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Victoria Pöllmann Landkreis Mühldorf > Stadt Mühldorf >
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Josef J. Pöllmann
Stadt Waldkraiburg > Neumarkt St. Veit > Gemeinde Ampfing > Stadt Altötting > Mühldorf-TV ist durch die BLM lizenziertes Lokalfernsehen
Josef J. Pöllmann ist Mitglied im Deutschen Presse Verband
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Das gabs 2008 bei Mühldorf-TV und bei Altötting-TV
Hier können Sie nachlesen, worüber wir im Januar 2008 berichtet haben.
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Nr.
Thema LZ Archiv KW Ersch.
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Stadtball in Mühldorf: Faschingsauftakt mit vielen Neuerungen 2 10.01.08
2
Stadtball in Waldkraiburg
3
CSU in Mühldorf stellt Kandidaten und Wahlprogramm vor
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Drei Kurzberichte: OBI-Baumarkt entsteht in Mühldorf, Förderschüler aus Au am Inn übergeben Bilder an Landrat Georg Huber, Empfang für Staatssekretär Dr. Marcel Huber im Landratsamt
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Landrat Georg Huber zeichnet Schüler aus, die das Titelbild des neuen ÖPNV-Fahrplanheftes gestaltet haben.
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Landräte stellen die Bildungsmesse vor 3 10.01.08
Neben den drei Landräten fanden sich zur Pressekonferenz auch IHK Gremiumsvorsitzende Ingrid Obermeier-Osl, Handwerkskammer-Bildungszentrumsleiter Jochen Englmeier und Kreishandwerksmeister Anton Steinberger von Altötting ein. Als Organisatorin der Messe in Burghausen nahm Altöttings Wirtschaftsfördererin Ulla Stadler an der Pressekonferenz teil. Sonja Schußmüller, die Nachfolgerin von Monika Bachinger als Wirtschaftsförderin im Landratsamt Mühldorf unterstützte Landrat Georg Huber genauso wie Pressesprecherin Gundula Weigl.

Er wäre überrascht und erfreut zugleich begann Landrat Erwin Schneider als er in die Runde blickte und das starke Interesse der anwesenden Medienvertreter sah. Dieses Interesse würde verdeutlichen, daß die Bildungsmesse den richtigen Nerv getroffen hätte.

Die Bildungsmesse wäre von Anfang an ein großer Erfolg gewesen. In Mühldorf und in Eggenfelden wäre klar geworden, daß sie in eine Lücke gestoßen wäre, die es zu füllen galt.
An Ulla Stadler gewandt, meinte er, Altötting müsse sich schon ranhalten um den Erfolg der vorangegangenen Bildungsmessen einstellen zu können.

Die Bildungsmesse fände am 14. und am 15. März 2007 von 8 bis 17 Uhr in der Messehalle in Burghausen statt. Er bedankte sich bei der Stadt Burghausen, die sowohl Bürgerhaus als auch Messehalle für diese Veranstaltung kostenlos zur Verfügung gestellt habe.

Dann ging er auf die Ziele der Bildungsmesse ein, die ursprünglich als reine Ausbildungsmesse geplant war und sich zwischenzeitlich enorm weiterentwickelt hat: Sie soll ein Instrument für die Betriebe ein, sich selbst zu präsentieren. Neben den Betrieben der drei Landkreise stellen auch Hochschulen und Institutionen ihre Weiterbildungsangebote vor. Die Bildungsmesse solle zeigen, wie wichtig Bildung und Ausbildung wären. Sie rangierten unter den wichtigsten Standortfaktoren für den Wirtschaftsstandort Deutschland. Dabei ist am Dualen Ausbildungssystem festzuhalten, um das uns andere Länder beneiden. Die Landkreise sind sich ihrer Verantwortung für die Ausbildung gewußt und unterstützen mit der Bildungsmesse die Anstrengungen der Schulen und der überbetrieblichen Ausbildungsstätten.

Die Bildungsmesse böte den Auszubildenden die Möglichkeit, sich einen Überblick über den Arbeitsmarkt zu verschaffen. Da Schulabgänger selten wüßten, wofür sie sich interessierten, was zu ihnen passe und welcher Beruf ihnen läge, hätten sie hier die Möglichkeit, das Richtige zu finden. Nicht selten stelle sich heraus, daß Auszubildende erkennen müßten, daß der angestrebte Traumberuf doch nicht soo toll wäre oder langfristig nur begrenzte Chancen auf dem Arbeitsmarkt böte. Auf der Ausbildungsmesse hätten sie die Möglichkeit, Einblick zu nehmen und ihre Berufswünsche zu konkretisieren.

Da erst am 31. Januar Meldeschluß für Aussteller ist, kann derzeit noch kein abschließendes Ausstellerverzeichnis vorgestellt werden. Dieses wird nachgereicht. Er könne aber schon jetzt sagen, daß eine große Reihe interessanter Aussteller an der Messe teilnehmen werden.

Er mahnte die Betriebe, die Heranbildung des eigenen Nachwuchses nicht zu vernachlässigen und sich an der Bildungsmesse zu beteiligen. Er wünsche sich viele Schüler, Lehrer und Ausbildungswillige auf der Messe zu treffen.

Landrat Georg Huber bedankte sich für die gute Zusammenarbeit während der vorangegangenen zwei Bildungsmessen. Auch wenn die Mitarbeiterinnen aller drei ausrichtenden Landratsämter sich stark engagiert hätten, wären die Bildungsmessen ohne die intensive Mitwirkung der Betriebe und Bildungsstätten nicht so erfolgreich verlaufen. Auch wenn es nicht zu den Pflichtaufgaben der Landratsämter gehören würde, hätte die weltweite Entwicklung die Förderung der Resource „Bildung“ in den Mittelpunkt gerückt. Er bedankte sich bei IHK und Handwerkskammer für die starke Unterstützung, die sie leisten würden. Nur zusammen und mit Sponsoren wäre es möglich, die Bildungsmesse zum Erfolg zu führen.

IHK und Handwerkskammer könnten berichten, daß die Betriebe in den vergangenen Jahren sehr viele zusätzliche Ausbildungsplätze geschaffen hätten. Dies führte dazu, daß in manchen Betrieben Ausbildungsplätze mangels Bewerbern nicht besetzt werden konnten.

Nun läge es daran, die schulische Bildung zu fördern um den Bewerbern bessere Berufseintrittsvoraussetzungen zu geben. Die Kenntnisse in Mathematik, Lesen und Schreiben müßten verteift werden um den Schülern bessere Abschlüsse zu ermöglichen. Die Schulabgänger wären für den gesamten Arbeitsmarkt in den kommenden Jahren dringend nötig. Er bat darum, die Angebote der Bildungsmesse wahrzunehmen und sie zu besuchen.

Er hoffe, daß die Bildungsmesse in Burghausen wieder ein großer Erfolg werde.

Rottal-Inn's stellvertretender Landrat Dr. Herbert Kempfler bedankte sich zunächst beim Landkreis Altötting und bei der Stadt Burghausen für die Ausrichtung der Messe, die nun schon zur Tradition geworden wäre. Die Bildungsmesse wäre ein schöner Beweis für die gute Zusammenarbeit der drei Landkreise, die ja zu unterschiedlichen Regierungsbezirken gehören würden. In den drei Landkreisen lebten 350.000 Menschen. Dies stelle eine starke Wirtschaftsregion dar, die sich hier gemeinsam präsentiere und engagiere.

Er sehe in der Bildungsmesse für Ausbildungsplatzsuchende eine großartige Möglichkeit, in der Vielfalt der angebotenen Berufe den geeigneten Beruf und Ausbildungsplatz zu finden. Sie hätten die Erfahrung gemacht, daß die Jugendlichen dazu tendieren, sich Ausbildungsplätze in Ballungsräumen zu suchen. Die Bildungsmesse böte dagegen die Möglichkeit, den Jugendlichen aufzuzeigen, welche Möglichkeiten sie in unserem Raum haben. Dadurch sparten sie sich die Fahrten zu weit entfernten Betrieben und blieben der Wirtschaft in der Region erhalten.

IHK-Gremiumsvorsitzende Ingrid Obermeier-Osl konnte sehr positive Zahlen zur Situation auf dem Ausbildungsplatz vermelden. Die vorangegangenen Ausbildungsmessen hätten gezeigt, daß sie von den Jugendlichen sehr gut angenommen worden werden. Sie untermauerte dies mit Zahlen:

Zwischen 2004 und 2006 sind im IHK-Bereich Altötting 4% mehr Ausbildungsplätze geschaffen worden, im Landkreis Mühldorf waren es 10% mehr.
Während bayernweit bis 30. September 2007 etwa 11% mehr Ausbildungsverträge abgeschlossen worden waren, waren es in Altötting 9% mehr, in Mühldorf sogar 33,5% mehr.
Bei der gemeinsamen Nachvermittlungsaktion von IHK, der Handwerkskammer und der Arbeitsagentur hatten alle ernsthaft interessierten Bewerber einen Ausbildungsplatz bekommen.
Da mit etwa 17.000 fast die Hälfte der Berufsanfänger aus der Hauptschule käme, bekenne sich die IHK ausdrücklich zur Hauptschule und wolle an deren Stärkung mitwirken.
Sie unterstrich aber die Notwendigkeit der Eigeninitiative der Jugendlichen – egal von welcher Schule sie kämen. Es wäre zu beobachten, daß sie im letzten Jahr ihrer Schulzeit keinerlei Idee hätten, welchen Ausbildungsweg sie einschlagen könnten. Sie rief die Jugendlichen dazu auf, sich durch Schnupperlehren, Praktika, die Bildungsmesse oder auch das Internet über die Vielfalt der möglichen Berufe zu informieren. In mehreren Schnupperlehren könnten sie sicher den richtigen Beruf finden. Sie bat aber auch die Eltern, ihre Kinder bei der Berufswahl zu unterstützen. Der Bildungsmesse in Burghausen wünschte sie viel Erfolg.

Kreishandwerksmeister Anton Steinberger meldete eine sensationelle Entwicklung im Handwerk der Landkreise Mühldorf und Altötting. Erstmals sein 12 Jahren hätte man bis zum 31.12.2007 mehr als 2000 aktive Ausbildungsverhältnisse. Mit 757 neuen Ausbildungsverhältnissen in 2007 hätte man zum 31.12. 2007 die größte Zahl neuer Abschlüsse zu vermelden. Im Landkreis Altötting wäre das eine Steigerung von 23,2% im Landkreis Mühldorf von 3,9%. Diese zeige, daß der wirtschaftliche Erfolg der Betriebe sich am Ausbildungsmarkt niederschlage. Es zeige sich aber auch, daß ihre zahlreichen Besuche in den Hauptschulen Früchte tragen, wo sie für die Handwerksberufe werben konnten.
Während im oberbayerischen Durchschnitt 6,7% neue Lehrverhältnisse geschlossen wurden, beliefe sich dies in den Landkreisen Mühldorf und Altötting auf 13,6% - also mehr als doppelt so viel.

Handwerkskammer-Bildungszentrumsleiter Jochen Englmeier, betonte, es wäre für sie ganz selbstverständlich gewesen, sich von Anfang an an der Bildungsmesse zu beteiligen. Die Stärke des Handwerks, das den Mittelstand in Deutschland tragen würde, läge an der Qualität der Facharbeiter. Es wäre deshalb sehr wichtig, Schüler und Jugendliche für die Berufe des Handwerks zu interessieren, die sehr vielfältig und abwechslungsreich wären. Sie bemühten sich seit einiger Zeit, Praktiker in die Schulen zu schicken um dort den Unterreicht mit zu gestalten. Dies funktioniere bereits an Hauptschulen, er wolle es aber auch an Gymnasien und Realschulen einführen. Auf der Bildungsmesse wolle seine Institution ein gemeinsames Projekt mit der Fachoberschule Altötting vorstellen, das 2007 den Dritten Preis in Bayern erhalten hatte. Die intensive Inanspruchnahme seiner Bildungseinrichtung durch alle Altersgruppen zeige, daß das Bewußtsein sich weiterbilden zu müssen in der Bevölkerung heute bereits tief verwurzelt ist. Diese alle Initiativen und Ansätze fortzusetzen sagte er zu und meinte, vieles davon präsentiere er schon auf der Bildungsmesse in Burghausen.

Die Bildungsmesse findet am 14. und 15. März in der Messehalle in Burghausen statt. Sie hält ihre Tore von 8 Uhr bis 17 Uhr geöffnet. Wir werden darüber berichten.
7
Time for Kids: Ruperti-Gymnasium hält als Pilotschule im Landkreis sein Internet sauber
Das Ruperti-Gymnasium Mühldorf nimmt am Pilotschulprogramm „Kinder- und Jugendschutz im Internet“ teil. Mit diesem Programm soll an allen Schulen im Freistaat ein Zeichen für den verantwortungsvollen Umgang mit dem Internet gesetzt werden. Sechs Monate lang hat das Ruperti-Gymnasium nun die Möglichkeit Erfahrung mit einem sogenannten Schulfilter zu sammeln. Im Rahmen dieses Programms erhalten die Schulen technische Beratung und pädagogische Unterstützung und werden wissenschaftlich begleitet. Die Aktion wird von der gemeinnützigen Stiftung „Time for Kids“ durchgeführt und im Rahmen einer Pressekonferenz in der neuen Mensa des Gymnasiums vorgestellt.
Stellvertretender Direktor Josef Unterreiner begrüßte Landrat Georg Huber, Schulamtsdirektor Peter Krell, Schlrat Paul Schönstetter und Andreas Klett von der „Time-for-Kids-Foundation“ (wieso die das nicht deutsch sagen können ist mir schleierhaft!!!)
Da das Thema den gesamten Lebensbereich betrifft, waren auch Claudia Holzner, Geschäftsbereichsleiterin Soziales, Gesundheit und Familie am Landratsamt und Elfriede Geisberger, die Leiterin des Amtes für Jugend und Familie anwesend.
Josef Unterreiner zeigte zunächst auf, daß die Gefahren aus dem Internet zunächst geheimnisvoll, abstrakt und bedrohlich erscheinen, tatsächlich aber eine ernste Gefahr darstellen.
Um die Schüler vor dieser Bedrohung zu schützen nimmt das Gymnasium an dem eingangs erwähnten landesweiten Pilotschulprogramm teil. Er bedankte sich bei Landrat Georg Huber dafür, daß dieser die Patenschaft übernommen hatte.

Die Bedrohung durch das Internet hätte viele Seiten wovon er nur einige stichpunktartig erwähnen wolle: Gewaltdarstellungen, Pornographie, Kinderpornographie und Pädophilie, Politischer Extremismus - der oft Musik als Lockmittel verwendet -, Anleitungen zu kriminellen Handlungen, Drogenkonsum bis hin zum Bau von Bomben. Auch das Abzocken von Schülern oder die Förderung der Spielsucht stellen ein Risikopotential dar, das in der Öffentlichkeit noch kaum wahrgenommen wird. Man geht davon aus, daß inzwischen bereits 1,7 Millionen Schüler spielsüchtig wären.
Besonders zu erwähnen wären Datenmißbrauch und die Verletzung des Urheberrechts.

Andreas Klett, Geschäftsführer der „Time-for-Kids-Foundation“ erläuterte zunächst das Pilotschulprogramm. In jedem Landkreis und jeder kreisfreien Stadt werde zunächst eine Schule mit dem Filter ausgestattet, der jugendgefährdende Inhalte sperre. Damit wird es möglich, das Internet und damit die neuen Medien störungsfrei für den Unterricht einzusetzen. Weitere Schulen im Umfeld der Pilotschule sollen so die Möglichkeit erhalten, sich von der Wirksamkeit des Filters zu überzeugen und den Filter ebenfalls zu installieren.

Dann hatten die Teilnehmer Gelegenheit, zu versuchen, den Filter zu testen. Schulamtsdirektror Peter Krell versuchte es mit der Eingabe des Hitlergrußes „Heil Hitler“. Der Filter meldete „Die angefragte Seite kann nicht angezeigt werden“.

IT-Beauftragter Studienrat Wolfgang Hirn, der das System am Ruperti-Gymnasium betreut, erläuterte, daß der Filter umfangreich konfigurierbar wäre. So könnten neben den automatisch erkannten Seiten der „Time-for-Kids-Foundation“ manuell Seiten eingetragen werden, die gesperrt werden sollen. Außerdem ermöglicht es der Filter zeitabhängig den Zugang zum Internet zu unterbinden. So war während der Präsentation plötzlich die Seite des Landratsamts oder das Online-Lexikon „Wikipedia“ nicht mehr aufrufbar. Es war kurz vor der Pause.

Wolfgang Hirn erklärte, es wäre pädagogisch sinnvoll, den Schülern während der kurzen Pause den Zugang zum Internet zu verwehren. Deshalb hätte der Filter jetzt gerade den Zugang zum Internet komplett gesperrt. Die Schüler sollten die Pause dazu nutzen, sich zu erholen um Kraft für den Unterricht zu sammenln und nicht die Zeit mit Spielen im Internet oder dem Surfen zu verschwenden.

Im folgenden Pressegespräch erläuterte Josef Unterreiner, daß sich die schulischen Leistungen von Jungen und Mädchen drastisch unterscheiden würden. Die wesentlich schlechteren Ergebnisse der Jungen gegenüber gleichaltrigen Mädchen führte er auf den gesteigerten Medienkonsum der Jungen hin. Diesem Problem müsse sich die Schule stellen.

Landrat Georg Huber betonte, ihm selbst als Intensivnutzer des Internets wäre dieses Thema sehr wichtig. Fast bei jeder Internetseite führten Links auf Seiten, die man gar nicht sehen wolle. Deshalb befürworte er einen streng eingestellten Filter. Seitens des Landratsamts wisse man, daß viele Probleme in den Familien von der intensiven Nutzung des Internets herrührten. Dies betreffe außer den Kindern und Jugendlichen besonders die Eltern, die sich ihrer Verantwortung für den bewußten und verantwortungsvollen Umgang mit dem Internet nicht bewußt wären.

Er wäre deshalb stolz darauf, daß das Gymnasium in Mühldorf hier eine Vorreiterrolle einnehme und den anderen Schulen im Landkreis vorangehen würde.

Es wäre festzustellen, daß die Schulen im Landkreis zunehmend im Wettbewerb zueinander stünden. Das Rupertigymnasium ginge mit dem sicheren Einsatz des Internets als unterstützendes Medium für den Unterricht hier voraus. Er freue sich, daß das Landratsamt in diese Entwicklung eingebunden wäre und sicherte jede Unterstützung seitens der Fachleute des Landratsamtes zu. Er wolle aber auch die Erfahrungen der Beriche Kinder/Jugend/Familie mit einbringen um gemeinsam die Eltern gegen diese Gefährdung zu sensibilisieren.

Nur die Eltern können dafür sorgen, daß die Schüler zu Hause nicht den Freiraum dazu nützten, den gesperrten Teil des Internets zu nutzen, der in der Schule gesperrt ist. Er riet eindringlich dazu, die Eltern zu motivieren, den Filter auch auf dem heimischen PC zu installieren um erst gar nicht die Versuchung aufkommen zu lassen, gefährdende Seiten anzuschauen.

Andreas Klett von der „Time-for-Kids-Foundation“ gab an, der „Time-for-Kids“-Schulfilter Plus, der auch vom Bayerischen Schulserver empfohlen wird, ist in der Lage, etwa 95% der pornographischen Inhalte zu sperren. Der Filter stelle eine erhebliche Entlastung der Lehrkräfte von ihrer Aufsichtspflicht dar.

Von den etwa 8 Milliarden Internetseiten wären etwa 1 Milliarde Pornographieseiten. Eine aktuelle Studie habe festgestellt, daß jedes zweite Kind bereits mit pornographischen oder mit gewaltverherrlichenden oder rechtsradikalen Inhalten in Berührung gekommen ist. 80% der Eltern wüßten nicht, was die Kinder im Internet machten und würden selbst nicht glauben, welchen Gefahren die Kinder ausgesetzt wären. Hier müsse sich das Bewußtsein der Schutzbedürftigkeit erst noch durchsetzen. Deshalb gäbe es das Programm auch für die private Nutzung zum Preis von unter 20€ pro Jahr.

Andererseits würden 75% der Jugendlichen die fraglichen Seiten kennen und hätten sie auch schon gesehen.

Schulamtsdirektor Peter Krell, Schulrat Paul Schönstetter und Landrat Georg Huber waren sich darüber einig, daß die Interneterziehung schon in der Grundschule beginnen müsse. So stellte Josef Unterreiner fest, daß viele Schüler zwar am PC spielen könnten, aber mit den Suchmaschinen nicht umzugehen wüßten. Und wer nicht sinnvoll mit dem PC umgehen könne, der wäre den Angriffen schutzlos ausgeliefert.

Wolfgang Hirn, Claudia Holzner und Elfriede Geisberger waren sich mit Landrat Huber darüber einig, daß die Aufklärungsarbeit bei den Eltern verstärkt fortgesetzt werden müsse. Hierzu sollen Elternabende und die Medien im Landkreis genutzt werden, denen Landrat Huber ein sehr gutes Zeugnis bei dem Jugendschutz ausstellte.

Gemeinsam stellte man fest, daß viele der Jugendlichen Lehrern und Eltern technisch überlegen sind und es die Eltern schon deshalb schwer hätten, ihre Aufgaben wahr zu nehmen. So wäre Wolfgang Hirn der einzige Fachmann am Rupertigymnasium. Andere Schulen hätten noch mehr Probleme. Landrat Georg Huber sah diese Aktion als Auslöser dafür, bei Kommunalpolitikern, Schulleitungen und Lehrern, besonders aber bei den Eltern das Bewußtsein zu schärfen und selbst aktiv zu werden.

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Neujahrsempfang bei Bürgermeister Siegfried Klika in Waldkraiburg: CSU Wahlkampfauftakt
Zahlreiche geladene Gäste fanden sich im kleinen Saal des Hauses der Kultur ein um dem Neujahrsempfang der CSU in Waldkraiburg beizuwohnen. Darunter fast alle Mitglieder der CSU-Fraktion im Stadtrat, die meisten der Kandidaten, die sich in der anstehenden Kommunalwahl um einen Sitz im Stadtrat bewerben und weitere geladene Gäste. Natürlich waren Bürgermeister Siegfried Klika und Gattin Helga da, genau so wie CSU Ortsverbandsvorsitzender Harald Jungbauer, stellvertretende Landrätin Eva Köhr und Kreistagsfraktionsvorsitzender Anton Sterr. Staatssekretär und CSU Kreisvorsitzender Dr. Marcel Huber und Landrat Georg Huber sowie Altbürgermeister und Ehrenbürger Jochen Fischer vervollständigten die Runde. Auch Frauenunionsvorsitzende Charlotte Konrad und JU-Vorsitzende Susanne König waren da. Während der frühere Landtagsabgeordnete Ulli Lode seinen Spaß hatte, versteckte sich diese Dame vor unserer Kamera. Wer das wohl ist???? :)
Auch die Geschäftsführer der städtischen Gesellschaften waren gekommen. Den Kreisverband Mühldorf vertraten die Stadtratskandidaten Ulrich Niederschweiberer und Victoria Pöllmann.
Schließlich begrüßte Harald Jungbauer und gratulierte erst einmal Staatssekretär und Kreisvorsitzendem Dr. Marcel Huber zum 50. Geburtstag, den er einen Tag vorher gefeiert hatte und überreichte ihm ein Geschenk.
Dr. Marcel Huber wies in seinem Grußwort darauf hin, daß es nur noch sieben Wochen bis zur Kommunalwahl sind. In dieser Wahl sollen die Leute sagen, wem sie es zutrauen, die Gemeinde, die Stadt und den Landkreis die nächsten sechs Jahre in die Zukunft zu führen. Dabei käme es darauf an, welche Erfahrungen die Menschen mit den Kandidaten gemacht haben. Neue Kandidaten müßten sich das Vertrauen erst erwerben, amtierende Kandidaten könnten auf ihrer Arbeit aufbauen. Er wolle sagen, in Waldkraiburg hätten die Menschen gute Erfahrugen gemacht mit Bürgermeister und Stadtrat. Sicher hätten die Bürger das Vertrauen, daß sie ihre Aufgaben auch weiterhin gut machen werden. Siegfried Klika wäre ein Bürgermeister zum Anfassen. Er wäre einer, der überall präsent wäre, mit dem man reden könne, der einem zuhöre, der den Menschen auf gleicher Augenhöhe gegenübertritt. Und was besonders wichtig wäre: Er hätte eine starke Mannschaft. Die CSU wäre in Waldkraiburg überall vertreten. Die Menschen schätzten sehr, daß sie alle ihnen aufgeschlossen gegenüber träten. Sie alle wären nicht zufällig von der CSU! Dort stünde nämlich „Näher am Menschen!“ Das wäre etwas, was in Waldkraiburg sowohl Stadtrat als auch Bürgermeister vorbildlich praktizieren würden. Die CSU-Kandidaten wären näher am Menschen. Aber sie wären auch eingebettet in eine Politik, die von der EU über Bundestag, Landtag bis zum kleinsten Gemeinderat sehr eng zusammenarbeiten würde. Diese Zusammenarbeit hätte sich in den vergangenen Jahren zwischen Gemeinden, Städten und dem Landkreis sehr positiv ausgewirkt.
Es gäbe aber noch eine Besonderheit bei der CSU: Die CSU hätte in den letzten Jahren mehr und mehr darauf geachtet, daß die Kommunen mit ihren besonderen Problemen Berücksichtigung fände. Erst kürzlich wäre auf einer Regionalkonferenz ein Investitionsprogramm in Höhe von 120 Millionen Euro verabschiedet worden, das den Kommunen ermöglichen werde, in Wasser/Abwasser/Wärmedämmung etc. zu investieren.
Betrachtet man das alles, denke er, es wäre gut, wenn die Leute bei der CSU wären.
Aber es gäbe noch einen Punkt der ihn denken lasse, es wäre gut CSU zu wählen. In der CSU wäre es die ganze Zeit über üblich, sich mit Themen und mit Werten zu befassen. In der CSU fände die Wertediskussion von unten nach oben statt, also von den Ortsverbänden bis zur Landesleitung. Man habe sich Gedanken darüber gemacht, wofür die CSU stünde und auf Grund welcher Werte man Entscheidungen treffen wolle. Er wäre sicher, daß hier wertebewußt und nahe am Menschen gearbeitet werde. Er wünsche sich, daß die Wähler dies erkennen würden und Bürgermeister Siegfried Klika, den Kandidaten für den Stadtrat und natürlich auch Landrat Georg Huber ein gutes Wahlergebnis bescheren werden.
Auch Bürgermeister Siegfried Klika wünschte erst einmal allen Anwesenden ein Gutes Neues Jahr. Der zahlreiche Besuch zeige ihm die Sympathie und die Wertschätzung der Arbeit der CSU in Waldkraiburg. Er wäre sehr stolz darauf und bedankte sich für das zahlreiche Erscheinen. Besonders bedankte er sich bei Staatssekretär Dr. Marcel Huber und bei Landrat Georg Huber für ihre Teilnahme am Neujahrsempfang. Daß sie sich Zeit genommen hatten, beweise die gute Zusammenarbeit. Auch wenn sie in der Sache manchmal hart verhandeln würden, wären sie doch zufrieden mit den Ergebnissen. Es wäre für ein Mittelzentrum wie Waldkraiburg mit 25.000 Einwohnern schon sehr wichtig, daß die Strukturen funktionieren würden.
Er werde zwar nicht das gesamte Wahlprogramm der CSU in Waldkraiburg vorstellen, es wäre zu umfangreich. So wolle er sich auf die Kernpunkte konzentrieren.
In Waldkraiburg wäre ständig etwas los. Im Saal nebenan fand ein Ball statt, auf dem Volksfestplatz bereitete ein Radiosender eine Pistenparty vor. Dies alles wäre eine unbezahlbare Öffentlichkeitsarbeit.
Sehr wichtig ist ihm natürlich auch der Wirtschaftsstandort Waldkraiburg. Es gelte, die 8.100 sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätze nicht nur zu erhalten sondern auszubauen. Es gelte die traditionell sehr gute Zusammenarbeit mit der Industrie zu stärken. So wäre es vor Weihnachten gelungen, die Konzernzentrale der Süddeutschen Gelenkscheibenfabrik im Stadtzentrum von Waldkraiburg anzusiedeln. Obwohl man versuchen wolle, zusätzliche Betriebe anzusiedeln, könne man hier keine Versprechungen machen. Es gehe wohl in erster Linie darum, die Betriebe zu erhalten und wenn möglich ihre Expansion zu fördern.
Die demographische Entwicklung stelle eine Herausforderung dar, mit der man lernen müsse umzugehen. In den vergangenen beiden Jahren hätte der Landkreis sechs Teilhauptschulen verloren. Diese resultiere aus dem Rückgang der Geburtenzahlen, die auch Waldkraiburg betroffen haben. Zusammen mit Landrat Georg Huber werde man alle Anstrengungen unternehmen umd entsprechende Lösungen zu erarbeiten. Es müßten hier Konzepte für altersgerechtes Bauen und ein friedliches Zusammenleben der Generation erarbeitet werden. Rückblickend könne er sagen, Waldkraiburg wäre auf einem guten Weg.
Die Höhepunkte der zurückliegenden sechs Jahre betrachtend sehe er an erster Stelle die Bildung. Gemäß dem Leitsatz, mit dem die Waldkraiburger angetreten sind, ihre Zukunft neu aufzubauen, „man könne ihnen alles nehmen nur ihre Bildung nicht“ wolle man auch jetzt die Zukunft gestalten. Außerdem wurde in den zurückliegenden sechs Jahren die erste Ganztagsklasse im Landkreis eingeführt, die Schulsozialarbeit an zwei Schulen etabliert und das kulturelle Angebot erweitert und die Musikschule eingeführt.
Waldkraiburg biete ein Angebot von Kindertagesstätten, das einmalig in der Region wäre, bot den ersten Kinderhort und bietet Mittags- und Nachmittagsbetreuung. Viele der Initiatoren dieser Aktivitäten wären anwesend. Dies zeichne die CSU aus. Sie wären nah am Menschen und wäre eingebettet in der Bevölkerung Waldkraiburgs.
Familienreferentin, Sozialreferentin, Sportreferent, Kulturreferentin, Seniorenbeirätin und Familienreferentin würden sich nicht erst in diesen Kreisen bewegen seit sie Stadträte sind, sie wären auch vorher längst Teil dieser Gemeinschaften gewesen. Außerdem wären sie bekennende Waldkraiburger, die zu der liebenswerten Stadt stünden.

Das Thema Energieversorgung wäre derzeit in aller Munde. Auch hier wäre Waldkraiburg gut aufgestellt. Waldkraiburg wäre 1956 die erste Stadt in der Bundesrepublik Deutschland gewesen, die mit Erdgas versorgt worden wäre. Waldkraiburg hätte auch die Stromversorgung erkämpft. Er bedauere, daß das Geothermieprojekt nicht realisiert werden konnte. Leider hätte man kurz vor Beginn aus Wirtschaftlichkeitsgründen das Projekt stoppen müssen. Es wäre aufgeschoben aber nicht aufgehoben. Dieser Weg soll aber fortgesetzt werden. Derzeit errichte man ein Fernwärmesystem, das in den kommenden sechs Jahren konsequent ausgebaut werden soll.

Zusammen mit den städtischen Gesellschaften Stadtbau, Stadtwerke und Stadtmarketing verstünde man sich als „Unternehmen Waldkraiburg“. Jede dieser Gesellschaften ist spezialisiert auf ihre Kernbereiche und dadurch in der Lage bessere Lösungen zu realiseren. Künftig soll der Bau und Betriebsservice zusammengefaßt werden und den Stadtwerken übertragen werden. Mit diesem Gebäudemanagement sollen Synergieeffekte genutzt werden, was letztendlich Kosten reduzieren hilft.

Waldkraiburg will eine familien- und kinderfreundliche Stadt sein. Für junge Familien müssen deshalb erschwingliche Grundstücke angeboten werden können. Er könne sagen, daß Waldkraiburg hier trotz mancher Schwierigkeiten erfolgreich wäre. Fichtenweg, Eichendorffstraße und Egermannweg wären nur einige Beispiele. Dieser Weg soll fortgesetzt werden.

Abschließend unterstrich Bürgermeister Siegfried Klika, daß er es sich lang überlegt hätte, ob er noch einmal antreten wolle. Die positiven Stimmen hätten ihn aber bewogen, noch einmal zu kandidieren und den eingeschlagenen Weg fortzsetzen. Er bat darum ihn im bevorstehenden Wahlkampf zu unterstützen. Dabei sehe er sich als Teamspieler, der zusammen mit der gesamten CSU-Mannschaft in die kommenden sechs Jahre gehen wolle.

Er freue sich auf die kommenden sechs Jahre und kündigte an, sich mit voller Kraft und großem Eland für die liebenswerte Stadt Waldkraiburg einzusetzen.

Dann stellte Harald Jungbauer die Kandidaten der CSU vor:
O-Ton.
Dann übergab er Bürgermeister Siegfried Klika die Mannschaft und meinte, er freue sich auf den gemeinsamen Wahlkampf.

Nun stellte er die Kandidaten für den Kreistag vor. Neben Bürgermeister Siegfried Klika kandidiert die stellvertretende Landrätin Eva Köhr, Anton Sterr, Harald Jungbauer, Inge Schnabl, Herrmann Tischler, Charlotte Konrad, Rainer Zwislsberger, Gabriele Brosch-Nikolaus, Wolfgang Weinbauer und Axel Pöschmann. Als Gast war Ulrich Niederschweiberer aus Mößling mit auf die Bühne gekommen.

Ihrer aller Unterstützung aber gilt Landrat Georg Huber. Ihm übergab er die Waldkraiburger Kreistagskandidaten.

Landrat Georg Huber meinte, er fühle sich schon seit Jahren mit Waldkraiburg stark verbunden. Die Waldkraiburger hätten gelernt, aus dem Nichts etwas aufzubauen. Sie wären auch manchmal kritisch und fordernd. Das entspräche auch seiner Natur. Als er 2001 kandidierte, hatte er versprochen, sich für Waldkraiburg einzusetzen. Vieles was über Integrationsprobleme in Waldkraiburg veröffentlicht wurde, fände sich auch in anderen Städten. Waldkraiburg hätte vorbildliche Integrationsarbeit geleistet.
Die Waldkraiburger wären ein arbeitsames Volk. Firmen würden weiter investieren und Arbeitsplätze schaffen und ausbauen. Bei der CSU wäre man wie schwarzer Radi, aussen schwarz, innen ein weicher Kern, bodenständig aber auch gelegentlich sehr dominierend. Man können mit Menschen umgehen und zwar auch zwischen den Wahlen. ER hätte das bewiesen: Er hätte wie versprochen die KFZ-Zulassung nach Waldkraiburg gebracht. Er hätte versprochen auch weitere Dienste nach Waldkraiburg zu bringen, das käme in den kommenden Wochen.

Wenn man sich schon wegen steigender Kosten und zunehmenden Durchschnittsalters einschränken müsse, wäre man gefordert die Dienste näher an den Menschen heranzubringen. Waldkraiburg wäre ein Zentrum im Landkreis. So würden mehr als 50% der Kraftfahrzeuge in Waldkraiburg zugelassen. Diesem Trend müsse man entsprechen. Er dankte der Stadt Waldkraiburg für die gute Zusammenarbeit mit dem Landkreis, die er auszubauen versprach.

Er bat die Waldkraiburger um ihre Unterstützung. Nur mit siener Mannschaft hätte er im Kreistag die Möglichkeit aktiv vorwärts zu gehen. Er unterstrich, daß es ihm in den zurückliegenden sechs Jahren ausschließlich um Sach- nie aber um Parteipolitik gegangen wäre. Darauf wäre er besonders stolz. Mit dem Bürger für den Bürger. Das solle auch so bleiben.

Mit der großen CSU im Hintergrund hätte er die besten Möglichkeiten, die erfolgreiche Politik der vergangenen Jahre fortzusetzen. Dazu erbat er die Unterstützung aller Wähler.

Abschließend nahmen Kandidaten und Gäste die Gelegenheit wahr, das Gesagte zu diskutieren und sich gemeinsam auf den kommenden Wahlkampf vorzubereiten.

9
Neujahrskonzert der Blaskapelle Altmühldorf: Mit Schwung ins Neue Jahr
Sepp Bernhart begrüßte in der ausverkauften Mehrzweckhalle in Altmühldorf neben zweitem Bürgermeister Paul Schwarz und drittem Bürgermeister Hans Liebl zahlreiche Stadträte. Dr. Reinhart Wanka, Sepp Wimmer, Oskar Stoiber, Rainer Schratt, Klara-Maria Seeberger, Kurt Bimsberger, Josef Bernhart, Oskar Rau und Gottfried Kirmeier hatten sich eingefunden, um sich von der Blaskapelle auf das neue Jahr einstimmen zu lassen. Außer ihnen waren Stadtbaumeister Richard Faßer und Ordnungsamtschef Herbert Gambihler gekommen. Außer ihnen konnte er zahlreiche Vereinsvorstände und Musikerkollegen willkommen heissen.
Nachdem er allen Anwesenden ein erfolgreiches und gutes Neues Jahr gewünscht hatte, setzte die Jugendkapelle das Programm unter der Leitung von Josef Terre fort. Hier einige Ausschnitte.

Josef Enzinger führte wie jedes Jahr mit Anekdoten und teils skurrilen Informationen humorvoll durch das Programm.

Zwischendurch stellte Sepp Bernhart die Nachwuchsmusiker vor. Der 15-jährige Felix Roßberg am Saxophon wäre von der Musikschule gekommen. Ella Kögel wäre 13 und spiele Klarinette, ihr Vater Posaune. Georg Lohr wäre 11 und spiele Trompete. Er spiele erst seit Februar 2007 und könne schon mitspielen. Der jüngste wäre Leonhard Doben. Er wäre erst neun Jahre alt. Für uns war er kaum zu sehen. Auch sein Vater spiele Posaune.

Die Stimmung heizte die Jugendkapelle mit dem Colonel Bogey-Marsch an, der besser bekannt ist als River-Kwai-Marsch.

Dann übernahm die Blaskapelle. Josef Terre stimmte bekannte und weniger Bekannte Musik an. Hier unsere Eindrücke.

Später übernahm Sepp Eibelsgruber die Blaskapelle. Unter seiner Leitung lief die Blaskapelle zur Hochform auf.

Zweiter Bürgermeister Paul Schwarz mußte Bürgermeister Günther Knoblauch vertreten, der beim Skifahren weilte. Das hätte schon Seltenheitswert, daß er in Altmühldorf etwas sagen dürfe, schließlich wäre das der Heimatstadtteil von Bürgermeister Knoblauch.

Er blickte zurück auf das vergangene Jahr und meinte, es hätte ihn besonders getroffen, daß wir nun einen Franken als Ministerpräsidenten hätten, der auch noch evangelisch wäre. Und jetzt auch noch ein Preusse als Bischof!!! Bisher war das ein Privileg der Pfälzer. Außerdem bewegten ihn immer noch die Schlagwörter. Das Wort „Integration“ könne er schon gar nicht mehr hören. Es klinge für ihn so, als müßten wir uns den ausländischen Mitbürgern anpassen und nicht diese uns. Nach dem Krieg haben sich die Zuwanderer in unsere Gesellschaft eingegliedert. Heute ginge das wohl nicht mehr.
Ein anderes Wort wäre „Ehrenamt“. Es wäre wohl so, daß ehrenamtliche außer Schwierigkeiten nichts positives mehr erlebten. Kein Wunder also, daß man kaum mehr jemand fände, der es machen wolle. Es wäre ja wohl unglaublich, daß ein Friese Vorstand der Mühldorfer Sektion des Alpenvereins habe werden müssen, weil sich kein Bayer gefunden hätte.
Auch das Argument, viel arbeiten zu müssen, steche nicht. Früher hätte man 50 und 60 Stunden gearbeitet und trotzdem Ehrenämter übernommen.
Deshalb dankte er allen Ehrenamtlichen, deren Einsatz schlußendlich doch belohnt werde, wie die große Zahl Besucher zeige. Er dankte allen Vereinsvorständen und besonders dem allzu früh verstorbenen Motor der altmühldorfer Vereine Werner Simon, der seine Ehrenämter wirklich als Ehre gesehen hatte.
Schließlich wünschte er allen ein erfolgreiches Neues Jahr und forderte die Anwesenden auf am 2. März zur Wahl zu gehen. (O-Ton)
Das Konzert führte die Blaskapelle mit Sepp Eibelsgruber am Taktstock weiter. Später gaben Josef Enzinger und Hedi Stenger „The time of my life“ aus dem Kultfilm „Saturday Night fever zum Besten.

Die Gäste erlebten einen witzigen spritzigen Blasmusikabend, der sie beschwingt ins neue Jahr leitete.

10
Zwei Kurzberichte: Neujahrsempfang der Kaminkehrer bei Landrat Gg. Huber - Neue Broschüre: s Bier broBIERN
Traditionsgemäß lud Landrat Georg Huber die Kaminkehrer des Landkreises zu einem Empfang in den kleinen Sitzungssaal. Und die kamen gern in der Montur, in der man sie gern sieht.
Edeltraud Zecho empfing sie mit einem Gläschen Sekt.
Innungsobermeister ....(Vorname) Biersack überbrachte die Besten Neujahrswünsche der Kaminkehrer und Schornsteinfeger des Landkreises sowohl für Landrat Georg Huber persönlich und seine Familie als auch für die gesamte Bevölkerung des Landkreises und natürlich für alle Mitarbeiter des Landratsamts. Er überreichte ihm einen Kaminkehrerkalender für sein Büro. Dann zauberte er aus seinem Zylinder einen Briefumschlag mit einer Spende für eine bedürftige Familie im Landkreis. Er wisse, daß dies immer gut ankomme und freue sich, helfen zu können.
Und weil er schließlich erst kürzlich Geburtstag hatte, gratulierten die Kaminkehrer mit einer Flasche Wein.
Landrat Georg Huber bedankte sich für die Glückwünsche und betonte, er wisse, daß niemand alles im Leben selbst regeln könne. Er selbst hätte schon oft in seinem Leben Glück gehabt. Auch damals, als er zum Landrat gewählt worden ist. Damals hätte es drei weitere Bewerber gegeben, gegen die er sich hätte durchsetzen müssen. Er wisse, daß er dabei viel Glück gehabt hätte. Mit ihrer Tätigkeit wären sie ein Kommunikationsmittel im Landkreis ähnlich der Medien. Schließlich beschränke sich ihre Tätigkeit nicht nur auf das Putzen des Schornsteins. Er bedankte sich für die Arbeit, die sie das ganze Jahr über leisteten. Er bat sie, bei der Erhebung der Daten für den Energieatlas mitzumachen, der im Mai im Rahmen eines Symposiums vorgestellt werden soll.
Landrat Georg Huber bedankte sich für die gute Zusammenarbeit und bat, diese auch künftig so fortzusetzen. Er bedankte sich auch für die Spende, die bislang immer dort angekommen wäre, wo andere Hilfe nicht geleistet worden wäre. Dann stieß man mit einem Glas Sekt an: (O-Ton:)
Dann gab's Weißwürste und eine frische Breze.
„S' Bier broBiern“ ist eine Faltblatt der Tourismusförderung des Landkreises, mit dem die Brauereien und einige ausgewählte Gasthöfe und Restaurants im Landkreis vorgestellt werden.
Zur Vorstellung lud Landrat Georg Huber alle noch verbliebenen Brauereiinhaber im Landkreis, Vertreter des Hotel- und Gaststättenverbandes und der Presse ein. Er freute sich darüber, das Prospekt vorstellen zu können, das sie mit den Brauereien zusammen entwickelt hatten. Für die Kosten des Prospekts in Höhe von 5.000€, das in einer Auflage von 5000 Stück gedruckt worden ist, konnten 50% Mittel aus dem europäischen EFRE-Programm gewonnen werden. Die anderen 50% hatte das Landratsamt aufgebracht.
Mit dem Prospekt soll auf das heimische Bier hingewiesen werden. Heute müsse man stolz darauf sein, noch Brauereien zu haben, die selbst brauen. Das Interesse an heimischem Bier wird sicher steigen, wenn sich die angebotenen Biere immer weniger unterscheiden weil sie im Endeffekt nur noch von wenigen Großbrauereien kommen. Der Flyer ist der erste in einer geplanten Reihe weiterer Prospekte, die weiter Produkte bewerben werden, wie die Schappsbrennereien und die Milchwirtschaft.

Sabine Erlebach erläuterte, der Flyer wäre die Fortführung der 2006 gestarteten Tourismusoffensive des Landkreises. Nach dem Freizeitführer und dem Kirchenführer, der Überarbeitung des Internetauftritts und der Erstellung des Veranstaltungskalenders ist dies nun die nächste Themenauskopplung aus dem Freizeitführer. Bier wäre typisch für Bayern und gelte hier als Grundnahrungsmittel. Das Prospekt käme rechtzeitig vor dem Beginn von Starkbierzeit und Biergartensaison auf den Markt, also rechtzeitig vor den ersten Veranstaltungen in der Fastenzeit.
IN dem achtseitigen Prospekt sind neben den acht aktiven Brauereien acht Gaststätten benannt, die die heimischen Biere ausschenken. Darüber hinaus gibt es Informationen über das Bier selbst, den Landkreis, einge Veranstaltungstermine und das genannte Gewinnspiel der SüdOstbayernBahn. Der Flyer wird über über die beteiligten Brauereien und Gasthäuser verteilt, aber auch in den Zügen der SüdOstbayernBahn und auf Messen und Ausstellungen. Sie bedankte sich abschließend bei den Beteiligten und erwartete eine gute Resonanz auf die Aktion.

Unertl von der Brauerei Unertl in Haag bedankte sich für diese Initiative und stellte fest, daß wir eine außergewöhnliche Struktur im Landkreis hätten, die zu unterstützen sicher wert wäre. Auch Holger Nagl vom Hotel- und Gaststättenverband dankte für diese werbliche Unterstützung.

Landrat Georg Huber mahnte abschließend sowohl die Gaststätten als auch Vereine und Veranstalter, heimische Biere anzubieten und dadurch mitzuhelfen, die eigene Kultur zu erhalten und nicht durch internationale Produkte dazu beizutragen, den eigenen Herstellern den Boden zu entziehen. Er kündigte an, die Vermarktung heimischer Produkte weiter zu unterstüzten, ähnlich den Aktionen in Tirol oder in Südtirol. Abschließend bat er die Brauereibesitzer, weiter mitzuhelfen, diese Aktivitäten fortzuführen.
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Vernissage im Landratsamt: Alexandra Wolf zeigt Pferde
Er werde es fortsetzen, im Landratsamt Kunstausstellung zu veranstalten, begann Landrat Georg Huber. So wünschte er allen Anwesenden ein gutes Neues Jahr und freute sich über den zahlreichen Besuch der Vernissage. Im Landkreis gäbe es viel Sehenswertes, vieles auf das man stolz sein könne. Dazu gehörten auch die Künstler. Sie würden mithelfen, die Bürger mit der Heimat zu identifizieren und Mut zu machen, den Alltag zu meistern.
Die kraftvollen Pferde, die Alexandra Wolf in ihren Bildern festgehalten hätte, strahlten in ihrer Kraft viel Frische aus und machten damit dem Betrachter Mut. Er wäre überzeugt, man würde die Haustiere heute anders sehen als vor 20, 40 oder 60 Jahren. Vor 60 Jahren waren Pferde Nutztiere, zogen Wagen und dienten als Reittiere. Dann kam der Traktor. Der machte zwar die Arbeit, aber – reden konnte man mit ihm nicht (O-Ton) Man hatte eine Beziehung zu den Tieren, pflegte sie und hatte Freude aneinander. Heute müsse man feststellen, daß in manchen Familien mit den Kinder schlimmer umgegangen werde wie mit den Viechern. Und da brauche man sich nicht zu wundern, wenn die Kinder aus solchen Familien so reagierten, wie damals die Pferde, die man schlecht behandelt hatte: daß sie nämlich zuschlugen! So wie zuletzt die Jugendlichen in den U-Bahnen.
Landrat Georg Hubers rechte Künstlerhand Gernot Sorgner würdigte die Künstlerin und ihre Werke. Zunächst bedankte er sich im Namen des Kunstvereins bei Landrat Georg Huber und Edeltraud Zecho für die tatkräftige Hilfe bei der Durchführung der Ausstellungen, die immer viel Arbeit machten, die man nicht sehen würde.
Alexandra Wolf wäre eine „Reisende in Sachen Pferd“, ging Gernot Sorgner auf die Künstlerin ein. Die aktive Reiterin hätte ihre Werke bereits mit den anderen Künstlern des Kunstvereins ausgestellt. Während die Bilder im Rondell des Aufganges die ganze Dynamik des Pferdes zeigten, stellten die Bilder im Obergeschoß das Skizzieren und Charakterisieren des Pferdes dar. Verschiedene Köpfe, Gangarten und Momentaufnahmen fügten sich zu den großen Bildern im Rondell zusammen. So erweiterten sich die Einzelbilder im Obergeschoß Bild für Bild und setzten Schritt für Schritt das gesamte Pferd zusammen. Dabei erscheinen manche Bilder fast wie Fotos, sind es aber doch nicht. Mit verschiedenen Maltechniken experimentiert sie und bringt das Pferd, das seit Menschengedenken ein Begleiter des Menschen und in der Kunst oft Symbol für etwas ist, immer neu auf die Leinwand. Durch die abstrahierenden Skizzen hätte sie die Bewegung umgesetzt in dynamische Darstellungen, die den natürlichen Bewegungsablauf so klar dargestellen, daß man erkennen könne, daß Alexandra Wolf eine Beziehung zu den Pferden habe.
Sie findet in den großen Werken zur Farbe, die psychisches und physisches Element wäre. Durch die Farben findet sie zum Betrachter. Er freue sich darüber, etwas anderes zeigen zu können und betonte nochmals, daß es wirklich nicht einfach wäre dieses Genre zu verarbeiten. Dabei dürfe man nicht meinen, sie hätte so einfach Farbe hingekleckst. Tatsächlich hätte sie ihre Seele hineingelegt.
Alexandra Wolf bedankte sich ihrerseits dafür, ausstellen zu dürfen. Sie freute sich über den zahlreichen Besuch und wünschte den Besuchern einen magischen Abend mit den Pferden.
Mit einem Glas Sekt oder Rotwein stießen Alexandra Wolf, Gernot Sorgner und Landrat Georg Huber und die anderen Gäste schließlich auf die Ausstellung an, die noch bis Ende März im Landratsamt zu sehen ist.
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"Hofmarksherrn und Bauersleut" - das Heimatbuch von Oberbergkirchen
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Neujahrsempfang von IGW und IVM in Mühldorf 4 24.01.08
Schon lange vor dem Empfang fanden sich die geladenen Gäste aus Wirtschaft, Politik und Banken im Foyer des Stadtsaales ein und tauschten sich bei einem Gläschen Sekt aus. Im Saal konnte Industrie- und Wirtschaftsverbundsvorsitzender Ulrich Burkhard dann die Gäste auf den Festvortrag einstimmen. Neben dem Direktor des Institutes der Deutschen Wirtschaft, Professor Dr. Michael Hüther konnte er Landrat Georg Huber, Bürgermeister Günther Knoblauch und Bürgermeister Siegfried Klika, MdL Hans Rambold und MdB Stephan Mayer sowie Staatssekretär Dr. Marcel Huber willkommen heißen.
Dann blickte er über den Tellerrand unserer Stadt hinaus und beschrieb unsere Region. Zusammen mit dem Chemiedreieck und der Industriestadt Waldkraiburg stellt unsere Region eine Wirtschaftsmacht dar. Dies zeige der Erfolg beim gemeinsamen Kampf für den Ausbau der Autobahn A94. Er freute sich darüber, in Bayern leben zu können, dem innovations- und technologiefreundlichsten Bundesland überhaupt, das dank der vorausschauenden Politik der Staatsregierung als erstes Land in der Bundesrepublik einen ausgewiesenen Haushalt ausweisen und mit dem Abbau der Schulden beginnen könne.
Er erinnerte er an verschiedene Ereignisse des vergangenen Jahres und kam schließlich auf den Kinofilm „Die schweren Jungs“, der die Geschichte der Olympiateilnahme zweier rivalisierender Bobmannschaften 1952 beschreibt, die erst spät in Oslo erkannt hätten, daß sie nur gemeinsam Erfolg haben könnten und schließlich die Goldmedaille im Viererbob gewinnen konnten.
Dann spannte er den Bogen zur Berliner Politik und verglich die beiden rivalisierenden Bobmannschaften des Films mit CDU/CSU und SPD, die gemeinsam in der großen Koalition regieren. Allerdings hätten die Bobfahrer 1952 die Goldmedaille gewonnen und er denke, für die Große Koalition werde es am Ende der Legislaturperiode nur für Blech reichen! Und das, obwohl mehr als 2/3 der Bevölkerung hinter der neuen Steuerfrau gestanden wären und diese somit alle Gestaltungsmöglichkeiten gehabt hätte. Die Regierungszeit der großen Koalition verglich er dann mit der Fahrt durch die Bobbahn. Aus Angst davor, aus dem „Atom-S“ der Bobbahn zu fliegen, wurde zum Beispiel die Energieversorgung gleich gar nicht in den Koalitionsvertrag aufgenommen. Zu allem überfluß verließe die Steuerfrau die Mannschaft immer wieder in Richtung Ausland um ja nicht links oder rechts anzubandeln.
Während die 19% höhere Anschubkraft noch für eine gute Zwischenzeit sorgte und die Rentenkurve gut gemeistert wurde, stellten sich auf der stark verkürzten ALG-Geraden deutliche Fahrfehler ein, die viel Schwung kosteten. Mindestlohnkreisel und Energie-S sorgten für weitere Reibungsverluste. Außerdem könne die Europäische Union während des Rennens den Verlauf der Bahn ändern. Es werde sich erst im Ziel zeigen, auf welchem Platz der Bob Deutschland I landen werde.
Dann verließ er den Bobsport und erinnerte an den Vortrag von Professor Opaschowski in Waldkraiburg, der in einem Vergleich meinte, man würde heute mit 200 Stundenkilometer ohne Licht fahren. Er aber denke, die Politik führe manchmal schon mit Licht, schalte es aber gern aus, wenn sie ein Hindernis entdecke. Sie hoffe, es wäre weit genug entfernt, um die nächste Wahl überstehen zu können. Wenn sie dann nach der Wahl das Licht wieder einschaltet, bleibt kaum mehr Zeit zum Ausweichen.
Er appellierte an die Politik, die Probleme der Zeit JETZT anzupacken und nicht erst, wenn es zu spät ist. Er appellierte an die Wirtschaft, Vorständen nachvollziehbare Gehälter zu zahlen und schlecht arbeitende Vorstandsmitglieder zur Veranwortung zu ziehen anstatt ihnen noch horrende Abfindungen zu zahlen. Er appellierte an die Gewerkschaften, den Aufschwung der vergangenen Jahre, der durch Augenmaß erzielt worden wäre, jetzt nicht durch zu hohe Forderungen wieder kaputt zu machen. Er appellierte an die Gesellschaft, den von Professor Opaschowski geforderten Wertewandel hin zur Familie mit Kindern zu vollziehen.
Als positiv denkender Mensch wäre er überzeugt, es wäre gemeinsam zu schaffen. Dies würde der Mittelstand seit Jahren vormachen. Daß es gemeinsam gelingen möge, Deutschland positiv weiter zu entwickeln, das wünschte er sich und allen Anwesenden.
Auch Bürgermeister Günther Knoblauch begrüßte die Teilnehmer und wünschte Gesundheit, Glück und Erfolg für 2008. Dann erinnerte er an die Ereignisse rund um die Autobahn A94 und freute sich, daß sich vor dem Verwaltungsgerichtshof schließlich der gesunde Menschenverstand durchgesetzt habe.
Dann blickte er auf die wirtschaftliche Situation unserer Region. Er denke, die Voraussetzungen wären sehr gut und ermöglichten eine positive weitere Entwicklung von Handel, Handwerk und Industrie. Er erachte es als wichtig, daß der Wirtschaftsraum geschlossen agieren würde. Nach außen müsse man zeigen, was hier in der Region abliefe. Es wäre dazu nötig, die Infrastruktur zu verbessern. Weil von selbst nichts passieren werde, müsse man aktiv mithelfen. Dabei könne es nicht sein, daß zum Beispiel bei der Elektrifizierung der Bahnstrecke, die Kommunen mitfinanzieren sollen. Nach innen bräuchte man die Hilfe der Wirtschaft bei der Ausbildung der Schüler. Die Wirtschaft müsse schon sagen, was die Kinder lernen sollen und was für Qualifikationen die Wirtschaft brauche.
Er denke aber, wenn alle sich einbrächten, könnte man gemeinsam diese Herausforderungen meistern. Die Kraft hierzu wünschte er den Anwesenden.
Landrat Georg Huber freute sich, mit Professor Dr. Michael Hüther einen so hochkarätigen Festredner im Landkreis begrüßen zu dürfen. Es wäre selten zu Jahresanfang so viel Optimismus zu beobachten, hätte die Presse kürzlich das Institut des Professor Hüther zitiert. Er denke, daß sich dieser positive Trend auch in unserer Region fortsetzen werde. Nachdem er einige Faktoren genannte hatte, die ihm zu dieser Meinung verhalfen, betonte er, der Landkreis würde sich als Partner der Wirtschaft verstehen, dessen Aufgabe es wäre, den Bestand an Betrieben zu sichern, Existenzgründern zu helfen und neue Investoren zu gewinnen. 2007 lag der Landkreis Mühldorf bei der Förderung von Unternehmen oberbayernweit auf dem zweiten Platz.
Die Verwaltung könne aber nur erfolgreich sein, wenn die Unternehmen die Aktivitäten mittragen würden. Das hätte in der Vergangenheit immer vorbildlich funktioniert. Für diese gute Zusammenarbeit bedankte er sich bei Unternehmen und Kammern und rief dazu auf, die begonnen Aktivitäten auch 2008 fortzusetzen.
Professor Dr. Michael Hüther bedankte sich zunächst für die Einladung nach Mühldorf. Er scherzte, sie würden noch sehen, ob es so eine gute Idee gewesen wäre, einen Ökonomen zu einem Neujahrsempfang einzuladen. Er scherzte weiter, die Faschingsdekoration überrasche ihn als Kölner nicht so sonderlich, allerdings könne er die Anwesenden beruhigen: In Köln gäbe es zwar viele Autobahnen, aber es mache keinen Unterschied, eine Autobahn NICHT zu haben – wie hier – oder eine Autobahn während der Hauptverkehrszeit als Parkplatz benützen zu müssen – wie sie dort.
Es wäre richtig, 16 von 45 Wirtschaftsverbänden in Deutschland hätten in einer Umfrage angegeben, sie wollten 2008 Beschäftigung aufbauen. Allerdings gäbe es Unwägbarkeiten in den Finanzmärkten, bei Deutschlands Chancen in den internationalen Märkten – Stichwort Nokia – und Unsicherheiten beim Fortgang der Wirtschaftspolitik, die eher orientierungslos agiert.
Dann wandte er sich dem zu, was nach seiner Meinung 2008 auf uns zu kommt. Er entschärfte seine Prognosen aber gleich im Vorfeld, indem er eine Anekdote aus dem zweiten Weltkrieg erzählte. Dennis Arrow, ein großer Ökonom und Nobelpreisträger diente in einer Marine-Wetter-Einheit. Nachdem er seinem Vorgesetzten meldete, es mache keinen Sinn, eine Wetterprognose für zwei Wochen im Voraus zu erstellen, antwortete dieser, er wisse, daß diese Prognose nichts tauge, er bräuchte sie aber zu Planungszwecken!
Prognosen wären also nur der Versuch, die Zukunft zu erkennen. Deutschland hätte in den vergangenen Jahren viele Investitionen erlebt. Mit 40,4 Millionen Beschäftigten hätte man einen historischen Höchststand erlebt, und könne praktisch von Vollbeschäftigung sprechen. Die Arbeitslosigkeit wäre so stark zurückgegangen, wie man es noch nie erlebt hätte. Entgegen aller Unkenrufe wäre gerade die Industrie erfolgreich. Somit könne man feststellen, der aktuelle Aufschwung wäre ein Aufschwung der Industrie. Damit stelle sich die Frage, womit man diesen Aufschwung erhalten könne. Dies sehe er in der Kundenorientierung und nicht in der Standardisierung. Wenn man dies ausbauen könne, erwarte er im Jahresdurchschnitt unter 3,5 Millionen Arbeitslose. Dieser Rückgang seit 2005 wäre nicht nur konjunkturell begründet. Er wäre andererseits verursacht von außergewöhnlich guten Rahmenbedingungen, die die Politik geschaffen hätte. Dazu gehöre eine gut ausgebaute Infrastruktur, geeignete Landesentwicklungsplanung und gut ausgebildete Arbeitskräfte. Nur die Verbindung all dieser Faktoren ermögliche einen Aufschwung wie den, den wir gerade erleben.
Diesen positiven Trend sehe er für 2008 nicht gefährdet. Er erwarte eine Steigerung der Wirtschaftsleistung um 1,9 % in 2008. Das wäre zwar weniger als 2007 aber keineswegs das Ende des Aufschwungs. Es wäre eine Dämpfung, die zur Stabilisierung führe, wie sie oft in solchen Phasen zu beobachten wäre.
Allerdings gäbe es Branchen, die vom allgemeinen Trend abgekoppelt wären wie zum Beispiel die Bauindustrie. Auch der private Konsum sollte anspringen, die Voraussetzungen dafür wären erfüllt.

Man dürfe aber auch die Risiken nicht außer Acht lassen: Der Fachkräftemangel beginne zum Wachstumsengpaß zu werden. Obwohl die Öffentlichkeit das kaum erkenne, gaben 2007 die Unternehmen in einer Umfrage an, es handle sich hierbei um die zweitstärkste Bedrohung nach Rohstoffpreisen.
Die Rohstoffpreise wären aber die größte Gefahr. So wäre zum Beispiel der Ölpreis abhängig von Spekulation und weltweit erheblich gestiegenem Verbrauch. Da die Unternehmen erhebliche Mengen Energie verbrauchten, stellten diese Kosten ein großes Risiko dar, dem sie nicht ausweichen könnten.
Eine weitere Gefahr stelle der starke Euro dar. Weil deutsche Unternehmen nicht für Billigprodukte bekannt wären sondern durch Qualität, spiele der starke Euro nicht mehr so eine große Rolle wie noch vor einigen Jahren.
Während man die Energiefrage lösen könne, müsse man beim Fachkräftemangel schnell handeln und ausländischen Fachkräften den Zuzug ermöglichen.
Die Bedrohung durch diese genannten Risiken übersteigt aber bei weitem die Krise auf den Finanzmärkten: Die gegenwärtige Kapitalmarktkrise hätten die Banken selbst zu verantworten, weil sie ohne das nötige Wissen und die nötige Kompetenz agiert hätten. Trotzdem wäre sie eine begrenzte Krise und gefährde die Fähigkeit der Banken zur Finanzierung der Wirtschaft nicht.
Dann blickte er auf die Wirtschaftspolitik der Regierung. In einer Phase solcher Unsicherheiten wäre es eine Pflicht der Bundesregierung, klare und deutliche Signale zu setzen. Leider müsse er feststellen, daß seit Sommer 2007 regelrechtes Chaos Einzug gehalten hätte. Orientierung fehle gänzlich, Werteorientierung sei nicht mehr festzustellen. Gegenwärtig liefe alles durcheinander. Der Kurs der Agenda 2010 hatte begonnen, Klarheit zu schaffen. Damals hätte man begonnen, die Rolle des Staates zurückzunehmen – gegenwärtig handle der Staat überall dort, wo er gar nicht gebraucht werde. Wie könne man erfolgreiche Reformen fortsetzen, von denen man selbst nicht überzeugt ist und die man schon wieder teilweise zurückgenommen hat? So könne man kein Unternehmen nicht führen und erst recht kein Land.
Es müsse aber auch zugestanden werden, daß die Regierung in Zeiten der Globalisierung vor ganz neuen Herausforderungen stehe. So wäre die Diskussion um Mindestlöhne ein Feld, aus dem sich der Staat heraushalten müsse. Obwohl verfassungsgemäß die Tarifparteien autonom wären und durch die jüngste Geschichte ihre Zukunftsfähigkeit bewiesen hätten greife die Bundesregierung ein uraltes Gesetz aus 1952 auf, das der Bundesregierung erlaube im Zweifelsfall Tarifverträge aufzuheben und somit in die Tarifautonomie einzugreifen.
Damit stünde zu befürchten, daß die Bundesregierung die Löhne danach festsetze, wieviel Steuern sie einnehmen wolle. Bei aller Diskussion über Mindestlöhne dürfe man nicht vergessen, daß von den 40,4 Millionen Beschäftigten in Deutschland maximal 100.000 unter dieses Gesetz fallen würden.
Solche Vorgänge außerhalb jeglicher Grundorientierung bereiteten ihm gegenwärtig Sorgen. Managergehälter, Abfindungen etc. wären Randthemen, die zu diskutieren nur von den eigentlichen Problemen ablenken würden.
Abschließend warnte er davor, den demographische Wandel als Gefahr zu sehen. Er wäre vielmehr eine Herausforderung für die Unternehmen in ihrer Personalpolitik umzudenken und in älteren Mitarbeitern anstelle gebrechlicher Senioren Erfahrung und Lebensweisheit zu sehen.
Bei allem wäre die Gesellschaft herausgefordert, ihre Verantwortung zu erkennen. Jeder für sich selbst und alle füreinander. Er zitierte Martin Luther, der sagte, jedermann wäre ein freier Mensch und niemandem untertan - jedermann wäre ein Knecht und jedermann untertan.

Ulrich Burkhard bedankte sich bei Professor Dr. Hüther dafür, daß er nur deshalb am Sonntag hier sprach, weil er in Mühldorf Verwandtschaft hätte und überreicht ein Buch über unseren Landkreis.

Dann nutzten die Gäste die Gelegenheit, bei einem Glas Sekt, einem Weißbier oder bei Häppchen die Vorträge zu diskutieren, ihre Erfahrungen auszutauschen oder auch die Prognosen für 2008 zu erörtern.

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Aktionsgemeinschaft Mühldorf fordert Abschaffung der Parkgebühren am Stadtplatz in Mühldorf: Hauptversammlung
Die Aktionsgemeinschaft ist die Vereinigung der Mühldorfer Geschäftsleute und Gewerbetreibenden. Darin sind vorwiegend Ladengeschäftsinhaber und Geschäftsführer aber auch Gastwirte, Ärzte und Dienstleister zusammengeschlossen, die ihre Leistungen direkt den Kunden anbieten. Die Aktionsgemeinschaft zählt etwa 70 Mitglieder. Christian Kühl und Christian Rädeke lenken im Vorstand. In den vergangenen Jahren veranstaltete die Aktionsgemeinschaft zum Beispiel das Bürgermeistergrillen, Mühldorf for Kids oder den Autokorso.
Nun stieß die Aktionsgemeinschaft mit ihrer Forderung nach kostenlosem Parken auf dem Stadtplatz auf breiter Front auf Unverständnis, weil sie in der Vergangenheit an der Einführung des gegenwärtigen Systems mit Parkscheinautomaten und Parkgebührenrückerstattung in den Geschäften selbst mitgewirkt hatte. Erst vor einigen Monaten waren Vorstand Christian Kühl und Bürgermeister Günther Knoblauch in einem Gespräch übereingekommen, das inzwischen bewährte System beizubehalten.
Die Hauptversammlung der Aktionsgemeinschaft im kleinen Nebenzimmer des Lodronhauses versprach also interessant zu werden.
Vorstand Christian Kühl hatte mit über 300 Einladungen für die Teilnahme an der Hauptversammlung geworben. Kaum 20 Mitglieder der Aktionsgemeinschaft kamen und so waren schließlich etwa gleich viel Bürgermeister, Stadträte, Parteien- und Pressevertreter in dem kleinen Raum wie Mitglieder der Aktionsgemeinschaft.
Zunächst erörterte er die Frage, ob Mühldorf eine Einkaufsstadt wäre und kam zu dem Schluß, daß die Attraktivität der Stadt als Einkaufsstadt gesteigert werden müsse. Dazu forderte er einerseits die Stärkung der Aktionsgemeinschaft durch Anwerbung zusätzlicher Mitglieder und andererseits die aktive Beteiligung der Mitglieder an der Arbeit , die derzeit hauptsächlich der Vorstand selbst leisten würde.
Das - seiner Ansicht nach - schwache Image als Einkaufsstadt begründete er damit, daß zum Beispiel Google mit dem Suchbegriff „Einkaufsstadt in Bayern“ Mühldorf erst auf Seite 5 liste, während Burghausen schon auf Seite 1 genannt werde. Er bemängelte, daß es in Mühldorf kein Zukunftskonzept gäbe.
Er forderte dazu die Angleichung der Ladenöffnungszeiten, die es dem Endverbraucher leichter machen würden, in den Geschäften Umsatz zu machen. Schließlich diktiere der Endverbraucher die Bedingungen. Nach kurzer Diskussion einigte man sich darauf, in einer Umfrage an alle Mitglieder die Öffnungszeit von 9 bis 18:30 Uhr, Samstags bis 18 Uhr vorzuschlagen.
Dann verwies er auf Forderungen aus dem Mitgliederkreis und unter Hinweis auf Neuötting, Burghausen, Waldkraiburg und die sogenannte „Grüne Wiese“ die Neuregelung der Parkgebühren in Mühldorf. Daß der Endverbraucher hier Parkgebühren entrichten müsse, stellten einen Wettbewerbsnachteil gegenüber diesen Städten dar. Der Endverbraucher würde lieber dorthin fahren, wo das Parken nichts koste. Die Parkgebührenrückerstattung die die Aktionsgemeinschaft zu tragen hätte, koste inzwischen richtig weh: 2007 hätte die Aktionsgemeinschaft etwa 1.100 € zu erstatten. Diese Regelung benachteilige Nichtmitglieder.
Nachdem die Freien Mühldorfer gefordert hätten, die ersten zwei Stunden Parkdauer kostenfrei zu machen, hätten sie beschlossen, die Freien Mühldorfer zu unterstützen. Er begründete dies wie folgt: (O-Ton: A weil ich keine Luste mehr habe...)
Daß sie die Freien Mühldorfer unterstützten habe nichts mit politischen Vorlieben zu tun sondern mit deren Forderung. Die Aktionsgemeinschaft als eingetragener Verein wäre politisch neutral. Hätte eine der anderen politischen Gruppierungen diese Forderung aufgestellt, hätten sie sie auch untersützt.
Sofort warfen Mitglieder mit deutlichen Worten dem Vorstand vor, hiermit in den Wahlkampf einzugreifen. Leider können wir wegen des Platzmangels in dem kleinen Raum Bürgermeister Günther Knoglauch nicht zeigen, der Christian Kühl heftig widersprach und Mangel an Gesprächswillen und Sachkenntnis vorwarf. (1:08:15:00) Der wiegelte ab und erteilte Stadtrat Rau das Wort: Oskar Rau zitierte aus den Stadtratsprotokolle und wies Punkt für Punkt nach, was geschehen war. Demnach hatte die Aktionsgemeinschaft im Oktober 2006 die heutige Situation zusammen mit dem Stadtrat beschlossen und seitdem als gut anerkannt.
Christian Kühl versuchte zu beschwichtigen und verwies alle Entscheidungen vor seinem Amtsantritt Ende Juni 2006 in die Vergangenheit – sie hätten mit ihm nichts zu tun.
Dann warf er Stadt und Stadträten mangelnde Bereitschaft zur Zusammenarbeit vor. Oskar Rau warf er vor, bis Montag Abend ein Mail noch nicht gelesen zu haben, das er ihm am Freitag gesandt hätte. Er kontrolliere die Empfänger seiner Mails, indem er sie mit einer Lesebestätigung versenden würde!!!!!!
Bürgermeister Günther Knoblauch protestierte heftig, nannte mehrere gemeinsame Gespräche über künftige Aktivitäten zur Förderung der Attraktivität der Einkaufsstadt Mühldorf und den kürzlich erschienen Parkflyer, den die Stadt mit finanziert hätte oder die Weihnachtsbeleuchtung, die die Stadt jedes Jahr 20.000€ kosten würden. Alles Beispiele für die hohe Kooperationsbereitschaft der Stadt. Er wäre sehr enttäuscht über die Art, wie er nun plötzlich hinten herum von solche Vorwürfen erfahren müsse.
Christian Kühl beschwichtigte erneut und betonte, die Aktionsgemeinschaft wolle keinen Krieg ausbrechen lassen, unterstütze aber die Aktion der Freien Mühldorfer trotzdem.
Auch Dr. Reinhard Wanka kritisierte die oberflächliche Art, wie die Aktionsgemeinschaft den Stadtrat informiere. Man dürfe auch Großmärkte am Stadtrand nicht mit Mühldorfs Stadtplatz vergleichen. Er gab zu bedenken, daß durch zwei Stunden kostenlos und die nächsten beiden Stunden kostenpflichtig Parken sich die Zahl parkender Autos pro Tag und damit der Kunden halbiere. Dies wäre wohl nicht im Interesse der Geschäftsleute.
Christian Kühl mußte zugeben: (O-Ton: Unwissenheit schützt vor Torheit nicht!)
Bürgermeister Günther Knoblauch meinte, es handle sich bei den Parkern noch immer um Kunden und nicht um Endverbraucher. Er unterstützte Dr. Wanka und schlug andere Regelungen vor, wie z. Bsp. den „Einkaufstaler“, den Geschäfte verteilten und den Kunden in Parkautomaten werfen könnten.
Stadtrat Dr. Klaus Zieglgänsberger von den Freien Mühldorfern griff seinerseits Bürgermeister Knoblauch an und sagte, es wäre kein guter Stil, daß er und die Stadträte diese Versammlung so stark dominierten und so vehement gegen das kostenlose Parken argumentierten. Er unterstellte die Absicht, Druck ausüben zu wollen. Außerdem sollten doch die Geschäftsleute selbst ihre Meinung sagen.
Auch Bürgermeisterkandidatin Ilse Preisinger-Sontag und Zweiter Bürgermeister Paul Schwarz sprachen sich gegen das kostenlose Parken aus. Als diese Regelung vor Jahren galt, herrschte Chaos. Freie Parkplätze gab es nicht. Sie schlug eine Kompromißlösung vor: 30 Minuten frei und dann kostenpflichtig. Auch sie forderte die Mitglieder auf, ihre Meinung zu sagen und nicht nur Christian Kühl reden zu lassen.
Nur drei Wortmeldungen aus dem Kreis der Mitglieder unterstützten den Vorschlag von Ilse Preisinger-Sontag, 30 Minuten kostenfrei parken zu lassen, kannten aber auch keinen Königsweg. Diese Lösung unterstützte auch Walter Kolb, der früher der Aktionsgemeinschaft vorstand. Sie würde in Traunstein sehr erfolgreich praktiziert und wäre mit geringem Aufwand realisierbar.
Abschließend ruderte Christian Kühl zurück und warb um die Zusammenarbeit mit Stadt und Stadtäten: (O-Ton: Vielleicht haben wir ....)
Als Ergebnis der mehr als zweistündigen kontroversen Diskussion nahme er mit: (O-Ton: Daß ein Handlungsbedarf da ist – welcher auch immer! )
Wir halten es für sehr bedenklich, wenn sich der Vorstand einer Interessenvertretung mitten im Wahlkampf auf die Seite einer politischen Partei stellt. Umso mehr, als die Kritik aus den eigenen Reihen zeigte, daß dies durch die Mitglieder nicht authorisiert war. Daß die Freien Mühldorfer diese Unterstützung gern aufgegriffen haben verwundert nicht wirklich.
Wir meinen aber auch, daß das offensichtliche Desinteresse der Mitglieder – es waren schließlich weniger als 30% anwesend - an der Arbeit der Vereinsführung Konsequenzen fordert. Umso mehr, als das leichtfertige und unbegründete Zerstören der bisherigen Vertrauensbasis zwischen Stadt und Aktionsgemeinschaft sicher Spuren hinterlassen wird. Alles in Allem eine äußerst unüberlegte und leichtfertige Aktion ohne jedes Fingerspitzengefühl.
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Wahlkampfauftakt der SPD in Mühldorf
Einige Kanidaten, einige Stadträte und einige Interessierte fanden sich im Ökonomiestadel ein umd dem Wahlkampfauftakt der Mühldorfer SPD beizuwohnen, den Fraktionsvorsitzender Werner Groß eröffnete. Nach seiner kurzen Eröffnung übergab er das Wort an Bürgermeister Günther Knoblauch. Der stellte eingangs fest, daß gegenwärtig von allen politischen Kräften allerlei Aktivitäten unternommen würden. Dies wäre in einer Demokratie legitim und würde sicher bis zum Wahltag so weiter gehen. Allerdings hielte er nichts davon, den politischen Gegner schlecht zu machen, weil man dadurch selbst nicht besser werde.
In den zurückliegenden 18 Jahren hätte sich die Stadt unter der SPD Stadtratsfraktion unter seiner Führung enorm weiterentwickelt. Nun ginge es darum, die Voraussetzungen zu schaffen, diese erfolgreiche Arbeit fortsetzen zu können. Bei allem Fortschritt hätten sie immer bewiesen, daß sie den Menschen in den Mittepunkt stellen würden und zwar alle Altersgruppen – vom Kleinkind bis zum Greis, vom Arbeitslosen bis zum Firmeninhaber. Sie hätten versucht, ihren Beitrag dazu zu leisten, daß sich in Mühldorf alle Bürger wohl fühlten.
Viele andere Städte beneideten uns um unseren Stadtplatz, unser Kulturprogramm und unsere Wirtschaft. Das alles wäre das Ergebnis harter Arbeit.
Es wäre schön, in Mühldorf zu leben, das wäre das schönste Lob, das er sich vorstellen könne. Daß dies so bliebe, müsse sich die Stadt kontinuierlich weiterentwickeln und immer rechtzeitig die richtigen Maßnahmen einleiten. Ein richtungsweisendes Grundstücksmodell, eine vorbildliche Stadtentwicklung müßten so fortgeführt werden.

Dann nannte er einige Themen, die seit seinem Amtsantritt 1990 erreicht worden sind.
Im Industriegebiet im Norden wären 40 bis 45 Firmen neu angesiedelt worden, die 1000 Arbeitsplätze böten, davon etwa 600 neue.
Derzeit verhandle er über die Neuansiedlung einer Firma, die 450 neue Arbeitsplätze nach Mühldorf brächte. Eine Entscheidung falle in den kommenden Wochen.
Mit Firma Fliegl aus Töging verhandle er weiter über deren Umzug nach Mühldorf.
Es gäbe in der Innenstadt 1.600 Parkplätze, von denen etwa 200 kostenpflichtig wären.
Die Automeile zeige, daß Unternehmen, die ihre Standorte sehr sorgfältig auswähle, sich in Mühldorf gut aufgehoben fühlten.
Um auch dem Personenkreis, der sich kein Eigenheim leisten kann, preiswerten Wohnraum bieten zu können, werde die Stadtbau mit Unterstützung der Stadt künftig verstärkt in den Wohnungsbau investieren. Diese Wochnungen subventioniere die Stadt mit 25.000 €, sollen unter 5 €/m² Miete kosten.
Bau und Ausbau von Autobahn und Bahnstrecke wären ohne seine Initiative als Vorsitzender des Vereins Ja-zur-A94 noch nicht geschehen.
Allerdings kritisierte er sehr das Vorgehen der Bahn, bei der trotz eindeutigen politischen Willens von Landes- und Bundesregierung keine Fortschritte zu beobachten wären. In einem Gespräch soll nun Klarheit geschaffen werden. Er lehnte aber gleichzeitig die Mitfinanzierung der Elektrifizierung der Bahnstrecke ab.
Der Volksfestbus hätte 2007 25.000 Gäste zum sicher Volksfest und sicher nach Hause gebracht hat – eine Erfolgsstory.
Mühldorf hätte das größte Angebot an Freizeiteinrichtungen weit und breit: Freibad, Hallenbad mit Sauna, Eisbahn, alles zu vernünftigen Preisen.
Arkaden, Bücherei, Musikschule, Bepflanzung, Kulturprogramm und Gastronomie zeigten die Attraktivität der Innenstadt und machten den Stadtplatz zu einem der schönsten in ganz Deutschland!
Ein Zeichen dafür: Es gäbe keine leerstehenden Ladengeschäfte, weder am Stadtplatz noch in den Seitengassen.
Das Altstadtfest koste zwar Leistungen des Bauhofes, mache Mühldorf aber durchschnittlich 30.000 Menschen bekannt. Diese Publicity würde andernfalls viel Geld kosten.
Die Verfügbarkeit von Parkplätzen eine Grundvoraussetzung, die durch das Parkplatzbewirtschaftungssystem erst möglich geworden wäre.
Mühldorf wäre durch das hochwertige Kulturprogramm zu DIE Kulturstadt der Region. Die Zahl der Besucher in Stadtsaal und Haberkasten zeige nicht nur die Bekanntheit sondern wäre auch ein wichtiger Faktor bei der Ansiedlung neuer Unternehmen.
Wenn er in die Zukunft blicke, werde es sicher auch darum gehen, wie die Mehrheiten im Stadtrat aussehen werden. Ob er dann als Bürgermeister – von seiner Wiederwahl gehe er aus – mit dem neuen Stadtrat vernünftig werde arbeiten können: (O-Ton: Das Kasperltheater....)
Den Schaden durch Auftragsstornierungen, Baustellenräumung, später Neuausschreibung und Schadensersatz bezifferte er auf 60.000 bis 70.000 EURO. Auch die Lärmschutzwand an der Pleiskirchenstraße hat durch Spielchen im Stadtrat 60.000 € mehr gekostet als veranschlagt. Bei der Hautschule hätte durch Verzögerungen im Stadtrat eine Million € mehr aufgewendet werden müssen als geplant.
Die Diskussion um die Verschuldung der Stadt verursache ihm Kopfschütteln. Alle Ausgaben wären im Stadtrat beschlossen worden. Diese Beschlüsse hatten alle Fraktionen mitgetragen. Bei der Schule hatte die SPD-Fraktion einen anderen Weg vorgeschlagen, der 10 Millionen € weniger Schulden bedeutet hätte. Die Stadtbau hätte für sich gebaut und an die Stadt vermietet. Das war mit dem Ministerium so vereinbart worden. Diese Lösung hat der Stadtrat nicht akzeptiert.

Dabei hätte er seit 18 Jahren bewiesen, daß seine Fraktion und er mit dem Geld verantwortlich wirtschaften können. So hätte er erst kürzlich vom Kämmerer Information erhalten, daß die Stadt 2007 anstatt der geplanten 15 Millionen EURO Darlehen für den Bau der Schule nur 10 Millionen aufnehmen muß. Die fünf Millionen konnten aus zusätzlichen Einnahmen gedeckt werden. Ein Drittel weniger Schulden als geplant – Beweis genug für gutes Wirtschaften.
Die Stadt wäre bestrebt allen Familien und Alleinerziehenden Kinderkrippenplätze anzubieten. Er wäre aber überzeugt, daß in der Kinder- und Jugendarbeit aber auch in der Familienbetreuung noch einiges getan werden müsse so stünde die Einführung einer Ganztagesbetreuung in Haupt- aber auch in der Grundschule zur Realisierung an.

Durch die Eröffnung der Hauptschule, die die SPD-Fraktion gegen starke Kritik im Stadtrat in der heutigen Form durchgesetzt hatte, wäre Mühldorf heute ein umfassendes Bildungszentrum geworden. Nicht umsonst wäre die neue Hauptschule nun als Pilotschule anerkannt worden.
Es gelte nun, die alte Hauptschule für die Nutzung durch die Grundschule umzubauen. Der Umbau soll sie auf den selben Stand bringen wie die neue Hauptschule. Dabei soll auch die Schule in Altmühldorf erhalten bleiben.
Für Renovierung und Zusammenlegung von Heilig-Geist-Spital und Caritas Altenheim. Wenn dies mit der Verschönerung der Stadt einherginge, könne man mit einer Städtebauförderung rechnen. Das vertrage aber keine langwierigen Diskussionen und Entscheidungsprozesse. Es dauere ohnehin lang genug, bis die einzelnen Leistungen vom Architekten bis zum Gärtner ausgeschrieben und Aufträge vergeben sind. Wenn man schnell entscheide, könnte man noch 2009 mit dem Bau beginnen.
Natürlich stünde die SPD-Fraktion auch hinter den Vereinen und den Hilfsorganisationen und wäre froh, sie in der Stadt zu haben. Auch das Rathaus hätte man zum bürgerfreundlichen Rathaus umfunktioniert und viele neue Leistungen eingeführt, wie den Erinnerungsbrief vor Ablauf des Reisepasses oder Personalausweises.
Die SPD-Fraktion arbeitet dafür, daß sich die Bürger und Bürgerinnen in der Stadt wohlfühlen. Um dies zu erreichen verfolge er eine Vielzahl von Aufgaben, die alle aufzuzählen unmöglich wäre. Wichtig wäre nur, daß er sich Tag und Nacht dafür einsetzen würde. Er denke, daß er das wirklich mache, hätte er während der zurückliegenden 18 Jahre bewiesen. Allerdings würde er sich freuen, wenn seine Fraktion im Stadtrat die Mehrheit erhalten würde. Damit würde sich vieles beschleunigen und billiger wäre es auch noch.
Dann stellte er die Kandidaten auf der Liste der SPD vor. Günther Knoblauch unterstrich, daß auf der Liste der SPD alle Altersgruppen vertreten wären, alle Stadteile, Männer und Frauen mit verschiedensten Kompetenzen sich zur Wahl stellten.

Wir wollen sie hier nur kurz zeigen, da wir sie vergangenen Sommer bei ihrer Nominierung schon ausführlich vorgestellt haben:
Auf Listenplatz 1 kandidiert er selbst.
Auf Listenplatz 2 Hans Liebl
Platz 3 Christa Schmidbauer
Platz 4 Werner Groß
Platz 5 Marianne Zollner
Platz 6 Alexander Pfeifer
Platz 7 Gertraud Faßer
Platz 8 Rainer Schratt
Platz 9 Claudia Heinrich
Platz 10 Gottfried Kirmeier
Platz 11 Elfriede Zehentmaier
Platz 12 Josef Wimmer
Platz 13 Günther Starzengruber
Platz 14 Dagmar Bauer
Platz 15 Fritz Killermann
Platz 16 Elke Cziczek
Platz 17 Werner Rausch
Platz 18 Dr. med. dent. Engelbert Heimhilger
Platz 19 Johannes Trä
Platz 20 Sabine Groß
Platz 21 Christine Knoblauch
Platz 22 Alfred Plöderl
Platz 23 Manfred Wimmer und
Platz 24 Christa Rußwurm

Er würde sich freuen, einige zusätzliche Sitze im Stadtrat gewinnen zu können, was vieles leichter und schneller machen würde. Er versprach nochmals, sich mit aller Kraft für seine Partei und die Stadt Mühldorf einsetzen zu wollen.

Fraktionsvorsitzender Werner Groß meinte, auch wenn die Wiederwahl des Bürgermeisters nicht in Frag stünde, wäre es doch dringend nötig, sich sehr für mehr Sitze für die Fraktion einzusetzen. Dies könnte viele Entscheidungen im Stadtrat beschleunigen und damit die Entwicklung der gesamten Stadt fördern. Er denke, mit der vorgelegten Liste stünden kompetente Kandidaten zur Wahl, die sich alle für Mühldorf einsetzen wollten.

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Der BRK-Kreisverband feiert: Ball im Haus der Kultur mit Orchester Ambros Seelos
Viele Sponsoren haben dazu beigetragen, eine große Tombola aufzubauen und mit Preisen zu bestücken, deren Wert von einigen Euro bis zu einem Wellnes-Wochenende für zwei Personen reichte. Und weil der Ball nun schon zum dritten Mal stattfand, und Ambros Seelos mit seinem Orchester die Musik machte, kamen Mitglieder und Freunde des BRK in großer Zahl. So konnte Kreisvorsitzende Susanne Engelmann eine lange Liste Gäste willkommen heissen. Zunächst aber eröffnete das Waldkraiburger Prinzepaar Lara I. und FAZET I (ääh nein schau bitte nach, ich find' den Text von KW0208 nicht mehr) den Ball mit ihrem Prinzenwalzern.
Dann überreichten sie Susanne Engelmann zusammen mit Waldburgia-Vorsitzendem Ludwig Krickl den diesjährigen Faschingsorden.
Sie begrüßte Bürgermeister Siegfried Klika und seine Gattin Helga, Mühldorfs Bürgermeister Günther Knoblauch, Kraiburgs Altbürgermeister Alois Schlagmann, SPD Landratskandidat Richard Fischer, BRK Geschäftsführer Marc Elsner und viele Geschäftsleute und Freunde des BRK und natürlich die zahlreichen Sponsoren.
Kreisgeschäftsführer Marc Elsner dankte Ambros Seelos dafür, daß er nun schon zum dritten Mal den Ball gestalten helfe. Er erläuterte, daß der Erlös des Balls und der Tombola helfe, die Rot-Kreuz-Shops in Mühldorf und in Altötting zu finanzieren. In beiden Shops helfen viele Ehrenamtliche BRK-ler etwa 600 bedürftige Menschen zu versorgen. Diese Hilfeleistung des BRK hätte sich hervorragend eingeführt, so daß ein dritter Shop in Neumarkt-St. Veit eröffnet werden wird. Er warb für den Kauf der Lose für die Tombola und versicherte nochmals, daß der Erlös aus dem Losverkauf ohne jegliche Abzüge den Shops zu Gute käme.
Abschließend dankte er Susanne Engelmann für ihre offene innovative Art und ließ ihr von ... einen großen Strauß Blumen überreichen.
Dann übernahm Ambros Seelos die Regie des Abends und forderte die Gäste zum Walzer auf die Tanzfläche. Die ließen sich nicht lange bitten und genossen die gute Musik.
Bürgermeister Siegfried Klika war zu spät auf die Bühne gekommen und mußte sein Grußwort nach der ersten Musikrunde beisteuern. Er hatte für diese Verzögerung seine Frau im Verdacht, die beabsichtigt haben, seine Rede kurz zu halten. Na ja, jedenfalls dankte er Susanne Engelmann für die Ausrichtung dieses Balls in Waldkraiburg und stellte fest, sie hätte ihn inzwischen zu einem gesellschaftlichen Ereignis gemacht, wofür er ihr Respekt zollte. Er freue sich besonders darüber, daß Ambros Seelos hier wäre, der in der Anfangszeit Waldkraiburgs oft gastiert hätte. Er freue sich auch, daß Mühldorfs Bürgermeister Günther Knoblauch da wäre. Das zeige, daß sie wirklich gemeinsam für die Region arbeiteten aber auch zur rechten Zeit miteinander feiern könnten.
Dann glänzte wieder das Orchester Ambros Seelos mit Sängerin Gloria Savah, deren Repertoire von Swing bis zu Tina Turner keine Wünsche offen ließ.
Die Stimmung im großen Saal des Hauses der Kultur war glänzend, als Susanne Engelmann und ihre Helfer damit begannen, Lose zu verkaufen. Zwei Euro kostete das Los und viele Ballbesucher griffen kräftig in die Losbehälter.
Inzwischen vergnügten sich die Ballbesucher beim Tanzen. Die einen wollten nicht vor unsere Kamera, die anderen legten eine heiße Sohle aufs Parkett.
Dann kamen auch schon die ersten Gewinner und holten ihre Preise ab.
Bürgermeister Günter Knoblauch mit Freie-Mühldorfer-Kandidatin Petra Knappe? Dabei dachten wir, Bürgermeister Günther Knoblauch würde die Freien Mühldorfer nicht einmal ignorieren!
Es wird halt doch nicht alles so heiß gegessen, wie's gekocht wird...
Stellt der Bierkrug mit dem Mühldorfer Wappen hier in Waldkraiburg kein Konfliktpotential dar?
Schließlich bildete sich eine Schlange vor der Tombola, so viele Besucher hatten gewonnen.
So schwer bepackt? Was sagt den Bernd Seelos dazu? Ordentlich abgesahnt?
Auch Petra Kanppe zählte zu den Gewinnern, genauso wie Bürgermeister Günther Knoblauch.
Essen Sie die (schlanke junge Frau mit Torte) selber?
Bei so vielen Gewinnen und Gewinnern wollte auch unsere Victoria nicht nachstehen und griff nach den Losen. Drei Lose, ein Treffer, ein Buch über Berlin.
Langsam leerten sich die Regale, die Gewinner konnten ihre Preise kaum tragen. Nur die Hauptpreise blieben stehen.
Der Auftritt des Waldkraiburger Rock-n-Roll und Boogie-Clubs „Hot-Socks“ sorgte für Kurzweil. Norbert Meindl und seine Truppe zeigten Boogie-Woogie. Als aktiver Rot-Kreuzler und Jugendausbilder freue er sich, hier tanzen zu dürfen. Er und seine Gattin Isabella und Ilse und Boogie-Woogie-Chef Dirk zeigten, warum das Tanzsport heißt, was sie zeigten.
Nachdem Susanne Engelmann sich für den Auftritt bedankte, kündigte Norbert Meindl an, daß die Hot-Socks ihre Gage (sprich Gaaaasche) dem BRK spenden würden. Allerdings möchte er – als früherer Jugendleiter – die Spende beim Jugendrotkreuz verwendet haben. Vorsorglich hatte er schon einmal ein Schild mit dem Namen des Vereins mitgebracht, um es an der Sponsorenwand anzubringen. Er hat an alles gedacht!
Dann fiel uns ein besonderes Tanzpaar auf: Mühldorfs Bürgermeistergattin Karin Martini-Knoblauch und Waldkraiburgs Bürgermeister Siegfried Klika. Das stimmt optimistisch für das Verhältnis unserer Städte.
Die Damen an der Tombola hatten die Arbeit eingestellt – ein verwaistes Sektglas und ein voller Topf mit Gewinnlosen zeugte davon. Aber die Hauptpreise waren immer noch da. Hat niemand sie gewonnen?
Zu vorgerückter Stunde zeichneten sich bei manchen Gästen erste Ermüdungserscheinungen ab, anderen heizte Ambros Seelos richtig ein.
Stadtmarketing-Geschäftsführer Markus Stern machte sich gerade über die kurz-vor-mitternächtlichen Weißwürste her, als das Orchester ein besonderes Lied anstimmte: „Ein Stern, der Deinen Namen trägt“
Dagegen hatten die Weißwürste keine Chance.
Auch als das Orchester einen Tango anstimmte, standen die Hauptpreise noch an ihrem Platz. Aber dann! Susanne Engelmann überreichte sie persönlich zusammen mit den Spendern an die glücklichen Gewinner.
Und nochmal die Hot-Socks mit Rock-n-Roll-Akrobatik, wurden dabei lautstark unterstützt und mit viel Applaus bedacht.
Als der Zeiger der Uhr über 24 Uhr hinweggedreht hatte, konnte Susanne Engelmann zwei Geburtstagskinder beglückwünschen. ... Steuer die so viel Arbeit in die Organisation des Balls gesteckt hatte und ... Fischer feierten und erhielten außer kleinen Geschenken je einen Strauß Blumen.
Später feierten die Gäste bis nach drei Uhr früh, andere sagen, noch länger.
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Tanzsportclub Weiß-Blau 70 feiert 10-jähriges Bestehen der Modern- und Jazztanzgruppe
Der Tanzsportclub Weiß-Blau 70 in Waldkraiburg feierte kürzlich mit einer großen Gala das 10-jährige Bestehen seiner Modern- und Jazz-Tanzgruppe. Hier einige Ausschnitte:
Um 19 Uhr sollte es losgehen. Allerdings hatte der TSC nicht mit so einem Andrang gerechnet. So dauerte es einige Zeit, bis die letzten Besucher auf den Rängen Platz genommen hatten. Was Bürgermeister Siegfried Klika und Gattin, Sportreferent Dietmar Heller, Kulturreferentin Gertrud Kesselgruber und Bürgermeisterkandidatin Susanne Engelmann und die fast 500 Zuschauer zwischen 4 und 80 Jahren dann zu sehen bekamen, ließ diese anfängliche Verzögerung aber schnell vergessen. Unter dem Motto „Tanzen ist wie Fliegen ohne Flügel“ zeigten die verschiedenen Gruppen des TSC ihr Können. Die jahrelange Übung und die professionelle Arbeitsweise ihrer Leiterin Corena (richtig mit „e“) Strecker-Beitzel und ihrer Übungsleiterinnen sah man an der Leichtigkeit der Auftritte. Als schwebten sie über die Bühne, so bewegten sich im Lauf des Abends 159 Mitglieder der Jazz- und ModernDance-Abteilung des Vereins 10-jährige Jubiläum der Sparte. Lassen Sie sich von den Bildern gefangen nehmen.

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