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Victoria Pöllmann Landkreis Mühldorf > Stadt Mühldorf >
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Josef J. Pöllmann
Stadt Waldkraiburg > Neumarkt St. Veit > Gemeinde Ampfing > Stadt Altötting > Mühldorf-TV ist durch die BLM lizenziertes Lokalfernsehen
Josef J. Pöllmann ist Mitglied im Deutschen Presse Verband
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Das gab's 2016 bei Mühldorf-TV und bei Altötting-TV
Hier können Sie nachlesen, worüber wir in KW 25/2016 berichtet haben.
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Nr.
Thema LZ Archiv KW Ersch.
132 50 Jahre SPD Bürgermeister in Mühldorf - Eine politische Jubiläumsshow 19:25 25 23.06.16
Mit dem sattsam bekannten Video über die Stadt begrüßte der SPD Ortsverein eine ganze Reihe prominenter Gäste im Mühldorfer Stadtsaal: SPD-Bayern-Chef Florian Pronold, MdB Ewald Schurer, Altöttings Altlandrat Seban Dönhuber, den ehemaligen Bundestagsabgeordneten Herrmann Wimmer und natürlich Altbürgermeister und Ehrenbürger MdL Günther Knoblauch. Dazu Bürgermeister umliegender Städte und Gemeinden und eine ganze Reihe ehemaliger und aktueller Kreis-, Stadt- und Gemeinderäte. Auch da war Bundestagskandidatin Annette Heidrich.
Wie ein roter Faden zieht sich sozialdemokratische Kommunalpolitik durch die jüngere Mühldorfer Geschichte, stellte Ortsvorsitzende Angelika Kölbel fest. Dieser Faden würde auch den Weg durch diesen Jubiläumsabend weisen, in dem sie auf ein halbes Jahrhundert Mühldorfer Bürgermeister zurückschauen wollten.
Erst seit März im Amt will sie dafür arbeiten, den Menschen hier am Ort gute Lebensumstände zu bieten. Dabei müssen alle mithelfen, sich aktiv einbringen und so die SPD-Bürgermeister unterstützen. Dabei sah sie sich auf gutem Weg.
Für ihre Arbeit für die Stadt in so vielen Jahren dankte der Vorstand des SPD-Ortsvereins Altbürgermeister Günther Knoblauch und Bürgemreisterin Marianne Zollner mit je einem Strauß Blumen.
Mit einer Gedenkminute gedachten die Gäste Altbürger und Ehrenbürger Josef Federer, der im September 2015 93-jährig verstorben ist.
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Der weitere Abend sollte anders werden als die Gäste es erwarteten. Mit der Aufzählung einer großen Zahl Einrichtungen, die in der langen Zeit der SPD-Bürgermeister entstanden sind, machte sie die Zuhörer neugierig. Alles zusammen genommen zeigt, Mühldorf ist eine beseelte Stadt. Und die Seele darin sind die Zuhörer, die Mühldorfer Bürger.
Und die hatten die SPD-Bürgermeister immer im Auge, auch wenn sie ganz verschieden waren. Sie waren immer am Puls der Zeit wie der Bau der zahlreichen Kinderkrippen in einer Zeit zeigt, als man sie andernorts noch als Teufelwerk erachtete.
Die große Vielfalt von Vereinen und Gruppierungen konnte sie gar nicht alle aufzählen, die das Leben in der Stadt so sehr bereichern und lebendig machen. Das Miteinander, das daraus resultiert ist genau das, was die lokalen Politiker wollen. Sie alle miteinander sind die Stadt. (O-Ton Es ist unser Mühldorf....)
Nach dem Blick in die Geschichte des Ortsvereins der SPD in Mühldorf kam sie auf die Kandidatur von Josef Federer 1966. Der AOK-Mitarbeiter setzte sich damals in der Stichwahl gegen CSU-Kandidat Paul Schwarz durch. Dabei hatte die CSU noch am Tag davor gefragt, ob Mühldorf rot werden sollte! Die Bürger waren dieser Meinung und so wählten sie Josef Federer vier Mal zu ihrem Bürgermeister.
1990 folgte ihm Günther Knoblauch nach, der bis 2013 immer wieder hervorragende Ergebnisse einfuhr. Nach seiner Wahl in den Bayerischen Landtag wählten die Mühldorfer im März 2014 Marianne Zollner zur ersten Bürgermeisterin.
Mit dieser Geschichte haben die SPD-Bürgermeister der Kreisstadt ihren Stempel aufgedrückt. Darüber war Angelika Kölbel sehr glücklich.
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Armin Stockerers Gesangsklasse und Band umrahmten im weiteren die Erinnerungen die Thomas Enzinger, Johanna Sonnleitner und Ernst Müller vom Kulturschupp'n vortrugen mit allerlei Schlagern aus den zurückliegenden 60 Jahren. Sie begannen mit Bill Ramsey’s „Ohne Krimi geht die Mimi nie ins Bett“.
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Thomas Enzinger, Johanna Sonnleitner und Ernst Müller hatten das Tageszeitungsarchiv im Rathaus durchforstet und Artikel herausgesucht, die einerseits Meilensteine der Stadtentwicklung beschrieben und andererseits die großen Diskussionen und die Skepsis die auszuräumen war um Projekte zu verwirklichen, deren Notwendigkeit schon damals unübersehbar war. So etwa das Industriegebiet im Norden der Stadt, das der Stadt zahlreiche Fortschritte gebracht hat. Im Fall des Industriegebietes etwa 1.000 neue Arbeitsplätze und – betrachtet man die Entwicklung seither – eine wirtschaftliche Stärke, die kaum eine benachbarte Kommune aufweisen kann.
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Armin Stockerer setzte fort mit Marianne Werdings „Wenn Du denkst, Du denkst, dann denkst Du nur, Du denkst“
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Große Diskussionen gab es immer ums Parken. Besonders am Stadtplatz und rund um den Bahnhof. Die Tiefgarage an der Luitpoldstraße und das Parkhaus am Bahnhof – jeweils mit Frauenparkplätzen – sorgten für Ordnung in der Stadt und am Bahnhof. Auch wenn damals niemand glaubte, daß die Leute die 2 Mark für den Parkplatz am Bahnhof zahlen würden, ist doch heute dort kein Platz zu bekommen.
Zusammen mit dem Innstadt-Park, den Parkplätzen auf dem ehemaligen SüMö-Gelände, dem Spielplatz und weiteren Projekten hat die Stadt in den zurückliegenden Jahren 50 Millionen Mark in die Sanierung der Innenstadt investiert.
Nun sollen Stadt und Stadtwerke dort ein Parkdeck errichten. Allerdings fehlt noch der Nachweis der Wirtschaftlichkeit.
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Mit zwei Oldies unterstrichen die Musiker die Errungenschaften aus den 60er Jahren: „Ich will nen Cowboy als Mann“ und „Mit 17 hat man noch Träume“. Armin Stockerer wies besonders darauf hin, daß mit den 17 nicht ein Wahlergebnis der SPD gemeint ist...
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Der Einkaufsstadt Mühldorf widmeten die drei vom Kulturschupp’n ihren nächsten Vortrag. Besonders die Ansiedelung der Großmärkte und damit die Diskussion um den Verlust der Bedeutung der Innenstadt füllte immer wieder die Zeitungsseiten. So fürchtete man im Fall des Globus Warenmarktes schon den Untergang der bayerischen Lebensart.
Sogar zum Bürgerentscheid kam es und damit zur Ansiedelung. So wurde Mühldorf zur elft- erfolgreichsten Einkaufsstadt Deutschlands mit einer Zentralitätsziffer von 286. Es kaufen also fast 3x so viele Leute in Mühldorf ein wie die Stadt Einwohner hat.
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Die Musiker ergänzten die vielen Zahlen mit „Ich bin morgens immer müde“ von „The Vain“.
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Natürlich braucht eine Stadt wie Mühldorf eine gute Infrastruktur. Dazu gehört die Mößlinger Unterführung, die neue Brücke über den Innkanal und die neue Brücke über den Inn. Nun also folgt der Steg über den Innkanal. Noch immer nicht realisiert werden konnte dagegen der zweigleisige Ausbau der Bahnstrecke nach München, den alle Bürgermeister immer wieder gefordert hatten. Dabei sollte die Strecke schon längst fertig sein, die schon König Max II. 1864 beauftragt hatte.
Die Nordtangente oder der Bau der A94 hielten die Mühldorfer Bürgermeister auf Trab.
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Passend dazu: „Im Wagen vor mir“ von Henry Valentino.
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Um bezahlbaren Wohnraum zu schaffen, erdachten Josef Federer und Günther Knoblauch das Mühldorfer Grundstücksmodell, das Mühldorfer Bürger beim Kauf von Grundstücken bevorzugt. Es kam zuerst in der Lohmühle zur Anwendung wo der Quadratmeter 25 D-Mark gekostet hat.
Günter Knoblauch erdachte zudem das Baulandmodell, in dem der, der aus Ackerland Bauland machen will, einen Teil der Fläche kostenlos an die Stadt abtreten muß. Mit dem Gewinn daraus wird die Sanierung städtischer Wohnungen finanziert. Jetzt entstehen im Norden der Stadt 96 neue Mietwohnungen.
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Das gab Angelika Kölbel die Gelegenheit MdB und Bayern-Vorsitzenden Florian Pronold ans Pult zu bitten. Der freute sich narrisch, daß er dabei sein konnte und überbrachte die Grüße von Bundesvorsitzendem Sigmar Gabriel.
Florian Pronold war überzeugt, in der Kommunalpolitik geht es um Sachfragen und nicht um Parteizugehörigkeit. Trotzdem wirkt sich natürlich die Gesinnung der Entscheider auf den Weg aus, den eine Stadt nimmt. Das zeigt der Bau der Kinderkrippen.
So würdigte er die tolle Entwicklung, die die Stadt schon früh initiiert und auch durchgehalten hat.
Florian Pronold gratulierte den Mühldorfern für die kluge Entscheidung, ihre Geschicke in sozialdemokratische Hände zu legen. Damit haben sie sich für die Freiheit entschieden und die bestmögliche Kinderbetreuung.
Er bekräftigte die Forderung nach bezahlbarem Wohnraum und lobte die Kreisstadt, die auch hier die Weichen bereits richtig gestellt hat. Er freute sich über den Stolz, mit dem die Sozialdemokraten in Mühldorf auf ihre Bürgermeister schauen und auf das Erreichte. Daran kann sich die Bundespolitik ein Beispiel nehmen.
Florian Pronold war froh, daß die SPD in der Bundesregierung viele Projekte verhindern konnte, das hätte die anderen noch schwärzer gemacht als sie ohnehin schon sind. Das ist ein täglicher Kampf. Dabei wollen auch sie in Berlin jeden Tag das Leben der Menschen ein bißchen besser machen. Dazu nötig ist Zusammenhalt und Durchhaltevermögen, genau so wie die Sozialdemokraten das in Mühldorf machen. Deshalb dankte er der Mühldorfer Sozialdemokraten und besonders den drei verdienten Bürgermeistern.
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Armin Stockerer kündigte das nächste Lied an: „Und es war Sommer“ von Peter Maffay.
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Familien- und kinderfreundlich war Mühldorf schon immer – erinnerte Ernst Müller an einen Bericht aus dem Jahr 1967. 1975 die Einweihung des Kindergartens St. Peter und Paul, der Bau des Kindergartens an der Heinrichstraße, die Kinderkrippe und der Kindergarten an der Königsseestraße und zuletzt die an der Waidbruckstraße bieten so viele Kinderbetreuungsplätze wie selten wo.
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Das Mühldorf-Lied zeigte die Stadträte zusammen mit Gästen bei einer „Sitzung“ beim Schreindl....
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Die Bücherei fand ihren Platz im Kornkasten und die Kultur im Haberkasten, die 1996 nach langer Diskussion eröffnet wurden. Plötzlich störten auch die Säulen im Saal des Haberkasten nicht mehr. Heute sind beide nicht mehr aus der Stadt wegzudenken. Sie ziehen alljährlich fast 31.000 Besucher an, die zusätzlich Umsätze in den Geschäften generieren.
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Das machte die Musiker „Atemlos“!
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In weiteren Beiträgen gingen die drei vom Kulturschupp’n auf den Natur- und Umweltschutz ein. Die Kläranlage, Elektroautos, Strom aus Wasserkraft und vieles mehr setzten die Energiewende in Mühldorf schon vor 20 Jahren um.
Und sogar die Flüchtlinge des Jahres 2015 hat die Stadt fast geräuschlos bewältigt.
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Die Musiker schlossen ihre Auftritte ab mit „Über sieben Brücken mußt Du geh’n“.
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Zuletzt hoben Ernst Müller, Johanna Sonnleitner und Thomas Enzinger die gelegentlichen Probleme im Stadtrat heraus, auf die die Bürgermeister auf ihre – schlitzohrige – Weise reagierten. So wäre die neue Mittelschule beinahe nicht gebaut worden. Stimmengleicheit in der Abstimmung machte den Bau schließlich möglich, auf die jetzt alle stolz sind.
Der Umbau des Stadtplatzes und viele weitere Themen waren im Stadtrat umstritten und wurden trotz knapper Abstimmungsergebnisse zu großen Erfolgen.
Mit einem Blick auf die zahlreichen Veranstaltungen im Jahreskreis schlossen sie ihren Blick auf die jüngere Geschichte der Stadt. (O-Ton Mia drei san vom Kulturschupp’n – und do samma dahoam!)
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Schließlich kam Altbürgermeister Günther Knoblauch zu Wort und dankte allen herzlich, die an der Vorbereitung der Feier mitgewirkt haben. Besonders aber den Bürgern der Stadt, die mitgegangen sind und das alles mitgetragen haben.
Er konnte vieles davon nur anstoßen, weil er zuhören konnte und dadurch wußte, was die Mühldorfer erwarteten. Und nur weil er die Bürger ernst genommen hat, wurde auch er ernst genommen. Das macht die SPD auf allen Ebenen, vom Stadtrat bis zum Bundestag.
Die SPD hatte im Stadtrat nie eine Mehrheit. Da galt es zu probieren was machbar ist. Unterstützt wurden sie dabei von der Wirtschaft, die Arbeits- und Ausbildungsplätze geschaffen hat. Und auch die Senioren haben sie immer gleichberechtigt mit eingebunden. Sie haben immer mit allen über alles gesprochen. Und das wird sicher auch so weitergehen. Und den Spruch, mit dem die CSU geworben hat, den hat schließlich die SPD in Mühldorf erfunden: „Mühldorf ist schön – schön hier zu leben“.
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Das Mühlrad dreht sich weiter und bleibt auch weiter rot war Bürgermeisterin Marianne Zollner überzeugt. Auch wenn sie als Frau vielleicht andere Prioritäten setzt, bleiben die Grundbedürfnisse der Menschen die gleichen. Dazu gehören gute Ausbildung und gleiche Chancen für alle. Egal ob Mann oder Frau.
Für das gute Erbe dankte sie Günther Knoblauch und Josef Federer, das sie jetzt in ihrem Sinn weiterführen kann, den einfachen Menschen zugewandt.
Mühldorf muß weiter stark bleiben und Arbeitsplätze auch für Menschen bieten, die nicht so hoch ausgebildet sind. Jeder soll seinen Platz finden.
Die Erfolgsbilanz hat den Ruf der Stadt weit über ihre Grenzen hinaus schallen lassen, so daß die Stadt auch weiter wächst.
Gibt es also nichts mehr zu tun? Natürlich! Mühldorf muß in Bewegung bleiben: (O-Ton 2:00:00:00 Tradition erhalten – Zukunft gestalten. ) Dazu gehört der Erhalt der historischen Altstadt, die Unterstützung der Vereine, die Digitalisierung – alles verändert sich mit der Zeit - die SPD geht mit der Zeit. Dazu gehört auch die Schaffung zusätzlichen Parkraums und der Ausbau des Fuß- und Fahrradwegenetzes. Es gibt tatsächlich viel zu tun.
Und jetzt wird Mühldorf zusammen mit Waldkraiburg sogar ein Oberzentrum. Transportzentrum für das Chemiedreieck ist Mühldorf ja schon jetzt! Die Chancen, die Mühldorf hat wird die Stadt auch ergreifen.
Damit dankte sie allen, die diese Feier vorbereitet haben, besonders Günther Knoblauch, Angelika Kölbel und ihrem Vorstandsteam. Weiters der Musikschule und dem Kulturschupp’n. Sie alle schaffen Kultur und damit Identifikation mit ihrer Stadt und ihrer Region.
Marianne Zollner blickte zuversichtlich in die Zukunft und sicherte den Mühldorfern zu, auch weiter für sie arbeiten zu wollen.
(O-Ton Das Mühlrad dreht sich weiter und bleibt rot, denn das ist gut für Mühldorf... )
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Den Schluß der Veranstaltung bildete ein neues Lied von Günther Zarner von der Münchner Freiheit...
133 Die Heckscher-Klinik in Waldkraiburg bleibt weitere fünf Jahre - Fachpersonal dringend gesucht 7:10
In einem Pressegespräch teilten Dr. Thomas Schunk und Heckscher-Kliniken-Geschäftsführer Anton Obermbauer die Verlängerung des Betriebes der Ambulanz in Waldkraiburg mit, deren Schließung vor Jahresfrist bereits beschlossene Sache war.
Bürgermeister Robert Pötzsch erinnerte sich an die gemeinsamen Anstrengungen auch von Staatsminister Dr. Marcel Huber und Landrat Georg Huber, die schließlich dazu geführt haben, daß der Weiterbetrieb nun überraschend für fünf weitere Jahre gesichert wurde.
Davor hatte ein Gespräch mit der Kassenärztlichen Vereinigung alle Hoffnungen zunichte gemacht. Das Ende war bereits besiegelt, Mietverträge gekündigt und mit einem „Plan B“ die Abwicklung geregelt. Nun geht’s also doch weiter. (O-Ton Pötzsch)
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Herr Oberbauer, gemeinsam hat man die Verlängerung des Betriebes der Heckscher-Ambulanz hier in Waldkraiburg erreicht. Wie kam das? (O-Ton )
Sie betreiben hier also eine Ambulanz. (O-Ton - Eine Institutsambulanz....)
Worin besteht der Unterschied? (O-Ton)
Ändert sich durch die Verlängerung etwas oder geht’s weiter wie bisher? (O-Ton)
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Herr Dr. Schunck was bietet die Heckscher-Klinik hier am Standort Waldkraiburg und wie kommen Patienten zu Ihnen? (O-Ton – O-Ton Personalbestand/Fachrichtungen)
Was machen Sie mit Patienten, die Sie hier nicht behandeln können? (O-Ton)
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Eben haben wir gehört, es könnte sogar eine Erweiterung geben. (O-Ton Pötzsch)
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Herr Oberbauer, wenn Bürgermeister Pötzsch Ihr Angebot annehmen würde, hier eine Klinik einzurichten, was hätte er da zu tun? (O-Ton)
Also wäre mehr Personal wünschenswert. (O-Ton)
Vielen Dank.
134 Der 3. Verkaufswettbewerb am Beruflichen Schulzentrum: Eindeutige Sieger 13:50
Schon um 9 Uhr früh begrüßte Schulleiter Oberstudiendirektor Maximilian Heimerl Schüler, Jury und Teilnehmer zum Verkaufswettbewerb. Erstmals konnte er auch Lehrkräfte anderer Berufsschulen willkommen heissen, die den Verkaufswettbewerb als Fortbildungsveranstaltung nutzten.
Maximilian Heimerl würdigte den Mut der Teilnehmer, den es erfordert, sich auf der Bühne den kritischen Augen ihrer Mitschüler und der Jury zu stellen. Das war ihm einen Applaus wert.
Dank galt den Juroren bei denen auch Monika Urlberger vom Kultusministerium mitwirkte. Und natürlich den Organisatoren des Wettbewerbs unter der Leitung von Oberstudienrat Rainer Deutinger.
Oberstudiendirektor Maximilian Heimerl hoffte, daß die Sieger auch in Rosenheim oder später sogar in Salzburg ihr Können beweisen können. Auch wer das nicht schafft, hat schon gewonnen weil sie durch ihre Teilnahme die Schule repräsentieren.
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Oberstudienrat Rainer Deutinger erläuterte zunächst das Verfahren: 9 Kandidaten preisen in 10-minütigen Verkaufsgesprächen ein Produkt an. Dabei sollen sie nicht nur zum Abschluß kommen sondern auch Zusatzgeschäfte generieren. Einen englisch-sprechenden sogenannten Störkunden sollen sie zwischendurch mit der gebotenen Höflichkeit bedienen oder beraten.
Die fünf Juroren bewerten nach diesen Kriterien, die allerdings unterschiedlich gewichtet werden.
Nachdem Rainer Deutinger die Kandidaten vorgestellt und den Sponsoren gedankt hatte, gab er den Wettbewerb frei. (O-Ton „Mögen die Spiele beginnen“ )
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Jenny Werneth erhielt eine zweite Chance nachdem sie schon im Vorjahr angetreten und weitergekommen war nach Rosenheim. Auch von dort ging sie weiter nach Salzburg wo sie aber kurzfristig krankheitsbedingt nicht starten konnte.
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Sie sollte Oberstudienrat Thomas Kagerer einen Rucksack verkaufen. So einen modernen, leichten, mit dem man nicht schwitzt, der leicht zu tragen ist und einfach zu pflegen. Sie führte ihm einen Rucksack vor, räumte seine Bedenken aus und verkaufte ihm noch Seiten-Bags und ein Pflegespray.
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Dann wollte Thomas Kagerer für seine große Urlaubsreise ein Navigationsgerät von Dennis Wahl kaufen. Der junge Mann erklärte seinem Kunden die Funktionen und Vorzüge eines Markengerätes und dessen Bedienung.
Sandra Farrells neues Handy hatte sie im Stich gelassen. Dennis Wahl wies ihr den Weg zu einem Kollegen.
Dann verlor er sich in der Erklärung der zahlreichen Funktionen und Möglichkeiten, räumte die Bedenken seines Kunden aus und verkaufte ihm lang nach der Zeit schließlich noch für ein paar Euro eine Cockpithalterung fürs Auto.
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Im dritten Verkaufsgespräch wollte Thomas Kagerer von Isabella Jantsch eine Windjacke für seine Urlaubsreise. Sie erfragte erst seine Anforderungen und schlug ihm dann ein Modell vor, dessen Möglichkeiten sie ihm ausführlich erläuterte. Sie beantwortete seine Fragen beriet ihn ausführlich.
Während sie die englischsprachige Kundin zu der besonderen Kassen wies, die auch Kreditkarten annimmt, bot sie Thomas Kagerer an, die Jacke schon einmal anzuprobieren.
Dem modebewußten Kunden verkaufte sie zusätzlich ein passendes Sporthemd und bot ihm auch noch eine wasserabweisende Sporthose an, die Thomas Kagerers Budget aber dann doch überschritt. Jacke und Hemd kaufte er nach dieser Beratung aber gerne.
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Eine, für eine Frau leichte Aufgabe hatte dann Sandra Farrell, die bei Naomi Pezo ein paar Schuhe kaufen wollte. Oder vielleicht doch nicht so einfach, bei den vielen Möglichkeiten und dieser Auswahl!!?? Naomi Pezo schaffte es, Sandra Farrell’s Augenmerk auf ein paar Lackschuhe zu lenken und ihre Bedenken wegen der Beschaffenheit des Oberleders und der Pflege von Lackschuhen auszuräumen.
Gerade als sie die Schuhe anprobieren wollte kam diese Engländerin, die dirngend einen bestimmten Ort aufsuchen mußte.... Sie wies ihre den Weg zu den Toiletten auf dem selben Stockwerk.
Sandra Farrell verkaufte Naomi Pezo zu den Schuhen auch noch Holz-Schuhspanner und ein Pflegespray.
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Weiter gings mit Daniel Felmajer, von dem Thomas Kagerer vor seiner Urlaubsreise noch schnell einen Benzin-Rasenmäher kaufen wollte. Daniel Felmajer erfragte zunächst seinen Bedarf und riet ihm dann zu einem akkubetriebenen Elektro-Rasenmäher. Um seinen skeptischen Kunden von der neuen Technik zu überzeugen demonstrierte er ihm Funktion und Handhabung des Gerätes als Sandra Farrell ein Ersatz-Ladegerät für ein defektes benötigte.
Um Thomas Kagerers Kapazitätsbedenken auszuräumen, verkaufte Felmajer ihm zum Rasenmäher einen zweiten, kleineren Akku, der schneller aufzuladen ist und zusammen mit dem Gerät im Angebot ist.
Und dazu auch noch einen Faltbehälter für das Schnittgut – zusammen knapp 480 Euro.
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Sandra Farrell kam dann zu Katharina Redenböck und wollte eine neue Jeans kaufen. Weil die junge Verkäuferin die Kundin schon kannte, riet sie ihr zu einer schmalen verwaschenen Jeanshose, die genau so sein muß.
Die englischsprachige Störkundin verstand nicht so recht, wo die junge Frau sie hinschicken wollte.
Kathi Redenböck demonstrierte ihrer Stammkundin die Handhabung der Hose und gab Pflegetipps.
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Die Juroren hielten ihre Erkenntnisse in den Bewertungsbögen fest und die Mitschüler beobachteten die Teilnehmer genau.
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Schließlich verkaufte Kathi Redenböck ihrer Kundin neben der Hose auch noch eine Jacke und eine Bluse.
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Weil gerade Fußball-Europameisterschaft ist, wollte Thomas Kagerer dann ein neues Fernsehgerät von Reinhold Miller kaufen. Als der die Sehgewohnheiten seines Kunden kannte, empfahl er ihm ein gewölbtes 48-Zoll Fernsehgerät mit einer solchen Fülle an Funktionen, daß es dem Kunden beinahe schwindelig wurde. Die Funktionen beschrieb Reinhold Miller Thomas Kagerer detailliert und riet ihm ab, ein 4-K-Gerät zu kaufen weil es dafür noch kaum Programm gibt.
Gerade als sie mitten im Fachsimpeln waren platzte die Kundin dazwischen, die in englischer Sprache nach einer DVD fragte. Er zeigte ihr den Weg zu diesen Angeboten.
Als sich der Kunde entschieden hatte, bot er ihm zusätzlich die Lieferung nach Hause und die Installation des Gerätes an. Damit war Thomas Kagerer sehr zufrieden.
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Von Steffi Habermeier, der vorletzten Kandidatin wollte Thomas Kagerer ein Hemd zu seinem Anzug kaufen. Sie ermittelte erst die Hemdgröße, erfragte die gewünschte Form und bot ihm dann ein passendes Hemd an. Dazu gehört natürlich ein Unterhemd das angenehm zu tragen ist und Schweiß aufsaugt. Und natürlich brauchte er auch noch eine Krawatte.
Als sie so richtig in Fahrt war platzte die englischsprachige Kundin dazwischen und fragte nach dem Weg um ihre Hose umzutauschen, die ihr gar nicht gefallen hatte....
Schließlich bot sie ihrem Kunden an, das Hemd anzuprobieren. Beim Ankleiden half sie ihm und machte ihn so richtig schick! Das gefiel ihm und er nahm das ganze Set.
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Die letzte Kandidatin hatte es am schwersten: Sie sollte in nur 10 Minuten ein elektronisches Hausüberwachungssystem verkaufen. Donika Simnika wußte um die Komplexität ihrer Aufgabe und packte sie auf andere Art an: Mit Fakten verschreckte sie ihren Kunden und motivierte ihn durch besondere Freundlichkeit. Auch sie ermittelte erst die aktuelle Situation und bot ihm dann ein umfangreiches und potentes Smart-Home-System der Telekom an.
Während sie der englischsprachigen Kundin den Weg zu den Smartphone-Angeboten wies, durfte sich ihr Kunde eine App anschauen. Sie schaffte es schließlich, Thomas Kagerer das teuere System zu verkaufen obwohl der schon den ganzen Vormittag viel Geld ausgegeben hatte.
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Damit hatten alle Teilnehmer ihr Können gezeigt.
Herr Kagerer, die Verkäufer waren heute alle erfolgreich darin, Ihnen Ihr Geld aus der Tasche zu ziehen.... (O-Ton)
Haben sie das an der Schule gelernt oder in ihren Ausbildungsbetrieben? (O-Ton)
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Während die Jury beriet verkauften die angehenden Profis ihre Geräte an die Zuhörer.
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Herr Wiesböck, Herr Altrock, sie scheinen diesmal schnell zu einem Ergebnis gekommen zu sein. War’s schwierig? (O-Ton)
Wie sehen sie das Gesamtergebnis über alle Teilnehmer? Waren sie insgesamt auf hohem Niveau oder gibt’s Nachbesserungsbedarf? (O-Ton)
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Dann war es so weit: Rainer Deutinger und Schulleiter Oberstudiendirektor Maximilian Heimerl konnten die Sieger bekanntgeben. Da alle Sieger waren, die sich dem Wettbewerb gestellt haben, gab’s keine schlechtere Platzierung als vierte Plätze. Die Viertplatzierten erhielten eine Teilnahmeurkunde und die weiteren Sachpreise der Sponsoren.
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Auf den vierten Plätzen landeten:
Dennis Wahl, der das Navigationsgerät verkaufte,
Jenny Werneth, die Thomas Kagerer einen Rucksack verkaufte,
Isabella Jantsch, die eine Windjacke an den Mann brachte,
ebenfalls auf dem vierten Platz landete Naomi Pezo, die Sandra Farrell Lackschuhe verkaufte
und schließlich Katharina Redenböck, die sie beim Kauf von Jeans beriet.
Punktgleich auf dem dritten Platz landeten Reinhold Miller, der das gewölbten Fernsehgerät anpries und an Stephanie Habermeier, die Thomas Kagerer zum Hemd auch noch Unterhemd und Krawatte verkaufte.
Auf dem zweiten Platz fand sich Donika Simnika wieder, die es geschafft hatte, dem arg geschröpften Thomas Kagerer auch noch ein Smart-Home-System zu verkaufen.
Den Wettbewerb gewonnen hat Daniel Felmajer, der Thomas Kagerer statt des gewünschten Benzin-Rasenmähers einen akkubetriebenen Elektrorasenmäher verkauft hat.
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Rainer Deutinger dankte allen Mitwirkenden und hoffte, die beiden Sieger können sich auch in Rosenheim behaupten und im Oktober an der Endausscheidung in Salzburg teilnehmen.
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Maximilian Heimerl freute sich über diese Veranstaltung, die sich nun bereits etabliert hat, dankte allen Mitwirkenden und wünschte den Siegern viel Erfolg in den weiteren Runden des Wettbewerbs.
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Herr Fellmajer, Glückwunsch zum Sieg. Haben Sie’s erwartet? (O-Ton)
War es eine große Überwindung, da auf der Bühne sein Können zu präsentieren? (O-Ton)
Freuen Sie sich auf die nächste Runde? (O-Ton)
Was sagt Ihr Arbeitgeber dazu? (O-Ton)
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Herzlichen Glückwunsch zum zweiten Platz! (O-Ton Donika Simnica)
Man muß ja auch schnell sein um in 10 Minuten so ein komplexes System zu verkaufen! Das ist sicher schwieriger als ein Oberhemd zu verkaufen. (O-Ton)
Freuen Sie sich auf Rosenheim? (O-Ton)
Was sagt denn Ihr Arbeitgeber? (O-Ton)
Und – schon Lohnerhöhung ausgehandelt? (O-Ton)
135 Jeder 3. Deutsche betroffen: Das 5. Schilddrüsensymposium der Kreiskliniken zeigt Risiken und Behandlungsmöglichkeiten auf 17:35
Die Kreiskliniken hatten den Stadtsaal zum medizinischen Vortragssaal umfunktioniert und den vorderen Bereich für Vorträge und den rückwärtigen für Demonstrationen und kleine Untersuchungen vorbereitet. Während vorne Referenten in zehn Vorträgen auf Funktion und Behandlung der Schilddrüse eingingen, berieten hier BRK, Klinik und andere die Interessierten.
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Dr. Wolfgang Richter - ärztlicher Direktor der Kreiskliniken – freute sich, trotz des herrlichen Wetters schon so früh am Samstag fast 200 Interessenten zum fünften Mühldorfer Schilddrüsentag begrüßen zu können.
Vor zehn Jahren haben sich Ärzte und Klinik zum „Netzwerk Schilddrüse“ zusammengeschlossen, weil damals eine große Studie gezeigt hat, daß fast 30% der Menschen krankhafte Veränderungen der Schilddrüse haben ohne das zu wissen – jeder Dritte. Frauen sind häufiger betroffen als Männer und ältere mehr als jüngere.
Da die Schilddrüse fast alle Medizinbereiche betrifft, haben sich Spezialisten aus einer ganzen Reihe Fachrichtungen zum Netzwerk Schilddrüse zusammengefunden, das Dr. Richter kurz vorstellte. Auf der Internetseite des Netzwerks sind alle Ärzte aufgelistet: www.netzwerk-schilddrüse.de. Trotz all der Spezialisten an der Klinik und bei den niedergelassenen Fachärzten ist der erste Anlaufpunkt immer der Hausarzt.
Dr. Wolfgang Richter dankte allen Referenten, Ausstellern und Anbietern, die zum Gelingen des Schilddrüsentages beitragen. Und natürlich den Mitarbeitern der Kreisklinik, die hier viel Arbeit investiert haben.
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Um die folgenden Ausführungen verstehen zu können, ist folgende Begriffsbestimmung wichtig: Hyp-er-thyreose ist Schilddrüsenüberfunktion und Hyp-o-thyreose Schilddrüsenunterfunktion.
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Im ersten Vortrag beschäftigte sich Dr. Helmut Rochlitz – niedergelassener Internist in Waldkraiburg - mit „Schilddrüse und Nebenschilddrüse als Steuerzentralen im Körper“.
Die Schilddrüse unterhalb des Kehlkopfes sieht etwa aus wie ein Schmetterling.
Die Aufgabe der kleinen Schilddrüse ist die Produktion von Schilddrüsenhormonen. Die steuert die Hypophyse, die Hinranhangdrüse. Diese Hypophyse sondert das Hormon „TSH“ aus, das die Schilddrüse veranlaßt die Hormone T3 – Thyroxin, und T4 – Trijodthyronin, zu produzieren.
Für den Körper wirksam ist T3, das Thyroxin.
Vom lebenswichtigen Hormon T4 produziert die Schilddrüse täglich 100 Mikrogramm, das sich sehr langsam abbaut. T3 produziert die Schilddrüse 25 Mikrogramm.
Beide Hormone bestehen größtenteils aus Jod.
Da Jod in Deutschland Mangelware ist, versorgt man die Leute durch die Beigabe von Jod zum Kochsalz. Allerdings sollte jeder täglich 6 Gramm davon zu sich nehmen.
Viel Jod kann man auch durch den Verzehr von Fisch zu sich nehmen, vor allem durch Seefisch.
Die Schilddrüsenhormone wirken auf diese Körperfunktionen. Sie beeinflusen den gesamten Körper bis hin zur Psyche.
Die vier Nebenschilddrüsen sitzen hinter der Schülddrüse und produzieren das Parat-Hormon, das diese Aufgaben hat.
Dr. Rochlitz faßte seinen Vortrag so zusammen.
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Im zweiten Vortrag beschäftigte sich Dr. Andreas Redlich - niedergelassener Internist in Waldkraiburg - mit den Symptomen von Schilddrüsenerkrankungen.
Kurz gesagt, führt Schilddrüsenüberfunktion zu Hyperaktivität und Schilddrüsenunterfunktion zu Letargie. Davon betroffen sind viele bekannte Persönlichkeiten.
Er erklärte zunächst den Schilddrüsenregelkreis und seine Steuerelemente. Entscheidend für die Diagnose der Schilddrüsenfehlfunktion ist das Schilddrüsenhormon „TSH“. Bildet die Hirnanhangsdrüse viel TSH, führt das zur Schilddrüsenunterfunktion, ist wenig T-S-H im Blut, führt das zu Schilddrüsenüberfunktion.
Diese Krankheiten können zu Schilddrüsenüberfunktion führen.
Da die Schilddrüse in viele Körperfunktionen eingreift, macht sich ihre Fehlfunktion auf vielerlei Art bemerkbar. Die Symptome sind hier aufgelistet und reichen von Gewichtsverlust bis zu Herzrhythmusstörungen. Die Überfunktion kann bis zur lebensbedrohlichen thyreotoxischen Krise führen.
Diese Schilddrüsenerkrankungen können eine Schilddrüsenunterfunktion bewirken.
Die Symptome sind genau das Gegenteil derer bei Überfunktion.
Bei Patienten über 60 Jahren kann eine Schilddrüsenüberfunktion auch ohne Symptome verlaufen.
Wird eine Schilddrüsenüberfunktion festgestellt, kann man die Schilddrüse mit Medikamenten behandeln, sie zerstrahlen oder operativ eingreifen.
Eine Schilddrüsenüberfunktion diagnostiziert man auf diese Weise. Nach dem Studium der Krankengeschichte und verschiedenen Laboruntersuchungen wird die Schilddrüse mit Ultraschall untersucht oder eine Szintigraphie durchgeführt, die die Schilddrüse abbildet.
Dr. Andreas Redlich erläuterte verschiedene Erkrankungsvarianten und zeigte die Ergebnisse von Sonographie und Szintigraphie.
Hier ein heißer Schilddrüsenknoten, der zu Schilddrüsenüberfunktion geführt hat.
Wichtig ist, alleine die Schilddrüsenwerte zu bestimmen führt nicht zum Ziel. Es müssen immer alle Körpferfunktionen in die Untersuchung mit einbezogen werden.
Auch wenn die routinemäßige Bestimmung der Schilddrüsenwerte keine Leistung der gesetzlichen Krankenkassen ist, sollte man sich regelmäßig untersuchen lassen. Dann bleiben solche Bilder erspart.
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Dr. Stefan Feige, Internist aus Ampfing widmete sich den sogenannten Autoimmunerkrankungen und damit der Frage, „Warum zerstört sich meine Schilddrüse? - die Basedow und die Hashimoto-Erkrankung“. (sprich „Basedoo“) Erkrankt ein Mensch an Morbus Basedow, bildet der Körper Antikörper, die die Schilddrüse angreifen und Überfunktion bewirken. Symptome sind Herzrasen, die Vergrößerung der Schilddrüse und das Hervortreten der Augen aus den Höhlen. Das resultiert aus Entzündungen der Augenhöhlen, verursacht durch Antikörper. Andere Symptome zeigen betroffene Patienten nicht unbedingt.
Morbus Basedow tritt meist zwischen dem 20. und 40. Lebensjahr auf. Die Symptome sind hier aufgelistet.
Von Morbus Basedow sind etwa fünf Mal so viele Frauen betroffen wie Männer.
Man kann Morbus Basedow entweder durch Medikamente behandeln oder eine Radio-jod-therapie durchführen. Die Krankheit kann vererbt werden.
Eine andere Erkrankung ist das Hashimoto-Syndrom, eine Entzündung der Schilddrüse. Diese Krankheit zieht den gesamten Körper in Mitleidenschaft, verläuft sehr unterschiedlich und ist sehr schwer zu behandeln. Meistens beinhaltet das Hashimoto-Syndrom den Morbus Basedow. Beide Krankheiten gehen ineinander über.
Oft verursachen Schilddrüsenentzündungen keine Beschwerden und werden nur zufällig entdeckt. Während in Deutschland fast jede 4. Frau zwischen 30 und 50 Jahren betroffen ist, entwickeln nur 2 bis 4% davon eine behandlungsbedürftige Schilddrüsenunterfunktion.
Diese Symptome deuten auf eine Schilddrüsenunterfunktion hin. Die Symptome einer Schilddrüsenerkrankung treten aber erst auf, wenn die Krankheit fortschreitet.
Bislang ist nur wenig über die Ursachen der Hashimoto-Krankheit bekannt.
Dr. Stefan Feige ging auf Verlauf und Entwicklung der Hashimoto-Krankheit ein, die zwar gut behandelbar aber nicht heilbar ist. Ständige Kontrolle und Überwachung ist deshalb nötig.
Man kann sich vor Morbus Basedow und dem Hashimoto-Syndrom durch jodarme und selenreiche Ernährung schützen. Dafür sollten Patienten zusätzlich Vitamin D erhalten. Früchte und Meeresfisch bieten eine ausgewogene Ernährung.
Diese Erkenntnisse gab Dr. Stefan Feige den Zuhörern mit nach Hause.
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Während der Kaffeepause demonstrierte Dr. Helmut Rochlitz die Ultraschall-Untersuchung an Organisatorin Michaela Buchholz, die es sich dafür auf der Untersuchungsliege bequem gemacht hatte. Die Demonstration fand reges Interesse.
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Chefarzt Dr. Wolfgang Richter freute sich Dr. Nelli Achajew vorstellen zu können, die in der „radiologischen Praxis Dialog“ in der Klinik arbeitet und für sie eine sehr wertvolle Kollegin ist.
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Dr. Nelli Achajew beschäftigte sich zunächst mit der Ultraschall-Diagnostik von Schilddrüsenerkrankungen, die sogenannte Sonographie. Diese Untersuchung erzeugt solche Bilder, in denen der Arzt Veränderungen erkennen kann. Sie erklärte die Auswirkungen der Veränderungen auf das Wohlbefinden des Patienten.
Die Ultraschalluntersuchung oder Sonographie wird bei diesen Erkrankungen eingesetzt.
Veränderungen sehen etwa so aus.
Treten Knoten in der Schilddrüse auf, kann man sie auf Grund dieser Schallmuster im Ultraschallbild beurteilen. Abhängig von dieser Einschätzung müssen weitere Untersuchungen veranlaßt werden.
Zeigen Ultraschallbilder Auffälligkeiten, kann man sie mit der Szintigraphie genauer untersuchen. Dazu wird eine schwach-radioaktive Substanz verabreicht, die sich in Knoten in der Schilddrüse sammelt. Nach 20 Minuten kann man mit bildgebenden Verfahren die Knotenbildung untersuchen. Sie zeigt Bilder auffälliger Schilddrüsen und erläuterte die Krankheitsbilder.
Sie faßte ihren Vortrag so zusammen.
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Der niedergelassene Hals-Nasen-Ohrenarzt Dr. Joachim Weisemann stellte die Funktion des Kehlkopfes vor, der unmittelbar über der Schilddrüse sitzt. Da der Stimmbandnerv durch die Schilddrüse verläuft und ein Kropf Schluckstörungen bewirken kann, ist der Kehlkopf bei Schilddrüsenerkrankungen immer zu beachten.
Der Kehlkopf erfüllt diese wichtigen Aufgaben ist aber nicht lebensnotwendig.
So sieht der Kehlkopf aus, in dem die Stimmbänder dafür sorgen, daß wir sprechen können.
Um den Kehlkopf herum sorgt ein umfangreicher Muskelapparat für Stabilität und Funktion.
Dr. Weisemann zeigte in mehreren Videos das Schlucken und die Entstehung von Tönen sowie die Belastung beim Räuspern und Husten.
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Nach der Mittagspause erläuterte Oberarzt Dr. Christian Umschlag die operativen Möglichkeiten der Behandlung der Schilddrüse.
Er blickte zunächst auf die Krankheitsbilder und die diagnostischen Verfahren und erläuterte dann, wann eine Operation nötig wird.
An der Klinik Mühldorf werden alljährlich zahlreiche Operationen unter Vollnarkose durchgeführt. Dazu nutzt der Operateur die Lupenbrille und das Stimmbandnervüberwachungssystem.
Abhängig vom Befund wird entweder ein Teil der Schilddrüse entfernt, ein Schilddrüsenlappen oder die gesamte Schilddrüse. In seltenen Fällen werden einzelne Knoten ausgehülst.
Um sicher operieren zu können, müssen diese Sicherheitsstandards eingehalten werden. Das ist an der Klinik Mühldorf immer der Fall. Dazu gehört auch die Dokumentation und die Erfassung eventueller Komplikationen.
In Bildern stellte Dr. Umschlag die Instrumente vor, mit denen an der Klinik Mühldorf operiert wird und widmete dabei besondere Aufmerksamkeit der Überwachung des Stimmbandnervs.
Ein elektrisches Signal zeigt dem Operateur ständig, daß der Stimmbandnerv nicht beschädigt wurde.
Auf dem Bild der Schilddrüse kann man die einzelnen Organe nur erahnen. Während der Operation überwacht das Labor ständig die Werte und nimmt so Einfluß auf den Verlauf.
Für diese Zusammenarbeit aller Fachrichtungen wurde vor Jahren das Netzwerk Schilddrüse gegründet.
Patienten sollten also keine Angst vor der Operation haben, sich aber dennoch ausführlich beraten lassen.
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Gynäkologin Dr. Andrea Wittmann betrachtete den Einfluß der Schilddrüse auf die Gesundheit der Frau, die bekanntlich bis zu fünf Mal so häufig von Schilddrüsenfehlfunktionen betroffen sind wie Männer.
Grundsätzlich dauerte es einige Zeit bis gesunde Paare Nachwuchs erwarten können. Passiert nichts, sollte neben anderen Funktionen auch die Schilddrüse untersucht werden.
Im Fall einer Schwangerschaft muß besonders vorsichtig therapiert werden, weil die Therapie sowohl für die Mutter als auch für das Kind Risiken birgt.
Hier die Risiken bei Überfunktion der Schilddrüse
Und hier die Risiken bei Unterfunktion.
Während der Schwangerschaft kommt es zu diesen Veränderungen. Dann benötigt der Organismus mehr Jod als sonst, 200 Mikrogramm täglich.
Beim Kind entwickelt sich die Schilddrüse schon ab der fünften Schwangerschaftswoche und ist in der 12. Woche voll entwickelt. Ab der 17. Woche beginnt sie mit der Produktion von Hormonen.
Hier die Gegenüberstellung der Beeinträchtigungen bei Über- und Unterfunktion.
In der Schwangerschaft tritt Schilddrüsenunterfunktion viel häufiger auf als Überfunktion. Sowohl Unter- als auch Überfunktion führen vermehrt zu Fehl- und Totgeburten.
Im Fall einer Schwangerschaft kann eine Szintigraphie nicht durchgeführt werden, da diese das Kind schädigen würde. Wichtig ist deshalb die Untersuchung der Neugeborenen.
Dr. Andrea Wittmann gab den Zuhörerinnen diese Empfehlungen mit nach Hause.
Da Fehlfunktionen der Schilddrüse in den Wechseljahren zu Osteoporose, Übergewicht und Haarausfall führen können, ist es wichtig, den Hormonhaushalt von Frauen in den verschiedenen Lebensphasen richtig einzustellen.
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Gisela Theysen – Ernährungsberaterin an der Kreisklinik - widmete sich der Frage, wie man die Schilddrüse durch die Ernährung gesund erhalten kann.
Sie erläuterte die Symptome, die Über- und Unterfunktion hervorrufen.
Für die Funktion der Schilddrüse nötig sind Jod, Selen und Eisen. Wenn man „bunt“ ißt, erhält man ausreichend davon. Trotzdem nehmen wir viel weniger Jod zu uns. Erhält der Organismus aber zu wenig Jod, kann das zur Kropfbildung führen.
Wir leiden an Unterversorgung und müssen deshalb jodiertes Salz verwenden oder mehr Seefisch verzehren. Das nötige Jod können wir dem Körper über Milch, Milchprodukte, Fleisch und Fleischprodukte zuführen.
Diese täglichen Jodmengen schlagen Fachleute vor. Schwangere brauchen natürlich mehr Jod, weil sie zwei Organismen versorgen müssen.
Gisela Theysen mahnte zur Vorsicht beim Konsum von Algenprodukten, auch wenn zu viel eingenommenes Jod nicht schadet.
Der Körper braucht etwa 30 bis 70 Mikrogramm Selen pro Tag. Das kommt vorwiegend aus Getreide, Fleisch und Fisch vor, wovon wir genug zu uns nehmen, allerdings warnte sie vor Überdosierung und deshalb vor künstlichen Präparaten.
Fehlt Eisen, führt das zu diesen Einflüssen auf die Schilddrüse.
Sie endete mit diesen Empfehlungen.
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Im vorletzten Vortrag beschäftigte sich Dr. Friederike Schulze – Psychotherapeutin aus Heldenstein – mit den Auswirkungen einer Schilddrüsenerkrankung. Häufig kommen Patienten zu ihr mit dem Verdacht einer psychischen Erkrankung. Bei näherer Untersuchung stellt sich dann eine Schilddrüsenfehlfunktion heraus. Trotzdem gelten diese Patienten weiter als psychisch krank.
Patienten mit Schilddrüsenüberfunktion wirken getrieben, unruhig, können sich kaum konzentrieren und sind nervös. Trotzdem sind sie müde und erschöpft. Es kommt zu Herzklopfen und Zittern bis hin zu Schlafstörungen und Wutanfällen. Solche Patienten können auch unter Panikattacken und Angstzuständen leiden.
Schlddrüsenunterfunktion bewirkt dagegen Müdigkeit, Antriebslosigkeit, Gedächtnisschwäche, Depressionen, Verlangsamung des Denkens und in der Folge davon einem Rückzug aus dem gesellschaftlichen Lebens.
9% der Frauen, die nach einer Schwangerschaft Beschwerden entwickeln, können unter einer Schilddrüsenentzündung leiden.
Wie bereits gehört, gibt es auch einen Zusammenhang zwischen Streß und Schilddrüsenerkrankungen, wie auch die Vererbung. Das haben groß angelegte Untersuchungen ergeben.
Wenn es während der Schwangerschaft zu Störungen bei der Entwicklung der Schilddrüse kommt, kann es zu geistiger Behinderung kommen. Das ist aber in Europa heuer eher selten.
Bleibt festzuhalten, daß in vielen Verdachtsfällen einer psychischen Erkrankung erst einmal die Schilddrüse untersucht werden sollte.
Anders herum muß nach der Diagnose einer Schilddrüsenerkrankung auch mit psychischen Störungen gerechnet werden, die auch behandelt werden können.
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Im letzten Vortrag ging Tanja Ladaa auf die logopädische Nachbehandlung von Eingriffen an der Schilddrüse ein, die optimal eine Woche nach dem Eingriff beginnen sollte. Sie zeigte die verschiedenen Möglichkeiten auf, wie Patienten ihre Stimme wiederbekommen können.
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Das große Interesse quer durch alle Altersgruppen zeigt, wie bewußt sich die Bürger des Jodmangels in der Nahrung in unserer Region sind und wie sehr sie sich für Vorbeugung und – im Krankheitsfall – für die Heilungsmöglichkeiten interessieren. Die Referenten haben in umfangreichen Vorträgen und Diskussionen die Fragen der Besucher beantwortet, die mit das Angebot der Klinik sehr intensiv angenommen haben.
136 Benefiz-Handball-Nachmittag in Waldkraiburg zu Gunsten der Flutopfer in Simbach a. Inn 9.10
Ab 15 Uhr hatten die Damenmannschaften des VfL Waldkraiburg und des TV Altötting ein Freundschaftsspiel ausgetragen und schon damit die Zuschauerränge in der Halle an der Franz-Liszt-Schule in Waldkraiburg gefüllt.
Vor dem Herren-Spiel hieß Handball-Abteilungsleiter Fritz Stamp neben den Zuschauern auch Bürgermeister Robert Pötzsch, VfL-Vorstand Kai Röpke, seinen Vorgänger Norbert Fischer, Kreisrat Alexander Will, den stellvertretenden B-L-S-V-Kreisvorsitzenden Martin Wieser und eine Delegation des TSV Simbach willkommen.
Er freute sich über den zahlreichen Besuch der Benefizveranstaltung und hoffte auf zusätzliche Spenden, die sie in einigen Wochen den Hochwassergeschädigten in Simbach übergeben wollen.
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Bürgermeister Robert Pötzsch erinnerte an die schrecklichen Bilder aus Simbach in den Medien und vor Ort. Allerdings konnten die Bilder das Leid nicht wiedergeben das durch die Wassermassen auf die Menschen dort hereingebrochen ist.
Das alles war in nächster Nähe – nicht irgendwo in Südamerika oder in Asien. Diesmal waren die Opfer hier bei uns zu beklagen, hier in Niederbayern. So bat er der Opfer mit einer Schweigeminute zu gedenken.
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Robert Pötzsch dankte Fritz Stamp und der Handballabteilung des VfL und der des TV Altötting für die Initiative, in so kurzer Zeit so eine Benefizaktion zu organisieren. Er dankte auch allen Helfern, ob in Hilfsorganisation oder auf Eigeninitiative, die viel Freizeit dafür verwendet haben, den Betroffenen beizustehen. Da ist viel geleistet worden. Trotzdem ist weiter Hilfe nötig. Wer es sich einrichten kann, ist in Simbach auch weiter herzlich willkommen.
Er dankte besonders den Handballern für diese Aktion, die sich ja vor gar nicht langer Zeit noch bitter bekämpft haben. Das allerdings nur sportlich. Jetzt stehen sie zusammen und helfen sich gegenseitig. Dafür gebührte ihnen sein großer Dank.
Dank galt auch dem TV Altötting und den vielen Zuschauern, die mit ihrem Eintrittsgeld helfen, das in vollem Umfang an die Flutopfer gehen wird.
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Elmar Voll, Trainer der ersten Mannschaft des TSV Simbach dankte für die Hilfsbereitschaft der Waldkraiburger Handballer. Sie sind halt doch eine Handballfamilie, die zusammenhält. (Applaus)
Er erinnerte an die Wassermassen, mit denen der kleine Simbach die Stadt überschwemmte. Der Bach war vom normalen Wasserstand von 20 Zentimetern innerhalb von 30 Minuten auf einen Pegel von 5 Metern angestiegen. So etwas hatte es bis dahin noch nie gegeben.
Als Mitarbeiter der Stadt hatte er zusehen müssen, wie das Wasser alles zerstört hat und muß jetzt helfen, alles wieder aufzubauen. Da kommt jede Hilfe recht – egal ob finanzielle oder physische.
Besonders für Familien in Erdgeschoßwohnungen, die praktisch alles verloren haben.
Elmar Voll dankte den Waldkraiburgern und überreichte Bürgermeister Robert Pötzsch stellvertretend das Wappen der Stadt Simbach als kleines Danke-Schön.
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Stellvertretender B-L-S-V-Kreis-Vorstand Martin Wieser war tief betroffen über das, was da in Simbach passiert ist. Über 1000 Simbacher haben in kürzester Zeit Hab und Gut verloren und viele sogar kein Dach mehr über dem Kopf. Er überbrachte die Grüße der Vorstandschaft des B-L-S-V und dankte besonders den Vorständen des VfL für die Durchführung dieser Benefizveranstaltung zu Gunsten der Flutopfer. Er sicherte die Unterstützung bei der Abwicklung durch den BLSV zu, die auch zahlreiche juristische und steuerrechtliche Fragen aufwirft. Als Anerkennung überreichte er ein kleines Geschenk.
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VfL Vorstand Kai Röpke schloß sich dem Dank an, sicherte die fortgesetzte Unterstützung des Hauptvereins für die Handballer zu und hoffte auf ein attraktives Freunschaftsspiel im Anschluß.
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Dem schloß sich auch Fritz Stamp an und Hallensprecher Wolfgang Anders stellte die Mannschaften vor, die das Freundschaftsspiel gar nicht so auf die leichte Schulter nahmen.
Die Veranstaltung unterstützt haben auch die Graf Toerring-Brauerei, die Bäckerei Pötzsch und die Metzgerei Ziegler. Ihre Produkte sorgten dafür, daß keiner der Gäste hungern mußte.
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Wir haben die Pause genutzt um mit Fritz Stamp zu sprechen. 12:15 ist nicht gerade ein Wunsch-Zwischenstand... (O-Ton)
Dabei geht’s heute gar nicht ums Gewinnen sondern um’s Sammeln für die Flutopfer. (O-Ton)
Daß sich die Simbacher über Eure Initiative gefreut haben, hat Elmar Voll vorhin ja schon bestätigt. (O-Ton)
Eure erste Mannschaft hat ja bereits mit der Saisonvorbereitung begonnen. Da gibt’s viel Neues zu berichten. (O-Ton)
Nach dem Aufstieg der ersten Mannschaft in die Bezirksliga: In welcher Liga spielt dann Eure Zweite? (O-Ton)
Nächste Woche steht das Jugendturnier an. (O-Ton)
Geht’s dabei um den Spaß am Sport oder gibt’s etwas zu gewinnen? (O-Ton)
Die Woche darauf folgt das Erwachsenenturnier. (O-Ton)
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Dann sehen wir uns entweder beim Jugendturnier oder beim Erwachsenenturnier wieder.
Spenden für die Flutopfer in Simbach werden natürlich noch immer gebraucht – Und Helfer auch!

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