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Victoria Pöllmann Landkreis Mühldorf > Stadt Mühldorf >
Mühldorf-TV ist ein Projekt der Margha GmbH >
Josef J. Pöllmann
Stadt Waldkraiburg > Neumarkt St. Veit > Gemeinde Ampfing > Stadt Altötting > Mühldorf-TV ist durch die BLM lizenziertes Lokalfernsehen
Josef J. Pöllmann ist Mitglied im Deutschen Presse Verband
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Das gab's 2011 bei Mühldorf-TV und bei Altötting-TV
Hier können Sie nachlesen, worüber wir im Juni 2011 berichtet haben.
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Nr.
Thema LZ Archiv KW Ersch.
109 Sieben mal Mühldorf in MÜhldorf - Das 10. Mühldorf-Treffen 12:55 22 03.06.11
Lange Zeit war es trocken und heiß gewesen. Am Vorabend sollten die Gäste anreisen und einen Grillabend bei den Mühldorfer Vereinen erleben. Aber den hat es ordentlich verregnet.
Auch am Samstag hatte der Himmel erst seine Schleusen geöffnet während die Stadttürmer die Gäste willkommen hießen und die Böllerschützen sie vom Münchner Tor begrüßten.
Am späteren Nachmittag schien dann die Sonne über dem Platz vor dem Haberkasten, auf dem die Stadt den Gästen Buden aufgestellt hatte, wo sie ihre Mühldorfs vorstellen und ihre Köstlichkeiten zum Probieren anbieten konnten. Und da waren dann alle aus Mühldorf!
Wo sind Sie denn her? (O-Ton)
Die da sangen, sie wären aus Tirol. Aber - - das sind doch die Musiker von der Altmühldorfer Blaskapelle und ein paar von der Stadtkapelle?!
Alle aus Mühldorf! Dabei sind die Mühldorfs doch ziemlich verschieden! Was gibt’s bei Euch in Mühldorf im Almtal besonderes? (O-Ton)
Was gibt’s in Mühldorf im Lavantal? (O-Ton)
(O-Ton – Feldbach ... Alois Eibl)
(O-Ton Mühldorf – Feldkirchen/Donau)
Und was gibt’s in Mühldorf im Mölltal Besonderes? (O-Ton)
Und was macht Euer Mühldorf noch Besonders? (O-Ton)
Was gibt’s in Mühldorf in der Wachau Besonders? (O-Ton)
Und wo diese Mühldorfer daheim sind, das ist ja wohl klar.
Die Musiker der Mühldorfer aus der Wachau trugen ihre typischen Steinfedern auf den Hüten. Auch wenn die Steinfeder Namensgeber für einen bekannten Wein ihrer Gegend ist, schmeckte Ihnen das Mühldorfer Weißbier.
Die Zuhörer hatten ihre Freude an der Musik und an den Probierserln, die die Gäste mitgebracht hatten. An manchem Stand mußte man lang anstehen um an die Köstlichkeiten zu kommen.
Während sich’s die diversen Mühldorfer gemütlich gemacht hatten, waren die Bürgermeister mit den Oldtimern auf Stadtrundfahrt.
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Ganz andere Klänge im Haberkasten-Innenhof, der für die Sommerveranstaltungen bereits überdacht ist. Fritz Killermann und seine Freunde unterhielten und bereiteten sich auf den späteren Abend vor.
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Gegen 18 Uhr wechselten die Gäste vom Vorplatz in den Haberkasten-Innenhof. Die Mühldorfer Blaskapelle zog ein und eröffnete den Festabend mit dem Bayerischen Defiliermarsch.
Zu den auswärtigen Mühldorfern gesellten sich die Honoratioren der Stadt, die Stadträte und zahlreiche Vereinsvorstände.
Nachdem die Bläsergruppe des Landesjagdverbandes den offiziellen Teil des Abends ein zweites Mal eröffnet hatte, freute sich Bürgermeister Günther Knoblauch über das Wetter, das am Nachmittag viel besser geworden ist. Der Herrgott muß doch ein Mühldorfer sein!
Das erste Mühldorf-Treffen fand 1990 in Mühldorf im Mölltal statt, als der damalige Bürgermeister Christian Dürnle von Mühldorf im Mölltal – ein Touristiker mit Leib und Seele – alle Mühldorfs besuchte und für ein solches Treffen warb – erinnerte sich Günther Knoblauch.
Dann holte er alle Bürgermeister aller Mühldorfs auf die Bühne: zuerst den Initiator aus Mühldorf im Mölltal: Erwin Angerer. Allen Bürgermeistern überreichte er ein Luftbild der Kreisstadt und einen Geschenkkorb.
Der nächste war Bürgermeister Anton Schuh aus Mühldorf bei Feldbach in der Steiermark, einer Gemeinde mit gut 2.900 Einwohnern. Dort wird das nächste Mühldorf-Treffen 2013 stattfinden.
Im nächsten Mühldorf gibt’s ein Kriminalmuseum, ein Gendarmeriemuseum, einen Reptilienzoo und ein Haus der Gifte: Mühldorf im Almtal in Oberösterreich und Bürgermeister Rudolf Ramelsberger.
Aus dem Weltkulturerbe Mühldorf in der Wachau in Niederösterreich kam Bürgermeister Manfred Hackl.
2007 fand das Mühldorf-Treffen in Kärnten statt, in der Geflügelhauptstadt Europas in Mühldorf im Lavantal in der Gemeinde St. Andrä. Für sie war Bürgermeister Peter Stauber gekommen. Er ist auch Nationalrat, also österreichischer Bundestagsabgeordneter.
Das nächste Mühldorf - das mit einem Schloß - das in Feldkirchen an der Donau - präsentierte Feuerwehrkomandant Hans Thalhammer.
Nicht gekommen, weil sie selbst ein großes Fest hatten, waren die Mühldorfer aus Eppenstein in der Steiermark.
Günther Knoblauch meinte, da stünden die feschesten Bürgermeister von ganz Europa.
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Durch den weiteren Abend führte Thomas Enzinger. Und der brachte erst die Schönheitskönigin von Schneizlreuth herein, Helene Enzinger, die das Lied von der Schönheitskönigin anstimmte. Musik brauchte sie dazu nicht!
Den Zuhörern gefiel’s.
Thomas Enzinger bat von jedem Mühldorf eine Dame und einen Herrn auf die Bühne. Das Mühldorfer Paar sollte gewählt werden. Stadträtin Christine Knoblauch assistierte und zweiter Bürgermeister Paul Schwarz sollte Schiedsrichter sein.
Drei Aufgaben waren zu lösen: Erst sollten alle 15 Sekunden lang Seilhüpfen. Gewertet wurde die Zahl der erfolgreichen Sprünge.
Die Zuschauer waren schon gespannt, was da für sportliche Leistungen kommen würden.
Sissy Mittendorfer aus Mühldorf bei Feldkirchen an der Donau legte vor und die anderen versuchten es ihr gleich zu tun.
Mit 20 Sprüngen schaffte Andrea Hofmann aus Scharnstein so viele wie sonst kaum niemand.
Die Zuschauer feuerten an und die Damen gaben ihr Bestes.
Die Männer taten sich natürlich viel leichter. In Lederhosen kann man halt viel besser Seilhüpfen als in langen Trachtenröcken.
Der zweite Wettbewerb: Einen Nagel in einen Balken einschlagen. Sissy Mittendorfer war wieder die erste. Nicht ganz so einfach. 10 Schläge hatte sie zur Verfügung und brauchte sie alle. Also null Punkte.
Manche trafen die Nägel nicht richtig und verbogen sie, andere waren richtige Profis.
Konzentration war wichtig. Andrea Hofmann rettete einen Punkt – immerhin.
Für die Männer hatte Thomas Enzinger ein zusätzliches Handicap: Sie sollten den Nagel mit der Finne des Hammers einschlagen. Aber auch das meisterten die meisten. Sind halt Profis.
Auch wenn der Karl schon sehr genau zielen mußte.
Im dritten Wettbewerb sollten die Kandidaten raten, wie lang Weißbräu Wolfgang Unertl brauchen würde, um 200 Flaschen zu öffnen. Die Schätzungen lagen weit auseinander, von 300 Sekunden bis 65 Sekunden war alles dabei.
Bevor er es beweisen konnte, erzählte der Bräu, daß er schon einmal für 300 Flaschen 89 Sekunden gebraucht hatte. Dann legte er los - - - und brauchte 77 Sekunden.
Nach der Auswertung kürte Thomas Enzinger Andrea Hofmann aus Mühldorf im Almtal und Michael aus Mühldorf im Lavantal zum Mühldorfer Paar 2011.
Schließlich bedankten sich die Bürgermeister der anderen Mühldorfs beim Innstadt-Bürgermeister Günther Knoblauch für den freundlichen Empfang und das schöne Fest mit Gastgeschenken.
Auch wenn noch ein Auftritt eines örtlichen Künstlers auf dem Programm gestanden hätte, stürmten die Gäste die Bühne und funktionierten sie um zum Tanzboden. Fritz Killermann und seine Freunde lieferten die Musik dazu. Und die Stimmung war ausgelassen unter den Mühldorfern, ganz egal, aus welchem Mühldorf sie nun kamen.
Ein gemütliches Mühldorf-Treffen ging am nächsten Tag mit einem gemeinsamen Kirchenbesuch zu Ende. Aufgefallen ist uns nur, daß unter den vielen Gästen kaum welche aus der Kreisstadt waren. Wie wir später hörten, wußten viele der Kreisstädter überhaupt nichts vom Mühldorf-Treffen....
110 Nach sehr langer Vorbereitung: Spatenstich zur Dorferneuerung in Salmanskirchen 4:20
Die Bauarbeiten sind schon in vollem Gang in Salmanskirchen, der alte Straßenbelag entfernt, ein Gebäude bereits abgerissen und ein zweites zum Abriß vorbereitet. Große und kleine Bagger dominieren das Ortsbild. Die Zufahrt zu ihren Anwesen ist den Anliegern derzeit kaum möglich. Im Schaufenster der Bäckerei hängt der Bauplan aus und ermöglicht Passenten einen Blick in die Zukunft.
Es wird wohl noch einige Monate dauern, bis hier alles neu wird.
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Bürgermeister, Gemeinderäte, Planer, Vertreter der Baufirmen und Monika Hierl vom Amt für ländliche Entwicklung beim Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten trafen sich vor dem Gasthaus Hiemer.
Bürgermeister Ottmar Wimmer freute sich, daß Ampfing Dank der Unterstützung von Monika Hierl mit Salmanskirchen in das Dorferneuerungsprogramm des Ministeriums gekommen ist - bei der aktuellen Finanzlage des Ministeriums wäre das jetzt wohl nicht mehr möglich.
Es war ein langer Weg, hier die Wünsche der Anwohner so zu berücksichtigen, daß alle die Planung akzeptieren konnten. Inzwischen haben sie erkannt, daß hier etwas Gutes für sie geschieht.
Wenn auch die weiteren Projekte in Richtung Molkerei und die Verlegung der Bushaltestelle umgesetzt sind, spätestens dann werden alle zufrieden sein.
Die Salmanskirchner haben sich einen Brunnen gewünscht, den sie auch bekommen werden. Von den Baukosten tragen die Anlieger nur den Anteil für eine einfache Bauausführung, die Kosten für die höherwertige Ausführung tragen Gemeinde und Ministerium. Er wünschte der Baumaßnahme einen unfallfreien Verlauf und freute sich auf die Einweihungsfeier Ende des Jahres.
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Monika Hierl freute sich, hier auf besonderen Wunsch von Bürgermeister Ottmar Wimmer einen Spatenstich mitfeiern zu dürfen. Das ist heute nicht mehr selbstverständlich. Auch wenn die Planungszeit lang war und es viele Diskussionen gab, konnte ein Kompromiss gefunden werden, den die Bürger mittragen können. Nun kann alles auf einmal schnell gebaut werden.
Sie wünschte der Baumaßnahme schnellen Fortschritt, den Anwohnern so wenig Behinderungen wie möglich und vor allem unfallfreien Verlauf.
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Landschaftsarchitekt und Stadtplaner Helmut Wartner vom Planungsbüro Wartner & Zeitzler in Landshut freute sich, daß es nach jahrelanger Planungsphase endlich los ging. Auch er freute sich auf ein großes Fest im Spätherbst, wenn die Baumaßnahme abgeschlossen und Salmanskirchen in neuem Glanz erstrahlt.
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Einige Meter weiter, nahe der Bautafel stach man dann die Spaten in den Baugrund und gab so die Bauarbeiten frei.
Während die meisten Spaten am Zaun zurückblieben, nahm der Salmanskirchner Gemeinderat Günther Hargasser seinen mit. Er wollte noch das Datum dieses denkwürdigen Tages einbrennen lassen und ihn dann zu Hause aufstellen.
Bei einem gemeinsamen Mittagessen freute man sich über den Baubeginn, auf den man soo lange hingearbeitet hatte.
111 Hebfeier mit Hindernissen in Ampfing beim Bau der Kinderkrippe 6:20
Auf dem Weg nach Ampfing erreichte uns eine Unwetterwarnung des Wetterdienstes. Über dem Rohbau und dem fast fertigen Dachstuhl bauten sich dicke schwere Wolken auf. Uns schwante nichts Gutes!
Der Rohbau zeigt erst, wie groß die Kinderkrippe wird, die Ampfing für die Jüngsten baut.
Dann brauste Bürgermeister Ottmar Wimmer über den Vorhof der Kinderkrippe und parkte etwas abseits.
Zusammen mit Architekt Manfred Breitenwieser inspizierte er zunächst die Baustelle, die den vier Kinderkrippengruppen viel Platz bieten wird. Hier der Blick in den Korridor auf der einen Seite zur Straße hin - und auf der anderen Seite auf den tieferliegenden Sportplatz.
Die Gruppenräume bieten viel Platz und ungehinderten Zugang zum großen Garten auf der Südseite.
Wie groß das Gebäude wird, zeigt dieser Blick durch den ganzen Korridor.
Dann plötzlich das Martinshorn der Feuerwehr. Die kamen mit Traktor und Musik und dem Firstbaum, den sie ein paar Tage vorher gestohlen hatten.
Allerdings ging ihnen kurz vor dem Ziel der Sprit aus – sie konnten nicht weiterfahren....
Da gab es nur eine Lösung: Bürgermeister Ottmar Wimmer mußte sie auftanken. Dazu schenkten er und seine Sekretärin Helga Berghammer erst einmal ordentlich ein.
Als sie alle aufgetankt hatten – auch die AH (sprich A – H (für Alte Herren)) konnte es weitergehen.
Mit stellvertretendem Komandanten Thomas Hell als Galeonsfigur auf dem Traktor gings die letzten Meter vor die Baustelle.
Bevor aber der Firstbaum abgeladen werden konnte, mußte erst über die Auslöse Einigkeit erzielt werden: Ottmar Wimmer verhandelte mit stellvertretendem Feuerwehrkommandanten Thomas Hell.
Ottmar Wimmer bot ein Bier und Essigknödel beim Gasthof Hinterecker für jeden Dieb als Auslöse an. Damit waren sie aber gar nicht zufrieden.... (O-Ton – nemman wieda mid....)
Dann besserte Ottmar Wimmer nach: (O-Ton)
Der drohende Regen machte den Verhandlungen ein schnelles Ende und so begannen die Feuerwehrleute mit dem Abladen.
Ihn noch in den Dachstuhl hinaufzubringen war keine Zeit mehr. Sie schoben den Firstbaum durch ein Fenster ins Innere und legten ihn dort ab.
Während die Musiker spielten, begann es draussen zu blitzen, zu donnern und zu schütten.
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Bürgermeister Ottmar Wimmer – sichtlich froh über den ausgelösten Firstbaum – freute sich, Elfriede Geisberger begrüßen zu können, die Chefin des Amts für Jugend und Familie beim Landratsamt. Eine Hebfeier gehört in Bayern einfach dazu – meinte er – und freute sich über die vielen Gäste. Da viele erstmals mit der Kinderkrippe zu tun hatten, erklärte er das Bauvorhaben, das nach Fertigstellung vier Gruppen viel Platz in hellen Räumen bieten wird. Bisher wurden Aufträge im Wert von 1,49 Millionen Euro vergeben.
Ottmar Wimmer ging davon aus, daß sowohl der Zeitplan für den Bau, als auch der Kostenrahmen eingehalten werden wird. Er wünschte sich, daß bei der Einweihung auch das nötige Personal zur Verfügung steht, die Kinder zu betreuen, die schon jetzt angemeldet sind. Erste Vorstellungsgespräche waren vielversprechend.
Er wünschte der Baumaßnahme weiterhin einen unfallfreien Verlauf und freute sich schon auf die Einweihungsfeier.
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Elfriede Geisberger lobte die Gemeinde Ampfing: Mit dieser Kinderkrippe setzt Ampfing Maßstäbe für den ganzen Landkreis. Sie zu bauen ist sicher der richtige Schritt. Zur Zeit gibt es im Landkreis etwa 150 Krippenplätze, bis zum Jahresende werden es etwa 450 sein. Dazu wird derzeit in 16 Gemeinden im Landkreis gebaut. Sie ist deshalb derzeit oft unterwegs bei Spatenstichen, Hebfeiern oder Einweihungen.
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Architekt Manfred Breitenwieser erklärte die Zweckbestimmung der Räume, während es draussen so richtig herunterprasselte. Eine Zeit lang warteten die Gäste ab, dann faßten sie ein Herz kamen irgendwie zu ihren Autos und fuhren zum Gasthaus Hinterecker, wo gemeinsam mit den Firstbaumdieben ziemlich lang gefeiert wurde. Schließlich mußte die Gemeinde den Feuerwehrleuten so viel Bier zahlen, wie diese trinken konnten...
112 Die Klinik zum Patienten verlegt: Das neue Funk-EKG-System von Kreisklinik und BRK 5:35
Auf dem großen Messestand in Halle 8 der Regionalmesse „Inn“ in Mühldorf erwarteten Krankenhaus-Fördervereinsvorsitzender Dr. Stefan Trabhardt, der ärztliche Direktor der Klinik, Dr. Wolfgang Richter, Chefarzt Dr. Ulrich Kain, Klinik-Geschäftsführer Heiner Kelbel, Landrat Georg Huber und Sparkassen-Vorstand Herbert Langstein die Zuhörer.
Dr. Stefan Trabhardt begründete zunächst die Anwesenheit der Kreisklinik auf der Messe damit, daß sie die selben Ziele verfolgt, wie die Geschäftsleute auf der Messe: Wie diese will die Klinik ständig Verbesserungen der Leistungen durchführen, Abläufe optimieren und damit den Service verbessern.
Eine neue Einrichtung, beschleunigt die Rettungskette und ermöglicht den Ärzten in der Notaufnahme, sich schon um die Diagnose zu kümmern, während der Patient mit einem Herz-Kreislaufzusammenbruch oder einem Herzinfarkt noch im Rettungswagen auf dem Weg in die Klinik ist. Da in diesen Fällen jede Minute zählt, ist mit den neuen Geräten eine wesentliche Verbesserung verbunden, in manchen Fällen kann sie Leben retten.
Dr. Stefan Trabhardt dankte der Sparkasse Altötting-Mühldorf für die Mittel, die es dem Förderverein ermöglicht haben, diese neue Technik anzuschaffen.
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Sparkassenvorstand Herbert Langstein freute sich, so sinnvolle Investitionen unterstützen zu können. Er wünschte niemandem, daß er die neue Technik nutzen muß, freute sich aber, daß sie da ist und funktioniert, wenn der Notfall doch eintreten sollte. Daß er dazu beitragen konnte, in solchen Fällen Menschenleben zu retten, dafür dankte Herbert Langstein den Kunden seiner Sparkasse.
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Auch Kreiskliniken-Chefarzt Dr. Wolfgang Richter dankte den Spendern. Eines der Ziele des großen Aufwärts-Trends der Kreisklinik der letzten Jahre war es, die Qualität zu steigern. Die neue Technik bringt quasi die Kreisklinik nach draussen zum Patienten und stellt somit eine besondere Steigerung der Qualität für die Stadt und die ganze Region dar.
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Für Fördervereins-Gründungsmitglied und Mühldorfs Bürgermeister Günther Knoblauch entsprach es den Zielen des Vereins, der Kreisklinik die bestmöglichen Bedingungen zu schaffen, der Bevölkerung der Stadt und des Landkreises die bestmögliche Therapie anbieten zu können. Die Bereitstellung der neuen Technik war vor diesem Hintergrund nur konsequent. Sein Dank galt allen, die daran mitgewirkt haben.
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Landrat Georg Huber dankte Förderverein und Sparkasse für ihre Hilfe, die damit ihre Anerkennung für die Kreisklinik unterstreichen, die nach Jahren des Auf- und Umbaus keinen Vergleich mit anderen Kliniken in der Region mehr zu scheuen braucht. Sein Dank galt auch Chefarzt Dr. Ulrich Kain für seine zusätzliche Funktion als Koordinator des neuen Systems, der eingehende Patientendaten an die richtigen Stellen weiterzuleiten hat und der auch die passende Therapie einleiten wird.
Er lobte den Krankenhaus-Förderverein, der immer dann eingreifen kann, wenn Geräte angeschafft werden müssen, für die gerade keine Mittel zur Verfügung stehen. Und da gibt es eine ganze Liste...
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Dr. Ulrich Kain berichtete, daß der Förderverein sehr schnell bereit war, diese Investition zu übernehmen. Dann folgte die Wahl des Systems und seine Implementierung in die vorhandenen Geräte in der Kreisklinik und in den Rettungwagen des BRK. Schließlich mußten die Mitarbeiter von BRK und Klinik geschult werden.
Da das System schon seit Anfang Mai im Einsatz ist, konnte Dr. Kain berichten, daß es sehr gut funktioniert und die Klinik jetzt tatsächlich vom Notfallort EKGs von Patienten binnen Sekunden zugesandt bekommt. Der Arzt in der Notaufnahme kann die Daten sofort analysieren und eine passende Therapie vorbereiten. Da das System auf dem Internet basiert, kann der Arzt auch den Rat von Spezialisten einholen – lange bevor der Patient in der Klinik eintrifft. Ein erheblicher Zeitgewinn. Die Kreisklinik steht mit dem neuen System auf einer vergleichbaren Stufe mit so mancher anderer Klinik.
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Im Rettungwagen vor der Messehalle hatte sich ein Patient ans EKG anschließen lassen. Das EKG an die Kreisklinik zu senden, ist ganz einfach: Zunächst wird es ausgedruckt und dann auf Knopfdruck über das Mobilfunknetz an einen Internetserver gesandt. Nach wenigen Sekunden erhält die Kreisklinik das EKG von diesem Server. Gleichzeitig werden die angemeldeten Ärzte per SMS über den Eingang neuer Daten benachrichtigt.
Der behandelnde Arzt kann die Daten auch mobil abrufen, etwa per Ipad.
Das neue System, für das der Förderverein 21.000 Euro ausgegeben hat, ist in fünf Rettungwagen des BRK installiert und bereits seit Anfang Mai im Einsatz.
113 In Altötting steht die 628. Hofdult bevor. Diesmal zusammen mit dem 33. Patriotenfest der Königstreuen in Bayern 8:00
Der große Sitzungssaal im Rathaus in Altötting wird einmal im Jahr beinahe zu einer Wirtsstube – nämlich dann, wenn Stadt, Wirte und Organisatoren die Hofdult vorstellen.
Cheforganisator Hans Baumgartner freute sich, alle Beteiligten vollzählige begrüßen zu können und hoffte, daß die Hofdult auch in diesem Jahr so ein schönes Fest wird wie in den zurückliegenden 627 Jahren. Zum „Herz Bayerns“, wie sich Altötting nennt, paßt nicht nur das Wahrzeichen – das Lebkuchenherz – sondern auch das Herzblut, mit dem hier alle bei der Sache sind. Eine herzerfrischende Sache ist die Hofdult vom farbenprächtigen Auszug bis zum Feuerwerk am letzten Tag.
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Bürgermeister Herbert Hofauer betonte, die Hofdult ist nicht irgend ein Volksfest. Mit ihrer langen Tradition – sie findet heuer zum 628. Mal statt – ist sie schon etwas ganz Besonderes. Dazu tragen Festwirte, Schausteller und heuer besonders die Königstreuen – mit ihrem Vorstand , stellvertretendem Landrat Stephan Jetz – bei.
Um die neue Tiefgarage beim Panorama bekannt zu machen, hat der Stadtrat beschlossen, sie während der Hofdult kostenlos zur Verfügung zu stellen. Nah an der Hofdult gelegen, bietet sie den Gästen zahlreiche kostenlose Parkplätze
Neben vielen anderen Veranstaltungen findet am Mittwoch 22. Juni ein Kindernachmittag statt und heuer erstmals zusätzlich am Montag 27. Juni ein Familiennachmittag, der ebenfalls ermäßigte Preise bietet. Er wünschte Veranstaltern, Partnern und natürlich den Besuchern eine schöne Hofdult und viel Vergnügen.
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Dult-Platzmeister Bernhard Reitzberger wollte das altbewährte erhalten und hielt so an den bisherigen Anbietern fest. Neben zahlreichen Fieranten stehen mehrere Groß-Fahrgeschäfte bereit. Am besten ist: Hingehen und selbst erleben.
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Gabriele Tandler versprach, ganz sicher mit viel Herzblut dabei zu sein. Natürlich wird das Weinzelt wieder schön dekoriert, die Speise- und Getränkekarte reich gefüllt sein und viele Köstlichkeiten bieten. Auch das Musikprogramm wird die bekannten Gruppen bieten. Neu sind die Apollos, die am Mittwoch und Freitag spielen werden und „Sexy Chocolate“ am 25. Juni.
An der Bar werden heuer auch alkoholfreie Getränke angeboten, darunter erstmals eine alkoholfreie Weinschorle.
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Auch Sabine Detter von der Weißbierbrauerei Gramming wollte an Bewährtem festhalten. Wie groß die Vorfreude der Dultfreunde ist, zeigt sich an den Tischreservierungen, die schon seit Ostern bei ihnen eingehen.
Die Küche im Weißbierzelt betreiben sie selbst und setzen hier nur auf Produkte aus der Region: Fleisch, Gebäck und Gemüse kommen ausschließlich aus dem Landkreis Altötting.
Das Musikprogramm bietet von „14 Hoibe“ über verschiedene Blasmusikkapellen, „De drei Zwidan“ bis zu „Wipe Out“, „Fire 44“ und „Hopfen und Malz“ viel Abwechslung.
Im Weißbierzelt gibt’s zudem an Werktagen von 11 bis 15 Uhr ein verbilligtes Aboessen.
Sie freute sich auf eine schöne Hofdult.
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Georg Hell meinte, bei ihnen ist alles fertig – es könnte losgehen! Aber davor kommt noch der Auszug am 18. Juni mit über 350 Teilnehmern, mehr als 30 Pferden, 15 Kutschen und Festgespannen – es wird ein farbenprächtiger Auftakt.
Am ersten Sonntag findet wie jedes Jahr das Blasmusikfest auf dem Kapellplatz statt, an dem fünf Kapellen aus dem Landkreis teilnehmen werden.
Im Hellbräu-Zelt gibt’s einige Änderungen beim Musikprogramm, es ist sicher für jeden etwas dabei. Ganz neu ist ein Boxkampf am zweiten Dult-Sonntag Nachmittag, also am 26. Juni. Der TV Altötting boxt zwischen 15 und 17 Uhr gegen einen guten Gegner.
Bis zum Feuerwerk wird das eine vergnügliche Woche werden. Wie gesagt: Es könnte schon losgehen!
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Stephan Vorderobermeier bietet auch heuer sechs Dult-Buslinien an, die die Gäste aus Mühldorf, Töging, Polling, Burghausen, Hirten und Garching zur Dult und wieder nach Hause bringen. Der Bus fährt heuer vom Tag des Auszuges bis zum Samstag 25. Juni. Am zweiten Sonntag und am Montag gibt es den Dultbus nicht.
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Hans Baumgartner dankte den Festwirten für die 50-Cent-Fahrpreiserstattung bei Vorlage der Fahrkarte aus dem Dultbus. Ein zusätzlicher Anreiz, dieses Angebot zu nutzen.
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„Königstreuen-Vorstand“ Stefan Jetz erklärte, worum es beim Patriotentreffen der Vereine geht: Schon vor 9 Jahren kamen die Vereine der königstreuen nach Altötting. Der Ausspruch „Das Herz Bayern“ stammt übrigens von Kurfürst Maximilian, der im 30-jährigen Krieg gekämpft und diesen als einziger Herrscher überlebt hat. Es handelt sich also beim Beinamen für Altötting „Das Herz Bayerns“ keineswegs um einen Werbeslogan... zumal alle Herzen der bayerischen Könige in der Gnadenkapelle in Altötting aufbewahrt werden – was sogar viele Altöttinger nicht wissen!
Ab halb 11 Uhr ziehen am 19. Juni die Vereine vom Dultplatz zur Basilika wo um halb 12 Uhr der Festgottesdienst stattfindet. Nach dem Konzert des Musikfestes kommen die Königstreuen aus der Basilika zurück und ziehen zusammen mit den Musikkapellen zurück zum Dultplatz.
An dem Zug nimmt ein König-Ludwig-Double in einer Prunk-Kutsche teil. Stefan Jetz war sicher, das wird ein tolles, farbenfrohes Fest, zu dem voraussichtlich auch ein Vertreter des Königshauses kommen wird.
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Abschließend stellte Rupert Fraundorfer die Dult-Losaktion der Geschäftsleute vor: Jeder Kunde in den Altöttinger Geschäften erhält eins der 8000 Lose, und hat die Chance einen der zahlreichen anderen attraktiven Preise zu gewinnen, die von einem Wochenende in einem Luxus-Cabriolet über 700 Brezen, 900 Pils, 300 Maß Bier, 700 Limos, 400 Popkorn bis zu einem von 1000 Lebkuchenherzen reichen.
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Ach so: Die Maß Bier kostet heuer im Hell-Bräu-Zelt 7 Euro 20 und im Weißbier-Zelt 7 Euro 10 und für Raucher gibt’s genügend überdachte Raucherzonen vor den Festzelten.
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Wir sind sicher, die 628. Hofdult wird wieder ein ganz besonderes Fest. Und dazu tragen auch die Königstreuen bei, die bei ihrem 33. Patriotentreffen den 125. Todestag von König Ludwig II. begehen werden.
114 Einkaufen mit Herz Altöttinger Geschäfte erhalten Zertifikate 4:30
Bürgermeister Herbert Hofauer begrüßte viele der teilnehmenden Geschäftsleute im großen Sitzungssaal des Rathauses und freute sich sehr über die große Beteiligung, die auch zeigt, daß der Altöttinger Einzelhandel auch weiterhin versucht immer noch besser zu werden – so weit sie nicht ohnehin schon Spitze sind.
Es schadet ja auch nicht, sein Geschäft einmal von externen Fachleuten begutachten zu lassen. Vieles was dabei zu Tage getreten ist, haben die Geschäftsleute schon im Vorfeld zu diesem Termin umsetzen können, womit ein Effekt schon eingetreten ist.
Nach langen Pausenjahren konnte die Stadt wieder ins Stadtentwicklungsprogramm aufgenommen werden, worüber er sehr froh ist – meinte Bürgermeister Herbert Hofauer. Da das Kultur- und Kongreßforum allein die Stadt nicht vorwärts bringen kann, freute er sich sehr über die Bemühungen der Geschäftsleute und dankte ihnen auch im Namen von Stadtrat und Stadtverwaltung.
Er dankte auch der Sparkasse und der VR-meine Raiffeisenbank, die mit jeweils 5000 Euro den Projektfond aufgefüllt haben, aus dem die Zertifizierung bezahlt wurde.
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Dr. Manfred Haider war sicher, daß die Tipps, die der eine oder andere bei der Zertifizierung erhalten hat dabei geholfen haben, ihre Geschäfte an die Stadtentwicklung anzupassen. Er dankte Fritz Kirsch, der hier viel Arbeit reingesteckt hat.
Besonders im Zuge der Aktivierung der Innenstadt hilft die Zertifizierung ein passendes Umfeld zu schaffen und so die Attraktivität der gesamten Stadt zu heben. Nur wenn Stadt, Geschäftsleute und Immobilieneigentümer zusammenarbeiten, hat die Stadt die Chance im Wettbewerb mit den Nachbarstädten zu bestehen. Um so mehr, als es die großen Geschäfte in Altötting nicht gibt, die überall sonst ihre Niederlassungen haben.
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Wirtschaftsverbandsvorstand Hans Hofauer zeigte sich stolz auf die 48 Firmen aus den verschiedensten Branchen, die sich beteiligt haben. Dieses gemeinsame Emblem soll künftig an Ladentüren und anderen Werbemitteln prangen und die Altöttinger Geschäftswelt in den Köpfen der Kunden verankern. (O-Ton ...)
Auch dankte allen, die mitgeholfen haben, diese Aktion durchzuführen, am meisten aber den Firmen, die sich beteiligt haben und nun die Urkunden erhalten.
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Bürgermeister Herbert Hofauer überreichte den Geschäftsleuten die Urkunden, die so aussehen und bestätigen, daß sich der Inhaber an einem umfassenden Betriebscheck beteiligt und Qualität im Bereich Service, Außenauftritt und Innengestaltung bietet.
Schließlich stellten sich die ausgezeichneten zu einem gemeinsamen Foto.
115 "Wir starten den Wunschzug" Aktion der SOB zum Weltkindertag 4:20 23 10.06.11
87 Kindern wollte die Südostbayernbahn eine Freude machen und hing deshalb einen „Wunschzug“ aus, der 87 Wagons hatte, jeder Wagon ein Wunschzettel. Die Kinder konnten darauf ihre Wünsche notieren – fast so wie vor Weihnachten.
Am Weltkindertag, dem 1. Juni lud die Bahn Kinder und Eltern in ein Nebengebäude ein, gestaltete einen bunten Nachmittag und überreichte die Geschenke.
Schon vorher hatte Zauberclown Manuela mit Luftballons in allerlei Formen für Spiel und Spaß gesorgt.
Die Spannung war groß, als SOB-Technik-Chef Christian Kubasch die Bühne betrat und erzählte, daß sein Team der „Service-Offensive“ sich an die Stiftung „Weltkinderlachen“ in Altötting erinnert hatte, als sie überlegten, wie sie Kindern Gutes tun könnten. Da könnte die ganze Südostbayernbahn helfen und den Kindern ein Lachen schenken.
Daraufhin hat sein Team einen „Wunschzug“ gebastelt mit 87 Wagen. Christian Kubasch dankte den Mitarbeitern der Service-Offensive, die sich um die Beschaffung der Geschenke gekümmert hatten.
Schon die jüngsten beschenkte die Südostbayernbahn. Ihnen zeigte Christian Kubasch selbst, was in dem Paket drin ist.
Es war eine schöne Aufgabe für Christian Kubasch und seine Mitarbeiter, den Kindern die Geschenke zu überreichen und in die leuchtenden Augen zu schauen, wenn sie sie auspackten. Manchen schien das nicht ganz geheuer zu sein, andere strahlten vor Freude.
Und nicht wenige packten gleich aus und begannen zu basteln, zu malen und zu spielen.
Da war verständlicherweise das Zuhörerinteresse gering, als Weltkinderlachen-Stifter Alois Reitberger seinen Dank zum Ausdruck brachte. Die Stiftung Weltkinderlachen hat ihren Sitz in Altötting und agiert im gesamten Wirtschaftsraum Altötting-Mühldorf. Sie bemüht sich, Kindern Freude zu schenken, Not zu lindern und ihr Umweltbewußtsein zu schärfen. Mit dem Minifonds „GIB Soforthilfe“ stellt sie Lehrkräften und Betreuern in Kindergärten Mittel zur Verfügung um unbürokratisch Soforthilfe leisten zu können.
Neben der Baustelle für die neue Waschanlage freuten sich Christian Kubasch und die beschenkten Kinder bevor sie sich wieder Würstchen und Luftballons und natürlich ihren Geschenken widmeten. Ein Nachmittag, an dem die Südostbayernbahn mit nur gut 2.000 Euro für die Geschenke und noch was für das Fest 87 Kindern und ihren Eltern große Freude bereitet hatte. Ein Beispiel das zur Nachahmung empfohlen wird.
116 Neues und Bewährtes auf dem 47. Volksfest in Waldkraiburg 6:45
Bürgermeister Siegfried Klika hatte zwar Urlaub, ließ es sich aber nicht nehmen, an diesem Termin dabei zu sein. Er war sicher, das Volksfest, das sich ja schon am Horizont abzeichnet, wird auch heuer wieder ein großartiges Fest werden. Er freute sich auf das Volksfest und übergab an Norbert Meindl, der das Volksfest und sein Programm vorstellen sollte.
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Bewährtes wird erhalten und manches Neues kommt dazu – begann Norbert Meindl seine Vorstellung. Zunächst mußte er bekannt geben, daß es auch heuer keinen Volksfestbus geben wird – aus finanziellen Gründen.
Die Umfrage unter den Volksfestbesuchern im vergangenen Jahr erbrachte ein sehr erfreuliches Ergebnis: Nach Schulnoten bewertet gaben die Befragten dem Volksfest im Durchschnitt eine 2.
Die Stadt hat die Antworten ausgewertet und ihre Schlüsse daraus gezogen. 42% der Befragten kamen etwa aus der unmittelbaren Umgebung des Volksfestes. Gäste von weiter her zu motivieren ist deshalb ein Anliegen der Stadt. Mehr als die Hälfte der Besucher kommen mit dem Auto. Da genügend Parkplätze zur Verfügung stehen ist der Wegfall des Volksfestbusses so verschmerzbar.
Von den Festzelten bis zum Feuerwerk waren die Gäste sehr zufrieden. Fast 60% der Befragten fühlten sich sehr sicher auf dem Waldkraiburger Volksfest, ein Wert, mit dem man sehr zufrieden sein kann. Auch wenn die Umfrage nicht repräsentativ ist, zeichnen sie doch ein schönes Bild vom Volksfest in Waldkraiburg.
Den Auftakt macht am 7. Juli eine politische Veranstaltung, zu der die SPD den Fraktionsvorsitzenden im Bayerischen Landtag Markus Rinderspacher eingeladen hat.
Richtig los geht das 47. Waldkraiburger Volksfest dann am 8. Juli mit dem farbenprächtigen Auszug und dem Anzapfen des ersten Fasses durch den Bürgermeister.
Im Vergnügungspark gibt es wieder ein Riesenrad, eine „wilde Maus“, eine original Achterbahn, „G-Force“, ein etwas extremeres Fahrgeschäft sowie „Bayern-Braker“, „Himalaya“ und „Tropical Trip“, die auch schon früher vertreten waren.
Die Fahrgeschäfte werden abends bis 0 Uhr offenhalten, die Musik in den Zelten endet um 22 Uhr.
Die Stadt freut sich auf die Zusammenarbeit mit der Festwirtsfamilie Mörz, die das Festzelt heuer etwas anders gestaltet: Ans Zelt angebaut werden zwei Felder, an deren einer Seite die Toiletten untergebracht sind. So kann man sie trockenen Fußes erreichen. Auch einen kleinen Biergarten wird es wieder geben.
Neu ist dagegen das Sternenzelt, das mit einem neuen Zelt vertreten sein wird.
Mit dem Nichtraucherschutz wird es keine Probleme geben, die Gäste haben sich inzwischen daran gewöhnt.
Eine Alm ähnlich der Sternenalm auf dem Festzelt in Mühldorf wird es dagegen nicht geben. Bei den Temperaturen Mitte Juli war die Stadt der Ansicht, wäre das Feiern in so einem geschlossenen Gebäude nicht erstrebenswert.
Erstmals an exponierter Stelle dabei ist dagegen das größte transportable Bierkarussell, das sonst auf dem Münchner Oktoberfest steht. Betrieben wird es vom Wirt des Aschauer Sudpfandls und ausgeschenkt wird Mühldorfer Unertl Weißbier. Berührungsängste deshalb hat Waldkraiburg nicht!
Schon am ersten Volksfestsonntag findet die Wahl zu Miß und Mister Waldkraiburg statt, die im Vorjahr Maximilian Kleiniger als Mister Waldkraiburg und Julia Schranner als Miß Waldkraiburg gewonnen haben. Beide haben sich für weitere Wettbewerbe qualifiziert und dabei sehr gut abgeschnitten. Am 10. Juli ab 18 Uhr geht’s mit einem bunten Programm los, zu dem Modeschauen und der Auftritt einer Sängerin gehören.
Für die besten Fanclubs hat die Brauerei drei 20-Liter-Fäßchen Bier gestiftet.
Neu ist auch ein Boxkampf am Samstag, 16. Juli um 10 Uhr. Da treten die Boxer des VfL gegen den Boxclub Piccolo aus Fürstenfeldbruck an.

Erstmals findet am Mittwoch dem 13. Juli um 9:30 Uhr ein Schausteller-Gottesdienst statt, zu dem auch die Volksfestgäste herzlich eingeladen sind. Zelebrieren wird ihn der Leiter der katholischen Zirkus- und Schaustellerseelsorge Pfarrer Martin Fuchs.
Stolz ist die Stadt darüber, daß beim 2. Lederhosen- und Dirndllauf am Sonntag 17. Juli alle drei Waldkraiburger Laufvereine mitmachen. Diesmal führt diese Gaudiveranstaltung nicht über 1.000 sondern über 1.300 Meter mit einer Schikane auf dem Sartrouvilleplatz wo die Läufer ein Volksfestgetränk konsumieren müssen. Jeder kann mitmachen, der Lederhose oder Dirndl trägt.
Das Volksfest schließt des Brilliantfeuerwerk am Montag Abend ab.
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Der Bierpreis ist zwar 20 Cent höher als im Vorjahr, mit 6 Euro 60 immer noch niedriger als auf den umliegenden Volksfesten.
Erstmals gibt’s das Bier in Halbe-Krügerln. Die kosten dann genau die Hälfte, nämlich 3 Euro 30 und sorgen dafür, daß man immer frisches kühles Bier vor sich stehen hat. Allerdings beendet der Festwirt den Ausschank in Halbe-Krügerln, wenn das Zelt so richtig voll ist. Dann gibt’s das Festbier nur noch in Maßkrügen.
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Waldkraiburgs Polizeichef Georg Marchner berichtete, daß das BFZ Peters die Sicherheitswache zurückzog. Es war deshalb nötig, daß die Stadt einen Sicherheitsdienst beauftragte, der außerhalb der Gastronomiebetriebe Präsenz zeigt. Die Polizei wird zwar dabei bleiben, ihr Augenmerk mehr auf das Umfeld des Volksfestes verlagern. Mit Fußstreifen in den umliegenden Straßen hofft die Polizei, Saufgelage unterbinden zu können.
Große Befürchtungen gibt es allerdings nicht. In den zurückliegenden 10 Jahren hat sich die Situation erheblich gebessert. Das Volksfest in Waldkraiburg ist eines der sichersten und kann Vorbild für so manch anderes Volksfest in der Umgebung sein.
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Bürgermeister Siegfried Klika erlebt nun das 9. Volksfest als Bürgermeister. Auch er sah eine sehr positive Entwicklung und hoffte auf einen großen Erfolg und natürlich auf gutes Wetter.

117 Förderverein Kreisheimatmuseum: Der Landkreis übernimmt 9:40
Es war einer dieser herrlichen Abende, an denen man gern im Garten sitzt und ein kühles Bierchen genießt - - oder in der Luft herumtobt und Kunstflug übt. Später würde Landrat Georg Huber den Anwesenden danken und feststellen, sie gehören doch zu den braven.... 
Fördervereinsvorsitzende, stellvertretende Landrätin Eva Köhr konnte neben zahlreichen Mitgliedern des Fördervereins vor allem Mettenheims Bürgermeister Stefan Schalk und die Referenten des Abends: Museumsleiterin Dr. Susanne Abel und Kreisheimat-Musik- und Brauchtumspfleger Dr. Reinhard Baumgartner begrüßen.
Sie berichtete, der Förderverein hatte zum Jahreswechsel 222 Mitglieder. 2010 kamen 12 neue Mitglieder dazu. Der beiden verstorbenen Mitglieder gedachten die Anwesenden.
Im zurückliegenden Jahr hat der Förderverein zahlreiche Aktivitäten durchgeführt. In einer Arbeitsgruppe hatte man einen Konzeptvorschlag zur Einreichung eines Antrags an die Gedenkstättenstiftung Dachau und an das Kultusministerium erarbeitet. Beantragt wurde die wissenschaftliche Aufarbeitung des Außenlagers Mettenheim-Hart sowie die Erarbeitung eines Gedenkortes für den Bunkerbogen, das Waldlager und das Massengrab.
Ein erstes Treffen des Arbeitskreises fand im April im Kreismuseum statt, ein weiteres soll im Juli folgen. Sollte dem Antrag stattgegeben werden, wäre das ein erheblicher Fortschritt und endlich Bewegung in dieser Sache. Wenn alle Beteiligten Organisationen zusammenhalten müßte das gesamte Thema realisiert werden können.
Sehr erfolgreich war die Teilnahme am Christkindlmarkt in Mühldorf, wo der Verein sich sehr schön präsentierte. Sie hoffte, auch zukünftig dabei sein zu können.
Das Highlight war sicher der Erwerb der Madonnenstatue von Matthäus Krinis, dem Meister der Altöttinger Türen. Eva Köhr dankte der Sparkasse Altötting-Mühldorf und der VR – meine Raiffeisenbank, die mit ihren Spenden in Höhe von 15.000 Euro diese Beschaffung möglich gemacht hatten. Die Skulptur ist jetzt als Dauerleihgabe im Kreismuseum.
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Ilse Preisinger-Sontag trug den Kassenbericht vor, der Einnahmen von 55.199 Euro und Ausgaben von 61.448 Euro auswies. Das Defizit resultiert aus dem Ankauf und der Restaurierung der Krinis-Skulptur, die allein 15.000 Euro gekostet hatte. Trotz des Verlustes steht die Kasse auf soliden Beinen – bestätigte Ilse Preisinger Sontag.
Christian Braun trug den Kassenprüfungsbericht vor, bestätigte einwandfreie Kassenführung und schlug der Versammlung die Entlastung der Vorstandschaft vor, die diese einstimmig erteilte.
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Die Budgetplanung für das laufende Jahr sieht kanpp 12.000 Euro höhere Einnahmen und etwa 6.000 Euro höhere Ausgaben vor.
Da der Verein sich auf seine Hauptaufgaben zurückziehen will, und die Aufgabe als Arbeitgeber für die Mitarbeiter des Kreismuseums abgeben will, soll der Landkreis künftig diese Funktion übernehmen. Diese Übernahme ist mit der Stadt Mühldorf abgestimmt, muß aber noch von den Kreisgremien beschlossen werden. Ab 2012 sind die Mitarbeiter dann beim Landkreis angestellt.
Die Anwesenden genehmigten den Haushaltsplan einstimmig.
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Museumsleiterin Dr. Susanne Abel berichtete von ihrer Tätigkeit und beschrieb Investitionen im Museum sowohl am Gebäude als auch in die Ausstellungsstücke. Weitere Aktivitäten werden zunächst zurückgestellt bis ein weiterführendes Konzept erarbeitet ist.
Viel Arbeit macht die Erforschung der Geschichte der vorhandenen Exponate, die Inventarisierung und - im Fall von Bildern - ihre Digitalisierung.
Abgeschlossen wurde die Erfassung von Textilien und Leder- und Fellexponaten. Um Fragen außerhalb ihres Fachwissens zu beantworten, hat sie Spezialisten zugezogen. Genau so wird sie auch bei der Erfassung der vielfältigen Gemälde vorgehen.
Motiviert durch die Geschichtstage konnte sie vom Zugang von zahlreichen Ausstellungsstücken aus Privatbesitz berichten.
Die Zusammenarbeit mit den Kreisahnenforschern und der Volkshochschule konnte fortgesetzt werden, ebenso die Kooperation mit dem katholischen Kreisbildungswerk.
Um über ihre Arbeit zu berichten, wurde erstmals zum Jahreswechsel ein Jahresbericht über die Pressestelle des Landratsamtes verteilt.
Die zahlreichen Veranstaltungen erfreuten sich unterschiedlicher Resonanz. Zur Museumsnacht kamen etwa 250 Besucher ins Kreismuseum. Das Museum wird in der Öffentlichkeit inzwischen rege wahrgenommen.
Das Forum Heimatforschung Mühldorf tagt sechs Mal im Jahr. Manche Gemeinden könnten sich aber aktiver daran beteiligen. Vielleicht helfen die Geschichtstage vom 6. Bis 16. Oktober dabei, an denen es heuer um die Bildung im Landkreis gehen wird. Alle Schulen und Bildungseinrichtungen sind informiert und haben ihre Mitwirkung erklärt. Es wird eine interessante Veranstaltung werden.
Die Arbeiten an der Fotodokumentation, in der alle Schulgebäude im Landkreis im Vergleich einst und jetzt dokumentiert werden sollen ist weit fortgeschritten. Mithilfe ist aber trotzdem erwünscht.
Gleichzeitig sollen alle Veränderungen festgehalten werden, und da gibt es zur Zeit durch die vielen Bauarbeiten sehr viele.
Abschließend hatte sie einige persönliche Anmerkungen: Wenn das Geschichtszentrum kommen soll, wie vom Kreistag beschlossen, der gleichzeitig keine zusätzlichen Mittel bereitstellen will, dann wird die Einrichtung dieses Zentrums wohl Jahrzehnte dauern. Zusätzliche Mittel, Räume und Personal sind dringend nötig, sollte das Geschichtszentrum in wenigstens halbwegs absehbarer Zeit Realität werden sollen.
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Eva Köhr dankte Susanne Abel und den vielen ehrenamtlichen Mitarbeitern, die immer wieder helfen, die Arbeit voran zu treiben.
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Bürgermeister Stefan Schalk stellte anhand eines Luftbildes der US Army vom April 1945 das Areal des Rathauses und des Kulturhofs vor. Gut zu erkennen ist die Landebahn des Flugplatzes, das damals zum Fliegerhorst gehört hatte, der als Tarnung als Vierfirst-Bauernhof gebaut worden war.
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Landrat Georg Huber dankte allen Gästen für ihre Teilnahme bei diesem herrlichen Wetter. Er dankte Eva Köhr und ihren Mitstreitern und bat, dies auch in Zukunft fortzusetzen. Noch vor Jahren war an eine hauptamtliche Kraft nicht zu denken, heute bestehen langfristige Ziele, vom Kreistag beschlossen. Unter den gegebenen Umständen ist bereits viel vorangegangen. Man sollte nur positiv in die Zukunft schauen und Schritt für Schritt vorangehen.
Er lobte den Fortschritt bei der Errichtung der Gedenkstätte im Mettenheimer Hart und war sicher, daß man in ein paar Jahren am Ziel ankommen wird. Geduld ist eben nötig, Ungeduld schaffte eher Gegner.
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Letzter Tagesordnungspunkt war die Vorstellung der Tätigkeit der Kreis-Heimat- und Musikpflege durch Dr. Reinhard Baumgartner. Er und Reinhard Albert haben 2007 diese Funktion übernommen und ein Kompetenzteam zur Seite gestellt bekommen. Er kann für ihre Funktion etwa 6.000 Euro aufwenden, die ihm Landratsamt und Förderverein zur Verfügung stellen.
Nach der kulturellen Definition des Landkreises Mühldorf nahmen sie sich dieser Themen an: Mundart, Tracht, Laienspiel, Brauchtum, Taditionelle oder Volksmusik und regionale Volkskultur.
Eigentlich wäre die Pflege dieser Themenbereiche ein Vollzeit-Job. Als ehrenamtlich Tätiger ging er zunächst, seiner Neigung folgend, der Musik nach. Trotzdem stellte er die Unterschiede in der Mundart heraus, also die regional verschiedene Aussprache von Wörtern.
Typische Trachten zu definieren funktioniert nur über alte Fotos und Gemälde. Das ist ein allerdings mühseliges Unterfangen.
Das Laienspiel wird im Landkreis stark gepflegt und erfreut sich großer Beliebtheit. Um seine Geschichte konnte er sich bisher jedoch nicht kümmern.
Das Brauchtum im Landkreis ist hier aufgeführt und beinhaltet Georgi- und Stephani- und Leonhardi-Umritte, das Oarkarren am Ostermontag, den Aufbau des heiligen Grabes an Ostern
Die Volksmusik hält einige Überraschungen bereit: Nachforschungen haben ergeben, daß viel volkstümliche Musik und weiteres.
Eine Überraschung brachte seine Erforschung der volkstümlichen Musik. Vieles, was man bisher in die Gegend um den Tegernsee eingeordnet hatte, stammt in Wirklichkeit aus der Gegend um Kraiburg, von den Lenzwegener Musikanten aus Lenzwegen und Litzlkirchen. Große Archive harren aber noch der Durchsicht, etwa bei der Blaskapelle Altmühldorf, der Blaskapelle Mai oder das vom Markt Kraiburg.
Die identifikationsstiftende Wirkung der Musik darf nicht unterschätzt werden. Deshalb ist die Erforschung des musikalischen Vermächtnisses besonders wichtig und unterläßlich.
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Eva Köhr dankte allen Geschichtsarbeitern und wünschte auch weiterhin gute Zusammenarbeit
118 Das Festbier schmeckt! Bierprobe zum Volksfest in Ampfing vom 29. Juni bis 4. Juli 5:20
Dicke graue Wolken hingen über dem Kirchturm in Ampfing als sich Bürgermeister, Festwirt, Brauereivertreter, Gemeinderäte, Bedienungen, und geladene Gäste im Hof des Ampfinger Hofes einfanden um schon einmal das Festbier zu probieren.
Peter Bichlmeier schenkte sich schon einmal ein Festbier ein, während Bürgermeister und Gäste noch warten mußten.
Weils manchen Kollegen pressierte, gabs erst einmal ein Foto für die Zeitungen.
Und wie man sieht, schmeckte das Festbier.
Peter Bichlmeier hatte diesen Löwen in einer alten Gaststätte gefunden und freute sich, nun damit die passende Kulisse zur Bierprobe bieten zu können. Na ja, ein bißchen restauriert g’hört er halt...
Herr Jockisch, bei Ihrer Brauerei ist das Festbier wohl schon fertig? (O-Ton)
Daß es allen schmeckt - - das zeigen diese Bilder.
Während sich die Gäste im Weinstüberl einen deftigen Schweinsbraten schmecken ließen, haben wir mit Bürgermeister Ottmar Wimmer, Festwirt Hubert Baumann und Volksfestorganisator Thomas Hell gesprochen:
Herr Bürgermeister, wenn das Volksfest auch in diesem Jahr so wird wie in den letzten Jahren, dann wird’s gemütlich, behaglich und unterhaltsam! (O-Ton Ottmar Wimmer)
Wie oft sehen wir uns dort? (O-ton Ottmar)
Herr Baumann, stimmt‘s, daß‘ Bier schmeckt? (O-Ton Hubert Baumann)
Und die Küche und das Musikprogramm sind auch schon g’schickt? (O-Ton Hubert Baumann)
Und auch sonst bietet das Volksfest eine Menge Programm? (O-Ton Thomas Hell)
Die wichtigste Frage zum Schluß: Was kost‘ denn die Maß Bier? (O-Ton Hubert Baumann)
Und wenn jemand nicht zufrieden ist muß er sich auch heuer an Deine Frau wenden? (O-Ton Hubert Baumann)
Na, dann kanns ja kommen das Volksfest 2011 in Ampfing.
119 Das 19. Oberbayerische Integrationsforum zum Thema Sprachförderung 9:45
Stadt- und Kreisräte, Mitarbeiter von Jugendamt, Landratsamt, Schulen und Ausbildungsbetrieben fanden sich im Haus der Kultur in Waldkraiburg ein, wo sie von Paul Deutsch und Sabine Libera von der Städtischen Musikschule empfangen und eingestimmt wurden.
Seit 2005 veranstaltet die Regierung von Oberbayern zwei- bis dreimal jährlich Integrationsforen, jeweils in anderen Landkreisen um Integrationsmodelle vorzustellen, begrüßte Norbert Meindl die Zuhörer.
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Nach einem weiteren Musikstück freute sich Bürgermeister Siegfried Klika über die viele Fachkompetenz, die sich hier eingefunden hat. Sprachförderung ist in Waldkraiburg seit der Gründung der Stadt ein aktuelles Thema. Die Sprache zu beherrschen ist – wissenschaftlich erwiesen – die wichtigste Grundlage für eine erfolgreiche Integration. Wenn es zu Beginn der Stadt im Umland geheissen hatte, da spricht man „Bunkerdeutsch“, dann meinte man damit, daß sich hier ein Sammelsurium aus Sprachen aller zugezogenen Landsmannschaften entwickelt hatte. Es war eine wichtige Aufgabe von Kommunalpolitik und Verwaltung, hier eine Einheit zu formen. Schon 1978 hat die Stadt in Kindergärten und Schulen Sprachförderung betrieben. Damals zahlten die Eltern sogar 5€ pro Monat dafür. Stadt und Bürger haben also schon damals die Wichtigkeit erkannt. Er freute sich deshalb auf die Vorträge und Gespräche und hoffte, etwas für die Stadt lernen zu können.
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Oberbayerns Vize-Regierungspräsident Ulrich Böger erachtete Waldkraiburg als besonders prädestinierten Ort für die Durchführung des Integrationsforums. Schon bisher war die Zusammenarbeit mit der Stadt vorbildlich, deshalb galt sein Dank den Organisatoren, allen voran Dagmar Greck-Ford, Sozialarbeiterin bei der Stadtverwaltung.
Integration hat viele Facetten und ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, stellte Ulrich Böger fest.
Die bayerische Staatsregierung hat im Juni 2008 die „Aktion Integration“ beschlossen. Sie beabsichtigt damit die Verbesserung der Chancen der Migranten in Bayern Fuß zu fassen. Dabei sollen fünf Schlüssel zugrunde gelegt werden: (O-Ton 22:30:00 Erstens die Sprache.....)
Die Sprachförderung nimmt also eine ganz besondere Stellung ein. Ohne die Sprache zu beherrschen kann man gar nicht zu den weiteren Punkten fortschreiten. Der Erwerb der deutschen Sprache ist unverzichtbar für eine erfolgreiche soziale und berufliche Integration, die Voraussetzung für ein eigenständiges Leben und damit ein zentraler Bestandteil für eine erfolgreiche Integration.
Waldkraiburg ist hier beispielhaft und hat seit seiner Gründung die Chance genutzt, die zahlreichen Volksgruppen erfolgreiche zu integrieren. Ende 2008 lebten in Waldkraiburg 2.800 Menschen mit ausländischer Staatsangehörigkeit, ein Ausländeranteil von fast 12%.
Damit Integration gelingt, muß möglichst früh mit der Sprachförderung begonnen werden, möglichst im Kindergartenalter. Sozialministerium und Kultusministerium haben deshalb für die Schnittstelle von Kindergarten zu Schule ein Programm aufgelegt, das Jugendämter und Schulen umsetzen werden: „Vorkurs Deutsch 240“. Im letzten Kindergartenjahr werden Kindern aus Migrationsfamilien in 240 Stunden die grundlegenden Kenntnisse der deutschen Sprache beigebracht, und ihnen so ein erfolgreicher Start in die Grundschule ermöglicht. Diese Aktion begann 2010 und läuft bis 2013.
Der Landkreis Mühldorf war Vorreiter. Zur Zeit erhalten in Waldkraiburg 294 Kinder eine spezielle Sprachförderung nach dem Programm „Vorkurs Deutsch 240“.
Nicht außer Acht gelassen werden darf auch die Sprachförderung bei Erwachsenen.
Wichtig ist der Regierung, Ausländer und Ausländerinnen zu motivieren, am sozialen Alltagsleben teilzunehmen und sich nicht in abgeschlossene Gemeinschaften zurückzuziehen.
Es ist das Zeil der Regierung von Oberbayern, Migranten positiv zu motivieren und Anstoß zu Eigeninitiative zu geben, die Folgeaktivitäten nach sich zieht. Weiters möchte die Regierung Ansprechpartner sein und Kontakte vermitteln. Auf der Internetseite der Regierung von Oberbayern gibt es deshalb viele weitere Informationen zu diesem Thema.
Dort findet sich auch die Ausschreibung für den Integrationspreis, den die Regierung alljährlich zusammen mit dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge verleiht.
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Im ersten Vortrag sprach Ursula Kamm vom Amt für Jugend und Familie am Landratsamt Mühldorf über das Bundesprojekt „Offensive frühe Chancen“. Schon im Vorjahr konnten Kinderbetreuungseinrichtungen, die Kinder unter drei Jahren betreuen und Bedarf für spezielle Sprachförderung haben, Fördergelder für Sprachförderung beantragen. Mit diesen Mitteln sollen Fachkräfte für die Sprachförderung an KiTas eingestellt werden. Damit ergänzt das Programm Initiativen der Länder und der Kommunen. Wichtig war Ursula Kamm, in der Zweisprachigkeit der Kinder auch einen Vorteil zu sehen, gibt es doch viele Aufgaben in Wirtschaft und Gesellschaft für zweisprachige Menschen.
In Bayern können bis 2014 640 KiTas mit Fördergeldern zur Sprachförderung unterstützt werden. 400 Millionen Euro hat die Bundesregierung hierfür bundesweit bereitgestellt.
Derzeit werden zwei Kindergärten im Landkreis unterstützt: „Maria Schutz“ in Waldkraiburg und der Städtische Kindergarten in Neumarkt St. Veit. Im Herbst können weitere Kindergärten in die Förderung kommen, wenn sie hieran Interesse haben. Mit 25.000 Euro pro Jahr können dann Mitarbeiter bezahlt werden, die sich der Sprachförderung und der Integration widmen sollen.
Das Amt für Jugend und Familie berät und unterstützt bei der Antragsstellung.
Charlotte Konrad hatte schon im vergangenen Herbst die Förderung beantragt und ist mit ihrem Kindergarten „Maria Schutz“ seither dabei. Sie berichtete von ihren Erfahrungen bei der Antragstellung und der Praxis seit der Aufnahme. Es lag ihr daran, zu betonen, daß an ihrer Kindertagesstätte nicht nur Kinder mit Migrationshintergrund Sprachförderung erfahren, sondern auch deutsche Kinder mit entsprechenden Defiziten. Sie stellte fest, daß es nach ihrer Erfahrung von Vorteil ist, Kinder aus beiden Gruppen gemeinsam der Sprachförderung zu unterziehen. Gesellschaftliche Hintergründe oder Unterschiede registrieren Kinder in diesem Alter noch nicht.
Zusammen mit der Förderung stellt das Ministerium Infomaterial und Beratung an einer Hotline breit. Trotz der Förderung konnte sie bisher mit ihrer Mitarbeiterin die Arbeit frei gestalten. Sie muß lediglich die vorgegebenen Ziele erreichen. Da es hier um gemeinsame Ziele für alle Kinder geht, müssen das gesamte Team am Kindergarten und auch die Eltern der Kinder einbezogen werden.
Sie sieht in dieser Aktion eine Chance, den Kindern den Weg in die Schule zu erleichtern und die Schulen in ihrer Aufgabe zu unterstützen.
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Diplompädagogin Elke Beckedorf von „Lernen vor Ort“ stellte nun die „Lotsen für Menschen mit Migrationshintergrund“ vor. Migranten-Eltern kennen die Vielfalt des bayerischen Schulsystems kaum oder sind schlicht überfordert mit der Vielzahl von Aufgaben, denen sie ohnehin gegenüberstehen. Solchen Eltern, die natürlich viele Fragen haben wenn ihre Kinder an eine andere Schule wechseln müssen, sollen künftig die Lotsen zur Seite stehen.
Die Lotsen sollen das Bildungssystem erklären und für Fragen des Schulalltags zur Verfügung stehen.
Als Lotsen gewonnen werden sollen Eltern mit Migrationshintergrund, die bereits Erfahrung haben oder aktive Personen aus einer Betreuungstätigkeit von Migranten. Interessenten können sich beim Projekt „Lernen vor Ort“, Elke Beckedorf oder bei Hans Wax beim Schulamt in Mühldorf melden.
Bewerber werden auf ihre künftige Tätigkeit vorbereitet und im November 2011 erstmals zum Einsatz kommen.
Nach einem Jahr sollen die Erfahrungen zusammengefaßt und vorgestellt werden.
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Zum Abschluß zeigte der Asia-Sports Verein ihr Können und hatte dazu Kämpfer ausgewählt, die fast ausschließlich aus Familien mit Migrationshintergrund kamen.
120 Richtfest für die Waschanlage der Südostbayernbahn 3:10 24 16.06.11
121 Die erste Bildungskonferenz im Landkreis: "Auf dem Weg zum Bildungsbericht" 5:35
122 "Auf ins Grüne" Radtour von MdL Anne Franke durch den Landkreis 9:55
Am Vormittag war Anne Franke am Bahnhof Ampfing angekommen und hatte in Ampfing außer der evangelischen Kirche die Fotovoltaikanlage nahe der Kläranlage sowie die Autobahnbaustelle besichtigt.
Wir trafen sie in den Räumen der Stadtwerke im Waldkraiburger Stadtteil Föhrenwinkel wo ihr und ihren Begleitern Bernd Schott gerade die Grundlagen des Geothermieprojekts erklärte.
Eine kleine Gruppe hatte sich der Landtagsabgeordneten angeschlossen, die erst im vergangenen Jahr dem verstorbenen Sepp Daxenberger in den Landtag nachgerückt war.
Bürgermeister Siegfried Klika und Stadtwerke-Chef Norbert Weigl beantworteten die Fragen und informierten über die Besonderheiten des Projekts, das die Stadt in Eigenregie vorantreibt.
Bevor es weiter ging erläuterte Bürgermeister Siegfried Klika das Areal im Föhrenwinkel, das zu Kriegszeiten ein Arbeitslager beherbergt hatte.
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Weiter gings per Fahrrad zur Bohranlage nahe der Kläranlage. Anne Franke begleitete ihre Mitarbeiterin Sabine Ponath, Grünen-Kreisvorstandssprecher Rainer Stöger, Dr. Georg Gafus und Stadträtin Hilde Schlesier.
Auch hier agierte Bürgermeister Siegfried Klika als Führer und erklärte die Bohranlage, die jetzt noch mit Nach- und Restarbeiten beschäftigt ist, nachdem beide Bohrungen auf Anhieb fündig waren.
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Oberhalb der Bohranlage renoviert die Stadtbau GmbH gerade Wohnhäuser. Hier erwartete Stadtbau-Chef Herrmann Karrosser die Delegation. Er erläuterte die Sanierungsmaßnahmen und wies besonders auf die Fledermaus-Unterschlupfe hin, die hier oben im Gebäude eingebaut wurden. Er war besonders stolz darauf, daß sie das ohne Regelungen, Verordnungen oder sonstige Anweisungen gemacht haben. Schließlich sind die Stadtbauer stolz darauf, aktiven Naturschutz betreiben zu können.
Nebenbei bewunderten sie die schöne Aussicht in alle Himmelsrichtungen.
Alle bereits fertig sanierten Gebäude hier haben eine Fotovoltaikanlage erhalten, von denen jede in der Spitze 20 kW leistet. Die Gebäude sind an das Fernwärmenetz der Stadt angeschlossen, das noch mit Gas beheizt wird und nach der Fertigstellung der Geothermieanlage mit Wärme von dort versorgt wird.
Die Besuchergruppe besichtigte eine Wärmeübergabestation in einem der Gebäude und wunderte sich, wie klein diese Geräte bauen, die immerhin 16 Wohnungen mit Heizwärme und Warmwasser versorgen.
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Tags darauf radelte die nochmals verkleinerte Gruppe durch das Mettenheimer Hart, vorbei an Massengrab, Waldlager und Bunkerbogen nach Mühldorf um die Mühle der Firma „Primavera“ zu besichtigen.
Die Geschäftsführer Sabine Kobler und Sebastian Huber stellten zunächst die Eigenheiten der Müllerei vor, ihre Produkte und ihre Bezugs- und Vertriebswege.
Auf einem Rundgang durch die Mühle, die es zwar schon seit Anfang des 20. Jahrhunderts gibt, die aber nach einer Pause in den 80er Jahren unter neuer Leitung und neuem Namen in dieser Form erst seit Anfang der 90er Jahre produziert - besichtigten die Gäste zwei der acht Mühlen: Hier werden Weizen- und Dinkelmehle gemahlen.
Aus hygienischen Gründen mußten die Gäste Schutzkleidung und Haarnetze tragen. Der Zugang ist nur nach Eingabe eines Zahlencodes möglich – das alles trägt dazu bei, daß hier nur höchste Qualität hergestellt wird.
Anne Franke und ihre Begleiter beobachteten die Produktionsschritte aufmerksam.
Im Fertigwarenlager warten die Säcke mit Mehl, Gries und Flocken auf den Versand.
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Frau Franke, nun sind Sie am Ende ihrer Radtour durch den Landkreis Mühldorf. Was für Eindrücke nehmen Sie mit zurück nach München? (O-Ton)
Die Mühle hier hat Anfang der 90er Jahre mit nur 10 Mitarbeitern neu angefangen. Es ist doch beeindruckend, was hier entstanden ist?! (O-Ton)
Am Vormittag haben Sie Rast im Mettenheimer Hart gemacht und sich den Bunkerbogen angesehen? (O-Ton)
Jetzt geht’s weiter in den Landkreis Altötting? (O-Ton)
Vielen Dank und gute Reise.
123 Flashmob - oder wie McDonalds leergegessen werden sollte 4:20
Aktionen über das Soziale Netzwerk „Facebook“ zu organisieren ist in letzter Zeit nicht nur Zeitvertrteib. Bedenkt man, daß sich die Wiederstandsbewegungen in Nordafrika großenteils über Facebook und Twitter organisiert haben, dann zeigen sich Gefahren und Chancen dieser neuen Plattformen.
In Mühldorf sollte ein „Flashmob“ dem neu eröffneten McDonalds-Restaurant seine Grenzen aufzeigen. Mit dem Verzehr von Ein-Euro-Angeboten sollte das Schnellrestaurant leergegessen werden. So jedenfalls die Idee von „Jo Smith“, der vor Wochen zum Flashmob eingeladen hatte.
Übrigens definiert Wikipedia „Flashmob“ als „Blitzpöbel“, eine aufgewiegelte Volksmenge, die in eine kurze, scheinbar spontane Aktion durchführt und dann auseinandergeht, als wäre nichts gewesen. Dieser Definition konnte der lange vorher angekündigte Flashmob nicht entsprechen.
Vielleicht auch deshalb kamen von den über 1.200 in Facebook angemeldeten Teilnehmern gerade einmal 150. Viele warteten auf das Startsignal von Initiator Andreas Baumgartner, manchen war das egal, sie hatten es sich schon vorher drinnen gemütlich gemacht.
Zeitweise hatte man den Eindruck, es wären mehr Fotografen da, die das Geschehen dokumentieren wollten als entschlossene Flashmobber....
Die Zeit bis zum Start schien manchem lang zu werden. (Andi Gölkel fotografiert sich selbst)
Endlich gings los. Die gewartet hatten stürmten das Lokal.
Na ja – sofern man bei dieser Zahl der Teilnehmer von „stürmen“ reden kann.
Die Mitarbeiter des Lokals hatten natürlich von der Aktion Wind bekommen und sich entsprechend vorbereitet. Mit 600 Teilnehmern hatte Restaurantleiter Roland Ölberg gerechnet. Weil er sonst auf den vielen Burgern sitzen geblieben wäre gabs später 2 Burger zum Preis von einem aber nur eine Viertel Stunde lang.
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Wie seid ihr denn auf die Idee gekommen, hier einen Flashmob durchzuziehen? (O-Ton Baumgartner)
1200 Teilnehmer waren angemeldet So viele sinds nicht geworden!? (O-Ton)
Na ja – Spaß für die Teilnehmer wars trotzdem. Sie haben mir erzählt, der Flashmob ist zum Projekt an Ihrer Uni geworden. Wie kam denn das? (O-Ton)
Es ist ja noch nicht zu Ende – vielleicht kommen ja noch Leute dazu. (O-Ton)
Es kam niemand mehr dazu. Als wir nach einer dreiviertel Stunde weggefahren sind, waren die ersten Teilnehmer schon auf dem Heimweg. Andere bauten mitgebrachte Musikanlagen auf dem Parkplatz auf und feierten da Party. Man könnte sagen: Flashmop gefloppt –Party trotzdem gefeiert. Spaß gehabt.
124 Auftakt zu fünf Tagen Volksfest in Kraiburg 4:50
Seit dem Bau des neuen Festplatzes beginnt der Auszug zum Volksfest in Kraiburg in der Römerstraße, inmitten einer sonst ruhigen Wohnsiedlung.
Da trafen sich die Fahnenabordnungen, die Bürgermeister, Gemeinderäte, Brauereivertreter und natürlich die Festwirte und ihre Bedienungen.
Die Blaskapelle Kraiburg spielte auf zum Standkonzert.
Die Kinder hatten ihren Spaß auf den Pferden vor dem Wagen mit dem Bierfaß der Brauerei.
Die Linde auf dem Platz stand in voller Blüte und duftete herrlich als Bürgermeister Michael Loher Festwirtin Roswitha Ziegler einen Strauß Blumen überreichte.
Dann gings los: Voran die Blaskapelle
Die Schützen
Das Brauereigespann – diesmal ohne Kutscher
Die Festwirte und ihre Bedienungen
Die Bürgermeister und die Gemeinderäte
Danach die Feuerwehr und die vielen Fahnenabordnungen.
Wir machen einen Sprung und erwarten den Festzug am Festplatz.
Dort nahmen die Schützen Aufstellung.
Nachdem alle im Festzelt waren, konnte Bürgermeister Michael Loher das erste Faß Festbier anzapfen.
Zwei Schläge brauchte er dazu nur und es hieß: (O-Ton O’zapft is)
Während Bürgermeister Michael Loher die Maßkrüge füllte, eröffnete die Blaskapelle mit dem Bayerischen Defiliermarsch. Dann stießen Festwirt, Brauereivertreter, Bürgermeister und Gemeinderat auf ein fröhliches und gelungenes Volksfest an.
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In der Küche bruzzelten schon die Würstl und die Giggerl und die Bedienungen hatten alle Hände voll zu tun, den Gästen ihre ersten Massen Volksfestbier zu bringen.
Da hatten dann Gewehre und Hüte erst einmal Pause.
Weil an diesem Abend „Tag der guten Nachbarschaft“ war, fanden sich immer mehr Bürgermeister, Gemeinderäte und Mitarbeiter von Gemeinden aus dem ganzen Landkreis ein.
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Draussen hatten die Größeren Spaß im Autoscooter und die Kleinen im Kinderkarrussel.
So nahm es seinen Auftakt, das Volksfest in Kraiburg, das am Pfingstmontag seine Tore schon wieder geschlossen hat.
125 Erwin Moritz: "... und wie er die Welt sah" 15:50
Zum letzten Auftritt von Erwin Moritz waren etwa 200 Zuhörer in die Kantine in Töging gekommen. Diesmal waren’s etwas weniger, als er sich zusammen mit seinem Bruder Walter und Günther... anschickte, die Zuhörer in lachen, staunen, schmunzeln und nachdenken zu versetzen.
Alles, wovon er in fast zweieinhalb Stunden erzählt, hat er selbst erlebt – oder war dabei. Vieles davon sind Erlebnisse, die auch jeder andere hinter sich hat – nur eben, daß „jeder andere“ sie nicht aufgeschrieben hat.
Daß Erwin und Walter Moritz dabei hervorragend Gitarre und Günther Pfaffinger genau so gut Kontrabass spielen, macht den Abend auch musikalisch zum Erlebnis. Wundern tut das allerdings nicht, schließlich ist Erwin Moritz ausgeildeter Gitarrist. Und natürlich hat Erwin Moritz, der eigentlich „Erwin Moritz Moritz“ heißt eigene Texte zu den Musikstücken.
Hier und da macht er sich auch Gedanken über politische Themen, beläßt’s aber bei verwunderten Hinweisen, ohne tief einzusteigen.
Im folgenden einige Ausschnitte aus Erwin Moritz‘ Programm „... und wie er die Welt sah...“
Begonnen hat er seinen Vortrag, in dem sich Musik, der Vortrag von Texten aus seinem Buch, Zwiegespräche mit seinem Bruder, die Vorführung von Tricks und Multimediaeinlagen mischen, aber mit ein paar verbindenden Worten. Und natürlich erhält Moritz immer wieder Anrufe von Max...
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Nach fast zwei Stunden war ein unterhaltsamer Abend zu Ende, die Zuschauer und an der Leinwand lief der Abspann wie sich das bei einem ordentlichen Kinofilm so gehört.
Erwin, was hat das mit den Rätselkarten auf sich? (O-Ton)
Im Programm hast Du viele Weisheiten vorgetragen. Sind das alles Deine gesammelten Lebensweisheiten? (O-Ton)
Also wird das Programm jedes Mal erweitert? (O-Ton)
Ihr spielt wunderschön Gitarre. Werdet ihr das ausbauen? (O-Ton)
Am Ende bedauert ihr sehr den Tod von Peter Ustinov. Sein Humor war wohl Vorbild für Dich? (O-Ton)
Wann kann man Euch nächstes Mal erleben? (O-Ton)
Vielen Dank und viel Erfolg.

126 Der Kinderschutzbund hat sich im Landkreis etabliert: Zahlreiche Hilfs- und Unterstützungsangebote 7:00 25 24.06.11
Nachdem sie die Teilnehmer begrüßt hatte und diese die Tagesordnung angenommen hatten kurz, nachdem die Formalitäten erledigt waren, erstattete Vorsitzende Cathrin Henke ihren Bericht.
Nach der Gründungsversammlung vor einem Jahr waren viele Formalitäten zu erledigen, die auch einige Kosten mit sich brachten. Da kam es dem Verein entgegen, daß die Berichte über die Gründung brachten viel positives Echo in der Öffentlichkeit erfuhren und so einige Spenden eingingen.
Der Verein ist inzwischen im Landkreis gut vernetzt. Dazu trug die Teilnahme am Tag der Familie beim Krankenhaus in Mühldorf genauso bei wie der Infostand bei Kunst und Kommerz in Waldkraiburg und beim Kinderfest der Mühldorfer Tafel sowie beim Martinsmarkt in Waldkraiburg, beim Herbstmarkt in Ampfing und bei weiteren Anlässen.
Landes- und Bundesverband ist der Verein beigetreten.
Die Vorstandschaft traf sich etwa alle sechs Wochen. Mitglieder haben an Verbandsversammlungen teilgenommen und sich beim Landratsamt an einer Arbeitsgruppe beteiligt, zu dem auch KoKi gehört. Auch zu „Lernen vor Ort“ hat der Kinderschutzbund Kontakt aufgenommen. Kontakte wurden auch zu zahlreichen örtlichen Bildungsträgern und zur Freiwilligenagentur geknüpft. Der Kreisverband des Kinderschutzbundes ist also im Landkreis sehr gut verknüpft.
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Kassier Reinhard Deinböck trug den Kassenbericht vor. Ein großer Teil der Kosten war natürlich verursacht durch die Vereinsgründung. So standen Einnahmen von 4.155 Euro Ausgaben von gut 490 Euro gegenüber. Die Kasse war Ende 2010 mit 3.665 Euro gut gefüllt.
Wichtig war ihm zu vermerken, daß davon eine Spende der Sparkassenstiftung in Höhe von 3.000 Euro zweckgebunden war für das Familienpatenprojekt.
Demnächst stehen nach Eingang der Beiträge 2011 und einer Spende 8.100 Euro zu Buche.
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Cathrin Henke stellte fest, daß es geplant ist, eine kleine Geschäftsstelle einzurichten, mindestens aber ein eigenes Telefon, das es ermöglicht, explizit erreichbar zu sein. Wenn die Aufgaben mehr werden, ist dies dringend nötig.
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Kassenprüfer Claudia Hausberger stellte die ordnungsgemäße Führung der Kasse fest und empfahl der Versammlung die Entlastung der Vorstandschaft, die diese einstimmig erteilte.
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Das Familienpatenprojekt stellte Karin Polzer vor. Zu diesem Projekt haben sich der Katholische Frauenbund, der deutsche Kinderschutzbund, „Mütter und Familienväter in Bayern“ und das „Zentrum aktive Bürger“ in Nürnberg zusammengeschlossen. Der Freistaat finanziert das Projekt, das von der Universität Bamberg wissenschaftlich begleitet wird, für die Dauer von zwei Jahren.
Cathrin Henke, Birgit Johann und sie selbst haben die Ausbildung zur Tutorin für Familienpaten absolviert und können nun ihrerseits Familienpaten schulen und bei der ehrenamtlichen Tätigkeit in den Familien unterstützen. Die Ausbildung erstreckt sich über drei Wochenenden und ist kostenlos. Seit Ende Mai unterrichten sie sechs Familienpaten, seit kurzem läuft das zweite Modul.
Familienpaten helfen schwierige Situationen in der Familie zu überwinden. (O-Ton 22:50:00)
Familien mit solchen Problemen dürfen nicht alleine gelassen werden. Familienpaten unterstützen in diesen Fällen über einen begrenzten Zeitraum. Familienpaten ersetzen in keinem Fall professionelle Hilfe.
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Gabriele Schleich berichtet von Gesprächs und Begegnungsabenden mit behinderten Kindern für Eltern solcher Kinder. Einige solcher Gespräche haben bereits stattgefunden. Dabei hat das Team, zu dem Adelgunde Huber, Michaela Baugartz und Sabine Kluge gehören, geholfen, betroffenen Eltern Antworten auf die vielen Fragen zu geben, mit denen sie konfrontiert sind. Solche Treffen finden alle zwei Monate im Sozialzentrum „Unterm Regenbogen“ statt.
Ein weiteres Projekt befaßt sich mit Geschisterkindern, also Geschwistern von behinderten Kindern. Diese Kinder werden in betroffenen Familien leider oft vernachlässigt. Hier will das Team helfen und beraten. Die erste Aktion war eine Wanderung mit Lagerfeuer am Inn. Am 1. Juli geht’s in den Wildpark nach Oberreith.
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Unter dem Titel „Starke Eltern – starke Kinder“ veranstaltet Martha Preitenwieser seit 8 Jahren Kursabende. In 10 Treffen erklärt sie jeweils 2 Stunden lang, wie man Kinder richtig erzieht. Das ist heute nötig, da einerseits viel Wissen um dieses Thema von den Großeltern nicht mehr weitergegeben wird und andererseits die moderne Welt ganz andere Anforderungen stellt, als dies noch vor 20 Jahren war. In ihren Vorträgen geht es von der Bestimmung des eigenen Standpunkts über die Definition von Erziehungszielen bis hin zur Definition von Regeln, dem Setzen von Grenzen und dem Strafen, wenn die Grenzen überschritten werden.
Zuhören, analysieren und verstehen helfen nicht nur bei der Erziehung sondern auch noch in der Partnerschaft.... 
Ein weiterer Kurs beschäftigt sich mit dem Umgang mit Medien und dem Internet.
Sie stellte abschließend fest, daß ihre Kursangebote viel mehr Anerkennung finden seitdem sie als Kinderschutzbund anbieten kann. Seither vermittelt sie sogar das Amt für Jugend und Familie oder Grundschulen.
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Der Kinderschutzbund ist also inzwischen etabliert und stellt zahlreiche Angebote zur Verfügung. Auch wenn es noch keine Geschäftsstelle gibt, bietet die Internetseite ein breites Leistungsspektrum für Erwachsene und Jugendliche. Auch ein kostenloses Elterntelefon ist bereits geschaltet. Sie finden diese unter www punkt Kinderschutzbund minus muehldorf minus waldkraiburg punkt de
127 "Wan i's auf Salzburg geh" - Volksmusik im überdachten Mühldorfer Haberkasteninnenhof mit Gruppen aus Salzburg und Mühldorf 14:30
Nur 80 Kilometer südlich deckte der Sturm an diesem Abend Dächer ab und entwurztelte zahlreiche Bäume. In Salzburg rückte gleichzeitig die Feuerwehr 20 Mal aus. Der Schutzengel hielt das alles von Mühldorf fern, lediglich starker Regen trübte das Vergnügen an diesem Abend im überdachten Haberkasten-Innenhof. Manchmal prasselte es so stark auf das Zeltdach, daß man die Sänger nur in den vorderen Reihen gut hören und verstehen konnte.
Daß eine Volksmusikveranstaltung wie diese ihr Publikum auch in Mühldorf hat, das zeigte die große Zahl Besucher, die keine Angst vor den drohenden schwarzen Wolken am Horizont gehabt haben und gekommen sind.
Auf der Bühne nahmen sechs Musikgruppen Platz und boten ein sehr abwechslungsreiches Programm, in das Organisator Reinhard Baumgartner auch das Publikum einbezog.
Nachdem die Trachtenkapelle Ramsau Regen und Sturm übertönt hatte begrüßte Kreis-Heimat-Musik und Brauchtumspfleger Dr. Reinhard Baumgartner die Gäste und freute sich über den zahlreichen Besuch. Er und sein Stellvertreter Reinhard Albert freuten sich auch über die Gäste aus Salzburg und natürlich über Moderator Fritz Schwärz, der später durch den Abend führen würde.
Während es draussen donnerte erzählte er, daß Bürgermeister Günther Knoblauch ihn Anfangs Advent vergangenen Jahres aufgefordert hatte, da was zu machen - - - im Sommer!

Den Einstieg machte die Pongauer Geigenmusi.

Draussen ging ein regelrechter Wolkenbruch nieder als die Buchwieser Sänger auftraten.

Fritz Schwärz meinte, aus ihrer – also aus Salzburger Sicht - müßte der Abend unter dem Titel stehen „Ja wann i auf Mühldorf geh“. Das wäre gar nichts außergewöhnliches, schließlich verbindet beide Städte eine mehr als 1000-jährige Geschichte. Die ehemals Salzburger Enklave Mühldorf gehört je erst seit 1802 zu Bayern. Sie fühlten sich in Mühldorf nämlich wirklich a bissl wia dahoam... (O-Ton)
Und den Haberkasten und den Kornkasten haben die Erzbischöfe ja schließlich auch für ihre Zwecke gebaut – um ihren Zins von den Mühldorfern zu kassieren!

Die Altmühldorfer Musikanten, die sonst zu Viert sind, setzten fort.

Der Mühldorfer Viergesang um die Kreis-Heimat-Musik- und Brauchtumspfleger.

Die Pongauer Geigenmusi.

Als die Wiesberger Sängerinnen nach vorn traten hatte der Regen draussen nachgelassen und die beiden Schwestern und ihre Freundin waren nach Fritz Schwärtz Worten eine Augenweide und ein Ohrenschmaus zugleich.

Die Puchwieser Sänger besangen „A wundaliabs Dianei“

Die Mühldorfer Wirtshausmusikanten und der Mühldorfer Viergsang setzten fort.

Als die Wiesberger Sängerinnen wieder an der Reihe waren hatte der Himmel seine Schleusen erneut geöffnet und so mischte sich lautes Prasseln zu den zarten Stimmen.

Landrat Georg Huber sang gern mit, als Kreisheimat-Musik- und Brauchtumspfleger die Zuhörer zum Mitmachen aufforderte. Als ob er‘s geahnt hätte, sangen sie gemeinsam ein Lied über das Wasser das von o’hm abaschiaßt!

Nach einer kurzen Pause eröffnete die Trachtenkapelle Ramsau den zweiten Teil des Abends.

Die Gruppen gaben viele weitere Lieder zum Besten. Kurz vor Schluß kam Dr. Reinhard Baumgartner zum Thema des Abends und forderte die Zuhörer ein zweites Mal zum Mitsingen auf: „Wann i auf Salzburg geh“. Und die ließen sich nicht lang bitten.
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Nach über zwei Stunden ging ein sehr unterhaltsamer Abend zu Ende, der trotz der Wetterkapriolen draussen ein Vergnügen für alle Freunde gepflegter Bayerischer Volksmusik war. Nicht nur das gemeinsame Singen von Mühldorfer und Salzburger Gruppen sondern auch das Einbeziehen der Zuhörer war etwas, das Lust auf mehr gemacht hat.

Wenn Sie Lust bekommen haben, mal mit dabei zu sein und mitzusingen müssen Sie gar nicht lang warten: Die Kreis-Heimat- und Musikpfleger veranstalten regelmäßig Wirtshaussingen und Brauchtumsveranstaltungen. Kommen Sie doch `mal dazu!

128 Saisonziel neue Bayernliga! Der TSV Buchbach stellt neue Spieler und Ziele für die vierte Bayernliga-Saison vor 15:00
Buchbachs langjähriger Stadionsprecher Erich Haider hat zum Ende der vergangenen Saison seinen Abschied erklärt. Sein Nachfolger ist Thomas Föckersperger, Sportreporter und Moderator bei einem Lokalradiosender.
Er dankte erst einmal den Spielern und Funktionären, die sich am Ende der vergangenen Saison verabschiedet hatten.
Weil sie zum Training sollten, das die Mannschaft schon am Montag davor aufgenommen hat, stellte er zunächst die Neuzugänge vor. Und da hatte sich noch kurzfristig ein richtiger Knaller eingestellt: Björn Hertl kam vom Drittligisten SV Wacker Burghausen zum Bayernligisten nach Buchbach.
Der 34-jährige Mittelfeldspieler aus Ampfing, dessen Vertrag mit Wacker Burghausen ausgelaufen ist, stellte sich vor. (O-Ton)
Der 20-jährige Daniel Roppert wohnt in Velden, hat also nicht weit bis nach Buchbach. (O-Ton)
Der 25-jährige Dominik Süßmeier kommt aus Wasserburg. Er steht künftig im Tor. (O-Ton)
Andreas Faber ist 22 Jahre alt, Auszubildender und spielt im Mittelfeld. Er kommt aus Unterföhring und hat im letzten Jahr in der Landesliga gespielt. Für ihn ist der TSV Buchbach „Unterföhring in groß“: (O-Ton)
Das wars von den Spielern. Sie verabschiedeten sich ins Training.
Trainer Anton Bobenstetter mußte nach dem zweiten Training melden, daß Hannes Hain und Aleksandro Petrovic sind noch nicht wieder fit, werden aber in der darauffolgenden Woche das Training wieder aufnehmen.
Der TSV Buchbach wird sich natürlich bemühen, die Qualifikation für die neue Liga nach der Reform Mitte 2012 zu schaffen. Wenn’s wieder so läuft wie in der vergangenen Saison, dann ist das zu schaffen. (O-Ton Bus FC Bayern.... – 14:13:10)
Björn Hertl zu verpflichten ist natürlich schon ein Highlight! (O-Ton)
Was erwarten Sie von Björn Hertl? (O-Ton)
Der junge Daniel Roppert hat er sicher Potential für viele Jahre? (O-Ton)
Bei Andreas Faber war die Entscheidung nicht so einfach. Schließlich ist sein Vater Präsident und Sponsor in Unterföhring. Was sagt den er dazu? (O-Ton)
Torwartzugang Dominik Süßmeier will der erste und beste sein. (O-Ton 18:36:00)
Der nächste Zugang – Timm Schwedes – war nicht da? (O-Ton)
Günther Grübl, das erste Vorbereitungsspiel ist ein Benefizspiel gegen eine Niederbayernauswahl in Eberspoint? (O-Ton)
Nach weiteren Vorbereitungsspielen geht’s dann am 22. Juli gegen Frohnlach in der Bayernliga los. Eigentlich wollte der TSV Buchbach den Bayernliga-Auftakt gegen den SB-DJK Rosenheim bestreiten. (O-Ton)
Was erwartet die Abteilung von der neuen Saison? (O-Ton)
Dann kanns ja losgehen mit der vierten Saison in der Bayernliga.

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