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Victoria Pöllmann Landkreis Mühldorf > Stadt Mühldorf >
Josef J. Pöllmann
Stadt Waldkraiburg > Neumarkt St. Veit > Gemeinde Ampfing > Stadt Altötting > Mühldorf-TV ist durch die BLM lizenziertes Lokalfernsehen
Josef J. Pöllmann ist Mitglied im Deutschen Presse Verband
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Das gab's 2026 bei Mühldorf-TV und bei Altötting-TV
Hier können Sie nachlesen, worüber wir in KW 23/2026 berichtet haben.
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Nr.
Thema LZ Archiv KW Ersch.
94 125 Jahre Radfahrverein Pürten - Das Jubiläumsfest 58:40 Play Button ungewählt 23
Was als klein geplant war, entwickelte sich im Lauf der vielen Sitzungen des Festausschusses zum großen Jubiläumsfest. Das 125-Jahr-Jubiläum des Radfahrvereins in Pürten.
Dafür gesorgt haben die Mitglieder des Festausschusses, die sich mal im Feuerwehrhaus in Pürten getroffen haben und mal im Pfarrhof. Da waren bei unserem Besuch gerade die grünen Polos eingetroffen, die später die Mitglieder aus den Festbesuchern herausheben sollten. Und die Flyer und die Speisen- und Getränkekarten.
Klar, dass Vorstand Florian Lehner und seine Stellvertreterin Heidi Schmidinger genauso zum Festausschuss gehörten wie Kassierin Margit Holzner und die ehemaligen Vorsitzenden Helda Mannstetter und ihr Gatte Sepp, der immer dann für Aufheiterung gesorgt hat, wenn die Themen zu ernst geworden sind.
Viel war schon vor unserem Besuch gelaufen: Sie hatten den damaligen Bürgermeister Robert Pötzsch gebeten, die Schirmherrschaft zu übernehmen, hatten den Radlerverein Flossing zum Patenverein erkoren, hatten Festbraut, Patenbraut und Festmädchen gewählt und eingekleidet, und sind mit ihren Rädern nach Altötting geradelt um dort für gutes Wetter für ihr Fest zu bitten.
Natürlich hat sie die erwählte Brauerei zur Bierprobe eingeladen und der Weinlieferant Weine für eine Weinprobe geschickt.
17 Mal hat sich der Festausschuss dafür getroffen und so das große Fest vorbereitet.
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Eine Woche vor dem Fest ist es dann ernst geworden. An einem richtig heißen Spätnachmittag haben sich die ersten an dem kleinen Bach zwischen Festgelände und Innkanaldamm getroffen um dort eine Art Zaun aufzustellen. Das war notwendig, weil bei früheren Festen da tatsächlich schon Festbesucher reingefallen sein sollen.
Bei der Hitze an diesem Nachmittag war ein wenig Abkühlung schon SEHR willkommen. Und klar, dass sie nach 440 Metern Zaunbau auch auf ihren Erfolg und das bevorstehende Fest haben anstoßen müssen.
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Zwei Tage drauf hat der Zeltverleih geliefert. Da hatten die Radler schon die Wiese vorbereitet und vermessen. Sie waren gut vorbereitet und haben gewusst, wo sie die Fußplatten für die Binder festnageln mussten. Trotz elektrischem Hammer keine leichte Arbeit!
Sie haben die Aluminiumbauteile fürs Zelt genau so verteilt wie sie’s geplant gehabt haben.
Der Zeltmeister hat ihnen gezeigt, wo sie die Bauteile für die Binder hinlegen sollten und wie sie zu verschrauben sind. Das sind nämlich ganz schön viele für ein so großes Zelt wie es die Radler bestellt haben.
Gut ausgestattet wie sie sind, haben sie alles eingesetzt was an Maschinen nötig war.
So war der erste Binder bald fertig zum Aufstellen:
Den muss man natürlich erst mal so lang provisorisch sichern bis der zweite steht. Erst dann stehen die von alleine. Der Hans Zacherl hat schon aufgepasst, dass das richtig läuft.
Er und der Harrer Toni haben den ersten Binder so lang festgehalten bis der zweite gestanden ist.
Das hat aber nicht lang gedauert, weil der nächste ja schon vorbereitet war.
Die Damen haben sich derweil um Kaffee und Kuchen gekümmert.
Kaum ist der dritte Binder gestanden haben sie schon angefangen die Dachplanen einzuziehen. Das war keine große Sache für die sieben gestandenen Mannsbilder.
So haben sie Binder um Binder aufgestellt und Zeltbahn um Zeltbahn eingezogen.
Mittag – Zeit für eine Brotzeit. Zeit für Leberkaaassemmeln.
Und für einen Blick in die Festschrift, die die Druckerei gerade geliefert gehabt hab.
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Am späten Nachmittag war das Zelt dann schon zu und der Bernhard Höpfinger hatte sein Zelt fast fertig aufgebaut, in dem die Küche, und die Schänke Platz finden sollten.
Zeit für eine kleine Pause und zu schauen ob alles so ist wie sie’s geplant haben.
Während die einen noch ein bisschen Boden reingelegt haben, haben andere schon die Elektrik installiert. So ein Zelt braucht schließlich ordentlich Leistung!
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Tags darauf hat der Dekorateur aus dem nackten Zelt ein Festzelt gemacht, der Toni noch ein paar Radl grün angemalt und die Burschen an ihrem Weißbierkarussel gearbeitet. Da war um diese Zeit schon noch viel zu tun. Trotzdem hat man schon erahnen können wie das einmal wird.
Wie so oft hat der Boden gezickt. Mei – es ist ja auch nicht einfach, auf einer Bauernwiese einen ebenen Fußboden zu bekommen.
Die Helga hat alle mit Kaffee und Kuchen versorgt und den Mädels geholfen Schilder zu malen. So ist das Festzelt es langsam fertig geworden. Wie sich das anfühlt, hat der Thomas Zacherl schon einmal ausprobiert.
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Den Gottesdienst am Sonntag haben die Radler genutzt um ihrer Verstorbenen zu gedenken. Dazu ist ein kleiner Teil der Mitglieder mit ihren Fahnen in die kleine Kirche in Sankt Erasmus eingezogen wo sie Pater Hans Siegmann empfangen hat.
Die Fahnen links und rechts vor dem Hauptaltar bat er erst Magdalena die Kerze anzuzünden, die sie für das Radlerfest angefertigt gehabt hat.
Es ist nicht ganz einfach, an die Dreifaltigkeit Gottes zu glauben, gab Pater Siegmann zu. An Gott Vater, Gott Sohn und den Heiligen Geist. Weil wir Menschen zu klein sind, alles zu verstehen – auch wenn wir das wollen – ist da einfach der Glaube gefragt, den Jesus von den Kindern Gottes fordert.
In ihren Fürbitten erbaten sie den Segen für alle Vorbereitungen und ein gelungenes Fest. Natürlich für gutes Wetter und die Bewahrung vor Unfällen bei allen ihren Ausfahrten. Dann für die Verstorbenen Mitglieder und darum, das Gedächtnis an sie zu erhalten und schließlich um den Erhalt ihres Vereins noch viele weitere Jahre.
Mit Glaubensbekenntnis und Eucharistiefeier bekräftigten die Gottesdienstbesucher ihr Vertrauen auf ihren Schöpfer und das Erlösungswerk Jesu Christi am Kreuz.
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Nach dem Gottesdienst standen sie noch eine zeitlang zusammen und verabschiedeten sich dann in den Sonntag um nochmal Kraft zu tanken vor der anstehenden Festwoche.
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Drei Tage später war alles fertig für den Auftakt zu ihrem Fest. Also zur Diskoparty „Dreh am Rad – Wer bremst verliert“. Die Küche bereitete gerade Gyros vor und an den Bars haben sie die letzten Flaschen eingehängt als Thomas Zacherl die Mitglieder vor die Bühne gebeten hat zum großen Foto. Das gab dann schon ein beeindruckendes Bild ab.
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Dann hat’s schon noch gedauert, bis die ersten Gäste gekommen sind. Es sollte ja auch erst um 21 Uhr losgehen.
Bemerkenswert war an diesem Abend, dass sich zu den jungen Leuten auch – nennen wir es mal – gesetzteres Publikum gemischt hat. Die reiferen Herrschaften haben sich aber doch etwas abseits der Bühne aufgehalten. Da sorgten namlich die DJ’s S. In the Mix und „Joe Lennox“ für ordentlich Sound.
Die Mädels an den Bars hatten ordentlich zu tun um alle zu versorgen.
Den ganzen Abend und die halbe Nacht lang haben die Gäste dann friedlich gefeiert. Allerdings sind – jä später es wurde – die jungen übrig geblieben. Die haben dann umso mehr Platz gehabt, da in dem riesigen Festzelt der Pürtener Radler.
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Am Feiertag Fronleichnam war die Küche schon früh auf den Ansturm der Gäste vorbereitet, die erst einmal noch draußen auf den Einlass warten mussten. Und was waren wirklich viele, die rein wollten zum Kabarett mit dem Vierer-Pack. Also zu Michi Dietmayr, dem Keller Steff und zu Tom und Basti.
Kaum zu glauben war aber nach der Öffnung der Türen wie schnell das Zelt voll besetzt war. Verständlich. Der Abend war nämlich schon im Vorfeld ausverkauft und alle wollten die besten Plätze.
Von Einlass bis Programmbeginn war war wenig Zeit alle zu versorgen. So haben die Schänke der Michi, die Annelies und alle anderen Bedienungen alle Hände voll zu tun gehabt.
An den Bars wars erst noch ruhig. Die Mädels da würden erst später zu tun bekommen.
Und wer da aller unter den Gästen war! Von überall her waren sie gekommen.
Diesmal war auch Schirmherr Robert Pötzsch dabei. Und die Geistlichkeit war stark vertreten mit den Patres Walter Kirchmann und Hans Siegmann.
Die Protagonisten haben sich hinter dem Zelt noch ein bissl eingestimmt während die Gäste schon einmal auf einen beschwingten Abend angestoßen haben.
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Vorstand Florian Lehner hat die Gäste begrüßt und allen fleißigen Helfern gedankt, ohne die so ein Fest ja nicht möglich wäre.
Zuerst ist der Keller Steff auf die Bühne gekommen. Der hat sich erst Mal über das volle Zelt bei einem Radlerverein gewundert. Ohnehin war das eine Uraufführung, meinte er, sie haben nämlich noch nie in Pürten gespielt.
Hier ein paar Ausschnitte.
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Dann war Michi Dietmayr dran. Der hat mit Geschichten aus’m Leben unterhalten.
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Vor der Pause dann Tom und Basti. Die sind aus dem bayerischen Wald nach Pürten gekommen, was natürlich ein paar sprachliche Probleme verursacht hat. Und das hat bei den Zuhörern für wirklich viele Lacher gesorgt.
Musikalisch hat ihnen sowieso keiner etwas vorgemacht. Was die beiden mit Ziach und Gitarre abgeliefert haben war schon bemerkenswert. Von ihrem Humor gar nicht zu reden….
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In der Pause hat das Kuchenbuffet reichlich Zuspruch gehabt. Die Damen sind mit Kaffeekochen und Torten schneiden kaum nachgekommen.
Allerdings sind draußen dicke schwarze Wolken über den Landkreis gezogen. Und der Wind hat ordentlich am Zelt gerüttelt.
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Das hat den Keller Steff, den Michi Dittmayr und die beiden aus’m Woid aber nicht davon abgehalten nach der Pause nochmal ordentlich Gast zu geben.
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Natürlich haben die Radler und ihre Gäste die vier nicht ohne Zugabe von der Bühne gelassen.
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Und ein Foto mit den Mitgliedern vom Festausschuss hat schon auch noch sein müssen. Auch wenn uns die Handyfotografen fast die Sicht darauf verdorben hätten.
Es war schon nach 23 Uhr als die letzten Gäste sich ans Weißbierkarussel zurückgezogen haben um dort den Feiertag langsam ausklingen zu lassen.
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Für die Pürtner Radler ist es ja am nächsten Tag gleich weitergegangen mit dem Wein- und Bierfest. Dazu haben sie am Festzelt einen großen Biergarten angebaut.
Die Zacherl-Brüder haben die Gäste am Eingang erwartet und allen Weintrinkern ein Glasl in die Hand gedrückt.
Florian kannst noch? (O-Ton)
Wie lang hat’s denn gestern noch gedauert? (O-Ton)
Die Schänke war bereit, die Küche hat schon die Würstl auf’m Grill gehabt und der Robert die ersten Hendln zerteilt. Die Gäste konnten kommen.
Halt, erst noch selber was essen. Das muss schon auch sein nach und vor so einem Abend! Dann sind sie gekommen… Der Florian hat seine liebe Mühe gehabt, die Weinglasl an den Mann und die Frau zu bekommen. Mei- ist halt doch eine Biergegend in der wir leben…
Klar, dass der Berger Martin kein Weinglasl wollen hat. Das hätte den Transport in seiner Tasche nicht überlebt, in der er das Anzapfzeug für das Bierfassl mitgebracht gehabt hat.
Irgendwie haben sie’s aber doch geschafft. Als die Gäste im Zelt waren standen nur noch zwei Weinglasl bereit.
Und der Michi hat doppelt geschuftet: Biermassen UND Weinflaschen… Eine reife Leistung!
Auf der Bühne hat das Fassl Bier der Schlossbrauerei Stein auf seinen großen Einsatz gewartet.
Schirmherr Robert Pötzsch war gar nicht nervös als Vorstand Florian Lehner die Gäste begrüßt hat. Und natürlich den Schirmherrn. Und alle die zum Wein– und Bierfest gekommen sind.
Der Martin hat ihm die Schürze umgebunden und dem Schirmherrn Wechsel und Schlegel in die Hand gedrückt.
Wie immer hat Robert Pötzsch dann mit einem einzigen Schlag und ohne einen Spritzer zu vergeuden angezapft. Und auch gleich eingeschenkt.
Ein Prosit auf ein gelungenes Jubiläumsfest der Pürtener Radlfahrer.
Robert Pötzsch war begeistert von allem was bis dahin beim Radlerfest passiert ist. So hat er allen Gästen einen wunderschönen Abend gewünscht. (O-Ton)
Dann haben die Greadoia übernommen und den Gästen so richtig eingeheizt. Eigentlich hätten sie die erste Stunde ja ruhig angehen sollen. War aber nix. Es hat nicht lang gedauert und die ersten haben sich Tische geholt und das Feiern auf eine höhere Ebene gehoben.
Draußen wars noch hell als drinnen die Stimmung schon hochgekocht ist.
Und zwar bei den jungen genauso wie bei den – ähm – gesetzteren.
Und der Michi? Der hat sich die Massen schon nicht so leicht abnehmen lassen!
Manchen war unser Licht zu hell, andere haben bei Y-M-C-A mitgemacht.
Der Platz vor der Bühne hat manche animiert das Tanzbein zu schwingen…
Egal ob Wein oder Bier!
An der Kuchentheke war diesmal Zeit selber zu genießen.
Und für den Martin mal ihr eigenes Bier zu genießen.
Und der Toni – mei der Toni halt! An dem kommt kein Mädel vorbei!
Sogar der Waldkraiburger Bürgermeister Emil Kirchmeier hat sich das nicht entgehen lassen.
Und Stadträtin Martina Arnusch-Haselwarter auch nicht!
Und die Helga – die war immer mittendrin.
Die Greadoia haben so richtig Gas gegeben und wirlich alle mitgerissen.
Sogar die Ametsbichlers aus Aschau!
Es war ein wirklich gelungener Abend mit bester Musik, bester Stimmung und jeder Menge Spaß bei wirklich allen, die da waren.
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Klar, dass nach so viel Feiern ein bissl Ruhe Not getan hat. Am freien Samstag haben die Radler aber nicht einfach so ausgeruht: Die einen haben das Festzelt für den Festsonntag umgebaut und die anderen ihre Oldtimer vorbereitet und geschmückt für den Blumenkorso am nächsten Sonntag.
Der Biergarten musste nochmal vergrößert, die Tische für die Ehrengäste eingedeckt und das ganze Zelt in den Farben des Radlervereins geschmückt werden. Also in gelb-grün.
Klar, dass da bei so manchem ein bissl die Körner ausgegangen sind. (224)
Der Tom und der Lorenz haben schon die Daferl für die Zugaufstellung am Festsonntag verteilt währen die Damen ihre geschmückten Räder im Zelt verstaut haben. Die Blumen sollten ja doch bis Sonntag-Abend durchhalten!
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Am Festsonntag früh – also sehr früh – holten die Böllerschützen Vorstand Florian Lehner und seine Familie aus den Federn. Ein paar von den Greadoian waren schon wieder da. Gemeinsam mit einem bunten Haufen Musikern haben sie den Vorstand vom Radlerverein und seine Familie aufgeweckt. Klar, dass die wenig überrascht waren. Sie haben den Besuch einfach genossen. Und sie alle nach einem Prosit der Gemütlichkeit und einem Schnappsal rein gebeten in die gute Stube. Da waren die Weißwürste schon warm, und das Weißbier kalt. Und die Brezen frisch!
Unnötig zu sagen, dass das alle gern gehabt haben. Also so ein bissl Kraft für den langen Tag, der vor ihnen allen gelegen ist.
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Es waren nur noch ein paar Weißwürste im Topf als die Aufwecker weitergezogen sind nach Kraiburg, zu Festbraut Katharina Schmidinger. Diesmal ohne Böller. Dafür war die Gasse zu eng. Vielleicht haben aber auch die Kraiburger noch zu tief geschlafen?
Jedenfalls haben die Musiker ganze Arbeit geleistet und die Katharina aus den Federn geholt.
Na ja, die hat das Schnappsal auch schon bereit gehabt.
Also ein Prosit auf den bevorstehenden Festsonntag. Diesmal acapella!
Und schon ist es weitergegangen zur Patenbraut Julia Holzner nach Pürten. Da haben die Böllerschützen gegenüber gefeuert währen die Musiker die ganze Familie herausgetrommelt haben. In ihrem Heimatland waren sie diesmal ja, in Pürten!
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Auch da ist das Schnappsal schon bereitgestanden. Dafür hat schon Mama Margit gesorgt.
Ein Prosit und nochmal die Böllerschützen und weiter gings zu Schirmherrn Robert Pötzsch. Der wohnt nicht weit vom Waldfriedhof in Waldkraiburg. Die Böllerschützen vor der Garage da würden wohl die ganze Stadt aufschrecken….
Das haben aber nicht einmal die Musiker geschafft. Nur Robert Pötzsch und seine Marion kamen den Musikern entgegen. Kein einziges Fenster in der Nachbarschaft hat sich gerührt…
Auch nicht nach dem Prosit der Gemütlichkeit.
Ob das dann auch zu Kaffee und Süßigkeiten gepasst hat, die ihnen der Schirmherr kredenzt hat?
Jedenfalls gings dann zurück zum Festgelände wo die Blaskapelle Kraiburg inzwischen schon den einen oder anderen Gastverein ins Festzelt hineingespielt hat. Mitten durchs Spalier der Festmädchen durch, die sie alle willkommen geheißen haben.
Verein um Verein begleiteten die Kraiburger Musiker ins Festzelt wo sie die Blaskapelle aus Aschau unterhielt so lange sie Weißwürste und ein erstes Bier genossen haben.
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Nach etwa einer Stunde nahmen sie alle Aufstellung und zogen um das Festgelände herum nach Pürten rein. Dort machten sie kehrt und kamen wieder zurück durch das Spalier des Jubelvereins und der Festmädchen hinein ins Festzelt.
Drinnen empfing sie der Kirchenchor zum Festgottesdienst. Stilecht mit Queens „Bycicle“.
Pater Walter Kirchmann und Kraiburgs Pfarrer Michael Seifert zogen zum Klang der Fahrradklingeln zum Altar hinauf.
Nach Lesung und Evangelium hieß Pfarrer Michael Seifert erst die Mitglieder der beiden Radlervereine aus Guttenburg und aus Flossing willkommen, die ja zu seinem Pfarrverband gehören.
Er hatte viele Radl gesehen und sich schon auf die vielen gefreut, die am Nachmittag am Fahrradkorso mit fahren würden. So viele verschiedene Radl. Nur eins hat ihm gefehlt, ein Pedal.
Das hatte er nämlich im Vorjahr auf seinem Rückweg aus Altötting verloren. Da hatte er gemerkt, dass man alles braucht um vorwärts zu kommen. So wie beim Pürtener Radlerverein, bei dem in 125 Jahren alle nötig waren um den Verein vorwärts zu bringen.
Das zeigt sich auch bei ihrem Fest. Auch da waren alle notwendig um dieses große Fest zu stemmen. Jetzt bringen sie hier Menschen aus allen Himmelsrichtungen und aller Coleur zusammen.
Genau das braucht auch unsere Gesellschaft um die vielfältigen Probleme zu lösen vor denen wir stehen. Sie haben gezeigt was alles geht, wenn man zusammensteht, aufs Jammern verzichtet und anpackt.
Aber zurück zu seinem Pedal. Das hat ihm gezeigt, wie wichtig es in so einem Fall ist, dass man jemanden anrufen kann. Genau das will Gott sein. Er will der sein, den wir anrufen wenn wir Hilfe brauchen. Weil – Hilfe brauchen wir alle, in jeder Lebenssituation. Dann ist es gut, IHN zur Seite zu haben. ER ist immer für uns da.
So sollten wir alle Gott eine neue Chance in unserem Leben geben. Wir sollten alle Gott danken für alles was er für uns tut. Und für die Zukunft, die er uns allen schenken will.
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In den Fürbitten erbaten sie Begleitung auf allen ihren Wegen, langen Atem und Gottes guten Geist für ihre Lebensreise, Hilfe für alle in Not oder in Gefahr, Sicheren Halt und Unterstützung auf ihrem Lebensweg, Zeit zum Ausruhen, gesunde Verhältnisse untereinander und alle Verstorbenen Mitglieder in den zurückliegenden 125 Jahren.
Nach der Eucharistiefeier erteilte Pater Walter Kirchmann den Gottesdienstbesuchern den Segen und segnete die Fahnenbänder.
Gemeinsam schlossen sie den Festgottesdienst mit der Bayernhymne.
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Florian Lehner bat Festbraut Katharina Schmidinger um ihren Prolog: Sie hatte viele Gründe gefunden „Danke“ zu sagen. Zunächst für ihre Wahl zur Festbraut, die sie als Ehre empfunden hatte. Dann Danke an alle für die vielen Stunden der Vorbereitung dieses Festes. Für den Zusammenhalt den sie dabei erlebt hatte, fand sie kaum Worte.
Schließlich dankte sie allen Mitgliedern und hoffte ihren Verein wirds noch viele Jahrzehnte geben. Zur Erinnerung an dieses Jubiläumsfest überreichte sie ihr Fahnenband und wünschte allen Migliedern allzeit gutes „Radfahrer allheil“.
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Patenbraut Helena Langlinderer gratulierte den Pürtner Radlern zu ihrem Jubiläum. Sie sollten auch iin den kommenden Jahrzehnten ihre Tradition pflegen und das gute Miteinander mit ihrem Verein. Daran soll sie das Fahnenband immer erinnern, das sie dem Jubelverein an die Fahne hängen wollte.
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Und schließlich freute sich Patenbraut Julia Holzner über ihren Patenverein aus Flossing. Ihnen hat sie für die Übernahme der Patenschaft gedankt und wollte als Erinnerung an das gemeinsame Fest ihr Fahnenband an das der Paten anhängen.
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Florian Lehner hat dann auf die 125 Jahre zurückgeblickt und an die vielen gegenseitigen Besuche bei anderen Vereinen erinnert. Sie haben an Geschicklichkeits- und Orientierungsfahrten teilgenommen und ihren Platz in der Vereinswelt von Waldkraiburg gefunden.
Das Radlerfest ist so mehr als eine Gelegenheit zum Feiern. Es verbindet die Menschen in Stadt und Umkreis. Das hat schon der Aufbau gezeigt wo sich wirklich viele beteiligt haben. Genauso in der Vorstandschaft und im Festausschuss. Ihnen allen dankte er herzlich.
Besonders dankte er Schirmherrn Robert Pötzsch, der es auch geblieben ist als er nicht mehr Bürgermeister war.
Vielen weiteren hatte er zu danken und freute sich auf die nächsten 125 Jahre. So kann’s weitergehen!
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Schirmherr Robert Pötzsch war dankbar trotzdem Schirmherr sein zu dürfen. Er hat Wort gehalten, das Wetter passt für den Festsonntag und den Radlkorso am Nachmittag.
Auch Robert Pötzsch hatte vielen zu danken. Allen voran dem Patenverein aus Flossing, die sie beim Patenbitten gnädig behandelt haben. Natürlich den Mitgliedern des Radlvereins, die schon vor über einem Jahr vieles festgelegt haben. Und weil neben den Mitgliedern fast alle Pürtner mitgemacht haben, auch ihnen für ihre tatkräftige Hilfe.
Seit 125 Jahren leben sie ihren Verein wie man es sich vorstellt. Dass das auch so weitergeht, das wünschte ihnen Robert Pötzsch herzlich.
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Auch Landrat Max Heimerl gratulierte dem Jubelverein. Er hatte von mehreren Seiten gehört wie erfolgreich ihr Fest läuft. Hier ist ja richtig die Post abgegangen! Dafür dankte er allen die dafür verantwortlich sind.
Er war überzeugt, Vereine wie der Radlerverein, machen unsere Heimat aus. Wenn wir im Landkreis und in Bayern so zusammenhalten wie der Radlerverein und die Pürtener, dann war ihm um die Zukunft nicht bang. Dann werden wir auch die Herausforderungen der Zukunft meistern.
So wünschte er ihnen, dass sie immer wieder gut heim kommen. Vom Radlfahren und vom Feiern.
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Patenvereinsvorstand Markus Maier hat sich über ihre Bitte der Übernahme der Patenschaft sehr gefreut. Auch er bewunderte die Pürtener, die hier so ein wunderbares Fest auf die Beine gestellt haben und wünschte viel Glück für die kommenden 125 Jahre.
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Missis Oberbayern 2026, Minka Omeragic trägt nach Amputation eine Unterschenkelprothese. Sie warb für Inklusion und stellte ausführlich die Herausforderungen dar, denen Menschen mit körperlichen Einschränkungen gegenüberstehen. Nach vielen Rückschlägen hat sie sich bewusst entschieden weiterzumachen. Trotz vieler Verluste hat sie sich zurückgekämpft ins Leben und genießt es jetzt beinahe uneingeschränkt.
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Noch während sie sprach trugen die Stoabacher Trachtler aus Aschau Hendl und Schweinebraten aus. Und die Gäste genossen ihr Mittagessen. Im Zelt und draussen im Biergarten.
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Am Nachmittag dann der Radl- und Blumenkorso. Ein Verein nach dem anderen startete vom Festgelände Richtung Sankt Erasmus wo sie die Ehrengäste schon auf einer Tribüne erwartet haben. Die Zeit bis zur Ankunft der ersten Radler verkürzte ihnen die Egerländer Trachtenkapelle. Das Geschehen hat der Brunnhuber Toni kommentiert und so den Zuschauern Hintergründe und Erklärungen geliefert.
Den dortigen Parkplatz nutzten die Radler zum Umkehren Richtung Abzweigung nach Niederndorf. Dort durch das dortige Ortszentrum hat sie die Blaskapelle Kraiburg zurück begleitet zum Festgelände.
Viele Zuschauer entlang der Wegstrecke jubelten den Radlern einer ganzen Reihe Vereine von nah und fern zu. Natürlich führten die Hochradfahrer des Jubelvereins den Korso an.
Keine 35 Minuten hat es gedauert und etwa 900 Radler auf historischen blumengeschmückten Rädern aller Ausführungen waren durch. So manchem Zuschauer ist das zu schnell gegangen. Es blieb kaum zeit die kunstvoll aufgebauten Gefährte zu bestaunen.
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Nachdem alle wieder zurück waren im Festzelt haben die einen ein kühles Radler im Biergarten genossen, die Kinder die riesige Hüpfburg oder den großen Sandkasten.
Für Stimmung gesorgt haben dann die Bergdachsen.
Scheinbar ist da aller Streß von den Mitgliedern des Radlervereins abgefallen. Und von ihren Gästen auch.
Während die gesetzteren Herrschaften den Sonntag Nachmittag genießen wollten, liefen die jungen langsam zur Hochform auf. Die des Jubelvereins und die des Patenvereins gleichermaßen. Und die Musiker aus Kraiburg erst recht. Die haben ja doch ziemlich zum Gelingen des Festsonntages beigetragen gehabt… Da waren dann schon noch mehr Tische nötig!
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Obermeiers waren glücklich weil die Bewirtung von so vielen Gästen bestens funktioniert hat und die Bedienungen? Die waren schwer damit beschäftigt, Nachschub zu bringen.
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Ein bissl später hat die Helga Manstetter die Preise aufgebaut und der Florian die Sieger bekanntgegeben. Die Preise überreicht hat stellvertetende Vorsitzende Heidi Schmidinger.
Den Weitheitspreis gewonnen hat der Radfahrverein aus Konzell, der fast 100 Kilometer angereist war. Alle Geehrten dankten den Pürtnern für die freundliche Aufnahme, das wunderbare Fest und gratulierten zum Jubiläum.
Die meisten Radl dabei gehabt hat der Radlverein Guttenburg. Die haben die Auszeichnung mit frenetischem Jubel und mit einem Sprechchor zur Kenntnis genommen!
Die Guttenburger haben auch den Mehrheitspreis gewonnen. Sie waren mit 108 Mitgliedern dabei.
Den kurzfristig eingeführten Kinderpreis gewonnen hat der Radfahrerverein Söchtenau.
Viele weitere Preise haben sie dann überreicht, die sie von Mitgliedern und Sponsoren gestiftet bekommen hatten. Alle bis Platz vier erhielten einen Geschenkkorb, die drei bestplatzierten zusätzlich einen Pokal.
Den dritten Platz belegt hat der Fahrradverein Ganacker.
Auf Platz zwei landete der Radfahrverein aus …
Und gewonnen hat der Radfahrverein aus Guttenburg! Da war der Jubel natürlich groß! Ihren Pokal gestiftet hatte Schirmherr Robert Pötzsch.
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Nach der Siegerehrung übernahmen wieder die Bergdachsen. Und dann ist die Post so richtig abgegangen. Da haben die Bierbänke dann zeigen müssen was sie aushalten.
Auch wenn sich die gesetzteren Gäste langsam ans Weißbierkarussell oder in den Biergarten zurückgezogen haben, sind die Pürtener Radler so richtig zur Hochform aufgelaufen.
Die Festmädels auf der Bühne und die Bobfahrer auf dem Tisch davor. Es hat kein Halten mehr gegeben an diesem späten Nachmittag beim Radlerfest in Pürten.
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Montag, der letzte Tag. Kesselfleisch, Würstl und Hendl in der Küche und die Kuchentheke einmal mehr gut vorbereitet empfingen die Pürtener Radler ein letztes Mal ihre Gäste. Die haben aber den Biergarten dem Zelt vorgezogen.
Quetschnblech aus Vilsbiburg sorgte für niederbayerische Unterhaltung während die Bedienungen ein letztes Mal Massen und Essen ausgetragen haben.
Die Greadoia waren diesmal als Gäste da und die Aschauer Goaßlschneuzer haben ihren Altbürgermeister dabei gehabt und erst mal auf die Radler angestoßen.
Die haben ihren Erfolg mit einem Weißbier in der Kuschelecke gefeiert.
Die Heidi hat die Tortenbäckerinnen dann zum Foto gebeten. Das waren so viele, dass sie in der Kaffeeküche kaum Platz gehabt haben.
Dann hat’s geheißen: „Kopf einziehen“. Die Goaßlschneuzer haben für Unterhaltung gesorgt.
Später am Abend hat der Wind draußen angefangen am Zelt zu zerren. Der hat einen Wetterumschwung angekündigt.
Die drinnen hat das nicht gestört. Die haben ein letztes Bier bestellt oder ein Weißbier genossen während Obermeiers schon die Küche abgebaut und verladen haben.
Und die Annelies hat uns ein letztes Mal verabschiedet vom Radlerfest in Pürten.
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Tags darauf haben die Radler und ihre Helfer das Festzelt ausgeräumt und wieder einen Tag später abgebaut. Das bei strömendem Regen und früher als geplant. So haben wir sie nur noch beim Bergen von Wasser- und Abwasserleitungen beobachten können und beim Verladen der Bauteile des Festzeltes. Und wer bei solchen Bedingungen so fleißig anpackt, der darf seine Arbeit auch mit einem Bierchen feiern. Oder einem Spezi…
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Ein paar Tage später war der Regen vorbei und das Feld wieder abgetrocknet. Und außer ein paar Resten nur noch Spuren davon zu sehen, was vor einer Woche hier los war. Hier auf der Wiese in Pürten wo der Radfahrverein sein 125-Jahr-Jubiläum groß gefeiert hat.
95 Stadt Mühldorf ehrt acht besonders verdiente Ehrenamtliche 13:45 Play Button ungewählt
Traditionell in den Wintergarten am Stadtsaal lädt die Kreisstadt die Bürger ein, die in ihrem Leben ehrenamtlich besonderes geleistet haben. Heuer begrüßte Bürgermeisterin Claudia Hungerhuber acht, die Vereine und Verbände gemeldet hatten und ihre Vorstände oder Begleiter. Dazu ihre beiden Stellvertreter und die Referentin für Jugend und Familie Irene Umschlag. Ihrer Einladung nachgekommen waren auch die Bürgermedaillenträger Dr. Hans Dworzak und Werner Klöpper.
Sie dankte besonders Elisabeth Demmelhuber aus ihrem Büro für die Vorbereitung dieser Veranstaltung.
Claudia Hungerhuber war stolz auf die verdienten Ehrenamtlichen, die das Vereinsleben gestalten und so die ganze Gesellschaft bereichern. Sie alle haben sich – manche jahrzehntelang - in ihrer Freizeit engagiert und so unser aller Leben verbessert.
Wie Studien zeigen haben sie auch selbst davon profitiert.
Das alles ist Grund genug, dass ihnen die Stadt ihren herzlichen Dank mit dieser kleinen Ehrung ausdrückt.
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Der erste zu Ehrende war der ehemalige Vorstand der Blaskapelle Altmühldorf, Sepp Bernhart. Seine Leistungen würdigte Schatzmeister Christoph Hein.
Selbst seit 30 Jahren Mitglied der Blaskapelle Altmühldorf kannte er Josef Bernhart noch aus Zeiten als der noch der Stadtkapelle angehörte. Nach einem kurzen Intermezzo bei den Mühldorfer Bläsern kam Sepp Bernhart 1981 zur Blaskapelle Altmühldorf, die ihn schon 1988 erst zum zweiten und 1997 zum ersten Vorstand wählten. Das blieb er bis April 2026. In dieser langen Zeit hat er sich mit viel Herzblut für die Belange der Blaskapelle eingesetzt, hat Auftritte organisiert, mit Veranstaltern verhandelt und die Jugendarbeit vorangetrieben. Dazu hat er die Zusammenarbeit mit der Musikschule intensiviert, eine erste Bläserklasse an der Grundschule in Mößling mit eingerichtet und an der Mittelschule für das Erlernen eines Instrumentes geworben.
Zusammen seinem genialen Partner Josef Terre haben sie eine eigene Jugendkapelle gegründet und alles beschafft was die Jugendlichen brauchen.
Auch an der Organisation eigener Veranstaltungen hat er maßgeblich mitgewirkt. Sogar zu Auftritten nahe Barcelona hat er sie geführt.
Dass er das machen konnte, war auch seiner Gattin Marille zu verdanken, der er herzlich für ihr Verständnis dankte.
Nun hat er das Amt des Vorstandes in jüngere Hände gelegt. Was er alleine geleistet hat, mussten sie jetzt auf mehrere Vorstandsmitglieder aufteilen. Kein Wunder, dass er manchmal überlastet und dann unleidlich war.
Christoph Hein dankte Sepp Bernhart für seine großen Leistungen und auch dafür, dass er der Kapelle weiter mit Rat und Tat zur Seite stehen wird.
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Für das alles dankte ihm Bürgermeisterin Hungerhuber mit Urkunde und einer Flasche Bürgermeistersekt.
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Den zweiten zu Ehrenden würdigte Wilderer-Vorstand Thomas Hofer: Helmut Lohr.
Der hat dem Verein nicht nur angehört, er hat ihn gelebt, würdigte Thomas Hofer Helmut Lohr, der schon 1986 zu den Gründungsmitgliedern gehört hatte. Er folgte dem Gründungsvorstand an der Spitze des Vereins nach und hat das Amt des Vorstandes auch 18 Jahre lang ausgeübt. In dieser Zeit drei Maibäume aufgestellt unzählige Weinfeste organisiert und so die Ortsgemeinschaft gestärkt.
Besonders erinnerte Thomas Hofer an die alljährliche Maiandacht am letzten Mai-Freitag, dem ein gemütlicher Hoagarten-Abend gefolgt ist.
Nach dem Feiern haben sie dann wieder angepackt, Bankal gebaut, Feldkreuze gepflegt und die Heimat sauber gehalten. Für die vielen schlaflosen Nächte in den 18 Jahren seiner Vorstandschaft dankte Thomas Hofer im Namen seiner Vereinsmitglieder Helmut Lohr herzlich.
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Die Ehrennadel, die Urkunde und die Flasche Sekt aus der Hand der Bürgermeisterin folgten als Danke-Schön der Bürger der gesamten Stadt.
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Konrad Bauer, 1. Schützenmeister der Schützengemeinschaft Mößling sollte dann die Verdienste ihrer Schatzmeisterin würdigen, Silvia Zehentmaier. Sie übt das Amt der Kassierin seit 2003 aus. Damals gehörte die Durchführung der Feiern zum 100-jährigen Bestehen des Vereins zu ihren ersten Aufgaben.
Nach der Fusion mit den Sportschützen Mößling im Juni 2016 hat sie auch weiter die Kasse des neuen Vereins geführt. Viel Arbeit ist auch auf sie durch den Neubau der Schießanlage zugekommen.
Seit der Fusion leitet sie zudem das Damenschießen und richet schon auch mal das Gau-Damenschießen aus. Und haben es auch schon mal gewonnen.
Zudem agiert sie als Event-Managerin und hat sich um das leibliche Wohl der Gäste gekümmert.
Konrad Bauer war froh sie in ihren Reihen zu haben.
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Anstecknadel, Urkunde und Bürgermeisterinnen-Sekt auch für Silvia Zehentmaier.
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Sven Parnet, erster Schützenmeister der Königlich Privilegierten Feuerschützengesellschaft Mühldorf würdigte dann Rudolf Pichlmaier. Er war seit seinem Beitritt 1989 weit mehr als nur Mitglied des Vereins. Er war von 1991 bis 1992 Jugendleiter, von 1991 bis 2007 und dann wieder ab 2023 zweiter Schützenkommandant der Schützenkompanie. Zudem war er 1992 bis 1994 zweiter und von 1997 bis 2007 erster Schützenmeister und hat in dieser Zeit den Verein zukunftsfähig aufgestellt.
All das überragt aber die Führung der Vereinschronik seit 1992. In unzähligen Stunden ehrenamtlicher Arbeit hat er 575 Jahre Vereinsgeschichte auf über sechstausend Seiten in sechs Bänden niedergeschrieben. Er hat mit Leidenschaft und Engagement die Erinnerungen zusammengetragen und so die Grundlage für den Erhalt der Traditionen des Vereins geschaffen. Und damit die Zukunft des Vereins gesichert.
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Bürgermeisterin Claudia Hungerhuber überreichte Urkunde und Bürgermeistersekt an Rudi Pichlmaier.
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Walter Graßler von den Naturfreunden würdigte dann die Leistungen von Franz Kaltenecker, der seit vielen Jahren im Hintergrund als heimlicher Held wirkt. Ohne große Aufmerksamkeit zu erwarten gehört er dem Verein seit 1989 an, war erst Kassenprüfer und dann zweiter Vorstand. Ohne ihn und die anderen in der zweiten Reihe würde der Verein nicht funktionieren. Franz Kaltenecker hat nicht einmal zurückgesteckt als ihm die Gesundheit nicht mehr mitgespielt hat. Er bereitet Wanderungen vor und begleitet Ehrengäste. Er hält den Schaukasten am Mühldorfer Stadtplatz aktuell und unterstützt bei der Planung. Für all das dankte er ihm sehr.
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Ehrennadel, Urkunde und Bürgermeisterinnensekt auch für Franz Kaltenecker.
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BRK Kreisbereitschaftsleiter Dr. Gerhard Deißenböck würdigte dann Gerd Sommerkorn, beinahe ein Urgestein des Bayerischen Roten Kreuzes. Seit März 1965 Mitglied im Kreisverband Mühldorf des BRK und da ehrenamtlich im Rettungsdienst aktiv trat er später dem BRK hauptamtlich bei. Damals hat er sich dafür eingesetzt, dass Mühldorf eine Notarzt-Rettungswache bekommt. 1982 begann er auszubilden und wurde 1983 Instruktor wo er landkreisweit Erste-Hilfe-Kurse anbot.
Später wurde er Wachleiter im gesamten Landkreis und sorgte dafür, dass die Wache in Mühldorf Lehrrettungswache wurde. 1994 wurde er Bereitschaftsleiter und hat das bis 2002 ausgeübt. Nach weiteren Funktionen verabschiedete er sich in den Ruhestand, blieb den BRK auch weiter treu und sorgt sich um die Altkleidersammlung und andere Dienste.
Er hat sein Leben nach dem Talmudvers gelegt, der sagt, wer auch nur ein Leben rettet, rettet die Welt.
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Ehrennadel, Urkunde und Bürgermeisterinnensekt auch für Gerd Sommerkorn.
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Kreisjugendringvorsitzende Marion Rasovic würdigte dann ihre Vorgängerin, Veronika Mück. Erst aber war sie überwältigt von dem großen ehrenamtlichen Einsatz aller bisher geehrten.
Anders als ein Verein setzt sich der Kreisjugendring aus Vertretern vieler Vereine zusammen. Aus diesem Kreis wählen sie dann die Mitglieder des Vorstandes und den oder die Vorsitzende. So war’s auch bei Veronika Mück, die erst den Pfadfinderstamm Fafnir vertrat. Nach ihrer Wahl in den Vorstand blieb sie 18 Jahre lang vor, davon 12 Jahre als Vorsitzende. Sie hat in dieser Zeit viel für die Kinder und Jugendlichen im Landkreis bewegt. Dafür hat sie viel ihrer wertvollen Zeit aufgewandt. Dafür wollte auch sie ihre im Namen des Kreisjugendrings herzlich danken.
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Bürgermeisterin Claudia Hungerhuber steckte Veronika Mück die Ehrennadel an und überreichte Urkunde und Sekt.
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Die letzte zu Ehrende war Maria Fottner vom Malteser Hilfsdienst. Ihre Leistungen würdigte die Kreisbeauftragte des Malteser Hilfsdienstes Tanja Limbach. Ihr war die stille und leise Maria Fottner gleich aufgefallen, die anpackt wo sie gebraucht wird. Als ein Ausbilder gesucht wurde etwa, war sie sofort bereit. Seither sieht man sie oft mit einer Traube Kinder um sie herum.
Mit einigen Anekdoten erzählte Tanja Limbach wie Maria Fottner spontan und ohne viel nachzudenken hilft wenn Not am Mann ist. Sie ist still, ruhig und nimmt alle mit ihrer liebevollen Art und Weise für sich ein. Man hört nicht viel von ihr, aber wenn, dann hat das Gewicht. So war sie nicht verwundert als sie ihre Teilnahme an dieser Ehrung erst einmal abgesagt hat. Sie dankte ihr für ihren wunderbaren Dienst und gratulierte zur Ehrung.
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Auch Maria Fottner erhielt aus den Händen der Bürgermeisterin Ehrennadel, Urkunde und Sekt.
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Bürgermeisterin Claudia Hungerhuber dankte allen nochmal, motivierte sie weiterzumachen und freute sich darauf, den Abend bei festlichen Abendessen gemeinsam ausklingen zu lassen.
Erst aber stellten sich die Geehrten noch zum gemeinsamen Foto und wir haben mit der Bürgermeister gesprochen:
Claudia es ist schon bemerkenswert, dass sich so viel für ihre Vereine und für die Gesellschaft engagieren ohne dafür große Aufmerksamkeit zu bekommen. (O-Ton)
Die Ehrungen sind auch Motivation für junge Vereinsmitglieder sich langfristig zu engagieren (O-Ton)
Also kann sich die Stadt glücklich schätzen…. (O-Ton)
Danke Dir.
96 Stadt Mühldorf stellt neue Festwirte im Spatenzelt auf dem Volksfest vor 9:45 Play Button ungewählt
Wieder einmal hatte die Stadt zur Vorstellung eines Festwirts auf dem Mühldorfer Volksfest eingeladen. Diesmal für das Spatenzelt, weshalb auch InBev-Vertreter Stefan Thalhammer gekommen war. Und natürlich führte erstmals Bürgermeisterin Claudia Hungerhuber so eine Vorstellung. Für sie hatte Volksfestorganisator Walter Gruber sogar schon einen Maßkrug vorbereitet. Also erst mal ihren Namen in den Zinndeckel gravieren lassen.
Stefan Thalhammer gratulierte der Bürgermeisterin erst mal mit einem großen Blumenstrauß zur Wahl.
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Dann nahm sie hinter so vielen Bierflaschen Platz wie sie sie das ganze Jahr über nicht trinkt, wies sie gleich auf ihre Zurückhaltung hin und hieß die versammelte Mühldorfer Presse willkommen. Niemand wollte sich ihren ersten Auftritt entgehen lassen.
(O-Ton)
Claudia Hungerhuber freute sich über die jahrzehntelange erfolgreiche Zusammenarbeit mit der Spaten-Brauerei und auch darüber, dass es mit Walter Grubers Hilfe gelungen ist, neue Wirte für das Spatenzelt zu finden. Neu sind sie ja eigentlich nicht, haben sie das Zelt doch schon 2021 und 2022 zusammen mit Bernd Furcht geleitet und zwischenzeitlich den Weinstadel betrieben.
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Er wäre froh, wenn das für eine Zeit einmal die letzte Vorstellung eines Festwirts auf dem Volksfest wäre, meinte Volksfestorganisator Walter Gruber. Es hat ja in den zurückliegenden Jahren schon eine ganze Reihe solcher Vorstellungen gegeben!
Die vielen Gespräche im Vorfeld haben ein neues Konzept gebracht, das hoffentlich für mehrere Jahre trägt.
Da das neue Konzept die Festwirte vorstellen sollten, erläuterte Walter Gruber die daraus resultierenden Änderungen für das Volksfest 2026: Das Innbräu-Zelt und der Erhartinger Stadel werden moderat vergrößert um die städtischen Veranstaltungen aufnehmen zu können. Also den Seniorennachmittag, der im Erhartinger Festzelt stattfinden wird und den Tag des Landkreises dann im Innbräu-Festzelt. Alle Essens- und Verkaufsstände kommen wie gehabt. Die Tiroler Alm wirds weiter geben, den Weinstadel allerdings nicht mehr. Alle anderen Programmteile des Volksfestes bleiben wie gehabt. Also auch das Freibier vor dem Auszug auf dem Mühldorfer Stadtplatz wo die Brauereien ihre Gespanne präsentieren.
Weiter wird das Volksfest familienfreundlich bleiben und alle bekannten Fahrgeschäfte bringen. Sogar das Riesenrad kommt wieder nach Mühldorf.
Es wird neue Fahrgeschäfte geben: Den wilden Mexican Flight, den er sicher nicht nutzen wird, und das Chaos-Pendel. Ebenfalls neu ist ein Oktoberfestfahrgeschäft namens Tecno-Power.
So freute er sich auf den Auszug und das Anzapfen des ersten Fasses durch Bürgermeisterin Hungerhuber.
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Stefan Thalhammer war froh, mit Manuel Scheyerl nun wieder einen Festwirt zu haben. Er war zuversichtlich, dass das mit ihrem bekannten Bier wieder ein schönes Volkfest wird. Und mit der Bürgermeisterin üben sie das Anzapfen vorher schon noch!
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Manuel Scheyerl und Stefan Staudinger von der Sojener Firma SAS Event GmbH sind schon seit fünf Jahren auf dem Mühldorfer Volksfest präsent. 2022 und 2023 haben sie das Spaten-Zelt betrieben und seither den Weinstadel gegenüber. Den Mühldorfern gut bekannt wechseln sie jetzt einfach die Straßenseite und nehmen alles aus dem Weinstadel mit rüber ins Spatenzelt. Darauf freuen sie sich schon.
Natürlich passen sie das Spatenzelt an die aktuellen Erwartungen der Volksfestbesucher an. Es wird deutlich verkleinert, in den Stadtfarben dekoriert und von traditioneller unverstärkter Musik bespielt. Bayerisch halt.
Auch die Speisekarte wird bayerisch werden und doch einige Rafinesssen bieten. Auch den Mittagstisch und den Biergarten wird’s wieder geben. So halt wie’s die Mühldorfer gewohnt sind. Und damit die Gäste gleich wissen wo sie sind, bleibt die Fassade des Zeltes so wie sie war.
Neben dem Bierzelt wird’s für die jungen Leute die Spatenalm wieder geben, die am Abend auch eine Bar bieten wird. Dann auch mit modernerer Musik.
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Claudia Hungerhuber war begeistert von dem neuen Konzept und sicher das wird wieder ein erfolgreiches Volksfest. Und Manuel Scheyerl meinte, sie füllen mit dem neuen Zelt eine Nische, die bisher offen gestanden ist.
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Und Walter Gruber war überzeugt, die Mischung macht den Erfolg aus. Es wird Angebote für junge und gesetztere Besucher geben.
Übrigens fürchten die Verantwortlichen keine Feste-Müdigkeit trotz der vielen Feste heuer im ganzen Umkreis.
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Und wieviele Schläge braucht die Bürgermeisterin zum Anzapfen?
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Walter, ist der Wegfall der Weinlaube ein Verlust für das Volksfest?
Alles andere bleibt wie gehabt. Das Sicherheitskonzept, die Busse etwa?
Dann können wir uns schon drauf freuen! (O-Ton)
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Claudia, Du kennst das Volksfest ja als Stadträtin schon lang. Jetzt bist Du dafür verantwortlich. Das ist schon anders! (O-Ton)
Dann wirst’ demnächst das Anzapfen üben! (O-Ton)
Aber Bier trinkst Du schon!?? (O-Ton)
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Manuel, Ihr seid wieder zurück im Spatenzelt… (O-Ton)
Was ändert sich im Spaten-Zelt? (O-Ton)
Ihr nehmt ja praktisch die Weinlaube mit ins Bierzelt. (O-Ton)
Dann freu’n wir uns aufs Volksfest.
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Und natürlich haben die Verantwortlich dann noch auf ein gelungenes Volksfest 2026 anstoßen müssen….
97 Stadt Waldkraiburg stellt das Jubiläumsvolksfet vor: Zur 60. Auflage gibt's nicht nur ein neues Erscheinungsbild 8:40 Play Button ungewählt
Für ein erstes Mal gibt es viele Zitate. „Aller Anfang ist schwer“ ist eines davon und „Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne“, das andere. Letzteres machte sich Waldkraiburgs frisch gewählter Bürgermeister zueigen und krempelte das Konzept seines ersten Volksfestes ziemlich um. Also zumindest das Erscheinungsbild. Aber auch einen Teil des Programms. Damit will Emil Kirchmeier auch das Jubiläum des Volksfestes feiern, das ja heuer zum 60. Mal stattfinden wird.
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Anders und bedingt durch die Umbauarbeiten im Haus der Kultur lud die Stadt zur Vorstellung in den großen Sitzungssaal im Rathaus ein.
Bürgermeister Emil Kirchmeier freute sich die versammelte Presse zu seiner ersten Presseveranstaltung begrüßen zu können, die auch seine erste Vorstellung eines Volksfestes war. Und da gleich des Jubiläumsvolksfestes.
Dem Termin vorangegangen war das Treffen aller Beteiligten. Das hatte bei ihm das Gefühl hinterlassen, dass sich die Waldkraiburger auf ein wunderschönes Jubiläumsvolksfest freuen können.
Das bestätigte auch Polizeioberkommissar Martin Kubeng von der Polizeiinspektion Waldkraiburg. Er bestätigte, dass auch das bewährte Sicherheitskonzept der Stadt bedenkenlose Volksfestbesuche ermöglicht. Daran ändert auch die Fußball-Weltmeisterschaft nichts, die ja zeitgleich stattfindet. So freut sich auch die Polizei auf das Volksfest.
Zusammen mit den Verantwortlichen im Ordnungsamt haben sie ein Konzept erarbeitet, wie sie sich ein schönes Fest vorstellen, berichtete Emil Kirchmeier von der umfangreichen Vorarbeit.
Natürlich wirds die üblichen Veranstaltungen wieder geben. Die Bierprobe etwa und den Kindermalwettbewerb, die Backstageführung, den ökumenischen Gottesdienst, den Seniorennachmittag, das Prominentenschießen und den Tag der guten Nachbarschaft. Weiters den Kindernachmittag und den Tag der Betriebe.
Neu ist die Volksfestpaarwahl während im Almrausch-Festzelt am ersten Volksfestsonntag. Dafür können sich Pärchen noch bis 28.06. auf der neu gestalteten Webseite des Volksfestes anmelden.
Mit mehreren weiteren Neuerungen will die Stadt das Volksfest zünftiger, frischer und zeitgemäßer machen.
Wieder geben wird’s das Weißbierkarussell wo’s diesmal auch das Stauwerk Diner geben wird. Also ein kleines Nebenzelt wo Festwirt Andreas Winterer seine bekannten Burger anbieten wird.
Auch wieder geben wird’s Peter Mayer’s Weinlaube, der neu auch Flammkuchen, Sommersalate und Kaffeespezialitäten anbieten wird.
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Unverändert bleiben die Öffnungszeiten, die Parkplätze und das Verbot selbst Speisen und Getränke mitzubringen und das Sicherheitskonzept, das sich bewehrt hat. Unverändert bleiben auch die Partner der Medien, die über das Volksfest berichten. Neu gestaltet dagegen wurde die Webseite des Volksfestes.
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Wieder neu ist das Werbekonzept. Mit neuen Plakaten, Bierdeckeln und Ansteckpins – alles in Stadtfarben gehalten – will die Stadt das Volksfest modernisieren.
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Um das 60-Jahr-Jubiläum zu feiern blickt Stadtarchivar Konrad Kern in einem Vortrag am Sonntag 19. Juli in der Weinlaube in einem Vortrag auf die Geschichte des Volksfestes zurück. Da die Weinlaube nur begrenzt Platz bietet, ist Anmeldung über die Webseite des Volksfestes nötig.
Den Geburtstag des Volksfestes wollen sie am Donnerstag 16. Juli mit einer großen Stempelrallye feiern und einem Mittagstisch für den guten Zweck. Den Erlös aus der dem Kostenbeitrag von 25 Euro wollen sie an die Hospizinsel Waldkraiburg spenden. Auch hierfür ist eine Anmeldung über die Volksfestseite erwünscht.
Am Abend dann das Jubiläumsspecial im Almrausch-Festzelt mit der Heldensteiner Heubodnblasn.
Und am Montag Nachmittag erinnern sie eine Stunde lang unter dem Motto „60 Jahre – 60 Jahre wie damals“ mit verbilligten Preisen an allen Fahrgeschäften an das erste Volksfest.
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Eine Besonderheit wird die Mallorca-Party in der Weinlaube sein und am Samstag ab 11 Uhr das Bier Yoga mit professioneller Anleitung zum bewussten Trinken! Und das Schafkopfturnier am Vormittag des zweiten Volksfestsonntages.
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Emil Kirchmeier stellte die Fahrgeschäfte vor, die Volksfestbesucher erwarten. Neben den bekannten Fahrgeschäften kommen auch einige neue aufs Volksfest.
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Wie immer beginnt das Volksfest am 10. Juli mit dem Auszug und dem Anzapfen und endet am Montag 20. Juli mit dem brillanten Höhenfeuerwerk.
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Nicht geben wirds heuer das Volksfestboxen und den Kraxelbaum im Almrausch-Festzelt. Plätze im Festzelt können ab sofort auf der Webseite der Almrausch-Festzelte reserviert werden.
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Auf Nachfrage haben wir von Organisator Moritz Althammer erfahren, dass die zeitgleich stattfindenden Spiele der Endrunde der Fußball-Weltmeisterschaft im Almrausch-Festzelt nicht gezeigt werden. Ausgewählte Spiele zeigt aber Andreas Winterer im Weißbier-Karussel. Fußballfreunde müssen also auch auf dem Volksfest auf nichts verzichten.
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Herr Bürgermeister, wird das Jubiläumsvolksfest so fulminant wie es die 50. Auflage vor 10 Jahren war? (O-Ton)
Was gibts neben dem Jubiläumsvortrag von Stadtarchivar Konrad Kern noch Besonders? (O-Ton)
Wie geht’s Dir damit, dass Du erstmals für das Volksfest verantwortlich bist? (O-Ton)
Jetzt beginnt’s zu regnen, vorhin hat’s gedonnert. War das ein Zeichen? (O-Ton)
Danke schön!

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