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Josef J. Pöllmann
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Das gab's 2013 bei Mühldorf-TV und bei Altötting-TV
Hier können Sie nachlesen, worüber wir in KW 06/2015 berichtet haben.
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Nr.
Thema LZ Archiv KW Ersch.
18 Neujahrsempfang der FDP mit viel politischer Prominenz 16:30 06 05.02.15
„Jetzt erst recht“! 2014 saß der Schock tief, nach erfolgreicher Arbeit aus dem Landtag und dem Bundestag hinausgewählt worden zu sein. Seither ist viel geschehen und so schauten die Liberalen wieder optimistischer in die Zukunft. Äußerliches Zeichen ist das neue Logo mit ein bißchen Magenta neben dem traditionellen Gelb und Blau. Die gute Stimmung unterstrich auch die strahlende Sonne an diesem fast schon frühlingshaften Morgen.
Zum Neujahrsempfang kam viel überregionale FDP-Prominenz ins Wasserschlössl: Der ehemalige Fraktionsvorsitzende im Bayerischen Landtag Thomas Hacker und der ehemalige Bundesparteivorsitzende Dr. Wolfgang Gerhardt und Generalsekretär Daniel Föst und Oberbayern-Vorsitzender Jimmy Schulz.
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Die Blaskapelle Buchbach begrüßte die Gäste unter denen auch viel lokale Politprominenz anderer Parteien war.
Sie hatte nach den Wahlniederlagen viel Zuspruch sogar aus der CSU bekommen, erinnerte sich FDP-Kreisvorsitzende Sandra Bubendorfer-Licht an die schweren Stunden nach der Landtags- und der Bundestagswahl. Die FDP mußte erst mit diesen Niederlagen umgehen lernen.
Selten gibt es einen Schaden ohne einen Nutzen: Die FDP hat sich ihrer fast vergessenen liberalen Grundwerte, ehemals passive Liberale und neue Mitglieder halfen, die Grundwerte liberaler Politik wieder zu aktivieren. So entstand der neue Ortsverband Mühldorf mit Vorsitzendem Andreas Wahrlich.
Das Land braucht die FDP, die das Individuum schätzt und Gerechtigkeit und Leistungsgerechtigkeit fördert, die Bürgerrechte achtet und gegen den Kontrollwahnsinn steht - eine selbstbewußte und unabhängige FDP.
Damit hießen sie und Max Oelmaier die Gäste herzlich willkommen unter denen auch stellvertretender Landrat Alfred Lantenhammer war, Buchbachs Bürgermeister Thomas Einwang, Mühldorfs zweite Bürgermeisterin Ilse Preisinger-Sontag, sowie eine Reihe Kreis- und Stadträte. Von den Grünen war Dr. Georg Gafus gekommen, die SPD war nicht vertreten.
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Mühldorfs Ortsvorsitzender Andreas Wahrlich hieß die Gäste willkommen, beschrieb kurz die besondere Geschichte der Kreisstadt und überreichte Dr. Wolfgang Gerhardt einen Porzellanlöwen mit dem Stadtwappen als Gastgeschenk.
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Für zweite Bürgermeisterin Ilse Preisnger-Sontag war es eine große Ehre, die weit gereisten und sehr bekannten Gäste in der geschichtsträchtigen und gut aufgestellten Stadt begrüßen zu dürfen. Es geht der Stadt gut, auch wenn nach der Erfüllung der umfangreichen Pflichtaufgaben kaum Geld übrig bleibt. So wünschte sie den Zuhörern einen ertragreichen Neujahrsempfang.
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Stellvertretender Landrat Alfred Lantenhammer überbrachte die besten Grüße von Landrat Georg Huber und freute sich über das hohe Niveau dieses Empfangs. Aus vielen Gesprächen wußte er, daß die FDP auf allen Ebenen vermißt wird. Besonders ihre Wirtschafts- und Finanzkompetenz fehlt... Es gibt viele Dinge, die CSU und FDP gemeinsam sicher anders gemacht hätten als die derzeitige Bundesregierung.
Da Konkurrenz Ideen hervorbringt, wäre es von Vorteil, wenn die FDP wieder präsenter wäre. Damit dankte er besonders Max Oelmaier und Schorsch Gründl für die langjährige gute Zusammenarbeit im Kreistag und wünschte dem Neujahrsempfang einen guten Verlauf.
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Nach einem weiteren Musikstück freute sich Altöttings stellvertretender Kreisvorsitzender Ulrich Kastner über die prominenten Gäste. Er ehrte für 40 Jahre engagierte Mitwirkung in der FDP Horst Czerweny mit Urkunde und Theodor-Heuss-Medaille.
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Thomas Hacker, Vorsitzender der Thomas Dehler-Stiftung und ehemals Fraktionsvorsitzender der FDP im bayerischen Landtag war gern nach Mühldorf gekommen, wo ihn Sandra Bubendorfer-Licht bereits als Mitglied des Kreisverbandes führt, schmunzelte der Bayreuther Steuerberater.
Auch er berichtete, daß die FDP vermißt wird, weil sie etwa die Bürokratie rund um den Mindestlohn nie mitgetragen hätten.
Thomas Hacker war zuversichtlich in die Parlamente zurückzukehren, wenn es ihnen in den kommenden Jahren gelingt, ihre Positionen immer wieder klar und deutlich in die Öffentlichkeit zu bringen.
Die große Koalition hat trotz höchster Steuereinnahmen und höchster Wirtschaftskraft statt den Haushalt zu konsolidieren die Ausgaben immens erhöht. Damit haben sie die Belastungen der Vergangenheit wieder nur auf kommende Generationen verlagert.
Thomas Hacker kritisierte die Art wie die große Koalition die Mütterrente umgesetzt hat, die nämlich nur von den gesetzlich Rentenversicherten bezahlt wird anstatt von allen Versicherten.
Mit der FDP gibt es auch keine Vorratsdatenspeicherung, die auch in Paris die Anschläge nicht geholfen hat aufzuklären. Das war nur der vergessene Personalausweis eines der Täter.
Die Liberalen wollen den sicheren und starken Staat, einen der die Rechte der Bürger schützt.
Da Recht ist, was der Freiheit dient, muß die liberale Stimme erhoben werden, damit sie gehört wird. Gelingt das nicht, haben sie auch keinen Anspruch in die Parlamente zurückzukehren.
Damit wünschte er allen Liberalen ein erfolgreiches und gutes Neues Jahr und freute sich schon auf den Empfang 2016.
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Max Oelmaier übergab das nicht vorhandene Mikrofon und damit das Wort an den ehemaligen Bundesvorsitzenden Dr. Wolfgang Gerhardt.
Dr. Wolfgang Gerhardt freute sich über die zahlreich vertretenen Kommunalpolitiker der anderen Parteien, deren Kommen das gute Klima zeigt, das Grundlage für erfolgreiches Arbeiten ist.
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Daß Deutschland sich nach dem Krieg so entwickelt hat ist einerseits Verdienst fleißiger Bürger andererseits aber auch von Politikern, die wußten, wie man aus der schlimmsten Katastrophe heraus kommt.
Anfangs gab es drei politische Grundströmungen: Die sozialen Demokraten, die christlichen Demokraten und die freien Demokraten. Es war ein Glücksfall, daß diese drei Gruppierungen die jeweils richtigen Entscheidungen getroffen haben: Konrad Adenauer hat das Land an den Westen gebunden, damals sehr umstritten. Walter Scheel hat die Grenzen nach Osten mit geöffnet und die FDP zusammen mit Ludwig Erhardt haben die wirtschaftliche Entwicklung voran getrieben.
Alle diese Entscheidungen hat die FDP trotz heftigen Streits mitbestimmt.
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Als Vorsitzender der Friedrich-Naumann-Stiftung, die Büros in 50 Ländern der Welt unterhält, weiß er sehr genau, daß die Freiheit noch nicht gewonnen hat. Vielerorts wird versucht, den Menschen andere Lebensentwürfe schmackhaft zu machen. Das sehr reiche Venezuela etwa hat seine Einnahmen verschleudert, nichts für die Bevölkerung erreicht und steht jetzt vor dem Staatsbankrott. Oder das riesige Rußland mit seinen unendlichen Rohstoff- und Energieressourcen verschleudert alles ohne die eigenen Wirtschaft zu modernisieren und bildet sich in imperialer Nostalgie ein, sie könnten sich schnell einmal ein Nachbarland einverleiben.
Unter Putin ist das Land fast in stalinistische Verhältnisse zurückgefallen. Dabei muß Deutschland Interesse daran haben, daß es Rußland gut geht und es ein guter Nachbar ist.
Menschenrechtsverletzungen, abhängige Justiz, die Bedrohung von Journalisten, die Unterdrückung der Meinungsfreiheit und der Überfall auf ein Nachbarland können natürlich nicht toleriert werden.
Die Forderung von Pegida-Demonstranten „Putin hilf“ unterschreitet deshalb deutlich die geistige Armutsgrenze!
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In Südamerika gibt es in vielen Ländern keine tragfähigen politischen Strukturen, die auf Mehrheiten basieren würden. Zwar werden Gruppierungen gewählt, die sich dann aber alle Rechte zumessen. Mehrheiten dürfen nicht alles! Das verstehen auch Bulgarien und Rumänien nicht, obwohl sie zur E-U gehören. Dort haben orthodoxe Kirche und absolute Mehrheiten die Amtsinhaber zu Alleinherrschern gemacht. Dr. Gerhardt freute sich über die Wahl des deutschstämmigen Klaus Johannis zum Präsidenten von Rumänien, der die Korruption bekämpfen und für Meinungsvielfalt sorgen wird und dafür, daß Toleranz und die Achtung der Rechte der Schwächeren einziehen.
(O-Ton Wer das nicht aushält, sollte sich nicht in die Politik begeben... Applaus)
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Es geht nicht um die Höhe des Mindestlohnes oder die Gestaltung des Nahverkehrs. In der Politik geht es um eine Grundhaltung wie es der Liberalismus ist.
Deshalb ging die letzte Wahl verloren: Die Menschen haben diese Haltung zu den großen Fragen der Zeit nicht mehr erkannt. (Applaus)
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Angst vor Asien braucht niemand zu haben. Jugendarbeitslosigkeit, tragische Umweltverschmutzung, eine Nuklearbewaffnung bis an die Zähne, zahlreiche Konflikte in Indonesien halten diese Region in Atem und müssen erst einmal bewältigt werden.
Im Gegensatz zu Europa gibt es dort bis heute keine Versöhnung zwischen Japan und China oder Japan und Korea. Japan verdrängt die Aufarbeitung der eigenen Geschichte. Damit zeigen sie sich unreif, da das Erkennen eigener Schuld, die ja keinen Makel bedeutet.
(O-Ton Es gibt weltweit kein Land, das die eigene Geschichte so intensiv aufgearbeitet hat wie Deutschland! Darauf sollten wir stolz sein – Applaus)
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In Afrika ist ihr Reichtum ihr Schicksal: Nigeria, der Kongo und weitere Länder plündern ihre Rohstoffe und lassen ihre Bevölkerung im Stich. Nelson Mandela’s Südafrika hat heute Apartheid anders herum und benachteiligt die weiße Bevölkerung.
Keines dieser Länder ist auch mehrere Generationen nach der Kolonialzeit in der Lage, die eigenen Probleme zu lösen. Sie suchen lieber bei anderen die Schuld für ihr Versagen.
Das hat sich auch in Deutschland zur Kunst entwickelt, wo immer mehr alles vom Staat erwarten, alles und zwar sofort.
Geht das nicht, taugen die Politiker nichts und ist die Demokratie schuld.
Das alles zeigt, daß nur diejenigen Länder prosperieren, die eine freiheitliche Verfassung haben, marktwirtschaftlich orientiert sind und einen Rechtsstaat bieten. Das und die Bildung fehlt in sehr vielen Ländern.
Dabei gibt es wenige und einfache Dinge, die ein Land erfolgreich machen: Lernen, Bildung und technische Höchstleistungsfähigkeit, Rechtsstaatlichkeit, eine unabhängige Justiz und das gute Auskommen mit den Nachbarn.
Es gilt, die unterschiedlichen Fähigkeiten zu nutzen, Schwächeren zu helfen und Stärkere nicht aufzuhalten. Jedes Kind hat Anspruch auf individuelle Förderung, keines darf zurückgelassen werden. (O-Ton deshalb geht es nicht um Schulformen sondern um die Qualität des Unterrichts!! – Applaus)
Dr. Wolfgang Gerhardt forderte die Lehrerausbildung um eine Streßprüfung zu erweitern und von den Eltern, ihren Kindern ein Mindestmaß an Zivilisierheit mitzugeben. Die Schule kann nicht nachholen, was die Eltern versäumt haben.
Da Deutschland über keine Rohstoffe verfügt außer dem, was die Kinder lernen, müssen neue Formen der Zusammenarbeit zwischen Schule und Elternhaus gefunden werden. Nur so kann die weltweite Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands erhalten und soziale Probleme vermieden werden.
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Neben der Bildung muß das Wissen über wirtschaftliche Zusammenhänge wieder gestärkt werden, über das offensichtlich nicht einmal mehr die CDU verfügt. Dann fragt auch im Bundestag wieder jemand danach, wie man den Mindestlohn finanzieren will.
Die Menschen müssen wieder erkennen, daß die Wettbewerbsfähigkeit nur erhalten werden kann wenn die Löhne der Produktivitätssteigerung folgen und das Steuersystem Investitionen im Land fördert anstatt sie zu vertreiben.
(O-Ton sonst fahren sie den Sozialstaat an die Wand.)
Es muß sich die Erkenntnis wieder durchsetzen, daß die marktwirtschaftliche Ordnung nichts Bösartiges ist. Auswüchse gibt es nur dort, wo die Marktwirtschaft abgeschafft wurde. In Rußland etwa, wo die Spitze der Firmen aus den Reihen des Kreml besetzt werden.
Die Marktwirtschaft ist offen für jeden, verhindert Monopole und schafft durch Wettbewerb lebenswerte Bedingungen. So ist die freiheitliche Gesellschaftsordnung anzustreben und gegen viele Wirrköpfe zu verteidigen, die uns immer wieder anderes einreden wollen.
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Dr. Wolfgang Gerhard sprach sich für eine flexible Altersgrenze für Beschäftigte aus und damit gegen die Aussperrung älterer Mitarbeiter, die noch arbeiten können und wollen. Die starre Altersgrenze schadet mehr als sie nützt, gerade in Zeiten des Facharbeitermangels.
Er forderte ein Einwanderungsgesetz nach kanadischem Vorbild, das mit einem Punktesystem Bewerber ermittelt, deren Qualifikation dem Land Vorteile bringt. Damals lehnte die CDU das noch ab weil Deutschland angeblich kein Einwanderungsland ist.
Es wär nachhaltig, der nächsten Generation einen Kapitalstock von Bildungschancen, wirtschaftlicher Lage und weniger Staatsschulden zu hinterlassen und ihnen so zu ermöglichen, ihr Leben selbst zu gestalten anstatt die auf Ökologie als Religionsersatz zu setzen.
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Da sich Deutschland schwer tut, über Religion zu diskutieren, betonte Dr. Wolfgang Gerhardt die Religionsfreiheit wie sie im Grundgesetz verankert ist. Wer nach Deutschland kommt muß sich damit abfinden. Es gibt keinen Grund, Religionen zu akzeptieren, die die Menschenrechte verletzen, Unterschiede zwischen Mann und Frau machen und nicht zur Toleranz fähig sind. ( Applaus)
Viele Muslime in Deutschland sehen das so, andere nicht. (O-Ton Deshalb habe ich Schwierigkeiten mit der Aussage „Der Islam gehört zu Deutschland“ Die Muslime, die auf der Grundlage des deutschen Grundgesetzes in Deutschland leben, die gehören zu Deutschland, der Islam an sich nicht – Applaus)
Der Staat hat nichts gegen Religionen, muß sich aber dagegen wehren, daß ihn eine Religion übernimmt. Es war ein langer Weg, bis die katholisch und auch die evangelische Kirche das verstanden haben.
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Wenn nun Terroristen unter dem Deckmantel einer Religion Angst und Schrecken verbreiten, dürfen wir nicht zurückweichen. Tun wir das, verlieren wir unsere Lebensart, die wir so lieben.
Abschließend betonte Dr. Wolfgang Gerhardt, daß Politiker und Parteien ihre Glaubwürdigkeit und das Vertrauen der Wähler nur behalten können wenn sie für ihre Überzeugungen eintreten. Dann verzeihen Wähler auch Fehler. Und genau deshalb haben die Liberalen gute Chancen wieder in die Parlamente zurück zu kehren. Die Wahl in Hamburg wird den Anfang machen.
Für den Weg dorthin wünschte er den Zuhörern viel Kraft und Erfolg.
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Die dankten es mit lang anhaltendem Applaus.
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Max Oelmaier dankte sehr für die ermutigenden Wort, die für die Mitglieder einen Aufbruch bedeuten. Er hoffte, daß es gelingen möge, der Stimme der Liberalen in Deutschland wieder mehr Gehör zu verschaffen.
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Die Blaskapelle Buchbach schloß den Neujahrsempfang ab, der damit natürlich nicht zu Ende war.
19 Ein Gespräch mit Dr. Wolfgang Gerhardt und
Sandra Bubendorfer-Licht
6:00
Herr Dr. Gerhardt, wann geht’s mit den Liberalen aufwärts? (O-Ton )
Wie sehen Sie die Entwicklungen in Griechenland? (O-Ton )
Herr Dr. Gerhardt, Altbundespräsident Wulff hat behauptet, der Islam gehört zu Deuschland. Bundeskanzlerin Angela Merkel hat das kürzlich bekräftig. Sie sind dieser Meinung nicht. (O-Ton)
Sandra, wie geht’s weiter mit der FDP? (O-Ton)
Dazu gehört auch der neu gegründet Ortsverband Mühldorf. (O-Ton)
Tut Bayern die absolute Mehrheit im Landtag gut? (O-Ton)
Alfred Lantenhammer und Thomas Hacker haben ja bestätigt, daß die FDP vermißt wird. (O-Ton)
Vielen Dank für das Gespräch.
20 "Endlösung Süd" eine Büchlein von Thomas Lohr über die Ereignisse um Zangberg am Ende des zweiten Weltkriegs 7:30
Bürgermeisterin Irmgard Wagner war sehr erstaunt, daß bei diesem Wetter, bei dem man keinen Hund vor die Tür jagen würde, so viele in den Gemeindesaal gekommen waren um mehr über die Ereignisse rund um Zangberg am Ende des zweiten Weltkrieges zu erfahren.
Besonders freute sie sich über Altbürgermeister und Ehrenbürger Franz Märkl, über Heimatforscher Meinrad Schroll und seinen Fan-Kreis, Waldkraiburgs Stadtarchivar Konrad Kern, Vertreter des Vereins für das Erinnern und über die zahlreich erschienenen Gemeinderäte.
Am 27. Januar wird der Opfer des Nationalsozialismus gedacht und so eignete sich dieser Tag besonders für die Vorstellung des neuen Buches, das die Gräuel dieser Zeit nicht nur beschreibt sondern darstellt, welche Rolle Zangberg und das Kloster gespielt haben.
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Da Ludwig Lohrs Eltern aus Zangberg stammen, hatte er hier quasi ein Heimspiel schmunzelte der Autor, der heute im niederbayerischen Bodenkirchen lebt. So humorvoll sollte es aber nicht weitergehen.
In 20 Jahren Heimatforschung hat er eine Reihe Broschüren und Bücher veröffentlicht und dabei im Rahmen seiner Recherchen drei Bereiche untersucht: Den Marsch der KZ-Häftlinge, den sogenannten Todesmarsch, den Marsch englischer Kriegsgefangener über den es keine Unterlagen gibt und die Verlagerung der Rüstungsproduktion aus Norddeutschland in den Süden.
Diese Bewegungen hatte Thomas Lohr in eine alte Deutschlandkarte verschiedenfarbig eingetragen wobei rot den Marsch der KZ-Häftlinge, blau den der englischen Gefangenen und gelb die Rüstungsverlagerung darstellt. Den Verlauf der einzelnen Bewegungen hatte er genau ermittelt und einzelne Ereignisse während der Transporte recherchiert.
So konnte er Schicksale Überlebender berichten und Gräueltaten der begleitenden Wachmannschaften darstellen.
Dabei gab es große Unterschiede: Während englische Kriegsgefangene von sogenannten Landesschützen eskortiert wurden, bewachten SS-Leute die KZ-Häftlinge. Dabei kam es zu brutalsten Übergriffen, die er in seinem Buch so beschreibt, wie sie tatsächlich geschehen sind.
Bei seinen Forschungen stellte sich heraus, daß die Gemeinden Lohkrichen, Eberharting und Konrading in dieser Zeit eine Art Drehscheibe waren. Besonders Lohkirchen war ein schlimmes Pflaster an dem es Mord und Totschlag gegeben hat.
So waren 250 englische Kriegsgefangene in Lohkirchen und 1.100 weitere in Zangberg inhaftiert.
Diese Information stammt aus einem Schreiben, das im erzbischöflichen Ordinariat liegt und in dem die damalige Geistlichkeit die Schäden berichtete, die durch die Häftlinge entstanden sind. Andere Unterlagen dazu gibt es nicht.
Ein Zuhörer hatte das aber selbst beobachtet und bestätigte diese Darstellung!
Thomas Lohr zeigte zahlreiche Bilder von Bauernhöfen, in denen die Häftlinge untergebracht waren und von Friedhöfen, auf denen die Toten begraben wurden.
Begraben wurden jedoch nur Kriegsgefangene. Ermordete KZ-Häftlinge wurden einfach entlang des Weges im Wald verscharrt. Später errichteten Landkreisbürger mancherorts Feldkreuze um an diese Opfer zu erinnern.
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Die Nationalsozialisten wollten mit den „Weingut“-Projekten Rüstungsfabriken bauen, die jedem Bombenangriff standhalten sollten. In der Anlage im Mettenheimer Hart wollten sie mit den Produktionsanlagen aus dem pommerschen Stargard das düsengetriebene Kampfflugzeug ME 262 bauen.
Aus Stargard brachten sie Maschinen und Anlagen, Werkzeuge, Rohmaterial und Personal.
Da das „Weingut I“ erst im April 1945 fertig werden sollte, brauchten sie eine vorübergehende Bleibe. Dazu nutzten sie das Kloster in Zangberg.
Die damalige Schwester Oberin berichtete in einem Schreiben, daß die Nazis im Februar 1945 etwa 220 große Maschinen ins Kloster brachten, sie aufstellten und sofort die Produktion aufnahmen. Dazu beschäftigten sie fast 500 Personen, fast die Hälfte Ausländer.
Rund um das Kloster legten sie Materiallager an und beschäftigten auch örtliche Firmen. So hat die Mühldorfer Firma ODU ein Nachtjäger-Suchgerät für diese ME 109 entwickelt. Das hat ODU in einem eigenen Buch dokumentiert.
In Zangberg sollte auch die sogenannte Vergeltungswaffe „V1“ hergestellt werden, deren Wirkung tatsächlich unter 30% geblieben ist.
Ludwig Lohr zeigte eine Reihe Dokumente, die belegen, daß das damalige „Gerätewerk Pommern“ seinen Sitz nach Schönberg verlegt hatte.
Wie bekannt, kam es nicht zur Fertigstellung der Bunkeranlage im Mettenheimer Hart.
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Ludwig Lohr stellte Georg Borg vor, einen 1913 geborenen Wasser- und Elektro-Ingenieur, der für die A-E-G im Kloster Zangberg gearbeitet hat. Er half den Schwestern sehr und war deshalb sehr beliebt.
In einer Sitzung hatte er mitbekommen, daß die Nazis planten, das Kloster mitsamt den Produktionsanlagen mit Brand- und Sprengbomben in die Luft zu jagen um dem anrückenden Feind nichts zu hinterlassen. Dieses Vorgehen entsprach dem sogenannten „Nero-Befehl“ Hitlers.
Da man mit Bomben keine kontrollierte Sprengung durchführen kann, wäre damit neben den Gebäuden auch alles Leben vernichtet worden.
Georg Borg verriet diese Absicht der Nazis den Klosterschwestern und erbat von ihnen seinen persönlichen Schutz als Gegenleistung für die Sabotierung der Sprengung. Damit rettete er einigen Hundert Menschen das Leben und mit dem Kloster jahrhundertealte Kulturwerte.
Die Nazis planten die Sprengung im Rahmen einer „Brücken- und Industrieaktion“, mit der sie den Anschein erwecken wollten, die anrückenden Alliierten hätten die Anlage bombardiert.
Georg Borg hat das Kloster gerettet, wurde aber später wegen des Besitzes eines Zielgerätes von den Amerikanern inhaftiert. Er starb 1963 in Straßburg.
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Was er in seinem Buch beschrieben hat, basiert hauptsächlich auf Aussagen von Zeitzeugen und auf zahlreichen Dokumenten in Archiven der Region. Es lag ihm nicht daran, Sensationen aufzudecken sondern mehr daran, die Erinnerung an eine Geschichte zu erhalten, die sonst langsam in Vergessenheit geraten würde.
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Ludwig Lohr dankte den Zuhörern für ihre ungeteilte Aufmerksamkeit und freute sich über die Zeitzeugen, die dann seine Recherchen bestätigten und ergänzten.
Bürgermeisterin Irmgard Wagner hatte das Büchlein immer wieder weglegen müssen weil sie so viel Unmenschlichkeit kaum ertragen konnte, wie darin beschrieben ist. Trotzdem empfahl sie die Lektüre, trägt sie doch dazu bei, das Geschehene in Erinnerung zu behalten.
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Das Büchlein von Ludwig Lohr „Endlösung Süd“ kann bei der Gemeinde Zangberg und bei der Bäckerei Wenzl in Zangberg zum Preis von 11 Euro 70 erworben werden.
21 Einweihung der Kinderkrippe Maria - Schutzfrau Bayerns in Waldkraiburg Süd - Kritische Zwischentöne
Die neue Kinderkrippe nebenan hätte nicht genug Platz für die zahlreichen Gäste geboten. So hat Charlotte Konrad das Foyer ihres Kindergartens für die Einweihungsfeier umgestaltet.
Tatsächlich fällt es schwer, alle Ehrengäste aufzuzählen, die zu diesem Ereignis gekommen waren: Pfarrer Martin Garmaier, alle drei Bürgermeister, Altbürgermeister Siegfried Klika, Landrat Georg Huber, Jugendamtschefin Elfriede Geisberger, eine große Zahl Stadträte, Vertreter von Planungsbüros, Handwerksfirmen, Kirchenvorstand, Elternbeirat, von Banken, der Stadtbau, der Stadtverwaltung und sogar der Frauenunion. Und natürlich die Mitarbeiterinnen des Kindergartens und der Kinderkrippe und die Leiterinnen der anderen Waldkraiburger Kindergärten.
Sie alle hieß Charlotte Konrad herzlich willkommen.
Anfang 2013 war sie der Meinung, es reicht jetzt mit dem Bau neuer Kinderkrippen in Waldkraiburg, erinnerte sich Charlotte Konrad, die selbst im Stadtrat an solchen Entscheidungen mitwirkt. Dann stellten sie aber fest, es sind noch immer nicht genug!
Als sie im Stadtrat Anfang November 2013 den Bau beschlossen haben, pressierte es sehr, weil die 80%-Förderung des Freistaates zum Jahresende auslaufen sollte. Schon am 10. Dezember beschloß der Stadtrat den Bau. Irgendwie ist es gelungen, in dieser kurzen Zeit alles zu regeln, so daß im März 2014 der Spatenstich erfolgen konnte. Es zeigte sich, daß der alte Waldkraiburger Grundsatz auch hier gegolten hat: (O-Ton Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man Tolles bauen!)
Wie schnell das ging, zeigte sie mit einem Zeitraffer-Video. Sie wies darauf hin, daß fast ständig Sonnenschein über der Baustelle lag.
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Bürgermeister Robert Pötzschs Karriere hat tatsächlich hier begonnen, im Kindergarten Maria Schutz. Er erinnerte an die Zeit vor 40 Jahren als die Kinder noch alleine zum Kindergarten laufen durften. Sie haben dann oft die Zeit im nahen Wäldchen oder auf dem Fußballplatz zugebracht. Es war halt alles lockerer damals.
Heute sind die Anforderungen an die Kinderkrippen, Kindergärten und alle Mitarbeiterinnen ganz andere.
Waldkraiburg ist dafür gut vorbereitet, auch wenn die Stadt nie alle Anforderungen wird erfüllen können. Derzeit stehen 144 Krippenplätze zur Verfügung, 622 Kindergartenplätze und etwa 190 Hortplätze. Diesen Stand gilt es zu halten, weil mehr derzeit nicht mehr möglich ist.
In diesen Kindergarten hat die Stadt 1,1 Millionen Euro investiert. 80 % auf die förderfähigen Kosten hat der Freistaat beigesteuert, wodurch für die Stadt 650.000 Euro zu schultern waren.
Robert Pötzsch war froh, daß das alles in so kurzer Zeit gelungen ist. Auch wenn im vergangenen Juni alles beinahe gescheitert wäre!
Da fehlte nämlich plötzlich der Firstbaum und die Lösegeldforderung war exorbitant hoch. (O-Ton Die haben Forderungen gestellt.... )
Da es eine der ersten Amtshandlungen war, wußte er gar nicht, was er tun sollte. Nach engelszungenartigen Verhandlungen ist es aber doch gelungen, den Firstbaum auszulösen und die Baumaßnahme fertigzustellen.
Dazu gratulierte er herzlich.
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Charlotte Konrad verriet, was die Kinder erhandelt haben: Eine Runde Eiscreme und noch etwas zum Spazierenfahren.
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Auch Landrat Georg Huber gratulierte zum Neubau und war stolz auf alle Kindergärten im Landkreis, die die Überführung der Kinder aus der Familie in die Schule wesentlich erleichtern. Sie helfen die Sprachentwicklung zu unterstützen und so allen Kindern gleiche Bildungschancen zu bieten.
Er dankte der Stadt, den Mitarbeiterinnen und den Elternbeiräten, deren Zusammenwirken den Kindern den Weg in eine erfolgreiche Zukunft ebnet.
Auch wenn er vielen neuen Gesetzen kritisch gegenüber steht, erachtete Landrat Georg Huber die Regelungen für nötig, die allen Kindern gleiche Chancen bieten sollen, egal aus welcher Familie sie auch kommen.
Er dankte für die gute Zusammenarbeit mit dem Amt für Jugend und Familie und hoffte, ihr Beitrag möge dazu beitragen die Familienfreundlichkeit des Landkreises voran zu bringen. Auf jeden Fall ermöglichen die Kinderkrippen jungen berufstätigen Frauen ihren Kinderwunsch zu erfüllen und trotzdem im Beruf bleiben zu können.
Symbolisch übergaben Landrat Huber und Elfriede Geisberger einen Blumenstock, der immer wieder neue Blüten nachwachsen läßt. So eben, wie immer wieder neue Kinder in die Krippe kommen sollen.
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Der Vertreter des Planungsbüros Kessner hatte statt des symbolischen Schlüssels Tigerenten für die Kinder mitgebracht. Einen davon übergab er Hausherrn Robert Pötzsch. (O-Ton)
Er dankte allen Handwerkern und Kooperationspartnern und vor allem der Stadt für ihr Vertrauen.
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Pfarrer Martin Garmaier und Schwester Marlene Parra-Mena segneten die neue Kindertagesstätte.
In ihrer kurzen Lesung erinnerten sie daran, daß Jesus sehr den Kindern zugewandt war, die er den Zuhörern als vorbildliche Gläubige darstellte.
Martin Garmaier liebt diese Bibelstelle weil sie zeigt, daß Glaube nicht verstanden werden kann und einfach vorbehaltlos angenommen werden muß. So eben, wie Kinder das im Vertrauen tun.
Er forderte, die Erziehung der Kinder nach christlichen Maßstäben zu gestalten und nicht kritiklose Erwachsene ohne Werte heranzubilden. So freute er sich über die neue Krippe, die er segnen durfte, auch wenn es ihm lieber wäre, wenn es wieder möglich wäre, daß ein Einkommen für die Familie ausreicht und der zweite Elternteil sich zu Hause um die Erziehung der Kinder kümmern könnte!
Leider gibt es diese Möglichkeit aus vielerlei Gründen kaum mehr und so sind Kinderkrippen eine Antwort auf die Entwicklungen der Zeit.
Dann wurde er politisch: Wenn Stadt und Kirche hier gut zusammenarbeiten um die Kleinsten zu betreuen, dann sollte der Staat seine Aufgabe auch vollständig erfüllen und für die Betreuung der Schulkinder sorgen. (O-Ton Horts werden nicht in entsprechendem Maß.... Städte, Gemeinden und Kirchen werden hier ziemlich allein gelassen!)
Es ist eine Aufgabe der Regierung nach dem Schritt „A“, dem Bau von Kinderkrippen, auch den Schritt „B“ zu gehen und für Hortplätze zu sorgen. Die Förderung von Hortplätzen wäre sein ernstes Anliegen und seine Hoffnung.
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Damit segnete Pfarrer Martin Garmaier die Kinderkrippe, die Kinder und ihre Erzieher und Erzieherinnen.
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Weiters segnete er die Kreuze, die später in der Kinderkrippe aufgehängt werden.
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Mitarbeiterinnen brachten zwei Kinderwägen herein, die die Stadt und eine örtliche Bank gespendet hatten. Die Kinder dankten es ihnen mit einem Ständchen.
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Der Elternbeirat spendierte eine ganze Kiste voller Spielsachen und die Frauenunion einige Bobby-Cars. Damit gings durch den überdachten Korridor rüber ins neue Gebäude, das in zwei Gruppen Platz für 24 Kinder bietet. Passende Toiletten, Waschbecken und Bettchen gibt’s hier natürlich genau so wie Spielecken und Spielsachen. Ein Büro, eine Küche und weitere Räume ergänzen den Neubau.
Pfarrer Martin Garmaier selbst nagelte die Kreuze an die Wand.
Und weil man sich schließlich immer an diesen denkwürdigen Tag erinnern möchte, hinterließen Altbürgermeister Siegfried Klika, Bürgermeister Robert Pötzsch, Landrat Georg Huber und Pfarrer Martin Garmaier ihre Handabdrücke an einer Wand im überdachten Verbindungsgang.
22 Seit sechs Jahren für die Bedürftigen da: Die Mühldorfer Tafel 9:10
Nach ihrem Umzug hat die Mühldorfer Tafel eine neue Bleibe im ehmaligen Finsterbusch-Gelände an der Mühlenstraße gefunden, gleich hinter dem Theater des Kulturschupp’n.
Wir haben sie am Donnerstag Vormittag besucht, als gerade die Vorbereitung für die Öffnung am Nachmittag liefen.
Die ehrenamtlichen Helfer der Mühldorfer Tafel holen mit PKWs und Anhängern Lebensmittel von Geschäften ab, die dort nicht mehr verkauft werden können, sortieren sie neu und bieten sie Bedürftigen an, die pro Einkauf einen symbolischen Preis von zwei Euro zahlen.
Neben Lebensmitteln bietet die Tafel auch Kleidung und Schuhe.
Wie das vor sich geht, hat uns Doris Örtel erzählt, die Leiterin der Mühldorfer Tafel.
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Frau Örtel, die Tafel gibt es jetzt seit sechs Jahren. Getragen wird sie von einem Verein. (O-Ton)
Wurden sie von Ihren Lieferanten gern angenommen? (O-Ton)
Sie holen einmal pro Woche ab. (O-Ton)
Wo sitzen ihre Lieferanten? (O-Ton)
Die Ware zu sortieren und bereitzustellen ist viel Arbeit. Wieviele Ehrenamtliche helfen da mit. (O-Ton)
Man spricht immer davon, daß wir in einer reichen Gesellschaft leben. Wieviele Bedürftige können bei Ihnen derzeit abholen und wo kommen die her? (O-Ton 200!!! Aber viel mehr registriert...)
Wie bekommt jemand den nötigen Berechtigungsschein? (O-Ton)
Sie haben gesagt, vier Fahrer holen die Ware ab. Nutzen diese dazu ihre Privat-Autos? (O-Ton)
Sie bemühen sich ein eigenes Fahrzeug anzuschaffen, das besonders ausgestattet sein muß. (O-Ton)
Wieviel fehlt noch? (O-Ton)
Unterstützung von Kommunen oder Verbänden haben sie dabei nicht? (O-Ton)
Was benötigen Sie neben dem Auto noch? (O-Ton)
Das schönste Geschenk wäre sicher, wenn man Sie nicht mehr bräuchte.... (O-Ton)
Vielen Dank für das Gespräch.
23 Ballvergnügen wie anno dazumal: Die Redoute 16:10
Die Redoute ist das etwas andere Ballvergnügen in der Kreisstadt. Die Gäste kommen im Stil des vorletzten Jahrhunderts, als Herrschaften oder als Dienstboten oder auch als Knechte oder Mägde. Allerdings waren diesmal die Herrschaften in der Überzahl.
Zur Redoute gehört das Tanzheft, in dem die Tanzrunden vermerkt sind und in dem man seinen jeweiligen Tanzpartner eintragen kann. Das sorgt für klare Verhältnisse und ist zudem später eine schöne Erinnerung daran, mit wem man den Abend verbracht hat.
Der Kugelschreiber paßte da halt nicht so ganz zu den weißen Handschuhen....
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Kreis-Heimat-Musik- und Brauchtumspfleger Dr. Reinhard Baumgartner freute sich über die zahlreichen Besucher, darunter viele Stammgäste.
Er freut sich über seinen Mitverantstalter Kreisbildungswerksvorsitzenden Georg Waldinger und seine Geschäftsführerin Maria Beck.
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Sie eröffneten die Redoute mit der Polonaise.
Die führte die Ballgäste hinaus ins Foyer, dort rundherum und wieder hinein in den Stadtsaal.
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Tanzmeister Reinhard Albert freute sich, die Gäste zu einem Ballabend begrüßen zu dürfen, ohne Ordensverleihung, ohne Innau und Helau, ohne Lichtershow und dunkle Sonnenbrillen, dafür mit sich lustvoll begegnenden, mit Leichtigkeit übers Parkett schwebenden und sich freuenden, die wunderbare Musik genießenden Tänzerinnen und Tänzern.
Dafür sorgt die grandiose Musik des 19. Und 20. Jahrhunderts, gespielt vom Salonorchester Karl Edelmann, das schon zum 14. Mal die Redoute begleitet.
Die Gäste sollten sich beim Sterntanz abwechseln, beim Galopp verausgaben und bei der Münchner Francaise zeigen, was sie können.
Und danach sollten sie die Weißwürste beim Donisl im Wintergarten nicht vergessen.
Er bat Karl Edelmann um einen Walzer und der spielte „Ballsirenen“ von Franz Lehár.
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Dazu drehten sich die Ballgäste dann übers Parkett unter die sich auch Stadt- und Kreisrat Dr. Georg Gafus gemischt hatte, Buchbachs zweiter Bürgermeister Karl-Heinz Kammerer mit Gattin Beate und Bürgermedaillen-Träger Dr. Hans Dworzak mit Gattin Lilo.
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Die große Tanzfläche war schnell gut gefüllt.
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Ein Tanz folgte dem anderen, dem Walzer eine Polka, dann ein Marsch und dann ein Volkstanz.
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Die dritte Runde brachte die erste Damenwahl. Allerdings bemerkte man das nicht, weil sich die Damen ihre Tanzpartner bereits vorher ausgesucht hatten.
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Der erste Galopp führte die Tänzer einmal vorwärts, einmal rückwärts im Kreis herum.
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Dann stellte Reinhard Albert die Sternpolka vor, bei der die Herren einen Kreis bilden und die Damen sich einen neuen Partner suchen. Dazwischen wird geklatscht.
Daß das nicht ganz so einfach ist, zeigte sich bald, also so manche Dame keinen neuen Tanzpartner fand und einfach ratlos übrig blieb....
Oder andere sich schnell noch einen schnappten.
Beim nächsten Klatschen klappt‘s vielleicht wieder.
Dieses Schicksal ereilte auch so machen Herren, hinter dem keine Partnerin wartete...
Irgend eine Lösung gabs aber immer.
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Nach so viel Tanzen war erst einmal ein bißchen Abkühlung gefragt. Gut dran war da, wer einen Fächer dabei hatte....
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Mit „Ich küsse Ihre Hand – Madame“ lud Karl Edelmann zum Tango. Da blieb den Tänzern dann viel Platz auf der Tanzfläche.
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Und erst Recht beim Charleston: „Ain’t she sweet?“
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Reinhard Albert lud zum ersten Gruppentanz und hieß die Ballbesucher in Reihen zu sieben Paaren Aufstellung nehmen. Der Bauern-Schottisch.
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Die sechste Tour endete mit einem Walzer.
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Das Kreisbildungswerk organisiert die Redoute mit, weil sie sicher zur Brauchtumspflege gehört? (O-Ton Georg Waldinger)
Diese Tänze hat man nicht mehr so parat. Deshalb veranstalten Sie vorher Übungsabende. (O-Ton)
Wenn man Sie so ansieht, ist das ganz schön anstrengend. (O-Ton)
Herr Dr. Gafus, Sie sind ja ein begnadeter Tänzer! (O-Ton)
Sie sind allein hier. Tanzt ihre Familie nicht? (O-Ton)
Aber Sie finden immer jemanden zum Tanzen. (O-Ton)
Herr Kammerer, engagieren Sie sich für die alten Tänze oder ist es reiner Spaß an der Freude? (O-Ton)
Da ist auch Zeit zum Ausruhen. (O-Ton)
Herr Dr. Baumgartner, die 14. Redoute bietet wieder Tanzvergnügen wie anno dazumal. Heuer sind weniger Gäste gekommen als in den Jahren vorher. (O-Ton)
Der Höhepunkt ist später die Münchner Francaise. Was versteht man darunter. (O-Ton)
Die Redoute gibt’s seit 2001. Vorher war eine lange Pause. (O-Ton)
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Etwas später lud Reinhard Albert zur Francaise, die aus fünf Abschnitten besteht: Der Promenade oder der Damenkette, dem Dos-á-Dos, dem Drehen am Platz, der Balancé, der Begrüßung und Promenade, dem Karussel und den Finale, der Kolonne.
Reinhard Albert erklärte jeden Abschnitt bevor‘s losging und war zwischendurch voll des Lobes: Hier läuft die beste Francaise zwischen Wien und München!
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Immer wieder galt es abzuzählen und neu Aufstellung zu nehmen.
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Bei der „Damenkette“ kam das „sinnlose Schwingen“ dazu....
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Mit der Kolonne schlossen sie die Francaise ab.
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Die Francaise schloß Karl Edelmann mit dem Walzer „Du und Du“ aus der „Fledermaus“.
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Nach zwei weiteren Tanzrunden ging die Redoute noch lange nicht zu Ende: Die Ballgäste feierten dann zwar nicht mehr mit Musikbegleitung im Stadtsaal sondern im Wintergarten nebenan mit frischen Weißwürsten und dem einen oder anderen gepflegten Weißbier bis in den frühen Morgen.
24 Mehr eine süße Kunstausstellung: Der Bäckerball 12:20
Acht Bäcker und Konditoren der Region hatten sich große Mühe gegeben und über 300 Torten aufgebaut, die schon gleich die Smartphones der Gäste beschäftigten....
Fotografieren Sie die Torten damit Sie sie nachbacken können? (O-Ton I glaub ned, daßma’s nachmachen können!)
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Es würde wohl auch schwer fallen, die phantasievollen Zuckergebilde nachzumachen, mit denen die Künstler ihre Torten verzierten.
Der Bäckerball, der nur alle zwei Jahre stattfindet, ist mit seinen besonderen Genüssen Anziehungspunkt für viel Prominenz: Landrat Georg Huber, Bürgermeisterin Marianne Zollner, Kreishandwerkerschaftsgeschäftsführer Markus Saller, um nur einige zu nennen.
Keinesfalls verwunderlich war die Teilnahme von Waldkraiburgs Bürgermeister Robert Pötzsch, der ja selbst noch bis März vergangenen Jahres am Backofen gestanden hatte und von Berufsschul-Direktor Maximilian Heimerl und seinen Kollegen.
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Die Kindergarde der Buchbacher Bubaria, die Bubarini’s, mit ihrem Prinzenpaar eröffneten den Ballabend, zu dem Bäcker-Innungsobermeister Werner Daumoser die Gäste herzlich im Namen der acht Bäckereien begrüßte: (O-Ton Auer&Greimel, Eicher, Lohmaier, Pötzsch, Lohmaier, Wenzl, Schönstetter und Daumoser) Ihnen allen dankte er für die kunstvollen Torten, die sie für die Tombola gespendet hatten.
Er freut sich über die Band, die zu ihnen paßt, die „Hot-Sugar“...
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Bevor die Bubarinis ihren Marschtanz zeigten, begrüßten „Melanie I. Flowerprinzessin vom Zeller Blütenschlössl“ und „Jakob II. Hippie-Prinz von der Koller-Alm“ die Gäste, die sich alle fein herausgeputzt haben um einen schönen Ballabend zu verbringen.
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Sie hatten Orden zu verleihen: An Schulleiter Maximilian Heimerl,
Kreishandwerkerschaftsgeschäftsführer Markus Saller,
Innungs-Ehren-Obermeister Egbert Windhager,
Landrat Georg Huber,
Bürgermeisterin Marianne Zollner,
Bäckerei-Inhaber Georg Auer und Stefan Greimel,
Das Ball-Königspaar Sebastian....
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Die Bubarinis mit ihrem Marschtanz.
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Da die Kinder früh wieder heim mußten, folgte nach ihrem Auftritt die eigentliche Eröffnung des Balls durch das Ball-Königs-Paar: ...
Damit sie nicht so allein blieben, gesellten sich schnell die Ballgäste dazu. Alles Walzer!
Da war dann die Tanzfläche schnell gut gefüllt und Markus Saller und Maximilian Heimerl drehten sich mit den Gästen im Walzertakt.
Das zweite Musikstück war schon etwas schneller und es fanden sich die Tanzpaare neu zusammen. Passend zur Musik versuchte Markus Saller uns „aus dem Wege zu geh’n“...
Neumarkt war mit einer starken Vertretung dabei: Egbert Windhager und Rosina-Maria von Roennebeck, Maximilian und Hildegard Heimerl, Karl Korn mit Braut.
Das neue Verständnis im Landkreis zeigten Bürgermeisterin Marianne Zollner und Bürgermeister Robert Pötzsch.... Sie tanzten zur heimlichen Konditorenhymne, zu Udo Jürgens‘ „Aber bitte mit Sahne“.
Landrat Huber mit Gattin Evi vergnügten sich genau so wie die vielen andere Ballgäste.
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Marianne Zollner und Robert Pötzsch tanzten auch weiter zu „Es geht mir gut“. Die Bilder zeigen, es ging ihnen gut!
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Und natürlich durfte Helene Fischer auch auf dem Bäckerball nicht fehlen. Sängerin Sylvia mit „Atemlos“.
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Etwas später zog der Hofstaat der Inntalia ein. Hofmarschall Johannes Trä stellte „Prinzessin Sonja II. vom tanzenden Mehlpalast“ vor und „Prinz Ulli I. vom flotten Handwerk“ vor.
Sie zeigten ihren Prinzenwalzer, der bekanntlich einen unvorhergesehenen Verlauf nimmt.
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Auch sie hatten Orden zu vergeben:
An Bäckermeister Konrad Wenzl,
Innungsobermeister Werner Daumoser,
die Bäckermeister Georg Auer und Stefan Greimel,
und schließlich an Bäckermeister Markus Windhager.
Die Dance-Nation der Inntalia mit ihrem Showprogramm: „Lebe Deinen Traum“, in dem ein junges Mädchen davon träumt, in der Gruppe mittanzen zu können. Da ihr Vater es ihr untersagt, tanzt sie im Traum mit. Schließlich setzt sie sich über Vaters Verbot hinweg, der dann aber einsieht, wie schön das ist und es doch erlaubt.
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Nach dem Ausmarsch der Inntalia übernahmen wieder die Ballgäste die Tanzfläche und Hot-Sugar entführten sie mit Peter Cornelius nach Österreich...
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Dann kündigte Werner Daumoser die Tombola an: Mit zwei Euro pro Los war man dabei und hatte die Chance eines der Kunstwerke mitzunehmen. Die Damen sparten nicht, auch wenn das mit dem Gewinnen nicht so leicht war...
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Trotzdem gingen die Lose weg wie die sprichwörtlichen warmen Semmeln.
Schon bald holten die ersten ihre Torten ab und Egbert Windhager und seine Kollegen hatten alle Hände voll zu tun.
Da haben Sie ja zwei gleiche gewonnen! (O-Ton)
Kone, gibt’s auch unzufriedene Gewinner? (O-Ton)
Können Sie überhaupt so viele Torten tragen? (O-Ton Tragen scho aber essen ned!)
Peter, gibt’s die morgen beim Neujahrsempfang der FDP? (O-Ton Corticelli)
Manche Torten paßten einfach nicht in die Kartons. Bringen Sie die heil nach Hause? (O-Ton Evi Frohnwieser)
Bei Ihnen gibt’s morgen auch gemütlichen Kaffee? (O-Ton jaaaaa)
So viele gewonnene Torten machen schon ein Gruppenfoto nötig!
Was macht denn ein Metzgermeister mit so viel Kuchen? (O-Ton)
Ist der Hauptgewinn noch drin? (O-Ton)
Er war nicht drin! Zumindest haben wir ihn nicht gezogen!
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Immer weniger Torten warteten auf die Gewinner.
Dann war der Hauptgewinn auch weg, die viereckige Radfahrertorte.
Sind Sie so viele, daß Sie diese riesige Torte schaffen? (O-Ton ja, morgen schon!)
Konrad Wenzl verpackte gerade noch die letzte, als Hot-Sugar das Tempo anzog: „Brenna duad’s guad“.
Darauf hatten alle gewartet: Das Kuchenbuffet. Herr Eicher, wieviele Schnitten sind das? (O-Ton Eicher: 400 – 800 – 1100 – 2200 Stückln....)
Allerdings durften die Gäste nicht so einfach loslegen. Da Egbert Windhager die Polonaise zur Eröffnung nicht mehr haben wollte, ließen sich Bäckermeister und Band etwas anderes einfallen: Sie spielten das Bobfahrerlied. Erst wenn das Ballkönigspaar die Gäste ins Foyer hinausführt, ist das Kuchenbuffet eröffnet.
Da hieß es dann, Linkskurve, Rechtskurve, Bremsen, Gasgeben....
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Dann aber wars so weit und das Buffet eröffnet. Es dauerte eine ganze Weile bis sich die lange Schlange auflöste und alle etwas abbekommen hatten.
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Zu dieser späten Stunde achtete niemand mehr auf die Kalorien.....
Die Bäckermeister hatten so viel vorbereitet, daß die Gäste es gar nicht alles schafften.
Die Kalorien waren dann aber auch kein Problem mehr. Dafür sorgte schon Top-Sugar, die bis spät dafür sorgten, daß die Ballgäste in Bewegung blieben.
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So waren sich schließlich alle einig, so süß feiert man im ganzen Fasching keine zweite Ballnacht weit und breit....
25 Der Zauberer von Oz - Das Märchen als umjubelte Eiskunstgala 15:30
Nach und nach füllte sich die Eishalle bis kaum mehr ein Platz frei war.
Altbürgermeister Siegfried Klika, Bürgermeister Robert Pötzsch und dritte Bürgermeisterin Inge Schnabl und eine Reihe Stadträte wollten sehen, was ihre Nachwuchs-Eiskunstläufer zu bieten haben.
Eiskunstlaufvorsitzende Bettina Zabelt hieß die Zuhörer willkommen und leitete kurz in die Gesichte vom Zauberer von Oz ein, die Anna König mit den Eiskunstläufern eingeübt hatte.
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Mit viel Mühe haben es Kostümschneider und Kulissenbauer geschafft, die 44 Eiskunstläufer zur Geschichte passend auszustatten.
Jede der Hauptfiguren zeigt ihr Können mit einem Sololauf. Damit begann Lorena Kilb als Toto.
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Bettina Zabelts Tochter Lorena in der Hauptrolle der Dorothea.
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Während der Sturm Dorothea und Toto in ihrem Häuschen durch die Lüfte jagt, wirbelt die böse Fee des Ostens über die Eisfläche: Diana Kolb.
Als das Häuschen vom Himmel fällt, begräbt es die böse Fee unter sich.
Da treffen Dorothea und Toto auf die „gute Fee des Nordens“ und die drei Blaunesen, die froh sind, daß die böse Fee des Ostens „hin“ ist.
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Die gute Fee des Nordens: Jennifer König.
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Da Dorothea so schnell wie möglich nach Hause möchte, schickt die gute Fee sie in die Smaragdstadt, wo der größte aller Zauberer wohnt, der sie sicher nach Hause bringen kann: Oz.
Erst aber muß sie die magischen Schuhe der bösen Fee des Ostens anziehen.
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Auf ihrem Weg in die Smaragdstadt kommen sie an einer sprechenden Vogelscheuche vorbei, die aber nur Stroh im Kopf hat. Sie wünscht sich nichts sehnlicher als ein Verstand.
Dorothea nennt die Vogelscheuche „Aristo“. Joana-Marie Dillmann.
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Dorothea und Toto nehmen sie mit zum Zauberer von Oz. Der kann ihr sicher helfen.
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Sie treffen einen eingerosteten Blechmann, den sie Herkules nennen und der sich neben viel Öl sich auch ein Herz wünscht. Paula Terhörst.
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Sie nehmen auch Herkules mit zum Zauberer von Oz. Der kann ihm sicher ein Herz zaubern.
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Dann kommen sie bei einem Löwen vorbei, der erst furchterregend faucht und sich dann als Feigling herausstellt, der sich nichts mehr wünscht als Mut. Er entschuldigt sich für den Schrecken, den er ihnen eingejagt hatte. Sie nennen ihn Leo: Sonja Reifenrath.
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Sie nehmen auch den Löwen mit in die Smaragdstadt.
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Da treffen sie die Porzellanfiguren.
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Und etwas später die Mohnblumen.
Und auch noch die Feldmäuse, die ihnen helfen, den faulen Löwen zu motivieren mitzukommen.
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Endlich kommen sie in die Smaragdstadt wo der Zauberer sie nicht empfangen will. Durch seinen Wächter fordert er, sie sollen die böse Fee des Westens töten: Tijen Yasici.
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Die böse Fee des Westens und ihre Begleiter sterben nach einem Biß ins Bein von Toto. Jennifer Hilpertinger.
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Die fliegenden Affen begleiten sie zurück in die Smaragdstadt.
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Dort stellt sich heraus, daß der Zauberer von Oz ein Hochstapler ist, der gar nicht helfen kann.
Allerdings kann er ihnen klarmachen, daß ihnen nichts von dem fehlt, was sie begeheren. Ihnen fehlt einzig Selbstbewußtsein. Lucia Zabelt.
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Da treffen sie auf Sandra die gute Fee des Südens, die ihnen zwar auch nicht helfen kann, sich aber an die magischen Schuhe erinnert, die sie nach Hause bringen können. Celine Dumele.
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Die magischen Schuhe bringen sie wieder nach Hause, nach Kansas, wo Tante Emma und Onkel Henry sie schon sehnsüchtig erwarten.
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Bettina Zabelt stellte die Mitwirkenden vor und die Zuschauer waren vollends begeistert vom Können der Eiskunstläuferinnen. Sie dankte Trainerin Anna König und den zahlreichen Schneiderinnen und Kulissenbauern und Firma Netzsch für die finanzielle Unterstützung der Inszenierung.
Wenn Sie’s selbst sehen wollen, haben Sie dazu am 28. März nocheinmal Gelegenheit. Dann zeigen die Eiskunstläufer in Waldkraiburg noch einmal ihre Version des „Zauberer von Oz“.

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