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Josef J. Pöllmann
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Nr.
Thema LZ Archiv KW Ersch.
24
Die 140. Jahreshauptversammlung der Feuerwehr der Stadt Mühldorf
12:50
05 04.02.11
Feuerwehrvereinsvorstand Josef Birnkammer konnte im Haberkasten zahlreiche Gäste begrüssen. Neben Landrat Georg Huber und Bürgermeister Günther Knoblauch waren zahlreiche Stadträte und Mitarbeiter von Stadtverwaltung und Landratsamt, aber auch Ehrenmitglieder, Vertreter der umliegenden Feuerwehren, des THW, von Polizei und Kriminalpolizei gekommen. Besondere Gäste kamen aus Rumänien, wohin die Feuerwehr im Hersbst einen Hilfstransport begleitet hatte.
Josef Birnkammer berichtete vom Vereinsleben. In zahlreichen Vorstandssitzungen wurden viele Veranstaltungen vorbereitet, an denen die Feuerwehr als Gast oder begleitend und regelnd teilgenommen hat. Faschingszug, Fronleichnamszüge, Walfahrtszüge, Volksfestauszug, Schützen- und Trachtenzug, Volkstrauertag, aber auch Vereinsfeiern wie das Karfreitagsfischgrillen, die Sonnwendfeier oder das Kirchweih-Saugrillen hielten die Mitglieder auf Trab. Leider fiel die erbrachte die Sonnwendfeier wegen Regenwetter einen finanziellen Verlust. Der Verein hat trotzdem für den Einsatzleiter einen etwa 5.000€-teueren Notebook angeschafft.
Am 2-tägigen Ferienprogramm nahmen 35 Kinder teil und kamen so in Kontakt mit der Feuerwehr. Der personelle Aufwand hat sich gelohnt – Josef Birnkammer hofft auf Nachwuchskräfte für seine Wehr.
An zahlreichen Vereinsfesten anderer Wehren nahmen die Mühldorfer Wehrler teil, die besten waren aber bei der AH (sprich „Aa“-„Ha“). Er bedankte sich bei den befreundeten Feuerwehren für das gute und freundschaftliche Verhältnis, das inzwischen weit über das gemeinsame Feiern hinausgeht. Das Jahr schloß die Feuerwehr mit der Weihnachtsfeier ab.
Josef Birnkammer dankte allen Verantwortlichen im Feuerwehrverein und bei der Stadtverwaltung: Nur die Zusammenarbeit aller führt zum Erfolg.
Kassenwart Josef Penzenstadler trug den Kassenbericht vor: Wegen des Verlusts bei der Sonnwendfeier haben sich die Rücklagen um knapp 3.200 Euro verringert.
17.970 Euro Ausgaben standen Einnahmen in Höhe von 14.793 Euro gegenüber. Der Verein steht also trotzdem auf gesunden Beinen und die Anschaffungen können wie geplant realisiert werden.
Dafür dankte er der Vereinsleitung, allen aktiven und passiven Mitgliedern und allen Spendern und Unterstützern. Kassenprüfer Anton Aumüller berichtete von der Prüfung der Kasse und beantragte die Entlastung der Vorstandschaft, die die Mitglieder einstimmig erteilten.
Etwas Neues gibt es in Kürze bei ausgewählten Bäckern: Das „Florians-Brot“. Aus dem Erlös dieses besonderen Brotes erhält die Jugendfeuerwehr pro verkauftem Brot 40 Cent.
Kommandant Günther Starzengruber forderte die Zuhörer erst einmal auf, viel Brot zu kaufen, dann erstattete er seinen Bericht.
Zur Feuerwehr Mühldorf gehören zur Zeit 73 aktive Mitglieder, davon 16 Jugendliche, 19 passive Mitglieder und 131 Fördermitglieder, zusammen also 223 Mitglieder. Die sogenannte „Tagesalarmstärke“ beträgt 27 Mann, eine Stärke, die nur durch das Verständnis der Arbeitgeber möglich ist, die seine Leute im Einsatzfall freistellen. Dafür galt ihnen sein Dank.
2010 hielt die Feuerwehr 108 Übungen ab, davon fünf Großübungen. An acht Fortbildungsveranstaltungen nahmen seine Leute teil und bildeten sich in vielen Tätigkeitsbereichen weiter: Von „Leitungs- und Einsatzmanagement“ bis zu „Türöffnung“ und „Motorsägengrundkurs“ reichte dieses Spektrum.
Aber auch die Feuerwehr Mühldorf selbst führte Fortbildungsveranstaltungen durch: Ein Fahrsicherheitstraining, eine Einweisung in die besonderen Begebenheiten der JVA, der Bahnanlagen, sowie Gruppenführersitzungen und in Kooperation mit der Feuerwehr Neuötting, zum Erwerb des Bootsführerscheins. Er lobte die hervorragende Zusammenarbeit und das freundschaftliche Verhältnis, das sich hier entwickelt hat.
Insgesamt hatte die Feuerwehr 145 Einsätze zu bestreiten, davon 31 Brandeinsätzen mit 6 Großbränden, 77 technische Hilfeleistungen und 10 Wasserrettungen.
Günther Starzengruber erinnerte an einige Einsätze, etwa den Brand eines Wohnhauses in der Nähe von Neumarkt-St. Veit Anfang Januar, den Brand eines landwirtschaftlichen Anwesens in Niedertaufkirchen fünf Tage später, den Brand eines Gebäudekomplexes in Waldkraiburg, einen Waldbrand im April, eine schmierige Flüssigkeit in der Isen bei Schwindegg im Mai, die sich später als tierisches Fett herausstellte.
Am 17. Juni ein Gewitter mit Starkregen, ebenso am 17. Juli. Am 11. Juli ein schwerer Verkehrsunfall mit mehreren Personen, bei dem ein PKW in der Stadt sechs Meter eine Böschung hinunterfiel: Ein Knochenjob für alle Kräfte.
Am 19. Juli kam der Rüstwagen mit allen seinen Möglichkeiten in Einsatz, als die Wehr ein PKW-Wrack unter einem Triebzug der Südostbayernbahn hervorholen und den Zug wieder aufs Gleis stellen mußte. Dies nur ein kleiner Ausschnitt, aber sehr markante Einsätze.
Die Feuerwehr hat auch die Stadt Mühldorf beim Hilfstransport nach Rumänien unterstützt. 12 Kameraden halfen Beladen und zwei Fahrer waren eine Woche mit dem Transport unterwegs.
Noch kurz vor Weihnachten der Brand eines landwirtschaftlichen Anwesens in Stenging
Günther Starzengruber lobte die Mitarbeiter der neuen integrierten Leitstelle, die alle Einsätze mit viel Ruhe und Übersicht geleitet und überwacht haben.
Bei zahlreichen Veranstaltungen nahm seine Wehr organisatorisch durch den Verkauf von Festzeichen oder der Verkehrssicherung teil: So bei der Gelöbnisfeier der Bundeswehr im März, beim Oldtimer- und Teilemarkt im April, beim Walfahrtszug nach Altötting, beim Altstadtfest, bei der BR-Radltour, beim Volksfestauszug, dem Schützen- und Trachtenzug und den Martinszügen.
Im Rahmen des vorbeugenden Brandschutzes besichtigte die Wehr 27 Objekte und nahm an 10 Besprechungen mit Firmen teil.
Die Feuerwehr hat ein Schweißgerät und ein Alarmfaxgerät beschafft und erstmals gemeinsam mit den Wehren in Schwindegg und Waldkraiburg Ölauffangschlingen beschafft. Durch die große Menge konnte ein Preisnachlaß von 10% herausgehandelt werden. Das soll fortgesetzt werden. Künftig sollen Beschaffungen gemeinsam mit der Wehr in Waldkraiburg beschafft werden.
Der Verein hat den Tablett-PC gekauft, der fast 5.000 Euro gekostet hat. Die Software leistet wertvolle Dienste, weil Kartenmaterial verfügbar ist und per Internet schnell Kontakte aufgenommen werden können.
Dieverse Ausrüstungsgegenstände steuerten Spender bei: Unterbauböcke, Abstützwinkel, ein Hooligan-Tool und THL-Handschuhe.
Günther Starzengruber bedankte sich bei vielen Stellen, besonders aber bei seiner top ausgebildeten und sehr motivierten Mannschaft in Führung und Wehr.
Jugendwart Alexander Zellhuber berichtete, daß zum Jahreswechsel 20 Jugendliche zwischen 12 und 18 Jahren zu seiner Gruppe zählten. Sie waren nicht untätig: In 42 Jugendübungen erlernten sie viel Wissen um ihren Dienst, das sie dann in Leistungsprüfungen unter Beweis stellten.
Aber auch das gesellschaftliche kam nicht zu kurz: Nach einem Ausflug zur Feuerwache 9 nach München kehrten sie beim XXL-Schnitzelwirt ein, wo sie reichlich zu Essen bekamen.
Sebastian Quaiser berichtete, seine 26 Atemschutzgeräteträger hatten 31 Einsätze zu bewältigen. Sie schafften das, weil sie an neun Übungen teilnahmen. Der Besuch eines Seminars in Heidenheim sorgte für neue Erkenntnisse und rundete das Jahr seiner Gruppe ab.
Kreisbrandmeister Richard Pointl berichtete vom Funkwesen der Wehr. Zur Zeit arbeiten 20 Mann am Einsatzleitwagen – kurz ELW. 2010 absolvierten sie 80 Ausbildungsstunden.
Die erfreuliche Nachricht ist, daß die Feuerwehr ein neues Fahrzeug erhalten wird.
Das alte Fahrzeug ist nicht mehr sicher und auch technisch überholt. Es zu erhalten würde zu viele Reparaturen erfordern.
Ein neues Fahrzeug könnte so aussehen, wie das des BRK, das in einen Arbeits- und Besprechungsraum und den Funkraum geteilt ist. Ein Fenster erlaubt den Kontakt zwischen beiden Räumen. Der Funkraum ist mit allen technischen Einrichtungen ausgestattet. Nun muß man sehen, wie hoch der Wagen bezuschußt werden kann. Richard Pointl bedankte sich bei Landrat Huber und dem Landratsamt aber auch bei den Mitgliedern der Mühldorfer Feuerwehr für die gute Zusammenarbeit.
Es sollte ja keiner wissen, aber es kam doch raus: Zweiter Kommandant Erwin Jäckel hatte Geburtstag. Da blieben Glückwünsche nicht aus.
Neue Mitglieder wurden per Handschlag in die Wehr aufgenommen: Florian Meier und Florian Reichelt.
Aus der Jugend in den aktiven Dienst übernahm Günther Starzengruber Christoph Hertel, Steffen Just, Korbinian Schörghuber, Marko Argentino und Stephan Huber.
Befördert zum Oberfeuerwehrmann wurde Thomas Meier.
Zum Hauptlöschmeister beförderte wurde Heinrich Tratzl.
Für 10 Jahre aktiven Feuerwehrdienst ehrte Günther Starzengruber Robert und Bernhard Niederschweiberer.
Für 20 Jahre aktiven Feuerwehrdienst Stephan Zuck.
Andreas Strasser ist seit 30 Jahren dabei, war aber krankheitsbedingt nicht da.
Josef Birnkammer ehrte für 60 Jahre Mitgliedschaft im Feuerwehrverein Willi Hartinger mit einem Bild und einem Umschlag, mit dessen Inhalt er schön zum Essen gehen kann.
Für seine Unterstützung und gute Zusammenarbeit mit die Feuerwehr ehrte er Rainer Magg.
Adolf Lechertshuber und Hans Schneider sollten für ihre lebenslange Hilfe und Unterstützung die Ehrenmitgliedschaft erhalten, waren aber krankheitsbedingt nicht gekommen.
Ein Andenken erhielten die Gäste aus Rumänien.
Landrat Georg Huber würdigte die große Leistung auch in der Jugendarbeit, die nur gelingen kann, wenn alle zusammenhalten und das Ehrenamt seinen Stellenwert behält – besonders in Zeiten des demographischen Wandels. Er dankte den Firmen für das Freistellen der Kräfte im Einsatzfall und freute sich über die gute Zusammenarbeit der Wehren im Landkreis, die sich beim Tierfettaustritt an der Isen gezeigt hat.
25 Jahre aktiven Dienst zu leisten ist schon etwas besonderes, das oft nicht anerkannt wird. So freute er sich, daß er Heinrich Tratzl das Feuerwehrehrenzeichen des bayerischen Innenministers überreichen konnte.
Es folgte die Neuwahl des Kommandanten durch die aktiven Mitglieder. Von den 45 abgegebenen Stimmen entfielen alle 42 gültigen auf Günther Starzengruber, dem Bürgermeister Günther Knoblauch auch im Namen des Stadtrates herzlich gratulierte.
Er dankte den Mitgliedern seiner Feuerwehr und war sehr stolz auf die Leistung, die sie das ganze Jahr über für die Stadt erbringen.
In seinem Grußwort bedauerte Kriminalhauptkommissar Josef Mayer daß Sicherheit momentan kaum Konjunktur hat. Wieviel für die Sicherheit der Bürger getan wird, sehen diese nicht. Die Gesellschaft ist gesättigt mit Sicherheit und erachtet andere Dinge für wichtiger. Dabei ist der Fortbestand der Sicherheit täglich gefährdet. Feuerwehr und Polizei müssen deshalb ihren eigenen Wert erkennen und sich behaupten. Dazu wünschte er immer gute Rückkehr.
Zum Schluß überbrachte Harald Lechertshuber die Grüße von Kreisbrandrat Karl Neulinger und dankte für die Unterstützung in der Kreisbrandinspektion. Er gratulierte den Ausgezeichneten und wünschte ebenfalls allzeit gute Rückkehr.
Damit endete die 140. Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Mühldorf. Wir wollen uns den Rednern anschließen, den Aktiven und passiven allzeit gute Heimkehr wünschen und vor allem Gottes Segen.
25 Die Kreisklinik stellt Professor Dr. Hernández-Richter vor, den Schönheitschirurgen 5:00
Beim Blick aus dem Vortragsraum erhellten die ersten Sonnenstrahlen das winterliche Mühldorf. Drinnen begrüßte Kreiskliniken-Geschäftsführer Heiner Kelbel einige Gäste, unter ihnen Landrat Georg Huber und Chefarzt Dr. Wolfgang Richter.
Es ist nicht die Absicht, die Schlagzeilen zu beherrschen, wenn man jetzt einen Schönheitschirurgen für die Zusammenarbeit mit der Kreisklinik vorstellen kann, stellte Heiner Kelbel eindeutig fest. Es geht nicht um Operationen, wie sie kürzlich die Boulevard-Presse füllten sondern um medizinisch indizierte Schönheitsoperationen, die Professor Dr. Thomas Hernández-Richter künftig hier durchführen wird. Näheres sollte er aber selbst erläutern.
Professor Dr. Thomas Hernández-Richter sorgte erst für Schmunzeln, als er erklärte, er wäre weder verwandt noch verschwägert mit Dr. Wolfgang Richter und auf ganz offiziellem Weg an die Kreisklinik gekommen.
Der gebürtige Münchner hat in München studiert und zunächst die wesentlich umfangreichere Ausbildung zum Facharzt für Chirurgie absolvieren, was er in der Klinik in Großhadern durchlief. Erst in der Spezialisierung konnte er den Weg zum plastischen Chirurgen einschlagen. In den fast 12 Jahren Ausbildung hat er viele Bereiche der Chirurgie durchlaufen und so ein breites Fachwissen erworben, eine wichtige Grundlage für sein jetziges Tätigkeitsfeld.
2003 ließ er sich neben der Klinik in Großhadern nieder. Er lehrt an der Ludwig-Maximilians-Universität in München. Auf die Kreisklinik in Mühldorf wurde er durch einen Kollegen aufmerksam, der hier die Proktologie anbietet und von seinen guten Erfahrungen berichtete. Nun freut er sich auf die Zusammenarbeit an der Kreisklinik und ist schon neugierig, was ihn hier erwartet.
Unter der medizinisch indizierten plastischen Chirurgie versteht man etwa die Wiederherstellung von Verbrennungsnarben oder die Entfernung von Hauttumoren. Diese Eingriffen werden von den Krankenkassen übernommen. Im Gegensatz zur ästetischen plastischen Chrirugie. Faltenbehandlung, Gesichtsstraffung, Brustvergrößerungen oder –verkleinerungen, Fettabsaugen und so weiter muß der Patient selbst bezahlen. Und da kann‘ schon mal teuer werden.
Professor Hernandez-Richter operiert am Montag Vormittag und steht am Nachmittag in einer Sprechstunde für Beratungen zur Verfügung.
Dr. Wolfgang Richter betonte, mit diesem Angebot will die Kreisklinik nichts Exotisches anbieten. Man bleibt der Strategie treu, Nischen zu besetzen. Allerdings werden dabei Schwerpunkte herausgearbeitet, in die sich eigenes Personal einarbeitet. Da die eigenen Chirurgen im jeweiligen Feld nicht ausreichend viele Eingriffe vornehmen können, um Erfahrung und Übung sammeln zu können, bedeutet der externe Spezialist ein optimales Angebot für die Patienten. Die bisher zugezogenen Spezialisten bieten Leistungen für häufige Krankheitsbilder an. So auch hier: Viele Patienten tragen Probleme mit sich herum, auf die die Kreisklinik bislang nicht in ausreichendem Maß eingehen konnte. Der Leidensdruck dieser Patienten wird bislang häufig unterschätzt. Und da ist Professor Hernández als seriöser Partner und akademischer Lehrer der beste für die Patienten.
Zum Schluß wie immer der Aufsichtsratsvorsitzende – schmunzelte Landrat Georg Huber. Der Urologe Dr. Rattenhuber hatte ihm kürzlich bestätigt, daß die Zusammenarbeit mit dem Haus hervorragend ist, was zum steilen Aufwärtstrend der Klinik geführt hat. Hier kennt man seine Fähigkeiten und gibt auch Patienten ab, die diese überfordern. Für diese nüchterne Einschätzung dankte er Heiner Kelbel und Dr. Wolfgang Richter. Das alles hat zum guten Ruf des Gesundheitszentrums Mühldorf geführt. Die Menschen wissen, daß ihnen hier fachlich geholfen wird. Landrat Huber hieß Professor Hernández-Richter für an der Kreisklinik willkommen und war sich sicher, daß die Bevölkerung ihr Bestreben anerkennen wird, die bestmögliche Versorgung zu bieten.
Schließlich genoß man als Einstand von Professor Hernández-Richter einen kleinen Imbiß. Dafür blieb aber wenig Zeit, weil auf die Herren schon der nächste Termin wartete. Übrigens: Dem vernehmen nach muß man sich für die Sprechstunde bei Professor Hernández-Richter schon Termine geben lassen, weil der Andrang so groß ist...
26 Lernen vor Ort: Mit Studiengängen der Abwanderung junger Landkreisbürger begegnen 8:00
Landrat Georg Huber begrüßte Mitglieder der Wirtschaftsverbände IGW und IVM und Gäste zum Informationsabend über die Möglichkeiten, hier in der Region zu studieren.
Um dem demographischen Wandel vorzubeugen und hoch qualifizierte Arbeitskräfte zu halten, wäre es möglich, hier die Möglichkeit anzubieten, höhere Abschlüsse zu erwerben.
Das seniorenpolitische Gesamtkonzept des Landkreises hat gezeigt, daß im Landkreis junge Menschen fehlen. Landrat Huber beobachtet mit großer Sorge, daß sich immer mehr junge Menschen zwischen 18 und 30 Jahren aus den ländlichen Regionen verabschieden. Er sieht den Grund darin, daß diese Altersgruppe nach ihrer Ausbildung in den Hochschulen der Großstädte von den dortigen Unternehmen angeworben werden und nicht mehr zurückkommen.
Die Politik darf hier nicht untätig zusehen. Landrat Huber war deshalb froh, Unterstützung bei den Hochschulen für angewandte Wissenschaften in Rosenheim und Landshut zu finden.
Mit dieser Veranstaltung sollte der Dialog zwischen Wirtschaft uns Wissenschaft fortgesetzt werden, Informationen ausgetauscht und die Auftragsziele von Lernen vor Ort erfüllt werden.
Staat und Wirtschaft müssen zusammenarbeiten um die Erziehung und Ausbildung junger Menschen auf die Bedürfnisse der Wirtschaft abzustimmen und das Leben älterer Menschen zu sichern. Nur wenn junge Menschen in der Region Arbeit finden, wird die Region aktiv und lebendig bleiben. In einem Gespräch mit dem Bundesbildungsministerium soll in Kürze versucht werden, Chancengleichheit herzustellen und auch ländliche Regionen als Metropolregionen zu definieren. Unterstützung hierbei erhofft Landrat Huber vom Bund, warb aber um die Unterstützung aus Wirtschaft und Hochschulen.
Gingen die Hochschulen nicht in die ländlichen Räume, würden die jungen Leute weiter zu den Hochschulen abwandern und für die Heimat verloren gehen. Dann stehen die Arbeitskräfte nicht mehr zur Verfügung, die die heimische Wirtschaft braucht. Schon heute ist es so, daß Kinder von Pendlereltern sich in Richtung der Arbeitgeber der Eltern orientieren.
Wirtschaft, Arbeitsagentur, Berufsschulen, Mittelschulen und Gymnasien müssen in ein Gespräch eintreten und den jungen Menschen die Chancen in der Region aufzeigen. Nur so wird man die Menschen überzeugen können, sich mit unserer Region zu identifizieren und hier ihre Existenz aufzubauen. Wer erst einmal in München arbeitet, kommt nicht zurück. Die einzige Chance ist, die Menschen in der Region zu halten.
Landkreis und Schulen werden alles tun, dieses Ziel zu erreichen. Nun liegt es an der Wirtschaft und Hochschulen, diese Anstrengungen zu unterstützen.
Andreas Ortner, bei Lernen vor Ort zuständig für die Koordination von Hochschulen und Wirtschaft stellte die Ergebnisse seiner Arbeit vor. Seit Sommer vergangenen Jahres hat er zahlreiche Firmen besucht, deren Bedarf ermittelt und die Angebote der Hochschulen daraufhin abgeglichen. Ein erstes Ergebnis ist das Angebot .. das .. Steinberger später noch vorstellen wird.
Professor Heinrich Köster ist Präsident der Hochschule für angewandte Wissenschaften in Rosenheim. Er stellte die Angebote der beiden Hochschulen vor, begann aber mit der Vorstellung seiner Institution. Zunächst würdigte er die Initiativen des Landkreises Mühldorf, erwartet Ergebnisse aber erst im Zeitraum von 5 bis 10 Jahren.
An beiden Hochschulen studieren etwa 4.000 junge Menschen. In Rosenheim nahmen im Wintersemester 2010/2011 1.250 junge Leute ein Studium auf. Etwa 1.000 Studenten schließen jährlich ab. Die meisten finden dann einen Arbeitsplatz bei den großen Konzernen, nicht aber beim Mittelstand, der diese Fachleute aber dringend braucht. Um hier gegenzusteuern beschäftigt die Hochschule Fachleute, die selbst aus dem Mittelstand kommen, etwa 70% der Professoren.
Damit begann man Mitte der 70er Jahre. Der Zuwachs an Fachleuten hat wesentlich zur wirtschaftlichen Stärke Deutschlands beigetragen.
Professor Köster stellte die Angebote der Hochschule vor, die von Innenarchitektur bis Informatik ein breites Spektrum anbietet. Nach wie vor liegt die Stärke im Bereich der Holzbearbeitung.
Für die Weiterbildung bietet die Hochschule zahlreiche Möglichkeiten. (43:05:24)
Die Angebote wurden bundesweit angeboten und trafen auf großes Interesse.
Erstmals soll nun in Töging das Modul „Auftragsmanagement“ angeboten werden.
Kristina Fremuth betreut das Referat Weiterbildung und stellte die dualen Ausbildungsangebote vor, das Studium und Praxis verbindet.
Beim „Verbundstudium“ durchläuft der Student gleichzeitig eine Ausbildung in einem Betrieb und studiert an der Hochschule. Damit kann er sowohl einen Abschluß in seinem Ausbildungsberuf abschließen und gleichzeitig den Studienabschluß als Bachelor erwerben.
Wie das abläuft, zeigt diese Graphik.
Beim dualen Studium „vertiefte Praxis“ konzentriert sich der Auszubildende auf die Ausbildung an der Hochschule. Er erwirbt bevorzugt den Bachelor-Abschluß, jedoch keinen Abschluß in seinem Ausbildungsberuf. Dieses Angebot bietet die Möglichkeit auch lang nach begonnener Berufstätigkeit ein Studium aufzunehmen.
Beide Studiengänge bieten viele Vorteile, sowohl für die Unternehmen als auch für die Auszubildenden.
Um diese Ausbildung anbieten zu können, ist es nötig, mit der IHK die Partnerschaft mit der Hochschule zu regeln. Nicht alle Studiengänge eignen sich für das duale Studium. Hier die Angebote in Rosenheim.
Marc Biker stellte die Hochschule in Landshut und das Leichtbau Cluster vor, das große Bedeutung erlangt hat.
Abschließend stellte Kreishandwerkerschafts-Geschäftsführer Anton Steinberger das Netzwerk für angewandtes Management vor, das im neu errichteten „Netzwerk“ in Töging angesiedelt ist.
Da die traditionelle Ausbildung mit Gesellen- und Meistertitel nicht mehr ausreicht, werden hier neue Ausbildungsformen angeboten. Die Zahl der Mitarbeiter der Mitgliedsfirmen ist in den zurückliegenden Jahren um 40% angestiegen. Die Firmen arbeiten längst weltweit und eingebunden in Netzwerke. Um hier passende Angebote zu unterbreiten haben sich diese Partner zu einer Bildungsoffensive zusammengeschlossen.
Die wichtigsten Ziele sind hier zusammengefaßt. An Freitagen und Samstagen sollen nun die angebotenen Kurse auf akademischem Niveau angeboten werden. Dabei will man nicht mit Angboten von IHK und HWK konkurrieren. Die Teilnehmer können wahlweise eine Prüfung ablegen oder auch nicht. Die abgelegte Prüfung befähigt dann zur Fortsetzung des Studiums an einer Hochschule ihrer Wahl.
Das Netzwerk soll nachhaltige teilnehmerorientierte Bildungsangebote entwickeln, in kleinen und sehr vielschichtig besetzten Gruppen umsetzen. Das Modul „Auftragsmanagement“ ist der erste Schritt, weitere werden folgen.
Die ersten Kurse haben bereits begonnen, weitere folgen demnächst.
Im Anschluß lud Landrat Georg Huber die Gäste zu einem kleinen Imbiß ein. Sie hatten so Gelegenheit, das Gehörte zu besprechen und die Möglichkeiten für ihre Betriebe auszuloten.
27 Der 18. Jugendwettbewerb für Köche und Gaststättenfachkräfte an der Berufsschule in Altötting 12:00
Dieser Vormittag ist für den Berichterstatter einerseits ein sehr schöner und gern wahrgenommener Termin, andererseits nicht ganz einfach: Während in der Küche 12 Jungköche verschiedene Menüs zubereiten, unterziehen sich gleichzeitig 12 Auszubildende im Gastgewerbe ihren Prüfungen. Später, wenn die Gäste eintreffen, kommt ein dritter Schauplatz hinzu, der Aufmerksamkeit erfordert. Man sollte sich teilen können!

Die Teilnehmer beider Berufe hatten sich in Ausscheidungen an der Schule für diesen Wettbewerb qualifiziert. Wir haben zunächst die Hotelfachleute beobachtet:
Während die einen warten mußten, waren zwei andere damit beschäftigt, Cocktails zu mixen. Das Rezept für den gewünschten Cocktail mußten sie genau so kennen wie die Art der Zubereitung und der Dekoration.
Nachdem die Cocktails fertig waren, hatten Simone Hell und Gerhard Plankl noch Fragen. Da ging es dann um die verwendeten alkoholischen und alkoholfreien Getränke, um die Werkzeuge und Hilfsmittel an der Bar und solche Dinge.
Eugen Tetzlaw deckte derweil einen festlichen Tisch. Das hatte er vorher beschrieben und genau geplant.
Die Juroren beobachteten jeden Handgriff genau und notierten was ihnen auffiel.
Es gehören schon ein bißchen Nerven dazu, unter so vielen kompetenten Augen keine Fehler zu machen. Andererseits ist es eine gute Übung für die Prüfung in einigen Wochen und erst recht für das spätere Berufsleben.
Besteck und Gläser polieren, - - - Tischdecke auflegen - - - - Löffel, Gabel, Messer und Fischmesser in der richtigen Reihenfolge und Anordnung auflegen ist gar nicht so einfach.
Zu einem festlich gedeckten Tisch gehört natürlich eine schöne Serviette. Jeder Teilnehmer mußte drei verschiedene Servietten falten. Auch sie wurden bewertet. Wenns gut war, gabs ein Mars... 
Da es hier aber nicht um den Ausbildungsabschluß und um Zeugnisse ging, nahmen‘s Prüflinge und Juroren nicht ganz so ernst.
Mancher versuchte seine Schwächen mit viel Charme zu überspielen. Ob sich Simone Hell einwickeln läßt????
Frau Hell, sind Sie seinem Charme erlegen? (O-Ton)
Da möchte man doch am liebsten Platz nehmen und sich servieren lassen – oder?
War ein Abschnitt vorbei, folgten sofort wichtige Hinweise von Fachlehrerin Dorothea Niemeier.
In der Küche hatte man den Eindruck, es wären diesmal mehr Juroren da als Teilnehmer. Das täuschte aber, auch hier waren 12 Jungköche und ihre Helfer beschäftigt.
Dazu stellten die Veranstalter einen Warenkorb mit Pflichtkomponenten und Wahlkomponenten. Für die Suppe stand Hühnerbrühe und gekochtes Hühnerfleisch, für das Hauptgericht Lachs und Zander. Und zum Dessert sollte es Birnen geben.
Die Jungköche begannen um 8 Uhr früh damit, eine Speisekarte für ein dreigängiges Menü nach allen Regeln der Kunst zu erstellen. Dazu einen zeitlich gegliederten Arbeitsplan, der später einzuhalten war. Von jedem Gericht hatten sie sechs Portionen zuzubereiten. Viel Arbeit wartete also auf die jungen Leute.
Allerdings kannten sie Aufgabe und Zutaten seit drei Wochen und hatten so die Gelegenheit, sich zuhause bestens vorzubereiten. Es war also nicht verwunderlich, daß zu dieser frühen Stunde noch Ruhe und Gelassenheit herrschte. Das sollte sich später ändern...
Die Juroren sind alte Hasen in ihrem Fach. Weil sich viele von ihnen nur selten sehen, war auch mal Gelegenheit für ein Schwätzchen. Und „Töpfe-Gucken“ macht schließlich allen Spaß!
Und weil so ein erfahrener „Maitre de Cousine“ wie Ulf Kersten einfach nicht nur zuschauen kann, gabs wertvolle Tipps. In der Abschlußprüfung wird’s die allerdings nicht mehr geben.
Während die Servicekräfte Cocktails mixten und die Köche Gemüse und Hühnerfleisch schnippselten, war an der Rezeption des fiktiven Hotels Hochbetrieb. Es war spät Abends und die Gäste hatten nicht nur nicht resverviert, sondern auch noch Sonderwünsche. Eine Herausforderung für Vera Steiner.
Als der Gast aber auch noch die Garage umsonst haben wollte, mußte sie schon beinahe energisch werden.
Schließlich ließ sich Axel Berghammer davon überzeugen, daß das hier ein exklusives Hotel ist und die Leistungen ihren Preis wert sind.
Als die Gäste ihren Schlüssel hatten, das Gepäck unterwegs zum Zimmer war, und die Nacharbeiten erledigt waren, hatte Doris Kallinger genug gesehen. Alles in Ordnung!
Da hat sie der Gast aber ganz schön gefordert? (O-Ton)
Waren Sie nervös? (O-Ton)
Später haben sie aber Routine und vor allem mehr Zeit? (O-ton)
Die ersten Gäste trafen ein und wurden mit einem Cocktail empfangen.
In der Küche begann die heiße Phase.
Die Juroren hatten viel zu notieren und zu diskutieren während die Jungköche Fischkäse zubereiteten oder Lachsstrudel. Anderswo schmolz schon die Schokolade für das Dessert.
Im Restaurant hatten inzwischen die geladenen Gäste Platz genommen. Schulleiter Carlo Dirschedl konnte neben stellvertretendem Landrat Stefan Jetz auch Altöttings zweiten Bürgermeister Wolfgang Sellner, Prälat Günther Mandl und viele Vertreter aus Wirtschaft und Behörden begrüßen. Der Kreisverband Altötting des Hotel- und Gaststättenverbandes war durch Konrad Schwarz vertreten, der Kreisverband Mühldorf durch den stellvertretenden Vorsitzenden Werner Kellner. Carlo Dirschedl hatte für jeden Gast ein freundliches Wort, so daß er mit der Begrüßung gleichzeitig die Gäste einander vorstellte. Nachdem er den Wettbewerb beschrieben hatte, wünschte er den Gästen ein paar angenehme Stunden.
Dann war es so weit: Die jungen Damen servierten die Getränke.
Der erste Auftritt war gelungen. Es wartete die Vorspeise, die die Schule hatte liefern lassen.
Auch dieser Gang war schnell serviert. Es schmeckte den Gästen vorzüglich.
Und nochmal Anweisungen. Auch das Abservieren will gelernt sein.
Das ist sicher die schwerste Aufgabe: Die Gerichte miteinander vergleichen, Materialeinsatz Konsistenz und Aussehen und natürlich den Geschmack probieren. Da gab es um manche Gerichte schon Diskussionen.
Die Suppe wird serviert.
So manchem steht die Anstrengung ins Gesicht geschrieben.
Inzwischen geht’s in der Küche auf den Höhepunkt zu, die Fertigstellung des Hauptgerichts.
Bevors aber soweit war, bekannte sich im Restaurant stellvertretender Landrat Stefan Jetz zur Leistungskultur. Fördern und Fordern hätte noch niemandem geschadet und hätte noch immer zu Höchstleistungen angespornt, meinte er. Noten und Beurteilungen abzuschaffen wäre der falsche Weg. Er dankte dem Köcheverein Inn-Salzach für die Durchführung dieses Wettbewerbs und freute sich auf die Ergebnisse der Ausbildung der jungen Leute an der Berufsschule.
Hotel- und Gaststättenverbandsvorsitzender Konrad Schwarz freute sich, daß in diesem Jahr die Kollegen aus Mühldorf die Preise zu stiften hatten. Damit wechseln sie sich nämlich ab.
Die Gastronomie wäre aus dem Leben nicht wegzudenken. Von der Tauffeier über die Hochzeit bis zur Trauerfeier ist sie nötig. Das hohe Niveau können die Betriebe aber nur mit motivierten Angestellten halten, weshalb er der Schule und dem Köcheverein sehr dankte.
Und wenn er schon so viele kompetente Leute zusammen hätte: Die Einrichtungen der Schule sollten in einigen Bereichen renoviert werden. Nur so hätten die Anstrengungen, die IHK-Prüfung nach Altötting zu holen Aussicht auf Erfolg.
Nach dem Verzehr des Hauptgangs blieb nur ein Stapel Teller. Noch ließ das Dessert auf sich warten.
Die Damen und Herrn bereiteten sich auf ein High-Light vor! Das hat aber nicht wie geplant funktioniert....
Im Restaurant kündigte Gentscher Kostadinov den 26. Laurentiustag an, der im Juni in Altötting stattfinden wird. 7 international bekannte Köche werden daran teilnehmen und für internationales Flair sorgen. Er freute sich auf diese Großveranstaltung mit 800 Gästen, die mit Hilfe der Stadt und des Landkreises sicher ein großer Erfolg sein wird.
Nach dem Dessert verglichen die Gäste die Gerichte.
Kanns losgehen? Einmarsch zur Siegerehrung.
Küchenchef Hans Barber dankte den Juroren auf die er sich immer wieder verlassen kann und die für ein Mittagessen hier mitmachten.
Die gezeigten Leistungen waren ganz in Ordnung, faßte er zusammen. Hier und dort fehlen noch Wissen und technische Fähigkeiten. Das stellt sich aber im Berufsalltag schnell ein. Das Lernen hört aber auch dann nicht auf. Er wünschte den Teilnehmern viel Erfolg bei der Prüfung und später im Berufsleben.
Stefan Jetz, Konrad Schwarz, Carlo Dirschedl und Ferdinand und Andreas Bierbichler übergaben die Preise: Zunächst an die Köche.
Wie jedes Jahr gab es nur 1. Bis 4. Preise: Die vierten Preise gingen an:
- Martin Gerber von Zwölf Apostel in Altötting.
- Nadine Walla vom den Altstadthotels in Burghausen,
- Matthias Maier ebenfalls von den Altstadthotels in Burghausen,
- Maria Fußeder, IP Catering in Eggenfelden,
- Kevin Henning vom Berufsförderungszentrum in Waldkraiburg,
- Markus Moosrainer von den Altstadthotels in Burghausen
- Verena Gsinn von Eurest in Burghausen,
- Maximilian Hogger vom Gasthof Schwarz in Hohenwart
- Daniel Schenk vom Gasthaus Zeiler in Simbach am Inn

Den dritten Platz erreichte Verena Schult vom Hotel Post in Altötting.
Zweite wurde Daniel Pech vom Hotel Plankl in Altötting.
Gewonnen hat Maria Hirmer vom alten Wasserschlössl in Mühldorf.

Auch Dorothea Niemeier dankte den Juroren für ihre ehrenamtliche Unterstützung. Leider hatten die Gäste viel von den Leistungen der Hotelfachleute nicht sehen können. Deshalb beschrieb sie kurz deren Tätigkeit.

Auch hier gab es nur vierte Plätze. Diese belegten:

- Theresa Braun vom Hotel Plankl in Altötting,
- Victoria Dirksen vom Hotel Post in Altötting,
- Sarah Egner vom Gasthof Schwarz in Hohenwart,
- Marina Gette vom Hotel Post in Altötting,
- Anastasia Linnik vom Hotel Zwölf Apostel in Altötting,
- Yvonne Paßler vom Hotel Glöcklhofer in Burghausen,
- Diana Staudinger vom Hotel Plankl in Altötting
- Eugen Tetzlaw vom Hotel Glöcklhofer in Burghausen,
- Matthias Wagner vom Hotel Don Bosco in Waldwinkel,

Dritte wurde Bettina Oswald von den Altstadthotels in Burghausen,
Zweite wurde Janine Gschwendtner vom Hotel Plankl in Altötting,
Und gewonnen hat Vera Steiner vom Hotel Plankl in Altötting.
Da war ihr Chef stolz drauf!
Abschließend bedankte sich Schulleiter Carlo Dirschedl bei seinen Mitarbeitern und machte allen Teilnehmern Mut. Mit der Erfahrung aus diesem Wettbewerb könnten sie nun beruhigt in ihre Abschlußprüfung gehen. Auch wir gratulieren allen Teilnehmern. Und den Siegern ganz besonders.

Es ist jedes Jahr schön zu beobachten, wie sich die jungen Leute engagieren um ihre Sache gut zu machen. Auch wenn wir uns – um alles sehen zu können eigentlich hätten teilen müssen

28 Volleyball-Regionalliga Süd-Ost: TSV Mühldorf - TSV Niederviehbach 6:30
Stefan Schmid, Markus Frey und Leonhard Tille fehlten krankheitsbedingt. Thomas Lehels Mitwirken verhinderte sein Studium und auch Severin Bienek war krank. So geschwächt trat der TSV Mühldorf gegen die Mannschaft des TSV Niederviehbach an, die die letzten fünf Spiele gewonnen hatten. Zudem hat Niederviehbach mit Florian Tafelmayer einen Spieler mit Bundesligaerfahrung in ihren Reihen.
Die schwierige Personalsituation zwang Trainer Günther Thomae den deutschen U16-Meister Thomas Brandstätter ins Team zu holen und die Mannschaft umzustellen, was natürlich ungewohnt war.
Der TSV hatte kräftig die Werbetrommel gerührt und so kamen so viele Zuschauer wie selten in die Halle an der Mittelschule. Was sie aber zu sehen bekamen, hatten sie sicher nicht erwartet.
Der TSV Mühldorf, in schwarz/rot von links nach rechts spielend, ging in Führung! und gewann den ersten Punkt im ersten Satz. Die Gäste glichen aber sofort aus und gingen Ihrerseits in Führung. Und die gaben sie bis zum Ende des Spiels nicht mehr ab.
Nicht nur, daß die Niederbayern ihre Bälle meist durchbrachten, passierten den Mühldorfern auch zahlreiche Fehler.
Da änderten auch die Anweisungen von Günther Thomae nichts dran. Der erste Satz ging mit 15:25 an die Gäste.
Der zweiter Satz, der selbe Verlauf. Die Mühldorfer von rechts nach links, fanden keine Mittel gegen die stark auftretenden Niederviehbacher, die in weiß/schwarz von links nach rechts spielten. Auch wenn sich so mancher intensive Ballwechsel ergab, endete es doch meist mit einem Punkt für die Gäste.
Beim Stand von 2:7 nahm Günther Thomae eine Auszeit. Die Zuschauer beobachteten das Geschehen auf dem Spielfeld mit stoischer Ruhe. Sprecher Josef Enzinger versuchte immer wieder, sie zu motivieren für Stimmung zu sorgen. Vergebens.
Noch versuchten die Mühldorfer, den Abstand nicht allzu groß werden zu lassen: 7:13.
13:23: Noch einmal Auszeit für Mühldorf.
Diesmal ging der Punkt nicht an Niederviehbach sondern an Mühldorf.
Aufschlag Mühldorf - - - an die Hallendecke.
Satzball: - - - - Das wars: 14:25 – auch der zweite Satz ging an Niederviehbach.
Nach der Pause der dritte Satz:
Jetzt zeigten die Niederbayern ihre Klasse und warum sie so viele Spiele in Serie gewonnen haben.
Sie zogen auf und davon - - - Auszeit für Mühldorf. Diesmal wurde Günther Thomae schon etwas energisch!
Man sagt, „da hast Du schon kein Glück, und dann kommt auch noch Pech dazu!“ So könnte man Thomas Brandstätters Aufschlag sehen.
Oder Simon Weichselgartners
Oder Fabian Wagners (2:17.36:13)
Günther Thomae sah’s mit Grausen.
Plötzlich stand es 11:22. Aufschlag hatte Niederviehbach. Dieser Punkt war der letzte, den Mühldorf in diesem Spiel erzielen konnte. Die beiden weiteren gingen an die Gäste.
Mit 0:3 deklassierten die Niederbayern den Aufsteiger aus Mühldorf in seinem vorletzten Heimspiel. Während sich die Spieler die Hände schüttelten, suchten die Zuschauer stillschweigend die frische Luft.
Günther Thomae gratulierte den Gegnern zu der souveränen Leistung. Er dachte, Niederviehbach wird wohl die erste Mannschaft sein, die Tabellenführer Marktredwitz schlagen kann. Er machte die krankheitsbedingte Abwesenheit so wichtiger Spieler seiner Mannschaft für den schwachen Auftritt verantwortlich. Zuletzt mußte er Severin Bienek nach dem zweiten Satz aus dem Spiel nehmen, der einfach nicht mehr konnte. Ein Lichtblick war Thomas Brandstätter, der forsch aufgespielt hatte. Er unterstrich damit en Erfolg der Strategie, auf eigenen Nachwuchs zu setzen.
Ursula Tafelmayer, Trainerin des TSV Niederviehbach dankte zunächst für das Lob von Günther Thomae. Ihre Mannschaft zeigt unglaubliche Moral und kämpft bis zum Ende. So stehen sie zur Zeit auf Tabellenplatz 3. Das war von Anfang an ihr Saisonziel, das durch eine Niederlagenserie zu Saisonbeginn schon kaum mehr erreichbar schien. Nun sieht es so aus, als könnten sie es doch noch schaffen.
Die folgenden Spiele muß der TSV nun gewinnen, will die Mannschaft die Regionalliga halten. Das nächste Spiel findet in Nittenau statt. Das letzte Heimspiel dieser Saison am 19. Februar gegen den SV Schwaig.
29 Eine Nacht voller süßer Überraschungen: Der Bäckerball
14:00
06 11.02.11
Nein - - - an Ideenreichtum fehlt es den Bäckern und Konditoren der Innung Mühldorf nicht: Über 300 Torten und Backwerk hatten sie für die Tombola gespendet, die später eine der Attraktionen des Bäckerballs werden sollte. Jetzt - vor dem Ball - konnten die vielen Besucher schon einmal einen Blick drauf werfen. Aus gebotenem Abstand – natürlich!
So mancher hielt diesen Anblick fest, war man sich doch sicher, daß nach Beginn des Losverkaufs in kürzester Zeit nichts mehr davon übrig bleiben würde.
Innungsobermeister Egbert Windhager freute sich, so viele Gäste begrüßen zu können. Neben Bürgermeister Günther Knoblauch war Kreishandwerksmeister Sepp Eichner und Kreishandwerkerschaftsgeschäftsführer Anton Steinberger gekommen. Außerdem Berufsschuldirektor Ludwig Ecker und eine große Abordnung der CSU aus Neumarkt-St. Veit.
Ein „süßer Abend voller Überraschungen“ sollte es werden, meinte Egbert Windhager und bat die Maitenbether Kindergarde auf die Bühne, die „Golden Child’s“ (kein Fehler! Die behaupten, das ist ein „Eigenname“ und deshalb ok.... )
Egbert Windhager bat Angelika Huber zu sich, die erst kürzlich den Titel der „Jugendweltmeisterin der Konditoren“ gewonnen hatte. Er gratulierte ihr herzlich im Namen der ganzen Bäckerinnung zu diesem herausragenden Erfolg und überreichte ihr einen Gutschein für ein Abendessen zu Zweit. Damit war der Ball eröffnet und die „Remembers“ aus Pauluszell luden zum Tanz. Und da bewiesen Bäcker, Konditoren und ihre Gäste daß sie auch gut feiern können.
Während im Saal Walzer getanzt wurde, haben wir Angelika Huber zum Weltmeistertitel gratuliert und gefragt, wie es dazu gekommen ist. (O-Ton )
Es ist aber ein großer Unterschied zwischen dem heimischen Kuchenbacken und Ihrem Verständnis von Konditorei? (O-Ton)
Hatten Sie starke Konkurrenz? (O-Ton)
Sie haben hier Torten für die Tombola beigesteuert? (O-Ton)
Da steckt viel Arbeit drin? (O-Ton)
Wenn ich mir jetzt eine ganz besondere Torte wünsche, was muß ich ausgeben und wie kann ich Sie erreichen? (O-Ton)
Herr Windhager, ein ausverkaufter Saal – und das ganz ohne Werbung – ja wieviele Bäcker gibt’s denn im Landkreis? (O-Ton)
Die Tombola ist ja grandios bestückt? (O-Ton)
Das heißt, daß die Bäcker untereinander ein gutes Verhältnis haben? (O-Ton)
Herr Eicher, vorhin haben wir mit Ihrem „Lehrmädel“ geredet. Was haben Sie denn alles anstellen müssen, daß sie gleich Weltmeisterin geworden ist? (O-Ton)
Da gratulieren wir herzlich und hoffen, daß Sie das jetzt auch fortsetzen können. (O-Ton)

Im Saal hat die Band ein bißchen andere Töne angeschlagen.
Die Tanzpaare hatten jetzt ein bißchen mehr Platz.
Das nächste Highlight: Die Garde der Bubaria aus Buchbach. Zuerst mit dem Marschtanz.
Es gab Orden – auch ohne Prinzenpaar: Für Konrad Wenzl, der viel Arbeit in die Organisation des Balls investiert hatte. Dann unter anderen für Innungssieger Michael Eicher und natürlich für Juniorenweltmeisterin Angelika Huber.
Zeit zum Tanzen. Die Remembers zeigten, was sie drauf haben – mit Konstantin Wecker und mit Haindling.
Die Bubaria mit ihrem Showprogramm „Gschbbenstatrei‘m“
Die Zuschauer waren begeistert.
Es wurde rockig: „Sweet Home Alabama!“
Konni, wie is des? Die Bäcker müssen doch früh raus. Und hier ist riesen Stimmung spät am Abend. Wie paßt denn das z’samm? (O-Ton 40:34:00)
Morgen früh müßt’s ihr aber auch wieder raus. Manche Bäcker haben ja Sonntags früh auch offen? (O-Ton)
Und so eine super Stimmung! (O-Ton – „is ja klar – weil de Bäcker Stimmungsmenschn san!  )
Der nächste Höhepunkt rückte näher und da hatte die Musik erst einmal Pause: Egbert Windhager kündigte den Verkauf der Tombola-Lose an. Lose gibt’s aber nur für die Gäste, die sitzen! Ein Euro Fünzig das Los! - Und die Aussicht auf so eine Torte. Wen wundert’s, daß die Lose weggingen wie die sprichwörtlichen warmen Semmeln!
Es dauerte nicht lang, da kamen die ersten Gewinner ans Tortenbuffet um ihre Gewinne abzuholen. Die Innungsmeister hatten alle Hände voll zu tun.
Da haben Sie für den morgigen Kaffee schon ausgesorgt? (O-Ton)
Zur gewonnen Torte - noch ein Bussi!
Allerdings war das Verpacken so einer Weltmeistertorte mit so einer Zuckerfeder keine einfache Aufgabe!
Auch bei Bürgermeister Günther Knoblauch zu Hause gabs am drauffolgenden Sonntag Torte zum Kaffee.
Und auch der Berichterstatter blieb nicht ohne! 
Kaum 30 Minuten später: Alle Torten weg. Was bleibt, ist Arbeit. Aufräumen.
Noch im Arbeitsmantel kündigte Egbert Windhager den nächsten Programmpunkt an: Die Burschengarde aus Schwindkirchen.
Diese „Zuckerschnepfen“ ernteten viel Beifall.
Und erst das Prinzepaar!
Und wieder Orden: Diesmal für die Innungsobermeister Egbert Windhager und Anton Eicher.
Und für die Burschengarde ein Schnapsal! Das haben die nach diesem Auftritt sicher auch gebraucht.
Daß die Burschen aus Schwindkirchen auch als Showtanzgruppe was drauf haben, zeigten sie in ihrem Showtanz.
Es war schon nach eins, als die Bäcker einmarschierten und ein Kuchenbuffet anrichteten, das keine Wünsche offen ließ. 2.000 Stück Backwerk warteten auf die Ballbesucher, die sich nicht lang bitten ließen. Da schaute dann niemand mehr auf Kalorien oder die Linie!
Na ja – schließlich hatte man sich ja vorher beim Tanzen einigen Bedarf angearbeitet.
Ein sehr gelungener Ballabend mit vielen Attraktionen ging für uns gegen Halb zwei zu Ende. Die Gäste feierten noch eine ganze Zeit und genossen dieses süße Ballvergnügen in vollen Zügen. Schade, daß der Bäckerball nur alle zwei Jahre stattfindet. Bei der vielen Mühe, die sie sich gemacht haben, kann man die Bäcker aber auch verstehen. Wir freuen uns auf jeden Fall schon aufs nächste Mal.
30 Der Frühjahrsempfang der Freien Demokraten mit Fraktionsvorsitzendem Thomas Hacker 12:00
Auf das herrliche Wetter hatte der Kreisverband der FDP schnell reagiert und den „Neujahrsempfang“ zum „Frühjahrsempfang“ umfunktioniert. Dazu hatte Kreisvorsitzende Sandra Bubendorfer nicht nur Mitglieder der FDP eingeladen sondern auch Angehörige anderer politischer Gruppierungen. Und die waren der Einladung zahlreich gefolgt. Man hätte sich zeitweise im Kreistag wähnen können.
Die Freien Demokraten maßen diesem Empfang hohen Stellenwert bei. Deshalb begleiteten den Fraktionsvorsitzenden im Bayerischen Landtag Thomas Hacker auch Landtagsabgeordneter Tobias Thalhammer und der Bezirksvorsitzende und Bundestagsabgeordnete Dr. Daniel Volk.
Um auf das Jahr vorausschauen zu können, muß man erst den Blick zurück richten – begann Sandra Bubendorfer. Sie wollte auf der Basis eines Rückblicks auf das Jahr 2010 in das spannende politische Jahr 2011 eintauchen. Dazu hieß sie die Gäste herzlich willkommen und freute sich über den zahlreichen Besuch.
Leider geht das Jahr 2010 als „Krisenjahr“ in die Geschichte der FDP ein. In den ersten Monaten 2011 wird man den alten Glanz der FDP nicht wiederherstellen können. Auch wenn es bundespolitisch eher eine kleine Krise war, sieht es landespolitisch viel besser aus. Die zahlreichen Erfolge der Fraktion im Bayerischen Landtag gilt es allerdings besser zu kommunizieren. So berichteten etwa CSU-Politiker davon, daß mit dem Einzug der FDP in die Regierung demokratischere Politik in den Landtag eingezogen ist. (zaghafter Applaus)
Auf kommunaler Ebene werden die Liberalen als zuverlässiger und aktiv gestaltender Partner gesehen.
In der Krise gab es keine Austritte, dafür aber schon Eintritte. Es geht also aufwärts - - wenn auch in kleinen Schritten.
Während es in der Vergangenheit galt, liberale Politik bekannt zu machen, heißt es jetzt, optimistisch nach vorne zu blicken.
Trotz des chronisch kranken Zustandes der Kommunalfinanzen konnte der Landkreis 2010 wichtige Dinge auf den Weg bringen. Beim Weiterbau der A94 und sogar beim zweigleisigen Ausbau der Bahnstrecke nach München - war Sandra Bubendorfer zuversichtlich - zusammen mit FDP-Wirtschaftsminister Martin Zeil und der Deutschen Bahn „erhebliche Schritte“ meistern zu können.
Sie wünschte den Zuhörern ein erfolgreiches Jahr 2011 und den Parteifreunden mehr Mut zu mehr liberaler Politik, ohne den Blick auf Umfragewerte. (O-Ton Liberalismus ist kein Modetrend....) Deshalb gilt: (O-Ton „steh auf, wenn Du Liberaler bist....)
Auch Jung-Liberalen-Landesvorstandsmitglied Stefan Siegle aus Neumarkt-St. Veit freute sich über den zahlreichen Besuch. Zu den JuLis gehören bayernweit 1.400 Mitglieder, die sich als Motor und Antreiber der Partei verstehen. Sie stehen zum „Lebensgefühl Freiheit“ und zum bayerischen „Leben und leben lassen“. Jeder soll so leben dürfen, wie er es will.....
Bei der CSU scheint hier das 21. Jahrhundert noch nicht überall in den Köpfen angekommen zu sein. Da gibt es immer noch Leute, die das Internet am liebsten abschalten würden.
Auch die Innen- und Rechtspolitik ist ein Konfliktfeld, auf dem sich die JuLis mit dem „Platzhirsch CSU“ am meinsten „kabbeln“ besonders mit MdB Stephan Mayer, den er als den „schwarzen Sheriff“ bezeichnete und der immer gleich dabei wäre, wenn es um den Aufbau des Überwachungsstaates geht. Da ist es gut, daß die FDP in der bayerischen Staatsregierung für Augenmaß und Realitätsbezug sorgt.
Auch Bezirksvorsitzender und Bundestagsabgeordneter Dr. Daniel Volk freute sich über den zahlreichen Besuch. 2010 war ein durchwachsenes Jahr, das aber einige Lehren gebracht hat, aus denen die Liberalen für die kommenden Jahre lernen werden. Er ist der Meinung, daß die FDP in Bund und Land richtige Entscheidungen getroffen hat, die dem Land gut tun. Für 2011 wünschte er der Partei und den Besuchern ein gutes und erfolgreiches Jahr.
MdL Tobias Thalhammer sprach zunächst den Länderfinanzausgleich an, in den die Länder Bayern, Baden-Württemberg und Hessen 98% des Gesamtumfangs einzahlen. Allein Bayern 3,4 Milliarden Euro. Auch wenn die FDP das System an sich befürwortet, müssen doch seine Schwachstellen beseitigt werden. Es kann nicht sein, daß Nehmerländer wie Berlin oder Thüringen Leistungen kostenlos anbieten, und es kann auch nicht sein, daß Länder wie Sachsen es ablehnen, vom Nehmer- zum Geberland zu werden, weil die Menschen dort die Zahlung in den Länderfinanzausgleich als „verschenktes Geld“ erachten. Es müssen Anreize für Nehmerländer geschaffen werden, ihre Kosten selbst zu decken und es muß für mehr Akzeptanz des Systems geworben werden.
Außerdem sprach er der parteipolitisch motivierten Kandidatur von Siegfried Schneider für den Posten des Vorsitzenden der Bayerischen Landeszentrale für Neue Medien seine Unterstützung ab und verteidigte seinen Vorschlag, die Landshuter Professorin Goderbauer-Marchner als Gegenkandidatin zu nominieren.
Die FDP wird auch weiter kämpfen, Motor und Korrektiv sein. Darauf können sich die Bürger in Bayern verlassen.
(O-Ton „gelbe Sonne“) begann Fraktionsvorsitzender Thomas Hacker, der Partner einer Kulmbacher Steuerberater- und Wirtschaftsprüferkanzlei ist. Nach dem Krisenjahr 2010 steht die bayerische FDP gefestigt da, trägt Verantwortung in Bund und Land und verfolgt ihre liberalen Grundsätze, die zum Umbau des Freistaates und der Bundesrepublik führen sollen. Das geht voran, wenn auch nur langsam.
Eines der ersten Themen nach dem Eintritt der FDP in die Landesregierung war die Bayerische Landesbank. Seither sind sie dabei, das Thema abzuarbeiten. Der Untersuchungsausschuß wird demnächst sein Ergebnis vorstellen, dann sind neue Entscheidungen zu treffen.
Das Ergebnis des Untersuchungsausschußes ist allerdings nur ein Zwischenschritt. Dann muß die Bank entscheiden, ob sie juristische Schritte gegen die Beteiligten einleiten wird.
Schon vorher hatte die FDP darauf gedrängt, den Einfluß der Politik auf die Bank zu reduzieren und auch, daß die grundsätzliche Bereitschaft der Staatsregierung zum Verkauf der Bank herbeigeführt. Das wollte die FDP schon in den 90er Jahren. Nun ging das Volksvermögen nach Kärnten! Der Staat ist eben nicht der bessere Unternehmer und der bessere Bänker.
Niemand hatte vor Jahresfrist erwartet, daß sich die Wirtschaft so schnell erholt, die Steuern wieder so sprudeln und die Arbeitslosenzahlen so stark zurückgehen. Heute fehlen in manchen Regionen Fachkräfte. Damit die Wertschöpfung im Land und die Wirtschaft wettbewerbsfähig bleibt, muß alles getan werden, um den Firmen langfristig Fachleute zur Verfügung zu stellen. Nur so kann der Wohlstand erhalten bleiben.
Dazu hat die FDP vier Ziele definiert: Der Arbeitsmarkt muß entbürokratisiert werden. Menschen müssen motiviert werden, sich dem Arbeitsmarkt zur Verfügung zu stellen und die Möglichkeit zum sozialen Aufstieg zu erhalten. Eigeninitiative muß gefördert werden.
„Wohlstandsverwahrloste Kinder“ darf es nicht mehr geben, also Kinder, die zwar alles haben, denen es aber an sozialen Kontakten mangelt. Die FDP hat deshalb begonnen, gebundene Ganztagsangebote an den Schulen einzurichten. Die Notwendigkeit dazu hat inzwischen auch die CSU erkannt.
Um dieses Ziel zu erreichen, und gleichzeitig die Klassenstärken zu reduzieren, wurden 2.700 neue Lehrerstellen geschaffen. Die durch den demographischen Wandel und die dadurch freiwerdenden Lehrkräfte – die demographische Rendite – werden an passende Stellen umversetzt, so daß sie dem System nicht verloren gehen.
Die FDP hat auch durchgesetzt, daß jedes Kind an der Grundschule ein Übertrittszeugnis erhält. Dadurch hat sich die Zahl der Übertritte an die Realschulen deutlich erhöht. Es ist ein Ziel der FDP, allen Menschen Aufstiegschancen zu bieten.
Bayern ist in der Krise nicht so stark abgestürzt, wie andere Länder, weil schon vorher eine kluge Politik vorgesorgt hatte, die auf der Zusammenarbeit mit der Wirtschaft gestützt war. Manche Gesetze hat die Staatsregierung nach dem Eintritt der FDP zurückgenommen. Inzwischen ist allerdings ein neues Problem entstanden: Viele Bürger gehen zu leichtfertig mit ihren persönlichen Daten um – besonders in den sozialen Netzwerken. Thomas Hacker mahnte die Zuhörer, Vorsicht walten zu lassen. Allzu große Offenheit kann sogar Karrieren zerstören oder sie von vornherein verhindern.
Hier gilt es für die Politik aufzuklären und nicht auszuspionieren oder gar zu verbieten. Neue Medien fordern einen neuen Umgang und viel Wissen.
Da die Zukunft mit dem Netz gestaltet wird, ist es besonders wichtig, das Internet schneller in die ländlichen Räume zu bringen. Das Gutachten des Zukunftsrates sagt aus, daß man die Stärken potenzieren muß. Stärken stärken anstatt Schwächen auszumärzen, wofür ohnehin das Geld fehlt.
Dazu müssen die Hochschulen ausgebaut und gestärkt werden und mit ausreichend Finanzmitteln ausgestattet werden. Unternehmen müssen auf die Hochschulen zugehen und gemeinsam forschen. Dazu müssen ausreichend qualifizierte Wissenschaftler bereitgestellt werden. Wirtschaft und Wissenschaft müssen Vertrauen in die Zukunft haben. Nur so können sie hier in Bayern gehalten werden.
Diesen Schwerpunkt auf dem Thema Bildung zeigt auch die Initiative „Aufbruch Bayern“ der Staatsregierung. (O-Ton „Krippen.... Spitze sein.)
Die höheren Steuereinnahmen sind ein Indiz für die anstehende Verbesserung der Kommunalfinanzen. Allerdings kann man nicht langfristig auf diese Erholung aufbauen. Ein Schritt zur Verbesserung kann die Reform des Länderfinanzausgleichs sein. Ein weiterer Schritt, die Überprüfung aller Finanzströme zwischen allen staatlichen Ebenen. Etwa muß der Gesetzgeber dafür sorgen, daß auch die Finanzierung einer beschlossener Maßnahmen gesichert ist.
Das Steuersystem muß reformiert werden. Deshalb schlägt die FDP die Abschaffung der Gewerbesteuer vor und deren Ersatz durch ein Zuschlagssystem zur Einkommens- und zur Körperschaftssteuer. Dazu ist allerdings noch viel Überzeugungsarbeit zu leisten.
Außerdem muß das System schneller werden. Der zweijährige Rhythmus ist für die heutigen Verhältnisse zu langsam.
(O-Ton 2011 verspricht ein gutes Jahr zu werden...)
Und das nicht nur für die Bürger – auch für die Liberalen, die in den zurückliegenden beiden Jahren gezeigt haben, wie man sich in der Bevölkerung verankern kann. Darauf hat auch der momentane Einbruch keinen Einfluß. Die FDP ist in ganz Bayern stark vertreten und wird das auch engagiert weitermachen. Dazu wünschte er (O-Ton – mit Gottes Segen!)
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Mühldorfs Ortsvorsitzender Max Oelmaier dankte den Rednern und erhoffte sich mehr Unterstützung der Parteifreunde in München und Berlin bei der Neuordnung der Kommunalfinanzen.
Sandra Bubendorfer bedankte sich bei den Gästen mit kleinen Geschenken und wünschte allen Zuhörern viel Erfolg und gutes Gelingen für das kommende Jahr.
31 21 mal mit Auszeichnung - Die Schulabschlußfeier am Beruflichen Schulzentrum in Mühldorf 12:00
So viele Absolventen wie selten konnte Schulleiter Oberstudiendirektor Ludwig Ecker in der Aula des Beruflichen Schulzentrums willkommen heißen. Sie kamen aus den Berufsgruppen Bank- und Bürokaufleute, Großhandels- und Industriekaufleute, Medizinische und zahnmedizinische Fachangestellte und Bäckereifachverkäufer.
Die Schulband hatte schon vorher für Stimmung gesorgt.
Ludwig Ecker fand im Internet drei wichtige Ereignisse an diesem Tag: Die Skiweltmeisterschaft in Garmisch-Partenkirchen, 2002 die Eröffnung der Olympischen Winterspiele in Salt-Lake-City und die Schulentlaßfeier am BSZ in Mühldorf. Dazu begrüßte er Landrat Georg Huber, Mühldorfs dritten Bürgermeister Christian Funiok, IHK Gremiumsvorsitzende Ingrid Obermeier-Osl, seinen Kollegen von der Berufsschule 1 – Wolfgang Gaigl - Mitglieder seines Kollegiums und zahlreiche Vertreter der Ausbildungsbetriebe.
Es ist schon ein besonderer Genuß - meinte Ludwig Ecker - die vielen festlich gekleideten Absolventen und ihre Angehörigen sehen zu können.
Die Schüler voran zu bringen ist eine Gemeinschaftsaufgabe, die die Schule zusammen mit den Ausbildungsbetrieben umsetzt. Betrieb, Schule und Elternhaus müssen gut zusammen funktionieren um dem Schüler gute Leistungen zu ermöglichen. Dabei sein und sein Bestes geben – den olympische Gedanken – haben alle Schüler umgesetzt und bestmögliche Leistungen erbracht. Dazu gratulierte er den Absolventen herzlich.
Die Schule hat sich sehr gewandelt. Heute lehrt man in Projekten und Prozessen und vermittelt so vernetztes Denken und Problemlösungsstrategien. Bildung kommt vom Nachdenken über das Gelesene. Deshalb kann er nicht Dieter Hildebrandts Aussage nachvollziehen: (O-Ton 19:42:00 Bildung kommt vom Bildschirm. Käme Bildung vom Buch, wäre es Buchung! )
Wirtschaft und Betriebe können nur so gut sein wie ihre Mitarbeiter. Deshalb ist eine ganze Region abhängig von der Leistungsfähigkeit ihrer Bewohner. Ein enorm wichtiger Faktor in Zeiten der Globalisierung. Anders herum gilt: Gibt es im Landkreis keine gut ausgebildeten Fachleute, dann werden sich hier auch keine leistungsfähigen Unternehmen niederlassen. Deshalb müssen Betriebe und Politik die guten Leute in der Region halten, die jungen Leute fordern und fördern und sie so für den internationalen Wettbewerb fit machen.
Ludwig Ecker dankte den Partnern im dualen System, den Ausbildungsbetrieben, die sich dadurch selbst Qualität und Stabilität sichern. Sie hätten den jungen Leute ihr Können von der Pike auf vermittelt. Wer in seine Mitarbeiter investiert, legt das Geld gut an. Besonders jetzt, wo es an Nachwuchs mangelt.
Mit ihrer Bildung haben sie nun den Schlüssel zu einem erfolgreichen Leben erhalten, den sie nie verlieren können.
Auch wenn die Lehrzeit jetzt vorbei ist, endet doch die Lernzeit nie. Weiter zu lernen ist ihre Pflicht, die zu erfüllen ihnen sicher leichter fällt, wenn sie sich gern an ihre Schulzeit erinnern.
Und weil es im bayerischen Schulsystem keinen Abschluß ohne Anschluß gibt, stehen ihnen auch viele weitere Wege offen.
Auch mit ihrer Wertevermittlung hat ihnen die Schule eine gute Grundlage gelegt, und sie zu Persönlichkeiten gemacht. Sie sind so geschützt vor Arbeitslosigkeit und vor sozialem Abstieg. Wenn sie sich nun von ihrer Schule frei machen, bat Ludwig Ecker doch, daß sie sie nicht vergessen möchten.
Einem alten Brauch folgend gab er ihnen einen Leitgedanken mit auf den Weg. Er erzählte die Geschichte von den zwei Fröschen, die in eine Milchkanne gefallen waren. Nur der eine, der nicht aufhörte zu strampeln, konnte schließlich hinausspringen. Es gilt also: Nicht aufgeben, für Vorhaben und Ideen kämpfen. Nur so erreichen Sie ihre Ziele. Dazu wünschte er ihnen alles Gute.
Ingrid Obermeier-Osl nahm die Ski-WM zum Anlaß und stellte fest, daß die Eröffnungsfeier viele Leute beobachtet hatten. Auch den ersten Wettbewerb haben viele Leute verfolgt. Hier werden die Absolventen verabschiedet. Und auch hier viele Leute! Sie sind mit ihren guten Abschlüssen die Weltmeister von morgen. Ihre Trainingslager – die Schule – haben sie mit guten Ergebnissen abgeschlossen und sich qualifiziert. Nun können sie ihre Schwünge setzen. Im Leben werden sie dabei so manchen Hügel beachten müssen. Sie müssen sich besonders anstrengen und so manche unvorhergesehene Entscheidung treffen. Dabei dürfen sie nie ihre Mitstreiter aus den Augen verlieren. Nur im Team können sie es schaffen. Sie wünschte den Absolventen viele Medaillen und auch Zufriedenheit mit vierten Plätzen. Dazu Gesundheit, Glück und Gottes Segen!
Die Festrede hielt Landrat Georg Huber: 2009 ging Bericht von einem 82-jährigen Brasilianer durch die Medien, der eben sein Abitur bestanden hatte und nun beginnen wollte Jura zu studieren um Anwalt zu werden.
Das ist sicher ungewöhnlich, zeigt aber, was möglich ist, wenn man an sich glaubt und seine Träume verwirklichen will. Die Absolventen hätten da viel bessere Perspektiven. Sie haben mit ihrem Abschluß in jungen Jahren das Fundament für eine erfolgreiche Zukunft gelegt. Nun können sie ihr Leben in die eigenen Hände nehmen und ehrgeizige Ziele erreichen. Das ist eine große Aufgabe!
Das bayerische Bildungssystem läßt ihnen viele Wege offen und bietet ihnen zusätzlich viele Chancen. Neben dem Bildungswesen können sie auch viel andere Bildung erwerben: Mit Büchern aus der Bibliothek, in Theatern und in Vereinen. Hier erwerben sie Lebensbildung, die sie reif macht für ein erfülltes Leben.
Landrat Georg Huber forderte ein gesellschaftliches Klima, das Leistungsanreize bietet, Leistung achtet und belohnt.
Mit ihrem Abschluß haben sie nun einen ersten Erfolg in ihrem langen Berufsleben erzielt. Dazu gratulierte er ihnen auch im Namen des Kreistages.
Wenn er nun die Besten mit Staatspreisen und Schulurkunden ehren darf, dann sagte er ihnen, sie wären die Zugpferde und die Vorbilder, auf die man künftig schaut. Als solche sind sie nun besonders gefordert.
Landrat Huber dankte allen Beteiligten, die mitgeholfen haben, die jungen Leute zu ihren Abschlüssen zu führen.
Er versprach den Absolventen, der Landkreis wird ihnen auch künftig die bestmöglichen Weiterbildungschancen bieten. So etwa bei der Bildungsmesse im Mai in Töging. Wenn sie nun am Ball bleiben, ist ihm um die Zukunft des Landkreises nicht bang.
Landrat Georg Huber wünschte den Absolventen, daß es ihnen gut gehen möge, ihre Freunde treu zu ihnen stehen mögen und ihr Glück gesichert ist.
Nun überreichte Landrat Huber Staatspreise und Schulurkunden an 21 Talente. Alle Absolventen mit einem Notendurchschnitt von 1,0 erhielten den sogenannten Staatspreis.
Daniela Auer erlernte bei TPE in Kraiburg den Beruf der Industriekauffrau. Sie schloß mit 1,0 ab.
Anna Gaßner erlernte den selben Beruf bei ODU in Mühldorf. Auch sie schloß mit 1,0 ab.
Julia Hilger lernte ebenfalls den Beruf der Industriekauffrau bei Infraserv in Gendorf und schloß ebenfalls mit 1,0 ab.
Mit 1,0 schloß auch Martin Maier seine Lehre zum Bankkaufmann ab. Die Bankleute bejubelten ihn lautstark.
Die folgenden Absolventen erhielten eine Staatsurkunde:
Kathrin Raschke erzielte 1,08 in ihrer Ausbildung zur zahnmedizinischen Fachangestellten.
Carina Fladerer erlernte den Beruf der Industriekauffrau und schloß mit 1,14 ab.
Maria Fleidl wurde Kauffrau im Einzelhandel und beendete mit 1,14.
Elena Geier wurde Bäckereiwarenverkäuferin bei der Bäckerei Hellberg und schloß mit 1,14 ab.
Mariann Richter beendete ihre Ausbildung zur Industriekauffrau mit 1,14.
Ebenfalls mit 1,14 beendete Claudia Thar ihre Ausbildung zur Industriekauffrau.
Die nächsten Absolventen erhielten zu ihren Zeugnissen die Schulurkunde:
Bastian Stegmann wurde Kaufmann im Großhandel und schloß mit 1,2 ab.
Ebru Göktürk wurde Industriekauffrau und beendete ihre Ausbildung mit 1,28.
Christoffer Heimpoldinger wurde Kaufmann im Einzelhandel und erzielte einen Notendurchschnitt von 1,28.
Franziska Oberbacher wurde mit einem Schnitt von 1,28 Industriekauffrau.
Nicole Leiserer wurde medizinische Fachangestellte. Sie erreichte 1,4.
Martina Lohr beendete ihre Ausbildung zur Industriekauffrau mit einem Schnitt von 1,42
Svetlana Pogrebnoj erzielte einen Schnitt von 1,42 in ihrer Ausbildung zur Industriekauffrau.
Lisa Preis schloß ihre Ausbildung zur Industriekauffrau mit einem Schnitt von 1,42 ab.
Florian Birnkammer wurde Bankkaufmann und erzielte 1,50.
Schließlich erhielt Stefanie Gartmeier ihre Schulurkunde. Sie erlernte den Beruf der Bankkauffrau und erzielte einen Notendurchschnitt von 1,5.
Die Schulband sorgte für Auflockerung.
Schülersprecher Martin Maier hatte vor wenigen Minuten seinen Staatspreis entgegen genommen und betonte nun, daß sie es gelegentlich nicht leicht gehabt hätten mit ihren Lehrern. Trotzdem haben sie es geschafft und den Weg zur eigenen Karriere eingeschlagen.
Jetzt sind sie glücklich, daß sie die Hürden während der Ausbildung geschafft haben. Der ehemalige Banklehrling stellte fest, ihre Ausbildungsbetriebe hätten von ihrem knappen Geld in sie investiert. Dafür galt ihnen sein Dank. Sein Dank galt auch der Schulleitung, den Lehrkräften und den Eltern, die sie nach Kräften unterstützt hatten.
Wenn die Schule sich zum Motto gewählt hatte „Bietet Schülern Zukunft“ dann rief er ihnen zu: „Weiter so!“
Er war sich bewußt, daß sie noch lang nicht ausgelernt haben. Wenn sich die Welt jeden Tag weiter entwickelt, werden auch sie dazu beitragen. Er wünschte sich und seinen Kollegen viel Glück und Erfolg und ein bißchen Wehmut, wenn sie jetzt auseinandergehen.
Schließlich gab es die Zeugnisse für alle die Absolventen, deren Notendurchschnitt über 1,5 lag.
Während die Schulband für Stimmung sorgte, warteten im Foyer bereits Getränke, Kaffee und Gebäck.
Wir gratulieren allen Absolventen und schließen uns den Wünschen der Redner an. Alles Gute und Gottes Segen.
32 Die Kreisklinik verabschiedet Belegarzt Dr. Ulrich Rattenhuber nach 30 Jahren 6:00
Sicher war es das Föhnwetter, das verantwortlich war für die lockere Stimmung der Gäste, als man sich im Vortragssaal der Kreisklinik einfand um Dr. Ulrich Rattenhuber zu verabschieden. Meist haben Abschiede etwas melancholisches, trauriges....
„Selbst das Unangenehme vermissen wir sehr, wenn wir uns daran gewöhnt haben!“ Mit diesem Zitat eröffnete Kreisklinik-Geschäftsführer Heiner Kelbl. Er hat aber nicht „Jemand“ gesagt, sondern „Etwas“ betonte er umgehend! So wird Dr. Rattenhuber sicher viel gewohntes vermissen: Die Klinik, den Terminstreß, die Nachtdienste, die Wochenenddienste. Das Angenehme wird die Klinik aber auf jeden Fall vermissen, nämliche die Zusammenarbeit mit ihm. Er würdigte Dr. Ulrich Rattenhuber für sein Engagement für die Klinik. Auch wenn er manchmal unbequem war, lief es immer fair und konstruktiv. Das zeigt auch seine Akte, die nach so vielen Jahren nur ein paar Blätter umfaßt. Er zeichnete den beruflichen Werdegang von Dr. Rattenhuber nach, der 1972 seine Laufbahn in München begann. 1981 übernahm er zusammen mit Dr. Göttinger die Praxis von Dr. Miller und begann als Belegarzt an der Kreisklinik. Er hat seither alle Höhen und Tiefen mitgemacht.
Heiner Kelbel würdigte auch die vorausschauende Führung ihrer Praxis, wo sie ihre Nachfolge frühzeitig geregelt haben. Er fügte ein persönliches Wort an: (O-Ton 8:31:00....)
Er dankte ihm sehr für das gute Verhältnis, das sie alle die Jahre verband und überreichte neben einem „gewichtigen“ Geschenk einen Strauß Blumen. („gewichtig“ = Freßkorb)
Auch der Kreiskliniken-Chefarzt Dr. Wolfgang Richter würdigte die Aufbauleistung von Dr. Göttinger und Dr. Rattenhuber. (O-Ton „Hut ab!“ ) Sie haben viele Innovationen eingebracht und die Urologie immer auf dem aktuellen Stand gehalten. Das war sicher für sie nicht ganz einfach. Als Neuankömmling haben sie ihn kollegial und fast freundschaftlich angenommen. Das exzellente Verhältnis und die reibungslose Zusammenarbeit wäre für beide Seiten von großem Vorteil gewesen. Dabei hätte es ganz anders laufen können. Daß es gut war, dafür bedankte sich Dr. Wolfgang Richter bei beiden Kollegen. Auch wenn sie ...(O-Ton manchmal ganz schee g‘rafft ham!) Auseinandersetzungen und Interessenkonflikte wurden zwar manchmal lautstark ausgetragen. Das hat aber nur zu einem noch besseren Verhältnis geführt. (O-Ton „des haads braucht!“ )
Und wenn man jetzt sieht, wie sie die Übergabe organisieren, dann ist das höchster Anerkennung wert. Sie hinterlassen hier nicht nur fruchtbaren Boden sondern ein blühendes Feld. (O-Ton)

Landrat Georg Huber ist glücklich über diese Mannschaft an den Kreiskliniken, auf die man sich einfach verlassen kann. Manche andere Klinik wäre froh darüber. Die Klinik in Mühldorf ist anderen weit voraus. Und das, obwohl dies zurückliegenden Jahre nicht eben einfach waren.
Inzwischen wird das System der Kreisklinik Mühldorf als vorbildlich erachtet. Wer dieses System nicht versteht und umsetzt, der stirbt – gab Landrat Huber eine Aussage eines Kollegen wider.
Er dankte allen Beteiligten und besonders Dr. Rattenhuber für sein jahrelanges zielgerichtetes Engagement. Sicher wird er sich eher in den Unruhestand verabschieden. Er ist sicher hier auch weiterhin ein gern gesehener Gast.

Dr. Ulrich Rattenhuber dankte für die Lobreden. Mit den zurückliegenden 30 Jahren ist er sehr zufrieden, auch mit den erzielten Erfolgen. Er hat diese lange Zeit nicht „durchgestanden“ sondern aktiv mit gestaltet. Die gute Zusammenarbeit mit der Klinik und dem OP (O-Ton 20.53:00 – eine OP-Schwester kann einen sehr ärgern!) und das hoch-halten der medizinischen Qualität waren immer sein Ziel. Für die Unterstützung bei der Umsetzung dieser Ziele dankte er herzlich.
Er erinnerte sich auf launige Weise an die Anfänge in Mühldorf. Trotz vieler kleiner Stolpersteine war begann es sehr harmonisch – eine tolle Zeit. Dabei mußten sie viel von dem ändern und modernisieren, was sie von ihrem Vorgänger übernommen hatte. Bei der Anschaffung eines Gerätes gerieten sie auch mit Dr. Wolfgang Richter aneinandern. Er gratulierte Dr. Wolgang Richter zu dieser „Reinkarnation eines Chirurgen.“
Einen jungen Chirurgen nach der Krone der Medizin befragt, antwortete dieser, es wäre die Chirurgie. Er aber denkt: (O-Ton ... Urologie.) Er wünschte allen, daß der Kopf, auf dem die Krone sitzt, nicht noch größer wird und daß der große Stein der Urologie in Zukunft noch heller leuchtet.

Die spitze Bemerkung über die OP-Schwestern mußte Dr. Rattenhuber dann gleich noch persönlich untermauern...
Mit einem Gläschen Wein und einem kalten Buffet feierten die Gäste das Ende dieser 30-jährigen Ära, die – wenn man’s recht bedenkt, das ganze Arbeitsleben eines Arztes gedauert hat.

Und daß er meinem Prostatakrebs- und Alzeimerkranken bettlägrigen Vater zum Wechsel des Katheters in die Praxis hatte transportieren lassen, obwohl der gar nicht mehr gehen konnte, das sagen wir lieber nicht!

33 Die Schlagzahl erhöhen! Die JHV des Mühldorfer Netz mit Vorstandsneuwahl
9:00
07 23.02.11
Nur wenige Mitglieder und Leader-Managerin Angela Vaas vom Landwirtschaftsamt waren zum Kreuzerwirt nach Mettenheim gekommen um an der Jahreshauptversammlung des „Mühldorfer Netz“ teilzunehmen. Mühldorfer-Netz-Vorsitzender Landrat Georg Huber erstattete zunächst den Bericht des Vorstandes. In drei Sitzungen des Lenkungsausschusses wurden vier Projekte initiiert, etwa das Projekt „Bauernland Inn-Salzach“. Hierzu wurde vor einem Jahr ein Verein gegründet, der im November seine Arbeit aufnahm. Da er noch wenig bekannt ist, muß hier die Öffentlichkeitsarbeit intensiviert werden.
Weiters wurde der Wettbewerb um die familienfreundliche Gemeinde initiiert und ausgearbeitet. Georg Huber sieht es als unumgänglich, daß die Anstrengungen in dieser Richtung intensiv fortgesetzt werden müssen. Das Mühldorfer Netz muß Motor und Antrieb bleiben. Es müssen zusätzliche Mitstreiter gewonnen werden.
Das Projekt „Regionalmälzerei“ wurde fortentwickelt. Es ist momentan in einem Stadium, das seine Umsetzung möglich erscheinen läßt.
Viel Arbeit gemacht hat das Projekt „Kinderkarte“. Es mußten erst Angebote erarbeitet werden, die dann mit der Kinderkarte genutzt werden können.
Damit wurden in der abgelaufenen Wahlperiode vier Projekte umgesetzt: Der Waldseilgarten, das Bauernland, der Wettbewerb familienfreundliche Gemeinde und die Kinderkarte.
Wenn die zugesagten Fördergelder auch abgerufen werden sollen, muß sich die Geschwindigkeit der Umsetzung von Projekten aber drastisch erhöhen. Passiert das nicht, läuft der Landkreis Gefahr, die Gelder zu verlieren. Allerdings sollen nur qualitativ hochwertige Projekte umgesetzt werden, die der Region einen Nutzen bringen.
Schatzmeister Georg Waldinger trug den kurzen Kassenbericht vor: Einnahmen von 82.299 Euro davon Leader-Förderung in Höhe von 33.138 Euro stehen Ausgaben in Höhe von gut 101.000 Euro gegenüber, davon über 100.000 Euro für das Management. Der Kassenbestand hat sich somit von 36.792 auf 17.957 Euro reduziert. Dieser Rückgang ist vorwiegend bedingt durch die Kosten des Managements.
Matthäus Huber und Annemarie Haslberger hatten die Kasse geprüft und empfahlen der Versammlung die Entlastung von Kassenwart und Vorstand, die diese einstimmit erteilten.
Vorstand Georg Huber dankte besonders seinem Stellvertreter Georg Otter, der die Hauptlast der Arbeit getragen hatte. Als hoch anerkannter Fachmann ist er mit Kopf und Herz dabei. Sein weiterer Dank galt Kassenwart Georg Waldinger und Sonja Schußmüller, die viel Zeit und Energie für das Mühldorfer Netz investiert haben.
Es ist nicht einfach, die vielen unterschiedlichen Meinungen der Mitglieder unter einen Hut zu bringen und anspruchsvolle Aufgaben umzusetzen. Georg Huber erklärte sich hoch zufrieden mit der Arbeit seines Teams und hoffte, daß das auch so weitergeht.
Sein weiterer Dank galt Angela Vaas, beim Landwirtschaftsamt zuständig für die Leader-Plus-Förderung. Die gute Zusammenarbeit hat viel Arbeit erspart und viel bewegt.
Er würde sich zwar freuen, wenn jemand anders den Vorsitz übernehmen würde, erklärte sich aber bereit, weiterzumachen, wenn die Mitglieder dies wünschen.
Andreas Raab und Sascha Schnürer übernahmen die Vorstandsneuwahl. Die Mitglieder erklärten sich bereit, die Wahl offen über Handzeichen durchzuführen.
Nachdem sich kein Gegenkandidat aufstellen ließ, bestätigten die Mitglieder Georg Huber einstimmig in seinem Amt als Vorsitzender des Vereins. Der gewählte nahm die Wahl an, dankte für das Vertrauen und bat um die weitere Unterstützung durch die Mitglieder.
Auf gleiche Weise bestätigten die Wahlberechtigten Georg Otter als stellvertretenden Vorsitzenden.
Auch er nahm die Wahl an und freute sich auf die weitere Arbeit, die in seinem Rentnerdasein eine schöne Abwechslung ist.
Georg Waldinger und die Kassenprüfer sowie Sonja Schußmüller als Schriftführerin wurden ebenso in ihren Ämtern bestätigt. Georg Waldinger dankte für das Vertrauen und nahm die Wahl gern an.
Auch Sonja Schußmüller nahm die Wahl gern an und freute sich, auch zukünftig für alle Fragen rund um die Uhr zur Verfügung stehen zu dürfen.
Vorletzter Punkt auf der Tagesordnung war der Bericht des LAG Managements. Diesen Bericht erstatteten Andreas Raab und Sascha Schnürer. Zunächst blickte Andreas Raab auf die Ausgangssituation vor zwei Jahren zurück. Dann kam er zur Tätigkeit des Managements.
Vier Projekte hatte der Lenkungsausschuß bisher beschlossen und teilweise umgesetzt:
- Den Bau eines Waldseilgartens in Oberreith. Hier konnte ein Anteil von 62.877 Euro von den Gesamtbaukosten in Höhe von gut 299.000 Euro über Leader-Plus gefördert werden. Das Projekt ist abgeschlossen. Der Waldseilgarten erfreut sich bei den Besuchern großer Beliebtheit und hatte schon in den ersten Monaten wesentlich mehr Nutzer als erhofft.
- Der Wettbewerb um die familienfreundliche Gemeinde verursachte Kosten von über 55.000 Euro. Der Förderbetrag hier belief sich auf knapp 18.000 Euor.
- Der Verein Bauernland Inn-Salzach startete im November 2010 und wird die ländliche Region besser in den Mittelpunkt des Interesses rücken. Der Aufwand von 53.500 Euro wurde durch Leader Plus mit 22.500 Euro unterstützt.
- Viel Arbeit macht die „Kinderkarte Inn-Salzach Erlebnis“ für die Landkreise Mühldorf und Altötting. Für dieses Projekt, das noch nicht abgeschlossen ist, fielen Kosten in Höhe von 21.560 Euro an. Leader förderte bislang mit gut 9.000 Euro.
Andreas Raab stellte fest, daß zusätzliche Mittel zur Verfügung stehen, die derzeit nicht abgerufen werden können. Er riet, die „Schlagzahl“ zu erhöhen. Das darf aber nicht dazu führen, daß Projektvorschläge angesammelt werden, die dann nicht abgearbeitet werden können. So forderte er einerseits neue Projektvorschläge und andererseits mehr Leistung von den Mitarbeitern, die Vorschläge schneller ausarbeiten und Anträge zügiger vorlegen sollen.
(2:10:03:00) Die Projektkkarte zeigt den aktuellen Stand der verschiedenen Projekte. Auch diese Karte zeigt, mehr Dynamik könnte der Verein vertragen.
Ein aktuelles Projekt ist die Regionalmälzerei. Derzeit müssen alle Brauereien in der Region ihre Getreide zu einer Mälzerei nach Fürth fahren. Da beim Mälzen Schwund von 20% entsteht, fahren sie so etwa 12 Tonnen hin und 10 Tonnen zurück.
Mit einer Mälzerei in der Region könnte so viel Transportaufwand eingespart werden. Außerdem könnten die kleinerein Brauereien ihr Spezialmalz herstellen und ihr Getreide von örtlichen Landwirten beziehen. Das ist auch deshalb sehr interessant, weil heute horrende Preise für Spezialmalz verlangt werden – sofern er überhaupt verfügbar ist.
Die Ergebnisse einer ersten Testanlage sind vielversprechend, so daß jetzt daran gegangen werden kann, konkrete Pläne auszuarbeiten. Investitionskosten von einer Million Euro sind realistisch und versprechen Erfolg für das Projekt.
Daneben stellte Andreas Raab die weitere Planung für 2011 vor.
Vereinsvorsitzender Georg Huber würdigte die Arbeit des Managements und motivierte die Mitglieder zu mehr Offenheit und mehr Dynamik. Wie das gehen kann, zeigt etwa der Wettbewerb „familienfreundliche Gemeinde“ an dem sich 16 Gemeinden beteiligt haben und die nun die Möglichkeit haben, weiter zu machen, auch wenn sie diesmal nicht zu den Gewinnern gehören.
Angela Vaas vom Landwirtschaftsamt beklagte die zunehmende Komplexität der Antragsverfahren. Deshalb wäre die Zusammenarbeit mit dem Mühldorfer Netz sehr zul oben, wo Unterlagen gemeinsam erstellt werden. Allerdings bestünde das Problem, daß zur Zeit erhebliche Mittel nicht abgerufen werden können, weil keine konkreten Projektanträge vorliegen. Da es hierfür ein Zeitlimit gibt, forderte sie erhöhte Dynamik...
Bürgermeistersprecher Dr. Karl Dürner lobte die interkommunale Zusammenarbeit, die hier ein Forum hat. Er lobte die Vorstandschaft des Mühldorfer Netzes, die in der kurzen Zeit schon viel bewegt hat. Seither ist auch die Motivation der Mitglieder zur Mitarbeit stark gestiegen, was wieder neue Mitstreiter gebracht hat. Er erklärte, die weiteren Aktivitäten unterstützen zu wollen. Der eingeschlagene Weg ist sicher richtig und wird auch weiter unterstützt.
Vorsitzender Georg Huber schloß die Veranstaltung und freute sich auf die bevorstehende Prämierung der Siegergemeinden im Wettbewerb um die familienfreundlichste Gemeinde..
34 219 neue Fachleute Die Abschlußfeier der Berufsschule 1 10:30
Fast zu klein für die vielen Absolventen und Gäste war die Aula der Berufsschule als die Band der Berufsschule Altötting den Festakt eröffnete.
Stellvertretender Schulleiter Bartholomäus Gisser konnte neben den Absolventen und ihren Eltern, Vertretern der Ausbildungsbetriebe auch Landrat Georg Huber, Kreishandwerksmeister Sepp Eicher, seinen Kollegen vom Beruflichen Schulzentrum Ludwig Ecker sowie den Leiter des Bildungszentrums der Handwerkskammer Jochen Englmaier begrüßen. Außerdem zahlreiche weitere Ehrengäste.. Später sollte Staatssekretär Dr. Marcel Huber hinzustoßen. Er lobte den Fleiß und die Zielstrebigkeit der Absolventen, mit der sie ihre dreieinhalbjährige Ausbildung durchlaufen haben. Wenn sie so weitermachen würden, sollte ihre Lebensweg so gut verlaufen wie die Berufsschulzeit, die sie hoffentlich in guter Erinnerung behalten werden.
Die Lehrerband der Berufsschule Altötting sorgte für Unterhaltung.
Landrat Georg Huber meinte, die vielen Gäste ehrten die Absolventen. Sie wären nur für sie gekommen. Nun können sie den Feierabend genießen und feiern. Zum bestandenen Abschluß in den Berufsfeldern Fahrzeugtechnik, Metalltechnik und Versorgungstechnik gratulierte der Landrat auch im Namen des Kreistages. Allen Abschlußschülern gilt seine Anerkennung für die harte Arbeit und das Durchhaltevermögen, die hinter jedem Abschlußzeugnis stehen. Er dankte Schule und Ausbildungsbetrieben für die Unterstützung, die sie den Absolventen hatten angedeihen lassen. Die Ausbildungsbetriebe sind keine Wohltäter und haben in ihre Ausbildung investiert um selbst qualifiziertes Personal zu erhalten. Im Handwerk herrscht bereits Fachkräftemangel, hatte Handwerkskammerpräsident Heinrich Traublinger erst kürzlich festgestellt. Es gilt, der demographiebedingten Abwanderung von Fachkräften entgegen zu wirken. Schon heute können manche Betriebe Aufträge nicht mehr ausführen, weil ihnen qualifizierte Mitarbeiter fehlen. So sagt auch Staatsministerin Christine Hadertauer, daß Qualifikation und Weiterbildung das Gebot der Stunde ist. Landrat Huber ist froh darüber, daß die Unternehmen der Region die Zeichen der Zeit erkannt haben und aktiv Lösungen anbieten. Erst kürzlich haben die Hochschulen Landshut und Rosenheim zusammen mit dem Projekt „Lernen vor Ort“ des Landkreises Aus- und Weiterbildungsangebote vorgestellt. Nun müßten sie diese Angebote auch nutzen.
Gerade am Tag ihres Abschlußes sagte er ihnen: Das Lernen geht weiter! Nur lebenslange Weiterbildung hält sie wettbewerbsfähig. Deshalb müßten sie mutig die Angebote nutzen.
Die Gesellschaft braucht mutige junge Menschen, die tatkräftig ihre Ideen umsetzen.
Er wünschte den Absolventen viel Mut, Tatkraft und Neugier, Gesundheit und vor allem Gottes Segen.
Staatssekretär Dr. Marcel Huber meinte, er wäre zuständig für das Bildungswesen und freue sich deshalb, an so einem wichtigen Termin teilnehmen zu können.
Er erzählte, daß er im Ministerium oft ausländische Bildungsminister empfängt. Wenn er dann das bayerische Bildungssystem erklärt, kommen regelmäßig Rückfragen zum dualen Bildungssystem. Dieses einzigartige System bürgt nicht nur für hohe Ausbildungsqualität sonder ist im Grunde der Kern der hohen Qualität der Produkte aus deutscher Herstellung. Daß die Weltwirtschaftskrise Deutschland nicht so sehr getroffen hat, ist auch der hoch geschätzten deutschen Wertarbeit zu verdanken. Derzeit kommt die bayerische Autoindustrie mit ihren Lieferungen kaum nach, obwohl sie nicht gerade Billigautos produziert. In Zeiten einer auslaufenden Weltwirtschaftskrise eine Zeugnis für das hohe Ansehen deutscher Wertarbeit.
Mit ihren Abschlüssen nehmen sie daran teil, dieses besondere System zu erhalten und weiter auszubauen.
Staatssekretär Dr. Marcel Huber forderte die Absolventen auf, die Angebote des bayerischen Bildungssystems zu nutzen und sich fortzubilden. Sie könnten sich auch schulisch weiterbilden, etwa an der Berufsoberschule. 42% der Hochschulzugangsberechtigten kämen über diesen Weg, eine Zahl, die zeigt, daß dies kein außergewöhnlicher Weg ist. Alle Wege stehen ihnen offen. Sie müßten sich ja nicht sofort entscheiden.
Er dankte Eltern, Lehrern und Ausbildern, wünschte ihnen auf ihrem Lebensweg alles Gute, und Gottes Segen.
Auch Kreishandwerksmeister Sepp Eicher gratulierte den Absolventen und riet, jetzt erst einmal zu feiern! Auch wenn ihr Berufsleben noch lang ist, haben sie nun die erste Sprosse ihrer Karriereleiter erklommen. Ihr Weg ist vorbestimmt. An den kommenden Herausforderungen können sie nur wachsen. Um sie dafür fit zu machen stehen ihnen zahlreiche Möglichkeiten offen – auch von seiten der Handwerkskammer.
Wer Spaß an seiner Arbeit hat, kann im Leben viele schöne Stunden verbringen. Damit dankte er Schule, Ausbildern und Eltern für ihre Unterstützung und den Absolventen viel Glück und Erfolg und viele schöne Stunden!
Schülersprecher Tobias Holland erzählte, er hätte vorher studiert, im ersten Jahr seiner Berufstätigkeit das Handwerk kennengelernt und hätte erst dann gewechselt. Jetzt im ersten Lehrjahr schaut er schon ein bißchen neidisch auf die Absolventen, die ihre Lehrzeit schon hinter sich haben. Er wünschte ihnen alles Gute und viel Erfolg für ihre Zukunft.
Nach einer weiteren musikalischen Einlage trat Schulleiter Wolfgang Gaigl ans Mikrophon.
Er freute sich über die zahlreichen Teilnehmer an dieser Feierstunde, für die sogar die vorbereiteten Plätze nicht ausgereicht hatten.
Die Schulabschlußfeier ist einerseits der Abschluß ihrer Ausbildung andererseits der Eintritt in einen neuen Lebensabschnitt, der viel unbekanntes bringen wird. Wenn Antoine de Saint-Exupery gemeint hat, man kann zwar nicht in die Zukunft schauen, sie aber bauen, dann paßt das zu diesem Festakt. Den Grundstein haben sie schon gelegt.
Obwohl sie sich zu Beginn ihrer beruflichen Laufbahn Gedanken über Betrieb und Berufsschule gemacht haben, haben sie sich mutig auf den Weg gemacht und können jetzt ihre Abschlußzeugnisse in Empfang nehmen. Auf ihre Leistungen können sie stolz sein. 219 Berufsschüler haben mit Erfolg abgeschlossen. 38 von ihnen mit dem mittleren Schulabschluß, der ihnen die Fortsetzung auf einer weiterführenden Schule ermöglicht. Stolz ist Wolfgang Gaigl auch auf die fünf Staatspreisempfänger und die 17 Schulpreisempfänger. Sie alle hatten einen Notendurchschnitt von 1,5 oder besser.
Nun dürfen sie durchschnaufen um dann mit neuem Elan den nächsten Abschnitt ihres beruflichen Langstreckenlaufes anzugehen. Sie wüßten ja nun, daß lebenslanges Lernen keine leere Worthülse ist. Während ein Arbeitnehmer früher durchschnittlich drei Arbeitsstellen im Lauf seines Berufslebens bekleidete, werden es zukünftig sechs sein, meinte Professor Jürgen Weise kürzlich.
Der Arbeitnehmer muß also mobil und flexibel sein und darf sich nicht zurücklehnen. Nichts wird so bleiben, wie es war.
Der Facharbeitermangel ist ihre Chance. Sie sollten sie nutzen.
Das sensationelle Ergebnis bei der Weihnachtssammlung von 3.330 Euro zeigt, daß sie auch soziale Kompetenz erworben haben. Sie sollten so aufgeschlossen bleiben, Anteil nehmen und sich ehrenamtlich engagieren, in Vereinen, Hilfsorganisationen oder in der Kommunalpolitik.
Auch Oberstudiendirektor Wolfgang Gaigl dankte den Partnern im dualen Ausbildungssystem und besonders dem Landratsamt für die sehr gute Zusammenarbeit. Schließlich gratulierte den Absolventen auch im Namen der Schule und wünschte ihnen auf ihrem beruflichen Weg alles Gute, Glück und Erfolg und allzeit Gottes Segen.
Nun erhten Wolgang Gaigl, Dr. Marcel Huber und Landrat Georg Huber die besonders erfolgreichen Absolventen.
Zunächst überreichten sie die Schulpreise. Für den KFZ-Mechatroniker Daniel Bauer,
Dem Mechaniker für Land und Baumschinen Robert Dörndl,
Dem KfZ-Mechatroniker PKW Richard Eichinger,
Dem KfZ-Mechatroniker PKW Christian Engl,
dem Metallbauer und Konstruktionstechniker Michael Harsch,
dem Metallbauer Konstruktionstechnik Andreas Hofer,
Dem KfZ-Mechatroniker PKW Maximilian Huhnstock,
dem KfZ-Mechatroniker PKW Daniel Jenetzek
für den Kfz-Mechatroniker PKW Dominik Kain,
dem KfZ-Mechatroniker Nutzfahrzeuge Stefan Kaindl,
dem KfZ-Mechatroniker Nutzfahrzeuge Maximilian Leipfinger
dem KfZ-Mechatroniker PKW Thomas Neuhofer,
dem KfZ-Mechatroniker PKW Daniel Pfeffer
dem KfZ-Mechatroniker Nutzfahrzeuge Martin Schäfler
dem Kfz_Mechatroniker Nutzfahrzeuge Stefan Spirkl,
dem Kfz-Mechatroniker Nutzfahrzeuge Benjamin Weber und dem
KFZ-Mechatroniker Nutzfahrzeuge Sascha Wojta

Es folgten die Staatspreisträger, also die Absolventen mit einem Notendurchschnitt von 1,0:
Christian Barowski, Mechaniker für Land- und Baumaschinentechnik
Josef Heigl, KfZ-Mechatroniker Nutzfahrzeugtechnik
Tobias Januschak Anlagenmechaniker Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik
Benjamin König, KfZ-Mechatroniker PKW-Technik und
Andreas Schönhuber Mechaniker für Land- und Baumschainentechnik
Ein gemeinsames Bild schloß die Ehrung der besten Absolventen ab. Schließlich erhielten alle anderen ihre Zeugnisse.
Wir gratulieren allen Absolventen und schließen uns den Wünschen der Festredner an: Wir wünschen allzeit viel Glück, Gesundheit und Gottes Segen.

34 Die Bäckerinnung spendet an die Stiftung "Mehr Licht für Kinder" 3:00
Die letzten Utensilien vom Bäckerball waren noch nicht zurück bei den Eigentümern, als sich die Vorstände der Innung bei Landrat Georg Huber einfanden um einen Teil des Erlöses an die Stiftung zu spenden. Nur der Obermeister fehlte noch, Egbert Windhager.
Als er dann da war, ergriff er gleich das Wort und erinnerte an die Aufforderung zur Beteiligung am Plätzerlbacken vor Weihnachten. Da das nichts für die Bäcker war, sie aber gern etwas für Landrat Hubers Stiftung tun wollten, hatten sie beschlossen, nach dem Bäckerball eine Spende an Landrat Georg Hubers Stiftung „Mehr Licht für Kinder“ zu geben.
Weil der Bäckerball erst ein paar Tage zurücklag, hatten die Bäcker keine Zeit gehabt, einen großen Scheck zu besorgen. Aber – das ist ohnehin nur Dekoration.
Landrat Georg Huber dankte sehr für die Initiative, die die Bäcker hier ergriffen haben. Leider konnte er nicht selbst zum Bäckerball kommen, versprach aber, beim nächsten Mal wieder dabei zu sein. Also 2013.
Er dankte den Bäckern sehr für ihre Spende, die Kindern und Familien zu Gute kommt, die von unheilbaren Krankheiten oder anderen Belastungen betroffen sind, mit denen sie ohne Hilfe nicht zurecht kommen. Landrat Huber versicherte, das Geld kommt Bürgern des Landkreises zu und wird sicher gut eingesetzt. 500 Euro wären viel Geld, für das man viele Semmeln verkaufen muß. Und weil er weiß, daß da viel Arbeit nötig ist, um diese Summe zu erwirtschaften, war sein Dank um so größer.
Landrat Georg Hubers Stiftung „Mehr Licht für Kinder“ nimmt gern auch Ihre Spende entgegen. Zahlungen richten Sie bitte an dieses Konto. Jede Summe hilft - auch die kleinste!
35 Empfang zum 90. Geburtstag für Altbürgermeister und Ehrenbürger Josef Federer
12:00
08 26.02.11
Der Jubilar schaffte es erst gar nicht bis hinein in den Haberkasten. Schon im Innenhof zwischen Haber- und Kornkasten bildete sich eine lange Reihe Gratulanten, die es nicht erwarten konnten, dem beliebten Altbürgermeister und Ehrenbürger ihre Glückwünsche auszudrücken und ihre Geschenke zu überreichen.
Bürgermeister Günther Knoblauch setzte dem ein vorläufiges Ende; drinnen ist’s doch viel angenehmer und wärmer...
Dieses Argument zog – aber nicht sofort.
Drinnen türmten sich schon die Geschenke und neben vielen Gästen hatten sich auch die anderen Ehrenbürger eingefunden: Gretl Anders Walter Speckmeier und Erich Rambold. (Achtung „Gretl“)
Die Stadträte, Vertreter von Behörden und Vereinen und viele Wegbegleiter des Jubilars konnte Bürgermeister Günther Knoblauch willkommen heißen. Neben Josef Federer nahm seine Familie Platz. Sein Bruder war extra aus Nordhessen angereist. Über sie alle freute sich Bürgermeister Knoblauch und gratulierte von Herzen.
90! Das ist schon ein Alter, das zu erreichen, sich jeder wünschen würde. Seine Pfeiffe und ein gepflegtes Weißbier haben sicher ihren Anteil daran, daß es ihm so gut geht. Die ganze Stadt ist stolz auf ihn, und das hat ganz handfeste Gründe.
Als er selbst am 1. Mai 1990 sein Amt antrat, hat der Stadtrat schon am 3. Mai in seiner konstituierenden Sitzung beschlossen, Josef Federer zu Ehrenbürger zu ernennen, berichtete Bürgermeister Günther Knoblauch. Nur 3 Tage nach Ende seiner Amtszeit.
Als politisch unerfahrener Sozi erwarb er sich seit 1966 das Vertrauen der Bürger. In den 24 Jahren seiner Amtszeit hat sich viel verändert. Als er das Amt übernahm, gab es in Mühldorf kein Hallenbad, keine Musikschule, keine Kunsteisbahn, die Innfähre war eingeschlafen, Bauhof und Stadtwerke waren in Korn- und Haberkasten. Keine Aussicht auf eine der schönsten Büchereien Süddeutschlands. Durch die Mößlinger Unterführung führte gerade einmal eine Fahrspur, Parkplätze rund um die Stadt gab es nicht, eine Tiefgarage war ein utopischer Traum. Die Lohmühlsiedlung war ständig vom Hochwasser bedroht und ein neuer Friedhof in Mühldorf Nord unmöglich. Der Stadtwall war weit entfernt von einer städtischen Grünanlage, das Heilig-Geist-Spittal war halb so groß wie heute.
Erdgas war etwas in Arabien und Altmühldorf leitete das Abwasser in seinen Bach. Das Gefängnis befand sich im Lodronhaus, die Feuerwehr in der Spittalgasse. Viele andere Dinge in dieser Zeit hat Josef Federer routinemäßig umgesetzt. Daß sich Altmühldorfer, Mößlinger und Harter als Mühldorfer wohl fühlen, ist auch sein Erfolg. Das alles war nur ein kleiner Abriß dessen, was Mühldorf in der Zeit Josef Federers geleistet hat.
Das alles beschreibt ihn aber nur zum Teil. Man muß auch sein Wesen mit einbeziehen. Noch heute lebt er mit der Stadt. Das hat er mit seiner Devise erreicht, die besagt, „wie man eine Stadt anblickt, so blickt sie zurück. Sie will geliebt sein und jedem zulächeln“. Die Mühldorfer haben gespürt, daß er sie so gesehen hat. Deshalb haben sie ihn viermal hintereinander zu ihrem Bürgermeister gewählt. „Sozialdemokrat sein heißt, Mensch zu bleiben“ ist deshalb eines der wichtigsten Erbstücke, das er selbst von ihm übernommen hat. Charakter und Menschlichkeit hätten ihn so beliebt gemacht, wie er es ist. Er hat die Sorgen der Menschen zu seinen Sorgen gemacht. Deshalb freute sich Günther Knoblauch, daß die Stadt mit diesem Empfang etwas zurückgeben kann. Für die großen Aufgaben beim Neubau des Caritas-Altenheims und für viele weitere Jahre wünschte er ihm deshalb alles Gute und viel Gesundheit.
Und weil es nicht ganz einfach ist, so einem verdienten Bürger etwas zu schenken überreichte ihm Günther Knoblauch eine Bronzeskulptur eines der Brunnenbuabal .
Landrat Georg Huber erzählte, schon zwei Tage nach seiner Wahl lud ihn Josef Federer zu einem Gespräch ins Mühldorfer Rathaus ein. Er wollte ihm Freund und Kollege sein. Er hat ihn aufgenommen, wie einen Sohn, ihm die Struktur der Kollegen im Landkreis und das Verhältnis von Kreisstadt und Landkreis erklärt. Seither besteht eine lebendige Freundschaft. Bei vielen Gelegenheiten hat er viel von Josef Federer gelernt und auch viel Spaß mit ihm gehabt. Noch heute freut er sich, wenn sie sich sehen und über alte Zeiten plaudern können. Daß das noch lange so weitergeht, das wünschte er ihm und die eine oder andere Hoibe Weißbier... Er überreichte ihm schon vorher einige Flaschen Rotwein und an Tabak für sein Pfeiffal. (O-Ton)
Feuerwehrvereinsvorstand Josef Birnkammer gratulierte stellvertretend für die Mitglieder der Vereine. Er würdigte Josef Federer als einen, der immer ein offenes Ohr für die Vereine gehabt hat und sich für ihre Belange eingesetzt hat. Er war selbst Mitglied in vielen Vereinen und hat deshalb ihre Sorgen besser verstanden. Beim Kunstturn-Leistungszentrum, bei der KSK in Altmühldorf, beim Sängerbund und am Stammtisch der 1921er. Aus den vielen Sitzungen „beim Schreindl“ sind immer gute Ergebnisse ‚rausgekommen. Auch Josef Birnkammer zählte die vielen Errungenschaften der Stadt auf, unter anderem das neue Feuerwehrhaus. Viele davon sind Heimat für Vereine. Ein Tipp aus der Stadtverwaltung führte zum Geschenk: Eine neue Pfeiffe. Ein kleines Geschenk kam dann auch noch nach.
Altlandrat Ehrenbürger Erich Rambold hatte sich hingesetzt und eine wunderschöne Rede geschrieben. Jetzt hat sie der Bürgermeister schon selber gehalten!!!! Er mußte improvisieren.
Zunächst gratulierte er und wünschte bestmögliche Gesundheit, viel Freude und mahnte ihn, nicht auszulassen.
Die Leute nehmen sie beide heute als alte Kameraden wahr. Das war aber nicht immer so. 1966 wollte er Bürgermeister werden und die CSU hatte Paul Schwarz vorgeschlagen. Der Wähler hat sich aber dann für den anschmiegsamen Charm von Josef Federer entschieden. Er selbst zog in den Stadtrat ein. Dort folgte so manches sachliche Duell wenn auch mit scharfer Klinge. Die beiden Zeitungen haben sie leistungsfördernd begleitet.
1970 wurde Seban Dönhuber für die SPD in Altötting zum Landrat gewählt: Morgenluft für die Sozis. Da stellten sie Josef Federer als Kandidaten für den Landrat auf. Aber diesmal gewann er selbst. (O-Ton: Im Fasching warst Du besser, im Wirtshaus ich)
Am Wahltag reichte es um 0,5% nicht zur absoluten Mehrheit. Die Stichwahl hat er dann gewonnen. Der erste Gratulant war Josef Federer, der sogar mit der Stadtkapelle kam. Heute denkt er, er wäre damals froh gewesen, nicht gewonnen zu haben. Die Aufgaben nach 1970 waren alles andere als einfach zu bewältigen. Jedenfalls sind sie seit diesem Zeitpunkt die besten Freunde. Kein Blatt paßt mehr zwischen sie beide.
1972 ging die CSU als strahlender Sieger aus der Kreistagswahl hervor. Die SPD hatte kümmerliche 18% Da beriefen sie ihn in den Verwaltungsrat der Kreissparkasse. Die Wahl nahm er aber nicht an. Allerdings blieb er der Kreissparkasse treu und verwaltete die Mittel der Stadt immer grundsolide.
Das Ergebnis seiner Laufbahn ist: O-Ton: Von Dir stammt das Fundament....
Er ist sich sicher, daß es in der Rückschau heißen wird: Die „gute alte Zeit in Mühldorf, das war beim Federer!“
Jetzt, mit 90 ist der Höhepunkt des Lebens überschritten. Man ist auf dem Weg ins Tal. Dieser Weg ist allerdings weit und führt an vielen schönen Hütten vorbei. Daß sie beide noch lange gemeinsam solche Hütten besuchen und das eine oder andere Weißbier genießen können, das wünschte er ihm von Herzen.
Schlißelich trat der Jubilar selbst ans Mikrophon. In beeindruckender Frische und mit funkelnden Augen erzählte er, er wollte eigentlich seinen Geburtstag in kleinem Rahmen feiern. Das hatte er auch Günther Knoblauch gesagt. Er hod wieda ned gfoigt – wia oiwei hoid!)
Die vielen Gäste und alten Freunde hier hatten ihn überwältigt. Deshalb dankte er Günther Knoblauch, daß er diesmal g’scheiter war wie er selber. (O-Ton „Was manchmal aa da Fall is!)
Die Ansprachen haben ihn doch ein bißchen beschämt, als er gehört hat, was damals alles geleistet worden ist. Allerdings muß er den Dank an die Stadträte weitergeben, ohne die er nichts von alldem erreicht hätte. Für die vielen guten Wünsche und besonders für die Ausführungen von Günther Knoblauch und Erich Rambold dankte er besonders.
Allen anderen dankte er für die vielen Glückwünsche und Geschenke, die fast bis zum 100. Geburtstag reichen werden. Dagegen hätte er - ehrlich gesagt – nichts einzuwenden. (Applaus)
Die Mitglieder des Sängerbundes schlossen die Feierstunde ab.
Die Sänger und Sängerinnen überreichten dem Jubilar Rosen.
Dann mußte der Jubilar unzählige Hände schütteln und Glückwünsche entgegennehmen. Bis er sich -–und da sind wir ziemlich sicher – wieder ins Privatleben zurückziehen durfte.
Wir gratulieren herzlich und freuen uns mit den Festgästen auf den Empfang zum 100. Geburtstag. Wer weiß?!
36 Kunst und Kommerz und verkaufsoffen am Sonntag 1. Mai? SPD und Gewerkschaften protestieren in Waldkraiburg. Zurecht? 12:00
Text nicht vorhanden.
37 Kommunalpolitisches Seminar der SPD mit MdB Ewald Schurer: Kommunalfinanzen 3:30
Etwa 20 Kommunalpolitiker aus den Landkreisen Altötting und Mühldorf kamen im Gasthaus Pauliwirt zusammen um über Komunalfinanzen und das soziale Zusammenleben zu hören. Bezirksvorsitzender und Mitglied im Bundesvorstand der SPD MdB Ewald Schurer referierte über die Finanzen und Burgkirchens Bürgermeister Stefan Merz erläuterte die sozialen Strukturen seiner Gemeinde.
Herr Schurer, worum gings hier? (O-Ton)
38 Volleyball Regionalliga Süd: Gegen den SV Schwaig gingen plötzlich alle Lichter aus! 8:15
Eigentlich hätte man das Spiel absagen müssen, meinte Mühldorfs Trainer Günther Thomae vor dem Spiel. Die vielen verletzten oder verhinderten Spieler zwangen ihn, aus der U20-Mannschaft Thomas Brandstetter mit Hauke Ferch und Moritz Kolbinger zu berufen. Thomas Brandstetter hatte schon zuletzt einspringen müssen, weil dieses Misere schon eine ganze Zeit anhält.
Und das alles beim letzten Heimspiel in dieser Saison.
Die Ausgangslage war nicht rosig: Nach den Niederlagen gegen Nittenau und Eltmann, standen die TSV Volleyballer auf dem drittletzten Tabellenplatz. Günther Thomae hatte schon nach der Niederlage gegen Niederviehbach die Losung ausgegeben, daß es ab sofort in dieser Saison nur noch Endspiele gibt. Am Druck, gewinnen zu müssen um die Klasse zu halten, mangelte es also nicht.
Und so begannen die Mühldorfer, die hier in schwarz-rot von links nach rechts spielen, mit viel Mut und Elan.
Zunächst zogen die Gäste davon auf 7:9
Mit engagiertem Spiel machten die Mühldorfer allerdings Punkt für Punkt gut und glichen bei 14:14 aus.
Als Mühldorf mit 15:14 in Führung ging, nahm Gästetrainer Frank Meyer eine Auszeit.
Weniger Zuschauer als zuletzt hatten den Weg in die Halle gefunden. Sie feuerten die Aktiven trotzdem lautstark an.
Mühldorf ging in Führung und gab sie auch nicht mehr ab. Die gut aufgestellte Abwehr machte es möglich, daß sie die Führung sogar ausbauen konnten.
Da nützte auch eine weitere Auszeit der Gäste nichts. Die restlichen Punkte holten die Gastgeber und gewannen den ersten Satz mit 25:19 Punkten.
Der zweite Satz: Mühldorf jetzt von rechts nach links:
Die Hausherren übernahmen von Beginn an die Führung und gaben sie auch nicht mehr ab. Obwohl die Gäste sich wehrten, spielten Simon Weichselgartner, Leo Angerer und Severin Bienek ein kluges Spiel und überwanden die Abwehr Schwaigs ein ums andere Mal. Beim Stand von 16:14 schienen’s die Gäste aufgegeben zu haben. Mühldorf holte nun einen Punkt nach dem anderen.
Spielertrainer Frank Meyer hatte kritische Worte für seine Aktiven.
Während Günther Thomae kaum glauben konnte, was sich hier vor seinen Augen zutrug, motivierten sich Fabian Wagner und seine Leute für die letzten Punkte im zweiten Satz.
Gerade da – nochmal Auszeit für Schwaig.
Das nützte aber auch nichts, der zweite Satz ging mit 25:21 an Mühldorf.
Das souveräne Spiel bis dahin und die 2:0 Führung ließen es nach einem Dreisatz-Match aussehen.
Der dritte Satz: Mühldorf jetzt wieder von links nach rechts.
Zunächst zogen die Mannschaften gleichauf voran. Dann setzte sich Schwaig.
(2:42:28:20) Diesmal war es Günther Thomae, der eine Auszeit nahm und neue Anweisungen gab.
Obwohl Mühldorf beherzt aufspielte, konnten sie doch den Vorsprung nicht mehr einholen. Der dritte Satz ging mit 18:25 an Schwaig. Nichts war’s mit dem Dreisatzmatch.
Der vierte Satz, Mühldorf wieder von rechts nach links.
Und auch diesmal mußte Hallensprecher Josef Enzinger die Zuschauer beruhigen: „Macht nix – den nächsten holen wir uns wieder“. Daß er damit Recht hatte, zeigte sich beim Spielstand von 21:20. Noch vier Punkte bis zum Spielgewinn. Gleichstand bei 24:24. Geht noch was?
Es reichte nicht: Die Gäste holten sich den vierten Satz mit 26:24. Nun stand es 2:2 nach Sätzen.
Im letzten Satz geht es nur bis 15 Punkte.
Beide Trainer hatten ihren Leuten nochmal Anweisungen erteilt. Das hatte unterschiedliche Effekte: Während Schwaig zunehmend nervös wurde, spielte Mühldorf souverän auf und zog bis auf 9:5 Punkte davon. Die Stimmung in der Halle kochte.
Gerade als der erste Ballwechsel in der zweiten Hälfte des Satzes lief, schaltete sich erst die Hälfte des Hallenlichts aus. Die Schiedsrichter unterbrachen das Spiel. Und dann schaltete sich das Licht ganz aus. Es dauerte 20 Minuten, bis jemand gefunden war, der die Zeitschaltung aus – und das Licht wieder einschalten konnte.
Diese Pause nutzten die Gäste sehr gut. Sie fanden wieder zu sich und spielten dann regelrecht befreit auf.
Günther Thomae versuchte noch, seine Leute zu motivieren. Es nützte aber nichts. Der fünfte Satz ging mit 18:16 und damit das Spiel an die Gäste, die wohl die größeren nervlichen Reserven hatten.
Nach dem Spiel meinte Gästetrainer Frank Meyer, sie wären im dritten Satz zurückgekommen, weil sich ihr Aufschlag stark verbessert hat.
Günther Thomae sah’s nüchtern: Er meinte, wenn ihm vor dem Spiel jemand gesagt hätte, dass sie so gut mithalten könnten, hätte er es ihm nicht geglaubt. So aber ist die Enttäuschung umso größer. Ihnen fehlen einfach die Erfahrungswerte, ein solches Spiel zu gewinnen.
Das war das letzte Heimspiel dieser Saison. Mühldorf liegt vier Spiele vor Saisonende am 26. März auf dem vorletzten Tabellenplatz. Der nächste Gegener ist Tabellenführer Marktredwitz.

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Dallmayr, Advent 2009