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Bürgerversammlung in Mettenheim - Und Gumattenkirchen? |
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16.10.26 |
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Gut besucht war der große Saal beim Kreuzerwirt in Mettenheim wohin Bürgermeister Josef Eisner zur Bürgerversammlung eingeladen hatte.
Josef Eisner freute sich über die vielen Zuhörer und hieß besonders zweiten Bürgermeister Ambros Seelos willkommen, dritten Bürgermeister Hans Schaumeier und alle Mitglieder des Gemeinderates sowie die Mitarbeiter der Gemeinde. Besonders willkommen geheißen hat er die beiden Altbürgermeister Stefan Schalk und Josef Gründl und die Vorstände der Ortsvereine.
Josef Eisner stellte die Mitglieder der vier Fraktionen im Gemeinderat vor, in den neu die Gruppierung „Unser Ort – Unsere Heimat“ mit vier Gemeinderäten gewählt wurde.
Die nächste Seite seiner Präsentation zeigte die Themenbeauftragten des Gemeinderates.
Hier die Mitglieder des Bauausschusses und ihre Stellvertreter. Und diese Gemeinderäte bilden den Personalausschuss.
Dann die Mitglieder des Rechnungsprüfungsausschusses und die Verbandsräte des Wasserzweckverbandes, der Mettenheimer Gruppe.
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Die Gemeinde hat Mitarbeiter eingestellt und ausscheidende verabschiedet.
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Josef Eisner kam zum Haushalt, der sich in Verwaltungs- und Vermögenshaushalt aufteilt und in Summe geplant 11 Millionen 218 Tausend 315 Euro umfasst. Damit liegt er knapp eine Million Euro höher als 2025.
Die Gemeinde ist mit 1.223.123 Euro verschuldet was einer Pro-Kopf-Verschuldung der 3.686 Einwohner in Höhe von 331,84 Euro entspricht. Allerdings ist das ein rein rechnerischer Wert weil der Wert im Bau befindlicher Anlagen wesentlich höher liegt als der Schuldenstand das zeigt.
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Hier eine List der Investitionen im Jahr 2025, die sich zusammen auf 666.042,99 Euro summieren. Die größten Einzelinvestitionen sind das Notstromaggregat für den Katastrophenschutz-SOS-Punktes, die Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf LED-Technik, die Planungskosten für das Baugebiet Fürstenweg und das neue Feuerwehrhaus und natürlich die Anschaffung des neuen Wechselbrücken-LKWs mit umfangreichem Zubehör für den Bauhof.
Hier die Einnahmen der Gemeinde. Die sich hauptsächlich aus den Grundsteuern, dem Einkommensteueranteil und von Schlüsselzuweisungen zusammensetzen.
Josef Eisner ging auf Grund der Bautätigkeit und der anspringenden Wirtschaft von höheren Einnahmen im laufenden Jahr aus.
Die Steuersätze für Grundsteuer wurden zuletzt 2025 erhöht, der Gewerbesteuerhebesatz 2012 und die Wasser- und Abwassergebühren 2023.
Auch die Photovoltaikanlagen generieren Einnahmen: 2025 beliefen die sich auf 106.545 Euro und 2026 bis einschließlich August bereits auf 71.003 Euro.
Die Gemeinde bietet Gewerbegrund an der Gewerbestraße und auf der Schreinerwiesn nach diesen Bedingungen. Besonders das große Grundstück gegenüber des Dorfladens soll eine Art Ortsmitte von Mettenheim-Hart werden. Dort wurde inzwischen in Zusammenarbeit mit dem Landratsamt der Oberboden abgetragen und der Aushub untersucht um sicherzustellen, dass das Grundstück nicht belastet ist. Tatsächlich haben sie dort viel gefunden, was da nicht hingehört.
Die Schreinerwiesn wird gerade erschlossen. Grundstücke stehen dort ab Januar 2027 zum Preis von 195 Euro zur Verfügung.
Auch in Gumattenkirchen stehen Grundstücke zum Preis von 300 Euro zur Verfügung.
Ein weiteres Baugebiet mit 5 Wohnbauparzellen ist auf dem hinteren Teil der Schreinerwiesn in Mettenheim-Hart.
Ein weiteres Baugebiet entsteht ab August 2028 auf der Nordseite des Fürstenweges. Wie das genau aussehen wird ist aktuell noch in Planung.
Weitere Auskünfte zu allen Baugebieten erteilt die Gemeinde auch per Email unter bauamt@gemeinde-mettenheim.de
Das Bauamt verzeichnete von Anfang Oktober 2024 bis Ende September 2025 24 Bauanträge und 8 Flächennutzungsplan- und Bebauungsplanänderungsanträge.
Seit 1. Oktober 2025 bis Ende September 2026 waren es 26 Bauanträge, 2 Flächennutzungsplan- und 5 Bebauungsplanänderungsanträge.
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Das Einwohneramt meldete im Vorjahr – also wieder vom 1. Oktober bis 30. September - 15 und im laufenden Jahr 12 Eheschließungen. 7 beziehungsweise 10 Mettenheimer Bürger sind verstorben. Bemerkenswert sind im Vorjahr 38 Kirchenaustritte und im laufenden Jahr 30.
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Die Grundschule in Mettenheim besuchen aktuell 143 Schüler in 7 Klassen. 36 von ihnen sind erst im September eingeschult worden. Josef Eisner war froh damit wieder zwei neue Regelklassen bekommen zu haben.
Weiter angeboten wird die Mittagsbetreuung, die verlängerte Mittagsbetreuung und das Mittagessen. Das alles kostet die Gemeinde gut 117.014 Euro wovon der Staat 38.830 Euro und die Eltern 52.674 Euro tragen. Der Anteil den die Gemeinde beisteuert beläuft sich so auf 25.510 Euro. Das sind die Kinder der Gemeinde aber wert.
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Genauso wie die Kosten für die Kinderwelt St. Michael für die die Gemeinde 616.925 Euro aufwendet. Ein ordentlicher Batzen Geld für die 155 Kinder, die sie dort betreuen. Die Kosten für das Gebäude sind da nicht enthalten.
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Hier die Altersstruktur der Gemeinde: 660 Einwohner sind zwischen 0 und 17 Jahren alt, 967 61 oder älter. Der größte Teil der Mettenheimer ist im erwerbsfähigen Alter. Mit seinen 3.686 Einwohnern liegt Mettenheim auf Platz 8 der Gemeinden im Landkreis.
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Die nichtdeutschen Mettenheimer kamen hauptsächlich aus Rumänien und der Türkei. Die Ausländerquote beträgt damit 9,675%.
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Für die Jugend hat die Gemeinde 15.000 Euro ausgegeben. Besonders an den TuS, die Laufgemeinschaft und die katalanischen Fußballfreunde.
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Für die etwa 30 Mettenheimer Schüler, die die Musikschule Mühldorf besuchen zahlt die Gemeinde alljährlich etwa 7.100 Euro und für Saisonkarten für den Besuch des Freibades in Mühldorf 435 Euro.
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Eine ganze Reihe Vereine hat sich am Ferienprogramm beteiligt. Ihnen allen dankte Josef Eisner herzlich.
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Die drei Feuerwehren waren gut beschäftigt. Vor allem natürlich die Ortsfeuerwehr, die sogar 4 ABC-Einsätze zu bewältigen hatte. Josef Eisner und die Zuhörer dankten allen ehrenamtlichen Feuerwehrleuten für ihren teils gefährlichen Dienst.
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Der Winterdienst ist – wenn nötig - auf Hauptstraßen ab 3 Uhr unterwegs. Anwohner müssen ihre Gewege von 7 bis 20 Uhr schnee- und eisfrei halten, an Sonn- und Feiertagen von 8 bis 20 Uhr. Sie müssen den Schnee so entsorgen, dass der Verkehr nicht behindert wird. Also nicht auf die Straße sondern in den Garten…
Gleiches gilt auch für Hecken und Sträucher. Die darf man übrigens auch zwischen 1. März und 30. Dezember zurückschneiden um das Lichtraumprofil freizuhalten. Die Sicherheit steht hier über dem Vogelschutz.
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2025 wurden zahlreiche Maßnahmen umgesetzt. Vieles davon hatte Josef Eisner schon bei den Ausgaben erwähnt. Genauer ein ging er auf die Planung des Feuerwehrhauses an der Klosterstraße in Mettenheim, dessen Bau der vorige Gemeinderat beschlossen hat.
Um hier die Kosten überschaubar zu halten, bat Josef Eisner sich mit ihrem Wissen und ihrer Arbeitskraft einzubringen.
Baubeginn für das neue Feuerwehrhaus soll im Frühjahr 2027 sein. Bezugsfertig sein soll es 2029. Die Gemeinde erhält einen Zuschuss von insgesamt 1,1 Millionen Euro. Schon jetzt dankte er den Mitgliedern des Bauausschusses und Kommandant Ralf Schmidt für viele Eigenleistung, die sie hier erbracht haben. Und Werner Hummel und Harald Lechertshuber für die Zuschussantragstellung.
Die Gesamtkosten wurde auf etwa 6 Millionen Euro geschätzt. Die Gemeinde wird davon etwa 3 Millionen tragen müssen. Eine gute Investition in die kommenden vielleicht 50 Jahre.
Wenig Hoffnung machte Josef Eisner den Zuhörern zum Thema Geothermie. Einerseits haben Gespräche mit Ampfing haben kein Ergebnis gebracht und andererseits sinkt der Wärmebedarf der Gebäude durch bessere Isolierungen. Außerdem würde ein Ring-Rohrnetz 60 Millionen Euro kosten. Andere Maßnahmen würden die Gemeinde so teuer kommen, dass keine bezahlbare Lösung in Aussicht steht. Sogar der Preis für Hackschnitzel steigt derzeit stark an.
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Damit kam Josef Eisner zur Ehrung der erfolgreichsten Schulabsolventen mit Notendurchschnitten von 1,99 und besser:
Florian Huber hat die Realschule in Waldkraiburg mit einem Schnitt von 1,9 beendet.
Lukas Hipertinger hat eine 1,8 in seinem Abiturzeugnis des Gymnasiums Waldkraiburg stehen.
Wieder die Realschule Waldkraiburg hat Luis Löw mit 1,66 beendet.
Die selbe Schule mit einem Notendurchschnitt von 1,5 abgeschlossen hat Maria Tesini.
Und Fabio Pau hat sein Abitur am Ruperti-Gymnasium in Mühldorf mit einem Durchschnitt von 1,3 geschafft.
Ihren Abschluss an der Realschule Waldkraiburg hat Regina Auer mit der Traumnote 1,0 geschafft.
Staatlich geprüfte Kinderpflegerin wurde Leni Stellner mit einem Notendurchschnitt von 1,7.
Seine Ausbildung zum Metallbauer Konstruktionstechnik mit 1,6 beendet hat Markus Lohr.
Und Lucia Hainzl wurde Landwirtin mit einem Notendurchschnitt von 1,45.
Wieder staatlich geprüfte Kinderpflegerin wurde Josephine Kothe. Ihr Schnitt: 1,4.
Den Beruf der Chemielaborantin erlernt hat Regina Wandiger. Sie schloss mit 1,3 ab.
Landwirt wurde Stefan Niederschweiberer. Er schaffte einen Schnitt von 1,27.
Den Beruf der zahnmedizinischen Fachangestellten erlernte Susi Reichenberger. Sie hat einen Schnitt von 1,2 im Zeugnis stehen.
Und Veronika Auer wurde Steuerfachangestellte mit der Traumnote 1,0.
Die selbe Note schaffte Lea Kirmeier in ihrer Ausbildung zur Staatlich geprüften Assistentin für Ernährung und Versorgung.
Und auch Lennart Menzel schloss seine Ausbildung zum Bankkaufmann mit 1,0 ab.
Das hat auch Iwona Noga hingekriegt, Metallbauerin Konstruktionstechnik gelernt hat.
Ihr Studium der Betriebswirtschaft schloss Lena Zelger mit dem Bachelor-Titel mit einem Schnitt von 1,87 ab.
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Dann ehrte Josef Eisner vier verdiente Ehrenamtliche: Gertraud Schwarze war leider nicht gekommen, im Gegensatz zu Günther Anzinger vom Lauf – und Gymnastiktreff Mettenheim. Ihm dankte Josef Eisner für 25 Jahre Mitarbeit in der Vereinsleitung und in diversen anderen Funktionen.
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Nicht gekommen war Günther Pitz der 33 Jahre zweiter Vorstand des Gartenbauvereins war. Da war dagegen Hans Schneider, der jahrzehntelang im Vorstand der KSK aktiv war, allein 19 Jahre als Vorstand.
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Nach einer Pause hatte Josef Eisner eine besondere Ehrung: Josef Guggenberger war 36 Jahre Mitglied des Gemeinderates. In dieser Zeit hat er einige Bürgermeister überlebt und viele Höhen und Tiefen erlebt. Dafür dankte ihm Josef Eisner herzlich und überreichte ihm ein besonderes Geschenk, einen bayerischen Löwen mit dem Wappen von Mettenheim.
Josef Guggenberger berichtete aus seiner langen Zeit im Gemeinderat wo sich die Arbeit über die Jahre doch sehr verändert hat. Jetzt war er froh, sich nicht mehr mit den Belangen der Gemeinde auseinandersetzen zu müssen.
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Bevor die Bürger zu Wort kommen sollten, wies Josef Eisner auf die neue App der Gemeinde hin, die aber noch gesondert vorgestellt wird.
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Hubert Sax stieß sehr auf, dass alle drei Bürgermeister von der CSU kommen. Keine andere Partei kam da zum Zug. Und dem Wahlergebnis entspricht das auch nicht. Und die Frauen sind im Gemeinderat auch unterrepräsentiert.
Weiters kritisierte er, dass Gumattenkirchen kein Bürgerhaus bekommt, für das er sich doch eingesetzt hatte. Alle anderen Ortsteile wurden bedacht nur Gumattenkirchen wurde wohl vergessen.
Damit kritisiert er die Wähler und den gewählten Gemeinderat, meinte Josef Eisner und das gehört nicht in eine Bürgerversammlung. Und das Thema Gumattenkirchen bespricht der Gemeinderat demnächst auf einer Klausurtagung.
Auch Hans Greß kritisierte die Art und Weise wie Grundstücke in Gumattenkirchen vergeben werden. Da werden Grundstücke vergeben ohne die nötige Infrastruktur bereitzustellen. In Gumattenkirchen nur Scherben!
Und dann erhöhen sie auch noch die Zuzahlung zum Ausbau und die Quadratmeterpreise was zur Folge hat, dass sie sich Einheimische nicht mehr leisten können. Aber Geld für ein Feuerwehrhaus in Mettenheim ist da! In Mettenheim sind also nicht alle Bürger gleich!
Josef Eisner versprach, das im Gemeinderat zu besprechen, die für solche Entscheidungen gewählt wurden.
Toni Linhart schlug vor, die Flächen an der Autobahnausfahrt bei Ampfing für die Ansiedlung von Gewerbe zu nutzen um damit zusätzliche Einnahmen zu generieren. So halt wie es Erharting gemacht hat.
Helmut Preitenwieser, Vorstand der Feuerwehr Lochheim dankte im Namen aller Feuerwehren für die Unterstützung die sie immer erfahren. Nur in den neuen Jacken schwitzt man schnell… Josef Eisner versprach da nachzuhaken.
Nachdem es keine weiteren Wortmeldungen gab dankte Josef Eisner den Zuhörern und hoffte sie unterstützen ihre Gemeinde auch im kommenden Jahr. Damit entließ er sie in den restlichen Abend. |
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Jetzt auch in Mühldorf: 4 Stolpersteine erinnern an jüdische Mitbürger |
15:00 |
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Um den Erhalt der Erinnerung an die Opfer der Nazi-Herrschaft bemühen sich im Landkreis Mühldorf vor allem der „Verein für das Erinnern“ und einige kleinere Gruppen, die hauptsächlich Zeitzeugen befragen und deren Berichte festhalten. Und die Gymnasien, die ihren Schülern die Geschichte und besonders die Ereignisse im Landkreis vermitteln. Alle Initiativen haben aber ein gemeinsames Ziel. Den Opfern der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft einen Namen und damit eine Identität zu geben und so die Erinnerung zu erhalten. So wie das jüdische Lehrbuch, der Talmud, sagt: „Ein Mensch ist erst vergessen, wenn sein Name vergessen ist“
Einen anderen Ansatz wählt seit Anfang der 1990er Jahre der gebürtige Berliner Gunter Deming. Er hat die Stolpersteine erdacht, polierte Messingplatten mit eingestempelten Namen und Daten der Opfer, die vor den Anwesen in Gehsteigen eingebaut werden in denen sie bis zu ihrer Flucht oder Abholung gelebt haben.
Weitere kamen kürzlich in Mühldorf im Rahmen einer wandernden Feierstunde dazu.
Zur ersten Verlegung kamen über 100 Mühldorfer vor dem Haus Nr. 68 am Stadtplatz zusammen. Unter ihnen alle drei Bürgermeister, zahlreiche Stadträte, stellvertretende Landrätin Ilse Preisinger-Sontag, Gars’ Bürgermeister Robert Otter, Stadtarchivar Edwin Hamberger, „Für das Erinnern-Vorsitzender Franz Langstein, Vertreter der vorhin genannten Vereinigungen, und Schüler des Ruperti-Gymnasiums.
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Die „Bavarian Immigrants“ forderten musikalisch auf, nicht passiv zu bleiben sondern sich ins Leben einzubringen.
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Bürgermeisterin Claudia Hungerhuber hieß die Zuhörer willkommen und erinnerte an einen Bericht der Stadtpolizei Mühldorf an das Bezirksamt Mühldorf am 1. Juni 1935 über eine Sachbeschädigung am Stadtplatz 68. Sie zitierte aus diesem Bericht: „M1“
Der Laden wurde daraufhin geschlossen. Und das Pächterehepaar Fritz und Eva Michaelis floh 1937 in die USA und entkam so dem Terror der Nazis.
Weitere Stolpersteine in der Bräugasse sollten an Rita und Wolfgang Baur erinnern, in der Inneren Neumarkter-Straße an Josef Hermann Liebenstein und in der Friedrich-Ebert-Straße an Siegfried Hellmann.
Claudia Hungerhuber musste den Initiator Gunter Deming gesundheitsbedingt entschuldigen, stellte aber seinen Assistenten vor, Frank Matthias Mang, der die Stolpersteine verlegen sollte.
Die Bürgermeisterin wunderte sich über die Fragen in der Gesellschaft, ob die Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus noch notwendig ist. Und ob es Sinn macht, mit Stolpersteinen Orte der Trauer fest zu verankern. Und ob die Erinnerung an die Verbrechen des Naziregimes sichtbar erhalten werden müssen.
Dazu hatte sie eine klare Meinung: Die jahrelange und teils schmerzhafte Aufarbeitung unserer Geschichte hat die Basis geschaffen für eine friedliche Zukunft. Nur die Erinnerung an die Shoa und die anderen Verbrechen ermöglicht es uns, mit der eigene Geschichte ins Reine zu kommen.
„Nie wieder“ – diese Worte gehören zum Fundament auf dem die Bundesrepublik Deutschland gegründet wurde. Sie beinhalten die Erkenntnis, dass die Menschenwürde die Grundlage für alles staatliche und menschliche Handeln sein muss. Nicht umsonst steht die Forderung „Die Würde des Menschen ist unantastbar“ gleich am Anfang unseres Grundgesetzes. „Nie wieder“ heißt für jeden von uns: Nie wieder Ausgrenzung, nie wieder Hass und nie wieder Antisemitismus.
Wir dürfen nicht zulassen, dass verschiedene Gruppierungen andere Werte einführen.
Das Kommen der Zuhörer zeigte ihr, dass sie sich gegen Antismitismus, Fremdenfeindlichkeit und Ausgrenzung einsetzen. Sie zeigen, dass sie sich für das Gedenken einsetzen und sich für Demokratie und Zivicourage einsetzen wollen.
Claudia Hungerhuber war überzeugt, die Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus ist durchaus schmerzvoll, führt sie doch zu einer Bestimmung des eigenen Standpunktes. Wie hätte man sich selbst damals verhalten. Wäre man selbst mitgelaufen, wäre man eingeschritten oder hätte man geschwiegen.
Familie Michaelis hat 1935 niemand geholfen. Die Täter wurden nicht gefasst. Den Schaden hat man ihnen nicht ersetzt. Man hat das auf die leichte Schulter genommen:
Denkt man über die Vergangenheit nach, geht es auch um die selbstkritische Auseinandersetzung mit der heutigen Gesellschaft. Es geht um uns alle. Es geht darum sich für die Mitmenschen einzusetzen und Übergriffe nicht hinzunehmen.
Die Ereignisse während der Nazi-Herrschaft zeigen was passiert, wenn aus Mitmenschen „Gegenmenschen“ werden und wenn humane Werte verloren gehen. Die Kenntnis der Vergangenheit bleibt deshalb das Rückgrat jeder politischen Bildung. Nur mit der Kenntnis der Geschichte kann verhindert werden, dass sie sich wiederholt.
Schon jetzt müssen Synagogen und andere jüdische Einrichtungen rund um die Uhr von der Polizei geschützt werden. Das zeigt, dass schon jetzt jüdisches Leben in Freiheit kaum mehr möglich ist. Schon jetzt wächst der Rechtsradikalismus, der Antisemitismus, die Ausgrenzung, die Fremdenfeindlichkeit und die Intoleranz. Menschen mit solchen Ideen gilt es entschieden entgegenzutreten. Und das erfordert Mut.
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Claudia Hungerhuber dankte den Schülern des Ruperti-Gymnasiums, die sich mit der Geschichte der jüdischen Bürger auseinandergesetzt hatten und ihre Gedanken später vortragen würden. Sie dankte auch der Fachschaft Geschichte am Gymnasium weil sie die jungen Leute dazu bringen, sich selbst zu erkennen und so dazu beitragen, dass eine weitere Katastrophe ausbleibt.
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Sie wiederholte die Forderung von Max Mannheimer, der sie von der Verantwortung für das Geschehene freisprach, sie aber dafür in die Pflicht nahm, dass es sich nicht wiederholt.
Mit ihren Beiträgen geben sie den Menschen ihre Namen zurück und erinnern so an ihre Leben. Sie schloss mit einem Zitat aus einer Rede von Max Mannheimer:
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Frank Matthias Mang erläuterte den Sinn der Stolpersteine die immer da angebracht werden, wo jüdische Mitmenschen ihre letzte frei gewählte Wohnung hatten. Natürlich konnte Gunter Deming nicht für alle Opfer Stolpersteine anbringen. Aktuell sind es 138.000 in 32 Ländern. Seit dem Wirbel um das Verbot der Verlegung neuer Stolpersteine in der sächsischen Stadt Heidenau sind bei ihrer Stiftung die Anfragen nach neuen stark angestiegen. Das zeigt, dass sie in Heidenau genau das Gegenteil erreicht haben.
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Freja Huber erinnerte mit teils gebrochener Stimme an das Schicksal des Ehepaars Fritz und Eva Michaelis und forderte die Zuhörer auf, sich immer wieder bewusst zu machen, dass hinter jedem Datum ein Mensch mit einer eigenen Geschichte steht. Deshalb ist es wichtig mit dem Erinnern nicht nachzulassen. Nur so leben sie in unseren Erinnerungen weiter.
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Während die Schüler ihre Gedanken über das Schicksal des Ehepaars Michaels vortrugen, setzte Frank Matthias Mang die Stolpersteine in den Gehsteig vor Stadtplatz 68 ein.
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Für Christopher Moreira, Sprecher der Aktionsgemeinschaft Max Mannheimer war es ein besonderer Tag, weil die Stolpersteine die Opfer dahin zurückbrachten wo ihr Leben stattfand. Mitten in unseren Alltag. Sie zeigen, dass die Geschichte nicht irgendwo geschehen ist, sondern genau hier.
Es schätzte es sehr, dass Bürgermeisterin Claudia Hungerhuber und Stadtarchivar Edwin Hamberger die Erinnerungsarbeit mit so viel Engagement unterstützen.
Max Mannheimers berühmte Worte schmerzen beinahe in einer Zeit in der Ausgrenzung schon beinahe wieder salonfähig ist und rechtsextremes Gedankengut gefährlich schick.
So sind die Stolpersteine täglicher Auftrag an die Mühldorfer, Hass und Ausgrenzung eine Absage zu erteilen und menschlich zu bleiben. Er schloss: (O-Ton)
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Frank Matthias Mang beendete seine Arbeit und die „Bavarian Immigrants“ schlossen die kleine Feierstunde ab.
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Weiter ging’s am Ende der Bräugasse wo Frank Matthias Mang zwei Stolpersteine für einsetzte, die an Rita und Wolfgang Baur erinnern, die hier bis zu ihrer Deportation ins Zwangsarbeitslager Rothenförde und ins KZ Theresienstadt gewohnt haben. Sie haben die KZs dort überlebt und sind erst 1958 und 1995 verstorben.
Sie wurden verschleppt obwohl Wolfgang Baur katholisch war, er aber mit der Jüdin Rita verheiratet war. Sogar ihr Sohn wurde gemobbt. Wo’s ging behinderte man ihn.
Nach der Befreiung kamen sie zurück nach Mühldorf und fügten sich wieder in die Gesellschaft ein. Allerdings beschloss der Stadtrat nach einiger Zeit ihn aus dem Dienst der Stadt zu entlassen. Er vermutete, dass seine Mitwirkung an der Aufklärung der Nazi-Verbrechen dazu geführt hat.
Rita Baur lebte fortan zurückgezogen und sprach nicht über diese Zeit. Auch nicht darüber, dass ihre gesamte Familie in der Shoa ums Leben gekommen ist.
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Rita Baurs Enkelin war für diese Feier nach Mühldorf gekommen. Sie erinnerte sich an ihre schwerst traumatisierte Großmutter, die nie wieder die Kraft besessen hat, zu ihrem Glauben und zu ihrer Herkunft zu stehen. Die Angst war immer mit ihr.
Für sie als Familie war das Zusammenleben sehr schwierig. Als Kinder hatten sie eben kein Verständnis dafür.
So dankte sie allen Beteiligten für das Erinnern an ihre Großmutter – besonders den vielen jungen Menschen unter den Zuhörern.
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Die „Bavarian Immigrants“ schlossen auch diese kleine Zeremonie.
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Weiter gings mit den Stolpersteinen an der Friedrich Ebert-Straße und an der inneren Neumarkter Straße.
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Es waren beeindruckende Feiern, besonders am Stadtplatz, die Passanten zur Nachdenken zwingen wenn sie künftig über die Stolpersteine spazieren. Auch wenn man dann auf den Erinnerungssteinen herumtrampeln kann… |
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Der Vorentscheid der 5 südostbayerischen Berufsschulen zum Junior Sales-Contest 2026 |
26:30 |
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Zum Vorentscheid um den besten Verkäufer der Berufsschulen in der Region 18 lud diesmal die Berufsschule Altötting in die Aula der Realschule der Wallfahrtsstadt ein.
Dort hieß Oberstudienrat Sebastian Schmid die Schüler und Lehrkräfte der Berufsschulen in Rosenheim, Traunstein, Berchtesgadener Land und Mühldorf willkommen. Willkommen hieß er auch den Leiter der Berufsschule Altötting, Oberstudiendirektor Friedrich Ebertseder, die Ausbilderinnen und Ausbilder und die Mitglieder der Jury. Und natürlich die neun Kandidaten und die Kollegen, die später als Kunden agieren würden.
Er stellte den Junior Sales Contest vor, in dem alljährlich Anfang November Auszubildende aus dem deutschsprachigen Raum in Salzburg den besten Nachwuchsverkäufer des Jahres ermitteln.
Herzlich dankte Sebastian Schmid allen Partnern dieser Veranstaltung ohne deren Unterstützung diese Veranstaltung nicht durchführbar wäre. Vielen mehr hatte er zu danken, die zum Gelingen beigetragen haben.
Nachdem sich die 9 Kandidatinnen und Kandidaten kurz vorgestellt hatten bat Sebastian Schmid Schulleiter Oberstudiendirektor Friedrich Ebertseder um sein Grußwort.
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Friedrich Ebertseder freute sich über so viele engagiere Nachwuchstalente und hieß die Gäste herzlich an seiner Schule willkommen.
Er war überzeugt, die Kandidaten haben Mut bewiesen, sich intensiv vorbereitet und haben so verstanden, dass der Erfolg dort beginnt wo man die Komfortzone verlässt. Sie müssen ja auch in ihrer täglichen Arbeit gewinnen. Sie müssen Kommunikation beherrschen, Kundenwünsche erkennen und flexibel damit umgehen können. Das alles in zunehmend komplexeren Märkten und bei anspruchsvolleren Kunden.
Sie müssen also jeden Tag beweisen, dass sie mit den Produkten und ihrer Anwendung vertraut und Lösungen anbieten können. Und dass sie mit den Kunden in Beziehung treten können. Das hatte er selbst erlebt als er noch im Verkauf tätig war. Nur so können sie gegen ihre schärste Konkurrenz bestehen, dem Onlinehandel.
Alle Zuhörer forderte Friedrich Ebertseder auf, aufmerksam zuzuhören um neue Erfahrungen zu gewinnen und für sich selbst zu nutzen.
So erklärte er den Junior-Sales-Contest der Region 18 für eröffnet.
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Durch die weitere Veranstaltung führte Studienrat Florian Baier. Der bat ohne große Vorrede die erste Kandidatin auf die Bühne, Sarah Überreiter von der Berufsschule Altötting.
Von der aufgeregten Auszubildenden wollte Studienrat Georg Sterner eine Heißluftfritteuese kaufen, der keine Erfahrung mit so einem Gerät hatte. Nachdem sie in Erfahrung gebracht hatte wieviele Personen in seinem Haushalt leben und wieviel Platz er in der Küche hat, empfahl sie ihm ein Produkt. Dessen Funktionen erklärte Sarah Überreiter und gab ihrem Kunden die Möglichkeit selbst Hand anzulegen.
Sie wollte wissen was er denn zuzubereiten gedenke, beschrieb sie ihm die Möglichkeiten, zu denen auch das Aufbacken von Brezen gehört. Dazu braucht man nicht einmal vorheizen. Es spart also viel Zeit. Reinigen kann man die Zusatzteile übrigens ganz leicht in der Spülmaschine.
Dann kam ein Kunde dazwischen der sie in englischer Sprache ansprach weil er ein Geburtstagsgeschenk für seine Frau suchte. Sarah Überreiter stellte ihm Kochbücher für verschiedene Bereiche vor und er entschied sich eins für vegetarische Gerichte und eins für Gebäck.
Ihr Kunde hatte noch Zweifel, die Sarah Überreiter aber ausräumen konnte. So entschied er sich zum Kauf, auch wenn das Gerät nicht ganz billig war. Sarah Überreiter gab ihm noch Backschalen mit und empfahl ihm zusätzlich Backöl, das er auch mitnahm. Gerade da waren die 12 Minuten um.
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Florian Baier wollte wissen wie’s ihr ergangen ist. Sie war halt nervös, meinte die Kandidatin, die’s als erste ja besonders schwer gehabt hatte.
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Die zweite Kandidatin war Angelina Richter von der Berufsschule Mühldorf. Sie hatte ihr Lehrer motiviert mitzumachen. Als Auszubildende bei Lidl sollte sie Schampoo verkaufen.
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So eines suchte Studienrätin Natalie Mix, die mit ihrem Haar unzufrieden war. Sie wäscht ihre Haare ja auch jeden Tag. Da sie sie bisher auch noch ein wenig blondiert hat, sind sie halt ziemlich strapaziert.
Angelina Richter empfahl ihr ein Shampoo der Lidl Eigenmarke, das zugleich Pflege- und Schutzmittel für ihre Haarfarbe ist. Es ist zudem frei von Silikonen. Und vegan ist es auch. Sogar die Verpackung besteht zu 98% aus Recyclingmaterial. Natalie Mix hatte viele Fragen, die ihr Angelina Richter aber alle beantworten konnte. Kosten wird das Shampoo 2 Euro 19. Es hält sich sogar nach dem Öffnen noch 6 Monate.
Als eine weitere Kundin dazukam, bat sie ihre Kundin so lange Infomaterial zu studieren. Die zweite Kundin bat sie in englischer Sprache um etwas gegen Mücken für ihren Wochenendausflug. Angelina Richter stellte ihr ein Spray vor und ein Creme. Beide kann man kombinieren. Die Kundin entschied sich für die Creme und Angelina verwies sie an die Kasse.
Ihre erste Kundin hatte inzwischen eine Spülung entdeckt, deren Vorzüge ihr Angelina auch beschrieb. Beides zusammen wäre die optimale Pflege. Die ergänzen würde noch eine nachhaltige Haarbürste aus Bambus. Die Vorteile dieser Bürste probierte die Kundin gleich aus. So entschied sie sich zum Kauf aller drei Produkte und Angelina Richter entließ sie an die Kasse. Die Lidl-Plus-Karte hatte sie leider noch nicht...
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Auf Florian Baiers Frage war Angelina Richter nicht so ruhig wie sie gewirkt hatte bei ihrem souveränen Auftritt zu dem er ihr gratulierte.
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Der nächste Kandidat kam von der Berufsschule Rosenheim: Philipp Leidlein baute einen Grill auf seinem Tisch auf. Einen, den man auch auf Dachterrassen nutzen kann. Auf Frage gab er an, sich nicht gewusst zu haben was hier auf ihn zukommt.
Zu ihm kam Studienrat Georg Sterner, der Ersatz für seinen defekten Grill suchte, den er beim Discounter gekauft hatte. Das war ein transportabler Holzkohlegrill der schnell einsatzbereit war. Darauf hat er für seine vierköpfige Familie gegrillt.
Philipp Leidlein empfahl ihm einen kleinen tragbaren Grill, den er leicht aufklappen und aufstellen kann. Und dessen Griff auch nach Stunden nicht heiß wird. Er zeigte ihm den Aufbau die Qualität des Materials von Gehäuse und Rosten.
Bis er den neuen Kunden bedient hatte, sollte sein erster Kunde den Katalog des Herstellers durchforsten.
Auf die Frage des zweiten Kunden gab er an ein wenig Englisch zu sprechen. Der Kunde suchte ein Grillzangnset. Philipp Leidlein hatte das perfekte Set für ihn, das er ihm dann bestmöglich erklärte. Zufrieden war der Kunde aber besonders mit dem Preis, der von 60 auf 35 Euro reduziert worden war. Damit war er happy!
Sein erster Kunde wollte noch wissen wie die regelbare Luftzufuhr funktioniert und ob er auch Fleisch und Gemüse gleichzeitig grillen kann. Das erklärte ihm Philipp Leidlein, der ihm auch noch einen flüssigen Grillanzünder anbot. Mit ein paar Bedienungstipps überzeugt er seinen Kunden, so dass der sich zum Kauf entschloss. Zumal er ihm noch lange Zündhölzer beilegte.
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Auf Florian Baiers Frage meinte Philipp Leidlein er wäre nicht besonder zufrieden gewesen mit seinem Verkaufsgespräch. Spaß hat er dabei aber gehabt. Und das war für ihn und sie alle schließlich das Wichtigste!
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Die nächste Kandidatin war Zoe Strobl von der der Berufsschule Rosenheim. Sie hatte Monate Zeit sich vorzubereiten und sollte Kosmetika verkaufen.
Zu ihr kam Natalie Mix, die Make-Up für eine Hochzeit suchte, zu der sie eingeladen war. Zoe Strobl erfragte ihre Vorstellungen und schlug ihr dann ein strahlendes Make-Up vor, das es in großer farblicher Vielfalt gibt und das auch noch pflegend wirkt.
Um sie weiter beraten zu können musste sie aber erst ihren Hauttyp erkennen. Dazu musste sie die Farbe der Adern in Handgelenk sehen. Darauf basierend schlug sie ihr eine Art Grundierung vor. Die trug sie ihr gleich im Gesicht auf und gab zugleich Tipps worauf die Kundin später achten sollte. Sie erklärte auch wie das Make-Up auf die Haut wirkt.
Während sie eine andere Kundin bediente, die sie in englischer Sprache ansprach, sollte sie sich mit den Produkten und einem Beauty-Plan des Herstellers vertraut machen. Und auch mal selbst ausprobieren.
Die englischsprachige Kundin suchte ein Mascara, also eine Wimpern-Tusche. So eine schlug ihr Zoe Strobl vor und erklärte ihr die Effekte davon. Auf die Frage ob das wasserfest ist, meinte Zoe Strobl das hängt ab von der Intensität. Nachts sollte sie es aber besser abnehmen. Dazu schlug sie ihr ein ganzes Set vor, das die Kundin gern mitnahm. Sie verabschiedete sie und wies ihr den Weg an die Kasse.
Ihrer erste Kundin schlug sie dann weitere Kosmetika vor und trug es ihr gleich auf.
Teuer als erwartet ist das schon, man braucht aber nur ganz wenig davon, so dass es lange reicht. Dafür erhält sie einen 10%igen Nachlass wenn sie die App des Unternehmens installiert, lockte sie Zoe Strobl. Das gilt dann für alle ihre Einkäufe. Das überzeugte die Kundin zumal ihr die Beraterin noch weitere Proben anderer Produkte eingepackt hat. Gerade da waren die 12 Minuten um.
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Das war jetzt schon ein wenig anders, meinte Florian Baier und freute sich über die Abwechslung. Dann stellte er die nächste Kandidatin vor: Sofia Koch von der Berufsschule Berchtesgadener Land. Sie hatte sich kurzfristig entschieden am Wettbewerb teilzunehmen und hier einen Bergrucksack zu verkaufen.
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Zu Sofia Koch kam Georg Sterner, der einen Rucksack für seine alpinen Tagesausflüge suchte. Solche unternimmt er das ganze Jahr über. Dann hat er Stöcke und natürlich einen Helm dabei.
Sofia Koch empfahl ihm ein Modell aus hochwertigem Material, das leicht zu beladen und zu öffnen ist. Sogar einen Stockhalter bietet der Rucksack. Sein Fassungsvermögen reicht für einen Tagesausflug im Sommer und im Winter.
Georg Sterner wollte ihn anprobieren und Sofia Koch stellte die Träger auf seine Größe so ein, dass er auf den Hüftknochen aufliegt. Da alle Träger verstellbar sind kann man ihn sehr gut individuell anpassen.
Gerade da kam ein weiterer Kunde in ihr Geschäft. Sie sprach ihn gleich in englischer Sprache an und bat ihn um etwas Geduld.
Während sie die Wünsche des englischsprechenden Kunden erfragte sollte sich ihr erster Kunde mit dem Rucksack vertraut machen.
Der zweite Kunde suchte ein Souvenier, das er mit nach Hause nehmen könnte. Sofia Koch bot ihm ein hochwertiges Sweat-Shirt mit Watzmann-Abbildung an, das durch seinen hohen Anteil Baumwolle sehr angenehm zu tragen ist. Allerdings kostet es knapp 80 Euro. Dem Kunden gefiel es und sie wies ihm den Weg zur Kasse.
Georg Sterner wollte noch wissen aus welchem Material der Rucksack gefertigt ist. Das wusste Sofia Koch nicht so genau. Er ist auf jeden Fall aus nachhaltigem Material.
Knapp 160 Euro sind für so ein nachhaltiges Produkt mit so vielen coolen Eigenschaften auf jeden Fall gerechtfertigt wr Sofia Koch überzeugt. Zumal der Rucksack auch noch einen Regenschutz und ein Fach für erste-Hilfe-Set bietet. Das ist aber extra zu bezahlen.
Da er Kunde beim Unternehmen war, stellte sie ihm noch einen Rabatt in Aussicht und sicherte zu, Schäden in der eigenen Werkstatt beheben zu können.
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Sie war sehr aufgeregt, meinte Sofia Koch auf Florian Baiers Frage. Sie war froh, es geschafft zu haben.
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Nach einer Pause gings weiter mit Kandidatin Nummer 6, mit Evelyn Schneider von der Berufsschule Altötting. Sie hatte nun schon 5 Verkaufsgespräche gesehen und war nicht mehr so nervös.
Zu Evelyn Schneider kam Natalie Mix, die einen neuen Staubsauger suchte, der ihren alten Bodenstaubsauger ersetzen sollte. Evelyn Schneider wollte wissen welche Böden sie zuhause hat und ob Kinder zu ihrem Haushalt gehören. Als sie das wusste, empfahl ihr Evelyn Schneider ein modernes akkubetriebenes Gerät, das man auf verschiedene Weise zusammensetzen kann. Das sollte die Kundin gleich mal ausprobieren als sie Saugmotor und Behälter oben angebracht hatte. Leichter handzuhaben ist es aber mit dem Antreib weiter unten. Da kann man auch den Staubbehälter leichter auswechseln. Und den Akku. Die Kundin wollte wissen wie lang der Akku hält und wie man das Teil konfigurieren muss um eine Treppe absaugen zu können. Einen Teppich erkennt das Gerät selbst.
Als sie das Gerät ausprobierte, kam eine weitere Kundin dazu. Die fragte in englischer Sprache nach einem Akku für ihren Staubsauger. So einen bat ihr Evelyn Schneider an und demonstrierte ihr wie man den einsetzt. Das sollte die Kundin selbst probieren.
Da der gepasst hat, entschied sie sich zum Kauf und Evelyn wies ihr den Weg zur Kasse.
Natalie Mix hatte noch Fragen zum Filter, den sie nachkaufen aber auch reinigen kann. Für das Absaugen eines Sofas liegen dem Gerät passende Düsen und für glatte Böden eine besondere Walze bei. Den einfach Wechsel demonstrierte Evelyn Schneider der Kundin.
Als Ergänzung empfahl sie der Kunden einen Naßwischzusatz. Mit 579 Euro ist das Gerät aus deutscher Herstellung zwar nicht billig, hält dafür aber sehr lang. So entschied sich die Kundin zum Kauf des gesamten Systems und Evelyn Schneider verwies sie an die Kasse.
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Sie war total erleichtert, gab Evelyn Schneider auf Florian Baiers Nachfrage zu.
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Der vorletzte Kandidat war Tobias Lobenstein von der Berufsschule Rosenheim. Er wollte einen Laufschuh verkaufen wie er das in seinem Ausbildungsbetrieb häufig macht.
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Zu Tobias Lobenstein kam Georg Sterner den er von früheren Einkäufen kannte. Jetzt suchte er Laufschuhe. Dazu wollte er erst seine Gewohnheiten wissen: Er läuft zwei Mal pro Woche auf Straßen und Feld- und Waldwegen gab der Kunde an.
Besser als seine alten Laufschuhe sollte die Dämpfung sein. Und die Haltbarkeit, auch wenn er luftig und atmungsaktiv war. Und laufen tut er bei jedem Wetter.
Tobias Lobenstein fasste zusammen und bot ihm dann einen Schuh an, der die Anforderungen des Kunden erfüllen sollte. Der wäre sogar für einen Halbmarathon geeignet.
Natürlich durfte er den Schuh anprobieren, der sich der Passform des Fußes anpasst und durch Atmungsaktives Material das Schwitzen verhindert.
Während der Kunde die Schuhe testete kam ein Kunde dazu, der in englischer Sprache ein Geburtstagsgeschenk für seine Frau suchte. Auf Tobias Lobensteins Frage gab der Kunde an, seine Frau macht alles mögliche, Hauptsache in der Natur.
Dafür schlug ihm Tobias Lobenstein eine Isolierflasche aus Edelstahl an. Eine die heiße Getränke für 12 Stunden warm und kalte für 24 Stunden kalt hält. Ein anderes Modell hatte er, das aber Nachteile gegenüber der Edelstahlflasche hat. Als er auch noch einen Sonderpreis nannte, entschied sich der Kunde zum Kauf.
Georg Sterner fühlte sich wohl in den angebotenen Schuhen, hatte aber Fragen zur Größe. Dafür checkte Tobias Lobenstein die Paßform und meinte der Schuh mit all seinen Vorteilen kostet knapp 150 Euro.
Dem Kunden gefiel die Farbe zumal der Schuh auch in der Waschmaschine gewaschen werden kann. Tobias Lobenstein empfahl ihm zum Schuh ein Imprägnierspray das ihn wasserdicht macht.
Der Kunde hatte allerdings ein Limit von seiner Frau mitbekommen, 135 Euro würde er zahlen. Darauf ging Tobias Lobenstein ein und bot ihm Schuh und Imprägnierspray für 129 Euro an. Die Laufsocken wollte er dann aber nicht mehr. So entschied sich der Kunde der Bar oder mit der Karte zahlen konnte.
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Von der Berufsschule Mühldorf kam Maria Frank, die Leinöl anbieten wollte. Zu ihre kam Natalie Mix, die sich wegen unpassender Blutwerte gesünder ernähren wollte. Maria Frank fiel dazu gleich die Mediterrane Küche ein. Auf Frage gab die Kundin an Sonnenblumenöl für fast alles zu verwenden. Und das fast täglich.
Dazu passt das Leinöl aus der Region. Das wird aus Leinsamen in einer örtlichen Mühle gepresst, ist damit auch noch nachhaltig und sie unterstützt mit dem Kauf dieses Öls unsere Bauern.
Gehört hatte die Kundin schon davon, aber keinerlei Erfahrung damit. Es ist kaltgepresst und enthält so alle wertvollen Bestandteile bot sie ihr an mal zu riechen und zu probieren.
Sie nannte noch viel mehr Vorteile, es ist frei von Konservierungsstoffe, reich an Vitaminen und Omega-3-Säuren. Weil sie es täglich verwendet empfahl sie der Kundin die halb-Liter-Flasche zu knapp 10 Euro.
Da es kalt gepresst ist, sollte sie es nicht zum Braten verwenden gab sie auf Frage an.
Sollte sie es nicht in kurzer Zeit verbrauchen kann sie es sogar einfrieren. Schon da entschied sich die Kundin zum Kauf was Maria Frank nutzte um ihr weitere Produkte anzubieten. Müsli und Bio-Quark das sie zusammen mit dem Öl mischen kann. Das gibt dann ein sehr gutes Frühstück.
Da eine weitere Kundin dazwischen kam, bot sie ihr an sich so lange ein Prospekt anzuschauen bis sie die bedient hatte. Die englischsprachige Kundin hatte eine Einladung zum Grillen und suchte ein Mitbringsel. Maria Frank bot ihr Quark an, den sie zu einem Dip verarbeiten kann. Das gefiel der Kundin und sie verabschiedete sich zur Kasse.
Ihre erste Kundin hatte weitere Fragen: Etwa nach dem Rezept für das Müsli und die Verträglichkeit mit anderen Zutaten etwa im Salat. Und ob ihr das schadet weil sie Nüsse nicht verträgt. Das alles konnte Maria Frank beantworten.
Und natürlich brauchte die Kundin zu allen angebotenen Produktion noch eine Tüte zu Öl und Müsli. Und weil sie die Firmenkarte hatte, sammelte sie noch doppelte Bonuspunkte.
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Die letzte Kundin war Nicole Kisselmann zu der Natalie Mix kam weil sie ein Geburtstagsgeschenk für ihre Mutter suchte. Es sollte ein auffälliges Einzelstück sein, das man eventuell erweitern könnte.
Nicole Kisselmann empfahl ihr ein Collier, dem man nicht gleich ansieht dass es ein Geschenk der Tochter ist. Die Kette besteht aus goldplatiertem Edelstahl in die bunte Natursteine eingearbeitet sind. Zudem sind Glitzersteine aus veredeltem Glas eingearbeitet.
Dazu bot Nicole Kisselmann ihrer Kundin ein passendes Armband an, das sie gerne anlegen sollte. Das kann man auch verlängern, wie übrigens auch die Halskette.
Das gefiel der Kundin, die sicher war, das würde ihrer Mutter gefallen. Nicole Kisselmann hatte natürlich auch noch die passenden Ohrstecker. Sie bot ihrer Kundin die drei Teile an und erläuterte ihr die Bedeutung der Farben der Steine. Gerade da kam eine weitere Kundin dazu, die sie in englischer Sprache um auffällige Ohrringe oder ähnliches bat. Nicole Kisselmann bat auch ihr die Kette und die Ohrringe an, die sie schon vorher angeboten hatte. Als die Kundin die Preise kannte, entschied sie sich zum Kauf des gesamten Sets und Nicole Kisselmann verpackte es ihr in. Da fielen der Kundin Nicole Kisselmanns Ohrringe auf und die beschrieb ihr auch diese. Damit verabschiedete sie sie an die Kasse.
Ihre erste Kundin wollte noch wissen ob sie damit duschen kann und wieviel mechanische Belastung sie aushalten. Enkel haben halt kaum Gefühl dafür. Das alles ist sehr stabil war Nicole Kisselmann sicher. Und wenn sie eine Kette individuell zusammenstellen möchte, müsste sie schon ihren Online-Shop aufsuchen. Dort geht das.
So entschied sich die Kundin zum Kauf der Halskette und Nicole Kisselmann verpackte ihr ihren Einkauf in eine schöne Tüte.
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Nicole Kisselmann war mit ihrem Verkaufsgespräch zufrieden und Florian Baier verabschiedete Teilnehmer, Jury und Zuhörer in die Mittagspause.
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Nach der Mittagspause war es Altöttings zweiter Bürgermeisterin Christine Burghard eine Ehre den Wettbewerb in ihrer Stadt zu haben. Sie freute sich auch an der Siegerehrung der besten Nachwuchsverkaufstalente der Region 18 teilnehmen zu dürfen.
Egal welchen Platz sie belegen waren sie alle doch schon jetzt Gewinner. Sie haben bewiesen wieviel Talent, Kreativität und Mut sie haben. Sie konnten hier Erfahrungen sammeln und sich mit anderen messen. Dabei haben sie gezeigt, was in ihnen steckt.
Die ganze Gesellschaft braucht so engagierte Jugendliche wie sie es sind.
Für die Durchführung des Wettbewerbs dankte sie den Lehrkräften an den Berufsschulen, den Juroren und besonders den Sponsoren. Und natürlich allen, die sich dem Wettbewerb gestellt haben.
Sebastian Schmid nannte die Sieger der Publikumswertung. Teil eins für sich entschieden hat Philipp Leidlein, der dafür ein Preisgeld von 35 Euro erhielt.
Die Publikumswertung von Teil zwei entschied Nicole Kisselmann für sich. Auch sie erhielt dafür 35 Euro.
Weils nur vierte Plätze gab, bat bat Sebastian Schmid die viertplatzierten in alphabetischer Reihenfolge auf die Bühne. Alle Viertplatzierten erhielten zu Urkunde und Pokal auch einen Geldpreis in Höhe von 75 Euro.
Vierte wurde Sofia Koch, die den Rucksack verkauft hatte. Den aus dem nachhaltigen Matieral.
Ein weiterer vierter Platz ging an Zoe Strobl, die das Kosmetikset verkauft hatte.
Den vierten Platz belegte Maria Frank, die das Bio-Lein-Öl verkauft hatte.
Ebenfalls vierte wurde Evelyn Schneider, die den Staubsauger verkauft hatte.
Vierte wurde auch Nicole Kisselmann, die den Schmuck verkauft hatte.
Dann wurde es spannend: Vierte wurde auch Sarah Überreiter, die als erste dran war und die Heißluftfritteuse.
Den dritten Platz belegte Angelina Richter, die das Haarpflegeset verkauft hatte.
Mit der Nennung des Zweitplatzierten stand dann auch der Sieger fest: Zweiter wurde Philipp Leidlein, der den Grill verkauft hatte.
Gesiegt hat damit Tobias Lobenstein, der den Laufschuh verkauft hatte.
Übrigens erhielt der drittplatzierte zu Urkunde und Pokal auch 150 Euro, der zweitplatzierte 250 und der Sieger 350 Euro.
Am 4. November stellen sich also die beiden Rosenheimer Kandidaten Tobias Lobenstein und Philipp Leidlein im Finale in Salzburg den Kandidaten aus dem ganzen deutschsprachigen Raum. Dazu wünschen wir schon jetzt gutes Gelingen und viel Glück.
Sebastian Schmid dankte allen Mitwirkenden und wünschte eine gute Heimfahrt. |
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Theatergruppe SchwiBuRa probt Ralph Wallner's "Brezenknödl-Deschawü" - Wir haben sie besucht |
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Vielleicht kennen Sie den Film von 1993, „Und täglich grüßt das Murmeltier“ in dem der Hauptdarsteller so lang immer wieder den selben Tag durchlebt bis er ein besserer Mensch geworden ist. Vielleicht hat dieser Film Theaterautor Ralph Wallner zu seinem Stück „Breznknödl-Deschawü“ inspiriert.
Auch wenn wir es nicht wissen, liegt doch der Gedanke nahe, weil darin der mittellose Heimatromanschreiberling Ignaz Igel fast durchdreht, dem die Dorfgemeinschaft seine Himmelschlüsselwiese abschwatzen will, die er ja gar nicht verkaufen will.
Tag für Tag erscheinen die selben Leute aus dem Dorf, servieren ihm Punkt 12 Uhr seine Leibspeise Breznknödel und legen ihm dann einen Vertrag vor, mit dem er seine Wiese verkaufen soll.
Und Tag für Tag muss er seiner zintigen Tochter Hanni die Hochzeit mit dem Rosser Flori verweigern.
Jeden Tag das selbe – Ignaz dreht fast durch!
Dabei weiß er noch gar nicht, dass es auch seine täglichen Besucher faustdick hinter den Ohren haben, die alle ihre eigenen Interessen verfolgen. Besonders der Hopfmoser, der Bürgermeister und Brauereibesitzer.
Mit Walter Lohr und Sepp Hundmeyer in den Hauptrollen bleibt sicher kein Auge trocken, auch wenn am Abend unseres Besuches das Textbuch schon noch wichtig war. Aber das kriegen die Profis von der SchwiBuRa bis zur Premiere am 24. Oktober schon noch hin.
Huse, „Breznknödl-Deschawü“ klingt ein bissl nach Eberhofer-Krimi! (O-Ton)
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Wer also einen vergnüglichen Abend im Theater erleben möchte, ist herzlich eingeladen ins Bürgerhaus nach Schwindegg. Da geht’s dann richtig rund, da in der Stube vom Heimatromanschreiberling Ignaz Igel! |
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