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Kreis-CSU nominiert Max Heimerl zur Wiederwahl zum Landrat |
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08.08.25 |
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In den Bürgersaal nach Haag hatte die CSU die Delegierten der Ortsvereine eingeladen um ihren Kandidaten für die Wahl zum Landrat zu nominieren.
Gekommen war auch MdB Stephan Mayer und Bundeswahlkreisgeschäftsführer Walter Göbl. Und natürlich die Vorsitzenden der Arbeitsgemeinschaften der CSU. Also der Jungen Union, der Seniorenunion und so weiter.
Für die musikalische Bereicherung sorgte der Haager Viergsang. Also Christiane und Hans Urban und Barbara und Walter Glück. Das wollte er immer schon machen, eine CSU-Versammlung eröffnen, meinte Hans Urban und freute sich vier Lieder vortragen zu dürfen.
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Vorstandsmitglied Sascha Schnürer freute sich die Delegierten begrüßen zu können. Allen voran natürlich Landrat und Kreisvorsitzenden Max Heimerl. Weiters MdB Stephan Mayer und Bezirksrätin Claudia Hausberger. Dann Bürgermeistersprecher Thomas Einwang im Namen aller Bürgermeister und alle Ortsvorsitzenden.
Er war stolz auf die vielen, die sich auf der Liste der CSU zur Wahl stellen und dankte ihnen für ihren Einsatz.
Sascha Schnürer motivierte alle Delegierten mit den Leuten darüber zu reden was sie mit dem Land und dem Landkreis weiter vorhaben. Vielleicht gelingt es so noch mehr Menschen für die Mitarbeit in den Ortsvereinen und vielleicht sogar in den Gemeinde- und Stadträten zu motivieren.
Sascha Schnürer war froh, diese wichtge Veranstaltung im westlichen Landkries zu haben. Nicht in Neumarkt Sankt Veit oder in Mühldorf. Das ist schon ein besonderes Zeichen!
Also: Die Zeit bis zum 8. März 2026 vergeht schnell. Es ist aber noch genug Zeit um ein überzeugendes Wahlprogramm aufzustellen. Darum kümmern soll sich ihr Landratskandidat, den sie in dieser Veranstaltung damit beauftragen wollen. Dafür wollen sie ihn mit einem möglichst starken Mandat ausstatten.
Sie wollen einen Kandidaten nominieren, der einen genau Vorstellung davon hat wohin sich der Landkreis entwickeln soll. Einen, der die Mitglieder der CSU und - noch wichtiger – die Bürger mitnimmt und überzeugt. Einen, der mutig anpackt und den Willen hat, die Heimat besser zu machen. Einen, der Antworten auf die Fragen um die Zukunft hat. Und war zur Bildung, zu bezahlbarem Wohnraum und bezahlbare Energie hat. Und der weiß, wie man die Gesellschaft zusammenhält.
Sascha Schnürer war felsenfest überzeugt den richtigen Kandidaten dafür zu haben. Den, den alle etwa 150 Delegierten mittragen werden.
Nicht so wie anderswo, wo 15 Leute einen Kandidaten nominieren. Das zeigt, wie stark die CSU ist, die doch die bestimmende Kraft im Landkreis ist.
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Haags CSU Ortsvorsitzender Stefan Högenauer freute sich, die Versammlung in der Marktgemeinde zu haben. Besonders freute er sich die Veranstaltung im westlichen Landkreis zu haben.
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Sascha Schnürer schlug die Mitglieder des Wahlausschusses vor: Leitung Walter Göbl und Claudia Hausberger und Schriftführer Julian Sieber.
Die Delegierten stimmten dem Vorschlag zu.
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Walter Göbl stellte das Wahlverfahren vor das Absolute Mehrheit fordert und bat um Vorschläge für einen Kandidaten für die Wahl zum Landrat.
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Den Kandidaten schlug Kreistagsfraktionsvorsitzender Sepp Grundner vor: Max Heimerl, der sie durch die zurückliegenden 6 Jahre begleitet und sich da als absoluter Kirsenmanager erweisen hat. Zudem hat er den Landkreis zum Chancenlandkreis Mühldorf gemacht. Dazu ist er auf allen politischen Ebenen sehr beliebt. Zudem ist er omnipräsent. Einziges Manko war der Bericht, er hätte den Grünen gedankt. Aber das würde er sicher gleich erklären. (O-Ton)
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Walter Göbl bat Max Heimerl um seine Rede.
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Tatsächlich hatte er den Grünen im Kreistag für den Antrag gedankt, darzustellen was beim Ausbau des Radwegenetzes bisher erreicht wurde, freute sich Max Heimerl über die Gelegenheit diese positive Bilanz vorstellen zu dürfen.
Max Heimerl freute sich sehr seine Themen vorstellen zu können. Seit dem gemeinsamen und entschlossenen Wahlkampf und seiner Wahl zum Landrat ist tatsächlich enorm viel passiert. Max Heimerl war stolz darauf trotz sechs Kandidaten im ersten Wahlgang gewählt worden zu sein. Das hatte es in ganz Oberbayern nicht nochmal gegeben.
Auch im Kreistag konnten sie trotz einiger verlorener Sitze ihre Vormachtstellung behaupten. (O-Ton)
Max Heimerl dankte seinen Vorgängern Schorsch Huber und Erich Rambold, die das Fundament für die gute Arbeit gelegt haben auf die er aufbauen konnte.
Nach der Wahl kamen so viele Krisen auf sie zu wie sich das niemand hatte vorstellen können: Corona, die Flüchtlingskrise, der Krieg in der Ukraine, die Wirtschaftsrezession und die Krise der Kliniken. Und zuletzt der amerikanische Präsident.
Trotz aller Herausforderungen haben sie es geschafft, die richtigen Antworten zugeben. Sie haben es geschafft, den Landkreis ruhig und sicher durch diese Krisen hindurchzuführen.
In vielen Fällen mussten sie neue Wege und Lösungen finden. Das galt nach Corona für die Flüchtlingskrise. Max Heimerl dankte besonders den CSU-Bürgermeistern für die gute Zusammenarbeit. Im Landkreis Mühldorf musste keinen Turnhalle für die Unterbringung von Flüchtlingen geschlossen werden.
Das alles haben sie gemeinsam geschafft. Sie haben zusammengehalten.
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Mit ihrem finanzpolitischen Dreiklang haben sie eine Lösung gefunden, die rückläufigen Einnahmen abzufedern. Er war überzeugt, damit auch in Zukunft erfolgreiche zu sein.
In all den Krisen ist es trotz kontroverser Diskussionen gelungen, die Gesellschaft zusammenzuhalten. Es war ihr Anliegen zu vereinen und zu versöhnen. Das hatte aber eine Grenze:
Nötig ist also eine klare Abgrenzung gegen alle Radikalen, eine wehrhafte Demokratie.
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In einer Zeit ständiger Veränderungen haben sie Kurs gehalten. Und zwar weil sie Politik als Mannschaftsleistung sehen. Das gilt für alle Ebenen, von der Bundes- über die Landes- und die Bezirks- bis zur Kommunalpolitik.
Besonders dankte er den beiden Frauen in seinem Leben, seiner Stellvertreterin Ilse Preisinger-Sontag und Claudia Hausberger, einer starken Vertreterin des Landkreises und tragender Säule in der Geschäftsstelle des Kreisverbandes der CSU.
Mit zwei kleinen Änderungen in der Zusammenarbeit der Kreistagsfraktion und den Bürgermeistern haben sie den Mannschaftsgedanken stark gestärkt.
Zudem wichtig war ihm der enge Austausch mit den Bürgermeistern. Sie diskutieren intensiv, entscheiden gemeinsam und vertreten ihre Beschlüsse gemeinsam nach außen. Wenn sie das erhalten, hatte er keine Bange vor den nächsten Wahlen.
Da man nicht nur für die Leistungen der Vergangenheit gewählt wird erwarten die Menschen Konzepte für eine erfolgreiche Zukunft.
Wie gut die Zusammenarbeit im Kreistag ist, erläuterte Max Heimerl am Beispiel des Neubaus der Förderschule in Waldwinkel in Folge des Rückzugs der Stadt Waldkraiburg vom bereits beschlossenen Gebäudetausch. Da war es kein großes Problem 50 Millionen Euro für den Neubau genehmigt zu bekommen. Inzwischen fördert der Freistaat diese zukunftsträchtige Lösung. So dankte Max Heimerl besonders Bürgermeister Christian Weyrich und der Gemeinde Aschau für ihr tatkräftiges Mithelfen.
Da die Mittel vieles nicht mehr erlauben, müssen die beiden Gymnasien in Mühldorf und Waldkraiburg erweitert und das Gymnasium in Gars fertiggebaut werden. Besdonders das in Gars ist eine richtige Vorzeigeschule geworden.
Max Heimerl hoffte, dass möglichst viel aus den Fördermilliarden des Bundes bei den Kommunen ankommt. 70% der öffentlichen Investitionen werden schließlich von den Kommunen realisiert. Deshalb müssen die Kommunen auch 70% dieser Milliarden bekommen! Das hilft den Schulen und der örtlichen Wirtschaft.
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Dann kam Max Heimerl auf das Krankenhaus in Haag zu sprechen. Er erläuterte einmal die Fusion mit dem Kreiskrankenhaus Altötting und dann die Krankenhausreform, die zum Ziel hatte, Doppelvorhaltungen aufzulösen und die Standorte in Burghausen und in Haag zu zukunftsfähigen Gesundheitszentren aufzurüsten. Das ist wirklich gelungen. Es war eine absolut richtige Entscheidung – auch wenn das nicht einfach zu vermitteln war. Inzwischen hat die Bevölkerung das aber akzeptiert.
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Eine weitere Entscheidung, die ihre Wirkung erst noch entfalten muss, ist der Beitritt zum Münchner Verkehrsverbund. Nach langen Verhandlungen war es aber doch möglich. Allerdings mussten sie auf die Quantitative Verbesserung erst nach verzichten und sich auf die qualitative Verbesserung beschränken. So profitieren besonders die Bürger im westlichen Landkreis davon. Die Quantitative Verbesserung – also mehr Busse – kommt wenn sich die Haushaltslage verbessert. So dankte Max Heimerl allen die an den harten Verhandlungen teilgenommen haben.
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Wie also geht’s im Landkreis weiter? Wie er vielfach dargelegt hatte, gehört der Landkreis Mühldorf zu den Landkreisen in Bayern die am stärksten wachsen werden. Das zurückliegende Wachstum hat schon das Ergebnis des Zensus bestätigt. Prognosen sage, das geht in etwa so weiter. Das lässt sich nicht verhindern und muss deshalb sinnvoll gestaltet werden. Schließlich belastet der Zuzug nicht nur alle Einrichtungen sondern auch die Grundstückspreise. Das heißt, es müssen schon jetzt zusätzliche Baugebiete ausgewiesen werden. Das Angebot muss einfach mit der Nachfrage mitwachsen.
Und natürlich brauchen die Neubürger auch hier Arbeitsplätze um nicht ihre Steuern in München zu bezahlen und hier nur die Infrastruktur zu belasten. Und da geht’s um alle Gemeinden – nicht nur um die an der Autobahn.
Abschließend warb Max Heimerl für das Landkreiswerk das dazu beiträgt die Wertschöpfung im Landkreis zu halten. Deshalb sein Leitspruch:
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Max Heimerl fasste zusammen: Sie haben bewiesen, dass sie es können, dass sie das Vertrauen der Bürger genießen, dass sie die Interssen der Bürger vertreten, dass sie kompetent sind und geschlossen stehen. Dass sie den Menschen Orientierung geben. Die Bürger wollen auch wieder Macher statt Mahner, sie wollen Mut und Optimismus und nicht Miesmacherei.
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Die Zuhörer dankten Max Heimerl stehend mit lang anhaltendem Applaus für diese starke Rede.
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Walter Göbl bat um Abstimmung und die Wahlhelfer sammelten die Stimmzettel ein.
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Die Auszählpause überbrückte der Haager Viergsang.
Dann hatte Walter Göbl ein Ergebnis:
Die Delegierten warteten gar nicht auf seine Akzeptanz des Ergebnisses und applaudierten schon gleich stehend zu diesem überzeugenden Ergebnis.
Natürlich nahm Max Heimerl die Wahl an und die Glückwünsche entgegen.
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Abschließend dankte Max Heimerl Walter Göbl, der eine seiner letzten Versammlungen geleitet hatte und bat dann MdB Stephan Mayer um sein Schlusswort.
Auch Stephan Mayer dankte zunächst Walter Göbl der tatsächlich seine letzte Wahl geleitet hatte. Dann gratulierte er Max Heimerl zu diesem herausragenden Ergebnis. Dem Kreisverband gratulierte er zu diesem hervorragenden Kandidaten. Er hatte Max Heimerl in den zurückliegenden fünf Jahren kennen- und schätzen gelernt, besonders seine menschlichen Qualitäten. Er ist ein höchst anständiger und zuverlässiger Politiker mit dem sich exzellent zusammenarbeiten lässt. Er ist kompetent und umsichtig und auch vorausschauend. So riet er den Bürgerinnen und Bürgern diesen Kandidaten am 8. März 2026 ihre Stimme zu geben. Er hat nicht nur bewiesen, dass er es kann. Er kann die Chancen umsetzen, die der Chancenlandkreis bietet. Bei allem, was er dazu benötigt, wird er ihn nach Kräften unterstützen. Darauf freute er sich schon jetzt.
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Landkreis und 23 Gemeinden gründen "Landkreiswerk" um sich zukunftsfähig aufzstellen |
9:25 |
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Monatelang war Landrat Max Heimerl bei den Gemeinden im Landkreis unterwegs um für die Gründung eines Landkreiswerks zu werben. Besonders den Mitgliedern der Gemeinde und Stadträte stellte er das Konzept vor, die dann über den Beitritt abstimmen sollten. Auf Grund der Beitrittsbeschlüsse kamen kürzlich 23 Bürgermeister in den Sitzungssaal des Landratsamtes um den Gründungsvertrag zu unterschreiben.
Bevor es aber soweit war freute sich Landrat Max Heimerl auch über Landkreis Wirtschaftsförderer Thomas Perzl und Landkreis-Öko-Fachmann Christoph Mayerhofer.
Max Heimerl erinnerte nochmal an die Motivation zur Gründung des Landkreiswerks. In Zeiten rasanter Veränderungen gilt es auch im Landkreis Mühldorf zukunftsfähig aufzustellen. Alle Anwesenden haben es sich zum Ziel gesetzt diese Veränderungen aktiv zu gestalten und nicht einfach nur tatenlos zuzuschauen.
Die schon jetzt stark gewachsene Bevölkerung, die in den kommenden 10 Jahren nochmal um 10% anwachsen soll, braucht extrem viel mehr Strom. Da stellte sich die Frage wie die Kommunalpolitik die Interessen der Landkreisbürger wahren kann. Das betrifft übrigens alle Bereiche von der Baupolitik bis zur Ansiedlung neuer Arbeitgeber.
Der Landkreis geht die Zukunft mutig und aktiv an. Die Anwesenden Bürgermeister waren also so etwas wie die Zukunftsmacher im Landkreis.
Was sie also vor haben ist der Umstieg auf Erneuerbare Energien – auch um den Klimawandel in Grenzen zu halten. Weiter die Deckung des steigenden Strombedarfs, die Stärkung des Wirtschaftsstandortes für die Ansiedlung neuer Unternehmen, der Bau von Wohnungen und der dafür nötigen Infrastruktur und vieles mehr.
Auch wenn vielen Bürgern der Bau etwa von Windkraftanlagen nicht gefällt wollen sie dass die Wertschöpfung im Landkreis bleibt. Also das damit verdiente Geld den Landkreisbürgern zugute kommt. Zudem soll der Landkreis gegenüber anderen Landkreisen wettbewerbsfähig bleiben.
Wenn manche darauf hinweisen, dass die aktuell unsichere Weltsituation das alles riskant erscheinen lässt, dann sagte ihnen Landrat Heimerl, dass genau deshalb der Landkreis unabhängig werden muss.
Und schließlich sollen sich die Bürger selbst an allem beteiligen können was hier entstehen wird. (O-Ton)
Bei allem wollen sie nichts überstürzen, trotzdem aber zügig und mutig vorangehen. So dankte Landrat Heimerl allen Bürgermeister und Gemeinderäte für die vielen Diskussionen, die tatsächlich auch neue Ideen mit eingebracht hatten.
Jetzt liegt das Vertragswerk vor, das außer den Juristen des Landratsamtes auch die Regierung von Oberbayern geprüft hat. So war Max Heimerl guter Dinge dass das alles jetzt auch schnell losgehen kann und war allen dankbar, die sich zum Mitmachen entschlossen haben.
Für die viele Arbeit der Mitarbeiter des Landratsamtes dankte Max Heimerl allen Beteiligten.
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Die Bürgermeister der teilnehmenden Gemeinden folgten in alphabetischer Reihenfolge der Namen ihrer Gemeinde.
Die Hausmeister hatten eine Schautafel angefertigt auf der für jede Gemeinde ein Licht eingeschaltet werden konnte, die die Verträge unterschrieben haben.
So unterzeichnete erst Landrat Max Heimerl die beiden Verträge. Für den Landkreis hatten sie das Licht in das gemeindefreie Gebiet zwischeen Ampfing, Mettenheim, Mühldorf und Waldkraiburg platziert.
Die Bürgermeister aller weiteren Teilnehmergemeinden folgten.
Als alle unterschrieben hatten blieben nur einige Gemeinden unerleuchtet. Allerdings war für sie gar kein Licht eingebaut.
(O-Ton Max… )
Übrigens liegen die Kosten für die Gründung des Landkreiswerkes bei fünf Euro pro Bürger pro Gemeinde. Nach der Gründung des Landkreiswerks werden für alle Projekte eigene Unternehmen gegründet an denen sich dann die Bürger beteiligen können. Der Gewinn, den diese Projekte dann erzielen, der fließt als Rendite wieder zurück an die Gesellschafter.
Ein sinnvolles Projekt wie wir meinen weil es doch besser ist etwa Windkraftanlagen im Besitz der Landkreisbürger zu halten als die Windkraftvorzugsflächen Investoren zur Verfügung zu stellen. In so einem Fall haben die Bürger dieser Gemeinden zwar die Lasten zu tragen. Vom Gewinn dieser Unternehmen sehen sie aber kaum etwas… |
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"So klingt's bei uns" - Kreisheimat- Musik- und Brauchtumspflebe feier 25 Jahr-Jubiläum |
30:00 |
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Etwa alle zwei Jahre laden die Kreis-Heimat-Musik- und Brauchtumspfleger Reinhard Albert und Dr. Reinhard Baumgartner in den überdachten Innenhof des Mühldorfer Haberkasten ein um die volksmusikalische Vielfalt im Landkreis zu präsentieren. Unter dem Titel „So klingt’s bei uns“ bietet er dann Musikgruppen vorwiegend aus Mühldorf, Ampfing, Haag und Kraiburg auf.
Unter den Zuhörern fanden sich auch Landrat max Heimerl ein, Stellvertretende Landrätin Ilse Preisinger-Sontag, Mühldorfs Bürgermeister Michael Hetzl, Kulturreferentin Claudia Hungerhuber und eine ganze Reihe Stadt und Kreisräte.
Heuer hatte Dr. Reinhard Baumgartner einen besonderen Anlass für diesen Konzertabend. Das 25-jahr-Jubiläum der Kreis-Heimat-Musik- und Brauchtumspflege im Landkreis Mühldorf.
Den Abend eröffnet haben die Oarkarrer aus Ampfing, die ganz hinten auf der Bühne kaum zu sehen aber bestens zu hören waren.
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Kreis-Heimat-Musik- und Brauchtumspfleger Dr. Reinhard Baumgartner hieß die Gäste in diesem historischen Ambiente willkommen. Das passt zu ihrem Ziel, das alte zu erhalten und neues willkommen zu heißen.
Eigentlich sollten sie das 45- oder sogar 47-jahr-Jubiläum feiern, meinte Dr. Baumgartner. Damals fand nämlich das 1. Adventsingen statt, aus dem die Brauchtumspflege hervorgegangen ist. Wenn sie hier das 25-Jahr-Jubiläum feiern, dann begehen sie den offiziellen Beginn im Auftrag des Kreistages. Sie selbst kümmern sich seit 2007 darum. Was sie genau gemacht haben, das zeigen sie im Herbst in einer besonderen Ausstellung unter dem Motto „Heimat kennen, Heimat lieben, Heimat pflegen“.
Jetzt wollten sie sich aber der Musik aus dem Landkreis widmen.
Den Anfang machen sollte das Zitherduo Baumgartner-Sabold mit Unterstützung von Kontra-Gitarrist Arno Meyer.
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Dann der Mühldorfer Viergsang zu dem zu den Zitherspielern Brigitte und Reinhard Albert dazukamen. Da die meisten Gruppen zwei Stücke präsentierten zeigen wir hier nur Ausschnitte aus einem Lied.
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Die Wiesmühldorfer-Musi setzte fort, also die Mitglieder der Familie Keil. Sie nennen sich Wiesmühldorfer Musi weil Anderl keil aus Wiesmühl stammt, der die Mühldorfer Pia Grandl geheiratet hat. Sie unterstützte Kontragitarrist Martin Lamprecht.
In ihrem zweiten Stück wechselte Pia Keil vom Hackbrett zur Flöte. Pia Keil ist Musiklehrerin in Zangberg und Oberbergkirchen und lehrt da Zither, Hackbrett und Flöte.
Martin Lamprecht war Gründer der Mettenheimer Bläser und betreibt einen eigenen Musikverlag.
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Ohne Martin Lamprecht, dafür mit den 5 und 8-Jahre alten Töchter Carolin und Isabell gings dann weiter als Familienmusik Keil. Sehr charmant mit „Hans bleib da“.
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Und mit Tochter Isabell mit der Geige… „Bäu’rin had’ Katz verlorn“
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Die Oakarrer schlossen den zweiten Block ab.
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Die Oakarrer um Sepp Bettstetter sind rund um Ampfing daheim. Nicht zu verwechseln mit den Jungen Oakarrern, die allerdings mal ein Problem kriegen weil die ja auch älter werden.
Dr. Baumgartner wurde nachdenklich und zitierte eine Aussage des Französischen Philosophen Moliere, der meinte, wenn alle Menschen Musiker wären, dann könnten sie der Welt den ewigen Frieden bringen. Bis dahin begleiten sie häufig Volkstanzveranstaltungen.
Weiter gings mit der Mühldorfer Saitenmusi mit mit Brigitte und Reinhard Albert, mit Anderl und Elisabeth Keil und ihm selbst an der Zither.
Reinhard Albert erinnerte sich an das erste Adventsingen 1980. Anfangs im Museum zogen sich erst in die Katharinenkirche und dann in die Frauenkirche um. Das gibt’s also heuer zum 45. Mal. Wie immer am 3. Adventsonntag, diesmal wieder in der Frauenkirche und zum zweiten Mal unter der Leitung von Pia Keil.
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Die Mühldorfer Saitenmusi mit einem Stück von einem Militär-Musikmeister Spagl, der nördlich von Neumarkt-Sankt Veit gelebt hat.
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Das Gitarren-Duo Lechner-Neumaier setzte fort mit einem Landler.
Nachdem Dr. Baumgartner den Newsletter der Kreisheimat- und Brauchtumspflege beworben hatte, setzten Sie fort mit dem Tegernseer…
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Simon Doser dann mit Judith Brandl an der Harfe.
Simon Doser ist eigentlich ein begnadeter Schuster und beherrscht seine Steirische perfekt. In Schwindkirchen daheim bereichert er die ganze Gegend mit seiner Musik und seinen Schuhen.
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Die beiden mit einem schwer zu spielenden Stück der jung verstorbenen Vroni Berghammer. Einen schnell gespielten Landler-Walzer… Simon Doser hat gemeint, er ist der einzige der das spielen kann….
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die Oakarrer schlossen den ersten Teil des Abends ab.
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Zum zweiten Teil haben auf der Bühne andere Musikgruppen Platz genommen. Eröffnet haben wieder die Oakarrer und so die Aufmerksamkeit der Zuhörer wieder auf die Bühne zurückgeholt.
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Dr. Baumgartner stellte die Gruppen vor, also erst Mal die Westacher Sänger, die erst vor Kurzem für 47 Jahre Kultur und Brauchtumspflege die Bezirksmedaille erhalten haben. Sie wohnen in einem eingemeindeten Teil von Isen und begeisterten mit einem Zwiefachen.
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Der Glockenschlag der nahen St. Nikolauskirche sorgte für eine kurze Pause. Mei – die Tonart passte halt nicht zum nächsten Stück des Duos Peyerl-Münch.
Das Musikstück hatte er selbst geschrieben.
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Zusammen mit den Westacher Sängern setzten sie fort.
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Die Obertaufkirchner ehemalige Lehrerin Gertraud Gaigl spielt – seit sie in Rente ist - in verschiedenen Formationen. Und das ist schon eine ganz schön lange Zeit, in der sie ganze Generationen von Kindern an die Volksmusik herangeführt hat! Diesmal war sie mit den Ornauer Musikanten dabei. Sie brachten erst einen Marsch und dann einen Walzer.
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Die Oakarrer schlossen die Runde ab.
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Weiter ging’s mit dem Haager Viergsang, also mit Christiane und Hans Urban, und mit Walter und Barbara Glück. Sie setzten fort mit „Dahoam“, ein Lied mit dem sie unsere wunderschöne Heimat beschreiben wollten.
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Weil gerade Urlaubszeit ist, besangen sie dann die Fahrt in den Urlaub!
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Weiter gings mit der Nachtliachtl Musi aus Kraiburg. Die Gruppe um Arno Meyer erst mit einem stimmungsvollen Lied und dann mit einem Jodler.
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Weiter gings mit dem Gitarren-Trio Gößwald-Müller-Meyer. Alle drei Mitglieder der nachtliachtl-Musi.
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Da der Kirchhamer Dreigsang nichtgekommen war schlossen die Oarkarrer den Abend ab.
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Dr. Reinhard Baumgartner dankte allen Mitwirkenden und lud nochmal zur Jubiläumsveranstaltung der Kreisheimatpflege im Herbst ein.
Und die Zuschauer dankten den Aktiven mit lang anhaltendem Applaus. |
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