Zur Startseite
Diese Woche im
Fernsehen:

Willkommen
bei der Textothek von
Mühldorf-TV und Altötting-TV

Victoria Pöllmann Landkreis Mühldorf > Stadt Mühldorf >
Josef J. Pöllmann
Stadt Waldkraiburg > Neumarkt St. Veit > Gemeinde Ampfing > Stadt Altötting > Mühldorf-TV ist durch die BLM lizenziertes Lokalfernsehen
Josef J. Pöllmann ist Mitglied im Deutschen Presse Verband
Zur Startseite
Das gab's 2025 bei Mühldorf-TV und bei Altötting-TV
Hier können Sie nachlesen, worüber wir in KW 38/2025 berichtet haben.
Herzlich willkommen in unserer Textothek. Eine Websuche hat Sie hierher gebracht.

Da die Texte sehr umfangreich sind, müssen Sie jetzt eine weitere Suche ausführen:

Drücken Sie bitte "Strg-F" und geben dann im Suchfenster Ihres Browsers noch einmal ein wonach Sie suchen. Ihr Browser (Internet-Exploerer, FireFox, Chrome oder Safari) führt Sie zu der Stelle im Text, wo Ihr Begriff zu finden ist. Sie können den dazugehörigen Fernsehbeitrag dann gleich von der Titelleiste aus anschauen.

Bitte beachten Sie, daß die hier aufgeführten Texte nicht immer mit den Texten der Fernsehbeiträge übereinstimmen müssen. Es gilt immer der gesprochene Kommentar in den Fernshebeiträgen.
Nr.
Thema LZ Archiv KW Ersch.
191 Einweihung des neuen Mehrzweckgebäudes in Buchbach: Bauhof, Jugendtreff und Vereine 9:45 Play Button ungewählt 38 19.09.25
Das Ende langer Diskussionen war 2019 der Beschluss des Marktgemeinderates von Buchbach, den alten Bauhof durch einen Neubau zu ersetzen.
Nun lud die Marktgemeinde gut eineinhalb Jahre nach dem Richtfest zur Einweihung des imposanten Gebäudes ein in dem neben dem Bauhof auch der Jugendtreff und die Beach-Volleyballer eine Heimat gefunden haben.
--
Den Mehrfachnutzen erkannt hat auch die Blaskapelle Buchbach, und hat die großen Räume gleich für ihr 40-Jahr-Jubiläum genutzt. So stand für die Einweihungsfeier schon alles bereit was man dafür braucht. Keine Frage deshalb auch, dass die Kapelle die Einweihungsfeier musikalisch gestalten würde zu der Bürgermeister Thomas Einwang neben seinen Stellvertretern und den Marktgmeinderäten alle eingeladen hatte, die am Bau mitgewirkt hatten: Architekten, Planer, Bauleute und natürlich die Mitarbeiter der Marktgemeinde.
Und wie das so üblich ist auch Pfarrer Thomas Barent und die Vertreter aus Politik und der Nachbarschaft. Da gekommen waren MdB Stephan Mayer, MdB Sascha Schnürer, Landrat Max Heimerl, Schwindeggs Bürgermeister Roland Kamhuber und sein Stellvertreter Martin Thalmeier, und Oberberkgkirchens Bürgermeister Michael Hausperger und Altbürgermeister Hans Rambold - um nur einige zu nennen.
--
Sie alle hieß Bürgermeister Thomas Einwang herzlich willkommen.
Im Herbst 2020 beschloss der Marktgemeinderat den Bau dieses zukunftsweisenden Gebäudes beschlossen, erinnerte Thomas Einwang an das Ende der langen Diskussion, die bereits seit den 1990 er Jahren geführt wurde. Schon damals hat man dieses Grundstück dafür erworben. Über viele Jahre haben aber andere Projekte die Aufmerksamkeit auf sich gezogen, so dass der Bauhofneubau warten musste.
Um hierfür eine Lösung zu finden hat Buchbach versucht, eine Lösung zusammen mit der Nachbargemeinde Schwindegg zu finden. Für die Gespräche dafür dankte Thomas Einwang dem Nachbarbürgermeister und seinen Mitarbeitern.
Da die gemeinsame Lösung aber nicht verwirklicht werden konnte hat der Gemeinderat den Neubau beschlossen.
Mit dem neuen Bauhof verfügt Buchbach nun über eine moderne Einrichtung, die auch den Mitarbeitern optimale Arbeitsbedingungen bietet. Besonders freute er sich über die neuen Räume für den Jugendtreff und die Vereine.
Da seit dem Baubeschluss viel Arbeit geleistet wurde hatte Thomas Einwang einer ganzen Reihe Beteiligten zu danken: allen voran den Mitgliedern des Marktgemeinderates, dann allen Baubeteiligten und schließlich den Mitarbeitern der Bauabteilung des Rathauses und des Bauhofs, die ihre Ideen und Wünsche eingebracht haben.
Besonders dankte er Architekt Josef Utzinger, der dieses hochwertige Gebäude nicht nur geplant sondern auch den Bau überwacht hat. Er hat aller Interessen optimal in Einklang gebracht.
So wünschte Thomas Einwang allen künftigen Nutzern alles Gute und Gottes Segen.
--
Landrat Max Heimerl gratulierte gleich in mehrfacher Hinsicht zu diesem wichtigen Infrastrukturprojekt, einer Symbiose aus Bauhof und Räumen für die Jugend und die Vereine. Es entspricht schon heute den Anforderungen, die in Zukunft auf die Gemeinde zukommen können. Es entspricht auch den steigenden Anforderungen der Bürger.
Der Jugendtreff und die Räume für die Vereine entsprechen den Absichten des Landkreises, der die Jugendarbeit besser zwischen Jugendamt und Gemeinden vernetzen will. Wenn sie Räume für die Vereine schaffen, dann bieten sie den Jugendlichen auch Chancen und tragen so zum Chancenlandkreis Mühldorf bei. Buchbach ist also ein Vorbild für die Gemeinden im gesamten Landkreis. Und das auch noch kosteneffizient.
So wünschte er allen Nutzern viel Erfolg.
Zum Einzug hatte er das Wappen des Landkreises mitgebracht, das er bat an einer passenden Stelle anzubringen. Es soll die Verbundenheit des Landkreises symbolisieren.
--
Einen passenden Platz für das Wappen finden sie sicher – war Thomas Einwang überzeugt.
--
Architekt Josef Utzinger freute sich sehr über dieses besondere Gebäude das gleich drei Aufgaben erfüllt. Es ist ja wie ein Schweizer Taschenmesser: Kompakt, vielseitig offen und funktional ist es bereit für die Zukunft. Es ergänzt die Infrastruktur in Buchbach.
Er dankte allen die hier angepackt und ihr Wissen und Können eingebracht haben. Besonders aber den Handwerkern die ihr Herzblut hier investiert haben. Weiters den Planern und der Verwaltung und allen, die im Hintergrund koordiniert haben. Ohne sie alle wäre nichts entstanden.
Sie alle haben das Gebäude zu einem Versprechen gemacht: Eins an die Jugendlichen, eins an die Mitarbeiter des Bauhofes und zuletzt eins an die Sportler. Er war überzeugt, das Gebäude wird an Bedeutung wachsen und Geschichte schreiben.
Damit das alles beginnen kann brauchten sie natürlich einen Schlüssel, den er stellvertretend Bürgermeister Einwang überreichen wollte.
--
Mit dem kann man fast die Kirchentüren aufsperren – so groß war er – scherzte Thomas Einwang und gab den Schlüssel weiter an Bauamtsleiter Franz Stoiber und Bauhofleiter Christian Brandmeier.
--
Damit bat Thomas Einwang Pfarrer Thomas Barent um den kirchlichen Segen.
--
In die Segnungsfeier führte die Blaskapelle ein mit „Lobe den Herrn“.
--
Thomas Barent, früher Verwaltungsfachwirt an einem Landratsamt, freute sich diese Einrichtung der Daseinsvorsorge segnen zu dürfen. Da es dafür mehr braucht als Mauern und Dächer ist Gottes Segen die Grundlage für den Erfolg. Schließlich ist an Gottes Segen alles gelegen.
Nach Lesung und Gebet ging Thomas Barent auf die breite Bedeutung des Begriff’s „Dasein“ ein und war überzeugt, die Vorsorge für dieses Dasein ist eine Gemeinschaftsaufgabe die ohne Gottes Segen nicht gelingen kann.
--
So segnete er das neue Gebäude, die es geschaffen haben und alle die es nutzen werden.
--
Die Blaskapelle begleitete Pfarrer Barent auf seinem Rundgang durch das Gebäude.
--
Nach dem gemeinsamen Vater-Unser und Fürbitten entließ Pfarrer Barent die Festgemeinschaft mit Gottes Segen. Die Feierstunde schlossen Kapelle und Festgäste ab mit „Großer Gott wir loben Dich“
--
Thomas Einwang lud die Gäste nach der abschließenden Bayerhymne und dem gemeinsamen Mittagsessen ein, die neuen Räume zu besichtigen. Die nahmen auch die Gelegenheit wahr, sich ins Goldene Buch der Marktgemeinde einzutragen.
192 Spatenstich zum Bau des Heizwerks II in Waldkraiburg - Nachhaltig in die Zukunft geplant 8:15 Play Button ungewählt
Auf dem Gelände des Bauhofs der Stadtwerke haben die Bauleute schon eine große Fläche frei geräumt und auch schon eine Grube ausgehoben als Stadtwerke und Stadt zum Spatenstich eingeladen haben. Die Bedeutung dieser Baumaßnahme zeigt die Gästeliste: Neben den Geschäftsführern der städtischen Gesellschaften, den Bürgermeistern und einigen Stadträten war auch Landrat Max Heimerl gekommen und Vertreter von Kunden der Geothermieanlage. Und natürlich die Mitarbeiter der Stadtwerke und der Projektpartner.
Sie alle hieß Stadtwerke Geschäftsführer Herbert Lechner willkommen. Mit diesem Projekt übernehmen sie Verantwortung für die Zukunft in Waldkraiburg freute er sich über dieses Vorhaben. Dazu waren mutige Entscheidungen zu treffen und Risiken einzugehen. Schließlich wird das Heizwerk um die 20 Millionen Euro kosten. Er dankte besonders Aufsichtsratsvorsitzendem Robert Pötzsch für das Vertrauen das er ihnen entgegenbringt. Auch allen anderen Mitglieder des Aufsichtsrates galt sein Dank.
Herzlich willkommen hieß er auch Landrat Max Heimerl weil der Landkreis von Anfang an Partner des Geothermieprojekts war und sicher auch weiter dabei bleibt.
Herbert Lechner dankte den Partnern der Wohnungswirtschaft die schon früh auf die Fernwärme gesetzt haben. Ihnen und den weiteren Kunden ist eben Nachhaltigkeit wichtig.
Das neue Heizwerk versetzt sie in die Lage das Fernwärmenetz in der Stadt weiter auszubauen und die geplante zweite Geothermiebohrung zu realisieren. Damit wollen sie die CO2-Emissionen weiter reduzieren. Mit der Versorgung von aktuell über 4000 Haushalten sparen sie schon jetzt mehr als 8.000 Tonnen CO2 pro Jahr.
Mit der Anbindung der Gemeinde Aschau wollen sie das noch steigern. So freute er sich über Bürgermeister Christian Weyrich unter den Zuhörern.
Abschließend dankte er allen Beteiligten an dem Projekt und freute sich über eine Förderung in Höhe von 15,9 Millionen Euro. Er war zuversichtlich dass die geplanten Baukosten aller Voraussicht nach eingehalten werden können. Keine Selbstverständlichkeit heute.
Besondere Freude bereitete ihm die Tatsache, dass trotz europaweiter Ausschreibung lokale Unternehmen die Zuschläge erhalten konnten. Ihnen allen dankte er schon jetzt für termingerechte Ausführung. Und schließlich freute er sich über die verantwortlichen Mitarbeiter seines Haus aus deren Ideen nur Lösungen werden.
Er war überzeugt, das Fernwärmenetz der Stadtwerke ist eine echte Erfolgsgeschichte.
--
Es ist ein besonderer Moment für die Stadt, war auch Bürgermeister Robert Pötzsch überzeugt. Mit diesem Spatenstich setzen sie ein Zeichen für ihr Engagement für Nachhaltigkeit. Sie bieten damit Wärme für Waldkraiburg aus Waldkraiburg.
Er war stolz auf die erste Geothermieanlage im Landkreis. Seit 2010 versorgt sich Waldkraiburg selbst. Wenn sie nun das zweite Heizwerk bauen ist dies ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zur Versorgungssicherheit und zur Unabhängigkeit von fossilen Energieträgern. Zudem kommen sie ihren gesetzlichen Verpflichtungen zur Wärmeplanungen nach.
Sie bieten damit auch der Wirtschaft langfristige Sicherheit der Wärmeversorgung und bringen so Ökologie, Ökonomie und soziales Handeln zusammen.
Da das Fernwärmenetz inzwischen über 30 Kilometer lang ist profitieren auch die Bürger von der umweltfreundlichen Wärme.
Er war stolz, in den kommenden Jahren mehr als 150 Millionen Euro in den Ausbau der Fernwärmeversorgung zu investieren. Viel Geld mit dem sie kommende Generationen entlasten wollen. Zugleich bringen sie den Chancenlandkreis Mühldorf weiter nach vorn. Dazu gehört auch die Zusammenarbeit mit der Gemeinde Aschau das beiden Kommunen Vorteile bringt. So wollen sie gemeinsam den Weg weitergehen und Waldkraiburg als unabhängige und innovative Stadt stärken.
--
Landrat Max Heimerl war stolz und dankbar, ist der Landkreis doch in drei Funktionen beteiligt. Einmal hält der Landkreis einen kleinen Anteil an der Anlage. Dann ist er mit den weiterführenden Schulen ein nicht unwesentlicher Kunde und zuletzt nutzen sie die Erfahrungen für andere Projekte im Landkreis und entspricht so den Forderungen des Bayerischen Wirtschaftsministeriums.
Der Landkreis engagiert sie hier aus ökologischen und ökonomischen Gründen. Schließlich ist die saubere Energie ein wesentlicher Standortfaktor. Genauso wie sich der Landkreis stromseitig mit dem Landkreiswerk engagiert.
Er dankte besonders Altbürgermeister Siegfried Klika der damals den Mut besessen hat und angepackt hat. Und das gegen allerlei Kritik.
Jetzt ist der Wert des Thermalwassers bekannt. Diese Heimatenergie gilt es auch weiter zu nutzen. Dazu wünschte er den Stadtwerken Waldkraiburg viel Erfolg und sicherte ihnen die fortgesetzte Unterstützung des Landkreises zu. Würde man das vorhandene Potential nutzen, könnte man ja tatsächliche die Hälfte der Landkreisbürger mit geothermischer Wärme versorgen. So eine Chance haben nur wenige Landkreise!!!
--
Kathrin Meiwald vom Planungsbüro Trathnigg beschrieb das Gebäude, das aus zwei Teilen besteht. Einem Heizkesselhaus in Stahlbetonbauweise mit rund 1.000 Quadratmetern Grundfläche und einem zweigeschossigen Techniktrakt mit etwa 500 Quadratmetern Grundfläche. Darin wird das Erdgeschoss Transformatoren und elektrische Anlagen aufnehmen und das Obergeschoss Büros für die Verwaltung und die Mitarbeiter.
Besondere Einrichtungen machen es ökologisch verträglich. Zudem wird es robust und langlebig ausgeführt.
Die Inbetriebnahme der Heizkessel ist für Ende 2026 vorgesehen und die Fertigstellung für Anfang 2027. Die Bauzeit wird also rund 16 Monate betragen.
Auch sie dankte allen, die sie bislang begleitet haben und hoffte auf unfallfreie und termingerechte Fertigstellung im Kostenrahmen.
--
Dann schritten sie zur Tat und gaben mit einem oder mehreren symbolischen Spatenstichen den Bau frei. Auch mitgemacht hat Josef Hartinger von der Mühldorfer Baufirma Palitza und Harald Köberl und Roland Ernstberger, die Projektverantwortlichen der Stadtwerke.
--
Abschließend lud Herbert Lechner die Gäste zur Feier des Tages zu einem kleinen Umtrunk ein und die Gäste nutzten die Gelegenheit die Thematik weiter zu vertiefen.
193 Banater Schwaben feiern: Was hamma heit? Kerwei hamma heit! 14:44 Play Button ungewählt
Die Blaskapelle der Banater Schwaben hatte im Innenhof des Hauses der Vereine Platz genommen und die Banater ihren Kirchweihwein in ihre Karaffen umgefüllt als die Trachtenpaare sich zum Kirchenzug aufgestellt haben.
Dem Kirchweih-Buschn folgend gings dann rein auf den Stadtplatz. Den Zuschauern machten sie gleich klar, was sie heute feiern…
Auf dem Stadtplatz angekommen empfingen sie die Honoratioren vor dem Rathaus. Dort nahmen sie im großen Rund Aufstellung.
--
Georg Ledig freute sich über schönstes Wetter und die vielen Ehrengäste. So freute er sich über Bürgermeister Robert Pötzsch, MdL Sascha Schnürer, Landrat Max Heimerl und eine ganze Reihe Mitglieder des Stadtrates. Weiters über zweiten Bürgermeister Anton Kindermann und Stellvertretenden Landrat Richard Fischer. Sowie einige Stadträte.
Besonders freute er sich über Altbürgermeister Siegfreid Klika und Gattin Helga.
-
Nach einem kurzen Walzer lud Georg Ledig die Gäste zu einem Gläschen Kirchweih-Wein ein.
--
Bürgermeister Robert Pötzsch freute sich sie alle begrüßen zu dürfen. Er freute sich auch über das gute Wetter das die wertvollen Trachten der Banater Schwaben schützt. Zudem freute er über die bereits 51 Jahre des Ortsvereins der Banater Schwaben in Waldkraiburg. Er war stolz über die zahlreichen Heimatvereine, die ihr Brauchtum bewahren.
Mit Blick auf das Durchschnittsalter der Tanzpaare war er sicher, die Brauchtumspflege wird auch bei den Banatern weitergehen. So freute er sich, mit ihnen ihre Kirchweih feiern zu können.
--
Landrat Max Heimerl hatte erstmals mit einem Glas Wein in der Hand sprechen dürfen. Funktioniert hat’s aber auch so.
Er freute sich erstmals bei ihrer Kirchweih dabei sein zu können. Kirchweih ist im Banat und in Bayern ein bedeutendes Fest, das auch weiterhin gefeiert wird.
Obwohl ein kirchliches Fest ist es auch ein Brauchtumsfest. Wenn sie es nun hier feiern, dann verbinden sie damit ihre alte und ihre neue Heimat. Es ist also eine Brücke von früher zu heute.
Ohnehin sind sie aus dem Landkreis nicht mehr wegzudenken. Sie haben viel zum Erfolg der Stadt beigetragen, haben sich in ihrer Gemeinschaft zusammengefunden, haben sich in die bayerische Gesellschaft eingefügt und sich mit viel Fließ eine neue Existenz aufgebaut. Dass sie trotzdem ihr Brauchtum bewahrt haben, zeigt ihren Zusammenhalt. So forderte er sie auf ihre Traditionen zu bewahren und so die Vielfalt zu erhalten.
--
Nach dem Kerwei-Stückl dankte Georg Ledig dem Bayerischen Landtag für die Förderung mit der dieser die Fortführung der Traditionen unterstützt.
--
MdL Sascha Schnürer war beeindruckt von den hochwertigen Trachten der Banater Schwaben. Er war überzeugt, die Banater Schwaben gehören zu Bayern wie alle anderen Volksstämme auch. Mit ihrer Gründung auf festen Wurzeln haben sie die Voraussetzungen sich weiterzuentwickeln. Das zu unterstützen ist eines der Ziele des Freistaates der sie deshalb auch weiter unterstützen wird.
--
Wieder sorgte die Kapelle mit einem Walzer für Abwechslung.
--
Diesmal holten die Trachtler die Gäste mit in die Runde.
--
Mit Rosmarien-Sträußchen in Äpfeln dankten sie den Ehrengästen für ihr Kommen und ihr Mitfeiern.
--
Nochmal ein Tänzchen – eine Polka. Das konnten aber vor allem die Banater Schwaben.
Die Gäste genossen derweil noch einen Schluck Kirchweih-Wein.
--
Bevors weiterging in die Christ-König-Kirche stellten sichdie Teilnehmer zum Foto….

--
Dann gings weiter über den Sartrouville-Platz Richtung Christ-König-Kirche wo sie Pater Walter Kirchmann schon erwartete.
--
Sie zogen in die Kirche ein und nahmen rechts und links des Altars Aufstellung.
Die Ehrengäste nahmen in der ersten Bank Platz.
--
Pater Kirchmann hieß die Banater und ihre Gäste in der Kirche willkommen und zelebrierte die Heilige Messe, die die Blaskapelle der Banater Schwaben und die Organistin gestalteten.
Die Lesung entnahmen sie dem 1. Brief des Apostels Petrus. Da die Stelle, in der der Apostel Jesus mit dem Eckstein verglich, der das Gebäude zusammen hält. Ohne ihn kann kein Gebäude stehen bleiben.
--
Nach dem Evangelium war Pater Kirchmann überzeugt, Kirche sind nicht die Gebäude – so schön die auch sein mögen. Kirche sind auch nicht Priester und Bischöfe.
Kirche ist die Gemeinschaft aller Gläubigen, egal welcher Denomination sie angehören, so lange sie nur auf dem Evangelium gegründet sind und sich für ihre Gemeinschaft engagieren. So gibt das gemeinsame Fundament Zusammenhalt, Orientierung und Halt. Sie sollten also ihre Gemeinschaft und ihre Familien pflegen und zusammenhalten. Ihre Identität hochhalten und ihre Bräuche pflegen, ohne sich aber von der Gesellschaft abzugrenzen. Wenn sie ein Herz füreinander haben, Barmherzig sind und ihr Leben gemeinsam gestalten, dann wird es auch gelingen.
--
In den Fürbitten baten sie um die Kirche in ihrer alten Heimat und da besonders um pastorale Mitarbeiter, um Bewahrung für ihre Gemeinschaft, für die Kranken und schwachen und das ewige Leben für ihre Verstorbenen.
--
Georg Ledig appellierte an seine Landsleute die lebendige Gemeinschaft zu bleiben, die Pater Kirchmann in seiner Ansprache beschrieben hatte. Sie sollten sich in ihre neue Heimat einfügen und hier glänzen. Daß das gelingen möge, das hoffte er sehr.
--
Pater Walter Kirchmann entließ die Banater und ihre Gäste nachdem er den Kirchweih-Strauß gesegnet hatte mit dem kirchlichen Segen.
--
So zogen die Trachtenpaar aus der Kirche und nahmen Aufstellung zum Festzug zurück zum Haus der Vereine. Diesmal führte der Festzug aber durch die Berliner Straße.
Dort angekommen nahmen sie nach einem Aufmarsch ähnlich dem im bayerischen Volkstanz wieder Aufstellung vor ihrem geschmückten Kirchweihbaum.
--
Ihr Geldherr hieß die Gäste willkommen zu 51 Jahren Banater Schwaben in Waldkraiburg. Jeden Absatz unterstrichen sie mit dem Kirchweih-Stückl..

Ihr Geldherr begann ihren Kirchweihstrauß zu versteigern und motivierte die Buben den Mädels eine Freude zu machen und den Buschn zu ersteigern. Er begann mit 5 Euro.
Richard Fischer bot dann schon 80 Euro. Schnell stieg das Gebot auf 100, 120 Euro. Richard Fischer legte nach! (O-Ton)
--
Da niemand mehr bot erst nochmal tanzen..
--
Das konnte es noch nicht gewesen sein. Sie schickte ihre Losverkäufer los. Jeder der Lose gekauft hat bekam auch ein Glas Wein.
Es ging zäh mit den Geboten für den Strauß. Dann doch 200 Euro, 220 Euro.
Zuschlag – nein – doch erst noch einen Walzer.
--
Georg Ledig versuchte zu motivieren und die Blaskapelle legte sich ins Zeug. Schließlich ging der Kirchweihbusch für gut 420 Euro weg. Und der Glückliche tanzte mit seiner Angebeteten und dem Strauß.
--
Dann versteigergten sie einen Kochlöffel. Also einen mit dem man alles Mögliche anstellen kann. Weil auch das nicht den gewünschten Ertrag brachte motivierten sie die Buben immer wieder mit dem Kirchweihstückl.
--
Schließlich fanden sie einen Käufer auch für den Kochlöffel.
--
Aus den verkauften Losen zogen sie die Gewinner für für einen schwarzen Kerweih-Hut, ein Tuch und zwei Flaschen Kirchweih-Wein.
Die Gewinner von Hut und Tuch feierten ihr Glück mit einem Tanz.
--
Die beiden Weinflaschen gingen an Bürgermeister Robert Pötzsch und Stadtrat Richard Fischer.
--
Damit endete die Brauchtumsfeier der Banater Schwaben aber noch lange nicht. Am Abend trafen sie sich im großen Saal im Haus der Kultur und einen rauschenden Ball zu feiern. Da durften dann die Damen für einen kleinen Obulus mit dem Straußersteigerer tanzen. Fanden sich genügend Tänzerinnen bezahlte das den Preis für den Kirchweihstrauß. Natürlich nur wenn sich genügend Tänzer fanden. Das zu zeigen, müssen wir aber dem nächsten Kirchweihfest der Banater Schwaben vorbehalten.

194 1050 Jahre Gemeinde St. Wolfgang - der Jubiläumssonntag 15:20 Play Button ungewählt
Nicht weit von Haag Richtung Dorfen liegt die kleine Gemeinde St. Wolfgang. Die feiert 2025 ein besonderes Jahr, das 1050. Jahr ihrer Gründung. Nach einer ganzen Reihe Veranstaltungen stand kürzlich das Jubiläumswochenende an.
Für den Samstag Abend hatten sie das Areal um die Schule zur Feiermeile und die Goldach-Halle zur Feiermeile umgestaltet und an zahlreichen Ständen ihre Gäste bewirtet und unterhalten. Beim OpenAir an der Goldachhalle spielten The Soundscape, Gaacck
Martina Rauscher, Just Voices, BOOSTED, und die Jazz Reminders. Für die Kleinen boten sie eine Kinderdisco, einen TanzRaum, und eine Hüpfburg.
--
Lachte am Samstag noch die Sonne durch hohen lichten Dunst auf St. Wolfgang sah das am Sonntag schon ganz anders aus. Während des Aufbaus für den Gottesdienst öffneten sich die Schleusen des Himmels und hielten doch viele vom Besuch der Jubiläumsfeier ab.
Gut dass der Regen eine Pause einlegte während die Gäste auf den Bänken vor dem Altar in der Hofmark Platz nahmen. In weiser Voraussicht hatten die meisten Regenkleidung oder wenigstens einen Schirm dabei.
--
Zum Geläut von St. Wolfgang führte der Musikverein St. Wolfgang die Fahnenabordnungen und die Geistlichkeit auf die Gottesdienstwiese. Neben Zu Dekan Martin Ringhoff gekommen war auch Weihbischof Wolfgang Bischof.
--
Musikverein und Kirchenchor eröffneten den Gottesdienst an dem auch Erdings Bundestagsabgeordneter Dr. Andreas Lenz, Erdings Landrat Martin Bayerstorfer und Staatsministerin Ulrike Scharf teilnahmen, die ja zugleich Stimmkreisabgeordnete des Landkreises Erding ist. Und natürlich Bürgermeister Ullrich Gaigl und die Mitglieder des Gemeinderates sowie Vertreter umliegender Gemeinden.
--
Dekan Martin Ringhof freute sich über die vielen Gäste und hieß sie herzlich willkommen.
Er erinnerte an den Heiligen Wolfgang der als Einsiedler am Wolfgangssee lebte. Er riet den Gläubigen seinem Beispiel zu folgen und wie er damals auch jetzt Wind und Wetter zu trotzen.
Er bat Weihbischof Wolfgang Bischof den Jubiläumsgottesdienst mit ihnen zu feiern.
Auch er freute sich hier einen Gottesdienst im Gedenken an seinen Namenspatron feiern zu dürfen.
Der Heilige Wolfgang wirkte im 10. Jahrhundert als Bischof in Regensburg, zog sich aber um 976 in ein Kloster an den Wolfgangssee zurück. In den Irrungen und Wirrungen seiner Zeit blieb er doch im Glauben an Gott verwurzelt. Wie der Heilige Wolfgang setzen auch wir heute unsere Zukunftshoffnung auf Gott. Wie damals ist auch heute der Glaube in Gefahr, in der Zeit in der Sorgen, Nöte und Ängste die Menschen umtreiben. Das alles wollte er in diesem Gottesdienst vor Gott tragen. In diesem Geist feierte er dann den Gottesdienst.
--
Chor und Kapelle begleiteten die Gläubigen.
--
Die Lesung entnahmen sie dem Buch Jesaja. Dort beschreibt der Prophet seinen Auftrag den Armen die frohe Botschaft zu bringen und die zu heilen, die gebrochenen Herzens sind. Um ein Gnadenjahr des Herrn auszurufen. Eines in dem alle Trauernden getröstet werden und alle zurückerhalten was sie verloren haben. Indem Freude herrscht statt Trauer. Eines in dem Gläubige Diener des Herrn genannt werden. Sie sollen den Lohn ihrer Treue erhalten und in einem Bund mit dem Herrn leben dürfen. Ihr Abkommen werden als vom Herrn gesegnete überall bekannt sein.
--
Chor und Gläubige unterstrichen die Worte „Wer glaubt ist nie allein“.
--
Die zweite Lesung entnahmen sie dem Philipper-Brief des Apostels Paulus. Darin unterstrich der Apostel Paulus die menschgleichheit Jesu, der sich erniedrigt hatte bis zum Tod am Kreuz. Dafür hat Gott ihn erhöht und ihm den Namen verliehen, der größer ist als alle Namen. Heute bekenne jeder Mund: „Jesus Christus ist der Herr“.
--
Es begann erneut zu regnen als Diakon Christian Pastötter das Evangelium nach Lukas vortragen sollte. Und zwar die Stelle als Jesus in der Synagoge aus dem Buch des Propheten Jesaja vortragen sollte. Jesus zitierte in etwa den Text der ersten Lesung, den er dann auslegen sollte. An diesem Tag hatte sich das Evangelium erfüllt.
--
In seiner Predigt ging Weihbischof Wolfgang Bischof auf die Legende des Bischofs Wolfgang ein. Die besagte, dass er damals eine Hacke geworfen hat. Jedesmal ist dort etwas entstanden wohin er es geworfen hat. Hier war es eine Quelle. Das Wasser daraus war lebensnotwendig. Er scheint also einer gewesen zu sein, der das Leben ermöglicht hat.
Der Heilige hat an vielen Stellen versucht, sich aus dem Alltag herauszuhalten und sich auf die Verkündigung des Evangeliums zu konzentrieren. Er hat versucht, den Menschen Hoffnung zu geben. Und zwar anders als die heute Verantwortlichen.
Darin sollen wir als Christen ihm folgen und der Welt Hoffnung schenken. Und zwar trotz aller negativen Nachrichten, die wir zurzeit täglich hören und sehen müssen.
Es liegt aber an uns, auf der Basis des Evangeliums die Zukunft zu gestalten. Schließlich haben wir im Evangelium Hoffnung. Wir sind dabei nicht allein weil wir in Jesus verbunden sind. Wir sind also aufgerufen, die Werte des Glaubens hochzuhalten und zu verteidigen und uns einzusetzen für alle, die am Rande stehen. Genau so wiees der Heilige Wolfgang vorgelebt hat. Er dankte allen, die das schon tun und ermutigte die, die noch zweifeln. Dafür wünschte er allen Bürgern von St. Wolfgang Mut und Kraft.
--
Gemeinsam feierten sie die Eucharistie.
--
Weihbischof Wolfgang Bischof beurkundete abschließend in einem Dokument das Ereignis.
--
Am Ende dankte Pfarrgemeinderatsvorsitzende Heidi Kern allen Beteiligten am Festsonntag und allen, die seit eineinhalb Jahren an der Vorbereitung mitgewirkt haben. Ihnen allen überreichte sie einen Lebkuchen in Hacke-Form als Erinnerung an diesen Festsonntag.
--
Mit dem Segen entließ Weihbischof Wolfgang Bischof die Gläubigen und die Kirchenmodelle, die er später mit Weihwasser segnen würde.
--
Gemeinsam schlossen sie den Festgottesdienst beim Geläut der Kirchenglocken mit „Großer Gott wir loben Dich“.
195 1050 Jahre Gemeinde St. Wolfgang - der Kircherlzug 23:00 Play Button ungewählt
Nach einer kurzen Pause kamen die Honoratioren auf der kleinen Bühne zusammen und beobachteten den Kircherlzug während dem Weihbischof Wolfgang Bischof die Modelle mit Weihwasser segnete. Erst aber zogen die Fahnenabordnungen der Ortsvereine die B15 Richtung Haag hinauf um dann abzubiegen Richtung Goldachhalle. Wir haben den Festzug in einem besonderen Beitrag für Sie begleitet.
Die Zugteilnehmer waren von teils von weit her gekommen um ihre Schmuckstücke zu präsentieren. Sie kamen aus Amerang, Preisendorf, Laufen, Maitenbeth, Moosinning, Tading, Haag, Taufkirchen, Hofgiebing, Eichenkofen, Grüntegernbach, Kirchdorf, Oberornau, Birkenstein, Wasentegernbach, Schwindkirchen, Grüngiebing, Schönbrunn,Armstorf, Pyramoos, Lappach, Großschwindau und St. Wolfgang
Am Ende des Festzuges brachten drei Kutschen erst die Ehrengäste zur Goldachhalle, dann die Gemeinderäte und besondere Gäste.
--
Auf dem Schulhof warteten schon die Verpflegungsstände der Vereine und in der Goldachhalle wartete bereits das gemeinsame Mittagessen, das der Musikverein untermalte.
Bürgermeister Ulli Gaigl hatte noch das Gästebuch der Gemeinde dabei und bat Weihbichof Bischof und andere besondere Gäste sich dort einzutragen. Er dankte ihm für sein Kommen und die würdige Feier des Gemeindejubiläums.
Wer wollte konnte den Nachmittag bei Kaffee und Kuchenausklingen lassen oder an der Familienolympiade teilnehmen. Das litt aber doch am nasskalten Wetter draussen vor der Halle.

Zur Startseite
Mühldorf-TV benötigt aktiviertes JavaScript. Wenn's nicht geht, wählen Sie bitte hier:
Startseite | Hilfe | Verzeichnisse | Weiterempfehlen | Finden | WochenStick | Kontakt | Impressum | AGB |

SERVICE
SERVICE
In Mühldorf-TV finden:
Im Nachrichten-
archiv finden:
WERBUNG
WERBUNG
Hier könnte
Ihre Werbung
stehen
Hier könnte
Ihre Werbung
stehen