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SPD Unterbezirk quotiert für Landratskandidat Patrick Hüller |
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11.04.25 |
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Ins elegante Restaurant des Kreuzerwirt hatte der Unterbezirk der SPD zu ihrem Parteitag eingeladen. Vorsitzender Patrick Hüller freute sich besonders SPD-Landesvorsitzende Ronja Endres und seinen Kollegen aus Altötting, Jürgen Gastel.
Und natürlich stellvertretenden Landrat Richard Fischer und Kraiburgs zweiten Bürgermeister Werner Schreiber. Weiters Waldkraiburgs Bürgermeisterkandidat Wolfgang Rakowitz.
Per Akklamation akzeptierten die Anwesenden die Tagesordnung und so bat Patrick Hüller Ronja Endres ans Pult.
Die motivierte erst mal die Anwesenden doch endlich auch Genossin oder Genosse zu werden – also in die Partei einzutreten.
Da sie an den Koalitionsverhandlungen teilgenommen hatte freute sie sich wieder mal bei einem Unterbezirk sein zu können. Die Bundestagswahl hat ja keinen leichten Weg vorgegeben. Trotz des Ergebnisses dankte sie allen, die so unermüdlich und gegen alle Widerstände gegen den eiskalten Wind in der Gesellschaft angekämpft haben. Sie haben getan was sie konnten. Dafür dankte sie allen herzlich. Sie haben es geschafft, trotz der Umfragewerte von 9 oder 10% 11,4% der Wählerstimmen zu holen. Es der Erfolg der Wahlkämpfer, die tatsächlich von Tür zu Tür gegangen sind.
Trotzdem war sie keinesfalls zufrieden mit diesem schlechten Ergebnis. Verantwortlich dafür waren aber nicht sie sondern andere. Das Ergebnis muss also jetzt aufgearbeitet werden womit sie in Bayern nach zwei schlechten Landtagswahlen viel Erfahrung haben.
Nun müssen sie festlegen wohin ihr Weg führen soll…
Der ersten Schritt dazu wird sein festzulegen warum sie überhaupt Politik machen. Auf jeden Fall wollen sie das Land wieder am Laufen halten und für die Arbeitnehmer, die Eltern und alle da sein, die die Gesellschaft mit aufgebaut haben.
Zudem haben sie für Bayern festgestellt, dass sie trotz der schlechten Ergebnisse 17 Abgeordnete im Landtag, 14 im Bundestag und eine im Europäischen Parlament haben. Sie war froh und dankbar um jeden einzelnen und jede einzelne!
Bedenkt man aber dass es in Bayern 200 SPD-Bürgermeister und 1000e Gemeinde- und Stadträte gibt, dann zeigt das, dass sie eine Kommunalpartei sind. Die alle diskutieren und entscheiden tagtäglich über Themen vor Ort. Sie alle haben sich ihre Meinungen gebildet und entscheiden auf dieser Basis.
Es gilt deshalb herauszufinden wie sie die Kommunen stärken können. Da wird nämlich Politik gemacht. Da beginnt das politische Leben der meisten Bürger. Da müssen die Menschen lernen trotz verschiedener Meinungen miteinander auszukommen. Gelingt schon das nicht mehr, schaut’s schlecht aus mit der Demokratie. Und zwar in ganz Deutschland.
Um das zu stärken, und den Kommunen ihre Handlungsfreiheit zurückzugeben, die ja auch immer mehr Aufgaben übernehmen müssen, brauchen die Kommunen wieder mehr Geld. Dafür wollen sie sorgen und so auch den Investitions- und Sanierungsstau abzubauen. Das alles ist Gegenstand der Verhandlungen in Berlin.
Allerings nützt Geld allein nichts. Es müssen auch Menschen motiviert werden sich da einzubringen.
Im weiteren kritisierte Ronja Endres die bayerische Staatsregierung die ständige die Krankenhausreform blockiert, ein Projekt, das sie seit 2021 umsetzen wollen. Sie kritisierte auch den hiesigen Landrat, der mit einem klugen Plan auf die gesellschaftlichen Entwicklungen hätte reagieren und so sein Krankenhaus längst hätte sichern können. Jetzt erst auf die Krankenhausreform zu reagieren hilft halt gar nicht.
Außerdem hätte der hiesige Landrat auch mal sagen können, was sie überhaupt brauchen. Sie haben einfach 10 15 Jahre lang nichts gesagt. Sie haben halt einfach keinen Plan. Jetzt stehen sie kurz vor der Insolvenz und Klaus Holetschek hat auch in den Gesundheitsministerkonferenzen das Maul nicht aufgemacht.
Und jetzt machen sie Judith Gerlach zur Gesundheitsministerin die gar keine Ahnung hat. Die haben einfach keinen Plan da in München.
Es ist deshalb so wichtig, dass Leute vor Ort sagen was sie benötigen. Deshalb braucht man einen Landrat, der weiß und auch überörtlich sagt was er braucht.
So einen hat der Unterbezirk Mühldorf. So einer ist Patrick Hüller, der mit Menschen arbeitet, Erfahrungen gesammelt und eine Meinung hat und Verantwortung übernehmen will.
Abschließend motivierte sie die Zuhörer sich für die Wahl in Gemeinde-, Stadt- und Kreisräte aufstellen zu lassen. Hier wird die bürgernahe Politik gemacht, die dazu beiträgt dass Frust erst gar nicht entsteht.
Und zwar in der ältesten Partei Deutschlands, die für die Demokratie steht und sich jeden Tag bemüht, den Menschen das Leben besser zu machen. Dafür stehen sie nämlich jeden Tag in der Früh auf.
Sie versprach alles dransetzen zu wollen wieder bessere Wahlergebnisse zu bekommen. Das wird dauern aber wenn sie alle zusammenhalten wird’s auch gelingen.
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Für Jürgen Gastel, Unterbezirksvorsitzender in Altötting, war es schwierig nach seiner allerliebsten Herzkönigin sprechen zu müssen. Da sie schon verraten hatte, wer hier vorgestellt wird, war er sicher Patrick Hüller hat das im Kreuz. Er hat den Mut und die Kompetenz diese Verantwortung in diesem schwierigsten Posten der Kommunalpolitik zu übernehmen. Schließlich finanziert sich der Landkreis über die Einnahmen der Kommunen. Und die wollen natürlich so wenig wie möglich abgeben obwohl damit Leistungen finanziert werden müssen, die allen Bürgern zur Verfügung stehen.
Jürgen Gastel stellte die Investitionen an den Kliniken in Altötting und Mühldorf in Frage, die das Defizit sicher erhöhen werden ohne die medizinische Versorgung zu verbessern. Es wäre sinnvoller neue Leistungen anzubieten anstatt ständig zu bauen.
Dann würden die Bürgermeister auch eine Erhöhung der Kreisumlage akzeptieren.
So hatte er hohen Respekt vor Patrick Hüller, der wohl so mutig ist und sich dieses Amt zutraut. Er hoffte auf die weiter gute Zusammenarbeit der beiden Unterbezirke und sicherte Patrick Hüller schon gleich die Unterstützung in seinem Wahlkampf zu.
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Richard Fischer wollte zu dem vielen Genannten noch einiges hinzufügen. Es war die SPD, die die Diskussion um die Krankenhausreform erst in Gang gesetzt hat. Jetzt müssen die finanziellen Herausforderungen der Gesundheitsreform ermittelt und abgefedert werden. Zudem beklagte er, dass viele Patienten andere als die Landkreiseigenen Krankenhäuser aufgesucht und so zum Defizit beigetragen haben.
Tatsächlich fragen sich die Kommunen wie sie die ständig steigenden Anforderungen noch erfüllen sollen. Es müssen schon jetzt Kindergartenbeiträge erhöht werden um diese Einrichtungen überhaupt erhalten zu können. Die finanzielle Ausstattung der Kommunen muss also so schnell wie möglich verbessert werden.
Die SPD-Leute haben in der Vergangenheit beständige und zukunftsorientierte Politik gemacht. Leider dauert es sehr lang bis Entscheidungen fallen – mit negativen Folgen für das ganze Land. Das muss also beschleunigt werden.
Weiters unterbindet die überbordende Bürokratie jede Handlungsfähigkeit. Er forderte eindringlich diesen Formalismus abzubauen.
Dann forderte Richard Fischer sich wieder auf die Arbeitnehmer in den Betrieben zu konzentrieren. Nur wenn sie sie mitnehmen können sie das Vertrauen wieder gewinnen, das die SPD stark gemacht hat. Dieser Stärke müssen sich die Mitglieder dieser 150-Jahre alten Partei auch selbst wieder bewusst werden.
Und zuletzt war er überzeugt, extremistische Parteien – egal ob links oder rechts – haben in unserer Gesellschaft nichts zu suchen. Er kritisierte die Wähler der AfD, die deren Absichten nicht hinterfragen und sie einfach wählen. Dem können sie sich nur entgegenstemmen wenn sie wieder den Dialog mit den Wählern suchen und sich um ihre Alltagsprobleme kümmern.
Abschließend war er überzeugt mit Patrick Hüller einen Kandidaten zu haben der mit seiner Arbeit im Sozialbereich auch Führungskompetenzen hat. ER war sicher, den richtigen Kandidaten zu haben. …
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Der 33-jährige verheiratete Patrick Hüller, Controller an der Stiftung Ecksberg und freiberuflicher Dozent ist in der Region tief verwurzelt. Er möchte sich aktiv und mit Leidenschaft für die Zukunft des Landkreises einsetzen.
Grund für sein Engagement ist sein verstorbener Vater, der sich Zeit Lebens um die Anliegen der Menschen gekümmert hat. Das möchte er fortführen, Verantwortung übernehmen und die aktuell aufgebrachte Gesellschaft wieder in ruhiges Wasser führen.
Allem voran möchte er sich um das Innklinikum kümmern, dort hochwertige Medizin anbieten und so seine Zukunft sichern. Etwa so wie in Haag wo der Ortsverein für den Erhalt des Krankenhauses gekämpft hat.
Dann möchte er für bezahlbaren Wohnraum sorgen um den angekündigten Zustrom aufnehmen zu können. Diese Neubürger brauchen auch die Weiterentwicklung der Infrastruktur. Mit einem Förderprogramm will er jungen Familien eine Basis geben die sich ein Eigenheim nicht leisten können.
Da die Wirtschaft das Rückgrat des Landkreises ist will er auch die Unternehmen fördern, und so für sichere Arbeitsplätze sorgen. Mit der Intensivierung der Bildung in allen Bildungseinrichtungen möchte er Fachkräfte vor Ort ausbilden.
Die Wirtschaftsförderung muss den Landkreis attraktiv erhalten und dafür den Wirtschaftsraum entlang der Autobahn nutzen.
Gesichert werden muss die Demokratie. Dazu möchte er mit allen demokratischen Parteien Politik auf Augenhöhe betreiben, Transparenz und Beteiligung pflegen.
Gehör schenken will er auch jungen Menschen, deren Zukunft sie selbst mit gestalten sollen. In vielen persönlichen Gesprächen hat er die Sorgen und Nöte der Menschen kennengelernt. Er will also alle mitnehmen um das Leben im Landkreis lebenswert zu erhalten.
Und schließlich möchte er den Haushalt des Landkreises stabilisieren um so eine nachhaltige Entwicklung zu fördern, ohne die Kreisumlage übermäßig zu belasten.
Er war überzeugt, auf Grund seiner Erfahrungen viel bewegen zu können. Er will den Dialog suchen und Entscheidungen nach sachlicher Diskussion fällen. Dazu forderte Patrick Hüller die Zuhörer auf.
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Die Zuhörer bestätigten Patrick Hüller mit lang anhaltendem Applaus.
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Juso-Vorsitzender Max Wiltschka fand niemanden, der sich auch vorstellen wollte und bat die Anwesenden per Handzeichen abzustimmen ob sie Patrick Hüller als Kandidaten vorschlagen wollten. Nachdem es weder Gegenstimmen noch Enthaltungen gab, gratulierten sie Patrick Hüller zu seiner Quotierung. Und der dankte allen für das Vertrauen.
Abschließend rief er auf, sich für die Wahl in die Stadt- und Kreisräte zu kandidieren. Um ihre Kandidatenliste füllen zu können beschlossen sie die Satzung so zu ändern, dass auch Nicht-Parteimitglieder auf ihren Listen kandidieren können. Dieser Änderung stimmten die Mitglieder per Handzeichen zu.
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Abschließend sei festgestellt, dass es hier nicht um die Nominierung von Patrick Hüller als Kandidat für die Wahl zum Landrat ging sondern um eine Quotierung. Also einen Vorschlag an die Ortsvereine, deren Delegierte ihn in einer späteren Unterbezirkskonferenz erst nominieren müssen. |
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Freiwillige Feuerwehr Walkersaich weiht beispielhaftes Feuerwehrhaus |
21:50 |
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Immer wieder beweisen Kommunen was möglich ist, wenn die Bürger zusammenhalten und anpacken. Ein Beispiel dafür war vor Jahren das Gemeindezentrum Mei-Wirt in Rattenkirchen und ein neues Beispiel ist das Feuerwehrhaus in Walkersaich, das kürzlich eingeweiht werden konnte.
Das begann auf dem Platz vor der Kirche wo sich nach und nach neben Bürgermeistern, Gemeinderäten, Kameraden der eigenen und der umliegenden Feuerwehren, der Kreisbrandinspektion auch viele Vertreter anderer Vereine mit ihren Fahnenabordnungen einfanden. Ein wunderbares Bild unserer bayerischen Heimat entwickelte sich da.
Als kurz vor 15 Uhr auch Pfarrer Thomas Barendt und seine Ministranten da waren setzte sich der Festzug – angeführt von der Blaskapelle Buchbach – Richtung Feuerwehrhaus in Bewegung. Was würde dazu besser passen als „Mein Heimatland“!
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Sie alle nahmen vor dem neuen Feuerwehrhaus Aufstellung zur kirchlichen Segnungsfeier. Einzig der böige Wind trübte die Feierlichkeit dieses Anlasses.
Die Kapelle führte ein mit „Lobe den Herren“
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Pfarrer Thomas Barendt erinnerte sich an eine ganze Reihe Feierlichkeiten der Feuerwehr Walkersaich, besonders aber an den Spatenstich, und freute sich jetzt dieses wichtige Gebäude segnen zu dürfen. Die Feuerwehr ist schließlich eine tragende Säule der Gesellschaft und sorgt so für die Sicherheit der Bürger. So wollte er ihr Haus und sie alle unter den Segen Gottes stellen.
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Julian Sieber rezitierte aus dem Brief des Apostels Paulus an die Gemeinde in Ephesus. Darin mahnt der Autor die Gläubigen, die Waffenrüstung Gottes anzuziehen um den Angriffen des Teufels widerstehen zu können. Sie kämpfen nämlich nicht gegen Menschen sondern gegen Mächte und Gewalten. Vor allem sollten sie den Schild des Glaubens nehmen um die feurigen Geschosse des Bösen auslöschen zu können. Bei allem sollen sie aber ständig beten und das Geheimnis des Evangliums verkünden.
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In seiner Ansprache betonte Pfarrer Barendt die Notwendigkeit von Räumen in denen sich das Leben abspielen kann und den daraus resultierenden Drang des Menschen sich eine Heimstatt zu bauen. So wünschte er den Feuerwehrlern, sie würden hier eine neue Heimat finden. Er hoffte auch, dass sie sich hier mit der Waffenrüstung Gottes wappnen um dem Ansturm des Feuers entgegnen zu können. Auf welche Weise auch immer.
Und er wünschte ihnen, dass sie hier eine Heimat finden in dem sie Freude und Trauer gemeinsam erleben können. Dass sie hier gemeinsam lernen, lachen, erlebtes verarbeiten und so miteinander wachsen.
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Ein Feuerwehrhaus kann man so oder so machen. So wollte er dieses Haus anders als üblich segnen. Nämlich mit einer Spritze. Dazu segnete er zunächst das Wasser in der Spritze, das neue Fahrzeug und das Feuerwehrhaus.
Das Weihwasser pumpte Bürgermeister Roland Kamhuber dann und Pfarrer Barendt bespritzte damit das Feuerwehrhaus.
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Sie unterstrichen die Segenswünsche mit „Großer Gott wir loben Dich“
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In den Fürbitten erbaten sie Bewahrung in Einsätzen, Beistand in belastenden Einsätzen, eine starke Kameradschaft, Schutz für alle Bürger ihrer Gemeinde, Freude am neuen Gerätehaus und am neuen Mannschaftswagen und schließlich das ewige Leben für alle Verstorbenen ihrer Wehr und der Bürger Walkersaichs.
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Dann segnete Pfarrer Barendt das Kruzifix, das sie später im Feuerwehrhaus aufhängen wollten.
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Mit dem Vater-Unser und dem Segen für die Gläubigen und der Bayern-Hymne schlossen sie die Segnungsfeier ab.
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Weiter gings im Feuerwehrgerätehaus wo die Gäste an Tischen Platz nahmen. Bis alle etwas zu trinken hatten, unterhielt die Blaskapelle Buchbach.
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Bürgermeister Roland Kamhuber hatte erst Mühe sich Gehör zu verschaffen und dann sehr viele Gäste an diesem besonderen Tag zu begrüßen. Besonders war er natürlich für die Feuerwehr, die Walkersaicher und auch für die Gemeinde Schwindegg.
Feuer ist nützlich und gefährlich zugleich. Deshalb ist die Brandbekämpfung ein uraltes Geschäft. Schon Kaiser Augustus hat im antiken Rom die erste Feuerwehr gegründet. Im Mittelalter wurden die Bürger zum Brandschutz verpflichtet und König Ludwig II. hat 1868 die Gründung der Feuerwehren angestoßen wie wir sie heute kennen. Seither haben sich die Feuerwehren stark entwickelt und sehr viele zusätzliche Aufgaben übernommen. Dafür reichte das alte Feuerwehrhaus in Walkersaich nicht mehr aus, das 1899 gebaut worden war. Es war also höchste Zeit für einen Neubau.
Vor 7 Jahren hat der Gemeinderat unter der Leitung von Altbürgermeister Dr. Karl Dürner beschlossen hier ein neues Gebäude zu errichten. Auch wenn es seither manche kritische Stimmen gegeben hat, war es doch sinnvoll, hier ein modernes Feuerwehrhaus zu bauen, das den modernen und komplexen Aufgaben heutiger Feuerwehren entspricht.
Nötig ist aber auch ein Raum in dem die Floriansjünger die bayerischen Werte und Traditionen pflegen können. Also Gemeinschaft und Gemütlichkeit.
Nicht vergessen werden darf die Rolle der Feuerwehren abseits ihrer eigentlichen Aufgaben. Also ihr ehrenamtliches und bürgerschaftliches Engagement für die ganze Gesellschaft. So war es nur folgerichtig und klug, ihnen so ein wunderbares Gebäude zu errichten.
Trotzdem war viel Zeit und viele Gespräche nötig bis der Bau beginnen konnte. Gemeinsam haben sie ein funktionales und in sich stimmiges Gebäude geschaffen – meinte Bürgermeister Roland Kamhuber. Eins, das den Feuerwehrleuten eine sichere Heimat bietet. Eine, der man die Leidenschaft ansieht, die Kommandant Stefan Reinthaler und seine Mannschaft hier reingesteckt haben.
Dann hatte Roland Kamhuber vielen zu danken. Allen voran den Kameraden der Feuerwehr die hier mehr als 2000 Stunden ehrenamtlicher Arbeit eingebracht haben. Ein großer Applaus für sie alle.
Weiters dankte er Kommandant Stefan Reinthaler und seiner Familie, die wirklich oft auf ihr Oberhaupt verzichten musste.
Roland Kamhuber dankte Architektin Christa Schwarzmoser, zweiten Bürgermeister Martin Thalmeier und vielen mehr, die hier mit viel Herzblut so ein vorbildliches Gebäude geschaffen haben. Abschließend dankte Roland Kamhuber den Mitgliedern des Gemeinderates, die die zukunftsweisende Entscheidung zum Bau getroffen haben.
Er bat Kommandant Stefan Reinthaler zu sich um ihm den Schlüssel für das Gebäude zu überreichen. Er hoffte, sie finden ein schönes Plätzchen dafür.
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Landrat Max Heimerl freute sich sehr im Namen des Landkreises zu dieser großartigen Leistung gratulieren zu können. Sie haben hier viel Herzblut, viel Geduld und viel Muskelkraft investiert.
Alle Feuerwehren werden dringend in immer mehr Bereichen gebraucht. Die Autobahn hat neue Aufgaben gebracht und der Klimawandel fordert sie zunehmend. Deshalb hat der Kreistag tags zuvor beschlossen, sie für Vegetationsbrände aufzurüsten. Da nicht mehr alle alles leisten können müssen sie sich landkreisweit spezialisieren. Auf der Grundlage ihrer gemeinsamen christlichen Werte und ihres Selbstverständnisses können sie dann die nötigen Leistungen erbringen.
Mit einem Zitat von Henry Ford war er überzeugt, sie haben einen großartigen Erfolg zu feiern. Dafür dankte er ihnen, gratulierte nochmal und hoffte sie könnten hier ihre soziale Gemeinschaft bei dem einen oder anderen Feierabendbier weiterentwickeln.
Mit dem Glaswappen des Landkreises Mühldorf wünschte er auch weiter gute Zusammenarbeit mit der Kreisbrandinspektion und war sicher, der schönere Löwe auf dem Wappen ist der bayerische… Der hat nämlich auch die Krone auf!
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Auch Kreisbrandinspektor Werner Hummel gratulierte zu dem großen Fortschritt den der Neubau gegenüber dem alten gebracht hat. Hier können sie Einsatzbesprechungen durchführen oder das Erlebte verarbeiten. Auch für Schulungen haben sie hier Raum. Dass sie immer gut von ihren Einsätzen heimkommen, das wünschte ihnen Werner Hummel herzlich.
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Kreisbrandmeister Werner Müller fasste sich kurz und bewunderte die viele ehrenamtliche Arbeit und das Herzblut, das sie hier reingesteckt haben. Die super Räumlichkeiten sollten sie jetzt nutzen und so weitermachen. Dazu wünschte er ihnen immer gutes Gelingen und allzeit gute Rückkehr von allen Einsätzen.
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Für Architektin Christa Schwarzmoser war es eine Kunst, alle Wünsche und Vorstellungen unter einen Hut zu bekommen. Weil alle zusammengehalten haben ist das gelungen. So ist ein zukunftsweisendes Bauwerk entstanden.
Obwohl die Baupreise während der Realisierung kaum mehr zu kalkulieren waren, haben sie es doch geschafft, die veranschlagten Kosten zu unterschreiten. Es war also beinahe eine Punktlandung mit Bauwerkskosten von 1. 080.600 Euro. Darin enthalten ist die Eigenleistung von etwa 3%. Nicht enthalten sind die vielen ehrenamtlichen Stunden der Mitglieder der Feuerwehr.
Sie dankte herzlich für die konstruktive Zusammenarbeit und das gute Miteinander, das den Erfolg erst möglich gemacht hatte. Und natürlich war sie froh, dass das alles unfallfrei verlaufen ist.
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Kommandant Stefan Reinthaler freute sich über die vielen, die mit ihnen diesen besonderen Anlass feiern wollten. Es ist tatsächlich ein Festtag für ihre Wehr.
Wenn er beim Spatenstich gemeint hatte „So weit waren wir noch nie“, dann gilt das auch an diesem Tag. Damit gedachte er aller, die diesen Tag nicht mehr miterleben konnten.
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Stefan Reinthaler erinnerte an das alte Feuerwehrhaus aus dem Jahr 1900 und die ersten Pläne das zu ersetzen. Seither war viel Überzeugungsarbeit nötig wofür er allen herzlich dankte. So richtig los gegangen ist es mit seiner Wahl 2012. Da begannen sie den damaligen Bürgermeister Dr. Karl Dürner von der Notwendigkeit zu überzeugen was nicht ganz einfach war. 2016 hat’s dann gut ausgeschaut. 2018 begannen die Planungen auf Grund ihrer Vorstellungen. Die mussten aber geändert werden weil es dem Gemeinderat zu teuer erschienen ist. So kam’s zum endgültigen Plan. Den Bau hat dann Corona gebremst und die erheblichen Kostensteigerungen.
Die Kommunalwahl hat einen neuen Bürgermeister gebracht mit dem sie bestens zusammenarbeiten konnten.
Pünktlich zum 150-jährigen Gründungsfest im Juni 2022 konnten sie den ersten Spatenstich setzen und den Bau starten. Seitdem hatten sie viele Entscheidungen zu treffen. Gemeinsam haben sie’s aber doch ganz gut hingekriegt. Dafür dankte er allen Beteiligten in Rathaus, Architektin und Unternehmen. Besonders den Bürgermeistern und den Gemeinderäten. Sie alle haben die Bedeutung der Feuerwehren erkannt und sie bestmöglich unterstützt.
Sie alle haben den Bau als den Ihren angenommen und sich überall eingebracht wo sie gebraucht worden sind. Egal in welchem Gewerk – sie haben einfach angepackt. Es waren dazu auch immer genug Leute da.
So haben sie mit über 2.000 Stunden ehrenamtlicher Arbeit das Haus zu ihrem Haus gemacht. Dafür dankte er ihnen allen herzlich.
Besonders dankten sie Martin Thalmeier, der es geschafft hat, dass sie die Außenanlagen selbst haben machen können. Mit ihm hat die schwere Arbeit sogar Spaß gemacht! Dafür ein aufrichtiges Vergelt’s Gott! Und eine kleine Aufmerksamkeit für ihren zweiten Bürgermeister.
Martin Thalmeier hatte es auch Freude bereitet mit so vielen engagierten Leuten arbeiten zu können. Tatsächlich hatte er oft Mühe für alle Arbeit zu finden.
Und schließlich dankte Stefan Reinthaler allen, die geholfen haben, dieses Einweihungsfest durchzuführen. Damit endet der 12-jährige Weg bis dahin. So weit waren sie tatsächlich noch nie.
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Nachdem er die moderne Technik und die einzelnen Räume beschrieben hatte war er doch froh, dass sie jetzt nicht mehr in den Hof raus müssen wenn sie mal müssen…
Er war froh über den Jugendraum und hoffte, er würde gut angenommen. Dann können sie auch im Schulungsraum lernen, der bis zu 50 Personen fasst.
Auch wenn die Baukosten in Höhe von 1,8 Millionen Euro sau viel Geld sind, haben sie doch alles richtig gemacht wenn man sieht, dass sowas anderswo 6 Millionen kostet.
Erste Einsätze haben gezeigt, dass ihr Konzept stimmt. Auch dass ihre Mannschaft passt hat die Bauphase gezeigt, die seit 2022 ja unter Dauerfeuer gestanden hat.
Er freute sich über den Aufwuchs ihrer Mannschaft und da über die Quereinsteiger, die sich mit Mitte-40 der Wehr anschließen. Sie alles sind eine Bereicherung. Sie alle werden gebraucht. Genauso wie die Jugendlichen die hier ihre Grundlagen erlernen.
So freute er sich über die Gemeinschaft hier.
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Weil er nicht wusste, wie er abschließen sollte, erinnerte er sich an ihre Einsätze. Dort angekommen beginnen sie dann ihre Arbeit nach einem kurzen Gebet. Mit Psalm 124:
Mit diesem Psalm hoffte er, sie würden immer gesund von ihren Einsätzen zurückkommen.
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Vorstand Michael Linner hatte nicht viel dazuzufügen. Er war stolz auf sie alle und dankte allen herzlich. Allen voran dankte er Kommandant Stefan Reinthaler mit einer kleinen Aufmerksamkeit, einem Aufenthalt im Feuerwehrerholungsheim in Bayrisch Gmain.
Damit schloss er die Einweihungsfeier und lud zum gemeinsamen Abendessen und zum gemütlichen Ausklang ein.
Und das ließen sich Gäste nicht zweimal sagen. Ein Prosit auf sie alle.
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Roland, es ist schon bemerkenswert so ein Anwesen für solches Geld zu bauen… (O-Ton)
Es ist also schon ein riesiger Fortschritt.
Die Feuerwehr ist ja auch ein Teil der Gesellschaft… (O-Ton)
Dann frage ich mich, wann dieses großartige neue Gebäude die großartigen neuen Fahrzeuge füllen werden… (O-Ton)
Dann gibts wieder ein Weihefest…
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Theatergruppe Niederbergkirchen probt für "Da Lumpenhunderter" |
9:20 |
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Alljährlich vor Ostern inszeniert die Theatergruppe Niederbergkirchen ein neues Stück. Diesmal haben sie sich für ein Werk von Peter Landstorfer entschieden. Der heute 64-jährige Münchner hat nach seinem Studium seine Liebe zum Theater entdeckt und 1987 begonnen selbst Stücke zu schreiben. Vielleicht ist es seine Ausbildung zum Rechtsanwalt, die ihn immer wieder zu Themen führt, die ein immer mit ein bissl Augenzwinkern und viel Humor den Finger in so manche Wunde unserer Gesellschaft legen. So ein Stück haben sich die Theaterfreunde in Niederbergkirchen vorgenommen: „Der Lumpenhunderter“.
Das spielt bezeichnenderweise in Schuldenberg auf dem Marktplatz. Da wo der Prosecker Paul sein Wirtshaus hat und der Schneider Ferdinand Zwirnshofer sein Atelier.
Und da, wo Kaminkehrerin Firstl über jeden einfach alles weiß. Mit ihrer Gitarre stellt sie die Schuldenberger der Reihe nach vor, die am Vorabend beim allmonatlichen Kesselfleischessen so einiges erlebt haben.
Sie geben sich ja alle seriös und ehrbar auch wenn sie sich fragt wie weit das geht wenn’s mal hart auf hart kommt. Wer gewinnt dann das Spiel? Die Moral oder ihre Knechte?!
Die Knechte, das ist der Großbauer, der keinem Bier aus dem Weg geht, und der Finanzrat, der Bürgermeister und seine Bürgermeisterin, die Elli, die Viehhändlerin und die Frau Landrat – also die Witwe vom Herrn Landrat.
Sie alle hat Regisseur Hubert Gallenberger das Stück so ausgerichtet, dass es auf die kleine Bühne im Schützenwirt in Niederbergkirchen passt.
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Die Kombination aus Bürgermeister, Finanzrat und Frau Landrat lässt allein schon einiges vermuten. Wenn dann noch die Viehhändlerin dazukommt und der Wirt, dann können erfahrene Theaterbesucher schon ahnen was da auf sie zukommt.
Regisseur Hubert Gallenberger hat sich das alles genau angeschaut und dann doch immer mal wieder an seiner Strickmütze gerieben. Reibung erzeugt bekanntlich Wärme und die beflügelt seine Kreativität. Die Theaterbesucher können sich also auf einiges gefasst machen!
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(O-Ton Hubert)
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(O-Ton Elisabeth)
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Wie seid Ihr denn auf das Stück von Peter Landstorfer gekommen? (O-Ton) |
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Aufzeichnung der Bürgerversammlung der Stadt Waldkraiburg
Die gelegentlichen technischen Unzulänglichkeiten bitten wir zu entschuldigen.
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Ohne Kommentartext |
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