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Victoria Pöllmann Landkreis Mühldorf > Stadt Mühldorf >
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Josef J. Pöllmann
Stadt Waldkraiburg > Neumarkt St. Veit > Gemeinde Ampfing > Stadt Altötting > Mühldorf-TV ist durch die BLM lizenziertes Lokalfernsehen
Josef J. Pöllmann ist Mitglied im Deutschen Presse Verband
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Das gab's 2016 bei Mühldorf-TV und bei Altötting-TV
Hier können Sie nachlesen, worüber wir in KW 20/2016 berichtet haben.
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Nr.
Thema LZ Archiv KW Ersch.
104 Kreiskonferenz der Arbeiterwohlfahrt - Turbulenzen beendet 11:10 20 19.05.16
Die Kreisversammlung der Arbeiterwohlfahrt war wohl eine der letzten Veranstaltungen in der Waldkraiburger Gaststätte Zappe bevor sie endgültig schloß.
Kreisvorsitzende Klara-Maria Seeberger konnte neben den Einrichtungsleitern, und den Vorsitzenden der Ortsvereine auch den stellvertretenden Vorsitzenden der Oberbayern-AWO begrüßen, Peter Dingler. Die Stadt vertraten zweiter Bürgermeister Richard Fischer, Arbeits- und Sozialreferent Reinhard Babiak und Stadträtin Christine Blaschek.
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Die Arbeiterwohlfahrt beschäftigt bundesweit 150.000 Fachkräfte und gehört so zu den bekanntesten Organisationen der Wohlfahrtspflege, bestätigte zweiter Bürgermeister Richard Fischer in seinem Grußwort. Sie kümmern sich um Menschen in Not, um Senioren, Familien und Flüchtlinge. Daneben kämpft die Arbeiterwohlfahrt für die Beseitigung sozialer Benachteiligung und deren Ursache.
Seit der Gründung 1919 wollten sie schnell und unbürokratisch helfen, ohne Ansehen der Person und unabhängig von Kirchen oder Parteien. Das pflegen sie auch weiter.
Wenn Theodor Heuss überzeugt war, daß die Demokratie vom Ehrenamt lebt, dann ist die Arbeiterwohlfahrt ein Pfeiler unseres Gemeinwesens. Sie helfen eine gerechtere Gesellschaft zu bauen, mischen sich ein und gestalten mit. So können sie alle Stolz sein, Teil dieses großen Werkes zu sein. Dafür galt allen Mitgliedern der AWO sein, und Bürgermeister Robert Pötzsch’s Dank.
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Peter Dingler, berichtete vom Verzicht des Bezirksvorsitzenden, Altöttings Bürgermeister Herbert Hofauer auf eine weitere Kandidatur bei der Wahl im Juli.
Bei der Bezirkskonferenz am 9. Juli soll für die Arbeiterwohlfahrt ein neuer ehrenamtlicher Vorstand gewählt werden. Die Arbeiterwohlfahrt ist als „idealer Verein“ organisiert und wird von fünf ehrenamtlichen Vorständen geführt, die ein Bilanzvolumen von 120 Millionen Euro verwalten!
Um sie von der Verantwortung zu entlasten soll nun ein Geschäftsführer angestellt werden und ein Präsidium eingerichtet werden, das die Funktion eines Aufsichtsrates übernehmen wird.
Diese Neuorganisation orientiert sich am Beispiel des Bundesverbandes der AWO, die schon seit 2008 so arbeitet. Für dieses Präsidium wirbt er derzeit bezirksweit Kandidaten an.
Peter Dingler kritisierte die Neuordnung der Rente durch die Bundesregierung, die in die Altersarmut führen wird. Die gescheiterte Riesterrente und die unsicheren Aussichten auf dem Kaptialmarkt haben es für ältere Leute enorm erschwert, ihr Alter finanziell abzusichern. Hier ist dringend Nachbesserung nötig.
Er kritisierte die Abkehr von der bisherigen Form der Krankenversicherung, die je zur Hälfte von Arbeitnehmern und Arbeitgebern bezahlt wurde und forderte, diese Kardinalfehler zu beheben.
Peter Dingler lobte den unaufgeregten und sachlichen Umgang mit dem Thema Flüchtlinge. Oberbayernweit haben sich AWO Kreisverbände in die Arbeit gestürzt und die Ankömmlinge umfangreich und bestmöglich betreut. Dafür dankte er allen herzlich.
Wenn der Bundesverband der AWO 2019 sein 100-jähriges Jubiläum feiert, soll das Grundsatzprogramm neu formuliert werden. Zudem soll der Gründerin Marie Juchacz in Berlin ein Denkmal gesetzt werden.
Damit dankte er Klara-Maria Seeberger und den Ortsverbänden für die hervorragende Arbeit der AWO im Landkreis Mühldorf. Die AWO Mühldorf lebt den Grundsatz: „Es darf für Menschen keine Sackgassen geben!“
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Als sie vor zweieinhalb Jahren den Kreisvorsitz übernahm, herrschte überall Unsicherheit und Ratlosigkeit und Zukunftsangst, berichtete Klara-Maria Seeberger. Damals wußten sie nicht, wo sie anpacken sollten und mußten sich erst einen Weg finden, zurück zum Erfolg.
Nach einem grausligen Start nach ihrer Wahl mußte sie gleich einen Nachfolger für den Leiter der Heilpädagogischen Tagesstätte finden und die Jugendwohngruppe in Kolbing fertigstellen und einweihen.
Sie war froh über die Hilfe von Bernd Hennersdorf und von Dietrich Hübner, die bei der Neuordnung der Einrichtungen und der Finanzen sehr geholfen haben. Es waren nämlich viele Kleinigkeiten zu regeln, die viel Arbeit gemacht haben und Nerven gekostet haben.
Leider ruhen die Ortsvereine Neumarkt-Sankt Veit und Kraiburg. Während die Kraiburger sich Waldkraiburg angeschlossen haben, ist die Situation in Neumarkt weiter unklar.
Nach der Beseitigung der Altlasten ist nun Zuversicht eingekehrt. Dazu beigetragen hat auch die gute Öffentlichkeitsarbeit, die geholfen hat, das Spendenaufkommen ansteigen zu lassen.
In zahlreichen Sitzungen und Arbeitstreffen hat die Kreis-Vorstandschaft viel geleistet. Trotzdem mußte die AWO einen starken Mitgliederschwund hinnehmen. Dem Kreisverband gehören nur noch 397 Mitglieder an. 2012 waren es noch 534. Auch die Zahl der Mitarbeiter ist von 147 auf 118 zurückgegangen. (O-Ton Das ist sehr sehr schlimm!)
Es fehlen junge Leute, die wieder Dynamik in die AWO bringen. Der Ortsverein Mühldorf zeigt, daß das möglich ist.
Besonders erfreulich ist der positive Trend von Jagus.
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Jagus bietet eine zweite Chance für Jugendliche, die aus welchen Gründen auch immer in eine Sackgasse geraten sind beschrieb Einrichtungsleiterin Brigitte Betz-Pemler ihre Aufgaben. Das Gemeinschaftsprojekt mit dem Landkreis, der Stadt Waldkraiburg und weiteren konnte im vergangenen Jahr sein 30-jähriges Bestehen feiern.
Brigitte Betz-Pemler beschrieb ausführlich Aufgaben und Leistungen von Jagus, wo Jugendliche neben einer geordneten Lebensführung zahlreiche Berufe erlernen können und so zurückfinden sollen auf den regulären Arbeitsmarkt.
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Die gesundheitlich angeschlagene Leiterin der Jugendwohngruppe Kolbing - Renate Lüttgen-Schmidt – zeigte ihre Einrichtung in einem Video, das anläßlich der Einweihung des Erweiterungsbaus 2013 entstanden ist.
Sie berichtete von zunehmend schwächeren Persönlichkeiten, die ihre Hilfe brauchen – so, wie das auch bei Jagus zu beobachten ist. In ihrer Einrichtung leben in zwei Wohngruppen 18 Jugendliche zwischen 14 und 19 Jahren, die aus den unterschiedlichsten Gründen nicht mehr zu Hause wohnen können. Um diese schwierigen jungen Leute auf einen geraden Weg zu leiten sind große Anstrengungen nötig, die sie täglich sehr fordern.
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Die Heilpädagogische Tagesstätte an der Nordtangente in Mühldorf leitet seit Januar Mario Schoedsack. Obwohl es die Einrichtung schon 23 Jahre lang gibt, konnte er auf Grund der kurzen Dienstzeit nicht viel mitteilen. In drei Gruppen werden hier maximal 23 verhaltensauffällige Kinder an 220 Tagen im Jahr betreut.
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Da Kreis-Kassier Bernd Hennersdorf nicht hatte teilnehmen können, trug Dietrich Hübner den Kassenbericht vor.
Seit 2008 entwickeln sich Gewinn und Verlust wie hier dargestellt. Die Zahlen für 2012 und 2013 sollten negativ dargestellt sein, also einen Verlust ausweisen.
Nach dem Einbruch 2012 hat sich die Lage aber wieder stabilisiert.
Controlling-Fachmann Dietrich Hübner hat 2012 ein solchen Verfahren eingeführt. Er war überzeugt, ein Kreisverband, der ein Eigenkapital von 1,295 Millionen Euro hat, über 644.400 Euro verfügen kann und bei einem Umsatz von etwa 2,7 Millionen Euro einen Gewinn in Höhe von 61.352 Euro ausweist, steht kerngesund da. Es wird kaum ein Wirtschaftsunternehmen geben, das da mithalten kann.
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Da Aussprache zu den Berichten nicht gewünscht war, trug Dietrich Hübner, der auch Revisor ist, gleich noch den Revisionsbericht vor und schlug der Versammlung die Entlastung der vorangegangenen Vorstandschaft für die Jahre 2010 und 2011 sowie die Entlastung der aktuellen Vorstandschaft seit 2012 vor. Die Versammlung erteilte die Entlastung einstimmig.
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Die Neuwahl des Vorstandes bat Klara-Maria Seeberger Peter Dingler zu leiten.
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Zur neuen Vorsitzenden schlug Valentin Auer Klara-Maria Seeberger für eine weitere Amtszeit vor.
Da Vorstellung nicht gewünscht war, wählten die 15 stimmberechtigten Deligierten Klara-Maria Seeberger mit 12 Ja, einer Nein und einer ungültigen Stimme wieder zur Vorsitzenden des AWO-Kreisverbandes Mühldorf.
Klara-Maria Seeberger nahm die Wahl an und dankte für das Vertrauen.
Zur Stellvertreterin schlugen die Deligierten Angelika Kölbl vor. Die 46-jährige Bankangestellte ist im Ortsverein Mühldorf bereits aktiv und auch Ortsvorsitzende der SPD in Mühldorf.
Sie wurde einstimmig gewählt und nahm die Wahl gerne an.
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In weiteren Wahlgängen bestimmten die Deligierten Tina Lehrich zur Schriftführerin, Bernd Hennersdorf zum Kreiskassier und weitere in ihren Funktionen.
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Peter Dingler warb um Mitglieder für das Präsidium des Bezirksverbandes Oberbayern und besonders um die Kandidatur von Mühldorfs Bürgermeisterin Marianne Zollner für die Nachfolge von Herbert Hofauer. Klara-Maria Seeberger berichtete von einem Gespräch mit der Bürgermeisterin, die eine Kandidatur für den Vorsitz ausschlug aber gern im Präsidium mitarbeiten würde. Die Deligierten stimmten diesem Vorschlag zu.
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Abschließend dankte Klara-Maria Seeberger Bernd Trautbeck für 50 Jahre Mitgliedschaft im AWO-Ortsverein Haag mit Urkunde und Geschenk, Wilfried Greipl für jahrelange treue Arbeit und allen Einrichtungsleitern für ihre aufopferungsvolle Arbeit im Dienst der Gesellschaft.
Ganz zum Schluß dankte auch Peter Dingler Klara-Maria Seeberger, der „Mutter Courage“ im Landkreis Mühldorf, die es schafft auch Bundesministern so lange auf die Nerven zu gehen, bis sie ihren Willen bekommt....
Damit schloß Klara-Maria Seeberger die Kreisversammlung und startete mit dem AWO-Kreisverband in die nächsten zwei Jahre.
105 Hoher Besuch am BSZ am Tag der Pflege 7:45
Das Berufliche Schulzentrum hatte die Fahnen aufgezogen und erwartete hohen Besuch während in der Aula und einer Reihe Klassenräume zahlreiche Institutionen ihre Einrichtungen und Angebote Schülern umliegender Schulen präsentierten. Alles mit dem Ziel, Nachwuchs für den Pflegeberuf zu gewinnen. Die Chance, hier einen Beruf und damit einen Arbeitsplatz zu finden, nutzten am späten Vormittag auch viele sogenannte UmF’s, also unbegleitete minderjährige Flüchtlinge.
Zur Begrüßung fanden sich neben den Schulleitungen beider Berufsschulen, Oberstudiendirektor a. D. Ludwig Ecker, Klinik-Geschäftsführer Heiner Kelbel, den Leitern der ausstellenden Einrichtungen auch Staatskanzleichef Dr. Marcel Huber ein, Bezirksrätin Claudia Hausberger, Landrat Georg Huber und mit „B12-bedingter“ Verspätung Gesundheitsministerin Melanie Huml. Dazu die leitende Regierungsschuldirektorin von der Regierung von Oberbayern - Monika Jüngst, Mühldorfs Seniorenreferentin Marianne Pfaffeneder und Vertreter der Hochschule in Rosenheim.
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Die Auszubildenden empfingen die Gäste in der Aula und Schulleiter Maximilian Heimerl hieß den zahlreichen hohen Besuch herzlich willkommen. Sie alle haben dem Schulzentrum durch ihr Kommen ihre Wertschätzung erwiesen.
Die Schüler sollten daran erkennen, welch große Potentiale es in Pflegeberufen gibt: Derzeit benötigen 2,7 Millionen Menschen ihre Dienste, bis in 15 Jahren werden es sogar 3,3 Millionen sein. Bis 2030 werden wohl 500.000 Vollzeitkräfte in der Pflege gebraucht, die jetzt ausgebildet werden müssen – ein mühsamer Weg. Derzeit lernen 170 Schüler am Beruflichen Schulzentrum Pflegeberufe.
Mit der einzigen staatlichen Altenpflegeschule in ganz Bayern wird der Landkreis langsam zum sozialen Kompetenzzentrum. Dazu bei trägt auch die Ausbildung in der Generalistik und die Einführung des dualen Studiengangs „Pflege“ wofür er den Vertretern der Staatsregierung sehr dankte.
FOS und BOS erweitern zudem ihre Angebote in diesem Bereich und ermöglichen so einen Einstieg in die Pflege von Anfang an. Das alles zeigt, die Zukunft der Pflege ist im Landkreis Mühldorf zu Hause. Max Heimerl motivierte so die Zuhörer, sich für einen Pflegeberuf zu entscheiden. Wer sich dafür entscheidet, hat schon viel richtig gemacht.
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Auch Staatsminister Dr. Marcel Huber motivierte die Zuhörer, sich für einen Pflegeberuf zu entscheiden und begründete das mit der Zukunftssicherheit dieser Tätigkeit. Menschen werden immer älter und benötigen immer länger Pflege. Er verglich das Leben in der Steinzeit mit seiner gesunden Luft und dem klaren Wasser mit dem heutigen Leben voll Umweltbelastungen und Einschränkungen und auch die damalige Lebenserwartung von 30 Jahren mit der heutigen, die Dank fortgeschrittener Medizin allein in den zurückliegenden 50 Jahren um 10 auf 80 Jahre gestiegen ist. Das zeigt, es gibt viel zu tun und dank der vielen Senioreneinrichtungen im Landkreis auch viele Arbeitsplätze in Pflegeberufen. Er riet allen, die Angebote zu nutzen und eine Ausbildung aufzunehmen, die zu ihnen paßt.
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Landrat Georg Huber freute sich über die Schirmherrschaft, die er zum dritten Mal ausüben durfte. Er freute sich auch, mit der einzigen staatlichen Altenpflegeschule und der Hochschule Rosenheim hier in Mühldorf einen Sozial-Campus aufbauen zu können, der Auswirkungen auf ganz Bayern haben kann. Für ihre Unterstützung dabei dankte er Staatsministerin Melanie Huml.
Um Bürgern Begleitung von der Wiege bis zur Bahre bieten zu können, würdigte Landrat Georg Huber die Anstrengungen aller Beteiligten und dankte allen, die sich für die Pflege interessieren und die Ausbildungsangebote annehmen, die der Landkreis und die Schule hier bieten. Nicht nur dafür wird die Schule neu gebaut und das Pflegestudium initiiert, das dann bis zu 1.000 Schüler Lernplätze bieten wird.
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Staatsministerin Melanie Huml dankte allen, die sich bereits für eine Ausbildung in einem Pflegeberuf entschieden haben und bat, auch andere dafür zu motivieren.
Am bayernweiten Tag der Pflege war sie gern nach Mühldorf zur einzigen staatlichen Altenpflegeschule gekommen weil hier jeder Schüler eine Weiterbildungsmöglichkeit bekommt, egal von welcher Schule er kommt. Hier sind alle richtig.
Gesundheit und Pflege sind für Menschen, die nicht in Schubladen denken. Auch wenn der Pflegeberuf viel zurück gibt, muß man doch an den Rahmenbedingungen arbeiten. Pfleger müssen ausreichend Zeit für jeden Patienten haben um das erlernte auch anwenden zu können, müssen einheitliche Praxisanleitungen erhalten und schließlich auch gut davon leben können. Wenn durch die Abschaffung des Schulgeldes mehr junge Leute die Ausbildung aufgenommen haben, gilt es jetzt, alles zu tun, daß sie auch durchhalten und nicht abbrechen.
Melanie Huml sah die generalistische Pflegeausbildung als Chance, auch wenn noch daran zu arbeiten ist.
Sie erhielt vor knapp zwei Jahren die BSZ Pflegetaube, die 10 Notwendigkeiten für eine erfolgreiche Ausbildung zur Pflegefachkraft beinhaltet. Diese Pflegetaube wollte sie am selben Nachmittag in Berlin dem Patienten- und Pflegebeauftragten der Bundesregierung übergeben und damit die Grundsätze zur bundesweiten Beachtung bringen.
Damit wünschte sie den Zuhörern einen interessanten Tag der Pflege und sich noch mehr Nachwuchs. Wer den Pflegeberuf wählt, hat weltweit Berufsmöglichkeiten, findet überall Arbeit und kann unter vielen Berufsmöglichkeiten wählen.
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Da sie die Pflegetaube nun aus Bayern hinausbringen wird, wollte Maximilian Heimerl sie dennoch an die 10 Notwendigkeiten erinnern. Dazu überreichte er Staatsministerin Huml die 10 Forderungen noch einmal schön gerahmt um sie so in ihrem Büro an die Wand hängen zu können...
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Wie die Ausbildung hier abläuft und welche Arbeitsplätze geboten werden, konnten die Staatsminister dann auf einem Rundgang sehen. Erst aber genossen sie ein Desert der Hauswirtschafter, deren Wert für die gesunde Ernährung in den Einrichtungen gerade erst wieder erkannt wird.
Minister und Schulleiter beobachteten eine Unterrichtsstunde und schlossen ihren Rundgang in der Klasse der generalistischen Pflegeausbildung ab, wo Gesundheitsministerin Huml Anregungen mitnahm und Aspekte dieser besonderen Ausbildung diskutierte.
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Den dritten Pflegetag des Beruflichen Schulzentrums besuchten so viele Schüler, daß für Nachwuchs gesorgt ist, sollten sich die jungen Leute dazu durchringen, eine Ausbildung aufzunehmen.
106 Verabschiedung von Schulamtsdirektor Paul Schönstetter 15:30
Staatsminister Dr. Marcel Huber, Oberbayerns Regierungspräsident Christoph Hillenbrand, Landrat Georg Huber, zahlreiche Bürgermeister, Kreisräte, Behörden- und Schulleiter, Verbandsfunktionäre, Mitarbeiter von Polizei, Schulamt und Landratsamt sowie Freunde von Schulamtsdirektor Paul Schönstetter genossen erst den herrlichen Frühlingsnachmittag im Innenhof des Mühldorfer Haberkasten.
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Die Altöttinger Grundschulmusik empfing die Gäste im Saal zur Verabschiedungsfeier wo sie Schulamtsdirektor Hans Wax willkommen hieß, besonders natürlich Paul Schönstetter, seine Gattin Ursula und seineFamilie. Er dankte für die Wertschätzung, die sie Paul Schönstetter durch ihr Kommen erwiesen haben.
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In fast 40 Jahren im Schulwesen hat Paul Schönstetter vieles miterlebt, was in der Öffentlichkeit kaum wahrgenommen wurde, erinnerte Staatsminister Dr. Marcel Huber an die Diskussion um die Grundschule und die Hauptschule. Ging es in der Grundschule um die Vorbereitung auf weiterführende Schulen sah man lang die Hauptschule als „Restschule“. Beide Themen wurden sehr emotional diskutiert und von manchen zu lebenserfolgsentscheidenden Themen hochstilisiert.
Paul Schönstetter hat die anfangs ungeliebte Umgestaltung der Hauptschule zur Mittelschule mitgetragen, die sich inzwischen bewährt hat. Die Schülerzahlen steigen und das Ansehen der Schule ist gestiegen. Auch die Unternehmen haben den Wert der Ausbildung erkannt und die Bevölkerung die Chancen im Handwerk. Die Mittelschule hat praktisch zur aktuellen Jugend-Vollbeschäftigung beigetragen.
Paul Schönstetter hat also verwaltet und gestaltet wofür ihm Staatsminister Dr. Marcel Huber herzlich dankte und ihm einen angenehmen Ruhestand und viel Gesundheit wünschte.
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Landrat Georg Huber erinnerte sich an die Einführung von Paul Schönstetter, in der er ihm harte Arbeit, unablässigen Einsatz und Hingabe als Preis für den Erfolg vorgelegt hatte. Er hat diesen Rat befolgt, hat seither die Schulentwicklung geprägt und weiterentwickelt.
Als einer der ersten hatte er erkannt, daß die Überführung der Hauptschule in die Mittelschule zu deren Stärkung führt und ihren Bestand sichert.
Es waren bewegte Zeiten mit vielen Veränderungen und Reformen in denen der Landkreis Mühldorf Pilotfunktion hatte. Genau so wie bei der Bewältigung der Flüchtlingsproblematik.
Paul Schönstetter war weniger Verwalter als viel mehr Gestalter. Er hat sich immer seiner Verantwortung gestellt hat und zusammen mit seinen Schulen das beste für die Schüler geschaffen. Er hat immer darauf geachtet, daß kein Kind und kein Jugendlicher verloren geht. Er hat sich zusammen mit seinem Team an den Schulen um die Schwächeren gekümmert und allen den Weg durchs Schulsystem ermöglicht.
Besonders dankte Landrat Huber für die hervorragende Zusammenarbeit von Schulamt und Landratsamt, die sein Anliegen unterstützt hat, die Bildung im Landkreis vorwärts zu bringen. So hat er sich bei Lernen-vor-Ort eingebracht und wesentlich dazu beigetragen, daß der Landkreis als einer von zweien in Bayern als Bildungsregion ausgezeichnet wurde.
Paul Schönstetter hat an zahlreichen Projekten des Landkreises wesentlich mitgearbeitet und das Thema „Berufsorientierung“ entscheidend vorwärts gebracht. Er hinterläßt ein bestens bestelltes Haus. Für all das ist nun ist Zeit „Danke“ zu sagen.
Persönlich dankte Landrat Georg Huber Paul Schönstetter für das gute Miteinander und die gute Zusammenarbeit und wünschte ihm für die Zukunft viel Gesundheit und Zeit für die Familie und die schönen Dinge des Lebens. Dazu überreichte er Paul Schönstetter und seiner Frau Ursula einen kleinen Löwen und einige gute Tropfen.
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Die Grundschulmusik sorgte für Abwechslung.
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Wenn der Dichter in jedem Anfang einen Zauber sieht, kann er das in seiner neuen Lebensphase jetzt wieder erleben, machte Regierungspräsident Christoph Hillenbrand Paul Schönstetter und seiner Gattin Lust auf den Ruhestand.
Mit einem Zitat von Max Heimerl beschrieb er Paul Schönstetter: (O-Ton Schönstetter sein heißt....)
Besonders das Feiern können die Mühldorfer, weshalb er sich auf jeden solchen Anlaß im Landkreis Mühldorf freut gab Christoph Hillenbrand zu und erinnerte sich an zahlreiche Meldungen von Problemen, denen Paul Schönstetter auch gleich die Lösungsvorschläge anfügte. Er machte aus Problemen Herausforderungen und führte sie in bayernweit praktikable Lösungen über. So setzte er Maßstäbe.
Nun kann man mit Respekt auf das alles anstoßen, was Paul Schönstetter hier im Landkreis und für Bayern geleistet hat.
Namens der Regierung von Oberbayern dankte er ihm für das alles und wünschte ihm für seinen Ruhestand auch ein bißchen Vorsicht: Schließlich hat der Ruhestand so viel mit Verstand zu tun wie der Verstand mit „D“!
Zusammen mit seiner Entlassungsurkunde überreichte er Paul Schönstetter ein kleines Geschenk und seiner Gattin einen Strauß Blumen.
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Selten erlebt hatte Christoph Hillenbrand während der Entlassung eines Behördenleiters die Einführung seines Nachfolgers. So ernannte er Hans Wax ab 1. Juli zum neuen Leiter des Schulamts Mühldorf. Da Wax schon seit 2010 Stellvertreter von Paul Schönstetter ist, wird die bisherige Richtung wohl nahtlos weitergehen und dazu die neuen Aufgabengebiete Inklusion und Integration genau so erfolgreich umsetzen, wie sie schon bisher Themen hier angepackt haben. Dazu wünschte er ihm viel Erfolg und gutes Gelingen und schenkte ihm zur zwischenzeitlichen Entspannung ein Büchlein mit kleinen oberbayerischen Geschichten.
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Hans Wax dankte Regierungspräsident Hillenbrand für die Ernennung und wollte doch wieder zurückkommen zur Verabschiedung von Paul Schönstetter.
Er verglich den Schulamtsbezirk mit dem Flug der Wildgänse, die ihre Flugleistung durch Zusammenarbeit um fast 70% steigern können. Mit Teamarbeit stärkten sie das Zusammengehörigkeitsgefühl und damit die Effektivität ihrer Arbeit. Dazu gehörte auch das Deligieren von Aufgaben und Verantwortung, das Vertrauen in die Fähigkeiten der Teammitglieder und die Fürsorge für Schwächere.
So galt ihm sein Dank für das kollegiale Miteinander und die wertschätzende Mitarbeiterführung.
Sicher ist er nicht traurig über seinen Abschied und freute sich doch eher auf die vielen Aktivitäten, die er so liebt und für die er jetzt viel mehr Zeit haben wird. Dafür wünschte er ihm viel Gesundheit und Kraft.
Einen guten Rat fand er bei Matthäus. (O-Ton Allerdings nicht der Evangelist sondern Lothar! – Gelächter) Der warnte davor, den Sand in den Kopf zu stecken.
Wie alles fließt, wird sich auch das Schulamt verändern. Viele Dinge werden erhalten bleiben, andere sich verändern, besonders die Berufsorientierung der Schulausbildung.
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Die Grundschulmusik mit einem besonderen Titel „Für’n Paul oana!“ Weil sie sich doch schon so lange kennen haben sie es besonders für ihn komponiert.
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Bürgermeistersprecher Dr. Karl Dürner würdigte in seiner typischen humorvollen Weise die Lebensleistung von Paul Schönstetter. Er dankte ihm herzlich, besonders weil es bisher keinerlei negative Meldungen über seine Arbeit gibt. Wenn’s in Bayern heißt (O-Ton Nix gsagt is globt gnua) dann drückt das höchste Anerkennung für ihn aus.
Er war für die Bürgermeister immer ein ruhiger, besonnener, ausgeglichener und auf akzeptable Kompromisse bedachter loyaler Partner, der immer den Mut hatte, seinen Verstand zu gebrauchen.
Streit war ihm fern was beim Umgang mit den Bürgermeistern nicht immer ganz leicht ist.
Nie ein Problem hatte er in seinem Team mit der Frauenquote, die aus seiner Sicht schon bedenklich war.
Sein Humor hat ihm auch geholfen, die ständigen Herausforderungen zu bewältigen. Mit Karl Valentin (sprich Falentin) war er sicher, es gäbe noch viel zu sagen (O-Ton wenn ich nur wüßte, was!) Damit dankte er Paul Schönstetter sehr für die vielen Jahre und wünschte ihm viel Gesundheit und daß ihm die Schule nicht schon bis 10 Zentimeter unter‘m Scheitel geht. (O-Ton)
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BLLV-Vizepräsident und Personalrat am Kultusministerium Gerd Nitschke hat seine Funktionen Paul Schönstetter zu verdanken und dankte ihm sehr für die gute Zusammenarbeit in den zurückliegenden Jahren. Er war für alle Kollegen Vorbild. Er hat Schule gelebt. Seine Unterlagen dienen noch heute als Vorlage für die Arbeit in den Ämtern.
Zudem war er ein politischer Vorgesetzter der seinen visionären Zielen treu geblieben ist. Trotz aller Beförderung hat er seine Wurzeln nie vergessen und immer die Schüler in den Mittelpunkt gestellt. Dafür galt ihm der Dank der gesamten Schulfamilie.
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Rektorensprecher Markus Heindlmeier beschrieb Paul Schönstetter als kompetenten und engagierten Macher, der auch das gesellschaftliche nicht vernachlässigt hat. Er erinnerte an die respektvolle umgängliche und menschliche Art, mit der er den Rektoren begegnet ist. Legendär waren die Schulleitertagungen, die meist weit entfernt stattfanden, oft auch im deutschsprachigen Ausland. Diese Reisen waren für sie Mehrwert und Erholung zugleich. Für das alles dankte Markus Heindlmeier Paul Schönstetter im Namen seiner Kollegen und wünschte ihm für seinen Ruhestand viele gemeinsame Jahre im Kreis seiner Familie und viele interessante Reisen bei stabiler Gesundheit.
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Der Schulleiterchor verabschiedete Paul Schönstetter mit einer eigenen Version von „Paulchen Panther“.
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Sie dankten ihrem Schul-Reiseleiter mit einem Geschenk, mit dem er die Kommunikation mit ihnen aufrecht erhalten kann, einem iPad und mit einem Fotobuch von einer gemeinsamen Reise.
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Die oberbayerischen Klosterbrüder trugen eine umfangreiche Litanei vor, in der sie viele Facetten von Paul Schönstetters beruflichem und privatem Leben reflektierten.
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Schließlich kam Paul Schönstetter selbst zu Wort, dem das viele Lob doch gut getan hatte. Er freute sich sehr über die zahlreichen Gäste, die wohl die erfolgreiche Arbeit in den zurückliegenden Jahren in dem „komplizierten Gefüge Schulamt“ geschuldet war. So dankte er Landrat Georg Huber für die geradlinige Unterstützung, die offenen Worte und das gute Miteinander.
In zahlreichen Projekten hat Landrat Huber die Bildung zu einem Hauptthema gemacht und so den Landkreis vorbildlich und zukunftsweisend aufgestellt.
Paul Schönstetter dankte auch allen anderen Abteilungen im Landratsamt für das gute Miteinander.
Auch den Bürgermeistern dankte er herzlich und betonte besonders, daß die gute Zusammenarbeit trotz gelegentlichem Rumpeln erhalten geblieben ist.
Mit dem Dank an viele weitere Stellen würdigte Paul Schönstetter das gemeinsam erreichte, besonders die Mittelschule, deren Einführung eine gemeinsame Anstrengung nötig gemacht hatte.
Mit vielen wurde er über die Arbeit zu Freunden und will gemeinsam mit ihnen das Pensionistendasein geniessen.
Besonderer Dank galt seinen Vorgängern und den Kollegen in den Nachbarschulämtern und seinem Stellvertreter Hans Wax, der immer loyal, einfallsreich und menschlich zu ihm gestanden ist. Ihm wünschte er viel Glück und ein gutes sensibles Händchen für seine neue Aufgabe als seinem Nachfolger.
Den Mitarbeitern des Schulamtes und der Schulen im Landkreis dankte er genau so wie den Rektorinnen und Rektoren, die wie er, immer die Schüler ins Zentrum gerückt haben. Gemeinsam haben sie „geschehen lassen“, den Kindern Achtung erwiesen, die Neugier erhalten und so erzogen.
Den Widerspruch von Schulaufsicht und Beratung hat er immer zu Gunsten der Beratung interpretiert und seine Führung zur zielorientierten Aktion gemacht. So hat er es geschafft, die Fallstricke auf dem Weg zu umgehen, die Zukunftschancen zu ergreifen um bis 18 Uhr wieder zu Hause zu sein! (O-Ton Dazu möchte‘ ich beitragen. )
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Die Gäste verabschiedeten Paul Schönstetter mit lang anhaltendem Applaus und widmeten sich zum musikalischen Abschluß der Grundschulmusik dem Buffet mit Häppchen und guten Gesprächen über die eine oder andere Anekdote im Zusammenleben mit jetzt Schulamtsdirektor a. D. Paul Schönstetter.
107 Ökoprofit - Unternehmen sparen viel Energie 5:50
Im großen Sitzungssaal des Landratsamtes begrüßte Landrat Georg Huber Vertreter der Teilnehmerfirmen und der betreuenden Firma Arqum (sprich „Arkum“), die für Ökoprofit die Hauptarbeit leisten.
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Ökoprofit ist ein Beratungsprogramm für die Verbesserung der Energieeffizienz der lokalen Wirtschaft unter der Schirmherrschaft der Landkreise, beschrieb Landrat Georg Huber die Aufgabenstellung. Dafür stellen die Landkreise gern Personal und Ressourcen zur Verfügung. Heute ist die Zusammenarbeit von Verwaltung und Unternehmen besonders wichtig. Die gegenseitige Unterstützung ist nötig um Arbeitsplätze in die Region zu halten, gerade weil die Metropolregion München immer näher rückt und dort kaum mehr Ressourcen zur Verfügung stehen.
Im Rahmen von Ökoprofit erzielten die teilnehmenden Firmen nach der Beratung durch externe Fachleute signifikante Einsparungen bei Kosten für Heizung, Lüftung, Beleuchtung oder Mobilität.
Dazu waren natürlich Investitionen nötig, die sich aber in absehbarer Zeit wieder auszahlten. Nicht selten innerhalb eines Jahres, wie Teilnehmer berichten.
Landrat Huber regte einen Ökoprofit-Club an, in dem sich alle Teilnehmer auch nach dem Ende des Programms austauschen können um weiter am Ball zu bleiben.
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Miriam Kraschinski von der Arqum GmbH faßte die Ergebnisse des Projekts zusammen. Ökoprofit wurde deutschlandweit angeboten und vor allem in Nordrhein-Westfalen, in Hessen und in Bayern durchgeführt.
Hat man sich bisher auf die Energieformen Strom und Wärme konzentriert, so hat man sich zuletzt aller Energieformen angenommen. Insgesamt wurden seit Projektstart deutschlandweit beachtliche Einsparungen erzielt.
Die aktuellen Teilnehmer haben als erste am neuen „Ökoprofit Energie“ teilgenommen und damit alle energetischen Aspekte ihrer Unternehmen betrachtet.
Sie haben sich in Workshops mit Energiethemen auseinandergesetzt und sich während Vor-Ort-Terminen beraten lassen. Nun können sie die Zertifikate übernehmen und sind so „Ökoprofit-zertifizierte Betriebe“.
Diese Unternehmen aus den Landkreisen Rosenheim und Mühldorf haben mitgemacht und ihre Erfahrungen eingebracht. Sie haben bewundernswerte Einsparungen erzielt:
Allein die jährliche Einsparung von fast 300.000 Kilowattstunden Strom ist bemerkenswert! Um so mehr, als die angewandten Maßnahmen nicht nur einmalig wirken sondern künftig jedes Jahr.
Auch Miriam Kraschinski motivierte die Teilnehmer, auch nach dem Ende des Beratungszeitraums weiter zu machen und sich am Ökoprofit-Club zu beteiligen.
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In der Folge stellten die Unternehmen umgesetzte Energiesparmaßnahmen vor und die Einsparungen, die sie damit erzielt haben. Sie alle dankten Firma Arqum für die wertvollen Hinweise, die die enormen Einsparungen erst möglich gemacht haben. Landrat Georg Huber verlieh den Teilnehmern ihre Zertifikate.
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Die Speditionsfirma BTK brachte Bewegungsschalter für die Beleuchtung ihrer Lagerhalle an und sparte so etwa 100 Euro Stromkosten.
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Die Kreiskliniken Mühldorf ersetzten die Leuchtmittel in der Galerie im „Blauen Gang“ durch LED-Lampen und sparen so jährlich 2.250 Kilowattstunden Strom.
Außerdem haben sie mit minimalem technischen Aufwand Begrenzer in die Heizkörper-Thermostate eingebaut, die die maximale Raumtemperatur auf 24 Grad begrenzen. Damit wollen sie 10% der Heizkosten einsparen: 525.000 Kilowattstunden pro Jahr oder 25.000 Euro.
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Das Logistik-Kompetenz-Zentrum will durch Reduzierung der Vorlauftemperatur seiner Heizungsanlage von 77 auf 60 Grad Celsius Einsparungen von 15% erreichen.
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Firma Spinner aus dem westlichen Landkreis Rosenheim hat durch Beseitigung von Leckagen an der Druckluftanlage 50 Kubikmeter Druckluft pro Monat eingespart. Da Druckluft eine sehr teuere Energie ist, haben sie damit enorme Einsparungen erzielt.
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Die Volksbank-Raiffeisenbank Rosenheim-Chiemsee hat durch Umrüstung ihrer Leuchtmittel Stromkosten von 6.800 Euro eingespart, etwa 60% ihrer bisherigen Ausgaben für die Beleuchtung.
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Nach einem gemeinsamen Foto lud Landrat Georg Huber zum gemütlichen Ausklang ans Buffet, das die Landfrauen inzwischen auf dem Korridor aufgebaut hatten.
108 Konzert gegen Konzerne 2.0 - Warum TTIP scheitern muß 5:55
Voll besetzt war der Mühldorfer Haberkasten als gerade Werner Meier die Zuhörer unterhielt.
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Unter den Zuhörern auch Mühldorfs Bürgermeisterin Marianne Zollner, SPD-Vorsitzende Angelika Kölbel, Stadt- und Gemeinderäte. Dazu Waldkraiburgs Umweltreferent Gerd Ruchlinksi und zahlreiche Vertreter der Grünen und der Initiative gegen TTIP und CETA.
Wernr Meier’s Liedtexte waren eher zeitkritisch als TTIP-bezogen. Er nahm den Handy-Wahn aufs Korn und kritisierte die Schließung der Grenzen als Methode gegen die weitere Zuwanderung von Flüchtlingen.
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Frau Bürgermeisterin, TTIP ist auch für Städte und Gemeinden ein großes Thema! (O-Ton)
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„Konzert gegen Konzerne 2.0“, ein attraktives Unterhaltungsprogramm, zahlreiche Redner von Gewerkschaften, Bund Naturschutz und den Imkern und wieder ein voller Haberkasten. Gibt es seit dem ersten Konzert gegen Konzerne grundsätzlich Neues? (O-Ton Volker Rellinghaus Organisator)
Hat nicht das Europäische Parlament bereits zugestimmt? (O-Ton)
Nach der Veröffentlichung von Verhandlungsunterlagen durch Greenpeace hat die Amerikanische Seite viel Druck gemacht und die schnellstmögliche Unterzeichnung des Transatlantischen Freihandelsabkommens gefordert. Die Bundesregierung hat dem Druck nachgegeben. Ein fatales Signal? (O-Ton)
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Vielen Dank.
109 Jahreshauptversammlung des VfL Waldkraiburg - Eine große Sportfamilie 9:00
Ausgerechnet einen jener Abende hatte sich der VfL Waldkraiburg für seine Jahreshauptversammlung ausgesucht, an dem um 20:45 Uhr alle europäischen Fußballfreunde einen Pflichttermin mit ihrem Fernsehgerät haben....
So verwunderte es nicht, daß VfL Vorstand Kai Röpke die Veranstaltung pünktlich um 19 Uhr eröffnete.
Auf der Bühne Platz genommen hatten die Ehrenvorsitzenden Annemarie Deschler und Fritz Schmidt, zweiter Vorstand Thomas Hirn Geschäftsführer Hubert Kamrad und die Beisitzerin Manueala Grötsch und Kassierin Marianne Wydeau. Im Saal anwesend waren auch die Ehrenmitglieder Wolfgang Anders und Peter Schmidt.
Stellvertretend für alle Mitglieder der Stadt und des Stadtrates hieß Kai Röpke Bürgermeister Robert Pötzsch willkommen und für die Sportfamilie im Landkreis BLSV-Kreis-Vorsitzenden Erwin Zeug.
Nach dem Gedenken an die bekannten Verstorbenen des vergangenen Jahres erstattete Kai Röpke den Bericht des Vorstandes. Das fiel ihm schwer angesichts der 19 Abteilungen und der vielen Mitglieder.
Der Verein hatte zum 31. März 2016 2.327 Mitglieder, davon 1.087 unter 18 Jahren, mehr als der Durchschnitt aller Sportvereine im BLSV, die zwischen 30 und 35% Jugendliche in ihren Reihen haben.
Der größte Sportverein im Landkreis ist im zurückliegenden Jahre um etwa 90 Mitglieder gewachsen.
Für die Berichte aus den einzelnen Sparten verwies er auf die Berichte in der Vereins-Zeitschrift „Spaß am Sport“, die sich jedes Mitglied kostenlos mit nach Hause nehmen konnte.
Trotzdem wollte er auf einige Ereignisse eingehen: Zum Herbst-Team-Cup kamen Badminton-Mannschaften aus ganz Oberbayern nach Waldkraiburg. Die Gastgeber konnten sich den 3. Platz erkämpfen.
Die Kraft-Brüder sorgten deutschlandweit für Aufsehen und machten dadurch die Boxabteilung bekannt. Für sie würde sich der Verein eine dauerhafte Trainingssätte wünschen.
Die Eiskunstläufer entführten mit einer musikalischen Zeitreise und einem Citypokal in eine glitzernde Welt.
Ein Magnet war das Faustballturnier mit 10 Mannschaften im Jahnstadion.
Die Fußballer waren mit zahlreichen Mannschaften genau so erfolgreich wie in den Jahren vorher. Die Jugend hat sich mit dem SV Weidenbach und dem SV Aschau zusammengeschlossen zur Jugendfördergemeinschaft.
Die Handballer haben den Wiederaufstieg in die Bezirksliga geschafft und mit den Freiluftturnieren wieder Handballbegeisterte in Scharen in die Stadt gebracht. Mit viel Einsatz an den Grundschulen haben sie Interesse an ihrem Sport geweckt.
Auch die Judoka und die Karteka haben viel Nachwuchs gewinnen können.
Die Leichtathletik war erfolgreich und konnte sich bei „Kunst und Kommerz“ präsentieren.
Die Schwimmer haben nicht nur sportliche Ereignisse gestemmt sondern zusammen mit anderen Sparten auch ein Waldbadfest mit so vielen Besuchern organisiert wie nie zuvor.
Die Skifahrer waren mit Kursen und Wettkämpfen gut beschäftigt und erfolgreich. Die erste Herren-Tennismannschaft stieg in die Bezirksliga auf und die Jugendmannschaften erhielten viel Nachwuchs. Die Tischtennisabteilung nahm mit 8 Erwachsenen und 3 Jugendmannschaften am Spielbetrieb teil. Die Triathleten hatten das rasanteste Ereignis in der Stadt zu bieten und freuen sich über jeden neuen Athleten und auch die Sparte „Fitness und Gesundheit“ hat ein umfangreiches Programm bewältigt.
Die Hockeyspieler und die Volleyballer frönten ihrem Freizeitsport.
Aufgelöst hat sich die Sparte Wrestling.
Alle 19 Sparten zusammen haben den Verein lebendig gemacht. Den Spartenleitern, den Trainern und allen im Hintergrund dankte Kai Röpke für ihren unermüdlichen ehrenamtlichen Einsatz.
Der Hauptverein steht ihnen unterstützend zur Seite, stellt Verbindungen zum BLSV und zur Stadt her und hilft bei organisatorischen und rechtlichen Fragen.
Dazu gehören auch die Sportstättengebühren, die im Vereinsrat schon frühzeitig diskutiert wurden. So konnte zusammen mit der Stadt ein tragbarer Kompromiß gefunden werden, der Kinder und Jugendliche von den Gebühren ausnimmt.
Die Weihnachtstombola brachte 7.500 Euro für die Jugendarbeit ein. Kai Röpke dankte für die Unterstützung von Aktionsgemeinschaft Handel- und Handwerk, I-G-W und Bund der Selbständigen. Er war sicher, 2016 gibt es eine Wiederholung.
Beim Sterntalerlauf nahmen 108 VfL-Läufer teil womit der Verein die größte Gruppe stellte. Das soll auch heuer wieder so werden um so mehr als ein Sponsor alle Start- und Rundengelder für unter-18-jährige übernimmt.
Aus dem Kinder- und Jugenfonds konnte der Verein knapp 10.000 Euro an die Sparten für ihre Jugendarbeit verteilen.
Im kommenden Jahr will der VfL „Sportfamilie für alle Generationen“ sein. Wie eine Familie wollen alle Sparten zusammenarbeiten, sich gegenseitig unterstützen und so mehr erreichen.
Diese Absicht zeigt auch die neue Internetpräsentation, die am selben Tag online gestellt worden war.
Der neue Kabinentrakt am Jahnstadion wird nur rechtzeitig fertig, wenn alle zusammenhelfen. Das kommende Jahr wird also wieder arbeitsreich und sicher auch erfolgreich.
Abschließend dankte Kai Röpke allen Sponsoren und Unterstützern, der Stadt und ihren Gesellschaften, den Ehrenamtlichen und der Geschäftsstellenmannschaft ohne die das alles nicht machbar wäre. Damit freute er sich auf das kommende Sportjahre und wünschte viele unfallfreie Erfolge.
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Kassierin Marianne Wydeau berichtete für 2015 für den Hauptverein Einnahmen von 749.804 Euro und Ausgaben von 763.680 Euro. Damit wurden fast 14.000 Euro mehr ausgegeben als eingenommen.
Kassenprüfer Rupert Feuerlein bestätigte vorbildliche Kassenführung und empfahl der Versammlung die Entlastung der Vorstandschaft.
Nachdem keine Aussprache zu den Berichten gewünscht war, erteilten die Anwesenden die Entlastung der Vorstandschaft.
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Schließlich gab es viele Mitglieder zu ehren. Da es so viele waren, können wir nicht alle nennen. Die Fußballerinnen wurden für ihren Aufstieg in die Landesliga mit der Leistungsnadel in Bronze geehrt.
Die selbe Auszeichnung erhielten die Schwimmer Lukas und Felix Pritz.
Die Leistungsnadel in Silber ging an Verena Reisegast für eine Reihe oberbayerischer Platzierungen. Sie war trainingsbedingt abwesend.
Für 30 Jahre Vereinsmitgliedschaft ehrte Kai Röpke diese Mitglieder von denen aber keiner gekommen war.
Für 40 Jahre Mitgliedschaft überreichten Kai Röpke, Annemarie Deschler und Fritz Schmidt Horst Kreuss, Vera Lorenz, Lothar Scherzer, Axel Selent und Irne Unger Urkunde und Gratulation.
50 Jahre Mitglied im VfL Waldkraiburg ist Robert Goluch. Er erhielt die goldene Ehrennadel mit Kranz.
Unglaubliche 60 Jahre Mitglied ist Emil Kraus. Er erhielt neben Gratulationen und Urkunde einen gläsernen Bierkrug.
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Bürgermeister Robert Pötzsch dankte dem Vorstand des VfL Waldkraiburg für die Kooperation im Vorjahr bei der Bewältigung dieses schwierigen Themas, das er nicht noch einmal nennen wollte.
Freude bereitete ihn auch der neue Geschäftsführer mit dem die Zusammenarbeit keinerlei Probleme bereitet.
Der VfL bot neben den vielen sportlichen Aktivitäten auch zahlreiche gesellschaftliche Highlights. Ob beim Fasching oder bei Kunst und Kommerz, der VfL ist überall dabei.
So wünschte er allen Sportlern weiter ein aktives Vereinsleben und viele schöne Erfolge. Vor allem aber ein unfallfreies Sportjahr und dankte noch einmal für die gute Zusammenarbeit.
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Nach einer Vorausschau auf Termine 2016 schloß Kai Röpke die Jahreshauptversammlung des VfL Waldkraiburg und entließ die Mitglieder gerade rechtzeitig zum besagten Fernseh-Fußball-Ereignis.
110 Das letzte Heimspiel der Saison: FC Töging gegen FC Deisenhofen - Sensationell die Klasse gehalten 11:30
Sowohl der FC Töging auf Tabellenplatz 14 als auch der FC Deisenhofen auf Platz 2 brauchten einen Sieg um der Relegation zu entgehen. Töging der Abstiegs- und Deisenhofen der Aufstiegs-Relegation. Bei beiden durften die jeweiligen Gegner nicht gewinnen.:
Eine schwere Aufgabe besonders für den FC Töging, der das letzte Spiel in Dachau mit 5:0 verloren hatte und sich auch im Hinspiel in Deisenhofen mit 1:0 hatte geschlagen geben müssen. Damals im Herbst hatten die Töginger zwar gut mitspielen können, in der 94. Minute dann aber doch den Siegtreffer hinnehmen müssen.
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Während der FC Deisenhofen lange Zeit sogar die Tabelle anführte und Hoffnungen auf den Aufstieg hatte, liegt hinter den Tögingern eine mehr als durchwachsene Saison.
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Zur Überraschung der 405 Zuschauer im Raiffeisenstadion im Wasserschloß ließ Tögings Trainer Adam Gawron eine ganz andere Mannschaft auflaufen als die, die zuletzt um den Klassenerhalt gekämpft hat. Seit langer Zeit erstmals wieder in der ersten Mannschaft dabei waren im Mittelfeld Markus Bley und in der Abwehr Andreas Bichlmaier. Als einziger Stürmer fungierte Alin Ionas.
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(0) Ob das Kreuz am Himmel ein Zeichen war, das die Flugzeuge dorthin malten als Schiedsrichter Michael Freund aus Perlesreut die Partie anpfiff, sollte sich später zeigen.
(1) Töging begann furios von links nach rechts und kam nach Flanke von links zur ersten Chance.
(2) Der erste Vorstoß der Gäste fiel harmloser aus.
(8) Adam Gawron hielt es kaum in seiner Coaching-Zone.
(12) Daß sie den Sieg unbedingt wollten zeigte Chrisoph Riedl, der hier einem aussichtslosen Ball nachjagte und Gästekeeper Max Angerbauer zu einer Notaktion zwang.
(17) Dann übernahm Deisenhofen die Initiative und erspielte sich mehrere Torchancen, aus denen aber nichts Zählbares entstand.
Gästetrainer Peter Schmidt rieb sich verwundert die Augen und feuerte seine Leute an.
(17) Die Zuschauer genossen die Frühlingssonne.
(23) Das Spiel fand jetzt überwiegend in der Töginger Hälfte statt. Die Hintermannschaft der Hausherren stand aber stabil und ließ nichts zu.
(23) Unter Druck trafen die Gäste das Tor nicht.
(28) In der 28. Minute konnte Ramon König seine Klasse beweisen.
(30) Es wollte den Gästen nichts gelingen.
Auch nicht durch die Ecke.
(35) Ramon König hielt seinen Kasten sauber.
(38) Drei Minuten später ein langer Paß auf Alin Ionas, der quer legt zum mitgelaufenen Markus Bley, der den Ball am Tor vorbei jagt.
(39) Gleich drauf auf der anderen Seite: Flanke von rechts und der Ball ist im Tor. Dem Jubel der Gäste und ihrer Fans weicht aber sofort Enttäuschung. Die Fahne des Assistenten war oben. Der Treffer zählte nicht.
Adam Gawron notierte: Abseits!
(40) Die Verunsicherung nutzten die Hausherren und lösten sich aus der Dominanz Deisenhofens.
(42) Töging hatte jetzt mehr Spielanteile.
(45) Kurz vor der Pause noch einmal Deisenhofen. Auch diesmal ohne Erfolg.
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Die Zuschauer hatten bis dahin ein munteres Spiel gesehen, mit einem kämpferischen FC Töging, der lange Zeit dem Druck der Gäste stand gehalten hat und sich die besseren Torchancen erkämpfen konnte. Das machte Lust auf den zweiten Durchgang.
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Zur zweiten Halbzeit motivierten sich die Gäste noch einmal besonders und Tögings Abteilungsleiter Klaus Maier und Trainer Adam Gawron sah man den Streß an.
Töging jetzt von rechts nach links.
(46) Ramon König mußte nach einer Ecke gleich mal zupacken um die Null zu halten. Den Konterversuch nach der zweiten Ecke konnten die Gäste nur unfair unterbinden.
(49) Die kamen dann mit Michael Vordermaier über links. Der knallt den Ball an die Unterkante der Latte. Glück für Töging, daß er zurück aufs Spielfeld springt....
Die Ecke danach führt zur nächsten Ecke, die auch ohne Folgen bleibt.
(60) Dann versuchte es Deisenhofen durch die Mitte: Ramon König fällt erst über einen Angreifer, rappelt sich schnell auf und hält den Nachschuß.
(65) Sie halten den Druck aufs Töginger Tor aufrecht aber die Abwehr steht fest.
(66) Das ermöglicht Töging zu kontern. Hier kann Alin Ionas Markus Bley’s Flanke nicht verwerten.
(67) Freistoß aus Feldmitte: Ionas nimmt den Ball an und der eingewechselte Markus Leipolz verzieht.
(69) Eine ähnliche Situation zwei Minuten später: Ionas legt nach Freistoß weiter auf Markus Bley der den Ball über’s Tor jagt.
(75) Das Spiel nahm an Härte zu: Nach diesem Foul an Vitali Blinov sieht Luca Tschaidse gelb. Allerdings wegen Protestierens.
(75) Das mußte Schiedsrichter Michael Freund Gästetrainer Peter Schmidt schon besonders erklären.
(78) Dann brachte Adam Gawron für Abwehrspezialisten Andreas Bichlmaier Stürmer
Bernhard Waldher, den FC-Chef Klaus Maier erst kürzlich aus dem Fußball-Ruhestand zurück geholt hatte.
(80) Hatte Deisenhofen in der ersten Hälfte über weite Strecken dominiert, war es jetzt Töging, die sich in der Hälfte der Gäste festbissen.
(81) Freistoß aus 28 Metern: Alin Ionas kommt nicht heran und alle weiteren Versuche führen zu keinem Ergebnis.
(85) Die Gäste hatten noch nicht aufgegeben, kamen aber nicht durch die zahlreichen Töginger Beine hindurch. Ramon König blieb Sieger.
(86) Strafraumszenen auf beiden Seiten jetzt im Minutentakt.
(89) Einwurf Töging: Bernhard Waldher – drüber.
(90) Ecke Töging: Markus Leipolz schießt Alin Ionas kann Maximilian Angerbauer nicht überwinden. Der Ball fällt Bernhard Waldher vor die Füße, der nur noch einzuschieben braucht.
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Welche Erlösung dieser Treffer ist zeigt der Jubel.
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Drei Minuten Nachspielzeit zeigt Schiedsrichter Michael Freund an. Und wenn es bei den Schiedsrichtern heißt: „Nachspielzeit ist Ärgerzeit“, dann wird sich das hier zeigen.
(91) Erst unterstellen die Gäste Alin Ionas Trickserei, der mit einem Krampf liegen bleibt.
(93) Dann geraten Deisenhofener Spieler mit Töginger offiziellen aneinander. Klaus Maier und die Schiedsrichter müssen schlichten. In der 95. Minute gibt’s dann Gelb für Deisenhofen’s Markus Mayer.
(95) Um 15 Uhr 51 war’s dann amtlich: Der FC Töging gewinnt mit 1:0 gegen den Tabellen-Zweiten und erhält die Klasse. Mehr noch: Im Vergleich mit den anderen Konkurrenten am Tabellenende machte der FC Töging einen Sprung um vier Plätze nach oben, landete auf Platz 10 und spielt in der kommenden Saison auch noch im Toto-Pokal. Das galt es natürlich zu feiern.
Die Niedergeschlagenheit der Gäste war unverständlich, da auch Ismaning gewonnen hat und sie sogar mit einem Sieg hier in die Relegation hätten müssen.
Das Feiern ging in der Kabine erst richtig los nachdem FC-Chef Klaus Maier 100 Liter Freibier für alle Fans spendiert hatte und setzte sich dann auf der Hofdult in Altötting fort.
Gästetrainer Peter Schmidt war zur Pressekonferenz nicht auffindbar.
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Stadionsprecher Christoph Huber wollte von Adam Gawron wissen, wie’s ihm jetzt geht. (O-Ton)
Natürlich war auch Klaus Maier glücklich über den Klassenerhalt.... (O-Ton)
Und auch Bürgermeister Dr. Tobias Windhorst war glücklich über den Sieg in letzter Minute. (O-Ton)

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