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Victoria Pöllmann Landkreis Mühldorf > Stadt Mühldorf >
Josef J. Pöllmann
Stadt Waldkraiburg > Neumarkt St. Veit > Gemeinde Ampfing > Stadt Altötting > Mühldorf-TV ist durch die BLM lizenziertes Lokalfernsehen
Josef J. Pöllmann ist Mitglied im Deutschen Presse Verband
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Das gab's 2019 bei Mühldorf-TV und bei Altötting-TV
Hier können Sie nachlesen, worüber wir in KW 33/2019 berichtet haben.
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Nr.
Thema LZ Archiv KW Ersch.
166 Die Bierprobe zum Volksfest in Mühldorf - Regentschaft an Volksfestkönigin Carolin Priller übergeben 9:20 33 23.08.19
Bürgermeisterin Marianne Zollner hatte den Innenhof des Mühldorfer Rathauses sanieren lassen um den Gästen der Bierprobe zum Mühldorfer Volksfest einen angenehmen Aufenthalt bieten zu können. Die kamen – empfangen von der „Kloan Blasmusi“ - in solcher Zahl dass der Platz nicht ausreichte und manche oben in der Galerie Platz nehmen mussten.
Gut dass Wolfgang Unertls Weißbier und der Wein aus Flaschen ausgeschenkt wird. Sonst wären statt der zwei noch mehr Fässer auf dem Tisch gestanden. So bliebs bei einem von der Spaten-Brauerei und einem von der Brauerei Erharting. Dass beide die passenden Krüge dabei hatten war ja sowieso klar.
Damit die Gäste mehr Platz hatten musste Christian Leserer seinen fahrbaren Giggal-Grill nebenan in der Gasse aufstellen.

Mit einem Tusch lenkte die Blasmusi die Aufmerksamkeit auf die Bürgermeisterin die sich bestens gelaunt auf dieses wichtige Ereignis freute.
Sie hatte so viele Gäste zu begrüßen das es unmöglich wäre sie alle aufzuzählen. Es waren alle da die zum Gelingen des Volksfestes dazugehören. Angefangen von ihren Stellvertretern, den Stadträten, den Mitarbeitern des Rathauses, den Festwirten, den Brauereivertretern, den Ehrenbürgern, den Stadtwerken, der Polizei bis hin zu Volksfestorganisator Walter Gruber. Und natürlich die zahlreichen Kollegen der Medien.
Einen „special Guest“ begrüßte sie besonders, die frisch gewählte Volksfestkönigin Carolin Priller die auch die Gäste herzlich grüßte. Sie alle sollten einen Vorgeschmack auf die Schmankerl bekommen die‘s auf dem Volksfest zu genießen geben wird.
Marianne Zollner hatte ein kleines Geschenk für sie – Dinge die eine Frau einfach haben muss wenn man das Volksfest besuchen will.
Marianne Zollner übertrug ihr damit auch die Regentschaft über das Mühldorfer Volksfest.

Nachdem die Bürgermeisterin daran erinnert hatte wie Bierproben früher abgelaufen sind und welchen Zweck aber auch welche Konsequenzen sie hatten gings ans Anzapfen.
Walter Gruber band ihr die Schürze der Spatenbrauerei um und sie setzte den Wechsel an. Ganz genau – es sollte ja nichts schiefgehen. Als es still wurde holte die Bürgermeisterin zum ersten Schlag aus…
Also nochmal. Drei Schläge und es war o‘zapft. Und das Festbier floss in die Krüge.

So konnte sie mit Spatenbräu Geschäftsführer Bernhard Klier, Volksfestorganisator Walter Gruber und Volksfestkönigin Carolin Priller auf ein gelungenes Volksfest im Spaten-Festzelt anstoßen.

Dann der zweite Anlauf mit dem Faßl der Brauerei Erharting: Diesmal dabei die Bräuinnen Marlies und Amelie Röhrl und Festwirt Holger Nagl.
Wieder drei Schläge und wieder hieß es O‘zapft is.

Und auch diesmal konnten sie miteinander auf ein gelungenes Volksfest im Hammerwirt-Festzelt anstoßen.
Und damit alle zu ihrem Recht kamen noch ein Bild mit Wolfgang und Silke Unertl und ihrem Festwirt Benno Sigl und Mühldorfer-Alm-Festwirtin Christine Hofer.
Dann endlich konnten sie‘s auch probieren das Weißbier, das Spaten-Festbier und das Erhartinger Festbier und die Weine die‘s auf dem Volksfest geben wird.
(O-Ton Marianne)
(O-Ton Walter)
Carolin Du hast sogar die Regentschaft übertragen bekommen…. (O-Ton)
Richtig gut drauf waren Spatenfestzeltwirt Manfred Werner und Weißbräu Wolfgang Unertl. Manfred – wie schaut denn der Bierpreis bei Euch aus? (O-Ton)
(O-Ton Günther)
Natürlich hat‘s noch eine ganze Zeit gedauert an diesem gemütlichen Abend an dem sich alle schon sehr gefreut haben auf 11 Tage Traditionsvolksfest in Mühldorf.
167 750 Jahre Markterhebung Neumarkt-Sankt Veit - Das Schlossgartenfest 12:35
Was muss das altehrwürdige Schloss Adlstein in Neumarkt-Sankt Veit nicht schon alles gesehen haben… Das was es dieses Jahr erlebt hat liegt aber doch weiter zurück als seine Grundsteinlegung! Zwar wird in der Gründungsurkunde der Marktgemeinde ein „Johannishof“ erwähnt – sicher ist es aber nicht dass damit ein Vorläufer des Schlosses gemeint ist.
Sei es wie es mag: Seit vielen Jahren feiern die Neumarkter am 14. August ihr Schlossgartenfest und erinnern damit an den 14. August 1269, den Tag an dem Neumarkt zum Markt erhoben wurde.

Die Kulturinitiative Q.E.D. lädt dazu alljährlich Mittelaltergruppen aus der Region ein die dafür sorgen dass sich Besucher beim Betreten des Schlossgartens um 500 Jahre zurückversetzt fühlen. Heuer sogar um 750 Jahre. Auch wenn die Grillwürstl und die kleinen Pizzen von Bäckermeister Egbert Windhager doch eher ausgeschaut haben wie auf allen anderen Festen auch.
Ein bissl mulmig konnte es einem schon bei Scriptor Linhart Filius Wild werden der mit stoischer Mine am laufenden Band Haftbefehle ausgestellt hat. So richtig mit Tinte und Feder.
Und mit Siegelwachs und Stempel.

Nebenan hielt die Neumarkter Schlosswacht ihr Waffenarsenal bereit das Nachtwächter Walter Jani natürlich genutzt hat. (O-Ton )

Auf der kleinen Bühne unterhielt die Gruppe Amrun mit historischen Instrumenten und ebensolchen Klängen.

Gaukler Johannes führte seine Kunststückchen allen vor die sie sehen wollten während die Rittersleut‘ ihr Kettenhemd überstreiften.
Und die Kinder Suppe aus der Gemeinschaftsküche erwarten durften.
Dann rief Nachtwächter Walter zur Aufstellung zum großen Festzug. Da waren die Bewirtungszelte an diesem lauen Sommerabend schon gut besucht.
Amtskämmerer Erwin Baumgartner hatte es noch mit einem Chinesen zu tun, zeigte dann aber allen stolz die Gründungsurkunde der Marktgemeinde.

Die Schlossreigenkinder führten den Festzug an der reinzog zum Stadtplatz – um die Sankt Johannis-Kirche herum und wieder zurück zum Schloss.

Angeführt vom Nachtwächter und den Musikern von Amrun.

Hinten nach die Ritter und das gemeine Volk.
--
So kamen sie wieder zurück durch die engen Gassen der Stadt.

Einmal zogen sie ums Schloss herum bevor sie auf der Tribüne vor der kleinen Bühne Platz nahmen.

Die Festgäste begrüßte Amtskammerer Bürgermeister Erwin Baumgartner und erinnerte an die Markterhebung vor genau 750 Jahren als in Neuötting Herzog Heinrich von Niederbayern und Abt Konrad von Sankt Veit die Markterhebungsurkunde unterschrieben haben. Diesen Geburtstag muss die Stadt natürlich groß feiern.
Er freute sich über Mühldorfs Bürgermeisterin Marianne Zollner die gern zum Gratulieren gekommen ist. Die Kreisstadt war ja bei der Stadterhebung 1956 Patenstadt was zu einer engen Verbundenheit geführt hat.
Die Orginal-Gründungsurkunde ist leider verlorengegangen. Vorhanden ist aber eine Urkunde von 1365 in der der Inhalt der Gründungsurkunde enthalten ist. Diese Urkunde haben berufene in lesbares übersetzt. Beides hat die Stadt in eine Urkundenmappe gefasst. So eine Urkundenmappe konnten die Besucher später erwerben.

Damit Bürgermeisterin Marianne Zollner nicht so tatenlos dazustehen brauchte bat er sie um ihr Grußwort.

Marianne Zollner freute sich dabei sein zu können und gratulierte der Stadt herzlich zum Jubiläum. Da Mühldorf zur Zeit der Gründung des Marktes Neumarkt-Sankt Veit Salzburgisch war war die Distanz tatsächlich größer als die räumliche Entfernung.
Das ist lang überholt und so freute sie sich über das gute Miteinander und die gute Zusammenarbeit in allen möglichen Gremien. (O-Ton)

Damit wollten sie die Zuschauer nicht mehr länger auf die Folter spannen und überließen die Bühne den Schlossreigenkindern. Vorher aber überreichte er Marianne Zollner ein Exemplar der Gründungsurkundenmappe.

Die Schlossreigenkinder zeigten dann Tänze aus dem Zeitraum Mittelalter bis Renaissance. Los gings mit dem Holzschuhtanz.

Die Ränge waren gut gefüllt als die Jugendlichen einen englischen Tanz präsentierten.

Weiter gings mit dem Volkstanz „Fröhliche Weis“ der später auch am Hof getanzt wurde.

(O-Ton) Bei den Schlossreigenkindern mitzumachen gehört in Neumarkt-Sankt Veit einfach dazu. So ist es nicht verwunderlich dass Mit weiteren Darbietungen erfreuten die Schlossreigenkinder die Gäste. Etwa mit ihrem neuesten Tanz „De-Rondo“.

Beim Finale machten alle mit. Da wurde die Bühne fast zu klein.

Die Zeit bis zur Theatervorstellung überbrückte der großartige, phantastische, zauberhafte Gaukler Grigorius mit allerlei Kunststückchen.
Erst aber wollten sich die Mittelaltergesellschaft noch präsentieren. Das mit dem „Auftritt“ nahmen sie ziemlich wörtlich.

Gaukler und Jongleur Grigorius alias Volker Ludwig wollte erst wissen wie seine Zuhörer alle heißen. Sie sollten sich alle vorstellen….
Danach unterhielt er mit allerlei Jonglagen und sonstigen Späßen. Los gings gleich mit der schwierigsten Nummer die er zwei Jahre lang 26 Stunden täglich trainiert hatte. …

Jonglagen mit Keulen, Reifen und vielem mehr sorgten bei den Kindern und denen die Kinder geblieben sind für gute Unterhaltung.

Beim Gefolge zu Herzoghart gabs Schwerter zu leihen. Damit konnten sich die tapferen Kämpfer selbst ausprobieren. Das Gefolge selbst war gerade beim Grillen und genoss später genau so wie die vielen Gäste in der Weinlaube.
Egbert Windhager sorgte noch immer fleißig für Nachschub.

Amtskammerer Erwin brachte seine Urkundenmappen unter‘s Volk während die Gäste nebenan den Umgang mit Pfeil und Bogen üben konnten.

Gaukler Grigorius wurde nicht müde und verabschiedete sich erst als die Bühne für die Theatervorstellung umgebaut werden sollte.

Bis das soweit war unterhielt Ixora die Hexe aus dem Reich des Regenbogens die Kinder die nicht auf dem Spielplatz herumtoben wollten mit allerlei Geschichten.

Da war Egbert Windhager noch immer fleißig dabei für Nachschub zu sorgen….

Und der mutige Ritter vom Gefolge von Herzoghart legte sich mit jedem an! Vorausgesetzt er war nicht größer als 1 Meter 20.

Für den mittelalterlichen Ton sorgte Amrun…

Der Fanfarenbläser lenkte die Aufmerksamkeit auf Nachtwächter Walter Jani der als Erzähler die Hintergründe der Szenen erklärte die die Zuschauer dann auf der Bühne zu sehen bekamen.
Er versetzte die Zuschauer 750 Jahre zurück – gerade vor das kleine Gebäude das damals hier stand – vor den Johanneshof. Sonst war da nichts.

Nach der Christianisierung regieren die Fürstbischöfe in Salzburg die Region bis an die Rott. Nördlich davon ist das dünn besiedelte Bayern.
Aus einer Stiftung 1121 heraus sollte in Elsenbach ein Kloster entstehen. Obwohl das Kloster schnell zum Mittelpunkt wurde fehlte doch Wasser. So suchten die Ordensherren einen neuen Standort…

Die erste Spielszene gab das Treffen der Klosterleitung um 1170 wider in der sich die Ordensherren mit Klostervogt Graf Wolfram von Dornberg Gedanken über die Zukunft machten.

Da es kaum möglich ist den historischen Hintergrund zusammenzufassen zeigen wir Ihnen das Theaterstück in einem eigenen Beitrag vollständig.
--
Nachdem die Gründungsbulle für Neumarkt ausgetauscht und mit Jubel beschlossen worden war stellte Walter Jani die Akteure vor und dankte den Verantwortlichen der Kulturinitiative QED für ihre Mitwirkung.

Zu später Stunde bat Gaukler und Jongleur Grigorius die Gäste vors Rathaus wo er mit sie allerlei Feuerzauber in Atem hielt.

Als auch das wärmende Feuer von Grigorius‘ Fackeln verloschen war wurde es doch frisch so dass sich der Schlossgarten von Neumarkt Sankt Veit schnell lehrte.
168 750 Jahre Markterhebung Neumarkt-Sankt Veit - Theater zeigt Geschichte der Markterhebung 46:00
Das Theaterstück der Neumarkter Kulturinitiative QED wollten wir nicht zusammenfassen weil dabei viel verloren gegangen wäre was aber zum Verständnis der Geschichte nötig ist. So zeigen wir es Ihnen hier leicht gekürzt. Vorausschicken möchten wir, dass Erzähler Walter Jani selbst seit 20 Jahren das Archiv der Stadt betreut und deshalb mit der Geschichte seiner Heimatstadt bestens vertraut ist.
Unter die Schauspieler hat sich auch Stadtpfarrer Franz Eisenmann gemischt. Die musikalischen Zwischenspiele gestaltete die Mittelaltermusikgruppe Amrun.
Hier also die Geschichte die sich QED auf Grund der wenigen bekannten Tatsachen so ausgedacht hat….

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