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Postsportverein (PostSV) stellt Bürgermeisterin saniertes Ruderer-Vereinsheim vor |
6:45 |
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02.10.26 |
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Die Ruderer waren eine der Sparten, die 1965 nach dem Vorbild des Eisenbahner-Sportvereins den Postsportverein in Mühldorf mit gegründet haben. Das einzige – aber ziemlich essentielle - Problem war halt, dass es weder in der Stadt noch im Landkreis Mühldorf Wasserflächen gibt, auf denen man Rudern könnte.
Auf ihrer Suche wurden sie am Inn fündig, in Wasserwimm, etwas oberhalb der Staustufe Neuötting des damaligen Innwerks. Damit sie ihre Boote dort unterbringen konnten, haben sie damals in Mettenheim eine Baracke ab- und hinter dem Damm wieder aufgebaut. Mit viel Eigenleistung haben sie dann Wand für Wand mit Ziegeln ersetzt und auf der Westseite einen Anbau errichtet, der ihren Veranstaltungsraum aufgenommen hat.
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In den letzten Jahren ist die Ruderabteilung des Vereins stark gewachsen. Das hat einerseits mehr und neuere Boote gebracht und andererseits die Umwidmung des Vereinsraums nötig gemacht, der schon damals die vielen Pokale und Urkunden kaum mehr hat fassen können.
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Seither sind die Jahre sind vergangen, die ihre Spuren auch am Bootshaus der Ruderer des Postsportvereins hinterlassen haben. Von neuen Anforderungen des Gesetzgebers und höheren Ansprüchen der Mitglieder gar nicht zu reden. Es war Zeit für eine Sanierung.
Weil so etwas Geld kostet, haben die Ruderer einen Zuschuss der Stadt beantragt. 13.800 Euro hat der Stadtrat dafür lockergemacht. Damit haben sie einen Teil des Bootslagers herausgerissen und Toiletten und Umkleideräume eingebaut.
Was sie mit dem Geld der Stadt gemacht haben, wollten sie kürzlich Bürgermeisterin Claudia Hungerhuber präsentieren. (O-Ton 469)
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Und natürlich wollten sie ihr auch zeigen, was ihren Sport ausmacht. (O-Ton Claudia)
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Diese Ankündigung haben natürlich die Ruderer mitbekommen und schnell das Boot auf manuelle Steuerung umgebaut und fertig gemacht für eine Runde auf dem Inn. Schließlich war die Bürgermeisterin schon passend gekleidet angekommen!
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Ganz so einfach war’s dann aber nicht. Schon das Einsteigen in so ein wackeliges kleines Boot erfordert Geschick. Mit Vorstand Roland Schlesier und drei Profis haben sie abgestoßen. (O-Ton)
Das war auch gar nicht so einfach, weil ihre Lehrer ja hinter ihr Platz genommen hatten.
Roland Schlesier hat’s halt erklärt. Die ersten Schläge ließen dann schon erkennen – das wird was!
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Wie das Einsteigen, folgt auch das Aussteigen gewissen Regeln. Das äußere Ruder muss halt gesichert werden damit’s nicht davonschwimmt.
Claudia, das ist schon schwierig gell!
Das ist ja ein Ganzkörpertraining, wenn man’s ernst nimmt! (O-Ton)
Machst weiter? (O-Ton)
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Es wär schon schön, wenn wir die Bürgermeisterin mit den Ruderern mal bei der Vogalonga-Regatta durch die Lagune und den Canale Grande in Venedig beobachten könnten oder beim Inn-Beaver-Rennen, oder einer der anderen Wettfahrten, an denen die Ruderer des Postsportvereins alljährlich teilnehmen. Was meinen Sie? |
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Neu in der Kreisstadt: Der Senioren-Tanztee |
5:40 |
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Eine erste Einladung von Stadt und Landkreis an die Senioren zu einem Tanztee war so erfolgreich, dass Claudia Hausberger mit der Pizzeria Palermo drei weitere Nachmittage verabredet hat. Der erste Senioren-Tanztee fand kürzlich im neu gestalteten Saal statt, wo „Muse-Mane“, also Manfred Peretzki, schon unterhielt während immer mehr Teilnehmer dazugekommen sind.
Claudia Hausberger musste die Bürgermeisterin entschuldigen, die druch die Vorbereitung der späteren Stadtratssitzung im Rathaus unabkömmlich war.
Sie freut sich der Bitte von vielen Teilnehmern des ersten Tanztees im Frühjahr folgend, in Absprache mit der Stadtverwaltung und der Bürgermeisterin mehrere weitere Termine anbieten zu können. Noch zweimal vor Weihnachten. Natürlich wollen sie das auch im kommenden Jahr weiter anbieten. Wie und wann, das müssen sie aber erst noch festlegen.
Vielen gings nicht allein ums Tanzen sondern auch um die Gesellschaft zu haben und zum austauschen. Dazu wünschte sie allen viel Freude und ermunterte sie ihre Musikwünsche zu melden. So halt, dass sie einen gemütlichen Nachmittag haben – egal ob beim Ratschen oder beim Tanzen. Bewegung tut ja schließlich allen gut.
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Manfred Peretzki eröffnete den Donnerstag-Tanznachmittag mit einem passenden Walzer. Claudia Hausberger ließ sich dazu nicht lang bitten…
Die Tanzfläche war auch schnell gut gefüllt. Und an den Tischen unterhielten sich die, die’s etwas ruhiger haben angehen lassen.
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Marianne und Willy hatten ihren Spaß daran.
So lang die Hüften mitmachen… (O-Ton)
Was tanzt ihr denn gern? (O-Ton)
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Damit auch die mit den schwächeren Hüften mitmachen konnten, hatte der Musi-Mane dann auch die langsameren Stücke…
Es war wirklich ein vergnüglicher Nachmittag für alle Senioren. Egal ob auf der Tanzfläche oder an den Tischen.
Wenn Sie neugierig geworden sind: Die nächsten Tanztees finden im Saal der Pizzeria Palermo, also dem ehemaligen Turmbräugartensaal statt am 12. November und am 10. Dezember, jeweils von 14 bis 16 Uhr 30. Wer mitmachen will ist herzlich willkommen. Und kosten tut dieses Vergnügen auch nichts. Außer dem halt was sie dort essen und trinken... |
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