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Josef J. Pöllmann ist Mitglied im Deutschen Presse Verband
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Hier können Sie nachlesen, worüber wir in KW 24/2026 berichtet haben.
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Nr.
Thema LZ Archiv KW Ersch.
98 Alt- und Jung-Schützen in Aschau feiern 125-Jahr-Jubiläum 24 19.06.26
Nach einem kleinen Festzug während dem sie ihrer Toten gedachten, kamen die Alt und Jung-Schützen und die anderen Ortsvereine in Ametsbichler’s Bräustadel zusammen um gemeinsam ihr 125-Jahr-Jubiläum zu feiern.
Wie in Aschau üblich gestaltete die Blaskapelle den Abend, der erst mit einem gemeinsamen Abendessen begann.
Und mit einem Schnappsal.
Die hat die Gabi in ihrem Festbüro bereit gehalten.
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Vorstand Matthias Höpfinger hieß die Gäste willkommen. Allen voran ihren Patenverein, die SG 1900 Haigerloh. Weiters die Vorstände aller Ortsvereine und ihre Fahnenbraut Nina Thiel.
Wenn ihr Verein „Alt und Jung“ heißt, dann nennt ihr Name auch ihr Erfolgsrezept. Die alten bewahren ihre Tradition und ihre Werte und die jungen bringen frischen Wind und Begeisterung und sichern so die Zukunft des Vereins. So ist es gelungen den Verein 125 Jahre alt werden zu lassen und trotzdem jung und lebendig zu bleiben.
Für die umfangreiche Vorbereitung des Gründungsfestes hatte er dann vielen zu danken. Natürlich allen Mitgliedern und besonders denen des Festausschusses. Besonders dankte er den beiden Festleitern, Ehrenschützenmeister Erich Lehrich und zweitem Schützenmeister Hermann Kuhn. Und den beiden Festwirten.
Damit wünschte er den Gästen einen unterhaltsamen Abend an dem sie gemeinsam ihr Jubiläum feiern wollten.
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Bürgermeister und Schirmherr Christian Weyrich konnte sich nicht erinnern, dass er im Bierstadel mal so geschwitzt hätte! Dann schloss er sich Matthias Höpfingers Begrüßung an und war sicher, 125 Jahre Schützenverein Alt und Jung sind ein starkes Stück Aschauer Geschichte. Sie stehen für Tradition, Heimatverbundenheit, Zusammenhalt und die Leistung vieler Generationen, die den Verein über so lange Zeit aufgebaut, erhalten und weiterentwickelt haben. Darauf – war er sicher – können sie schon sehr stolz sein.
Weil er schon beim Betreten des Bierstadels bemerkt hatte, dass hier ein besonderes Jubiläum gefeiert wird, dankte er allen, die angepackt und dieses Fest vorbereitet hatten.
Als Schirmherr dankte er dem lieben Gott dafür, dass der Regen der letzten Tage gerade rechtzeitig abgezogen ist. Klar ist nämlich, wenn der Himmel lacht, hellt sich auch die Stimmung auf und wenn die Sonne lacht, schmeckt’s auch viel besser.
Nachdem er auch der Blaskapelle gedankt und der verstorbenen Vereinsmitglieder gedacht hatte, war Christian Weyrich sicher, der Schützenverein Alt und Jung ist ein wichtiger Teil der Aschauer Gesellschaft. Sie gehören in Aschau einfach zu allen Anlässen dazu. So freute er sich auch jetzt über die vielen Vertreter der anderen Vereine. Das Miteinander macht einfach Aschau aus.
So gratulierte er dem Schützenverein und wünschte ihnen für die Zukunft alles Gute! (O-Ton)
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Matthias Höpfinger dankte Schirmherrn Christian Weyrich mit einem besonderen Geschenk: Weil er Bierbrauer ist, überreichte ihm Fahnenbraut einen besonderen Schlegel mit dem er sicher anzapfen kann.
Besonders die Gravur hat Christian Weyrich dann zum Lachen gebracht.
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Durch den weiteren Abend führte Georg Lanzinger mit allerlei lockeren Sprüchen.
In Versform erinnerte er an die Anfänge der Alt- und Jung-Schützen, die zu Gründungszeiten noch „Zimmerstutzenverein“ geheißen haben. Damals noch ohne Schützenheim und ohne Schießstand haben sie die Säle der Gaststätten genutzt. Das war möglich weil’s damals halt noch keine Sicherheitsbestimmungen gegeben hat. Überlebt haben sie alle aber trotzdem.
Nach der erzwungenen Pause ist das Vereinsleben erst 1951 wieder aufgelebt. Weil da mehrere Generationen zusammengekommen sind, haben sie sich in Alt- und Jung-Schützen umbenannt. Sogar eine Bleibe haben sie damals gefunden, die sie aber verloren haben, als das Wirtshaus zugemacht hat. Eine neue Heimat haben sich dann beim Pichlmeier gefunden, wo sie das Gebäude aber erst haben umbauen müssen.
Nach viel Eigenleistung haben sie aber 1984 einziehen können. Daraufhin ist der Verein stark gewachsen und sie mussten wieder umziehen. Nach nochmal viel Umbauarbeit sind sie 2004 ins Gebäude daneben umgezogen. Jetzt endlich können sie beruhigt in die kommenden 125 Jahre schauen.
Damit wollte er es bewenden lassen und wünschte Matthias Höpfinger für die kommenden Jahre eine glückliche Hand und Entscheidungen mit Herz und Verstand. Und dem Verein alle Zeit wie Gott es will.
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Nach ein wenig Abwechslung durch die Blaskapelle haben die Aschauer Goaßlschneuzer für Unterhaltung gesorgt.
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Der Georg Lanzinger hat dann sich erst wieder mit lockeren Gschichtaln über eine ganze Reihe Vereinsmitglieder lustig gemacht. Es ist halt auch einiges nicht so gelaufen wie es erdacht war… Sogar etwas gelernt hatte er daraus!
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Matthias Höpfinger ehrte dann langjährige Mitglieder:
40 Jahre Mitglied ist Sebastian Bruckeder. Ihn ehrte er zusammen mit Bürgermeister Christian Weyrich, Gauschützenmeister Erich Jungwirth und Fahnenbraut Nina Thiel mit Urkunde, Anstecker und einem Geschenk.
Ebenfalls 40 Jahre dabei ist Thomas Hinterberger.
Und auch Josef Reinthaler ist seit 40 Jahren Mitglied der Alt- und Jung-Schützen.
Genauso wie Josef Quast, der aber nicht gekommen war.
Seit einem halben Jahrhundert, also seit 50 Jahren Mitglied ist Hermann Bauer.
Die Vorstandschaft hatte beschlossen zwei Mitgliedern die Ehrenmitgliedschaft zuzuerkennen: Tina Lehrich und Herrmann Kuhn.
Tina Lehrich gehört dem Verein seit 1965 an. Seit 1980 führt sie die Kasse des Vereins, 46 Jahre! In dieser langen Zeit hat sie mehrere Umbauten und Jubiläumsfeste korrekt abgewickelt und macht das auch mit diesem Fest genauso zuverlässig. Da war sich Matthias Höpfinger ganz sicher!
Sie wollte das schon vor 25 Jahren beenden meinte die Geehrte...
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Hermann Kuhn gehört dem Verein seit 1977 an. Nach Jahren als Jugendleiter und als Fähnrich und als Sportleiter, zwischenzeitlich sogar als erster Schützenmeister ist er seit 2000 zweiter Schützenmeister.
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Gauschützenmeister Erich Jungwirth hatte eine weitere Ehrung für Tina Lehrich: Die Verdienstmedaille des Schützenbezirks Oberbayern.
Die gleiche Auszeichnung hatte er auch für Hermann Kuhn.
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Eine weitere Ehrung hatte Erich Jungwirth: Für treue Mitarbeit überreichte er das Ehrenzeichen in Silber des Schützenbezirks Oberbayern an Susanne Römer-Höpfinger.
Und zuletzt überreichte er Josef Reinthaler die Verdienstnadel in Silber des Schützenbezirks Oberbayern. Josef Reinthaler ist ziemlich genau seit 35 Jahren ihr Fähnrich.
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Zuletzt dankte Matthias Höpfinger seiner Gattin für ihr Verständnis während der Vorbereitungen zu diesem Fest mit einem Strauß Blumen.
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Und auch Fahnenbraut Nina Thiel dankte er mit einem Strauß Blumen.
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Schließlich gratulierte Erich Jungwirth den Alt- und Jung-Schützen zu ihrem Jubiläum. Sie haben es gut gemacht und ihre Mitglieder in die Vorbereitungen eingebunden. So hält man den Verein am Leben.
Damit wünschte er den Zuhörern eine gelungene Jubiläumsfeier und einen schönen Abend.
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Nochmal sorgten die Goaßlschneuzer für Aufmerksamkeit bevor die Blaskapelle die Gäste in den weiteren Abend begleitete, der – haben wir uns sagen lassen – doch noch eine ganze Weile gedauert hat.
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Waren jetzt die Musiker noch oder schon wieder da, konnte man sich am Sonntag Morgen fragen als die Gäste zum Weißwurstfrühstück in Ametsbichlers Bräustadel zusammengekommen sind.
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Während immer mehr Fahnenabordnungen von Ortsvereinen eingetroffen sind, das Kuchenbuffet gute bestückt war und auch Altbürgermeister Alois Salzeder da war, hat der Wind die Wolken über der Wiese neben dem Bräustadel weggeblasen auf der die Gäste des Festgottesdienstes Platz genommen haben.
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Pater Pawel Klos uns seine Ministranten hießen die Gottesdienstbesucher willkommen und freute sich über die zahlreichen Mitfeiernden. Er war sicher, es ist richtig, das Jubiläum mit einem Gottesdienst zu feiern in dem Sie Gott danken würden für die 125 Jahre ihres Bestehens. Und allen, die den Verein über so lange Zeit getragen haben. Und dass sie damit die Zukunft des Vereins in Gottes Hände legen wollten.
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Die Meistersinger gestalteten den Gottesdienst.
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Die Lesungen trug Vorstandsmitglied Manfred Römer vor. Der erste entstammte dem Buch Exodus. Daraus die Szene in der Gott Moses ermahnte den Bund zu halten, den er durch die Herausführung aus Ägypten mit den Israeliten geschlossen hatte.
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In der zweiten Lesung fordert der Apostel Paulus von den Römern, das Erlösungswerk Jesu am Kreuz hoch zu halten und sich Seiner würdig zu erweisen.
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Das Evangelium entstammte dem Evangelium nach Matthäus. Dort erzählt der Evangelist die Geschichte von Jesus, der erst Erntearbeiter sucht und dann den Aposteln die Vollmacht gab, unreine Geister auszutreiben und Krankheiten und Leiden zu heilen.
Die 12 Apostel benannte der Evangelist dann, unter denen auch Judas Iskarioth war, der ihn später ausliefern würde. Sie sollten den verlorenen Schafen des Hauses Israel dienen.
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In seiner Predigt fragte sich Pawel Klos, was es bedeutet ein Jubiläum zu feiern. Es zeigt, dass bereits vor uns Menschen dasselbe getan haben. Das fordert uns Demut ab.
Da sie schon „Alt und Jung“ im Vereinsnamen haben, dann zeigt das, dass sie immer versuchen die jungen mitzunehmen.
Jubiläum bedeutet aber auch Gott für die zu danken, die diesen Verein gegründet, aufgebaut und geprägt haben. Da viele bereits heimgegangen sind, war er überzeugt, auch die sind heute mit dabei.
Jubiläum zu feiern bedeutet aber auch, dann sollten wir dem aktuellen Trend entgegentreten, der das Aus vieler und den Wandel von noch mehr Traditionen bringt. Das ist zwar in Ordnung solange es nicht die großen Themen betrifft, für die sie alle stehen.
Die alle zu erhalten darf nicht nur ein Lippenbekenntnis sein. Wir alle müssen sie bewusst leben. So wie Jesus das den Jüngern zum Ziel gesetzt hat. Sie sollten mutig aufstehen und gehen. Keinesfalls sitzen bleiben. Nur so entsteht die lebendige Gemeinschaft, die wir leben sollen.
So wünschte er den Mitgliedern des Schützenvereins eine gute und ruhige Zukunft. Eine mit Mitgliedern die den Verein mit ganzem Herzen leben. Bei allem sollten sie demütig bleiben und ihr Schicksal in Gottes Hände legen. Nur so kann der Verein gesund bleiben und weitere 125 Jahre bestehen.
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Die Meistersinger übernahmen das Glaubensbekenntnis.
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Manfred Römer trug die Fürbitten vor: Darin erbaten sie Bewahrung aller, die um ihr Leben und ihre Gesundheit fürchten und alle politischen Kräfte die sich für gegenseitigen Respekt einsetzen. Dann für alle, die sich in ihrer Not alleingelassen fühlen und alle, die helfen anstatt wegzuschauen. Weiters für alle, die unschuldig inhaftiert oder wegen ihres Glaubens verfolgt werden. Und für alle, die für deren Schutz eintreten. Dann für alle Menschen in Kriegsregionen leiden, von Sanktionen betroffen sind und die, die den Betroffenen helfen wollen. Und schließlich um das ewige Leben für ihre Verstorbenen Vereinsmitglieder.
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Während der Eucharistiefeier machten sich die Kanoniere bereit. Sie schossen drei Mal zur Wandlung.
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Nach Vater Unser und Kommunionerteilung bat Pater Pawel Klos Fahnenbraut Nina Thiel um ihren Prolog.
Sie präsentierte ihr Band, so wie es der Brauch ist und setzte es gleich mit der Treue und dem Zusammenhalt aller Generationen in ihrem Verein. So geweiht soll es Glück bringen und sie allzeit an dieses Fest erinnern.
So segnete Pater Pawel das Fahnenband und alle die diesem Zeichen folgen.
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Sie befestigte ihr Band an der Fahne der Alt- und Jung-Schützen.
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Schützenmeister Matthias Höpfinger dankte Pater Pawel Klos für den festlichen Gottesdienst und allen die daran mitgewirkt haben.
Wenn sie nun ihr 125-Jahr-Jubiläum feiern, dann feiern sie auch 125 Jahre Tradition, Kameradschaft, und ihre tiefe Verbundenheit mit ihrer Heimat.
Die Dorfgemeinschaft zu stärken hatten auch ihre Gründerväter 1901 bereits im Sinn. So ist ihr Motto „Alt und Jung“ stets Programm gewesen. Die Jugend lernt von den Erfahrenen und die Älteren profitieren von der Energie der Jungen. Das hält den Verein trotz ihrer wechselhaften Geschichte seit 125 Jahren zusammen.
Sie haben Werte bewahrt, die in unserer schnelllebigen Zeit wichtiger sind den je. Für das alles dankte Matthias Höpfinger allen, die den Verein so viele Jahre lang getragen haben.
Besonders dankte er dem Patenverein und den anderen Ortsvereinen, die durch ihr zahlreiches Kommen zeigen wie tief der Schützenverein in der Ortsgemeinschaft verwurzelt ist. So wollten sie mit stolz auf das Erreichte schauen und mit Zuversicht in die Zukunft um die ihn, ob der zahlreichen Jugendlichen im Verein, nicht bang war.
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Auch Schirmherr und Bürgermeister Christian Weyrich freute sich über die vielen, die zum Feldgottesdienst der Schützen gekommen sind.
Er hat schon beim Empfang der Vereine gespürt, wieviel Freude und Gemeinschaftssinn sie ausstrahlen. Während des Gottesdienstes konnten sie innehalten und feststellen, wo ihr Platz in der Gemeinschaft ist.
Das Schützenwesen ist ja nicht nur Sport. Es steht für Brauchtum, Verantwortung, Kameradschaft und gelebte Heimatverbundenheit. Kein Wunder deshalb, dass es die UNESCO als immaterielles Weltkulturerbe anerkannt hat. Schließlich geht es hier auch darum Werte an die nächste Generation weiterzugeben und der Verantwortung gerecht zu werden, die wir ihnen gegenüber haben. Das genau lebt der Schützenverein seit nunmehr 125 Jahren.
Wenn auf der Vereinsfahne der Leitspruch steht: Dann stammt das zwar aus einer anderen Zeit, hat aber nichts von seiner Bedeutung verloren. Ein „waches Auge“ hieß für ihn mit offenen Augen durch die Welt zu gehen, hin und nicht wegzuschauen und den Blick nicht nur auf sich selbst zu richten sondern auf das was die Gemeinschaft trägt.
Eine „sichere Hand“ deutete er mit Verlässlichkeit, Besonnenheit und Verantwortungsbewusstsein. Eine sichere Hand ist überall nötig. In der Familie, im Verein und in der Gesellschaft.
Und das „Herz fürs Vaterland“ stand für ihn als Herz für die Heimat, dem Ort, die Tradition und die Menschen, die hier leben. Es heißt Verantwortung zu übernehmen für alle. Wer ein Herz für die Heimat hat, der hilft die Dörfer und Gemeinden lebendig zu halten.
Christian Weyrich war sicher, die Alt- und Jung-Schützen leben das alles seit 125 Jahren. Ihr Jubiläum ist deshalb ein starkes Zeichen für den Wert, den alle Vereine für die Gemeinde sind. So dankte er allen, die diesen Festgottesdienst ermöglicht haben.
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Gauschützenmeister Erich Jungwirth gratulierte im Namen des Schützengaus Mühldorf.
Schützenvereine haben immer sehr schöne Vornamen. Immergrün etwa oder Tannengrün. Frohsinn, Inntal oder „Alt und Jung“. Das genau zeigt, den Schießsport können alle Generationen betreiben. Alle von Oma und Opa bis zu den Enkeln. Alle Generationen und alle gesellschaftlichen Schichten treffen sich im Verein aber auch abseits des Sports. Das sorgt für gegenseitiges Verständnis.
Da die Schützen sich auch am kirchlichen Leben aktiv beteiligen, tragen sie maßgeblich zum Erhalt der Gesellschaft bei. Dafür dankte ihnen Erich Jungwirth besonders.
Er wünschte den Alt- und Jungschützen eine gedeihliche Zukunft und überreichte die Ehrentafel des Schützengaus Mühldorf und den Fahnennagel des Deutschen Sportschützenbundes.
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Pater Pawel Klos entließ die Gottesdienstbesucher mit dem Segen.
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Die Meistersinger schlossen den Gottesdienst.
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Danach formierte sich der Festzug der vorbei am ehemaligen Gasthaus Pichlmeier zur Hauptstraße herunter gezogen ist. Die entlang bis zum ehemaligen Raiffeisen-Lagerhaus wo sie umkehrten und zurückkamen zum Bräustadel auf dem Gelände der Brauerei Ametsbichler. Natürlich führte die Blaskapelle den Festzug an. Jubel und Patenverein folgten. Und nach ihnen alle weiteren Ortsvereine.
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Die Mitglieder der Alt- und Jung-Schützen geleiteten die Festgäste hinein in den Bräustadel wo Schänke und Küche schon mit dem Mittagessen g’schickt waren.
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Da ließen die Schützen und ihre Gäste den weiteren Festsonntag dann langsam ausklingen. Natürlich begleitet von der Blaskapelle, die nicht müde wurde, den Schützen und ihren Gästen ihr Jubiläumsfest so zu gestalten, dass es ganz Aschau noch lang in Erinnerung bleiben wird.
99 Rettungshundestaffel Inntal feiert 25-jähriges Bestehen mit einer Großübung 10:00 Play Button ungewählt
Früher stand da einmal der Weiße Hirsch wo kürzlich die Rettungshundestaffel Inntal ihr Quartier aufgeschlagen hat um ihr 25-Jahr-Jubiläum zu feiern. Das haben sie nicht mit einem Festakt gemacht, sondern mit einer Großübung zu der sie viele Partner eingeladen haben. Die Polizeiinspektion Waldkraiburg etwa, aber auch die Polizeipräsidien Oberbayern Süd und Nord, das Polizeipräsidium Niederbayern, Vertreter des Bayerischen Innenministeriums und Partnerhundestaffeln aus ganz Südbayern. Und natürlich die Feuerwehren der Region.
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Nach einem kleinen Frühstück hieß sie alle Bürgermeister Emil Kirchmeier in der Stadt willkommen. Er hatte viel mehr zu begrüßen..
Seit 25 Jahren steht die Rettungshundestaffel Inntal für Beständigkeit, Verlässlichkeit und außergewöhnliches ehrenamtliches Engagement würdigte Emil Kirchmeier die Leistungen der Mitglieder der Rettungshundestaffel.
Sie leisten einen unschätzbaren Beitrag für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger und stehen dabei trotz der schweren Bedingungen und hohen psychischen Belastungen doch meistens im Hintergrund.
Mit ihren Leistungen haben sie sich weit über unsere Region hinaus Anerkennung erworben.
Besonders freute er sich, dass sie ihr Jubiläum mit einer Einsatzübung feiern. Die wird die Bedeutung der Zusammenarbeit der verschiedenen Dienste zeigen, die alle dasselbe Ziel verfolgen: (O-Ton)
Die Übung wird zeigen wieviele Kräfte bereitstehen um im Ernstfall Verantwortung zu übernehmen. Das verdient höchsten Respekt und große Anerkennung.
So dankte er allen die diese Übung ehrenamtlich vorbereitet haben.
So wünschte er ihnen allen weiter viel Erfolg, motivierten Nachwuchs, gesunde und leistungsfähige Hunde und stets sichere Heimkehr nach ihren Einsätzen.
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Heidi Schmalwieser schloss sich der Begrüßung an und freute sich über ihr Jubiläum. Entschuldigen musste sie ihren Schirmherrn, MdB Stephan Mayer, der dienstlich abberufen worden war.
Hinter ihnen liegen 25 Jahre ehrenamtliches Engagement, unzählige Ausbildungsstunden und verdammt viele Einsätze, blickte sie zurück. Bei allem hat sie der Wille angetrieben, Menschen in Not zu helfen. So war sie stolz auf ihren Verein.
Sie freute sich sehr über die vielen Organisationen und Dienste, die zu ihrer Großübung teilnehmen gekommen waren, die sie dann alle begrüßte.
Abschließend dankte sie allen Unterstützern und Partnern. Sie alle sind für die Ehrenamtlichen von großer Bedeutung.
So wollten sie den Tag nutzen, voneinander lernen und gemeinsam ihr Jubiläum feiern.
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Landesfachdienstleiter Professor Dr. Christoph Tiebel dankte Heidi und Kurt Schmalwieser und ihrem Team für die viele Arbeit, die sie leisten. Dafür dankte er ihnen mit einem Geschenkpaket.
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Noch während sich Polizei und Rettungsdienste besprochen haben ging ein Alarm ein. In einer Partyhütte irgendwo im Staatsforst soll es eine Explosion gegeben haben.
Tatsächlich quoll dichter weißer Rauch aus der Hütte hinter der eine Verletzte Person offensichtlich bewusstlos gelegen ist.
Die ersten vor Ort waren Polizei und die Feuerwehren aus Waldkraiburg und Pürten. Während die einen die Unfallstelle inspizierten, suchten andere gleich im Wald nach versprengten Opfern. Die bewusstlose Person brachten sie gleich aus der Gefahrenzone und übergaben sie den Rettungssanitätern, die sich um die Erstversorgung gekümmert haben.
Mit Löschwasser aus einem der Fahrzeuge haben sie den Brand in der Partyhütte schnell unter Kontrolle gebracht. Die Sanitäter hatten die Erstversorgung soweit abgeschlossen, dass sie den Patienten in ihren RTW verladen konnten.
Eigentlich ist Euer Einsatz beendet? (O-Ton)
Da kamen auch schon die ersten Hundeteams und die Feuerwehren konnten abrücken.
Von den Suchhundeteams war dann nicht viel zu sehen. Sie folgten den Nasen ihrer Hunde immer tiefer in den Wald hinein.
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Nach ein paar Stunden hatten sie alle Opfer gefunden und den Rettungsdiensten übergeben. Für die Polizei war der Einsatz damit vorerst beendet. Die Hundeführer besprachen noch den Ablauf und die Erkenntnisse aus dem Einsatz.
Herr Schmalwieser, wenn Sie heute 25-jähriges Bestehen der Rettungshundestaffel feiern können, dann ist das schon eine lange Zeit. (O-Ton)
War die Übung denn erfolgreich? (O-Ton)
Schaut man auf die Teilnehmer hier dann seid Ihr ja in ganz Südbayern unterwegs. (O-Ton)
Wieviele Einätze habt Ihr im Jahr? (O-Ton)
Könnt Ihr Nachwuchs brauchen? (O-Ton)
Dann gratulieren wir zum Jubiläm und wünschen eine rauschende Feier! (O-Ton)
100 Sportlerehrung in Waldkraiburg: Sie alle sind die Botschafter der Stadt 9:30 Play Button ungewählt
Die Stadt Waldkraiburg hat auch heuer zur Sportlerehrung eingeladen. Wegen der Sanierungsarbeiten im Altbau des Hauses der Kultur in den großen Saal.
Dort zogen die Zumba-Jammerin Anita Kroiß und ihre Kolleginnen die Aufmerksamkeit der Zuhörer auf sich.
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Bürgermeister Emil Kirchmeier hieß die Sportler willkommen, die Vereinsvorstände, die Funktionäre und natürlich die Mitglieder des Stadtrates.
Waldkraiburg ist eine Sportstadt war er sicher. So war es ihm eine Freude alle die zu ehren, die außergewöhnliches geleistet haben. Dabei spielt das Alter keine Rolle.
Hinter all ihren Erfolgen stehen unzählige Stunden Training, Zielstrebigkeit, Disziplin, die ständige Überschreitung der eigenen Grenzen und der unbedingte Wille zu siegen.
Da es ohne Rückschläge keine Erfolge gibt, müssen sie lernen, danach wieder aufzustehen. Mit ihren Werten stärken sie die gesamte Gemeinschaft.
Da sie ihre Erfolge ja weitab der Stadt feiern, sind sie auch Botschafter der Stadt auf den Sportplätzen, in den Hallen in Europa und der ganzen Welt. Darauf dürfen alle Waldkraiburger extrem stolz sein. Sie sind ein Gewinn für die ganze Stadt.
Neben den Sportlern dankte Emil Kirchmeier auch allen Trainern, Unterstützern und Fördern. Sie stehen meist im Hintergrund und sind doch unverzichtbar.
So gratulierte er allen Auszuzeichnenden und motivierte sie auch so weiterzumachen.
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Auch Sportreferent Patrick Hüller freute sich über die erfolgreichen Sportler und alle, die im Hintergrund ihre Erfolge erst möglich machen.
Alle erfolgreichen Sportler können zu Recht stolz sein auf die Ehrung der Stadt, die ihrerseits stolz ist auf sie. Schließlich stehen hinter den sportlichen Leistungen viel Stunden Training und Unterstützung. Damit sind sie alle Vorbilder für den Nachwuchs in den Vereinen. So dankte er ihnen allen und gratulierte zur Auszeichnung.
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Dann schritten sie zur Ehrung wobei wir nur die zeigen können die auch gekommen waren.:
Noah Rentz vom LSV Kickbox-Verein hat in seiner Gewichtsklasse eine ganze Reihe Platzierungen bei deutschen Meisterschaften erzielt.
Genauso wie Kaan Yazici vom selben Verein.
Zeno Lang vom selben Verein belegte Platz 1 im Wettbewerb Leichtkontakt Newcomer.
Wieder eine ganze Reihe bayerischer, deutscher und sogar österreichischer Titel holte vom selben Verein Max Hammer.
Bei den Bavarian Open gesiegt hat Erion Kluna – ebenfalls vom Verein LSV Kickboxen Waldkraiburg.
Genauso wie Marcus Linder.
Für die Tanzschule Sonay trat Fritz Ben Christian bei der Bayerischen Meisterschaft an und gewann seine Disziplin.
Für die Abteilung Boxen des VfL Waldkraiburg trat Nikita Schäfer bei oberbayerischen, südbayerischen und bayerischen Meisterschaften an und gewann jedes Mal seine Gewichtsklasse Schüler bis 38 Kilogramm.
Im selben Verein boxt Florian Biri. Er wurde südbayerischer und bayerischer Meister in der Klasse Junioren bis 54 Kilogramm.
In der Abteilung Leichtathletik des VfL Waldkraiburg bayerischer Speerwurf-Meister in seiner Altersklasse M50 wurde Sergej Eichmann.
Oberbayerische Meisterin und dritte in der bayerischen Meisterschaft im Hürdenlauf der Altersgruppe U20 wurde Laura Reichel.
Oberbayerischer Meister über 400 Meter Hürden der Altersgruppe U20 wurde Constantin Hampel.
In gleich drei Disziplinen ist Rudi Roß angetreten. Alles in der Altersgruppe M70.
In der selben Altersgruppe wie Kugelstoßerin Brigitte Roß, die dort Bayerische Vizemeisterin geworden ist.
Gleich eine ganze Reihe vordere Plätze bis zu Europameisterschaften eingeheimst hat Alexander Anzinger vom EC Ebing.
Andrej Kormilez von den VfL Piranhas wurde auch deutscher Vizemeister über 50 Meter Freistil.
Von derselben Abteilung des VfL kommt Silvio Keller. Er hat in seiner Altersgruppe so viele Titel erreicht, dass sie fast nicht auf die Leinwand gepasst haben.
Und auch Lili Roth hat an bayerischen Meisterschaften erfolgreich teilgenommen.
Dann eine große Gruppe Sportler des Vereins Asia Sports Waldkraiburg:
Karl Alexy hat an oberbayerischen und bayerischen Meisterschaften sehr erfolgreich teilgenommen. In drei Wettbewerben wurde er sogar bayerischer Meister.
Genauso wie Paul Alexy.
Und auch Katharina Decker. Sie wurde oberbayerische und bayerische Meisterin in ihrer Altersgruppe und belegte bei der deutschen Meisterschaft Platz 7.
Katharina Fischer war bei der bayerischen Meisterschaft und in anderen Wettbewerben im Kata erfolgreich.
Noch erfolgreicher war ihr Bruder Markus, der sogar international aktiv war.
Kaum zu übertreffen war aber Louisa Hapfelmeier, die sogar bei Weltmeisterschaften erfolgreich war. Die Stadt ehrte sie dafür mit der Auszeichnung in Gold.
Sehr erfolgreich war auch Michael Hütter, der sowohl an nationalen als auch an internationalen Wettbewerben teilgenommen hatte.
Alexej König belegte mit seinem Team Platz drei der bayerischen Meisterschaft Kata.
Ein aufstrebendes Talent ist sicher auch Maxim Kolb, der bei oberbayerischen und bayerischen Meisterschaften angetreten war.
Und auch Lena Krieger war bei oberbayerischen und bayerischen Meisterschaften erfolgreich.
Sehr erfolgreich war auch Emilia Lampersberger in Wettbewerben von Oberbayern bis Europa.
Genauso wie ihr Bruder Vincent.
Und wie Daniel Libik, der international sogar sehr erfolgreich war.
Genauso wie seine Schwester Tamara.
Alexander Mehlhaft belegte Platz 3 in der bayerischen Meisterschaft Schüler in Kumite.
Und auch Anna Plischke war bei oberbayerischen und bayerischen Meisterschaften erfolgreich.
Genausowie Klara Podnar.
Und wie Lucas Sauter, der sogar bayernweit bei Wettbewerben erfolgreich angetreten ist.
Dann eine Reihe sehr erfolgreicher Schmidts:
Lisas Erfolgsliste passt kaum auf die Leinwand.
Genauso wie Lenas.
Dagegen lässt Anika’s Erfolgsliste Platz für weitere Titel.
Genauso wie die von Zauri Shurgaya.
Und die von Michael Sebolt.
Vordere Plätze bei bayerischen Meisterschaften belegt hat wieder Janina Kalea Wilhelm.
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Weiter gings mit Funktionären des Reha-Sport-Vereins Waldkraiburg.
Seit 2013 im Verein und dort im Vorstand aktiv ist Walter Grimme.
Sogar seit 1987 im Verein aktiv ist Rudi Zaschka.
Und auch Svetlana Kukshausen ist seit 10 Jahren im Verein als Übungsleiterin aktiv.
Und schließlich ehrte die Stadt Rupert Feuerlein von der Fußballabteilung des VfL Waldkraiburg. Er ist dort in vielen Funktionen seit 28 Jahren als Funktionär tätig.
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Asia Sports schloss die Ehrungsfeier mit einer Präsentation ab bevor die Stadt ins Foyer einlud zu einem kleinen Stehempfang mit dem sie danach die Gäste in den Abend entlassen haben.
101 Tanzsportclub Waldkraiburg begeistert mit "Das Geheimis der Schlüssel" 22:00 Play Button ungewählt
Die Freude am Üben und Trainieren bleibt nur erhalten, wenn Sportler, Musiker und Schauspieler wissen wofür sie sich anstrengen. Nicht anders ist das bei den jungen Tänzern des Tanzsportclubs Weiß-Blau 70 in Waldkraiburg.
Während etwa Musikschulen Konzerte ihrer Schüler ausrichten, hat sich der Tanzsportclub schon vor Jahren etwas anderes einfallen lassen. Sie erfinden eine Geschichte, und binden ihre Tanzgruppen damit in eine Show ein. Wie beliebt diese Aufführungen bei den Familien der kleinen und großen Tänzer sind, hat auch heuer wieder der ausverkaufte große Saal im Waldkraiburger Haus der Kultur gezeigt. Sicher zusätzliche Neugierde geweckt hat der Titel der Aufführung: „Das Geheimnis der Schlüssel“. Die Geschichte hatte sich Nicole Voggenreiter ausgedacht. Kurz zusammengefasst erschrickt eine sprechende Truhe spielende Kinder. Da wohl keine Gefahr von ihr ausgeht, lassen sie sich auf ein Gespräch ein.
Die Truhe beklagt sich darüber, dass sie schon lange niemand mehr öffnen konnte. Die Schlüssel sind nämlich verlorengegangen. So machen sich die Kinder auf die Suche und finden einen Schlüssel nach dem anderen und hängen sie an den Schlüsselbaum. Dabei hat jeder Schlüssel eine andere Bedeutung oder repräsentiert eine andere Lebensweisheit, die dann wieder die Truhe erklärt.
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In die Handlung eingebunden haben sie die Gruppen „Papillons“, „Caprice“, „Dynamic“, „Nuvaya“, „Just Dance“, „Just Move“ sowie die Tanzmäuse und die „Zitronenfalter“.
Hier einige Ausschnitte die wir für sich selbst sprechen lassen.
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Nach etwa einer Stunde waren alle Schlüssel gefunden und die Kinder konnten die Truhe öffnen. Da zeigte sich dann, dass kein materieller Schatz darin war sondern die Kinder selbst der Schatz sind.
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So kamen die Gruppen zu „We are the World“ zurück auf die Bühne zum großen Finale.
TSC Geschäftsführerin Regina Zinn stellte die Trainerinnen vor und dankte besonders Nicole Voggenreiter für die Mühe die sie sich mit der Vorbereitung gemacht hatte. Und Christoph Berger, der der Schatztruhe die Stimme geliehen hatte.
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Die Eltern, Onkel und Tanten der Kinder ihre Omis und Opis waren restlos begeistert von den Darbietungen und verabschiedeten sich bis zum nächsten Mal wenn der TSC wieder einlädt zum Tanztheater.

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