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Nr.
Thema LZ Archiv KW Ersch.
41
Politischer Aschermittwoch: Staatssekretär Dr. Marcel Huber zur Bildungspolitik
15:25
10 05.03.09
Schwindeggs CSU-Vorsitzender Martin Thalmaier konnte eine große Zahl CSU Mittglieder aus dem ganzen Landkreis begrüßen, darunter Landrat Georg Huber, stellvertretende Landrätin Eva Köhr, Kreistagsfraktionsvorsitzenden Anton Sterr, die Bürgermeister Siegfried Klika, Dr. Karl Dürner, Stefan Schalck und Thomas Einwang. Neben zahlreichen Lehrern waren auch JU Kreisvorsitzender Richard Huber und Mühldorfs Ortsvorsitzender Franz Strohmaier gekommen. Zuletzt begrüßte er Dr. Marcel Huber der neues aus der Bildungspolitik berichten wollte. Er meinte: (O-Ton: 8:36:45:08 „schau ma mal wia a se schlägt“)
IN der Bildungspolitik alles recht zu machen, wäre eine Kunst, die zu vollbringen nun in Dr. Marcel Hubers Hand läge. Aber auch die Wichtigkeit der Europawahl werde Thema sein. Darauf freue er sich.

Schwindeggs Bürgermeister Dr. Karl Dürner, dessen Stimme noch etwas angeschlagen war, meinte, es wäre eine große Ehre, dass der nun schon traditionelle politische Aschermittwoch in Schwindegg so gut besucht wäre. Gerade im westlichen Landkreis gibt es große Probleme mit der Hauptschule. Früher hätte man eine Teilhauptschule gehabt, nun wäre es nur noch eine Grundschule. Er dankte Dr. Marcel Huber für sein Kommen und dafür, dass er das Amt des Staatssekretärs im Kultusministerium angenommen hätte. Hier könne er wahrscheinlich mehr für die Region erreichen, als er dies als Landwirtschaftsminister hätte tun können.

Dr. Marcel Huber blickte zunächst zurück auf die Zeit der Kabinettsumbildung. Horst Seehofer wollte, dass er im Kabinett bleibt, was er als große Ehre erachte. Seine neue Aufgabe sehe er zwar als schwierig aber sehr interessant.

Im Umweltministerium waren die Fronten klar. Der Konflikt zwischen Landnutzern und Naturschützern war klar umrissen. Auch bei Umweltverschmutzung Kernkraft etc. war die Situation klar.

Im Bildungsbereich ist das ganz anders. Hier sind die Fronten keineswegs klar - gehen zum Teil in entgegengesetzte Richtungen. Interessenverbände, Elternverbände gehen mit einer Vehemenz aufeinander los, die ihm neu war. Außerdem ist er umzingelt von ideologischen Grundsatzpositionen, die ihre Vertreter oft nicht rational begründen können. (O-Ton: Des is hoit a so...)
Dazu kommen noch Kommunen, Verbände und Parteien. In dieses unübersichtliche Gefechtsfeld hätte er versucht, sich einzuarbeiten und eigene Meinungen zu bilden. Er beschrieb seine Erkenntnisse so: (O-Ton: 6 Jahre gemeinsame Grundschule ....) Jeder Vertreter dieser Konzepte kenne auch eine Schule irgendwo auf diesem Planeten, an der sich seine Ideen bewährt hätten. In der Bevölkerung herrsche das Bild vom Bildungsnotstand und Bildungsmangel, von verkrusteten Strukturen und dringendem Umstrukturierungsbedarf. Verschiedene Messiasse brächten dann super Lösungen vor.
Er frage sich, woher das komme. Sicher gäbe es Verbesserungsbedarf. Vielleicht trage die hektische Einführung der sechsstufigen Realschule, die überstürzte Einführung des achtjährigen Gymnasiums und die Teilhauptschulreform zur Entstehung dieses Bildes bei. Diese Maßnahmen wären schlecht gemacht gewesen und noch schlechter verkauft worden. Daraus resultiere diese Stimmung der Unzufriedenheit.
Erstaunlich wäre aber, dass trotz allem das bayerische Schulsystem in allen Vergleichstests in der Spitzengruppe in Europa angesiedelt ist. Eigentlich sollte man überhaupt nichts verändern. Die Verantwortung für die Bildung unserer Kinder zwinge aber, diesen Strömungen nachgeben zu müssen und das beste für die Kinder herauszufinden. Diese Verantwortung zwinge aber auch zu überlegten Maßnahmen. Aus diesem Grund haben sich Kultusminister Dr. Spaenle und er sich anfangs sehr viel Zeit gelassen: (O-Ton „Wir wollen es recht machen“ Im Mittelpunkt müsse weiter der Mensch stehen: Als Kind, als Schüler, als Jugendlicher aber auch die Lehrer und Eltern. Ihr Ziel wäre (O-Ton: „Qualität und Gerechtigkeit“ 8:49:40:00) An diesen Zielen wollen sie alle Maßnahmen ausrichten. Außerdem wollen sie Kontinuität. Die Reformen der vergangenen Jahre sollen erst einmal ihr Wirkung entfalten.
Und weil eben politischer Aschermittwoch wäre, wollte er auf prinzipielle Dinge eingehen. Weil es so eine Stimmung gebe – sogar innerhalb der CSU – es wäre gar nicht so schlecht, dass die CSU nicht mehr allein regieren könne, meinte er: (O-Ton: I find’s ned so guat – gscheid müahsam So hätte man es in der FDP mit Bildungs“experten“ zu tun, die die Hauptschule weghaben wollen. Die tun den ganzen Tag nichts anderes als dies zu betreiben, und das mache es richtig schwierig. Vieles, was in Kürze veröffentlicht würde, gäbe es ohne den massiven Druck der FDP nicht. Das wäre halt jetzt politische Realität aus der man das bestmögliche machen müsse. (O-Ton: Wo wir zuversichtlich sind...
Es wäre ihnen gelungen, das Bekenntnis zum gegliederten Schulwesen in den Koalitionsvertrag reinzuschreiben, auch wenn’s der FDP nicht gefallen hätte. Das wäre besonders für die Kooperationsmodelle Hauptschule-Realschule wichtig. Manchem wäre ganz recht, wenn dabei die Hauptschule wegfallen würde. (O-Ton: Klarer Punkt ... bleiben
Dann ging er auf Neuerungen in der Schulpolitik ein und behandelte diese bezogen auf die Schultypen:
Er mag den Begriff „G8“ nicht, das klinge so nach „G3“. Es wäre „das achtstufige bayerische Gymnasium“ das einen Wertbegriff darstellt. Leute mit einem bayerischen Abitur besitzen in Deutschland eine besondere Auszeichnung! Und auch wenn die Einführung des achstufigen Gymnasiums anfangs handwerklich schlecht gemacht worden ist, werde man das hinkriegen. Nach Kultusminister Schneider könne sich dieses Gymnasium sehen lassen. Besonders die neue Oberstufe wird praxisnäher. Wirschaft und Schule rücken näher zusammen. Junge Menschen können in Praxisseminaren schon einmal Erfahrung in späteren Berufen sammeln. Ausserdem gibt es Wissenschaftsseminare, die den jungen Menschen die Arbeit an Universitäten näherbringen soll.
Auch für den doppelten Abiturjahrgang 2011 bereite man sich vor: An den Hochschulen werden 38.000 neue Studienplätze geschaffen. Dazu brauche man 3.000 neue Hochschullehrer. Das alles koste 4 Milliarden Euro, eine gewaltige Summe. (O-Ton: wir werden uns bemühen....)
Zu den Realschulen meinte Staatssekretär Dr. Marcel Huber: Das R6 wäre DAS Erfolgsmodell schlechthin. Das zeige, dass 240.000 Schüler die 350 Realschulen besuchen würden. Schwierig wäre die Anwerbung neuer Lehrer und die Bereitstellung der nötigen Klassenräume. Aber auch das wird sich bessern, u. U. sogar mit dem Kooperationsmodell Hauptschule/Realschule.
Hauptschulen und Berufsschulen betrachte er ganz bewußt gemeinsam. Die Hauptschule wäre die berufsorientierende allgemeinbildende Schule, deren Ausbildung die Berufsschulen fortsetzten. Beide zusammen haben einen eigenen Charakter. Die Hauptschule wäre eine sehr erfolgreiche Schule, die ein Drittel der jungen Leute durchlaufe, die dann einen Beruf ergreifen würden. Solche Berufe werden dringend benötigt. (O-Ton: Ich lasse mir ... ) Um die Hauptschule zu stärken, gäbe es die Hauptschulinitiative, die in die richtige Richtung ginge und sehr gelungen wäre. Allerdings wäre es dringend nötig, die Qualität der Hauptschule und ihrer Abschlüsse besser in der Öffentlichkeit darstellen.
Allerdings bedinge die Hauptschulinitiative die Differenzierung der Lehrinhalte. Und damit haben kleinere Hauptschulen Probleme. Eine Lösung wären regionale Kooperationen zwischen kleineren Hauptschulen, die an „Runden Tischen“ vereinbart werden sollen. Im Landkreis Mühldorf sollen hier Pilotkooperationen eingerichtet werden. (O-Ton: Ich kann niemandem versprechen... 9:05:25:00
Die Grundschulen wären mit 480.000 Schülern in 2.800 Schulen die größte Schulart. Zwei Megathemen versuchten großen Trouble: Die Verlängerung der Grundschulzeit auf sechs Jahre und die Übertrittsproblematik. Sogar Wissenschaftler wären der Meinung, vier Jahre Grundschule wären genug. Auch er selbst erachte es für sinnvoll, nach vier Jahren Grundschule den besten Ausbildungsweg für die Kinder zu finden. Außerdem ermögliche die Durchlässigkeit des Schulsystems spätere Wechsel. Dies zeige sich an folgenden Zahlen: 43% der Studenten wären über das Gymnasium und andere 43% ohne das Gymnasium an die Hochschulen gekommen. Es wäre also falsch, davon zu reden, nach der vierten Klasse entscheide sich der Lebensweg der Kinder. Damit sollte es gelingen, den Druck vom Übertritt herauszunehmen. Allerdings zwingen Stimmungen und Ängste in der Bevölkerung dazu, einen Übertrittszeitraum festzulegen, etwa die fünften Klassen. Als besonders wichtig erachte er aber eine Schullaufbahnberatung, bei der auch das Thema Fachoberschule breiter bekannt werden würde.
Generell soll der Elternwille gestärkt werden. (O-Ton: Aus dem Rat der ....)
Dringend nötig wäre eine Änderung des Bildes in der Öffentlichkeit: Es müsste erkannt werden, dass die Bildungswege offen sind und gleichwertig.
Staatssekretär Dr. Marcel Huber erklärte, er wäre im Kultusministerium angetreten, die genannten Dinge zum Wohl der Kinder umzusetzen. Er wolle aber auch Ruhe ins Bildungssystem bringen, in dem sehr emotional und teilweise überzogen diskutiert werde. Man wolle an den bewährten Grundzügen festhalten und die richtigen Antworten auf Entwicklungen geben, die man nicht beeinflussen könne. Das Thema Integration müsse genau so bedacht werden wie Veränderungen in der Gesellschaft. So müsste dem Umstand der Berufstätigkeit beider Elternteile Rechnung getragen werden. Man versuche die Klassenstärken zu reduzieren und zusätzliche Lehrer anzustellen. Fortschritt gäbe es aber nur dann, wenn man wieder beginne, positiv über die Schule zu reden. Und dafür geben etwa die europaweiten Vergleichstests jeden Grund.
Anerkennung soll aber auch der Beruf des Lehrers finden, der sehr hohes Engagement erfordert.
In Finnland etwa wäre der Lehrerberuf gesellschaftlich höchst angesehen, obwohl er schlecht bezahlt wäre. Es wäre angebracht, diese Anerkennug auch unseren Lehrern entgegen zu bringen.
Es wäre auch sinnvoll, den Kindern ihre Ausbildung anzuerkennen und nicht ständig ihre Schule schlecht zu reden.
Dann ging Dr. Marcel Huber auf die Europawahl am 7. Juni ein: Auch wenn man das jedes Mal sage, wäre diese Wahl von besonderer Bedeutung. Zwar gäbe es viele negative Dinge aus Europa, aber auch viele positive. Da Europa ständig arbeitet, wäre es außerordentlich wichtig, unsere bayerischen Positionen einzubringen. Sollte dies nicht gelingen, würde Europa noch öfter über unsere Köpfe hinweg Dinge entscheiden, die wir gar nicht wollten. So wäre es von besonderer Bedeutung bayerische Vertreter ins Europaparlament entsenden zu können. Das aber ginge nur über die CSU. Und damit müsste die CSU bundesweit die 5%-Hürde überspringen. Deshalb forderte er alle auf, zur Wahl zu gehen und die bayerischen Vertreter ins Europaparlament zu wählen.
Er schloss, indem er den Zuhörern zurief: O-Ton: Packma’s o....
In der nachfolgenden Diskussion ging es natürlich um die Schulpolitik. Dabei drehte es sich um die Kooperationsmodelle für die Hauptschulen und Haupt- und Realschulen. Dabei verwahrten sich die Bürgermeister Dr. Karl Dürner und Thomas Einwang davor, in einer Kooperation der Hauptschulen ständig die Schüler herumkarren zu müssen. Außerdem befürchte er, dass diese Kooperationsmodelle die schleichende Schließung der Hauptschule in Buchbach wäre. Landrat Georg Huber warf ihnen vor, sie würden egoistisch nur auf ihre eigenen Interessen schauen, ohne die Interessen des Landkreises und besonders der Kinder zu bedenken.
Bürgermeister Thomas Einwang forderte ein Zeichen von der Staatsregierung, nötige Investitionen in die Hauptschule zu sichern und nicht Gefahr zu laufen, die Schule nächstes Jahr schließen zu müssen.
Staatssekretär Dr. Marcel Huber konnte die Befürchtungen entkräften. Es gäbe keine Kampagne zur Schließung von Hauptschulen. Allerdings müsse man schon wirtschaftlich arbeiten und Schulen schließen, die nicht einmal einen Zug zustande bringen.
Der politische Aschermittwoch in Schwindegg unterschied sich von dem, was man früher unter diesem Begriff verstand: Keine Kritik am politischen Gegner, keine Kraftausdrücke und kein überzeichnen der eigenen Leistungen. Trotz der teils kontroversen Diskussion war es eher eine politische Veranstaltung mit dem Ziel die hochschlagenden Wogen in der Bildungspolitik zu glätten und die Situation objektiv darzustellen. Die Informationen aus erster Hand nahmen die Zuhörer dankbar hin. Und dass es nebenbei noch ein hervorragendes Fischgericht gab, trug sicher auch zum Gelingen dieser politischen Aschermittwochsveranstaltung des CSU-Ortsverbandes, der JU und der Frauenunion bei.
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Initiative Regenbogen: Rockkonzert und Benefizball zu Gunsten von Balu und Sternstunden
12:00
Wegen des sehr schlechten Wetters war schon Skepsis aufgekommen. Schließlich kamen doch fast 500 Besucher zum Konzert von Quarterback, Woodhouse und Reckless. Bürgermeister Hans Schmidbauer aus Polling ließ es sich nicht nehmen, Quarterback aus Polling zu hören.
Quarterback-Bandleader Werner Emmerl begrüßte die Zuhörer und meinte dann, Regenbogen wäre auf irgendwelchem Mist gewachsen. Es hätte schon vieler Worte bedurft, ihn zu überreden, hier mitzumachen. O-Ton: Der Initiator von Regenbogen, der spinnt hoit a bissl. Der meint, das ginge alles so einfach. Dieses Energiebündel hätte sich einfach eingebildet, so etwas zu machen. Dann übergab er an Franz Prost und ergänzte, er spinnt hoit nur a bissl!
Initiator Franz Prost meinte, schließlich spinnen wir alle ein bisschen – und: (O-Ton: Lebe Begeisterung .... dann wird sich Begeisterung einstellen . Sie wollten die Zuhörer nun mit einem Rockkonzert begeistern. Am nächsten Tag wollte er die Gäste mit einem Ball begeistern, den es (O-Ton: in dieser Form in Deutschland noch nie gegeben hat)
Im Mittelpunkt zu stehen, wäre ein schönes Gefühl. Es gege aber auch Menschen, die nicht im Mittelpunkt stehen, weil sie alt, krank oder schwach sind. Diesen Menschen soll die Inititive Regenbogen einen Regenbogen zeigen. Und zwar Menschen in der Umgebung, bei denen jeder Euro auch wirklich ankommt. In kürzester Zeit hätte sich seit vergangenem Juni ein total begeistertes Kernteam gebildet, die daran mitarbeiten würden, Balu und Sternstunden des BR zu unterstützen. Ursula Krieger die Leiterin von Balu stellte dann ihre Initiative vor: Wir haben Balu mehrfach vorgestellt. Balu betreut krebskranke Kinder und ihre Familien. Dazu verwendet Balu die Spendengelder. Sie bedankte sich schon jetzt und ....
Dann stellte Franz Prost die Regenbogen-Tour an Hand einer Präsentation vor, die am 16. November 2008 ihren Anfang nahm.
Dann stellte er das begeisterte Kernteam und die Sponsoren vor.
Schließlich machte er die Bühne frei für Quarterback. Hier einige Ausschnitte.
Tags darauf sollte ein Benefizball stattfinden, wie es in ganz Deutschland noch keinen gegeben hat. Wieder begrüßte Werner Emmerl die Gäste und stellte dann den Moderator des Abends vor, der nicht einfach so aus der Umgebung käme, aus München, ursprünglich vom Bayerischen Rundfunk: Stephan Suchanek
Stephan Suchanek begrüßte die Gäste: (O-Ton: Grüß Gott zum Mühldorfer Stadtball! )
(O-Ton: Es ist fast voll besetzt...) Er begrüßte very important People: Von Sternstunden Julia Albertz, von Balu Ursula Krieger. Den Schirmherrn, Hans Rambold und den ehemaligen Olympiasieger Jens Steiningen. Er begrüßte aber auch Staatssekretär Dr. Marcel Huber, Bürgermeister Günther Knoblauch und Landrat Georg Huber und einige weitere Prominente. Dann begrüßte er eine besondere Persönlichkeit: 2:11:45 ... eine Ikone aus Mühldorf Franz Probst!
Dann erzählte Franz Prost, wie es zur Initiative Regenbogen kam: (O-Ton: Lebe Begeisterung ... Dies wäre eine seiner Lebensphilosophien. Und – im Mittelpunkt zu stehen – Sie wissen schon. Er wollte die Menschen begeistern mit einem Schwarz-Weiß-Ball der ganz besonderen Art, einem Ball, wie es in Deutschland noch keinen gegeben hätte. Und weil es Menschen gibt, die nicht im Mittelpunkt stehen können, wolle er diesen Menschen einen Regenbogen zeigen. Dazu veranstalte er eine ganze Reihe von Events, deren Erlöse Balu und Sternstunden zufließen würden. Ursula Krieger stellte wieder Balu vor und dankte für alle Spenden, deren sinnvolle Verwendung sie versprach. Dann beschrieb Stephan Suchanek die Aktion Sternstunden des Bayerischen Rundfunks.
Schließlich holte Franz Prost wieder das begeisterte Kernteam auf die Bühne und bedankte sich bei den Damen mit einem Strauß Blumen. Die Herren erhielten ein Geschenk.
Schließlich spielte Sunset Bulevard auf und die Gäste konnten das Tanzbein schwingen. Erst mit einem Walzer und dann mit guter Tanzmusik.
Die Mitglieder des Kernteams verkauften Lose zu je 5€. Allerdings wusste zu diesem Zeitpunkt noch niemand so genau, was es eigentlich zu gewinnen gibt. Am Tisch mit unseren Prominenten verkaufte Ursula Krieger selbst die Lose. Landrat Georg Huber und Dr. Marcel Huber griffen fleißig zu.
Gegen Mitternacht verriet Moderator Stephan Suchanek endlich, was es zu gewinnen gab. Es gab viele Gutscheine und Wellnessprodukte.
Das Highlight des Abends war der Auftritt der Inntalia. Die Dance-Nation zeigte ihren Showtanz, der heuer unter dem Titel „Full Moon“ eine dunkle Liebesgeschichte beschreibt, die – wie könnte es anders sein – gut endet.
Um Mitternacht hatten sich die Gästetische schon merklich geleert. Da zog Julia Albertz die Gewinner. Stephan Suchanek und Franz Prost riefen sie zu sich und verteilten die Gewinne. Den Hauptpreis erhielt Bastian Hanschk, ein 3.200 Euro teueres Wellness-Gerät einer österreichischen Firma.
Ein schwach besuchter Benefizball, der zeitweise einer Verkaufsveranstaltung glich, ging relativ früh zu Ende. Der Höhepunkt des Abends war der Auftritt der Dance-Nation, die zeigte, dass sie zu den besten Show-Tanzgruppen im Landkreis gehört. Wir freuen uns für Ursula Krieger und die Sternstunden, wenn sie dann im Herbst endlich den Erlös der Regenbogen-Tour in Empfang nehmen dürfen und wünschen der Tour viel Erfolg.
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Die Oberbayerische Schach-Einzelmeisterschaft in Mühldorf
7:05
So ein schönes Ambiente hätten sie noch nie gehabt, um eine Schachmeisterschaft auszurichten, meinte Turnierleiter Thomas Jörge, als er den Mühldorfer Stadtsaal sah.
Dann eröffnete die Stadtkapelle die kleine Eröffnungsfeier.
Die Spieler hatten sich schon für die ersten Partien bereit gemacht.
Nachdem den Teilnehmern die Stadt Mühldorf an Hand eines Videos vorgestellt worden war, begrüßte zweiter Bürgermeister Paul Schwarz und lud die Teilnehmer ein, die Stadt zu besuchen, etwa den Stadtplatz, das Rathaus oder das die Bücherei im historischen Kornkasten. Und weil sie schließlich zum Schachspielen hier wären, wollte er sich kurz fassen. Mühldorf und das Schachspiel hätten etwas gemeinsam: Mühldorf wäre im 10. Jahrhundert gegründet und das Schachspiel kam im 10. Jahrhundert aus dem Orient nach Europa. Dann wünschte er den Teilnehmern viel Glück und alles Gute.
Nach einer weiteren musikalischen Einlage der Stadtkapelle ging's los. Dann hieß es „Weiß beginnt, schwarz gewinnt“.
(Im Flüsterton lesen:) Ruhe sollte herrschen, Handys waren verboten und das Fotographieren nur während der ersten 15 Minuten erlaubt. In den nächsten Tagen war Köpfchen gefragt, Spielstrategien ausdenken und umsetzen, die Zeit einhalten und jeden Zug dokumentieren. Schon nach ein paar Zügen dauerte es lang, bis der nächste Zug erdacht war -------- s e h r lang!
Drei Tage später standen dann schon die Pokale und die Präsente bereit. Noch immer rauchten die Köpfe. Mit erstaunlicher Ausdauer saßen die Jugendlichen an ihren Brettern und konzentrierten sich auf jeden Zug. Manchen sah man die Strapazen an. Da wurde verständlich, warum Schachspielen als Sport anerkannt ist. Nach drei Stunden spielens erst fünf Figuren geschlagen: Da saßen sich wohl ebenbürtige Gegner gegenüber.
Herr Sauerwald, hier findet die oberbayerische Schach-Einzelmeisterschaft für 12 bis 18-jährige statt? (O-Ton)
Den Schachclub in Mühldorf gibt es ja noch nicht so SEHR lange? (O-Ton)
Was heißt Käsia? (O-Ton) Also ein bedeutungsschwangerer Name!
Wie kann man bei Ihnen mitmachen? (O-Ton)
Ist Ihr Verein das ganze Jahr über aktiv oder nur im Winter? (O-Ton)
Man nennt Schach das königliche Spiel. Kann jeder mitmachen? (O-Ton)
Wir gratulieren allen, die weitergekommen sind und wünschen viel Erfolg bei den bayerischen Meisterschaften. Die nächste Veranstaltung des Schachclubs sind die 7. Mühldorfer Schach-Open von 11. Bis 14. Juni im Saal des Turmbräugarten in Mühldorf.
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Zu Gast in Mühldorf: SPD-Europa-Spitzen-Kandidat Wolfgang Kreissl-Dörfler
14:20
45
"Haus sanieren - profitieren" Eine Beratungsinitiative der Bundesstiftung Umwelt. Jetzt bei der Handwerkskammer
6:20
Zum wiederholten Mal innerhalb weniger Tage luden die Landräte ins Landratsamt nach Altötting ein um die Initiative „Haus sanieren – profitieren“ vorzustellen. Landrat Erwin Schneider stellte fest, das Thema Energieeinsparung wäre trotz des gesunkenen Energiepreises noch immer ein wichtiges Thema. Gegenüber dem Herbst 2008 zahle Deutschland zwar jetzt 30 Milliarden Euro weniger für Öl, trotzdem müsse mit Blick auf die CO2-Bilanz weiter Energie eingespart werden. Um den eigenen Geldbeutel zu schonen gäbe es viele Möglichkeiten: Stand-by-Geräte ausschalten, aufs Auto verzichten, durch Steigerung der Effizienz durch Einbau einer neuen Heizung oder aber durch Dämmung der Häuser. Die Praxis zeige, dass es immer Verbesserungsmöglichkeiten gebe.
Die Bundesstiftung Umwelt – kurz BDU – stößt nun die Initiative an, im privaten Bereich Energie einzusparen. Dies wäre deshalb so wichtig, weil die privaten Haushalte genau so viel Energie benötigen wie die Industrie. 90% davon würden für Heizung und Warmwasserbereitung aufgewendet. Der Landkreis engagiere sich sehr für die Sanierung seiner Gebäude. So wurde am Aventinus-Gymnasium in Burghausen bereits etwas gemacht und auch am König-Carlman-Gymnasium wurde bereits gearbeitet. Nun wäre das Landratsamt in Altötting dran. Neben der Energieeinsparung lege man aber auch großen Wert auf die Nutzung regenerativer Energiequellen. So würden schon heute die genannen Schulen, das Hallenbad und das Krankenhaus, aber auch das Landratsamt mit regerativen Energieträgern, also CO2-neutral beheizt. Bei den Energiesprechtagen, die sehr gut angnommen werden, können sich schon heute Bürger über die Energieeinsparmöglichkeiten informiern. Er wünschte der Kampagne viel Erfolg und der Bevölkerung die Weitsicht, die nötig ist, sich auf langfristig steigende Energiepreise einzustellen.
Landrat Georg Huber nahm Bezug auf den Energieatlas, den der Landkreis Mühldorf vor einigen Monaten erstellt hatte und stellte fest, es wäre sehr schwierig, dieses Thema beim Bürger anzubringen. Er hoffte, dass diese Kampagne, bei der Handwerker zum Thema geschult würden, dazu geeignet wäre, das Bewußtsein der Menschen zu sensibilisieren. Auch Landrat Georg Huber warnte davor, die derzeitigen Energiepreise als Dauerzustand zu sehen. In Übereinstimmung mit seinem Kollegen Erwin Schneider aber auch mit renommierten Experten erwarte er steigende Energiepreise, die es sozial schwächeren Menschen schwierig machen werden, die Kosten für Heizung und Versorgung zu tragen. Er dankte der Handwerkskammer und den Energieberatern dafür, dass sie beitragen, das vorhandene Wissen in die Bevölkerung hineinzutragen. Er wäre sicher, dass die steigenden Heizkosten Renovierungen schon in 5 oder 10 Jahren bezahlt machten. Wohl würde sich dieses Bewußtsein in der Bevölkerung erst dann durchsetzen, wenn die Kosten an die Schmerzgrenze gingen. Mit ihren Aktivitäten würden sie aber versuchen, dies abzufedern.
Diese Aktion trüge dazu bei, die Handwerksbetriebe dahingehend zu qualifizieren, dass sie ihre Arbeit zusammen mit den Energieberatern neu ausrichten und gewerkübergreifend zusammenarbeiten.
Harald Zipfel -Dipl.-Ing. für Technischen Umweltschutz, Solarteur, Energieberater Regionalbetreuer der Deutschen Bundesstiftung Umwelt im Projekt "Haus sanieren - profitieren" dankte zunächst für die Einladung. Er erläuterte, dass seine Stiftung in ganz Deutschland Handwerker dazu ausbilde, einen Energiecheck durchzuführen. Dieser Energiecheck für ein Einfamilienhaus dauert etwa 15 Minuten und zeigt auf, in welchem Zustand das Haus ist und welche Maßnahmen durchgeführt werden müssten. „Haus sanieren – profitieren“ ist eine Beratungsoffensive, die dazu angetan ist, Betrieben vor Ort Aufträge zu verschaffen.
Die Initiative läuft bereits seit zwei Jahren und wurde bisher in Norddeutschland bekannt gemacht. Nun wäre Bayern dran, dann Sachsen und die restlichen Länder. Sind alle Länder bearbeitet, wird die Kampagne mit großem Werbeaufwand bundesweit bekannt gemacht. Alle weiteren Informationen gibt’s auf der Internetseite www.sanieren-profitieren.de.
Kreishandwerksmeister Sepp Eichner begrüßte die Initiative der Landratsämter und der Stiftung. Das Potential für die Gewerke wäre groß, so riet er allen Handwerksbetrieben, an den Schulungen teilzunehmen. Er wäre auch sicher, dass es noch Fördermöglichkeiten für Sanierungen gibt und diese Hausbesitzern den Einstieg in die Modernisierung ihrer Häuser noch schmackhafter machen werden.
Peter Pospischil, Energieberater aus Neuötting ergänzte, die Vorträge würden durch geschulte Energieberater durchgeführt, die schon jetzt gut mit den Handwerksbetrieben gut zusammenarbeiten. Allerdings gebe es schon heute ein Netz aus Energieberatern und Handwerkern, die gut zusammenarbeiten. Man wäre gut aufgestellt.
Abschließend rieten die Landräte, nicht nur auf die Amortisation von Sanierungsmaßnahmen zu schauen. Auch die geringeren Energiekosten und der Klimaschutz rechtfertigten die Maßnahmen. Man müsse es auch sportlich sehen. Außerdem spare man sich durch die Qualifizierung der Handwerker den Besuch von Handwerkern verschiedener Gewerke. Jeder Handwerker könnte nach der Schulung auch die Notwendigkeit von Maßnahmen anderer Fachbereiche beurteilen und so die Priorität der Arbeiten festlegen.
Die Kurse, die die Handwerkskammer in Mühldorf jeweils am Samstag anbietet, dauern etwa 4 Stunden und kosten 50€ pro Person.
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Zeugnisse bei der IHK-Akademie: Diesmal für sieben Personalfachkauffrauen
4:15
Um der Schulentlaßfeier den richtigen Rahmen zu geben, hatten sich neben den Schulleitern zahlreiche Vorstände und Ausbilder von Banken und Ausbildungsbetrieben in der Aula des beruflichen Schulzentrums eingefunden.
Zunächst eröffnete die Schulband unter Leitung von Thomas Löhner.
Schulleiter Ludwig Ecker meinte während es draußen stürme und schneie, wären sie ganz cool geblieben – irgendwie!
Er hätte im Internet nachgesehen, was an einem 17. Februar gechehen wäre. Da gäbe es nur zwei wichtige Ereignisse, das eine wäre 1981 die Geburt von Paris Hilton gewesen, das andere die Schulentlaßfeier am Mühldorfer BSZ. Obwohl er wegen des schlechten Wetters Ehrengäste entschuldigen musste, konnte er Landrat Georg Huber und IHK Gremiumsvorsitzende Ingrid Obermeier-Osl begrüßen. Dann verlas er eine lange Liste mit Namen von besonderen Gästen.
Er dankte allen für ihr Kommen, mit dem sie den Entlaßschülern die Ehre erweisen und so die gesamte Veranstaltung aufwerten würden. Sein Dank galt auch allen Lehrkräften und Ausbildern, die großen Anteil am erfolgreichen Abschluss der Schüler gehabt hätten.
Auch den Schülern dankte er für ihre Anstrengungen. Er wäre sicher, sie hätten ihr Bestes gegeben.
Seit September 2008 hätte das Berufliche Schulzentrum fast 100 Schüler mehr. Dies wäre ein Zeichen dafür, dass in Bayern wieder mehr ausgebildet würde, und zwar im dualen System, um das uns die Welt zu Recht beneide.
Wer selbst ausbilde, sichere seinem Betrieb die Basis für Stabilität, Qualität und Wachstum. Für die hohe Ausbildungsbereitschaft dankte er den Betrieben, verband diesen Dank aber mit der Bitte, die jungen Mitarbeiter nun nicht auf der Straße stehen zu lassen.
Heute scheiden die Absolventen aus dem Dualen System aus, in dem Schule und Betrieb Hand in Hand gehen. Wenn sie nun ins Leben hinausgingen, könnten sie vielleicht manches verlieren, niemals aber ihre Bildung, ihr Wissen und ihr Können. Es hieße, ein gut erlernter Beruf wäre mehr wert, als ein reiches Erbe. (O-Ton: Wenn man biedes hat isss auch ned schlecht – 2:43:54:20)
Sie sollten deshalb „Karriere durch Lehre“ machen. Den ersten Schritt dahin hätten sie bereits getan. Während es früher hieß „Was das Hänschen nicht lernt, lernt der Hans nimmermehr“ zwängen heute Globalisierung, Innovationsdruck und der demographische Wandel zum lebenslangen Lernen. Auch wenn nun die Lehrzeit vorbei wäre, ende die Lernzeit nie. Seit Siegfried Schneider Kultusminister war, gelte der Satz „Kein Abschluss ohne Anschluss“, was bedeute, dass man immer weiter lernen könne. Um den jungen Leuten dieses Weiterlernen zu ermöglichen, hätten sie ihnen entsprechende Kernkompetenz und die Werte vermittelt, auf denen die Gesellschaft aufbaue: Gegenseitige Achtung, Eigenverantwortung, Genauigkeit, Zuverlässigkeit, Freundlichkeit, Aufgeschlossenheit und Toleranz. Er wäre sehr stolz auf seine Schüler.
Weil er wisse, welche Leistung ihnen abverlangt worden ist, könne er den jungen Leuten zum Erreichten nur gratulieren. Nun wären sie auf ihrem Weg wieder einen weiteren Schritt vorwärts gegangen. Er schloss mit einem Zitat: (O-Ton: Wer will sucht Wege, wer nicht will, sucht Ausreden .Er wünschte ihnen, dass sie WOLLEN und so für die Zukunft alles Gute.
Oberstudiendirektor Wolfgang Gaigl von der Berufsschule 1 stellte fest, eine SchulAbschlussfeier wäre immer ein bedeutendes Ereignis im Leben eines Schülers. Er erinnerte sie daran, dass dieser Tag nicht das Ende ihrer Ausbildung wäre, vielmehr wäre er vergleichbar mit dem Ende der ersten Etappe. Als gut ausgebildete Fachleute bildeten sie nun das Fundament für ihre Betriebe, hätten aber auch die Grundlage für eine erfolgreiche persönliche Zukunft gelegt. Nun stünden ihnen alle Türen offen. Er rief sie auf, Mut zu haben, Neues anzupacken und Verantwortung zu übernehmen. Bis hin zum HochschulAbschluss stünden ihnen alle Wege offen. Nur wer die Herausforderungen annimmt, wird erfolgreich bestehen können. Auch er bedankte sich bei Lehrern, Ausbildern, IHK und Handwerkskammer, die alle ihren Anteil am Erfolg der jungen Leute hätten. Er gratulierte den Absolventen und wünschte ihnen alles erdenklich Gute.
Auch IHK-Gremiumsvorsitzende Ingrid Obermeier-Osl gratulierte den Absolventinnen und Absolventen. Diesen Abschluss zu erreichen, hätten sie viel Unterstützung von Eltern, Freunden, Schule und Betrieb erfahren. Dem Mittelstand dankte sie besonders, der nach wie vor die tragende Säule im dualen Ausbildungssystem wäre. Nur gemeinsam mit den Berufsschulen könnte dieses System so erfolgreich sein. Sie bat die Beteiligten, nicht nachzulassen. Etwa 500 ausbildende Unternehmen im Landkreis hätten erkannt, dass das Können ihrer Mitarbeiter ein entscheidender Faktor im internationalen Wettbewerb ist, besonders jetzt, in Krisenzeiten. Deshalb überprüfe die IHK laufend die Berufsbilder oder entwickle sogar neue. Damit gewährlsiete man, dass die Ausbildung immer auf dem neuesten Stand ist und sie so überall einen Arbeitsplatz finden können.
(O-Ton: Sie haben die optimalen Voraussetzungen.... )
Auch Ingrid Obermeier-Osl mahnte, nun nicht mit dem Lernen aufzuhören. Nur wer weiter lerne, hätte die Chance, die Zukunft des Landes erfolgreich mit zu gestalten. Sie gratulierte nochmals und wünschte viel Erfolg sowohl für ihren weiteren beruflichen als auch für ihren privaten Lebensweg.
Die Festrede hielt Landrat Georg Huber.
Er gratulierte den Absolventinnen und Absolventen zum Erreichten. Er wäre schon stolz darauf, welch aktive und fleissige junge Leute die beiden Berufsschulen verlassen und in die Wirtschaft hinausgehen. Das zeige, welches Gewicht die Wirtschaft auf die Ausbildung junger Leute lege.
Nur durch Disziplin, Fleiß, Ausdauer und intensiver Vorbereitung hätten sie die Prüfungen so gut bestehen können. Dabei hätten sie Unterstützung von vielen Seiten erfahren, denen er nun sehr dankte. Schulleiter, Lehrkräfte, Eltern und Ausbilder hätten zusammengeholfen, sie bis zum heutigen Tag zu bringen. Besonders dankte er den Ausbildungsbetrieben, die den jungen Leuten den Start ins Berufsleben erst ermöglicht haben. Dann wies er auf die Bildungsmesse Südostbayern hin, deren Durchführung zeige, wie hoch Wirtschaft und Gesellschaft die Priorität der Ausbildung einschätzen würden. Besonders die Teilnahme der Wirtschaft lasse ihn sehr positiv in die Zukunft schauen.
Auch wenn der Weg bis hier her nicht immer nur Freude bereitet hätte, stelle der heutige Tag nur ein Etappenziel dar. Für den weiteren Weg bilde ihre abgeschlossene Ausbildung eine solide Grundlage. Jetzt könnten sie etwas, und darauf dürften sie stolz sein. Dann forderte er sie eindringlich auf, die Bildungsmesse zu besuchen, sich dort über weitere Bildungsmöglichkeiten zu informieren und immer wissbegierig und offen für Neues zu bleiben. Nur wer sich ständig weiterbilde wird künftig seinen Arbeitsplatz erhalten und sichern können. Mit so einem Engagement trügen sie nicht nur zur Festigung der sozialen Marktwirtschaft bei sondern auch zur Stabilisierung unserer Gesellschaft und nicht zuletzt zum Erhalt des Wohlstandes in unserer Region bei.
Von John F. Kennedy stammt das Zitat: „Es gibt nur eines, was auf Dauer teurer ist, als Bildung: Keine Bildung“. Darin liegt viel Wahrheit. Landrat Georg Huber mahnte, die Erfordernis lebenslangen Lernens ernst zu nehmen. Er forderte aber auch dazu auf, die Bildungseinrichtungen besser zu vernetzen und aufeinander abzustimmen. Dies wäre nach seiner Meinung überlebenswichtig für die gesamte Region. Künftig würde sich die Wirtschaft nur noch dort niederlassen, wo sie weiterbildungswillige und motivierte Arbeitnehmer vorfinden wird.
In diesen innovativen, auf großer Gemeinschaft aufgebauten Räumen haben junge wie alte Menschen gute Lebensgrundlagen. In diesen Räumen werden auch zukünftig viele junge Menschen leben und weiter leben wollen. Und dann bräuchte man sich um die Überalterung der Gesellschaft keine Gedanken zu machen.

Um dies zu erreichen, arbeitet der Landkreis an der Vernetzung aller Erziehungs-, Bildungs-, Fort- und Weiterbildungseinrichtungen und hat gute Chancen als Bundes-Pilotlandkreis in das Projekt „Lernen vor Ort“ ausgewählt zu werden.

Abschließend gratulierte er ihnen nochmals zum Abschluss und sprach ihnen Mut und Kraft zu, ihre Zukunft aktiv anzupacken. Der Landkreis bräuchte solche kreative, fleissige, kritische und ideenreiche junge Leute, wie sie es wären. Auch wenn der Weg in die Zukunft nicht immer leicht werde, sollte Sie nur sich selbst treu sein und auch Hilfe annehmen. O-Ton gottes Segen!
Dann wurden die Staatspreise übergeben. Zunächst an die Absolventen der Berufsschule 1:
Rupert Heindl aus schloss die KfZ-Mechatroniker-Ausbildung mit der Note 1,0 ab. Er erhielt Urkunde und Staatspreis aus den Händen von Landrat Georg Huber, IHK-Gremiumsvorsitzender Ingrid Obermeier-Osl und Schulleiter Oberstudiendirektor Wolfgang Gaigl.
Einen weiteren Staatspreis für einen Zeugnisdurchschnitt von 1,0 erhielt Martin Schwenk. Mit 1,1 schloss Florian Karl seine Ausbildng zum Mechaniker für Land- und Baumaschinen ab.
Markus Rott beendete seine Ausbildung zum Tischler mit 1,1.
Weitere Staatspreise erhielten Andreas Wimmer und Adrian Kies. Den letzten überreichte Landrat Georg Huber an Johannes Liedl. Dann gabs ein Bild mit den Geehrten.
Die Staatspreise des Beruflichen Bildungszentrums übergab Oberstudiendirektor Ludwig Ecker zusammen mit Landrat und IHK Gremiumsvorsitzender. Zunächst an Evelyn Aumüller, die ihre Lehre zur Kauffrau im Einzelhandel mit 1,0 abschloss. Auch Astrid Berger schloss als Großhandelskauffrau mit 1,0 ab. Julia Starzer ist nun medizinische Fachangestellte. Auch sie schloss mit 1,0 ab.
Nun übergab Oberstudiendirektor Ludwig Ecker eine Reihe von Auszeichnungen der Schule. Zwischendurch entspann sich ein kurzer Zwist über die Renovierungsmittel des Landkreises, die auch andere Schulleiter für sich reklamierten. O-Ton Ecker: „Zerst kemman mia, unsane Fenster san von 1948!“ 8:17:00) Karin Berger erhielt eine Schulurkunde, sie war aber nicht gekommen. Für einen Noteschnitt von 1,28 erhielt Silvana Hagn eine Schulurkunde und ein Buchgeschenk. Daniela Wimmer schloss ihre Ausbildung zur Industriekauffrau ebenfalls mit 1,28 ab. Manuel Bumberger erlernte den Beruf des Bürokaufmanns und schloss mit 1,33 ab. Simone Held erlernte den Beruf der Großhandelskauffrau und schloss ebenfalls mit 1,33 ab. Verena Greißl wurde medizinische Fachangestellte und erzielte 1,43. Katharina Braun wurde Bürokauffrau. Auch sie erhielt für ihren Notenschnitt von 1,5 eine Schulurkunde und ein Buchgeschenk.
Nach einer musikalischen Einlage der Schulband trat Schülersprecherin Astrid Berger ans Mikrophon. Auch sie dankte allen Lehrkräften und Ausbildern in den Betrieben. Nun könnten sie optimistisch in die Zukunft blicken. Auch wenn es die Lehrer nicht immer leicht mit ihnen gehabt hätten, hätten sie sich doch immer wieder zusammengerauft. Der Beruf „Lehrer“ ist und bleibt eben immer eine Herausforderung! Dies hätte Professor Müller-Limrodt treffend formuliert: O-Ton: Der Lehrer hat die Aufgabe.... 19:38:00) Sie dankte den Lehrkräften, dass sie diese schwere Aufgabe übernommen hätten. Sie würden die Zeit an der Berufsschule in schöner Erinnerung behalten. Sicher ginge mancher traurig und nachdenklich in den neuen Lebensabschnitt.
Die Ausgabe der Zeugnisse untermalte die Schulband musikalisch.
Bevor man sich im Foyer der Schule zu Kaffee und Gebäck traf, heizte die Schlband noch einmal so richtig ein. Auch wir gratulieren allen Absolventen und wünschen viel Erfolg und Gottes reichen Segen für ihren weiteren Lebensweg.

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Empfang für U17 Deutsche Judo-Vize-Meisterin Laura Wirth in Töging
4:05
Recht kurzfristig hatte sich die Stadt Töging entschlossen, ihrer frisch gebackenen deutschen U17-Judo-Vizemeisterin einen Empfang im Rathaus auszurichten. Laura Wirth strahlte übers ganze Gesicht, als Bürgermeister Horst Krebes meinte, er wäre sehr stolz auf die junge Kämpferin. Zum Empfang hätte die Stadt die Familie von Laura Wirth eingeladen, aber auch die Vorsitzenden des Tus, die Fraktionssprecher im Stadtrat und die Alt-Judoka eingeladen. Die Stadt repräsentierten die Vorstände des Werberings.
Als langjähriger Vorstand des TuS Töging hätte er schon immer Freude gehabt an den Erfolgen der Judoka. Besonders die Ausflüge nach Ungarn wären ihm sehr in Erinnerung geblieben. Diese Ausflüge hätten die Freundschaft gefestigt und trügen zum Erhalt des Friedens in Europa bei.
Bei den Wettbewerben wäre er beeindruckt von der Disziplin, die diese Sportart erfordert.
Er freue sich auch sehr darüber, dass die kontinuierliche Jugendarbeit solche Erfolge möglich gemacht hat. Mit ihrem Ehrgeiz, ihrem Können und ihrem Fleiß wäre sie ein Vorbild für alle anderen Judoka aber auch für die ganze Stadt. Er gratulierte Laura Wirth zu diesem Erfolg.
Dann bemerkte er etwas flapsig: Man hätte sich beeilt, diesen Erfolg schnell zu würdigen, weil man einen zeitlichen Abstand zum Erfolg in der Europameisterschaft haben wollte.
Auch Sportreferent Hans-Werner Bauer zeigte sich stolz auf den Erfolg der jungen Sportlerin. Sie wäre die dritte Titelgewinnerin in der Geschichte dieser Sportart in Töging. Dieser Erfolg kämen nicht aus heiterem Himmel. Nach seinem Abtreten hätten Stefan Franzl und Walter Seemann binnen 10 Jahren die Jugend wieder an die bayerische und deutsche Spitze herangeführt. Er gratulierte Laura Wirth zu diesem Erfolg, wünschte ihr Glück auf dem weiteren Weg, vor allem aber, dass sie von Unfällen verschont bleibe.
Dann gratulierte Abteilungsleiter Sefan Franz, der Walter Seemann als Trainer vertrat. Er würdigte den Erfolg von Laura Wirth, die keine leichte Vorrunde gehabt hätte. Sie hätte der Reihe nach alle Spitzenleute der anderen Landesverbände aus dem Turnier geworfen, hätte ständig angegriffen und wäre schließlich nur Verena Büllesbach aus Großhadern unterlegen. Eine supertolle Leistung. Auch wenn der Tus ein kleiner Verein wäre, für Sieger wäre er allemal gut.
Werner Noske gratulierte als Vereinsvorsitzender und meinte, dieser Erfolg käme ihr selbst, dem Verein und der ganzen Stadt zu Gute. Er gratulierte aber auch der Judo-Abteilung, die sich durch ihre Kameradschaft auszeichne. Dann hatte er ein kleines Geschenk für sie.
Bürgermeister Horst Krebes überreicht zunächst einen Strauß Blumen und dann eine symbolische Flasche Sekt, die mit den Geschenken dekoriert war: Eine Familien-Jahreskarte fürs Schwimmbad und einen Gutschein für ein Konzert überall – na ja, vielleicht nicht gerade in Australien!
Abschließend bedankte sich Laura Wirth für die vielen Ehrungen. Besonders aber bei ihren Trainern, ohne die dieser Erfolg nicht möglich gewesen wäre. Sie dankte aber auch der Judo-Abteilung, die ihr alle Unterstützung zukommen ließ und diesen Erfolg erst möglich gemacht hatte.
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Das 8. Benefizkonzert von Sepp Eibelsgrubers Freunden der Blasmusik: 35.000 Euro Spendensumme voll! 20:20 11 14.03.09
VO Bis auf den Hof hinaus standen die Zuhörer zeitweise an, um Eintrittskarten zu bekommen. Dabei war an der Abendkasse nur noch ein kleiner Rest der Karten verfügbar. Gastwirt Zens hatte schon etwas mehr als die maximale Anzahl Besucher in seinem Saal untergebracht. So war es dann schon sehr voll, und wir konnten kaum verhndern, dass uns immer wieder Leute ins Bild liefen. Natürlich war Neumarkts Bürgermeister Erwin Baumgartner gekommen und auch CSU Kreisvorsitzender und Staatssekretär Dr. Marcel Huber hatte es sich nicht nehmen lassen, dabei zu sein. Erstmals war Dr. Irene Schmid dabei, die Leiterin der Station „Intern 3“ der Haunerschen Kinderklinik (1:36:39:12), der Abteilung, der der Spendenerlös zu Gute kommt. Neben zahlreichen Mitgliedern des Neumarkter Stadtrates waren zahlreiche Vertreter von Blaskapellen aus der näheren oder weiteren Umgebung gekommen. Seit dem ersten Benefizkonzert der Freunde der Blasmusik 2002 waren so mehr als 31.500€ zusammengekommen. An diesem Abend sollte die Grenze von 35.000 € fallen.
Mit der Olka-Polka nahm das Konzert einen schwungvollen Anfang.
Dann meinte Sepp Eiblsgruber, Blasmusik wäre lebendig, jung und frisch. Außerdem erlebten sie heute „Flat-Rate-Blasmusik“: Einmal zahlen – stundenlang hören!
Dann ging's weiter mit dem Panorama-Marsch. (51:14:00)
Als nächstes der Sissy-Walzer (56:00:00) In der zwischenzeit notierten die Helferinnen die Anzahl der Gäste und fotografierten, was die Kamera hergab.
Sepp Eiblsgruber Dr. Irene Schmid, die sicher ihre Probleme gehabt hätte, nach Hofthambach zu finden. Auch um den Besuch Dr. Marcel Hubers hätte er sich vor drei Wochen sehr gesorgt, weil der Posten des Bundewirtschaftsministers vakant geworden war.
Nun gaben Hans Stadler und Josef Demberger mit „Frieden in allen Herzen“ die erste Soloeinlage.
Und weil an diesem Abend die Polka im Mittelpunkt stehen sollte: Die Wongelitzka Polka.
Zwei Trompter, wie sie unterschiedlicher kaum sein könnten, Fred Hirschberger und Josef Asanger, spielten „Gloriole“ von Adam Houdek.
Nach einer weiteren Polka trat Robert Leitl als nächster Solist Robert Leitl an, um seinem Horn Adam Houdek’s Stück „Himmlisch“ zu entlocken.
Dann konnte Sepp Eiblsgruber verkünden, dass 405 Zuhörer nun schon über 3.100 Euro bezahlt hätten. Noch 384 Euro und die 35.000 Euro wären voll.
Weiter ging's mit einer Polka. Bemerkenswert war heuer die Unruhe im Saal.
Dann bedankte sich Sepp Eibl für die Unterstützung von Brauerei und Wirtsfamilie, die sie während der Proben bewirtet und frei gehalten hatten. Ein Prosit...
Zum nächsten Stück ging Sepp Eiblsgruber in Deckung! Mit futuristischen Sonnenbrillen traten nun Fred Hirschberger und Andreas Marsmann an: Fandango! (O-Ton: (1:40:00:00) Anschnallen – jetzt geht’s los) Die ersten „Zugabe“-Rufe! Das ging aber nicht und so gabs einen Schluck Bock-Bier.
„Unser Elternhaus“, das Duett mit Daniela Haider folgte.
Dann war das Etappenziel erreicht: Durch die 500€-Spende von Frau Gabriele Pöllmann aus München waren die 35.000€ beisammen.
Die UWG in Neumarkt hatte im Fasching im Fitneßstüberl gespendet. Das Sparschwein mit den Spenden erhielt Sepp Eiblsgruber jetzt.
Dann brillierte Martin Stadler zum ersten Mal: Mit der Posaune.
(Lustig lesen:) Die Zugabe war dann etwas zu viel für den jungen Andi. Er musste eine Pause einlegen. Aber dann ging's wieder, auch wenn Sepp Eiblsgruber schon einen Blick auf seine Taschenuhr warf.
In der Pause haben wir mit Sepp Eiblsgruber gesprochen: Das 8. Benefizkonzert und 35.000€ Spenden gesammelt. Geht’s wieder an die Haunersche Kinderklinik? (O-Ton 1:59:06:24)
Der Besuch ist gigantisch! (O-Ton )
Das Programm ist abwechslungsreich wie immer. Heuer gibt’s viel Polka? (O-ton)
Und eine Überraschung gibt’s auch noch? (O-Ton)
Und wenn man zurückrechnet und ein jährliches Spendenaufkommen von etwa 6.500 € rechnet, stellt sich die Frage, wie weit wir nächstes Jahr sein werden? (O-Ton)
Dann wünschen wir, dass das Spendenkonto so weiterwächst (O-Ton)
Herr Staatssekretär, wie sehen Sie dieses Konzert? (O-Ton )
Und Sepp Eiblsgruber garntiert ohnehin für höchsten Blasmusikgenuß? (O-Ton)
Also ist um die Pflege der Tradition unserer Blasmusik nicht zu fürchten? (O-Ton)
Dann ging's weiter mit der Flat-Rate-Blasmusik. Und gleich wieder mit einer Polka von Franz Sprenzinger. Allerdings war es nicht leicht für die Musiker, die Aufmerksamkeit der Zuhörer wieder auf sich zu lenken.
Dann ging's eher modern weiter: Mit der Bohamian Rhapsody von Queen. Während der nächsten Polka brachten die Assistentinnen die Torte, die dann versteigert werden sollte. Stilecht hatte Sepp Eiblsgruber einen Hammer. Es ging los mit 50 Euro, nach einem kurzen Bietergefecht verzog erst einer das Gesicht: Fred Hirschberger. Sein Sohn hatte 110 Euro geboten. Aber das war noch nicht das letzte Gebot. Er ersteigerte die Torte für 160 Euro!
Dann gabs ein Stück zum Mitsingen aus Österreich: „Dem Land Tirol die Treue“.
Ein Lied von Reinhard Fendrich folgte: „Weilst a Herz hast wia a Bergwerk“
Ein besonderes Stück folgte dann. Anhand der Begleitung sollten die Zuhörer erst erraten, was kommen würde. „Die Wildsau“ Markus Mayer zeigte, was in so einer Tuba drinsteckt.
Und weils noch nicht reichte, setzte er noch eins drauf.
Dann wagte sich Sepp Eiblsgruber erstmals an ein Lied von Jose Feliciano: „Amor“ Pfarrer Eisenmann, der des Spanischen mächtig ist, meinte hinterher, es hätte schon gepaßt.
Dann beschrieb Sepp Eiblsgruber seine Eindrücke von den kranken Kindern in der Haunerschen Kinderklinik und die Hilfe, die er mit den Spendenerträgen dort leisten kann.
Durch die Spenden konnte das Angebot einer Musiktherapie weiter finanziert werden.
Er unterstrich, dass hier die Spenden zu 100% den bedürftigen Kindern zu Gute kommen. Er dankte allen Mitwirkenden, die zum Gelingen des Konzerts beigetragen haben. Sie alle hätten ihren Anteil am Erfolg und an der Hilfe, die sie dann gemeinsam mit Bürgermeister Erwin Baumgartner nach München bringen könne.
Weiter ging's dann mit Karel Gott’s „Ein Tag voll Sonnenschein“ Er sang im Duett mit ...
Dann musste der Wirt auch wieder einmal zu seinem Recht kommen. (Anfang Teil II)
Eine besondere Nummer folgte dann: Alexander Petz mit „Just a Gigolo“ Da wars zeitweise eng auf der Bühne!
Ein zweites Mal Martin Stadler. Jetzt könnte er spielen, was er wolle... „Hej Jude“ von den Beatles.
Nach einer weiteren Zugabe ging ein Konzert zu Ende, das einen Spendenertrag von über 4.200 Euro erbracht hat. Das Konzert schloss der Bayerische Defiliermarsch.
Wir haben mit der Leiterin der Abteilung Intern 3, Frau Dr. Irene Schmid über ihre Eindrücke von dem Konzert gesprochen. (O-ton:
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Blasmusikprojekttag im Haus Sudetenland in Waldkraiburg
7:12
12 21.03.09
Schon von weitem konnte man hören, was an diesem Samstag im Haus Sudetenland in Waldkraiburg los war. Von überall her drangen Blasmusikklänge auf den Besucher ein.
In fünf Gruppen lernten Musiker aller Altersgruppen und aller Gattungen bayerische Blasmusik kennen. Kreisheimatmusikpfleger Dr. Reinhard Baumgartner hatte namhafte Musiker gewinnen können um die jungen Leute zu unterrichten.
Sepp Eiblsgruber etwa lehrte die kleine dörfliche Blasmusik.
Bei Karl Edelmann dagegen die große bayerische Blasmusik.
Weitere Gruppen widmeten sich der bayerischen Tanzlusi, dem Weisenblasen und der Bläsermusik zu geistlichen Anlässen und dem Gottesdienstgebrauch.
Eine Ausstellung von Musikinstrumenten und von Noten umrahmten den Projekttag, den Kreisheimat Musik- und Brauchtumspflege des Landkreises zusammen mit dem Musikbund Ober-Niederbayern veranstaltet hatte. Wir haben mit Kreisheimat-Musik- und Brauchtumpfleger Dr. Reinhard Baumgartner gesprochen. Wieviel Teilnehmer machen heute mit? (O-Ton)
Und da sind alle Generationen vertreten? (O-Ton)
Aber sie lernen ja auch etwas! (O-Ton)
Und später können die Teilnehmer das erlernte in ihren Kapellen weitergeben. (O-Ton)
Für jeden Anlass! (O-Ton)
dass die Blasmusik heute auch moderne Musik spielt, haben wir zuletzt auf dem Benefizkonzert von Sepp Eibelsgruber erlebt. Lernen die Teilnehmer hier auch moderne Musik? (O-Ton)
50
Die Führung des VfL Waldkraiburg zum Start der Rückrunde in der Bezirksliga Ost
9:23
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BS1 verabschiedet 100 Mechatroniker: Ein Rekordjahrgang
10:20
Noch letzte Hand legte Innungsobermeister Karl Burghart an um die Geschenke für die Vergabe vorzubereiten. Neben Buchpreisen gab es auch wertvolle Sachpreise. Schließlich hatte der diesjährige Abschlussjahrgang bessere Ergebnisse erzielt als frühere.
Die Lehrerband eröffnete die Freisprechungsfeier zu der neben den Absolventen auch ihre Eltern und zahlreiche Vertreter der Ausbildungsbetriebe gekommen waren.
KFZ-Ausbildungsleiter Oberstudienrat August Deinböck begrüßte die Gäste mit zwei Fotos: So sieht ein Lehrling aus, der gerade ausgelernt hat, und so ein Lehrer und Ausbilder, der seine Schüler abgeben muss, die ihm ans Herz gewachsen waren. Aber auch deshalb, weil einige ihre Prüfung nicht bestanden und einige gar nicht erst angetreten waren.
Dann begrüßte er die Ehrengäste, unter denen neben zweitem Bürgermeister Paul Schwarz auch Kreishandwerksmeister Sepp Eichner und denen der Leiter des Bildungszentrums der Handwerkskammer Jochen Englmeier waren. Reinhard Deinböck vertrat Landrat Georg Huber.
Oberstudiendirektor Wolfgang Gaigl, erst seit Schuljahresbeginn an der Berufsschule, freute sich sehr, so viele ehemalige Schüler begrüßen zu dürfen. Vor dreieinhalb Jahren hätten sie diesen Weg begonnen, den sie nun mit dem Bestehen der Gesellenprüfung zu Ende bringen. Er lobte die teils hervorragenden Ergebnisse, die nur durch die gemeinsamen Anstrengungen von Schüler, Lehrern und Ausbildungsbetrieben möglich geworden sind. Deshalb dankte er den Lehrern, den Ausbildern, den Betrieben, der Handwerkskammer sowie der Kraftfahrzeuginnung für die stets gute Zusammenarbeit. Aber auch dem Landkreis Mühldorf galt sein Dank, der die Ausstattung der Schule immer im Auge habe.
An die Absolventen gewandt meinte er, auch wenn sie nun dieses Etappenziel erreicht hätten, dürften sie nich aufhören zu lernen. Nur wenn sie sich kontinuierlich weiterbilden würden, könnten sie die Herausforderungen der Gesellschaft meistern. Dann gratulierte er zur bestandenen Gesellenprüfung und wünschte ihnen alles Gute und viel Glück. (In diesem Moment ist unser lieber Czick zum letzten Mal zu mir gekommen.....  Er ist mir dann später ein paar Mal durchs Bild gelaufen..... )
Nach der „Sentimental Journey“ der Lehrerband trat Reinhard Deinböck ans Pult. „Ohne Fleiß kein Preis“, das gelte für sie nicht, die sie heute ihre Zeugnisse in Empfang nehmen könnten. dass sich das Lernen und der Fleiß lohne und auch noch Spaß mache, das hätten viele von ihnen in den zurückliegenden dreieinhalb Jahren erfahren können. Im Namen von Landrat Georg Huber dankte er allen Beteiligten dafür, dass sie die jungen Leute bis zu diesem Tag gebracht hätten. Sicher stünden noch viele Herausforderungen vor ihnen. Mit der abgeschlossenen Berufsausbildung hätten sie aber die beste Grundlage geschaffen, diese zu meistern. Auch wenn das Leben nicht immer nur aufregend und abwechslungsreich wäre, gelte es, Langmut und Durchhaltevermögen zu beweisen. Es lohne sich auf jeden Fall. Heute könnten sie stolz auf sich sein, auch der Landkreis wäre stolz auf sie und auf seine Berufsschule.
Er lud alle ein, sich auf der Bildungsmesse Süd-Ostbayern über Fortbildungsangebote zu informieren und stellte ihnen die Weiterbildungsmöglichkeiten vor, die sie bis zum Hochschulstudium führen können.
Er rief sie auf, auch in Zukunft wach, neugierig und aufmerksam zu bleiben, dann würden sie ihr Leben schon meistern. Der Landkreis bräuchte kritische und gut ausgebildete junge Leute. Er wünschte ihnen alles Gute für die Zukunft und viel Erfolg.
Dann überreichten August Deinböck, Reinhard Deinböck und Schulleiter Wolfgang Gaigl zunächst kleine Geschenke an die Absolventen, die bereits vor einigen Wochen am Beruflichen Schulzentrum mit einem Staatspreis geehrt wurden. Dies sind: Rupert Heindl aus Kirchdorf - - Adrian Kies aus Burgkirchen - - Philipp Brand aus Kraiburg - - und Andreas Linner aus Kraiburg.
Landkreispreise erhielten Daniel Lanzinger aus Kraiburg, der einen Notendurchschnitt von 1,3 erreicht hatte - - Sebastian Schmid aus Waldkraiburg, ebenfalls mit 1,3 und Helmut Mailhammer aus Obertaufkirchen, der mit 1,5 abgeschlossen hatte.
Buchpreise der Berufsschule 1 erhielten Christoph Färber – - Christian Mayer - - Stefan Forstenpointner - - Alexander Zechmann - - Michael Langer - - Thomas Hinterberger und Juri Lagutkin.
Von den Landmaschinenmechanikern konnte August Deinböck Bernhard Maier ausch Chieming mit einem Buchgeschenk bedenkten, sowie Bernhard Mayr aus Walpertskirchen. Außerdem Bernhard Lex - - und Rudolf Surrer.
August Deinböck war schon stolz auf diese lange Reihe ausgezeichneter Absolventen und gratulierte allen.
Nach einer weiteren musikalischen Einlage gab Oberstudienrat August Deinböck einige Details zur Prüfung bekannt. Einhundert Prüflinge wären weit mehr, als sie je an der Schule gehabt hätten.
Er unterteilte die Prüfungsergebnisse in die Resultate in Theorie und Praxis. Im Bereich Motormanagement von Otto-Motoren hätten die Absolventen 64,7% der Fragen im Bereich Theorie und 55,36% der Aufgaben im praktischen Bereich richtig gelöst. Er denke, das Ergebnis wäre passabel, obwohl er denke, sie hätten sich im praktischen Bereich „unter Wert“ verkauft.
Besser sah es im Bereich Kraftübertragung aus, wo sie mit 78,52% in Theorie und 76,37% in Praxis hervorragend abgeschnitten hätten.
Im Spezialgebiet „vernetzte Systeme“ – also Datenbusse etc. – ein sehr schwieriges Thema – wäre das Ergebnis mit fast 76 und fast 64% äußerst erfreulich. Auch im zweiten Spezialgebiet „Sicherheitssysteme“ war das Ergebnis mit über 73 und über 65% wesentlich besser als erwartet.
Auch bei den LKW-Leuten war das Ergebnis erstaunlich gut. Bei den Druckluftbremssystemen erzielten die Absolventen über 85% in Theorie und über 65% in den praktischen Aufgaben. Auch dies ein hervorragendes Ergebnis. Im Bereich Elektrohydraulik waren beide Ergebnisse über 70%, in der Theorie sogar über 77%. Auch hier gab es nichts zu bemängeln.
Besonderen Wert legen die Ausbildungsbetriebe auf das Fachgespräch. Die fast 79% der gelösten Aufgaben bezeichnete Oberstudienrat August Deinböck als wunderbare Zahl. Sozialkunde wäre ein ungeliebtes Fach, trotzdem hätten sie über 73% der Aufgaben gelöst.
Schließlich konnte er bekannt geben, dass von den 100 Auszubildenden 93 bestanden hätten. Wichtig wäre aber festzustellen, dass der Durchschnitt aller Ergenisse etwa 9 Punkte höher läge als im Vorjahr. Das hieße, die Einzelleistungen waren noch besser als im Vorjahr, und das mache ihn schon stolz. Er gratulierte allen zu ihren hervorragenden Abschlüssen.
Nach einem weiteren Musikstück hielt stellvertretender Innungsobermeister Karl Burghart seine Festrede: Sie hätten mit dem Bestehen der Gesellenprüfung bewiesen, dass sie die vor ihnen liegende berufliche Zukunft meistern könnten. Auch Karl Burghart stellte fest, dass das Lernen nun kein Ende hätte und die Geschwindigkeit der Entwicklung in der Automobiltechnik sie weiter fordern werde. Das Automobil wäre heute eine Konzentration modernster Ingenieurkunst. Deshalb bräuchten KFZ-Werkstätten heute erstklassige Mitarbeiter, die top-ausgebildet, top-ausgewählt und top-motiviert wären. Wenn sie häufig mit Computern und elektronischen Werkzeugen arbeiteten, sollten sie bedenken, dass diese die Arbeit zwar erleichtern aber nie komplett abnehmen könnten. Dann zeigte er den Absolventen die vielfältigen Fortbildungsmöglichkeiten in der Kraftfahrzeugbranche auf. Zum bestandenen Gesellenbrief gratulierte er allen Absolventen und rief sie dazu auf, sich über ihren Beruf hinaus zu engagieren, etwa in Vereinen, bei der Feuerwehr oder auch der Komunalpolitik. Sie sollten ein überzeugendes Bild abgeben, Kompetenz, Zuverlässigkeit und Flexibilität zeigen. Die ganze Gesellschaft werde es ihnen danken.
Dann bat er sie, sich von ihren Plätzen zu erheben und sprach sie von den Verpflichtungen ihrer Lehrzeit frei.
Ein lautstarker lang anhaltender Applaus untermauerte die Glückwünsche Karl Burgharts.
Dann händigte Karl Burghart den jungen Leuten die Gesellenbriefe aus. Zunächst den ausgezeichneten und dann allen anderen.
Erstmals schloss die Berufsschule eine Freisprechungsfeier mit einem Buffet. Der Abend ging aber doch recht schnell zu Ende. Schließlich gabs sicher weitere Feierlichkeiten in den Familien der jungen Gesellen.
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Fußball Bayernliga: TSV Buchbach gegen SpVgg. Ansbach
8:37
Viel getan hatte sich in der Winterpause bei vielen Mannschaften in der Bayernliga. Manchen kämpften ums wirtschaftliche überleben, andere wechselten fast die ganze Mannschaft aus und der TSV Buchbach verpflichtete neue Spieler und andere kündigten ihren Rücktritt zum Saisonende an. Überrascht hatte zuletzt die Ankündigung von Trainer Matthias Pongratz, zum Saisonende aufhören zu wollen.
Zum ersten Heimspiel kam nun die Spielvereinigung Ansbach ins Jahnstadion des TSV. Nur 460 Zuschauer stellten die bislang schwächste Kulisse eines Bayernliga-Heimspiels in Buchbach. Nach langer Verletzungspause war Florian Trojowski wieder dabei, die Neuzugänge Tim Bauernschuster und Thomas Götzberger nahmen auf der Bank Platz.
Bevor es los ging, gedachten Mannschaften und Zuschauer der Opfer des Amoklaufs von Winnenden.
Ansbach in grün von links nach rechts spielend, hatte Anstoß und machte gleich Druck.
Schon nach wenigen Minuten kam Ansbach hier nach einem Foul von Florian Trojowski zu einem aussichtsreichen Freistoß. Thomas Penker mühte sich hier vergebens, der Ball wäre ins Außennetz geknallt. (2:01:00:00)
Die Ecke verlief im Nichts.
Nach dem Abstoß und einem schnellen Konter der Buchbacher sah Ansbachs Dominik Zwick hier nur eine Lösung Manuel Neubauer aufzuhalten. (2:03:23:00) Gelb für diese Notbremse. Den plaziert geschossenen Freistoß von Ralf Klingmann konnte Ansbachs Torhüter Florian Körner übers Tor lenken: Ecke. Manuel Neubauers Eckball konnte Ansbach aber entschärfen.
Die nächste Chance für Buchbach ergab sich hier: Neubauer auf Pointvogel, der frei zum Schuß Richtung Strafraum kommt. Florian Trojowski und Christian Kagerer kommen aber an den Ball nicht heran.
Einige Minuten später hatte Ansbach eine Chance: Sebastian Mechnik ließ den Ball durch zu Bastian Weiß. Der verstolpert und bringt Hans Attenberger zu Fall. Thomas Penker hat den Ball aber sicher.
Eine kuriose Szene hier: Dominik Zwick bringt Manuel Neubauer zu Fall, der „rettet“ den Ball auf besondere Weise: Er hechtet ihm nach: Freistoß für Buchbach. Der ändert aber ncihts am Spielstand.
Hier nimmt Stephan Hillinger den Ball für Manuel Kagerer an, der in vollem Lauf heranstürmt. Tobias Strauß hat keine Chance den Ball zu spielen. Der Schiedsrichter belässt es bei einer Ermahnung. Ralf Klingmanns Freistoß bleibt in Ansbachs Abwehr hängen.
Diesen Freistoß nach einem Schubser gegen Stefan Hillinger konnte Ansbach nur knapp abwehren. Allerdings verletzten sich Michael Pointvogel, Matthias Jauch und Torhüter Florian Körner. Es konnten aber alle drei weiterspielen.
Nach diesem Abstoß erhält Manuel Neubauer den Ball und .... Gelb für Philipp Lechner.
Aber auch auf der Seite Buchbachs ging's zur Sache: Für diese Aktion gabs Gelb für Manuel Kagerer.
Trainer Michael Pongratz schien nicht sehr zufrieden zu sein mit seiner Mannschaft.
Nicht zu stoppen schien Ansbach in dieser Szene, die einem Eckball Buchbachs folgte.
Dann folgte dieser Angriff über rechts. Ecke. 1:0 durch Michael Pointvogel in der letzten Nachspielminute der ersten Hälfte.
Dann war erste einmal Pause.
Nach Wiederanpfiff spielt nun Buchbach von links nach rechts. In der Pause hatte Buchbach ausgewechselt.
Gleich eine ganze Reihe von Fouls ließ der Schiedsrichter hier durchgehen. Gelb für Sven Berthold. Markus Gibis, der erst in der Pause gekommen war, musste behandelt werden.
Dann folgte dieser Angriff Ansbachs über links: Bastian Weiß blieb wohl am Arm von Alex Neulinger hängen, der schon am Boden lag. Der Schiedsrichter gab Freistoß. 1:1 Ausgleich durch Sebastian Mechnik in der 51. Minute. Thomas Penker war durch die Mauer die Sicht verstellt. Er hatte keine Chance. Nun begann es zu dämmern und das Flutlicht musste eingeschaltet werden.
Wie hart manche einsteigen, zeigt Sebastian Mechnik in dieser Szene: Michael Pointvogel muss außerhalb des Spielfeldes behandelt werden. Der Schiedsrichter ahndet das Foul nicht.
In dieser Phase des Spiels musste sich Buchbach stark wehren, um nicht in Rückstand zu geraten.
Markus Gibis, vor einigen Minuten selbst Opfer eines Fouls, nahm es hier sehr direkt. Im Gegensatz zum vorhergehenden Foul von Sebastian Mechnik an Michael Pointvogel gabs hier Gelb für ihn. Auch wenn dieser Angriff Buchbachs folgenlos blieb, musste Thomas Penker im folgenden Konter seine Klasse unter Beweis stellen.
Dann wechselte Ansbach aus: Für Rober (richtig Rober ohne „t“) Kovacic kam Christopher Wittmann. Provokant langsamt verließ Rober Kovacic das Spielfeld und zog sich den Unmut der Zuschauer zu.
Eine Chance für Buchbach bot sich bei diesem weiten Einwurf, der direkt in den Fünf-Meter-Raum ging. Florian Körner konnte aber Ralf Klingmanns Schuß parieren.
genauso wie diesen Ball von Manuel Neubauer. Das Spiel wurde schneller und die Chancen mehr.
Den direkten Konter konnte Thomas Penker abwehren.
In der 78. Minute diese Szene. Foul Buchbach im Strafraum, der Schiedsrichter Daniel Darandik vom DJK SV Altdorf gibt Elfmeter. Tobias Strauß tritt an und Thomas Penker hält.
Hier schickt Tim Bauernschuster, der inzwischen eingewechselte Neuzugang vom SV Wacker Burghausen Stefan Hillinger los. Es endet wie so oft: Gelb für Tobias Strauß.
Ralf Klingmanns Freistoß ändert nichts am Spielstand.
im Gegenzug dieses Foul von Alex Neulinger an Christopher Wittmann. Freistoß aus 18/19 Metern. Die nächste Glanztat von Thomas Penker.
Dann mussten wir diesmal wegen eines anderen Termins vorzeigt abbrechen und haben geradenoch mitbekommen, dass der Schiedsrichter Buchbach einen Elfmeter zugesprochen hat. Stefan Hillinger zur 2:1 Führung.
In der 86. Minute glich Ansbach durch einen Abpraller aus, der dem alleinstehenden Matthias Jauch vor die Füsse kam. So endete das Spiel 2:2.
Und weil die anderen Mannschaften ähnliche Ergebnisse erzielten, konnte sich Buchbach in der Tabelle um drei Plätze auf Platz 9 verbessern. Allerdings hat Buchbach drei Spiele weniger ausgetragen als der Tabellenführer Spielvereinigung Weiden, der zum nächsten Heimspiel am 27.03. nach Buchbach kommt.
53
Starkbieranstich beim ESV: Ein vergnüglicher Abend
6:12
Zunächst kam das Starkbier charmant flankiert herein. Wie immer unterhielten die „Bayern-Zwoa“ an diesem Abend. ESV-Vorstand Hans Schaffer begrüßte die Gäste, allen voran Bürgermeister Günther Knoblauch, Landrat Georg Huber und zahlreiche Stadträte. Und natürlich Ehrenvorstand Hans Liebl.
Natürlich begrüßte er auch Brauereidirektor Andreas Hummel. SOB-Chef Christoph Kraller vertrat der Leiter Betrieb Dietmar Emig. Auch Vereinvorstandskollegen Vereinen aus der Umgebung waren gekommen.
Bevor es aber los ging, bat Hans Schaffer, die Gäste sich im Gedenken an die Opfer von Winnenden und an Günther Cziczek zu erheben.
Dann ließ sich Bürgermeister Günther Knoblauch die grüne Schürze umbinden. Andreas Hummel und Landrat Georg Huber hielt das Faß fest und Günther Knoblauch – stach mit einem einzigen Schlag an. Landrat Georg Huber hatte schon eine Erklärung, warum Bürgermeister Knoblauch das mit dem Anzapfen jetzt so leicht gemacht wurde. O-Ton Allerdings meinte Brauereidirektor Hummel: O-Ton
Dann hieß es erst einmal: 1-2-3 gsuffa! Dann floß das Fastenbier.
Bürgermeister Günther Knoblauch bedankte sich bei allen, die an der Vorbereitung und Durchführung beteiligt warne und die damit die Tradition hochhalten würden, auch wenn Barnabas nicht kommen würde. Dann meinte er, sie alle wären jetzt verantwortlich, dass das Bier auch getrunken würde und Landrat Huber warf ein, dieses schwarze Bier! Dann wünschte er den Gästen einen schönen Abend.
Auch Landrat Georg Huber bedankte sich für die Einladung. Er käme immer gern zum ESV, weil hier gut und schön gefeiert werde. Dann lobte er die Leistung der Vereine in Mühldorf und ihren Anteil am gesellschaftlichen Leben. Er wünschte allen einen schönen Abend und hoffte, dass auch ein bisschen etwas für den ESV dabei übrig bleiben möge.
Bürgermeister Knoblauch setzte noch eins drauf: Wenn der Landrat schon Mühldorf so lobt, dann möchten ihn die Mühldorfer doch nächstes Mal auch wieder wählen!!!
Dann gabs den ersten Wettbewerb: Baustammsägen. Erste Paarung: Landrat gegen Bürgermeister. Es begann ganz langsam. Dann steigerte sich das Engagement. 29 Sekunden – Respekt.
Dann die Stadträte Kirmeier und Wimmer. Die Zuschauer klatschten begeistert mit. Auch 29 Sekunden!
Dann Sepp Bernhart gegen Brauereidirektor Hummel. Das war schon nicht mehr so einfach. 37 Sekunden. Schließlich die ESV-Vorstände: 45 Sekunden.
Das Damenteam der CSU: Ilse Preisinger-Sontag und Marianne Pfaffeneder. Da hörte die Uhr gar nicht auf zu laufen. Schließlich fiel die Holzscheibe und es gab eine Flasche Sekt als Preis. Und nachdem die Damen nicht alleine bleiben durften, eine zweite Frauschaft. Auch für sie eine Flasche Sekt.
Schließlich belegten Sepp Bernhart und Andreas Hummel Platz sechs und erhielten eine Maß Starkbier. Auf Platz fünf landeten Walter Liebhart und Uwe Rupprecht. Sie erhielten ein Bierkrügerl und eine halbe Starkbier. Platz vier ging an Gottfried Kirmeier und Sepp Wimmer. Sie erhielten einen Maßkrug. Das Bier dazu gabs bei der Bedienung.
Platz drei belegten Robert Salfer und Hans Schamberger. Sie erhielten ein Brotzeitbrett und ein Besteck für die Brotzeit, die sie sich an der Theke holen konnten.
Auf Platz zwei landeten Landrat Georg Huber und Bürgermeister Günther Knoblauch. Sie erhielten Brotzeitbrett, Besteck und einen Maßkrug. Wie gesagt, den Inhalt gabs bei der Bedienung.
Gewonnen haben Harry Mittermeier und Maxl Rupprecht. Ein Kasten Graf Toerring Pils für sie beide. Dann stellten sich die Sieger zum Siegerfoto.
Weiter ging's mit Auftritten der Tanzschule Berger und des Eisenbahner-Konfetti-Clubs. Die Gäste erlebten wie jedes Jahr einen unterhaltsamen und kurzweiligen Abend und hatten viel Spaß am Starkbier – das es ja nur während er Fastenzeit gibt.....
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Bürgerversammlung der Gemeinde Ampfing in Salmannskirchen
8:12
Bis auf den letzten Platz besetzt war die Ritterstubn in Salmannskirchen, als Ampfings Bürgermeister Ottmar Wimmer zunächst der verstorbenen Gemeindemitglieder gedachte. Dazu erhoben sich die Anwesenden.
Zunächst wollte er einige Zahlen präsentieren, begann Bürgermeister Ottmar Wimmer. Ampfing hätte zu Beginn des letzten Jahres 6.122 Einwohner gehabt und 361 Nebenwohnsitze. Es gab 16 Eheschließungen, 49 Geburten und leider auch 48 Todesfälle.
Der Haushalt der Gemeinde Ampfing hat einen Umfang von 19millionen 758tausend Euro. Das wären etwa 5 Millionen Euro mehr, als 2007 geplant. 2008 hat Ampfing deutlich mehr Steuern eingenommen als noch 2007. Die wesentlichste Einnahmequelle sind Einkommenssteuer und Gewerbesteuer. Besonders die Gewerbesteuer trug mit über 5 Millionen Euro ganz erheblich bei. Bürgermeister Ottmar Wimmer dankte den Unternehmern und Gewerbetreibenden, denen die Gemeinde einen wesentlichen Teil ihrer Investitionskraft und die vielen vielen Arbeitsplätze verdanke. Diese positive Einstellung gegenüber der Gemeinde wäre heute nicht mehr selbstverständlich. Er kritisierte die Großkonzerne, die trotz exorbitanter Gewinne keine Steuern zahlten, und alle Möglichkeiten zur Steuervermeidung nutzen würden.
Allerdings deuteten alle Vorzeichen darauf hin, dass die Gewerbesteuereinnahmen heuer auf 3,5 Millionen Euro sinken werden.
Die größten Ausgabeposten wären die Kreisumlage mit 2,9 Millionen, die Gewerbesteuerumlage mit 1,3 Millionen und die Personalausgaben mit 1,66 Millionen. (O-Ton: „Die Kreisumlage entwickelt sich...besonders betroffen)
Der Hebesatz hätte sich von 49% im Jahr 2002 auf jetzt 54% erhöht, was einer prozentualen Erhöhung von 10% entspreche und damit einer jährlichen Mehrbelastung von rund 300.000 €.
2010 wird die Kreisumlage mit über vier Millionen Euro dem Gemeindehaushalt arg zusetzen. Dies zeigt diese Tabelle.
Diese Graphik zeigt, dass die Gemeinde eine überdurchschnittliche Steuerkraft hat. Die gelbe Linie zeigt die durchschnittliche Steuerkraft, die rote, die der Gemeinde Ampfing.
Nach Abzug aller Umlagen verbleibt etwa ein Drittel der Einnahmen der Gemeinde Ampfing in der Kasse der Gemeinde. Zieht man von den Gewerbesteuereinnahmen von 5,67 Millionen alle Umlagen ab, so bleiben nur 1,94 Millionen Euro in Ampfing.
Trotzdem mussten zur Finanzierung aller Investitionen der letzten Jahre keine Kredite aufgenommen werden. Die Investitionen summierten sich auf etwa 4 Millionen Euro. Darüber hinaus konnten Schulden in Höhe von 5,1 Millionen Euro getilgt werden. Der Schuldenstand zum 31.12.2008 betrug 4Millionen 956tausend Euro. Dem stehen Rücklagen in Höhe von einer Million 817tausend gegenüber, so dass sich eine Nettoverschuldung von ca. 3,1 Millionen ergibt, einer Pro-Kopf-Verschuldung von 517 € je Einwohner.
Die Verschuldung verursachte eine Zinslast von ca. 4,2%. Diese niedrige Verzinsung resultiert aus konsequentem Finanzmanagement der Gemeinde.
Dann widmete sich Bürgermeister Ottmar Wimmer anderen Themen:
Die Abwasserentsorung wurde auf viele andere Bereiche des großen Gemeindegebietes weiter ausgebaut und zahlreiche Straßenzüge kanalisiert. Damit hat die Gemeinde Ampfing fortgesetzt, was schon vor Jahren mit dem Neubau der Kläranlage begonnen worden war. Heute sind fast 95% der Gemeindebürger an das moderne Abwasserentsorgungssystem angeschlossen. Mit Hilfe des Freistaates wurden rund 6 Millionen Euro in das jetzt 62,5 km lange Kanalnetz investiert und so das Abwasserentsorgungskonzept umgesetzt. Leider macht die Kostensituation eine Anpassung der Abwassergebühren unumgänglich. Als Anerkennung für die Erfolge bei der Umsetzung des Abwasserentsorgungskonzepts hat der damalige Landwirtschaftsminister Josef Miller der Gemeinde seine Anerkennung ausgesprochen. Umweltminister Bernhard hat ihm dafür die höchste Auszeichnung seines Ministeriums verliehen, die Staatsmedaille für Verdienste um Umwelt und Gesundheit.
Trotz aller Erfolge, stehen weitere große Aufgaben an: Etwa die Errichtung eines Blockheizkraftwerkes, das den Wärmebedarf von Schulen, Feuerwehr, Bauhof und das Rathaus decken soll. Dabei soll auf nachwachsende Rohstoffe umgestellt und etwa eine dreiviertel Million Euro investiert werden.
Die Wasserversorgung wurde weiter ausgebaut und im Außenbereich weitestgehend abgeschlossen. Derzeit wird das neue Gewerbegebiet südlich der A94 ans Wassernetz angeschlossen. Das Wasserleitungsnetz hat eine Gesamtlänge von gut 72 Kilometern.
Zahlreiche Straßen im Gemeindegebiet wurden saniert und Wirtschaftswege gebaut und Brückenbaumaßnahmen in Angriff genommen. In der Ortskernsanierung ist man einen großen Schritt weiter gekommen. Den großen Sanierungsabschnitt in der Ortsmitte von Ampfing, der vor dem Abschluss steht, unterstützt die Regierung von Oberbayern mit 250.000 Euro. Für die Beteiligung der Anwohner legt die Gemeinde nur die Kosten für einen Standardausbau zu Grunde.
Bürgermeister Ottmar Wimmer bedankte sich bei Dekan Roland Haimerl für die Unterstützung bei der Durchführung dieser Maßnahme.
Von den 33 Ampfinger Brücken wurden 22 überprüft. Drei Brücken müssen saniert oder sogar neu gebaut werden.
Auch die Dorferneuerung Salmannskirchen läuft an. Derzeit werden hierfür Pläne erstellt.
Grund- und Hauptschule erhielten vom Kultusministerium Ganztagesklassen. Weil diesen Schülern nun Verpflegung angeboten werden muss, errichtet die Gemeinde ein neues Gebäude in KfW 40 – Energiesparstandard. Das Gebäude bietet nach Fertigstellung Klassen-, Werk- und Gruppenräume, Speiseräume und Funktionsräume. Das Gebäude wird etwa 3 Millionen Euro kosten und wird vom Freistaat Bayern gefordert. Darüber hinaus wird eine neue Turnhalle gebaut, die auch für Veranstaltungen zur Verfügung stehen wird. Die Halle wird 2,3 Millionen Euro kosten und nach Oster ihrer Bestimmung übergeben werden.
Ampfing wird versuchen, einige Projekte mit Hilfe des Konjunkturprogramms II zu realisieren, wie etwa die energetische Sanierung der Grundschule und eventuell es Rathauses. Allerdings gibt es sehr viele Antragsteller, so dass man froh sein müsse, eine Maßnahme gefördert zu bekommen.
Der Verein Ampfini kümmert sich um die Kinder und bietet unter anderem ein Ferienprogramm an. In diesem Gebäude wird ein Jugendtreff eingerichtet.
Dann beschrieb Ottmar Wimmer den Bau des Autobahnabschnitts der A94 von Ampfing nach Heldenstein, der im Sommer beginnen wird. Er freute sich, dass die Autobahn im Ortsbereich im Tunnel verläuft, wodurch die Ampfinger vom Lärm verschont bleiben. Auch der Anschluss der Umgehungsstraße an die 2091 von Ampfing nach Zangberg wird so umgebaut und damit entschärft. Die neue Fußgängerampel entschärft die Abzweigung zum Marktplatz. Er bedankte sich beim Landkreis, der sehr lang der Meinung gewesen wäre, dass man sie gar nicht brauche.
Die Gemeinde Ampfing ist auch dem neuen Verkehrsüberwachungszweckverband beigetreten. Dies war nötig, weil in manchen Bereichen keine Besserung der Parksituation eingetreten war.
Obwohl schon 2007 der Spatenstich für den Ausbau der Bahnstrecke stattgefunden hätte, würde erst seit 2008 der Abschnitt Ampfing-Mühldorf zweigleisig und der Bahnhof Ampfing ausgebaut.
Im Zuge dessen werden Brücken verbreitert, Bahnübergänge eliminiert und dafür auch die Gemeindekasse belastet. Entlang der Bahnstrecke werden Schallschutzwände gebaut, auf deren Gestaltung die Gemeinde eingewirkt hätte. Diese Diskussion ist schwierig und noch nicht abgeschlossen.
Ampfing wird auch künftig preiswerten Baugrund bereitstellen und dabei Familien mit Kindern besonders fördern. Derzeit warten 15 Bauparzellen in Ampfing, Stephanskirchen und Salmannskirchen auf Käufer. Aber auch für Unternehmen kann Ampfing Grundstücke anbieten. So werden 2009 mehrere Unternehmen neu bauen und zusätzliche Arbeitsplätze schaffen.
Seit dem Beginn des gemeindlichen Förderprogramms „Brennwert und Solar“ im Jahr 2000 wurden 92 Anlagen mit 766€ gefördert. Es erfreut sich weiter großer Beliebtheit.
Ottmar Wimmer wies nun auf eines der größten Photovoltaikprojekte Oberbayerns hin, das zusammen 1,9 Megawatt Spitzenleistung bietet und damit den Stromverbrauch von 450 Haushalten decken kann. Damit werden jährlich 2.000 Tonnen CO2 eingespart. Die Gemeinde hat die Anlage durch die Schaffung von Baurecht unterstützt.
Abschließend dankte Bürgermeister Ottmar Wimmer den 12 Mitarbeitern des Bauhofes. Bei Wind und Wetter erfüllten sie eine lange Liste von Aufgaben, sie wären quasi die „Kommunale Allzweckwaffe“.
Außerdem dankte er den Feuerwehren und ihren Komandanten, die in allen Notfällen immer Hilfe leisten würden. Die Gemeinde unterstütze die Feuerwehren nicht nur durch Technik sondern auch durch die Freistellung der Mitarbeiter für Einsätze. Die Feuerwehren erhalten 2009 ein Transportfahrzeug, das in Stephanskirchen stationiert werden wird.
Er dankte aber auch dem Kommunalen Kulturkreis unter Leitung von Heinz-Rudolf Huber, der für zahlreiche hoch anerkannte Kulturveranstaltungen verantwortlich zeichnete.
Abschließend dankte er allen ehrenamtlichen Helfern, die das gesellschaftliche Leben prägten und die Gemeinde Ampfing weitum bekannt und beliebt gemacht hätten. Nur gemeinsam wäre möglich, was in Ampfing Alltag ist, nämlich dass das Zusammenleben aller so hervorragend funktioniere. Sein Dank galt auch den alten und neuen Gemeinderäten sowie den Referenten, denen es immer gelang, Kompromisse zum Wohl der Gemeinde zu erzielen.
Er dankte auch Landrat Georg Huber, Dr. Marcel Huber und Dekan Roland Haimerl, die immer die Interessen der Gemeinde im Auge hätten. Und natürlich galt sein Dank allen Mitarbeitern in der Gemeindeverwaltung.
Dann wies er auf das Gautrachtenfest hin, das 2010 stattfinden wird und bat schon jetzt alle Vereine, den Trachtenverein bei der Durchführung zu unterstützen.
Er schloss und versprach, auch zukünftig alles daran setzen zu wollen, die Gemeinde weiter positiv zu entwickeln.
Nach einer viertelstündigen Pause drehten sich die Fragen der Bürger, die Bürgermeister Ottmar Wimmer gleich beantwortete oder notieren ließ, um sie später zu beantworten um die Parkgebühren am Bahnhof in Ampfing, die Dorferneuerung in Salmannskirchen, winterbedingte Straßenschäden, den Bau von Wirtschaftswegen, die Vergabe von Straßennamen in Salsmannskirchen.
Bürgermeister Ottmar Wimmer konnte alle Fragen beantworten. Er kannte nicht nur alle Details zu den Sachverhalten sondern konnte noch viele Informationen zusätzlich mitteilen, die er in seinem Vortrag ausgespart hatte.
Größere Probleme kamen nicht zur Sprache und so gingen die Teilnehmer nach einem langen Abend sichtlich zufrieden nach Hause.
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Presseerklärung der Landräte zur Fusion der Sparkassen Altötting und Mühldorf
17:37
13 30.03.09
Text nicht vorhanden.
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Bezirksvergleichskampf der Wasserwachten aus Oberbayern und Schwaben in Mühldorf
12:10
Schon um 9 Uhr früh fanden sich die jungen Wasserwacht’ler in der Trunhalle der Grundschule, wo sie nach der teils langen Anreise erst mal ein Frühstück bekommen haben. Maximlian Kammermeier und sein Team haben ganze Arbeit geleistet und die Organisation perfekt gemeistert.
Heiß und feucht wars im Hallenbad und unsere Technik brauchte schon einige Zeit, um sich an dieses Klima anzupassen.
In verschiedenen Zusammensetzungen absolvierten die Teams die unterschiedlichsten Aufgaben: Es begann mit dem Flossenschwimmen. Erst kraulen, dann rückenschwimmen. Die Teams gaben ihr Bestes. Zeitnehmer und Wettbewerbsrichter wachten über den korrekten Ablauf.
Viel Luft brauchten diese Teilnehmer: Erst 25 m Tauchen, dann einen 5 kg schweren Gummiring aufnehmen und damit zurückschwimmen. Die Teammitglieder feuerten eifrig an.
Besonders kraftraubend ist das Schwimmen mit Kleidung. Um so mehr, als der nächste Schwimmer eines Teams erst ins Wasser darf, wenn der vorhergehende Schwimmer die Kleidung ausgezogen und an den Beckenrand geworfen hat. Und das ist gar nicht so einfach.
Da blieb es nicht aus, dass einem Teilnehmer die Puste ausging. Er wurde um so mehr angefeuert.
Ein Nickerchen half Kraft tanken
Aus dem praktischen Leben eines Wasserretters stammt dieser Wettbewerb: Retten in verschiedene Arten. Dabei wechseln am Ende der Bahn die Teilnehmer die Rolle. Der Retter wird zum Geretteten.
Am Nachmittag gab’s theoretische und praktische Prüfungen und auch einen Übungseinsatz: In einem Klassenzimmer ist eine Schülerin von einer Leiter gefallen, hat sich dabei selbst und noch einer anderen den Arm verletzt. Was Sie jetzt sehen ist zu Übungszwecken gestellt, die Lache nur Theaterblut.
Das Team des BRK hatte die Opfer täuschend echt geschminkt und den Unfallort realistisch nachgestellt. Die Retter von der Wasserwacht aus Füssen im Allgäu wussten sofort, was zu tun ist.
Das Unfallopfer ansprechen und ablenken, erste Hilfe leisten, warm halten. Dabei wurden sie aufmerksam beobachtet und alle Aktionen festgehalten. Die Kopfwunde versorgen, eine Halskrause anlegen, den verletzten Arm schienen, es lief professionell ab. Nach wenigen Minuten waren die Unfallopfer versorgt, die Ersthelfer konnten auf das Eintreffen des Rettungswagens warten. Als die Aufgaben erfüllt waren, gabs nur Lob für die jungen Füssener und die Unfallopfer konnten sich wieder von den Verbänden und Schienen befreien.
BRK Pressesprecher Boril Hillmann hat für uns mit Wasserwachtsleiter Maximilian Kammermeier über die Hintergründe des Wettbewerbs und seine Bedeutung gesprochen.
Am Abend kürte Staatssekretär Dr. Marcel Huber die Sieger, die nun in den Landeswettbewerb einziehen werden.
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Schülerinnen des Ruperti-Gymnasiums nehmen am Business-Wettbewerb des BBW teil.
4:20
Rext nicht vorhanden.
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Baubeginn für den Abschnitt Ampfing-Heldenstein der Autobahn A94
7:40
Hochrangig besetzt war die Runde im kleinen Sitzungssaal des Landratsamts in Mühldorf. Neben Autobahndirektionspräsident Paul Lichtenwald und Landrat Georg Huber war Staatssekretär Dr. Marcel Huber, MdB Stephan Mayer, MdL Ingrid Heckner und die Bürgermeister von Ampfing Ottmar Wimmer und Heldenstein Helmut Kirmeier gekommen um zu hören wie der Abschnitt Ampfing-Heldenstein der A94 gebaut werden soll.
Zunächst beschrieb Paul Lichtenwald das Projekt. Der Abschnitt der A94 wäre 4,3 km lang, die Fahrbahnen 8 m breit, dazwischen ein 3 m breiter Grünstreifen. Eine Anschlussstelle müsse umgebaut und angepaßt werden, vier Unterführungsbauwerke und zwei Überführungsbauwerke müssten erstellt oder umgebaut werden. Das Kernstück wäre eine 680m lange Einhausungsanlage sowie ein technisch anspruchsvolles Dückerbauwerk an der Howaschn. Dazu kämen im Bereich Oberharting 9m hohe Lärmschutzwälle, im Bereich Heldenstein 6m hohe Lärmschutzwände. Im Bereich Ampfing wäre die Lärmschutzanlage bis zu 8,5 m hoch.
Da dies der einzige Abschnitt der A94 wäre, der auf der gleichen Trasse verlaufe wie die B12, gestalte sich der Bau schwierig. Man müsse ständig den laufenden Verkehr berücksichtigen. Dadurch könne man diesen Abschnitt nicht in zwei Jahren bauen.
Der Bau soll im August begonnen werden. Die Fertigstellung ist für 2012 geplant. Schon jetzt laufen vorbereitende Arbeiten. Der Grunderwerb und Ausschreibungen sind angelaufen.
Christian Rehm – Baudirektor bei der Autobahndirektion Südbayern - erläuterte dann den Verlauf der Bauarbeiten, die in sieben Bauphasen unterteilt sind. Auf diesen schematischen Zeichnungen ist jeweils gelb die Trasse eingetragen, auf der weiter der Verkehr laufen wird. Dieser Verkehr muss phasenweise auf provisorische Umleitungsstrecken geleitet werden, damit auf der eigentlichen Trasse gebaut werden kann. Das bedingt, dass Brücken und Unterführungen nicht gleichzeitig in Angriff genommen werden können.
Schon am 14. September wir die Kreisstraße Mü25 (sprich MÜ-Fünfundzwanzig) gesperrt. Das ist nötig um eine Ausweichstrecke schaffen zu können, die während des Baus der Einhausung nötig wird. Schon in der nächsten Bauphase wird die Überführung der Mü25 gebaut und der Wiesenweg gesperrt. Gleichzeitig wird südlich der B12 ein Provisorium gebaut, das den Baubeginn der Einhausung ermöglicht. Das heißt, noch 2009 beginnt der Bau von drei Brückenbauwerken. In der zweiten Jahreshälfte 2009 wird der Oberboden auf der gesamten Strecke abgetragen.
In der dritten Bauphase wird im Berich der Überführung der Mü25 bereits die A94 gebaut. Im Bereich der Einhausung beginnt der Erdaushub.
In der nächsten sehr langen Bauphase, also ab Sommer 2010 wird auf der ganzen Strecke zwischen Staatsstraße 2091 und Heldenstein gebaut. Der Verkehr läuft auf dem Provisorium unter der Unterführung der Mü25 hindurch. Der Bau der Einhausung beginnt und das Provisorium wird weiter nach Osten gebaut. Nun muss aber auch die Kreisstraße Mü40 gesperrt werden, weil dort die Unterführung neu gebaut werden muss. In dieser Zeit beginnt auch der Bau des Dückerbauwerks der Howaschen.
Ab Oktober 2011 wird dann der Verkehr teilweise schon über die A94 geleitet. Jetzt wird der Umbau der Anschlussstelle Ampfing in Angriff genommen. Zwischen Mai und September 2012 läuft der Verkehr bereits über den westlichen Abschnitt der A94. Die Einhausung und die Anschlussstelle Ampfing gehen der Fertigstellung entgegen. Ende 2012 sind nur noch wenige Baustellen im Bereich Ampfing im Bau. Restarbeiten sind noch zu erledigen. In Bauphase 7 müssen Provisorien zurückgebaut werden, die Autobahn ist in Betrieb.
Ministerialrat Ludwig Böhm erläuterte, dass die Finanzierung für dieses ehrgeizige Projekt gesichert ist. Die Mittel stammten aus der Mauterhöhung, die der Bund im vergangenen Jahr durchgesetzt hatte. Auch wenn andere Projekte mit dieser Maßnahme in Konkurrenz stünden, stünden die benötigten 70 Millionen Euro bereit.
Landrat Georg Huber ergänzte, dass nun auch die Gemeinden entlang der Autobahnbaustelle gefordert sind um die nötigen Grundstücke für die Provisorien bereitgestellt werden und auch der kleine Verkehr aufrecht erhalten werden kann. Er bat die Bevölkerung um Mitwirkung und Verständnis für die Unannehmlichkeiten während des Baus und um Hilfe dabei, die Baustelle schnellstmöglich und reibungslos abzuwickeln.
MdB Stephan Mayer stellte fest, diese Präsentation hätte geholfen, die Irritationen der letzten Monate auszuräumen. Es hätte sich gezeigt, dass die A94 auf allen Ebenen höchste Priorität genieße. Er schätzte es sehr, dass nach diesem Fachgespräch die Öffentlichkeit informiert worden wäre, ein Weg, den zu gehen er sich für die Zukunft wünschen würde.
Dr. Marcel Huber war sehr dankbar dafür nun eine Erklärung für die lange Planungszeit bekommen zu haben. Besonders der Dücker wäre ein so komplexes Bauwerk, das nun schon fünf Jahre diskutiert worden wäre. Er erinnerte daran, dass es sich hier um die Realisierung eines vorgezogenen Bauwerks handle das noch vor fünf Jahren als letztes zu bauen geplant war. Er erachte den jetzigen Baubeginn als großen Erfolg. Auch er bat die Bevölkerung um Verständnis für die paar schwierigen Jahre, die jetzt vor uns lägen. Mit Blick auf die fertige Autobahn müsse man diese Einschränkungen halt jetzt in Kauf nehmen.
Auch MdL Ingrid Heckner dankte Landrat Georg Huber für diese Veranstaltung, die dazu beitragen könne, den Eindruck zu entkräften, man hätte ein Problem mit der A94.
Bürgermeister Günther Knoblauch freute sich über den Baubeginn. Ihm wäre wichtig, dass der Weiterbaud er anderen Abschnitte nicht abhängig gemacht werde von der Fertigstellung des Abschnitts Ampfing-Heldenstein. Vielmehr forderte er, dass alle Abschnitte gleichzeitig gebaut werden um so einen frühestmöglichen Fertigstellungstermin der gesamten Autobahn zu erreichen.
Landrat Georg Huber legte noch einmal nach: Man sollte bei allen Unannehmlichkeiten in den kommenden Jahren nicht außer Acht lassen, dass die Autobahn viel für die Landschaft mache. Er schloss, indem er allen Teilnehmern dafür dankte, gemeinsam für die Fertigstellung der Autobahn zu kämpfen. Den Herren der Autobahndirektion dankte er für die detaillierten Ausführungen und hoffte, dass man die Baustelle plan- und termingerecht werde abwickeln können.

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