Zur Startseite
Diese Woche im
Fernsehen:

Willkommen
bei der Textothek von
Mühldorf-TV und Altötting-TV

Victoria Pöllmann Landkreis Mühldorf > Stadt Mühldorf >
Mühldorf-TV ist ein Projekt der Margha GmbH >
Josef J. Pöllmann
Stadt Waldkraiburg > Neumarkt St. Veit > Gemeinde Ampfing > Stadt Altötting > Mühldorf-TV ist durch die BLM lizenziertes Lokalfernsehen
Josef J. Pöllmann ist Mitglied im Deutschen Presse Verband
Zur Startseite
Das gab's 2016 bei Mühldorf-TV und bei Altötting-TV
Hier können Sie nachlesen, worüber wir in KW 21/2016 berichtet haben.
Herzlich willkommen in unserer Textothek. Eine Websuche hat Sie hierher gebracht.

Da die Texte sehr umfangreich sind, müssen Sie jetzt eine weitere Suche ausführen:

Drücken Sie bitte "Strg-F" und geben dann im Suchfenster Ihres Browsers noch einmal ein wonach Sie suchen. Ihr Browser (Internet-Exploerer, FireFox, Chrome oder Safari) führt Sie zu der Stelle im Text, wo Ihr Begriff zu finden ist. Sie können den dazugehörigen Fernsehbeitrag dann gleich von der Titelleiste aus anschauen.

Bitte beachten Sie, daß die hier aufgeführten Texte nicht immer mit den Texten der Fernsehbeiträge übereinstimmen müssen. Es gilt immer der gesprochene Kommentar in den Fernshebeiträgen.
Nr.
Thema LZ Archiv KW Ersch.
111 Kreis-Frauenunion: Mehr junge Mitglieder dringend nötig - Dr. Marcel Huber: Türkei-Deal ein großer teuerer Fehler! 12:40 21 27.05.16
Im Saal des Kreuzerwirt in Mettenheim begrüßte Kreisvorsitzende Ilse Preisnger-Sontag neben MdL Dr. Martin Huber, Bezirksrätin Claudia Hausberger, Ehrenvorsitzende Eva Köhr, JU-Kreisvorsitzende Stephanie Pollmann alle Ortsvorsitzenden der FU und etwas später CSU-Kreisvorsitzenden und Staatsminister Dr. Marcel Huber und Landrat Georg Huber.
--
Nach dem Gedenken an die verstorbenen Mitglieder berichtete Ilse Preisinger-Sontag, von kontinuierlichem Rückgang der Mitgliederzahlen seit der letzten Kreisdeligiertenversammlung mit Neuwahl des Vorstandes am 21. Mai 2015. Dabei stieg gleichzeitig der Altersdurchschnitt.
Zählte die die Frauenunion Anfang Januar noch 658 Mitglieder, waren es am Tag der Veranstaltung noch 653.
Von der Altersgruppe der 18 bis 40-jährigen gehörten nur 36 Frauen der FU an, von 40 bis 60 Jahren 193 und von 60 bis 80 Jahren 348. Über 80 Jahren 73!
Es ist also dringen nötig, Nachwuchs für die Frauenunion zu gewinnen, auch wenn das – wie bei allen Vereinen zunehmend schwieriger wird. Dabei zählte der Kreisverband einmal fast 800 Mitglieder...
Ilse Preisinger-Sontag warb auch dafür „Frauenthemen“ stärkeres Gehör zu verschaffen. Das gelingt nur wenn sie sich aktiv einmischen. Aufgaben für Frauen gibt es in allen politischen Ebenen wirklich genug!
--
Seit der Kreisvorstandsneuwahl am 20. Mai 2015 fanden zahlreiche Veranstaltungen statt: Ein Besuch bei einem Spargelhof in der Region, der Besuch von Landesveranstaltungen etwa über TTIP, eine Reise nach Meißen, Dresden und Plauen mit Besichtigung der dortigen Sehenswürdigkeiten, Besuche im Schlaflabor der Kreisklinik in Haag, der Besuch der Bezirksdeligiertenversammlung, eine Wanderung mit Besuch eines Hofladens, die Beteiligung an einem Flohmarkt in Buchbach, ein Vortrag über Kräuter, eine Busfahrt zu einer Orchideenzucht,
der Besuch der FU-Landesversammlung mit Ministerpräsident Horst Seehofer, das Kreiskegeln und das Romy-Turnier machten 2015 abwechslungsreich.
2016 begann mit dem Kreis-Schießen. Es folgten das Faschingskranzal, 9 Jahreshauptversam-mlungen, Besuche von Veranstaltung der Hanns-Seidel-Stiftung und des Landesverbandes der Frauenunion, einem Zukunftscafe zum neuen CSU Grundsatzprogramm, mehrere Besichtigungen und eine Tagesfahrt zu Landtag sowie der traditionelle Wohlfühltag ließen auch 2016 keine Langeweile aufkommen.
Allen Organisatoren und Mitgliedern der Kreisvorstandschaft dankte Ilse Preisinger-Sontag mit einem kleinen Blumenstöckchen.
--
Schatzmeisterin Inge Schnabl berichtete Einnahmen von 29.520 Euro und Ausgaben in Höhe von 26.027 Euro. Es war ein gutes Jahr mit einem Überschuß von 3.497 Euro. Zum Jahresende verfügte die Kreis-Frauenunion über 8.203 Euro. Mit Blick auf die bevorstehenden Wahljahre ist das eine sehr gute Entwicklung an die sich Inge Schnabl in den 17 Jahren ihrer Tätigkeit als Kassierin kaum erinnern konnte.
Ilse Preisinger-Sontag dankte ihr mit einem Orchideen-Stock, den sie sich so gewünscht und auch selbst besorgt hatte....
--
Da eine Aussprache zu den Berichten nicht gewünscht war, bestätigte Rechnungsprüferin Rita Stettner korrekte Kassenführung und empfahl der Versammlung die Entlastung von Kassenführung und Vorstandschaft. Die Anwesenden erteilten die Entlastung einstimmig.
--
Staatsminister und CSU Kreisvorsitzender Dr. Marcel Huber begrüßte erst alle Hubers und die „Nicht-Huber“-Bezirksrätin Claudia Hausberger sowie alle Mandatsträgerinnen im „oberzentralen Raum“ Mühldorf-Waldkraiburg.
Nachdem er den veranstaltungsintensiven Tag Revue passieren hatte lassen beschrieb Dr. Huber die hervorragende Situation Bayerns, die zu erhalten viele Kämpfe an vielen Fronten erfordert.
Schaut man sich die politische Landschaft Deutschlands, kann man sich leicht vorstellen, daß im Bundesrat kaum Konsens zu erzielen ist. Von den 59 Stimmen dort enfallen auf CDU und CSU gerade noch 22.
Ähnlich schwierig ist es in der Ministerpräsidentenkonferenz. Man muß derzeit um jeden Punkt streiten. Dazu gehört aktuell die Neugestaltung des EEG, das zu Gunsten der Offshore-Stromerzeugung geändert werden soll und die bayerischen Biogasanlagenbetreiber benachteiligen wird. Sollte es kommen wie beabsichtigt, ist zu erwarten, daß die Biogasanlagen bis 2020 dicht machen!
Bedenkt man, daß durch die Energiewende der CO2-Ausstoß reduziert werden soll, dann führt die Novelle durch Stärkung der Braunkohle-Verstromung sogar zur Steigerung des CO2-Ausstoßes. Ein Anachronismus!
Ein weiterer Anachronismus ist der Länderfinanzausgleich: Aktuell zahlt Bayern 6 Milliarden Euro an die anderen Bundesländer – 64% des gesamten Ausgleichs. Das kann so auch nicht weitergehen.
Die Kreativität der anderen Bundesländer ist schier unglaublich wenn es darum geht, Bayern auszunutzen.
Ministerpräsident Horst Seehofer leistet bei der Verteidigung bayerischer Interessen schier Unglaubliches!
Als Ursache für die ständigen Angriff von allen Seiten machte Dr. Marcel Huber schlicht Neid aus. Neid, den sich Bayern aber auch mühsam verdient hat und der sich genau beziffern läßt: die Arbeitslosigkeit in Bayern geht gegen Null, die Jugendarbeitslosigkeit existiert fast nicht, das Brottosozialprodukt stieg zuletzt um 6,3%.
Um das fortzusetzen sind junge kreative Leute nötig, die in Bayern massiv gefördert werden. So kommt ein Drittel aller neu angemeldeten Patente in Deutschland aus Bayern.
Ministerpräsident Horst Seehofer nimmt das alles sehr ernst und mischt sich immer wieder unters Volk. Seine Erkenntnisse aus vielen Gesprächen hat er in ein 10 Punkte-Programm zusammenfassen lassen, das die zweite Hälfte der Legislaturperiode bestimmen soll. An oberster Stelle in diesem Programm steht der Wunsch nach Sicherheit und Gerechtigkeit.
Auch wenn die Kriminalstatistik keinen Anstieg von Ausländerkriminalität ausweist, hat das Sicherheitsgefühl durch die Zuwanderung doch sehr gelitten. Dem zu begegnen wurden 1.500 neue Stellen bei der Polizei geschaffen. So soll der Markenkern der CSU wieder gestärkt werden.
Ein weiteres Tätigkeitsfeld der Kampf gegen die Altersarmut. Es darf nicht sein, daß Senioren nach einem Leben voller Arbeit dann plötzlich ihr Leben nicht mehr finanzieren können.
Einen großen Teil seiner Rede widmete Dr. Marcel Huber Bundeskanzlerin Angela Merkel. Trotz häufiger Telefonate zwischen Horst Seehofer und Angela Merkel gibt es Diskrepanzen, die nicht zu regeln sind. Dazu gehört das Thema Flüchtlinge.
Die Erlaubnis zur Einreise der Flüchtlinge vom Bahnhof in Budapest sollte ein einmaliges Ereignis bleiben, wurde aber von den Flüchtlingen als generelle Aufforderung aufgenommen, nach Deutschland zu kommen. Dazu trugen auch die Bilder von der sogenannten Willkommenskultur bei. In den folgenden Wochen haben bayernweit alle viel geleistet und den Zuwanderern sehr geholfen.
Trotzdem darf man nicht vergessen, daß durch die wochenlang offenstehenden Grenzen Menschen unkontrolliert ins Land kamen und damit die Sicherheit nicht mehr zu gewährleisten war. Ein gänzlich intolerabler Zustand.
Den Verlauf der Zuwanderungszahlen zeigt diese Graphik, die auch zeigt, wie die Zahlen sanken nachdem Österreich und Mazedonien die Grenzen wieder geschlossen haben.
Gänzlich unverständlich ist Angela Merkels Türkei-Abkommen, das zu einer Zeit kam, als der Flüchtlingsstrom praktisch schon zum Stillstand gekommen ist. Dieser Deal hat keine Bedeutung und keine Auswirkungen und kostet Deutschland und die EU sehr viel.
Zwar hatte Bayern eine Klage beim Bundesverfassungsgericht vorbereitet, diese aber vor dem Hintergrund der Zuzugszahlen und nach reiflicher Beratung nicht eingereicht weil die geforderte Staatsgefährdung nun nicht mehr gegeben ist. Besonders seit die Überwachung der Grenzen beschlossen wurde und dazu 850 zusätzliche Stellen bei der Bundespolizei geschaffen wurden. Damit, und durch die intensive Überprüfung der Zuwanderer besteht kein Grund mehr zu klagen. Aufgeschoben ist aber nicht aufgehoben!
Die zahlreichen Änderungen der Bundespolitik, die tatsächlich einer 180-Grad-Wende gleichen, gehen ausnahmslos auf die Initiative der bayerischen Staatsregierung zurück. Bayern hat also viel erreicht.
Diese ganze Geschichte hat nicht zu wachsendem Vertrauen zwischen CDU und CSU geführt. Und wie das Beispiel Julia Klöckner zeigt, darf man eigene Initiativen gar nicht sagen um nicht eine Woche vor der Wahl „getötet“ zu werden.
Die CSU arbeitet weiter und behält sich – besonders wegen des Schadens, den der Türkei-Deal angerichtet hat – einen eigenen Wahlkampf vor. Wie es weitergeht soll eine Klausurtagung mit der CDU Mitte Juni klären. Dann muß aufhören, daß die Union Dinge macht, die linker sind als linke Parteien das wollen. Was dabei herauskommen kann, zeigt das Beispiel Österreich...
Die CSU will weiter dafür sorgen, daß die Grundlagen erhalten bleiben, alle Maßnahmen finanziert werden können und die CSU nicht an die Wand fährt. Dabei mitzuhelfen bat Dr. Marcel Huber die Zuhörerinnen.
--
Ilse Preisinger-Sontag dankte Dr. Marcel Huber für seine Ausführungen und freute sich für die zahlreichen Damen in seinem persönlichen Umfeld.
Sie dankte auch für sein Eintreten für die Einstufung von Mühldorf und Waldkraiburg als Oberzentrum, das er zusammen mit Landrat Georg Huber durchgesetzt hat. So ist die Region auf gutem Weg.
--
Im weiteren berichtete Stephanie Pollmann von der Teilnahme an einem Mentoring-Programm der Frauenunion Oberbayern. In diesem einjährigen Programm geben erfahrene Politiker ihr Wissen an Mitglieder weiter, die sich mehr engagieren möchten. Sie empfahl die Teilnahme allen, die sich um Sitze in Gemeinderäten bewerben und auch denen, die bereits Mandate innehaben und sich weiter entwickeln wollen.
Ilse Preisinger-Sontag warb für 2017 um zahlreiche Teilnahme an diesem tollen Programm.
--
Da Landrat Georg Huber und MdL Dr. Martin Huber auf ein Grußwort verzichteten, dankte Ilse Preisinger-Sontag beiden mit einem kleinen Blumenstöckchen.
--
Nach einem Ausblick auf kommende Aktivitäten bat Ilse Preisinger-Sontag im Interesse der Umwelt auf den Einsatz von Plastiktüten zu verzichten. Damit schloß sie die diesjährige Kreisdeligiertenversammlung und dankte abschließend allen Mitwirkenden in Kreisvorstandschaft und den Vorstandschaften der Ortsverbände.
Da sie selbst kurz vorher Geburtstag feiern konnte, gratulierten die Mitglieder mit einem Ständchen... Die guten Wünsche gab sie gerne zurück und wünschte den Deligierten ein erfolgreiches Jahr.
112 Frühjahrssymposium der Kreiskliniken zu einem Thema mit vielen Facetten: Arme Schlucker 12:30
Zum fünften Mal konnte die Klinik Haag in der Aula der Realschule in Haag zu einem Frühjahrssympsoium begrüßen.
Das Thema „Arme Schlucker“ war wohl etwas mißverständlich, so daß Chefarzt Dr. Stephan von Clarmann lange nicht so viele Teilnehmer begrüßen konnte wie das vielleicht angebracht gewesen wäre.
--
Landrat Georg Huber war stolz auf den Weg, den die Kliniken seit seiner Wahl beschritten haben.
Besonders die Entscheidung, die Klinik in Haag der Altersmedizin zu widmen war richtungsweisend. Ihren Weg hat maßgeblich Dr. Stephan von Clarmann geprägt und wird diesen Weg zusammen mit seinem Team auch genau so erfolgreich weitergehen.
Wenn ältere Menschen plötzlich Magenprobleme bekommen oder Speisen nicht mehr vertragen, dann liegt das häufig an Schluckbeschwerden, begründete Aufsichtsratsvorstand Georg Huber die Wahl des Themas. Mobilitätseinschränkungen fallen schnell auf, Probleme beim Schlucken dagegen nicht. Mit diesem Frühjahrssympoisum soll darauf hingewiesen werden. Dazu wünschte er den Zuhörern viel Neues und besseres Verständnis für die Schluckbeschwerden älterer Menschen.
--
Das Schlucken hat viele Aspekte, führte Dr. Stephan von Clarmann ins Thema ein. Einer davon ist der thearpeutische, den die Logopädin Doris Freudenstein von der Klinik Haag erläutern sollte.
--
Kaum zu glauben ist, daß am Schlucken 50 Muskeln und 6 Hirnnerven beteiligt sind. Im Schnitt schluckt der wache Mensch ein Mal in der Minute. Ein Schluckvorgang, der entweder willentlich oder von einem Reflex ausgelöst wird, dauert 0,7 Sekunden und befördert zwischen 0,5 und 20 Milliliter Flüssigkeit in die Speiseröhre.
Mit sechs Bildern veranschaulichte sie die Phasen des Schluckens und ging besonders auf den Verschluß der Luftröhre ein wenn aus dem Mundraum sogenannter „Bolus“ nach unten gedrückt wird. Der Bolus ist fett schwarz dargestellt.
Diesen komplexen Vorgang sollten die Zuhörer dann mit Süßigkeiten selbst beobachten. Sie sollten sie erst kauen, den Bolus dann mitten in der Mundhöhle sammeln und dann runterschlucken.
Fragen wollte sie dann später am Buffet beantworten...
--
Dr. Stephan von Clarmann ging auf „Dysphagie“ ein, wie Schluckstörung fachlich genannt werden. Tatsächlich beginnt das Schlucken schon mit dem Zusammenlaufen von Speichel beim Anblick besonders schmackhafter Speisen. Alle weiteren Schritte hat Doris Freudenstein schön erlärt.
Kommt es zu Störungen des Schluckens, kann das neurologische, gastroenterologische oder Hals-Nasen-Ohren-Erkrankungen zur Ursache haben. Besonders die neurologischen Erkrankungen ziehen Schluckstörungen nach sich.
Sehr selten liegen Schluckstörungen organische Ursachen zu Grunde. Auch H-N-O-Beschwerden als Ursache sind selten. Das heißt, die meisten Patienten mit Schluckstörungen sind neurologisch krank.
Die Symptome sind so zahlreiche, daß Dr. von Clarmann sie nicht aufschreiben konnte. Meistens fehlt die Freude am Essen, oder die Lust auf bestimmte Nahrungsmittel. Auch häufiges Räuspern, plötzlicher Gewichtsverlust, eine belegte Stimme, Fremdkörpergefühl im Hals oder viel Schleim sind Zeichen von Schluckstörungen. Manchen fällt das Kauen schwer oder sie versuchen das Schlucken durch eine bestimmte Kopfhaltung zu unterstützen. Dabei kann man mit überstrecktem Hals nicht schlucken.
Es droht die Gefahr der „silent Aspiration“ mit häufigen Infekten unbestimmter Ursache, unklarem Fieber oder pulmonalen Komplikationen.
Untersuchen kann man das Schlucken entweder endoskopisch oder videofluoroskopisch.
Das Schluckendoskop wird im Wachzustand des Patienten durch die Nase eingeführt weil man bei offenem Mund nicht schlucken kann.
Nach verschiedenen Tests erhält der Patient blaue Götterspeise zu essen, mit der der Schluckvorgang beobachtet werden kann. Das sieht beim gesunden Menschen so aus. Das dunkle Dreieck ist die Luftröhre, die vor jedem Schluckvorgang verschlossen wird.
Beim nächsten Patienten war deutlich blaue Götterspeise zu erkennen. Er hatte nach einem Schlaganfall mit Schluckstörungen zu kämpfen. Bei jedem Atemzug drohte Götterspeise in die Luftröhre zu laufen.
Auch beim nächsten Patienten waren blaue Rückstände zu erkennen, auch wenn er kaum Symptome aufgewiesen hat.
Beim nächsten Patienten hatte sich Speichel im Kehlkopf verfangen und wurde nicht verschluckt.
Beim nächsten Patienten verfing sich eine Tablette im Hals ohne daß er Auffälligkeit meldete. Lediglich der Arzt wunderte sich über die ausbleibende Wirkung des Medikaments.
Auch Dr. Stephan von Clarmann wollte die Fragen der Zuhörer später am Buffet beantworten
--
Wie man Schluckstörungen bei Parkinson-Patienten früh erkennen kann berichtete dann Logopädin Anette Wendl. Schluckstörungen sind für Parkinson-Patienten besonders gefährlich. Sie erfassen die Hälfte aller Erkrankten, treten spät im Verlauf der Krankheit auf und reduzieren die Lebenserwartung auf etwa zwei Jahre nach Auftreten.
Ursache dafür ist die späte Erkenntnis einer Erkrankung: Patienten kommen erst zur Behandlung, wenn die Folgeerkrankungen sie dazu zwingen.
Den Münchner Dysphagie-Test gibt es seit 2012. Er besteht aus einem Screening-Verfahren bei ideopathischen Parkinson-Patienten. Die Patienten müssen 26 Fragen in vier Kategorien beantworten, die unterschiedlich gewichtet werden.
Anette Wendl ging auf die Kategorien ein, die Beschwerden beim Essen und Trinken, Beschwerden ohne Nahrungsaufnahme, bei begleitenden Belastungen oder allgemeine Gesundheitsfragen betreffen.
Die Auswertung kann über das Internet erfolgen. Der Test sollte bei Unauffälligkeit nach 12 Monaten wiederholt werden. Bei allen anderen Einstufungen müssen Therapiemaßnahmen eingeleitet werden.
Der „MDT“ hat sich als wichtiges Instrument zur Sensibilisierung des Patienten erwiesen und trägt dazu bei, Schluckbeschwerden frühzeitig zu erkennen und Maßnahmen einzuleiten.
Auch Anette Wendl freute sich auf die Fragen der Zuhörer später am Buffet.
--
Professor Dr. Johannes Schwarz, der noch bis kurz vor seinem Vortrag daran gearbeitet hatte, freute sich über die zusätzliche Zeit, die ihm Dr. Stephan von Clarmann zuerkannt hatte.
Sein Thema waren Schluckstörungen bei Parkinsonpatienten und die Probleme Speichel zu schlucken.
Nach Störungen des Großhirns und des Hirnstamms treten häufig Schluckstörungen auf.
Besonders bei Störungen des Hirnstamms ist das Schlucken beeinträchtigt, wo ja die Koordination dieser Basisfunktion angeordnet ist.
Ursachen für Schluckstörungen können auch Störungen der Hirnnerven sein, die eine Reihe von Erkrankungen nach sich ziehen können.
Viele dieser Störungen können die motorischen Fähigkeiten beeinträchtigen. Es ist also nötig eine sehr große Palette von Erkrankungen darauf hin zu untersuchen, ob sie nicht von gestörtem Schlucken ausgelöst wurden.
Dabei sind diese Ziele anzustreben, die durch das zitierte Screening definiert wurden.
Zu beachten ist auch, daß manche Erkrankungen durch die Behandlung verschlechtert werden können. Da Parkinson-Patienten Beeinträchtigungen des Schluckens nicht mehr empfinden, ist die Therapie sehr schwierig. Häufig ist sie gar nicht mehr möglich, weil die Patienten ohnehin schon so viele Medikamente einnehmen müssen, daß man ihnen zusätzliche nicht aufbürden kann.
Übermäßiger Speichelfluß ist vorerst ein psychologisches Problem und führt zum Rückzug aus dem gesellschaftlichen Leben. Gegenmaßnahmen sind die Therapie der Grunderkrankung, die Absaugung des Speichels, die Reduktion der Speichelproduktion durch Botox, die Bestrahlung der Speicheldrüsen oder durch einen chirurgischen Eingriff, die aber kaum mehr durchgeführt werden.
Professor Schwarz faßte seinen Vortrag so zusammen.
Auch Professor Schwarz wollte gerne Fragen später am Buffet beantworten....
--
Am meisten mit Schluckstörungen beschäftigt sind die Pfleger im Krankenhaus. So ging Oliver Hassel auf die Maßnahmen ein, die auf den Stationen angewandt werden um den Patienten die Einnahme von Mahlzeiten zu ermöglichen.
Oliver Hassel, Pflegedienstleiter an der Akut-Geriatrie der Klinik sollte den Einsatz von Sonden beleuchten: „Gastro-Tube – eine Einbahnstraße?“
Mit einer Nasensonde werden Patienten mit Nahrung versorgt, die nicht mehr schlucken können. Er hatte seine Patienten beobachtet: Von 120 stationären Patienten litten 24% unter Schluckstörungen. 9 von ihnen erhielten die Nasensonde und mehr als drei Viertel davon konnten danach wieder angepaßte Nahrung zu sich nehmen. Das heißt, die Therapie brachte Besserung.
Alle Pflegemaßnahmen dienen der Verbesserung des Befindens des Patienten. Dazu gehören umfangreiche Kontrollen vor Nahrungsgabe, die Verabreichung von Medikamenten durch die Sonde und vieles mehr.
Alle Erfahrungen zeigen, daß die Versorgung eines Patienten mit einer Nasensonde keine Einbahnstraße ist und bei korrekter Anwendung und Pflege die Rückkehr zur normalen Nahrungsaufnahme möglich macht.
Dr. Stephan von Clarmann versuchte Vorbehalte gegen Sonden zu zerstreuen, die eine große Hilfe sind und meistens die Rückkehr zur normalen Nahrungsaufnahme ermöglichen. Allerdings muß ihr Einsatz mit Bedacht erfolgen und auch zur rechten Zeit wieder beendet werden. Meistens werden sie zu spät eingesetzt und zu spät wieder abgesetzt.
--
Dem sprichwörtlichen „Armen Schlucker“ nimmt sich Sandra Bisping vom Münchner Verein „Lichtblick“ an. Sie präsentierte ihren Verein in einem Film, der sich als einziger in Deutschland altersarmer Senioren annimmt. Im Video zeigte sie Senioren, die mit einer Rente auskommen müssen, die nicht zum Leben reicht, durch Schicksalsschläge ihr Leben nicht mehr meistern können oder durch den Verlust von Angehörigen allein leben müssen. Einsamkeit ist das schlimmste Problem im Alter.
Der Verein Lichtblick will solchen Menschen schnell und unbürokratisch helfen. Unterstützt wird Lichtblick durch Toni Meggle von der gleichnamigen Molkerei, der Sparda-Bank und weiteren Wirtschaftsunternehmen.
Sandra Bisping zeigte die Hoffnung auf, die ihre Hilfe den Senioren bringt, die durch sie einen geregelten Tagesablauf haben und Lebenshilfe erfahren. Davon profitieren derzeit deutschlandweit 5.000 Rentner, auch im Landkreis Mühldorf. Sie kritisierte das kostenorientierte Versicherungswesen und die Jobcenter, die alte Leute kaum mehr unterstützen und rücksichtslos Bedingungen stellen, die den alten Leuten die Freude am Leben rauben. So wird schon einmal ein Senior aus dem Krankenhaus geworfen oder eine billige Wohnung geräumt um dort Flüchtlinge unterbringen zu können. Auch wenn ihr Kampf frustrierend ist und aussichtslos scheint, wird sie ihn nicht aufgeben war Sandra Bisping überzeugt.
--
Chefarzt Dr. Stephan von Clarmann beklagte die soziale Armut im reichen Deutschland und motivierte, den Kampf gegen die Altersarmut fortzusetzen. Damit dankte er den Referenten und lud zum gemeinsamen Foto und dann zum Buffet ein, wo alle Referenten auch für die Beantwortung von Fragen zur Verfügung standen.
113 Pinnboxx - Schülerfirma des Rupertigymnasiums personalisiert Mikrocomputer für jedermann 7:25
Die Schüler des P-Seminars „Wirtschaft und Recht“ des Ruperti-Gymnasiums werden die Firma Pinnboxx als Schulprojekt zunächst bis zum Ende ihrer Schulzeit leiten kündigte Stephan Fraundienst an und stellte den Kooperationspartner und Anteilseignern vor,
deren Träger die gemeinnützige Junior GmbH des Instituts der deutschen Wirtschaft in Köln ist.
Aufgebaut wie eine Aktiengesellschaft können die Schüler so unter realistischen Bedingungen erste Erfahrungen sammeln.
Pinnboxx wird organisiert wie eine Aktiengesellschaft mit allen Organenen, die es in dieser Unternehmensform gibt. Erste Anteilsscheine haben die Gründer bereits beim Tag der offenen Tür verkauft und so Anfangskapital eingesammelt.
Als Unternehmenszweck haben sie die Herstellung und den Verkauf von Kleinstcomputern für sich entdeckt, die im Gegensatz zu den bekannten PCs auf das Wesentliche reduziert sind und doch alles bieten, was Anwender brauchen. Dazu nutzen sie die bekannten englischen Mikrocomputer „Raspberry PI“ und als Betriebssystem ein Linux-Derivat.
Der Raspberry PI bietet gute Prozessorleistung, ausreichend Arbeits- und Flash-Speicher, USB und Netzwerkanschlüsse und sogar einem HDMI-Ausgang, kommt ohne Lüfter aus, ist dadurch geräuschlos und benötigt sehr wenig Strom.
Das Betriebssystem Linux bietet alles was Anwender brauchen, ist aber diffizil zu konfigurieren. Das will Pinnboxx so anbieten, daß Nutzer die Computer so geliefert bekommen, wie sie sie gerne hätten. Das kann von verschiedenster Softwareausstattung bis zur besonderen Gestaltung der Oberfläche und kundenspezifischen Icons reichen.
Das System ist also für alles einzusetzen was man in der Schule, zu Hause, am Arbeitsplatz oder sogar für anspruchsvollere Arbeiten benötigt.
Um das Gerät verkaufen zu können, will Pinnboxx den Computer in ein Edelstahlgehäuse einbauen.
--
Wie jede Firma ist auch Pinnboxx in verschiedenen Abteilungen organisiert berichtete Verwaltungsleiterin Daniela Lurz. Die Finanzabteilung leitet Maximilian Köpp, die Abteilung Marketing leiten Sophie und Lisa und die Technik Matthias Weilinger und Stephan Fraundienst.
--
Technikchef Matthias Weilinger erläuterte den Teilnehmern den Microcomputer Raspberry PI 3. Der kleine, 40 Gramm leichte Einplatinencomputer bietet einen 1,2 Gigaherz Vierkernprozessor, und für die Garphik einen dualcore Prozessor sowie ein Gigabyte Arbeitsspeicher. Die neueste Generation des Raspberry PI bietet Wlan und Bluetooth. Ebenfalls auf der Platine eingebaut ist ein Micro-SD-Karten-Steckplatz, der beliebig bestückt werden kann. Dazu USB, Netzwerk und HDMI-Anschlüsse sowie einen Audio-Ausgang. Durch die umfangreiche Grundausstattung ist das Gerät sehr variabel einsetzbar.
Im Set bietet Pinnboxx das Gerät im Gehäuse zusammen mit dem Netzteil und einem HDMI-Kabel an.
Als Betriebssystem kommt ein Linux-Derivat zum Einsatz. Linux ist sehr sicher, wird von Hackern kaum wahrgenommen und belastet die Hardware weniger als andere Betriebssysteme.
Den Nachteil der komplexen Konfiguration gleicht Pinnboxx durch eigenes Know-How aus und erweitert das System um eigene Programme. Dazu installieren sie Anwendungsprogramm nach Kundenwunsch vor.
--
Das Gerät wollen sie in ein Edelstahlgehäuse einbauen, das die passive Kühlung unterstützt und Schutz für den Computer bietet. Die Öffnungen im Gehäuse werden im Laser-Schneideverfahren eingebracht, das Maßgenauigkeit und Wiederholgenauigkeit bietet.
--
Mit einer kleinen Präsentation zeigten sie die technischen Möglichkeiten des Kleinstcomputers. Dabei fiel die Ähnlichkeit zu bekannten Systemen auf, die Anwendern den Umstieg einfach machen soll. Die Oberfläche ist frei konfigurierbar, so daß jeder Kunde es sich nach eigenem Wunsch einrichten kann.
--
Seit dem Tag der offenen Tür wurden bis auf zwei alle Anteilsscheine verkauft. Marketingumfragen haben die Wünsche der Kunden erbracht, aus denen sie nun ein Produnkt entwickelt haben. Die Umfrageteilnehmer wünschten sich Internetfähigkeit, vorinstallierte Lernsoftware und Officeprogramme. Die meisten Umfrageteilnehmer wünschten sich die Bildschirmoberfläche in blau....
Am wichtigsten war die Erkenntnis, die Kunden wären bereit 102 Euro für so einen Computer zu bezahlen.
--
Natürlich sind sie als junges Unternehmen in den sozialen Netzwerken und mit einer eigenen Internetseite im Netz vertreten. Die Angebote betreuen sie selbst und zeigen auf allen Plattformen die selben Inhalte.
--
In Zukunft wollen sie das System zum Mediacenter ausbauen blickte Stephan Fraundienst in die Zukunft. Dann soll der Computer wie eine Set-Top-Box funktionieren. Auch eine Version mit eingebauter Festplatte ist geplant und eine Version auf der alte Spiele laufen sollen.
Dazu wollen sie das Gerät auch an Firmen und Schulen verkaufen und so die verkaufte Stückzahl steigern.
--
Die Zuhörer hatten zahlreiche Fragen: Sind sie steuerpflichtig, müssen sie Mehrwertsteuer zahlen, wie sieht die Kalkulation aus, wieviel Gewinn erwirtschaften sie, was kostet sie die Arbeit?
Wenn der Computer 67 Euro kostet und sie ihn für 102 verkaufen wollen, dann verdienen sie selbst brutto 50 Cent je Arbeitsstunde. Davon ab gehen die bekannten Nebenkosten.
Da die Kalkulation knapp ist, kaufen sie erst nach Bestelleingang, können also nicht ab Lager liefern.
--
Mit viel Optimismus und Zuversicht gehen die jungen Leute in ihre erste Selbständigkeit und sammeln so Erfahrung für ihren weiteren Lebensweg, der sie ja vielleicht dann in eine Vorstandsetage eines Großunternehmens führen kann....
114 Viel Prominenz bei der Sportler- und Funktionärsehrung des Landkreises 10:25
Die Jazz- und modern-Dance-Kinder des Tanzsportclubs Weiß-Blau 70 begrüßten die erfolgreichen Sportler und Funktionäre, die es trotz wolkenbruchartigem Regen in den großen Saal im Waldkraiburger Haus der Kultur geschafft hatten.
Auch gekommen waren Staatsminister Dr. Marcel Huber, MdB Stephan Mayer, die Bürgermeister Robert Pötzsch und Richard Fischer, Gauschützenmeister Erich Jungwirth, BLSV-Kreis-Vorsitzender Erwin Zeug und natürlich Gastgeber Landrat Georg Huber.
--
Landrat Georg Huber hieß die Zuhörer herzlich willkommen und begrüßte besonders die zahlreichen Sportler und Funktionäre. Er bedauerte, daß einige Vereine ihre Erfolgreichsten nicht gemeldet und informiert hatte und sie so nicht dabei sein konnten.
Sein Dank galt Bürgermeister Robert Pötzsch für die Überlassung des Saales, der ein würdiges Ambiente für die Sportlerehrung ist.
Die große Zahl von 115 erfolgreichen Sportlerinnen und Sportler und sieben Funktionären zeigt, der Landkreis ist sehr sportbegeistert. Mühldorfer Sportler haben in zahlreichen Wettbewerben großartige Leistungen gezeigt, bis hin zu olympischen und paralympischen Spielen.
Sie alle haben viel Zeit und Kraft eingesetzt und viel Ausdauer und Durchhaltevermögen bewiesen um so erfolgreich zu sein. Der Landkreis ist sehr stolz auf sie alle und will das mit dieser kleinen Ehrung anerkennen.
Zu ihren Leistungen gratulierte Landrat Huber allen Sportlern herzlich. Sie haben den guten Ruf des Landkreises weit in die Welt hinaus getragen.
Dank galt auch den Übungsleitern und Funktionären, die viel Zeit und auch Geld dafür verwendet haben, den Sportlern das Umfeld zu bieten, das ihre Leistungen erst möglich gemacht hat. Die Ehrenamtlichen leisten wirklich Außergewöhnliches.
--
Wenn Winston Churchill nach seinem Zug an der Zigarre überzeugt war „Sport ist Mord“, dann war Staatsminister Dr. Marcel Huber als früherer Gesundheitsminister froh, daß man heute anders denkt.
Sportler haben gesundheitliche und mentale Vorteile. Warum sollte man sie also ehren?
Geehrt werden diejenigen, die sich besonders angestrengt haben und im Wettbewerb besonders gute Leistungen gebracht haben. Weil Sport Spitzensport braucht, motivieren sie die große Zahl Freizeitsportler. Sie sind ihnen Vorbild und Ansporn zugleich.
Wie das wirkt zeigt der Tennisboom, den Boris Becker und Steffi Graf in Deutschland ausgelöst haben.
Obwohl die Bezeichnung „Funktionär“ zuletzt einen negativen Touch bekommen hat, sind diese Menschen doch enorm wichtig für die Aufrechterhaltung des Sportbetriebes. Das alles macht Mühe, kostet viel Arbeit und verursacht auch manchmal Ärger, den man aushalten muß.
So ist es wichtig, allen „Danke“ zu sagen und ihre großen Leistungen anzuerkennen.
Dr. Marcel Huber gratulierte allen und bat sie, ihre Anstrengungen auch weiter zu führen und weiter so erfolgreich zu sein.
--
Bürgermeister Robert Pötzsch freute sich, die Sportler aus dem ganzen Landkreis in seiner Sportstadt willkommen heißen zu können.
Selbst aktiver Sportler war er überzeugt, Sport ist nicht Mord sondern Lebenselixier. Sport ist ein hervorragender Ausgleich zum Alltag, bringt Abwechslung, Freude, Kraft und so Gesundheit.
Sport hat auch eine soziale Funktion. Da man Sport nicht alleine betreiben kann, hilft er das Zusammenleben zu pflegen und Charaktere zu entwickeln.
Wenn nun die Sieger geehrt werden, müssen sie sich ihrer Vorbildfunktion bewußt sein, die auch so manchem Angriff standhalten muß. Dazu ist charakterliche Stärke nötig und menschliche Größe.
So gratulierte er den Sportlern und wünschte ihnen Durchhaltevermögen und nach dem Ende ihrer aktiven Zeit eine zweite Karriere als Trainer oder Funktionär.
--
Auch B-L-S-V-Kreisvorsitzender Erwin Zeug gratulierte den Sportlern, die die Ehrung ausnahmslos verdient haben. Er dankte allen Eltern, Übungsleitern und besonders den Vereinen, die die Rahmenbedingungen für ihre Leistungen geschaffen haben.
Für die Zukunft wünschte er den Sportlern weiterhin viel Erfolg, den Funktionären viel Kraft und allen zusammen Durchhaltevermögen und Kraft. Damit dankte er dem Landratsamt für diese Sportlerehrung, die eine tolle Sache für den Sport ist.
--
Gau-Schützenmeister Erich Jungwirth freute sich über die Einladung zur Sportlerehrung weil hier nicht nur die Besten geehrt werden sondern auch offensichtlich wird, wie vielfältig der Sport im Landkreis ist.
Hier werden nicht nur Spitzenergebnisse geehrt sondern die Leistung das ganze Jahr über, die die Spitzenleistungen erst möglich gemacht hat. Für die Unterstützung dabei dankte Erich Jungwirth allen in den Vereinen und allen Angehörigen. Damit gratulierte er allen Auszuzeichnenden herzlich.
--
Edeltraud Zecho rief die erfolgreichen Sportler auf die Bühne und Landrat Georg Huber überreichte ihnen Urkunden und Geschenke.
Sie begannen mit den Funktionären: Martin Eigl war von 1985 bis 1992 zweiter und ist seit 1992 erster Vorstand des Fliegerclubs Mühldorf.
--
Hans Kraus bekleidete von 1986 bis 2000 das Amt des Jugendleiters bei den königlich privilegierten Feuerschützen in Mühldorf. Von 2001 bis 2014 war er zweiter Sportleiter und ist seither erster Sportleiter.
--
Elvira Polling ist seit 20 Jahren Schriftführerin des S-V Schwindegg, war aber nicht gekommen.
Konrad Fritz und Konrad Mittermeier sind seit Jahrzehnten in leitender Funktion des S-V Taufkirchen.
--
Edeltraud Zecho begann die Sportler auf die Bühne zu rufen, die so viele Titel und Platzierungen erkämpft haben, daß wir sie nicht alle aufzählen und zeigen können.
Als erste kam die Schulmannschaft der Franziskus-Schule in Au am Inn.
--
Erfolgreich waren die Stockschützen des TSV Buchbach, bis hin zur Teilnahme am Europapokal der Stockschützen.
--
Die erste Einzelsportlerin war Lisa Speckbacher, die zahlreiche Titel mit ihrem Einrad errang.
--
Mit ihrem Einrad war auch Julia Schüll sehr erfolgreich.
--
Eine große Gruppe erfolgreicher Einradfahrer kam vom TSV Gars.
--
Auch der Lauftreff in Mettenheim brachte Sportler zu großen Erfolgen: Unter ihnen Dr. Kathrin Esefeld, die den Iron-Man auf Hawaii und viele deutsch und europäische Titel gewonnen hat.
--
Auch die Mühldorfer Einradler waren in vielen Disziplinen sehr erfolgreich.
--
Vom TC Mühldorf kam Bastian Mittermaier der in der Klasse U11 bayerische Titel erreicht hat.
--
Thomas Berger von den Königlich Privilegierten Feuerschützen in Mühldorf und Maria Unterholzner waren bayern- und deutschlandweit die Besten in ihren Disziplinen.
--
In die zweite Bundesliga aufgestiegen ist die Mannschaft des SV Oberbergkirchen.
--
Die nächsten erfolgreichen Sportler waren die Läufer vom Sportverein Schwindegg, die siegreich bis zum 24-Stunden-Lauf waren oder über 100 Kilometer.
--
Die Stockschützen des TSV Taufkirchen nahmen an einer Reihe internationaler Wettbewerbe sehr erfolgreich teil.
--
Ilse und Dirk Raida wurden dritte in der Deutschen Boogie-Woogie-Formations-Tanz-Meisterschaft.
--
Mit der Show-Tanz-Gruppe New Dimension in Velden wurde Patricia Stadler deutsche und Europameisterin.
--
Mit zahlreichen Titeln und Platzierungen erfolgreich war der Verein Asia Sports aus Waldkraiburg.
--
Die Leichtathleten des VfL Waldkraiburg waren im Diskus-Werfen erfolgreich und Reinhold Paul wie seit Jahren im Speerwerfen.
Auch die Boxer des VfL sahnten eine Reihe bayerischer und deutscher Titel ab.
Und auch die Damen-Fußballmannschaft war für ihrem Aufstieg in die Landesliga zu ehren.
--
Die Jazz- und Modern-Dance Formation des Tanzsportclubs Weiß-Blau wurden bayerische Meister.
--
Auch die Schützengilde Waldkraiburg war weltweit erfolgreich in zahlreichen Disziplinen.
Die Mühldorferin Sophia Brandstätter wurde Deutsche Volleyball Vizemeisterin U18.
Der letzte zu ehrende Weltmeister war Computer-Blitz-Schach-Weltmeister Erdogan Günes.
--
Ein beeindruckendes Bild boten dann alle Geehrten bevor die Jazz- und Modern-Dance-Formation des TSC Weiß-Blau 70 die Feierstunde abschloß.
Den Rest des Abends ließen die Gäste draussen den Wolkenbruch abklingen und genossen die gute Gemeinschaft bei Häppchen und Getränken an einem ausgiebigen Buffet.

Zur Startseite
Mühldorf-TV benötigt aktiviertes JavaScript. Wenn's nicht geht, wählen Sie bitte hier:
Startseite | Hilfe | Verzeichnisse | Weiterempfehlen | Finden | WochenDVD | Kontakt | Impressum | AGB |
© 2006 - 2018 Margha GmbH

SERVICE
SERVICE
In Mühldorf-TV finden:
Im Nachrichten-
archiv finden:
WERBUNG
WERBUNG
Hier könnte
Ihre Werbung
stehen
Hier könnte
Ihre Werbung
stehen
Dallmayr, Advent 2009