fraktion entschieden, keinen Antrag auf Verlegung in den Stadtrat einzubringen.
Willibald Engelmann regte an, die Werbung dafür attraktiver zu gestalten und die Christ-König-Kirche mehr in den Mittelpunkt zu stellen, die ja wirklich ein architektonisches Highlight ist.
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Unter der Überschrift „Was mich ärgert – was mich freut“ wollte Willibald Engelmann dann einige Dinge ansprechen: Ärgerlich ist die Weihnachtsbeleuchtung in der Berliner Straße, die diesen Namen kaum verdient. Dabei wäre sie doch eine Visitenkarte für die Stadt. Sparen kann die Stadt überall, hier aber nicht. Er bat hier wirklich etwas zu unternehmen.
Weiter suboptimal ist die Bezeichnung der Autobahnausfahrt an der A94. Während Ampfing gleich zwei hat, nämlich Ampfing Ost und Ampfing Mitte weist nur ein einziges Schild auf die größte Stadt in Südostbayern hin, nämlich das Schild „Waldkraiburg/Ampfing“! Waldkraiburg hat also nur eine halbe Ausfahrt!
ER kritisierte die Kollegen, die geneigt sind, vor der Übermacht umliegender Einkaufsstädte oder vor dem Onlineshopping zu resignieren. Sie sollten doch mehr Selbstbewußtsein zeigen, Freude an der eigenen Tätigkeit. Das färbt auf die Kunden ab und sorgt für ein ganz anderes Klima.
Es ärgert ihn auch die Werbung auswärtiger Händler am städtischen Bauhof an der Teplitzer Straße. Es kann doch nicht sein, daß eine städtische Einrichtung Werbung macht für eine Firma aus Ampfing!
Willibald Engelmann bedauerte das „Aus“ für den Bau der B15neu, die durch das Autobahnkreuz mit der A94 für wirklich gute Anbindung ans europäische Straßennetz gesorgt hätte. Außerdem hätte der Ausbau eine wesentlich sichere Straße gebraucht als jetzt der angedachte Ausbau.
Zurück zu lokalen Themen: Die Imagekampagne der Stadtmarketing ist nun wirklich in die Jahre gekommen. Hier sollte man sich etwas Neues einfallen lassen.
Er dankte den Stadträten für das große Interesse und die neu entdeckte Sparsamkeit. Nur bitte nicht bei der Weihnachtsbeleuchtung!
Wenn nun die A94 fertig wird, werden für Waldkraiburg goldene Zeiten anbrechen. Dazu muß es natürlich gelingen, innerhalb der kommenden beiden Jahre neue Baugebiete auszuweisen.
Abschließend freute sich Willibald Engelmann über die gute Gemeinschaft in der Stadt, die er zuletzt auf dem Stadtball und beim Wirtschaftsempfang von IGW und IVM verspürt hatte. Die junge Stadt, die aus dem Nichts entstanden ist, und in gerade einmal 60 Jahren aufgebaut wurde, ist modern, tolerant und nicht verspießt!
Er verfiel regelrecht in Euphorie und schloß: (O-Ton ich liebe meine Frau und ich liebe Waldkraiburg! – Applaus. )
14 70 Jahre danach: Die Feierstunde zum Holocaust-Gedenktag 8:50
Feuerstöcke und Fackeln entlang des Weges sorgten für die besondere Stimmung an diesem naß-kalten Nachmittag, als sich eine kleine Gruppe Gäste auf dem KZ-Friedhof nahe des Feuerwehrhauses in Mühldorf einfand um des Holocaust zu gedenken.
Unter ihnen die Bürgermeister Marianne Zollner, Stefan Schalk und Thomas Einwang, zweite Bürgermeisterin Ilse Preisinger-Sontag und eine Reihe Kreis- und Stadträte sowie Vertreter von Vereinen und Arbeitskreisen. Ebenfalls gekommen war Bezirksrätin Claudia Hausberger und stellvertretender Landrat Alfred Lantenhammer. Die Geistlichkeit vertrat Kreisdekan Ulrich Bednara und Pfarrerin Susanne Vogt.
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Eine kleine Abordnung der Blaskapellen Altmühldorf und der Stadtkapelle eröffnete die Gedenkfeier.
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Stellvertretender Landrat Alfred Lantenhammer hieß die Zuhörer am Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers in Auschwitz vor genau 70 Jahren willkommen.
In Demut verneigte er sich vor den vielen Opfern aller Konzentrationslager.
Da er sich für Geschichte interessiert, hatte er sich gleich nach dem Mauerfall selbst ein Bild vom Konzentrationslager Buchenwald gemacht. Der Besuch dort hat ihn gelehrt, daß zwar die Konzentrationslager befreit wurden und die selben Gebäude dann von anderen totalitären System wieder für ihre Ziele verwendet wurden.
Deshalb wollte er diese Gedenkfeier als Zeichen der Ächtung jeder Art von Konzentrationslager verstanden wissen.
Obwohl die Ereignisse schon 70 Jahre zurück liegen, dürfen sie nicht in Vergessenheit geraten. (O-Ton Auschwitz ist das Synonym für den Holocaust)
In Auschwitz und auch im Landkreis Mühldorf wurden Menschen geschunden und ermordet, über 3.000 beim Bau der Bunkeranlage im Mühldorfer Hart. Es ist unverständlich, wie noch kurz vor Kriegsende Menschen so gequält werden konnten.
Es ist das Mindeste was wir tun können, dieser geschundenen und ermordeten Menschen zu gedenken. Mit jedem dieser Opfer ist ein Schicksal verknüpft, ein Leben, das nicht gelebt werden konnte.
Damit das Unvorstellbare sich nicht wiederholt, gilt es, dieses Erbe anzunehmen und alles zu unternehmen um eine Wiederholung zu verhindern.
Das aktuelle Weltgeschehen zeigt die Bedeutung dieser Anstrengungen. Wie die Nationalsozialisten verfolgen und töten auch heute wieder extreme Gruppierungen Andersgläubige.
Alfred Lantenhammer erteilte jeder extremistischen Strömung eine Absage, egal ob von rechts oder von links. Es darf weder im Landkreis Mühldorf noch in Bayern, Deutschland oder Europa jemals wieder Extremismus geben. Mit ihrem Erscheinen haben die Zuhörer ein Zeichen für Demokratie und Toleranz gegeben.
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Pater Ulrich Bednara richtete seine Ansprache an die Brüder und Schwestern vor ihm.
Am 27. Januar 1945 befreite die rote Armee das Konzentrationslager Auschwitz wo bis dahin mehr als eine Million Menschen umgebracht worden waren. Auschwitz war Anfangs ein Lager für politische Gefangene und wurde erst später erweitert und zum Vernichtungslager ausgebaut.
Zeitweise saßen dort mehr als 20.000 Häftlinge ein und noch einmal 90.000 im noch größeren Lager Birkenau drei Kilometer weiter.
Der Name Auschwitz ist heute Symbol für den Massenmord an den europäischen Juden.
Dabei haben Juden, Christen und Mohamedaner vieles gemeinsam, betrachten sie doch alle Menschen als gleich.
Es wäre schön, wenn wir einander so begegnen könnten. Wenn wir alle uns auf Augenhöhe begegnen könnten, egal welchen Glaubens und egal ob Mann oder Frau, egal welcher Hautfarbe und egal ob arm oder reich, egal ob Einheimische oder Fremde. So, wie die Bibel es im Paradies beschreibt.
Als Menschen sind wir für die Gemeinschaft geschaffen. Wir brauchen einander.
Von Adam und Eva wird berichtet, daß sie nackt waren und sich doch nicht voreinander schämten.
Das zeugt von einer ungetrübten Beziehung. Scham kam erst mit der Schuld, sie ist in Gottes Schöpfung nicht vorgesehen. Deshalb war Jesu kommen nötig um uns zu versöhnen.
Die Frage ist, können wir uns der Wahrheit stellen?
Die Wahrheit wird oft mit dem Licht und der Sonne verglichen. Ist es dunkel, existiert die Sonne und die Wahrheit trotzdem weiter. Auch wenn man oft den Glauben an ihr Aufleuchten verlieren mag kommt die Wahrheit doch oft auf leisen Sohlen.
So müssen wir selbst erkennen, selbst fühlen, was richtig und was falsch ist.
Mögen die Zeiten noch so finster und fehlgeleitet sein, können doch wahrhaftige Menschen zum Licht für andere werden. Daran wollte er am internationalen Gedenktag für die Opfer des Holocaust erinnern.
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Für Pfarrerin Susanne Vogt war es gut, daß es diesen Friedhof gibt und gleichzeitig ungehäuerlich, daß es ihn geben muß. Er zeigt, daß auch im Mühldorfer Hart ein KZ betrieben wurde, in dem Menschen ausgebeutet und gequält wurden und schließlich gestorben sind.
Es ist auch 70 Jahre danach wichtig und heilsam, dieser Opfer zu gedenken. So etwas darf nie wieder geschehen.
Und trotzdem ist festzustellen, daß das selbe Gedankengut noch weiter herumgeistert.
Noch gibt es Überlebende, deren Körper und Seele von den Ereignissen gezeichnet sind. Sie alle geben ihre Erlebnisse und ihre Traumata weiter an die nächste Generation.
Man darf nicht vergessen, daß die Gräuel der Nationalsozialisten zur Gründung des Staates Israel geführt haben und der heutige Nah-Ost-Konflikt seine Wurzeln darin hat. Deshalb steht Deutschland in einer besonderen Verantwortung für Israel.
Wenn heute Terroristen Angst und Schrecken verbreiten, gilt es aufzustehen, den christlichen Glauben zu bekennen und für seine Werte einzutreten. (O-Ton Gott will das Leben und zwar ein gutes Leben für alle.) Dazu ist uns Verstand, Mut, Herz und Freiheit im Denken geschenkt. (O-Ton Jesus ist am Kreuz gestorben um zu zeigen, daß nur Vergebung der Weg sein kann. ) Deshalb dürfen wir unsere Gebete vor Gott bringen. Das haben sicher auch die Häftlinge in den Lagern gebetet. Sie schloß mit einem Gebet mit einem Zitat aus Psalm 142: (O-Ton )
Es ist also gut, daß es diesen Ort gibt und an diesem Ort der Opfer gedacht wird. Es ist auch gut, wenn sich nach der Gedenkfeier alle für Versöhnung und Frieden einsetzen.
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Abschließend legten Alfred Lantenhammer, Ulrich Bednara und Susanne Vogt einen Kranz nieder.
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Die Blaskapelle schloß die Gedenkfeier.
15 53 Staatsbürger im Landkreis dazu gewonnen: Die Einbürgerungsfeier 6:00
Ins Foyer des Landratsamtes hatte Landrat Georg Huber die Landkreisbürger und ihre Angehörigen eingeladen, die 2014 die deutsche Staatsbürgerschaft erhalten haben.
Er freute sich über die vielen, die seine Einladungen angenommen haben und gekommen sind. Es liegt ihm nämlich am Herzen, sie alle kennenzulernen. Und auch, weil sie wissen sollen, wer im Landkreis das Sagen hat. (O-Ton)
Er stellte die Frauenpower im Landratsamt vor, die dort bereits ganz oben angekommen ist, bis hin zu seiner Stellvertreterin im Amt Claudia Holzner. (O-Ton Sie ist auch so die Chefin...)
Der Termin der Veranstaltung am Freitag Abend zeigte den Besuchern auch, daß sie rund um die Uhr für die Besucher da sind und nicht Punkt 13 Uhr am Freitag nach Hause gehen.
53 Personen wurden 2014 eingebürgert, davon 33 aus den EU-Ländern und aus der Schweiz, 12 eingebürgerte Landkreisbürger stammen aus der Türkei, 10 aus dem Kosovo. Die restlichen kamen aus verschiedenen anderen Ländern.
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Wenn derzeit viel über die Flüchtlingsfragen diskutiert wird, und über Glaubensfragen, dann haben die meisten von denen, die da laut reden, keine Ahnung davon, wie es diesen Menschen geht, die schon hierher gekommen sind, die bereits eine Arbeit gefunden haben und dann mit solchen Diskussionen konfrontiert werden, wie sie derzeit auf der Straße kursieren.
Sie alle sind keine Flüchtlinge und aus vielerlei Gründen in den Landkreis gekommen. Auch sie alle will der Landkreis in die Gesellschaft einbinden. Dazu müssen sie aber auch selbst aktiv werden, Deutsch lernen und ihren Platz finden. Dazu dient auch diese kleine Feier, die ihnen zeigen soll, daß hier modernes Denken herrscht und Menschen sie erwarten, die ihnen mit Rat und Tat zur Seite stehen wollen.
Besonderen Schutz bietet das Jugendamt den Kindern der Einwanderer, die mancherlei Anfeindungen sonst schutzlos ausgeliefert wären. Schließlich sind sie es, die in den kommenden Jahrzehnten das Leben in unserem Land mittragen und mitgestalten sollen.
Natürlich gilt das Angebot zu helfen auch den Erwachsenen. Das Landratsamt wird alles versuchen, ihnen zu helfen so weit das möglich ist.
Damit dankte Landrat Huber allen fürs Kommen und lud sie ein, jederzeit auf ihn zuzukommen. Er freut sich auf jedes Gespräch mit ihnen.
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Claudia Holzner stellte sich kurz vor und beschrieb sich auch als Zugewanderte, die sich hier in Oberbayern erst einigen Sprachtests hatte unterziehen müssen.
Da sie ihre Einbürgerungsurkunden bereits erhalten hatten, überreichte Landrat Huber den 14 Neubürgern ein kleines Geschenk und bat sie, sich kurz vorzustellen.
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O-Ton
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Abschließend hieß Landrat Georg Huber die Neubürger noch einmal herzlich willkommen und stieß mit ihnen auf eine gute gemeinsame Zukunft an.
16 Die Feuerwehr wächst: Die 144. Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Mühldorf 12:00
Zur 144. Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Mühldorf begrüßte Feuerwehrvereinsvorsitzender Jürgen Skoluda im Haberkasten Bürgermeisterin Marianne Zollner, Altbürgermeister Günther Knoblauch, eine ganz Reihe Stadträte, Vertreter von Polizei, Kriminalpolizei, der Kreisbrandinspektion, des THW, vom Bauhof und des Landratsamts. Etwas später Landrat Georg Huber.
Jürgen Skoluda‘s Gruß galt auch den zahlreichen Vorständen und Kommandanten der Feuerwehren der umliegenden Kommunen, der zahlreich erschienen „A-H“ und natürlich den Aktiven seiner Wehr.
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Sie war gern zur Feuerwehr gekommen, weil sie für die Sicherheit und damit die Lebensqualität der Bürger in der Stadt sorgen, stellte Bürgermeisterin Marianne Zollner heraus.
Welche Bedeutung die Rettungsdienste für die Stadt haben, zeigte sich schon gleich nach ihrem Amtsantritt, als am Bahnhof eine Bombe gefunden wurde. Die reibungslosge Zusammenarbeit aller Rettungsdienste hatte sie höchst beeindruckt.
Noch bei zwei weiteren Einsätzen haben sie ihre Leistungsfähigkeit unter Beweis gestellt: Bei einem Rangierunfall am Bahnhof, und bei der kurzfristigen Vorbereitung des Kingdomparcs zur Unterbringung von Flüchtlingen. Beides waren Meisterleistungen.
Sie freute sich über die vielen Nachwuchsfeuerwehrler, die auch in Zukunft für die Sicherheit der Mühldorf sorgen werden.
Sie schloß mit einem Zitat von Altbundespräsident Theodor Heuss, der meinte, mit der Gesellschaft ist es noch nicht so schlecht bestellt, so lange es Leute gibt, die sich für das Wohl der anderen einsetzen.
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MdL und Altbürgermeister Günther Knoblauch freute sich über die gute Zusammenarbeit unter den Feuerwehren, die die große Zahl Gäste von anderen Wehren zeigt.
Auch wenn es in der Opposition im Landtag schwierig ist, Anliegen durchzusetzen, nannte Günther Knoblauch eine Reihe Themen, die er als änderungsnötig erachtete: Den Digitalfunk und die Entwicklung der Fahrzeugpreise etwa. Vorschläge bereitet er gerade in Gesprächen mit den Kreisbrandinspektionen vor.
Günther Knoblauch freute sich über den zahlreichen Nachwuchs und hoffte auf weiter intensive Förderung der Feuerwehren durch die Kommunen. Dazu wünschte er für die Zukunft viel Erfolg, wenige Einsätze und immer gute Rückkehr.
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Jürgen Skoluda bat die Zuhörer mit einer Schweigeminute an den verstorbenen Altbürgermeister Josef Federer zu erinnern.
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In seinem Bericht erinnerte er an seine Wahl vor Jahresfrist, die zahlreichen Sitzungen und Veranstaltungen, die Besuche bei anderen Feuerwehren, die Verkehrssicherung beim Faschingszug, beim Sandbahnrennen, beim Volksfest und beim Schützen- und Trachtenzug.
Erstmals nicht mehr beteiligt hat sich die Feuerwehr am Ferienprogramm des Landkreises. Dafür gab es den „Tag der offenen Tore“ am 25. Mai, an dem sie einigen Hundert Besuchern die Wehr vorstellen konnten.
Vom Karfreitags-Fischgrillen über das Sommerfest bis zum Krichweih-Saugrillen war für Abwechslung gesorgt. Auch wenn für das Sommerfest noch Ideen gesucht werden.
Grund zum Feiern war der Nachwuchs von Sandra und Alexander Zellhuber, Christine und Kenny Schwartz, und von Brigitte und Thomas Ludwig, die später Hochzeit gefeiert haben.
Der Jahresabschluß Anfang Dezember wurde groß gefeiert.
Jürgen Skoluda dankte seinen Kollegen im Vorstand, die ihm den Einstieg sehr erleichtert hatten.
Besonderer Dank galt den Fördermitgliedern und den Spendern sowie der Stadt, die die Feuerwehr immer nach Kräften unterstützt.
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Kassier Josef Penzenstadler berichtete Einnahmen in Höhe von 27.906 Euro und Ausgaben in Höhe von 32.830 Euro was eine Unterdeckung von gut 4.923 Euro entspricht, die aus den Rücklagen gedeckt worden war. Das Vereinsvermögen steht trotzdem auf solider Basis um künftige Investitionen tragen zu können.
Er dankte der Vorstandschaft, allen Unterstützern und Spendern und übergab an die Kassenprüfung.
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Kassenprüfer Georg Obermeier bestätigte vorbildliche Kassenführung und beantragte Vorstand und Kassier zu entlasten. Wer dagegen ist, möge bitte aufstehen. Das war natürlich niemand!
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Kommandant Günther Starzengruber erstattete seinen Bericht: 85 aktiven Feuerwehrmitglieder, davon 14 Jugendliche, 19 Passive und 130 Fördermitglieder summieren sich auf 235 Mitglieder.
2014 kamen drei aktive Mitglieder und vier Jugendfeuerwehrler dazu. In den zurückliegenden drei Jahren stieg der Personalstand um 19 Mann, ein Trend, der sich auch 2015 fortsetzte
Die „Tagesalarmstärke“ in Mühldorf ist also gegeben. Dafür dankte er allen Arbeitgebern, die dafür großes Verständnis haben.
Da Harald Lechertshuber nun auch Kreisbrandrat ist, kann er seine Funktion als Gerätewart nur noch teilweise ausüben. Für die gemeinsame Beschaffung wurde Sandra Zellhuber als geringfügig Beschäftigte angestellt.
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94 Übungen beschäftigten die Aktiven und die Jugend und auch die Fortbildung kam nicht zu kurz.
Der „Tag der offenen Tore“ Ende Mai lockte fast 800 Mühldorfer ins Feuerwehrhaus.
Gemeinsame Übungen mit den Wehren in Waldkraiburg und Schwindegg-Walkersaich vertieften nicht nur die Kenntnisse sondern waren gute Vorbereitung für die Einsätze kurz darauf am Bahnhof Mühldorf, als zwei Kesselwagen kollidierten und Methanol auslief.
Auch beim Bombenfund konnte die Wehr zusammen mit allen anderen Kräften innerhalb von drei Stunden 1.500 Menschen evakuieren.
Am 15. Dezember mußte bei Mittergars ein Triebwagen angehoben werden um ein verunglücktes Fahrzeug darunter heraus zu holen und die eingeklemmte Frau zu retten.
Die Zahl der Einsätze war etwas geringer als im Vorjahr, sorgte aber mit 151 Einsätzen doch ständig für Aktivität.
Leider konnten sie zwei Personen nicht mehr helfen, doch aber 21 Menschen das Leben gerettet.
Mit Bildern ergänzte Günther Starzengruber seinen Bericht.
Die Unterstützung einer ganzen Reihe von Veranstaltungen der Stadt, vorbeugende Brandschutzbesichtigungen, Schulung und Ausbildung an Schulen und Kindergärten sorgte zudem für Abwechslung.
Die Feuerwehr der Stadt beschaffte ein Feuerwehrschulungsgerät, einen Groß-Lüfter, einen Dekon-Anhänger, Rollwagen für das Dekon-Fahrzeuges des Landkreises und einen neuen LKW als Ersatz für das alte Fahrzeug von 1978.
Für die finanziellen Mittel und für die sehr gute Zusammenarbeit dankte Günther Starzengruber abschließend Bürgermeistern, dem Stadtrat und allen Abteilungen des Rathauses. Dank galt auch Landrat Georg Huber, dem Technischen Hilfswerk, den Ortsteilfeuerwehren, der Polizei und allen weiteren Rettungsdiensten.
Schließlich galt sein Dank allen Mitgliedern der Führungsmannschaft, der Vorstandschaft und allen Aktiven der Feuerwehr Mühldorf. Sie haben das Mammutprogramm 2014 vorbildlich bewältigt. (O-Ton Wir sind ein super Team....)
Sein Dank galt auch allen hinter den Kulissen, den Ehepartnern, Freundinnen und Freunden, die alle zu den Unterstützern der Feuerwehr gehören.
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Der Wechsel von Jugendfeuerwehrlern zu den Aktiven hat die Zahl der Ausbildungsgruppen auf eine reduzierte, berichtete Jugendwart Alexander Zellhuber. Ein Abgang und mehrere Zugänge haben die Mannschaft gestärkt. Zusammen haben sie ein umfangreiches Ausbilgungs- und Veranstaltungsprogramm absolviert. Einige bestanden Leistungprüfungen erfolgreich und so dankte er der gesamten Feuerwehr für die Unterstützung der Jugendarbeit.
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Nachdem er erklärt hatte, wer ein Atemschutzgeräteträger ist, erklärte Atemschutzwart Bernhard Niederschweiberer wie die Feuerwehr ihre Leute fit und auf dem neuesten Stand hält. Dazu gehören neben zahlreichen Übungen auch der neue Brandübungscontainer, der es wiederum ermöglicht noch mehr zu üben.
2014 konnte die Feuerwehr Mühldorf vier zusätzliche Atemschutzgeräteträger in ihren Reihen begrüßen. Auch Bernhard Niederschweiberer dankte vielen Mitgliedern der Feuerwehr und besonders der Führung.
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Günther Starzengruber nahm vier Mitglieder per Handschlag in die Feuerwehr auf: Marius Holzner, Dennis Braun und Hanna und Svenja Hoßfeld.
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Zur Feuerwehrfrau beförderte er Mona Losbichler.
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Zum Hauptfeuerwehrmann beförderte Günther Starzengruber Florian Meier.
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Bernhard Niederschweiberer und Max Konrad erhielten ihre Beförderungsurkunde zum Löschmeister.
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Zum Oberlöschmeister Fritz Konrad und Alfred Härtl.
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Und schließlich zum Hauptlöschmeister Anton Weindl.
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Für 10 Jahre Mitgliedschaft in der Feuerwehr ehrte Günther Starzengruber Sandra Zellhuber und Christoph Härtl.
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Für 20 Jahre ehrte er Josef Bichlmaier, Josef Konrad, Florian Leibl, Thomas Ludwig, Bernhard Obermaier und Franz Straßer.
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30 Jahre aktiv dabei sind Konrad Kirchisner, Martin Straßer und Heinrich Tratzl.
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Für 40 Jahre Mitgliedschaft in der Feuerwehr Mühldorf ehrte Jürgen Skoluda Josef Kreuzpointner.
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55 Jahre dabei sind Josef Bichlmaier Senior und Günther Chatellier.
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65 Jahre dabei ist Josef Keindl.
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Landrat Georg Huber dankte herzlich für die Unterstützung bei der kurzfristigen Vorbereitung des Kingdomparcs zur Aufnahme von Flüchtlingen. Er war sehr stolz auf alle Vereine und Verbände, die damals Hand in Hand gearbeitet haben. Da zeigte sich, daß Kameradschaft nicht nur ein Wort ist, sondern bei den Hilfskräften gelebter Alltag.
Großer Dank galt auch für die hervorragende Jugendarbeit, und die große Bereitschaft der Arbeitgeber, die ihr Teil dazu beitragen, daß die Feuerwehr helfen kann.
Er wünschte ihnen weiter so gute Gemeinschaft – auch mit der A-H, die hier in so großer Stärke in Uniform erschienen ist. So wünschte er ihnen wenige Einsätze und allzeit gesunde Rückkehr.
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Für Kreisbrandrat Harald Lechertshuber war 2014 kein harmloses Jahr. Große und schwierige Einsätze bestimmten das Geschehen. Es war nicht immer leicht, die Situation zu bereinigen. Mit den Erkenntnissen aus den Einsätzen gilt es Verbesserungsmöglichkeiten zu finden. Eine davon wird sein, den Bahnhof in Mühldorf als Sondereinsatzgebiet zu betrachten.
2015 wird sie die Einführung des Digitalfunks beschäftigen. Dabei gibt es allerdings Schwierigkeiten mit der Lieferung der SIM-Karten von denen im Landkreis 1.500 Stück benötigt werden. Die Geräte sollen Mitte des Jahres geliefert werden, so daß gegen Jahresende der Probebetrieb beginnen kann.
Damit dankte er den Kameraden und hoffte auf weiter gute Zusammenarbeit.
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Abschließend dankte Alfred Huber von der Kriminalpolizei für die gesamte Polizei für die gute Zusammenarbeit und hoffte, daß das auch so weiter läuft. Auch er wünschte sich und den Rettungskräften wenige Einsätze und allzeit gute Heimkehr.
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Damit dankte Jürgen Skoluda den Kameraden für die Geduld, schloß die 144. Jahreshauptversammlung und wünschte den Zuhörern gute Heimkehr.
17 "Orte - Momente der Stille" - Helmut Findeiß stellt in der Galerie der Kreisklinik aus 6:55
Nicht zum ersten Mal stellt Helmut Findeiß in der Galerie der Kreisklinik aus. Warum er hier gern gesehener Gast ist, erklärt später der ärztliche Leiter Dr. Wolfgang Richter.
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Zur Vernissage kam neben Mitgliedern des Kunstvereins Inn-Salzach und zahlreichen Interessierten auch Landrat Georg Huber.
Chefarzt Dr. Wolfgang Richter freute sich sehr, den „Wiederholungstäter“ Helmut Findeiß als Aussteller begrüßen zu können. Zum dritten Mal stellt er nun der Klinik seine Werke zur Verfügung, mit deren Farbenvielfalt und Kreativität sie die Wänden schmücken.
Er hatte oft beobachtet, wie Besucher und Patienten in ruhigen Stunden durch den blauen Korridor flanieren und in aller Ruhe die Werke betrachten. Man merkt, sie freuen sich darüber.
Nach seiner ersten Ausstellung im Mai 2012 und seiner zweiten im Mai 2014 ist er also nun zum Dritten Mal hier. Daneben zeigt Helmut Findeiß eine Dauerausstellung in den Räumen der Notaufnahme, dem heikelsten Bereich der Klinik. Die Patienten dort sind nämlich sehr sensibel auf optische Eindrücke. Helmut Findeiß hat das feine Gespür, das nötig ist um dort die richtigen Bilder zu zeigen.
Dieses feine Gespür zeigen auch die Werke, die er hier zeigt, die Dr. Wolfgang Richter besonders toll fand.
Vielleicht resultiert dieses Verständnis auch aus seiner ehrenamtlichen Tätigkeit als Fahrer beim Malteser Hilfswerk die ihn fast täglich in die Klinik führt. Sogar dabei schafft er es, den Patienten die Ängste zu nehmen. (O-Ton)
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Helmut Findeiß hatte auf einen Laudator verzichtet und wollte seine Werke selbst vorstellen.
Zunächst aber galt sein Dank der Klinikleitung und Dr. Wolfgang Richter für seine Einführung.
Seine Werke haben keine Titel. Das erachtete Helmut Findeiß als spannender für die Betrachter, die so die Freiheit haben, die Aussagen der Bilder selbst zu erkennen.
Was die Bilder aussagen sollen, das weiß er nämlich am Beginn der Arbeit selbst nicht. Oft hat er eine Idee für ein Bild, das sich aber im Lauf des Malens zu etwas ganz anderem entwickelt.
Manchmal entwickelt er seine Bilder später auch weiter, wenn ihm etwas dazu einfällt.
So haben die gezeigten Bilder auch einen langen Weg hinter sich. Bilder sind für ihn nämlich selten fertig. Manche Bilder zeigen wenig und sind doch fertig, andere sind umfangreich bemalt und doch noch immer nicht fertig. Da kann es auch sein, daß er Elemente wieder entfernt oder welche hinzufügt, und wenn es nur ein Strich ist. Ohnehin sind Tuschestriche zentrale Elemente seiner Werke. Warum? Das konnte er selbst nicht sagen.
Unter dem Strich sollte für jeden Betrachter gelten: (O-Ton Nicht ich schaue das Bild an sondern das Bild schaut mich an.)
Wenn sich dann eine Symbiose ergibt, dann hat sich das Bild den Betrachter ausgesucht, der dann nicht anders kann, als es zu erwerben.
Wenn seine Ausstellung heißt „Orte – Momente der Stille“, dann hängt das mit seiner Tätigkeit als Fahrer bei den Maltesern zusammen von der er das Positive behalten will. Die Natur, die er während des Fahrens betrachten kann, liefert ihm immer wieder Anregungen für seine Werke.
Dabei behält er das Meiste im Gedächtnis und fotografiert nur selten. Er gehört nicht zu den Künstlern, die ihre Eindrücke von Fotos ziehen. Ihm selbst ist die Leinwand als Arbeitsmedium lieber.
So läßt er den Betrachtern die Interpretation seiner Werke offen. Dazu gehört auch, daß er den Bildern keine Titel gibt.
Allerdings gibt es auch Bilder, denen er Titel gibt. Manche dieser Titel haben auch politische Aussagen, obwohl er gänzlich unpolitisch geworden ist...
Wenn er nun wenig Farbe zeigt, herrscht doch die Farbe grün vor. Das soll die Betrachter an das Leben, die Hoffnung und die Unsterblichkeit hinweisen, was ja in der aktuellen Jahreszeit hilfreich ist.
Wenn er grün mit blau kombiniert, schaffen diese Farben Wärme, Wachstum und Weisheit.
Während rot eher Aufregung vermittelt, strahlen seine Bilder Ruhe und Frieden aus. Dazu trägt auch die Art des Malens bei, in der die ruhigen Flächen überwiegen. So erzeugt er Harmonie, die beruhigend wirkt. Genau das sagt der Titel der Ausstellung aus: „Orte – Momente der Stille“. Das zu vermitteln ist seine Absicht.
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Zum Dank für die gute Zusammenarbeit und die Möglichkeit, zum dritten Mal hier ausstellen zu dürfen, spendete Helmut Findeiß eines der Bilder. Der Erlös aus dem Verkauf sollte dem Förderverein der Kreisklinik zu Gute kommen.
Den Grundpreis von 100 Euro spendete er gleich selbst und hofft nun auf weitere Gebote.
Michaela Buchholz dankte Helmut Findeiß mit drei kleinen quadratischen Bildern.
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Die Ausstellung von Helmut Findeiß „Orte – Momente der Stille“ ist in der Galerie der Kreisklinik noch bis 27. Februar währen der üblichen Öffnungszeiten zu sehen.
Schau’n Sie doch mal vorbei.

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