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Josef J. Pöllmann
Stadt Waldkraiburg > Neumarkt St. Veit > Gemeinde Ampfing > Stadt Altötting > Mühldorf-TV ist durch die BLM lizenziertes Lokalfernsehen
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Das gab's 2013 bei Mühldorf-TV und bei Altötting-TV
Hier können Sie nachlesen, worüber wir in KW 48/2015 berichtet haben.
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Nr.
Thema LZ Archiv KW Ersch.
267 "Alltag, Rüstung, Vernichtung – Der Landkreis Mühldorf im Nationalsozialismus" - Eröffnung der Dauerausstellung mit viel Prominenz 14:30 48 07.12.15
Die Bedeutung dieser Ausstellungseröffnung zeigt die große Zahl prominenter Gäste, die sich im Mühldorfer Haberkasten einfanden, die Max Fandrey mit Schülern der Musikschule Mühldorf eröffnete.
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Bürgermeisterin Marianne Zollner hatte viele Gäste zu begrüssen: Staatsminister Dr. Marcel Huber, Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle, den Kulturminister der Tschechischen Republik, Daniel Herrmann, MdB Stephan Mayer, die MdL’s Dr. Martin Huber und Günther Knoblauch, Landrat Georg Huber, den ehemaligen Münchner Oberbürgermeister Dr. Hans-Jochen Vogel, den ungarischen Generalkonsul Gábor Tordai, den polnischen Generalkonusl Andrzej Osiak, den Direktor der Stiftung Bayerischer Gedenkstätten MdL Karl Freller und eine Reihe Zeitzeugen, angeführt vom ehemaligen Vorsitzenden der Lagergemeinschaft Dachau Dr. h. c. Max Mannheimer. Sie alle begleiteten die Pfarrer Lars Schmitt, Susanne Vogt und Roland Heimerl. Dazu die Bürgermeister des Landkreises, viele Gemeinde- Stadt- und Kreisräte und viele mehr. Besonders willkommen hieß sie die Mitglieder des Vereins “Für das Erinnern” sowie des Arbeitskreises “KZ-Außenlager Mettenheimer Hart” und die Mitarbeiter des Kreismuseums.
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Es schmerzt wenn man bedenkt, daß die Nationalsozialisten ihre Gräuel auch hier verübt haben. So sollte sich jeder fragen, wie er sich selbst verhalten hätte. Hätte man die Zeichen erkannt und sich gegen diese Strömungen gewehrt? Oder wäre man mitgelaufen?
Nur die Auseinandersetzung mit der Geschichte verhindert deren Wiederkehr. Die Kenntnis der Geschichte birgt die Chance Unmenschlichkeit, Ignoranz, Intoleranz und dem Wegschauen den Boden zu entziehen, alles das, was den Nationalsozialisten den Weg geebnet hatte.
Die Aufarbeitung der Geschichte begann in Mühldorf bereits 1985 mit einer wegweisenden Ausstellung von Dr. Hans Spagl. Die neue Ausstellung ist nun die Fortsetzung seiner Pionierarbeit.
Peter Müller hatte seine Forschungsergebnisse über das KZ-Außenlager schon 1981 im “Mühlrad” veröffentlicht und Josef Wagner zeichnete 1987 mit dem bewegenden Film “Mit 22 wollte man noch nicht sterben” den Leidensweg der KZ-Häftlinge im Mettenheimer Hart nach.
Sie alle haben gezeigt, daß nur durch das bürgerschaftliche Engagement extremistischen Tendenzen entgegengewirkt werden kann. So wünschte sie sich viele junge Besucher in der Ausstellung, die dort lernen sollen sich lautstark gegen jede extremistische Strömung zu wehren.
Die Geschichtsforschung zeigt, Demokratie kann man nur erhalten wenn man sie aktiv schützt.
So dankte sie allen Geschichtsforschern, Ausstellungsmachern und allen, die helfen, die Menschenwürde, Demokratie, Toleranz und Akzeptanz zu erhalten und zu fördern und so dazu beitragen, das friedliche Miteinander aller in der Gesellschaft zu ermöglichen. (O-Ton Dazu möge die Ausstellung beitragen)
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Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle erinnerte sich an seine Anfänge im Bayerischen Landtag, 1994, als er mit einer Petition zu tun hatte, die den Bau eines Gedenkortes im Mettenheimer Hart zum Ziel hatte. Diese Petition lag dem Petitionsausschuß damals schon einige Jahre vor.
Heute kann er sagen: Was lange währt wird endlich gut! Jetzt kann an diesem Ort eine Gedenkstätte errichtet werden, um der Opfer in würdiger Weise zu gedenken.
Dr. Spaenle zollte dem Landkreises Respekt, der dazu einen wesentlichen Teil beiträgt. Das zeigt die Wachsamkeit im Landkreis Strömungen entgegen zu wirken die damals das Ziel hatten, eine Weltreligion durch Ermordung der Angehörigen auszulöschen. Das ist bundesweit sehr selten, wenn nicht einmalig. (O-Ton )
Dr. Ludwig Spaenle sah die Anwesenheit der Zeitzeugen als besondere Anerkennung der Anstrengungen dieses Kapitel der Geschichte aufzuarbeiten. Das alles begünstigt den Bau der Gedenkstätte, die unter sehr schwierigen Bedingungen entstehen wird und die ein Gemeinschaftswerk mit der Stiftung Bayerischer Gedenkstätten und allen wird, die über Jahre hinweg nicht locker gelassen haben.
Dr. Ludwig Spaenle war froh, daß das alles noch im Gedenkjahr 2015 auf den Weg gebracht werden konnte und drückte allen Respekt und Dank aus.
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Die Nationalsozialisten brachten über ganz Europa unsägliches Leid, erinnerte Staatskanzleichef Staatsminister Dr. Marcel Huber an die Opfer auf allen Seiten. Besonders die sechs Millionen Opfer des Holocaust erfüllen uns bis heute mit Scham. Sie alle bleiben unvergessen. Ihre Biographien, ihre Wünsche, ihr Lachen und ihre Träume. Die Nationalsozialisten haben aus ihnen Nummern gemacht und sie zu Tode geschunden.
Das alles rückte Mitte 1944 mit dem Rüstungsbau plötzlich unangenehm nah an die Landkreisbürger heran. Die Nationalsozialisten errichteten im Mettenheimer Hart eines der größten Außenlager eines KZ Dachau. Von dort aus brachten sie ihre Grausamkeit in den Landkreis.
Keiner der Zuhörer trägt daran Schuld. Alle tragen aber die Verantwortung dafür, daß sich das nie wiederholt, wie Max Mannheimer das so treffend formuliert.
Um das zu erreichen muß die Erinnerung wach gehalten werden, müssen künftige Generationen lernen wohin das alles führen kann. Nur mit Einsatz, Zivilcourage, Mut und Engagement kann die freiheitliche Demokratie erhalten werden.
Aus der Erinnerung erwächst der Ruf “Nie wieder”, den einzuhalten wir den Opfern schuldig sind. Und unseren jungen Menschen. Dazu trägt die Dauerausstellung bei und die Gedenkstätte am Bunkerbogen.
Wenn nun nach vielen Jahren Diskussion mit der Errichtung der Gedenkstätte begonnen werden kann haben dazu auch maßgeblich Dr. h. c. Max Mannheimer und Dr. Hans-Jochen Vogel beigetragen, die Ministerpräsident Horst Seehofer die Zusage abgerungen haben jetzt anzupacken.
Seither wurden viele komplizierte Fragen geklärt. Großen Anteil daran haben Landrat Georg Huber und die Mitglieder des Arbeitskreises Gedenkstätte KZ-Außenlager.
Wenn wir 70 Jahre nach dem Krieg in einer der stabilsten Demokratien weltweit leben ist das ein Erfolg aber auch der Auftrag sich gegen menschenverachtende Ideologien zu schützen und zu verhindern, daß sie hier Fuß fassen. Wie gefährdet die Demokratie ist zeigen die Anschläge in Paris, die so vielen das Leben gekostet haben nur weil einige wenige unser westliches Leben ablehnen.
Eine Art, die Bevölkerung davor zu schützen, ist auch diese Ausstellung.
Alle zusammen sind also gefordert, die Demokratie in Europa zu erhalten. Dr. Marcel Huber gab den Zuhörern die Botschaft mit: (O-Ton Bauen wir gemeinsam ein Europa mit gegenseitigem Respekt....)
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Landrat Georg Huber war froh mit der Ausstellung die Zeit des Nationalsozialismus im Landkreis aufarbeiten zu können. Er dankte allen, die diese schwierige Aufgabe angepackt und gemeistert haben.
Er war stolz über die Anerkennung, die so viele hochrangige Gäste dem Landkreis durch ihr Kommen erwiesen haben.
Besonderer Dank galt Dr. Marcel Huber, Dr. Hans-Jochen Vogel, Max Mannheimer und Ministerpräsident Horst Seehofer, die es geschafft haben, daß es jetzt endlich losgehen kann. Auch wenn die Bauarbeiten erst 2016 beginnen werden.
Landrat Huber wünschte den Zeitzeugen viel Gesundheit und hoffte, daß sie bei der Eröffnung wieder dabei sein – und so selbt erleben können daß uns ihr Schicksal nicht gleichgültig ist.
Er bat Dr. Ludwig Spaenle und Dr. Marcel Huber um die fortgesetzte Untersützung beim Bau der Gedenkstätte, der jetzt nicht mehr an kleinen Problemen scheitern darf.
Dank galt MdL Karl Freller, der die Bedeutung der Außenlager des KZ Dachau erkannt und dafür gesorgt hat, daß auch dort würdig der Opfer gedacht werden kann.
Weiters dankte Landrat Huber Altbürgermeister Günther Knoblauch, Bürgermeisterin Marianne Zollner, den Stadträten in Mühldorf und den Mitgliedern des Kreistages ohne deren Mitwirkung nichts möglich wäre. Ein großes Kompliment machte er Marc Spohr, der die Ausstellung so hervorragend gestaltet hatte. Er hat gezeigt, daß auch junge Menschen verstehen und fühlen, was damals passiert ist und was mit der Ausstellung erreicht werden soll.
Dank galt auch MdB Stephan Mayer den er bat auch weiter für die Finanzierung zu sorgen. Genau so wie den MdL’s Dr. Martin Huber und Günther Knoblauch und vielen mehr.
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Die Musiker sorgten für nachdenkliche Stimmung.
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Dann trat der 85-jährige Imre Varsany ans Pult, der vor dem Krieg in einem Außenbezirk von Budapest gelebt hatte. Er berichtete ausführlich seine Lebensgeschichte. Nach seiner Befreiung schwieg er 60 Jahre lang, erzählte niemandem von der Zeit in Mettenheim. Die aktuelle Situation in Ungarn veranlaßte ihn aber doch über seine Erlebnisse zu reden. Das fällt ihm auch jetzt noch schwer. Als 14-jähriger war er hier her gekommen nachdem seine Familie in Ausschwitz vergast worden war. Er war fast ein Jahr hier und hat mit viel Glück überlebt. Viele jedoch nicht. Als die Amerikaner sie befreit haben, mußten sie ihn vom Waggon herunter heben weil er keine Kraft mehr hatte.
Als er vor 10 Jahren zurückkehrte kam ihm alles bekannt vor. Der herzliche Empfang hat ihm gezeigt, in ein anderes Deutschland gekommen zu sein.
Der Besuch der Ausstellung hatte ihn sehr aufgewühlt. Er dankte allen Verantwortlichen für diesen Umgang mit der Vergangenheit und wünschte sich, man würde auch in Ungarn so mit der Vergangenheit umgehen.
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Für Max Mannheimer war es eine große Ehre hier sprechen zu dürfen, hatte er doch alle Aktivitäten im Landkreis seit vielen Jahren begleitet, die die Aufarbeitung der neueren Geschichte zum Ziel hatten.
Viele engagierte Bürger haben viele Jahre lang gekämpft und jetzt endlich gewonnen. Vor einigen Wochen haben sie kurzfristig einen Termin bei Ministerpräsident Seehofer bekommen und im Beisein von Staatsminister Dr. Marcel Huber ihr Anliegen vorgetragen. Nach einer Stunde sagte Horst Seehofer die Realisierung der Pläne zu.
Nun muß er nur noch gesund bleiben, damit er auch die Eröffnung der Gedenkstätte noch erleben kann!
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Abschließend beschrieb Professor Dr. Ing Winfried Nerdinger vom NS-Dokumentationszentrum in München die Herausforderungen so eine Ausstellung zu gestalten.
Zwar war man sich einig, hier so eine Ausstellung zu zeigen. Wie das aber geschehen sollte war lange Zeit nicht klar. Schwierige Themen sind eben schwierig darzustellen. Das hat der “Arbeitskreis Gedenkstätte KZ-Außenlager” unter Vorsitz von Eva Köhr aber geschafft. Ein Erfolg. den man nicht genug würdigen kann. Er würdigte auch die Arbeit von Museumsleiterin Dr. Susanne Abel, von Stadtarchivar Edwin Hamberger und von Museumskurator Marc Spohr.
In vielen Gesprächen entstand die Ausstellung, die sich in vier Bereiche gliedert. Von der Zeit vor dem Nationalsozialismus bis zur Nachkriegszeit. Er war sicher, die je 150.000 Euro von Stadt und Landkreis sind gut angelegt.
Trotz allem ist die Dauerausstellung nur ein Schritt Richtung Gedenkstätte im Mettenheimer Hart. Zur Realisierung wünschte er viel Kraft und gratulierte zur Dauerausstellung.
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Dann begaben sich die Gäste auf einen Rundgang durch die Ausstellung deren Exponate und Bedeutung Marc Spohr erläuterte.
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Die Dauerausstellung “Alltag, Rüstung, Vernichtung – Der Landkreis im Nationalsozialismus” im zweiten Obergeschoß des Mühldorfer Haberkasten ist ab sofort täglich geöffnet.
268 Herbst-Vollversammlung des Kreisjugendrings - Mit neuer Kraft zu neuen Diensten 7:15
In der Schenkerhalle in Waldkraiburg begrüßte Kreisjugendring-Vorsitzende Veronika Schneider die Deligierten der Jugendgruppen im Landkreis und freute sich auch Landrat Georg Huber dabei zu haben, Jugendamts-Chefin Elfriede Geisberger und Waldkraiburgs Bürgermeister Robert Pötzsch und Richard Fischer.
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Landrat Georg Huber hatte sich das Jahresprogramm des Kreisjugendrings angesehen und war voller Anerkennung für das Geleistete. Besonders nach der Diskussion vor einiger Zeit haben sie eindrücklich bestätigt, daß die damalige Entscheidung richtig war, am Kreisjugendring festzuhalten. Sie haben das sein Vertrauen und das des Kreistages verdient. Er dankte allen Verantwortlichen auch im Namen von Elfriede Geisberger vom Amt für Jugend und Familie und würdigte besonders die Einbindung der türkischstämmigen Mitglieder der Vorstandschaft. Sie beweisen, daß viele Vorurteile der heutigen Gesellschaft grundlos sind und bat, alle Anstrengungen zu unternehmen um die Neuankömmlinge in die Gesellschaft aufzunehmen und einzubinden.
Landrat Huber hoffte, die Ängste in der Gesellschaft abbauen zu können und bat die Jugendgruppen dabei zu helfen.
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Waldkraiburgs zweiter Bürgermeister Richard Fischer gratulierte den Jugendgruppen zu ihrer notwendigen und wichtigen Arbeit im Landkreis, die dazu beiträgt, die Demokratie zu erhalten und hilfsbedürftige junge Menschen mit allem zu versorgen was sie für ein menschenwürdiges Leben brauchen.
Er dankte für die Unterstützung aller Anstrengungen die Demokratie zu erhalten und so die Grundwerte der Gesellschaft zu stärken. Dabei leisten sie alle Großes. Richard Fischer bat, darin nicht nachzulassen und wünschte weiter viel Kraft.
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Kreisjugendring-Geschäftsführerin Kristin Hüwel dankte für die vertrauensvolle und gute Zusammenarbeit mit den Institutionen des Landkreises, besonders mit dem Amt für Jugend und Familie.
Es war ihr kaum möglich, auf alle Ereignisse zurückzublicken. Das war viel mehr als noch vor drei Jahren. Das zeigt schon die Grahpik mit der Entwicklung der Fördergelder.
Erstmals erhielten sie auch Fördergelder des Sozeialministeriums für die Integration von Flüchtlingen. Der umfangreiche und ständig steigende Aufgabenbereich führte zur Aufstockung des Personalbestandes.
Kristin Hüwel ging auf die einzelnen Tätigkeitsfelder ein. Etwa das Jugend-Kultur-Mobil mit dem sie landkreisweit 472 Kinder erreicht haben.
Eine Aufgabe des Kreisjugendrings ist die Bildung. Dazu gehören auch Schwimmkurse, Ökologie- Sozialkompetenz, Demokratie- und Medienkompetenz.
Als Geschäftsführerin arbeitet sie in zahlreichen Gremien im ganzen Landkreis mit.
Wichtig waren Einsätze für Demokratie und Toleranz wie im Sommer in Neumarkt-St. Veit.
Ein weiteres Tätigkeitsfeld war die Theatergruppe oder mehrere Poetry-Slam-Veranstaltungen.
Ein altes Projekt ist die “Hörarena”, die einmal wöchentlich am Montag von 18 bis 19 Uhr auf Sendung geht. Die “Hörarena” ist eines von bayernweit zwei Jugendradioprogrammen. Nicht vergessen werden soll auch das Kinderkino.
Ein großer Bereich ist der Verleih von Hüpfburg, Spielgeräten, Bussen, der Licht- und Tonanlage und der Schenkerhalle. Wer’s genauer wissen will: Einen ausführlichen Rechenschaftsbericht gibt’s auf der Internetseite des Kreisjugendrings zum Download.
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Für 2016 geplant sind mehrere Projekte: Eines davon ist die Beteiligung von Vereinen und Jugendgruppen am Programm der “Hörarena”. Das und das neue Sendekonzept stellte Danilo Dietsch kurz vor und lud die Zuhörer ein mitzumachen.
Ein weiteres Projekt ist der “Schulband-Contest” zu dem alle Schulen im Landkreis eingeladen wurden.
Nach langer Zeit wird’s wieder eine Ferienreise nach Italien geben. Der Kreisjugendring fährt zu einer Auslands-Freizeit an Pfingsten an die Adria südlich von Venedig ins Po-Delta.
Zwei neue Projekte erfordern viel Einarbeitung und zeitlichen Aufwand: Der Kreisjugendring will sich an der Integration von Flüchtlingen beteiligen und hat dafür Förderanträge bewilligt bekommen. Einmal für ein Spieleangebot und dann das “Best-Team”. Dieses “Best-Team” soll Flüchtlingen durch gemeinsames Arbeiten Berufssprache und Berufskultur vermitteln und sie so auf die Arbeitswelt vorbereiten. Betreut werden sie von Andrea Lübben, die dafür angestellt wurde.
Damit stellte Kristin Hüwel das gesamte Team des Kreisjugendrings vor, bis auf zwei, die nicht kommen konnten. Ihnen allen dankten sie und Veronika Schneider herzlich für ihr Engagement.
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Veronika Schneider lud die Verbände ein an der Jugendleiterschulung teilzunehmen, die vom 12. bis 14. Februar und vom 18. bis 20. März stattfinden.
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Nach einer kurzen Pause stellten sich einige Jugendgruppen vor, die zusammen den Kreisjugendring bilden. Den Anfang machte der “Bund der katholischen Jugend” in dem selbst wieder mehrere Verbände zusammengeschlossen sind.
Der größte dieser Verbände ist sicher die “Katholische Landjugend”, die es in zahlreichen Landkreisgemeinden gibt.
Die zweite Jugendgruppe repräsentierte Pastor Benjamin Klammt von der Baptistengemeinde in Waldkraiburg. Die Jugendgruppe der Baptisten repräsentiert im Kreisjugendring René Keil.
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In der abschließenden Diskussionsrunde dankte Veronika Schneider allen Mitgliedsverbänden und warb um Mitarbeiter im Vorstand, eine Tätigkeit, für die es auch hier immer schwieriger wird Aktive zu begeistern. Um so mehr als viele Jugendliche den Landkreis zum Studium verlassen und da wenig Zeit für ehrenamtliches Engagement übrigbleibt.
Ein weiterer Kritikpunkt betraf die stark steigenden Anforderungen an Veranstalter. Sowohl die Sicherheitsanforderungen als auch die Lebensmittelkennzeichnungspflicht überfordern die Jugendgruppen. René Keil und Landrat Georg Huber wiesen auf vereinfachte Lösungen hin, über deren Ausgestaltung das Landratsamt gerne informiert.
Sollte Bedarf bestehen würde der Kreisjugendring dazu Schulungen anbieten.
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Die nächste Vollversammlung des Kreisjugendrings ist für den 15. März 2016 anberaumt.
269 MdB Stephan Mayers Zukunftsforum mit Bundesminister Dr. Gerd Müller - Fluchtursachen bekämpfen
270 Bürgerversammlungen in Mühldorf 14:55
Bis auf den letzten Platz besetzt war der Saal des Mühldorfer Haberkasten bei der dritten von vier Bürgerversammlungen.
Bürgermeisterin Marianne Zollner konnte neben zahlreichen Stadträten die Abteilungsleiter der Stadtverwaltung begrüßen. Und den ehemaligen zweiten Bürgermeister Paul Schwarz und den ehemaligen Stadtkämmerer Kurt Bimsberger. Dazu die Chefs der Stadtwerke, der Polizeiinspektion, der Feuerwehr, der Schulen und zahlreicher weiterer Institutionen.
Bürgermeisterin Marianne Zollner begann ihren Bericht mit der Unterbringung von Flüchtlingen im Spital, die problemlos funktioniert hatte. Dafür dankte sie den 50 ehrenamtliche Helfern, die hier hervorragende Arbeit leisten. Würden alle Landkreisgemeinden, die Bezirke, Länder und EU-Länder solidarisch ihre Aufgaben ähnlich erfüllen wäre der Flüchtlingszustroms zu bewältigen.
Marianne Zollner warb um Verständnis für Landrat Georg Huber, der ohne gefragt zu werden Flüchtlinge zugewiesen bekommt und sie dann unterbringen muß.
In Mühldorf lebten am Tag der Veranstaltung 304 Flüchtlinge. Die Flüchtlinge leben in der Gemeinschaftsunterkunft am Bahnhof, im Hauptbau des Heilig-Geist-Spitals und im Anbau des Spitals, der inzwischen als “Clearing-Haus” bezeichnet wird. Dort leben bis zu 50 Jugendliche, die rund um die Uhr betreut werden. Die Jugendlichen lernen täglich im benachbarten Pfarrhaus Deutsch.
Derzeit läßt sich nicht absehen, wie das 2016 weiter geht. Die Stadt wird sicher auch weiter ihren Beitrag leisten.
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In Mühldorf leben laut Mikrozensus inzwischen 18.305 Einwohner. Laut Einwohnermeldeamt sind es 19.733. Gegen das Ergebnis des Mikrozensus ging das Muster-Gerichtsverfahren verloren. Die Revision gegen das erstinstanzliche Urteil steht aber noch aus.
2014 kamen bis Ende November 547 Kinder zur Welt, 456 Bürger mußte Mühldorf zu Grabe tragen. 102 Paare gaben sich in dieser Zeit das Ja-Wort.
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Mühldorf ist weiter eine familienfreundliche Stadt und bietet Angebote für jedes Alter. Besonders um das Haus der Begegnung beneiden die Stadt viele andere Kommunen.
Die 10 Kindergärten sind voll belegt, genau so die vier Kinderkrippen.
Für die Schulkinder stehen im AWO-Kinderhort 56 Plätze zur Nachmittagsbetreuung bereit.
Sogar der geplante Kindergarten im Mühldorfer Norden ist bereits besetzt. Dorthin ziehen die Kinder des Therese-Gerhardinger-Kindergartens um, für dessen Räume am Stadtplatz die Betriebserlaubnis erlischt.
Setzt sich die Bautätigkeit im Norden so fort, wird wohl ein weiterer Kindergarten nötig werden. Die Stadt strebt an auch während der Ferien Kindergartenplätze bereit zu stellen.
Die Grundschulen besuchen 576 Schüler in 25 Klassen. Die Mittelschule 432 Schüler in 23 Klassen, davon 9 Ganztagsklassen. Die Leitung der Grundschule übernahm Martin Wiedemanott und die der Mittelschule Iris Jäger.
Die Eröffnung des Caritas-Seniorenheims hat die Angebote für Senioren weiter verbessert. Ü-60-Messe und “gemütlicher Nachmittag” bieten den Senioren Abwechslung. Ein neuer Seniorenratgeber, Stadtrundfahrten und weitere Veranstaltungen binden die Senioren ins städtische Leben ein. Dazu kommen sie gerne zu Über-80-jährigen zum Gratulieren.
Die Stadt ist auch bestrebt, Senioren geeignete Wohnungen zur Verfügung zu stellen. Dazu wird im Norden ein neues Stadtteilzentrum errichtet.
Zur Verkehrsberuhigung trägt die Sperrung der Brunnhuberstraße bei, die Einrichtung von Tempo-30 im Bereich der Europastraße und einiges mehr. Die Hälfte der Ledererstraße konnte neu gestaltet werden.
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10.996 sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze bieten Mühldorfer Unternehmen, Behörden und Institutionen. 8.000 Personen kommen täglich in die Stadt zum Arbeiten, 4000 Mühldorfer haben ihren Arbeitsplatz auswärts. Die Gewerbesteuereinnahmen der Stadt haben sich von 4 Millionen 1990 auf 11 Millionen 2014 stark erhöht. Damit kann die Stadt ihre Aufgaben bewältigen.
Die Attraktivität der Stadt bestätigt ihre Zentralitätsziffer, die aussagt, daß mehr als drei Mal so viele Menschen in Mühldorf einkaufen als die Stadt Einwohner hat.
Wenn nun das Amt für ländliche Entwicklung in die Stadt kommt, wird der Behördenstandort mit 140 zusätzlichen Arbeitsplätzen weiter gestärkt.
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Die beliebte Stadtbücherei wurde wieder ausgezeichnet und gerade umgebaut und erweitert.
An der Musikschule besuchen 628 Schüler Unterreicht bei 28 Lehrkräften. Die Schule hatte den Verlust von stellvertretendem Schulleiter Robert Lumer zu beklagen und trotzdem die Bayerischen Musikschultage ausgerichtet. Ein großer Erfolg.
Das Jugendzentrum M24 wird gut angenommen und hat erstmals das Ferienprogramm erarbeitet.
Aus der Jugendherberge wurde das “Jugendgästehaus” das nun zudem der gesamten Bevölkerung offensteht. Die Stadt investierte hier mehr als eine halbe Million Euro.
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Nicht nur die Stadt baut, auch die Mühldorfer bauen viel. Etwa südlich der Oderstraße oder im Mühldorfer Norden. Die Stadt entwickelt sich also im Norden und im Süden weiter und auch im Zentrum.
Eingeweiht werden konnten die Kinderkrippe in der Harter Straße, die an der Tachinger-See-Straße und die halbe Ledererstraße. Der Bau des zweiten Teils soll im April in Angriff genommen werden.
Auf dem Stadtplatz sollen drei kinderwagen- und rollatortaugliche Übergänge entstehen.
Leider noch nicht fertig ist die öffentliche Toilette im Rathaus. Der Bau verzögert sich wegen der alten Bausubstanz des Rathauses.
2016 wird ein lang geplantes Projekt angepackt: Der Steg über den Innkanal wird gebaut, der die Innenstadt mit dem Baugebiet im Norden verbinden wird. Besonders für Mittelschüler und Sportler wird der Steg eine große Entlastung bringen auch wenn keine Autos dort fahren können.
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Großen Fortschritt konnte Marianne Zollner bei den Anstrengungen zur Modernisierung der Kirchen bekannt geben: Die Sanierung der Altmühldorfer St. Laurentius-Kirche hat bereits begonnen, die Katharinen-Kirche soll nächstes Jahr saniert werden und die Vorbereitungen für die Renovierung der St. Nikolauskirche beginnen auch 2016.
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Die Stadt forciert den Ausbau des Breitbandnetzes und hat dazu Fördermittel aus dem neuen Programm der Staatsregierung beantragt, etwa 450.000 Euro. Die gute Nachricht kam im Sommer als die Telekom angekündigt hat, das gesamte Stadtgebiet auf eigene Kosten auszubauen. So stehen die Fördermittel jetzt für Randgebiete zur Verfügung. So sollen bis Ende 2017 allen Haushalten 30 bis 50 Mbit/s zur Verfügung stehen.
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Um die Sportstättensituation neu zu regeln hat ein Berliner Büro verschiedene Lösungen erarbeitet. Der Stadtrat entscheidet in der Dezembersitzung über die umzusetzende Lösung die auf jeden Fall viel Geld kosten wird. Dazu muß eine Finanzierung gefunden werden bei der die Stadt bestmöglich entlastet wird. Geplant für die Umsetzung ist ein Zeitraum von 10 bis 12 Jahren.
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In Rathaus und den städtischen Einrichtungen arbeiten 293 Mitarbeiter und bilden selbst Nachwuchs aus. In der Stadtverwaltung selbst arbeiten 75 Mitarbeiter.
Der Stadtrat verlieh seinem dienstältesten Mitglied die Bürgermedaille, dem über 80-jährigen Hans Liebl. Abschied nehmen mußte die Stadt von Rainer Siebzehnriebl, Robert Lumer und Roswitha Mayerhofer.
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Die Stadt intensiviert die Kooperation mit dem Zweckverband Tourismus Inn-Salzach, aus deren Unterlagen man erkennen kann wie schön unsere Heimat ist.
Das intensive Kulturprogramm erfreut sich weiter großer Beliebtheit. Marianne Zollner empfahl besonders die Dauerausstellung über die NS-Zeit im Landkreis Mühldorf im zweiten Obergeschoß.
Zahlreiche weitere Veranstaltungen vom Open-Air-Konzert bis zum Jubiläumsvolksfest waren sehr erfolgreich und boten viel Abwechslung.
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Im kommenden Jahr gibt es im April wieder eine Regionalmesse namens “Inn-Trend-Messe”, der soziale Wohnungsbau soll forciert werden, der zweigleisige Ausbau der Bahnstrecke geht voran, besonders durch den Neubau der Unterführung an der Töginger Straße.
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Abschließend erklärte sie weiter große Freude an der Arbeit für die Bürger der Stadt zu haben.
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Nach einer kurzen Pause nutzten die Bürger die Gelegenheit Fragen zu stellen. In der Pause informierten sie sich an den aushängenden Plänen und ließen sich so manches persönlich erklären.
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Die Fragen der Bürger drehten sich um die Sauberhaltung von Bahndämmen und das weitere Vorgehen beim Anwesen Stadtplatz 58 über das Jutta Bauernfeind hartnäckig Informationen einforderte. Walter Spierlich befürchtete noch mehr Verkehr in der Ahamer Straße wenn erst die Überführung über die Bahn in Aham fertig ist.
Für große Diskussionen sorgte Herr Rötzel mit seiner Frage nach der Aufenthaltsdauer der illegal eingereisten sogenannten Flüchtlinge, die nach dem Dublin-Abkommen eigentlich hier gar nicht sein dürften.
Birte Reinhard wurde bereits vier Mal von Asylbewerbern belästigt und bat, diese aufzuklären alleinlebende Frauen in Ruhe zu lassen. Sie wollte gern auch die Frauenkirche saniert sehen, was laut Bürgermeisterin Zollner noch nicht nötig ist.
Pamela Horn forderte eine nachhaltige Umweltpolitik mit der Pflanzung junger Bäume. Als Beispiel nannte sie Karlsruhe wo jährlich 1.000 neue Bäume gepflanzt werden und so die CO2-Bilanz ausgleichen. Damit regte sie an, Naturschutzgedanken mehr in die Bauleitverfahren einfließen zu lassen, von denen hier ohnehin viele irregulär abgelaufen sind.
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Frau Kirmeier wünschte sich in der Nähe des Freibades auch einen einen Steg über den Inn ähnlich dem über den Innkanal. Bürgermeisterin Marianne Zollner wäre sofort dafür, wenn’s jemand finanzieren würde....
Franz Lichtenecker wohnt am Kirchplatz. Er wollte die Offenlegung der Kosten für die Asylbewerber, etwa die Ausgaben für das Verschließen der Kapelle im historischen Spitalgebäude. Außerdem kritisierte er die Parksituation am Kirchplatz.
In der Kapelle wurden historisch wertvolle Kunstgegenstände eingeschlossen und so geschützt, erklärte die Bürgermeisterin. Die Kosten werden von der Regierung von Oberbayern getragen und belasten die Stadt nicht.
Franz Lichtenecker sprach ein Dauerthema an, die Neuprogrammierung der Ampelanlagen entlang der ehemaligen B12, die kaum möglich ist ohne das Gesamtsystem außer Tritt zu bringen.
Damit dankte Bürgermeisterin Marianne Zollner den Mühldorfern und bat sie weiter aktiv am Stadtgeschehen Anteil zu nehmen.
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Aufregender war’s im Saal des Gasthauses Spirkl im Ortsteil Mößling, wo Bürgermeisterin Marianne Zollner ihren Vortrag ähnlich gehalten hatte. Dort wollten so viele Mößlinger dabei sein, daß der Platz nicht ausreichte und die zu spät gekommenen stehen mußten.
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Herr Sonntag forderte die Verkehrsberuhigung der sogenannten “Nordtangente 2”, also der Mulfinger Straße nahe der St. Pius Kirche. Marianne Zollner sagte zu, dieses bekannte Problem anzupacken.
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Eva Meyle hatte im Vorjahr Schutz für spielende Kinder im “Mühldorfer Feld” gefordert. Geschehen ist nichts. Wie geht das konkret weiter? Ordnungsamtschef Fritz Waldinger erklärte warum bisher nicht mehr geschehen ist und nicht mehr passieren wird.
Thomas Drechsler forderte die Wiederöffnung der Brunnhuberstraße, deren Verkehr jetzt auch noch die Mößlinger Straße belastet und damit die Verkehrsituation weiter verschärft, die ohnehin katastrophal ist. (O-Ton Bitte öffnen Sie diese Straße wieder – Applaus)
Marianne Zollner forderte um eine sachliche Diskussion und drohte die Veranstaltung zu beenden sollte es so werden wie bei der Bürgerinformation vor einigen Monaten. (Buh-Rufe )
Engelbert Zauner hat seit über 65 Jahren die Brunnhuberstraße befahren und konnte sich an keinen Unfall erinnern. Die Sperrung hat dafür verhindert, daß der Rettungswagen sein Ziel in der vorgeschriebenen Zeit erreicht hat. Die Sperrung war eine Wahnsinnstat! (O-Ton )
Bernhard Fischer dagegen wohnt in der Gabelsberger Straße und dankte herzlich für die Sperrung der Brunnhuberstraße die zu einer erheblichen Verkehrsberuhigung geführt hat. Daneben forderte er die Begrünung des Kreisverkehrs beim Schnellrestaurant gegenüber der Kapellenstraße.
Da dort noch Verbesserungen vorgenommen werden müssen, wird das noch kommen, meinte die Bürgermeisterin.
Adolf Maderlechner forderte die Öffnung der Brunnhuberstraße, die eine Gemeindeverbindungs-straße ist und keine Siedlungsstraße. Dazu forderte er die Zuzügler in den Neubaugebieten auf, die Landwirtschaft zu achten, die hier schon immer für Nahrungsmittel gesorgt hatte. Als drittes forderte er eine Lösung für die Sicherung fast aller Mößlinger Straßen und nicht nur der Brunnhuberstraße.
Außerdem wollte wissen, ob sie den Schlüssel für die Stempen in der Brunnhuberstraße selbst kaufen müssen, die ihnen die Stadt versprochen hatte, damit sie mit ihren landwirtschaftlichen Fahrzeugen durchfahren können. (O-Ton 12:39:41:00 Gelächter)
Und schließlich forderte er die Entfernung der Betonpoller vom Feldweg.
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Bürgermeisterin Marianne Zollner hoffte auf weiter friedliches Zusammenleben und sicherte zu, die angesprochenen Probleme in Angriff zu nehmen. Eine Öffnung der Brunnhuberstraße lehnte sie jedoch ab, wurde die Sperrung doch einvernehmlich im Stadtratsausschuß so beschlossen.
271 Die Jahresausstellung des Kunstvereins Inn-Salzach in der Studiogalerie im Waldkraiburger Haus der Kultur 9:16
Um alle Werke der Mitglieder des Kunstvereins Inn-Salzach zeigen zu können waren diesmal zusätzliche Stellwände nötig. Damit bietet sich in der Jahresausstellung des Kunstvereins ein breites Spektrum unterschiedlicher Stilrichtungen, Maltechniken und Kunstformen.
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Zur Vernissage kamen so viele Mitglieder des Kunstvereins, Gäste, Stadträte und Bürgermeister, daß die Studiogalerie sie fast nicht fassen konnte.
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Schüler der benachbarten Musikschule eröffneten die Vernissage musikalisch.
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Kulturamtsleiter Peter Hegwein mußt den kurzfristig erkrankten Kunstvereinsvorstand Gernot Sorgner entschuldigen. Er konnte neben Mitgliedern und Gästen zweiten Bürgermeister Richard Fischer willkommen heissen, eine Reihe Stadträte und Vertreter von Banken und der Sparkasse.
Auf einer Ausstellung von Gernot Sorgner einige Tage zuvor fing er einen Gedanken auf, den er hier wiedergeben wollte. Wenn es häufig darum geht, Harmonie zu schaffen, dann ist doch Disharmonie nötig um zu erkennen, daß Harmonie besteht. Es ist Aufgabe der Kunst, Disharmonie aufzulösen und Harmonie zu schaffen. Nur wenn der Betrachter Disharmonie sieht, kann er Harmonie erkennen. Beides gehört also zusammen.
Das zu erkennen wünschte er den Zuhörern offene Augen und ein offenes Herz.
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Die Musikschüler mit “Sea Reivers”
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Die stellvertretende Vorsitzende des Kunstvereins, Gabriele Röpke, dankte vor allem Gernot Sorgner, der unermüdlich für den Verein aktiv ist und hier sein enormes Wissen und Können einsetzt.
Dank galt auch allen Künstlern, die nicht nur ihre Werke hier zeigen sondern auch für die kulinarischen Genüsse sorgten. Es war ihr eine Freude zusammen mit ihnen hier ausstellen zu dürfen.
Peter Hegwein dankte sie für die Gastfreundschaft und Unterstützung bei der Durchführung der Ausstellung. Ohne sie könnten sie das alles nicht machen.
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Wie bisher gab es auch heuer kein Thema für die Jahresausstellung. Es gab auch keine Jury, die Bilder ausgewählt hätte. Lediglich die Anordnung der Bilder legte eine Jury fest. Sie haben versucht, die Bilder in eine spannende, harmonische und doch kontrastreiche Beziehung zu bringen und so die Ausstellung für den Besucher attraktiv zu gestalten. Das war in Anbetracht der Fülle und der Vielfalt der Arbeiten gar nicht so einfach, scheint aber gut gelungen zu sein.
Die Künstler zeigen verschiedenste Techniken: Gemälde, Collagen, Fotographien, digitale Gemälde und Aquarelle. 31 Künstler stellen hier aus. Sie kommen aus: (O-Ton Burghausen.....)
Zusammen präsentieren sie 46 Werke, die alle 2015 entstanden sind. Mit ihren Werken lassen die Künstler die Betrachter an ihren Interessen, Empfindungen und Emotionen teilhaben. Das alles zu erkennen braucht Zeit und ein offenes Herz. Nur wenn sie sich Zeit nehmen können sie (O-Ton Im Vertrauten das Neue, im Sperrigen das Kritische....)
Sie sollten sich also die Zeit nehmen und den Werken eine Chance geben ihre Botschaft zu vermitteln.
Damit wünschte sie den Zuhörern vielerlei Genüsse an diesem Abend, zu denen auch die Musik gehört, mit der der offizielle Teil zu Ende ging.
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Nachdem sie den Musikern mit einem kleinen Geschenk gedankt hatte widmeten sich die Gäste eben jenen Genüssen, die ihenn Gabriele Röpke so bunt angekündigt hatte.
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Die Jahresausstellung des Kunstvereins Inn-Salzach ist in der Studiogalerie im Waldkraiburger Haus der Kultur noch bis Silvester zu sehen. Schau’n Sie doch mal vorbei!
272 Theatergruppe Kraiburg spielt "Alice im Wunderland" - Eine bezaubernde Inszenierung 14:10
Fast ein Jahr lang haben die Aktiven der Theatergruppe Kraiburg die Inszenierung von Alice im Wunderland vorbereitet. In dieser langen Zeit haben sie selbst Requisiten angefertigt, Kostüme geschneidert, das Stück szenisch aufbereitet, Text gelernt und natürlich geprobt. Und – sie haben ein Video mit vielen Spezialeffekten gedreht – Aber der Reihe nach.
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Da die Geschichte bekannt ist, wollen wir nicht nacherzählen, was die kleine Alice in ihrem Wunderland alles erlebt. Wir wollen nur auf einige Schlüsselstellen eingehen, die die Theatergruppe mit viel Geschick und Finesse auf die Bühne gebracht hat.
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Die kleine Alice schläft auf der Gartenbank ein. Im Traum läuft ein Hase vorbei, dem sie folgen will. Der Hase lockt sie in ein Erdloch, durch das sie ins Innere der Erde fällt und fällt und fällt.
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Plätzlich landet sie unsanft in einem Raum mit vielen Türen, die aber alle verschlossen sind.
Auf einem Tischchen liegt ein Schlüssel. Der paßt zu einer kleinen Tür, durch die hindurch Alice einen schönen Garten und eine Gruppe Leute sehen kann. Nur paßt sie nicht hindurch.
Sie muß kleiner werden und trinkt dazu ein Elixir das sie schrumpfen läßt.
Sie hat den Schlüssel auf dem Tischchen liegen lassen und kommt jetzt nicht mehr heran. So muß sie wieder wachsen. Dazu verhilft ihr ein Kuchen.
Als sie wieder klein ist wacht sie in einem Teich auf und muß sich schwimmend aus dem Teich im Garten befreien.
Ein Maus, eine Taube und ein Falke leisten ihr dabei Gesellschaft und hilfen ihr wieder zu trocknen. Das geht mit dem Ringel-Schlag-Lauf....
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Klein wie sie ist kommt sie an einem Fliegenpilz vorbei. Die Raupe darauf prüft erst ihre Erinnerung und rät ihr dann vom Fliegenpilz zu probieren um die Größe zu bekommen, die sie sich wünscht.
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Sie ißt davon und wächst zu einem Riesen heran. Mit ihrer Größe kommt sie der Taube in der Baumkrone gefährlich nahe. Die Taube hält sie für einen Eierdieb. Alice wehrt sich und will nicht einsehen, daß sie kein Riese ist!
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Ein Bote bringt eine Einladung zu einem Krocket-Spiel zur Herzogin.
Alice will zur Krocket-Partie, kommt aber erst mit einem Trick durch das Tor. Sie schreibt auf das Zustandsplättchen einfach “Tür offen”. Und schon geht die Tür auf.
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Die Herzogin muß zur Krocket-Partie und gibt Alice das Bündel, das sich als Ferkel entpuppt.
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Da erklärt ihr die Grinsekatze, daß hier alle verrückt sind.
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Alice begegnet ihrem Spiegelbild.
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Alice kommt zum Hutmacher, der seit März zusammen mit der Haselmaus und dem Märzhasen beim Tee sitzt. Damals im März hat sich der Hutmacher mit dem Zeit zerstritten und kann seither nichts mehr von ihm erwarten.
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Drei Spielkarten malen Rosen rot an und bereiten die Krocket-Partie vor. Die Königin kommt mit ihrem Gefolge zu dem auch der Henker gehört.
Die Königin befiehlt allen den Kopf abzuschlagen, die ihr im Weg stehen. Sogar der Grinsekatze. Auf Alices Fürsprache begnadigt die Königin die Herzogin, die längst auf ihre Enthauptung wartet.
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Das alles ist ziemlich suspekt so daß die Königin Alice erst einmal zur Schildkröte schickt um deren Lebensgeschichte zu hören.
Die Schildkröte erzählt ihr von ihrer besonderen Art der Schule zu der auch Fächer gehört haben wie Waschen und Bügeln und Mullbinden-Ziehen und Tiefen-Irren. Und Schweigen!
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Schließlich kommt es zur Gerichtsverhandlung gegen den Herz-Buben. Alice kann sich nicht genug über das wundern, was hier vor sich geht.
Der Herold ruft mit lautem Trompeten einen Zeugen nach dem anderen. Kaum einer kann etwas zur Aufklärung beitragen.
Der Hutmacher kommt gerade noch mit dem Leben davon.
Der Koch verweigert die Aussage.
Alice wächst unterdessen immer weiter. Sie wird so groß, daß der König sie hinauswerfen lassen will.
Da findet der Herold ein Schreiben, das sich als Gedicht herausstellt.
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Über den ganzen Streit wacht Alice auf der Gartenbank auf und will ihrer Schwester gleich alles erzählen. Aber das kann sie beim Tee.
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Die Zuschauer dankten den Aktiven mit lang anhaltendem Applaus. Und die vergossen mit Seifenblasen ein bißchen Träumerei über die Gäste.
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Sarah, man sagt, es ist ein großer Unterschied ob man vor der Kamera spielt oder auf der Bühne. Nun haben Sie diesmal beides erlebt. Wie groß ist denn der Unterschied wirklich? (O-Ton Sarah Ebenbichler)
Und was macht mehr Spaß? (O-Ton)
Frau Fürstenberger, das war jetzt die erste multimediale Produktion. Wie sind Sie denn auf dieses Stück gekommen, das auf der Bühne doch schwierig umzusetzen ist? (O-Ton)
An Ideen und Kreativität mangelt es Euch nicht! Besonders die Spiegel-Szene beeindruckt! (O-Ton)
Herr Fürstenberger, so viele verschiedene Ausstattungsdetails haben sicher viel Geld gekostet. (O-Ton)
Die Theatergruppe feiert heuer ihr 30-jähriges Jubiläum. Wurde es aus diesem Grund so intensiv? (O-Ton)
Es waren viele junge Schauspieler dabei. War es also eine Koproduktion mit der Jugendgruppe? (O-Ton)
Sarah, wieviel bleibt im Leben übrig wenn man eine Zeit lang so eine eher skurrile Rolle gespielt hat? (O-Ton)
Dann danken wir für das Gespräch und wünschen Toi-Toi-Toi für die letzten Aufführungen.

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