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Victoria Pöllmann Landkreis Mühldorf > Stadt Mühldorf >
Josef J. Pöllmann
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Josef J. Pöllmann ist Mitglied im Deutschen Presse Verband
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Hier können Sie nachlesen, worüber wir in KW 37/2026 berichtet haben.
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Nr.
Thema LZ Archiv KW Ersch.
132 155 Jahre Freiwillige Feuerwehr Mühldorf - Das Jubiläum elegant gefeiert 24:20 Play Button ungewählt 37 18.09.26
Lange vor dem Beginn der Jubiläumsfeier fanden sich die geladenen Gäste vor der Ausstellungshalle der Fliegl Agrartechnik ein um sich bei einem Gläschen Sekt einzustimmen.
Darunter natürlich auch Bürgermeisterin Claudia Hungerhuber, ihr Gatte Edwin und eine ganze Reihe Stadträte, Mitarbeiter des Rathauses, des Landratsamtes und natürlich Vertreter der Kreisbrandinspektion.
Vorstand Josef Birnkammer, sein Stellvertreter Florian Loibl und Kommandant Martin Straßer erwarteten viele weitere Gäste während die Derfi-Musi die Zeit verkürzt hat.
Eine benachbarte Feuerwehr und ein Verein um den anderen kam auf dem Parkplatz an, grüßte die Fahne der Feuerwehr und zog in die Halle ein.
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Zuletzt kam auch der Fahrzeug-Festzug an, der am Volksfestplatz gestartet war, dann durch den Stadtplatz gefahren ist um vorbei am Feuerwehrgerätehaus hier an die Nordtangente zu kommen.
Da sind alle mitgefahren: Die Feuerwehren aus Altmühldorf, aus Mößling, aus Töging, das BRK, das THW und sogar die Freunde der alten Feuerwehr mit ihren historischen Fahrzeugen.
Als Teil der 155-jährigen Geschichte der Feuerwehr der Kreisstadt parkten sie ihre historischen Preziosen nah am Eingang.
Die Besatzungen aller Fahrzeuge nahm die Fahne der Feuerwehr Mühldorf in Empfang und ihre Mitglieder geleiteten sie durch ihr Spalier hinein in die Festhalle.
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Zuletzt zog auch die Feuerwehr der Kreisstadt unter dem Beifall der Stadträte in die Festhalle ein.
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Drinnen freute sich Josef Birnkammer über die zahlreichen Kräfte, die an ihrer Präsentationsfahrt teilgenommen haben. Sie haben die Stärke der Hilfskräfte in der Region eindrucksvoll präsentierte.
Damit freute er sich die vielen begrüßen zu können, die zu ihrem Festakt gekommen waren.
Josef Birnkammer und Martin Stadler hießen dann so viele Ehrengäste willkommen und dankten so vielen, dass wir sie gar nicht alle nennen können. Allen vorn Dekan Klaus Vogl und Kaplan Martin Brenninger die später den Festgottesdienst zelebrieren würden.
Natürlich hieß er Bürgermeisterin Claudia Hungerhuber willkommen, zweiten Bürgermeister Stefan Lasner, die Stadträte, Landrat Max Heimerl, stellvertretende Landrätin Ilse Preisinger-Sontag, die MdLs Markus Saller und Sascha Schnürer, Bezirksrätin Claudia Hausberger, Kreisbrandrat Julian Liebermann und viele mehr.
Sie freuten sich über die Mitglieder ihrer Wehr und da besonders über die ehemaligen Kommandanten und Vorsitzenden. Und über die Festbräute und Festmädchen der früheren Jubiläumsfeiern denen sie mit einem Strauß Blumen nochmal dankten.
Josef Birnkammer hat sich auch über Festbraut Anna-Maria Tratzl gefreut und die beiden Festmädchen Magdalena Zellhuber und Franziska Baier.
Und schließlich hieß Josef Birnkammer die Gastwehren willkommen, also die aus dem Kreisbrandmeistergebiet und einige drum herum, das THW, das BRK, das KiT und die Freunde der alten Feuerwehr.
Vor zweieinhalb Jahren hatten sie begonnen diese Festwoche vorzubereiten. Josef Birnkammer dankte herzlich den Mitgliedern des Festausschusses und den Damen der Öffentlichkeitsarbeit für die viele Mühe, die sie sich in dieser langen Zeit gemacht haben.
Herzlich dankte Josef Birnkammer auch den Fördermitgliedern, die es mit ihren Spenden ermöglichen den Neubau besser auszustatten.
Ihrer guten Fee dankte er herzlich, die sich die zwei Jahre maßgeblich um die Vorbereitung gekümmert hat, Kerstin Haberger.
Besonders dankten sie Josef Fliegl, der ihnen die Halle zur Verfügung gestellt und damit ihr Fest in der Stadt erst ermöglicht hat. Zudem hat er sie beim Aufbau bestmöglich unterstützt. Für ihn hatten sie einen Holzkünstler beauftragt ihren Florian zu nutzen.
Josef Fliegl hat sich sehr gefreut weil er der Feuerwehr mit dem Fest in ihren Räumen etwas zurückgeben hat können dafür, dass sie immer für sie da sind.
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Kommandant Martin Straßer dankte den Mitarbeitern des Bauhofes und ihren Arbeitgebern, die sie immer freistellen wenn der Alarm sie ruft. Dank galt auch der Kreisstadt, die sie immer bestmöglich unterstützt. Sie dankten ihr mit einem Foto der Mannschaft.
Claudia Hungerhuber ihrerseits dankte der Wehr auch im Namen aller früheren Bürgermeister und Stadträte für ihren unermüdlichen Einsatz für die Bürger der Stadt.
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Zum Ehrenmitglied der Feuerwehr Mühldorf ernannten sie dann Günther Starzengruber, der 21 Jahre lang ihr Kommandant war. Und den langjährigen stellvertretenden Kommandanten Erwin Jäckel. Beide haben die Feuerwehr maßgeblich geprägt.
Beider Verdienste würdigte Bürgermeisterin Claudia Hungerhuber und überreichte ihnen die Ernennungsurkunden.
Sie hoffte, die Wehr möge weiter so zusammenhalten und für die Mühldorfer da sein.
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Abschließend beschrieb Martin Straßer die vier Fahrzeuge, die sie später segnen würden. Obwohl schon länger im Dienst, waren sie der Meinung, das Jubiläumsfest wäre ein guter Rahmen für diese Segnung. Dabei handelt es sich um ein Erstangriffsfahrzeug HLF 20, einen Pickup, einen besonderen Anhänger, dessen Ladefläche sie auf die Erde absenken können und einen Abrollbehälter Logistik.
Und zum Schluss dankte Josef Birnkammer auch seinem Stellvertreter Florian Loibl, der ihn nach Kräften unterstützt hatte.
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Dann zogen Geistlichkeit, Derfi-Musik, Stadträte, Jubelfeuerwehr und Festgäste in die Halle nebenan, die die Wehr für den Festgottesdienst vorbereitet hatte.
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Dekan Klaus Vogl würdigte den wichtigen Dienst, den die Feuerwehr leistet. Der ist wo wichtig, dass der heilige Florian sogar ganz oben auf dem Hochaltar in der St. Nikolaus-Kirche dargestellt ist. Das war sicher kein Zufall wie der Blick in die Geschichte der Stadt zeigt. Spätestens nach dem Stadtbrand wurde klar, die Stadt braucht eine gute ausgebildete Feuerwehr. Trotzdem hat es bis zum 11. April 1871 gedauert bis die Feuerwehr gegründet wurde. Damals übernahm der Apotheker das Amt des ersten Kommandanten.
Es ist schön, dass noch heute der Funkname jedes Fahrzeuges mit „Florian“ beginnt. So wollte Klaus Vogl um die Fürsprache des heiligen Florian bitten.
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Nach Lesung und Evangelium würdigte Klaus Vogl die vielen, die in den zurückliegenden 155 Jahren bereit waren, für andere da zu sein. Die Verantwortung übernommen haben um anderen zu helfen. Solche, die sich aufeinander haben verlassen müssen um immer wieder gut heimzukommen. Solche, die ohne müde zu werden, immer ausgerückt sind, wenn sie angefordert worden sind.
Ihre Kraft dazu haben sie aus ihrer Beziehung zu Gott geschöpft. Und aus der Bereitschaft für andere da zu sein ohne zu fragen wo der Vorteil für sie selbst liegt.
In der Feuerwehr steht die Frage an oberster Stelle: Was kann ich für andere tun?
Genau das macht seine besondere Würde aus. Nicht das „Ich“ zählt, sondern der andere, dem Feuerwehrler ihre Zeit schenken.
Dazu gehört auch viel Zeit neben der reinen Hilfeleistung, etwa bei Übungen oder Sitzungen. Und das manchmal auch mitten in der Nacht.
Da haben sie etwas gemeinsam mit Jesus, der den Menschen auch geholfen hat wann immer sie ihn gebeten haben.
Wenn sie nun neue moderne Fahrzeuge weihen, dann helfen die zwar, sind aber ohne die Menschen wertlos. Erst die Menschen in ihrer Gemeinschaft sind es, die helfen. Deshalb ist die Segnung der Fahrzeuge mehr als die Segnung der Technik. Sie segnen die Menschen, die damit zu Hilfe eilen, wenn der Alarm sie ruft.
Es ist für Menschen in Not beruhigend zu wissen, dass jemand kommt, wenn sie rufen. Dann leisten sie alle solidarisch Hilfe, ohne große Worte zu machen. Und das so oft wie sie gerufen werden.
Das können sie nur, wenn sie ihren Platz in ihrer Mannschaft kennen und sich dort einfügen ohne alles zu hinterfragen. Und ohne anderen Verfehlungen nachzutragen. Wenn sie also vergeben. Klaus Vogl meinte „Vergebung ist das Löschwasser der Gemeinschaft. Damit kann Streit vermieden und der Friede erhalten bleiben.
Wenn sie später zwei Fahnenbänder segnen werden diese zu wunderbaren Symbolen was Feuerwehr ausmacht: Kameradschaft unter den Generationen, den Feuerwehrleuten und ihren Familien. Für viele Jahre erinnern sie daran, dass sie alle Teil ihrer Geschichte sind, die vor 155 Jahren begonnen hat.
So stehen die Fahnenbänder für die Geschichte und die neuen Fahrzeuge für die Zukunft der Wehr. Und sie alle für die Wehr selbst.
Klaus Vogl erinnerte an die Verstorbenen der 155 Jahre der Feuerwehr. Sie alle haben ihre Pflicht getan und die Feuerwehr zum heutigen Stand aufgebaut. Als Christen dürfen wir glauben, ihre Leben sind bei Gott nicht vergessen.
Vieles mehr hätte er betrachten können, das Wichtigste war aber, sie alle können sich aufeinander verlassen.
Das Jubiläum war aber auch Anlass nach vorn zu schauen. Da war es ihm wichtig junge Leute für die Feuerwehr zu gewinnen und ihnen ihre Werte weiterzugeben. Sie müssen den Vorteil erkennen, den die Mitgliedschaft in der Feuerwehr ausmacht. Gemäß ihrem Wahlspruch „Gott zur Ehr – dem Nächsten zur Wehr“
Darin steckt auch der Auftrag Jesu für den anderen da zu sein.
So dankte er allen, die über Generationen für die Feuerwehr da waren und für alles was sie ausmacht.
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Nach dem Glaubensbekenntnis erbaten sie in ihren Fürbitten den Erhalt ihrer Gemeinschaft und die Bewahrung vor Unfällen und das ewige Leben ihrer Verstorbenen. Danach zelebrierte Stadtpfarrer Klaus Vogl die Eucharistiefeier.
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Am Ende des Gottesdienstes segnete Dekan Vogl die beiden Fahnenbänder. (650)
Festbraut Eva-Maria Tratzl trug ihren Prolog vor. Darin freute sie sich selbst Feuerwehrfrau sein und ihnen ihr Erinnerungsband schenken zu dürfen. Damit wünschte sie ihnen allen eine schöne Feier an die sie sich noch viele Jahre erinnern sollten.
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Bürgermeisterin Claudia Hungerhuber agierte als Trauermutter. Sie hatte das Trauerband restaurieren lassen, das die Wehr zum 100-jährigen 1971 erhalten hatte. Mit dem Band wollen sie an die verstorbenen Mitglieder erinnern, die in den vielen Jahren für die Mühldorfer da waren.
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Sie befestigten die Bänder an der Fahne der Feuerwehr.
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Abschließend segnete Dekan Klaus Vogl die vier neuen Fahrzeuge.
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Klaus Vogl entließ die Gottesdienstbesucher mit dem Segen und die Derfi-Musik mit „Großer Gott wir loben Dich“.
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In ihrem Grußwort würdigte auch Claudia Hungerhuber den unschätzbaren Wert ihres Dienstes für die Bürger der Stadt. Sie versicherte ihnen die fortgesetzte Unterstützung durch alle anderen Hilfsorganisationen. Sie dankte allen Aktiven für ihren selbstlosen und unermüdlichen Einsatz, der manchmal ja auch gefährlich ist. Sie setzen tatsächlich bei jedem Einsatz ihre körperliche Leistungsfähigkeit und ihre Gesundheit aufs Spiel.
Die Stadt tut ihr Möglichstes sie zu unterstützen. Etwa mit der Erweiterung des Feuerwehrhauses oder der Beschaffung neuer Fahrzeuge oder neuer Ausrüstung. Stadt und Feuerwehr gehören zusammen. Das versteht sich von selbst.
So sicherte sie den 75 aktiven Mitgliedern und den 21 Jugendfeuerwehrlern die fortgesetzte Unterstützung der Stadt zu. So war ihr um die Zukunft der Wehr nicht bang.
Zu den Veranstaltungen ihres Festjahres gratulierte Claudia Hungerhuber herzlich und wünschte ihnen allzeit gute Heimkehr von ihren Einsätzen.
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Landrat Max Heimerl gratulierte der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Mühldorf zum Jubiläum und war dankbar für alles was sie in den vielen Jahren geleistet haben. Er war stolz auf sie alle und ihr Können und ihre Kameradschaft. So war er zuversichtlich auch künftig auf sie zählen zu können. So wie er schon bisher immer auf ihre Geduld hatte zählen können.
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Auch MdL Markus Saller gratulierte zum Geburtstag. Er war beeindruckt von ihrem Zusammenhalt auch in Krisensituationen. Sie müssen mit allem klar kommen was sie in ihren Einsätzen sehen und erleben. Das nötigte ihm großen Respekt ab.
Zudem mahnte er die Bevölkerung doch zu verstehen, dass sie im Ernstfall keinen Anspruch auf Hilfe haben. Es ist keine Selbstverständlichkeit, dass sie kommen. Sie machen das alles aus Nächstenliebe und Verantwortungsbewusstsein.
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MdL Sascha Schnürer schließlich freute sich mitfeiern zu können. Auch er gratulierte zum Geburtstag und zu den vielen, die mit ihnen feiern wollten.
Aus vielen Gesprächen wusste er wieviele sich in Bayern ehrenamtlich engagieren. Obwohl es keine Selbstverständlichkeit ist, ist Bayern durch die vielen Feuerwehren sehr gesegnet. Von einer Million Einwohner engagieren sich über 330.000 in Feuerwehren – ein Drittel! Mehr als 50.000 gehören Jugendfeuerwehren an. Und das sind nur die Feuerwehren! Das alles zeigt die Bedeutung, die die Menschen in Bayern ihren Feuerwehren beimessen. Für das alles dankte er allen und besonders den Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehr der Kreisstadt Mühldorf.
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Zuletzt gratulierte auch Kreisbrandrat Julian Liebermann zum Jubiläum. Auch er wünschte eine gute Zukunft und hoffte auf weiter gute Zusammenarbeit und immer gute Heimkehr von allen Einsätzen.
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Dann gings wieder rüber in die Ausstellungshalle wo das Buffet mit dem Abendessen schon bereitstand, das Adolf Spirkl und sein Team zubereitet hatte. Das bot für jeden Geschmack etwas.

Später am Abend unterhielt die Band Pik-As aus dem Landkreis Altötting und begleitete so den Festabend, den die Gäste des Festaktes zum 155-Jahr-Jubiläum der Freiwilligen Feuerwehr der Kreisstadt Mühldorf gemeinsam ausklingen ließen.

133 155 Jahre Freiwillige Feuerwehr Mühldorf - Gemeinsames Konzert von BK Altmühldorf und der Williamwood Pipe Band - Musikerfreundschaft besiegelt 44:00 Play Button ungewählt
Ihr 155-Jahr-Jubiläum feierte die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Mühldorf mit einer ganzen Reihe Veranstaltungen. Der Höhepunkt fand kürzlich in der Ausstellungshalle der Firma Fliegl Agrartechnik an der Nordtangente in Mühldorf statt, die die Feuerwehr zur Veranstaltungshalle umgestaltet hatte.
Dort empfing einer der Gäste aus Schottland die etwa 700 Besucher. Die übrigen Mitglieder der Williamwood Pipe Band zog zu ihm vor die Bühne.
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Feuerwehrvorstand Josef Birnkammer hieß die Zuhörer im Namen der Williamwood Pipe-Band, der Blaskapelle Altmühldorf und der Freuerwehr Mühldorf herzlich willkommen. Er freute sich über die zahlreichen Zuhörer und besonders über Bürgermeisterin Claudia Hungerhuber und dritte Bürgermeisterin Kathrin Enzinger. Besonderen Dank hatte er für Familie Fliegl, ohne deren Halle sie ihr Jubiläumsfest nicht hätten feiern können.
Josef Birnkammer berichtete, von einer fast zwei Jahrzehnte gewachsenen Freundschaft mit der Williamwood Pipe Band. Noch viel länger dauert die Verbindung mit der Blaskapelle Altmühldorf. Deshalb hatte er sich gefreut, als die Altmühldorfer mit der Idee zu diesem Konzert an ihn herangetreten sind. Herzlich dankte er den Schotten dafür, dass sie nach dem Volksfest für dieses Konzert noch in Mühldorf geblieben sind.
Damit wünschte er den Zuhörern viel Vergnügen und gab die Bühne frei für den ersten Teil des Abends, den die Williamwood Pipe Band bestreiten sollte.
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Die begannen mit „Anne’s March“. Damit brachten sie die Zuhörer schon mal in die richtige Stimmung.
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Leidhen Modesen dann mit ihrer Version von Highland Dance.
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Hier Ausschnitte aus den weiteren Nummern.
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Dann Jean Mauchline, Fairview Cottage, Mrs. Lily Christie. Bei uns besser bekannt als „Muss i denn….“
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Dann kam auch die Blaskapelle Altmühldorf dazu. Sie nahmen Aufstellung vor der Bühne. Das hatte einen besonderen Grund:
Josef Birnkammer kam mit Bürgermeisterin Claudia Hungerhuber auf die Bühne. Er bat Peter Berger dazu, und Kreis- Musik- und Brauchtumspfleger Dr. Reinhard Baumgartner. Peter Berger erinnerte sich an seine Zeit im Rathaus in Mühldorf als 1999 der Internationale Schützen- und Trachtenzug ein Highlight brauchte. Damals erinnerte sich ein Bekannter an Schotten, die in Kraiburg ihren Urlaub verbracht hatten. Irgendwie kam er an die Telefonnummer, fasst allen Mut zusammen und rief dort in Glasgow an. Das war mit den wenigen Englischkenntnissen nicht ganz einfach. (O-Ton)
Umso mehr wunderte er sich als er einige Tage später einen Rückruf erhielt und Andy Melvin sein Kommen ankündigte.
Als sie sie mit Privatautos vom Flughafen abholen wollten, fragte Andy Melvin wo denn der Bus wäre. Sie kamen tatsächlich mit so einer großen Mannschaft.
Das war die Geburtsstunde einer Freundschaft, die seither andauert und die sich auf die Blaskapelle Altmühldorf und die Feuerwehr Mühldorf ausgedehnt hat.
Diese Freundschaft wollten sie mit einer Urkunde besiegeln.
Dr. Reinhard Baumgartner wollte aber vor der Verlesung der Urkunde die Gemeinsamkeiten von Schotten und Bayern beschreiben: Beide schätzen die Tradition, beider Fahnen sind weiß-blau, beide haben den Traum der staatlichen Selbständigkeit. Und beide verhüllen ihre Knie nicht! Und schließlich mögen beide Nationen das Bier!
Dann verlas Dr. Baumgartner die Freundschaftsurkunde. (O-Ton)
Für die Williamwood Pipeband verlas .. die Freundschaftsurkunde, die dann Andy Melvin überreichte. Er dankte besonders Peter Berger für seine Wahl damals 1999. Ohne seinen Anruf wären sie nicht zusammengekommen. Er dankte auch den Bürgermeistern für die Finanzierung, die Unterbringung und die Verpflegung während ihrer Aufenthalte. Es war für sie immer ein Erlebnis hier spielen zu dürfen.
Auch der Blaskapelle Altmühldorf dankte er herzlich, die inzwischen zu Partner geworden sind. Und schließlich dankte er allen Mühldorfern, die sie all die Jahre so freundlich willkommen geheißen haben. So hoffte er, die nun dokumentierte Musikerfreundschaft möge sie lange in die Zukunft begleiten. Dazu wünschte er allen viel Erfolg.
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Josef Birnkammer dankte den beiden Kapellen für ihre Initiative zu diesem Konzert. Er dankte Leidhen Modesen für ihre Auftritte und der Williamwood Pipe-Band für ihr Kommen mit einer bayerischen Uhr. Also einer die anders herum geht. Die hatten sie extra anfertigen lassen. Und damit dankte er den ihnen herzlich.
Für Bürgermeisterin Claudia Hungerhuber hatte Peter Berger das Original der Freunschaftsurkunde mit der Bitte sie im Rathaus schön zu platzieren und sie alle immer dann zu unterstützen wenn sie Unterstützung brauchen…
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Claudia Hungerhuber war sicher, jeder Besuch der Williamwood Pipe-Band ist etwas ganz Besonderes auf das sich die ganze Stadt jedes Mal schon Wochen zuvor riesig freut.
Was sie hier machen ist gelebte Völkerverständigung. Genau so wünscht sie es sich. Selbstverständlich erhält die Urkunde einen Ehrenplatz im Rathaus.
Besonders dankte sie beiden Kapellen für dieses Konzert und hoffte, es bleibt nicht das letzte.
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Stefan Schmid war natürlich begeistert zumal sie am Vorabend gemeinsam gegrillt hatten und es da wirklich spät geworden ist. Auch er hatte einige spezielle Gastgeschenke.
Pipemanager Douglas Melvin schließlich freute sich über die gemeinsame zeit hier in Mühldorf, für die vielen Parties und die wunderbare Gemeinschaft. Der Blaskapelle Altmühldorf überreichte er einen Dudelsack und hoffte er macht seinen Frieden damit.
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Nachdem die Blaskapelle wieder ausmarschiert war, setzte die Williamwood Pipe Band - oder besser einer von ihnen - fort mit „Solo Piping“
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Dann die „Hornpipes – Ducking and Diving, The Waterman“
und „Wooden Heart“
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Weiter gings mit „Flower of Scotland“, eine der inoffiziellen Nationalhymnen Schottlands.
Dann „Ceol Mar – Too long in this condition“
Sehr bekannt dann „Scotland the Brave“ eine weitere der inoffiziellen Nationalhymnen Schottlands.
Nochmal Leidhen Modesen mit einem Highland Dance – Irish Jigs.
Ihren Teil des Konzerts beendeten die Williamwood Pipe Band mit dem Medley „Raigmore Set“
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Die Zuhörer dankten der Band mit lang anhaltendem Applaus.
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In der Pause hatte die Blaskapelle Altmühldorf auf der Bühne Platz genommen. Die Leitung hatte in bewährter Weise Musemoasta Sepp Eibelsgruber.
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Mit dem Kaiserin Sissy Marsch holten sie die Aufmerksamkeit der Besucher zurück.
Die Altmühldorfer unter ihrem Musemoasta spielen derzeit so, dass sie viel zu gut sind für etwa ein Bierzelt. Sie sind eher eine konzertante Blaskapelle.
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Den Bezug zu Schottland brachte das nächste Stück: Loch Lomond.
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Natürlich durften populäre Stücke nicht fehlen:
So etwas etwa wie „Dem Land Tirol die Treue“.
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Sie schlossen ihren Teil ab mit dem Bayerischen Defiliermarsch.
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Der Forderung der begeisterten Zuhörer kamen sie natürlich gern nach. Und endeten mit ihrer Version von Don’t stop believing von Journey.
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Dann kam die Williamwood Pipe-band zurück zu Scotland the Brave.
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Gemeinsam spielten sie „Highland Cathedral“, das die deutschen Komponisten Michael Korb und Ulrich Röver 1982 geschrieben haben und das in Schottland so populär ist, dass es als inoffizielle Nationalhymne gilt. Dieses Musikstück nimmt den Zuschauer schon mit, wenn’s die Blaskapelle Altmühldorf alleine spielt. Zusammen mit der Williamwood Pipe-Band blieb kein Auge mehr trocken.
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Die Zuhörer dankten den Kapellen mit lang anhaltendem stehenden Applaus.
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Die Williamwood Pipe Band wollte sich schon verabschieden. Das gefiel den Zuhöhrern aber gar nicht. Sie forderten sie schon nochmal und so zogen sie wieder nach vorn vor die Bühne.
Nochmal ein Teil von Highland Cathedral.
Dann war’s aber genug und beide Kapellen verabschiedeten sich hinaus ins Foyer.
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Dort mussten die Gäste aus Glasgow noch eine ganze Zeit auf der alten Drehleiter für Fotos posieren.
Nach diesem Abend verabschiedete sich die Williamwood Pipe Band aus Mühldorf wo wir sie hoffentlich in zwei Jahren wieder begrüßen dürfen. Darauf freuen wir uns doch alle schon – oder?
134 Vom ältesten zum neuesten Feuerwehrhaus: Sptenstich in Mettenheim 12:40 Play Button ungewählt
Schon vor ein paar Wochen waren die Baumaschinen auf dem Gelände gegenüber dem Rathaus in Mettenheim aktiv und haben dort den Oberboden abgetragen. Kürzlich hat die Gemeinde dorthin eingeladen um den Spatenstich für den Neubau eines Feuerwehrhauses zu feiern.
Über diesen besonderen Tag freute sich Kommandant Ralf Schmidt und hieß die Teilnehmer herzlich willkommen. Besonders Bürgermeister Josef Eisner und seine beiden Stellvertreter, die Mitglieder des Gemeinderats, Landrat Max Heimerl, die Kreisbrandinspektoren Werner Müller und Werner Hummel Kreisbrandmeister Franz Dirnberger, Kreisbrandrat Julian Liebermann und seinen Vorgänger und jetzigen Ehrenkreisbrandrat Harald Lechertshuber. Und natürlich die Mitarbeiter der Gemeinde.
Die große Zahl Zuhörer zeigt die Bedeutung des Gebäudes, das sie hier errichten wollen. Ein Feuerwehrhaus ist nicht nur eine Garage für ihre Fahrzeuge, es ist ein Zentrum für die Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde – meinte Ralf Schmidt. Mit dem Gebäude schaffen sie die Voraussetzungen dafür, dass sie den Bürgerinnen und Bürgern auch zukünftig zuverlässig helfen können. Das bei Bränden, Verkehrsunfällen, technischen Hilfeleistungen bis hin zu großen Katastrophen. Auf das alles wollen sie vorbereitet sein, hoffen aber es so selten wie möglich anwenden zu müssen.
Weil dazu neben guter Ausrüstung in einem Feuerwehrgerätehaus auch gut ausgebildete Aktive gehören, planen sie Möglichkeiten für deren Ausbildung.
Mit dem Spatenstich beginnt also der Bau für ein zukunftsfähiges Feuerwehrgerätehaus, das eine Fahrzeughalle für drei Fahrzeuge bieten wird, und einen Stellplatz für den Katastrophenschutz des Landkreises. Mettenheim bietet damit einen wichtigen Beitrag für die Gefahrenabwehr und zum Katastrophenschutz. Beides gewinnt derzeit enorm an Bedeutung.
Dazu errichten sie Werkstätten, Lager- und Funktionsbereiche und eine Schlauchpflegestelle in der sie alle wasserführenden Gerätschaften fachmännisch prüfen, reinigen und warten können.
Da erst Mitglieder eine Feuerwehr ausmachen entsteht auch ein moderner Schulungsraum und ein Aufenthaltsraum in dem sie ihre Gemeinschaft pflegen können.
In einem Kommunikationsraum wollen sie besonders für große und langdauernde Einsatzlagen gerüstet sein.
Besonders ist, dass sie im Neubau erstmals einen Jugendraum erhalten werden. Dort wollen sie die jungen Leute für die Feuerwehr begeistern. Sie sind schließlich die Zukunft ihrer Feuerwehr. Die Jugendarbeit wird damit ein zentraler Aufgabenbereich der Feuerwehr werden.
Ralf Schmidt dankte allen Beteiligten an diesem großen Projekt. Dem Bürgermeister, den Gemeinderäten, den Mitgliedern des Bauausschusses ihrer Wehr und allen die daran mitgewirkt haben dieses zukunftsträchtige Projekt zu entwickeln. Sie alle haben bereit unzählige Stunden mit dem Projekt verbracht um die besten Lösungen zu finden.
Auch Ehren-Kreisbrandrat Harry Lechertshuber und Ehren-Kreisbrandinspektor Werner Hummel galt sein Dank – besonders für die Abstimmung mit der Regierung von Oberbayern und für die Einbindung in den Katastrophenschutz.
Abschließend freute sich Ralf Schmidt auf die Bauzeit, die hoffentlich unfallfrei verläuft und viele gute Entscheidungen bringt. Und auf die weiterhin gute Zusammenarbeit mit der Gemeinde und den Feuerwehren der Nachbarschaft. (O-Ton)
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Bürgermeister Josef Eisner hatte dem allem nicht viel hinzuzufügen. Auch er betonte die Bedeutung des Projekts, das der Feuerwehr und der ganzen Gemeinde in den kommenden Jahrzehnten dienen wird. Vielleicht über 100 Jahre.
So dankte er Ralf Schmidt für die Vorplanung der Feuerwehr, mit der sie der Gemeinde bereits viel Geld gespart haben.
Auch den Mitgliedern der ehemaligen Kreisbrandinspektion dankte er für die hervorragende Zusammenarbeit und hoffte, dass das sich auch mit der neuen Kreisbrandinspektion so fortsetzt.
Schon jetzt dankte er den Mitgliedern der Feuerwehr, die ihre Eigenleistung bereits in die Kalkulation mit eingebracht und so die Gesamtkosten senken werden.
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Nach so viel Information wusste auch Landrat Max Heimerl nicht mehr so recht was er noch anfügen könnte.
Er gratulierte zum Spatenstich zu diesem wichtigen Projekt, das eine so große Bedeutung für die Gemeinde und den Landkreis hat. Sie sorgen dafür, dass die Bürger sicher leben können, dass ihnen eine leistungsfähige Infrastruktur zur Verfügung steht und dass sie Hilfe bekommen wenn sie sie benötigen.
Deshalb ist es sinnvoll und vorbildlich, dass die Gemeinde Mettenheim hier investiert. Dafür dankte er Bürgermeister Josef Eisner und den Gemeinderäten.
Da das Gebäude, die Maschinen und die Technik allein nicht reichen, dankte Max Heimerl allen Feuerwehrleuten, die ehrenamtlich das alles nutzen und einsetzen. Sie alle sind extrem wichtig. Ihnen allen gebührt der allergrößte Respekt und Dank.
Max Heimerl dankte der Feuerwehr auch für ihren Einsatz für den Katastrophenschutz. Nur gemeinsam können sie auch auf Großschadenlagen vorbereitet sein.
So gehen sie jetzt einen großen Schritt vom ältesten zum neuesten Feuerwehrhaus. Dazu wünschte er ihnen gutes Gelingen und alles Gute.
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Auch Kreisbrandrat Julian Liebermann war überzeugt, der Spatenstich markiert einen großen Tag für die Gemeinde und für die Mettenheimer Bürger für die ihre Feuerwehr ja rund um die Uhr bereit steht.
Auch Julian Liebermann dankte der Gemeinde und den Kameraden der Feuerwehr für ihren Einsatz und wünschte der Maßnahme guten und sicheren Verlauf.
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Dann schritten sie zur Tat und gaben den Bau mit dem ersten und den weiteren Spatenstichen frei. Das glich aber fast einem Wettbewerb…
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Und weil sie auch hier sparen wollten, lud Bürgermeister Josef Eisner dann zu einer Leberkässemmel ein. Und dem einen oder anderen Kaltgetränk….
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Bevor’s aber dahin ging, haben wir noch mit Feuerwehrvorstand Josef Sax und Kommandant Ralf Schmidt gesprochen.
Ihr habt Euch weitum umgesehen und Feuerwehrgebäude anderer Wehren angeschaut. (O-Ton)
Der Ausschub ist ja schon passiert. Wann geht’s richtig los? (O-Ton)
Vielen Dank!
135 Straßenmeisterei in Ampfing begeht ihr 50-Jahr- Jubiläum mit einem Tag der offenen Tür 6:35 Play Button ungewählt
Sie sind sicher schon einmal von Ampfing aus Richtung Waldkraiburg gefahren und da an der unscheinbaren Einfahrt vor dem zweiten Kreisverkehr vorbeigekommen wo ein Wegweiser zur Straßenmeisterei weist. Fährt man dort aber keine 100 Meter rein, eröffnet sich das weitläufige Gelände dieser Einrichtung des Staatlichen Bauamts Rosenheim. Kaum jemandem aufgefallen dürfte sein, dass von dort aus nun schon seit 50 Jahren die Staatsstraßen im Landkreis gepflegt, gewartet und im Winter vom Schnee befreit werden.
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Das 50-Jahr-Jubiläum hat das staatliche Bauamt zum Anlass genommen um der Öffentlichkeit diese Einrichtung bei einem Tag der offenen Tür zu präsentieren. Wären die Anlagen und Fahrzeuge mit ihren umfangreichen Anbaumaschinen schon viel zu zeigen gewesen, rundeten Feuerwehr Ampfing, BRK, Rettungshundestaffel, Polizei und der Reinigungsdienst Färber die Attraktionen auf, und boten so einen großen Überblick über alles was nötig ist, damit Sie und wir sicher auf unseren Staatsstraßen unterwegs sein können.
Natürlich präsentierte die Straßenmeisterei selbst ihre Geschichte hier am Standort Ampfig und ihre Leistungen an einem Informationsstand an dem Mitarbeiter auch Rede und Antwort standen.
Die Fahrt mit der Hebebühne hinauf auf fast 30 Meter hat auch unsere Annelies genossen.
Und beim Schuss Richtung Geschwindigkeitsmesser gabs auch noch Preise zu gewinnen.
Straßen brauchen auch Begrenzungspfosten, Verkehrsschilder. Wegweiser und Lichtzeichenanlagen. All das lagert in den Hallen der Straßenmeisterei.
Natürlich sind die Räumfahrzeuge für den Winterdienst bereits vorbereitet, also die Räum- und Streufahrzeuge. Und die Salzhalle ist mit 1.200 Tonnen Streusalz gut gefüllt.
In weiteren Hallen in Ramsau und in Eggerding warten nochmal 2.000 Tonnen Streusalz auf Schnee und Eis.
Und natürlich haben sie in mehreren Werkstätten alle Möglichkeiten ihre Fahrzeuge umzurüsten, zu warten oder sogar zu reparieren
Ganz mutige durften sich sogar ins Führerhaus eines Baggers setzen oder in den Virtual Reality-Unimog und damit sozusagen rausfahren um den Schnee von den Straßen zu räumen.
Und wer wollte, konnte an zwei Führungen teilnehmen, in denen Dienststellenleiter Jakob Kohwagner den Besuchern ihre Einrichtungen erklärt hat. Sie sind für 250 Kilometer Staatsstraßen im Landkreis zuständig, erläuterte der Chef von knapp 30 Mitarbeitern da in Ampfing. Von hier aus steuern sie ihre Einsätze, auch den Winterdienst auf Bundes-, Staats- und Kreisstraßen.
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Den ganzen Nachmittag über kamen so viele Besucher, dass an den Vorführungen, den Ausstellungen und den Führungen keine Langeweile aufgekommen ist. Da war es gut, dass die Straßenmeisterei auch gut für das leibliche Wohl gesorgt hatte.
Ganz zur Zufriedenheit auch von Doris Lackerbauer, der Leiterin des Staatlichen Bauamts in Rosenheim. Und von stellvertretenden Landrat Richard Fischer und von Bürgermeister Sepp Grundner. Die Straßenmeisterei hier und die Autobahnmeisterei nebenan – ohne Euch Ampfinger geht ja gar nichts auf den Straßen im Landkreis! (O-Ton)
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Kaum zu glauben, dass sich hinter der schmalen Einfahrt so eine Anlage verbirgt!
Und Arbeitsplätze sind’s ja auch!
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Also – gut zu wissen, dass die Männer und Frauen der Autobahnmeisterei und ihre Partner für alles bestens gerüstet sind, was auf unseren Straßen passiert. Damit wir alle zu jeder Jahreszeit immer wieder gut heimkommen.
236 Die Spider Murphy Gang in Haag - Immer noch die alten Rock'n'Roller 9:40 Play Button ungewählt
Schon lang vor dem Beginn des Herbstfestes nutzen Manuel Scheyerl und Stefan Staudinger und Weißbräu Alois Unertl üblicherweise das Zeilinger Festzelt für eine besondere Veranstaltung. Diesmal haben sie dafür die Spider-Murphy-Gang nach Haag gebracht. Der bekannte Name zog so viele Zuhörer an, dass sich vor dem Kassenhäuschen eine lange Schlange gebildet hat. Wer sein Bändchen hatte, konnte die Zeit bis zum Konzertbeginn mit einem Weißbier oder einer Weinschorle überbrücken.
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Für die richtige Stimmung sorgten de Gschupsten, also der Jürgen und der Andi aus Maitenbeth. Schon da fiel auf, dass im Publikum alle Altersgruppen vertreten waren. Der Rock’n’Roll der Spider Murphy-Gang zieht also junge Leute jeden Alters an.
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Dann wollte Manuel Scheyerl wissen ob die Zuhörer Lust haben auf die Spider Murphy Gang. Klar hatten sie.
So freute er sich über die vielen Zuhörer und wünschte allen viel Spaß mit der Spider Murphy Gang.
Die kamen unter großem Jubel auf die Bühne. Günther Sigl meinte zum Abschluss ihrer Tournee wollten sie boarischn Rock’n’Roll spielen. (O-Ton)
Wir dürfen hier einige Ausschnitte zeigen.
Los gings mit ihrem Hit „Überdosis Rock’n’Roll“
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Günther Sigl hat sich über den wunderbaren Empfang gefreut und das nächste Stück angespielt, die „Rock’n’Roll Schuah“.
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Übrigens gabs bayerischen Rock’n’Roll an diesem Abend… (O-Ton)
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Dann haben sie einen ihrer Hits nach dem anderen geboten. Solche wie den „Frosch im Hals“
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Die Zuhörer waren begeistert.
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So wie auch beim „Sommer in der Stadt“ das sie natürlich mitsingen konnten. Ihre Handys haben das alles schon auch mitgenommen.
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Einer der Superhits ist sicher „Schickeria“, den Günter Sigl 1981 geschrieben hat – vor sage und schreibe 45 Jahren.
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Er stellte die Musiker vor.
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Der Höhepunkt des Abends war sicher ihr größter Hit: „Skandal im Sperrbezirk“.
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Damit wollten sie das Konzert beenden. Das gefiel den Zuhörern aber gar nicht. Die Rufe nach einer Zugabe wollten nicht enden und so kam die Band zurück auf die Bühne.
Erst meinte Günther Sigl sie wollten sie wohl fertigmachen. Dann hat er sich aber doch gefreut, dass es zu einer Zugabe gekommen ist.
Dann haben sie es nochmal so richtig krachen lassen. Und das ist schon bemerkenswert weil Günther Sigl im Lauf des Abends schon ein paar Mal auf sein Alter angespielt hat. Er feiert ja im kommenden Jahr nicht nur Bandjubiläum sondern auch seinen 80. Geburtstag. Und das ist wirklich kaum zu glauben wenn man sie so rocken sieht.
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Nach „So a scheener Dag“ war aber dann doch Schluss und sie verabschiedeten sich von ihrem treuen Publikum.

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