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Victoria Pöllmann Landkreis Mühldorf > Stadt Mühldorf >
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Josef J. Pöllmann
Stadt Waldkraiburg > Neumarkt St. Veit > Gemeinde Ampfing > Stadt Altötting > Mühldorf-TV ist durch die BLM lizenziertes Lokalfernsehen
Josef J. Pöllmann ist Mitglied im Deutschen Presse Verband
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Das gab's 2016 bei Mühldorf-TV und bei Altötting-TV
Hier können Sie nachlesen, worüber wir in KW 10/2016 berichtet haben.
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Nr.
Thema LZ Archiv KW Ersch.
45 Das IHK Gremium Altötting-Mühldorf zieht Bilanz der zurückliegenden fünf Jahre - Integrationspakt Bayern - Zukunftskarte 2030 12:30 10 10.03.15
Im Saal des Hotel Fohlenhof in Ampfing kamen die Mitglieder des IHK Gremiums Altötting-Mühldorf zu ihrer letzten ordentlichen Sitzung vor der Neuwahl zusammen.
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Ingrid Obermeier-Osl faßte die Arbeit des Gremiums in den zurückliegenden fünf Jahren zusammen, die vom Ausbau des Lehrstellenagebotes über die Zusammenarbeit mit der Hochschule in Rosenheim mit dem Ziel der Behebung des Fachkräftemangels gereicht hatte.
Eine große Rolle spielte immer die Infrastruktur: Dem Bau der A94 und vieler weiterer Straßen, dem zweigleisigen Ausbau der Bahnstrecke und besonders der Anbindung des Flughafens galt ihr Augenmerk.
Sie hatten immer versucht, über den Tellerrand hinaus zu schauen. Dazu dienten Betriebsbesichtigungen nicht nur bei Mitgliedsfirmen.
Besonderer Dank galt allen Verantwortlichen für den IHK Bildungsexpreß, der im Vorjahr zum vierten Mal offene Lehrstellen und Bewerber zusammengebracht hat.
Am 12. November wird der Bildungsexpreß zum fünften Mal auf die Reise gehen, zur Freude der Unternehmen, der Schüler und besonders der Lehrkräfte an den Schulen.
Einzigartig ist der Wirtschaftsempfang, der in Kooperation mit der Handwerkskammer, den Landkreisen, Banken und Firmen durchgeführt wird. Die stark steigende Zahl Teilnehmer konnte im Lauf der Jahre eine Reihe sehr renommierter Referenten geniessen.
(O-Ton 6:13:00 Mittlerweile ist dieser Wirtschaftsempfang der größte in ganz Bayern....)
Stark ausgebaut wurde in den zurückliegenden Jahren die Geschäftsstelle in Mühldorf unter der Leitung von Herbert Prost. Gleich neben der Geschäftsstelle hat die IHK Akademie ihre Räume, die mit Christian Tafelmeier einen kompetenten Leiter erhalten hat.
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Christian Tafelmaier, der die Leitung der IHK Akademie in Mühldorf im Oktober 2015 übernommen hatte, kündigte an, die Weiterbildungsangebote der IHK auf einer Tour zu den Mitgliedsfirmen besser bekannt machen zu wollen. Dazu freute sich auf gute Zusammenarbeit.
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Ingrid Obermeier-Osl lud zu einem Zukunftsforum am 20. April in den Mühldorfer Haberkasten ein, in dem unter dem Motto „Tradition trifft Innovation“ etablierte und Jungunternehmer gemeinsam die Chancen für die Zukunft auslosten sollen.
Sie dankte Dr. Robert Obermeier und Geschäftsstellenleiter Herbert Prost für die zurückliegenden fünf Jahre und besonders ihren Stellvertretern Engelbert Leiss-Huber und Florian Loserth für die vertrauensvolle Zusammenarbeit und allen Mitgliedern für ihre starke Präsenz bei den vielen Sitzungen.
Von dieser erfolgreichen Arbeit konnte sie überregional und sogar in Berlin immer wieder berichten und so Gehör für die Interessen der Region finden.
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„Gemeinsam übernehmen wir Verantwortung“ war das Thema von Dr. Florian Kaiser, der damit die Mitwirkung der Wirtschaft bei der Bewältigung der Asylproblematik meinte.
Ein Kernproblem war von Anfang an die fehlende Planungssicherheit. Erst seit Festlegung auf das System „3 plus 2“ – also keine Abschiebung während der dreijährigen Ausbildung und zweier Berufsjahre danach – konnten die Unternehmen aktiv werden.
Den geforderten „Unterricht von Anfang an“ hat Bayern mit den Integrationsklassen vorbildlich umgesetzt. Er zollte Schulen und besonders Berufsschulen höchsten Respekt für ihre Konzepte und Leistung.
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Stefan Pauler – stellvertretender Schulleiter am Beruflichen Schulzentrum in Mühldorf berichtete von 8 Klassen mit unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen, die zunächst nur vier Stunden täglich Sprachunterricht erhalten. Damit hat die Schule positive Erfahrungen gemacht auch wenn 30% der Ankömmlinge erst alphabetisiert werden müssen.
Zusammen mit der Berufsschule 1 und großer Unterstützung von Kultusministerium und Landratsamt ist es gelungen, alle 2015 in den Landkreis zugewanderten in die Schulen zu bekommen. Unterstützung kam auch von der Asylsozialberatung, die hier gottlob vom Landratsamt geführt wird.
Auf Nachfrage erklärte Stephan Pauler ab Herbst händeringend Praktikumsplätze zu suchen. Manche der Migranten sind sehr motiviert und bringen gute Kenntnisse mit. Die werden sicher schnell einen Arbeitsplatz finden. Er warnte davor, die jungen Leute zu lange in der Sprachförderung zu belassen ohne ihnen eine Perspektive zu bieten. Das würde ihre Motivation zerstören.
Oberstudiendirektor Carlo Dirschedl von der Berufsschule in Altötting bestätigte Stefan Pauler und sah große Chancen im breiten Talentespektrum der Migranten. Wofür sie sich eignen will seine Schule im kommenden Jahr in einem Talentwettbewerb ermitteln.
Unter der Voraussetzung fundierter Sprachkenntnisse könnte er sich sogar vorstellen, Migranten in Büros der Industrie unterzubringen.
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Landrat Georg Huber war überzeugt, Erfolge sind nur möglich wenn die jungen Migranten begleitet werden. Diese Begleiter müssen ihnen die Fachsprache vermitteln, die ihnen das Arbeiten erst ermöglicht. Gelingt das, können sie sogar Berufsausbildungsabschlüsse erreichen, wie das die ersten fünf in Waldwinkel bereits geschafft haben.
Dazu sind ab Februar Praktikumsplätze nötig, die geeignet sind ihre Fähigkeiten herauszufinden.
Ohne Unterstützung durch die Wirtschaft kann die Integration nicht gelingen.
Der Landkreis Mühldorf wird alles unternehmen um die jungen Leute für die Zeit ihrer Ausbildung und einige zusätzliche Jahre hier behalten zu können. Das dient auch der Planungssicherheit der Unternehmen.
Landrat Huber bat Wirtschaft und Verbände um Unterstützung bei der Umsetzung dieses Planes. Er war überzeugt, gemeinsam wird es möglich sein, so viele wie möglich ausbilden zu können. Alle anderen werden eben Helfertätigkeiten aufnehmen müssen.
Er forderte vehement ein Einwanderungsgesetz, das erst Sicherheit für Zuwanderer und Ausbilder bringen würde.
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So denken alle, bestätigte Dr. Florian Kaiser die Aussagen der Schulleiter und von Landrat Georg Huber. Gelingt es, die Zuwanderer auszubilden und zu integrieren, werden sie einen Beitrag zur Vermeidung des Fachkräftemangels leisten. Möglichkeiten bietet die Wirtschaft mehr als genug.
IHKs und Bayerische Staatsregierung haben einen „Integrationspakt Bayern“ mit einem Investitionsvolumen von 8 Millionen Euro ausgearbeitet, der diese Punkte zum Inhalt hat.
Teil dieses Integrationspakets ist eine Unterstützer- und „Kümmererstruktur“ mit zunächst je zwei Personen in München, Rosenheim und Ingolstadt. Diese „Kümmerer“ werden das selbe bieten wie die Asylsozialarbeiter.
Auch für Über-21-Jährige Flüchtlinge wird es Angebote geben, etwa in der Form von Fortbildungsangeboten.
Abschließend apellierte Dr. Florian Kaiser an die Unternehmen, auch in dieser Frage gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen und sich für die Integration der Flüchtlinge einzusetzen.
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Ingrid Obermeier-Osl wies auf einen Integrationsleitfaden hin, der jederzeit von der Internetseite der IHK heruntergeladen werden kann. Damit sind die IHKs bayernweit führend...
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Herbert Prost stellte die Zukunftskarte 20-30 vor, auf der die IHK Fakten zusammengetragen hat, die für die Weiterentwicklung des Wirtschaftsstandortes Oberbayern wichtig sind. Die Grundlagen dafür wurden in einer Reihe Workshops erarbeitet. Unter Federführung von Price-Waterhous-Coopers wurden auf beinahe spielerische Weise Antworten auf diese Fragen gesucht.
Die Ergebnisse wurden in einer Karte zusammengefaßt und in einem Film erläutert.
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Von einem gelungenen Start ins Jahr berichtete Dr. Robert Obermeier, wies aber auch auf deutliche Risiken hin. Auch wenn dazu die Flüchtlinge gehören mahnte er doch die EU Schuldenkrise nicht aus den Augen zu lassen, die beileibe noch nicht überwunden ist.
Die Unternehmen in der Region beurteilen ihre wirtschaftliche Lage so gut wie nie zuvor. Auch die Erwartungen für das laufende Jahr sind durchaus positiv.
Die Unternehmen planen weiter Personal aufzubauen und zu investieren. Daß diese Zahlen mit Vorsicht zu betrachten sind, liegt an den weltweit unsicheren politischen Rahmenbedingungen.
Auch innerhalb Deutschlands nehmen Unsicherheiten zu, etwa die zunehmende Angst vor Grenzkontrollen oder die zunehmende Bürokratie.
Dr. Robert Obermeier sprach sich vehement gegen die diskutierte Abschaffung des Bargeldes aus, die doch nur Bürger entmündigen und den Banken in die Hände spielen würde.
Die Strompreise müssen überdacht werden weil sie Unternehmen ins Ausland vertreiben, wie das Beispiel Wacker-Chemie zeigt. Ein weiterer Ausbau der erneuerbaren Energien ist dringend erforderlich.
Weiterhin fordert die IHK die Anwendung der Ausnahmeregelung für Langzeitarbeitslose vom Mindestlohn auch für Flüchtlinge. Ohne diese Ausnahme wird es schwierig, diese Menschen in Arbeit zu bringen.
Weitere Auskünfte erteilt die Geschäftsstelle in Mühldorf gerne.
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In der aktuellen Tischumfrage sollten die Mitglieder die Arbeit des Gremiums zusammenfassen.
Sie waren ausnahmslos zufrieden mit der Arbeit, die in kollegialer und sachlicher Atmosphäre wichtige Themen behandelt hat. Viele lobten den Austausch über so viele verschiedene Branchen hinweg, von der Großindustrie bis zu den Berufsschulen ist hier alles vertreten.
Viele Mitglieder lobten Ingrid Obermeier-Osls engagierte Führung des Gremiums, die es immer geschafft hat, die brennenden Themen zu behandeln und den Interessen der Region auch überörtlich Gehör zu verschaffen. Auch der Austausch mit der örtlichen Politik war den Gremiumsmitgliedern großes Lob wert.
Ausnahmslos alle lobten das gute Miteinander das auch außerhalb der Sitzungen zu besserem Verständnis geführt hat.
Wirtschaftsjuniorenvorstand Alexander Bitzer ist erst seit kurzer Zeit dabei und hat sich gut aufgenommen gefühlt. Er lobte die Unterstützung der Wirtschaftsjunioren durch die Mitglieder des Gremiums.
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Ingrid Obermeier-Osl dankte sehr für die Anerkennung und auch den Vertretern der örtlichen Politik und den Schulen, die gerne an diesen Netzwerktreffen teilgenommen haben. So weit möglich regte sie an, das auch so weiter zuführen auch wenn das Gremium künftig „Regionalausschuß Altötting-Mühldorf“ heissen wird. Wie’s weitergeht wird dann am 31. Mai bei der nächsten Sitzung festgelegt. Bis dahin wünschte sie allen Mitgliedern viel Erfolg und gutes Gelingen.
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Das letzte Wort hatte Landrat Georg Huber, der den Mitgliedern für ihren Einsatz für die Region herzlich dankte. Besonderer Dank galt den Mitarbeitern mit denen das Landratsamt absolut schlüssig zusammenarbeitet. Vom Bildungsexpreß bis zur IHK Akademie, vom Wirtschaftsempfang bis zur Autobahn haben sie hervorragendes geleistet.
Geht die gute Zusammenarbeit so weiter, ist das Geld für den Neu- und Erweiterungsbau der Schulen gut angelegt. Und auch der Aufwand für die Ausbildung der Flüchtlinge ist gerechtfertigt weil viele von ihnen wieder nach Hause gehen und dann für Aufträge für die bayerische Wirtschaft sorgen werden.
Er freute sich auf die Fortsetzung auch über die Neuwahl hinaus und sagte seine Unterstützung zu.
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Damit schloß Ingrid Obermeier-Osl die Gremiumssitzung und freute sich auf die konstituierende Sitzung am 31. Mai.
46 Tag der freien Schulen: Eine Unterrichtsstunde mit StM Dr. Marcel Huber in der privaten Wirtschaftsschule Gester in Mühldorf 8:00
Vor dem Gebäude der privaten Wirtschaftsschule Gester empfing deren Leiter Walter Krohe Staatskanzleichef Dr. Marcel Huber und drinnen der Chor der Schule. (O-Ton „O happy Day“)
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Der hohe Besuch bescherte der zusammengewürftelten Klasse der Wirtschaftsschule dann auch einen fröhlichen Tag als Walter Krohe die Sozialkundestunde ankündigte, in der Staatskanzleichef Dr. Marcel Huber den Aufbau des Staates und seine Arbeit erläutern sollte.
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Dr. Marcel Huber stellte sich den Schülern vor, erzählte wie er in die Politik gekommen ist, wie er in den Landtag gewählt wurde und wie ihn Ministerpräsident Beckstein erstmals in die Bayerische Staatsregierung berufen hat und vieles von dem, was er dort seither erlebt hat.
Dann erklärte er den Aufbau des Staates von den Kommunen über Landkreise, Bezirke bis zum Freistaat und seiner Organe von Gemeinderäten über Stadträte, Kreisräte, den Bezirkstag bis zum Landtag. Er stellte die Chefs dieser Organe vor, die Bürgermeister, die Landräte und natürlich die Staatsminister bis hin zu Ministerpräsident Horst Seehofer.
Als Chef der Bayerischen Staatskanzlei ist er selbst die rechte Hand des Ministerpräsidenten, koordiniert die Arbeit der elf Ministerien und ist zuständig für Bundesangelegenheiten und Sonderaufgaben. Das heißt, er vertritt den Freistaat im Bundesrat in Berlin bei allen Angelegenheiten, die der Bundesrat zu entscheiden hat.
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Die Schüler hörten aufmerksam zu, manche notierten fleißig mit.
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Dr. Marcel Huber stellte besonders die Kontrollmöglichkeiten heraus, die Einspruchsmöglichkeiten, die Justiz und die parlamentarische Kontrollgremien wie die Untersuchungsausschüsse oder den Petitionsausschuß.
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Er lud die Zuhörer zum Besuch des Bayerischen Landtages ein. Nur dort können sie erkennen, was in der täglichen Arbeit zum Wohl des Landes abläuft. In der Presse hören sie nur von den 5% strittigen Themen, die dann auch noch zu grundsätzlichen Konflikten hochstilisiert werden. Dabei herrscht zu 95% der Themen fraktionsübergreifender Konsens.
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Der Weg, den er selbst gegangen ist, steht jedem Bürger offen, der über 18 Jahre alt ist und sich für seine Heimat einsetzen will. Dazu motivierte er die jungen Leute, sich zu informieren und mit den Kandidaten oder den Mandatsträgern zu sprechen. Er motivierte sie auch, sich selbst einzubringen und für einen Sitz erst mal im Gemeinderat zu kandidieren.
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Die Schüler hatten viele Fragen an Dr. Huber: Ist er noch aktiv bei der Feuerwehr in Ampfing? Nimmt er noch an Einsätzen teil? Haben Sie Urlaub? Wie hoch ist Ihr Einkommen? Wie sieht Ihr Tagesablauf aus? Wie oft treffen Sie Bundeskanzlerin Angela Merkel? Wieviele Kilometer fahren Sie jedes Jahr? Welche Sonderausstattung hat Ihr Dienstwagen? Ist Ihnen der Wechsel vom Umweltministerium in die Staatskanzlei schwer gefallen? Noch viele weitere Fragen hatten die jungen Leute an ihren prominenten Gast. Der beantwortete sie geduldig und ergänzte um die eine oder andere Anekdote.
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Abschließend dankten Walter Krohe und Ruth Gester Dr. Marcel Huber für seinen Besuch und überreichten eine kleine Wegzehrung, die ihm sein mobiles Leben erträglicher machen soll.
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Herr Dr. Huber, wie war das, als Lehrer vor einer Schulklasse zu stehen? (O-Ton)
Welche Bedeutung messen Sie freien privaten Schulen zu? (O-Ton)
Vielen Dank.
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Wie gut seine Unterrichtsstunde angekommen ist, bestätigten Schule und Lehrkräfte mit einem Zeugnis, das sie Dr. Huber als Andenken überreichten.
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Herr Krohe, was macht die private Schule derzeit so attraktiv? (O-Ton)
Der heutige „Tag der privaten Schulen“ wird in ganz Bayern begangen. (O-Ton)
Ihre Schüler haben sehr aufmerksam zugehört! (O-Ton)
Wieviele Schüler besuchen Ihre Schule und was kann man hier alles lernen? (O-Ton)
Also eine Vorbereitung aufs reale Leben. (O-Ton)
Vielen Dank.
47 Sparkassenstiftungen bedenken Institutionen mit 57.500 Euro 9:30
Thomas Breitsameter und Janusz Myszur begleiteten die Gäste der Sparkasse in den Saal im Obergeschoß der Niederlassung in Waldkraiburg. Die Gäste, das waren neben den Vorständen der Sparkasse und Aufsichtsratsvorstand Landrat Georg Huber die Vorstände oder Leiter der bedachten Institutionen.
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Sie alle begrüßte Sparkassen-Vorstandsvorsitzender Dr. Stefan Bill herzlich und freute sich auch die Vorstände der Stiftungen und die Stiftungsräte willkommen heissen zu können, darunter auch die Bürgermeister Marianne Zollner und Robert Pötzsch.
Seit vielen Jahren schütten die beiden Stiftungen der Sparkasse Erträge an soziale und kulturelle Einrichtungen aus. Diesmal 57.500 Euro. So summierten sich die Ausschüttungen aus den 3 Millionen Euro Kapital auf 411.000 Euro. Dr. Stefan Bill erachtete diese Unterstützung ehrenamtlichen Engagements als ganz besonders wertvollen Beitrag für die Gesellschaft in der Reigon. Hier entsteht Außerordentliches.
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Aus der Sozialstiftung unterstützt die Sparkasse sieben Projekte:
Das erste Projekte stellte Ehrensache-Geschäftsführer Alfons Wastlhuber vor. Sie wollen weiter den Lieferdienst für die Mühldorfer Tafel finanzieren, Fortbildungstreffen für Seniorenbeauftragte abhalten, Erfahrungsaustausch für Nachbarschaftshilfen bieten, Deutschkursleiter im Asylbereich fördern, den Aufbau von Helferkreisen unterstützen und vieles mehr. 2016 soll wieder eine Ehrenamtsmesse stattfinden. Mit den 5.000 Euro wird das Ehrenamt im ganzen Landkreis gefördert.
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Elke Beckedorf-Jäger vom Amt für Jugend und Familie dankte für 5.000 Euro, von denen 2.000 Euro für Fortbildungen bei der Einführung der Inklusion in Schulen verwendet werden und 3.000 Euro für den Druck des Elternratgebers „Schritt für Schritt – Mit drei Jahren fit“
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Kreisjugendring-Geschäftsführerin Kristin Hüwel dankte für 6.500 Euro mit denen sie eine neue moderne Hüpfburg anschaffen konnten, die die frühere ersetzt, die ihre Lebensdauer überschritten hatte.
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Alexandra Nettelnstroth dankte für 1.000 Euro für das Mehrgenerationenhaus in dem sie das „Cafe Memory“ betreiben, das demenzkranken Menschen eine lebenswerte Umgebung in angenehmer Atmosphäre bieten will ohne jedoch medizinisch aktiv zu werden.
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Die Schüler der Franz Liszt-Mittelschule in Waldkraiburg haben seit einiger Zeit einen Schulgarten eingerichtet. Ganztags-Intensiv-Klassen, Praxisklassen und die Umwelt-AG pflanzen dort Obst und Gemüse, das dann selbst weiter verarbeitet wird. Die Schüler können hier umsetzen was sie theoretisch erlernt haben. Im Garten erkennen die Schüler den Wert der Natur und die Bedeutung von Natur- und Umweltschutz und sind davon begeistert. Mit den 5.000 Euro konnten Hochbeete und Pflanzen angeschafft werden und so auch eine Auszeichnung des Kultusministeriums erhalten werden.
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Matthias Milde und Beatrix Bene-Godany von der Musikschule Waldkraiburg sorgten für den festlichen Rahmen.
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Pater Bernhard Stiegler und Kirchenpfleger Done Brunnhuber dankten für 5.000 Euro, die sie für die Renovierung des historischen Pfarrhofes in Pürten verwenden, der seit 1987 nicht mehr genutzt wurde und verfallen wäre. Das Gebäude aus dem 16. Jahrhundert sollte für geschätzte 1,5 Millionen Euro restauriert werden, wird wohl aber 2,8 Millionen verschlingen.
Pater Bernhard Stiegler unterstrich die Bedeutung des Projekts, das nicht nur Platz für junge Leute bietet sondern auch Zeugnis unserer Kultur und Identität ist.
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Die „First Responder“ der Freiwilligen Feuerwehr in Ranoldsberg retten seit 2011 als Ersthelfer im nördlichen Landkreis, der von den Rettungsdiensten nicht in der vorgeschriebenen Zeit erreicht werden kann. Sie müssen ihre Einsätze und ihre Ausrüstung selbst finanzieren. Kommandant Michael Lanzinger dankte für die Unterstützung mit 2.000 Euro.
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Bürgermeisterin Marianne Zollner dankte für die Unterstützung beim Druck des Buches „Helafant alhir!“ über den Besuch des Helafanten Soliman, das im Sommer 2015 erschienen ist. Der Elefant Soliman reiste 1522 von Spanien nach Wien und durchquerte dabei den heutigen Landkreis. Er wurde so der berühmteste Elefant der Geschichte und machte 2015 in Mühldorf zum „Jahr des Elefanten“. Die Stadt freute sich über die Unterstützung mit 5.000 Euro.
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Magdalena Eckmans stellte die Theatergruppe Kulturschupp’n vor, die in den zurückliegenden Jahren Ereignisse in der Geschichte der Kreisstadt auf die Bühne gebracht hatte. 2015 führten sie das Stück von Christopher Luber und Sylvia Menzel auf, die den Besuch des Helafanten Soliman aufwändig bildlich umgesetzt haben. Zur Deckung der Kosten von 25.000 Euro trägt nun auch der Beitrag der Sparkasse in Höhe von 5.000 Euro bei.
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Bürgermeisterin Marianne Zollner stellte die Kinderfestspiele vor, zu denen Bühnen aus Salzburg nach Mühldorf kommen um Opern oder Operetten aufzuführen. Die Kinder werden so an die große Musikkultur herangeführt und haben besondere Freude an diesen Aufführungen.
Die Sparkasse unterstützt die Kinderfestspiele mit 5.000 Euro.
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Gernot Sorgner stellte das Pilotprojekt Schulgestaltung vor, in dem Kinder im Kunstunterricht Wände, Pausenhallen oder ganze Schulen neu gestalten sollen. Die Freude der Kinder zeigt sich daran, daß sie sogar am Nachmittag dafür in die Schule kommen und ihr Potential einbringen, das im zunehmend beschnittenen Kunstunterricht sonst unentdeckt bleiben würde.
Die Sparkasse unterstützt das Projekt „Kunst in Schulen“ mit 5.000 Euro.
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Elisabeth Brenninger vom Verein „Musikschule Oberbergkirchen-Zangberg“ dankte für 1.000 Euro, mit denen sie ein E-Piano für ihre 90 Schüler anschaffen konnten.
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Die Musikschule Mühldorf mit der Zweigstelle Neumarkt-Sankt Veit wurde schon mehrfach bedacht. Thomas Breitsameter berichtete eine mobile Sound-Anlage angeschafft zu haben, mit der sie flexibler auftreten können ohne auf externe Dienstleister zurückgreifen zu müssen. Dafür hatte die Sparkasse 2.500 Euro ausgegeben.
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Die Musikschule Waldkraiburg beschult 530 Schüler. Raimund Burger konnte mit der Spende der Sparkasse ein „Stage-Piano“ anschaffen, das hier bereits zum Einsatz gekommen ist. Auch dafür steuerte die Sparkasse 2.500 Euro bei.
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Auch Susanne Philippzig vom Verein „Musikschule Haag“ berichtete vom Ankauf von einfach zu bedienender Tontechnik um von externen Tontechnikern unabhängig zu werden. Die Sparkasse steuerte 1.000 Euro dazu bei.
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Schließlich berichtete Margot Unterberger vom Verein „Musikschule Buchbach“, sie hätten mit der Zuwendung ihren Bechstein-Flügel aus dem Jahr 1898 instandhalten und stimmen lassen können und die musikalische Frühförderung erweitert. Damit bilden sie derzeit 200 Musikschüler aus und sorgen so auch für Nachwuchs für die Blaskapelle Buchbach. Die Sparkasse investierte hier 1.000 Euro.
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Dr. Stefan Bill dankte den Bedachten für ihren vielfältigen großen Einsatz, der das Leben in der Region so sehr bereichert.
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Abschließend würdigte Stiftungsratsvorsitzender Landrat Georg Huber die ehrenamtliche Arbeit der bedachten Institutionen und dankte den Mitarbeitern der Sparkasse, die diese Gelder erwirtschaftet haben. Er bat die Zuhörer auch bei künftigen Geschäften die Sparkasse zu nutzen und so dazu beizutragen, auch künftig so erfolgreich sein zu können.
48 Vernissage zur Ausstellung von Henning Adickes in der Studiogalerie in Waldkraiburg: "Mut zur Farbe" 7:15
Seine erste Ausstellung als Mitglied des Kunstvereins Inn-Salzach bestreitet derzeit der Ingolstädter Henning Adickes in der Studiogalerie im Haus der Kultur in Waldkraiburg.
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Zur Vernissage begleiteten den Künstler viele Bekannte und Freunde aus seiner Heimatstadt, eine große Zahl Mitglieder des Kunstvereins, Stadträtin Annemarie Deschler und Chefarzt Dr. Stephan von Clarmann mit Familie. Später kam VfL-Vorsitzender Kai Röpke dazu.
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Nachdem Michaela Soyer von der Musikschule Mühldorf die Gäste eingestimmt hatte hieß Kunstvereinsvorstand Gernot Sorgner sie alle herzlich willkommen.
Er stellte Henning Adickes vor, der erst seit Kurzem Mitglied im Kunstverein ist. Als ehemaliger Entwicklungsingenieur bei Audi und dem Traktorenhersteller John Deere war er sein Leben lang auf Achse. Geboren in Misselwarden an der Wurster an der Nordseeküste hat er von klein auf diese besondere Atmosphäre mitbekommen, die Gernot Sorgner so sehr liebt.
Seit vielen Jahren lebt er in Ingolstadt und kommt schon seit einiger Zeit nach Waldkraiburg zum Stammtisch des Kunstvereins.
Wenn er nun hier seine Erstlingswerke zeigt, spricht daraus ein nicht zähmbarer Drang sich künstlerisch zu verwirklichen. (O-Ton das find ich ganz toll)
In seinen Werken will er seine kreativen Ideen zeigen, seine Visionen, seine Gefühle.
Natürlich will er Stimmungen umsetzen und seine Umwelt einfließen lassen. Er experimentiert zwar mit vielen Techniken, bevorzugt aber Acryl.
Wenn er mit einem Werk beginnt, weiß Henning Adickes nicht von vornherein was herauskommt.
Er nähert sich von Mal zu Mal seinem Ziel an um seine Botschaften auf die Leinwand zu bringen mit denen er dem Betrachter seine Gefühle mitteilen will. Die Grundlagen dafür hat er sich an verschiedenen Seminaren erworben.
Mehr als die ausgestellten Werke und etwas Lyrik hat er in einem Buch zusammengefaßt, das in den Titel trägt „EigenART“ und das in der Ausstellung zu sehen ist.
Gernot Sorgner freute sich über die Ausstellung mit Werken von Henning Adickes, die er auch schon in Ingolstadt gezeigt hatte.
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Nach einem musikalischen Intermezzo von Kübra Aktaran begrüßte Henning Adickes die auswärtigen Gäste und führte in einem Künstlergespräch mit Hans Osenstetter durch die Ausstellung.
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Er folgte einer Einladung zum Kunstverein Inn-Salzach erläuterte Henning Adickes seine Motivation sich dem sehr rührigen und aktiven Verein anzuschließen. Darüber hinaus trifft man selten so schöne Ausstellungsräume wie hier.
Mit seiner Ausstellung „Mut zur Farbe“ wollte er sich nun den Mitgliedern und der Öffentlichkeit in Waldkraiburg vorstellen, den Menschen Mut machen und sie von der Gleichheit der heutigen Welt abbringen.
Ehemals Konstrukteur hat er sich vom rechten Winkel nun dem Pinsel und den Farben zugewandt mit denen er seiner Kreativität freien Lauf lassen kann.
Wie Gernot Sorgner schon erklärt hatte, nimmt er sich beim Malen zwar ein Motiv vor, hält aber nicht bis zum Ende daran fest. Wichtig ist ihm, daß seine Werke etwas ausdrücken und dem Betrachter etwas sagen.
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Henning Adickes Ausstellung „Mut zur Farbe“ ist in der Studiogalerie im Haus der Kultur in Waldkraiburg zu sehen. Schau’n Sie doch mal rein.
49 Tatort Stetten: Ein "Morgsmäßig's Klassntreff'n" bei Hubert Roßkothen 15:55
Etwa 120 Theaterbesucher kamen in den großen Saal des Gasthauses Roßkothen in Stetten das derzeit eigentlich wegen Umbau’s geschlossen ist.
Hubert Roßkothen hatte ein festliches Menu vorbereitet und empfing die Gäste mit einem Apperitiv.
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Wirt Max freute sich über solche Gästemassen, die gut für ihre Kassen sind... Und Enkelin Evi strahlte übers ganze Gesicht.
Max hatte noch viele lockere Sprüche auf Lager: Die Teilnehmer am Klassentreffen bezeichnete er als „Bildungspolitische Konkursmasse vergangener Jahrzehnte...“
So sorgte er für die lockere Stimmung, die seine Mitspieler brauchten. Dazu gab er die Verhaltensweise vor, die schon früher in der Schule gegolten hat: (O-Ton 14:56:12:06)
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Reporterin Renate kam abgehetzt und doch zu spät zum Klassentreffen. Sie begrüßte die ehemaligen Mitschüler herzlich.
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30 Jahre ist es schon her, daß sie an der Realschule in Waldkraiburg ihren Abschluß gemacht haben – 1986!... (O-Ton aber wenn e so schau moan i es war 1886!!! – OOOOHHH!)
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Evi, deren Vater im Krankenhaus liegt will mehr über seine Jugend erfahren und fragt die Klassenkameraden darüber aus. Opa Max möchte nur Gutes über seinen Sohn vermitteln und so die Grundlage legen, daß Evi die Wirtschaft in der fünften Generation weiterführt. Trotz des harten Lebens ohne Urlaub und Freizeit.
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Stefan hat’s zu etwas gebracht. Er ist jetzt Mitinhaber und Geschäftsführer der (O-Ton Ebermann Immobilien.... Holding. )
Seine Empfangshalle in seinem Verwaltungsgebäude hat er allerdings im Souterrain im Haus seines Vaters. Er war ja schon immer ein guter Verkäufer und hat allen alles angedreht.
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Automechaniker Manfred hatte sich verspätet weil er noch etwas an seinem Opel Kadett hatte schrauben müssen. Er hätte zwar gern ein anderes Auto aber bei dem Verdienst reicht’s halt nicht für ein Cabrio... Helmut, sein Arbeitgeber und Besitzer der Tankstelle am Ort zahl halt so wenig. (O-Ton Renate: Mia warma a ned bäs wenn’sd gar ned kemma warst....)
Schließlich hatte ihm Halodri Helmut erst gestern auch noch seine Freundin ausgespannt!!!
So eine braucht der Manne sowieso nicht. Da ist ihm ja sein Kadett noch lieber.
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Renate macht ihre Fotos zu früh, weil Andrea noch fehlt, die Künstlerin, die sich der Abbildung von Wurst gewidmet hat. Und Martin, der ewige Student, der Sozialpädagoge werden möchte.
Den hatten sie schon früher immer gehänselt... (O-Ton Martiiina)
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Andrea hat es gerade noch aus ihrem Atelier heraus geschafft. Sie muß erst mal die alten Klassenkameraden begrüßen, und ihre Bilder aufhängen. Die Preise hat sie hinten drauf geschrieben weil die vielen Nullen vorn keinen Platz gehabt hätten.
Die Bilder stammen übrigens aus der Serie mit dem ausdrucksstarken Titel: (O-Ton ...)
Oder (O-Ton Quadratisch-Praktisch – Falsch!)
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Und außerdem möchte sie endliche nicht mehr Andrea genannt werden sondern Genevieve! (sprich Schönäviäääöv)
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Endlich kommt auch Martin, der neben einem Stuhlkreis auch noch möchte, daß die Klassenkameraden ihre Wünsche für den Abend auf einen Zettel schreiben oder malen sollen.
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Das ist den anderen zu viel. Das war gar nicht ausgemacht!
Auch nicht das Kennenlernspiel, das Martin vorschlägt und erst recht nicht die Namensschilder.
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Da kommt Hebamme Claudia ganz verstört und braucht erst einmal einen Schnapps. Ihr Zustand inspiriert Genevieve, die das sofort festhalten will.
Als sich Claudia gefangen hat berichtet sie, Helmut ist verunglückt. Das wußte noch nicht einmal Reporterin Renate. Und Manfred wundert das gar nicht.
Claudia hat Helmut am Dorfweiher liegen sehen, umringt von der Spurensicherung der Polizei.
Das muß Renate sofort genau wissen. Sie wittert eine Story!
Stefan erinnert sich an Helmut, der schon immer auffällig war und Genevieve will das auch sehen. Sie fürchtet sich in der Dunkelheit und nimmt einen Klassenkameraden mit hinaus.
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Dann sind alle weg und Evi muß sich alleine um die große Küche kümmern. Dort sollte die Vorspeise inzwischen fertig sein....
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Sie kommen zurück und wundern sich über Renate, die das alles auch noch fotografiert hat. Genevieve will ihre Beobachtungen gleich künstlerisch verarbeiten und Manfred kann nicht verstehen, was die Polizei da überhaupt zu untersuchen hat.
Stefan und Claudia wundern sich warum der Helmut da verunglückt ist. So besoffen war er doch auch wieder nicht. Trotz der Flasche Jägermeister, die sie auf dem Heimweg noch aus Helmut’s Tankstellenshop geholt hatten.
Am schlimmsten enttäuscht ist Manfred, weil sich seine Freunden von Helmut hatte wegnehmen lassen. Das hat seinen Glauben an die Frauen total zerstört.... (O-Ton )
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Claudia wundert sich nicht über Andreas Bewunderung für Helmut. Sie hat ihr Auto fast jeden Abend vor Helmut’s Haus gesehen. Das hatte rein geschäftliche Gründe verteidigt sich die Künstlerin, die in seiner Tankstelle ausstellen wollte.
Sogar Evi hatte Helmut Versprechungen gemacht. Sie könnte in München internationale Wirtschaft studieren. Das braucht sie gar nicht meint Opa Max. Die Wirtschaft hier reicht doch.
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Renate berichtet von ersten Ermittlungsergebnissen der Polizei, die die vermutliche Tatwaffe gefunden haben. Wie kann das zugegangen sein und wer kann’s gewesen sein. Die Suche nach dem Täter beginnt...
Es stellt sich heraus, daß fast alle noch unterwegs waren als Helmut heimgegangen ist. Die Suche nach einem Motiv macht alle verdächtig: Sogar Renate hatte früher etwas mit Helmut. Auch wenn’s nur zwei Wochen gedauert hat, hat er sie doch sitzen lassen. (O-Ton 15:47:40:23 Wega dera da!)
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Als Renate und Max Andrea mit ihrer eigenen Geschichte mit Helmut konfrontieren, rastet sie aus... (O-Ton )
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In ihrer Rage muß sie unbedingt malen und braucht dazu ein Modell.... (O-Ton)
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Auf diesen Auftritt hin brauchen die Gäste erst etwas zu essen: Die Suppe!
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Dauerstudent Martin hatte das Essen verpaßt und sorgt sich, daß er das nicht zu zahlen braucht. Dafür reicht sein BaFöG nicht.
Er hat die Nachricht von Helmut’s Tod erst verarbeiten müssen. Mit autogenem Training. Wie das geht, sollten die Gäste gleich ausprobieren. (O-Ton )
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Wirt Max beendet die kollektive Problembewältigung und erläßt Martin die Zeche. Er kann übrigens sein Studium gar nicht mehr beenden, weil es an der Fachhochschule gar keinen Professor mehr gibt, der ihn prüfen könnte, so lang studiert er schon. (O-Ton 15:58:43:00)
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Martin leidet unter dem frühen Verlust seiner Eltern und seiner Armut.
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Suspekt wird es als Stefan einen Knopf zeigt, den er in Andreas Hausgang gefunden hatte. Auf Manfreds Frage was er denn selbst dort wollte, hat er nur Ausflüchte.
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Renate vermißt die Gäste und Evi ist aufgebracht weil Max ständig Arbeit für sie findet. Sie will von Renate mehr über ihren Vater wissen. Die interessiert sich aber nur für den Mord. Schließlich will sie endlich zur Süddeutschen und dort wichtige Themen bearbeiten. Nicht nur aus Gemeinderatssitzungen berichten und kaum etwas verdienen.
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Andrea – ähm – „Genevieve“ ist plötzlich begeistert von Renate die ihr plötzlich neue Inspiration ist. Das versteht Renate nicht, die doch nur eins kennt: (O-Ton Fakten-Fakten-Fakten!)
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Andrea hat keine Erklärung für Martin’s Knopf in ihrem Hausgang. Sie hat die Nase voll von dieser Gesellschaft, die ihr ständig Männergeschichten andichtet.
Das paßt, weil Max gerade den Braten fertig hat. Und dieses vegane Essen, das da jemand bestellt hat. Oder das Schwiegermutter-Menu: (O-Ton Kalte Schulter mit scharfer Zunge!)
Das hätte Sozialpädagogie-Student Martin auch gern....
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Die Gäste hatten gut gespeist als Manfred, Claudia und Renate zurückkamen. Manfred berichtet von Martins großem Appetit, der gezeigt hat, wie hungrig der arme Kerl war. So wie früher in der Schule als er sich mit „diesem Deutsch da“ hat rumplagen müssen und Helmut alle nur ausgenützt hat.
Es stellt sich heraus, daß sogar Claudia in Helmut verschossen war aber nicht landen konnte.
Ihr dunkles Geheimnis hat tatsächlich auch Renate. Sie hatte beim Feuerwehrfest Andreas Statue umgefahren und dabei ihr Auto beschädigt. Das sollte Helmut stillschweigend reparieren, hat das aber benutzt um sie zu erpressen.
Der Helmut - der war schon eine besondere Marke. Der hat alle benutzt und ausgenutzt!
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Andrea hat sich beim Malen abreagiert und kommt fröhlich zurück. Ein Wort von Renate reicht aber um sie wieder auf die Palme zu bringen. Sie ist ja sowieso enttäuscht von ihr weil sie noch nie über sie in ihrer Zeitung geschrieben hat....
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Die Streithanseln versucht Martin mit seinem Redestein zu beschwichtigen. Das bringt aber auch nicht wirklich Fortschritt.
Über all den Streit haben sie fast das Mordopfer vergessen – Helmut. Aber da weiß Andrea etwas Neues. Zwar nicht über Helmut aber über Stefan. Helmut hatte ihm nämlich erzählt, er wäre der Halbbruder von Stefan und hätte deshalb Anspruch auf das Immobilienerbe des alten Ebermann. Sie hatte sogar die Geburtsurkunde gesehen...
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Das sind Neuigkeiten!!!!
Martin erinnert sich an die Zettel vom frühen Abend: Die Klassenkameraden haben allerhand Wünsche notiert: Von einer Nachspeise über eine heißen Nacht bis hin zu 1,678 Milliarden Euro.
Die Aufklärung des Mordfalls wünschten sie sich nicht. Das versuchte Martin selbst zu erfragen. Und da vermutete ein Klassenkamerad tatsächlich, er wäre es selbst gewesen.
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Wie es nach der Nachspeise weitergeht verraten und wer der Mörder ist, das verraten wir natürlich nicht. Nur so viel: Andrea verkauft keines ihrer Kunstwerke und Evi’s Papa kommt nicht aus dem Krankenhaus heim.
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Autor Bertram hat neben der Lösung des Mordfalls noch gleich zwei ganz unvermutete kleine „Lovestory’s“ in den letzten Teil des Stückes hineingepackt und dem humorvollen Stück eine – ebenfalls unerwartete - sehr ernste Aussage verliehen.
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Schließlich bittet Wirt Max die Schauspieler wieder herein, die die Gäste mit herzlichem Applaus verabschieden.

Sie dankten Hubert Roßkothen, der nicht nur den Tatort zur Verfügung gestellt hatte sondern für ein vorzügliches Menü gesorgt hatte.
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Dank galt natürlich Bertram, der das so wunderbar geschrieben hatte. Der gab das Kompliment zurück. Es war eine Gemeinschaftsproduktion.
Genevieve hat noch ein Geschenk für ihr Modell, das Akt-Bild, das sie in Windeseile von ihm angefertigt hatte.
Und übrigens: (O-Ton )
Die Theaterwahnsinnigen spielen das „Mordsmäßige Klass‘ntreffen“ noch bis Juni. Alle Vorstellungen im April sind aber bereits ausverkauft. Ende September geht’s an vielen Tatorten in ganz Südostbayern weiter. Um dabei zu sein sollten Sie schon jetzt mal reinschauen bei www.kasterl-kunterbunt.de und Plätze reservieren.....

50 Handball Bezirksklasse: VfL Waldkraiburg gegen HC Deggendorf II - Gäste weggefegt 7:00
Drei Spiele mehr als die Waldkraiburger Handballer hatten die Gäste vor dem Besuch in der Industriestadt auf dem Konto und lagen damit auf Platz 8 der Tabelle.
Die VfL-Handballer fanden sich auf Platz 2 was aber wegen der geringeren Zahl Spiele nicht unbedingt aussagekräftig war.
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Waldkraiburgs Trainer Tobias Wethanner musste auf Patrick Zabelt und Thorsten Thiebach verzichten. Stammtorhüter Chris Michel fällt wohl über das Saisonende hinaus aus. Ihn vertrat Sebastian Ertl ersetzt wurde.
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Die Hausherren begannen in rot-schwarz von links nach rechts, die Gäste demnach in weiß-schwarz von rechts nach links.
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Obwohl die Gäste keinen Weg um die Waldkraiburger Abwehr herum fanden, fiel es den Gastgebern anfangs schwer, den Ball ins Tor der Gäste zu befördern.
Ein von Norbert Maros sicher versenkter 7-Meter brach den Bann und machten den Weg für die Hausherren frei, die nach vier Minuten mit 3:1 führten.
Die Gäste hatten den Angriffen Waldkraiburgs kaum etwas engegenzusetzen und griffen auch schon einmal zu unfairen Mitteln.
So konnte Norbert Maros ein ums andere Mal punkten.
Waldkraiburg vergößerte den Abstand auf 6:3 in der 10. Minute.
Die Gäste verkürzten dann in wenigen Sekunden auf 7:5.
Das Spiel entwickelte sich eher ausgeglichen. Die Gäste blieben bis auf zwei Tore dran.
Ab dem zweiten Drittel der ersten Hälfte zog Waldkraiburg wieder weg: 10:6
Beim Stand von 10:7 zog Tobias Wethanner die grüne Karte um seine Leute zur Ordnung zu rufen. Sie hatten bis dahin eine ganze Reihe klarer Torchancen nicht verwerten können.
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Das gelang beim ersten Versuch nach der Auszeit auch noch nicht besser.
Erst beim zweiten Anlauf...
Dann führte ein verlorener Ball zu einem sehenswerten Tor für Deggendorf. 12:8
Immer verlassen konnten sich Tobias Wethanners Leute auf ihren Schlußmann: Vieles was seine Abwehr nicht verhindern konnte, entschärfte Karl-Heinz Lode souverän.
Die Pausenhupe ertönte beim Stand von 14:8.
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Der zweite Durchgang. Waldkraiburg jetzt von rechts nach links.
Tobias Wethanner mußte seinen Leuten in der Pause ein Geheimnis verraten haben. Sie kamen ganz anders aus der Kabine zurück und trafen und trafen.
So stand es schon nach 140 Sekunden 17:9.
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Die Hausherren brannten jetzt ein Feuerwerk ab, bei dem fast jeder Angriff mit einem Tor endete.
Wir zeigen hier nur einige...
Das war dem Trainer der Gäste zu viel. Er holte seine Leute zu sich um neue Anweisungen zu geben.
Die Auszeit nutzte aber auch Tobias Wethanner.
Es ging weiter wie bisher. Stefan Lode zum 22:9
Deggendorf konnte machen was sie wollten: Wie Karl-Heinz Lode hielt auch Sebastian Ertl das Tor verschlossen.
Oder sie trafen das Tor gleich gar nicht.
Es war kaum verwunderlich, daß die Motivation der Gäste schwand. 29:13 in der 44. Minute.
Das 30:13 durch Arthur Terre.
Eine der wenigen Chancen für einen Anschlußtreffer: Der 7-Meter knallte an den Pfosten.
Wir überspringen ein paar Minuten und zeigen einen der wenigen Treffer der Gäste:
Einige Minuten vor Ende des Spiels nahm Waldkraiburg Tempo heraus, hielt Deggendorf aber weiter in Schach.
Kurz vor Schluß dieser Treffer, der symptomatisch für das gesamte Spiel war. Matthias Müller zum 34:16.
Mit 36:17 besiegte der heimische VfL Waldkraiburg schließlich hoch verdient den HC Deggendorf II und rückte in der Tabelle wieder vor die Mannschaft des TSV Simbach II, der aber ein Spiel mehr auf dem Konto hat.
Zum nächsten Spiel müssen die VfL-Handballer zum Lokalderby nach Burgkirchen.

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