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Stadt Waldkraiburg > Neumarkt St. Veit > Gemeinde Ampfing > Stadt Altötting > Mühldorf-TV ist durch die BLM lizenziertes Lokalfernsehen
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Nr.
Thema LZ Archiv KW Ersch.
153
Abschlußfeier an der Staatlichen Berufsfachschule für Hauswirtschaft, Kinder- und Sozialpflege 8:10 31 04.08.11
Die Schulband um Eva Thaller und Julian Rosenzweig eröffnete die Abschlußfeier, zu der die Schule auch die Eltern und Freunde der Absolventen und die Vertreter der Ausbildungsbetriebe und der Berufsverbände eingeladen hatte. Es kamen so viele, daß die Aula die Zuhörer kaum fassen konnte.
Zweiter stellvertretender Schulleiter Erich Lohwasser trat erstmals ans Pult. Er mußte Schulleiter Ludwig Ecker und stellvertretenden Schulleiter Thomas Löhner entschuldigen, die beide erkrankt sind. Er sandte beiden die besten Genesungswünsche.
Nachdem er die Gäste begrüßt hatte, stellte Erich Lohwasser fest, daß von den 171 Prüfungsteilnehmern beachtliche 168 bestanden haben. 75 von ihnen haben zudem den mittleren Bildungsabschluß erreicht und damit eine Möglichkeit genutzt, die es noch nicht so lang gibt. Damit wurde die berufliche Bildung erheblich aufgewertet. Der Weg zur Berufsoberschule und weiter bis hin zu einem Studium steht ihnen nun offen.
Wenn sie jetzt ihre Abschlußzeugnisse erhalten, dürfen sie ausspannen und so richtig feiern. Darüber sollten sie aber ihre Ausbilder und auch die Schule nicht vergessen und ihnen Dank und Anerkennung zollen. Aber auch die Lehrkräfte nicht, die sie zwei oder drei Jahre lang kritisch und kulant, streng und auch wohlwollend begleitet haben.
Wenn sie nun in ihren Berufen, in denen sie mit Menschen zu tun haben, die Werte umsetzen, die ihnen die Schule zu vermitteln bestrebt war, dann können nur alles Bestens werden.
Sie haben so nun die Voraussetzungen für ein erfolgreiches Leben mitbekommen, in dem sie alles erreichen können. Dazu wünschte ihnen Erich Lohwasser: (O-Ton 1:198:22:00)
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Die Elternbeiratsvorsitzende Adelheid Mayer-Eder dankte zunächst der Schulband für ihre Einleitung und meinte dann, sie würden sich jetzt sicher freuen, endlich die Schule hinter sich lassen zu können. Ihr Dank galt Schule und Lehrkräften, die immer ihr Bestes gegeben haben.
Sie freute sich, daß sich immer mehr junge Menschen für die Arbeit in Hauswirtschaft und Kinder- und Sozialpflege engagieren. Hauswirtschafter und Sozialpfleger werden sowohl in Alten- und Pflegeheimen aber auch in Haushalten gebraucht. Auch Kinderpfleger braucht die Gesellschaft.
Abschließend dankte sie der Schule für die gute Zusammenarbeit während ihrer Tätigkeit als Elternbeiratsvorsitzende und gratulierte den Absolventen, die an sich glauben - und ihre Ziele nicht aus den Augen verlieren sollen.
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Schülersprecherin Franziska Fischer verglich die Schule mit einem sicheren Hafen, wo sie bislang Ruhe und Zuflucht fanden, wenn sie wegen Prüfungen oder den schwierigen Fragen des Lebens beunruhigt waren. Dieser Hafen geriet nie ins Wanken, auch wenn die größten Stürme tobten und der Inn Hochwasser führte, der die Schule fast von drei Seiten umfließt. So haben sie durchgehalten und ihren Abschluß erreicht. Wenn sie nun den sicheren Hafen verlassen, Segel setzen und die neue Freiheit nutzen, müssen sie selbst Verantwortung übernehmen und hinausfahren. Dazu wünschte sie allen Mut, Zuversicht, Vertrauen und viel Erfolg. Auch sie dankte Lehrkräften, Ausbildern und der besonders der Schulleitung.
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Nun ehrten Erich Lohwasser, Adelheid Mayer-Eder und Frau Eicher-Utz die besten der Absolventen.
Mit 1,13 schloß Corinna Kimmel ab, die nun staatlich geprüfte Kinderpflegerin ist.
Mit 1,2 schloß Lisa Rappold ab, auch sie ist nun staatlich geprüfte Kinderpflegerin.
Franziska Heistinger schloß ihre Ausbildung zur staatlich geprüften Hauswirtschafterin mit 1,23 ab.
Auch Anne Schmidt ist jetzt staatlich geprüfte Hauswirtschafterin. Ihr Notendurchschnitt: 1,26
Daniela Hanke ist nun staatlich geprüfte Kinderpflegerin. Sie erzielte einen Schnitt von 1,33.
Eva Schmidt ist nun staatlich geprüfte Sozialbetreuerin. Auch sie erreichte 1,33.
Sonja Hechenberger schloß ihre Ausbildung zur staatlich geprüften Hauswirtschafterin mit 1,46 ab.
Den selben Schnitt erzielte auch Sandra Kiris. Sie ist nun staatlich geprüfte Kinderpflegerin.
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Erich Lohwasser bedauerte, daß es noch mehr erfolgreiche Absolventen gegeben hätte, die Bestimmungen aber nur Ehrungen bis zu einem Notenschnitt von 1,5 erlaubten.
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Die Schulband gab der Feierstunde den festlichen Rahmen.
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Eine Besonderheit im Haus ist die Klasse der Hauswirtschafter, die vom Amt für Landwirtschaft, Ernährung und Forsten geprüft wird. Studiendirektor Erich Lohwasser begrüßte die Vertreterin des Amts, Frau Barbara Stöckl.
Sie berichtete, daß sich in ihrem Bereich 141 die Schüler der Prüfung unterzogen, und aus Mühldorf alle bestanden haben - auch wenn die schriftlichen Prüfungen gemischte Ergebnisse gebracht haben. Die Gegenstände im Haushalt und ihre Behandlung und ihre Ordnung zu kennen, wären schon grundsätzliche Voraussetzungen. Auch das Essensmanagement will gelernt sein, ebenso wie die Dekoration des Wohnumfelds und die Durchführung von Veranstaltungen sowie die vorübergehende Pflege eines Angehörigen oder eines Nachbarn.
Alle diese Vorgänge werden wirtschaftlich bewertet. Daß sie das können, haben sie in ihrer Prüfung bewiesen, deshalb gratulierte sie zu einem der vielfältigsten, kreativsten und schönsten Berufe überhaupt.
Weil sie kürzlich nach Mettenheim fahren wollte, hat sie sich ein Navigationssystem gekauft. Da fiel ihr auf, daß ihre Ausbildung einer Reise glich, mit all ihren Abzweigen, Umleitungen, Kreisverkehren oder Gefällstrecken. Trotzdem sollten sie nicht immer nur auf die Anweisungen des Gerätes hören sondern auch selbst denken und entscheiden. Kreativ sein. So können sie auch Neues ausprobieren. Das sollten sie sich zutrauen und Mut haben.
Auch wenn es jetzt heißt es aber „Ziel erreicht“, riet sie ihnen, sich weiter zu qualifizieren und vielleicht sogar Betriebsleiter, Dorfhelfer oder sogar Meister zu werden.
Sie dankte abschließend den Eltern und Ausbildungsbetrieben, die es geschafft haben, ihr Fachwissen an die Schüler weiterzugeben. Nun zeichnete sie die besten Absolventinnen aus.
Allen voran Anja Rott, die einem Schnitt von 1,81 erzielt hat. Sie hatte freie Auswahl unter den bereitstehenden Waidlingen.
Zweitbeste war Anne Schmidt mit einem Schnitt von 2,05.
Drittbeste mit 2,15 war Sonja Hechenberger.
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Nach einer weiteren musikalischen Einlage erhielten alle Absolventen in allen Ausbildungsrichtungen ihre Zeugnisse.
Wir gratulieren allen und wünschen für ihr berufliches Fortkommen alles Gute und Gottes Segen.
154 Abschlußfeier am Beruflichen Schulzentrum mit Verleihung von Staatspreisen für die Besten 10:50
Nachdem die Schulband um Eva Thaller und Julian Rosenzweig die Abschlußveranstaltung eröffnet hatten mußte der stellvertretende Schulleiter Studiendirektor Erich Lohwasser Schulleiter Ludwig Ecker und dessen Stellvertreter Thomas Löhner entschuldigen, die beide erkrankt waren.
Er konnte neben Landrat Georg Huber auch Mühldorfs Bürgermeister Günther Knoblauch, die stellvertretende IHK-Vorsitzende Ingrid Obermeier-Osl, Kreishandwerkermeister Sepp Eichner und die Chefin des Arbeitsamtsbezirks Pfarrkirchen - Jutta Müller sowie Vertreter zahlreicher Ausbildungsbetriebe begrüßen. Die große Zahl Ehrengäste zeigt, daß hier ein besonderes Ereignis gefeiert wird – stellte Erich Lohwasser fest.
Nun können sich alle freuen, Absolventen, Lehrer Ausbilder und Eltern. Gemeinsam haben sie es geschafft, die jungen Leute an ihre Ziele zu bringen. So können 172 Absolventinnen und Absolventen ihre Abschlußzeugnisse in Empfang nehmen. Auf ihre hervorragenden Leistungen dürfen sie sehr stolz sein.
Und weil die Berufsschule seit einiger Zeit auch den mittleren Schulabschluß vergibt, konnte er vierzig Absolventen auch dazu gratulieren.
Wenn sie es nun geschafft haben und damit den Schutzraum Ausbildung und Schule verlassen, sind sie ab sofort der Konkurrenz ausgesetzt. Dies sollten sie aber als Chance sehen und an den neuen Herausforderungen wachsen. Mit den hier erworbenen Kompetenzen, werden sie das bestimmt schaffen – da war sich Erich Lohwasser ganz sicher. Sie werden im regionalen Arbeitsmarkt die Leistungsfähigkeit unserer ganzen Region stärken.
Manche werden sich auch dem internationalen Arbeitsmarkt stellen und sich auch hier beweisen. Dazu wurden ihnen im Unterricht bereits Globalisierungsstrukturen näher gebracht.
Sie haben im besten Berufsbildungssystem der Welt gelernt, wie es Landrat Huber genannt hat. Er dankte den Ausbildungsbetrieben und den Kammern für die ausgezeichnete Zusammenarbeit. Den Prüfungausschüssen galt sein besonderer Dank und natürliche den Lehrkräften und den Eltern.
Da die Prüfungen bundeseinheitlich sind und die Qualität intern verglichen wird, konnte Erich Lohwasser zufrieden feststellen, daß die Schule seit Jahren besser abschneidet als der Bundesdurchschnitt. Mit so guten Abschlüssen haben sie nun beste Berufsaussichten.
Wenn sie nun zum letzten Mal in der Schule sind, kommt sicher Wehmut auf. Sie haben auch wirklich eine schöne Schule besucht, Dafür dankte er Landrat Huber sehr. Die Schule bietet die bestmöglichen Voraussetzungen um so gute Leistungen möglich zu machen. Auch die Eltern können stolz darauf sein, daß sie alles richtig gemacht haben.
Erich Lohwasser mahnte die Absolventen abschließend, sie sollten Anstand, Ehrlichkeit und das „Miteinander“ erhalten und nicht grenzenlosem Egoismus verfallen. Nur dann können sie die Fülle des Lebens genießen und ihre Ziele erreichen. Dazu wünschte er ihnen viel Erfolg, Glück und Gottes Segen.
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Die stellvertretende IHK-Vorsitzende Ingrid Obermeier-Osl erinnerte an die Frauen-Fußballweltmeisterschaft und deren Siegerinnen. Die Japanerinnen mußten viele Hürden überwinden, Ehrgeiz, Ausdauer, Fleiß und Teamgeist aufbringen, um dieses sportliche Ziel zu erreichen. Diese Tugenden sind auch im Berufsleben unverzichtbar. Wer sie einsetzt, kann viel schaffen. Den Grundstein dazu haben sie mit ihrer Ausbildung gelegt.
Dauerhaften Erfolg garantiert aber nur ständige Weiterbildung. Dazu halten zahlreiche Institutionen viele Angebote bereit, die sie nutzen sollten.
Sie lobte die Zusammenarbeit von Berufsschulen, Ausbildungsbetrieben und Kammern, die erst die hohe Ausbildungsqualität in Deutschland möglich macht und bat, in den gemeinsamen Bestrebungen nicht nachzulassen.
Den Absolventen gratulierte sie zu ihren Abschlüssen, bat sie, viel Ausdauer und Ergeiz zu zeigen, dann können sie – wie die japanischen Fußballerinnen – ihr Ziel erreichen. Und dazu wünschte sie Gottes Segen.
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Auch Kreishandwerkermeister Sepp Eichner gratulierte und stellte fest, daß die Würdigung ihrer Leistungen einem Prinzip der Wirtschaft entspricht. Hier wie dort wird erst etwas geleistet, das dann honoriert wird. Sie können nun selbst ihre Ziele wählen und darauf hin arbeiten, diese mit Fleiß und Engagement zu erreichen. Auch er mahnte die Zuhörer, die vielfältigen Weiterbildungsangebote zu nutzen und nicht stehen zu bleiben. Auch Sepp Eichner würdigte die gute Zusammenarbeit zwischen Schule, Ausbildungsbetrieben, Prüfungsausschüssen, Lehrern und Eltern und würdigte besonders die Staatspreisempfänger. Allen wünschte er alles Gute und viel Erfolg.
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Die Festrede hielt Landrat Georg Huber: Er gratulierte zunächst allen Absolventen und besonders den Staats- und Schulpreisempfängern. Sicher haben sie in den zurückliegenden Wochen viel Druck gehabt um den vielen Stoff zu lernen und die Prüfungen gut zu schreiben, so wie Fußballtrainer Jürgen Klopp es aus der zurückliegenden Saison erzählt hatte. Mit dem erfolgreichen Bestehen haben sie gezeigt, daß sie voll und ganz hinter ihrer Sache gestanden sind. Anders hätten sie nicht bestanden. Dabei geholfen haben ihnen Leidenschaft, Begeisterungsfähigkeit und ihr Team. So sollten auch sie ihre Arbeit als Aufgabe sehen, die nur mit großer Motivation, Leidenschaft im Team mit Kolleginnen und Kollegen gelingen kann.
Auch wenn das Berufsleben nicht immer Spaß macht, sollten sie nie vergessen, wofür ihr Herz schlägt.
Er war sicher, daß sie die dafür nötige Sozialkompetenz hier an der Schule erhalten haben.
Landrat Georg Huber dankte sowohl den Absolventen als auch den Lehrkräften für zahlreiche außerschulische Projekte, die sie während ihrer Ausbildungszeit durchgeführt haben und die zum großen Teil auf die Initiative von Schulleiter Ludwig Ecker zurückgehen, dem er baldige Genesung wünschte.
Landrat Georg Huber wünschte den Absolventen nicht nur Leidenschaft und Motivation sondern auch hier und dort eine helfende Hand. Dann stehen ihnen alle Wege offen. (O-Ton)
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Nun überreichten Landrat Georg Huber und stellvertretender Schulleiter Erich Lohwasser die Staatspreise, eine Urkunde der Regierung von Oberbayern und einen Umschlag mit 75€.
Zuerst an an Julia Brumbauer, die ihre Ausbildung zur medizinischen Fachangestellten mit 1,0 abgeschlossen hat.
Auch Silvia Hoffmann hat ihre Ausbildung zur staatlich anerkannten Altenpflegerin mit 1,0 abgeschlossen.
Michael Kremser schloß ebenfalls mit 1,0 ab, eEr ist jetzt Großhandelskaufmann.
Die nächste Geehrte war Stefanie Neumeier, die ihre Ausbildung zur medizinischen Fachangestellten ebenfalls mit 1,0 abgeschlossen hat.
Magdalena Oberhofer erhielt den nächsten Staatspreis. Sie schloß ihre Ausbildung zur Industriekauffrau ebenfalls mit 1,0 ab.
Stefanie Schindlmayer erlernte den Beruf der Industriekauffrau. Auch sie erreichte die Traumnote 1,0 und erhielt dafür den Staatspreis.
Die nächste Staatspreisträgerin war Laura Stadler. Sie schloß ebenfalls mit 1,0 ab und wurde Kauffrau im Einzelhandel.
Die folgenden erhielten eine Schulurkunde für besonders gute Leistungen:
Sabine Aigner wurde Industriekauffrau und erzielte ein herausragendes Ergebnis.
Angelika Reichgruber erzielte 1,14 in ihrer Ausbildung zur Konditoreiverkäuferin.
1,20 erzielte Annabell Geiling in ihrer Ausbildung zur Bäckereiwarenfachverkäuferin.
Carolin Metzl wurde Bürokauffrau und erzielte ebenfalls einen Schnitt von 1,2.
Julia Böhm erlernte den Beruf der Industriekauffrau und schloß mit 1,29 ab.
Ebenfalls 1,29 erzielte Bastian Brugger, der Bäcker gelernt hat.
Kauffrau im Einzelhandel erlernte Serinka Roche und erzielte dabei einen Schnitt von 1,42.
Einen Schnitt von 1,43 erreichte Andrea Huber, die in Egglkofen den Beruf der Bäckerin erlernte.
Sarah Schachtner erlernte den Beruf der Industriekauffrau und erreichte ebenfalls einen Schnitt von 1,43, genauso wie Martin Seisenberger, der den Beruf des Industriekaufmanns erlernte.
1,44 erreichte Ferdinand Weiß, der den Beruf des Bürokaufmanns erlernt hat.
Mit 1,50 schloß Tanja Bichlmaier ab. Sie wurde Bürokauffrau.
Die letzte Schulurkunde erhielt Annemarie Söllner, die auch mit 1,5 abschloß und Großhandelskauffrau gelernt hat.
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Die Geehrten trafen sich vor der Aula zum gemeinsamen Foto. (O-ton Landrat)
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Nach einem weiteren Musikstück der Schulband freute sich Schülersprecherin Stefanie Schindlmayer im Namen aller Absolventen ihren Dank aussprechen zu können. Nun haben sie es geschafft. Alle Schulaufgaben und Exen sind geschrieben. Leistung und Disziplin haben sich gelohnt, sie haben die Prüfungen bestanden. Sie dankte der Schule, die auch Experten von außen eingeladen hat um ihnen Praxiswissen zu vermitteln. Weil sowohl Bildungsangebot als auch Ausbildungklima gestimmt haben, war sie stolz, diese Schule besucht zu haben. Mit Blick auf die Schulzeit und ihre Zeit in den Ausbildungsbetrieben meinte sie, es war eine super Zeit!
Egal welchen Weg sie in Zukunft einschlagen werden, hier wurde der Grundstein gelegt. Dafür galt allen Lehrkräften und auch den Ausbildern ihr Dank. Allen Kollegen und Kolleginnen wünschte sie viel Glück und Erfolg.
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Nun erhielten alle weiteren Absolventen ihre Zeugnisse und wurden dazu klassenweise auf die Bühne gebeten, die wir hier nur gemeinsam zeigen können.
Nachdem die Schulband die Feierstunde beendet hatte, lud die Schule die Gäste zu Kaffee und Gebäck, das die hauseigene Bäckerei hergestellt hatte.
Wir gratulieren allen Absolventen und schließen uns den Festrednern an: Wir wünschen Ihnen allen viel Erfolg und Gottes Segen.
155 Abschlußfeier am Beruflichen Schulzentrum: Der beste Jahrgang medizinische und zahnmedizinische Fachangestellte in der Geschichte der Schule 8:50
Die Abschlußfeier eröffnete die Schulband, die wegen der Erkrankung von stellvertretendem Schulleiter Thomas Löhner allein auftreten mußte.
Zur Feierstunde konnte stellvertretender Schulleiter, der auch Schulleiter Ludwig Ecker krankheistbedingt entschuldigen mußte Bundestagsabgeordneten Stephan Mayer begrüßen und zudem Dr. Klaus Kocher vom Zahnärztlichen Bezirksverband.
Erich Lohwasser freute sich gleich zu Beginn zusammen mit den Lehrkräften, daß er hier den besten Prüfungsjahrgang der Gesundheitsberufe verabschieden kann, der je diese Schule verlassen hat.
21 von den 101 Absolventen erhalten zudem den mittleren Schulabschluß und fünf von ihnen die Fachhochschulreife. Es gilt also ein ganz besonderes Ereignis zu feiern.
Dann stellte Erich Lohwasser fest, daß sich alle Beteiligten gleichermassen freuen, wurde doch der Ausbildungsabschluß der jungen Leute gemeinsam erreicht. Hier haben sie nicht nur viel Fachliches gelernt, sondern sind auch persönlich gereift und haben viel soziale Kompetenz erworben. Dabei haben sie sie ständig gefordert. Sie haben richtig darauf regiert, gelernt und sich vorbereitet, haben Durchhaltevermögen gelernt, Disziplin, Leistungsbereitschaft, Menschlichkeit, Fachkompetenz und Respekt. Damit werden sie den regionalen Arbeitsmarkt bereichern und zur Leistungsfähigkeit der Praxen und Einrichtungen in der gesamten Region beitragen.
In ihren Berufen geht es um Menschen und deren Bedürfnisse. Diese Menschen erwarten neben fachlicher Kompetenz auch menschliche Kompetenz. Freundlichkeit, Hilfsbereitschaft, Rücksichtnahme, Respekt, Toleranz, Zuhören und Beraten, das Vermitteln von Vertrauen und Hoffnung und ein gutes Wort zur rechten Zeit helfen den Menschen weiter.
Studiendirektor Erich Lohwasser würdigte die Zusammenarbeit zwischen den Ausbildungsbetrieben, der Schule und den Kammern, die besser nicht sein könnte. Ihnen allen galt sein Dank, genauso wie dem Landratsamt, das die berufliche Bildung sehr unterstützt. Auch den Eltern galt sein Dank für die Unterstützung, die ihre Kinder ans Ziel gebracht haben.
Er dankte den Lehrkräften, die an den guten Ergebnissen großen Anteil haben und den Mitgliedern des Prüfungsausschusses, die ehrenamtlich viel Zeit aufgebracht haben.
Nun steht die Fülle des beruflichen Lebens vor ihnen. Sie werden die Ziele sicher erreichen, die sie sich setzen. Dazu wünschte er ihnen Glück, Erfolg und Gottes Segen. Und wenn sie sie nicht vergessen, würde er sich sehr freuen.
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MdB Stephan Mayer gratulierte zu den herausragenden Ergebnissen. Nach ihrer anspruchsvollen Ausbildung haben sie allen Grund stolz zu sein und zu feiern. Sie haben Zukunftsberufe ergriffen und so beste Chancen auf dem Arbeitsmarkt, dafür sorgt schon der demographische Wandel. Da es immer Menschen geben wird, die krank sind und Hilfe brauchen, werden sie auch immer gern gesehen sein, wenn sie Hilfe schenken.
Er empfahl den jungen Leuten darüber nachzudenken, ob sie nicht auch eine Zeit lang ins Ausland gehen sollten. Das würde ihr Leben sicher bereichern. Wenn man sich die Welt anschaut kann man nicht nur viel lernen sondern erhält auch einen anderen Blick auf die eigene Welt, in der er sie bat, dann auch wieder zurück zu kommen. Er gratulierte ihnen und wünschte den Zuhörern alles Gute für die Zukunft (wie immer...)
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Dr. Klaus Kocher meinte, sie hätten jetzt eine Tür aufgestoßen, die sie nun durchschreiten sollen. Diese Tür führt in einen neuen Raum, eine neue Schule, die sich „das Leben“ nennt. Jetzt beginnt das große und entscheidende Lernen. Da dürfen sie den Anschluß nicht verpassen und müssen gleich einsteigen. Denen, die den mittleren Schulabschluß erreicht haben, riet er, Mut zu fassen und weiter zu lernen und an die Berufsoberschule zu gehen.
Auch den anderen riet Dr. Kocher, Fortbildungsangebote wahrzunehmen und sich zu spezialisieren. Damit sichern sie ihren Arbeitsplatz und ihr Einkommen. Sie sollten ihre neuen Chancen ergreifen und ihre Eltern und die ganze Gesellschaft stolz machen. Dazu wünschte er ihnen alles Gute und Gottes Segen.
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Die Schulband gab der Feierstunde den festlichen Rahmen.
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Für die Absolventen meinte Jessica Toss der es sichtlich schwer fiel: „Lehrjahre sind keine Herrenjahre“. Dieses alte Sprichwort gilt noch heute. Wenn sie nun zum letzten Mal zusammen sind, blickten sich zurück auf einen langen, nicht immer ganz leichten Weg. Am Anfang war vieles unklar, heute sind sie froh, es hinter sich zu haben. Sie haben sich kennen gelernt und sich eingearbeitet. Nun haben sie ihr Fundament und können ihre Abschlußzeugnisse entgegennehmen. Jetzt kommt ihnen die Ausbildungszeit kurz vor, während der sie viele Höhen und Tiefen durchschritten haben. Sie dankte Schulleitung und Lehrkräften für ihre Geduld und die Unterstützung die ganze Zeit über. Auch wenn sie nun die Schule mit einem lachenden und einem weinenden Auge verlassen, bleiben sicher viele schöne Erinnerungen. Dafür dankte sie Ausbildern und Lehrkräften in den Praxen. Sie wünschte allen Absolventen alles Gute für die Zukunft und freute sich auf das neuerliche Zusammentreffen bei der einen oder andern Fortbildung.
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Nun überreichten Studiendirektor Erich Lohwasser, MdB Stephan Mayer und Dr. Klaus Kocher Schulurkunden an die besten Absolventen:
Zunächst an Julia Brumbauer, die ihre Ausbildung zur Medizinischen Fachangestellten mit der Traumnote 1,0 beendet hat.
Auch nur Einser im Zeugnis hat Silvia Hoffmann, die den Beruf der staatlich geprüften Altenpflegerin erlernt hat.
Ebenfalls mit 1,0 hat Stephanie Neumeier abgeschlossen. Sie ist nun Medizinische Fachangestellte.
Bettina Schimek hat einen Schnitt von 1,1 erzielt und ist nun staatlich anerkannte Altenpflegerin.
Ebenfalls staatlich anerkannte Altenpflegerin wurde Angelika Bazelt. Sie schloß mit 1,20 ab.
1,20 erzielte auch Lina Schurr. Auch sie ist jetzt staatlich anerkannte Altenpflegerin.
Veronika Leitner erzielte 1,25. Sie hat zusätzlich die Fachhochschulreife geschafft.
Lisa Kolm wurde medizinische Fachangestellte und erzielte 1,40.
Ebenfalls 1,40 erreichte Susanne Lentner in ihrer Ausbildung zur medizinischen Fachangestellten.
Nadine Taubeneder ist jetzt auch medizinische Fachangestellte. Auch sie erreichte 1,40.
Ludmilla Velitschkowska ist jetzt staatlich anerkannte Altenpflegerin und erzielte ebenfalls einen Schnitt von 1,40.
Veronika Auer wurde zahnmedizinische Fachangestellte und schloß mit 1,50 ab.
Den selben Schnitt im selben Beruf erzielte Jasmin Berglechner. Und auch Melissa Imhoff ist jetzt zahnmedizinische Fachangestellte und erreichte einen Schnitt von 1,50.
Die letzte Geehrte war Helena Ostapiv, auch sie wurde zahnmedizinische Fachangestellte und auch sie erzielte 1,50.
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Studiendirektor Erich Lohwasser die Zeugnisse der Fachhochschulreife. Die zusätzliche Ausbildung absolvierten die fünf Teilnehmer an drei Wochenenden im Monat neben der normalen Berufsausbildung her – eine große Leistung für die ihnen große Anerkennung gebührt.
Studienrätin Veronika Schmittdiel rief Theresa Emberger, Veronika Leitner, Nadja Lill, Magdalena Schreiner und Martina Thanner auf die Bühne und Erich Lohwasser überreichte die Ehrungen.
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Nach einem gemeinsamen Foto aller Geehrten überreichten die Klassleitter allen weiteren ihre Zeugnisse und baten sie dazu klassenweise auf die Bühne.
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Nach einem abschließenden Musikstück der Schulband lud die Schule zum gemeinsamen Ausklang zu Häppchen und guten Gesprächen ins Foyer.
Wir gratulieren allen Absolventen und Absolventinnen und wünschen auch unsererseits alles Gute und Gottes Segen auf ihrem Lebensweg.
156 Berufsschule 1 entläßt 99 KFZ-Mechatroniker, Schreiner, Maler und Lackierer 10:30
Erst vor einigen Monaten hat sich die Lehrerband an der Beurfsschule 1 zusammengefunden. Sie eröffnete die Absschlußfeier, zu der die Schule auch Eltern und Freunde der Absolventen, Vertreter der Ausbildungsbetriebe und der Berufsverbände eingeladen hatte. Landrat Georg Huber, Mühldorfs zweiter Bürgermeister Paul Schwarz, Kreishandwerkermeister Sepp Eichner und später Bildungszentrumsleiter Jochen Englmeier vervollständigten die Runde der Ehrengäste.
Studiendirektor Klaus Mittermeier begrüßte die Gäste und freute sich, nun junge Leute in die Berufswelt verabschieden zu können, die sich hier einen soliden Grundstock für ihr weiteres Leben erworben haben.
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Landrat Georg Huber fragte sich, was die jungen Leute wohl hören wollten, und was sie vom weiteren Leben erwarten würden, wenn sie gerade am Ende der ersten wichtigen Etappe ihres Weges stehen. Er riet ihnen, so weiter zu machen, wie bisher. Schon bisher haben sie Zielstrebigkeit, Fleiß und Engagement bewiesen. Wenn sie diese Tugenden weiter einsetzen würden, stünde ihrem Erfolg nichts im Wege.
Landrat Georg Huber stand noch unter den Eindrücken eines Betriebsbesuches am Nachmittag. Dort hatte man ihm berichtet, wie hoch man die sogenannte Soziale Kompetenz wertet, also das selbstbewußte Auftreten, gepflegtes Äußeres, die Fähigkeit, ein ordentliches Gespräch zu führen, und der Wille zu lernen. Häufig liest man dort das Zeugnis erst, wenn der Bewerber die Zusage für einen Arbeitsplatz schon in Händen hat.
Landrat Georg Huber mahnte Schule, Eltern und Ausbildungsbetriebe, stolz zu sein auf die jungen Facharbeiter, die gezeigt haben, daß sie mit Fleiß und Engagement etwas erreichen können. Er selbst war auch stolz auf die Eltern, die ihre Kinder so weit geführt haben und auf die Ausbildungsbetriebe, die ihr Wissen und Können weitergegeben haben.
Wenn alle Beteiligten ihre Anstrenungen so fortsetzen, kann dem künftigen Fachkräftemangel begegnet werden und die jungen Leuten selbst können ein erfolgreiches Leben führen – auch finanziell.
Mit ihrer Ausbildung haben sie schon bisher gezeigt, daß das Handwerk auch weiterhin goldenen Boden hat und auch andere als der Weg übers Gymnasium Glück im Leben bringen kann.
Landrat Georg Huber bat die jungen Leute, denen alle Weiterbildungschancen offen stehen, diese auch zu nutzen. Nur wenn sie sich weiter bilden, können ihre Betriebe im härter werdenden Geschäft bestehen können. Nur durch Fleiß und fachliches Können kann die Wirtschaft bestehen. Er wünschte den jungen Facharbeitern immer viel Elan, einen dynamischen Betrieb, der die Herausforderungen der Zeit erkennt und sie entsprechend unterstützt und auch eine Familie, die dabei mitzieht. Er gratulierte ihnen und meinte nochmal, er wäre wirklich stolz auf sie.
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Kreishandwerkermeister Sepp Eichner riet, sich an die Gründe und die Motivation zu erinnern, die sie zu Beginn ihrer Ausbildung getragen hatten. War es der Wunsch etwas zu erreichen oder war es die Vermeidung von gesellschaftlicher Ausgrenzung, weil man seine Pflicht nicht erfüllt?
Es ist doch viel schöner, auf ein positives Ziel hinzuarbeiten als negative Erscheinungen zu vermeiden! Sie haben es selbst in der Hand, ihr Ziel zu wählen.
Sepp Eichner dankte der Berufsschule für die gute Zusammenarbeit mit dem Handwerk, den Ausbildungsbetrieben und den Lehrkräften sowie den Eltern der jungen Fachkräfte. Er zitierte Christina von Schweden, die schon im 17 Jahrhundert gemeint hatte: „In der Schule des Lebens bleibt man immer Schüler“. In diesem Sinne gratulierte er zum Erreichten und wünschte viel Erfolg.
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Schülersprecherin Franziska Strohmeier nahm sich das Sprichwort zum Thema „Lehrjahre sind keine Herrenjahre“ und erinnerte an den langen Weg, der nicht für alle leicht war. Mit der Zeit haben sie sich aber zusammengefunden und viel gelernt. Einsatz und Fleiß haben sie nun zum Abschlußzeugnis gebracht. Und jetzt schaut es zurückblickend gar nicht mehr so lang und schwierig aus wie damals. Für das Erreichen ihrer Ziele dankte sie ihren Ausbildungsbetrieben, der Schule und den Lehrern.
Für den weiteren Lebensweg wünschte sie allen viel Erfolg und viel Spaß im Arbeitsleben.
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Schulleiter Oberstudiendirektor Wolfgang Gaigl freute sich über den zahlreichen Besuch, der die enge Verbundenheit der Gäste mit der Schule deutlich macht.
Wenn nun ein entscheidender Lebensabschnitt endet, der nun wirklich nicht aus Herrenjahren bestand, und zudem die Schulpflicht erfüllt ist, können sie sich nun - von einer bedeutenden Last befreit - richtig frei fühlen.
Wolfgang Gaigl verglich die Absolventen mit dem bayerischen Löwen. Wie er sind sie charakterstark, mutig und stolz.
Charakterstark - weil sie sich für eine Lehre in einem anerkannten Ausbildungsberuf entschieden haben.
Sie sind mutig, weil sie sich den Herausforderungen gestellt haben und sich nicht von ihren Zielen haben abbringen lassen. Schnelles Aufgeben zählt nicht zu ihren Eigenschaften.
Stolz können sie sein, weil sie etwas geschafft haben, was ihnen niemand mehr nehmen kann.
Stolz ist ein elementares Gefühl, das mit aufrechter Körperhaltung und hoch getragenem Kopf ausgedrückt wird.
Schule und Lehrkräfte waren besonders stolz auf diejenigen Absolventen, die besondere Leistungen erzielt haben. Von den 99 Schülerinnen und Schülern haben 28 den Mittleren Schulabschluß erworben. Sieben waren so erfolgreich, daß sie mit einem Preis geehrt werden.
Nun haben sie – die bayerischen Löwen – einen soliden Grundstein für ihr Leben gelegt, auch wenn das erst der erste Abschnitt war und die Weiterbildung gleich beginnt. Sie sollten aber bedenken, wer aufhört zu lernen, wird gleich zurückbleiben.
Abschließend dankte Wolfgang Gaigl dem Landkreis und da Landrat Georg Huber und den Kreisräten für die finanzielle Unterstützung, die sicher die höchste Rendite bringt, weil nur eines teurer ist als Bildung – nämlich keine Bildung.
Neben der Vermittlung von Fachwissen haben sie aber auch soziale Kompetenz vermittelt. Daß sie damit sehr erfolgreich sind, zeigt das Ergebnis der Weihnachtsspendenaktion. Beim Tag der offenen Tür haben sie gespendeten Kuchen verkauft und können daraus 250 Euro an Landrat Georg Hubers Stiftung „Mehr Licht für Kinder“ übergeben.
Sein Dank galt auch den Ausbildungsbetrieben, den Innungen und dem Beruflichen Bildungszentrum der Handwerkskammer, sowie den stets engagierten Lehrkräften, den Ausbildungsbetrieben und natürlich den Eltern. Er gratulierte den Absolventen, wünschte viel beruflichen Erfolg, Glück und allzeit Gottes Segen.
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Oberstudiendirektor Wolfgang Gaigl überreichte Landrat Huber einen Scheck für dessen Stiftung „Mehr Licht für Kinder“ und der freute sich sehr über diese Spende. Jeder Euro für die Stiftung bringt dem einen oder anderen Hilfe oder Linderung. Dafür galt der Schulgemeinschaft sein herzlicher Dank.
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Die Lehrerband stimmte schon mal auf das gemütliche Beisammensein nach der Zeugnisausgabe ein.
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Nun sprach der stellvertretende KFZ-Innungsobermeister Karl Burkhardt die Auszubildenden von ihren Verpflichtungen gegenüber den Ausbildungsbetrieben frei. Mit dem Gesellenbrief haben sie jetzt ihre Zukunft selbst in der Hand, aber auch die Verpflichtung, das Handwerk zu repräsentieren. Sie sollten nun auf ihre Ideale achten und durchstarten in eine erfolgreiche berufliche Karriere. (O-Ton)
Karl Burkhardt überreichte die Gesellenbriefe. An Moritz Hetzenecker - - - - Markus Stiedl - - - - Manuel Stelzl - - - - - Max Unterreiner - - - - - - Christian Geiz - - - - - - und Max-Emanuel Thamm.
Ihnen allen gratulierten Landrat Huber und Schulleiter Wolfgang Gaigl.
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Nach einer weiteren musikalischen Einlage der Schulband übergaben Oberstudiendirektor Wolfgang Gaigl und Landrat Georg Huber die Schulpreise. Zunächst an den Metallbauer Maximilian Meßner - - - weiter an den Schreiner Christoph Schnelzer, der sich tatsächlich mit der Kreissäge verletzt hatte, - - - - an den KFZ-Mechaniker Max Thamm, - - - - und an den Maler und Lackierer Andreas Thein.
Den ersten Staatspreis der Regierung von Oberbayern übergaben sie an den Landwirt Florian Kronseder. Oberstudiendirektor Wolfgang Gaigl verlas die Urkunde, die Regierungspräsident Christoph Hillenbrand unterzeichnet hatte. Florian Kronseder schloß seine Ausbildung mit einem Schnitt von 1,45 ab.
Den nächsten Staatspreis erheilt der KFZ-Mechatroniker Markus Stiedl, der mit 1,0 abgeschlossen hatte.
Weiters übergaben sie die selbe Auszeichnung an den KFZ-Mechatroniker Maximilian Unterreiner, der mit einem Notendurchschnitt von 1,28 abgeschlossen hat.
Nach einem gemeinsamen Foto aller Geehrten schloß die Lehrerband die Feierstunde ab. Die Schule feierte ihre Absolventen nach der Ausgabe der Zeugnisse an alle anderen Absolventen, die diesmal in den Klassenzimmern stattfand zum gemütlichen Beisammensein bei Häppchen und Gesprächen über die Schulzeit und die Pläne für die Zukunft.
Wir gratulieren allen neuen Gesellen und wünschen für die Zukunft alles Gute, viel Erfolg und Gottes Segen.
157 174 Leuchttürme im Landkreis - Die Schülerehrung 7:00
Die Schulband des Beruflichen Schulzentrums um Eva Thaller und Julian Rosenzweig eröffnete die Feierstunde zu der Landrat Georg Huber neben den Vertretern der Schulen auch stellvertretende IHK-Vorsitzende Ingrid Obermeier-Osl und Kreishandwerkermeister Sepp Eichner eingeladen hatte.
Schulabgänger mit einem Notendurchschnitt von 1,5 oder besser waren geladen, auch solche, die ihren Abschluß an einer Schulei außerhalb des Landkreises erworben haben, aber im Landkreis wohnen.
Landrat Georg Huber freute sich über 174 Leuchttürme aus dem ganzen Landkreis, die er nun ehren konnte. Jedes Jahr werden es mehr, die er ehren konnte.
Alle haben enorm viel geleistet, die einen Abschluß erworben haben, die Leistungen der Anwesenden waren aber schon besonders bemerkenswert.
Jeder Mensch wird mit der Fähigkeiten geboren, eine einzige Sache besonders gut zu können. Die Tragödie ist, daß die meisten Menschen niemals herausfinden, was das ist – begann Landrat Georg Huber seine Ansprache. Diese Tragödie brauchen die Anwesenden nicht zu fürchten, weil sie im Lauf der Schulzeit ihre Fähigkeiten bereits erkannt und entwickelt haben. Mit Fleiß und Disziplin haben sie einen hervorragenden Abschluß erworben und erhalten deshalb eine besondere Ehrung.
Der Landkreis ist sehr stolz auf so engageierte und motivierte junge Menschen wie sie es sind, Vorbilder für andere junge Menschen. Nun tragen sie Verantwortung und man erwartet soziale Kompetenz von ihnen. Die sogenannten weichen Qualifikationen standen nicht auf dem Lehrplan, wurden aber von Eltern und Lehrern weitergegeben. Dafür dankte Landrat Georg Huber sowohl den Lehrkräften als auch den Ausbildungsbetrieben und besonders den Eltern. Schließlich ist der Erfolg der Schüler auch ihr Erfolg.
Landrat Georg Huber wies auf das Konzept des lebenslangen Lernens hin, das der Landkreis im Programm „Lernen vor Ort“ umsetzt und Bildungsgerechtigkeit erreichen will. Ohne Brüche sollen die Landkreisbürger lebenslang lernen können. Dies kommt der gesamten Gesellschaft zu Gute und wirkt vielen negativen Erscheinungen entgegen, ist also volkswirtschaftlich unentbehrlich.
Er gratulierte zu den erreichten Abschlüssen und wünschte Gesundheit, Erfolg und Gottes Segen wo immer ihr Weg sie hinführt.
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Alle folgenden Redner lobten die Absolventen für ihre herausragenden Ergebnisse, wiesen auf den hohen Stellenwert der Weiterbildung hin, stellten Weiterbildungsangebote und Fortbildungsmöglichkeiten vor, gratulierten zum Erreichten und wünschten viel Erfolg für ihre Zukunft, für die sie nun die beste Grundlage geschaffen haben.
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Zuerst stellte Ingrid Obermeier-Osl den Einfluß des demographischen Wandels auf das Angebot an Fachkräften heraus, der den Absolventen in Zukunft erhebliche Chancen bietet. Sie sollten sie unbedingt wahrnehmen.
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Kreishanderwerkermeister Sepp Eichner freute sich, im Gegensatz zu Presseberichten über desinteressierte Jugendliche so viele Leistungsträger treffen zu können. Handwerker werden immer gebraucht und haben die besten Chancen. Und wenn sie ihre Zukunft im Handwerk wählen, ist diese Wahl haltbarer als die Wahl des Ehepartners, wie die Statistik zeigt. Sie sollten es sich also genau überlegen!
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Studiendirektor Erich Lohwasser vom Beruflichen Schulzentrum ärgerte sich über die Zitronen in der Dekoration. Die Anwesenden hätten wohl sauere Zeiten nicht erlebt. Er mahnte, denjenigen „Danke“ zu sagen, die sie jahrelang unterstützt haben.
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Schulamtsdirektor Paul Schönstetter machte sie neugierig auf die Zukunft und bat sie, ihre Erfahrungen selbst zu machen, sich dabei an Werten festzuhalten, ihren Beruf nicht als Job zu betrachten, Wurzeln in einer Familie zu finden und Mut zu fassen, ihre eigene Meinung zu haben, diese auch zu vertreten und ihr eigenes Leben zu führen. Wenn sie sich dafür persönlich einsetzen, werden sie ihr Leben sicher meistern.
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Oberstudiendirektor Günther Fuchs vom Gymnasium in Gars bat sie Zuhörer Spuren in der Gesellschaft zu hinterlassen. Wutbürger hinterlassen keine Spuren. Sie sollten lieber Mutbürger sein, die sich gegen Ungerechtigkeit wehren und demokratisch beschlossene Entscheidungen mittragen – mit optimistischem Blick nach vorne. Gerade sie sollten Spuren hinterlassen und auch weiter an der Spitze stehen.
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Realschulrektor Wilhelm Kürzeder freute sich über die Vielfalt des bayerischen Bildungssystems, deren Absolventen hier vertreten sind. Jeder Abschied schmerzt, auch wenn man sich schon lange drauf freut – meinte Arthur Schnitzler. Sie sollten nicht zu sehr leiden und jetzt optimistisch nach vorne schauen.
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Realschulkonrektor Hermann Huber aus Waldkraiburg kündigte ihnen weitere Herausforderungen in ihrem Leben an, die sie aber vorbildlich meistern werden. Ihre Ergebnisse prädestinieren sie für Führungsaufgaben, die auszufüllen sie die besten Grundlagen bekommen haben. Jetzt müssen sie die Verantwortung dafür übernehmen.
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Walter Krohe von der privaten Mühldorfer Wirtschaftsschule Gester erachtete die Anwesenden als gut vorbereitet für die steigenden Herausforderungen einer immer internationaleren Welt. Weil sie schon die richtige Schule für sich gefunden haben, werden sie auch im Leben den richtigen Weg finden. Alle Wege stehen ihnen dazu offen.
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Josef Kobler von der Landwirtschaftsschule in Töging bat, auch in Zeiten von Internet und Google die Chancen in der Arbeitswelt mutig zu nutzen und neugierig neue Wege zu gehen. Sie sollten verantwortungsbewußt mit ihren Fähigkeiten umgehen und sich in der Gesellschaft einbringen.
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Nach einem weiteren Musikstück ehrte Landrat Huber die Anwesenden. Dabei rief Edeltraud Zecho Schule für Schule die Anwesenden auf die Bühne. Landrat Huber konnte so 29 Absolventen mit einem Notendurchschnitt von 1,0 gratulieren und eine Urkunde mit einem Büchergutschein überreichen. Da es den Rahmen dieses Berichts sprengen würde, alle einzeln aufzuführen, hier Bilder von den besten von Schulen im Landkreis und darum herum.
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Wir schließen uns den Glückwünschen der Grußwortredner und von Landrat Georg Huber an und wünschen allen Geehrten alles Gute, viel Erfolg und Gottes Segen!
158 Stadt Mühldorf ehrt 64 Sportler und Vereinsfunktionäre 6:20
Schülerinnen der Städtischen Musikschule eröffneten die Feierstunde, zu der Bürgermeister Günther Knoblauch auch dritten Bürgermeister Christian Funiok, BLSV-Kreisvorsitzender Sepp Elsberger und die Mitglieder der SPD-Fraktion im Stadtrat begrüßen konnte.
Seit 2 Jahrzehnten führt die Stadt nun die Sportler- und Funktionärsehrung zurück. In einer Zeit, in der das Ehrenamt immer wichtiger wird, ist es schon angebracht, denen Danke zu sagen, die Woche für Woche den aktiven die Bedingungen schaffen, Leistung zu erbringen. Sie sind echte Vorbilder, die die Stadt auch stark unterstützt und die durch ihr Wirken in über 140 Vereinen zur hohen Lebensqualität in der Stadt beitragen.
Die hohen Anforderungen der Stadt für die Ehrung haben in diesem Jahr vier ehrenamtlich Aktive erfüllt. Obwohl die Stadt je Verein nur einen Vertreter ehren kann, wurden in den zurückliegenden 20 Jahren über 60 Ehrungen vergeben.
Auch auf die Erfolge der Sportler ist die Stadt stolz. Es ist sicher eine Motivation für die jungen Sportler, wenn ihnen die Stadt durch die Ehrung zeigt, daß sie auf ihrem Weg ins Erwachsenenleben auf dem richtigen Weg sind.
Mit deutschen, bayerischen und oberbayerischen Meisterschaften haben die Sportler aus der Kreisstadt wieder beachtliche Leistungen erbracht. Dazu gratulierte Günther Knblauch allen Sportlern und auch ihren Trainern, Vereinsvorständen, Eltern und sogar den Großeltern.
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BLSV Kreisvorsitzender Sepp Elsberger meinte, obwohl der Breitensport in der Stadt Priorität genießt können 64 Aktive für besondere Leistungen ausgezeichnet werden. In 18, dem BLSV angeschlossenen Sportvereinen in der Stadt werden 25 Sportarten angeboten – eine bunte Palette. Jeder 5. Bürger ist Mitglied in einem Sportverein. Damit ist Mühldorf eine sehr sportliche Stadt.
Allen Ehrenamtlichen dankte er für ihre Tätigkeit und wünschte den Aktiven auch fürs kommende Jahr viel Erfolg.
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Volker Ludwigs Zirkusgruppe sorgten für Auflockerung.
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Zunächst ehrte Bürgermeister Günther Knoblauch die ehrenamtlich Tätigen. Hermann Schmid war lange Jahre Kassier und Fähnrich der Altmühldorfer Krieger- und Soldatenkameradschaft.
Weiter ehrte Bürgermeister Knoblauch Max Gmeiner vom Förderverein des Caritas-Zentrums Mühldorf. Er verlas die Urkunde. (O-Ton)
Vom Obst- und Gartenbauverein ehrte Bürgermeister Knoblauch Georg Mayer und zuletzt Christine Wagner vom Postsportverein.
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Volker Ludwig und seine Zirkusartisten sorgten für Erheiterung.
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Eine große Gruppe Turner hatte das Stadtoberhaupt auch heuer zu Ehren. Viele von ihnen waren nicht zum ersten Mal dabei und haben die Nadel der Stadt bereits erhalten. Ihre Erfolge und die der vielen anderen Sportler aufzuzählen würde den Rahmen dieses Berichts sprengen. Günther Knoblauch freute sich, weil alle wichtige Repräsentanten der Stadt sind, egal wo sie auftreten. Und das war sogar bei Thomas Gottschalks Samstag-Abend-Show „Wetten daß...“

Die Fußballtennisspieler des Behindertensportvereins wurden dritte bei der deutschen Meisterschaft.

Die königlich privilegierten Feuerschützen waren erneut sehr erfolgreich.

Auch die Athleten des Leichtathletikzentrums Inn feierten zahlreiche Erfolge. Julia Berggold, Franziska und Raffaela Wiesbeck, Elke Bochammer, Ruben Mayer und die vielen anderen erhielten Ehrennadel und Urkunde.

Wie alle Jahre erzielte der Mühldorfer Einradverein viele Titel und vordere Plätze in zahlreichen Disziplinen.

Auch wenn sie für die Laufgemeinschaft Mettenheim unterwegs sind, kommen diese Aktiven doch aus Mühldorf. Wieder geehrt wurde auch die seit Jahren sehr erfolgreiche Dr. Kathrin Esefeld.
Nach einem abschließenden Musikstück eröffnete Bürgermeister Günther Knoblauch das Buffet, das sich schnell regen Zuspruchs erfreute.

159 Es ist geschafft: Mettenheim hat einen Dorladen - Die Einweihung 6:15
Brot gabs noch keins, frisches Obst schon – als gerade nochmal sauber gemacht wurde für die Einweihung des Dorfladens in Mettenheim. Bürgermeister Stefan Schalk und Herbert Hoch vom Landratsamt warfen noch einen Blick drauf bevor die Gäste zur Eröffnungsfeier kamen.
Auf einem Transparent sollte sich jeder verewigen, der an der Eröffnungsfeier teilnahm. Das tat auch Dekan Roland Haimerl und stellvertretende Landrätin Eva Köhr.
Weil so viele kamen, wurde es ziemlich eng, als Bürgermeister Stefan Schalk die Gäste begrüßte unter denen neben den Genannten auch Grundschulrektorin Margitta Witte war, die mit ihren Kindern zur künstlerischen Ausgestaltung des Dorfladens beigetragen hatte. Da der Dorfladen von einer Genossenschaft geführt wird, begrüßte er auch die Anteilseigner.
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Familie Martin Lamprecht verlieh der Feierstunde einen würdigen Rahmen.
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„Es ist vollbracht“ erinnerte sich Stefan Schalk dann an die lange Zeit, in der man immer einen Dorfladen gewünscht hatte. Für den Wettbewerb „Familienfreundliche Gemeinde“ haben sie 2010 einiges gemacht, den ja dann Schwindegg gewonnen hat (O-Ton da braucht ma se ned wundern) In Mettenheim ist schon seit 2008 viel für die Kinder passiert. Nun hat die Gemeinde für die Erwachsenen etwas getan und einen Treffpnkt geschaffen.
Wenn es im Vorfeld viel Kritik gegeben hat, war es nun wichtig, einen übersichtlichen Laden zu schaffen, den man ohne Auto erreichen kann.
Der Weg bis hierher war steinig. Das Interesse an einem Dorfladen war schon bei einer Infoveranstaltung Ende April 2009 sehr groß und so gründete man eine Genossenschaft, gewann 267 Anteilseignern, die 55.650 Euro Startkapital bereitgestellt haben, veranstaltete einen Architektenwettbewerb, den Dr. Stefan Hajek gewann.
Die Kosten zwangen zu zahlreichen Änderungen der Pläne: Man mußte auf die geplante Arztpraxis verzichten und schließlich das Gebäude um fünf Meter kürzer bauen. Tatkräftige Hilfe kam dabei vom scheidenden Geschäftsstellenleiter Stefan Gmeiner und von Herbert Hoch vom Landratsamt, der so auch einer der Väter des Dorfladens gewonnen ist. Der geplante Kostenrahmen konnte eingehalten werden: Am Tag der Eröffnung waren genau 471.000 Euro aufgewendet worden – brutto! also vor Abzug der Mehrwertsteuer.
Daß das alles so gelaufen ist, dafür bedankte sich Stefan Schalk bei Dr. Stefan Hajek und beim Gemeinderat, besonders aber bei den Mitgliedern der Genossenschaft, die zuletzt Tag und Nacht geholfen haben, den Dorfladen zum Laufen zu bringen.
Das Projekt ist gelungen und wenns wieder einen Wettbewerb um die familienfreundliche Gemeinde gibt... (O-Ton)
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Stellvertretende Landrätin Eva Köhr meinte, für Mettenheim ist sicher ein Traum in Erfüllung gegangen. Kurze Wege, heimische Produkte und hohe Qualität sind sicher ein Erfolgsrezept und heute beosnders wichtig. Sie fördern nicht nur die Qualität des Standorts Mettenheim sondern auch den sozialen Zusammenhalt der Gemeinde. Der Dorfladen macht das Leben im ländlichen Raum attraktiver und trägt zu einer lebendigen Dorfgemeinschaft bei. Zusammen mit den sieben neuen Arbeitsplätzen ist der Dorfladen so ein Gewinn für Mettenheim und den gesamten Landkreis. Sie wünschte dem Dorfladen einen guten Start und viel Erfolg.
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Während Bürgermeister Stefan Schalk und stellvertretende Landrätin Eva Köhr gesprochen hatten, kam auch das Brot und das Gebäck an.
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Anton Kandler vom Bezirksverband Oberbayern des Bayerischen Genossenschaftsverbandes freute sich über die neue Genossenschaft, gratulierte zur Einweihung und überreichte Markus Spindler eine Glasskulptur.
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Genossenschaftsvorstand Markus Spindler war überwältigt, stolz und froh darüber, daß sie bewiesen haben, daß auch in Mettenheim so ein Projekt funktioniert. Nun beginnt ein neuer Abschnitt, sie lernen neue Worte: (O-Ton) Trotz allem haben sie es gut geschafft. Auch wenn am Anfang noch nicht alles perfekt laufen wird, freute er sich darauf, daß am nächsten Morgen alle wieder kommen und sie (O-Ton am Montag alles neu bestellen dürfen)
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Architekt Dr. Stefan Hajek übergab symbolisch den Schlüssel an Bürgermeister Stefan Schalk, der ihn gleich weitergab an Markus Spindler.
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Dekan Roland Haimerl freute sich über den neuen Dorfladen, weil er jetzt auf seinem täglichen Weg von Ampfing nach Mühldorf vor einem Geschäft einen Parkplatz findet und in Ruhe einkaufen kann.
Dann segnete er den Laden und alle, die hier arbeiten, einkaufen und sich austauschen.
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Zum Abschluß der Feierstunde überreichte stellvertretende Landrätin Eva Köhr das Wappen des Landkreises an Bürgermeister Stefan Schalk und an Markus Spindler.
Damit war der Dorfladen eröffnet, in dem man an diesem Abend aber noch nicht einkaufen konnte. Erst am nächsten Morgen öffnete er die Türen für die Kunden.
Stellvertretende Landrätin Eva Köhr verschaffte sich schon einmal einen Überblick über das Angebot des Ladens, hatte sie doch angekündigt, hier öfters einkaufen zu wollen.
160 Fußball Bayernliga: TSV Buchbach gegen SV Heimstetten 13:10
Gerade zwei Punkte trennten den SV Heimstetten in der Vorsaison von einem Abstiegsplatz. Da rechnete sich der TSV in Buchbach Chancen auf den ersten Heimsieg aus. Für gute Stimmung sorgten lang vor Spielbeginn die kleinsten der Bubaria.
Für einen Sommerabend untypisch: Es regnete zwar nicht, aber ein steifer Wind machte es ungemütlich.
Anton Bobenstetter hatte gegenüber dem Auftaktspiel die Mannschaft stark umgekrempelt: Für Florian Gögl, Thomas Hamberger und Stefan Lex liefen Björn Hertel Daniel Roppert und Stefan Bernhardt auf. Florian Gögl hatte sich im Training verletzt, Hannes Hain und sein Bruder Maxi werden in der Vorrunde verletzungsbedingt nicht mehr zum Einsatz kommen.
Die Platzwahl ergab, daß Buchbach in rot von rechts nach links und Heimstetten in schwarz von links nach rechts begann und Heimstetten Anstoß hatte.
Schiedsrichter der Parite war Steffen Grimmeißen.
Beide Mannschaften motivierten sich bevors losging.
Buchbach begann fulminant und hatte schon nach wenigen Minuten nach Foul an Manuel Neubauer hier eine erste Freistoßchance. Gästekapitän Dominik Schmitt paßte das gar nicht. Ralf Klingmanns Freistoß zunächst harmlos, Alex Neulingers wuchtiger Nachschuß traf nureinen Verteidiger.
Stefan Bernhardt über links auf Alexsandro Petrovic, der weiter auf Manuel Neubauer, dessen Flanke aber viel zu weit geht. Thoas Breu steht perfekt kommt aber nicht heran.
Einwurf Buchbach: Nach Fehlpaß kommt der Ball zu Orhan Akkurt, den Björn Hertl nur unfair stoppen kann. Der Freistoß prallt zunächst zurück, Ibrahim Aydemir vor die Füße, der ihn in aller Ruhe in Schußposition legt und draufhaut. 0:1 in der 8. Minute.
Buchbach ließ den Kopf nicht hängen und Alexsandro Petrovic zog schon mal ab! Na ja.... ???
Daniel Roppert übers ganze Spielfeld in den gegnerischen Strafraum zu Thomas Breu. Dem steigt Daniel Steinacher auf den Fuß und bringt ihn zu Fall. Ein klarer Strafstoß für Buchbach, doch Schiedsrichter Steffen Grimmeißen läßt trotz aller Proteste weiterspielen.
Gleich drauf auf der anderen Seite: Orhan Akkurt überwindet Sandro Volz und Björn Hertl - - und auch Alex Neulinger kommt für den Ball zu spät und bringt Akkurt zu Fall. Auch hier kein Pfiff des Unparteiischen, der innerhalb weniger Minuten beiden Mannschaften Strafstöße verweigert hat.
Glück für Buchbach hier: Memis Ünver legt klug für Orhan Akkurt vor, dessen Kopfball aber an die Latte geht. Vier Buchbacher beobachten die Szene aus der Distanz.
Da gibt es noch viel zu tun für Buchbachs Trainergespann.
Nach einer Phase in der Heimstetten die Partie dominiert hatte kam Buchbach wieder vors Tor der Gäste. Manuel Neubauer über links: Sascha und Daniel Steinacher nehmen ihn im Strafraum in die Zange – Angriff beendet. Man müßte es den Fachleuten überlassen, ob das hier einen Strafstoß hätte geben müssen. Den Ball haben beide jedenfalls nicht gespielt. Schiedsrichter Grimmeißen munterte Manuel Neubauer auf und ließ weiterspielen.
In der 26. Minute ersetzt Anton Bobenstetter Stefan Bernhardt durch Stefan Lex.
Übrigens spielte auch der ehemalige Löwen-Trainer Werner Lorant in diesem Spiel mit: Hier beim Kopfball von der Tribüne.
Handspiel Memis Önver nach diesem Freistoß von Ralf Klingmann. Manuel Neubauer aus 25 Metern - - am Tor vorbei. Dann schickt Alexsandro Petrowic Manuel Neubauer los, der Thomas Breu beauftragt. Gästetorhüter Patrick Lehner war aber zur Stelle.
Freistoß Heimstetten – fast von der Mittellinie: Heimstettens Quirin Löppert springt Sandro Volz so an, daß beide benommen liegen bleiben. Während Volz gleich wieder auf den Beinen ist, braucht Löppert gutes Zureden von Schiedsrichter Grimmeißen.
Gleich nach dem Abstoß der nächste Aufreger: Heimstettens Alexander Wich holt im Strafraum Stefan Lex von den Beinen. Ein klarer Strafstoß. Trotz aller Proteste verweigert Schiedsrichter Grimmeißen auch diesmal, er läßt zunächst weiterspielen, muß aber dann doch unterbrechen, weil Wich verletzt liegen bleibt und behandelt werden muß.
Wieder Lex: Der setzt sich durch - - aber Patrick Lehner hat aufgepaßt.
Nach Foul hier Freistoß Buchbach: Manuel Neubauer ganz schwach - möchte wieder gut machen und holt Sascha Steinacher von den Beinen. Dafür sieht er Gelb. Der Freistoß für Heimstetten führt zu einer Ecke auf Buchbacher Seite die aber auch nichts am Spielstand ändert.
Wieder so eine Strafraumszene: Alexsandro Petrovic will den Ball annehmen Rafael Mayer kommt dazwischen. Wir können’s nicht genau erkennen, denken aber, der Freistoß für Heimstetten ist in dieser Szene auch die falsche Entscheidung.
Gleich nach dem Abstoß kollidieren Ibrahim Aydemir und Kapitän Alex Neulinger. Der bleibt liegen und verletzt sich. Schiedsrichter Grimmeißen schickt ihn raus, sich behandeln zu lassen.
Wieder Einwurf Buchbach von rechts: Und wieder holt Daniel Steinacher Alexsandro Petrovic von den Beinen. Der Ball war weit weg. Den Freistoß kann Patrick Lehner nur wegfausten, den Nachschuß erwischt Alexander Schmalhofer nicht richtig. Es bleibt beim 0:1
Manuel Neubauer auf Alexsandro Petrovic, der den Ball für den heranstürmenden Neubauer liegen läßt. Die Attacke gegen ihn bringt die gelbe Karte für Sascha Steinacher. Der Freistoß geht übers Tor der Gäste. Das war die letzte Aktion in der ersten Hälfte, die einen über weite Strecken überlegenen TSV Buchbach gesehen hat, mit einer kurzen Schwächephase nach 20 Minuten. Wenn Buchbach die Strafstöße bekommen hätte, die ihnen Schiedsrichter Grimmeißen verweigert hat, hätte es zur Pause 4:1 stehen können. So blieb es beim 0:1 für die Gäste.
In der Pause wechselte Anton Bobenstetter erneut: Für Daniel Roppert kam Andreas Faber. Buchbach jetzt von links nach rechts.
Ecke Buchbach: Patrick Lehner kann wegfausten, Ralf Klingmanns Volley-Schuß landet bei Alexsandro Petrovic, der den Ball aber nicht unter Kontrolle bekommt.
Björn Hertls Freistoß landet bei Alexsandro Petrovic, der Thomas Breu losschickt. Ihm springt Quirin Löppert in die Beine. Dismal kann der Schiedsrichter nicht mehr wegschauen, zeigt auf den Punkt und Löppert die gelbe Karte. Ralf Klingmann tritt an und macht das Tor. 1:1 Ausgleich in der 53. Minute. Alex Neulinger feuert seine Mannen an: Da geht noch was!
Statt Fußball zu spielen kam es aber dann zu tumultartigen Szenen: (1:01:02:24) Erst holt Stefan Lex Daniel Steinacher von den Beinen, dann trifft Patrick Irmler Sascha Steinacher. Die Nerven liegen blank und so geht Daniel Steinacher auf Irmler los. Eine Tätlichkeit, die die rote Karte bedeutet hätte. Schiedsrichter Grimmeißen steht erst ratlos dazwischen und zeigt dann Patrick Irmler und Daniel Steinacher die gelbe Karte. Die Tätlichkeit bleibt ungeahndet. Der folgende Freistoß verpufft. An der Bande protestiert Buchbachs zweiter Abteilungsleiter Georg Hanslmeier.
Nach einigen guten aber erfolglosen Aktionen Buchbachs fordert hier Thomas Breu den Ball und erhält ihn auch. Für den Schlag gegen Breu’s Beine sieht Heimstettens Alexander Wich die gelbe Karte.
Nach all der Aufregung begannen beide Mannschaften Fußball zu spielen. Sowohl Buchbach hatte Chancen als auch Heimstetten, wie hier, wo Patrick Irmler in letzter Sekunde zur Ecke klären kann.
Ecke für Buchbach: Alexander Schmalhofer trifft den Ball nicht richtig.
Dann meint Thomas Breu Daniel Steinacher aufhalten zu müssen und zieht ihn am Trikot. Dafür sieht er Gelb.
Die Spielunterbrechung nutzt Heimstetten und wechselt: Für den Torschützen Ibrahim Aydemir kommt Andreas Neumeyer.
Den Freistoß kann Sandro Volz halten, wird aber angegriffen und gleich noch am Abstoß gehindert. Orhan Akkurt sieht dafür Gelb.
Die Zeit lief und so versuchte es Alexsandro Petrovic aus der Distanz.
Die Zeit lief aber auch für Heimstetten.
Das sah auch Stefan Lex so, der hier an Patrick Lehner scheitert.
In der 88. Minute bringt Heimstettens Trainer Claus Schromm für Memis Ünver Fernando Ernesto.
Der erhält den Ball von Dominik Schmitt und legt Orhan Akkurt vor, der mit dem herauslaufenden Sandro Volz kollidiert. Die Aktion bleibt ohne Folgen.
Dann überwindet Fernando Ernesto Alexander Schmalhofer, der Ball geht aber am Buchbacher Tor vorbei. Das wars. Es blieb beim 1:1 Unentschieden, ein Ergebnis, mit dem die Gastgeber nicht zufrieden sein konnten. Anton Bobenstetter holte seine Mannen auch gleich zusammen und analysierte das Spiel.
Ein Spiel, das sicher anders verlaufen wäre, wenn der Schiedsrichter von Anfang an durchgegriffen hätte. Wir können uns an kein Spiel erinnern, in dem ein Schiedsrichter die Dinge so hat laufen lassen wie hier. Damit hat er dem Fußball keinen Dienst erwiesen – gerade in dieser schwierigen Saison, wo alle Mannschaften unter die ersten 9 kommen wollen. Wir hoffen, daß so etwas nicht Schule macht.
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Gästeträiner Claus Schromm war froh, hier wieder spielen zu dürfen, nachdem in der vorangegangenen Saison zwei seiner Leute vom Platz mußten und sie das Spiel verloren hatten.
(O-Ton)
Sepp Kupper – angesprochen auf den durchwachsenen Auftakt der neuen Saison meinte: (O-Ton)
161 Ein etwas anderer Spatenstich zum Bau eines Umgehungsbaches um das Wehr in Jettenbach 10:30 32 11.08.11
1924 wurde der Innkanal in Betrieb genommen, der in Jettenbach das Wasser ausleitet und nach 20 Kilometern in Töging damit Strom erzeugt.
Damals die größte Baustelle Europas, ist die ganze Anlage mit ihren zusammen 93 MegaWatt heute nur noch ein kleines Kraftwerk. Man bräuchte 16 solcher Anlagen um ein einziges Kernkraftwerk der Klasse Isar 2 zu ersetzen! Dabei gehören beide Anlagen zu den Grundlastkraftwerken, die kalkulierbar und planbar rund um die Uhr Leistung bringen.
(So – jetzt hammas ihnen gsagt! Diesen Energiewendern!)
1924 wußte man wenig über die Folgen des Krafwerksbaus für die Ökologie. Die Flüsse wurden gezähmt, man nutzte sie nicht nur als Energiequelle sondern vielfach auch zur Entsorgung. Seither hat sich vieles geändert. Seit 2001 – als die Konzession für die Nutzung zur Energiegewinnung neu erteilt wurde - wird der Abschnitt Jettenbach – Mühldorf mit viel Aufwand renaturiert. Darüber haben wir vor einigen Jahren schon berichtet.
Zu dieser Renaturierung gehört auch der Bau eines Umgehungsgerinnes um das Wehr in Jettenbach.
Zum Spatenstich für den Bau dieses Umgehungsgewässers hatten Wasserwirtschaftsamt und der jetzige Eigentümer der Kraftwerksanlage, die Firma „Verbund“ neben den Bürgermeistern der Region und Landrat Georg Huber auch Staatskanzleichef Dr. Marcel Huber eingeladen. Graf Ignaz zu Toerring-Jettenbach und Professor Dr. Franz Fiedler und Kollegen vom Anglerbund Isaria München. Weiters eingeladen war der Bund Naturschutz und die Regierung von Oberbayern.
Die „Ramsauer Holzbläserinnen“ eröffneten die Feierstunde, die dem Spatenstich vorausgehen sollte.
Paul Geisenhofer – leitender Baudirektor am Wasserwirtschaftsamt Rosenheim – begrüßte die zahlreichen Gäste, freute sich besonders über die Anwesenheit von Staatsminister Dr. Marcel Huber, von dem er meinte, er kenne wirklich jeden Stein entlang dieser Strecke. Die „Verbund Hydropower AG“ repräsentierte der Geschäftsführer der deutschen Niederlassung Dr. Karl-Heinz Gruber.
Früher hießen solche Bauwerke „Fischtreppen“. Heute weiß man, daß auch Kleinfische und andere Lebewesen wandern können müssen und eine Fischtreppe das nicht ermöglicht. Zahlreiche Gesetze der vergangenen Jahre haben viel Bewegung für die Ökologie gebracht. Es werden aber Jahre vergehen und Millionen aufgewendet werden müssen, bis alle Gewässer in Bayern wieder durchgängig sind.
Nach der Neuvergabe der Konzession für dieses Kraftwerk im Jahr 2001 wurde unter anderem der Bau eines naturnah gestalteten Umgehungsgewässers zur Bedingung gemacht. Es wird so ein Lebensraum für Tiere und Pflanzen geschaffen, der Fischen auch als Laichgewässer dienen wird. In das 800 Meter lange Gerinne, das mit zwei Stufenbauwerken einen Höhenunterschied von 8 Metern überwinden wird leitet Verbund einen Kubikmeter Wasser pro Sekunde, so daß auch größere Fische darin schwimmen können. Drei Sonderbauwerke werden erstellt: Ein Ein- und ein Ausleitungsbauwerk und eine Brücke über die Gemeindeverbindungsstraße. Anfang 2013 soll es fertig sein. Die Kosten belaufen sich voraussichtlich auf 1,7 Millionen Euro. 75% davon trägt Firma Verbund und den Rest der Freistaat und die Europäische Union. Weitere Informationen stehen auf Schautafeln an einem Pavillion an der Baustelle zur Verfügung.
Paul Geisenhofer wünschte der Baumaßnahme einen unfallfreienVerlauf und freute sich auf die Einweihungsfeier.
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Die Ramsauer Holzbläser sorgten für den festlichen Rahmen.
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Staatsminister Dr. Marcel Huber freute sich, so viele Gäste bei sich zu Hause begrüßen zu können, beim Spatenstich zu einem Projekt, das ihm sehr nahe liegt.
Schon 1956 stellte der Mühldorfer Historiker Benno Hubensteiner die Schönheit der Landschaft am Inn heraus. Noch heute gehört die Landschaft zwischen Gars und Mühldorf zu den schönsten in ganz Bayern – auch wenn sie nicht so bekannt ist. Es ist ihm schon eine Herzensangelegenheit, diese Landschaft zu bewahren.
Auch wenn Wasserkraft viele Vorteile bietet, hat ihre Nutzung doch Schattenseiten. Mit diesem Umgehungsgerinne rückt die Ökologie aber wieder in den Mittelpunkt. Wenn nun zudem neuer Lebensraum entsteht, wird die Gegend noch lebenswerter. Dafür dankte Dr. Marcel Huber allen Verantwortlichen und Ausführenden.
Dr. Marcel Huber begründete nun ausführlich die Notwendigkeit der Energiewende, in der die Nutzung der Wasserkraft eine große Rolle spielt. Diese Nutzung so umweltverträglich zu machen ist ein wesentlicher Bestandteil von Umweltschutz und Energiewende. Der Firma Verbund und Dr. Gruber dankte er für ihre Mitwirkung am ökologischen Umbau bei gleichzeitigem Ausbau der Nutzung der Wasserkraft hier am Inn und in ganz Bayern.
Dr. Marcel Huber lobte auch Landrat Huber, der sich schon vor Jahren dem Thema Energie zugewandt hat und mit dem Energieatlas einen Weg vorgezeichnet hat, das der Freistaat erst jetzt gegangen ist.
Er freute sich über diese Baustelle, die es der Bevölkerung leichter machen wird, die Nutzung der Wasserkraft plausibel zu machen und wünschte den Bauarbeiten einen guten und unfallfreien Verlauf.
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Landrat Georg Huber dankte Graf Ignaz zu Toerring-Jettenbach, der Grund für dieses Projekt bereitgestellt hatte und den Bürgermeistern der Umgebung, die 2001 trotz vieler Bedenken der Neuerteilung der Konzession zugestimmt haben. Damals gab es keine Probleme, nur die Kanusportler wollten das Umgehungsgerinne nutzen können. Das wurde abgelehnt und trotzdem hat niemand demonstriert. Landrat Huber sah darin die Einsicht, daß die Erhaltung der Natur eben höheren Stellenwert genießt als die Ausübung des Sports. Niemand hat damals demonstriert oder gar Druck ausgeübt. Wutbürger gibt es in unserem Landkreis nicht – im Gegenteil: Wenn Landkreis, Firmen und Bürger weiter so zusammenhalten, ist Landrat Huber überzeugt, die Energiewende im Landkreis bis 2020 schaffen zu können. Der Bau dieses Umgehungsgerinnes ist der nächste Schritt in diese Richtung.
Und wenn auch – wie hier – Angler und Bund Naturschutz mitmachen, dann kann dies alles in Übereinstimmung vorwärts gebracht werden.
Landrat Huber würdigte das Engagement von E-On und jetzt Verbund für ihre Aufwendungen für den Naturschutz hier entlang des Inns, die damals Auflage für die Verlängerung der Konzession waren.
Auch dem Wasserwirtschaftsamt galt sein Dank für ihre fachlich hervorragende Ausführung der Arbeiten, die allseits gelobt wird. Er wünschte der Baumaßnahme einen unfallfreien Verlauf und freute sich schon auf die vielen Fische, die hier heranwachsen können. So kann das Leben im Inn wieder gut gedeihen.
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Dr. Karl-Heinz Gruber, Geschäftsführer der Firma Verbund, die ihren Sitz in Töging hat, sicherte die Mitwirkung an der Energiewende in Bayern zu – auch wenn sie eine Österreichische Firma sind. Der finanzielle Beitrag seiner Firma zu dieser Baumaßnahme von fast 1,3 Millionen Euro ist sicher gut angelegtes Geld. Nicht nur die Ökologie profitiert davon sondern auch die gesamte Region. Verbund beauftragt örtliche Firmen mit der Ausführung der Arbeiten – und das über viele Jahre hinaus. Wasserkraftnutzung ist ein langfristiges Engagement, das in Jahrzehnten denkt. Die Akzeptanz vor Ort ist deshalb wichtig. Das zu erreichen tut Verbund immer etwas mehr als gesetzlich vorgeschrieben.
Auch bei der Energiewende will die Verbund AG mitmachen und so sicherte Dr. Gruber das Engagement seiner Firma bei der Steigerung der Nutzung der Wasserkraft in Bayern zu. Ein erster Schritt hierzu war der kürzliche Beginn des Ausbaus des Innkraftwerks in Gars.
Bis 2015 sollen alle Innkraftwerke durchgängig gemacht werden. So wird es in der nächsten Zeit viele ähnliche Spatenstiche geben. Es gibt da viel zu tun.
Dr. Gruber dankte den Anwohnern für ihr Verständnis während der Bauarbeiten, sicherte aber zu, daß sie später durch ein tolles Freizeitgelände entschädigt werden. Er dankte den Bauleuten, hoffte auf unfallfreie Ausführung und freute sich auf eine schöne Einweihungsfeier in zwei Jahren.
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Professor Dr. Franz Fischer, Vorsitzender des Anglerbundes Isaria München eV, der seit 1931 die Fischrechte am Inn gepachtet hat, dankte sowohl dem Freistaat als auch der Verbund AG, daß sie nun dieses Umgehungsbauwerk errichten, das sein Verein schon in den 90er Jahren angeregt hatte. In der Folge erläuterte er ausführliche die ökologische Notwendigkeit dieses Umgehungsgewässers, das dazu beitragen wird, daß sowohl die Fische als auch alle anderen Lebewesen den Inn wieder als natürlichen Lebensraum erfahren können. Sein Verein trägt mit einer Fischzuchteinrichtung in Gars erheblich zur Wiederbelebung des Inns bei. Nun wird eine Vision Wirklichkeit und ein Traum wahr. Das viele Geld dafür ist es auf jeden Fall wert.
Auch Professor Fischer freute sich auf die ersten Fische und natürlich auf die Einweihungsfeier in zwei Jahren.
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Mitten auf der Baustelle stand ein Bagger. In den kletterte Staatsminister Dr. Marcel Huber. Den Spatenstich nahmen dann von links vor: Paul Geisenhofer, Landrat Georg Huber, im Bagger Dr. Marcel Huber, Dr. Gruber und ein Vertreter der ausführenden Firma. Und das machte besonders einem sichtlich Freude.... (Dr. Marcel.... im Bagger.... )
162 Ganz wie vor anno 14: Der Kocherlball in der Lagune in Ampfing 6:40
163 Graben, Schaufeln, Buddeln und Wühlen: Das Baggerturnier des CSU Ortsverbandes Obertaufkirchen 6:00
Findige Veranstalter haben es längst entdeckt: Graben – Schaufeln – Buddeln – Wühlen: Baggerfahren ist in! Da kostet dann eine Stunde Baggerfahren 109 Euro. Inklusive Versandkosten und Geschenkkarton!
Beim CSU Ortsverband Obertaufkirchen gibt es das schon lang: Einfach anmelden und los geht’s. Das wissen die Familien in der Region und warten alle Jahre schon auf die Bekanntgabe des Termins. An einem einzigen Tag ist das Baggerturnier dann ausgebucht. Dann heißts für die jungen Baggerführer erst einmal monatelang warten!
Auf das Gelände des Gartenbauunternehmens Thalmaier nach Stockweb hat auch Firma Meilhammer Minibagger gebracht. Mitarbeiter beider Firmen wiesen die Teilnehmer ein und paßten auf, daß nichts schief ging.
Nach einer kurzen Einweisung dürfen die Nachwuchstaltente dann eben graben, schaufeln, buddeln und wühlen. Ganz wie bei Jochen Schweizer.... 
Geduldig beobachten die anderen wie’s geht. Und Mamis und Papis natürlich auch.
Bei so manchem jungen Baggerführer hatten die Einweiser kaum etwas zu erklären. Volle Schaufeln, flüssige Bewegungen – ganz so, wie’s sein soll.
Woher kannst denn Du das so gut? (O-Ton Sebastian 6 Jahre alt)
Du kommst jetzt dann erst dran. Kannst Du’s schon oder fährst Du s erste Mal? (O-Ton Seppi 6 Jahre)
Weniger Freude hatten die jungen Baggerfahrer am präzisen Anheben von Randsteinen oder beim Sortieren von Balken.
Kies umzuladen machte dagegen viel Spaß. Würde man nicht sehen, wer da drin sitzt, man würde es nicht glauben.
Leon, woher kannst Du denn so gut Baggerfahren? (O-Ton)
Du bist ja ein Naturtalent! (O-Ton – ja....  )
Das eigentliche Baggerturnier aber lief hier: Am Minibagger hing an einer Kette ein langer Dorn. Es galt, den Dorn in das KG-Rohr am Boden einzuführen, ihn wieder rauszuziehen, den Bagger einmal um die eigene Achse zu drehen und dann wieder ins KG-Rohr einzufädeln. Gezählt wurde, wie oft das in zweieinhalb Minuten gelang.
Herr Thalmeier, Ferienprogramm mit allem, was Buben Spaß macht! Wieviele Teilnehmer haben Sie denn? (O-Ton)
Und Spaß machts allen! (O-Ton)
Der Arbeitsvertrag winkt schon? (O-Ton)
Gehört’s Baggerturnier zum Rahmenprogramm? (O-Ton)
Und daß die CSU fürs leibliche Wohl gesorgt war, das versteht sich von selbst.
Ein riesen Spaß - - - und ganz ohne Versandkosten und Geschenkkarton!
164 Mit Hilfe von Byodo: Ein Bienenlehrstand für den Nachwuchs und für ökologischen Honig 7:35
Den nachfolgenden Beitrag zeigen wir Ihnen mit freundlicher Unterstützung der Firma BYODO: Bio vom Feinsten!

Geschäftsführer Michael Moßbacher freute sich über diese neue Initiative ihrer Firma, die neben der eigentlichen Geschäftstätigkeit immer auf der Suche nach Aktivitäten ist, die Umwelt und Natur zu Gute kommen. Der Vorschlag aus der Belegschaft, etwas mit Bienen zu machen, stieß da gleich auf Begeisterung. Der Kontakt mit den Imkern war schnell hergestellt und so konnte man nun das neue Projekt in die Wege leiten.
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Wenn der Landkreis mit dem Klimaschutzfahrplan auf dem Weg ist – begann Landrat Georg Huber – fragt man sich, warum heute Lebensmittel quer durch die ganze Welt transportiert werden müssen, wo doch die Produkte aus der heimischen Landwirtschaft zu den besten Lebensmitteln gehören, die es je gab. Die Menschen müssen allerdings wieder lernen, wo ihre Lebensmittel herkommen und wie sie sie einzusetzen können. Byodo ist hier ein großer Vorreiter.
Bienen gehören auf dem Land zum Alltag. Man weiß, daß sie Honig produzieren und Pflanzen bestäuben. Erst durch Anni Misthilger und Rosina-Maria von Rönnebeck wurde er darauf aufmerksam, daß es hier einiges zu tun gibt. Jungen Leuten den Umgang und die Bedeutung der Bienen näher zu bringen ist deshalb eine sehr unterstützenswerte Initiative. Er dankte Andrea Sonnberger und Michael Moßbacher für ihre Engagement für die Bienen und die Förderung des Imkernachwuchses.
Der Initiative von Byodo und den Imkern wünschte er Glück auf und viel Erfolg.
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Anni Misthilger und Rosina-Maria von Rönnebeck dankten Landrat Gerog Huber für die unkomplizierte Gewährung einer Förderung und auch die sonstige Unterstützung der Imkervereine. Sie freuten sich über den Mut, den Landrat Huber mit der Aufstellung der Bienenvölker am Landratsamt bewiesen hatte. Das Herz ging ihnen auf, als Byodo mit diesem Anliegen an sie herantrat. Da haben die Imkervereine gern mitgemacht, zumal Byodo ja für die Verbesserung von Umwelt und Natur steht.
Die Förderung des Imkernachwuchs war schon immer ein Anliegen der Vereine. Wenn nun Byodo besonders dabei unterstützt und dem Nachwuchs die Herstellung biologischen Honigs nahebringt, ist dies von großer Bedeutung.
Der Verbraucher ruft nach Bioprodukten. Wenn diese auch noch von einem vertrauenswürdigen Hersteller aus der Region kommen, ist dieses Projekt besonderer Unterstützung wert. Neben den genannten Vereinen werden sich auch weitere an dieser Aktion beteiligen und das Schulungsangebot wahrnehmen.
Ihr besonderer Dank galt auch der Schreinerei Stempfhuber und Gabriele Wolfmeier, die das Anliegen durch besondere Produkte und eine Internetpräsentation unterstützen.
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Schließlich stieß man auf das Gelingen dieses Projekts an.
Gerade als die Gruppe das Bienenhaus besichtigte, fing es an zu regnen. In diesen Bienenstöcken wird nun Honig auf ökologische Weise gewonnen. An Samstag Vormittagen bilden die Imkereivereine hier ihren Nachwuchs aus.
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Herr Stoiber, was ist anders an der Bio-Imkerei gegenüber der herkömmlichen? (O-Ton)
Mit der Art oder dem Gelände, wie die Bienen ihre Pollen sammeln, hat das nichts zu tun? (O-Ton)
Frau Dr. Huber, Byodo unterstützt dieses Projekt einmal durch die Aufstellung der Bienenstöcke und andererseits durch die Ökozertifizierung. (O-Ton)
Was wird bei der Zertifizierung überprüft? (O-Ton)
Herr Moßbacher, wie kam es dazu, daß Byodo den Bienenstand zertifiziert? (O-Ton)
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Frau Misthilger, vor einigen Jahren hat die Varroamilbe den Bienen arg zugesetzt. Wie siehts aktuell aus? (O-Ton)
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Herr Moßbacher, kann man demnächst bei Byodo Ökohonig aus eigener Produktion kaufen? (O-Ton)
Ist der Werksverkauf neu? (O-Ton)
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Die Imker dankten allen Mitwirkenden mit einer Flasche Honig-Met und Byodo lud zur Feier des Tages zu einem kleinen Imbiß – vorerst noch mit Wurst und Käse. Die Honigbrote gibt’s erst nach der Ernte des ersten Biohonigs.

165 Wie gehts weiter mit der Erstellung des Klimaschutzfahrplans? 6:40
Landrat Georg Huber hatte Vertreter der Beteiligten Gemeinden und Organisationen ins Besprechungszimmer des Landratsamtes eingeladen um die weitere Vorgehensweise zu festzulegen. Die Erstellung eines integrierten Klimaschutzkonzepts war im Mai auf dem ersten Klimaschutztag in Waldkraiburg beschlossen worden.
Ralf Stappen, Projektleiter des Klimaschutzfahrplans erläuterte, worums geht: (O-Ton)
Herr Professor Seiler, was steht hinter dem Klimaschutzfahrplan? (O-Ton)
Wie zuversichtlich sind Sie, den Klimaschutzplan umsetzen zu können? (O-Ton)
Die Politik geht davon aus, daß die Industrie den horrenden Anteil Atomstrom, der unseren Grundlastverbrauch liefert, durch neue Erfindungen ersetzen kann. Denken Sie, daß das möglich ist? (O-Ton)
Denken Sie, das ist in nur noch 11 Jahren zu schaffen? (O-Ton)
Zur Erarbeitung des Klimaschutzfahrplans werden im September Fragebögen an alle Haushalte verteilt. Nach Auswertung dieser Fragebögen finden in den teilnehmenden Gemeinden Haag, Buchbach, Schwindegg und Waldkraiburg Auftaktveranstaltungen statt, auf denen das weitere Vorgehen und geplante Maßnahmen vorgestellt werden. Die Termine hierfür werden demnächst bekannt gegeben.
166 "Die belügen die Leute" Florian Pronold (SPD) in Töging im Festzelt 10:10
Nach einem Empfang im Rathaus in Töging kam Florian Pronold ins Bierzelt nach Töging, wo er von zahlreichen SPD-Kommunalpolitikern aus den Landkreisen Altötting und Mühldorf und von vielen Interessierten empfangen wurde.
Auch die Bundestagsabgeordneten Ewald Schurer und Bärbel Kofler, der ehemalige Bundestagsabgeordnete Hermann Wimmer und Altlandrat Seban Dönhuber waren neugierig auf Florian Pronold.
Nachdem er mit dem Bayerischen Defiliermarsch begrüßt worden und eine erste Maß Festbier genossen hatte, begrüßte Tögings Ortsvereinsvorsitzender Bastian Höcketstaller Gäste und den Landesvorsitzenden.
Weil alle bisherigen Redner beim Volksfest in Töging danach auf der Karriereleiter nach oben geklettert sind – meinte Bastian Höcketstaller – war es eine gute Entscheidung, den Urlaub zu verschieben, und hierher nach Töging zu kommen.
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Bärbel Kofler, Betreuungsabgeordnete der SPD für die Region würde einmal gern sagen, eines der Verkehrsprojekte ist endlich fertig. Vielleicht kann ihr Wunsch ja irgend wann einmal erfüllt werden.
Sie dankte dem Ortsverein für die Durchführung dieser Veranstaltung, die die Möglichkeit schafft, wichtige politische Themen ins Rampenlicht zu rücken, um die es im Herbst gehen wird. Es gibt sehr viele solcher Themen. Entscheidungen müssen jetzt fallen. Nur so können die Menschen wieder Orientierung finden.
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Altöttings Unterbezirksvorsitzender Franz Kammhuber freute sich, den Landesvorsitzenden in diesem schwarzen Landkreis begrüßen zu können. Es gibt hier sechs SPD-Bürgermeister, die fast die Hälfte der Landkreisbürgermeister regieren. Jede Unterstützung ist da willkommen.
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Tatsächlich hatte er seinen Urlaub verschoben, als er gehört hatte, daß für diese traditionelle Veranstaltung ein Redner gesucht wird – begann Florian Pronold.
Mit Blick auf die etwa 300 Zuhörer stellte er fest, hier wird SPD lebendig. Wenn er nach dem letzten Besuch vom Juso-Vorsitzenden zum Landesvorsitzenden aufgestiegen ist, dann kommt er nächstes Mal: (O-Ton – als Ministerpräsident!)
Seit über 20 Jahren lacht man darüber, wenn er davon spricht, daß die SPD in Bayern regieren wird. Über Hannelore Kraft haben sie vor ein paar Jahren auch gelacht – und auch über Nils Schmidt.
Was wäre anders, wenn Sozialdemokraten regieren? Die Antwort findet man in Ländern, wo Sozialdemokraten regieren: Keine Studiengebühren, ein kostenloses letztes Kindergartenjahr, bei öffentlichen Aufträgen die Einhaltung des Mindestlohns durch die Auftragsnehmer,
(O-Ton Nicht an den Worten – an den Taten.... ) meinte er, er könne in der Nähe von Marktl und dem dadurch „guten Draht nach oben“ aus der Bibel zitieren. Das gelte auch für die SPD, die sich viel zu selten selbst lobt. Dabei stehen Bärbel Kofler und Ewald Schurer dafür, daß die SPD die Infrastrukturpartei ist.
Wenn es in diesem Landkreis keinen Maulwurfshügel gibt, den nicht ein CSU-Staatssekretär eingeweiht hat, steht die SPD für die Realisierung der beiden großen Projekte, des Ausbaus der Bahnstrecke und dem Bau der A94, die immer dann weitergebaut worden sind, wenn die SPD regiert hat.
Als die SPD in Berlin regiert hat, gab es die Zusage, daß Geld für den Bau bereitsteht, wenn die Staatsregierung es hinkriegt, Baurecht zu schaffen. Das hat funktioniert.
Seit aber schwarz-gelb in Bayern und in Berlin regiert, ist kein Geld mehr da, obwohl Baurecht besteht.
Zu Fußball-WM-Zeiten hat er sich gefreut, wie schnell die Autobahn um München fertig gebaut werden konnte. Aber seither ärgert er sich: (O-Ton daß man in Sonntagsreden....)
Es ist lächerlich, daß es unter 16 Jahren schwarz-gelb nicht gelungen ist, das Chemiedreieck vernünftig ans Bahnnetz anzuschließen. Erst unter der SPD-Regierung ging es ein Stück weit voran. Sie haben die Gelder besorgt (O-Ton und die andan hams wieder versaubeutelt)
Die SPD wird weiter für gleichwertige Lebensverhältnisse in den ländlichen Regionen kämpfen!
Auch wenn das Regieren in Berlin nicht immer für Freude gesorgt hat, waren es doch sozialdemokratische Minister, die Deutschland in der Finanz- und Wirtschaftskrise so aufgestellt haben, daß Deutschland fast unbeschadet herausgekommen ist und jetzt einen Aufschwung erlebt.

Man braucht sich nicht zu wundern, wenn aus Angst vor dem Verlust des Arbeitsplatzes junge Menschen keine Familien mehr gründen und so zu wenig Kinder geboren werden. Menschen brauchen eben Sicherheit und anständige Löhne für anständige Arbeit.
Und da geht es eben nicht so wie Söder meinte, als er noch Generalsekretär der CSU war: Daß nämlich Hartz IV-Empfänger zu viel bekommen und deshalb keine Arbeit aufnehmen wollen.
Dabei könnte er selbst sich gar nicht vorstellen, wie er mit zwei Kindern mit 400€ überleben könnte. Hier eine Kürzung zu fordern ist schlicht unanständig. Wohlgemerkt 400€ im Monat. (O-Ton Söder ) Der versteht einfach nicht, daß es da Probleme gibt.
Es ist mit der Würde des Menschen nicht vereinbar, wenn das Einkommen nicht ausreicht und sie beim Amt Aufstockung beantragen müssen. Da gibt es sogar eine große Übereinstimmung zwischen der katholischen Soziallehre und der Sozialdemokratie.
Auch die unterschiedlichen Entlohnung von Leiharbeitern und fest beschäftigten widerspricht der Würde des Menschen.
Dann kam er auf die „Reinkarnation von Robin Hood“ in Bayern zu sprechen. (O-Ton Horst Seehofer ) Der gibt immer sozialdemokratische Sprechblasen ab. Wenns aber drauf an kommt, (O-Ton ist er nicht Robin Hood sondern der Sheriff von Nottingham! – magerer Applaus)
So hat er die Maximaldauer für die Beschäftigung als Leiharbeiter im selben Betrieb plötzlich von vier Wochen auf 9 Monate verlängert obwohl er gewußt haben muß, daß die meisten Leiharbeiter gerade mal 3 Monate im selben Betrieb bleiben. (O-Ton Verarschung! 1:40:59:17)
Und dann schiebt er die Schuld der SPD in die Schuhe. (O-Ton Belügen )
Und jetzt die Energiewende: Bisher haben „die“ nur die Atomkraft unterstützt, die SPD aber den Atomausstieg beschlossen und das Erneuerbare-Energien-Gesetz auf den Weg gebracht. Also – die Sozialdemokraten haben’s erfunden! Und das schon 1988 in Wackersdorf.
Horst Seehofer hat erst jetzt bemerkt, daß auch in Bayern ein Flugzeug abstürzen kann und daß das gefährlich sein könnte, wenns ausgerechnet auf „Isar 1“ fällt!
Dabei hat die SPD schon jahrelang davor gewarnt und den Atomausstieg sogar in einem Gesetz verankert. Jetzt plötzlich „Rolle rückwärts“. (O-Ton – kenn den Seehofer nicht wieder und 1:46:27:01 Umfallgeschwindigkeit Seehofer)
Dabei reden sie ständig von der Energiewende, haben aber keinen einzigen Euro dafür im Haushalt vorgesehen. Die Finanzierung ist überhaupt nicht gesichert: Es kann nicht sein, daß die kleinen Leute die Aufwendungen für die Energiewende bezahlen müssen. Antworten hierfür zu finden wird eine zentrale Zukunftsfrage für die Sozialdemokratie sein.
Die Leute in Bayern haben das schwarz-gelbe Chaos in München und Berlin satt. Da gibt es nur Streit. Antworten auf die Probleme der Menschen gibt es nicht.
Dabei hat die FDP bei der letzten Landtagswahl plakatiert: (O-ton 1:49:40:00 Der härteste Kontrast...) Seit sie in der Koalition sind, hat sich nichts geändert. Die SPD hat aber das Ganztagsschulprogramm aufgelegt. G8 ist keine Lösung, Förderung ist gefragt. Private Nachhilfe ist nicht die Lösung. Kann jemand sagen, warum im Rottal nur die Hälfte der Schüler aufs Gymnasium geht als in Starnberg? Vielleicht liegts ja am Geldbeutel der Eltern in Starnberg?
Und wenn man jetzt Steuersenkungen verspricht, muß schwarz-gelb auch sagen, wem sie die zusätzlichen Ausgaben, die sie auch versprechen gegenfinanzieren wollen. Was Seehofer macht ist aber sowas wie Freibier versprechen. (O-Ton da lügen sie... ) Schließlich haben nur die Hoteliers und die Erben etwas von den Steuersenkungen gehabt.
Die SPD steht für Verläßlichkeit.
(O-Ton Töginger Wappen...)
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Bastian Höcketstaller dankte Florian Pronold und überreichte ihm zum Abschied einen Kräuterlikör aus lokaler Herstellung.

167 Fußball Bayernliga: TSV Buchbach gegen TSV 1860 Rosenheim 13:00
27 Grad Celsius und 70% Luftfeuchtigkeit sollten an diesem Fußballnachmittag in Buchbach richtig Kondition fordern. Das zeigte schon das Spiel zweier Damenmannschaften.
Bei den Bayernligamannschaften gab es verletzungsbedingte Ausfälle: Stefan Lex machte es sich mit Muskelbündelriß in charmanter Begleitung auf der Tribüne gemütlich und Rosenheims Ex-Buchbacher Michael Pointvogel fehlt den Gästen nach diesem Foul in einem Vorbereitungsspiel in Ampfing noch für längere Zeit.
Buchbachs Trainerteam setzte erstmals Dominik Süßmaier im Tor ein. Sandro Volz war als Ersatztorwart aufgestellt.
Mit dem 3:1-Sieg in Würzburg im Kopf liefen die Gastgeber gestärkt auf. Rosenheim – mit 8 Punkten Tabellenführer - hatte zuletzt gegen den Stadtrivalen SB DJK Rosenheim ein 3:3 eingefahren.
1.050 zahlende Zuschauer würden das Derby sehen. Schiedsrichter der Partie war Stefan Stangl.
Buchbach – diesmal ganz in dunkelblau – begann von links nach rechts, Rosenheim in roten Trikots folglich von rechts nach links. Anstoß hatte Buchbach und machte gleich ordentlich Druck:
Patrick Irmler erhält den Ball, Manuel Neubauer versucht auf Thomas Breu zu flanken. Diesmal gelingts noch nicht.
Zwei Minuten später: Einwurf Patrick Irmler: Doppelpaß Breu/Neubauer dann Breu an die Latte.
Bisher hatte sich das Spiel vorwiegend in der Hälfte der Gäste zugetragen. So konnten sich Alexsander Petrovic, Alexander Schmalhofer, Ralf Klingmann und Daniel Roppert in aller Ruhe den nächsten Spielzug vorbereiten. Und der hatte es in sich: Roppert mit gezieltem Paß auf Stefan Denk und der per Kopf über Gästetorhüter Robert Mayer ins Tor - - - 1:0 in der 6. Minute. - - - Ein Tor für die Geschichtsbücher!
Freistoß für Rosenheim nach diesem Foul von Alex Neulinger an Thomas Masberg: Daniel Majdacevic (sprich Meidatschewitsch) führt aus - - - übers Tor.
Dann wurde es kurios: Beim Versuch den Ball zu erkämpfen steht Florian Hofmann und Thomas Hamberger Schiedsrichter Stefan Stangl im Weg.
Rosenheim über rechts: Buchbach kann zunächst abwehren. Der Ball kommt zurück zu Majdacevic, der versucht, die Seite zu wechseln. Manuel Neubauer geht dazwischen, kommt aber nicht richtig an den Ball, der Thomas Masberg vor die Füße kullert. Und der steht plötzlich fast frei vor Dominik Süßmaier. 1:1 Ausgleich in der 13. Minute.
Nach diesem Foul von Markus Wallner muß Manuel Neubauer behandelt werden, kann aber weiterspielen.
Einwurf Patrick Irmler auf Manuel Neubauer, der auf Thomas Breu, der in den Strafraum flankt. Von dort erhält Thomas Hamberger den Ball, der aber das Tor verfehlt.
Gästetorhüter Robert Mayer ziemlich sauer.
Das Spiel konzentrierte sich auf die Hälfte der Gäste. Nur gelegentlich tauchte Rosenheim vor dem Tor der Gastgeber auf. Hier behinderte Thomas Masberg Alex Neulinger bei der Ballannahme.
Abstoß Rosenheim: Alex Neulinger kann zunächst klären, Markus Einsiedler ihn dann aber nur unfair stoppen, wobei sich Neulinger an der Schläfe verletzt. Es bleibt bei einer Ermahnung für Einsiedler.
Während Rosenheim wieder über rechts vors Buchbacher Tor kommt, erhält Alex Neulinger einen Verband verpaßt.
Er war gerade wieder auf dem Platz als Rosenheim über links kam: Nach Seitenwechsel flankt Eugen Martin und trifft Schmalhofer. Der Ball fällt Kapitän Dominik Haas vor die Füße, der sich aber auch nicht durchsetzen kann. Erst Florian Hofmann zieht aus 25 Metern Entfernung ab - - weit übers Tor.
Drei Minuten später: Nach Abstoß flankt Markus Einsiedler, seine Stürmer stehen aber zu weit weg. Alex Neulinger köpft den Ball aus der Gefahrenzone - trotz Kopfverband.
Die Hitze machte sich langsam bemerkbar: Hier verliert Markus Einsiedler den Ball gegen Patrick Irmler. Weil Irmler denkt, er hätte Einwurf, hält er den Ball fest. Es kommt zur Rangelei. Der Schiedsrichterassistent muß schlichten. Gelb für Irmler und Einsiedler.
Dann erhält Manuel Neubauer den Ball und setzt sich gegen mehrere Rosenheimer durch, spielt mit einem super Paß weiter auf Patrick Irmler, den zu stoppen Markus Einsiedler aber nur ein Mittel kennt! Der gelb-belastete sieht nach der zweiten gelben auch noch gleich die rote Karte. Rosenheim jetzt nur noch zu Zehnt.
Ralf Klingmanns Freistoß geht weit übers Tor.
Ein paar Minuten später: Paß Klingmann auf Neubauer, der sich erst gegen Markus Wallner durchsetzen muß. Das paßt aber Daniel Majdacevic nicht... Er sieht dafür die gelbe Karte. Neubauer muß zum zweiten Mal in diesem Spiel behandelt werden. Der Freistoß ändert nichts am Spielstand.
Wieder Buchbach: Petrovic auf Neubauer, den Christian Hofmann aussteigen läßt. Er muß zum dritten Mal behandelt werden – humpelt vom Platz.
Ralf Klingmanns Freistoß hat Robert Mayer sicher.
Dann rennt Daniel Roppert Daniel Majdacevic um. Der gefoulte schießt selbst. Sein Freistoß geht am Tor vorbei. Dominik Süßmaier wäre dran gewesen.
Das wars im ersten Durchgang. Die weit über 1000 Zuschauer haben einen gut aufgelegten TSV Buchbach erlebt, der es geschafft hatte, den Tabellenführer in der eigenen Spielfeldhälfte festzunageln und einen TSV Rosenheim, der es nur auf Kosten einer gelb-roten Karte geschafft hatte, die Buchbacher Führung zu verhindern. Man konnte auf die zweite Hälfte gespannt sein.
--
Anpfiff zur zweiten Hälfte. Jetzt Buchbach von rechts nach links und Rosenheim von links nach rechts.
Nach gut fünf Minuten: Einwurf Klingmann auf Thomas Hamberger an dessen Vorlage Thomas Breu nicht drankommt.
Für dieses Foul von Thomas Hamberger an Florian Hofmann ließ Schiedsrichter Stefan Stangl zunächst Vorteil gelten. Erst nach diesem Foul von Alex Neulinger kam die gelbe Karte für Hamberger nach. Der Freistoß für Rosenheim blieb ohne Folgen.
Einwurf Majdacevic: Thomas Masberg kommt zwar nicht an den Ball, läßt sich aber vor Thomas Breu fallen und trennt ihn so vom Ball. Der blieb im Gewirr hängen, und als wir zurück sind, zieht Schiedsrichter Stangl die rote Karte und schickt Masberg vom Platz. Trotz der vielen Kameras hatte niemand genau gesehen was passiert war.
Rosenheim nur noch zu Neunt.
Buchbach konnte lange Zeit die zahlenmäßige Überlegenheit nicht nutzen. Hier kommt Ralf Klingmann über links: Petrovic’s Schuß geht weit übers Tor.
Doppelwechsel in der 59. Minute: Bei Rosenheim kam für Julian Richter Christoph Herberth und bei Buchbach für Ralf Klingmann Stefan Bernhardt.
Drei Minuten später der nächste Wechsel bei Buchbach: Für den Torschützen zum 1:0 – Stefan Denk – kommt Andreas Faber.
Trotz Unterzahl kommt Rosenheim hier frei vors Buchbacher Tor. Dominik Süßmeier kann abwehren und auch den Nachschuß entschärfen. Buchbachs Konter über rechts - - zu harmlos.
Das Rosenheimer Tor war wie vernagelt.
Nach diesem Foul an Alexsandro Petrovic: Gelb für Christian Hofmann. Der Freistoß - - - ohne Folgen.
Dann setzt sich hier Manuel Neubauer durch. Robert Mayer kann halten. Oft gefoult und in diesem Spiel schon drei Mal behandelt ist Neubauer eine unverzichtbare Konstante in Anton Bobenstetters Truppe.
Erneuter Wechsel bei den Gästen in der 67. Minute: Für Daniel Majdacevic kommt Valentin Hauswirth.
Dann bahnt sich eine Sensation an: Anton Bobenstetter bringt für Daniel Roppert Torhüter Sandro Volz als Feldspieler. Der wollte das schon lange mal und bekam jetzt die Gelegenheit.
Der Druck auf Rosenheim wächst: Neubauer auf Hamberger, der legt ab für Irmler und der weiter auf Petrowic. Noch kann Mayer retten.
Schließlich kann sich Rosenheim sogar etwas Luft verschaffen und kommt hier nach Freistoß vors Buchbacher Tor. Dominik Süßmaier ist aber zur Stelle.
Wieder Buchbach: Neubauer auf Hamberger, der zieht ab – Mayer kann zunächst klären. Den Ball nimmt Sandro Volz volley und knallt ihn unhaltbar ins Tor. Sein erstes Tor! Die Freude war übergroß. 2:1 in der 72. Spielminute. Da wechselt Anton Bobenstetter den Stammtorhüter als Feldspieler ein – und der schießt prompt ein Tor! Eine kaum zu glaubende Geschichte!
Wieder Buchbach über rechts: Neulinger auf Volz, den Christian Hofmann von den Beinen holt. Der bleibt liegen, kann aber weiterspielen.
Erneuter Wechsel bei Rosenheim in der 79. Minute: Für Christian Hofmann kommt Andreas Vogelsammer.
Trotz Unterzahl und Rückstand gab Rosenheim sich nicht geschlagen: Dominik Süßmaier sicher.
Hier hätte das 3:1 fallen können: Neubauer auf Hamberger. Dessen Flanke kann Mayer ablenken. Es ist aber kein Buchbacher Angreifer in der Nähe.
Rosenheims Konter unterbindet Alexsandro Petrovic regelwidrig und sieht dafür den gelben Karton.
Der Freistoß hätte beinahe den Ausgleich für Rosenheim gebracht.
Nach dieser Ecke fehlen nur ein paar Zentimeter.
Langsam machte sich die Hitze bemerkbar: Hier kommt Andreas Faber einen Tick zu spät und auch hier reichts nicht mehr und dann bleibt Thomas Hamberger mit einem Krampf im Bein liegen.
Noch einmal Gefahr vor dem Buchbacher Tor: Freistoß nach diesem Foul: Der Ball geht übers Tor ins Aus.
Und gleich noch ein Krampf. Diesmal bei Thomas Breu.
Buchbach bemühte sich weiter und auch Rosenheim hatte noch Chancen, es blieb beim 2:1. (Abpfiff 1:55:00:12)
In der ersten Hälfte hatte Buchbach über weite Strecken das Spiel bestimmt, konnte aber die personelle Überzahl lange Zeit nicht in einen Torerfolg ummünzen. Erst dem eingewechselten Torhüter Sandro Volz gelang das Siegtor. Die Hitze hatte von allen Akteuren sichtbar Tribut gefordert. So war die Freude später in der Kabine riesig.
Gästetrainer Marko Schmidt sah das Spiel so: (O-Ton)
Sepp Kupper hatte das Spiel ein paar Jahre seines Lebens gekostet... (O-Ton)
In dieser Woche haben wir eine Woche Urlaub genommen. 33
168 Fußball Bayernliga: TSV Buchbach gegen SpVgg. Bayern Hof 6:00 34 25.08.11
Drei Siege in Folge und eine ganze Reihe verletzter Stammspieler machten es dem TSV nicht leicht, auch wenn mit Hof eine Mannschaft in den oberbayerischen Markt kam, die in der Vorsaison gerade noch die Klasse erhalten konnte. Sogar der zuletzt als Feldspieler aktive Sandro Volz fehlte. So stand wieder Dominik Süßmaier im Tor und auf der Bank nahm als Ersatztorhüter Michael Waldinger Platz.
Buchbach begann ganz in rot von links nach rechts, Hof spielte in gelben Trikots von rechts nach links.
Die Hofer hatte wohl Buchbachs Taktik studiert und begannen ihrerseits sofort enorm Druck aufzubauen. Nach Stefan Denks Fehlpass hier geht es ganz schnell über Cosmin Ichim, der weiterspielt auf Perparim Gashi. Der gewinnt den Zweikampf mit Alexander Schmalhofer und lässt Dominik Süßmaier gekonnt aussteigen. 1:0 für die Gäste in der 2.Spielminute. So hatte sich Anton Bobenstetter den Start seiner Mannschaft sicherlich nicht vorgestellt!
Eine Weile passiert nichts, dann spielt Stefan Denk zu Andreas Faber. Seine Flanke in den Strafraum wird geklärt, Bernhardt leitet auf Neulinger weiter, der auf Hamberger ablegt. Dessen Schuss geht knapp am Tor vorbei.
Dann wieder die Oberfranken. Weiter Ball auf Daniel Schäffler. Ein schneller Doppelpass mit Cem Ekinci, aber seine Hereingabe findet keinen Abnehmer. Stefan Bernhardt hatte auf der rechten Abwehrseite seine Probleme mit dem schnellen Schäffler.
So auch in der 19.Minute. Ex-Profi Daniel Felgenhauer wird in der Mitte angespielt und lupft den Ball gekonnt in Schäfflers Lauf. Daniel Roppert attackiert Schäffler zu zögerlich. Er lässt Dominik Süßmaier im Tor der Buchbacher keine Chance.. 2:0 aus 14 Metern in der 19. Minute.
Wir springen in die 38.Minute. Neulinger mit kurzem Pass auf Petrovic, der schnell weiter auf Stefan Denk. Denk wird im Strafraum zu Fall gebracht, aber Schiedsrichter Andreas Hummel entscheidet trotz aller Proteste nicht auf Strafstoß.
Kurze Zeit später wieder Buchbach: Hamberger auf Petrovic, der schnell weiter in den Lauf von Manuel Neubauer. Dessen Schuss kann Gästetorwart Christian Berchtold aber um den Pfosten lenken.
Die Mannschaft aus Hof spielte munter weiter nach vorne. Daniel Gareis mit weitem Freistoß auf Daniel Schäffler, der Stefan Bernhardt ein weiteres Mal aussteigen lässt und den Ball in Cosmin Ichims Lauf spielt. Dessen Hereingabe befördert Perparim Gashi knapp über Buchbachs Tor.
Andreas Hummel pfiff die erste Halbzeit pünktlich ab. Buchbach spielte zu überhastet und verbaute sich gute Chancen durch unnötige Fehlpässe. Hof machte das in der ersten Halbzeit abgeklärt, ließ hinten wenig gefährliche Chancen zu und machte vorne dann zwei Tore, die aus Buchbacher Sicht vermeidbar waren. Stefan Bernhardt hatte auf der rechten Abwehrseite immer wieder Probleme mit Daniel Schäffler, der neben Daniel Felgenhauer einer der besten Hofer war und immer wieder für Gefahr sorgen konnte.

Buchbach wechselte zur Pause, Florian Gögl ersetzte den verletzten Stefan Denk.
Und Gögl brachte gleich neuen Schwung ins Buchbacher Spiel: Neubauer auf Hamberger. Der mit kurzem Pass auf Petrovic. Dessen Pass in Gögls Lauf kann dieser nicht verwerten. Gästetorwart Christian Berchtold pariert. Der Treffer hätte aber nicht gezählt: Gögl stand zum Zeitpunkt des Abspiels im Abseits.
Auf der Gegenseite die Hofer. Ekinci im Alleingang über das halbe Feld und am Ende trifft er nur den Pfosten. Sein Foul gegen Alexander Neulinger hatte Schiedsrichter Andreas Hummel aber übersehen.
Kurze Zeit später Ecke für Buchbach. Faber auf Gögl, der bringt den Ball in die Mitte. Irgendwie kommt Thomas Breu an den Ball und schießt in bester Poisition: Knapp daneben!
Dann wieder Buchbach. Neubauer in den Strafraum. Der Ball wird per Kopf geklärt, Andreas Faber probiert es volley: Knapp links am Tor der Gäste vorbei.
Bis zum Ende des Spiels tat sich dann auch nicht mehr viel. Der TSV Buchbach verliert verdient gegen kluge Hofer, die sich das 2-0 fern der Heimat redlich erkämpft haben.
Gästetrainer Norbert Schlegel meinte: „Wir wussten, dass es hier in Buchbach schwierig wird. Durch das frühe Tor sind wir aber perfekt ins Spiel gestartet! Buchbach hat nicht schlecht gespielt, aber Sieg ist Sieg und wir können nun beruhigt nach Hause fahren
Buchbachs Co-Trainer Sepp Kupper: "Die ersten 30 Minuten haben wir keinen Zweikampf gewonnen bzw. überhaupt einen bestritten. Hof hingegen hat Druck gemacht, draufgeschoben und sich den Sieg, aufgrund der ersten Halbzeit, verdient. Wir hatten auch die ein oder andere Chance in der 2.Halbzeit, brachten uns aber durch zu viele Fehlpässe aus dem Spiel. So etwas tut mir in der Seele weh! Aber wir müssen das jetzt abhacken und heiß auf das nächste Spiel sein."


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