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Victoria Pöllmann Landkreis Mühldorf > Stadt Mühldorf >
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Josef J. Pöllmann
Stadt Waldkraiburg > Neumarkt St. Veit > Gemeinde Ampfing > Stadt Altötting > Mühldorf-TV ist durch die BLM lizenziertes Lokalfernsehen
Josef J. Pöllmann ist Mitglied im Deutschen Presse Verband
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Das gab's 2016 bei Mühldorf-TV und bei Altötting-TV
Hier können Sie nachlesen, worüber wir in KW 41/2016 berichtet haben.
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Nr.
Thema LZ Archiv KW Ersch.
222 Einweihung der neuen Intensivestation und Intensive-Care-Station an der Kreisklinik und Tag der offenen Tür 13:45 41 14.10.16
Eine kleine Blaskapelle empfing die Gäste zum Festakt zur Eröffnung der neu gestalteten Intensivstation in der Kantine der Kreisklinik. Kliniken-Geschäftsführer Heiner Kelbel begrüßte die Gäste herzlich: Staatsminister Dr. Marcel Huber, MdB Stephan Mayer, Pfarrer Roland Haimerl, die beiden Polizeichefs, zahlreiche Bürgermeister, eine Reihe Kreisräte, Mitarbeiter der Klinik, die Planer die Baufirmen. Und natürlich Aufsichtsratsvorsitzenden Landrat Georg Huber.
Den Bauleuten dankte er für rechtzeitige Fertigstellung, auch wenn‘s erst in der vergangenen Nacht war.
Er wunderte sich, daß er auf der Gästeliste so viele erkannte, die schon einmal Gast in ihrem „Etablissement“ waren und trotzdem wieder gekommen sind. Das zeigte ihm, die Behandlung kann nicht so schlecht gewesen sein! Allen anderen sagte er: (O-Ton 54:08:00 Keine Angst - Wir kriegen Euch alle! - Gelächter)
Schon bei der Segnung der neuen Operationssäle war klar, daß ein weiterer Bauabschnitt bevorsteht. Nicht klar war aber, was es bedeuten würde, die alten OP-Räume zu entkernen. Lärm, Staub und Umleitungen schienen kein Ende zu nehmen. Trotzdem sind die Patientenzahlen so angestiegen, daß ihnen das Ministerium 20 zusätzliche Planbetten für Mühldorf und 4 für Haag in Aussicht gestellt hat.
Es klang so einfach: Wir bauen aus einem alten OP eine moderne Intensivstation. Dabei gab es kaum Außenwände für das geforderte Tageslicht. So kamen die Architekten auf die Idee über Dachfenster und Lichthöfe für Helligkeit zu sorgen.
Nach dem Öffnen der Decken konnte sich keiner vorstellen wie das werden würde. Im Sommer haben sie dann das alte Dach entfernt. (O-Ton Gefühlt hat es seither nur noch geregnet!)
Er dankte besonders Aufsichtsratsvorsitzendem Landrat Georg Huber, mit dem sie nur über Sachthemen und die weitere Entwicklung des Hauses diskutieren und nicht so agieren wie zuletzt im Landkreis Rottal-Inn.  Er war froh, daß es hier anders läuft. (Applaus)
Jedenfalls ist jetzt alles dicht, alle Räume sind trocken und begehbar und sorgen sicher für genau so große Augen wie sie Landrat Huber vor zwei Wochen bei der Besichtigung gemacht hatte!
Schluß ist aber noch lange nicht: Jetzt werden die Räume der bisherigen Intensivstation umgebaut zu einem Aufwachraum und eine Erweiterung der neuen OPs.
Dazu werden in beiden Kliniken die W-Lan-Netze ausgebaut und so die Digitalisierung vorangetrieben. Nächstes Jahr sollen so während Visiten alle Krankendaten am Patientenbett zur Verfügung stehen. Stillstand gibt es an der Klinik Mühldorf nicht!
Heiner Kelbel war stolz auf das, was die Kliniken und ihre Mitarbeiter geschafft haben. Und das seit 2005 ohne Defizitausgleich - alles selbst erarbeitet.

(O-Ton Ein wichtiger Tag für die Klinik Mühldorf – mich ganz persönlich) freute sich Chefarzt Dr. Wolfgang Richter über die Neugier der Zuhörer auf das was sie gemeinsam mit ihren Steuergeldern geschaffen haben.
Auch wenn eigentlich gar niemand in diese neue Intensivstation und in die neue „Intermediate Care“-Station will, in diese „Horror-Abteilung“ wie die öffentliche Meinung sie sieht. Sie ist fast so beliebt wie die Pathologie! (Gelächter)
Das ist schwer zu erklären und basiert wohl auf vielen Vorurteilen wie etwa der „unmenschlichen Apparate-Medizin“. Tatsächlich könnten sie gar nicht besser aufgestellt sein wie sie das jetzt sind.
Natürlich helfen die neuen Stationen mit ihrem „Raum zum Atmen“, mit mehr Licht und freundlicherer Atmosphäre Patienten und Mitarbeitern sehr.
Ist das aber ausschlaggebend für eine gute Intensivmedizin? Dafür verantwortlich ist viel mehr die fachliche Kompetenz und die Zuwendung der Therapeuten. Die machen den Unterschied. Diese Mitarbeiter stehen leider immer etwas im Schatten weil eigentlich gar niemand zu ihnen will!  Man nimmt sie im Schatten des Operateurs billigend in Kauf!
Dabei sollten Patienten Kliniken eigentlich nach der Qualität der Intensivmediziner aussuchen.
Das erläuterte Dr. Wolfgang Richter am Beispiel eines Patienten, den sie mehr als 45 Minuten am offenen Herzen durch Herz-Druckmassage am Leben erhalten mußten. In dieser Zeit haben die Anästhesisten dafür gesorgt, daß der Patient schließlich gesund entlassen werden konnte. Sie und ein ganzes Batallion Schutzengel – solche mit Flügeln und solche, die ihr Handwerk exzellent beherrschen haben für demütiges Staunen des Operateurs gesorgt.
Deshalb freute er sich besonders, Dr. Martin Kahl, dem Chef der Intensivmedizin diese wunderbaren neuen Räume übergeben zu können.
Dr. Wolfgang Richter war überzeugt, Patienten und Personal haben nun beste Arbeitsbedingungen. Er dankte allen Mitarbeitern, die dazu beigetragen haben, daß sich die Klinik so hervorragend entwickelt hat, daß das sogar in München aufgefallen ist.
Er dankte Staatsminister Dr. Marcel Huber, der viel Rückenwind geschickt hat. (O-Ton )
Besonderen Dank drückte er Aufsichtsratsvorsitzendem und Landrat Georg Huber aus, der sich unvergleichlich gut auskennt in der Krankenhauspolitik, und sich trotzdem aus wichtigen Entscheidungen heraushält. Für das große Vertrauen und die freie Hand, die er den Chefärzten bei der Entwicklung beider Häuser läßt, dankte ihm Dr. Wolfgang Richter sehr. Er war sicher, dieser Führungsstil ist ein wesentlicher Garant für den gemeinsamen Erfolg.

Architekt Matthias Kirn ging es jetzt gut. Er freute sich, einen weiteren wichtigen Abschnitt fertiggestellt zu haben. In den neuen Räumen erfüllen die Ärzte eine wichtige gesellschaftliche Aufgabe. Sie lassen den Menschen die beste Unterstützung angedeihen, denen es richtig schlecht geht.
Für ihre Unterstützung bei der Planung und der Umsetzung der neuen Räume dankte Matthias Kirn allen Schwestern und Ärzten. Es war eine sehr fruchtbringende Zusammenarbeit. (Applaus)
Entstanden ist ein höchst komplexes Gebilde mit aufwändigsten Konstruktionen und Installationen, wie das eben heute im Krankenhausbau so üblich ist. Viele Ingenieure, Handwerker und die Projektsteuerung zusammen mit der Klinikleitung haben es gemeinsam geschafft. Dafür sagte er allen ein herzliches Vergelt‘s Gott und war stolz auf das gemeinsam Geleistete.

Staatsminister Dr. Marcel Huber, der selbst vor mehr als 58 Jahren in diesem Haus das Licht der Welt erblickte, war überzeugt, fast nirgends auf der Welt leben die Menschen so gut wie in Bayern. Allerdings ist das auch in Bayern nicht überall gleich.
Daß es hier so gut ist, ist der Erkenntnis zu verdanken, daß hier nie Stillstand eingetreten ist. 2007 die Generalsanierung,  dann der Neubau der Sterilisation, der Endoskopie und der Operationssäle und jetzt die Intensivstation und die „Intermediate-Care“-Station bieten jetzt einen sehr hohen Standard.
Von 1980 bis zum Abschluß des nächsten Bauabschnitts wird der Freistaat dafür hier weit über 82 Millionen Euro investiert haben.
Das ist nur möglich, weil‘s hier Leute gibt, die anschieben, Ideen haben und sich trauen sie umzusetzen. Mit Landrat Huber als Motor und dem Kreistag als Unterstützer war das möglich. Ihnen allen dankte er im Namen des Freistaates und der Bevölkerung des Landkreises Mühldorf.
Dank galt auch den Mitarbeitern der Klinik, die Menschen mit großem fachlichen Können und der nötigen Empathie entgegentreten und Patienten nicht als Kunden behandeln. Es geht also nicht nur ums Geld sondern auch darum, was sie alle hier leisten.
Dr. Marcel Huber wünschte allen, die die hochwertige medizinische Versorgung hier anwenden müssen, daß sie möglichst vielen Patienten so helfen können, daß sie wieder in ihr gewohntes Leben zurückkehren können.

Landrat Georg Huber freute sich besonders, Dr. Michael Prostmeier begrüßen zu können, den Leiter der Klinik Altötting. Nur in der Zusammenarbeit aller Kräfte können Mittel sinnvoll eingesetzt werden und die Bevölkerung bestmöglich versorgt werden. Politikerzwists nutzen niemandem. (Applaus)
Landrat Huber dankte sehr den Mitgliedern des Kreistages, die es seit 2002 ermöglicht haben die Kliniken des Landkreises in die Zukunft zu führen. Gemeinsam mit wirklich allen Mitarbeitern ist es gelungen, das Haus auch wirtschaftlich erfolgreich zu machen.
Er dankte für die gemeinsamen Abendtermine in denen sie in größerem Kreis diskutieren und auch gelegentlich Neues erdenken, das dann auch umgesetzt wird.
So geht es auch weiter mit dem nächsten Bauabschnitt, zu dessen Realisierung er wieder um die Unterstützung des Kreistages bat. Und auch für das kleine Hotel, das im Klinikgarten gebaut soll.
Alles was so bisher entstanden ist, hat sich als gut erwiesen. Dafür dankte Landrat Huber den Verantwortlichen und allen Mitarbeitern.
Gemeinsam wollen sie in den Patienten nicht den anonymen Kunden sehen sondern den Menschen für dessen Wohlergehen sie sorgen dürfen.
Auch wenn vereinzelt Kritik geäußert wird, gibt es doch viel Lob für alle Bereiche, von der Küche über die Schwestern bis zu den Ärzten. Sie alle machen es Patienten leicht, Hilfe anzunehmen, die manchen peinlich sind. Sie vermitteln immer ein gutes Gefühl. Dafür dankte er allen Mitarbeitern gleichermaßen. (Applaus )
Inzwischen wurden für OP und Intensivbereich mehr als 24 Millionen Euro investiert. Geld, das die Kliniken selbst erwirtschaftet haben. In den kommenden Jahren werden weitere 30 bis 40 Millionen investiert um das Haus dauerhaft auf der Höhe der Zeit zu halten. Dieses Geld fließt in Gebäude und Technik und besonders in die Aus- und Weiterbildung des Personals, das schließlich der Garant für den Erfolg ist.
Damit gratulierte Landrat Huber auch im Namen des Kreistages den beiden Geschäftsführern Heiner Kelbel und Dr. Wolfgang Richter zu diesem gelungenen Werk. Er war überzeugt, auch die wirtschaftliche Entwicklung wird so weitergehen wenn die niedergelassenen Ärzte ihnen weiter so ihr Vertrauen schenken, wie das in den zurückliegenden Jahren war. Sein besonderer Dank galt Dr. Martin Kahl und seinem Team, die maßgeblich an der Entwicklung mitgewirkt haben. (O-Ton Großes Kompliment und Dankeschön…)
Landrat Huber lobte die Größe der Ärzte, die ihre Grenzen kennen und Patienten an Kollegen abgeben, wenn sie dort besser versorgt werden können.
Da er selbst aus dem Bauwesen kommt, war Landrat Huber sehr erstaunt, was die Planer und Bauleute aus der ehemaligen Bruchbude gemacht haben. (O-Ton)
Er wünschte den Ärzten und Besuchern ebensolches Staunen das er selbst bei der ersten Besichtigung erlebt hat.

In einem der neuen Intensiv-Care-Räume freute sich Chefarzt Dr. Martin Kahl über das freundliche Klima, das Patienten den Aufenthalt angenehm macht. Ähnliches hat er bisher kaum erlebt.
Er erläuterte das Konzept, das vorsieht, die Patienten schnell von der Zwischen-Intensiv-Station zur Intensivstation verlagern zu können. Damit bieten sich viel bessere Möglichkeiten als wenn sie in verschiedenen Stockwerken angeordnet wären.
10 Doppelzimmer bietet die Zwischen-Intensiv-Station, alle mit Nasszellen, Fernsehen und der nötigen medizinischen Ausrüstung.

Um die Ecke findet sich die Intensivstation mit 8 Einzelzimmern – ein großer Fortschritt gegenüber den bisherigen Mehrbettzimmern. Ein Modellpatient zeigte die medizinisch-technischen Möglichkeiten und die Gäste bestaunten die natürliche Lichtstimmung, die durch Oberlichten, Lichthöfe und Fotowände geschaffen wurde. Man wähnt sich in einem sommerlichen Tal in den Alpen.

Im Zentralbereich, also der Schaltzentrale der Abteilung, von wo aus alle Intensivpatienten überwacht werden, nahmen diePfarrer die Segnung der Räume vor.
Pfarrer Roland Haimerl war schon oft Patient in der Klinik und überzeugt, hier gut aufgehoben zu sein. Er hat hier immer Trost gefunden und beste medizinische Versorgung.
Hier folgen sie Jesus nach, der auch immer Trost gespendet hat. Dafür dankte er allen, die sich hier mit ganzer Kraft für andere einsetzen.
So segneten sie alle, die hier arbeiten und alle, die diese Leistungen in Anspruch nehmen müssen.

Die Klinikseelsorger Klaus Wendel und Martin Kuhn brachten die guten Wünsche und Bitten symbolisch dar: Ein Herz für die Anteilnahme, einen Spiegel für die Selbstachtung, ein Kissen für die Schwerst- und Schwerkranken, ein Brot für die Belastung jedes einzelnen, einen Wein für die Genesung und schließlich ein Kreuz als Zeichen der Erlösung und des Trostes Jesu und die Hoffnung in Ihm.
Sie schlossen die Segnung mit dem „Vater unser“.

Am Nachmittag öffnete die Klinik die neuen Abteilungen für die Öffentlichkeit. Sie führten die Besucher in kleinen Gruppen durch die neuen Abteilungen und erläuterten Räume und Leistungen.
Dieses Angebot nahmen mehrere Hundert Landkreisbürger gerne an und informierten sich ausführlich über das was hier mit sehr viel Arbeit entstanden ist.
223 Rückt Deutschland nach rechts? - Podiumsdiskussion von Mühldorf ist bunt 13:50
In der Schenkerhalle des Kreisjugendrings in Waldkraiburg begrüßte Richard Fischer, stellvertretender Vorsitzender von „Mühldorf-ist-bunt“ eine Reihe Zuhörer und auf dem Podium SPD-MdL Florian Ritter, den freien Journalisten Robert Attenhauser, den Gewerkschafter Wolfgang Veiglhuber und den Politikwissenschaftler Aykan Inam, der kurzfristig dazugekommen war. Unter den Zuhörern SPD Bundestagskandidatin Annette Heidrich, Kreisrat Alexander Will, SPD Ortsvereinsvorsitzender Bernd Wegmann und der Vorsitzende der Seliger-Gemeinde Peter Schmidt-Rannetsberger.
Nach den politischen Veränderungen in Europa wollten sie ausloten, ob es in Deutschland und Europa einen Rechtsruck gegeben hat führte Richard Fischer ein. Wie könnte man die Politik wieder für junge Leute attraktiv gestalten, die sich wohl kaum mehr dafür interessieren? Hat die Demokratie noch eine Chance in Zeiten, in denen Leute ohne nachzudenken jedem Populisten nachlaufen? Hat also die Flüchtlingskrise zu Diskussionen geführt, die ein Gedankengut nach oben gespült haben das man längst überwunden glaubte? Ist Deutschland und Europa also nach rechts gerückt?

MdL Florian Ritter blickte auf die rechtsgerichteten und populistischen Strömungen in den europäischen Nachbarländern wo solche Parteien zum Teil sogar regieren oder in Parlamenten maßgeblichen Einfluß ausüben. Das bekannteste Beispiel ist Ungarn, wo solche Kräfte mit Victor Orban sogar den Ministerpräsidenten stellen.
In Polen, Dänemark, den Niederlanden, in Frankreich, in Italien, in Schweden, in Österreich und nicht zuletzt in Großbrittannien haben sich solche Kräfte erhebliche Unterstützung in der Bevölkerung gesichert. Das führte in Großbrittannien bis zum Brexit-Votum.
Im Vergleich zu den anderen Ländern ist die AfD ein relativ neues Phänomen und noch nicht fest im Parteiensystem etabliert.
Die rückwärtsgewandte Politik dieser neuen Parteien macht es immer schwieriger europaweite Problemlösungen zu finden, angefangen von der Wirtschafts- und Sozialpolitik bis zur Verteilung der Flüchtlinge. Dabei geht es heute nicht mehr ohne konsensorientierte europäische Politik.
Die neuen rechtspopulistischen Parteien haben die früheren rechtsradikalen Parteien abgelöst. Sie vertreten keine Rassenlehre mehr, verstehen Völker aber immer als Abstammungsgemeinschaften mit statischem kulturellen Zusammenhang ohne Weiterentwicklungsmöglichkeiten durch Einflüsse von aussen.
Forschungen haben ergeben, diese Kräfte erhalten Zulauf durch sogenannte Modernisierungskrisen, also durch Menschen, die vom Fortschritt überholt - oder an den Rand gedrängt werden. Solche, die ihren sozialen Status und das eigene Wertegerüst bedroht sehen.
Die neuen Parteien sammeln solche vermeintlichen Verlierer ein und formulieren ihre Probleme, bieten aber selbst keine Lösungen an. Allerdings untergraben sie so das Vertrauen in die Problemlösungskompetenz des Staates.
(O-Ton Die angebotenen Lösungen sind keine Lösungen!)
Nach Florian Ritters Meinung lag ein Grund für den Zulauf im aufkommenden Neoliberalismus der vergangenen Jahre, der zum Abbau von sozialen Sicherungssystemen und der Solidargemeinschaften geführt hat. Das ist bei allen rechtspopulistischen Parteien Europas gleichermassen zu beobachten.
Was also tun?
Man darf sich nicht die Themen der Diskussionen durch solche Parteien diktieren lassen und muß intensiv die freiheitlich-demokratische Grundordnung verteidigen, die auf den Menschenrechten basiert und allen Menschen gleichermaßen zusteht.
(O-Ton Politik muß für alle gemacht werden – nicht nur für Flüchtlinge….)
Es gibt keine Alternative zu einer Politik der sozialen Gerechtigkeit und des sozialen Ausgleichs.

Aykan Inam von der islamischen Religionsgemeinschaft Ditib wollte mehr auf die Islamfeindlichkeit und die Diskriminierung eingehen, die er in weiten Bereichen der Bevölkerung ausmachte – und auf Übergriffe auf Moschee-Gemeinden und Moscheen.
Er kritisierte die Nichtbeachtung solcher Straftaten in den Statistiken der Behörden obwohl gerade solche Zahlen die schwierige Lage der Muslime und der Moscheen in Deutschland belegen könnten.
Ditib-eigene Erhebungen haben gezeigt, daß es von 2001 bis 2011 219 solcher Übergriffe gegeben hat – eine sehr große Zahl.
Allein 2015 waren schon mehr als 80 Anschläge zu verzeichnen. Fragt man Deutsche zum Thema Islam kommen nur negative Dinge: Benachteiligung der Frauen, Fanatismus, Engstirnigkeit und Gewaltbereitschaft. Das bestätigen Politiker und Medien pauschal. Dabei sehen sich die Muslime als Teil der Gesellschaft.
Besonders seit den Anschlägen in New York 2001 sehen die Deutschen die Muslime als Gefahr und wenig loyale Migranten. Dabei wurden viele hier geboren und besitzen die deutsche Staatsbürgerschaft.
Aykan Inam warf der deutschen Bevölkerung ein verzerrtes Selbstbild vor, das wiederum die Muslime ausgrenzt. Dazu bei trägt das Übertragen politischer Probleme in anderen Ländern auf die hier lebenden Muslime.
Leider werden immer wieder moslemische Themen politisiert und ideologisiert und so häufig zu Wahlkampfthemen gemacht. Dabei gilt doch die Trennung von Kirche und Staat!
(O-Ton Religionskritik ist erlaubt – natürlich! - Islamkritik kann man auch…. )
Leider ergreifen viele selbsternannte Islamexperten das Wort, die davon keine Ahnung haben. So entsteht Islamfeindlichkeit. (Alle Zuhörer lachen oder gähnen!)
Dabei würden sie gerne allen erklären, was der Islam eigentlich ist. Steht der Islam nun über dem Grundgesetz oder nicht? Wie das ist zeigen die Muslime, die seit Jahrzehnten in Frieden und im Einklang mit den deutschen Gesetzen hier leben.
Aykan Inam kritisierte die Berichterstattung in den Medien in denen nach seiner Meinung zu wenige moslemische Journalisten arbeiten. Es gibt zu wenige Migranten in den Redaktionen. Auch hier sollte eine interkulturelle Öffnung stattfinden. So bleibt es dabei, daß hier zwei Gesellschaften parallel existieren, die Europäer und die Muslime.
Positiv ist die Einführung von islamischem Religionsunterricht, die Einrichtung von Lehrstühlen für Islam an vier Universitäten und Moslems in Uni-Beiräten. Auch das wird immer wieder kritisiert, weil Moslems so Deutschland unterwandern und ihre Herrschaftsansprüche durchsetzen würden.
Dabei wollen sie nur ihre Rechte gleichberechtigt wahrnehmen. Deshalb ist auch wichtig, daß Begrifflichkeiten geklärt werden. So regelt die Scharia den ganzen Alltag des Moslems und ist nicht nur dazu da, Diebe durch Händeabhacken zu bestrafen. Das ist für Muslime ganz normal.

Auf Richard Fischers Frage meinte der freischaffende Journalist Robert Attenhauser, die Demokratie ist so lange nicht in Gefahr wie es die Pressefreiheit gibt.
Erst aber wollte auf er Aykan Inam eingehen und klarstellen, man muß kein Flüchtling sein um über die Flucht zu schreiben und kein Moslem um über Moslems zu schreiben. Allerdings muß sich der Journalist vorher eingehend informieren. Nur die Sicht von aussen ermöglicht einen unabhängigen Blick auf die Themen!
Verglichen mit anderen Ländern herrscht in Deutschland Pressefreiheit. Andernorts werden Journalisten getötet – über 100 jedes Jahr.
(O-Ton In Deutschland ist das vergleichsweise ungefährlich – vor allem im Regionalen… ) Da schimpft vielleicht einmal ein Stadtrat, ein Bürgermeister oder ein Landrat…
Trotzdem gab es 2015 in Deutschland 39 gewalttätige Übergriffe auf Journalisten.
Die Pressefreiheit ist im Grundgesetz geregelt. Die Presse übt so die öffentliche Kontrolle aus und verhindert Machtmißbrauch. Allerdings wird immer wieder versucht zu zensieren.
Obwohl in zahlreichen strittigen Verfahren immer wieder der Presse der Rücken gestärkt wurde, ist heute das uralte Schlagwort von der Lügenpresse wieder in aller Munde. Und obwohl gerade die AfD eine breite Medienlandschaft fordert, schließt sie doch Journalisten aus.
Gerade die Vorgänge in der Türkei zeigen, daß die Pressefreiheit ein hohes Gut ist, das immer wieder verteidigt werden muß. Überall in der Welt.
Allerdings muß sie auch intern verteidigt werden weil die Medienhäuser das Personal in den Redaktionen reduzieren und immer mehr Aufgaben den Journalisten aufbürden. Ordentliche Arbeit ist kaum mehr möglich. Daneben sehen sich Journalisten zunehmender Einflußnahme ausgesetzt und der Benachteiligung wenn sie kritisch berichtet haben.
(O-Ton Unterm Strich: …. )

Gewerkschafts-Öffentlichkeitsreferent Wolfgang Veiglhuber sollte darstellen welche Auswirkungen die neuen politischen Strömungen auf die Rechte der Arbeitnehmerschaft haben.
Da die AfD noch nirgends mitbestimmt kann man einen Einfluß daraus noch nicht erkennen, meinte der Gewerkschafter. Auf Grund des Programms der AfD meinte, er sie knüpfen an viel Bekanntes an.
Allerdings will die Europäische Kommission aus den Erfahrungen der zurückliegenden Krisen die Arbeitsgesetzgebung aufweichen, Flächentarifverträge zurückdrängen und ähnliches. Ganze Stäbe arbeiten dort daran, bestehende Strukturen zu zerschlagen. Die AfD fällt da gar nicht auf.
Die Gefahr für die Arbeitgeber kommt viel mehr von einer zunehmend liberalen Wirtschaftspolitik, die versucht… (O-Ton die Lebenslüge der Union zu erhalten, die darin besteht, daß man meint, mit einer gemeinsamen Währung gleiche Lebensbedingungen überall schaffen zu können. )
Die Realität sieht ganz anders aus. Viele Europäer empfinden die Politik in der Union nur noch als Zumutung und wenden sich deshalb von den etablierten Parteien ab und den Populisten zu. Egal wo sie sich bisher verortet hatten.
Wenn man über die AfD spricht muß man sich also erst einmal die etablierten Parteien genauer anschauen. Nur so kann man die Menschen ernst nehmen und sich sachlich mit der AfD auseinandersetzen.
Seit einem Aufruf von über 200 Wirtschaftsliberalen im Jahr 2005 wurden viele soziale Errungenschaften zurückgedreht. Einer von ihnen war Professor Bernd Lucke, der Gründer der AfD. Ihre Ideen gehen zurück auf Friedrich-August von Hayek, und finden sich auch heute noch in den Statuten der AfD.
Die zweite ideologische Quelle hat Thilo Sarrazin mit seinem Buch „Deutschland schafft sich ab“ geliefert, das eine Kampfansage an die unteren Klassen der Gesellschaft ist. In seinem Buch sortiert er die Menschen nach ihrer Nützlichkeit und bringt die Vererbung von Intelligenz wieder zurück, die nach 1945 überholt geglaubt war.
Die dritte Quelle sind die sogenannten „Identitären“, die einen völkischen Nationalismus wieder aufbauen wollen.
Alle drei Strömungen vermischen sich und reden dem rein wirtschaftlichen Denken des Marktes das Wort. Sie ignorieren dabei die Interessen des Einzelnen und stellen das Völkische in den Mittelpunkt, unterstellen also die Interessen des Einzelnen dem Interesse des Volkes.
So steht etwa in einem Handbuch der österreichischen FPÖ: (O-Ton Es entspricht freiheitlicher Geisteshaltung…. )
Wenn also das Volk „Träger von Rechten“ ist, unterstellt man etwa in Polen einen dubiosen Volkswillen mit selbständigen Rechten, die über der Politik und der Demokratie stehen.
Das setzt allerdings ein homogenes Volk voraus, das es – wie die Geschichte lehrt – nie gegeben hat. Wenn also Arbeitnehmer AfD wählen, dann untergraben sie damit selbst die Errungenschaften vieler Jahrzehnte intensiven Kampfes für Arbeitnehmerrechte.

In der folgenden Diskussion gingen die Podiumsteilnehmer auf die Fragen der Zuhörer ein, die von divergierender Gesetzgebung in den verschiedenen EU-Ländern bis zu Maßnahmen der EU reichten, die Politik einzelner Länder per Strafverfahren zur Ordnung zu rufen.

Nach fast einstündiger Diskussion hatten Gäste und Podiumsteilnehmer zwar eine ganze Reihe Veränderungen in der Gesellschaft umschrieben und Tendenzen ausgemacht. Eine eindeutige Antwort auf die Frage, ob es in Deutschland und der EU schon jetzt einen Rechtsruck gibt, blieben sie aber schuldig. Allerdings muß eine fundierte und wehrhafte Demokratie verschiedenste Einflüsse aushalten und sich dagegen verteidigen können. Daran mit zuwirken forderten Podiumsteilnehmer und Organisatoren jeden mündigen Bürger auf.
So wünschte sich zum Abschluß Robert Attenhauser mehr interessierte Zeitungsleser, Aykan Inam das Eintreten der breiten Mitte, Wolfgang Veiglhuber die Distanzierung des aufgeklärten Teils der Gesellschaft vom völkischen Nationalismus und Florian Ritter mehr Leute, die sich für ihre Mitbürger einsetzen um mit den Zuzüglern gemeinsam die Gesellschaft zu gestalten anstatt anonym ihren Hass in sozialen Medien zu verbreiten.
224 Zwei voll ausgestattete Abrollcontainer für die Feuerwehr Mühldorf - Nur halb so teuer 8:35
Vor etwa eineinhalb Jahren stand die Feuerwehr Mühldorf vor der Aufgabe, ein neues Transportfahrzeug anzuschaffen. Damals entschied sich die Führung für ein ganzes Transportsystem mit einem besonderen Haken-LKW und sogenannten Abrollbehältern.
Den LKW konnte die Wehr bereits im Herbst vergangenen Jahres in Dienst stellen. Nun folgten zwei Abrollbehälter, die das Fahrzeug bei Bedarf einfach auf die Ladefläche zieht.

Zur Segnung der neuen Transportsysteme fanden sich im Gerätehaus neben den Mitgliedern der Wehr alle drei Bürgermeister, eine Reihe Stadträte, Abteilungsleiter im Rathaus, Pfarrerin Susanne Vogt und Diakon Alfred Stadler ein.
Sie alle hieß Feuerwehr-Vereinsvorstand Jürgen Skoluda herzlich willkommen.

Diakon Alfred Stadler und Pfarrerin Susanne Vogt nahmen die Segnung der beiden Abrollbehälter vor.
Pfarrerin Susanne Vogt las eine Geschichte aus dem täglichen Leben aus Psalm 66. Die Geschichte zeigt, daß auch Christen gefährdet sind, Unfälle oder Krankheiten erleiden, es dann aber Christenpflicht ist, gegenseitig zu helfen.
Das macht die Feuerwehr in organisierter Form und nutzt dazu so spezialisiertes Gerät wie hier in den Containern. Eine tolle Sache!
Bei aller Hilfe vertrauen wir auf Gottes Kraft und Stärke, auf die wir immer bauen können.

Diakon Alfred Stadler sagte Dank für die Schöpfung und die göttliche Ordnung, die wir mit allen Mitteln und Gottes Hilfe bewahren dürfen.
Damit segneten sie die beiden Abrollbehälter und alle, die sie angeschafft und bereitgestellt haben und die mit ihnen arbeiten und anderen helfen.

Kommandant Günther Starzengruber erinnerte an die Segnung des „Hakenfahrzeugs“ vor Jahresfrist dem nun die Behälter folgen. Mit der neuen Lösung haben sie jetzt die Möglichkeit, viel Material und Technik schnell und kostengünstig an den Einsatzort zu bringen.
Die neuen Behälter ersetzen dabei nicht die bisherigen Gitterboxpalletten, die Günther Chatellier eingeführt hat, sondern nehmen sie einfach auf.
Zudem sind sie nun kompatibel mit anderen Diensten: Feuerwehr Waldkraiburg, dem Bauhof, dem THW und einer Reihe Baufirmen, die die selbe Technik nutzen und im Ernstfall mithelfen können.
Hier stehen also zwei „Ladepritschen“, 6 Meter lang, 2 Meter-Vierzig breit und 2 Meter-zwanzig hoch. Sie entsprechen einer DIN-Norm und dürfen so auf der Straße und auf der Schiene transportiert werden.
Da sie mit einer Plane verschlossen sind, können sie leicht be- und entladen werden und stehen im Bedarfsfall auch für andere Transportaufgaben zur Verfügung.
Über die zweigeteilte Heckklappe kann sogar ein Gabelstapler hineinfahren.
Einer der Behälter ist für die Bekämpfung von Ölschäden ausgestattet und enthält alle dafür nötigen Utensilien: Ölsperren, Ölschlingen, Behälter zum Aufnehmen des Öls und vieles mehr. Gegenüber der bisherigen Verladung dieser Gegenstände spart die Wehr im Ernstfall eine halbe Stunde Zeit.
Im zweiten Behälter sind 9 Tauchpumpen, 9 Chiemseepumpen, Wassersauger, einer Tragkraftspritze, zwei Auffangbehältern, Kabel, Schlauchmaterial und viele Kleinteile.
Zusammen verfügen sie über eine Gesamt-Pumpkapazität von 22.000 Litern pro Minute – eine Menge!
Das Besondere aber ist, daß die beiden Behälter nur 38.550 Euro gekostet haben, für die sie bei Feuerwehrausstattern 84.000 Euro hätten bezahlen müssen. Das war möglich, da sie die Behälter bei Fuhrmann in Erharting gekauft und selbst ausgebaut haben. (Applaus)
Sie haben so nicht nur viel Geld gespart sondern auch noch bekommen was sie gebraucht haben. Mit den Original-Feuerwehrbehältern wären die Fahrzeuge nicht durch‘s Münchner Tor auf den Stadtplatz gekommen.
Den Ausbau in Eigenregie konnten sie nicht fertigmachen weil der Einsatz in Simbach dazwischenkam. Genau das, was hier drin ist, wurde dort nämlich dringend gebraucht. Und so waren sie gleich dort und haben alles auf Herz und Nieren testen können.
In Simbach hat sich schnell herumgesprochen, was „die Mühldorfer“ da alles haben und so kamen andere Dienste sich Technik auszuleihen - 7 Feuerwehren und 2 THW-Einheiten. So konnten sie zwei komplette Straßenzüge bedienen.
Die Erfahrung daraus haben sie dann in den Ausbau und die Ausstattung einfließen lassen.
Für das alles dankte Günther Starzengruber den beteiligten Firmen und vor allem der Stadt und dem Stadtrat, die immer hinter ihrer Wehr stehen und sie noch nie im Stich gelassen haben.
Dank galt auch dem internen Ausbauteam, die viel Zeit investiert haben und allen die hier viel Arbeit geleistet haben. Dazu gehört auch der Bauhof, der die Behälter so preiswert beklebt hat.

Bürgermeisterin Marianne Zollner genoss den Anblick von so vielen Feuerwehrleuten, die für die Sicherheit der Mühldorfer und die Hilfe in der Not so hervorragend sorgen.
Sie dankte für die wunderbare Zusammenarbeit zwischen Stadt und Feuerwehr und sah die Dankschuld bei der Stadt. Schließlich übernehmen sie ehrenamtlich Pflichtaufgaben der Stadt, die diese nie bezahlen könnte.
Marianne Zollner versicherte den Feuerwehrleuten auch weiter für die hervorragende Ausstattung sorgen zu wollen und darauf zu achten, daß die Zusammenarbeit mit den umliegenden Wehren genau so gut weitergeht wie das bisher läuft. Hier ist der Landkreis bestens aufgestellt.
Große Anerkennung zollte sie der Wehr für die Eigeninitiative bei der Beschaffung, die der Stadt so viel Geld gespart hat. Diese Kooperation und die Zusammenarbeit aller sollten sie auf jeden Fall fortsetzen. Sie haben bewiesen, daß sie mit dem Geld der Stadt verantwortungsvoll umgehen und so gibt sie das Geld der Bürger für die Wehr gerne aus.
(O-Ton „Bei den Unwettern heute hilft manchmal nur noch beten. Und wenn das nichts mehr hilft, haben wir immer noch unsere Feuerwehr!“)

Kreisbrandmeister Franz Dirnberger beglückwünschte die Feuerwehr Mühldorf, die jetzt für alle Notfälle gut gerüstet ist und das auch noch schnell macht. Er lobte die Anstrengungen, die Technik kompatibel mit der anderer Wehren zu gestalten. Nur so können viele Kräfte gleichzeitig anpacken und helfen. Eine tolle Sache! Jetzt müssen sie damit üben, damit im Ernstfall jeder Handgriff sitzt.

Abschließend überreichten Kommandant Günther Starzengruber und Bürgermeisterin Marianne Zollner die Hochwassermedaille des Freistaates und dankte so für die Hilfe beim Einsatz in Simbach.

Bevor‘s endlich daran ging, die beiden Container zu besichtigen, überreichte Klerus-Verbands-Geschäftsführer Gerhard Deißenböck einen Rauchschutzvorhang der Bayerischen Verischerungskammer an die Feuerwehr Stadt Mühldorf. Der Vorhang hilft die Verrauchung etwa von Treppenhäusern zu verhindern und so Leben zu retten.

Dann endlich öffnten sie die beiden Behälter und gaben den Gästen Gelegenheit Behälter und Ausrüstung in Augenschein zu nehmen. Bürgermeisterin Marianne Zollner ließ sich die Ausstattung erklären und war davon begeistert.
225 Der erste Jugendtag am Haus der Jugend in Waldkraiburg 6:45
Zu einem Jugendtag lud das Waldkraiburger Haus der Jugend in die neu gestalteten Räume ein. Christina Martin und ihr Team empfingen die Gäste zur Eröffnung mit einem Gläschen Sekt: Alle drei Bürgermeister, Pater Bernhard Stiegler, Stadträtin Christine Blaschek und Gäste vom M24 aus Mühldorf und vom Jugendzentrum in Haag.

Christina Martin stellte die Neuerungen in sogenannter Jugendsprache vor und ihre Mitarbeiterin Nadine Herdin übersetzte für das „gemeine Publikum“:
Nach vier Monaten Arbeit konnten sie das neu gestaltete Haus vorstellen und den Jugendtag eröffnen.
Sie alle haben sich sehr angestrengt, um das „Projekt Jugendtag“ rechtzeitig fertig zu bekommen. Das war nichts für faule und ängstliche Menschen.
(O-Ton)
Damit begrüßte Christina Martin die Ehrengäste. Sie stellte ihr tolles Team vor: Szabina Santa , Nadine Herdin, und Ilona, denen sie sehr für ihre Unterstützung und ihre Geduld in der Vorbereitungsphase dankte.
Sorgten sie mit ihrer Vorgeschichte noch für Applaus staunten die Ehrengäste dann nicht schlecht, als sie eine Geschichte vortrug, die die Jugendlichen von ihr gefordert hatten.
(O-Ton)
Ohne Dolmetscher hat er die Geschichte kaum verstanden, war Bürgermeister Robert Pötzsch froh über die Begrüßung mit Dolmetscher.
Er freute sich über den ersten „Tag der Jugend“, mit dem sie das Haus wieder mehr ins Interesse rücken konnten. Sein Dank galt auch dem JuPa, das die Veranstaltung unterstützte, besonders weil die abendliche Party bis 2 Uhr dauern sollte. Damit freute er sich auf einen spaßig-sportlichen Nachmittag.
Der begann dann gleich mit einem Tischtennisspiel in dem Robert Pötzsch und Richard Fischer gegen Inge Schnabl und einen jungen Meister antraten. Trotz der kompetenten Unterstützung und vollem Körpereinsatz hatte die dritte Bürgermeisterin gegen die beiden Herren keine Chance…

Sie versuchte es beim Dart gegen Georg Milly, der das Haus bis Oktober 2013 geleitet hatte.
Inzwischen spielten Robert Pötszch und Richard Fischer mit Jugendlichen Tischtennis im Rundlauf.
Sie zeigten Ausdauer und Kondition.
Nebean kämpften die Jugendlichen am Kicker um den Sieg.
Ständig umlagert war der Billard-Tisch. Den übernahmen dann die Bürgermeister und zeigten auch hier erstaunliches Geschick. Das ist ja fast politisch, wenn man einen anstoßen muß, daß der einen anderen anstößt, der erst an der Bande abprallt und dann ins Loch fällt!
Die „Self-Defense Material Arts“-Gruppe demonstrierte Strategien zur Selbstverteidigung. Dabei ging‘s um Schnelligkeit, Genauigkeit und koordiniertes Agieren sowohl allein als auch in der Gruppe.
Das forderte die Gruppe und sorgte für ein Chaos, das bei genauem Hinschauen doch einer Ordnung folgte.
Seine Sportlichkeit und Geschicklichkeit demonstrierte Bürgermeister Robert Pötzsch beim Liegestütz-Hant‘l‘n oder wie man diese Übung nennen könnte. Er ging als Sieger vom Platz.

Herr Bürgermeister Sie haben ja richtig Spaß gehabt! Es gibt aber noch viel mehr zu erleben. (O-Ton)

Später gabs Döner zu kaufen und am Abend eine „fette Party“ im Discoraum im Untergeschoß.

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Dallmayr, Advent 2009